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Re: * Moment of the Day
von Ophelia am 22.06.2019 19:25Kleidung: kurze rote Jogginghose, langer Kapuzenpulli, der viel zu groß ist
Haare: furchtbar chaotisch offen
Ich esse: nichts
Ich trinke: auch nichts
Ich rede mit: meinem Freund ab und zu
Ich chatte mit: Walt und Cai
Ich höre: Musik von Minion Masters
Ich sehe: Laptop, Zimmer, Freund am Computer
Mir gehts: immer noch etwas schlecht, aber es ist schon wieder deutlich besser geworden
Ich bin: froh, dass es wieder so gut geht
Ich will: ins Oasia *-* ich hoffe das klappt morgen
Ich sollte: lernen?, den Brief von daheim holen
Ich wünsche: dass ich diese Prüfungen irgendwie bestehe, dass es morgen wieder so gut geht, dass ich Heim fahren kann
Ich liebe: meinen Freund, wie gut er sich kümmert *-*
Ich hasse: meinen Körper, wieso hat er so einfach aufgegeben? das war nicht viel, es war WIRKLICH nicht viel und er.. er hat einfach gesagt nope. wieso? war da noch irgendwas drinnen? die Freundin, die gestern dabei war, dieses falsche Stück
Ich denke: dass kann doch ned war sein, dass die da abgezogen hat, oder? Wie kann man so, gefühlslos und behämmert sein. So eingebildet und egoistisch? || Alli-Alli-Alli-Alligator
Ich mache heute noch: einpacken, ausruhen, Breaking-Bad schauen
Ich grüße: Walt
und Cai ;)

