- William Eric Marshall

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William

32, Männlich

Reinblut. Ilvermorny. Hogwartsmitarbeiter. Todesser. Vergeben.

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Re: - William Eric Marshall

von William am 22.05.2019 09:47

Nach dem sie ein paar angeschaut hatten, einige waren von der Größe nicht richtig, andere waren bei genauerem hinsehen nicht dicht genug an manchen Stellen, fanden sie den perfekten Baum. Zufrieden lächelnd setzte William mit der Axt an, wobei er Maxwell genau erklärte, wie man einen Baum am besten fällte. Anschließend nahmen sie diesen mit nach Hause, wo Max einen schönen Platz im Wohnzimmer aussuchte. Sie stellten ihn auf und holten die Dekoration. Dann folgte eine kurze Plätzchenpause, welche sehr gut waren, anschließend fingen sie an den Baum zu schmücken. Als Max fragte, ob sei Vater das als Kind auch immer getan hätte, meinte dieser, dass bei ihm das die Aufgabe der Hauselfen gewesen war. Maxwell meinte, dass es doch super Spaß machte und ihr Baum sicher der allerschönste war. Da lächelte William, sah sich den fertig geschmückten Baum an und konnte nur zustimmen. Dies war mit Sicherheit der schönste Baum, den er jemals hatte. Doch es wurde langsam spät und Maxwell müde. Sie betrachteten noch einmal ihr Werk und ginge dann hinauf, wo Maxwell sich für das Bett fertigmachte. Lächelnd beobachtete William ihn dabei und wieder kam das unbändige Gefühl des Glückes in ihm rauf. Wie hatte er nur zulassen können, dass er seine Familie jemals verlor. Nichts war es Wert, dass er es gegen seine Familie, gegen Sarah, gegen Maxwell eintauschte. Doch er wusste, dass er auch Glück hatte. Es geschah im Moment nichts, was ihm besonders zu wieder war. Klar, er fand es nicht toll, dass Maxwell so viele Muggel als Freunde hatte, aber dafür konnte er den Jungen auch endlich in seinen magischen Fähigkeiten fördern. William hoffte, dass es so bleiben würde. Maxwell war inzwischen in sein Bett gekrochen und William wurde aus seinen Gedanken gerissen. Er deckte seinen Sohn zu, gab ihm einen Kuss auf die Stirn und strich ihm über das Haar. Dann wünschte er ihm gute Nacht, löschte das Licht und schloss die Tür. Zurück im Wohnzimmer las er noch und wartete auf Sarah, welche müde von der Arbeit kam. Den Baum zeigte er ihr noch nicht, dass wolle er Max überlassen. Stattdessen machte er ihr noch schnell war zu essen, leistete ihr Gesellschaft und ging anschließend mit ihr ins Bett. Seine Frau zufrieden im Arm haltend schlief er ein.

Weihnachten und Neujahr verlief ruhig bei der Familie Marshall. Sie feierten schön zusammen und genossen es einfach alle zusammen zu sein.
Kurz bevor die Schule wiederbegann und sich William mit den nervigen Schülern rumschlagen musste ging er in das leere Haus in Little Hangelton, um ein wenig nachzudenken. Er machte sich Gedanken über die Hochzeit, er wollte das sie diesmal wirklich geplant und durchdacht war, obwohl er die erste wunderschön gefunden hatte. Das machte es auch noch schwerer, schließlich wollte er diese Überraschungshochzeit überbieten und es für Sarah unvergesslich machen. Mitten in seinen Gedanken wurde er durch Schritte im Haus aus diesen herausgerissen. Als er sich umsah, entdeckte er Cosmea Rosier, welche sich gerade im Wohnzimmer des Hauses niedergelassen hatte. Er sprach sie an, doch das Mädchen war schlecht gelaunt und darauf hatte er wirklich keine Lust. Doch die Anwesenheit des Mädchens nervte ihn, also wies er sie an zu gehen, zunächst sträubte sie sich, doch seine Geduld war schnell zu Ende und er wurde lauter, was ihm schon länger nicht mehr passiert war. Daraufhin zog Cosmea etwas beleidigt ab und William bemühte sich, sich wieder zu beruhigen. Irgendwann ging er dann wieder nach Hause, wo niemand was zu merken schien. Leider kam bald das Ende der Ferien, doch William konnte im Gegensatz zu den Schülern, wenigstens entscheiden, wann er in Hogwarts war und wann nicht, solang er seine Arbeit tat. Er verabschiedete sich von seiner Frau und seinem Sohn, er war wirklich stolz auf seine kleine Familie und reiste schließlich nach Hogwarts, wo auch bald das Turnier stattfinden sollte.

 

Das Turnier interessierte William allerdings eher weniger, er sah sich die beiden ersten Aufgaben eher aus Höflichkeit mit an. Die erste Interessierte ihn immerhin soweit, da es um das Brauen von Tränken ging, was ihm aber eher die Zehennägel nach oben rollen lies. Die Teilnehmenden vollbrachten nicht alle wahre Glanzleistungen. Der Unterricht ging voran, wie bisher, die 7. Klässler bereitete er auf die Abschlussprüfungen vor und korrigierte deren Aufsätze.
An einem Abend ging er in das drei Besen, wo er James besuchen und ihn mal zu sich und Sarah zum Essen einladen wollte. Er betrat den Laden und sah sich um, aber statt James, traf er nur auf Evangeline, dessen Freundin. Er setzte sich zu ihr und erkundigte sich nach James, von welchem auch sie schon länger nichts mehr gehört zu haben schien. William runzelte leicht die Stirn und nickte dann dazu. Schließlich fing er an sich mit Evangeline zu unterhalten. Sie war recht hübsch, aber es ging mehr um James. Sie fragte ihn, ob er James denn kenne und William bejahte dies. Dann redete er ein wenig von seiner Schulzeit, schließlich habe James ihn vermutlich besser gekannt, als dieser ihn. Jeder hatte William gekannt, er war der große Star gewesen. Evangeline schien nicht so begeistert von dem allen zu sein, generell von den eingebildeten Quidditchstars. Sie selbst schien eher intellektuell unterwegs gewesen zu sein, so schien es William zu verstehen, vielleicht hörte er aber auch nicht richtig zu. Dann bestellte er sich noch ein Bier und kurz darauf stand Maxwell neben ihm. William war etwas überrascht, er hatte nicht damit gerechnet seinen Sohn hier zu sehen, aber er freute sich darüber. Dann erzählte der Junge, dass er letztens ganz selbstständig einen Trank gebraut hatte bei William im Arbeitszimmer. Dieser sah ihn streng an, er hatte seinem Sohn verboten allein dort herumzuhantieren, aber der Junge meinte, seine Mutter habe bescheid gewusst und er hatte alles wieder aufgeräumt und nichts verschwendet. Da schmunzelte William, er war es ja eigentlich nicht, der Max das verbieten wollte, aber Sarah sollte sich auch nicht zu viele Sorgen machen. Außerdem war ihm klar, dass Max einfach talentiert war und wirklich umsichtig mit allem umging. Es war anscheinend ein Trank gewesen, mit welchem man Pflanzen schnell wachsen lassen konnte, was Maxwell mit Basilikum auch zum äußersten getan hatte. Er lächelte seinen Sohn stolz an, ehe er sich verabschiedete. Manche würden das als unverantwortlich bezeichnen, aber Maxwell war gut in der Lage allein nach Hause zu flohen und das tat der Junge auch bald.
Ein paar Tage später, William war durchaus gelassen, selbst seine schlechtesten Schüler schienen sich in letzter Zeit zusammenzureißen und führten keine größeren Unfälle herbei. Er war unterwegs zum Markt in Hogsmeade um ein paar Zutaten zu besorgen, die er hier bekam. Dabei viel ihm auf einmal Maxwell auf, der in dem noch leicht vorhandenen Schnee lag und auf irgendwas zukroch. Er sprach ihn an, wobei sein Sohn sich dann mit enttäuschtem Blick zu ihm wand und erklärte, dass der Hase jetzt weggehoppelt war. William hatte gar keinen Hasen gesehen und machte sich mehr Sorgen um die Gesundheit seines Sohnes, welcher durchnässt war. Dieser meinte zwar, er werde nicht krank, aber William bestand darauf mit ihm ins Warme zugehen und betrat mit dem Kind das drei Besen. Da leider Wochenende war, trieben sich hier einige seiner Schüler rum, auf welche William gerne verzichtet hätte, vor allem als diese ihn und Maxwell ansahen, besonders die Schülerinnen sahen sie an und kicherten ein wenig. William und sein Sohn setzten sich in eine Ecke und bestellten für das Kind etwas zu essen und trinken, während William ein Bier nahm. Er lächelte seinen Sohn an und die beiden unterhielten sich ein wenig. Dabei kam Maxwell dann dazu zu fragen, was ein Frauenheld sei und William musste lachen. Er erklärte es ihm und Max meinte dann, dass sein Vater doch einer sei, aber er sicher nicht, die Mutter eines Freundes habe gemeint, er würde mal einer werden. Doch William grinste nur und meinte, sein Sohn würde sehr gut bei jedem gut ankommen, wo er das wollte, doch aus irgendeinem Grund, dran es ihm dazu zu sagen, dass Maxwell sich damit Zeit lassen konnte. Er wollte nicht, dass sein Sohn ebenso früh Vater wurde wie er. Als Maxwell dann aus Spaß meinte, William könnte ja mit 35 oder so Opa werden, sah Will seinen Sohn streng an und meinte, er bräuchte sicher keine Freundin bevor er 21 oder so war. Vorher hätte er doch genug zu tun mit Schule und dann Studium und vielem mehr. Das verstand sogar Maxwell und lächelte ihn an. Dann wurde er aber etwas unsicher, weil er das Gefühl bekam, als ob er seinen Eltern, vor allem seiner Mutter durch eben seine Geburt etwas verwehrt hatte. Sarah, welche immer wechselnde Jobs annahm und viel bei ihm war. Doch William versuchte ihn zu beruhigen und machte ihm klar, dass Maxwell das beste war, was ihm und Sarah passiert war und sie das nie ändern würden. Um ihn dann ganz aufzuheitern grinste er, beugte sich vor und meinte leise, dass er ein Geheimnis für Maxwell hatte. Dieser war sofort begeistert und nickte sofort als es darum ging, dass er es für sich behalten müsse. Dann erzählte William, dass er Sarah einen erneuten Antrag gemacht hatte und sie gefragt hatte sich nochmal für ihn zu entscheiden und ihn erneut zu Heiraten. Maxwell war begeistert, er fand das toll und sah Will begeistert an. Er freute sich auch darauf einen Anzug zu bekommen, schließlich hatte er noch nie einen gehabt, trotzdem waren sich die beiden Männer einig, dass Sarah die allerschönste sein würde. Dann wurde es spät, sie hatten inzwischen alle Teller und Gläser geleert und so zahlte William und brachte Maxwell noch schnell nach Hause, musste dann aber wieder los ins Schloss.

Nach Hause kam er einige Zeit später wieder, die dritte Aufgabe beim Turnier war inzwischen abgeschlossen und die Schüler würden am nächsten Tag kein Zaubertränke haben, also nutze er dies aus. Er betrat das Haus und sah sich nach Sarah um, als er sie nicht fand, ging er in Maxwells Zimmer, wo er sie in einer sehr ungesunden Position eingedöst vorfand. Lächelnd hob er sie hoch und trug sie vorsichtig in ihr Schlafzimmer, wobei sie aber leider aufwachte. Sie schien sich sehr zu freuen, dass William da war und kuschelte sich eng an ihn. Er hatte seine Frau sehr vermisst und konnte nicht seine Finger von ihr lassen. Zu seiner Freude war auch Sarah wieder wacher geworden und ging darauf ein. Nachdem sie ihn sehr verwöhnt hatte und er schwer atmend und zufrieden im Bett lag, zog er sie eng an sich und schlug die Decken über sie beide. Er hielt sie bei sich, küsste Sarah noch einmal und wünschte ihr eine Gute Nacht, dann schlief er auch bald ein.

Am nächsten Morgen wurde er irgendwann wach und tastete nach seiner Frau, als er sie nicht mehr an seinem Körper spürte. Doch auch am anderen Ende des Bettes war sie nicht also öffnete er seufzend die Augen und stand auf. Nackt wie er war ging er ins Bad, wo er Sarah summend unter der Dusche fand. Er stieg zu ihr rein und erfreute sich daran, was für eine schöne Frau er doch hatte. Er hatte so gut geschlafen, wie schon lange nicht mehr und meinte, er könnte sich auch einen neuen Job suchen, wo er jeden Abend nach Hause kommen könnte. Sarah schmunzelte und schlug ihm ein paar Sachen vor, doch William hatte das schon längst wieder vergessen und meinte, er habe gerade besseres zu tun. Er küsste sie und trug sie dann rüber ins Bett, wo die beiden mit einander schliefen.
William war glücklich als er anschließend wieder schwer atmend neben Sarah lag, diese in seinem Arm. Irgendwann schnupperte sie, bekam große Augen, sprang aus dem Bett, warf sich ihren Bademantel über und eilte aus dem Zimmer. Etwas verwirrt sah William ihr nach, zog sich ebenfalls was über und folgte ihr, wo er sah, wie sie ohne einen Handschuh in den Ofen griff und eine Form mit verbranntem Inhalt rauszog. Er wollte sie noch abhalten, aber da lies sie schon erschrocken das ganze Fallen und die Haut fing an Blasen zu schlagen. Sofort war Will bei ihr, ungeachtet der Scherben und hielt ihre Hand unter kaltes Wasser, welches Sarah sofort auf Lauwarm stellte. Dann hob William sie hoch und trug sie ins Wohnzimmer, setzte sie ab und lief dann schnell los, um eine von Sarahs Salbe und einen Verband zu holen. Er brachte ihr alles und half ihr anschließend bei der Versorgung. Dann hielt er sie noch eine Weile tröstend im Arm und strich ihr über das Haar. Schließlich stand er auf und ging in die Küche, um mithilfe seines Stabes alles schnell wieder aufzuräumen. Dann ging er zurück zu seiner Frau und die beiden verbrachten einfach einen gemütlichen Tag auf der Couch, ehe sie wieder gemeinsam ins Bett gingen. Maxwell war bei Freunden unterwegs gewesen und würde auch diese Nacht noch dortbleiben. William nahm Sarah wieder in seine Arme, glücklich darüber sie bei sich zu haben.
Früh am nächsten Morgen stand er auf, gab ihr noch einen Kuss auf das Haar und machte sich auf zur Arbeit.

William lehrte noch den letzten Stoff für die Prüfungen bei den Abschlussklassen und bei den anderen entschied er sich, so kurz vor Jahresende noch einen leichten, aber lustigen Trank zu machen, wobei auch kaum ein Schüler etwas falsch machte.
Kurz darauf, die Prüfungen waren inzwischen geschrieben saß William zu Hause am Esstisch, es war schon spät, und korrigierte ein paar seiner Prüfungen, als er Schritte hörte. Er dachte kurz, dass es Sarah sei, aber es war Max, welcher sich ein Glas Milch holte. Der kleine kam zu ihm, meinte er könne nicht schlafen. William lächelte ihn an und schlug vor ihn ins Bett zu bringen. Doch Maxwell interessierte sich dafür, was sein Vater tat und spitzte auf den Tisch. Als William gähnte meinte sein Sohn, dass er so doch Fehler machen würde, doch William wehrte ab und lachte dann. Bei der Prüfung, welche er gerade vor sich liegen hatte, konnte man keine Fehler machen. Sie war so gut wie leer und dass bisschen was darauf geschrieben stand, eindeutig einfach nur, damit es kein schneeweißes Blatt war, war zusammenhangloses Kauderwelsch. Max durfte es sich ansehen und schaute kurz traurig. Dann nahm der Junge einen roten Stift und schrieb ein paar Aufmunternde Worte auf die Prüfung. William musste lächeln, dass war sein Sohn, er struwelte ihm über die Haare und erklärte, der Junge, dessen Prüfung dies war hatte sich zwar verbessert, aber bei der Prüfung schien wohl alles weg gewesen zu sein. Maxwell meinte, dann würde das doch sicher im nächsten Jahr werden. William nickte, da er inzwischen auch müde war, packte er alles zusammen, hob Max hoch und brachte ihn rauf in sein Zimmer und dort ins Bett. Er wünschte ihm noch eine gute Nacht und ging dann ebenfalls schlafen.
Ein paar Tage später, in der Schule fand nur noch die letzte Aufgabe des Turnieres, welches William nicht wirklich interessierte, und der Siegerball statt. Also war er lieber in Little Hangleton unterwegs, er wollte sehen wie der See so ist, um mit Maxwell in den Ferien hier her zu kommen. Er schwamm ein wenig und als er das Wasser verlief sah er Ashely, welche mit einem kleinen Bündel unterwegs war. William zog sich und ging auf sie zu, dass kleine Bündel war Ashleys kleine Tochter Mazikeen. William und Ashleys unterhielten sich ein wenig, die Frau sah müde aus, aber das war ziemlich normal, wenn man ein so kleines Kind hat, doch Ashley beschwerte sich, dass William ihr das leider auch sagte und nicht schöner. Dann wurde das Kind von einer Hauselfe abgeholt, William sah Ashley einen Moment an und überlegte, wie es eigentlich dazu gekommen war, dass sie beiden sich normal unterhielten. Ashley merkte das und meinte darauf, als er es ihr sagte, dass sie weniger Zeit hätte sich bei anderen einzumischen. William unterdrückte seine Wut, diese Frau hätte ihn beinahe alles gekostet. Sie redeten noch kurz, ließen dieses Thema sein und sprachen eher über Ashleys Familie. Dann verabschiedete sie sich. William saß noch einen Moment da, als Maxwell auf ihn zu kam, er hatte nicht damit gerechnet seinen Sohn hier zu sehen, dieser erklärte, er habe einen Freund besucht und sie haben zusammen die Gegend erkundet. Doch wo genau sie gewesen waren, wollte er zunächst nicht verraten. Irgendwann gestand er aber, dass sie in der Nähe des alten Riddle-Anwesens gewesen seien, fügte aber gleich hinzu, dass sie wusste, dass es gefährlich war, sie nur geschaut hätten und nicht besonders nah dran gewesen seien. William nickte, er wollte nicht, dass sein Sohn sich in Gefahr brachte, aber lieber erzählte er ihm auch davon. Dann beschloss William Maxwell ein wenig zu erzählen, als dieser zwar die Geschichte des Hauses kannte, aber nicht wusste wer Tom Riddle gewesen war. So erklärte er Maxwell, dass Tom Riddle später zum dunkeln Lord geworden war und dann ein paar Worte darüber. Maxwell nickte, darüber hatte er schon einiges gelesen, nur die Verbindung, Tom Riddle Voldemort hatte er nicht gehabt. Dann meinte er, dass die Todesser Anhänger dieses Mannes waren und diese in Mal am Arm hatten, wie sein Vater. William sah in einen Moment an, er hatte nie gewollt, dass sein Sohn dies sah oder mitbekam. Max meinte, seine Eltern seien da einfach verschieden und William nickte. Dann meinte er, dass manchen reinblütigen Familien dieses rein sein nun mal das wichtigste sei. Dann schwieg Maxwell auf einmal. Er fing, ohne das William verstand wieso, abzublocken und wollte nur noch heim. Also nahm William seinen Sohn und diaspparierte mit ihm.
Zu Hause angekommen wollte William nochmal mit Max reden, doch er blockte weiter ab, lief schließlich rauf in sein Zimmer und schloss die Tür hinter sich. Seufzend folgte William ihm und klopfte an die Tür, doch Maxwell wollte nicht antworten. Langsam wurde William sauer, dass sein Sohn sich so verschloss und raunzte dann nur durch die Tür, dass Maxwell sich nicht wie ein kleines Kind benehmen solle, dann ging er in die Küche, wo er genervt mit den Töpfen klapperte. Dann bemerkte er, dass Max sein Zimmer verlassen hatte und dieser, als er zurück in sein Zimmer lief etwas herunterschmiss. Erst noch recht wütend ging er nach oben, atmete dann aber ruhig durch, beseitigte die Scherben der Vase mit einem Zauber und ging dann in das Zimmer seines Sohnes. Dieser wollte ihn nicht ansehen und als William erneut und leise nachfragte brachte Max endlich, mit leiser zarter Stimme raus, dass er schuld daran sei, dass Williams Eltern ihn und Sarahs Eltern sie verstoßen hatte. Fast hätte William gelacht, er war irgendwie erleichtert, hatte er doch befürchtet, dass er etwas furchtbar Schlimmes gesagt hätte. Sanft strich er Maxwell über das Haar und erklärte ihm sanft, dass dieser doch nicht schuld daran sei. Dass es Williams und Sarahs Entscheidungen waren, die dazu geführt hatten und den Widerspruch seines Sohnes duldete er nicht. Er lächelte ihn sanft an und meinte, dass schon allein, dass er Sarah geheiratet hatte ausgereicht hätte, dass Maxwell niemals schuld an sowas sei. Dieser nickte dann langsam und William hoffte, dass er es verstanden hatte. Dann schniefte der Junge und meinte er würde seiner Mommy, welche Nachtschicht hatte, morgen früh gerne Frühstück machen. William lächelte und nickte dazu, meinte Sarah würde sich sicher freuen. Dann gab er Max einen Kuss auf die Stirn und der Junge schlief kurz darauf ein. Erst dann erhob sich William, verlies leise das Zimmer und schloss die Tür. Draußen atmete er tief durch. Er wollte nicht, dass Maxwell sich die Schuld an dem negativen Verhältnis zu Sarahs und Williams Eltern gab. Er würde noch mal mit Sarah da rüber reden. Doch diese war im Moment nicht da und so entschied er sich einfach erst einmal ins Bett zu gehen.


