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Ophelia

28, Weiblich

Reinblut. Animagus. ehemalig Slytherin. Todesser. Vergeben.

Beiträge: 42

Re: * Moment of the Day

von Ophelia am 22.06.2019 19:25

Kleidung: kurze rote Jogginghose, langer Kapuzenpulli, der viel zu groß ist
Haare: furchtbar chaotisch offen
Ich esse: nichts
Ich trinke: auch nichts
Ich rede mit: meinem Freund ab und zu
Ich chatte mit: Walt und Cai
Ich höre: Musik von Minion Masters
Ich sehe: Laptop, Zimmer, Freund am Computer
Mir gehts: immer noch etwas schlecht, aber es ist schon wieder deutlich besser geworden
Ich bin: froh, dass es wieder so gut geht
Ich will: ins Oasia *-* ich hoffe das klappt morgen
Ich sollte: lernen?, den Brief von daheim holen
Ich wünsche: dass ich diese Prüfungen irgendwie bestehe, dass es morgen wieder so gut geht, dass ich Heim fahren kann
Ich liebe: meinen Freund, wie gut er sich kümmert *-*
Ich hasse: meinen Körper, wieso hat er so einfach aufgegeben? das war nicht viel, es war WIRKLICH nicht viel und er.. er hat einfach gesagt nope. wieso? war da noch irgendwas drinnen? die Freundin, die gestern dabei war, dieses falsche Stück
Ich denke: dass kann doch ned war sein, dass die da abgezogen hat, oder? Wie kann man so, gefühlslos und behämmert sein. So eingebildet und egoistisch? || Alli-Alli-Alli-Alligator
Ich mache heute noch: einpacken, ausruhen, Breaking-Bad schauen
Ich grüße: Walt und Cai ;)

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Ophelia

28, Weiblich

Reinblut. Animagus. ehemalig Slytherin. Todesser. Vergeben.

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Re: Ophelia Lilith Rosier

von Ophelia am 18.06.2019 13:57

Ophelia wurde mitten in der Nacht geweckt, da ihre Fledermäuse sich aufregten. Eine fremde Eule hatten sich durch ihre Dachluke eingeschlichen und als Ophelia mit ihrem Zauberstab den Raum erhellte erkannte sie Secret, Jackies Eule. Diese war sofort bei ihr und streckte ihr den Fuß hin, so dass Ophelia die Nachricht von dem Bein des Tieres nehmen konnte. Der Zettel war blutverschmiert und Ophelia las stirnrunzelnd die Nachricht von ihrer Exfreundin. Es war einerseits eine Entschuldigung, so konnte man es nennen, wenn man wollte, sie gestand, dass sie nichts wieder gut machen konnte und nichts von dem, was sie getan hatte richtig gewesen war und sie deswegen jetzt der Dunkelheit in sich die Überhand übergab. Andererseits war es ein Abschiedsbrief, denn sie meinte, die Jackie, die sie war existierte nicht mehr seit dem Tag, an dem ihr Vater ermordet worden war, dass Ophelia aber immer noch ihr Antrieb war und dieser auch ihr Herz gehörte. Sie wusste, dass sie nichts entschuldigen konnte wollte Ophelia aber die Wahrheit wissen lassen. Diese saß mit dem Zettel im Bett und starrte ihn an. Wieso schrieb Jackie ihr sowas. Was fiel dem Mädchen ein zu denken sie hatte das recht dazu. Als ob das was ändern würde. Als ob das einen unterschied machte. Ophelia wurde wütend und ihre Hand ballte sich um das Geschriebene, welches sie dann mit einem Laut der Frustration durchs Zimmer warf. Dann versuchte sie wieder zu schlafen, aber ihre Gedanken fingen an zu kreisen. Jackie hatte es eingesehen. Jackie hatte sich entschuldigt. Aber sie schrie jedes Mal in ihrem Kopf, Jackie hat mich betrogen. Jackie hat mich verraten.
Es war bereits morgen, als sie die Tür unten hörte. Sofort war eine Hauselfe in Ophelias Zimmer und kündigte die Ankunft von Aurelia Rosier, Ophelias Mutter, an. Gleich schickte Ophelia die Hauselfen los, etwas zu essen zu richten und ging dann hinunter, um ihre Mutter zu begrüßen. Diese viel nicht besonders herzlich aus, aber das war normal. Ophelia erklärte kurz, dass ihr Vater noch unterwegs war und nahm dann mit ihrer Mutter am Tisch Platz, um mit ihr zu essen. Natürlich war ihre Mutter auf dem neuesten Stand, was Hogwarts und alles anging, auch wenn es für Ophelia gefühlt bereits ewig her war, war auch ihre Mutter lange unterwegs gewesen. Doch schnell meinte Ophelia, dass Vater sich darum gekümmert hatte. Leider konnte Ophelia mal wieder ihren Mund nicht halten und als ihre Mutter sie beschuldigte zu impulsiv zu sein, meinte sie, dass es auch an der Erziehung liegen könnte, was ihre Mutter mit einem ihren berühmten magischen Würgegriffen quittierte. Als sie wieder losließ rieb sich Ophelia den Hals und senkte schnell den Kopf. Dann unterhielten sie sich ein wenig über die schwarzmagischen Gegenstände, welche ihre Mutter immer suchte. Schließlich berichtete Ophelia von June, dass sie sich sicher sei, dass diese Frau ihre Gesellschaft weiterbringen würde und die Familie Rosier, wenn sie ihr jetzt die Treue zusicherten einen hohen Posten bekämen. Vielleicht würden sie die rechte Hand der Frau werden, sie waren eine alte, vermögende und einflussreichende Familie, welche, wenn sie von Anfang an sie unterstützten sicher belohnt werden würde. Aurelia war zufrieden mit dieser Neuigkeit und stimmte Ophelia sogar zu, sie verzieh ihr sogar, dass sie June etwas von ihrem Wein gegeben hatte. Inzwischen war das Essen gekommen und es schmeckte Aurelia zumindest gut genug, als dass sie heute keinen Hauselfen dafür köpfen würde. Nach dem Essen verabschiedete sie sich nochmal und ging. Auch Ophelia wollte noch etwas unternehmen, bevor ihre Gedanken wieder zu dem blutverschmierten Zettel oben auf ihrem Boden kommen konnte.
So machte sie sich auf zu dem See, wo ihr gleich ein großer, muskulöser Typ nur in Short auffiel. Sie zog sich am Steg aus, sich wohl bewusst, dass der Typ ihr dabei zu sah. Schmunzelnd sprach sie ihn darauf an und kurz darauf stand er neben ihr und stellte sich vor. Ophelia war aber zunächst noch etwas kühl, wusste sie ja nicht, ob er nicht ein Schlammblut, oder gar ein Muggel war. Doch nach einer kurzen, unauffälligen Aussage, welche einem Muggel nicht weiter aufgefallen wäre, hatte sie herausgefunden, dass er ein Zauberer war, Durmstrang besucht hatte und nun freiberuflicher Fluchbrecher war. Darüber unterhielten sie sich ein wenig, er kannte sich so sicher gut mit schwarzmagischen Flüchen aus. Das er sich an seiner Arbeit bereicherte stritt er ab. Inzwischen waren sie im Wasser, schwammen ein wenig hin und her, bis schließlich Dimitrij, welcher viel größer war als Ophelia sie an sich zog und sie sich an ihm festhielt. So unterhielten sie sich, kurz über Hogwarts, dann über Ophelias Abstammung und die unantastbaren 28. Dabei strich Dimitrij immer wieder über ihre Seite und auch sie fuhr über seine Brust. Ophelia wusste schon genau, was sie von dem jungen Mann wollte und auch er schien nicht abgeneigt zu sein. Dann schwammen sie in eine kleine Bucht, wo Dimitrij schon stehen konnte und sofort küssten sie sich und erkundeten den Körper des andern. Gleich darauf schliefen sie miteinander, wobei es Ophelia egal war, ob sie jemand sah oder hörte und Dimitrij schien das Glück auch sehr zu reizen. Danach grinsten sie sich zufrieden an, und als Dimitrij fragte ob sie hier in der Nähe wohnte beschloss sie ihn einfach mitzunehmen. Er trug sie aus dem Wasser und schon bald standen sie in dem alten Manor.
Dort machten sie sich gleich auf in ihr Zimmer, froh darum, dass Ophelias Eltern beide nicht zu Hause waren, auch ihre Schwester hatte sie schon lange nicht mehr gesehen. Im Zimmer fackelten sie nicht lange, und kurz darauf lagen sie in Ophelias großem Bett. Dimitrij war noch jung und schaffte noch zwei weitere Runden. Anschließend lagen sie, erschöpft und außer atmen auf dem Bett, Dimitrij hatte sie an sich gezogen. Für einen kleinen Moment, ihr Blick viel auf das kleine Stückchen Papier am Boden, waren ihre Gedanken bei Jackie. Mit ihr war es so gut gewesen. Sie hatte genau gewusst was Ophelia mochte. Schnell verscheuchte sie die Gedanken. Sie war eine Verräterin. Stattdessen strich sie über Dimitrijs muskulöse Brust und schloss die Augen. Kurz darauf war sie eingeschlafen.
Als sie am nächsten Morgen aufwachte war Dimitrij bereits verschwunden. Das fand Ophelia einerseits schade, ein Quickie am Morgen war nichts Schlechtes, aber andererseits musste sie sich so keine Gedanken machen, wie sie ihn wieder loswurde. Die nächsten Tage waren wieder ruhig für Ophelia, sie versuchte mehr über die mysteriöse Frau, bei welcher sie sich sicher war, was sie für die Gesellschaft tun konnte.
Nach ein paar Tagen beschloss sie mal wieder in den Hyde Park zu gehen, sie mochte das Muggel London eigentlich nicht wirklich, aber ab und an traf man dort auf interessante Gestalten.
Doch kaum hatte sie das Haus verlassen und ging durch ein paar Straßen traf sie auf Jackie. Das Mädchen saß vor einem Haufen verbrannter Fotos und hatte eine Bierflasche in der Hand. Ophelia seufzte innerlich, war eigentlich nicht wirklich scharf auf ein Gespräch. Irgendwie fingen sie dann doch an zu reden, aber ein Gespräch konnte man es nicht nennen. Jackie antwortete einsilbig oder gar nicht. Als Ophelia fragte, was das mit dem Brief gesollt habe, meinte Jackie nur, dass sie dachte Ophelia sollte das alles wissen. Das Mädchen schüttelte den Kopf, nichts davon habe sie wissen wollen. Und trotzdem hielt sie Jackie wieder einiges vor, in der Hoffnung von dieser Mal eine andere Reaktion zu bekommen, oder überhaupt eine. Aber sie wehrte immer ab. Gab dem Tod ihres Vaters die ganze Schuld und irgendwie auch Ophelia, weil diese ihr Antrieb war. Ophelia meinte, Jackie hatte sie verraten und damit war die Sache für sie gegessen, wütend stapfte sie davon und weiter.
Im Hyde Park abgekommen war ihre Laune immer noch mies und als sie einen Haufen Tauben, welcher es sich auf dem Weg gemütlich gemacht hatte, aufstob hörte sie jemanden sich beschweren. Da entdeckte sie Lucy auf einer Parkbank und setzte sich zu ihr. Die beiden unterhielten sich ein wenig, Lucy meinte ihre Laune sei auch schlecht nur würde sie nicht so ein Gesicht ziehen. Ophelia brauchte eine Weile bis Lucy ihr dann erzählte was los war. Anscheinend war sie verliebt, aber der Junge schenkte einer anderen Beachtung, welche ihn nur als Freund wollte, aber trotzdem mit ihm schlief und mit ihm in den Urlaub gefahren war. Sie hingegen wurde von einem Jungen gemocht, welcher ihr zu anhänglich war. Ophelia musste schmunzeln, dass Lucy jemand zu anhänglich war, hatte sie nicht gedacht. Und den anderen Jungen erklärte sie einfach als nicht gut genug, nachdem Lucy ihren Vorschlag abgewiesen hatte, dass sie doch einfach schauen sollte, was sich mit diesem und dem Mädchen ergeben könnte. Lucy wollte sowas nicht. Ophelia zog sie dann noch ein bisschen mit den Sachen auf, die sie zusammengetan hatten, sie fand es schade, dass Lucy darauf keine Lust mehr hatte, aber vielleicht würde das Mädchen seine Meinung noch ändern. Ophelia erinnerte sie an die Küsse im Raum der Wünsche, als Lucy gar nicht anders zu können schien, obwohl sie sich damals Gedanken um Jackie gemacht hatte. Lucy ärgerte sie dann damit, dass Ophelia vielleicht nicht so gut war, wie sie dachte und diese musste nur grinsen, sie wusste das und Lucy könnte ja bescheid sagen, wenn sie in der Lage war es zu vergleichen. Da deutete Lucy auf jemanden, es war Morelia, welcher gerade ein paar Taschen gerissen waren. Sie sah abgemagert und fertig aus. Lucy zog sie sofort zu sich auf die Bank und selbst Ophelia musterte sie und fragte, was los sei. Erst nach einer Weile erzählte Morelia. Sie erzählte, dass es ihre Familie gewesen sei. Wie diese sie behandelt, missbraucht und schikaniert hatte. Selbst Ophelia war von diesen Erzählungen etwas erschüttert, nicht wegen der Verletzungen, oder der seelischen Schäden, sondern weil so nicht dafür gesorgt wurde, dass die magische Welt wieder stärker wurde. Das Blut blieb vielleicht rein, aber die Struktur dahinter war schwach und auch die Frauen, die daraus hervorgingen, waren augenscheinlich nicht stark, fähig oder willens für etwas zu kämpfen, da es nichts gab woran sie glauben konnten. Auch Ophelias Vater hätte einen Sohn vorgezogen, doch förderte er auch seine Töchter in der Gewissheit, dass sie so kämpfen konnten und wollten. Morelia erklärte dann, dass sie bei Professor Syre wohnte und zum Ministerium gehen würde. Ophelia nickte, sie verstand Morelia. Dann versank sie ein wenig in Gedanken, während die anderen über das Turnier redeten, an dem Lucy teilgenommen hatte. Ophelia dachte darüber nach ob der Minister oder sein Stellvertreter etwas tun konnten, und ob sie sich da einmischen wollte. Als sie wieder aus ihren Gedanken auftauchte teilte sie diese Morelia mit, bot ihr dann auch an, dass sie bei ihr bleiben könne, doch sie wollte bei dem Professor bleiben. Ganz verstand Ophelia das nicht, sie fand den Mann seltsam, aber sie würde sicher nicht darauf bestehen. Dann ging Morelia auch und Lucy und Ophelia bleiben zurück. Sie lehnten sich zurück und nahmen das Thema von vorher wieder auf, Lucy meinte Ophelia hätte viel zu viel Selbstbewusstsein, kniff sie in die Nase und dann witzelten sie rum, Lucy meinend, dass es ihr schon schwer viele, Ophelia zu wieder stehen. Die grinste nur und meinte Lucy könne jederzeit zu ihr kommen. Dann wurde es schon später, und Ophelia bekam Hunger. So verabschiedete sie sich von Lucy, umarmte sie kurz und verschwand dann.
Nach dem Essen, die Hauselfen waren, wenn Aurelia zu Hause war immer besonders bemüht, verzog sich Ophelia in ihr Zimmer. Dort suchte sie noch nach Informationen über die Reinblüter unter denen Morelia aufgewachsen war. Das meiste was sie fand bestätigte Morelias Aussagen. Dieses System erschuf keine starken Menschen und sorgte auch nicht dafür, dass ihre Gesellschaft sich über die Muggel erhob. Sie war einfach nur auf die Reinhaltung des Blutes und die Unterdrückung der Frauen aus. Ophelia schüttelte den Kopf, auch in ihrer Familie musste sie sich mehr anstrengen, als wenn sie ein Junge war, aber wenn sie alles gut machte, ihren Pflichten wie Heiraten und Kinder bekommen wahrnahm, war sie relativ frei und hatte dadurch auch die Möglichkeit für die Sache zu kämpfen für die sie stand. Irgendwann klappte Ophelia die Bücher zu, kuschelte sich in ihr Bett und schlief ruhig ein.


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In den darauffolgenden Wochen und Monaten entwickelte sich viel in Ophelias Leben. Während sie weiterhin darum bemüht war es der Miss und ihren Eltern recht zu machen kam sie dabei sogar gut voran. Obwohl ihre Mutter herausgefunden hatte, dass sie ab und zu Besuch hatte, war es erleichternd, dass es nur Dimitrij war, welchen sie mitbekommen hatte. Sowohl Aurelia als auch Lloyd schienen weiterhin sehr darauf bedacht, dass sie ihre Tochter bald verheiraten wollten, jedoch hatten sie dieser keinen Mann vorgeführt und Ophelia selbst sah es nicht ein sich jemanden zu suchen, ihrer Meinung nach war sowieso keiner ihrer Würdig. Stattdessen vertrieb sie sich die Zeit mit lesen, trainieren und spazieren gehen. Dabei traf sie öfter auf Nathaniel, wobei die beiden meistens in eine Streiterei gerieten, welche meist in heftigen Handgreiflichkeiten endeten, wobei bleibe mit Blessuren und geknicktem Ego hinausgingen. Doch Ophelia schaffte es dennoch in wieder davon zu überzeugen, dass sie ihn verstehe, im Gegensatz zu allen anderen und obwohl sich Nathaniel zunächst zierte schliefen sie miteinander.
Auch lernte sie in der Zeit neue Leute kennen, wobei die meisten davon einen eher negativen Eindruck auf sie hinterließen. Darunter war Nathaniels Therapeutin, welche in einem Pub dessen Akten ausgebreitet hatten. Marie hingegen konnte Ophelia nicht einschätzen. Die etwas ältere Frau als sie, sah sehr gut aus, stand anscheinend auf der gleichen Seite wie Ophelia und hatte auch keine scheu ihr irgendwas zu sagen, versuchte jedoch Ophelia unter sich zu stellen, was dieser nicht gefiel. Jedoch erfuhr sie einiges Interessantes, von der Werwolfjägerin und als sie Katleya überraschend in der Nähe eines vermeintlichen Tatortes zu sehen bekam, sprach sie diese an, welche aber immer noch bestritt ein Werwolf zu sein. Zu guter Letzt gab es Elena, ein Mädchen, welches sie im Auftrag ihrer Eltern das Dorf, Little Hangleton, zeigen sollte. Zunächst waren sich die Mädchen spinne fein, doch während des Rundganges, merkten sie, wie ähnlich sie sich waren und wie gleich ihre Ansichten waren. Um den Tag abzurunden hatten sie ein Mädchen entführt, welches Elena ärger bereiten zu schien, einen Muggel, und hatten Spaß dabei diese zu quälen.
Doch auch Menschen, welche sie lange nicht mehr gesehen hatte, traf sie in dieser Zeit. Auch ihre Schwester war darunter, welche sehr mitgenommen wirkte, jedoch auf Ophelias Versuche ihr zu helfen nicht reagierte. Anschließend traf sie auf Jackie, und obwohl sie eigentlich keine Lust hatte mit dem Mädchen zu reden blieb sie einen Moment. Jackie schien sich verändert zu haben. Sie schien erwachsener geworden zu sein und hatte aufgehört sich in Selbstmitleid zu ertränken. Ophelia konnte sich nicht helfen, das Mädchen hatte immer noch eine Anziehungskraft auf sie und als diese ihr anbot, als sie Ophelias Anspannung merkte, für Entspannung zu sorgen, nahm Ophelia es einfach an. Jackie war so gut, wie sie es in Erinnerung hatte und Ophelia genoss es. Trotzdem war das Verhältnis angespannt, und auch ein richtiges Gespräch kam nicht zustande, zu sehr beschäftigte Ophelia Jackies Verrat noch. Es bestand eine Schuld, welche beglichen werden musste.
Auch Lucy traf sie wieder, diese freute sich über das Treffen mit ihrer besten Freundin, war jedoch nicht begeistert von den Entwicklungen in Ophelias Leben. Zu diesem Zeitpunkt hatte Ophelia eines ihrer großen Ziele erreicht. Sie hatte es endlich geschafft in den Kreis der Todesser aufgenommen zu werden und die Miss hatte ihr, dass lange ersehnte, dunkle Mal verliehen. Doch Lucy sah dies als eine Art Skalvensymbol, Ophelia hatte es ihr auch nicht zeigen wollen, doch durch Zufall war es Lucy aufgefallen. Heftig wehrte sie sich gegen die Vorwürfe der Freundin, für sie war es eine Ehre, eine Verpflichtung und ein Geschenk. Sie würde der Miss immer folgen, egal was komme. Lucy schien es irgendwann einzusehen.
Auch Calypso, welche früher behauptet hatte, sie sei Ophelias Freundin traf sie wieder. Dabei stritten die Beiden ein wenig, da Ophelia sich versetzt gefühlt hatte, Calypso hingegen rechtfertigte sich, dass sie ihren Sohn habe beschützen müssen und dass das Verschwinden die einzige Möglichkeit gewesen war.
Der Höhepunkt und das wirkliche Gefühl ihr Ziel erreicht zu haben bekam Ophelias, als sie den Auftrag bekam Tom Beck dabei zu überwachen, während dieser Alexander Grindelwald tötete. Zunächst zögerte der Junge, und Grindelwald schien überrascht, doch nach einigen Stachelleien zog es der Junge durch, sie beseitigten alle Spuren und verbrannten, nach Alice Idee, die Leiche. Ophelia schickte von da an in unregelmäßigen Abständen ein paar der Knochen an das Ministerium, als Warnung.
Als Ophelia dies der Miss erzählte, sie wollte sie über alles geschehene Informieren, schien ihr diese Idee zu gefallen, sie war zufrieden mit Ophelias Arbeit. Jedoch wurmte das Mädchen, dass sie das Gefühl hatte, die Miss nahm sie nicht ernst, zählte sie noch nicht dazu, stellte die anderen, welche nach Ophelias Ansicht eindeutig weniger Potenzial hatten als sie selbst, über sie. Jedoch schwieg sie schnell, sie wollte der Miss doch nur zeigen, die Möglichkeit haben, ihr zu beweisen, dass sie alles für sie tun würde. Diese versprach ihr, dass sie die Möglichkeit bekommen würde, zunächst würde Ophelia herausfinden, wer Abbey Dawn ermordet hatte, sie hatte bereits zwei verdächtige im Kopf. Jackie Beck und Nathaniel Collins. Die Miss schien daran interessiert und nur bald darauf hatte Ophelia herausgefunden, dass es Nathaniel gewesen war.
Doch nicht nur mit diesem geriet sie immer wieder in Streit, auch die Begegnungen mit Alastair Grey verliefen nicht so erfreulich wie es einmal der Fall gewesen war. Anscheinend hatte die Miss ihm die Aufsicht über die neuen Todesser übertragen und Ophelias verhalten und ihre Kämpfe mit Nathaniel schienen ihm zu missfallen. So wies er sie oft zurecht und griff auch zum Zauberstab, um Ophelia zu beweisen, dass er über ihr stand.
Neben diesem Großen Ziel, sich den Todessern vollends zu verschreiben, hatte sich noch etwas wichtiges entwickelt. Aurelia, Ophelias Mutter, hatte ihr Travie vorgestellt. Der junge Mann, welcher Ophelia vor allem wegen der Tattoos sehr an ihren Vater erinnerte war ihr Verlobter. Zunächst war sie ihm eher feindselig gegenüber, aber nach dem sie ein wenig miteinander gesprochen hatten, und anscheinend auch Travie nicht erwartete, dass sie in der Ehe treu waren, schien Ophelia schon zufriedener. Als ihr Verlobter dann auch eingriff, als sie sich mit Nathaniel anlegt und sofort ihre Seite ergriff war Ophelia vollends zufrieden. So hatte sie sich das vorgestellt. Ihre Mutter schien doch noch was richtigzumachen.
Von all diesen Sachen angetrieben hatte Ophelia beschlossen, dass auch nun die Zeit gekommen war, die offenen Rechnungen zu begleichen. Bei Jackie würde sie einen Ausgleich finden müssen, das Mädchen würde für den Schmerz und die Schmach, welche sie Ophelia zugefügt hatte, bezahlen müssen, dafür hatte sie schon einen Plan.
Doch noch viel mehr würde sie sich an Maya rächen. Das Mädchen war noch viel mehr an allem Schuld und sie machte ihr das Leben zur Hölle. Wenn sie Zeit hatte, beobachtete sie sie und ihre Familie, schickte ihr kleine, blutige Pakete und hinterließ Nachrichten. Komplett zum ausflippen brachte sie die junge Frau mit Fotos, welche sie von ihrem Sohn gemacht und im Haus platziert hatte. Maya sollte wissen, dass Ophelia jederzeit unbemerkt so nah an das kleine Kind konnte und sie niemals sicher war.
Insgesamt war Ophelia sehr zufrieden mit ihrer Situation. Sie kam endlich voran. Endlich hatte sich alles so entwickelt, wie es sollte, und darauf war sie stolz.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 28.07.2019 17:33.