Re: Ophelia Lilith Rosier
von Ophelia am 18.06.2019 13:57Ophelia wurde mitten in der Nacht geweckt, da ihre Fledermäuse sich aufregten. Eine fremde Eule hatten sich durch ihre Dachluke eingeschlichen und als Ophelia mit ihrem Zauberstab den Raum erhellte erkannte sie Secret, Jackies Eule. Diese war sofort bei ihr und streckte ihr den Fuß hin, so dass Ophelia die Nachricht von dem Bein des Tieres nehmen konnte. Der Zettel war blutverschmiert und Ophelia las stirnrunzelnd die Nachricht von ihrer Exfreundin. Es war einerseits eine Entschuldigung, so konnte man es nennen, wenn man wollte, sie gestand, dass sie nichts wieder gut machen konnte und nichts von dem, was sie getan hatte richtig gewesen war und sie deswegen jetzt der Dunkelheit in sich die Überhand übergab. Andererseits war es ein Abschiedsbrief, denn sie meinte, die Jackie, die sie war existierte nicht mehr seit dem Tag, an dem ihr Vater ermordet worden war, dass Ophelia aber immer noch ihr Antrieb war und dieser auch ihr Herz gehörte. Sie wusste, dass sie nichts entschuldigen konnte wollte Ophelia aber die Wahrheit wissen lassen. Diese saß mit dem Zettel im Bett und starrte ihn an. Wieso schrieb Jackie ihr sowas. Was fiel dem Mädchen ein zu denken sie hatte das recht dazu. Als ob das was ändern würde. Als ob das einen unterschied machte. Ophelia wurde wütend und ihre Hand ballte sich um das Geschriebene, welches sie dann mit einem Laut der Frustration durchs Zimmer warf. Dann versuchte sie wieder zu schlafen, aber ihre Gedanken fingen an zu kreisen. Jackie hatte es eingesehen. Jackie hatte sich entschuldigt. Aber sie schrie jedes Mal in ihrem Kopf, Jackie hat mich betrogen. Jackie hat mich verraten.
Es war bereits morgen, als sie die Tür unten hörte. Sofort war eine Hauselfe in Ophelias Zimmer und kündigte die Ankunft von Aurelia Rosier, Ophelias Mutter, an. Gleich schickte Ophelia die Hauselfen los, etwas zu essen zu richten und ging dann hinunter, um ihre Mutter zu begrüßen. Diese viel nicht besonders herzlich aus, aber das war normal. Ophelia erklärte kurz, dass ihr Vater noch unterwegs war und nahm dann mit ihrer Mutter am Tisch Platz, um mit ihr zu essen. Natürlich war ihre Mutter auf dem neuesten Stand, was Hogwarts und alles anging, auch wenn es für Ophelia gefühlt bereits ewig her war, war auch ihre Mutter lange unterwegs gewesen. Doch schnell meinte Ophelia, dass Vater sich darum gekümmert hatte. Leider konnte Ophelia mal wieder ihren Mund nicht halten und als ihre Mutter sie beschuldigte zu impulsiv zu sein, meinte sie, dass es auch an der Erziehung liegen könnte, was ihre Mutter mit einem ihren berühmten magischen Würgegriffen quittierte. Als sie wieder losließ rieb sich Ophelia den Hals und senkte schnell den Kopf. Dann unterhielten sie sich ein wenig über die schwarzmagischen Gegenstände, welche ihre Mutter immer suchte. Schließlich berichtete Ophelia von June, dass sie sich sicher sei, dass diese Frau ihre Gesellschaft weiterbringen würde und die Familie Rosier, wenn sie ihr jetzt die Treue zusicherten einen hohen Posten bekämen. Vielleicht würden sie die rechte Hand der Frau werden, sie waren eine alte, vermögende und einflussreichende Familie, welche, wenn sie von Anfang an sie unterstützten sicher belohnt werden würde. Aurelia war zufrieden mit dieser Neuigkeit und stimmte Ophelia sogar zu, sie verzieh ihr sogar, dass sie June etwas von ihrem Wein gegeben hatte. Inzwischen war das Essen gekommen und es schmeckte Aurelia zumindest gut genug, als dass sie heute keinen Hauselfen dafür köpfen würde. Nach dem Essen verabschiedete sie sich nochmal und ging. Auch Ophelia wollte noch etwas unternehmen, bevor ihre Gedanken wieder zu dem blutverschmierten Zettel oben auf ihrem Boden kommen konnte.
So machte sie sich auf zu dem See, wo ihr gleich ein großer, muskulöser Typ nur in Short auffiel. Sie zog sich am Steg aus, sich wohl bewusst, dass der Typ ihr dabei zu sah. Schmunzelnd sprach sie ihn darauf an und kurz darauf stand er neben ihr und stellte sich vor. Ophelia war aber zunächst noch etwas kühl, wusste sie ja nicht, ob er nicht ein Schlammblut, oder gar ein Muggel war. Doch nach einer kurzen, unauffälligen Aussage, welche einem Muggel nicht weiter aufgefallen wäre, hatte sie herausgefunden, dass er ein Zauberer war, Durmstrang besucht hatte und nun freiberuflicher Fluchbrecher war. Darüber unterhielten sie sich ein wenig, er kannte sich so sicher gut mit schwarzmagischen Flüchen aus. Das er sich an seiner Arbeit bereicherte stritt er ab. Inzwischen waren sie im Wasser, schwammen ein wenig hin und her, bis schließlich Dimitrij, welcher viel größer war als Ophelia sie an sich zog und sie sich an ihm festhielt. So unterhielten sie sich, kurz über Hogwarts, dann über Ophelias Abstammung und die unantastbaren 28. Dabei strich Dimitrij immer wieder über ihre Seite und auch sie fuhr über seine Brust. Ophelia wusste schon genau, was sie von dem jungen Mann wollte und auch er schien nicht abgeneigt zu sein. Dann schwammen sie in eine kleine Bucht, wo Dimitrij schon stehen konnte und sofort küssten sie sich und erkundeten den Körper des andern. Gleich darauf schliefen sie miteinander, wobei es Ophelia egal war, ob sie jemand sah oder hörte und Dimitrij schien das Glück auch sehr zu reizen. Danach grinsten sie sich zufrieden an, und als Dimitrij fragte ob sie hier in der Nähe wohnte beschloss sie ihn einfach mitzunehmen. Er trug sie aus dem Wasser und schon bald standen sie in dem alten Manor.
Dort machten sie sich gleich auf in ihr Zimmer, froh darum, dass Ophelias Eltern beide nicht zu Hause waren, auch ihre Schwester hatte sie schon lange nicht mehr gesehen. Im Zimmer fackelten sie nicht lange, und kurz darauf lagen sie in Ophelias großem Bett. Dimitrij war noch jung und schaffte noch zwei weitere Runden. Anschließend lagen sie, erschöpft und außer atmen auf dem Bett, Dimitrij hatte sie an sich gezogen. Für einen kleinen Moment, ihr Blick viel auf das kleine Stückchen Papier am Boden, waren ihre Gedanken bei Jackie. Mit ihr war es so gut gewesen. Sie hatte genau gewusst was Ophelia mochte. Schnell verscheuchte sie die Gedanken. Sie war eine Verräterin. Stattdessen strich sie über Dimitrijs muskulöse Brust und schloss die Augen. Kurz darauf war sie eingeschlafen.
Als sie am nächsten Morgen aufwachte war Dimitrij bereits verschwunden. Das fand Ophelia einerseits schade, ein Quickie am Morgen war nichts Schlechtes, aber andererseits musste sie sich so keine Gedanken machen, wie sie ihn wieder loswurde. Die nächsten Tage waren wieder ruhig für Ophelia, sie versuchte mehr über die mysteriöse Frau, bei welcher sie sich sicher war, was sie für die Gesellschaft tun konnte.
Nach ein paar Tagen beschloss sie mal wieder in den Hyde Park zu gehen, sie mochte das Muggel London eigentlich nicht wirklich, aber ab und an traf man dort auf interessante Gestalten.
Doch kaum hatte sie das Haus verlassen und ging durch ein paar Straßen traf sie auf Jackie. Das Mädchen saß vor einem Haufen verbrannter Fotos und hatte eine Bierflasche in der Hand. Ophelia seufzte innerlich, war eigentlich nicht wirklich scharf auf ein Gespräch. Irgendwie fingen sie dann doch an zu reden, aber ein Gespräch konnte man es nicht nennen. Jackie antwortete einsilbig oder gar nicht. Als Ophelia fragte, was das mit dem Brief gesollt habe, meinte Jackie nur, dass sie dachte Ophelia sollte das alles wissen. Das Mädchen schüttelte den Kopf, nichts davon habe sie wissen wollen. Und trotzdem hielt sie Jackie wieder einiges vor, in der Hoffnung von dieser Mal eine andere Reaktion zu bekommen, oder überhaupt eine. Aber sie wehrte immer ab. Gab dem Tod ihres Vaters die ganze Schuld und irgendwie auch Ophelia, weil diese ihr Antrieb war. Ophelia meinte, Jackie hatte sie verraten und damit war die Sache für sie gegessen, wütend stapfte sie davon und weiter.
Im Hyde Park abgekommen war ihre Laune immer noch mies und als sie einen Haufen Tauben, welcher es sich auf dem Weg gemütlich gemacht hatte, aufstob hörte sie jemanden sich beschweren. Da entdeckte sie Lucy auf einer Parkbank und setzte sich zu ihr. Die beiden unterhielten sich ein wenig, Lucy meinte ihre Laune sei auch schlecht nur würde sie nicht so ein Gesicht ziehen. Ophelia brauchte eine Weile bis Lucy ihr dann erzählte was los war. Anscheinend war sie verliebt, aber der Junge schenkte einer anderen Beachtung, welche ihn nur als Freund wollte, aber trotzdem mit ihm schlief und mit ihm in den Urlaub gefahren war. Sie hingegen wurde von einem Jungen gemocht, welcher ihr zu anhänglich war. Ophelia musste schmunzeln, dass Lucy jemand zu anhänglich war, hatte sie nicht gedacht. Und den anderen Jungen erklärte sie einfach als nicht gut genug, nachdem Lucy ihren Vorschlag abgewiesen hatte, dass sie doch einfach schauen sollte, was sich mit diesem und dem Mädchen ergeben könnte. Lucy wollte sowas nicht. Ophelia zog sie dann noch ein bisschen mit den Sachen auf, die sie zusammengetan hatten, sie fand es schade, dass Lucy darauf keine Lust mehr hatte, aber vielleicht würde das Mädchen seine Meinung noch ändern. Ophelia erinnerte sie an die Küsse im Raum der Wünsche, als Lucy gar nicht anders zu können schien, obwohl sie sich damals Gedanken um Jackie gemacht hatte. Lucy ärgerte sie dann damit, dass Ophelia vielleicht nicht so gut war, wie sie dachte und diese musste nur grinsen, sie wusste das und Lucy könnte ja bescheid sagen, wenn sie in der Lage war es zu vergleichen. Da deutete Lucy auf jemanden, es war Morelia, welcher gerade ein paar Taschen gerissen waren. Sie sah abgemagert und fertig aus. Lucy zog sie sofort zu sich auf die Bank und selbst Ophelia musterte sie und fragte, was los sei. Erst nach einer Weile erzählte Morelia. Sie erzählte, dass es ihre Familie gewesen sei. Wie diese sie behandelt, missbraucht und schikaniert hatte. Selbst Ophelia war von diesen Erzählungen etwas erschüttert, nicht wegen der Verletzungen, oder der seelischen Schäden, sondern weil so nicht dafür gesorgt wurde, dass die magische Welt wieder stärker wurde. Das Blut blieb vielleicht rein, aber die Struktur dahinter war schwach und auch die Frauen, die daraus hervorgingen, waren augenscheinlich nicht stark, fähig oder willens für etwas zu kämpfen, da es nichts gab woran sie glauben konnten. Auch Ophelias Vater hätte einen Sohn vorgezogen, doch förderte er auch seine Töchter in der Gewissheit, dass sie so kämpfen konnten und wollten. Morelia erklärte dann, dass sie bei Professor Syre wohnte und zum Ministerium gehen würde. Ophelia nickte, sie verstand Morelia. Dann versank sie ein wenig in Gedanken, während die anderen über das Turnier redeten, an dem Lucy teilgenommen hatte. Ophelia dachte darüber nach ob der Minister oder sein Stellvertreter etwas tun konnten, und ob sie sich da einmischen wollte. Als sie wieder aus ihren Gedanken auftauchte teilte sie diese Morelia mit, bot ihr dann auch an, dass sie bei ihr bleiben könne, doch sie wollte bei dem Professor bleiben. Ganz verstand Ophelia das nicht, sie fand den Mann seltsam, aber sie würde sicher nicht darauf bestehen. Dann ging Morelia auch und Lucy und Ophelia bleiben zurück. Sie lehnten sich zurück und nahmen das Thema von vorher wieder auf, Lucy meinte Ophelia hätte viel zu viel Selbstbewusstsein, kniff sie in die Nase und dann witzelten sie rum, Lucy meinend, dass es ihr schon schwer viele, Ophelia zu wieder stehen. Die grinste nur und meinte Lucy könne jederzeit zu ihr kommen. Dann wurde es schon später, und Ophelia bekam Hunger. So verabschiedete sie sich von Lucy, umarmte sie kurz und verschwand dann.
Nach dem Essen, die Hauselfen waren, wenn Aurelia zu Hause war immer besonders bemüht, verzog sich Ophelia in ihr Zimmer. Dort suchte sie noch nach Informationen über die Reinblüter unter denen Morelia aufgewachsen war. Das meiste was sie fand bestätigte Morelias Aussagen. Dieses System erschuf keine starken Menschen und sorgte auch nicht dafür, dass ihre Gesellschaft sich über die Muggel erhob. Sie war einfach nur auf die Reinhaltung des Blutes und die Unterdrückung der Frauen aus. Ophelia schüttelte den Kopf, auch in ihrer Familie musste sie sich mehr anstrengen, als wenn sie ein Junge war, aber wenn sie alles gut machte, ihren Pflichten wie Heiraten und Kinder bekommen wahrnahm, war sie relativ frei und hatte dadurch auch die Möglichkeit für die Sache zu kämpfen für die sie stand. Irgendwann klappte Ophelia die Bücher zu, kuschelte sich in ihr Bett und schlief ruhig ein.
In den darauffolgenden Wochen und Monaten entwickelte sich viel in Ophelias Leben. Während sie weiterhin darum bemüht war es der Miss und ihren Eltern recht zu machen kam sie dabei sogar gut voran. Obwohl ihre Mutter herausgefunden hatte, dass sie ab und zu Besuch hatte, war es erleichternd, dass es nur Dimitrij war, welchen sie mitbekommen hatte. Sowohl Aurelia als auch Lloyd schienen weiterhin sehr darauf bedacht, dass sie ihre Tochter bald verheiraten wollten, jedoch hatten sie dieser keinen Mann vorgeführt und Ophelia selbst sah es nicht ein sich jemanden zu suchen, ihrer Meinung nach war sowieso keiner ihrer Würdig. Stattdessen vertrieb sie sich die Zeit mit lesen, trainieren und spazieren gehen. Dabei traf sie öfter auf Nathaniel, wobei die beiden meistens in eine Streiterei gerieten, welche meist in heftigen Handgreiflichkeiten endeten, wobei bleibe mit Blessuren und geknicktem Ego hinausgingen. Doch Ophelia schaffte es dennoch in wieder davon zu überzeugen, dass sie ihn verstehe, im Gegensatz zu allen anderen und obwohl sich Nathaniel zunächst zierte schliefen sie miteinander.
Auch lernte sie in der Zeit neue Leute kennen, wobei die meisten davon einen eher negativen Eindruck auf sie hinterließen. Darunter war Nathaniels Therapeutin, welche in einem Pub dessen Akten ausgebreitet hatten. Marie hingegen konnte Ophelia nicht einschätzen. Die etwas ältere Frau als sie, sah sehr gut aus, stand anscheinend auf der gleichen Seite wie Ophelia und hatte auch keine scheu ihr irgendwas zu sagen, versuchte jedoch Ophelia unter sich zu stellen, was dieser nicht gefiel. Jedoch erfuhr sie einiges Interessantes, von der Werwolfjägerin und als sie Katleya überraschend in der Nähe eines vermeintlichen Tatortes zu sehen bekam, sprach sie diese an, welche aber immer noch bestritt ein Werwolf zu sein. Zu guter Letzt gab es Elena, ein Mädchen, welches sie im Auftrag ihrer Eltern das Dorf, Little Hangleton, zeigen sollte. Zunächst waren sich die Mädchen spinne fein, doch während des Rundganges, merkten sie, wie ähnlich sie sich waren und wie gleich ihre Ansichten waren. Um den Tag abzurunden hatten sie ein Mädchen entführt, welches Elena ärger bereiten zu schien, einen Muggel, und hatten Spaß dabei diese zu quälen.
Doch auch Menschen, welche sie lange nicht mehr gesehen hatte, traf sie in dieser Zeit. Auch ihre Schwester war darunter, welche sehr mitgenommen wirkte, jedoch auf Ophelias Versuche ihr zu helfen nicht reagierte. Anschließend traf sie auf Jackie, und obwohl sie eigentlich keine Lust hatte mit dem Mädchen zu reden blieb sie einen Moment. Jackie schien sich verändert zu haben. Sie schien erwachsener geworden zu sein und hatte aufgehört sich in Selbstmitleid zu ertränken. Ophelia konnte sich nicht helfen, das Mädchen hatte immer noch eine Anziehungskraft auf sie und als diese ihr anbot, als sie Ophelias Anspannung merkte, für Entspannung zu sorgen, nahm Ophelia es einfach an. Jackie war so gut, wie sie es in Erinnerung hatte und Ophelia genoss es. Trotzdem war das Verhältnis angespannt, und auch ein richtiges Gespräch kam nicht zustande, zu sehr beschäftigte Ophelia Jackies Verrat noch. Es bestand eine Schuld, welche beglichen werden musste.
Auch Lucy traf sie wieder, diese freute sich über das Treffen mit ihrer besten Freundin, war jedoch nicht begeistert von den Entwicklungen in Ophelias Leben. Zu diesem Zeitpunkt hatte Ophelia eines ihrer großen Ziele erreicht. Sie hatte es endlich geschafft in den Kreis der Todesser aufgenommen zu werden und die Miss hatte ihr, dass lange ersehnte, dunkle Mal verliehen. Doch Lucy sah dies als eine Art Skalvensymbol, Ophelia hatte es ihr auch nicht zeigen wollen, doch durch Zufall war es Lucy aufgefallen. Heftig wehrte sie sich gegen die Vorwürfe der Freundin, für sie war es eine Ehre, eine Verpflichtung und ein Geschenk. Sie würde der Miss immer folgen, egal was komme. Lucy schien es irgendwann einzusehen.
Auch Calypso, welche früher behauptet hatte, sie sei Ophelias Freundin traf sie wieder. Dabei stritten die Beiden ein wenig, da Ophelia sich versetzt gefühlt hatte, Calypso hingegen rechtfertigte sich, dass sie ihren Sohn habe beschützen müssen und dass das Verschwinden die einzige Möglichkeit gewesen war.
Der Höhepunkt und das wirkliche Gefühl ihr Ziel erreicht zu haben bekam Ophelias, als sie den Auftrag bekam Tom Beck dabei zu überwachen, während dieser Alexander Grindelwald tötete. Zunächst zögerte der Junge, und Grindelwald schien überrascht, doch nach einigen Stachelleien zog es der Junge durch, sie beseitigten alle Spuren und verbrannten, nach Alice Idee, die Leiche. Ophelia schickte von da an in unregelmäßigen Abständen ein paar der Knochen an das Ministerium, als Warnung.
Als Ophelia dies der Miss erzählte, sie wollte sie über alles geschehene Informieren, schien ihr diese Idee zu gefallen, sie war zufrieden mit Ophelias Arbeit. Jedoch wurmte das Mädchen, dass sie das Gefühl hatte, die Miss nahm sie nicht ernst, zählte sie noch nicht dazu, stellte die anderen, welche nach Ophelias Ansicht eindeutig weniger Potenzial hatten als sie selbst, über sie. Jedoch schwieg sie schnell, sie wollte der Miss doch nur zeigen, die Möglichkeit haben, ihr zu beweisen, dass sie alles für sie tun würde. Diese versprach ihr, dass sie die Möglichkeit bekommen würde, zunächst würde Ophelia herausfinden, wer Abbey Dawn ermordet hatte, sie hatte bereits zwei verdächtige im Kopf. Jackie Beck und Nathaniel Collins. Die Miss schien daran interessiert und nur bald darauf hatte Ophelia herausgefunden, dass es Nathaniel gewesen war.
Doch nicht nur mit diesem geriet sie immer wieder in Streit, auch die Begegnungen mit Alastair Grey verliefen nicht so erfreulich wie es einmal der Fall gewesen war. Anscheinend hatte die Miss ihm die Aufsicht über die neuen Todesser übertragen und Ophelias verhalten und ihre Kämpfe mit Nathaniel schienen ihm zu missfallen. So wies er sie oft zurecht und griff auch zum Zauberstab, um Ophelia zu beweisen, dass er über ihr stand.
Neben diesem Großen Ziel, sich den Todessern vollends zu verschreiben, hatte sich noch etwas wichtiges entwickelt. Aurelia, Ophelias Mutter, hatte ihr Travie vorgestellt. Der junge Mann, welcher Ophelia vor allem wegen der Tattoos sehr an ihren Vater erinnerte war ihr Verlobter. Zunächst war sie ihm eher feindselig gegenüber, aber nach dem sie ein wenig miteinander gesprochen hatten, und anscheinend auch Travie nicht erwartete, dass sie in der Ehe treu waren, schien Ophelia schon zufriedener. Als ihr Verlobter dann auch eingriff, als sie sich mit Nathaniel anlegt und sofort ihre Seite ergriff war Ophelia vollends zufrieden. So hatte sie sich das vorgestellt. Ihre Mutter schien doch noch was richtigzumachen.
Von all diesen Sachen angetrieben hatte Ophelia beschlossen, dass auch nun die Zeit gekommen war, die offenen Rechnungen zu begleichen. Bei Jackie würde sie einen Ausgleich finden müssen, das Mädchen würde für den Schmerz und die Schmach, welche sie Ophelia zugefügt hatte, bezahlen müssen, dafür hatte sie schon einen Plan.
Doch noch viel mehr würde sie sich an Maya rächen. Das Mädchen war noch viel mehr an allem Schuld und sie machte ihr das Leben zur Hölle. Wenn sie Zeit hatte, beobachtete sie sie und ihre Familie, schickte ihr kleine, blutige Pakete und hinterließ Nachrichten. Komplett zum ausflippen brachte sie die junge Frau mit Fotos, welche sie von ihrem Sohn gemacht und im Haus platziert hatte. Maya sollte wissen, dass Ophelia jederzeit unbemerkt so nah an das kleine Kind konnte und sie niemals sicher war.
Insgesamt war Ophelia sehr zufrieden mit ihrer Situation. Sie kam endlich voran. Endlich hatte sich alles so entwickelt, wie es sollte, und darauf war sie stolz.