Am nächsten Morgen lag Sarah nicht mehr neben ihm, vermutlich war sie bereits aufgebrochen zur Arbeit. William nutze die Zeit, setzte sich an den Küchentisch und fing an alles, was Sarah ihm erzählt hatte aufzuschreiben, um sicherzugehen, dass er sich noch an alles erinnerte, auch wenn sie ihre Drohung war machen würde. Als die Tür aufging und Maxwell reinkam klappte er das Buch zu, der Junge hielt etwas Großes im Arm, von dem er sagte, es sei ein Geschenk, weil er nicht sehr nett war, es tat ihm leid, bei seiner Mutter würde er sich auch noch entschuldigen. Max dachte nun nicht mehr, dass er Schuld daran war, dass seine Großeltern nicht mit seinen Eltern redeten. Das freute William, es würde Sarah beruhigen. Dann zeigte ihm Maxwell ganz stolz das Vogelhaus, welches er gebaut hatte und sie überlegte, wo sie dieses im Garten aufstellen konnten. Doch zum Aufstellen, würden sie auf Sarah warten. Max sah William an und meinte, dass er nie wieder so sein wollte zu seinen Eltern, denn er war froh eine Mummy und einen Dad zu haben, die ihn liebten. William nahm seinen Sohn in den Arm und strich ihm über den Rücken, sie wollten nur, dass er ehrlich war und ihm helfen wollten, sie hatten ihn sehr lieb. Ihm viel kurz auf, dass er nur Dad sagte, bei Sarah aber Mummy. Doch das machte ihm nur kurz was aus, dann fragte Max, ob sein Vater schon gegessen habe und als dieser verneinte beschlossen sie ein paar Brote zu machen und als Nachtisch Erdbeeren.
Da kam Sarah nach Hause und Maxwell lief sofort zu ihr, um sich auch bei ihr zu entschuldigen. William richtete in der in der Zeit die Brote her und lächelte dann seine Frau an. Als er eine Bandage an ihrer Hand entdeckte, war er sofort bei ihr und fragte was passiert sei. Als sie meinte sie habe sich lediglich an einem Brief geschnitten fragte er mehrmals nach, bis er sich wieder dem essen zu wand. Maxwell erzählte in der Zeit von seinem Vogelhaus und bereitet Tee zu. Sarah ging duschen und als sie wieder da war aßen sie alle zusammen Abend. Danach verschwand Maxwell ins Bett, während William und Sarah noch etwas saßen. Will war sich nicht sicher, wie er sich verhalten sollte, erzählte also kurz, dass Maxwell sich keine Schuld mehr gab, was Sarah freute. Als William dann seine Frau besorgt ansah, meinte diese er solle das und es ginge ihr gut, doch er machte sich nun mal Sorgen, ob sie wollte oder nicht. Als er ihr dann sagte, dass er nie wieder zu lassen würde, dass ihr wieder was geschah, meinte sie, sie käme allein klar. Doch William wollte das nicht, er hatte ja gesehen, was passierte. Er wusste auch nicht, wie er sich ihr gegenüber Verhalten sollte. Als Sarah dann meinte, dass sie wieder gehen würde, wenn er das nicht konnte wurde er wütend. Sie hatte ihm das vor kurzen erzählt, er machte sich nun mal sorgen und fragte sie sogar noch, wie er sich Verhalten sollte und ihr viel nichts besseres ein als ihm anzudrohen ihn wieder zu verlassen? Er wusste, dass sie es nicht brauchte anders behandelt zu werden, aber für ihn war das ein großer Schock gewesen. Dann zog er sie etwas an sich, aber sie wand sich aus der Umarmung, was ihn wieder wütend machen, wieso verhielt sie sich so? Sie hatte es ewig für sich behalten, entschied Sachen deswegen so wie sie es tat. Ihr weiteres Verhalten machte ihn noch wütender und frustrierter. Sie meinte, dass es in der Zeit geschehen war, wo sie getrennt gewesen war und es deswegen allein ihre Sache sei, außerdem, dass sie ihn, wenn er sie nicht abschließen lassen wollte nun mal ausschließen musste. William glaubte sich verhört zu haben. Er hatte nicht mal 24 Stunden Zeit gehabt das zu verarbeiten und sie wollte, dass er es einfach sein lies und es vergaß, oder wie stellte sie sich das vor. Sie meinte, sie habe auch keine Zeit gehabt es zu verarbeiten, aber dafür konnte William auch nichts. Er versuchte sich zu beruhigen und sprach nun sanfter mit ihr, dass sie stark gewesen sie und deswegen weiter gemacht hatte. Er ertrug es nur einfach nicht, zu wissen, dass jemand seine Frau angefasst hatte. Es machte ihn krank. Als er dann Sarah fragte, ob dass alles der Grund sei, warum sie die Pille nahm, meinte sie, dass sie einfach nicht bereit war für noch ein Kind und erst ihre Ausbildung beenden wollte, dass sie nicht mit leeren Händen dastehen wollte. Sie hatte schon immer viel gelernt und hatte nun einen Professor gefunden, der ihr half, anschließend wollte sie eine Lehre als Heilerin beginnen. William zog sie wieder sanft zu sich und meinte er würde versuchen für sie das alles zu vergessen und nicht mehr darüber zu reden, insgeheim blieb er aber dabei den Typen dafür umzubringen. Es ärgerte ihn aber, dass Sarah nichts von ihrer Ausbildung erzählt hatte, aber sie meinte es ging alles gut nebenbei. Als er meinte er könnte auch schauen, dass er mehr herkam meinte er, dass sei nicht nötig. William hielt seine Frau leicht fest und sah sei an, es klang fast so, als bräuchten sie ihn nicht. Sarah meinte aber, Maxwell brauchte ihn, er brauchte einen Vater. Und sie brauchte ihn auch. Sie liebte ihn. Da wurde William wieder sanfter, er liebte sie auch. Sie sprachen noch kurz über Maxwell, er wurde langsam erwachsen, was Sarah nicht so gefiel, sie wollte ihn lieber als ihren kleinen Jungen, aber William erklärte, Maxwell wurde ein wunderbarer junger Mann und das dank ihr, sie hatte alles richtig gemacht. Max liebte seine Mutter immer noch sehr. Und William fand Sarah immer noch wunderschön. Er küsste seine Frau sanft und schließlich gingen sie rauf ins Schlafzimmer, Sarah war müde von dem Tag. Sie lagen noch ein wenig besamen und Sarah schmiegte sich an ihn. Irgendwann zog er die Decke über sie beide und bald waren sie eingeschlafen.
Die nächste Zeit verlief ruhig, William hatte Angefangen seinen Unterricht für nächstes Jahr zu planen und Sarah war oft arbeiten, aber er hielt sein Versprechen ein und ging mit Maxwell an den See.
Dort schwammen die Beide etwas im See herum, Maxwell hielt sich erst ein wenig an seinem Vater fest, dann schwamm er selbst. William erzählte ihm ein bisschen von dem Turnier, gegen welche Wesen die Champions hatten kämpfen müsse, Maxwell schien vor allem Mitleid mit den Tieren zu haben. Als der Junge irgendwann nach dem Tauchen Dianthuskraut in der Hand hielt, beschlossen die beiden noch etwas mehr zu sammeln und nachdem beide ihre Hände voll hatten schwammen sie wieder zum Ufer, wo William Maxwell erklärte wovor man es verwendete und was es bewirkte. Der Junge war natürlich sofort begeistert und wollte wissen, ob er es irgendwann mal ausprobieren durfte. William musste lächeln, da müssten sie schon mit Sarah reden und er war sich sehr unsicher ob sie das zulassen würde. Sie scherzten noch ein wenig, bis sie dann nach Hause kamen. Dort aßen sie noch zu Abend und schließlich bracht William Maxwell ins Bett.
Die nächsten Tage waren ruhig, das Familienleben angenehm und William hatte gut Zeit seine Sachen vorzubereiten und schließlich sich am letzten Tag von seiner Frau und seinem Sohn zu verabschieden. Gut, dass er als Professor auch mal aus dem Schloss rauskonnte.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 20.06.2019 11:47.

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32, Männlich

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Re: - William Eric Marshall

von William am 17.02.2019 19:28

Als er am Sportplatz vorbeikam entdeckte er Calypso, welche in, zugegebenermaßen, recht knappen Sportbekleidung, ihre Runden lief. Als sie ihn sah kam sie zu ihm und er machte ihr ein Kompliment, dass man von ihrer vergangenen Schwangerschaft gar nichts mehr sehen konnte. Sie plauderten, als William ein lautes „Daddy" hörte und Maxwell auf ihn zuschoss. Er find den Jungen auf, hob ihn auf und stellte ihn Calypso vor. Max war ein wahrer kleiner Charmeur und Calypso schien ihm sofort zu verfallen. Die beiden unterhielten sich, während William danebenstand. Als er Max abstellte, lief dieser gleich zu einem Tor und kletterte hinauf. William folgte ihm und stand bereit ihn jederzeit aufzufangen. Calypso hingegen folgte dem Jungen geschickt und setzte sich neben ihn. Irgendwann kletterten sie wieder nach unten, Calypso recht geschickt mit einem Sprung, der Maxwell sehr beeindruckte, natürlich wollte er sofort auch sowas lernen. Auch Gitarre schien ihn zu interessieren, als Calypso ihm das vorschlug. William musste schmunzeln. Doch als er auf die Uhr sah, bemerkte er wie spät es war. Er sollte zurück ins Schloss, und Maxwell sollte ins Bett. Sie verabschiedeten sich von Caly und voneinander, Max ging dann mit seiner Betreuerin.
Zurück im Schloss wollte William noch einmal nach Sarah sehen, doch in der Bibliothek war sie nicht zu finden, stattdessen traf er wieder auf die junge Cosmea Rosier, welcher ihr ein Buch von dem Regal holte. Diese bat ihn, ihr Nachhilfe zu geben, und da sie wirklich interessiert schien zu lernen, gab er schließlich nach. Sie flirtete sofort mit ihm, meinte er sei wirklich heiß, er wies sie dann darauf hin, dass er verheiratet war. Das Outfit des Mädchens war noch knapper als gestern und William schaute demonstrativ weg. Er liebte Sarah über alles, aber er war schließlich auch nur ein Mann. Trotzdem schaffte er es ihr in die Augen zu sehen. Er wies sie wieder darauf hin, dass sie das lassen solle. Dann meinte das Mädchen, dass anscheinend ein Werwolf in Hogwarts rumlief, Cosmea wirkte besorgt. Sie erzählte ihm, dass es vermutlich ein Mädchen war, sie aber nicht mehr wusste. William nickte und versprach sich darum zu kümmern. Dann las Cosmea nochmal in dem Buch, wie man sich gegen Werwölfe wehren konnte, dabei zeigte sie wieder übertrieben ihre Reize. William meinte noch einmal, dass er sich um den Werwolf kümmern würde und schickte das Mädchen dann in ihren Schlafsaal. Er ging ebenfalls auf sein Zimmer.
Am nächsten Tag, es war Wochenende, weswegen er keinen Unterricht geben musste, ging er wieder in die Bibliothek und hoffte endlich Sarah zu sehen. Er machte sich sorgen um sie. Er traf sie auch an und sie meinte, dass sie über Maxwell und Hogwarts nachgedacht hätte und sie mit der Schulleitung reden würde. Da William deutlich mehr Wohnraum hatte, sollte Maxwell bei ihm wohnen und Tagsüber bei ihr in der Bibliothek sein. Williams Herz hüpfte vor Freude. Max würde bei ihm sein, und er war sich sicher, dass dann auch das mit Sarah wieder werden würde. Auch meinte sie, sie habe das Shirt gefunden und lächelte. Doch erzählen, was mit ihr los war warum sie so müde war, wollte sie nicht. Schließlich fing doch wieder eine Diskussion zwischen ihnen an, obwohl William das eigentlich vermeiden wollte. Letztendlich gestand Sarah, dass sie krank war, aber sie nicht wusste was sie hatte. Sie war bei Ärzten gewesen und noch liefen Tests. Sie erzählte ihm auch, dass sie deswegen anscheinend immer wieder zusammenbrach. Auch, dass sie für Notfälle geregelt hatte. William wurde etwas sauer, warum hatte sie ihm nichts davon erzählt. Sie wollte immer alles allein durchstehen und wollte seine Hilfe nicht annehmen, was ihn sehr frustrierte. Auch warf sie ihm wieder mal sein Verhalten ihr und Max gegenüber von früher vor. William wusste nicht, was er darauf antworten sollte. Sie diskutierten und stritten noch eine Weile und Sarah endete damit, dass Max ihn vielleicht wieder mochte, sie ihm aber nicht 100% vertraute. Daraufhin verzog sie sich in ihr Zimmer, schloss die Tür und lies William stehen. Er ärgerte sich immer noch, Sarah gab ihm ja auch keine Chance.