Ophelia

28, Weiblich

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Re: Oho or Oh-No

von Ophelia am 06.06.2019 14:59

Oh-no kleine Jungs sind jetzt nicht wirklich was für mich

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Ophelia

28, Weiblich

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Re: * Moment of the Day

von Ophelia am 05.06.2019 10:37

Kleidung: graues, langes Kleid mit Beinschlitzen auf beiden Seiten, schwarze Joggingschuhe
Haare: offen
Ich esse: nichts, ab und zu Joghurt mit Apfel, Haferflocken und Honig
Ich trinke: Waasser
Ich rede mit: niemanden
Ich chatte mit: niemand alle beschäftigt und lassen mich vor langeweile sterben
Ich höre: die Lauten Autos, die Vorlesung, die nervigen Ratschtanten neben mir
Ich sehe: die Tafel mit der Kalkulation, die anderen, ebenso wenig Begeistert wie ich
Mir gehts: gut, ich hab nur bis 13:00 Uhr also ist es denke ich auszuhalten, aber ich hab Schulterschmerzen, dass ist doof
Ich bin: gelangweilt und etwas müde
Ich will: nach Haus, etwas tolles Essen, Spn endlich mal weiter sehen und playen
Ich sollte: Meine Waschmaschine daheim mal anschließen und vermutlich aufräumen
Ich wünsche: das sich das alles einfach von selbst erledigt, dass es am Wochenende auch noch so schön warm ist und der Verkehr am WE nicht zu schlimm ist, dass Pan oder Jackie mal wieder Zeit haben was zu machen
Ich liebe: Mein Bett, meine Wohnung, meine Schneiderpuppe, die Fotos von letzem Wochenende *-*
Ich hasse: die Schulterschmerzen, die Unmöglichkeit eine bequeme Sitzposition zu finden, dass wir nächste Woche dreimal bis 16 bzw. 16:45 Uhr Uni haben
Ich denke: aber dafür hab ich nächste Woche nur 3 mal Uni, dass ist toll, es sind nur noch 2 1/2 Stunden, dass werde ich auch noch schaffen, dann kann ich daheim aufräumen und dann SPN schauen, hab es ja versprochen xD warum ist niemand da auf WA ich langweil mich hier noch zu Tode :(
Ich mache heute noch: überleben, einkaufen, essen, aufräumen, Waschmaschine anschließen, SPN schauen, Hoffen, dass heut Abend jemand da ist und dann playen
Ich grüße: Pan, Nath (Hoffe die Prüfung lief xD), Sarah, Jackie, Tom, Bae, Amber, Raik und alle alle anderen <3

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Re: * Moment of the Day

von Ophelia am 10.05.2019 08:36

Kleidung: Jeans, blaues T-Shirt, schwarze Flauschejacke
Haare: offen, kinnlang, lockig
Ich esse: nix
Ich trinke: Wasser
Ich rede mit: niemandem
Ich chatte mit: Nath, Hugo
Ich höre: Kalkulatorische Zinsen
Ich sehe: Powerpoint, Kommilitonen, Dozent
Mir gehts: ok, bisschen müde und gelangweilt
Ich bin: müde
Ich will: dass schon aus ist, dass wäre toll
Ich sollte: das gleiche wie immer? aufpassen xD
Ich wünsche: das mein Internet anschluss bald ankommt
Ich liebe: diese Flauschejacke, meine Hörbücher zum Autofahren
Ich hasse: diesen langweiligen, trockenen Stoff
Ich denke: Naja... immerhin muss ich heute keinen umbringen, da es nicht so schlimm is wie die letzen Tage. Da mussten wir mitmachen und so einen Schwachsinn. Ne ne, so funktioniert Uni nicht.
Ich mache heute noch: das hier überstehen (hoffentlich), meine Hörbücher abholen, nach Hause fahren, Reifen wechseln?, schlaaaafen
Ich grüße: Nath, Hugo, Pan, Lucy, Cas, Bae und alllle anderen

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Ophelia

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Re: * Moment of the Day

von Ophelia am 29.04.2019 12:25

Kleidung: Jeans, weißes Top ud grüner Pulli darüber
Haare: offen, kinnlang und lockig
Ich esse: nichts, leider
Ich trinke: Cola
Ich rede mit: niemanden
Ich chatte mit: ab und zu Clara, Nath, und kurz mit meinem Chef
Ich höre: die Vorlesung über Atomistische Marktstrukturen
Ich sehe: den, ja er verwendet den wirklich noch, Overheadprojektor, Kommilitonen, Dozent
Mir gehts: ganz gut, hab hunger
Ich bin: hungrig
Ich will: Essen, und endlich meine arbeit abgeben
Ich sollte: aufpassen?
Ich wünsche: Vorlesungsende
Ich liebe: meine neue Wohnung *-*
Ich hasse: langweilige Vorlesungen
Ich denke: dann mach ich morgen die Projektarbeit fertig, geh in Bib, such noch nach Quellen, dann geht das alles
Ich mache heute noch: essen, zuhören, nach Hause fahren, einkaufen, putzen, playen
Ich grüße: Clara, Nath, Cos, Loyd, Eva, und alle anderen <3

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Re: Ophelia Lilith Rosier

von Ophelia am 28.04.2019 01:02

Doch irgendwann hatte auch sie es verstanden, doch es nütze ihr nicht viel. Ophelia war zwar, ebenso wie Clara, unregistriert, aber sie hatte schon schlimmeres getan. Clara jedoch würde dafür bestraft werden und damit setze sie das Mädchen unter Druck. Wenn sie nur ein Wort sagen würde, was Ophelia tat, was sie Clara antat, dann würde das Ministerium von ihrer Fähigkeit erfahren. Und Ophelia hatte sich abgesichert, falls man ihr nicht glauben würde. Mit dieser Drohung ließ sie Clara liegen.