Re: Oho or Oh-No
von Ophelia am 06.06.2019 14:59Oh-no kleine Jungs sind jetzt nicht wirklich was für mich

Re: * Moment of the Day
von Ophelia am 05.06.2019 10:37Kleidung: graues, langes Kleid mit Beinschlitzen auf beiden Seiten, schwarze Joggingschuhe
Haare: offen
Ich esse: nichts, ab und zu Joghurt mit Apfel, Haferflocken und Honig
Ich trinke: Waasser
Ich rede mit: niemanden
Ich chatte mit: niemand
alle beschäftigt und lassen mich vor langeweile sterben
Ich höre: die Lauten Autos, die Vorlesung, die nervigen Ratschtanten neben mir
Ich sehe: die Tafel mit der Kalkulation, die anderen, ebenso wenig Begeistert wie ich
Mir gehts: gut, ich hab nur bis 13:00 Uhr also ist es denke ich auszuhalten, aber ich hab Schulterschmerzen, dass ist doof
Ich bin: gelangweilt und etwas müde
Ich will: nach Haus, etwas tolles Essen, Spn endlich mal weiter sehen und playen
Ich sollte: Meine Waschmaschine daheim mal anschließen und vermutlich aufräumen
Ich wünsche: das sich das alles einfach von selbst erledigt, dass es am Wochenende auch noch so schön warm ist und der Verkehr am WE nicht zu schlimm ist, dass Pan oder Jackie mal wieder Zeit haben was zu machen
Ich liebe: Mein Bett, meine Wohnung, meine Schneiderpuppe, die Fotos von letzem Wochenende *-*
Ich hasse: die Schulterschmerzen, die Unmöglichkeit eine bequeme Sitzposition zu finden, dass wir nächste Woche dreimal bis 16 bzw. 16:45 Uhr Uni haben
Ich denke: aber dafür hab ich nächste Woche nur 3 mal Uni, dass ist toll, es sind nur noch 2 1/2 Stunden, dass werde ich auch noch schaffen, dann kann ich daheim aufräumen und dann SPN schauen, hab es ja versprochen xD warum ist niemand da auf WA ich langweil mich hier noch zu Tode :(
Ich mache heute noch: überleben, einkaufen, essen, aufräumen, Waschmaschine anschließen, SPN schauen, Hoffen, dass heut Abend jemand da ist und dann playen
Ich grüße: Pan, Nath (Hoffe die Prüfung lief xD), Sarah, Jackie, Tom, Bae, Amber, Raik und alle alle anderen <3