Resigniert seufzten drehte er sich um und ging.
Die nächsten Tage hatte William wieder einiges zu tun, die Schüler strengten ihn an. Clara ließ er, wie angekündigt regelmäßig die Kessel säubern, doch auch positive, fleißige Schüler hatte er. Darunter Alice, welcher er sogar erlaubte außerhalb der Unterrichtszeiten den Raum und die Zutaten zu nutzen. Dafür ließ sie ihm immer ein Fläschchen ihrer Tränke da, welche er sich anschließend ansah, die meisten waren wirklich von guter Qualität.
Trotzdem schaffte er es gelegentlich sich frei zunehmen. Meistens schaute er dann zuerst in die Bibliothek, doch Sarah traf er leider nicht. Also machte er sich einmal auf nach London, er wollte noch ein paar Sachen besorgen. Dabei lief er durch den Hyde Park, wo er spielende Kinder sah. Etwas abseits davon, entdeckte er auch Maxwell, welcher mit Eichhörnchen und Enten zu spielen schien. Er ging zu seinem Sohn, glücklich diesen zu sehen. Max freute sich ebenfalls und wollte William seine Freunde vorstellen, die Tiere. Will kniete sich zu seinem Sohn und hörte ihn zu. Als er ihn fragte, warum er denn nicht auch mit den anderen Kindern spiele antwortete dieser, dass die Kinder nicht ernst genug waren. William seufzte, dass war, wovon Sarah geredet hatte. Maxwell benahm sich oft zu erwachsen. Auch dachte er, er müsse auf seine Mutter aufpassen. Die beiden redeten noch ein bisschen und William wurde es schwer ums Herz, als Max sagte, er und seine Mutter seien ja auch allein, weswegen er eben auf sie aufpassen musste. Er erklärte ihm, dass er ja nun für sie da sei. Leider war es schon spät und Max musste ins Bett. William zog seinen Sohn nochmal fest an sich und sagte ihn, wie sehr er ihn liebhatte. Es erleichterte ihn auch, als Max meinte er habe ihn ebenso lieb. Dann winkte Max William noch, während er mit seiner Betreuerin ging.
Ein paar Tage später ging William in den Tropfenden Kessel. In Little Hangleton waren wieder Zauberer getötet wurden, und er hoffte irgendetwas zu erfahren. An der Bar entdeckte er sofort eine junge, angetrunkene Frau, welche sehr fertig wirkte. Interessiert gesellte er sich zu ihr. Es war Elise, welche erklärte, dass sie ihre beste Freundin verloren hatte. Anschließend regte sie sich sehr über die Briten und das britische Ministerium auf. Anscheinend war die des Mordes angeklagte Raskild Abendroth eben diese Freundin, welche jetzt in Askaban saß. Elise war sehr überzeugt von der Unschuld der Frau und warf allen Briten Dummheit vor, weil diese blind Grindelwald zu folgen schienen. Nach einiger Zeit kam noch ein Mann in die Bar, anscheinend sofort interessiert an dem Gespräch kam David zu William und Elise. Schnell stellte sich heraus, dass er zu den Auroren gehörten, welche Raskild festgenommen hatten. Elise schien, als würde sie sofort auf den Mann losgehen und William hielt sie fest. Doch David stellte schnell klar, dass er an Raskilds Unschuld glaubte und Elise wurde sofort ruhiger. Die beiden unterhielten sich und William hörte vor allem zu. Anscheinend ging es der Frau in Askaban sehr schlecht und Elise machte sich sorgen, so wie auch David. Leider kam irgendwann Ashley dazu und da William keine Lust auf stress hatte, verzog er sich recht schnell, obwohl die Frau deutlich versuchte ihn zu provozieren.
An einem anderen Tag traf William endlich wieder auf Sarah in der Bibliothek. Leider hatte sie noch keine Ergebnisse von den Ärzten, aber für das folgende Wochenende nochmal einen Termin im St. Mungos. Aus diesem Grund bat sie William Max zu sich zu nehmen am Samstag. Natürlich willigte William sofort ein. Aber er bot ihr auch wieder an, dass er für sie da war und er sie jederzeit begleiten würde. Sarah lehnte ab, jemand musste bei Maxwell bleiben. Anschließend wurde die Stimmung wieder entspannter und auch vertrauter. Sie schmunzelten darüber, dass Sarah ihre Zaubertränkschwäche damals eher vorgetäuscht hatte, um an William ranzukommen. Dieser war wirklich froh darüber, denn sonst wäre ihm das Mädchen vermutlich nie aufgefallen. Sie wirkten gelöster, beide. Irgendwann verabschiedeten sie sich und William ging mit einem guten Gefühl ins Bett.
Am nächsten Unterrichtstag, er war gerade auf dem Weg in die Kerker, stieß er wieder mit Cosmea Rosier zusammen. Sie schien gleich wieder versuchen sich an ihn ranzumachen und er wurde wütend. Doch er wusste, dass, sollte er eine Schülerin schlagen nicht nur sein Job, sondern auch Sarah verloren war, so drehte er sich nur um und ging in sein Klassenzimmer, um noch etwas herzurichten. Zu seiner Überraschung braute hier eine Schülerin gerade einen Trank. Er erkundigte sich, wieso und Alice erklärte, dass sie Zaubertrankmeisterin werden wolle und üben müsse. Ehrgeiz und Zielgerichtetkeit imponierte William und so half er dem Mädchen. Er sah zu, korrigierte sie gelegentlich, gab ihr Tipps und ermutigte sie. Alice stellte sich gut an, als der Trank fertig war ließ sie ihm auch ein Fläschchen mit etwas Trank zurück.
Am Abend machte William noch einen Spaziergang, außerhalb von Hogwarts. Da traf er Sarah mit Maxwell. Sofort gesellte er sich zu den beiden und genoss es bei seiner Familie zu sein. Zunächst lief auch alles gut, aber als Max die beiden fragte, ob sie sich wieder liebhatten, antwortete Sarah, dass sich nichts geändert habe. William war gekränkt und wollte gehen, doch Sarah bat ihn zu bleiben, was er auch tat. Als Max eingeschlafen war, diskutierten sie noch kurz, schließlich hatte William gedacht, es hätte sich zwischen ihnen gebessert, aber Sarah meinte, sie wolle Maxwell lieber keine Hoffnungen machen. Max wurde von seiner Betreuerin abgeholt und die bleiben noch und redeten. Sarah meinte, dass sie den Abstand vielleicht gebraucht hatten, aber auch, dass sie es schaffen würden und in William kehrte die Hoffnung zurück, als sie meinte, dass sie sich vielleicht neu in einander verlieben würden. William nahm ihre Hand, strich sanft über ihre Wange und küsste sie. Nur ganz zart und sie ging darauf ein. Sarah lehnte sich sogar zu ihm. Als er jedoch etwas fordernder wurde, löste sie sich und erinnerte daran, dass sie ins Schloss gehen sollten, schließlich mussten sie beide arbeiten. Er verstand und als sie zurückgingen griff Sarah nach seiner Hand und kam mit ihm in sein Zimmer. Sie blieb bei ihm über Nacht. William versuchte nicht nochmal sie zu küssen, er wollte nicht, dass sie etwas Falsches dachte, zudem war er viel zu froh sie in seinen Armen halten zu können.
Gut gelaunt hielt William am nächsten Tag den Unterricht, anschließend wollte er ein paar Kräuter sammeln, welche in der Nähe von Hagrids Hütte wuchsen. Er wunderte sich, als er Licht darin sah und fand Cosmea Rosier lernend auf dem Bett. Eigentlich wollte er wieder gehen, aber die Schülerin bat ihm ihr beim lernen zu helfen, um genauer zu sein zusagen, was sie falsch abgeschrieben hatte. Da William dann doch ein Lehrer war und Zaubertränke wirklich mochte half er dem Mädchen. Da kam Sarah herein, welche natürlich erstmal verwirrt wirkte. Cosmea trug gerne freizügige Klamotten und lag auf dem Bett, während William an einem Tisch lehnte. Das Mädchen verschwand dann auch recht schnell, aber Sarah sagte nichts dazu. Sie erklärte William, dass sie ihren Job in Hogwarts kündigen würde, um mehr bei Max sein zu können, sie würde sich einen kleinen Job irgendwo in der Nähe ihres Hauses suchen. Womit sie beim nächsten Thema waren, ein Haus. Es schien irgendwie klar zu sein, dass William genauso mitzureden hatte, und in ihm wuchs die Hoffnung, dass sie bald wieder wie eine Familie zusammenleben würden. Trotzdem war es ihm nicht ganz recht, dass Sarah auch einen Muggelberuf machen wollte. Er konnte für sie alle Sorgen. Doch es wurde wieder spät und so gingen sie ins Schloss zurück. William wusste, dass er da mit Sarah sowieso nicht groß diskutieren konnte.
Am nächsten Tag traf William seine Frau wieder, diesmal in der Küche. Es war ihm nicht recht, wie freundlich sie mit den Hauselfen umging. Es waren Diener und mehr nicht, doch Sarah sah dies ganz anders. So kamen sie zu einem, der großen Streitpunkte in ihrer Beziehung. Die magische und die nicht magische Welt. Und Max. Seine Erziehung und seine Förderung. Während William seinen Sohn schon längst magisch gefördert hätte war Sarah strickt dagegen. Max würde früh genug nach Hogwarts gehen und dann alles lernen. Vorher sollte er ein normaler Junge sein. Die beiden diskutierten heftig, keiner wollte nachgeben, als Sarah auf einmal zusammensackte. Schnell und besorgt fing William sie auf, seine Wut war sofort wie weggeblasen. Wieder brachte er sie nicht in den Krankenflügel, sondern diesmal in sein Zimmer, welches ganz in der Nähe lag. Er bettete sie auf seinem Bett und umsorgte sie, stets darum bemüht, dass sie aufwachte. Es dauerte eine Weile, aber als sie zu sich kam, reichte er ihr etwas Wasser und setzte sich neben Sarah. Er erkundigte sich erneut, ob sie schon mehr wusste, und sie erzählte, dass ihr Körper anscheinend das Adrenalin nicht richtig regulierte und auch nicht richtig abbaute. Also meinte William, dürften sie einfach nicht streiten und sie sich nicht aufregen. Dann küsste er Sarah. Diese ging auch darauf ein. Er zog sie wieder fester an sich, doch wieder brach sie schnell ab. Doch auch diesmal blieb sie bei ihm und William genoss erneut einfach wieder so in ihrer Nähe zu sein. Er hatte sie wirklich vermisst.
Die nächsten Tage vergingen und Williams Laune war ausgesprochen gut. Mit Sarah schien es voran zu gehen, sie sah sich anscheinend bereits nach Häusern um. Auf seinen Wegen durch das Schloss, traf er öfter auf Cosmea Rosier, doch das Mädchen schien verstanden zu haben, dass er kein Interesse hatte. Also das er nicht konnte. Er liebte Sarah. Zwar flirtete sie immer noch ein wenig, und auch ihre Outfits hatten sich nicht verändert, aber sie war gelassener und zurückhaltender. Damit konnte William leben, sie war eine fleißige und begabte Schülerin, von der es sowieso viel zu wenig an der Schule gab. Nur ihre Klamottenwahl sollte sie seiner Meinung nach überdenken. Einmal kam Sarah hinzu, als Cosmea wieder verschwand. Sie runzelte die Stirn, sagte aber nichts. Stattdessen zeigte sie William Briefumschläge, es waren Antworten von Maklern. Sie gingen in ein gemütliches Zimmer, William zog Sarah neben sich, nahm sie in den Arm und sie sahen sich die Bilder an. Zwei Häuser schieden sofort aus. Eines war viel zu modern, zudem im Muggellondon. Das andere wirkte viel zu eng, so dass sie scherzten, William würde in den Räumen sicher stecken bleiben. Die anderen drei Lagen entweder in Godric´s Hollow oder in Little Hangelton und alle hatten was für sich. Doch eines, es war gelb mit einem Turm, wurde dann doch, wie die anderen abgelehnt. Das Gelb gefiel William nicht, da war das dunkel der anderen Häuser schon schöner. So beschlossen sie diese Bilder Maxwell vorzulegen, damit dieser entscheiden konnte. Die beiden waren zufrieden, vor allem, da die Wahl ohne Streit und Diskussionen funktioniert hatte. Sarah kuschelte sich an William und meinte, dass sie ihn wirklich vermisst hatte. William ging es da nicht anders, er war überglücklich seine Frau wieder in den Armen zu halten. Und als sie ihn küsste, wünschte er sich nichts Sehnlicheres als zusammen mit seiner Frau und seinem Sohn in eines der Häuser einzuziehen. Doch es war spät und beide mussten früh raus morgen. Nach kurzem Zögern, fragte William Sarah, ob sie mit zu ihm kommen würde doch diese meinte, sie müsse sehr früh raus. William akzeptierte dies, ohne ein Wort zu sagen, gab ihr noch einen Kuss und ging dann in sein Zimmer. Als er so im Bett lag, viel ihm auf, dass Sarah zum ersten Mal, seitdem sie sich wiedergesehen hatten nicht William gesagt hatte, sondern Will. Dies deutete er als gutes Zeichen und mit einem lächelnd auf den Lippen und in Gedanken bei seiner Frau, schlief er ein.
Ein paar Tage später ging William mit den Fotos durch einen Korridor, als er mal wieder auf Cosmea Rosier traf. Erneut riet er dem Mädchen, dass es sich anders kleiden solle und sich einen anderen zu flirten suchen solle. Sie wiedersprach zwar kurz, verschwand dann aber auch schnell wieder.
An einem Tag, William fuhr mal wieder nach London, traf er im Hyde Park auf Sarah und Maxwell. Er freute sich sehr, auch seine Frau mal wieder zu sehen. Gemeinsam erzählten sie Max von den Häusern, und dass er die letzte Entscheidung hatte. Der Junge schien sich sehr zu freuen und schien es auch als endgültige Versöhnung seiner Eltern zu sehen. Als er meinte, die Häuser seien aber groß schmunzelten beide und sofort fragte Max, ob er dann auch ein Haustier haben könne. Sowohl Sarah als auch William waren sich klar, dass sie Max den Wunsch nicht abschlagen konnte, aber das musste der Junge auch nicht wissen. Also diskutierten sie und letztendlich kam Maxwell auf einen Knuddelmuff, dieser war nicht gefährlich oder zu exotisch und durfte mit nach Hogwarts genommen werden. William wollte Sarah die Entscheidung überlassen, vor allem, da er wieder los musste. Er verabschiedete sich und ging gut gelaunt zurück in sein Zimmer im Schloss.
Er korrigierte viele Aufsätze in nächster Zeit, es war kurz vor den Weihnachtsferien und sich aufheben wollte er die Arbeit wirklich nicht.
An seinem ersten Freien Abend ging er in den Tropfenden Kessel und stieß dort zu seinem Bedauern auf Ashley, welche ihn natürlich sofort provozierte. Er versuchte möglichst ruhig zu bleiben, warf aber Ashley vor, dass sie mit ihrer Art es für Leute unmöglich zu machen sich zu bessern. Sie versuchte immer ihm zum schlechten zu bringen, hielt ihm alles vor und gab ihm keine Chance besser zu werden. Zum Glück kam Sarah dann hinzu. Die beiden Frauen unterhielten sich über Baby bzw. Kindersachen, was William nicht wirklich interessierte, aber er genoss es Ashley zu zeigen, dass Sarah wieder zu ihm stand und es bestens lief zwischen ihnen. Doch William musste bald gehen, obwohl es ihm nicht behagte seine Frau mit Ashley allein zu lassen. Sarah meinte noch kurz, sie müssen den Knuddelmuff für Max besorgen und William lachte laut. Anscheinend hatten sie wirklich keine Wahl. So entschieden sie, dass Maxwell ein Orangener Knuddelmuff sicher gefallen würde. Mit einem schnellen Kuss verabschiedeten sich die Beiden dann.
An einem anderen Tag streifte William durch die Stadt, als er Hunger bekam setzte er sich in einen Pizza Hut, normal aß er nicht in Muggelläden, aber er machte eine Ausnahme. Dabei saß er neben einer jungen Frau, es dauerte eine ganze Weile, bis er bemerkte, dass es Elise war. Sie lud ihn zu sich an den Tisch ein und sie unterhielten sich über die entflohene Raskild, von der auch Elise vorgab nicht zu wissen, wo sie war. Zu Williams bedauern kam auch Ashley hinzu, verfolgte ihn diese Frau? Auch schienen sich die beiden Frauen zu kennen und zu verstehen. Zunächst unterhielten sie sich sogar recht normal und zivilisiert, doch nicht all zu lange und bald herrschte wieder die typische Stimmung zwischen Ashley und Will. Elise hatte sich einfach ihre Kopfhörer hineingetan, legte aber einmal ihre Hand beruhigend auf Williams Unterarm. Dieser riss sich zusammen, erklärte dann, er habe dies nicht nötig, nahm sein letztes Stück Pizza und ging.
Am nächsten Tag lief William durch Godrick´s Hollow, er wollte sich das eine Haus noch einmal ansehen, als er an einem weiteren leerstehenden Haus vorbeikam, welches ebenfalls recht nett wirkte. Er trat ein und traf dort, mal wieder, auf Cosmea Rosier. Das Mädchen schien ihm auch über all zu begegnen. Sie rauchte und saß auf einem Sofa. Eigentlich hätte William lieber umdrehen sollen, aber er setzte sich neben das Mädchen, nahm ihr, zu deren Missmut, die Zigarette weg, drückte sie aus und fragte was los sei. Nach kurzem Zögern erzählte Cosmea, dass sie nichts selbst entscheiden könne und alles von anderen vorgegeben wurde. William redete ein wenig mit ihr und versuchte zu erklären, dass dies nicht so sei. Sie könne immer tun, was sie wolle, sie müsse nur mit den Konsequenzen rechnen und abwägen, was ihr mehr wert war. Als er das Gefühl hatte, es ging dem Mädchen wieder besser, ging er auch wieder.
Kurz nach Weihnachten gab es ein großes Muggelfest in London. Eigentlich hatte William nicht geplant, dorthin zu gehen und stolperte eher zufällig dort hinein, aber bald sah er Max und Sarah. Lächelnd ging er zu ihnen, doch die Stimmung der Veranstaltung kippte schnell, als Abbey, die Anführerin der Todesser, auf die Bühne trat, ungeplant vermutlich, und eine Rede hielt. William bekam sofort ein schlechtes Gefühl, das konnte nichts gutes bedeuten. Und so war es auch, sobald sie fertig war fingen von überall her Todesser an die Muggel anzugreifen. Normal hätte William nicht wirklich etwas dagegen gehabt, aber seine Familie befand sich direkt in der Masse und gab ein schönes Ziel ab. Genau in diesem Moment schlug ein Zauber dicht neben Maxwell ein, der Junge wurde von den Beinen gerissen und schien verletzt zu sein. Er wollte etwas tun, da hatte Sarah ihn und Max schon an der Hand genommen und sie zum Big Ben appariert. Sofort versteckten sie sich hinter ein paar Säulen, dahinter kämpfen zwei Männer miteinander, einer von ihnen schrie, als ihn ein Cruciatusfluch traf. William wollte seinen Sohn so schnell es ging hier rausbringen, Sarah kümmerte sich schon um ihn. Für einen Moment schien sie sich nicht sicher zu sein, ob er mitkommen, oder kämpfen würde, aber er würde niemals seine Familie allein lassen. So apparierten sie zu dritt nach Little Hangleton. Maxwell wirkte sehr verstört, der Junge sprach kein Wort und war verletzt. Schnell brachten sie ihn zunächst zu dem nahegelegenen Dorfladen, wo Sarah alles fand, um ihn zu verarzten. Dabei hielt William seinen Sohn ganz fest und redete beruhigend auf ihn ein. Anschließend apparierten sie zu Williams Wohnung, wo sie Maxwell badeten und William und Sarah sich kurz unterhielten. Sie waren sehr froh, dass sie es alle rausgeschafft hatten, doch sie machten sich sorgen um Maxwell. Der Junge redete immer noch nicht, sondern schrieb auf Zettel. Doch ihnen blieb für den Moment nichts anderes übrig, als ihn ins Bett zu bringen. Auch Sarah war müde, da sie aber nicht ihre dreckigen Klamotten tragen wollte, nahm sie sich ein Shirt von William, zog es an und schlüpfte dann zu den beiden ins Bett. William konnte gar nicht beschreiben, wie sehr ihn dieser Anblick freute. Sarah in seinen Sachen, dass hatte er viel zu lange nicht mehr gesehen. Er nahm seine Frau und seinen Sohn in den Arm, gab ihnen beiden einen Kuss und versicherte ihnen, dass er sie sehr liebte. Auch Sarah tat dies und William freute sich sehr, seine Familie wieder bei sich zu haben.
Am nächsten Tag war Sarah schon früh ins St. Mungos gegangen, um dort zu helfen, während William auf Maxwell aufpasste, was so auch nicht üblich gewesen war bei den beiden. Als Sarah wiederkam lag Maxwell schlafend im Bett und William hatte essen gekocht. Sarah freute sich sehr darüber, aß mit großem Hunger und die beiden lächelten sich über den Tisch zu. Bald kam Max hinzu, er redete wieder, aber essen wollte er nicht. Er fragte, wieso Leute so etwas taten und seine Eltern erklärten ihm, dass manche Menschen, egal ob magisch oder nicht, Angst vor Sachen hatten, die sie nicht kannten. Irgendwann zeigte Max seinen Eltern dann stolz einen ausgefallenen Zahn und sprach von der Zahnfee. William ärgerte sich und ging ins Nebenzimmer, wo er wütend auf und ab lief. Sarah kam ihm hinterher und tadelte ihn, er solle sich freuen, dass Maxwell überall aufgenommen wurde und Freude hatte, denn die Fantasie und das woran man glaubte war doch das, was einen aufrecht hielt. William gab seufzend nach und gab sich damit zufrieden, dass bei Max die Zahnfee kam. Zudem hatte Sarah noch eine Überraschung für ihn. Sie war endlich damit einverstanden, dass Maxwell einen Zauberstab bekam, darauf hatte William schon lange gewartet. Sofort strahlte er wieder. Und so gingen die beiden ins Bett.
Ein paar Tage später, Sarah und William hatten sich gut aufgeteilt, wer auf Maxwell aufpasste. Meistens war es Will, da Sarah immer noch im St. Mungos half. Doch in der Zeit, wo sie da war, verbrachten sie meistens zu dritt.
Einmal aber ging William nach Hogsmeade in den Honigtopf. Maxwell mochte zwar nichts Süßes, trotzdem wollte er ihm etwas kaufen. Er lies sich beraten und hatte dann eine Tüte voller „unsüßer" Süßigkeiten. Er unterhielt sich kurz mit der Inhaberin, welche zunächst etwas skeptisch war, aber dann sehr freundlich. Wie durch einen Zufall kam auch Max hinzu. Dem Jungen ging es schon wieder besser und er bekam gleich seine Tüte, welche er gleich inspizierte und daraus aß. Dann verabschiedete sich William von Evangeline, nahm Max bei der Hand, und ging mit ihm nach Hause, um noch die letzten Vorbereitungen für das neue Schuljahr zu treffen.
Der Unterricht und die Zeit zurück in Hogwarts verlief gut. Die meisten Schüler hatten inzwischen geschnallt, dass sie sich lieber nicht mit Professor Marshall anlegen sollten und hielten bei ihm den Mund. Die Aufsätze wurden pünktlich abgegeben und es gab keine Diskussionen um Verlängerungen. Zudem gab William nebenbei Nachhilfe. Cosmea Rosier hatte ihn darum gebeten, und obwohl er sich zunächst unsicher war, aufgrund ein paar Sachen, die sie vorher getan hatte, entschied er sich dafür. Sie war schlau und in den anderen Fächern durchaus begabt. Sie hatte sich die Verlassene Hütte auf den Ländereien hergerichtet, mit allen möglichen Sachen zum Brauen.
An einem Tag half William ihr wieder, das Mädchen brachte ihn zum Rasen, bereits zum zweiten Mal hatte sie die wertvollen Zutaten in ihrem Trank ruiniert. Nebenbei erklärte er ihr einige Sachen, beispielsweise das Haltbarmachen von Tränken, als er vor dem Fenster eine Bewegung sah. Kurz darauf kam ein großes Katzending in die Hütte, streifte ein wenig umher und sah William an. Verwirrt sah Will das Tier an, irgendwie kam es ihm bekannt vor, wusste aber nicht woher. Da schnitt sich Cosmea in die Hand und wütend fuhr William sie an. Auch die Katze reagierte sofort darauf, doch Cosmea packte genervt ihre Sachen zusammen und verschwand. William schüttelte den Kopf, die Katze streifte weiter an seinen Beinen vorbei und zog dann an seinem Mantel. Es dauerte eine Weile, bis William begriff, dass sie ihn haben wollte und er zog ihn aus. Warum genau wusste er auch nicht, aber das Tier verwand damit um die nächste Ecke und dann trat Sarah in seinen Mantel gehüllt hervor. Verwirrt sah er seine Frau, die ihn anlächelte und damit aufzog, dass er so lange gebraucht hatte zu verstehen. Sofort sprach er sie darauf an, dass sie ein Animagus zu seien schien, und warum sie es ihm nicht erzählt habe. Doch sie zuckte nur mit den Schultern, sie müsse ihm ja nicht alles erzählen. Sie lehnte sich an ihn, unter dem Mantel nackt, und merkte an, dass er viel Zeit mit der jungen Rosier zu verbringen schien. Sofort wehrte er ab, er half ihr nur, doch Sarah machte sich sorgen, das Mädchen, so war sie sich sicher, stellte sich nur dümmer, um sich an William ran machen zu können. Doch dieser beruhigte Sarah, sie solle sich keine Sorgen machen. Für ihn gab es nur sie. Daraufhin küssten sie sich und der Gedanke daran, dass Sarah außer dem Mantel gar nichts trug erregte William sehr. Sarah lies ihn und ging sofort darauf ein, bis sie schließlich miteinander schliefen. Ein Hochgefühl für William, wie lange hatte er darauf gewartet seine Frau wieder so bei sich zu haben. Anschließend schliefen sie zufrieden nebeneinander ein.
Am nächsten Morgen organisierte William Klamotten für Sarah, sie aßen zusammen und gingen dann zu ihrer Arbeit. Am Nachmittag machte sich William auf nach London, wo er auf dem Weg durch den Hyde Park auf Maxwell und Ashley traf. William machte sich ein wenig sorgen, sein Sohn schien noch viel mehr als sonst mit seinem Plüschbären zu sprechen, aber Ashley war erstaunlich freundlich zu ihm und es kam zu keiner Auseinandersetzung. Einmal kamen ein paar Worte zu einem Thema auf, welches Ashley nachdenklich stimmten, und über das William mit Maxwell auch nicht in der Öffentlichkeit reden wollte. Es ging um Abbey Dawn und auch Williams eventuelle Abneigung gegen Muggel. Doch William meinte, da würde er wann anders mit Max reden und so plauderten die drei noch ein wenig, bis William Max nach Hause brachte und dann ins Schloss zurückkehrte.
Ein paar Tage danach besuchte William Sarah in der Bibliothek. Es war schon spät und keiner Schüler mehr anwesend, also saß sie, mit ihrer Lesebrille auf der Nase und einem Buch in der Hand auf dem Tresen. Grinsend ging William auf sie zu und fing gleich an zu flirten, dabei versuchte er herauszufinden, wie sie sich eigentlich inzwischen nannte und sein Herz machte einen riesen Sprung, als sie Antwort Mrs. Marshall war. Dann teilte er ihr mit, dass Max das Haus in Godric´s Hollow am schönsten fand und Sarah versprach sofort die Maklerin zu Kontaktieren. Dann unterhielten sie sich ein wenig, auch über vergangenes und es war sogar angenehm. Sarah gestand ihn, dass sie ihn schon vorher gekannt hatte, also bevor er es wusste. Nach dem Quidditch war er regelmäßig im Krankenflügel gelandet, wo anscheinend Sarah ihn behandelt hatte, bzw. auch sogar mal fehlbehandelt hatte, weil sie, ihrer Aussage zu folge, zu abgelenkt von ihm gewesen sei. William musste schmunzeln und trat noch näher an Sarah heran, die einen wunderschönen Anblick gab und die, als sie es merkte, anfing ihn zu reizen. Kurz darauf küssten sie sich und fingen an sich auszuziehen. Zum Glück waren keine Schüler mehr da und Sarah verschloss die Türen magisch, ehe sie sich einander hingaben. Anschließend legten sie sich in Sarahs kleine Kammer, hinter den Bibliotheksräumen und schmiegten sich aneinander. Dabei bemerkte William nochmals die kleine Narbe, welche Sarahs Bauch zierte und von welcher sie ihn vorher erfolgreich abgelenkt hatte. Er fragte sie danach, doch sofort wurde sie abweisend und gab keine Antwort. Irgendwann gab William auf, sie Putzeten zusammen Zähne und kuschelten sich dann zusammen in das kleine Bett und schliefen kurz darauf ein.
Am nächsten Morgen aßen sie wieder zusammen und jeder ging dann seiner Arbeit nach. William war glücklich, wie es schien, hatte er es endlich geschafft und seine Frau und somit seine Familie zurückzubekommen. Er hatte Sarah unglaublich vermisst und zu wissen, dass sie jetzt wieder voll und ganz die seine war, löste ihn ihm ein unbeschreibliches Hochgefühl aus.
Ein paar Tage später war er mit Sarah verabredet, sie hatte Neuigkeiten wegen des Hauses und so wartete er in Godric´s Hollow auf sie, als er ihre Stimme vernahm, die Maxwells Namen rief. Sofort drehte er sich um und entdeckte seinen Sohn, wie er gerade, völlig aufgelöst über eine Straße lief. Augenblicklich eilte er zu ihm und auch Sarah war in diesem Moment da, sie sah wundervoll aus. Doch zunächst kümmerten sie sich um ihren Sohn, anscheinend vermisste dieser Tilo, seinen Kuschelbären, der ihm, vor allem seit der Zeit nach der Schlacht, noch wichtiger geworden war. Doch zum Glück hatte Sarah anscheinend in das Auge des Bärens einen Spiegel eingebaut und so konnte sie erkennen wo er war und ihn herzaubern. Sofort schloss Maxwell seinen Freund in die Arme. Dann begrüßten sich auch William und Sarah und diese erzählte glücklich, dass sie gerade die Schlüssel bekommen hatte.
Gleich machte sich die Familie auf in das neue Haus. Sie waren begeistert, es war unglaublich groß, so groß, dass Max sich schon Gedanken machte. Dann begannen sie die Zimmer auszusuchen, oder vielmehr Max machte dies. Ein Zimmer bekamen jeweils William und Sarah für die Arbeit. Ein großes mit einem Baum davor wählte Maxwell für sich und ein weiteres beanspruchte William für sich und Sarah als Schlafzimmer. Die Familie sah sich noch ein wenig um, sie waren wirklich glücklich. Dann wurde Max müde und Sarah brachte ihn in die Wohnung, aus der sie bald ausziehen würden und kam dann zu William zurück. Die beiden genossen die Zweisamkeit, schmiegten sich ein wenig aneinander, bis William etwas einfiel und Sarah fragte, ob sie eigentlich Verhütete. Als diese mit Ja antwortete wurde er sauer. Sauer darauf, dass sie dies tat, ohne ihm das mitzuteilen. Er fand, er habe ein Recht so etwas zu erfahren. Doch Sarah beruhigte ihn schnell wieder. Sie beschlossen dann, dass sie in diesem Zimmer nicht streiten würden, sondern sich nur versöhnen. Grinsend stellte sich William schon vor, was er alles mit diesem Raum und dann mit Sarah in dem Raum anfangen würde. Und so fingen sie auch gleich damit an.
Als sie völlig verschwitzt und müde waren, zauberte Sarah eine Matratze sowie ein paar Decken herbei, sie kuschelten sich aneinander und schliefen bald darauf ein.
Am nächsten Morgen wachten sie irgendwann auf, William davon, dass Sarah sanft seine Wange streichelte. Plötzlich viel ihm ein, dass er eigentlich unterrichten sollte, aber dafür war es sowieso schon zu spät. Hatten die Schüler halt heute kein Zaubertränke. Er und Sarah lagen noch eine Weile da und unterhielten sich. Sie empfanden Hogwarts als viel nachlässiger als Ilvermorny, die Schüler waren weniger diszipliniert und irgendwie war dies etwas, was Sarah gefiel. Sie meinte, so würden die Kinder mehr Kinder bleiben. William empfand das nicht so. Auch Kinder müssen vorbereitet werden und dabei kamen sie dann auf ein Thema, dass Sarah sehr aufwühlte. William meinte, dass er Max, falls dieser jemals fragen sollte, selbstverständlich über die Unverzeihlichen aufklären würde, doch Sarah schien es anders zu verstehen. Sie verbot ihm jemals vor Max über so was zu reden, was William wieder wütend werden ließ. Er hatte immer das Gefühl, dass alle Entscheidungen, wie Maxwell erzogen werden sollte, was er tun sollte bereits von Sarah getroffen worden waren und er vollkommen außen vorgelassen wurde. Und so finden sie doch an zu streiten, bis Sarah mit den Worten, dass es vielleicht doch ein Fehler gewesen war disapparierte.
Eigentlich wollte William ihr folgen, doch er wusste nicht wo sie war, also sank er etwas verzweifelt an der Wand nach unten. Er liebte Sarah, aber er hasste dieses Gefühl, dass sie in nicht wirklich an ihrem und Max Leben teilhaben lassen wollte und die Worte hatten ihn wirklich verletzt. So saß er eine Weile da, bis auf einmal Maxwell neben ihm stand. Sofort versuchte er zu verstecken, dass es ihm nicht sehr gut ging, doch seinem Sohn fiel es natürlich sofort auf und er versuchte ihn aufzumuntern. So brachte er ihm einen Kakao, wie er es auch immer von seiner Mutter bekam, wenn er traurig war. William war sehr dankbar für die Anwesenheit seines Sohnes. Es ging ihm gleich viel besser und die beiden unterhielten sich noch wenig. William fragte Max, ob er wirklich gerne mit ihm und Sarah in dieses Haus ziehen wollte und der Junge nickte sofort. Auch wollte er gerne Freunde mitbringen, was William natürlich sehr freute. Zudem freute sich Max bereits auf Hogwarts, was William ebenfalls begeisterte. Dann erzählte der Junge, dass er letztens von seiner Betreuerin Mary zu einem netten Mann gebracht worden war, der mit ihm über seine Sorgen geredet hatte. Sofort verstand William, dass er von einem Psychologen sprach und wurde sofort sauer. Niemand hatte mit ihm darüber gesprochen, war es Sarah gewesen, die das angeordnet hatte, doch Max meinte, seine Mutter habe nichts davon gewusst. William wollte allerdings nicht, dass Maxwell sich Gedanken machte und beließ es dabei. Dann machten sich die beiden auf, gingen noch spazieren, aßen etwas und gingen dann anschließend nach Hause, wo William Max ansetzte und ging dann zurück ins Schloss.
Dort machte er sich auf die Suche nach Sarah, er musste unbedingt mit ihr reden. Er fand sie beim Regale einräumen in der Bibliothek. Sie war sofort hart und abweisend, wollte nicht mit ihm reden. William versuchte ihr klar zu machen, was er vorher gemeint hatte, und irgendwann schien sie es zu begreifen. Trotzdem war immer noch irgendetwas, was sie nicht sagen wollte. William versuchte weiter nachzuhaken. Mit der Zeit wurde er richtig sauer, Sarah hatte anscheinend irgendwas getan, antwortete ihm aber nicht, als er wissen wollte was. Zwischendurch hatte er es anders versucht. Er hatte sich hingesetzt und gewartet. Aber auch da hatte Sarah nicht geredet. Nun wurde William sauer und schlug fest auf ein Regal ein, er hätte vermutlich noch was zerlegt, wenn in diesem Moment nicht Sarah rücklings von der Leiter gefallen wäre, auf der sie stand. Sofort war Williams Wut verraucht und er fing sie auf. Anschließend brachte er sie in sein Zimmer, legte sie ins Bett und wartete darauf, dass sie aufwachte.
Sie erschrak zunächst, doch William versuchte sie zu beruhigen. Immer noch sprach sie nicht mit ihm, irgendwann stand William auf, drehte sich zum Fenster und meint ehrlich, was dies in ihm auslöste. Er sah so keinen Sinn in dem Ganzen, wenn Sarah ihm das Gefühl gab, dass er sowieso nirgends mitreden durfte und nur er für die Beziehung kämpfte. Nach einer gefühlten Ewigkeit stand Sarah auf und trat von hinten an ihn ran. Er drehte sich nicht um und lies ihr Zeit. Dann gestand sie, dass ihr Vater sie gezwungen hatte die Unverzeihlichen zu lernen und ihr dieses Thema deswegen so nahe ging. William nickte, er verstand, was das Problem war. Er selbst hätte es vermutlich auch getan, aber er wusste einfach, dass Maxwell dazu nicht der Typ war und es ihn nur belastet hätte. Er liebte seinen Sohn und würde ihm sowas niemals antun. Dann drehte er sich um, nahm Sarah sanft im Arm und hielt sie fest. So standen sie eine Weile da, bis Sarah müde wurde. Sie zogen sich aus, legten sich ins Bett und kuschelten sich unter der Decke zusammen, Williams Arm beschützend um Sarah schliefen sie beide ein.
Am nächsten Morgen waren sie wieder zusammen frühstücken, anschließend gingen sie ihren Jobs nach, doch nachdem alle Schüler verschwunden waren und William noch in seinem Klassenzimmer aufräumte, kam Sarah herein. Die beiden witzelten ein wenig rum, Sarah warf Will doch glatt vor, dass er langweilig und fast schon alt geworden war. Das ließ der ehemals beliebteste und sportlichste Schüler von Ilvermorny nicht so einfach auf sich sitzen, schnappte seine Frau und rannte mit ihr die Treppen zum Astronomieturm hinauf. Dort fing er gleich an, auf die Brüstung zu klettern und sich von dort aus aufs Dach des Turmes zu ziehen, welcher hoch über der Erde lag. Sarah war wenig davon begeistert, es war gefährlich und höhen gefielen ihr auch nicht wirklich, doch schließlich war sie es, die William dazu angestachelt hatte, also folgte sie ihm, mit etwas mehr Anstrengung, und schließlich lagen sie grinsend auf dem Dach des Turmes unter einem klaren Sternenhimmel. Das sie beide hiermit ihren Job riskierten, war ihnen sogar bewusst, aber schlichtweg egal. William ärgerte Sarah noch, als sie sich küssten, denn er achtete nicht wirklich darauf, dass es direkt neben ihnen in die Tiefe ging. Irgendwann machten sie sich wieder auf nach unten, William voran. Er konnte es einfach nicht lassen und ließ sich einfach fallen, was Sarah einen riesen Schrecken einjagte, aber William grinste nur breit vom Rand zu ihr rauf, an dem er sich mit den Fingern festhielt. Als er wieder sicheren Boden unter den Füßen hatte, half er Sarah. Gut gelaunt liefen sie die Flure entlang, bis in Williams Zimmer, wo sie irgendwann, an einander gekuschelt, einschliefen.