So schlich sie sich nach Hause, zu ihrem Glück waren weder ihr Vater noch ihre Mutter anwesend, so ging sie ins Bad, säuberte sich und zog sich frische Sachen an. Dann ging sie wieder ihren täglichen Aufgaben und Beschäftigungen nach. Nachts schlief sie in der Küche.
An einem Tag ging sie im Wald spazieren, wo sie auf Jackie traf. Sie wollte das Mädchen nicht sehen. Sie wollte nicht, dass sie sah, wie schlecht es Ophelia sichtlich ging, doch auch Jackie sah fertig aus. Natürlich wollte Ophelia wissen, was los war und nach einigem angezicke meinte Jackie, dass sie kein Zuhause mehr hatte, keine Familie. Da wurde Ophelia wütend. Jackie hatte ihre Geschwister und ihre Mutter, Leute, denen sie wichtig war und sie schmiss das ganze einfach weg, dass verstand Ophelia gar nicht. Was Ophelia allerdings Erleichterte war, dass Jackie nicht bei ihrem Vater gewesen war. Und es auch nicht vorhatte. Die beiden stritten noch ein wenig, ehe sie sich davon machten, allerdings waren beide zwischenzeitig besorgt um die andere gewesen, was Ophelia sich aber nicht eingestehen wollte. Jackie hatte sie bei ihrer Trennung aus ihrem Leben gestrichen.
Bis zum nächsten Tag funktionierte das auch wieder gut. Ophelia versuchte nicht an Jackie zu denken, sie saß gerade in der heulenden Hütte, als das Mädchen auf einmal vor ihr auftauchte, dabei war doch schon wieder die Schule losgegangen. Als Ophelia Jackie fragte, was sie hier tat, warum sie so fertig aussah, gestand diese, dass sie wieder Drogen nahm, um alles, was gerade bei ihr schieflief, und das schien alles zu sein, zu verdrängen. Zudem war sie voller blauer Flecken. Als Ophelia sie fragte, was geschehen war, wollte sie nicht antworten, Ophelia würde sie sowieso nur hassen. Doch diese hatte sie schließlich mal so an sie rangelassen, dass sie ihr wehtun konnte, also war sie ihr zumindest nicht egal. Zudem wurde sie langsam wütend. Jackie solle ihr Antworten. Sie schrie das Mädchen an, ob diese eigentlich wisse, was sie Ophelia angetan habe mit ihrem Verrat. Was sie bei ihr im Leben ausgelöst hatte. Jackie murmelte nur, dass Ophelia so zumindest am Leben war. Da schrie diese sie weiter an, bis Jackie alles zugegeben hatte und leise meinte, sie wolle sterben. Sie habe sich selbst verloren, nachdem sie Ophelia verloren hatte. Ophelia war fertig. Jackie gab einfach auf, so funktionierte das ganze nicht. Sie wollte auch aufgeben, und bei ihr war Jackie an der Situation schuld, doch sie tat es nicht. Als Jackie meinte, sie wäre immer für Ophelia da, lachte diese und fauchte sie erneut an, dass sie für alles, was gerade in ihrem Leben falsch lief schuld war. Sie allein. Ophelia war sauer nun auch auf sich, dass sie kurz schwäche gezeigt hatte. Jackie tat ihr leid, und das machte sie noch wütender. Diese meinte, dass Ophelia ihre Stärke gewesen war, ihr Halt. Doch jetzt wollte sie nur wieder ihre Drogen nehmen. Sie nahm Ophelia in den Arm und dieser fehlte die Kraft sich zu wehren, doch als Jackie meinte, sie würde ihr gerne was abnehmen wollen, ihr helfen, wurde sie wieder wütend. Das Mädchen wusste nicht, was sie durchmachte. Sie fauchte Jackie an, dass sie im Keller schlafen musste, keine Meinung und keine menschenwürdige Behandlung hätte. Sie schob Jackie grob weg und rannte fauchend, dass ihr Vater einen Mann für sie suchte die Treppe runter. Ophelia bereute es schon, dass sie überhaupt mit Jackie geredet hatte. Diese folgte ihr und Ophelia schrie sie an, was sie noch wollte. Jackie wollte ihr helfen, doch das konnte sie nicht. Ophelia erklärte, dass ihr Vater sie umbringen würde, wenn er von ihr und Jackie erfahren würde, und dass er bereits etwas ahnte. Es war sowieso egal. Ihr Leben war vorbei. Jackie sah sie an und fragte, wo die Ophelia war, die trotzdem das tat was sie wollte. Ophelia lachte auf, die Ophelia war verschwunden, als Jackie sie zum zweiten Mal verraten hatte, als sie ihrem Vater ausgeliefert wurde und jetzt nur noch hoffen konnte. Doch warum erzählte sie das Jackie überhaupt, diese meinte, weil sie wusste, dass sie Jackie nicht egal war. Aber Jackie sollte Ophelia egal sein, doch leider war sie es nicht. In diesem Moment küsste Jackie Ophelia einfach. Und diese lies es geschehen. Sie überlies Jackie ganz die Führung und genoss es, einfach alles abzugeben. Wie Jackie mit ihr sprach, wie es sonst keiner wagte, ihr sagte, was sie tun sollte und keine Widerworte zuließ, sorgte bei Ophelia für ein Kribbeln, welches durch ihren ganzen Körper fuhr und ihr Gehirn nur noch willig die Befehle befolgte. So schliefen die beiden miteinander, obwohl Ophelia sich eigentlich geschworen hatte, dies nie wieder zuzulassen. Danach sank sie erschöpft in Jackies Armen auf dem Sofa zusammen und war schnell eingeschlafen.
Als sie am nächsten Morgen aufwachte, war Jackie bereits verschwunden, und nur ihre Jackie lag über Ophelia. Müde suchte sie sich ihre Klamotten zusammen, richtete sich, so dass sie wieder ordentlich aussah und ging nach Hause.
Dort stieß sie auf Cosmea, die bemerkte, dass Ophelia etwas bedrückte und diese zudem Jackies Jacke trug und zog sie in ihr Zimmer. Dort fand Cosmea schnell heraus, dass Ophelia Jackie getroffen und mit ihr geschlafen hatte, diese beteuerte aber, dass es keine Absicht gewesen war. Anschließend ging es um ihren Vater, Ophelia erzählte Cosmea, was passiert war, und dass dieser bereits vermutete, dass sie auf Frauen stand, was wirklich eine Katastrophe war. Doch dann erzählte Cosmea, dass Loyd ihr letztens klar gemacht habe, dass sie, im Gegensatz zu Ophelia nicht seine leibliche Tochter war und er sie deshalb auch ohne mit der Wimper zu zucken töten würde. Ophelia schüttelte sofort den Kopf, dass würde sie niemals zu lassen. Loyd würde Cosmea nichts tun. Die beiden unterhielten sich noch und gingen dann wieder ihren Aufgaben nach.
Am selben Abend ging Ophelia noch einmal in der Siedlung spazieren und stieß dort auf Pandora, welche sie zunächst anfuhr, dass sie sich doch von ihrem Haus und ihrem Vater fernhalten sollte. Pandora lies sich nicht einschüchtern, sie wohnte schließlich auch hier. Doch Ophelia blieb eindringlich, Pandora hatte keine Ahnung, wer und wie Loyd wirklich war. Das Mädchen versprach schließlich auch, sich von dem Mann fern zu halten, aber Ophelia glaubte ihr nicht wirklich, sie würde es versuchen, aber vermutlich nicht schaffen. Zudem war Ophelia immer noch sauer, dass Pandora das letzte Mal einfach zu ihr gekommen war, das Mädchen verteidigte sich, in dem sie meinte, sie hatte nur helfen wollen. Doch das konnte sie nun mal nicht. Doch irgendwann kam Ophelia eine Idee. Sie wurde somit wieder ruhiger und die beiden fingen wieder an zu flirten. Wenn Pandora sich nicht von Loyd fernhalten würde, dann würde sie eben ihren Vorteil daraus ziehen. Sie hatte Pandora schnell an der Angel, als sie meinte, dass Mädchen könne ihr doch helfen. Pandora solle, wenn sie bei Loyd wäre, was sie garantiert mal wieder wäre, herausfinden, wie Ophelia wieder in dessen ansehen steigern kann, ohne zurück nach Hogwarts zu kommen. Pandora war kurz verwirrt, willigte dann aber darauf ein. Schließlich küsste Ophelia und diese ging direkt darauf ein. Sie drückte das Mädchen an eine Hauswand und sie machten noch ein wenig rum, bis Ophelia schließlich wieder losmusste. Sie lächelte Pandora noch einmal zu, sich sicher, dass das Mädchen alles tun würde, um ihr vielleicht helfen zu können und verwand.
Als sie nach Hause kam, erschrak Ophelia. Vor ihrer Tür lag Cosmea, blutig und völlig fertig. Sofort half sie ihrer Schwester auf und brachte sie in ihr Zimmer, wo sie sich die ganze Nacht um sie kümmerte.
Ein paar Tage später reiste Ophelia nach Hogsmeade, sie wollte etwas besorgen und ging anschließend noch in das drei Besen, wo sie zu ihrem Schrecken ihren Vater sitzen saß, welcher sie sofort zu sich winkte. Mit hoch erhobenem Kopf ging sie zu ihm und setzte sich. Natürlich wusste er bereits, dass sie zwei Nächste nicht nach Hause gekommen war und forderte zu erfahren wieso. Schnell erzählte sie ihm, dass es einfach spät geworden war und sie ihre Mutter nicht hatte stören wollen, aber ihre Nacht gewiss nicht besonders bequem gewesen war, er sich also keine Sorgen machen müsste. Er meinte, sie solle gefälligst, wenn sie schon log, gut lügen und er hatte ihr doch gesagt, was geschehe, wenn sie zu ihren kleinen Freunden lief. Schnell werte sie auch das wieder ab und Loyd nickte irgendwann. Schließlich erzählte er, dass Jessica aufmüpfig geworden war und ihm erzählt hatte, dass sie Ophelia ihren Zauberstab abgenommen hatte. Schnell korrigierte Ophelia dies, Jessica hatte ihr niemals den Stab abgenommen, ihn nur durch Zufall erhalten. Dafür hatte das Mädchen jetzt nachsitzen und Loyd ihren Stab, welchen er Ophelia präsentierte. Schließlich wollte er noch wissen, was sie nun plante, da sie ja nun keine Schule mehr hatte. Sie meinte schnell, dass sie versuchen wolle seinen Anforderungen zu entsprechen und sich weiter in den dunklen Künsten zu bilden. Damit schien er zufrieden, packte den Stab wieder ein und lies Ophelia einfach sitzen. Diese atmete tief durch und kippte sich einen Shot rein, dann ging auch sie.
Die nächste Zeit verbrachte sie weiter damit, bemüht die perfekte Tochter zu sein, und gleichzeitig weiter zu lernen und zu üben, um auch den Sohn zu ersetzten, denn Loyd viel lieber gehabt hätte.
Doch an einem Tag gönnte sie sich eine Pause, es war mal wieder einen Tag richtig warm und so ging sie an den See, zog sich aus und legte sich nur in Unterwäsche auf den Steg und genoss die warme Sonne auf ihrer Haut. Ophelia schaut auf, als sie jemand kommen spürte, doch es war nur Pandora, welche sich neben sie niederlies und sie neckte. Ophelia fragte sie, ob sie ins Wasser fliegen wollte, und Pandora meinte, wenn Ophelia mitkam, dabei bemerkte Ophelia ihren Blick auf ihrem Körper und grinste. Dann standen beide auf, Pandora zog sich bis auf die Unterwäsche aus. Dann beugte sie sich vor, küsste Ophelia sanft und flüsterte ihr dann ins Ohr, dass sie sie fangen sollte. Dann lief sie auch schon los ins Wasser, Ophelia hinterher. Sie fühlte sich zum ersten Mal seit Ewigkeiten, seit dem Ende des Treffens mit Jackie, wieder richtig gut. Sie tauchten zusammen, Ophelia hielt sich an Pandora fest, dann schwammen sie noch ein wenig. Bald darauf musste sich Pandora aber wieder los und verabschiedete sich mit einem kurzen Kuss von Ophelia. Diese sah dem Mädchen noch beim anziehen zu und ihr dann hinterher. Dann legte sie sich wieder auf den Steg.
Es fing langsam an zu dämmern, als wieder jemand kam. Ophelia drehte sich um, machte den Zauberstab an und entdeckte Clara, die direkt vor ihr stand. Sofort fuhr Ophelia das Mädchen an und dieses bat dann darum, dass sie doch einfach mal über was anderes als ihre Verweichlichkeit oder so reden können. Ophelia wusste nicht genau wieso, aber sie lies sich einfach auf den Steg sinken und wartete darauf, dass Clara mit etwas anfing. Als diese fragte, was Ophelia für ihre Zukunft geplant hatte lachte diese spöttisch und antwortete auf Claras veränderte Frage, was Ophelias Eltern für sie geplant hatten, dass ihr Vater einen Ehemann für sie suche. Dann unterhielten sie sich tatsächlich ein wenig, Ophelia wollte wissen, was Clara sich so dachte, es schadete nie einen Feind genau zu kennen, sagte ihr Vater immer und so schluckte sie ihre Wut hinunter und hörte dem Mädchen zu, als es erzählte, dass es Fluchbrecherin werden wolle. Sie wolle niemanden heiraten, denn ihr Onkel aussuchte und anscheinend würde ihr Onkel dies auch nicht fordern. Ophelia legte sich hin und sah die Sterne an. Irgendwann, sie unterhielt sich neben bei weiter mit Clara, stand sie auf, es war schon spät geworden, verabschiedete sich wirklich von Clara ohne dass diese eine Schramme hatte und ging nach Hause, wo sie sich in die kühle Küche zurückzog und unruhig einschlief.
Um das Gefühl, der Freiheit und Selbstbestimmung nicht ganz zu verlieren war Ophelia tagsüber meistens unterwegs. So hatte es sie an diesem Tag wieder in die heulende Hütte gezogen, dabei trug sie Jackies Jacke. Genau dieser Stand sie nur wenige Minuten gegenüber und wurde wieder nicht schlau aus ihr. Das Mädchen wollte die Jacke nicht zurück, schien aber sonst nicht an einem Gespräch interessiert zu sein. Dies machte Ophelia schon wieder wütend und frustrierte sie, vor allem als Jackie wieder meinte, sie könne ihre Finger nicht von ihr lassen. Erneut versuchte Ophelia eine Antwort zu bekommen, warum Jackie sie hintergangen habe, diese antwortete nur knapp, dass sie nicht gewollt habe, dass Ophelia zur Mörderin wird. Zumindest nicht ohne sie. Das machte Ophelia gleich wieder wütend. Jackie hatte doch ihr Versprechen gebrochen und hatte ohne sie etwas gegen Abbey unternommen. Doch sie meinte nur, es sei nicht anders gegangen und ging. Ophelia blieb sehr wütend zurück. Wieso redete sie mit ihr überhaupt noch, es hatte ja sowieso keinen Sinn.
Die schlechte Laune hielt sich bis zum nächsten Tag, so beschloss Ophelia erneut ein wenig spazieren zu gehen. Am Ende fand sie sich auf dem Hügel in Little Hangleton wieder, auf dem Clara mit einer Decke und Keksen lag. Sie schien sich über Ophelias Anwesenheit nicht sonderlich zu freuen, bot ihr aber dennoch an sich zu setzten schließlich hatte ihr Ophelia bei ihrem letzten Treffen nichts getan. Sogleich ging das gleiche Thema wie immer los, Claras Undankbarkeit gegenüber ihrem Onkel und ihrer Stellung. Die beiden diskutierten mal wieder darüber, wobei es Ophelia wütend machte, wie uneinsichtig Clara war. Schließlich, um die Situation etwas zu beruhigen bot Clara Ophelia einen Keks an, welche sie selbst gebacken hatte. Doch bereits nach dem ersten Bissen bemerkte Ophelia, dass etwas nicht stimmte. Ihre Kehle schwoll zu und sie begann sofort nach Luft zu schnappen. Clara sah sie besorgt an und wütend zischend fragte Ophelia was in dem Zeug gewesen sein. Wie sie sich gedacht hatte, enthielten die Kekse des dummen Mädchens Erdnuss. Sie funkelte Clara an, sie solle endlich was tun, doch anscheinend war sie nicht fähig dazu, sie probierte verschiedene Sachen und brauchte ewig. Als endlich wieder die klare Luft durch Ophelias Lungen floss genoss sie dies einen Moment, bis sie dann wütend Clara und ihre Unfähigkeit ankeifte. Zudem war sie dem Mädchen vor, dass absichtlich getan zu haben, was diese natürlich abstritt. Ophelia blieb dabei und wütend, zudem hatte Clara sie bei den Versuchen ihr zu helfen blaugefärbt. Das Mädchen brachte wirklich gar nichts hin. Doch trotzdem erinnerte sich Ophelia an die Worte ihres Vaters und machte sich einfach davon.
Nach einer erneuten Nacht auf dem kalten Küchenboden und immer noch leichten Halsschmerzen machte sich Ophelia wieder auf den Weg einfach weg. Erneut landete sie auf dem Hügel doch diesmal allein. Sie setzte sich und starrte vor sich hin. Doch schon bald wurde ihre Ruhe durch Shayla gestört. Sie hatte nicht wirklich Lust mit der Frau zu reden und war recht bissig, was Shayla nur erwiderte. Als diese sie aber nicht in Ruhe lies stand sie auf und machte sich wieder davon.
Am nächsten Tag versuchte Ophelia erneut ihr Glück auf dem Hügel und zunächst schien sie dies auch zu haben, bis Clara auftauchte. Erneut fingen die beiden einen Streit an, wobei Ophelia diesmal schnell sauer wurde und warf Clara vor, dass sie sie erneut vergiften wollte. Sie reizte weiter, bis sie auf Clara als Katze kam und diese, doch sicher ein ausgezeichnetes Haustier wäre. Da würde sie wenigstens etwas nützlich sein. Clara stritt das sofort ab und wollte ihr das Ausreden, doch Ophelia bedrängte sie weiter, wollte sie dazu bringen sich zu verwandeln, was ihr sogar glückte. Das Mädchen wurde winzig klein und schon lief sie davon. Lachend verwandelte sich auch Ophelia und verfolgte sie, bis Clara sich in ein winziges Baumloch verzog, aus dem sie nicht mehr hinauskam. Wieder als Mensch setzte sich Ophelia davor und wartete. Dabei erzählt sie Clara, was für ein gutes Kätzchen sie doch wäre. Als sie glaubte Clara würde sich in Sicherheit wiegen griff sie hinein und zog das kleine kratzende und strampelnde Ding raus. Sie packte fest zu und zischte, dass Clara lieber aufhören sollte sich zu wehren, sonst würde sie sie einfach zerquetschen. Da beendete Clara ihre Gegenwehr und die beiden gingen zum Hügel zurück, wo sie sich setzten. Clara war gerade mal so groß wie Ophelias Hand, was dieser gefiel. Sie ließ das Kätzchen auf ihren Händen rumklettern und schließlich versuchte Clara einen Sonnenfleck zu fangen. Ganz stolz sah sie Ophelia an, als ihr dieses schließlich gelang. Da musste selbst Ophelia schmunzeln, das kleine Fellknäul gefiel ihr, aber als Clara anfing zu miauen und vermutlich runter wollte, um sich zurück zu verwandeln schüttelte sie den Kopf, stand auf und nahm das Mädchen mit zu sich nach Hause.
Dort angekommen nahm sie Clara mit in ihr Zimmer und setzt sie ab. Machte ihr aber klar, dass sie gar nicht erst weglaufen brauchte, trotzdem versuchte das Mädchen dies. Sie bemühte sich an die Fledermausluke zu kommen, was sie aber nicht schaffte. Ophelia wurde wütend, als sie eine ihrer Fledermäuse erwischte und schleuderte das Mädchen gegen die Wand. Da sah diese das Loch in der Wand und lief darauf zu. Doch das war so geplant gewesen, die Fledermäuse schnitten ihr den Weg ab und Ophelia packte sie erneut. Dann legte sie ihr ein Halsband an, welches sie in ihrer Animagusgestalt gefangen hielt. Zufrieden lächelnd sah Ophelia zu, wie Clara dies bemerkte und anfing Panik zu kriegen. Ophelia erklärte Clara würde erst einmal hierbleiben. Nachdem diese zu ende getobt hatte nahm Ophelia sie und ging mit ihr nach unten. Um ihr eine Flucht gleich auszureden meinte sie, dass die Hauselfen sie vermutlich kochen würden, sollte sie nicht in Ophelias nähe sein. Das schien zu wirken, denn sie blieb bei ihr, als sie in die Küche gingen. So erzählte Clara dann, dass sie hier zurzeit schlief und legte sich hin. Das kleine Kätzchen war zunächst trotzig, doch nach kurzer Zeit rollte sie sich dicht bei Ophelia zusammen und sie schliefen ein.
Am nächsten Morgen, die Hauselfen fingen an mit den Töpfen zu klappern bemerkte Ophelia, dass Clara neugierig durch die Küche tapste. Sofort rief sie die Katze zurück, was diese als Ophelia mit einem Frühstück lockte auch tat. Sie wies die Hauselfen an Bacon und Rührei zu machen und ging dann mit Clara im Arm, die Stufen waren zu hoch für das kleine Kätzchen in den Speisesaal. Dann kam das Essen und Clara war nicht wirklich begeistert davon aus einer Schüssel zu trinken, auch das Essen klappte nicht wirklich denn sie weigerte sich wie eine Katze zu essen. Ophelia störte das nicht weiter, solle das Mädchen halt verhungern. Nachdem sie fertig war und auch Clara was gegessen hatte gingen sie wieder in Ophelias Zimmer. Dort vereinbarten sie, dass Ophelia Clara das Halsband abnehmen würde, damit diese was sagen könne, sofern sie sich danach wieder ohne ärger zurückverwandelte. Doch dies erwies sich gleich als dumme Idee. Wie, eigentlich, zu erwarten keifte Clara zunächst rum, was das solle und Ophelia das doch nicht tun könne. Anschließend wirkte sie sogar besorgt um sie und versuchte durch das Anbieten von Hilfe ihr einzureden, dass das alles falsch war. Auch was ihr Vater mit ihr tat. Dabei beginn sie den Fehler, sie miteinander zu vergleichen, was Ophelia gleich wieder wütend werden ließ. Als Clara dann noch meinte, in Askaban wäre es sicher besser als bei Ophelia wurde dieser wieder wütend und schleuderte das Mädchen durch den Raum, sie könne sich gern den Askabanstandarts anpassen. Sie fauchten sich noch an, bis Ophelia keine Lust mehr hatte und Clara aufforderte sich wieder zu verwandeln, diese sträubte sich natürlich, doch letztendlich beugte sie sich dem Willen, verwandelte sich in die kleine Katze und lies Ophelia ihr das Halsband umlegen. Doch sofort begann sie an den Wänden und dem Teppich zu kratzen, bis Ophelia sie zwang davon abzulassen. Dann beschloss sie etwas Ruhe zu brauchen und lies die Katze in ihrem Zimmer allein. Sollten die Hauselfen doch anschließend aufräumen.
So ging sie in den Wald nach Hogsmeade, mal etwas anderes sehen, aber natürlich tief, so dass man normal niemanden traf. Normal, denn kurz darauf sah sie Lucy, welche auf einem Baumstumpf saß. Die beiden unterhielten sich und Lucy merkte sofort, dass etwas nicht stimmte. Also erzählte Ophelia ihr von ihrem Vater und allem was passiert war, lies sich aber auch nochmal versichern, dass diese auch nichts verriet. Sie setzten sich an einen Baum und Ophelia zog Lucy in ihre Arme. Diese reagierte schockiert auf die Erzählung und meinte sofort, dass Ophelia dort wegmüsste. Doch diese schüttelte den Kopf, Lucy wusste doch, dass sie das nicht konnte und nicht würde. Das dies alles war, was sie hatte. Lucy verstand es nicht meinte aber, sie wäre immer da für sie. Sie selbst könne froh sein, dass ihre Eltern zwar Reinblüter waren, aber nicht so. Nach einer Weile zögerte sie und fragte Ophelia, ob diese wirklich eine Todesserin sei. Sofort spannte sie sich an und erklärte, dass könne man so nicht pauschal sagen. Dann wurde Lucy genauer, sie wollte wissen, ob ihre Mutter wirklich bei der Schlacht gekämpft habe. Da gestand Ophelia, dass sie damals auf dem Treffen vor der Schlacht gewesen war, wie Lucys Mutter. Für diese war dies doch eine schockierende Nachricht. Ophelia nahm sie in den Arm und sie redeten darüber, auch dass ihr Vater dort gewesen sei, und sie froh sein sollte, dass ihre Eltern sie in nichts erzogen hatten. Nach einer Weile wechselten sie das Thema und Lucy erzählte von dem Turnier, wo sie auch Champion war. Ophelia erkundigte sich gleich nach den Aufgaben und Lucy versprach ihr diese zu schicken, sobald sie bekannt waren. Irgendwann verabschiedeten sich die Beiden, Lucy musste zurück in die Schule. Sie umarmten sich noch einmal eng und gingen dann ihren jeweiligen Weg.
Die nächsten Tage verbrachte Ophelia damit sich Gedanken darum zu machen, wie sie aus ihrer ganzen Misere rauszukommen. Clara ließ sie dabei in ihrem Zimmer rumlaufen und ab und zu legte sich das Kätzchen sogar zu ihr. Um dann noch etwas freier denken zu können entschied sie sich wieder spazieren zu gehen.
Dabei lief ihr Pandora über den Weg. Sofort erkundigte sie sich, ob diese bereits mit Loyd besprochen habe. Doch Pandora meinte, dass es bisher nicht möglich gewesen sei und sie ihn einfach nicht getroffen habe. Das machte Ophelia wütend und sie warf Pandora vor es einfach nur nicht genug versucht zu haben und dass sie es bisher ja auch immer geschafft hätte. Das Mädchen verteidigte sich und versprach, dass sie Ophelia wirklich helfen wollte und sie sich auch sehr bemühte. Ophelia glaubte ihr nicht ganz und fuhr sie noch eine Zeit lang an, bis sie sich beruhigte. Sie sah ein, dass es sich vielleicht nicht ergeben hatte, trotzdem blieb sie bei der Meinung, dass Pandora es nur einfach mehr und besser versuchen hätte müssen. Schließlich flirteten sie wieder ein wenig miteinander und stachelten. Dann gab Pandora ihr einen schnellen Kuss, meinte sie müsse leider los und disapparierte.
Doch inzwischen hatte sie eine Idee bekommen und machte sich so auf zum dem Anwesen der Sinclairs. Die Hauselfen ließen sie zu Percival durch und sie setzte sich zu ihm. Sofort sprach sie ihn darauf an, dass sie seine Hilfe benötigte und er wusste natürlich sofort worum es ging. Natürlich tadelte er sie zunächst für ihre Unachtsamkeit, aber anschließend überlegten sie was es für Möglichkeiten gäbe. Letztendlich meinte Percival, dass sie es nicht unter den Tisch kehren könnten, selbst wenn es keine Zeugen gäbe, wäre es fraglich wie sehr man ihr glauben würde. So schlug er vor, dass ein Psychologe sie begutachten könnte und erklären, dass sie psychisch zu belastet sei und deswegen Aussetzer gehabt hatte. Dadurch müsste sie vermutlich in Therapie, aber nicht nach Askaban. Die Idee erschien Ophelia als sinnvoll und logisch. Sie wäre frei, die Fahndung würde zurückgezogen werden und die Therapie würde sie auch überstehen, ohne den Therapeuten umzubringen. Als Gegenleistung wollte Percival einen Gefallen, welchen er später einlösen könne. Dafür würde er sich um alles kümmern und so willigte Ophelia kein, sich bewusst, dass es keine bessere Option gab. Sie bedankte sich für die Mühen und die Hilfe und verlies dann das Haus.
Eine riesen Last schien von ihren Schultern zu fallen, sie fühlte sich frei und erleichtert. Ihr Vater konnte jetzt nur zufrieden mit ihr sein. Natürlich war ihr klar, dass eine Therapie nicht ideal war, sie würde sowieso nichts bringen, was auch immer das Ziel sein sollte, aber besser als nach Askaban zu gehen. Kurzerhand beschloss sie, dass sie eindeutig ihren Vater zufrieden gestellt haben musste und sie nun wieder in ihr Zimmer ziehen könne, was sie auch tat. Noch nie war sie so glücklich gewesen in ihrem Bett zu liegen, dass selbst Claras Veranstaltetes Chaos sie nicht störte und sie bald darauf zufrieden einschlief.
Am Abend des nächsten Tages genoss sie die wieder gewonnene Freiheit und machte sich auf nach London, wo selbst die Muggel sie weniger störten als sonst. Im Hyde Park sah sie Tom auf einer Bank setzten und schlenderte zu dem sehr mies gelaunt wirkenden Jungen hinüber. Er war wirklich sehr mies drauf und fuhr sie an, aber das konnte ihre Laune auch nicht verschlechtern. Auch nicht, als er sie packte und auf den Boden stieß. Schließlich fand sie sogar heraus, dass anscheinend Alice mit ihm Schluss gemacht hatte, und dass sehr plötzlich. Ophelia konnte seine Laune sogar verstehen. Sie meinte, dass selbst sie so etwas nicht von Alice erwartet hätte. So ging es Tom auch, doch er sollte sich nicht zulange davon runter machen lassen. Er würde ihr zeigen, dass er jeden haben könne und Ophelia meinte gleich, dass sie jederzeit behilflich war. Sie könnte Sex mal wieder wirklich gebrauchen und die Beck Kinder, auch wenn sie, wie sie ja wusste und auch Tom mitteilte, ja anscheinend doch keine ganzen Geschwister waren, hatten es ihr irgendwie angetan. Doch jetzt verabschiedeten sich die beiden voneinander und Ophelia verschwand wieder nach Hause.
Am nächsten Tag war ihre Laune immer noch ausgezeichnet und so ging sie wieder Spazieren. Diesmal auf den Hügel in Little Hangleton, wo Nathaniel an seinem Auto lehnte. Sie gesellte sich zu ihm und aus seiner anfänglichen Abwehr wurde ein Gespräch. Er war in Amerika gewesen, hatte hier weggewollt und wollte auch bald wieder weg. Er bezeichnete sich als Monster und so fing wieder das Gespräch darüber an, dass Nathaniel nicht akzeptieren wollte, wie er wirklich war. Ophelia bekräftigte ihn wieder darin, er war gut, wenn er es nur zuließ und in Kontrollierte Bahnen lenkte. Sie erinnerte ihn an das Gefühl der Macht und die Freude, welche er gehabt hatte, als er den Muggel gequält hatte. Langsam lenkte er ein und find an ihr wieder zuzuhören und ihr recht zu geben. Nathaniel schien nur nicht zu wissen, wie er das alles ordnen solle und es ausleben. Da versprach Ophelia ihm, dass sie ihm dabei helfen würde und sich was überlegen. Nathaniel wirkte erleichtert und so vereinbarten sie, dass Ophelia sich melden würde, wenn sie einen genauen Plan hatte. Schließlich sollte es schon etwas Größeres und Besseres werden.
Zu Hause angekommen hatte sie sogar schon eine Idee. Sie war sich immer noch sicher, dass Pandora nicht alles gegeben hatte und sie somit enttäuscht hatte. Das Mädchen würde vermutlich einen Tritt in den Hintern bekommen müssen. Eine Erinnerung daran, was Ophelia wirklich war und dass sie nicht enttäuscht werden wollte. Und so viel sie wusste hatte Pandora ein gutes Verhältnis zu ihren Eltern.
Mit einem zufrieden lächeln auf den Lippen, tief in ihr weiches Bett gekuschelt, schlief Ophelia ein.
Die nächsten Tage verbachte Ophelia damit sich etwas zu überlegen. Pandora musste erkennen, mit wem und was sie sich da anlegte, wenn sie Ophelia enttäuschte. Zudem genoss sie es sehr wieder ohne Einschränkungen durch das Haus und vor allem in ihr Zimmer gehen zu können. Letztendlich hatte sie eine Idee, es käme nur darauf an, wie gut Nathaniel dabei mitspielen würde, aber wirklich Sorgen machte sie sich nicht, sondern überlegte nur die richtigen Worte, welche Nathaniel hoffentlich dazu bringen würden die Rolle in ihrem Plan zu spielen, die sie ihm zudachte.