Re: * Moment of the Day
von Ophelia am 10.05.2019 08:36Kleidung: Jeans, blaues T-Shirt, schwarze Flauschejacke
Haare: offen, kinnlang, lockig
Ich esse: nix
Ich trinke: Wasser
Ich rede mit: niemandem
Ich chatte mit: Nath, Hugo
Ich höre: Kalkulatorische Zinsen
Ich sehe: Powerpoint, Kommilitonen, Dozent
Mir gehts: ok, bisschen müde und gelangweilt
Ich bin: müde
Ich will: dass schon aus ist, dass wäre toll
Ich sollte: das gleiche wie immer? aufpassen xD
Ich wünsche: das mein Internet anschluss bald ankommt
Ich liebe: diese Flauschejacke, meine Hörbücher zum Autofahren
Ich hasse: diesen langweiligen, trockenen Stoff
Ich denke: Naja... immerhin muss ich heute keinen umbringen, da es nicht so schlimm is wie die letzen Tage. Da mussten wir mitmachen und so einen Schwachsinn. Ne ne, so funktioniert Uni nicht.
Ich mache heute noch: das hier überstehen (hoffentlich), meine Hörbücher abholen, nach Hause fahren, Reifen wechseln?, schlaaaafen
Ich grüße: Nath, Hugo, Pan, Lucy, Cas, Bae und alllle anderen 

Re: * Moment of the Day
von Ophelia am 29.04.2019 12:25Kleidung: Jeans, weißes Top ud grüner Pulli darüber
Haare: offen, kinnlang und lockig
Ich esse: nichts, leider
Ich trinke: Cola
Ich rede mit: niemanden
Ich chatte mit: ab und zu Clara, Nath, und kurz mit meinem Chef
Ich höre: die Vorlesung über Atomistische Marktstrukturen
Ich sehe: den, ja er verwendet den wirklich noch, Overheadprojektor, Kommilitonen, Dozent
Mir gehts: ganz gut, hab hunger
Ich bin: hungrig
Ich will: Essen, und endlich meine arbeit abgeben
Ich sollte: aufpassen?
Ich wünsche: Vorlesungsende
Ich liebe: meine neue Wohnung *-*
Ich hasse: langweilige Vorlesungen
Ich denke: dann mach ich morgen die Projektarbeit fertig, geh in Bib, such noch nach Quellen, dann geht das alles
Ich mache heute noch: essen, zuhören, nach Hause fahren, einkaufen, putzen, playen 
Ich grüße: Clara, Nath, Cos, Loyd, Eva, und alle anderen <3

Re: Ophelia Lilith Rosier
von Ophelia am 28.04.2019 01:02Doch irgendwann hatte auch sie es verstanden, doch es nütze ihr nicht viel. Ophelia war zwar, ebenso wie Clara, unregistriert, aber sie hatte schon schlimmeres getan. Clara jedoch würde dafür bestraft werden und damit setze sie das Mädchen unter Druck. Wenn sie nur ein Wort sagen würde, was Ophelia tat, was sie Clara antat, dann würde das Ministerium von ihrer Fähigkeit erfahren. Und Ophelia hatte sich abgesichert, falls man ihr nicht glauben würde. Mit dieser Drohung ließ sie Clara liegen.
Dort stieß sie auf Cosmea, die bemerkte, dass Ophelia etwas bedrückte und diese zudem Jackies Jacke trug und zog sie in ihr Zimmer. Dort fand Cosmea schnell heraus, dass Ophelia Jackie getroffen und mit ihr geschlafen hatte, diese beteuerte aber, dass es keine Absicht gewesen war. Anschließend ging es um ihren Vater, Ophelia erzählte Cosmea, was passiert war, und dass dieser bereits vermutete, dass sie auf Frauen stand, was wirklich eine Katastrophe war. Doch dann erzählte Cosmea, dass Loyd ihr letztens klar gemacht habe, dass sie, im Gegensatz zu Ophelia nicht seine leibliche Tochter war und er sie deshalb auch ohne mit der Wimper zu zucken töten würde. Ophelia schüttelte sofort den Kopf, dass würde sie niemals zu lassen. Loyd würde Cosmea nichts tun. Die beiden unterhielten sich noch und gingen dann wieder ihren Aufgaben nach.

Die schlechte Laune hielt sich bis zum nächsten Tag, so beschloss Ophelia erneut ein wenig spazieren zu gehen. Am Ende fand sie sich auf dem Hügel in Little Hangleton wieder, auf dem Clara mit einer Decke und Keksen lag. Sie schien sich über Ophelias Anwesenheit nicht sonderlich zu freuen, bot ihr aber dennoch an sich zu setzten schließlich hatte ihr Ophelia bei ihrem letzten Treffen nichts getan. Sogleich ging das gleiche Thema wie immer los, Claras Undankbarkeit gegenüber ihrem Onkel und ihrer Stellung. Die beiden diskutierten mal wieder darüber, wobei es Ophelia wütend machte, wie uneinsichtig Clara war. Schließlich, um die Situation etwas zu beruhigen bot Clara Ophelia einen Keks an, welche sie selbst gebacken hatte. Doch bereits nach dem ersten Bissen bemerkte Ophelia, dass etwas nicht stimmte. Ihre Kehle schwoll zu und sie begann sofort nach Luft zu schnappen. Clara sah sie besorgt an und wütend zischend fragte Ophelia was in dem Zeug gewesen sein. Wie sie sich gedacht hatte, enthielten die Kekse des dummen Mädchens Erdnuss. Sie funkelte Clara an, sie solle endlich was tun, doch anscheinend war sie nicht fähig dazu, sie probierte verschiedene Sachen und brauchte ewig. Als endlich wieder die klare Luft durch Ophelias Lungen floss genoss sie dies einen Moment, bis sie dann wütend Clara und ihre Unfähigkeit ankeifte. Zudem war sie dem Mädchen vor, dass absichtlich getan zu haben, was diese natürlich abstritt. Ophelia blieb dabei und wütend, zudem hatte Clara sie bei den Versuchen ihr zu helfen blaugefärbt. Das Mädchen brachte wirklich gar nichts hin. Doch trotzdem erinnerte sich Ophelia an die Worte ihres Vaters und machte sich einfach davon.
Dort angekommen nahm sie Clara mit in ihr Zimmer und setzt sie ab. Machte ihr aber klar, dass sie gar nicht erst weglaufen brauchte, trotzdem versuchte das Mädchen dies. Sie bemühte sich an die Fledermausluke zu kommen, was sie aber nicht schaffte. Ophelia wurde wütend, als sie eine ihrer Fledermäuse erwischte und schleuderte das Mädchen gegen die Wand. Da sah diese das Loch in der Wand und lief darauf zu. Doch das war so geplant gewesen, die Fledermäuse schnitten ihr den Weg ab und Ophelia packte sie erneut. Dann legte sie ihr ein Halsband an, welches sie in ihrer Animagusgestalt gefangen hielt. Zufrieden lächelnd sah Ophelia zu, wie Clara dies bemerkte und anfing Panik zu kriegen. Ophelia erklärte Clara würde erst einmal hierbleiben. Nachdem diese zu ende getobt hatte nahm Ophelia sie und ging mit ihr nach unten. Um ihr eine Flucht gleich auszureden meinte sie, dass die Hauselfen sie vermutlich kochen würden, sollte sie nicht in Ophelias nähe sein. Das schien zu wirken, denn sie blieb bei ihr, als sie in die Küche gingen. So erzählte Clara dann, dass sie hier zurzeit schlief und legte sich hin. Das kleine Kätzchen war zunächst trotzig, doch nach kurzer Zeit rollte sie sich dicht bei Ophelia zusammen und sie schliefen ein.
So ging sie in den Wald nach Hogsmeade, mal etwas anderes sehen, aber natürlich tief, so dass man normal niemanden traf. Normal, denn kurz darauf sah sie Lucy, welche auf einem Baumstumpf saß. Die beiden unterhielten sich und Lucy merkte sofort, dass etwas nicht stimmte. Also erzählte Ophelia ihr von ihrem Vater und allem was passiert war, lies sich aber auch nochmal versichern, dass diese auch nichts verriet. Sie setzten sich an einen Baum und Ophelia zog Lucy in ihre Arme. Diese reagierte schockiert auf die Erzählung und meinte sofort, dass Ophelia dort wegmüsste. Doch diese schüttelte den Kopf, Lucy wusste doch, dass sie das nicht konnte und nicht würde. Das dies alles war, was sie hatte. Lucy verstand es nicht meinte aber, sie wäre immer da für sie. Sie selbst könne froh sein, dass ihre Eltern zwar Reinblüter waren, aber nicht so. Nach einer Weile zögerte sie und fragte Ophelia, ob diese wirklich eine Todesserin sei. Sofort spannte sie sich an und erklärte, dass könne man so nicht pauschal sagen. Dann wurde Lucy genauer, sie wollte wissen, ob ihre Mutter wirklich bei der Schlacht gekämpft habe. Da gestand Ophelia, dass sie damals auf dem Treffen vor der Schlacht gewesen war, wie Lucys Mutter. Für diese war dies doch eine schockierende Nachricht. Ophelia nahm sie in den Arm und sie redeten darüber, auch dass ihr Vater dort gewesen sei, und sie froh sein sollte, dass ihre Eltern sie in nichts erzogen hatten. Nach einer Weile wechselten sie das Thema und Lucy erzählte von dem Turnier, wo sie auch Champion war. Ophelia erkundigte sich gleich nach den Aufgaben und Lucy versprach ihr diese zu schicken, sobald sie bekannt waren. Irgendwann verabschiedeten sich die Beiden, Lucy musste zurück in die Schule. Sie umarmten sich noch einmal eng und gingen dann ihren jeweiligen Weg.
Die nächsten Tage verbrachte Ophelia damit sich Gedanken darum zu machen, wie sie aus ihrer ganzen Misere rauszukommen. Clara ließ sie dabei in ihrem Zimmer rumlaufen und ab und zu legte sich das Kätzchen sogar zu ihr. Um dann noch etwas freier denken zu können entschied sie sich wieder spazieren zu gehen.
Eine riesen Last schien von ihren Schultern zu fallen, sie fühlte sich frei und erleichtert. Ihr Vater konnte jetzt nur zufrieden mit ihr sein. Natürlich war ihr klar, dass eine Therapie nicht ideal war, sie würde sowieso nichts bringen, was auch immer das Ziel sein sollte, aber besser als nach Askaban zu gehen. Kurzerhand beschloss sie, dass sie eindeutig ihren Vater zufrieden gestellt haben musste und sie nun wieder in ihr Zimmer ziehen könne, was sie auch tat. Noch nie war sie so glücklich gewesen in ihrem Bett zu liegen, dass selbst Claras Veranstaltetes Chaos sie nicht störte und sie bald darauf zufrieden einschlief.
Zu Hause angekommen hatte sie sogar schon eine Idee. Sie war sich immer noch sicher, dass Pandora nicht alles gegeben hatte und sie somit enttäuscht hatte. Das Mädchen würde vermutlich einen Tritt in den Hintern bekommen müssen. Eine Erinnerung daran, was Ophelia wirklich war und dass sie nicht enttäuscht werden wollte. Und so viel sie wusste hatte Pandora ein gutes Verhältnis zu ihren Eltern.
Mit einem zufrieden lächeln auf den Lippen, tief in ihr weiches Bett gekuschelt, schlief Ophelia ein.