Dann waren die letzten Tage des Schuljahres gekommen, kurz nach einer seiner letzten Stunden, stand Cosmea Rosier vor William, welche recht aufgelöst wirkte. Sie erzählte ihm davon, dass sie beim letzten Vollmond einen Werwolf im Wald gesehen hatte. Etwas stutzig hörte er ihr zu, sie berichtete, dass sie wusste, dass es Katleya Fawley gewesen war, welche auch den Erstklässler getötet hatte. William versprach sofort, sich darum zu kümmern. Sie unterhielten sich noch eine Weile, dabei schien sich Cosmea sehr dafür zu interessieren, welche Eingänge es alle nach Hogwarts gab. Normal würde William zu sowas nichts sagen, aber er war unvorsichtig, war das Mädchen, trotz Sarahs Warnung und ihrer Unsicherheit eine seiner Lieblingsschülerinen, und so erwähnte er den Geheimtunnel, von welchem er auch nur durch Zufall erfahren hatte, welcher zwischen der Peitschenden Weide und der Heulenden Hütte bestand. Sie bedankte sich, dass er sich um alles kümmerte und verschwand.
Kurz darauf hatte William Katleya zu sich bestellt. Das Mädchen war ihm bisher eigentlich sehr positiv aufgefallen. Sie war eine gute, strebsame Schülerin, welche jetzt recht unsicher auf dem Platz gegenüber seines Schreibtisches platz nahm. Er kam gleich zur Sache. Ihm waren Zutaten aus dem Vorratsschrank gestohlen worden, er wusste es zwar nicht sicher, aber er tat einfach so, als ob er es genau wüsste. Dabei beobachtete er Katleya ganz genau. Das Mädchen schien erschrocken und beteuerte immer wieder, dass sie nichts getan habe. Sie schien sogar Zeugen für die von Cosmea besagte Nacht zu haben. So ließ William sie gehen, innerlich sehr sauer auf Cosmea. Diese stellte er kurz darauf auch noch zu rede, wo sie leise zugab, dass sie Katleya gar nicht selbst gesehen hatte, sondern ihre Schwester, welche inzwischen der Schule verwiesen worden war. Er beschwor das Mädchen, dass sie ihm das nächste Mal lieber tatsächliche Beweise bringen sollte, bevor er sich noch einmal so zum Affen machte.
Dann waren endlich die Sommerferien gekommen, ja auch als Professor freute man sich auf die freie Zeit, weg von den nervigen Schülern. William ging an einem Abend in den Tropfenden Kessel, wo er auf einmal von einem Typen, welcher neben ihm an der Bar saß, angesprochen wurde. Nach ein paar Momenten, und als dieser seinen Namen nannte, wusste William wer es war. Baelfire Sawyer, einer seiner Freunde aus Ilvermorny, welcher im Alter von 13 Jahren unauffindbar verschwunden war. Er war sehr erstaunt, doch freute sich auch sehr, die beiden kamen sofort ins Gespräch, was alles in den vergangenen Jahren so passiert war. Baelfire erkundigte sich auch nach Sarah und Maxwell, welchen er nur als Baby kennengelernt hatte. Irgendwann verabschiedeten sich die alten Freunde, sich sicher, dass man sich wieder über den Weg laufen würde.
Die freie Zeit war sehr schön, so hatte William auch unter der Woche Zeit für seinen Sohn. An einem Tag saßen sie zusammen im frisch eingerichteten Wohnzimmer, als Max ihn darauf ansprach, dass er ihm doch Zaubertränke beibringen wollte. William erinnerte sich und versprach dies zu tun, sobald sein Zaubertrankzimmer fertig eingerichtet war. Damit gab sich Maxwell sehr zufrieden und die beiden alberten noch ein wenig rum, Max versuchte Will auf der Couch zu halten und dieser tat so, als ob Maxwell viel zu stark für ihn war. Doch da rutschten Max ein paar Worte raus, die besagten, dass William Sarah nicht mehr wehtat. Der Mann stockte, er wusste immer noch nicht, wie er mit diesen Sachen umgehen sollte, hob seinen Sohn hoch und ging in die Küche, wo er anfing Abendessen zu machen. Maxwell verstand nicht genau, was los war, und William wusste auch nicht, wie er es ihm erklären sollte, aber er versprach, dass er Sarah und Max niemals wehtun würde. Damit war das Thema für ihn auch beendet. Die Stimmung wurde auch bald wieder besser, sie kochten zusammen und als Sarah nach Hause kam, aßen die Drei.
An einem Tag machte er sich auf nach Hogsmeade, er wollte sehen, wo seine Schüler normal immer hin gingen, aber da Ferien war, bestand keine Gefahr, welchen über den weg zu laufen, so dachte er zumindest. Als er reinkam, war es auch recht leer und nachdem er eine Weile an einem Tisch saß, kam ein junger Mann zu ihm, welcher etwas zögerte. Auch William dachte nach, der Mann kam ihm bekannt vor. Dann fiel es beiden ein und sie erkannten sich. Sofort drückte William James Kincaid auf einen Stuhl und die beiden unterhielten sich. James waren ebenfalls auf Ilvermorny gewesen, Schulsprecher. William erkundigte sich, wie er an diesen Laden gekommen war, und anschließend ging es viel mehr um Frauen. James hatte sich hier anscheinend schon eine angelacht, die Besitzerin vom Honigtopf. William war stolz auf den jungen Mann und ermutigte ihn auf Jagd zu gehen, doch James meinte, er wollte was wirklich Ernstes. Dann kam eine Schülerin herein, welche mit James sprechen wollte. William konnte gar nicht anders, als breit zu grinsen und so zu tun, als wüsste er ganz genau, was da los war. Es war viel mehr ein Spaß, denn Jessica schien es unangenehm zu sein. So ging James mit ihr raus und kurz darauf standen sowohl Maxwell, als auch Evangeline, die Angehimmelte von James, und Ruby Tanner, eine weitere Schülerin im Laden. Die beiden Frauen fanden Maxwell zum Anbeißen, doch keine hatte eigene Kinder und konnte die Anstrengungen, welche William gleich ansprach, verstehen. Als dann Ruby meinte, sie könne keine Kinder kriegen und Max sofort nachfragte, wieso wurde William sauer. Er hatte Max schon sehr häufig erklärt, dass man sowas nicht fragte. Nicht vor den Betroffenen, sondern, dass er solche Sachen dem Jungen daheim erzählen würde. Evangeline schien damit nicht einverstanden sein und mischte sich gleich ein, dass Max doch nur neugierig sei. William, der es nicht leiden konnte, wenn sich jemand in seine Angelegenheiten einmischte wurde noch gereizter, doch Maxwells Hand und James Rückkehr hielten ihn davon ab etwas anderes zu tun, als Eva es nur nochmal zu erklären, warum er so reagiert hatte und dass er Maxwell das gefragte auch erklären würde, nur eben nicht hier. Kurz darauf musste William auch los, er wollte noch die restlichen Zutaten für seinen Vorrat daheim holen, er wusste, dass Maxwell rechtzeitig zum Abendessen daheim sein würde.
Zu Williams und Sarahs Freude, hatte sich Maxwell mit ein paar Muggelkindern angefreundet, mit denen er oft spielte. So auch, als Sarah mal wieder vom einkaufen heimkam. William half ihr sofort die Einkäufe in die Küche zu tragen und räumte diese mit einem Schwung mit dem Zauberstab ein. Als Sarah ihm dann jedoch erzählte, dass sie war wirklich gesundes, Hühnchen und Brokkoli, machen wollte, war er weniger begeistert. Die beiden witzelten ein wenig und dann erzählte William von seinen Begegnungen mit den alten Schulbekanntschaften. Sarah meinte sofort, er könne sie ja mal zum Essen einladen, was William sicherlich tun würde. Die beiden unterhielten sich noch ein wenig, bis William zu seinem Trank, welcher in dem Zaubertrankzimmer vor sich hin köchelte zurück musste.
Die Zeit mit seiner Familie genoss William sehr. Er kochte mit Max, und auch mit Sarah, sie unternahmen Sachen zusammen. Zur Freude seiner Eltern spielte Maxwell auch öfter mit den Kindern aus der Nachbarschaft. Ab und zu nahm sich William auch Zeit für sich, so ging er beispielsweise Schwimmen im See von Little Hangleton. Dort traf er auch auf Ashley, mit welcher er sich erstaunlich lange nicht mehr in die Haare bekommen hatte. Sie wirkte sehr ausgeglichen und gut gelaunt, anscheinend war ihr Mann wieder zu Hause, welcher während der Schlacht gefangen genommen worden war. Er wurde gefangen, aber anschließend auf Bewährung wieder freigelassen. Die beiden unterhielten sich noch etwas über die Schlacht, Ashley erzählte, dass sie Grindelwald festgenommen habe und sie auch damit verantwortet war, die neuen Auroren auszubilden. Dann redeten sie noch über Lilith Grey, welche immer noch auf der Fahndungsliste stand, Abbey, welche gefangen wurde und kurz über Ophelia Rosier, welche seit neuestem auch gesucht wurde. Es interessiert William nicht wirklich, es war ihm egal, aber es war amüsant, wie die Schulleitung es nicht mal schaffte ein Mädchen an die Auroren zu übergeben. Ashley meinte, es wäre Williams Job gewesen, der Schulleitung zu helfen, doch er sah das anders. Auch, warum die Unverzeihlichen für das Mädchen vermutlich nichts so Schlimmes gewesen war, beantwortete er ihr nicht, er war sich sicher, dass Dario das zu genüge konnte. Doch die beiden Sprachen nicht viel darüber, was nun wirklich nicht Williams Schuld machte. Es war inzwischen schon spät geworden, und so verabschiedete er sich, warteten Sarah und Maxwell sicher schon mit dem Abendessen.
Maxwell spielte immer öfter und länger mit den Kindern aus der Nachbarschaft, so war er auch an einem Abend nach dem Abendessen noch einmal raus gegangen, während Sarah und William es genossen, dass ihr Kind nicht anwesend war. Doch irgendwann wurde es spät, Sarah war bereits ins Bett gegangen, da Will versprochen hatte bald zu sehen, wo Maxwell blieb. Dieser tapste irgendwann recht schuldbewusst ins Haus und war auch nicht wirklich sauber. William amüsierte sich eher darüber, was er seinem Sohn aber nicht direkt zeigte. Max erzählte, dass sie ein Baumhaus bauten, um Tiere zu beobachten und William hörte interessiert zu, vor allem als Max etwas über die anderen Kinder erzählte. Er sagte zwar nichts dazu, aber es war nett viel zu wissen, anscheinend war zumindest ein Junge von magischen Eltern. Max versicherte ihm auch, dass er nie etwas sagte, was Muggel eventuell falsch verstehen könnten, denn er wollte ja nichts verraten. Die beiden unterhielten sich und William war mal wieder davon beeindruckt, wie nachdenklich sein Sohn für sein junges Alter war. Doch am Ende war er doch nur ein Junge, der vom Toben den ganzen Tag müde war, und so schlief Maxwell in Williams Armen ein. Dieser hob ihn lächelnd hoch, trug ihn in sein Bett und gab ihm noch, während er ihn zudeckte einen Gute-Nacht-Kuss auf die Stirn. Dann schlich er sich in seines und Sarahs Schlafzimmer und legte sich zufrieden zu seiner Frau. Glücklich schlief William ein.
Da er viel Zeit hatte ging William inzwischen hin und wieder spazieren, um auch Sarah mal Ruhe zu gönnen, Max war zu meist mit seinen Freunden draußen. Als er an einem Tag von dem Spaziergang zurückkam, war sein Sohn immer noch unterwegs, während Sarah ein entspannendes Bad nahm, als er an die Badezimmertür klopfte. Die Duftwolke raubte ihm fast den Atem, also zog er Sarah, in seinen Schlappen und ihrem Bademantel ins Schlafzimmer. Sie verteidigte ihren Duftangriff, schließlich hatte er sie aus dem Entspannenden Bad gerissen und irgendwie sollte er es wieder gut machen. Grinsend hob William Sarah hoch und warf sie aufs Bett. Sie fingen an sich zu küssen, Sarah meinte, da William sie bei ihrem entspannenden Bad gestört hatte, müsse er sie jetzt entschädigen. Das tat er nur zu gern.
Nachdem sie beide sich verausgabt und sehr entspannt waren, lagen sie, eng aneinander geschmiegt im Bett und sahen sich sanft an. William war zufrieden mit seiner Arbeit und so schliefen sie langsam auch ein.
Die Ferien waren schön, William genoss die Zeit mit seiner Familie sehr, doch bald schon musste er zurück zu de nervigen Bälgern, welche zunehmend unfähiger in Zaubertränke zu werden schienen. Was seine Laune aber wieder hob, was die Zeit, die er zuhause verbrachte. So erinnerte Maxwell ihn auch bald daran, dass er ihm doch versprochen hatte, dass sie einen Trank brauten und so fingen sie gleich in Williams eigenem Zaubertrankzimmer in ihrem Haus an. Er entschied sich für einen einfachen Trank, welchen Maxwell danach auch ausprobieren konnte und legte ihm das aufgeschlagene Buch hin. Es war ein Trank, welcher kurzfristig die Haare in einer willkürlichen Farbe bunt färbte. Der Junge war sofort begeistert und fing gleich an, den wachsamen Blick seines Vaters bald vergessend. Maxwell arbeitete, zu Williams Freude und auch Stolz, gut und genau, achtete darauf wie viel und was er benötigte und wie er es zubereitete. Er verschwendete keine einzige Zutat, was selbst William beeindruckte, der Junge war ein Naturtalent. Als der Trank fertig war füllte er ihn ab, wobei ihm der erste Fehler unterlief. Er war müde und kleckerte ein wenig, woraufhin ihn William gleich zurechtwies. Wenn er keine Konzentration mehr hätte, müsse er das sagen und nicht einfach weiter machen. Der Junge nickte und William erklärte ihm wie stolz er auf ihn war. Dann probierten sie den Trank und mussten beide lachen, als Maxwells Haare lavendelfarbend und Williams pastelrosa wurden. Sie verräumten alles wieder und einigten sich darauf, dass Sarah eine dunkle Farbe gut stünde, sie aber sicher immer hervorragend aussah. Dann brachte William seinen Sohn ins Bett und sah nochmal lächelnd auf dessen bunte Haare. Solange sie nur kurzfristig so waren, was das in Ordnung, eine längere Färbung empfände William als unmöglich und würde vermutlich die gefärbten Haare kurzerhand entfernen.
Am nächsten Tag hatte er wieder Unterricht und nach dem freudigen Erlebnis mit Maxwell war es umso deprimierender, wie wenig manche Schüler konnten. So verging auch diese Zeit einigermaßen, er hatte Hausaufgaben und Aufsätze zu kontrollieren, bei denen es ihm die Fußnägel nach oben rollte, so furchtbar waren sie. Als er an einem Tag mal draußen unterwegs war, erhielt er einen Anruf, in welchem ihm mitgeteilt wurde, dass Maxwell im Krankenhaus sei. Sofort machte er sich auf den Weg zu seinem Sohn.
Zu seinem Ärger befand sich Maxwell in einem Muggelkrankenhaus und hatte sich anscheinend den Arm gebrochen. Er fuhr die Ärzte wütend an, was es soll, dass sie ihn nicht eher informiert hätten und marschierte dann zu Maxwell, welcher ihm erzählte, dass er vom Baum gefallen sei, weil er sich ablenken hatte lassen. William fragte ihn, ob er wenigstens etwas daraus gelernt habe und der Junge nickte. Leider war es nicht mehr möglich ihn noch in das St. Mungos Krankenhaus zu bringen und seinen Arm dort heilen zu lassen, schließlich wussten seine Muggelfreunde, dass er gebrochen gewesen war und würden sich wundern. Also würde er ihn wohl so heilen lassen müssen, während William sich über die Muggel aufregte. Das merkte Maxwell natürlich und ermahnte ihn, dass es auch nur Menschen sei und alle gleich. William bemühte sich, nicht zu barsch zu werden, aber was blieb ihm anderes übrig. Da kam Sarah hinzu, welche auch informiert worden war. William hatte bereits alles für Maxwells Entlassung geregelt und so gingen sie, wobei er sich erneut kein Kommentar, dass die dummen Muggel ihn sofort hätte informieren müssen, damit er seinen Sohn in ein richtiges Krankenhaus hätte bringen können, verkneifen, was Sarah wieder sauer werden ließ.
Die drei apparierten nach Hause, wo Sarah etwas zu essen machte, während sie William ignorierte. Das gefiel diesem natürlich nicht und sprach sie darauf an. Diese meinte, sie würde nicht mit ihm darum diskutieren, weil dies nur Ärger geben würde. William knirschte mit den Zähnen und nickte, er würde es auf sich beruhen lassen. Dann erzählten sie, während Max aß von ihrem Trank und natürlich musste Sarah ihn ausprobieren, zusammen mit William. Diesmal wurden seine Haare grün und ihre dunkelblau. Max fand es sehr lustig und als er aufgegessen hatte kuschelten sie sich noch in das Wohnzimmer. Der Junge wurde bald müde und schlief ein, so dass William ihn in sein Zimmer ins Bett trug.
Dann kuschelten er und Sarah sich zusammen auf die Couch, wobei Sarah auch bald müde wurde. William merkte bald, dass sie wirklich einfach nur ins Bett wollte und so gingen sie schließlich in ihr Schlafzimmer, wo er seine Frau sanft an sich und in seine Arme zog. Diese schlief dann auch bald ein, wobei sie sehr unruhig wirkte. William strich ihr sanft über das Haar und überlegte kurz sie zu wecken, entschied sich dann aber dagegen. Stattdessen hielt er sie einfach fest und redete beruhigend mit ihr. So dauerte es lange, bis auch er dann irgendwann einschlief.
Schließlich musste er wieder zurück zu seiner Arbeit und in das Schloss. Die Schüler waren wieder einmal furchtbar, so dass er ihnen sogar vorhielt, dass selbst sein achtjähriger Sohn das besser könne als sie, und dabei hatte er sogar recht. Am Abend traf er sich mit Sarah außerhalb von Hogwarts, er freute sich sofort sie zu sehen und erzählte ihr auch von den unfähigen Schülern, was sie nur schmunzeln lies, schließlich hatte sie sich damals auch schlechter gestellt, als sie war nur, damit William ihr Nachhilfe gab. William zog seine Frau an sich und lächelte. Sie hatte es auch wirklich geschafft, mehr freute es ihn noch, als sie meinte, sie habe nur den Mann, den sie liebe bekommen wollen. Dan erkundigte er sich, ob alles in Ordnung sie, schließlich habe sie sehr unruhig geschlafen, aber sie beruhigte ihn. Eine kurze Anspannung kam, als er erfuhr, dass Maxwell wieder bei den Muggeln war, bei welchen er sich seinen Arm gebrochen hatte, doch Sarah beruhigte ihn schnell wieder. Er zog sie an sich und küsste sie. Dann lud er sie ein Essen zu gehen, schließlich hatten sie heute mal frei und so disapparierten sie nach Godric´s Hollow.
Dort angekommen setzten sie sich, bestellten einen schönen Wein und etwas Leckeres zu essen. William konnte nicht aufhören zu grinsen und als Sarah ihn fragte, was sei, konnte er einfach nicht länger warten. Er stand auf und sank vor Sarah auf sie Knie, sah dabei zu ihr auf. Dann schwor er ihr seine Liebe und bat sie schließlich darum, dass sie ihn nochmal Heiraten würde. Es war vielleicht nicht so romantisch wie beim ersten Mal, aber dafür würde er viel Zeit in die Vorbereitungen stecken, und es kam ihm, nach allem was sie durchgemacht hatten einfach richtig vor. Sarah standen die Tränen in die Augen, als sie zustimmte. William zog sie an sich und sie strahlten sich an, lächelnd über die Reaktion der Leute, von denen auch manche flüsterten, dass sie doch viel zu jung seien. Wenn die wüssten. Dann setzten sie sich wieder und Sarah empfand es als unangenehm angesehen zu werden. Das verstand William nicht, schließlich war sie doch auch Headcheerleaderin gewesen. Doch anscheinend hatte sie das nur getan, damit er sie bemerkte, was nicht wirklich der Fall gewesen war. Klar, er hatte sich über die Anfeuerungen gefreut und Sarah hatte zugehört, aber beim Quidditch hatte dies seine gesamte Konzentration gefordert. Doch Sarah hatte es letztendlich geschafft ihren Willen zu bekommen, was sie irgendwie immer schaffte. Sie meinte zwar, als Kind habe es Sachen gegeben, die sie nicht bekommen hatte, aber das zählte William nicht. Gut gelaunt aßen sie noch ihr essen, unterhielten sich sehr glücklich dabei und gingen schließlich nach Hause, wo sie die Zweisamkeit genossen und schließlich einschliefen.