So machte sie sich bald darauf auf Nathaniel zu finden, womit sie auch schnell Glück hatte. Sie fand ihn in London im Hyde Park. Sofort sprach sie ihn an, wobei er sich nicht mehr genau an ihr Versprechen erinnerte etwas für ihn zu finden, wo er er selbst sein könne. Sie lächelte und erzählte dann recht kühl und nüchtern, dass Pandora etwas mit Loyd, ihrem Vater hatte. Nathaniel viel zugleich aus allen Wolken. Ophelia machte weiter und erklärte, dass Pandoras Eltern diese guthießen und es sogar noch förderten. Sie hatte keine Ahnung, und vermutlich wären sie strickt dagegen, aber Nathaniel glaubte ihr und wurde sehr wütend. Um sicher zu stellen, dass er nicht doch noch einen Rückzug machte redete sie noch ein wenig weiter, bis Nathaniel sie am Handgelenk packte und mit ihr zu dem Haus der Sparrows. Sie traten die Tür ein und standen in dem Wohnzimmer der sehr überraschten Eltern. Sie kannten Nathaniel, ihre Tochter war ja immer sehr gut mit ihm befreundet gewesen. Doch er hielt seine Wut, während Ophelia nur dabei zu sah und sicherstellte, dass es so blieb. Pandoras Mutter war bissiger, man erkannte eindeutig, wo Pandora ihr Wesen herhatte. Sie war eine Stricknadel nach Ophelia, welcher das nicht gefiel. Kurz darauf hatte Nathaniel John Sparrow getötet. Emilia, dessen Frau verstand die Welt nicht mehr, versuchte Nathaniel mit Geschichten von früher daran zu erinnern, wer er mal gewesen war. Doch Ophelia wusste dies zügig zu verhindern. Als dann doch so aussah, dass Nathaniel einen Rückzug mache, er hatte Ophelia schmerzhaft gegen eine Wand geschleudert, als seine Augen noch ausdrucksloser wurden, er das Messer hob und so oft auf die am Boden liegende Frau einstach, bis ihre Schreie verklungen waren. Dann sank der Junge am Boden zusammen, Ophelia lächelte sanft, ging zu ihm und strich ihm über das Haar, erklärte ihm, dass er es sehr gut gemacht habe. Er meinte erneut, dass er ein Monster sein und sie redete ihm weiter gut zu. Vor allem er war voller Blut.
Sie standen gerade auf, um das Haus zu verlassen, als sie Pandoras schreie hörten und das erschrockene Mädchen vor ihnen Stand. Sie war leichenblass und stockte, als sie langsam zu begreifen schien, was hier geschehen war. Sie schleuderte Ophelia sofort gegen eine Wand und schrie. Dann schrie sie Nathaniel an, was hier geschehen sein und dieser erklärte ruhig, dass es zu ihrem Wohl gewesen sei. Und dass sie Tod sein. Sofort wand sie sich zu Ophelia um und fuhr diese an, in der Annahme, sie habe dies getan, doch Nathaniel äußerte gleich, dass er es gewesen war, was Pandora noch mehr schockte. Er hatte ihre Eltern gekannt, sie hatten ihn immer gut behandelt. Doch Nathaniel blieb kalt, er meinte zu Ophelia, dass sie gehen sollten, doch diese konnte noch nicht. Sie musste noch dafür sorgen, dass Pandora nicht gleich zum Ministerium lief. Das Mädchen war immer noch wütend, schrie, weinte und griff Ophelia immer wieder an. Nathaniel war es irgendwann zu viel und lief aus dem Haus. Ophelia sah ihm kurz nach, es hatte alles perfekt funktioniert. Der Junge hatte seiner Natur freien Lauf gelassen und es akzeptiert.
Pandora ging sogleich wieder auf sie los. Schrie sie an, sie habe ihr vertraut und ihr geholfen. Sie werde das bereuen. Da lächelte Ophelia kalt, sie hatte Pandora viel anvertraut und diese hatte sie enttäuscht. Pandora hätte sich ihrer Meinung nach viel mehr anstrengen können und müssen und so hatte sie das vielleicht begriffen. Einen Moment war sie wie erstarrt, als Pandora ihr drohte, Loyd ihr Geheimnis zu erzählen. Die beiden Griffen sich an, bis sie beide schließlich auf dem Boden lagen. Pandora würde niemals etwas sagen. Sie war ja selbst schuld daran gewesen. Als sie ihr auch noch drohte zu den Auroren zu gehen hatte Ophelia genug. Sie machte Pandora klar, dass diese niemals irgendetwas sagen sollte, wenn sie nicht wollte, dass die Todesser erfuhren, dass sie es gewesen war, welche den Plan für den Angriff an den Orden weitergegeben habe. Und dann wäre der Tod noch das Beste, was ihr passieren würde. Pandora starrte sie an, dass würde Ophelia niemals machen, doch diese machte ihr klar, dass wenn nur ein Wort über Pandoras Lippen kommen würde, diese sofort de Konsequenzen zu tragen hatte. Zudem hatte Ophelia Vorkehrungen getroffen, falls sie es nicht mehr schaffen würde. Sie sah Pandora an, welche verzweifelt und weinend vor ihr Stand. Sollte sie Mitleid haben? Nein, dass Mädchen war selbst schuld daran gewesen. Sie hatte sich nicht genug angestrengt und Ophelia hängen gelassen. Sie hatte ihr gedroht, ihrem Vater von Ophelias Sexualität zu erzählen oder dem Ministerium von anderen Sachen. Sie hatte es verdient und gebraucht, dass sie erfuhr in was sie sich da selbst gebracht hatte. Ophelia sah sie noch einmal genau an, als diese meinte, Ophelia solle doch endlich gehen und wartete auf ihre Zustimmung, dass sie alles verstanden hatte. Pandora nickte schwach und damit war Ophelia zufrieden. Natürlich hätte sie ihr Gedächtnis löschen können, aber dann hätte, dass Mädchen ja nichts gelernt. Es war ein Risiko, ein hohes, aber letztendlich hatte sie selbst keinen Finger an Pandoras Eltern gelegt, somit könnte man ihr das nicht vorwerfen. Und vor Loyd würde sie nichts sagen, sonst würde sie auch sich selbst bloßstellen. Zudem war ihr Vater, so sehr sie es auch hasste, sowieso schon auf dieser Spur. Sie nickte Pandora noch einmal zu, sah sie sehr genau an, drehte sich dann um und verschwand.
Wieder in ihrem Zimmer angekommen zog sie erst einmal die dreckigen Klamotten aus und nahm eine heiße Dusche, um das getrocknete Blut abzuwaschen. Es fühlte sich gut an. Sie war mit dem Verlauf des Tages zufrieden. Natürlich war es schade Pandora als Freundin verloren zu haben, aber wirklich vertraut hatte sie ihr sowieso nicht, nach deren verrat. Außerdem hätte sie sich sonst wirklich mehr angestrengt. Des Weiteren brauchte sie das nicht. Sie stand für sich, wirklich vertraute sie nur Cosmea. Alle anderen waren ersetzbar und durch diese Aktion hatte sie Nathaniel einen Schritt weitergebracht. Pandora würde sich schon wieder einkriegen, wenn sie verstand wieso es nötig gewesen war.
Ophelia stieg zufrieden aus der Dusche, zog sich was Frisches an und kuschelte sich dann in ihr weiches Bett, welches sie solange vermisst hatte. Bald darauf schlief sie recht ruhig und auch mit sich zufrieden ein.
Einige Zeit später beschloss Ophelia ihre neu gewonnene Freiheit zu genießen und machte sich auf in den Pub in Little Hangelton. Dort setzte sie sich an die Bar und bestellte sich einen Whiskey. Sie schaute erst wieder auf, als sich jemand neben sie setzte, es war der Stellvertretende Minister Grey, mit welchem sie ins Gespräch kam. Ihre Laune war gut und so war sie, wie ihr Vater es immer verlangte höflich und freundlich. Man konnte Minister Grey ansehen, dass er sehr bemüht darum freundlich zu sein, auch wenn er sie hin und wieder zu Sachen, welche sie sagte, zurechtwies, obwohl es nichts Schlimmes war. Dies amüsierte sie und sie unterhielten sich weiter, dabei fing sie irgendwann wie von selbst an mit dem doch recht gutaussehenden Mann zu flirten. Dieser ging dann auch darauf ein und so tranken sie noch zusammen, bis sie beschlossen, dass sie doch auch woanders hingehen könnten. Minister Grey wollte in der Öffentlichkeit auch ihre Fragen nicht beantworten, beziehungsweise konnte sie nicht ehrlich beantworten. So standen sie auf, Ophelia hackte sich bei ihm ein und zusammen apparierten sie in das Anwesen der Greys. Im Salon setzten sie sich auf die Couch, bekamen Whiskey von den Hauselfen und setzten ihr Gespräch fort. Alastair, er hatte ihr das Du angeboten, gab ihr einmal einen Ratschlag, wo sie nur meinte, dass hatte ihr Vater ihr bereits gesagt, da reagierte er gespielt beleidigt, er wollte ja nicht wie ihr Vater klingen. Sie redeten weiter und Ophelia fragte, wie sie das ändern konnte, dass er sich so fühlte und er meinte, sie könne ja für ihn tanzen. Ophelia schmunzelte und fragte, dass man sich doch so sicher das wohlwollen eines Ministers sichern könnte und Alastair nickte. Ophelia machte Musik an und begann zu tanzen, wobei sie ihre Klamotten auszog. Sie hatte schon zu lange mit niemandem mehr geschlafen, um sich das, und vor allem Alastair Grey entgehen zu lassen. Als sie fertig war, zog er sie auf seinen Schoß und küsste sie. Ophelia ging direkt darauf ein und genoss es. Sie schliefen direkt auf der Couch miteinander und sahen sich danach zufrieden an, während Alastair sich noch einen Whiskey gönnte. Doch Ophelia hatte noch nicht genug und meinte, sie können ja noch wohin gehen, wo es gemütlicher war. Sie wäre auch offen für andere Sachen und er musste lächeln. Ophelia hatte inzwischen, vor allem durch Jackie gemerkt, dass sie es genoss bei sowas einfach die Kontrolle abgeben zu können, die sie sich sonst so zwanghaft bewahrte. Sie gingen in ein Gästezimmer des großen Hauses, wo Alastair ihre Hände an die Bettpfosten band und ihr die Augen verdeckte. Er verbot ihr das Sprechen und bestrafte sie für jedes Wort. Ophelia genoss die Berührungen und die Intensität, welche sich durch die genommene Sicht steigerte. Auch Alastair schien sein Spaß zuhaben.
Er band sie wieder los, nachdem sie beide heftig atmend im Bett lagen, nachdem sie gekommen waren. Er befreite sie und bot ihr dann an, dass sie hier schlafen könne und morgen einfach gehen wann sie wollte. Die Hauselfen würden ihr auch Frühstück bereiten. Sie nickte dazu, nach Hause wollte sie nicht mehr. Alastair wünschte ihr eine gute Nacht und verlies dann das Zimmer, eindeutig nicht daran interessiert zu kuscheln, was Ophelia nicht weiter störte. Sie kuschelte sich in die Decke und war so erschöpft, dass sie bald einschlief.
Am nächsten Morgen ließ sie sich von den Hauselfen etwas zu essen bringen, und genoss dieses in dem Bett. Ihre Klamotten hatten ihr die Hauselfen bereits gebracht, so zog sie sich an und verschwand, ohne Alastair nochmal zu treffen, wobei ihr das nichts ausmachte.
Sie überlegte, was sie nun tun sollte und beschloss ihre Freiheit zu nutzen und einfach irgendwohin zu reisen. So ging Ophelia nach Hause, packte eine Tasche, welche natürlich mit einem Ausdehnungszauber behandelt worden war, damit sie recht klein war und machte sich auf den Weg, irgendwohin. Wie lange sie bleiben würde, wusste sie nicht. Vielleicht ein paar Tage, vielleicht Länger, aber zu Hause war nichts, was sie davon abhielt.
Ophelia genoss die freie Zeit, sie pendelte durch verschiedene Städte, fand sich meistens abends in Bars wieder und traf auch öfter auf Hexen oder Zauberer, mit welchen sie zu denen nach Hause ging und sich mit ihnen vergnügte. Sie hatte ihren Spaß und war frei, sie kam erst wieder in das Haus ihrer Eltern zurück, als ihr danach war und nur mit der Gewissheit, dass sie jederzeit wieder gehen konnte.
Als sie eintrat und die Koffer den Hauselfen übergeben hatten, machte sie sich auf die Suche nach Clara. Sie hatte das Kätzchen im Haus gelassen, mit der Gewissheit, dass sie dieses nicht verlassen könne und die Hauselfen sie füttern würden. Ophelia fand das kleine Tier unter der Treppe, wo sie Muster in das Holz ritze. Clara kam herausgetrottet, etwas hochmütig, als Ophelia sie rief, doch bald war sie zahmer, als Ophelia ihr einen Besuch in den Garten in Aussicht stellte. Das Kätzchen schmiegte sich an ihr Bein und so hob Ophelia es hob, strich über das kleine Tier in ihrer Hand. Dann ging sie mit ihr in den Garten, ihr wohl erklärend, dass sie lieber nicht versuchen davonzulaufen, geschweige denn jemandem etwas zu erzählen, falls sie ohne Ophelia überhaupt jemals wieder menschliche Gestalt annehmen könne. Clara nickte, vor allem darauf, dass sie nichts sagen würde, Ophelia glaubte das, Clara wusste, was wäre, sollte Ophelia wegen ihr in Schwierigkeiten geraten.
Sie selbst setzte sich auf eine Bank und Clara auf den Boden, welche sofort begeistert herumlief. Dann kletterte sie auf einen Baum, von wo aus das Kätzchen einen guten Ausblick hatte und Ophelia behielt sie im Blick, übersah jedoch, dass ein paar der doch sehr dünnen Äste über die hohe Mauer liefen. Clara hingegen übersah dies nicht, nutze ihre Leichtigkeit aus und sprang über die Äste über die Mauer. Ophelia sah ihr nach, doch etwas überrascht und wütend. Doch sie bemühte sich, sich schnell wieder zu beruhigen. Clara würde schon bald von selbst wiederkommen, niemand würde ihr einfach das Halsband abmachen, sie konnte nicht mal reden. Und selbst wenn, das Mädchen wusste, dass sie ansonsten nie wieder das Haus verlassen könnte und was ihr blüte, wenn Ophelia sie wieder in ihre Finger bekäme. So blieb Ophelia ruhig und ging wieder in ihr Zimmer, wo sie es sich gemütlich machte.
Am nächsten Tag ging sie gegen mittags in die Winkelgasse, um noch ein paar Sachen zu besorgen und anschließend in den Tropfenden Kessel zu gehen. Dort setzte sie sich an die Bar und bestellte sich einen Whiskey, doch der Barkeeper wollte ihr diesen nicht geben, da er nicht glaubte, dass sie bereits volljährig war. Ophelia wurde aufbrausend und wütend, drohte auch den Laden auseinanderzunehmen, als sie neben sich ein lachen hörte und ein unbekannter junger Mann dem Barkeeper meinte, er würde für das Mädchen bürgen, wonach diese auch ihren Drink bekam. Sie nickte dem Mann zu und setzte sich neben ihn. Sie war zunächst typisch zickig und abweisend, während er auch zu flirten schien. Anscheinend machten sich oft Mädchen und Frauen an ihn ran, was ihm aber nicht immer zu gefallen schien, sondern vielmehr zu nerven. Sie unterhielten sich ein wenig, irgendwann fragte er, ob Ophelia immer zu zickig war und es nicht anders konnte. Da zuckte sie nur mit den Schultern, sie müsste er sehen, wie und was jemand war, um zu sehen, ob es sich lohnte netter zu sein. Er hatte sich auch noch nicht vorgestellt und bestand darauf, dass sie ihn wirklich danach fragte, was sie schließlich auch tat. Er stellte sich als Niklas Burke vor und schien auch ihr Verhalten zu begreifen, als sie sich als Ophelia Rosier vorstellte und küsste ihre Hand. Dann fragte sie ihn, auf welcher Schule und in welchem Haus er gewesen war und schließlich auch nach seinem Blutstatus. Er meinte, dass seine Familie schon immer in Slytherin gewesen sei und er auch Reinblüter sei, was Ophelia natürlich freute. Sie wollte auch wissen, ob er es denn wert sei ein Reinblüter zu sein, welche Ansichten er vertrat. Er amüsierte sich darüber und meinte, so viel könne er doch nur sagen, wenn sie sich schon besser kennen würden, sonst würde es ja langweilig werden, beim vierten Date oder so würde sie die Informationen bekommen. Ophelia schnaubte, sie mochte langweilig auch nicht, aber zu wissen, mit wem sie es zu tun hatte. Niklas meinte auch, wenn dann müsse sie schon fragen, schließlich wolle sie etwas wissen, woraufhin Ophelia die Arme verschränkte, sie hatte schließlich ihren Stolz. Da stand Niklas auf, bezahlte sein Bier und ging zur Tür. Er verabschiedete sich damit, dass es ihn sehr gefreut hatte sie kennen zulernen und mit einem Kratzfuß, welchen sie zuvor gefordert hatte und mit dem Spitznamen Süße, wie er sie immer zu nennen schien. Sie sah ihm nach und haderte mit sich. Der Junge war interessant, zudem Reinblütig, allerdings würde sie sicher niemandem nachlaufen, auch wenn der arrogante Junge dies zu erwarten schien, oder vielmehr es gewohnt zu sein. Als er dann gerade gehen wollte meinte sie, weniger fragend als feststellend, dass sie auf ein Date gehen würden und Niklas bezahlen würde. Dies war etwas, wozu sie sich überwinden konnte, da sie ja nicht direkt gefragt hatte. Niklas grinste sein charmantes grinsen, nickte und willigte dazu ein. Trotzdem musste er los, verabschiedete sich erneut und verschwand. Ophelia sah ihm noch kurz nach, äußerst zufrieden mit sich. Normal ging sie nicht auf Dates, verabscheute sowas, aber wie man es letztendlich nannte war es ja auch egal. Sie würde das bekommen, was sie wollte und das war das wichtigste. Sie leerte noch ihren inzwischen zweiten Drink, nahm ihre Sachen und verließ den Laden, um nach Hause zu gehen.
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Doch erst einmal ging sie wieder ihren eigenen Sachen nach, Ophelia würde mal sehen, wann sie Zeit für sowas wie ein Date hatte. Stattdessen genoss sie die widergewonnene Freiheit und ging in Hogsmeade spazierend. Absichtlich an einem Hogsmeadewochenende der Schule, ruhig um zu provozieren jemanden zu treffen, sich selbst nicht gestehend, dass es vielleicht Jackie sein könnte. So stieß sie auf Jessica, welche durch den Wald spazierte und bei Ophelias Anblick erstarrte. Diese lächelte kühl und fragte ganz engelsgleich, was denn sei. Jessica wollte wissen, was sie hier tat, dass sie doch nur irgendwie freigekommen sei, was niemals hätte geschehen dürfen. Doch Ophelia spottete nur über sie, wurde dann aber leicht gereizt, als es um das Thema ging, wieso sie gesucht wurde. Jessica meinte, sie habe gefoltert und war einfach böse. Da meinte Ophelia, sie habe nur das richtige getan und Jessica hätte sich einfach da raushalten müssen, die Finger von Ophelias Eigentum lassen müssen, doch da meinte Jessica nur, sie habe einer Freundin geholfen, was Ophelia noch wütender und auf Jessica losgehen lies. Auch Jackie hatte damals kein Recht dazu gehabt und während Jessica das Mädchen verteidigte, fing Ophelia an über ihre Ex zu schimpfen, nannte sie ein Miststück, Verräterin, Biest. Jessica verneinte dies, sie kenne Jackie einfach besser als Ophelia und diese hatte das richtige getan. Das reizte Ophelia noch mehr, dass Jessica sich so etwas anmaßte, sie zog ihren Dolch und verletzte sie am Oberarm, als jemand auftauchte. Es war ein Junge, welcher sich sofort auf Jessicas Seite stellte, es war vermutlich ihr Freund, dass war gut zu wissen und Ophelia würde es sich merken. Er wollte Ophelia verjagen, doch diese blieb unbeeindruckt, sollten doch er und Jessica gehen, sie hatte dem Mädchen genau dasselbe gerade erst gesagt. Er drohte ihr, doch sie blieb weiter beindruckt und Jessica wollte unbedingt gehen, doch inzwischen standen Lucas und Ophelia sich mit gezogenen Zauberständen gegenüber. Da hörte Ophelia hinter sich eine Stimme und als sie kurz nachsah, stand dort Jackie. Wenn man vom Teufel sprach, doch sie ließ sich nicht beirren, richtete den Stab auf Lucas und setzte zu einem Cruciatusfluch an, doch ehe sie ihn wirken konnte, riss Jackie sie zu Boden, setzte sich auf sie, um sie auch dort zu halten. Während Ophelia das Mädchen anschrie verschwanden Jessica und Lucas.
Jackie wollte mit ihr reden. Doch Ophelia sah keinen Grund zuzuhören, dass wollte sie nicht. Jackie hielt sie jedoch unten und meinte sie müsse aber, dass sie nur das beste für Ophelia gewollt hatte, und mit ihr ihr Happy Ever After verloren hatte. Ophelia schnaubte nur, was bildete sich das Mädchen ein. Sie schrie Jackie an, dass diese froh sein könne, dass Ophelia sich selbst wieder aus allem hatte retten könne. Vor allem, woran Jackie schuld war. Sie hatte Jackie eine Chance gegeben sie so zu nehmen wie sie war, doch das hatte sie nicht gekonnte. Da wiedersprach ihr Jackie und meinte, sie habe das gekonnt, nur umgekehrt nicht. Doch wütend gab Ophelia zurück, dass Jackie sie von allem abhalten wollte, was sie ausmachte und diese Verteidigte sich wieder damit, dass sie Ophelia nur aus dem Schussfeld halten wollte, dass ihr Leben inzwischen einfach nur Dunkel war. Etwas Blut sickerte aus ihrer Schulter. Ophelia sah sie an. Sie habe doch nur dafür gesorgt, dass Ophelia von der Schule flog und nach ihr gefahndet wurde. Als sie Jackies Schmerzen sah schob sie das Mädchen und erkundigte sich, was gewesen sei. Diese meinte nur, dass sie es verdient habe, ihr Leben ansonsten sinnlos sei und Dunkel. Ophelia schnaubte erneut, Jackie solle ihr die Verletzung zeigen, außerdem habe sie dem Mädchen nichts getan, sie hatte ihr vertraut und diese hatte sie verraten. Alles danach, der Sex, die Nähe waren einfach nur Fehler gewesen. Sie fragte erneut nach wegen der Wunde, Jackie schwieg zu dem Rest. Dann gab sie zu, dass sie auf Nathaniel getroffen war, welcher sie angeschossen hatte. Das schon wieder, darauf stand Nathaniel anscheinend zurzeit. Jackie zog ihr Oberteil aus und meinte leise Ophelia solle sie einfach töten. Diese sah sich die Wunde an, es war ein glatter Durchschuss, welcher leicht zu heilen war. Dann sah sie sie fragend an und meinte nur trocken wieso sie das tun sollte. Da gestand Jackie, dass jeder ihrer Gedanken sich mit dem Verlust ihres Vaters oder dem ermorden von Auroren beschäftigte. Besonders von jenem, welcher ihren Vater getötet hatte. Ophelia schnaubte, diese Möglichkeit hatte Jackie gehabt, sie aber lieber dazu genutzt Ophelia zu hintergehen und gegen Abbey vorzu gehen. Dann sah sie die Wunde an, hob ihren Stab und wollte sie heilen, doch Jackie hielt sie davon ab, sie würde den Schmerz verdienen. Dann sah sie Ophelia an, meinte sie wusste nun, dass sie nicht mehr gesucht werden würde, dass sie fast alles wusste, was die andere tat, sie würde sie nie vergessen oder weniger vermissen. Ophelia schnaubte erneut, sie hielt sie nochmal fest und wollte die Verletzung heilen, dann lies sie sie los und meinte kühl, dass sie nicht mehr gesucht werden würde, weil sie sich selbst darum gekümmert hatte. Und spionierte ihr Jackie etwa nach? Und vielmehr, war doch sowieso alles nur ihre Schuld gewesen, also hatte sie kein recht darauf sie zu vermissen. Jackie meinte noch leise, ehe sie ging, dass sie nur aufpasse, dass nichts passierte. Und das Ophelia sie hasste. Da hatte sie recht.
Als Jackie weg war blieb Ophelia noch zurück und war wütend. Was bildete sich das Mädchen ein ihr nachzuspionieren oder so zu tun, als ob irgendwas ihr verdienst sei, außer das Ophelia überhaupt in den ganzen Mist geraten sei. Doch sie versuchte sich schnell wieder zu beruhigen. Das war das ganze und Jackie nicht wert. Somit ging sie nach Hause, machte sich ein schönes Bad und entspannte sich, ehe sie ins Bett ging.
Am nächsten Tag wollte sie wieder einen Spaziergang machen, aber diesmal in Little Hangleton, schließlich wollte sie keinen kleinen Kindern begegnen. Stattdessen traf sie auf Tom, welcher immer noch, oder wieder schlechte Laune zu habe schien. Sie unterhielten sich, sie fragte, ob er sich inzwischen anders vergnügt hätte und er bejahte dies. Anscheinend hatte sich auch Alice schon wen anders gesucht und Ophelia schmunzelte, dass sie Alice so nicht eingeschätzt hätte, aber so ja auch mal ihr Glück bei dem Mädchen versuchen könnte. Das reizte ihn nicht wirklich, und als Ophelia dann weiter fragte, meinte er, dass sein bester Freund versucht hätte seine Schwester zu töten. Darauf reagierte Ophelia gelassen und meinte, dass habe sie auch mitbekommen, was Tom zu überraschen schien. Ophelia war anscheinend gut informiert. Sie meinte nur, sie habe Jackie getroffen. Als sie das erwähnte, merkte Tom, dass Ophelia nicht gut auf Jackie zu sprechen war, Ophelia meinte nur, Jackie wisse wieso und Tom wurde leicht gereizt. Das ärgerte Ophelia, welche dann gleich zur Sprache brachte, dass sie wusste, dass Tom Nicht mal Jackies richtiger Bruder war, worauf er sie anfuhr, sich aus seiner Familie rauszuhalten, da sie sowieso nichts wusste. Da lachte Ophelia spöttisch und zählte alles auf, was sie wusste, dass mit Toms Eltern, Lucys Adoption und alles andere. Da packte er sie und drückte sie an einen Baum und wiederholte seine Worte. Doch jetzt fing sie erst an. Zählte alles einzeln auf, was sie wusste, meinte, sie könne ja nichts, dafür, dass seine Schwestern ihr so gern was erzählten, und dass sie die Mädchen anscheinend besser kannte als er selbst, dabei sah er ihn vielsagend an. Er schien zu verstehen und vielleicht war das ein Fehler. Lucy hatte immer gemeint, dass Tom sehr wütend wurde, wenn es um sie und jemand anderen gab. Er richtete den Stab auf Ophelia und fing an sie zu foltern. Bemüht darum nicht zu schreien lag sie voller Qualen auf dem Boden. In den kurzen Pausen, die sie hatte, reizte sie ihn weiter. Lucy wurde erwachsen und Toms einmischen nervte sie. Wieso sollte sie Lucy nicht das geben, was sie gewollt hatte. Da erschien auf einmal Enna, Ophelia nahm es nur so halb wahr und schien erschrocken über die Szene zu sein. Sie wollte, dass Tom aufhörte, da schockte dieser Ophelia. Sie keuchte einmal auf, als der Zauber sie traf und war dann unfähig noch etwas zu machen. Auch bekam sie nicht mit, was die beiden redeten, oder wo sie war. Sie war einfach in ihrem Kopf, dachte an nichts und wartete.
Dann wurde sie wieder wach. Er hatte ihr alle ihre Messer und ihren Stab weggenommen. Sofort fuhr sie ihn an, verlangte ihre Sachen zurück. Er war genauso wie seine Schwester. Verblödet und ein Verräter. Enna hingegen sah fruchtbar aus, gleich reizte sie wieder und meinte, das war doch sicher Tom gewesen. Dieser blieb ruhig, machte ihr klar, dass sie jetzt gehen solle, er würde ihr die Sachen bis morgen früh nach Hause schicken. Ophelia schnaubte, wenn die Sachen bis morgen nicht da wären, würde sie Tom umbringen. Dann drehte sie sich um, was hatte sie noch für eine Wahl und stolzierte davon, mit den Worten, dass Tom eindeutig der schlechteste der drei Beck Kinder gewesen sei.
Zu Hause schmiss sich Ophelia erst einmal aufs Bett und fuhr sich mit einer Hand über das Gesicht. Sie find schon wieder an die Kontrolle über alles zu verlieren. Das sie Lucy vielleicht mit dem Geständnis an Tom geschadet haben könnte, dachte sie überhaupt nicht, aber wenn, dann würde sie es nicht glauben. Bald darauf ging sie ins Bett.
Am nächsten Morgen kamen tatsächlich all ihre Sachen, welche Tom an sich genommen hatte, per Eule zu ihr geliefert. Na, wenigstens etwas. Ophelia entschied sich wieder in den Pub zu gehen, um etwas zu trinken, vielleicht würde sie dort etwas Hübsches finden.
Sie betrat den Laden, nickte Alastair Grey einmal zu, welcher an einem Tisch saß und Zeitung las. Dann setzte sie sich an die Bar und trank ein wenig, bis eine junge Frau sie an flirtete. Sie ging darauf ein, bis die Frau ihr eine Handynummer zuschob. Ihr Blick verfinsterte sich ein wenig, als die Frau schließlich ging. Was sollte sie mit einer Handynummer? Da bemerkte sie Alastairs Blick auf sich, sie knüllte die Servierte zusammen, ging zu ihm rüber und fragte, was denn sei. Er meinte, er hätte nicht gedacht, dass sie eine Nummer ablehnte. Sie wurde etwas patzig und meinte, was sie denn mit einer Frau wolle. Alastair lachte nur und meinte, Frauen fänden Frauen oft anziehend, weil diese einfach besser wussten, was man sollte und anscheinend sagte dies seine Schwester Lilith. Ophelia war doch etwas erstaunt, aber auch nicht sicher, ob Alastair nur so verständnisvoll tat für sein Ansehen in der Öffentlichkeit, oder nicht. Sie wurde stiller, während sie sich Gedanken machte und fragte dann Alastair, ob sie wieder zu ihm gehen wollte, was sie schließlich taten.
Dort angekommen wurden ihnen sofort ein paar Drinks gebracht und sie unterhielten sich. Doch Ophelia machte einen Fehler, der ihr hätte klar sein müssen. Als sie nochmal über Lilith sprachen, auch darüber, dass sie und Ophelia bisher keine freudigen aufeinandtreffen hatten, sagte sie etwas Negatives über die Schwester des Stellvertretenden Ministers. Zuvor hatte zu zugegeben, dass auch sie bi sei, was ihr etwas Überwindung gekostet hatte. Doch das interessierte ihn deutlich weniger als die Worte über seine Schwester. Er war Ophelia dann vor, dass sie naiv sei und dumm. Dass sie viele Fehler gemacht hatte, peinliche Fehler, welche sie auf die Fahndungsliste gebracht hatte, von der sie sicher runtergekommen war, indem sie mit Percival Sinclair geschlafen hatte. Sie lachte auf, dass hatte sie garantiert nicht getan, doch sie musste sich das nicht länger geben, drehte sich um, nahm ihre Jacke vom Hacken und ging. Draußen atmete sie einmal tief durch. Wieso? Wieso tat sie das immer. Wieso brachte sie sich selbst immer in so Situationen? Sie ging langsam nach Hause und fühlte sich einfach nur elend. Sie war sauer. Wieso war Cosmea nicht da, wenn sie sie mal brauchte. Sie war sauer darauf, dass ihre Schwester sich einfach so aus dem Elterlichen Haus und dem Familienleben zurückziehen konnte, und auch tat, und sie einfach hier allein lies. Sie würde es nie zugeben, aber sie fühlte sich in der letzten Zeit so einsam und nutzlos wie noch nie. Ein tiefes Gefühl in ihr, es war zwar nur für einen kleinen Moment, aber sie vermisste Jackie. Bis sie sich selbst daran erinnerte, dass alles was schiefgelaufen war, deren schuld gewesen sei. Nur deren Schuld. Ophelia hatte das Gefühl festzuhängen. Nicht voranzukommen. Wäre das Möglich gewesen, wenn sie auf Hogwarts geblieben wäre? Wie sollte sie weiterkommen. Sie hatte das Gefühl, dass die Verzweiflung sie überrollte, doch sie kämpfte dagegen an. Wanderte und lief weiter um Versuch all diese Gedanken endlich wieder aus ihrem Kopf zu und eine Idee davon, wie sie weitermachen wollte rein zu bekommen.