Sie standen gerade auf, um das Haus zu verlassen, als sie Pandoras schreie hörten und das erschrockene Mädchen vor ihnen Stand. Sie war leichenblass und stockte, als sie langsam zu begreifen schien, was hier geschehen war. Sie schleuderte Ophelia sofort gegen eine Wand und schrie. Dann schrie sie Nathaniel an, was hier geschehen sein und dieser erklärte ruhig, dass es zu ihrem Wohl gewesen sei. Und dass sie Tod sein. Sofort wand sie sich zu Ophelia um und fuhr diese an, in der Annahme, sie habe dies getan, doch Nathaniel äußerte gleich, dass er es gewesen war, was Pandora noch mehr schockte. Er hatte ihre Eltern gekannt, sie hatten ihn immer gut behandelt. Doch Nathaniel blieb kalt, er meinte zu Ophelia, dass sie gehen sollten, doch diese konnte noch nicht. Sie musste noch dafür sorgen, dass Pandora nicht gleich zum Ministerium lief. Das Mädchen war immer noch wütend, schrie, weinte und griff Ophelia immer wieder an. Nathaniel war es irgendwann zu viel und lief aus dem Haus. Ophelia sah ihm kurz nach, es hatte alles perfekt funktioniert. Der Junge hatte seiner Natur freien Lauf gelassen und es akzeptiert.
Wieder in ihrem Zimmer angekommen zog sie erst einmal die dreckigen Klamotten aus und nahm eine heiße Dusche, um das getrocknete Blut abzuwaschen. Es fühlte sich gut an. Sie war mit dem Verlauf des Tages zufrieden. Natürlich war es schade Pandora als Freundin verloren zu haben, aber wirklich vertraut hatte sie ihr sowieso nicht, nach deren verrat. Außerdem hätte sie sich sonst wirklich mehr angestrengt. Des Weiteren brauchte sie das nicht. Sie stand für sich, wirklich vertraute sie nur Cosmea. Alle anderen waren ersetzbar und durch diese Aktion hatte sie Nathaniel einen Schritt weitergebracht. Pandora würde sich schon wieder einkriegen, wenn sie verstand wieso es nötig gewesen war.
Ophelia stieg zufrieden aus der Dusche, zog sich was Frisches an und kuschelte sich dann in ihr weiches Bett, welches sie solange vermisst hatte. Bald darauf schlief sie recht ruhig und auch mit sich zufrieden ein.
Er band sie wieder los, nachdem sie beide heftig atmend im Bett lagen, nachdem sie gekommen waren. Er befreite sie und bot ihr dann an, dass sie hier schlafen könne und morgen einfach gehen wann sie wollte. Die Hauselfen würden ihr auch Frühstück bereiten. Sie nickte dazu, nach Hause wollte sie nicht mehr. Alastair wünschte ihr eine gute Nacht und verlies dann das Zimmer, eindeutig nicht daran interessiert zu kuscheln, was Ophelia nicht weiter störte. Sie kuschelte sich in die Decke und war so erschöpft, dass sie bald einschlief.
Am nächsten Morgen ließ sie sich von den Hauselfen etwas zu essen bringen, und genoss dieses in dem Bett. Ihre Klamotten hatten ihr die Hauselfen bereits gebracht, so zog sie sich an und verschwand, ohne Alastair nochmal zu treffen, wobei ihr das nichts ausmachte.

Sie selbst setzte sich auf eine Bank und Clara auf den Boden, welche sofort begeistert herumlief. Dann kletterte sie auf einen Baum, von wo aus das Kätzchen einen guten Ausblick hatte und Ophelia behielt sie im Blick, übersah jedoch, dass ein paar der doch sehr dünnen Äste über die hohe Mauer liefen. Clara hingegen übersah dies nicht, nutze ihre Leichtigkeit aus und sprang über die Äste über die Mauer. Ophelia sah ihr nach, doch etwas überrascht und wütend. Doch sie bemühte sich, sich schnell wieder zu beruhigen. Clara würde schon bald von selbst wiederkommen, niemand würde ihr einfach das Halsband abmachen, sie konnte nicht mal reden. Und selbst wenn, das Mädchen wusste, dass sie ansonsten nie wieder das Haus verlassen könnte und was ihr blüte, wenn Ophelia sie wieder in ihre Finger bekäme. So blieb Ophelia ruhig und ging wieder in ihr Zimmer, wo sie es sich gemütlich machte.