Am nächsten Tag in William einkaufen, schließlich wollten Sarah und Maxwell essen. Dort begegnete er Ashley, welche im Begriff war Unmengen an Pudding zu kaufen, anscheinend kam dieser bei ihr gut weg. Sie unterhielten sich kurz und William erzählte davon, dass Maxwell sich den Arm gebrochen habe, aber nicht ins Mungos gekommen war, was Ashley auch nicht verstand. William seufzte nur, man konnte es jetzt sowieso nicht mehr ändern. Doch er musste auch schon wieder los, ging zur Kasse, zahlte und machte sich dann auf den Weg nach Hause, um dort das ganze Essen einzuräumen.
Kurz darauf ging er wieder spazieren und landete am Ende in der heulenden Hütte, wo er auf eine etwas fertig wirkende Cosmea traf. Er erkundigte sich, was los sei. Sie meinte dazu, dass sie Probleme mit ihrem Vater habe, welcher sie töten würde, sei sie nicht so, wie er wollte, also wie ihre Schwester. William verstand das Problem, versuchte sogar dem Mädchen irgendwie zu helfen, aber sie wurde zickig und darauf hatte er wirklich keine Lust. Schließlich musste sie auch los, vermutlich ein Termin mit ihrem Vater, so blieb er zurück. Nach kurzer Zeit ging er wieder nach Hause, kochte noch für seine Familie du musste dann wieder los in das Schloss.

Die Zeit bis zu den nächsten Ferien, welchen auch William als Lehrer entgegensehnte, verlief das meiste ruhig. An dem Turnier war er nicht wirklich beteiligt und hatte so keine zusätzliche Arbeit. Stattdessen verbrachte er damit Unterricht zu halten, sich ab und zu darüber zu freuen, wenn es einen Schüler gab, welcher sogar etwas konnte und damit Aufsätze zu korrigieren. So verging die Zeit recht schnell, aber er freute sich daheim zu sein, was während dieser Zeit nicht oft möglich gewesen war.
Schließlich waren die Weihnachtsferien gekommen und William machte sich auf den Weg nach Hause. Etwas später als vereinbart trat er ein und fand ein unglaubliches Chaos vor. Sarah lag müde auf ihrem Sessel. Maxwell hatte seine Freunde hier gehabt und diese schliefen nun im Baumhaus, aber das erklärte das Chaos. Lächelnd setzte William sich zu seiner Frau und sie auf seinen Schoß. Sie unterhielten sich kurz, und beschlossen dann, dass sie Maxwells Abwesenheit gut nutzen musste. William küsste sie direkt und trug sie schließlich bis in ihr Schlafzimmer raus, wo sie miteinander schliefen. Danach hielt er Sarah liebevoll im Arm, küsste sie und erklärte ihr, dass er sie liebte. Sie erwiderte dies. So gefiel es William. Seine Frau in seinem Arm, seinen Sohn in Sicherheit wissend. Bald darauf schliefen die beiden glücklich ein.
Am Tag darauf, es war kurz vor Weihnachten und Sarah arbeiten passte William auf Maxwell auf, schließlich waren Ferien. Doch der Junge hatte sich seit über einer Stunde in der Küche verschanzt, an der Tür hing ein Schild, dass William nicht reinkommen durfte. Also klopfte er und kurz darauf stand ein Mehlverschmierter Max vor ihm, welcher erklärte, dass er noch fünf Minuten bräuchte und sein Vater warten sollte. Das tat dieser auch und kurz darauf öffnete sich die Tür, dabei drang der leckere Duft von frisch gebackenen Plätzchen in den Flur. Die Küche war ordentlich aufgeräumt und Max stand stolz lächelnd vor einem Blech selbstgebackener Kekse, erklärend dass es schließlich Weihnachten war und man doch Plätzchen bräuchte, er habe seinen Eltern eine Freude machen wollen. William freute sich sehr, sie beschlossen, dass sie auf jeden Fall welche für Sarah aufheben mussten. Dann meinte William, dass sie ja auch noch keinen Baum hätten und kurzerhand beschlossen sie in den Wald zu gehen, um sich einen zu holen. Sie zogen sich warm an und stapften los. Schnee war immer noch nicht Williams Lieblingswetter, aber immerhin schneite es nicht, sondern er lag nur auf dem Boden. Auf dem Weg zeigte Maxwell ihm das Baumhaus, welches er mit seinen Freunden gebaut hatte und wo sie im Sommer schlafen wollten. Dann gingen sie weiter und sahen sich verschiedene Bäume an. William erklärte, welcher der Richtige war und worauf man achten musste.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 06.06.2019 10:51.

William

32, Männlich

Reinblut. Ilvermorny. Hogwartsmitarbeiter. Todesser. Vergeben.

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- William Eric Marshall

von William am 12.02.2019 12:42

Allgemeine Informationen                                                                                                                                                            
Name: William Eric Marshall
Vorname: William
Namensbedeutung: William: der entschlossene Beschützer; Eric: der allein Herrschende
Spitzname: Will
Geburtsdatum:
Geburtsort: Salem (Massachusetts, Amerika)
Wohnort: momentan Hogwarts
-
Charakter: William ist ein willensstarker, durchsetzungsfähiger Mann, der weiß was er möchte und sich nimmt, was seiner Meinung nach ihm gehört. Er ist starrsinnig und jähzornig, wird schnell wütend und dann auch mal handgreiflich. Auf der anderen Seite ist er beschützend, denen gegenüber, die er liebt und kann sehr charmant und liebevoll sein. Dadurch kommt er bei Frauen sehr gut an, wobei diese in Momentan nicht interessieren.
Stärken: starker Wille, Durchhaltevermögen (gibt nicht auf), sein sehr überzeugendes lächeln und sein starker Körper
Schwächen: leicht reizbar, ungeduldig mit anderen Menschen, jähzornig, gibt anderen oft die Schuld
Aussehen: 1,85 m, muskulös, breit gebaut, kurze Haare, Drei-Tage-Bart, charmantes Lächeln, wenn er will
Besonderes Merkmal: sein lächeln, dass aber innerhalb von Sekunden zu einem Wutanfall umschlagen kann

 

Magische Informationen

 

Blutstatus: Reinblut
Wesen: Zauberer
Fähigkeit: keine
Engagement: Todesser
Zauberstab:
Patronus:
Irrwicht:
Spiegel Nerhegeb: seine Frau und seinen Sohn wieder im Arm zuhalten
Amortentia: Sarah´s Duft, Besenwachs

 

Schule & Beruf

 

Schule: Ilvermorny
Haus: Haus Wampus                                                                                                                                             
Klasse/Abschluss: Schule abgeschlossen
Position:
Quidditch: ehemals Sucher
-
Traumberuf: früher war es professioneller Quidditchspieler
Ausbildung:
ehemalige Berufe:
derzeitiger Beruf: Lehrer für Zaubertränke in Hogwarts

 

Familie

 

Mutter: Elisabeth Marshall geb.
Vater: Eric Marshall
Geschwister: Lisa Marshall
Kinder: Maxwell Marshall
Tante:
Onkel:
Cousine:
Cousin:
Nichte:
Neffe:
Großeltern:

 

Freundschaft & Feindschaft

 

Findet sympathisch: Edward Avery, Alastair Grey
Freunde: Baelfire Sinclair, James Kincaid
Beste Freunde:
Gewisse Abneigung:
Feinde: Ashley McKinney
Erzfeind:

 

Liebesleben

 

Sexualität: Heterosexuell
Fühlt sich hingezogen zu: Sarah Sampson
Ist verliebt: Sarah Sampson
War verliebt:
Küssen: Sarah Sampson
Techtelmechtel: Sarah Sampson
Freund/In:
Ehefrau: Sarah Sampson

 

Biografie

Kindheit:


Jugend:

          

Jetzt:

Es war Wochenende, als musste sich William an diesem Tag nicht mit nervigen Schülern rumschlagen. Er war zwar dankbar, dass er so kurzfristig einen gutbezahlten Job hatte finden können, da er sich sicher war Sarah hier irgendwo finden zu können. Sie verbarg sich gut, doch er verstand sich auf Aufspürungszauber und somit konnte er zumindest feststellen, dass er auf der Richtigen Spur war. Sein Plan war es jeden verdammten Stein umzudrehen, bis er seine Frau und seinen Sohn wieder in den Armen hielt. Er hob den Kopf, als ihm Schneeflocken auf den Kopf fielen. Er hasst Schnee. Unachtsam stieß William mit jemanden zusammen und als er die Frau ansah, stockte sein Atmen und er hielt die Frau schnell fest, ehe sie verschwinden konnte. So viel konnte er noch denken, ehe er sie eine Zeit lang verblüfft anstarrte. Er hielt seine Frau Sarah in den Armen. Nachdem er seine Sprache wiedergefunden hatte, äußerte er seine Freude, doch sie leugnete ihn und Tat so als würde sie ihn nicht kennen. Doch William lies nicht locker, er war sich ganz sicher, dass es Sarah war und er würde sie erst loslassen, wenn sie mit ihm sprach. Doch sie zierte sich und bevor jemand dazwischen gehen konnte, zog er sie in eine Seitenstraße und redete weiter auf sie ein. Sie sträubte sich immer noch, trat ihm in den Magen und lief dann wieder auf den Marktplatz. Schnell folgte William ihr, hielt sie fest und redete auf Sarah ein, bis sie endlich irgendwas zu ihm sagte außer, dass er sie gehen lassen soll. Er lud sie auf ein Essen ein, doch sie wehrte schnell ab. Sarah ging auch nicht auf sein bitten ein und als er sie wieder mehr bedrängte wollte sie ins DreiBesen. William überzeugte sie schließlich mit ihm etwas zu trinken, sie bestand allerdings auf das DreiBesen. Ein anderer Ort wäre William lieber gewesen, schließlich trieben sich in diesem Laden immer Schüler rum. So auch dieses Mal und Sarah musste sich direkt neben deren Tisch setzten, so dass kaum ein vernünftiges Gespräch möglich war. Die Kinder finden irgendwann laut an zu singen und auf den Tischen zu tanzen und William verlor für einen Augenblick die Kontrolle. Am liebsten hätte er den Mädchen, die so unverschämt auf seinen Tisch sprangen eine Ohrfeige verpasst, die sie durch den ganzen Raum werfen würde. Doch da sah er Sarahs Blick und wusste, wenn er dies Tat, dann wäre es vorbei mit seiner Chance, denn seine Frau lief bereits zur Tür. Schnell folgte er ihr, doch die Mädchen stellten sich ihm in den Weg, anscheinend betrunken. Grob schob er sie beiseite, fasste Sarah am Arm und zog sie wieder auf den Marktplatz. Endlich sprach sie auch mit ihm. Oder vielmehr machte sie ihm vorwürfe, die wahrscheinlich gar nicht mal falsch waren. Doch er rechtfertigte sich, schließlich würde er alles für Sarah und seinen Sohn tun. Er wollte sie zurück. Er liebte sie. Er brauchte sie. Das machte er ihr klar, doch sie gab ihm zu verstehen, dass sie nicht so schnell zu ihm zurückkommen würde, dass er ihr erst beweisen müsste, dass er es verdiente. William verstand das, er hatte Fehler begangen, aber Sarah war seine Frau. Sie konnte ihn doch nicht einfach so stehen lassen. Das sie wahnsinnige Angst vor ihm hatte, sah er nicht wirklich. Wie sie zitterte und vor ihm zurückwich, dass dies aus Angst geschah, er würde sie wieder schlagen.