Irgendwann war sie in ihr Bett gesunken und hatte nicht versucht weiterzudenken. Sie müsse einfach sehen. So ging sie ein paar Tage später in den Pub in Little Hangleton unwissend, was sie sich erhoffte oder vorauf sie wartete. Ophelia saß gerade mit einem Drink an der Bar, als jemand sich neben sie setze und sie darauf ansprach, dass sie um diese Uhrzeit schon Whiskey trank. Ophelia reagierte abweisend, kühl und spöttisch wie zu meist. Die Frau ihr gegenüber schien das zu amüsieren, nannte sie Kleines. Dann sah die Frau ihren Namen, er stand auf dem Ausweis, welchen der Barkeeper ihr rüberschob und wirkte sofort etwas interessiert. Es machte Ophelia würdiger, wie die Frau meinte. Es schien also jemand zu sein, bei dem die alten Namen noch einen Wert hatten. Nun wollte sie natürlich auch wissen, wer die Frau war, schließlich wollte sie ihre Zeit nicht mit Schlammblütern verschwenden oder zu nett zu ihnen sein. Die Frau sah sie nur amüsiert an, erklärte, dass sie sicher nicht unwürdig sein und sah Ophelia mit einem durchdringenden Blick an. In diesem Moment flackerten die Augen der Frau auf und Ophelia wusste sofort, wen sie vor sich haben musste. Sie konnte nicht genau sagen wer die Frau war, aber sie wusste was sie war und sofort senkte sie den Kopf. Zufrieden stellte die Frau fest, dass nun wohl alles geklärt sei. Sie fing dann an Ophelia ein paar Sachen zu fragen, welche diese sofort beantwortete und so unterhielten sie sich ein wenig. Dabei machte sie der Frau eindeutig klar, was ihre Ansichten waren, sie kamen auch auf Abbey zu sprechen, und dass diese eindeutig in ihrem Vorhaben versagt hatte und es nun jemand neuen brauchte, auch dass Ophelia bereit war sich jemandem anzuschließen, der es würdig war. Dann merkte Ophelia an, dass sie über solche Sachen vielleicht an einem privateren Ort reden sollten, und verwies darauf, dass auch Abbey aufgepasst hatte, aber man ja gesehen hatte, wohin das führte. Also lud Ophelia die Frau zu sich nach Hause ein, sie bezahlte beide Getränke und sie apparierten zum Manor.
Dort führte sie die Frau in den Salon, das alte, seit Generationen in der Familie Rosier weitergegebene Manor schien ihr zu gefallen. Während Ophelia sich selbst und der Frau was zu trinken machte, erkundigte sie sich, wie sie die Frau anzusprechen habe, schließlich wollte sie es nicht vermasseln. Die Frau meinte, sie sollte sie Miss nennen und Ophelia nickte zu. Das war in Ordnung, sie verstand, dass die Miss ihren Namen nicht nennen wollte, bis sie sich nicht sicher bei ihr war. Doch Ophelia versicherte ihr, dass sie voll und ganz hinter den Ansichten des dunklen Lords stand und sich die Miss darauf verlassen konnte. Das schien diese zu freuen, sie empfand Ophelia als leidenschaftlich was ihre Sache anging und verglich sie dann mit Tom Beck. Ophelia lächelte nur, Tom war nicht dumm, aber das war sie ebenfalls nicht. Sie hatte niemanden, der ihn zurückhielt, bei Tom wusste sie das nicht. Sie teilte der Miss auch mit, dass Tom anscheinend einen Drang haben zu schien die unverzeihlichen Anzuwenden, was dieser natürlich gefiel. Dann fragte die Miss nach Ophelias Eltern. Diese zuckte mit den Schultern, Vater war vermutlich auf Geschäftsreise und Mutter war im Urlaub, oder anderweitig unterwegs. Doch Ophelia versicherte der Miss, dass sie auch ihre Eltern davon berichten würde und diese begeistert und erfreut wären. Noch mehr freute es Ophelia, dass die Miss bald schon Leute um sich scharren wollte und Hoffnungen auch in die Familie Rosier legte. Ophelia sicherte ihr zu, dass diese voll und ganz hinter der Frau standen. Dann verabschiedete sich die Miss und Ophelia brachte sie noch zur Tür. Dann sah sie ihr noch einen Moment an, während sie ein Hochgefühl durchströmte. Sie hatte zwar keinen Namen, aber der Blick der Frau, ihre Präsenz, sie war sich sicher, dass sie der richtigen Spur folgte. Diese Frau war der Weg in die richtige Richtung. Mit einem guten Gefühl ging Ophelia in ihr Zimmer, nahm sich ein Buch und las noch eine Weile, aß schließlich und ging Abends ins Bett.