Jackie wollte mit ihr reden. Doch Ophelia sah keinen Grund zuzuhören, dass wollte sie nicht. Jackie hielt sie jedoch unten und meinte sie müsse aber, dass sie nur das beste für Ophelia gewollt hatte, und mit ihr ihr Happy Ever After verloren hatte. Ophelia schnaubte nur, was bildete sich das Mädchen ein. Sie schrie Jackie an, dass diese froh sein könne, dass Ophelia sich selbst wieder aus allem hatte retten könne. Vor allem, woran Jackie schuld war. Sie hatte Jackie eine Chance gegeben sie so zu nehmen wie sie war, doch das hatte sie nicht gekonnte. Da wiedersprach ihr Jackie und meinte, sie habe das gekonnt, nur umgekehrt nicht. Doch wütend gab Ophelia zurück, dass Jackie sie von allem abhalten wollte, was sie ausmachte und diese Verteidigte sich wieder damit, dass sie Ophelia nur aus dem Schussfeld halten wollte, dass ihr Leben inzwischen einfach nur Dunkel war. Etwas Blut sickerte aus ihrer Schulter. Ophelia sah sie an. Sie habe doch nur dafür gesorgt, dass Ophelia von der Schule flog und nach ihr gefahndet wurde. Als sie Jackies Schmerzen sah schob sie das Mädchen und erkundigte sich, was gewesen sei. Diese meinte nur, dass sie es verdient habe, ihr Leben ansonsten sinnlos sei und Dunkel. Ophelia schnaubte erneut, Jackie solle ihr die Verletzung zeigen, außerdem habe sie dem Mädchen nichts getan, sie hatte ihr vertraut und diese hatte sie verraten. Alles danach, der Sex, die Nähe waren einfach nur Fehler gewesen. Sie fragte erneut nach wegen der Wunde, Jackie schwieg zu dem Rest. Dann gab sie zu, dass sie auf Nathaniel getroffen war, welcher sie angeschossen hatte. Das schon wieder, darauf stand Nathaniel anscheinend zurzeit. Jackie zog ihr Oberteil aus und meinte leise Ophelia solle sie einfach töten. Diese sah sich die Wunde an, es war ein glatter Durchschuss, welcher leicht zu heilen war. Dann sah sie sie fragend an und meinte nur trocken wieso sie das tun sollte. Da gestand Jackie, dass jeder ihrer Gedanken sich mit dem Verlust ihres Vaters oder dem ermorden von Auroren beschäftigte. Besonders von jenem, welcher ihren Vater getötet hatte. Ophelia schnaubte, diese Möglichkeit hatte Jackie gehabt, sie aber lieber dazu genutzt Ophelia zu hintergehen und gegen Abbey vorzu gehen. Dann sah sie die Wunde an, hob ihren Stab und wollte sie heilen, doch Jackie hielt sie davon ab, sie würde den Schmerz verdienen. Dann sah sie Ophelia an, meinte sie wusste nun, dass sie nicht mehr gesucht werden würde, dass sie fast alles wusste, was die andere tat, sie würde sie nie vergessen oder weniger vermissen. Ophelia schnaubte erneut, sie hielt sie nochmal fest und wollte die Verletzung heilen, dann lies sie sie los und meinte kühl, dass sie nicht mehr gesucht werden würde, weil sie sich selbst darum gekümmert hatte. Und spionierte ihr Jackie etwa nach? Und vielmehr, war doch sowieso alles nur ihre Schuld gewesen, also hatte sie kein recht darauf sie zu vermissen. Jackie meinte noch leise, ehe sie ging, dass sie nur aufpasse, dass nichts passierte. Und das Ophelia sie hasste. Da hatte sie recht.
Als Jackie weg war blieb Ophelia noch zurück und war wütend. Was bildete sich das Mädchen ein ihr nachzuspionieren oder so zu tun, als ob irgendwas ihr verdienst sei, außer das Ophelia überhaupt in den ganzen Mist geraten sei. Doch sie versuchte sich schnell wieder zu beruhigen. Das war das ganze und Jackie nicht wert. Somit ging sie nach Hause, machte sich ein schönes Bad und entspannte sich, ehe sie ins Bett ging.
Sie betrat den Laden, nickte Alastair Grey einmal zu, welcher an einem Tisch saß und Zeitung las. Dann setzte sie sich an die Bar und trank ein wenig, bis eine junge Frau sie an flirtete. Sie ging darauf ein, bis die Frau ihr eine Handynummer zuschob. Ihr Blick verfinsterte sich ein wenig, als die Frau schließlich ging. Was sollte sie mit einer Handynummer? Da bemerkte sie Alastairs Blick auf sich, sie knüllte die Servierte zusammen, ging zu ihm rüber und fragte, was denn sei. Er meinte, er hätte nicht gedacht, dass sie eine Nummer ablehnte. Sie wurde etwas patzig und meinte, was sie denn mit einer Frau wolle. Alastair lachte nur und meinte, Frauen fänden Frauen oft anziehend, weil diese einfach besser wussten, was man sollte und anscheinend sagte dies seine Schwester Lilith. Ophelia war doch etwas erstaunt, aber auch nicht sicher, ob Alastair nur so verständnisvoll tat für sein Ansehen in der Öffentlichkeit, oder nicht. Sie wurde stiller, während sie sich Gedanken machte und fragte dann Alastair, ob sie wieder zu ihm gehen wollte, was sie schließlich taten.

Irgendwann war sie in ihr Bett gesunken und hatte nicht versucht weiterzudenken. Sie müsse einfach sehen. So ging sie ein paar Tage später in den Pub in Little Hangleton unwissend, was sie sich erhoffte oder vorauf sie wartete. Ophelia saß gerade mit einem Drink an der Bar, als jemand sich neben sie setze und sie darauf ansprach, dass sie um diese Uhrzeit schon Whiskey trank. Ophelia reagierte abweisend, kühl und spöttisch wie zu meist. Die Frau ihr gegenüber schien das zu amüsieren, nannte sie Kleines. Dann sah die Frau ihren Namen, er stand auf dem Ausweis, welchen der Barkeeper ihr rüberschob und wirkte sofort etwas interessiert. Es machte Ophelia würdiger, wie die Frau meinte. Es schien also jemand zu sein, bei dem die alten Namen noch einen Wert hatten. Nun wollte sie natürlich auch wissen, wer die Frau war, schließlich wollte sie ihre Zeit nicht mit Schlammblütern verschwenden oder zu nett zu ihnen sein. Die Frau sah sie nur amüsiert an, erklärte, dass sie sicher nicht unwürdig sein und sah Ophelia mit einem durchdringenden Blick an. In diesem Moment flackerten die Augen der Frau auf und Ophelia wusste sofort, wen sie vor sich haben musste. Sie konnte nicht genau sagen wer die Frau war, aber sie wusste was sie war und sofort senkte sie den Kopf. Zufrieden stellte die Frau fest, dass nun wohl alles geklärt sei. Sie fing dann an Ophelia ein paar Sachen zu fragen, welche diese sofort beantwortete und so unterhielten sie sich ein wenig. Dabei machte sie der Frau eindeutig klar, was ihre Ansichten waren, sie kamen auch auf Abbey zu sprechen, und dass diese eindeutig in ihrem Vorhaben versagt hatte und es nun jemand neuen brauchte, auch dass Ophelia bereit war sich jemandem anzuschließen, der es würdig war. Dann merkte Ophelia an, dass sie über solche Sachen vielleicht an einem privateren Ort reden sollten, und verwies darauf, dass auch Abbey aufgepasst hatte, aber man ja gesehen hatte, wohin das führte. Also lud Ophelia die Frau zu sich nach Hause ein, sie bezahlte beide Getränke und sie apparierten zum Manor.
Dort führte sie die Frau in den Salon, das alte, seit Generationen in der Familie Rosier weitergegebene Manor schien ihr zu gefallen. Während Ophelia sich selbst und der Frau was zu trinken machte, erkundigte sie sich, wie sie die Frau anzusprechen habe, schließlich wollte sie es nicht vermasseln. Die Frau meinte, sie sollte sie Miss nennen und Ophelia nickte zu. Das war in Ordnung, sie verstand, dass die Miss ihren Namen nicht nennen wollte, bis sie sich nicht sicher bei ihr war. Doch Ophelia versicherte ihr, dass sie voll und ganz hinter den Ansichten des dunklen Lords stand und sich die Miss darauf verlassen konnte. Das schien diese zu freuen, sie empfand Ophelia als leidenschaftlich was ihre Sache anging und verglich sie dann mit Tom Beck. Ophelia lächelte nur, Tom war nicht dumm, aber das war sie ebenfalls nicht. Sie hatte niemanden, der ihn zurückhielt, bei Tom wusste sie das nicht. Sie teilte der Miss auch mit, dass Tom anscheinend einen Drang haben zu schien die unverzeihlichen Anzuwenden, was dieser natürlich gefiel. Dann fragte die Miss nach Ophelias Eltern. Diese zuckte mit den Schultern, Vater war vermutlich auf Geschäftsreise und Mutter war im Urlaub, oder anderweitig unterwegs. Doch Ophelia versicherte der Miss, dass sie auch ihre Eltern davon berichten würde und diese begeistert und erfreut wären. Noch mehr freute es Ophelia, dass die Miss bald schon Leute um sich scharren wollte und Hoffnungen auch in die Familie Rosier legte. Ophelia sicherte ihr zu, dass diese voll und ganz hinter der Frau standen. Dann verabschiedete sich die Miss und Ophelia brachte sie noch zur Tür. Dann sah sie ihr noch einen Moment an, während sie ein Hochgefühl durchströmte. Sie hatte zwar keinen Namen, aber der Blick der Frau, ihre Präsenz, sie war sich sicher, dass sie der richtigen Spur folgte. Diese Frau war der Weg in die richtige Richtung. Mit einem guten Gefühl ging Ophelia in ihr Zimmer, nahm sich ein Buch und las noch eine Weile, aß schließlich und ging Abends ins Bett.