William erkundigte sich auch nach seinem Sohn, wie es ihm ging, was Sarah machte und wie sie zurechtkamen. Ihm missfiel es, dass Maxwell die meiste Zeit bei einer Nanny wohnte, Sarah einen Job als Bibliothekarin, wofür sie seiner Meinung nach zu gut war, hatte und wenn sei bei Max war auf einem Sofa schlief. Doch sie lehnte jede Hilfe von ihm ab. Er nahm sich jedoch vor, diese Meinung noch zu ändern.
Sarah wurde müde und William beschloss sie zurück ins Schloss zu begleiten, schließlich musste er auch dorthin und den Weg empfand er als zu gefährlich für Sarah. Sie sprachen darüber, wie toll Maxwell war. Sarah meinte, er sei in vieler Hinsicht wie William. Das machte ihn stolz. Die beiden tauschten während des Gehens leichte Berührungen aus, bis Sarah zaghaft Williams Hand nahm. So kamen sie im Schloss an und Sarah verabschiedete sich. Sie machte klar, dass William sie jetzt in ruhe lassen sollte, und das Tat er auch. Er ging in sein eigenes Zimmer, dass ihm hier als Lehrer zu Verfügung gestellt wurde. An schlaf war nicht zu denken, seine Gedanken kreisten nur um das Erlebte. Er hatte Sarah gefunden. Wirklich und wahrhaftig und sie war hier. Hier in Hogwarts. Es schmerzte ihn, dass Sarah ihm nicht verraten wollte, wo Max war. Ihm nicht erlaubte seinen Sohn zu sehen, bis sie sich sicher war. Er grübelte weiter über das Gespräch. Sarah zog ihren Sohn in beiden Welten auf. In der Muggel und in der magischen Welt. Bestand nicht darauf, dass er bereits übte mit seinem Talent umzugehen und gewährte im Muggelspielzeug. Davon war William nicht gerade begeistert. Aber er würde das wohl hinnehmen müssen, wenn er seine Familie wieder bei sich haben wollte. Zumindest vorerst.

Am nächsten Tag, blieb er zum Glück auch von den Schülern verschont. Zumindest musste er nicht unterrichten. Wobei er die Tätigkeit eigentlich sogar mochte. Aber sie nahm ihm Zeit, Zeit, die er benötigte um Sarah zurückzubekommen. Doch seitdem er wusste, dass Sarah in Hogwarts war, durchströmte ihn durchwegs ein Gefühl der Euphorie. Er würde sie zurückbekommen, dass wusste er. Und durch seine Arbeit als Lehrer bekam er auch gut Geld. So konnte er seiner Familie auch gleich was bieten.
Sarah hatte ihm gestern erzählt, dass Maxwell sich zurzeit für Pokémon interessierte. So ein komisches Muggelspielzeug. Begeistert war William nicht, aber trotzdem ging er in die nächste Stadt und ging dort tatsächlich in einen Muggelladen, der zum Glück geöffnet hatte. Er fühlte sich sehr unwohl, es war komisch hier. Er fand schnell, was er suchte, irgendwas von diesem Pokémon. Schnell bezahlte er, Muggelgeld besaß er, da er auf der Suche nach Sarah jeden Job angenommen hat, den er brauchte um an Informationen zu kommen. So schnell es ging verließ er Laden wieder mit seinem Geschenk in der großen Ledertasche.
Zurück in Hogwarts machte er sich auf in die Bibliothek, hier würde er Sarah sicher finden und trat ein. Und ja, Sarah war da. Er war immer noch sprachlos, dass er sie wiedergefunden hatte. Er beobachtete sie ein wenig im Umgang mit einer Schülerin, die etwas suchte. Als die beiden ihn bemerkten, und Sarah ihm klar gemacht hatte, dass die nicht alles stehen und liegen lassen würde, lehnte er sich an ein Regal und beobachtete die beiden. Das Mädchen suchte irgendwas über Gegenzauber. Befreiungszauber. Irgendsowas. Dann kam zu Williams Unmut noch ein Schüler herein, er war groß und war voller Blut. Na endlich. Er würde das Mädchen schicken, diesen Jungen in den Krankenflügel zu bringen und er hatte Ruhe, um mit Sarah zu sprechen. Doch der Junge weigerte sich und blieb störrisch hier. Doch das Mädchen, welches sich anscheinend nicht mehr konzentrieren konnte oder für diesen Tag alles gefunden hatte was sie brauchte, schlug vor, dass sie sich unterhalten konnten und der Junge willigte ein. Zuvor warf er William noch einen komischen Blick zu und erkundigte sich dann bei Sarah, ob alles in Ordnung sei. William sah Sarah an und lächelte dann charmant. Natürlich war alles in Ordnung, was bildete diese Junge sich ein? Zufrieden stellte er fest, dass Sarah dies bestätigte und die Kinder gingen.
Sarah wies aber jeglichen Gesprächsversuch ab und William wurde sauer. Er warf ihr vor, dass sie ihm seinen Sohn wegnahm und sie rechtfertigte sich, dass sie ihn schütze und Maxwell ihn gar nicht sehen wolle. Schnell versuchte William sich wieder zusammenzureißen, als er Sarahs Reaktion merkte und begann wieder auf sie einzureden. Es wirkte so, als ob Sarah sehr mit sich rang und er auf dem richtigen Weg war. Schließlich gab er Sarah das Geschenk für Maxwell, diese war überrascht, dass er tatsächlich in einem Muggelladen war und das gekauft hatte. Er nahm ihr noch schnell das versprechen ab, dass sie es Max gab und ihm sagte, dass es von seinem Vater sei, ehe sie ihn aus der Bibliothek schickte, da sie müde war. Er versuchte sie nochmal zu einem Essen im laufe der Woche zu überreden, aber sie gab keine konkrete Antwort. Er würde es weiter versuchen. Ganz sicher. Zum Abschied küsste er Sarahs Hand, sie wies ihn nicht sofort ab. Das gab ihm Hoffnung, dass auch Sarah noch so fühlte wie er. Er war sich sicher, dass er seine Familie zurückbekommen würde. Mit dieser Gewissheit ging er in sein Zimmer und fiel in einen recht ruhigen Schlaf.

Die nächsten Tage war William, sehr zu seinem Unmut, mit Unterricht eingespannt. Er musste diesen Vorbereiten, halten, Noten verteilen, Aufsätze kontrollieren und bewerten und und und. Ihm blieb kaum Zeit nach Sarah Ausschau zu halten und wenn er dann mal in die Bibliothek kam, traf er sie nicht an. Das nagte an William. War sie unter Umständen wieder verschwunden? Musste er sie wieder suchen? Doch ihre Kolleginnen, mit denen er sprach verneinten dies. Anscheinend hatte er einfach nur schlechtes Timing.
An einem Tag, seine Arbeit war erledigt und Sarah war nicht aufzufinden ging er nach Hogsmeade um sich im Eberkopf einen Drink zu gönnen. Er saß an der Bar und starrte vor sich hin, in Gedanken versunken. Da trat eine junge Frau ein, setzte sich an einen Tisch und William gesellte sich zu ihr. Vielleicht war Sarah ja bekannt. Doch zunächst unterhielten sie sich über belangloses. Ihre Arbeiten, Ashley hatte keine, über Hogwarts, die Häuser und mehr. Ashely Miller war ein Schlammblut, doch William verstand sich darauf, wenn es für ihn von nutzen war, diese Tatsache zu verdrängen. Schließlich fragte er die junge Frau nach Sarah, doch diese verneinte, dass sie sie kannte. Sie fragte, warum William sie suchte und er erklärte, dass es seine Frau sein. Sofort verteidigte Ashley, die ihr anscheinend Unbekannte, und meinte, diese hätte schon ihre gründe vor William zu fliehen. Sie provozierte ihn. Nannte ihn einen schlechten Ehemann und Vater. Das konnte William nicht einfach so hinnehmen. Er spürte wie er wütend wurde und dann brachte Ashley das Fass zum überlaufen. William wurde laut, schlug auf den Tisch, schmiss diesen um und ging auf Ashley los. Das es eine Frau war, interessierte ihn nicht weiter und das emotionslose, unbeeindrucktes Verhalten der jungen Frau schürte seine Wut nur noch. Doch Ashley wusste sich zu wehren, schlug ihn und richtete ihren Zauberstab auf ihn. Völlig überrumpelt hatte William gar keine andere Möglichkeit mehr, als zu gehen. Gerade als er die Schenke verlassen wollte, schleuderte Ashley ihn mit einem Zauber hinaus und drohte ihm, dass er Sarah nie wiedersehen würde und wenn er sich ihr nur nähern würde, würde es ihm schlecht bekommen.


Extrem wütend verließ William Hogsmeade und auf dem Weg zum Schloss fluchte er und schlug um sich, gegen Bäume, Schilder und alles was ihm vor die Nase kam. Was bildete diese Frau sich ein, ihm seine Sarah wegnehmen zu wollen. Er schüttelte den Kopf. Das würde er niemals zulassen. Sarah war seine Frau, sie gehörte an seine Seite

Wieder im Schloss angekommen hatte er sich einigermaßen beruhigt. Er korrigierte noch ein paar Aufsätze, es war wirklich grausam, was manche Schüler da so zusammenschusterten. Weder Hand noch Fuß hatten diese Sachen, aber zum Glück waren die meisten ganz passabel und einige sogar wirklich gut. Irgendwann ging William dann ins Bett.
In den nächsten Tagen, nach seinem Unterricht besuchte er, wie er sich es angewöhnt hatte die Bibliothek, um nach Sarah zu sehen. Zu seinem Unmut traf er sie nicht so häufig an, wie er gehofft hatte. An diesem Tag fiel ihm eine Schülerin auf, die sehr übermüdend wirkend über ihren Büchern hing. Er sprach sie darauf an, es war Katleya Fawley, auch eine seiner Schülerinnen. Sie erklärte ihm, sie schlafe nicht besonders gut und William schlug ihr vor, dass sie doch einfach einen Trank nehmen solle, der Schlaf aufschob. Das Mädchen interessierte sich sofort dafür, William legte ihr ein Buch vor und sie machte sich Notizen. Er kontrollierte diese und ging dann mit Miss Fawley in das Zaubertränke Klassenzimmer, lies sie die Zutaten zusammensuchen und brauen. Irgendwann gab es vor der Tür ein Gerumpel, und als er nachsah, kniete dort Sarah, die ihre Sachen einsammelte. Sofort half er ihr und trug ihre Sachen zu seinem Schreibtisch. Die Schülerin war inzwischen fertig geworden und er erlaubte ihr zu gehen. Sie störte sowieso nur. Er fragte Sarah, ob sie Max sein Geschenk gegeben hatte. Sie bejahte dies und erzählte, dass es seinem Sohn gefallen hatte er ihn aber trotzdem nicht sehen wolle und auch nicht, dass Sarah William saß. Der Junge hatte schon immer einen eigenen Kopf gehabt. Aber William vertraute darauf, dass er seine Familie wiedervereinen konnte. Er unterhielt sich mit Sarah und nach einigem Bitten gab sie endlich nach und willigte ein, nächste Woche mit William essen zu gehen. Sein Herz jubelte, er würde ein schickes Restaurant aussuchen und Sarah müsste mit ihm reden. Doch nun musste sie wieder arbeiten und er bot ihr an sie zu begleiten und ihre Sachen zu tragen. So gingen sie zurück in die Bibliothek, wo Sarah als erstes die Tür zu ihren Räumen verschloss. William fragte nach, ob sie ihm denn nicht vertraue. Oder ihn fürchtete. Sie verneinte beides und fing mit der Arbeit an. William beobachtete sie und sie unterhielten sich. Sarah wirkte mit der Zeit etwas entspannter und lächelte auch häufiger. Das freute William. Saras lachen war das schönste auf der Welt und er würde alles dafür geben es wieder jeden Tag sehen zu können. Doch nach einiger Zeit schickte Sarah ihn weg, sie hatte Arbeit zu tun und er störte. Also verzog er sich hinter ein paar Regale und suchte nach ein paar Büchern. Als eine Schülerin sich umsah, fragte er sie ob er helfen könne. Sie verhielt sich für seinen Geschmack recht respektlos und er begann stattdessen Aufsätze zu kontrollieren. So auch den von Freya Blackwell, der Schülerin, die nach Trankrezepten suchte. Ihr Aufsatz gehörte eindeutig zu den schlechteren, zu den furchtbaren. Aber er wusste, dass sie im schriftlichen deutlich schlechter war als im praktischen. Er rief sie zu sich und erklärte ihr die Lage und bot ihr an einen Trank zu brauen, um ihre Note zu retten. Das Mädchen willigte ein und er gab ihr ein Rezept für einen sehr wirkungsvollen Schlaftrunk, zudem er selbst keine Zeit hatte, da er einige Tage in Anspruch nahm. Man musste hin und wieder ihn kontrollieren und umrühren. Nachdem Miss Blackwell sich ihre Notizen gemacht hatte schickte er das Mädchen fort und verlies ebenfalls die Bibliothek. Er musste sich nach einem geeigneten Restaurant für sein treffen mit Sarah umsehen.

An seinem freien Tag beschloss William nach London zu fahren, um sich nach einem geeigneten Restaurant für sein Essen mit Sarah umzusehen. Die meisten Lokale hier waren in Muggelhand, aber er hoffe so in Sarahs Gunst wieder zu steigen indem er signalisierte ihre Muggelseite zu akzeptieren. Das dem mitnichten so war, musste ja niemand wissen. Er liebte Sarah trotz ihrer Muggelherkunft, aber sicher nicht deswegen. Er lief gerade durch den Hyde Park, als ihm eine junge Frau ins Auge fiel, die er kannte. Es war eine seiner Schülerinnen. Calypso Meyer, eine der wenigen dessen Aufsätze zu lesen ihm Freude bereitete. Mit strengem Blick ging er auf sie zu und wies sie zurecht. Doch wie sich herausstellte hatte das Mädchen aufgrund einer Schwangerschaft die Schule abgebrochen. William war betroffen, es versetzte ihn zurück in die Zeit als Sarah in der gleichen Situation war. Er verstand Calypsos Entscheidung, legte ihr aber Nahe ihren Wunsch, nach der Geburt ihren Schulabschluss nachzuholen auf jeden Fall zu verfolgen. Sie war schlau, eine seiner besten Schülerinnen. Die beiden setzten sich auf eine Bank und unterhielten sich eine Weile. Es war schnell zu verstehen, dass Calypso sich ihre Entscheidungen gut überlegt hatte. Sie hatte die Unterstützung ihrer Eltern und Freunden. Der Vater wusste Bescheid und er sicherte ihr seine Unterstützung zu. Die beiden wahren getrennt, aber es war ein wichtiger Punkt. William gab ihr noch ein paar Tipps, bot ihr seine Hilfe im Bezug auf Zaubertränke an und war im Allgemeinen sehr freundlich zu ihr. Er kannte diese Situation und hoffte, dass dieses Mädchen es hinkriegen würde. Sie gingen zusammen ein paar Schritte durch den Park, ehe sie nach Hause und er zurück ins Schloss gingen.

Die nächsten Wochen und Monate verliefen für William alles andere als zufrieden stellend. Er war so sehr in seinem Job eingebunden, dass er kaum Zeit fand nach Sarah zu sehen, geschweigenden sie zu dem geplanten Essen auszuführen.
Kurz nach diesem Gespräch, als Sarah zugestimmt hatte mit ihm Essen zu gehen, war er in London gewesen, um ein passendes Restaurant auszusuchen. Währenddessen hatte er Calypso getroffen, die inzwischen ihren Sohn bekommen hatte. Sie unterhielten sich kurz, er nahm den kleinen Elijah auf den Arm, schmerzlich erinnerte er sich an seinen Sohn, den er nun viel zu lange schon nicht mehr gesehen hatte. Dann kam Calypsos Mutter und nahm den Kleinen mit, das Mädchen musste noch Klamotten einkaufen gehen, William bot an, ihr zu helfen und sie willigte ein. Also suchten sie zuerst ein paar Kleider aus, anschließend gingen sie Unterwäsche kaufen. William suchte Calypso ein paar Teile aus und als sie diese anprobierte wartete er draußen. Dann bat sie ihn, ihr zu helfen, er trat in die Kabine, wo Calypso nur in Unterwäsche stand. Er musterte das Mädchen, schließlich war er auch nur ein Mann, sie war hübsch, aber sein Herz würde immer Sarah gehören. Er half ihr und nachdem Calypso sich entschieden hatte kauften sie noch Schuhe und verabschiedeten sich dann voneinander.
Ansonsten hatte William sehr viel zu tun. Schüler mussten auf die Prüfungen vorbereitete werden, Aufsätze kontrollier und schließlich die Prüfungen durchgeführt werden. Endlich war das Schuljahres ende gekommen, er speiste mit seinen Kollegen an der Lehrertafel und Slytherin gewann den Hauspokal. Er machte sich Gedanken, wie er nun an Sarah rankommen sollte, sie hatten sich seit einiger Zeit nicht mehr gesehen. William hoffte in den Ferien auf sie zu treffen.
Der Sommer war warm, seine freie Zeit nutze William meistens damit einfach umher zu spazieren, so fand er sich auch öfters in London wieder, obwohl er die Muggel meistens mied. Vielleicht hatte er auch, ganz tief in sich drin, die Hoffnung Sarah zu sehen. Schließlich hielt sie sich viel unter Muggeln auf. Dann entschied er sich ein Eis zu setzten, bei der Eisdiele traf er seinen Kollegen Edward Avery. Er setzte sich zu ihm und die beiden unterhielten sich ein wenig. Sofort kam zu Sprache, dass sie beide nicht bevorzugt unter Muggeln waren, Edward erzählte, dass er magische Artefakte sammelte, welche er den Muggeln wieder abgenommen hatte. Schließlich standen ihnen diese nicht zu. Dann sprachen sie ein wenig über Schlamblüter, Talente, den Unterricht und schließlich zu den Todessern. Edward lies verlauten, dass er den Gedanken zwar nicht abgeneigt war, die Vorgehensweise aber zu radikal und nicht durchdacht fand, sie müssten strukturierter und politischer vorgehen. Interessiert hörte William zu, sein Kollege erfuhr, dass er ebenfalls dieser Ansicht war, sich sogar schonmal mit der hiesigen Abführerin der Todesser getroffen habe, aber nicht wirklich Einblick hätte, da er erst seit kurzem in England lebte. Schließlich unterhielten sie sich noch über ein, zwei positive Dinge, die sie von Muggeln hatten, wie den Football, Muggel sie sich die Köpfe einschlugen, herrlich, oder dem Schwertkampf. Dann verabschiedeten sie sich.
William kaufte noch etwas ein, schließlich musste er sich während der Ferien selbst versorgen und ging dann nach Hause. Er hatte eine Wohnung in Little Hangleton, welche er während der Schulfreien Zeit bewohnte. Kurz darauf ging er ins Bett.