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Antworten Zuletzt bearbeitet am 18.06.2019 13:56.

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Re: * Moment of the Day

von Ophelia am 23.04.2019 18:49

Kleidung: rotes, schulterfreies Kleid (ich liebe warmes Wetter *-* da kann man Kleider tragen)
Haare: offen
Ich esse: Kinderriegel
Ich trinke: Pepsi
Ich rede mit: niemand (und wenn er aber kommt? dann laufen wir davon!!!)
Ich chatte mit: Ashley
Ich höre: den Wind
Ich sehe: meinen Laptop, meinen unaufgeräumten Schreibtisch, einen wunderschönen Blumenstrauß
Mir gehts: gut, ich hab bald meine Arbeit fertig
Ich bin: müde, aber gut gelaunt
Ich will: schnell vorrankommen
Ich sollte: einfach weiterschreiben, ich habs ja gleich
Ich wünsche: das ich noch ein schönes Ausflugsziel für morgen finde
Ich liebe: dieses warme Wetter *-*
Ich hasse: das es am Freitag wieder kalt werden soll
Ich denke: nur noch zwei, drei Seiten oder so, dann ist es geschafft
Ich mache heute noch: die Projektarbeit fertig schreiben, playen, GoT schauen, spazierengehen
Ich grüße: Ashley, Cos, Pan, Loyd, Nath, Tanner, und natürlich aaaaaalle anderen <33

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Re: * Moment of the Day

von Ophelia am 16.04.2019 23:12

Kleidung: Jeans, schwarzes T-shirt, bei meinem Schuh is die Sohle ab :(
Haare: oooooooffen
Ich esse: ich hab noch kalte Pizza im Rucksack o.O
Ich trinke: gerade? Southern-Comfort, Maracuja
Ich rede mit: Nateilein
Ich chatte mit: ab und zu mit meiner lieben Pan
Ich höre: die Livemusik und geschnatter von Leuten
Ich sehe: Naaaath, meinen Drink, potentielle Geschosse
Mir gehts: blendend
Ich bin: angetrunken?
Ich will: noch einen
Ich sollte: grad nichts
Ich wünsche: andere Lieder
Ich liebe: meine Stadt :)
Ich hasse: gerade gar nichts. Ich bin der Friede in Person xD
Ich denke: die Ideen wären soooo cool
Ich mache heute noch: noch einen? Nach Hause laufen, Spaß haben, an einem Lachkrampf sterben
Ich grüße: Nateilein mir gegenüber "Hey", Pan, Loyd, Alice, Lucy, Cos, Charly und aaaaalle anderen <3