Re: * Moment of the Day
von Ophelia am 23.04.2019 18:49Kleidung: rotes, schulterfreies Kleid (ich liebe warmes Wetter *-* da kann man Kleider tragen)
Haare: offen
Ich esse: Kinderriegel
Ich trinke: Pepsi
Ich rede mit: niemand (und wenn er aber kommt? dann laufen wir davon!!!)
Ich chatte mit: Ashley 
Ich höre: den Wind
Ich sehe: meinen Laptop, meinen unaufgeräumten Schreibtisch, einen wunderschönen Blumenstrauß
Mir gehts: gut, ich hab bald meine Arbeit fertig
Ich bin: müde, aber gut gelaunt
Ich will: schnell vorrankommen
Ich sollte: einfach weiterschreiben, ich habs ja gleich
Ich wünsche: das ich noch ein schönes Ausflugsziel für morgen finde
Ich liebe: dieses warme Wetter *-*
Ich hasse: das es am Freitag wieder kalt werden soll
Ich denke: nur noch zwei, drei Seiten oder so, dann ist es geschafft
Ich mache heute noch: die Projektarbeit fertig schreiben, playen, GoT schauen, spazierengehen
Ich grüße: Ashley, Cos, Pan, Loyd, Nath, Tanner, und natürlich aaaaaalle anderen <33

Re: * Moment of the Day
von Ophelia am 16.04.2019 23:12Kleidung: Jeans, schwarzes T-shirt, bei meinem Schuh is die Sohle ab :(
Haare: oooooooffen
Ich esse: ich hab noch kalte Pizza im Rucksack o.O
Ich trinke: gerade? Southern-Comfort, Maracuja
Ich rede mit: Nateilein
Ich chatte mit: ab und zu mit meiner lieben Pan
Ich höre: die Livemusik und geschnatter von Leuten
Ich sehe: Naaaath, meinen Drink, potentielle Geschosse
Mir gehts: blendend
Ich bin: angetrunken?
Ich will: noch einen
Ich sollte: grad nichts 
Ich wünsche: andere Lieder
Ich liebe: meine Stadt :)
Ich hasse: gerade gar nichts. Ich bin der Friede in Person xD
Ich denke: die Ideen wären soooo cool
Ich mache heute noch: noch einen? Nach Hause laufen, Spaß haben, an einem Lachkrampf sterben
Ich grüße: Nateilein mir gegenüber "Hey", Pan, Loyd, Alice, Lucy, Cos, Charly und aaaaalle anderen <3

Re: Ophelia Lilith Rosier
von Ophelia am 31.03.2019 23:24
Anschließend lagen sie keuchen im Bett, sich einig, dass dies zwar sehr gut gewesen, aber eindeutig nicht so gewollt gewesen war. Das war nicht besprochen gewesen, doch keine von ihnen hatte eine Idee, wie es anders funktionieren sollte. Jackie machte Ophelia einfach verrückt, aber sie würde nichts eingehen können, wenn diese sie nicht wirklich akzeptierte. Zu oft hatte das Mädchen sie enttäuscht. Irgendwann erhob sich Ophelia, Jackie war müde, hatte Kopfschmerzen, es hatte sowieso keinen Sinn weiter darüber zu reden, lieber würde sie sich ihren Zauberstab holen. So verabschiedete sie sich von Jackie und machte sich auf die Suche nach Jessica.
Trotzdem sehr wütend und gereizt machte sie sich auf den Weg auf die Ländereien, um etwas Dampf anzulassen. Dort traf sie auf Pandora, zunächst war sie unfreundlich zu dem Mädchen und stieß sie von sich, nicht dass sie ihr dann vertraute, aber sie erzählte ihr zumindest von der Situation mit dem Zauberstab. Pandora war verständnisvoll, meinte aber, dass Jackie Ophelia eindeutig verraten hatte. Sie hätte ihr sofort den Stab wiedergeben müssen. Jackie war eine Verräterin. Pandora versuchte Ophelia weiter zu beruhigen, was auch irgendwann funktionierte. Dann küssten sich die beiden Mädchen, bis sie irgendwann knutschend in der Wiese lagen. Nebenbei unterhielten sie sich weiter, flirteten und küssten sich hin und wieder. Pandora hatte Ophelia wirklich beruhigt, trotzdem hatte sie nicht vergessen, dass Jackie sie verraten hatte. Irgendwann lag Pandora mit ihrem Kopf an Ophelias Hals, diese streichelte ihr Haar und langsam schliefen die beiden unter dem Sternenhimmel ein.
Am nächsten Tag nach dem Unterricht war Ophelia im Aufenthaltsraum. Eigentlich mied sie den Raum, hier waren ihr meist zu viele Leute, aber sie suchte etwas, als Cosmea eintrat. Ziemlich erleichtert über das Treffen auf ihre Schwester erzählte Ophelia ihr alles was vorgefallen war, einschließlich ihrem, leider immer noch vorhandenen, Jackie Problem. Cosmea machte ihr erneut klar, dass das Mädchen sie verraten und betrogen hatte und Ophelia endlich ein für allemal einen Schlussstrich ziehen müsste. Und endlich, nachdem Ophelia sonst immer Jackie verteidigte, sah sie es diesmal ein. Cosmea hatte recht. Das Mädchen war schlecht für sie. Trotzdem tat es weh. Sie würde das nicht mehr an diesem Tag machen. Dazu war sie zu müde. Sie legte sich zu Cosmea auf das Sofa des Raumes und während ihre Schwester beruhigend ihr Haar streichelte, schlief Ophelia ein.
Am Waldrand angekommen, war sie wütend, sie lies es an einem Baum aus, als Katleya sie ansprach. Das Mädchen war wirklich lebensmüde. Doch eigentlich kam es Ophelia sogar gelegen. Sie hatte endlich die Möglichkeit Katleya mit ihren neuen Informationen zu konfrontieren und als das Mädchen sie reizte, sie als Mörderin und Hure bezeichnete, war es Ophelia genug. Zudem leugnete Katleya weiterhin, dass sie ein Werwolf war, doch inzwischen war sich Ophelia ganz sicher, trotzdem log das Mädchen. So zog Ophelia ihr Messer, und als Katleya weglief, stolperte diese in Scorpius hinein. Dieser stellte sich sofort vor Katleya und fing an Ophelia zu reizen. Er erinnerte sie an den Unbrechbaren Schwur, welchen sie hatte leisten müssen, der ihr verbot Katleya etwas anzutun. Ophelia erzählte ihm, warum sie wütend war. Katleya log sie an. Sie war ein Werwolf. Sie hatte getötet. Doch Scorpius glaubte Ophelia nicht. Oder viel mehr, er wusste was Katleya war und nahm sie in Schutz. Als dann auch noch Jessica hinzukam, reichte es Ophelia und sie ging.