Ein paar Tage später, William ging ein wenig am See des Dorfes spazieren stieß er auf Ashley. Die Frau, mit der er einmal in Hogsmeade ärger gehabt hatte. Beide waren von Anfang an nicht begeistert den anderen zu sehen und schnell fingen sie an sich zu provozieren. Ashley zog gleich wieder Williams Familie mit hinein, er sei nicht gut für sie, sie sollten sich von ihm fernhalten. Er war sich sicher, dass Sarah zu ihm zurückkommen würde, Ashley hatte kein Recht so mit ihm zu reden. William zog seinen Stab und griff die Frau an.

Sie duellierten sich eine Weile, wobei beide Schrammen abbekamen, wobei William mehr einstecken musste. Irgendwann gelang es Ashley sein Bein unter einem Baum einzuklemmen und ihm den Zauberstab aus der Hand zu treten. Er konnte sich nicht mehr wehren und Ashley nutze dies. Sie trag und schlug ihn. Nahm einen Dolch und stach mehrmals auf ihn ein, sie war voller Wut, nicht nur wegen William.


Er versuchte sich zu wehren, doch sie war ihm, dank des Stabes überlegen, seinen hatte sie eingesteckt. Sie meinte sie würde ihm helfen, wenn er sie bitte, sie beleidigten sich wieder und schließlich gab William nach und bat sie um Hilfe. Doch Ashley lachte nur darüber und fügte ihm mehr Schmerzen zu. So erfuhr William auch, dass Ashley damals in Hogsmeade schwanger war. Sie machte weiter und William wusste nicht, wie weit sie gegangen wäre, als Sarah sie unterbracht. Zuerst hatte William Angst, doch Sarah stellte sich gegen Ashley und auf seine Seite, so wie sie es früher immer getan hatte. Sie entfernte den Baum, forderte seinen Zauberstab zurück und forderte Ashley auf zu gehen. Die beiden diskutierten kurz, bis Ashley schließlich ging, allerdings mit Williams Stab. Sarah tadelte William zwar für sein Verhalten, es war eine Situation, wie es sie früher schon so oft gegeben hatte, aber fing sofort an, sich um seine Wunden zu kümmern und diese zu heilen. William verteidigte sich, er duldete nicht, dass jemand schlecht über seine Familie sprach, aber er genoss ihre sanften Berührungen. Sie war schon immer gut darin gewesen ihn zusammenzuflicken. Sarah meinte er müsse weghören, sie wartete schließlich nicht mehr daheim, um ihn zu heilen. Das vermisste William. Als sie fertig war, meinte sie, sie würde William nach Hause bringen, wogegen er natürlich nichts einzuwenden hatte. Sie gingen also zur Wohnung und gleich unterhielten sie sich wieder, vor allem, dass Sarah ihm noch eine Chance geben sollte. Doch diese wies, wie jedes Mal ab, sie könne das nicht, sie müsse an Max denken.
Dort angekommen schaute sie nochmal seine Verletzungen an, die dank ihr bereits verheilt waren. Nur seine Schulter sollte er zwei Tage nicht bewegen. Sie saßen zusammen auf dem Sofa und redeten weiter. Er versicherte Sarah, dass er sich im Griff hatte, doch sie bezweifelte, dass dies von Dauer war. Als ihm wieder auffiel, dass er keinen Stab mehr hatte, gab Sarah ihm ihren. Erst lehnte er ihn ab, doch letztendlich nahm er ihn an. Sarah meinte sie brauchte ihn nicht und William fühlte sich ohne sehr unwohl. Wie sollte er seine Familie beschützen? Er versuchte weiter sie zu überzeugen, dass er sich für sie und Max zusammenreißen könne.


Sarah schüttelte darauf hin den Kopf und verließ kurz darauf die Wohnung.
William blieb allein zurück und dachte noch ein wenig nach. Dann ging er ins Bett. Am nächsten Tag schlenderte er über die Felder des Dorfes. Er brauchte unbedingt ein wenig Bewegung. Dabei traf er Calypso, die beiden unterhielten sich sofort, er mochte das Mädchen. Sie setzten sich und sie forderte ihn auf etwas über sich zu erzählen. Als er nicht wirklich mit der Sprache rausrückte sprach sie ihn auf die Verletzungen an, so gut Sarah auch war, man konnte, so einen Tag später, zumindest noch erkennen, dass etwas vorgefallen war. Er erklärte, er habe stress gehabt mit jemanden und auf weiteres nachfragen verdeutlichte er, dass er jeden, der ihm wichtig war verteidigen würde. Auch gegen Worte. Dabei viel Sarahs Name und er meinte wie talentiert sie sei. Da stellte Calypso fest, dass die Frau ihm viel bedeuten musste. Er zögerte kurz, erklärte aber dann, dass er das hoffe schließlich war es seine Frau. Calypso starrte ihn schockiert an und wollte sofort gehen. Verwundert, aber bestimmt forderte er sie auf zu bleiben. Dann war er halt verheiratet, das änderte ja schließlich nichts. Sie war Mutter und sollte sich nicht so kindisch benehmen. Nochmal überrascht war sie als er von Max, seinem sieben Jahre alten Sohn erzählte, wobei er das schon erwähnt hatte. Das Mädchen wirkte verlegen, da aber bekam sie eine Nachricht, welche den Tod von Professor Rockford verkündete. Die Lehrerin hatte Calypso während der Schwangerschaft unterstützt, dem entsprechend bekümmert war sie. William tröstete sie und erkundigte sich, um sie abzulenken, warum sie so schockiert gewesen war. Daraufhin gestand sie ihm, dass sie überlegt hatte, wie er denn so im Bett sei. William lachte, er fühlte sich geschmeichelt, Calypso war ein hübsches Mädchen, aber für ihn gab es nur Sarah. Sie redeten ein wenig darüber, dass auch Calypso oft solche Gedanken auslöste und verabschiedeten sich dann voneinander.
Ein paar Tage später gab es eine Versammlung im Ministerium. Es wurde verkündet, dass vermutlich ein Muggel Professor Rockford getötet habe. William war sich nicht sicher, ob er dem glaubte, aber sollte die Gefahr bestehen würde er seine Familie schützen müssen. Sarah war ebenfalls da und die beiden standen, wie früher auch nebeneinander. Nachdem der Minister verkündet hatte, dass es bald ein Treffen gäbe, angeführt von Alexander Grindelwald brach Dario McKinney in jubel aus und William stimmte mit ein. Sie würden sich von Muggeln nicht in die Schranken weißen lassen und sich gegen sie wehren und schlussendlich gegen sie erheben.
Anschließend ging er nach Hause, Sarah begleitete ihn. Sie unterhielten sich als sie sich aufs Sofa setzte. William meinte er müsse die beiden beschützen und Maxwell solle mit nach Hogwarts kommen. Dort war er sicher. Doch Sarah war dagegen, er würde von einer begabten Hexe beschützt werden. Auch wiederholte sie, dass er Maxwell nicht sehen würde, bis sie sich sicher war, dass William sich im Griff hatte. So kam es wieder zu der Diskussion, dass Max ihn nicht sehen wollte, William aber darauf bestand zu seinem Sohn zu dürfen, dass Sarah ihm eine Chance geben musste. Sarah behielt ihre abwehrende Haltung bei. Da klingelte es, William wunderte sich, er erwartete niemanden. Er lies Sarah an die Tür gehen und als diese meinte, es sei Max überschlug sich Williams Herz fast. Er musste an sich halten, um nicht sofort aufzuspringen und nach draußen zu laufen, doch er wusste, dass dies keine schlaue Idee war. So ging Sarah nach draußen und er konnte nur leise ihr Gespräch mit Maxwell hören. Zuerst erzählte der Junge von seinem Tag, doch als seine Mutter ihm erklärte, dass er seinen Vater sehen würde wehrte er sofort ab. Er wollte seinen Vater nicht sehen, was William fast sein Herz zerbracht. Natürlich war er selbst für dieses Verhalten verantwortlich, doch das änderte nichts an seiner Betroffenheit. Sarah beruhigte ihren Sohn, versicherte ihm, dass sein Vater nichts Böses tun würde und sie jeder zeit gehen würden, wenn Max es wollte. So lies sich der Junge darauf ein und Sarah betrat mit ihm die Wohnung. William blieb auf dem Sofa sitzen, obwohl er am liebsten seinen Sohn in die Arme schließen wollte. Zögernd näherte sich der Junge und setzte sich, in einem gewissen abstand auf die Couch. Er wollte zuerst die Bestätigung, dass William seiner Mutter nichts wehtat und machte sofort klar, dass er nie wiederkommen würde, wenn William es noch einmal tat. Dieser nickte natürlich sofort, und versuchte auch kindgerecht zu erklären warum er es getan hatte, als Max dies fragte, obwohl er es ja selbst nicht einmal wusste. Er erklärte, dass Menschen nun mal Fehler machten. William versuchte ihm zu versichern, dass alles gut werden würde und er sie beide liebte. Das schien Maxwell zu beruhigen, er stand auf und sie redeten über die Wohnung, welche sehr unpersönlich eingerichtet war. Dann packte er Papier und Stifte aus und fing an zu malen. Glücklich sah William seinen Sohn zu, er war ausgesprochen froh darüber, ihn endlich wieder zu sehen. Doch Sarah war nicht so entspannt. Als Max fertig war hängte er das Bild an die Wand und lief anschließend zu seiner Mutter. Es tat William schon weh, zu sehen wie herzlich und lieb Max zu Sarah war. Nicht weil er es ihr nicht gönnte, ganz im Gegenteil, er wünschte sich es auch so sehr. Dann ging es ums Essen, anscheinend aß Max vor allem Gemüse und Obst, und hatte nun Hunger. Zu dritt gingen sie in die Küche und William richtete seinem Sohn etwas her. Sarah überwachte alles ganz genau, machte ihren ab und an entstehenden Missmut aber keine Luft. Max aß brav alles auf, auch wenn ihn das Brot etwas Überwindung kostete. Anschließend gingen sie zurück ins Wohnzimmer, Max meinte er sei noch nicht müde und müsse es ausnutzen wach bleiben zu dürfen. Sie setzten sich zu dritt aufs Sofa und Max kuschelte sich an seine Mutter. Wieder beneidete Sarah sie um die Liebe ihres Kindes, doch er nahm sich vor sein bestes zu geben. Einen kleinen Stich bekam sein Herz, als Sarah zu Max meinte, er sei alles was sie habe, da konnte auch der entschuldigende Blick danach nicht helfen. Bald schließ Max ein und die beiden betrachteten lächelnd ihren Sohn. Doch der Friede hielt nicht lange. Leise, so dass Max es nicht hörte diskutierten sie wieder. William wollte seinen Sohn und seine Frau zurück. Sarah warf ihm vor, dass Max sich nicht wie ein normaler sieben Jähriger benahm, was Williams Schuld war. Dieser beteuerte seine Liebe doch Sarah erinnerte ihn daran, dass er das auch getan hatte, als er sie schlug. Daraufhin konnte er nicht mehr viel sagen. Sarah hielt ihm eine Weile noch alles vor, ehe sie meinte, Max wäre nur hier gewesen, weil sie ihn gebeten hatte. Das verletzte William sehr, Max hatte doch nicht traurig gewirkt. Doch Sarah entschied, dass ihr besuch nun vorbei war und disapparierte mit Maxwell in ihren Armen.
In Williams Kopf spielten die Gedanken und Gefühle verrückt. Er füllte sich so gut, weil er seinen Sohn weder gesehen hatte, aber Sarahs Worte machten im zu schaffen. Also ging er auch lieber ins Bett, da musste er nicht denken.

Die nächsten Tage kreisten seine Gedanken nur um seine Familie, also entschloss er sich schließlich ein wenig spazieren zu gehen. Er reiste nach London und wanderte durch den Hyde Park, als ihm Maxwells Stimme ans Ohr drang. William sah sich um und entdeckte seinen Sohn, wie er einem Teddy vorlas. Er zögerte etwas, aber außer Max war nur seine Betreuerin zu sehen, also ging er zu ihm hin. Da kam auch Ashley den weg entlang und beim telefonieren entkamen ihr ein paar, für Kinder nicht gerechte, Worte. Max sprach sie sofort darauf an und William stimmte sich zu. So wurde leider auch Ashley mit in ein Gespräch eingebunden.


Max hingegen schien sich nicht daran zu stören und auch Williams Anwesenheit schien ihm keine Gedanken oder sorgen zu machen. William und Ashley hielten ihre Abneigung zurück, doch William gefiel es gar nicht, dass diese Frau sich in der Nähe seiner Familie aufhielt. Zunächst verlief jedoch alles ganz gut, Max bemerkte nicht, dass sie sich ab und zu einen bösen Blick zuwarfen. Auch aß der Junge brav seine Brotzeit, nur den Keks wollte er nicht. Ashley strapazierte Williams Nerven sehr, als sie sehr lange versuchte den Jungen zu überzeugen den Keks doch zu essen, was ihr schließlich auch gelang, als sie meinte er solle teilen. Doch William verhielt sich sehr nett und beschäftigte sich mit Max, Ashleys Anwesenheit versuchte er so gut es ging zu ignorieren und Maxwell wirkte glücklich. Einmal war William etwas ruppig zu Ashley und meinte, sie solle sie in ruhe lassen. Da nahm Max seine Hand und meinte, er möge die Frau, zudem machte er große Augen und schenkte William ein Daddy, was dessen Herz zum schmelzen brachte. Er konnte seinem Sohn nichts abschlagen. Da gesellte sich Sarah zu ihnen. Sie wirkte etwas angespannt und beobachtete die Situation ganz genau. Sie unterhielten sich eine Weile und beschäftigten sich mit Max, doch Ashley brachte das, was letztens geschehen war wieder auf den Tisch und sprach es an, versteckt in einer Entschuldigung. Sarah ignorierte es und verlange Williams Stab zurück, welchen Ashley aber nicht rausrückte, sondern William immer mehr provozierte. Sie diskutierten ein wenig, bemüht darum, dass Maxwell nicht viel mitbekam, doch auf ihn schien Ashley nur dem Schein nach rücksichtiger zu werden, sie wählte ihre Worte bedacht und reizte William immer mehr, bis dieser sich nicht mehr zurückhalten konnte und sie anschrie, sie solle sich von seiner Familie fernhalten. Sarah erschrak sich, doch Max griff nach seiner Hand, was ihn wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholte. Er hätte Ashley am liebten umgebracht für all ihre Worte, doch er drehte sich zu Max und sah diesen an. Doch Ashley machte immer weiter, Sarah entschied dann, dass sie gehen würde mit Maxwell, und verbat William mitzukommen. Auch dazu hatte Ashley Kommentare und William wurde wieder lauter, vor allem als er Max Hand nicht mehr hielt, diesen hatte Sarah auf den Arm genommen. William versuchte sie zu überzeugen, dass er mitkommen sollte, da packte ihn Ashley am Kragen, zog ihn weg und befahl ihm schon wieder etwas. Das brachte William zur Weißglut. Wenn Sarah es sagte, würde er hören, aber er würde sich von niemand anderem sonst etwas sagen lassen, erst recht nicht von dieser Frau, die nichts mit seiner Familie zu tun hatte und trotzdem meinte, sie habe das Recht sich einzumischen. Er wirbelte herum, packte Ashley grob am Oberarm und verpasste ihr eine heftige Ohrfeige, dass ihr Kopf nur so nach hinten flog, dabei schrie er sie an. Da bekam er einen Tritt in die Weichteile und lies stöhnend vor schmerzen los, als beide nach hinten gestoßen wurden, anscheinend von Max. Sarah stellte sich zwischen sie und meinte er solle gehen. Er versuchte verzweifelt ihr klar zu machen was hier los war. War sie wirklich so blind oder war sie so sehr darauf festgefahren, dass er der Böse war, dass sie nicht sah, was Ashley tat. In diesem Augenblick lief Maxwell einfach weg. William ignorierte Ashleys nächste Worte, dass er nicht zu bestimmen hatte. Und sie hatte es etwa? Und lief seinem Sohn nach.
Er traf ihn, als er unter einer Straßenlaterne halten musste und blieb ein Stück von ihm entfernt stehen. Doch Sarah erschien gleich darauf und zu Williams Wut auch Ashley. Was wollte diese Frau. Sie sollte ihn und seine Familie einfach in Ruhe lassen. Es war alles in Ordnung gewesen, mit Max war alles in Ordnung gewesen, ehe sie gekommen war. Doch Sarah machte ihm klar, dass er sofort verschwinden sollte, oder sie würden wieder das Land verlassen. Er wollte schon gehen, als auch Ashley das gleiche nochmal sagte. William verstand nicht, warum sie die Situation immer schlimmer machen, sie war Schuld an Max zustand, dass er so aufgelöst war und William würde bereitwillig gehen, wenn es nicht von Ashley kommen würde. Diese Frau machte alles nur schlimmer und er verabscheute sie mit jeder Faser seines Körpers. Als Sarah ihn aber mit einem durchdringenden Blick ansah, drehte er sich um und ging, obwohl es ihm sehr widerstrebte seine Familie bei dieser Frau zurückzulassen.
Er fand sich dann in einen Pub wieder, trank aber nur ein Wasser. William hoffte einfach, dass Sarah Max zuhören würde. Der Junge war schlau, er hatte ja gesehen, dass William ganz ruhig und lieb gewesen war, bis Ashley ihn so gereizt hatte. Nach einer Weile stand auf einmal genau diese Frau wieder neben ihm und warf ihm eine pampige, nicht ernst gemeinte Entschuldigung hin. Er versuchte sie so gut es ging zu ignorieren und sagte sie solle ihn einfach in ruhe lassen, doch das tat sie nicht.


Er schrie sie an, sie war schuld an allem, doch das schien sie nicht einzusehen, da zersprang das Glas in seiner Hand, als er zu fest zudrückte und William stürzte sich auf die Frau. Er schloss seine Hände um ihren Hals, darauf bedacht keine Spuren zu hinterlassen, und funkelte sie wütend an. Er schlug sie und drückte fester zu, sie solle sich raushalten. Dann erhob sich William, würdigte Ashley keinen Blick mehr, zahlte sein Wasser und das Glas und ging.