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Re: Ophelia Lilith Rosier

von Ophelia am 31.03.2019 23:24

Die Zurückweisung, die Versetzung, die Enttäuschung, die dabei in ihr aufkamen, trafen Ophelia härter, als sie es gedachtt hätte. Doch auch Wut, große Wut mischte sich in die Gefühle. Doch all dies schob Ophelia beiseite. Sie hatte genug sich verarschen zu lassen, stattdessen widmete sie sich anderen Dingen nach der Schule. Es zog Ophelia in den Krankenflügel, wo sie, unter vorgetäuschter Besorgnis und Freundlichkeit versuchte herauszufinden, ob Katleya Wolfbanntränke bekommen oder gewollt hatte. Die Schwester auf dem Krankenflügel antwortete ihr natürlich nicht wirklich und lies sie auch sofort stehen, als eine Patientin sich übergab. Wütend, einfach stehen gelassen zu werden, folgte Ophelia ihr und erstarrte, als sie Jackie in einem der Betten liegen sah. Anscheinend wollte sie sich nicht behandeln lassen und schickte die Schwester schnell wieder weg. Dann trat Ophelia zu ihr, zog die Vorhänge um das Bett zu und wollte sofort wissen, was passiert war. Diese antwortete sofort, dass sie Abbey Dawn nach Askaban befördert hatte. Ophelia erstarrte erneut. Jackie erzählte, dass sie mit Hilfe von dem Typen, der ihren Vater getötet hatte, Abbey gefangen genommen hatte, allerdings nicht alles nach Plan gelaufen war und deren Freundin Lilith ebenfalls da war, weswegen Jackie nun im Krankenflügel lag. Ophelia wurde sofort wütend, Jackie hatte mehr als Glück gehabt, dass sie noch lebte, zudem hatte sie Ophelia versprochen, dass sie Abbey töten würden, Askaban empfand Ophelia nicht als befriedigend genug. Als Ophelia ihren Zauberstab von Jackie wollte, welche diese immer noch hatte, meinte sie, sie habe ihn Jessica gegeben. Erneut erstarrte Ophelia und wurde dann sehr wütend. Wie konnte Jackie es wagen ihren Stab jemand anderem zu geben, nur weil sie auf eine Selbstmordmission aufbrach, von welcher sie Ophelia nichts erzählte. Das sie Ophelia nicht in Gefahr bringen wollte, interessierte diese nicht. Sie fühlte sich hintergangen und als Jackie erzählte, dass sie sogar Vorbereitungen für ihren Tod getroffen hatte, wollte Ophelia sofort wissen, was in diesem Brief stand. Diese Antwortete natürlich nicht. Stattdessen versprach sie Ophelia, dass sie sowas nie wieder allein tat. Eine Weile sahen sich die beiden an, bis Ophelia zugab, wie sehr es sie enttäuscht hatte, dass Jackie am Abend zuvor nicht im Raum der Wünsche erschienen war. Dann fragten sie sich, wie das mit ihnen Laufen sollte, Jackie hatte sie ja davon überzeugt ihr noch eine Chance zu geben, aber sie hatte auch ihr Versprechen gebrochen, so etwas nicht allein zu tun. Als Jackie Ophelia fragte, ob sie glaubte, dass es funktionieren könnte, antwortete diese, dass sie es nicht wisse. Sie wusste nicht, ob sie beide treu sein konnte, geschweige denn, wie sie es auch nur ansatzweise ihren Eltern erklären solle. Auch Jackie war unsicher und meinte, sie würden beide viel einstecken müssen. Ihren Stolz, ihre Meinung, alles einfach. Und sie sollten nicht wieder so hineinstolpern, wie bisher. Zudem müsse Jackie erst einmal gesund werden und dann würde sich Ophelia an Lilith dafür rächen, was sie Jackie angetan hatte, auch wenn diese versuchte sie davon abzuhalten, weil sie Lilith für sehr gefährlich hielt. Doch Ophelia war dies egal. Sie würde sich an Lilith rächen, dafür, dass sie es gewagt hatte Jackie anzufassen. Diese fand Ophelias Wut anscheinend sehr anziehend, denn umgehend zog sie das Mädchen an sich und küsste sie fest. Zum Glück hatten sie bereits die Vorhänge um das Bett zugezogen, denn obwohl es nicht der Plan war, schliefen sie miteinander.
Anschließend lagen sie keuchen im Bett, sich einig, dass dies zwar sehr gut gewesen, aber eindeutig nicht so gewollt gewesen war. Das war nicht besprochen gewesen, doch keine von ihnen hatte eine Idee, wie es anders funktionieren sollte. Jackie machte Ophelia einfach verrückt, aber sie würde nichts eingehen können, wenn diese sie nicht wirklich akzeptierte. Zu oft hatte das Mädchen sie enttäuscht. Irgendwann erhob sich Ophelia, Jackie war müde, hatte Kopfschmerzen, es hatte sowieso keinen Sinn weiter darüber zu reden, lieber würde sie sich ihren Zauberstab holen. So verabschiedete sie sich von Jackie und machte sich auf die Suche nach Jessica.
Diese fand sie in der Bibliothek, wo sie mit Timothy an einem Tisch saß. Ophelia sprach sie auf den Zauberstab an, doch sie meinte, sie habe ihn nicht hier und holen würde sie ihn erst recht nicht. Das Mädchen sah es überhaupt nicht ein, dass Ophelia ihr Eigentum zurückbekommen sollte und so wurde Ophelia immer wütender. Sie hatte Jackie allerdings versprochen Jessica nichts zu tun, also beschloss Ophelia, dass Jackie ihren Zauberstab holen sollte und verzog sich, ehe jemand verletzt werden würde.
Trotzdem sehr wütend und gereizt machte sie sich auf den Weg auf die Ländereien, um etwas Dampf anzulassen. Dort traf sie auf Pandora, zunächst war sie unfreundlich zu dem Mädchen und stieß sie von sich, nicht dass sie ihr dann vertraute, aber sie erzählte ihr zumindest von der Situation mit dem Zauberstab. Pandora war verständnisvoll, meinte aber, dass Jackie Ophelia eindeutig verraten hatte. Sie hätte ihr sofort den Stab wiedergeben müssen. Jackie war eine Verräterin. Pandora versuchte Ophelia weiter zu beruhigen, was auch irgendwann funktionierte. Dann küssten sich die beiden Mädchen, bis sie irgendwann knutschend in der Wiese lagen. Nebenbei unterhielten sie sich weiter, flirteten und küssten sich hin und wieder. Pandora hatte Ophelia wirklich beruhigt, trotzdem hatte sie nicht vergessen, dass Jackie sie verraten hatte. Irgendwann lag Pandora mit ihrem Kopf an Ophelias Hals, diese streichelte ihr Haar und langsam schliefen die beiden unter dem Sternenhimmel ein.
Am nächsten Tag nach dem Unterricht war Ophelia im Aufenthaltsraum. Eigentlich mied sie den Raum, hier waren ihr meist zu viele Leute, aber sie suchte etwas, als Cosmea eintrat. Ziemlich erleichtert über das Treffen auf ihre Schwester erzählte Ophelia ihr alles was vorgefallen war, einschließlich ihrem, leider immer noch vorhandenen, Jackie Problem. Cosmea machte ihr erneut klar, dass das Mädchen sie verraten und betrogen hatte und Ophelia endlich ein für allemal einen Schlussstrich ziehen müsste. Und endlich, nachdem Ophelia sonst immer Jackie verteidigte, sah sie es diesmal ein. Cosmea hatte recht. Das Mädchen war schlecht für sie. Trotzdem tat es weh. Sie würde das nicht mehr an diesem Tag machen. Dazu war sie zu müde. Sie legte sich zu Cosmea auf das Sofa des Raumes und während ihre Schwester beruhigend ihr Haar streichelte, schlief Ophelia ein.
Die nächsten Tage vermied Ophelia das unangenehme Gespräch und mied einfach alle Menschen um sich herum. Am Hogsmeadewochenende, wo sowieso die meisten unterwegs waren beschloss Ophelia Jackie zu suchen. Sie fand sie auf der versteckten Wiese auf den Ländereien. Ophelia war von Anfang an schroff, forderte ihren Zauberstab, doch Jackie wollte ihn ihr nicht geben. Als Ophelia sie als Verräterin bezeichnete, meinte sie, sie wolle Ophelia nur beschützen, doch davon wollte Ophelia nichts hören. Jackie log von vorne bis hinten, hatte sie verarscht, hintergangen und verraten. Sie wollte das Mädchen nie wiedersehen. Jackie war wirklich ihr größter Fehler gewesen. Jemanden so an sich heranzulassen, ihr zu vertrauen und sich zu öffnen. Sich angreifbar zu machen. Es war ein riesen Fehler gewesen. Doch er war vorbei. Beendet und abgeschlossen, ein für alle Mal. Sie drehte sich um und lies Jackie zurück.
Am Waldrand angekommen, war sie wütend, sie lies es an einem Baum aus, als Katleya sie ansprach. Das Mädchen war wirklich lebensmüde. Doch eigentlich kam es Ophelia sogar gelegen. Sie hatte endlich die Möglichkeit Katleya mit ihren neuen Informationen zu konfrontieren und als das Mädchen sie reizte, sie als Mörderin und Hure bezeichnete, war es Ophelia genug. Zudem leugnete Katleya weiterhin, dass sie ein Werwolf war, doch inzwischen war sich Ophelia ganz sicher, trotzdem log das Mädchen. So zog Ophelia ihr Messer, und als Katleya weglief, stolperte diese in Scorpius hinein. Dieser stellte sich sofort vor Katleya und fing an Ophelia zu reizen. Er erinnerte sie an den Unbrechbaren Schwur, welchen sie hatte leisten müssen, der ihr verbot Katleya etwas anzutun. Ophelia erzählte ihm, warum sie wütend war. Katleya log sie an. Sie war ein Werwolf. Sie hatte getötet. Doch Scorpius glaubte Ophelia nicht. Oder viel mehr, er wusste was Katleya war und nahm sie in Schutz. Als dann auch noch Jessica hinzukam, reichte es Ophelia und sie ging.
Auf der Wiese blieb sie bei einem Baum stehen und fing an ihre Messer nach einander in dem Holz zu fernsenken. Hinter tauchte auf einmal jemand auf und Cosmea hatte Glück, dass sie es war, denn jeder andere hätte einen Dolch in die Brust bekommen. Sofort spürte ihre Schwester, dass bei Ophelia etwas nicht stimmte und diese erzählte sofort, was passiert war. Das Katleya ein Werwolf war, dass sie Jackie ein für allemal aus ihrem Leben gestrichen hatte und das Maya anscheinend gepetzt hatte. Katleya hatte gewusst, was Ophelia dem Mädchen angetan hatte und anscheinend war sie nicht die Einzige. Cosmea schaltete sofort, was das bedeutete. Sollte Maya erzählt haben, was passiert war, was Ophelia getan hatte, würde Ophelia dafür nach Askaban kommen. Ophelia erstarrte, soweit hatte sie nie gedacht. Sie bereute es nicht, aber sie hatte es nicht für realistisch gehalten, dass ihr sowas passierte. Zumindest nicht während der Schulzeit. Sie hätte vorsichtiger sein müssen. Maya mehr Angst machen, oder ihr Gedächtnis löschen. Doch Cosmea hatte bereits ein paar Pläne. Sie würden das zusammen hinkriegen.
Die nächste Zeit vermied es Ophelia irgendwie aufzufallen. Sie hatte immer noch die Hoffnung, dass Katleya es irgendwie anders herausgefunden hatte, und Maya doch nicht gepetzt hatte. Doch diese Hoffnung zerbarst, als sie eine Nachricht erhielt, dass sie noch vor Ende des Schuljahres bei Professor Mills erwartet wurde, einen genaueren Termin würde sie noch bekommen.
Wütend verzog sie sich auf die versteckte Wiese auf den Ländereien. Sie würde trotzdem noch abwarten müssen, bis Cosmea einen Plan hatte, sie wusste, dass sie anders nicht aus Hogwarts rauskam und vielleicht könnte man sie doch noch umstimmen. So mitten in ihren Gedanken schob sich auf einmal ein Gesicht über sie, welches sie schon seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen hatte. Lucy. Zuerst war Ophelia ruppig und abweisend. Sie fühlte sich von dem Mädchen im Stich gelassen, sie hatte sich damals, nachdem Jackie Schlussgemacht hatte zu ihr begeben und Ophelia nicht beachtet. Doch das Mädchen legte sich zu ihr und fragte was sie getan habe. Da erzählte Ophelia, dass Jackie sie verraten hatte und sie einfach niemandem vertraute, weil jeder sie nur hinterging. Doch Lucy meinte, sie habe es nie und sie würde es auch nie. Sie stand auf Ophelias Seite, sie war ihre beste Freundin. Ophelia lachte, Lucy wusste doch gar nicht, was sie alles getan hatte, doch das Mädchen wollte es gar nicht wissen. Ophelia war ihr wichtig, so oder so. Doch Ophelia war sich nicht sicher, Lucy würde genauso denken wie die meisten. Aber Lucy versprach ihr, sie niemals zu verraten. Dann gestand Ophelia, dass sie vermutlich das nächste Jahr nicht mehr hier sein würde, ohne Lucy zu sagen, was genau passiert war, doch diese Schlussfolgerte, was vermutlich geschehen sein könnte. Sie wirkte enttäuscht und besorgt, aber nicht so, als ob sie Ophelia nun hasste. Sie war enttäuscht, dass Ophelia dieser bösen Seite nachgegeben hatte, aber auch sie schien gewusst zu haben, dass es irgendwann geschehen würde. Lucy meinte, dass sie und Ophelia sich dann treffen müssten, notfalls heimlich. Sie wusste ja auch, als eine der sehr wenigen, dass Ophelia ein Animagus war, und versprach in den Ferien bei sich immer das Fenster für Ophelia offen zu lassen. Das freute Ophelia, so konnte sie jeder Zeit zu dem Mädchen, welche sie inzwischen auf sich gezogen hatte und Ophelia eher unabsichtlich mit doppeldeutigen aussagen reizte. Das amüsierte Ophelia, genauso wie Lucys rote Wangen, als sie es merkte. Irgendwann beugte sie sich vor und küsste das Mädchen, und da sie es zuließ und erwiderte machte sie weiter. Doch Lucy war sehr unsicher und zurückhaltend, was Ophelia wusste. Sie blieb sanft und in dem Rahmen, den Lucy anscheinend als ok empfand. Es wunderte sie auch nicht, als Lucy meinte, sie wäre sich bei allem so unsicher und wisse einfach nicht, was sie tun solle. Sie wartete auf den Richtigen für irgendwas, da konnte Ophelia ihr nicht wirklich helfen. Sie konnte nur weiter anbieten, dass Lucy einfach sagen solle, wenn es ihr zu viel wurde und das Mädchen stimmte zu. So küssten sie sich wieder, Lucy wurde zwar etwas mutiger, aber wirklich etwas traute sie sich nicht. Ophelias Hände ruhten brav an ihrer Taille. Als sie sich wieder einmal lösten, meinte Lucy, dass sie langsam zurücksollten und Ophelia stimmte ihr zu. Zuvor versprach ihr Lucy noch einmal, dass sie sie niemals verraten würde und sie schien es wirklich ernst zu meinen. Obwohl Ophelia sich geschworen hatte, niemals wieder jemandem zu vertrauen, so gab sie sich einen letzten Ruck. Lucy hatte sie wirklich noch nie verraten und sie würde es nicht tun. Eine letzte Chance. Sie verabschiedeten sich, Ophelia gab ihr noch einen Gute-Nacht-Kuss, welchen das Mädchen erwiderte. Ophelia war sich nicht sicher, ob sie sich, bevor sie Hogwarts verlassen musste nochmal sahen, also meinte sie Lucy solle auf sich aufpassen und an das offene Fenster denken. Diese versprach beides und lief dann zum Schloss. Ophelia sah ihr noch einen Moment schweigend nach, ehe sie in die Kerker, zu ihrem Schlafsaal aufbrach.
Am nächsten Tag war der Unterricht mal wieder langweilig, wie immer. Doch einen kleinen Spaß hatte Ophelia doch, als sie, während Professor Marshall während des Zaubertranksunterricht nicht hersah, dem kleinen, nervigen Timothy sein Messer aus der Hand nahm und ihm dieses fest über die Hand zog. Der Vater des Jungen war ein Blutsverräter und sein Sohn ein Weichei und Feigling, der auch gewiss nichts sagen würde. Zum Glück hatte es niemand bemerkt und als der Professor es sah, reagierte Timothy wie von Ophelia gedacht und behauptete er hätte sich selbst geschnitten, so wurde er in den Krankenflügel geschickt. Es war zwar nicht viel gewesen, aber das ganze hatte Ophelias Laune zumindest soweit gesteigert, dass sie den Rest des Tages gut überstand.
Nachts, Ophelia schlief ruhig in ihrem Schlafsaal, in dem Bett, welches am weitesten von den anderen weg stand, riss sie etwas aus dem Schlaf. Zunächst dachte sie, sie habe sich geirrt, doch dann war da wieder ein Geräusch und sie schob sich aus dem Bett, einen Dolch in der Hand. Sie sah sich um, bis sie unter dem Bett etwas vernahm, sie bückte sich und starrte, mit wütendem Ausdruck im Gesicht in die Augen einer verängstigten Clara. Die Gegenwehr des Mädchens half nichts, als Ophelia sie unter dem Bett heraus und nach oben zog. Sie erklärte zögernd, dass sie nach dem Buch, welches Ophelia ihr weggenommen hatte gesucht habe, doch davon wollte Ophelia nichts wissen. Clara hatte sich das Buch noch nicht wieder verdient und diese Aktion hatte nicht geholfen, dass sie es ihr wiedergeben wollte. Ophelia war sehr wütend, Clara würde für diese Unverschämtheit bezahlen. So stieß Ophelia das Mädchen vor sich her, bis sie im verbotenen Wald ankamen. Clara bekam Angst, bat Ophelia, sie doch einfach wieder gehen zu lassen, bis sie, mitten im Wald einen Stock nahm, nach Ophelia schlug und dann floh. Ophelia brauchte eine Weile, bis sie wieder ganz klar im Kopf war. Da sie keinen Stab hatte, konnte sie so Clara nicht finden, aber inzwischen hatte sie ihre Animagusgestalt perfektioniert, so verwandelte sie sich in eine Fledermaus und nahm so die Verfolgung auf.
Schon bald hatte sie Clara gefunden, doch anstatt direkt auf sie loszugehen, flog Ophelia ein paar Mal um das Mädchen herum, machte ihr Angst, in dem sie es rascheln ließ, oder mit den Krallen nach ihr Schlug. Als Clara verängstigt und verstört am Boden saß, verwandelte sich Ophelia hinter einem Baum zurück und kam so dem erschrockenen Mädchen. Ophelia ging gleich wieder auf Clara los, welche sich weigerte richtig zu antworten auf Ophelias fragen, was diese nur noch mehr reizte. Irgendwann hatte sie Clara, wieder mal, an den Baum gebunden, das Mädchen hatte bereits eine Verletzung an der Schulter und eine am Arm, als auf einmal jemand zwischen den Bäumen hervortrag und das Messer, welches Ophelia in der Hand gehalten hatte auf einmal neben ihr in der Luft schwebte. Ophelia trug nur ihr dünnes Nachthemd und war barfuß, als sie ihren Vater erkannte und ihr Gesicht sofort blasser wurde. Er fuhr sie sofort an, sie war nicht angemessen gekleidet, sie lies sich gerade noch jemandem, ihm, erwischen, zudem mischte sich Clara in ihr Gespräch ein, was davon zeugte, dass Ophelia sie nicht im Griff zu haben schien. Als Strafe lies Loyd seiner Tochter den Dolch jeweils tief und fest über die Wangen gleiten, so dass sofort das Blut an ihr runter ran, dann schlug er sie mit aller Gewalt in den Magen, als dass sie sich, um Luft ringend, zusammenkrümmte, darum bemüht ihre Tränen zu verbergen. Doch ihr Vater war noch nicht fertig. Er war enttäuscht von ihr. Sie hatte Clara anscheinend nicht im Griff, sie hatte sich ihren Stab abnehmen lassen und zudem hatte er Gerüchte gehört, dass sie Mädchen mit in ihr Bett nahm, statt sich um Schule, Ehe und Familie zu kümmern. Der krönende Abschluss war sein wisse, dass sie sich hatte erwischen lassen und zudem verraten wurde, was bedeutete, dass sie jemandem vertraut haben musste. Ophelia versuchte sich zu erklären, leugnete anderes, doch ihr Vater wies sie nur hart zurück und machte ganz klar, dass es eigentlich klar war, dass ein Mädchen, eine Tochter ihn nur enttäuschen würde. Das traf Ophelia. Sie wusste, dass ihr Vater sich immer einen Sohn gewünschte hatte und sie war stehst bemüht, seinen Anforderungen gerecht zu werden, aber sie hatte versagt, zu viel falsch gemacht in letzter Zeit. Dann wandte sich Loyd Clara zu, Ophelia hatte ihm erzählt, wer sie war und machte dem Mädchen klar, dass sie lieber mal tun sollte, was von ihr verlangt wurde, sonst würde er sich ihr annehmen. Dann löschte er alle Erinnerungen des heutigen Abends, in denen er vorkam, aus dem Gedächtnis des Mädchen, drehte sich um und verschwand mit der Anweisung an Ophelia, dass diese bis zum nächsten Tag ihren Stab zurückholen sollte und dann bei ihm im Büro, er hatte kurzfristig eine Stelle in Hogwarts angenommen, um seine Töchter im Blick zu haben, erscheinen sollte.
Ophelia sah ihm noch einen Moment nach, blass und ihre Wangen blutverschmiert, dann sank sie zu Boden, bis Clara wieder etwas zu sich kam. Ophelia war froh, dass das Mädchen sich nicht daran erinnern konnte, wie Loyd mit ihr umgegangen war, sie beantwortete ihr auch keine Fragen, was denn mit ihrem Gesicht passiert war. Sie riet Clara nur, dass sie endlich einsehen sollte, dass sie eine Verschwendung des reinen Blutes sei und das es schlimmeres als Ophelia gab, wenn sie dies nicht bald änderte. Clara war total fertig, fing an zu weinen, nachdem Ophelia ihr noch ein paar Tritte verpasst hatte, sie losgemacht und sie auf den Boden gefallen war. Doch sie lies Ophelia endlich die gewünschte und geforderte Antwort hören, entschuldigte sich dafür, dass sie so eine Verschwendung sei. Ophelia nickte, zog das Mädchen, welches selbst nicht mehr wirklich laufen konnte nach oben und ging mit ihr zurück zum Schloss, der Morgen brach bereits an. Clara lies sie einfach irgendwo dann am Boden liegen und verzog sich selbst in ihren Schlafsaal, wo sie die Wunden an ihren Wangen kurz reinigte, heilen konnte sie sie ja nicht und in den Krankenflügel würde sie niemals gehen. Dann wusch sie sich, zog was Frisches an und legte sich zurück ins Bett. Ihre Gedanken kreisten allein darum, wie sie an ihren Stab kommen sollte, wie sie Jessica dazu bringen konnte ihn ihr wiederzugeben. Während alle anderen zum Unterricht aufbrachen, blieb sie weiter liegen.
Erst am Nachmittag stand sie auf und machte sich auf die Suche nach Jessica, welche sie bei einem Spaziergang am See fand. Sofort stürzte sich Ophelia auf das Mädchen, versuchte sie zuerst mit Worten, dann, als Jessica nicht nachgab, mit Gewalt sie dazu zu bringen, ihr ihren Stab wiederzugeben. Jessica wehrte sich sehr dagegen, weigerte sich, Ophelia würde sonst Menschen verletzten, aber diese lachte nur, dass könne sie auch so. Schließlich machte sie Jessica so viel Angst, bis diese unter Tränen zu ihrer Tasche deutete und Ophelia tatsächlich darin ihren Stab fand. Sie war unglaublich erleichtert. Sie lies Jessica los und wollte gehen, als diese anfing sie anzugreifen. Eher genervt wehrte Ophelia die Zauber ab, wollte gerade zu einem Gegenangriff übergehen, als Nathaniel auftauchte. Dessen Augen wurden mit einem Mal wieder glasig und er ging auf Ophelia los. Zunächst konnte sie ihn gut abwehren, doch dann war er in zwei schnellen Schritten bei ihr, brach ihr die Zauberhand, die Linke, packte ihren Hals und drückte fest zu. So gut es ging, versuchte sie sich zu wehren, doch Nathaniel war einfach stärker, immer weniger Luft bekam sie, die Schnitte an ihren Wangen waren auch wieder aufgegangen und bluteten. Da Schritten Jessica und Pandora ein, brachten sie beide auseinander und beruhigen Nathaniel. Die Zeit nutze Ophelia, um ihren Stab wieder einzusammeln und sich aus dem Staub zu machen.
Kurz darauf trat sie durch die Tür des Büros ihres Vaters, welcher gerade Hausarbeiten korrigierte und sie sofort auf ihr missratenes und ruiniertes äußeres ansprach. Sie sah wirklich sehr mitgenommen aus, ihre Klamotten dreckig, ihre Wangen offen, ihr Handgelenk gebrochen und ihr Hals mit einem gut sichtbaren Würgemal. Die Aussage, dass sie nichts hatte ändern können, weil ihr Handgelenk gebrochen war, endete nur damit, dass sie gefälligst auch mit der rechten so gut sein sollte wie mit der linken. Das war Ophelia normal auch, nur das Heilen wagte sie sich nicht. Loyd war wütend und gereizt von Ophelia, machte ihr wieder klar, wie Dumm und Unvorsichtig sie sich verhalten hatte, jedes Gegenargument schmetterte er ab, davon wollte er nichts hören. Ophelia machte ihm Schande, wenn sie mal die Familie übernehmen wollte, müsse sie sich viel besser anstrengen, dass war auch ihr selbst klar. Sie war wütend auf sich selbst, weil sie so viele Fehler begangen hatte. Dann merkte ihr Vater noch an, dass er dabei war zu versuchen, Ophelia auf der Schule zu halten. Schließlich sollte sie hier eigentlich Kontakte knüpfen und eventuell einen Ehemann finden. Doch die Schule war, so fand Ophelia, was das anging einfach unbrauchbar geworden. Dann war Loyd fertig und befahl, so konnte man es nennen, Ophelia zu gehen. Zudem meinte er, dass sie in diesen Ferien nach Hause kommen müsse, sie hatte die letzten Ferien meistens wo anders, und die davor bei Jackie verbracht, er müsse wohl ein paar Lektionen wiederholen. Ophelia stellten sich die Nackenhaare auf, doch sie nickte nur, sie würde sich seinem Willen beugen. Dann wies er sie noch an, Cosmea mitzuteilen, dass sie auch mal bei ihm erscheinen sollte. Auch das würde sie tun. So verlies sie sein Büro, schloss die Tür und ging noch eine Weile spazieren. Ihre Wunden hatte ihr Vater für sie geheilt, und gefordert, dass sie am nächsten Tag, wenn sie wieder zu ihm kommen sollte, ordentlich und angemessen aussah.
Doch für diesen Tag blieb Ophelia noch ein wenig an der Brücke hängen und sah in die Tiefe, als eine ziemlich fertig und nicht gerade fit aussehende Morelia auf sie zukam. Ophelia begutachtete sie und die Mädchen kamen ins Gespräch, wobei beide eher distanziert waren. Ophelia wollte zu gerne wissen, was mit Morelia los war, doch diese Antwortete ihr nicht und schien sie nur damit reizen zu wollen, dass Ophelias Vater nun an der Schule war und Ophelia deswegen nicht weiter machen könne wie bisher. Doch diese meinte nur, sie wisse nicht wieso, sie ging ja selbst, sowieso nicht davon aus, dass sie noch länger an der Schule bleiben würde. Dann kamen sie auf ihre Welt, die Reinblüterwelt, zu sprechen und Morelia meinte, dass sie sich diesen Anforderungen nicht mehr fügen würde. Ophelia wurde sauer, so hatte sie mehr von Morelia erwartet, dass dies ein Mädchen war, dass die Verantwortung des Blutes genauso ernst nahm wie sie. Morelia wurde ebenfalls gereizt und meinte, sie würde sich einfach nur nicht mehr missbrauchen, misshandeln und vergewaltigen lassen. Ophelia nickte leicht, sie wusste, was das Mädchen meinte, zumindest was die ersten beiden Dinge betraf, ihr Vater war nicht anders, doch er würde niemals zulassen, dass Ophelia von jemand anderem auf diese Weise angefasst würde, also wollte sie ihr zuhören. Was dies betraf, so sah es Ophelia so, dass sie sich erlaubte ihre Sexualität freiauszuleben. Ihr Vater tat nichts anderes, trotzdem wusste sie, dass sie einmal einen Mann heiraten würde, um mit ihm das reine Blut weiter zu vererben. Doch dem Mann würde sie zustimmen, und nicht allein ihren Eltern die Wahl überlassen, zumindest würde sie sich von ihm anfassen lassen wollen. Morelia erzählte dann, dass es anscheinend bei den niedrigen Reinblüter Familien oft sehr fanatisch zuging, vermutlich weil sie nicht das Ansehen hatten und darum kämpfen mussten. Morelia wurde bereits mit einem Jahr einem Jungen versprochen, dem sie fast schon gehörte, mit dreizehn wurde es offiziell gemacht. Ophelia schüttelte den Kopf, sie traute ihrem Vater alles zu, aber sie ging davon aus, dass seine eigenen Töchter, sowenig er auch von Mädchen halten mochte, für ihn über jedem anderen, und sei es ein Junge, standen. Ihre Eltern hätten sie niemals Putzzauber lernen lassen, dafür war selbst die Tochter zu schade. Morelia erzählte davon, und dass sie immer nur getan hatte, was von ihr gefordert wurde. Ophelia hörte ihr zu und nickte, doch Mitleid würde Morelia sicher nicht von ihr bekommen, Ophelia hatte ihr, ihrer Ansicht nach schon genug geholfen, sie hatte mit ihr etwas getan, um daraus auszubrechen und das sollte als Hilfe genügen. Dann gestand ihr Morelia auch noch, dass, aufgrund von einer Eileiterschwangerschaft, eines verlorenen Kindes und folgender Folterung keine Kinder mehr bekommen konnte. Ophelia schüttelte den Kopf, so etwas dummes von ihren Eltern. Sie hatten sich ihr eigenes Kind und Werk kaputt gemacht, nachdem sie Jahre in sie investiert hatten. Nicht sehr schlau, aber Morelia war dadurch frei. Sie hatte keinen Wert mehr, wenn sie ihr Blut nicht weitervererben konnte. Doch das Mädchen meinte, dass sie nicht frei sein würde, es gäbe die Wahl, dass ihre Eltern es vertuschten, oder ihr ihren Namen und ihr Erbe wegnahmen, und sollte dies geschehen, so meinte Morelia, brachte sie sich lieber um. Das Verstand Ophelia, für sie wäre es auch vorbei, sollten ihre Eltern sie ihres Namens und ihres Standes enterben. Darüber sprachen sie noch eine Weile, was Morelia vorhatte, warum sie Ophelia davon erzählte und das Ophelia sie vermutlich mehr verstand, als die meisten anderen. Dann korrelierte Morelia noch einmal, sie würde sich umbringen, wenn sie bei ihren Eltern belieben müsste, sie würde vor ihnen fliehen, um sich zu retten. Das verstand Ophelia, sie tat es wirklich.
Sie unterhielten sich noch ein wenig, bis Ophelia sich dann verabschiedete und sie in ihre Schlafsäle gingen.
Am nächsten Tag versuchte Ophelia ein wenig Ruhe zu finden und legte sich auf die Wiese am See, als Pandora hinzukam. Diese bemerkte sofort, dass etwas nicht in Ordnung war, Ophelias Kleidung war viel Ordentlicher als sonst, sie folgte dem Wunsch ihres Vaters, und trotz einer dicken Make-up Schicht sah man das leichte Würgemal. Pandora legte sich zu ihr und strich darüber, während Ophelia erklärte, dass alles in Ordnung sei und das wichtigste war, dass sie ihren Stab wiederhatte. Pandora nickt, sie sahen sich noch ein wenig das schöne Wasser an, bis Pandora dann auch bald wieder ging.
Kurz nachdem Pandora gegangen war, erschien Jessica. Sie schien unsicher. Ophelia entdeckte sie sofort und gleich ging ein Gezanke los. Jessica war empört, dass Ophelia immer noch an der Schule war und dass diese wohl nach Askaban gehörte. Ophelia lies sich das ganze natürlich nicht gefallen, hielt sich aber zurück Jess anzugreifen. Als dann auch noch Lucas hinzukam, welcher ebenfalls sehr kontraproduktive Kommentare von sich gab. Doch Ophelia lies sich nicht dazu verleiten wen anzugreifen, bis Jessica meinte, sie in den See schmeißen zu müssen. Das wehrte sie ab und lies Jessica durch die Luft fliegen. Im nächsten Moment, Lucas war gerade eingeschritten war ihr Zauberstab weg. Als sie sich umdrehte stand zu ihrem Schock ihr Vater hinter ihnen, mit den Zauberstäben der dreien in der Hand. Er wirkte gereizt und zog ihnen allen Hauspunkte ab. Jessica, welche meinte, sie würde die Strafe von Lucas auf sich nehmen, würde im nächsten Jahr bis zu den Weihnachtsferien jede Woche nachsitzen müssen. Dann zog Loyd Ophelia mit sich.
Am Waldrand hielt er ihr sofort eine Standpauke darüber, dass sie sich nicht so Reizen lassen sollte, sondern darüberstehen müsse. Ophelia versuchte sich zu verteidigen, aber am Ende blieb ihr nichts anderes übrig, als sich zu beugen. Loyd gab ihr den Stab wieder und meinte er würde versuchen das ganze Problem, dass sie drohte von der Schule zu fliegen zu regeln. Daraufhin verschwand er.
Am nächsten Tag ging Ophelia wieder nicht zum Unterricht, sie sah sowieso keinen Sinn darin. Stattdessen erhielt sie einen Brief von Professor Mills, die Rektorin. Sofort war ihr klar, was diese wollte, doch als sie vor dem Büro stand, setzte sie eine Unschuldige Miene auf und trat ein. Professor Mills war sehr kalt, als sie Ophelia mitteilte, was diese ja schon wusste. Sie tat weiterhin so, als wüsste sie nicht, worum es geht, doch Professor Mills, machte ganz klar, dass sie Maya und ihren Zeugen glaubte. Sie legte Ophelia den Rauswurf vor und teilte ihr mit, dass der Fall an die Auroren weitergegeben wurde. Da klopfte Cosmea an die Tür, auf der Suche nach ihrer Schwester. Professor Mills klärte sie sofort auf und befahl Ophelia die Taschen zu packen und Cosmea, auf sie aufzupassen, bis die Auroren kamen. Sie nahm der geschockten Ophelia noch ihren Zauberstab ab und so gingen die Geschwister in den Slytherin Gemeinschaftsraum.
Obwohl Ophelia damit gerechnet hatte, bekam sie etwas Angst und war froh, dass ihre Schwester da war. Diese gab ihr ein Zettel und meinte, so würde Ophelia rauskommen. Sie meinte auch, dass sie sie begleiten wolle, doch Ophelia schüttelte den Kopf. Cosmea wäre hier sicherer. Dann lagen sich die beiden in den Armen und selbst Ophelia kamen ein paar Tränen. Schließlich packten sie Ophelias Tasche und Cosmea legte ihr noch ihre Kette um Ophelias Hals. Da sie recht kurz war, lag sie eng und störte sich nicht mit Caros Kette. Zu guter Letzt musste Ophelia Cosmea noch niederschlagen, da diese ihr ihren Zauberstab gab und es glaubhaft wirken musste. Die Geschwister umarmten sich noch einmal fest, dann machte sich Ophelia auf den Weg. Möglichst leise ging sie zur Peitschenden Weide, wo laut Cosmeas Zettel ein Geheimgang sein musste. Diesen Fand sie dann auch, ging hindurch und kam, sehr erleichtert, der Heulenden Hütte wieder raus.