Erst am Nachmittag stand sie auf und machte sich auf die Suche nach Jessica, welche sie bei einem Spaziergang am See fand. Sofort stürzte sich Ophelia auf das Mädchen, versuchte sie zuerst mit Worten, dann, als Jessica nicht nachgab, mit Gewalt sie dazu zu bringen, ihr ihren Stab wiederzugeben. Jessica wehrte sich sehr dagegen, weigerte sich, Ophelia würde sonst Menschen verletzten, aber diese lachte nur, dass könne sie auch so. Schließlich machte sie Jessica so viel Angst, bis diese unter Tränen zu ihrer Tasche deutete und Ophelia tatsächlich darin ihren Stab fand. Sie war unglaublich erleichtert. Sie lies Jessica los und wollte gehen, als diese anfing sie anzugreifen. Eher genervt wehrte Ophelia die Zauber ab, wollte gerade zu einem Gegenangriff übergehen, als Nathaniel auftauchte. Dessen Augen wurden mit einem Mal wieder glasig und er ging auf Ophelia los. Zunächst konnte sie ihn gut abwehren, doch dann war er in zwei schnellen Schritten bei ihr, brach ihr die Zauberhand, die Linke, packte ihren Hals und drückte fest zu. So gut es ging, versuchte sie sich zu wehren, doch Nathaniel war einfach stärker, immer weniger Luft bekam sie, die Schnitte an ihren Wangen waren auch wieder aufgegangen und bluteten. Da Schritten Jessica und Pandora ein, brachten sie beide auseinander und beruhigen Nathaniel. Die Zeit nutze Ophelia, um ihren Stab wieder einzusammeln und sich aus dem Staub zu machen.
Am nächsten Tag versuchte Ophelia ein wenig Ruhe zu finden und legte sich auf die Wiese am See, als Pandora hinzukam. Diese bemerkte sofort, dass etwas nicht in Ordnung war, Ophelias Kleidung war viel Ordentlicher als sonst, sie folgte dem Wunsch ihres Vaters, und trotz einer dicken Make-up Schicht sah man das leichte Würgemal. Pandora legte sich zu ihr und strich darüber, während Ophelia erklärte, dass alles in Ordnung sei und das wichtigste war, dass sie ihren Stab wiederhatte. Pandora nickt, sie sahen sich noch ein wenig das schöne Wasser an, bis Pandora dann auch bald wieder ging.
Kurz nachdem Pandora gegangen war, erschien Jessica. Sie schien unsicher. Ophelia entdeckte sie sofort und gleich ging ein Gezanke los. Jessica war empört, dass Ophelia immer noch an der Schule war und dass diese wohl nach Askaban gehörte. Ophelia lies sich das ganze natürlich nicht gefallen, hielt sich aber zurück Jess anzugreifen. Als dann auch noch Lucas hinzukam, welcher ebenfalls sehr kontraproduktive Kommentare von sich gab. Doch Ophelia lies sich nicht dazu verleiten wen anzugreifen, bis Jessica meinte, sie in den See schmeißen zu müssen. Das wehrte sie ab und lies Jessica durch die Luft fliegen. Im nächsten Moment, Lucas war gerade eingeschritten war ihr Zauberstab weg. Als sie sich umdrehte stand zu ihrem Schock ihr Vater hinter ihnen, mit den Zauberstäben der dreien in der Hand. Er wirkte gereizt und zog ihnen allen Hauspunkte ab. Jessica, welche meinte, sie würde die Strafe von Lucas auf sich nehmen, würde im nächsten Jahr bis zu den Weihnachtsferien jede Woche nachsitzen müssen. Dann zog Loyd Ophelia mit sich.
Am Waldrand hielt er ihr sofort eine Standpauke darüber, dass sie sich nicht so Reizen lassen sollte, sondern darüberstehen müsse. Ophelia versuchte sich zu verteidigen, aber am Ende blieb ihr nichts anderes übrig, als sich zu beugen. Loyd gab ihr den Stab wieder und meinte er würde versuchen das ganze Problem, dass sie drohte von der Schule zu fliegen zu regeln. Daraufhin verschwand er.
Doch lange zum verschnaufen hatte Ophelia nicht, den jemand schien in der Hütte rumzuschleichen und kurz darauf stand sie einer Frau mit erhobenen Zauberstab gegenüber. Sie war zickig und wollte wissen, was Ophelia hier tat. Doch das ging sie nicht an. Dann entwaffnete sie Ophelia und war ihren Zauberstab die Kellertreppe hinunter. Ophelia wurde sauer, doch sie hatte keine andere Wahl und folge dem Stab, fest davon ausgehend, dass gleich die Tür hinter ihr zuging, doch nichts passierte. Als sie wieder nach oben kam, war die Frau verschwunden. Erschöpft lies sie sich auf die Couch fallen, doch nach einer Weile hörte sie, wie die Frau von oben wieder runterkam. Sie ließ nicht locker zu erfahren, warum Ophelia nicht in der Schule sei und diese meinte sie würde dort nicht mehr hingehen. Doch Shayla schien zu spüren, dass sie nirgendswo hinkonnte und bot Ophelia an, dass diese bei ihr schlafen könne. Nach kurzem Zögern nahm diese an, sie hatte nichts zu verlieren.
Kurz darauf kamen sie in dem großen Anwesen an, Shayla zeigte ihr ein kleines Zimmer wo sie ihre Sachen abstellte. Dann ging sie in die Küche wo Shayla ihr missgelaunt etwas zu essen gab. Anscheinend befanden sie sich im Haus von Alexander Grindlewald, Shayla war seine Freundin und angepisst, dass er gefangen war. Bevor Shayla Ophelia noch rausschmeißen konnte, verzog diese sich und ging schlafen.
Sie spazierte über den Friedhof von Godric´s Hollow, hier rechnete sie nicht unbedingt damit, dass jemand sie fand. Sie sah einen jungen Mann, welcher Blumen auf ein Grab zauberte und sprach ihn darauf an, dass er nicht mal geschaut hätte wegen Muggeln. Die beiden kamen in eine Diskussion, wobei Ophelia wieder mal anfing zu flirten, das letzte Mal war schon wieder viel zu lange her. Doch die Art des Jungen regte sie schnell auf. Er war langweilig, überanalysierend und pingelig. Irgendwann hatte Ophelia darauf keine Lust mehr und ging.

Nach einiger Zeit, in welcher sie höchstens im Garten, oder im nahgelegenen Wald war, ging Ophelia nach London. Es war dunkel und zudem hatte sie sich ihre Kapuze tief ins Gesicht gezogen, als sie durch die Straßen ging, schließlich wurde sie noch gesucht. Da entdeckte sie Tom, welcher sich gerade an einem Auto zu schaffen machte. Sie grinste, trat vor und erschreckte ihn sehr. Ophelia machte sich nicht wirklich sorgen, für sie war Tom keine Gefahr, so ihre Ansicht, obwohl der Junge meinte, er überlege die Auroren zu rufen. Doch Ophelia war sich sicher, dass sie vorher verschwinden würde. Nur hoffte sie, dass weder Jackie noch Lucy wirklich viel mit Tom redeten, er war ja eher ein beschützerischer Bruder. Als er meinte, dass sie den beiden dann, wenn die Auroren sie hätten, nicht mehr zu nahekommen könnte, wüsste sie nicht, was sie getan haben soll. Doch Tom meinte, er hatte eigentlich kein Interesse, sich in das ganze einzumischen, was Ophelia nur recht war. Er versuchte Ophelia zu reizen, bezeichnete sie als Schlampe, aber sie belächelte das ganze nur, genauso wie seine Aussage, dass er keine Angst vor ihr hätte. Sie meinte nur, dass schließlich sowohl er als auch seine Schwestern sie für gut genug befunden hätten. Als Tom das Auto kurzschloss, setzte sie sich kurzerhand auf den Beifahrer sitz und sah ihn an. Sie machte es sich bequem, und als er meinte, sie wolle sicher nicht mit ihm eine Spritztour machen, weil es ein Muggelauto war, meinte sie, da es gestohlen war, könnte sie das Muggel sicher übersehen. Tom fuhr sehr rasant an, was Ophelia, was sie niemals zugeben würde, sich an den Sessel klammern lies. Sie entspannte sich mit der Zeit ein wenig, so dass die beiden sich unterhalten konnten. Tom machte sowas anscheinend öfter, also Autos klauen, Straßenrennen fahren und solche Sachen. Ophelia war sehr spöttisch, für sie waren diese Muggelsachen nie wirklich ernst und wirkten eher wie ein Spiel für sie. Als er meinte, er wurde schon öfters verhaftet, da er schlecht Muggel verzaubern konnte lachte sie nur. Irgendwann wies sie ihn an anzuhalten, stieg aus, zwinkerte ihm nochmal zu und verschwand dann einfach, wieder zurück in das Grindlewald Manor.
Und dann ging er

So ging sie an einem Tag den Hügel in der Nähe des Dorfes entlang und traf dort unverhofft auf Nathaniel. Sie wusste nicht, wie sie seine Anwesenheit einschätzen sollte, aber er war gereizt. Als er sie dann nach der fehlenden Kette fragte, wurde ihre Laune mieser, aber aus irgendeinem Grund, gestand sie ihm, dass ihr Vater sie gestohlen hatte und auch, dass dieser sie nicht wirklich gut behandelte. Sie wollte, dass Nathaniel mit seinem Selbstmitleid aufhörte. Er müsse nur akzeptieren, wer er war und dann könne er alles erreichen. Doch im Moment wollte er sterben. Oder töten. Er richtete eine Pistole auf Ophelia, doch dieser war es auf einmal auch egal. Dann sollte er sie doch einfach erschießen, dann wäre sie die Demütigungen ihres Vaters los. Dann könne sie nichts mehr falsch machen. Nathaniel schien verwirrt über diese Haltung von ihr zu sein, war sie normal niemand der aufgab. Doch als Ophelia ihn schließlich reizte schoss Nathaniel ihr in die Schulter. Kurz darauf jedoch hielt Ophelia die Waffe in der Hand, während Nathaniel sie aufforderte ihn zu töten. Nun fing es ihr an wieder Spaß zu machen. Sie schoss Nathaniel ebenfalls in die Schulter und machte ihm klar, sie würde ihn niemals einfach so erschießen. Sie würde ihn zerfetzen. Da schlug er ihr die Waffe aus der Hand und ging mit einem Dolch auf sie los. Doch Ophelia war schnell und schließlich lagen sie auf dem Boden, Nathaniel auf ihr und die Messer an den Kehlen des anderen. Wie oft hatten sie sich schon in dieser Situation befunden. Sie sahen sich starr in die Augen, da bemerkte Ophelia das Blut an dem Dolch und Nathaniels Blick. Sofort war ihr klar, dass er es gewesen war, welcher die Novaks, Gabriels Eltern, ermordet hatte, und grinste ihn wissend an. Er schien selbst erschrocken darüber und so nutze sie das ganze und redete auf ihn ein. Machte ihm Mut, dass er das richtige getan hatte. Dass er es zu etwas bringen würde, akzeptierte er sich nur selbst. Und sie schien zu ihm durchzudringen. Schließlich schliefen sie mal wieder miteinander, Ophelia wusste, dass sie damit ihn noch weiter bekräftigen konnte. Anschließend, schliefen sie, Ophelia in Nathaniels Armen, ein.







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