Am nächsten Tag fühlte William sich noch genauso erschlagen, seine Hände hatte er nur halb heilen können, Heilzauber waren noch nie seine stärke gewesen und Sarahs Zauberstab war eben nicht seiner. Also schlurfte er nur durch die Wohnung, als es klingelte. Verwundert öffnete die Tür und war noch verwunderter, als Maxwell vor ihm stand. Weder seine Betreuerin noch seine Mutter in der Nähe. Der Junge sah die noch leicht vorhandenen Wunden an Williams Hand, wuselte einfach an ihm vorbei in die Wohnung und erklärte auf Williams Nachfrage, dass er allein hierhergelaufen war, seine Mutter aber nicht bescheid wusste, da diese arbeitete. Die Freundin von Sarah war anscheinend auf dem Sofa eingeschlafen, aber Max hatte ihr zum Glück eine Nachricht hinterlassen. William sah seinem Sohn zu und sein Herz schlug höher, als dieser seine Schuhe auszog und seinen Rucksack abstellte. Maxwell war freiwillig zu ihm gekommen und dies gab ihm das Gefühl, dass er wirklich eine Chance seinem Sohn zu zeigen, dass er sie beide liebte. Der Junge lief ins Bad, William folgte ihm und Max suchte Pflaster, um seinen Vater zu verarzten. Dieser lies es lächelnd zu, und Max meinte dann von sich aus, dass William gestern ja nur böse geworden war, weil Ashley böse gewesen war. William war erleichtert, sein Sohn hatte sich nicht täuschen lassen. William entschuldigte sich dafür und versprach, dass er ihnen nichts tun würde und Max meinte, seine Mutter würde Will wieder liebhaben, wenn er sich unter Kontrolle hatte. Das Versprach dieser und sie gingen zurück ins Wohnzimmer. William brachte seinen Sohn einen Orangensanft und meinte, er würde sehr gerne wieder alles hinkriegen, war sich aber nicht sicher, ob Sarah ihm eine Chance gab. Er strahlte nur so, als Max meinte, er würde seiner Mutter sagen, sie solle ihm eine Chance geben. Das erleichterte William, auf Maxwell würde Sarah hören. Dann sah er seinen Sohn aufmerksam an und fragte ihn, was er tun wollte. Der Junge sah sich um und meinte, sie könnten die Wohnung bunt machen, er habe gesehen wie Jugendliche mit Farbe gefüllte Ballons an eine Wand geschmissen hatte und nun wollte er das auch. William stimmte zu, schütze die Möbel mit einem Zauber und gab Max eines seiner Shirts, damit seine Klamotten nicht dreckig wurden. Als Farben wählten sie grün, hellblau und orange. Die Lieblingsfarben von ihnen und Sarah. William organisierte die Ballons und nebenbei plauderten die beiden. Die Stimmung war gelöst, Max zeigte Interesse an Zaubertränken und William versprach, sie würden einen zusammen brauen. Irgendwann, Max war schon voll mit Farbe, hob William ihn hoch und sie redeten über Hogwarts. Maxwell schien kein Problem mit der Nähe zu seinem Dad zu haben und legte sogar einen Arm um ihn. Die Wand gefiel den beiden und Max war auch begeistert von Hogwarts als sein Vater ihm davon erzählte. Dann beschlossen sie, da das Shirt, welches Max trug schon bunt war, es noch mehr zu bemalen und Handabdrücke darauf zu machen. William holte noch zwei weitere Shirt und auch diese verzierten sie, so dass sowohl William als auch Max, wie auch Sarah eines haben konnten.


Max gefiel die Idee und machte mit Begeisterung mit. Lachend malten sie sich Kleinigkeiten ins Gesicht des anderen und waren ausgelassen und fröhlich. So glücklich war William schon lange nicht mehr, als dann Max erklärte, dass sie durch die Farbe im Gesicht immer zueinander finden würden, zog Will seinen Sohn fest in die Arme und stimmte ihm zu. Ein paar Tränen rollten über seine Wangen, als Max murmelte, dass er ihn liebhatte und ihn Daddy nannte. Sie kuschelten noch ein bisschen und William konnte sich nicht daran erinnern, dass er so etwas wie gerade mal mit Max gehabt hatte. Er sagte ihm, dass er ihn auch ganz doll lie hatte. Maxwell schien weg zu dösen, doch als William nachfrage meinte er, er sei nicht müde, sondern es war Essenzeit. So gingen sie zusammen in die Küche, wo Max Pfannkuchen machen wollte. William ließ ihn machen, behielt ihm aber im Auge, damit er sich nicht verletzte. Dabei unterhielten sie sich über Zaubertränke und das Max sehr begeistert davon war. Dann aßen sie zusammen, die Pfannkuchen mit Apfelmus waren wirklich gut, Maxwell hatte Talent. Sie unterhielten sich und Max wirkte glücklich. Er meinte, er würde seiner Mutter erzählen, dass er spazieren war und William ihn gefunden hatte und sie dann zu ihm gegangen waren, da er ja nicht wusste, wo die beiden wohnten, wirklich gelogen war es ja nicht. Außerdem hatte Sarah den Kontakt erlaubt, solange William nicht böse wurde. Danach gingen sie wieder ins Wohnzimmer und Max meinte, William solle Sarah Blumen schicken. Das würde er auch tun. Sie saßen wieder auf dem Sofa und Max meinte, dass er sich niemals andere Eltern wünschte. William war überrascht, er hatte dein beiden großen Kummer bereitet, aber er war glücklich. Zumindest hatte er jetzt anscheinend seinen Sohn zurück, er zog den Jungen wieder an sich und erneut konnte er seine Tränen nicht zurückhalten. So viel geweint hatte er seit Jahren nicht mehr, als Max sich wunderte erklärte er, dass er einfach so glücklich war. Da bemerkte er, dass Max müde war und meinte er solle ins Bett. Da es schon spät war und Maxwell ihn nicht mehr loslassen wollte, beschloss er Sarah eine Eule zu schicken und Max über Nacht hier zu lassen. Mit seinem Sohn auf dem Arm schrieb er ein paar Zeilen, versicherte, dass es ihrem Sohn gut ging und schickte ihn zu Sarah. Dann putzte er mit Max Zähne, zum Glück hatte er noch eine Zahnbürste gehabt. Der Junge wurde schon ein wenig quenglig, aber das störte William nicht, er holte noch Tilo, den Teddy aus dem Rucksack, als Max ihn darum bat und brachte seinen Sohn dann ins Bett. Als dieser ihn immer noch nicht loslassen wollte, blieb er bei ihm, hielt ihm im Arm bis er eingeschlafen war. Glücklich sah er seinen Sohn an und fühlte sich so gut, wie noch nie. Die Beziehung zu Max war nie wirklich die Beste gewesen, doch das wollte er jetzt ändern. Vorsichtig, um seinen Sohn nicht zu wecken, legte er sich gemütlich hin und schlief ebenfalls schnell ein.

Am nächsten Tag wachte William ausgeschlafen und gut gelaunt auf, er lies Max schlafen, doch bald darauf war auch er wach. Sie spielten eine Weile, im Rucksack hatten sich viele Spielsachen befunden. Gegen Mittag, als Max in das Spielen mit ein paar Bauklötzen beschäftigt war, ging Will in die Küche und kochte das Mittagessen. Als er fast fertig war kam Maxwell neugierig dazu. Er schien begeistert von Spagetti mit Zucchini-Tomatensoße zu sein. Sie unterhielten sich wieder ein wenig, Max deckte den Tisch und bald aßen sie. William erkannte die Begeisterung von seinem Sohn für Zaubertränke, darauf war er stolz. Zudem wollte er gerne, dass der Junge mit nach Hogwarts kam. Er meinte, Max wäre sicher ein sehr guter Assistent für seinen Unterricht und wie nicht anders erwartet war der Junge begeistert. Er stellte es sich schön vor seinen Eltern bei der Arbeit zu helfen und sie sponnen diese Idee weiter. Während William den Tisch abräumte wusch sich Max den Mund und danach vielen sie ganz satt aufs Sofa. Max meinte, er bräuchte eine größere Couch, damit sie alle drei draufpassten, korrigierte es dann aber, da sie ja ganz eng kuscheln würden, also würde das Sofa reichen. William musste schmunzeln.


Dann überlegten sie, was sie tun sollten und Max schlug vor, Sarahs Lieblingskekse zu machen. Das war eine gute Idee, doch da William nicht alles im Haus hatte, gingen sie einkaufen, da Max das Londoner Shoppingcenter so gerne mochte dorthin.
William hielt seinen Sohn dicht bei sich, er wusste zwar, dass die Muggel sie zwar nicht erkannten, aber ohne seinen eigenen Zauberstab fühlte er sich einfach unwohl. Maxwell entdeckte schnell den richtigen Laden, schnappte sich einen Korb und sie suchten sich alles zusammen, was sie für Plätzchen mit Schokostückchen, wobei sie ein tolles Team waren. Max nahm alles was unten war und William alles was höher angeordnet war. Der Kleine trug den Korb und selbst als er schwerer wurde, wollte er sich ihn nicht abnehmen lassen. William schmunzelte und erlaubte Max sich noch etwas auszusuchen. Der Junge stürzte sich sofort auf Apfel-Chips und William erlaubte ihm sogar, ein paar mehr Packungen einzupacken. Als eine ältere Muggelfrau sie für Brüder hielt, sah William sie böse an, vor allem als diese, nachdem Max sie korrigiert hatte, das Gesicht verzog und ging. Maxwell schien das ganze schon zu kennen, dass er und seine Mutter so angesehen wurden. William lächelte ihn an und ermunterte ihn, wobei Max es nicht viel auszumachen schien. Dann zahlten sie, William hatte tatsächlich immer ein wenig Muggelgeld auf einem Konto, und gingen nach Hause. Dort backten sie die Plätzchen und kurz darauf klingelte es an der Tür. Eine Freundin von Sarah, welche Max sofort erkannte, um den Kleinen abzuholen. William lies seinen Sohn nur ungerne gehen, aber ihm war klar, dass er nichts dagegen machen konnte, außer hoffen ihn bald wiederzusehen. Er drückte Maxwell noch einmal fest an sich und winkte ihm dann hinterher.
Als er weg war räumte William mit einem Schwung von Sarahs Zauberstab auf und dachte noch ein wenig nach. Wenn Max mit seiner Mutter reden würde und gut über ihn sprach, dann würde er vielleicht bald seine gesamte Familie wieder in den Armen halten. Es war schon spät, also ging er bald schlafen.

Am nächsten Tag ging er durch die Winkelgasse, er hatte noch einige Sachen einzukaufen für seine geplante Reise, die er am nächsten Tag antreten würde. Hier stieß er wieder auf Max, der gerade in einen sehr schnicke aussehenden Mann gelaufen war. Er gesellte sich zu ihnen, gab der Betreuerin zu verstehen, dass sie verschwinden solle und er Max nachhause bringen würde. Der Mann stellte sich als Alastair Grey, der stellvertretende Minister vor. Maxwell war natürlich höflich wie immer und mit seiner lieben und neugierigeren Art hatte er den Mann schnell in ein angeregtes Gespräch verwickelt, mal ging es um Hogwarts, dann um so etwas wie Pressefreiheit. William amüsierte sich sehr dabei, hielt sich meistens raus und fügte nur etwas hinzu, wenn es ihm wichtig erschien. Da Mister Grey auch nichts sagte, was William gegen den Strich ging mischte er sich selten ein. Irgendwann meinte Maxwell, er wolle ein Eis und lächelnd stimmte Will ihm zu. Zusammen gingen sie zur Eisdiele, welche zum Glück noch offen hatte und Max bekam ein Bananen und Will ein Himbeereis. Dann setzten sie sich auf eine Bank und unterhielten sich. William hörte raus, dass Maxwell nicht so gerne so oft bei der Freundin seiner Mutter war, dass er diese vermisste. Da meinte William, dass sie ja schauen könnten, dass Maxwell mit ihnen zusammen nach Hogwarts kommen könne. Das gefiel dem Jungen. Nachdem sie das Eis gegessen hatten brachte William seinen Sohn zu Sarah. Maxwell hatte ihm verraten, wo sie wohnten. Als er klingelte machte nur die Betreuerin auf. William drückte seinen Sohn noch einmal und erklärte ihm, dass er für ein paar Tage verreisen würde und dann die Schule wieder anfangen würde, er aber mit Sarah reden würde, dass Max mitkommen sollte. Und sonst würde er ihn so oft es ging besuchen. Er drückte seinen Sohn noch einmal und hielt ihn eine Weile fest, er wollte ihn nicht allein lassen. Doch irgendwann löste er sich, lächelte ihn an und disapparierte.
Zu Hause angekommen, richtete William alles her, er würde morgen für ein paar Tage nach Amerika reisen, er hatte noch etwas zu erledigen. Seine Mittel für den Unterricht befanden sich bereits alle in Hogwarts.
Dorthin kam er, als das Schuljahr wieder begann.


Das Begrüßungsessen war noch ganz in Ordnung, aber als der Unterricht wieder anfing, fragte sich William mal wieder, wieso er sich das antat. Gleich am zweiten Tag schaffte es ein Junge aus dem sechsten Jahrgang die Tränke von einem ganzen Tisch zu ruinieren. Nicht nur, dass es eine heillose Sauerei war, auch die ganzen Zutaten waren nicht mehr zu gebrauchen. Als Strafe würde der Junge die nächste Zeit immer, wenn etwas überlief es sauber machen müssen, zusätzlich zum Kesselschrubben. Da nun einige diesen Trank erneut brauen müssten, fehlten die benötigten Zutaten. Doch zum Glück wusste William, dass er im verbotenen Wald, eben diese fand. Als Lehrer hatte er Zugang dazu und gleich am nächsten Tag machte er sich auf den Weg.
Im Wald fand er schnell die gesuchten Kräuter und William wollte sich gerade auf den Rückweg machen, als er ein Geräusch hörte und ein kleines Licht sah. Auch eine kleine huschende Gestalt. Natürlich ging William dem gleich nach und fand Clara, welche im Wald unerlaubt rumlief. Sie behauptete ihr Haustier zu suchen, doch er glaubte ihr nicht, so fest sie auch darauf bestand. Trotzdem meinte er dann, sie sollten doch weitersuchen und ging mit dem Mädchen tiefer in den Wald. Wenn es schon hierherkam, dann sollte es auch nicht so schnell wieder gehen. Unterwegs erfuhr er, dass das Mädchen das Münden von Percival Sinclair, dem Minister war und sie anscheinend um keinen Preis wollte, dass dieser von ihren Ausflügen erfuhr. Also gingen sie weiter, Clara versuchte immer wieder ihn zum umdrehen zu bewegen, doch er lies sich nicht erweichen. Irgendwann diskutierten sie, Clara machte einen Schritt rückwärts und verschwand auf einmal in einem Loch, wo sie von Spinnennetzten aufgefangen wurde. William bekam einen Anflug von Angst, wenn eine Schülerin hier drauf gehen würde, wäre das seine Verantwortung. Und zudem hatte er immer noch nur Sarahs Zauberstab. Als hinter ihm eine große Spinne kam, viel auch er in das klebrige Netz. Aber so konnte er wenigstens schauen, wie sie rauskämen. Unter ihnen entdeckte er ein Licht, einen Tunnel, der ihren einzigen Ausweg darstelle. Schnell, oder eben so schnell es ging, kletterten sie zum Rand des Netztes und dann nach unten, während die großen Spinnen näherkamen. Doch sie schafften es zum Tunnel und Clara krabbelte voran. Für William war es wegen seiner breiten Statur deutlich schwerer, doch auch er schaffte es heraus. Sofort machten sie sich auf den Weg zurück ins Schloss. William meinte, er würde ihrem Onkel nichts von ihrem Ausflug erzählen, aber sie würde trotzdem mit Kesselschrubben bestraft werden. Ach, er liebte diese Bestrafung.
Zurück im Schloss entdeckte er endlich eine Antwort auf den Brief, welchen er Ashley geschrieben hatte, mit der Aufforderung sie solle ihm seinen Stab wiedergeben. Sie wollte ihm am nächsten Tag im Eberkopf treffen. Also erschien er frühzeitig dort, obwohl im klar war, dass Ashley zu spät kommen würde, auch zweifelte er daran, dass sie ihm sein Eigentum zurückgab. Und er sollte recht behalten. Ashley war aufmüpfig wie immer, meinte als Zaubertranklehrer bräuchte er doch gar keinen Stab, zudem hatte sie ihn nicht dabei. William wurde wütend, diese Situation frustrierte ihn sehr, da er sich so machtlos fühlte. Etwas ungünstig anscheinend, rutschte ihm eine abfällige Bemerkung über Dario, Ashleys Mann raus, woraufhin diese anfing ihn körperlich anzugreifen. Bevor er wusste, was geschah hatte sie seinen Kopf auf den Tresen geschmettert. Schnell rappelte er sich auf und wehrte sich. Es kam zu einer sehr unschönen Auseinandersetzung, wobei beide Seiten viel einstecken mussten. Irgendwann bekam William Ashleys Tasche zu fassen, in dem sich auch ihr Zauberstab befand. Sie hörte sofort auf und verlangte ihre Tasche zurück. Doch William meinte nur, er würde sie gegen seinen Stab eintauschen. Sie versuchte ihn zu überzeugen, sie auch so rauszurücken, weil ihre Schlüssel und so fürs Haus drinnen waren, doch er weigerte sich, sie würde schon anderweitig wieder reinkommen. Kurz darauf verschwand sie und William wartete mit der Tasche auf ihre Rückkehr. Das dauerte eine Weile, doch sie hatte seinen Stab dabei. Sie reichten sich die Sachen, so dass sie gleichzeitig zugriffen und jeder sein Teil nehmen wollte. Als ihrer beide Hände an seinem Stab lagen, brach Ashley diesen entzwei. Von der Druckwelle wurden sie nach hinten geschleudert und Ashley, die darauf vorbereitet gewesen war, krallte sich an den Rucksack. William fiel auf den Boden, mit seinem gebrochenen Stab in der Hand. Voller Wut sprang er auf, stürzte sich auf Ashley und legte eine Hand fest um ihren Hals und drückte zu. Mit der freien Hand, eine reichte, um Ashley Hals zu umfassen, griff er nach ihrer Hand und brach ihr jeden einzelnen Finger. Ihr Tasche hatte sie außer Reichweite gebracht. Mit einem letzten wütenden knurren und einem letzten Knack von Ashley Handknochen, erhob er sich und ging ohne ein weiteres Wort zurück ins Schloss.


Fast täglich schaute er in die Bibliothek, um nach Sarah zu sehen, doch ihre Kolleginnen meinten jedes Mal, sie sei noch nicht zurück. An einem Tag traf er dabei auf eine Schülerin, sie war seit letztem Jahr an der Schule und nun über ein Zaubertrankbuch gebeugt. Er erkundigte sich, wie es sich für einen Professor gehörte, ob er helfen könne und sie stellte ihm ein paar Fragen, allerdings nicht, ohne immer wieder ihren Körper in der engen Kleidung zu präsentieren. Sie flirtete eindeutig mit ihm, doch er gab ihr zu verstehen, dass sie als Schülerin nicht versuchen sollte an einen Lehrer ranzukommen. Zum Glück erschienen bald darauf ihre Ziehschwester Ophelia und Nathaniel, mit denen Cosmea sich sofort unterhielt und William bat, dass er ihr wann anders das Problem der Priese beim Brauen erklärte.
An einem Abend, als er frei hatte, beschloss William in Little Hangelton spazieren zu gehen. Er war sehr sauer wegen seines Stabes und wollte in Ruhe fluchen, was auf dem Hogwartsgelände wahrscheinlich ungünstig war. Er würde sich einen neuen Zauberstab kaufen müssen, so sehr ihm das auch missfiel. Am See traf er auf Calypso, welche auf ihrer Gitarre klimperte. Sie fragte ihn was sei, doch William wich aus. Da unterhielten sie sich noch ein bisschen, bis Calypso sich verabschiedete und William ins Schloss zurückkehrte.
Er versuchte es nochmal in der Bibliothek und zu seinem erstaunen kam Sarah, mit einem Koffer durch die Tür. Sie wirkte sehr erschöpft und müde, sofort nahm er ihr den Koffer ab und trug ihn in das kleine Zimmer hinter der Bibliothek in dem Sarah wohnte. Er erkundigte sich, wo sie die ganze Zeit gewesen war, ob es ihr gut ging. Doch wie meistens wich sie aus und warf ihm nur vor, dass er Maxwell Flausen in den Kopf gesetzt hätte mit Hogwarts. William verteidigte sich, es wäre gut für Max, wenn er bei seinen Eltern wäre. Er erkundigte sich, ob Maxwell ihr das Shirt gegeben hatte, und als Sarah meinte, sie wisse es nicht, wurde er sauer. Sie wisse also nicht, ob ihr Sohn ihr was geschenkt hätte? Sie diskutierten noch ein wenig, so wie meistens, doch Sarah war müde und warf William quasi raus. Als er gerade gehen wollte, brach Sarah zusammen. Sofort war William bei ihr, legte sie behutsam aufs Bett und versuchte sie zu wecken. In den Krankenflügel wollte er sie nicht bringen, er vertraute bei Heilsachen niemandem außer Sarah, und auch sie wollte das sicher nicht. Irgendwann wurde sie wach, war aber immer noch erschöpft. William gab ihr etwas zu trinken, Sarah wollte ihm nicht erzählen, was los war. Als er sich dann weigerte zu gehen, rutschte Sarah zu seiner Überraschung ein Stück zur Seite, um ihm Platz zu machen. Bevor sie es sich anders überlegen konnte, legte er sich neben sie. Sarah war bald darauf eingeschlafen, und obwohl sie bemüht war abstand zu halten kuschelte sie sich schlafend an ihn. Er legte den Arm um sie und hielt sie ganz fest. Irgendwann schlief auch Will ein.
Sobald es ihm möglich war, machte sich William auf in die Winkelgasse. Er hatte sich damit abgefunden, dass er einen neuen Zauberstab brauchte. Anschließend besuchte er noch einmal Godric´s Hollow. Gerüchten zufolge, was die Hexenmörderin hier gesehen worden und er wollte es sich einfach mal ansehen.

William_Marshall.jpg

Antworten Zuletzt bearbeitet am 20.06.2019 11:48.

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