Doch lange zum verschnaufen hatte Ophelia nicht, den jemand schien in der Hütte rumzuschleichen und kurz darauf stand sie einer Frau mit erhobenen Zauberstab gegenüber. Sie war zickig und wollte wissen, was Ophelia hier tat. Doch das ging sie nicht an. Dann entwaffnete sie Ophelia und war ihren Zauberstab die Kellertreppe hinunter. Ophelia wurde sauer, doch sie hatte keine andere Wahl und folge dem Stab, fest davon ausgehend, dass gleich die Tür hinter ihr zuging, doch nichts passierte. Als sie wieder nach oben kam, war die Frau verschwunden. Erschöpft lies sie sich auf die Couch fallen, doch nach einer Weile hörte sie, wie die Frau von oben wieder runterkam. Sie ließ nicht locker zu erfahren, warum Ophelia nicht in der Schule sei und diese meinte sie würde dort nicht mehr hingehen. Doch Shayla schien zu spüren, dass sie nirgendswo hinkonnte und bot Ophelia an, dass diese bei ihr schlafen könne. Nach kurzem Zögern nahm diese an, sie hatte nichts zu verlieren.
Kurz darauf kamen sie in dem großen Anwesen an, Shayla zeigte ihr ein kleines Zimmer wo sie ihre Sachen abstellte. Dann ging sie in die Küche wo Shayla ihr missgelaunt etwas zu essen gab. Anscheinend befanden sie sich im Haus von Alexander Grindlewald, Shayla war seine Freundin und angepisst, dass er gefangen war. Bevor Shayla Ophelia noch rausschmeißen konnte, verzog diese sich und ging schlafen.
Am nächsten Morgen wachte sie erholt auf, glücklich darüber, dass sie nicht mehr in dieser dämlichen Schule sein musste. Sie ging in die Küche, wo Shayla bereits frühstück bereitet hatte. Ophelia setzte sich und aß. Shayla schien etwas entspannter zu sein als am Vortag und erkundigte sich erneut, warum Ophelia hier, und nicht in der Schule war. Diese dachte nach, vermutlich würde darüber sowieso bald eine Nachricht kommen, also konnte sie es auch erzählen. Sie meinte, sie sei von der Schule geflogen, weil sie eine Mitschülerin gefoltert und an ihr die Unverzeihlichen angewendet hatte. Das schien Shayla zu gefallen. Sie unterhielten sich noch eine Weile, doch als es dann um Alexander ging wurde die Stimmung kälter, so dass Ophelia sich entschied spazieren zu gehen.
Sie spazierte über den Friedhof von Godric´s Hollow, hier rechnete sie nicht unbedingt damit, dass jemand sie fand. Sie sah einen jungen Mann, welcher Blumen auf ein Grab zauberte und sprach ihn darauf an, dass er nicht mal geschaut hätte wegen Muggeln. Die beiden kamen in eine Diskussion, wobei Ophelia wieder mal anfing zu flirten, das letzte Mal war schon wieder viel zu lange her. Doch die Art des Jungen regte sie schnell auf. Er war langweilig, überanalysierend und pingelig. Irgendwann hatte Ophelia darauf keine Lust mehr und ging.
Am Abend, sie wusste, dass Hogsmeadewochenende war, flog sie als Fledermaus in den Wald. Vielleicht konnte sie ja jemanden belauschen. Sie warte und irgendwann sah sie wirklich jemanden durch den Wald kommen. Es war Lucy. Sofort flog sie los, drehte ein paar Runden, um sicherzustellen, dass sonst niemand da war und lies sich auf Lucys Schulter nieder. Das Mädchen erkannte sie sofort und tadelte sie für ihr dummes Verhalten, welches zu ihrem Rauswurf geführt hatte. Ophelia landete vor ihr und verteidigte sich. Lucy wirkte verärgert, Jessica hatte ihr erzählt, dass Ophelia sie angegriffen hatte, aber anscheinend vergessen zu erwähnen, dass Ophelia nur ihr Eigentum, ihren Stab, wiederhaben wollte. Doch das war Lucy egal, sie wollte nicht, dass Ophelia ihren Freunden, oder sonst irgendwem wehtat. Diese spannte sich sofort an und erklärte, dass Lucy doch gesagt habe, sie akzeptiere sie, wie sie war. Sie diskutierten ein wenig, bis Lucy Ophelia wieder beruhigt hatte. Dann fragte sie sie, wie eigentlich die Trennung von Jackie war, weil Jessica anscheinend auch da Andeutungen gemacht hatte. So erzählte ihr Ophelia davon, wie zunächst Jackie Schlussgemacht hatte, aber irgendwie immer wieder zu ihr kam und sie wieder rumgekriegt hatte, obwohl sie eigentlich abgeschlossen hatte, wie Jackie sie letztendlich verraten hatte und dann Ophelia mit ihr endgültig Schlussgemacht hatte. Lucy hörte genau zu und nickte dann. Sie verstand, warum Ophelia sich verrate fühlte und dass es nicht richtig von Jackie gewesen war immer wieder zu kommen. Während des ganzen hatte Ophelia Lucy an sich gezogen. Sie witzelten noch ein bisschen rum, bis Lucy einmal stolz meinte, dass sie nicht mal rot geworden sei, als Ophelia sie berührt hatte. Das sah Ophelia direkt als Herausforderung und innerhalb von kürzester Zeit hatte sie es doch wieder geschafft. Sie küsste Lucy und nach anfänglicher Zurückhaltung ging das Mädchen sogar darauf ein. Normalerweise brach Lucy irgendwann sehr verlegen ab, aber diesmal schien sie es wirklich zu genießen und sich darauf einzulassen. So wurde Ophelia forscher und mutiger, wobei sie immer noch sanft und vorsichtig war, um Lucy nicht zu verschrecken. Zu ihrer Freude schien es Lucy zu gefallen, und sie lies mehr zu. Letztendlich lagen sie, Lucy ohne Kleidung und etwas geschafft aneinander gekuschelt. Ophelia zauberte eine Decke herbei, wickelte da Mädchen darin ein und hielt sie sanft fest, während sie einschlief. Es hatte ihr Spaß gemacht, Lucy diese Freude zu machen und so schlief auch sie zufrieden ein.
Am nächsten Morgen wachte sie früh auf, Lucy immer noch in ihrem Arm. Ophelia strich dieser noch einmal sanft über die Haare, ehe sie sich sanft von ihr löste und sich davon machte. Sie kehrte in das Manor von Grindelwald zu Shayla zurück, welche ihr immer noch gestattete bei ihr zu wohnen. Die nächste Zeit vermied sie es eher dieses Haus zu verlassen und beschäftigte sich mit Lernen, Dinge, von denen sie dachte, dass es wichtig war, oder sein würde. In ihr Elternhaus ging sie nicht zurück, obwohl ihr Vater dies sicher von ihr erwartete. Doch er würde sich sicher melden, wenn es wichtig war, und vor diesem Zeitpunkt sah Ophelia es nicht ein, sich das anzutun.
Nach einiger Zeit, in welcher sie höchstens im Garten, oder im nahgelegenen Wald war, ging Ophelia nach London. Es war dunkel und zudem hatte sie sich ihre Kapuze tief ins Gesicht gezogen, als sie durch die Straßen ging, schließlich wurde sie noch gesucht. Da entdeckte sie Tom, welcher sich gerade an einem Auto zu schaffen machte. Sie grinste, trat vor und erschreckte ihn sehr. Ophelia machte sich nicht wirklich sorgen, für sie war Tom keine Gefahr, so ihre Ansicht, obwohl der Junge meinte, er überlege die Auroren zu rufen. Doch Ophelia war sich sicher, dass sie vorher verschwinden würde. Nur hoffte sie, dass weder Jackie noch Lucy wirklich viel mit Tom redeten, er war ja eher ein beschützerischer Bruder. Als er meinte, dass sie den beiden dann, wenn die Auroren sie hätten, nicht mehr zu nahekommen könnte, wüsste sie nicht, was sie getan haben soll. Doch Tom meinte, er hatte eigentlich kein Interesse, sich in das ganze einzumischen, was Ophelia nur recht war. Er versuchte Ophelia zu reizen, bezeichnete sie als Schlampe, aber sie belächelte das ganze nur, genauso wie seine Aussage, dass er keine Angst vor ihr hätte. Sie meinte nur, dass schließlich sowohl er als auch seine Schwestern sie für gut genug befunden hätten. Als Tom das Auto kurzschloss, setzte sie sich kurzerhand auf den Beifahrer sitz und sah ihn an. Sie machte es sich bequem, und als er meinte, sie wolle sicher nicht mit ihm eine Spritztour machen, weil es ein Muggelauto war, meinte sie, da es gestohlen war, könnte sie das Muggel sicher übersehen. Tom fuhr sehr rasant an, was Ophelia, was sie niemals zugeben würde, sich an den Sessel klammern lies. Sie entspannte sich mit der Zeit ein wenig, so dass die beiden sich unterhalten konnten. Tom machte sowas anscheinend öfter, also Autos klauen, Straßenrennen fahren und solche Sachen. Ophelia war sehr spöttisch, für sie waren diese Muggelsachen nie wirklich ernst und wirkten eher wie ein Spiel für sie. Als er meinte, er wurde schon öfters verhaftet, da er schlecht Muggel verzaubern konnte lachte sie nur. Irgendwann wies sie ihn an anzuhalten, stieg aus, zwinkerte ihm nochmal zu und verschwand dann einfach, wieder zurück in das Grindlewald Manor.
Die meiste Zeit hielt sich Ophelia immer noch bedeckt. Mit Ausnahme von ein paar Ausflügen in den Wald von Godric´s Hollow blieb sie in dem Manor, in welchem sie sich gar nicht mal so unwohl fühlte. Bei einem dieser Ausflüge, lief ihr Jackie über den Weg. Sie war nicht wirklich scharf darauf ihrer Ex-Freundin zu begegnen, aber sie würde sich sicher nicht verstecken. Also trat sie Jackie in den Weg, welche wie nicht anders zu erwarten nicht gerade gut auf Ophelia zu sprechen war. Obwohl Ophelia ihr, laut ihren eigenen Worten, egal war, wollte sie sich nicht aus deren Angelegenheiten raushalten. Doch Ophelia meinte, dass Jackie sowieso keine Möglichkeit mehr hätte sich irgendwo einzumischen, schließlich hatte sie das Mädchen aus ihrem Leben gestrichen. Doch Jackie schien darauf bestehen zu wollen, dass sie immer noch mehr von Ophelia wusste als andere, beispielsweise, dass Ophelias Eltern keine Ahnung hatten, dass diese mit Frauen schlief. Als Jackie dann auch noch meinte, dass sie Beweise hätte, wurde Ophelia innerliche etwas unruhig. Ihre Eltern würden sie umbringen, wenn sie das erfahren würden. Doch Jackie war einfach nur sehr ruhig, selbstsicher, dass sie genug gegen Ophelia in der Hand hatte. Als sie dann aber auch noch meinte, sie würde Cosmea da mit reinziehen, weil diese Ophelia gedeckt hatte wurde Ophelia richtig wütend. Es war nicht Cosmeas Schuld, sie hatte einfach nur zu ihr gehalten. Jackies Ruhe machte Ophelia nur umso wütender, das Mädchen hatte kein Recht Ophelias Eltern von ihrer Sexualität zu erzählen. Auf einmal hielt sie ihren, bzw. Cosmeas Zauberstab in der Hand, sie hatte gar nicht bemerkt, wie sie danach gegriffen hatte. Doch selbst sie wusste, dass es sehr unklug wäre Jackie, oder irgendjemand anzugreifen. Also versuchte sie es, in dem sie erzählte, dass sie wusste, das Tom Autos stahl, oder das Lucy nicht so unschuldig war, wie Tom dachte. Doch Jackie antwortete nur, dass sie keine Geschwister habe. Ophelia atmete tief durch, sie wusste nicht, was sie tun sollte, Jackie bestand immer noch darauf, dass sie tun würde, was sie wollte. Als Ophelia meinte, dann müsse sie sie wohl töten blieb sie ruhig und meinte, dass würde Ophelia nicht tun. Doch diese war sich nicht sicher. Sie war sich nicht sicher, wie sie mit Jackie umgehen sollte, am liebsten wollte sie das Mädchen einfach nicht mehr sehen. Sie hatte sie so sehr verletzt und betrogen, dass würde sie niemals vergessen können, genauso wenig, wie das Gefühl, zu lieben und geliebt zu werden, welches sie vorher nie wirklich und so gekannt hatte. Die einzige Person, welcher sie bis zu diesem Zeitpunkt vertraut hatte, war ihre Schwester gewesen. Es war zum Verzweifeln, Jackie war ungesund, Gift, aber gleichzeitig verlockend. Doch sie würde wiederstehen, niemals wieder würde sie sich so verletzten lassen. Und sollte Jackie wirklich ihr Geheimnis verraten wollen, würde sie sie daran hindern. Es ging ihre Eltern nichts an. Warum wollte Jackie das tun? Ihre Wege hatten sich getrennt, so wie ihre Leben. Sie sollte sich einfach raushalten. Und das machte Ophelia sehr wütend, diese Überheblichkeit, diese Selbstsicherheit. Und gleichzeitig machte sie es an. Es war wirklich verflucht mit Jackie. Diese wollte sich nicht rumkommandieren lassen, nicht schweigen. Also blieb Ophelia nur noch eines übrig, außer das Mädchen zu töten, was in ihrer momentanen Situation nicht sehr schlau war. Hoffen, dass ihre Eltern Jackie niemals glauben würden. Und wenn sie so darüber nachdachte, warum sollten sie überhaupt? Beweise konnte man Fälschen. Und sie würden doch ihrer eigenen Tochter mehr glauben, als irgendeinem Mädchen, dass behauptete mit Ophelia geschlafen zu haben, diese war sicher nur neidisch, oder wollte ihr was auswischen. Darauf baute Ophelia dann einfach. Sie wollte eigentlich gehen, doch irgendwie stachelten sich die Mädchen doch weiter an. Als Ophelia meinte, dass Jackie sowieso nur log, so auch beispielsweise bei Jessica und deren ersten Mal, meinte Jackie, dass Ophelia ihr halt einfach nicht so wichtig war, und dies tat weh. So sehr Ophelia es auch hasste, es tat weh das zu hören, doch sie ließ sich nichts anmerken. Sie war Jackie los. Und das war gut so. Auch als Jackie sie als Mörderin bezeichnete, blitze das an ihr ab. Sie hatte nur einfach getan, zu was Jackie zu feige war, egal was diese über Nutzen sagte. Ophelia drehte sich irgendwann um und wollte gehen, als Jackie wieder mit ihren Eltern anfing, auf die Reaktion freute sie sich. Doch Ophelia atmete nur tief durch, sie würden Jackie nicht glauben, und wenn diese es nicht lassen konnte, sollte sie es doch versuchen. Auch die weitern Stachellein ignorierte sie, hatte sie doch besseres zu tun. Sie schaute sich noch einmal um, als sie Jackie lachen hörte, ein lachen, dass sie so nicht kannte, welches ihr aber, ärgerlicherweise, gefiel. Schnell wand sie sich ab, disapparierte zurück in das Manor, in dem sie bei Shayla wohnte und verzog sich, ohne gesehen zu werden in ihr Zimmer.
Gut gegessen, sowohl die Hauselfen als auch Shayla kochten gut, machte Ophelia sich auf den Weg nach Little Hangelton. Sie wollte sehen, ob es etwas in der Nähe ihres Heimes, Neues gab. Sie fing im Wald an, wo sie auf Pandora traf. Zunächst wusste sie nicht, wie das Mädchen auf sie reagierte, schließlich war es auch für sie etwas überraschend gewesen, dass Ophelia wirklich von der Schule geflogen war. Doch nach dem ersten Schrecken, fingen die beiden, wie gewöhnlich an zu flirten. Dabei zeigte Pandora auch, dass sie besorgt zu sein schien. Während ihrer Unterhaltung berührten sie sich wie nebenbei, Ophelia meinte auch, dass sie aufpassen würde, Pandora müsse sich keine Sorgen machen. Und Hogwarts hatte sie sowieso nur genervt und die Zukunft, die sie damit hätte haben können, nur gestört. Das war nichts gewesen, was sie gewollt habe. So standen die Beidem in dem Wald, als auf einmal Loyd, Ophelias Vater hinter sie trat, gerade, als Pandoras Hand sanft an Ophelias Wange ruhte. Beide wirbelten zu ihm herum, er wirkte sehr schlecht gelaunt und fuhr Ophelia gleich an, packte sie grob am Kinn und machte ihr klar, dass sie Schande über die Familie gebracht habe und sie dafür büßen würde. Sie hatte ihre Rechte verspielt. Doch was Ophelia noch mehr auffiel, war, dass Pandora und ihr Vater sich zu kennen schienen. Und da wusste sie nicht, wie sie damit umgehen sollte. Pandora versuchte sich zwischen Ophelia und Loyd zu stellen, doch dieser hob sie einfach hoch, es sah vertraut aus, was Ophelia noch mehr verwirrt. Doch als er sich wieder ihr zu wand, machte er klar, dass sie jede letzte Achtung bei ihm verloren hatte. Panik stieg in ihr hoch, als er meinte, sie stehe nun auf einer Stufe mit den Hauselfen. Das konnte nicht sein. Nein. Sie sah ihren Vater an, sie würde alles dafür tun, damit dies nicht geschah. Sie hatte wirklich Angst. Loyd erklärte Pandora, von der er sich eine Haarsträhne um den Finger gewickelt hatte, dass Ophelia seine Verantwortung war, bis diese verheiratet war. Und die Zeit bis dahin, würde seine Tochter auf den Knien den Boden putzen, wie es für ein Gesindel angemessen war. Sie wich zurück, er sollte sie lieber verstoßen als das, doch das konnte er nicht, sie war die letzte richtige Rosier. Er würde sie niemals gehen lassen, aber sie hatte die Familie und die Ehre beschmutzt, wusste er Bescheid? War Jackie bei ihnen gewesen und er hatte ihr geglaubt? Sie hoffte nicht. Doch er sagte nichts mehr dazu. Er hatte sie an den Haaren gepackt und schmiss Ophelia jetzt auf den Boden. Dort blieb sie liegen, es würde ihn noch mehr reizen, wenn sie aufstehen würde. Sie war Abschaum für ihn. Das machte er ihr ganz klar. Sie sollte, bis sie, falls dies jemals geschehen würde, seine Ansicht zurückerlangt hatte, oder verheiratet wurde, die Arbeiten eines Hauselfens erledigen. Ophelia starrte ihren Vater an. Das konnte er doch nicht tun. Nicht zu seiner eigenen Tochter. Doch er konnte. Und das sie widersprach gefiel ihm nicht. Pandora, die versuchte sich einzumischen schob er grob weg, als er dann den Zauberstab auf Ophelia richtet. Mit einem Mal schienen sich tausend eiskalte Scherben in ihr Gehirn zu bohren, welche ihr den Verstand zu rauben drohten. Sie schrie, sie sankt auf die Knie und bekam nichts mehr mit. Nur auf einmal ihren Vater vor sich. Sie war seine Tochter. Sein Eigentum. Und er würde sie überall finden, sie konnte sich nirgends verstecken. Nicht bei den Grindelwalds und nicht bei ihren kleinen Freundinnen. Der Ausdruck, den er in der Stimme hatte, lies ihr Blut in den Adern gefrieren Er wusste es. Er wusste alles. Mit den Worten, dass sie lieber früher als später nach Hause kommen sollte, nahm er den Zauber von Ophelia, wand sich der verdatterten Pandora zu und nahm diese die Erinnerungen. Aber nicht alle, nur die, in welchen er Ophelia verletzt hatte.
Und dann ging er
Er ging wirklich. Aber er war sich sicher, dass Ophelia nach Hause kommen würde. Das sie wusste, dass ihr Blut nur solange was wert war, wie ihr Vater noch Verwendung für sie hatte und selbst das letzte bisschen, was sie noch hatte, weg wäre, bliebe sie dem Heim für immer fern. Pandora blieb bei ihr, doch für die Verräterin hatte sie kein gutes Wort mehr übrig. Ein spöttisches „Kitty Kätzchen", so hatte Loyd sie genannt, bekam Pandora, als diese sich erklären wollte, dass sie es doch nicht gewusst habe, dass sie niemals über Ophelia gesprochen hatten. Ophelia lies sich auf die den Boden sinken, sie hatte im Moment keine Kraft mehr. Es war vermutlich inzwischen sowieso egal. Sie würde noch ein paar Sachen regeln, dann nach Hause gehen und anschließend vermutlich sowieso niemanden jemals wiedersehen. Pandora verstand das ganze nicht wirklich, sie meinte, es könne sich doch noch alles ändern, aber Ophelia lachte nur. Es würde sich nichts ändern, ihr war von Anfang an klar gewesen, wozu sie bestimmt war, aus diesem Grund war sie in Hogwarts auch so freizügig und hemmungslos gewesen.
Die beiden Mädchen saßen noch ein wenig im Gras, bis Ophelia Pandora irgendwann fragte, ob diese mit Loyd geschlafen habe. Unter lautem Husten und Prusten verneinte diese dies und Ophelia glaubte ihr. Sie erklärte der anderen noch, warum sie sich keinen eigenen Mann suchen könne, und dass sie einfach die Zeit, welche sie noch hatte, nutzen würde. Sie stellte nebenbei fest, dass Pandora Loyd nicht wirklich gut zu kennen schien, oder besser gesagt, dieser ihr sein liebes Gesicht zeigte, welches seine Töchter nur in der Öffentlichkeit zu sehen bekamen. Ophelia war sich nicht sicher, was Pandora anging. Zumindest hatte das Mädchen wirklich nichts über Ophelia erzählt, was diese erleichterte. Unabhängig davon, ob sie ihr vertraute oder nicht, schmiegten sich die Mädchen aneinander. Leise erzählte Ophelia, dass sie einfach nur hoffte, ihr Vater würde einen Mann finden, welchem es egal sei, was sie tat. Sie würde ihre Pflicht erfüllen und ihn Heiraten. Würde auch mit ihm Kinder kriegen, aber sie wusste, dass er ihr nicht geben konnte, was sie wollte. Ihr selbst wäre es egal, wenn ihr Mann sich mit anderen Vergnügen würde und so hoffte sie, würde es auch der, von ihrem Vater auserwählter sehen. Es ging um die Reinhaltung ihres Blutes. Und sie würde dafür sorgen, dass es niemand erfahren würde, was sie außerhalb des ehelichen Schlafzimmers trieb, nur wäre es einfacher, wenn der Ehemann dies verstünde. Er müsse nicht mal wissen, mit wem sie was tat, sondern nur zufrieden sein, dass er seine Freiheit hatte. Pandora meinte, sie wünsche ihr, dass sie so einen Mann finde und Ophelia glaubte ihr sogar. Die beiden Mädchen kuschelten sich aneinander, der Waldboden war gemütlich und Pandora müde. Ophelia küsste sie noch kurz, wer weiß, wie lange sie noch einfach jemanden küssen konnte und gab Pandora noch einen, als diese nach einem Gute-Nacht-Kuss fragte. Dann schmiegte sie ihren Kopf in Ophelias Halsbeuge und war kurz darauf eingeschlafen. Ophelia hielt sie weiter im Arm und starrte die Nacht lang hinaus in den leeren Wald, ihre Gedanken überall und nirgends.
Sie starrte immer noch in die Bäume, als die Sonnenstrahlen durch die Äste viele und Pandora sich langsam regte. Das Mädchen war immer noch an Ophelia gekuschelt und entschuldigte sich jetzt dafür, weil sie dachte, dass sie Ophelia damit die Bequemlichkeit genommen hatte. Doch das war dieser ziemlich egal. Sie würde zu ihrem Vater gehen, doch als sie dies Pandora mitteilte, wollte diese sie erneut umstimmen. Bat sie darum doch einfach wegzulaufen. Ophelia schüttelte den Kopf und erklärte Pandora, dass Loyd sie überall suchen würde. Als dann Pandora meinte, dann würde sie heute eben mit zu Ophelia kommen, schließlich hatte Loyd sie ausdrücklich eingeladen, doch Ophelia fuhr sie gleich an, dass Pandora sich von ihrem Haus und ihrem Vater fernhalten sollte. Sie würde nicht helfen. Es wäre dumm und naiv von ihr, freiwillig zu Loyd zu gehen. Als Pandora nicht antwortete sah Ophelia das Thema als abgehakt an. Sie würde heut Abend nach Hause gehen und da sie nicht wusste, wann sie das nächste Mal dazu kam irgendwen zu küssen, küsste sie Pandora. Die beiden küssten sich noch eine Weile, ehe Ophelia losmusste, noch ein paar Sachen erledigen.
Als sie am Abend das elterliche Manor betrat, nicht gerade so gekleidet, wie ihr Vater es wünschte war sie nicht ganz sicher, was sie erwarten würde. Ihr Vater saß im Salon in seinem Sessel, einen Whiskey in der Hand. Sofort als er sie sah, regte er sich über ihr Erscheinungsbild auf, es war ihrer nicht angemessen, war ihr Aussehen seiner Meinung nach das einzige, mit dem sie etwas erreichen könne, da ihre Zauberkraft seiner Ansicht nach eher mickrig sei. Ophelia versuchte sich ihre Wut nicht anmerken zu lassen und setzte sich, als ihr Vater ihr dies bedeutete. Sie unterhielten sich, oder eher gesagt, Loyd erklärte ihr Mal wieder, wie enttäuscht er von ihr und allem was sie tat sei. Da klopfte es, und wie am Tag zuvor gedroht, forderte Loyd Ophelia auf die Tür zu öffnen, wie es die Aufgabe der Hauselfen war. Sie starrte ihn zu nächst an, setzte zum Widersprechen an, aber der Ton in seiner Stimme lies sie sich umentscheiden. Vor der offenen Tür stand Pandora, Ophelia versuchte sie sofort wieder wegzuschicken, doch Loyd hatte das bemerkt und forderte Ophelia barsch auf den Gast rein zu bitten, und als er Pandora erkannte, ihr ebenfalls einen Drink zu bringen. Dabei zog er Pandora auf seinen Schoß, was Ophelia mit einem wütenden Ausdruck und einem schnellen Umdrehen und zur Bar gehen quittierte. Er wollte sie aus der Deckung locken. Er strich Pandora über den Hals und hielt sie fest, obwohl sie aufstehen wollte. Doch Ophelia konnte nichts dagegen tun, also setzte sie sich wieder. Und wieder fing ihr Vater damit an, wie unfähig sie sei, alles was sie dagegen sagte wurde wieder nur gegen sie verwendet, er drohte ihr ihre Freunde zu verletzten, oder wie sie es vorhin gesagt hatte, sie hatte auch ein Leben außerhalb dieser Familie und diesem Leben wollte Loyd einen Besuch abstatten. Sie versuchte verzweifelt ihm klar zu machen, dass diese Familie ihr alles bedeutet, das wichtigste für sie war, sie alles dafür tun würde und als Loyd sie fragte, ob sie auch dafür sterben würde bejahte sie dies ohne zu zögern. Zumindest dies schien Loyd als positiv zu erkennen, doch gleich darauf reizte er Ophelia wieder, sie würde nur Fehler machen und als sie meinte, dass sie diese Fehler nicht begangen hätte, wenn er sich etwas mehr darum gekümmert hätte, dass ihre Welt, die Reinblutwelt nicht auseinander brach und nicht nur herumsitzen würde, sondern sie mehr anleiten, wurde er noch wütender, stieß sie auf den Boden, schrie sie an und verkündete, dass sie von nun an in der Küche bei den Hauselfen schlafen wo sie hingehöre und wenn sie nicht aufpassen würde, würde er einen Mann für sie finden, der viel schlimmer war als er, wobei sie nicht glaubte, dass dies möglich war. Zu ihrem größten Schrecken viel sein Blick dann auf ihre Kette, die sie von Caro hatte, welche in der Gegenwart ihres Vaters immer sehr warm war und sie ihr einfach vom Hals riss. Sie konnte nicht anders als ihn erschrocken anzuschreien, was ihm natürlich sofort klarmachte, dass diese sehr wichtig für sie war. Sofort machte er sich darüber lustig und meinte, sie würde die Kette vielleicht wiederbekommen, wenn sie es schaffen würde irgendwie etwas gegen ihre Fahndung zu unternehmen und zurück nach Hogwarts zu kommen. Ophelia glaubte nicht, dass sie das könnte, aber sie würde zumindest das erste versuchen, schließlich schuldete der Minister ihr noch einen Gefallen. Loyd behielt die Kette bei sich und als sie wieder etwas sagen wollte, drohte er ihr, den Zauber von gestern zu widerholen, nur schlimmer, dann gab er ihr eine Ohrfeige, dass sie taumelnd gegen den Tisch stieg und hinfiel. Anschließend gab Loyd Pandora einen unsanften Kuss auf die Lippen, lud sie ein, doch in Ophelias Zimmer zu schlafen, da diese es sowieso nicht bräuchte und verschwand. Ophelia starrte ihm wütend hinterher und als Pandora ihr helfen wollte stieß sie auch diese weg. Sie hatte kein bisschen geholfen und zudem nicht auf Ophelia gehört, welche ihre gesagt hatte, sie solle sich fernhalten. Als Ophelia aufstehen wollte, knickte sie weg und so blieb ihr nicht viel anderes übrig, als Pandora ihr Knie behandeln zu lassen. Das Mädchen entschuldigte sich, sie habe sich nur Sorgen um Ophelia gemacht, aber diese war einfach nur wütend. Sie fauchte Pandora an, dass sie sich ja, nachdem sie schon Ophelias Zimmer hatte, auch noch den Platz von Ophelias Mutter im Bett ihrer Eltern holen könne. Sie wollte Pandora einfach nicht mehr sehen, sie hatte ihr gesagt, dass es unklug wäre zu kommen, und so wäre es unklug zu bleiben. Diesmal sah das Pandora sogar ein, wobei sie es grausam zu finden schien, wie Loyd mit Ophelia umging. Doch zu Ophelias Erleichterung ging Pandora dann, während sie in der Eingangshalle stand und die Treppe nach unten zur Küche anstarrte. Sie wagte es nicht in ihr Zimmer zu gehen. Die einzige Möglichkeit, die sie hatte war, gar nicht zu schlafen, aber schon bei dem Gedanken vielen ihr die Lider zu, sie hatte bereits die vergangene Nacht nicht geschlafen, noch eine würde sie nicht aufhalten. Ophelia überlegte, ob sie im Wohnzimmer auf der Couch schlafen könnte, aber auch das würde ihr Vater bemerken. So sackte sie auf dem Steinboden zusammen und weinte. Es war eine unglaubliche Demütigung, welche ihr Vater ihr damit antat. Doch sie konnte nichts dagegen machen. Es würde nicht besser werden, wenn sie nicht tat was er wollte und so schlich sie wirklich die Stufen in die Küche hinab, wo sie die Hauselfen mit bösen Blicken in eine Ecke trieb, damit sie wenigstens nicht in deren Nähe sein musste. Dann legte sie sich auf den kalten, harten Boden und obwohl es so unbequem war, schlief sie kurzerhand ein, ihr Körper konnte einfach nicht mehr.
Und so hielt sich Ophelia tatsächlich an die Anweisung ihres Vaters. Sie wagte es nicht in ihr Zimmer zu gehen, abgesehen davon, wenn sie sich etwas Ordentliches zum Anziehen holte, oder sich schminkte und die Haare machte. Auf ihr Äußeres achtete sie sehr genau, wie es ihr Vater wünschte, die Zeit verbrachte sie mit üben und lernen. Ab und zu ging sie auch nach draußen, spazieren oder etwas unternehmen, schließlich hatte ihr Vater dies nicht verboten.
So ging sie an einem Tag den Hügel in der Nähe des Dorfes entlang und traf dort unverhofft auf Nathaniel. Sie wusste nicht, wie sie seine Anwesenheit einschätzen sollte, aber er war gereizt. Als er sie dann nach der fehlenden Kette fragte, wurde ihre Laune mieser, aber aus irgendeinem Grund, gestand sie ihm, dass ihr Vater sie gestohlen hatte und auch, dass dieser sie nicht wirklich gut behandelte. Sie wollte, dass Nathaniel mit seinem Selbstmitleid aufhörte. Er müsse nur akzeptieren, wer er war und dann könne er alles erreichen. Doch im Moment wollte er sterben. Oder töten. Er richtete eine Pistole auf Ophelia, doch dieser war es auf einmal auch egal. Dann sollte er sie doch einfach erschießen, dann wäre sie die Demütigungen ihres Vaters los. Dann könne sie nichts mehr falsch machen. Nathaniel schien verwirrt über diese Haltung von ihr zu sein, war sie normal niemand der aufgab. Doch als Ophelia ihn schließlich reizte schoss Nathaniel ihr in die Schulter. Kurz darauf jedoch hielt Ophelia die Waffe in der Hand, während Nathaniel sie aufforderte ihn zu töten. Nun fing es ihr an wieder Spaß zu machen. Sie schoss Nathaniel ebenfalls in die Schulter und machte ihm klar, sie würde ihn niemals einfach so erschießen. Sie würde ihn zerfetzen. Da schlug er ihr die Waffe aus der Hand und ging mit einem Dolch auf sie los. Doch Ophelia war schnell und schließlich lagen sie auf dem Boden, Nathaniel auf ihr und die Messer an den Kehlen des anderen. Wie oft hatten sie sich schon in dieser Situation befunden. Sie sahen sich starr in die Augen, da bemerkte Ophelia das Blut an dem Dolch und Nathaniels Blick. Sofort war ihr klar, dass er es gewesen war, welcher die Novaks, Gabriels Eltern, ermordet hatte, und grinste ihn wissend an. Er schien selbst erschrocken darüber und so nutze sie das ganze und redete auf ihn ein. Machte ihm Mut, dass er das richtige getan hatte. Dass er es zu etwas bringen würde, akzeptierte er sich nur selbst. Und sie schien zu ihm durchzudringen. Schließlich schliefen sie mal wieder miteinander, Ophelia wusste, dass sie damit ihn noch weiter bekräftigen konnte. Anschließend, schliefen sie, Ophelia in Nathaniels Armen, ein.
Am nächsten Morgen wachte Ophelia allein auf. Sie heilte schnell ihre Schulter und hoffte, dass ihr Vater nicht zu wütend war, weil sie nicht zu Hause gewesen war. Auf dem Rückweg sah sie jemandem im Feld hüpfen und schnell hatte sie die Person als Clara identifiziert. Sofort schoss Wut durch Ophelia hindurch, als sie auf das lachende Mädchen zu ging. Als diese sie bemerkte, bekam sie sofort Angst, denn Ophelia war wirklich wütend. Clara hatte alles. Und sie warf es weg. Meinte sie wolle es gar nicht. Sie hatte einen Onkel, der alles dafür tat, um sie auch nur ein kleines bisschen zu dem zu machen, was Ophelia war. Während diese für ihren Vater immer nur versagte. Und aus diesem Grund war Clara eine noch viel größere Schande, als sie es sonst wäre. Sofort ging Ophelia auf sie los und Clara hatte nicht wirklich Chancen sich zu verteidigen. Doch dann warf sie Ophelia eine Hand voll Sand und Steine in die Augen und als diese ihre Augen wieder öffnen konnte, war das Mädchen verschwunden. In Animagusgestalt fing sie an zu suchen und bald entdeckte sie eine winzige Katze, welche kurz darauf wieder verschwunden war, aber gleich danach Clara wieder zu sehen war. Ophelia verstand sofort, was das bedeutete, sie machte sich ihren Spaß, indem sie auf Clara niederstieß und ihr mit den Krallen, das Gesicht, die Arme und alles was sie Erwischte zerkratze. Doch dann traf Ophelia ein heftiger Schlag, ihr Flügel brach und sie ging zu Boden, wo sie sich zurückverwandelte. Eine verdatterte Clara stand da und begriff nicht wirklich, was das alles zu bedeuten hatte.

Phelia1.png

Antworten Zuletzt bearbeitet am 28.04.2019 01:00.
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