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Re: Oho or Oh-No
von Ophelia am 11.03.2019 22:35
Re: Ophelia Lilith Rosier
von Ophelia am 06.03.2019 22:04Die nächste Zeit ging einfach so an Ophelia vorbei. Sie lernte. Sie aß. Sie ging in den Unterricht. Aber sonst passierte nichts Besonderes. Sie war wütend. Sehr sogar. Auf Jackie. Und auf das dumme Mädchen, welches sie verpetzt hatte. Wenn sie die in die Finger kriegen würde. Trotz allem hatte sie immer noch einen Funken Hoffnung. Jackie hatte sich seit dem letzten Mal nicht mehr gemeldet. Als Ophelia am Tag der Abreise zu den Winterferien in die Halle ging, war dort Jackie und Jessica. Die erste kam direkt auf sie zu, und meinte sie müssen reden. Doch Ophelia war sich bewusst, was kommen würde. Sie wappnete sich, doch konnte nichts dagegen machen, dass sich ihr Herz verkrampfte, als Jackie die Beziehung für ein für alle Mal für beendet erklärte. Sie versuchte sich nichts anmerken lassen, machte ihrer, nun Ex, Freundin Vorwürfe. Dass sie gedacht habe, Jackie würde sie wenigstens kennen, und dass sie anscheinend sowieso ihre Zeit verschwendete, wenn Jackie nicht wirklich etwas für sie fühlte. Ophelia sah ihr dann nur nach, als Jackie davonlief, gefolgt von Jessica.
Sie blieb in der Halle stehen und schimpfte. Ophelia war wirklich sauer, auch auf sich, weil sie überhaupt zugelassen hatte, dass es ihr jetzt so gehen konnte. Zum Glück kam Cosmea, die einzige Person, die Ophelia wirklich kannte. Sie erzählte ihr natürlich, was vorgefallen war und wieder meinte ihre Schwester, dass Ophelia Jackie doch gar nicht bräuchte, wobei Ophelia ihr diesmal recht gab. Dann war es Zeit, nach London zu fahren. Im Zug suchten sie sich zu zweit ein Abteil und Cosmea schlug vor, dass sie doch weggehen und trinken gehen sollten. Ophelia war einverstanden und so zogen sie sich noch schnell um, gaben, als der Zug in London ankam ihre Koffer einfach den wartenden Hauselfen und machten sich auf den Weg.
Auf dem Weg in eine Muggelbar stießen die beiden auf Caro und Ophelia, obwohl sie nicht wirklich wusste wieso, lud das Mädchen ein sich ihnen anzuschließen. Was diese erstaunlicherweise auch tat. So saßen sie an einem Tisch und Ophelia bestellte eine Runde nach der anderen. Als Caro dann erfuhr, dass mit Jackie Schluss war, musste diese lachen und beharrte darauf, dass sie „es ja gesagt" hätte. Dann kamen sie auf die aktuelle Situation zu sprechen und Caro meinte, sie würde nicht mehr nach Hogwarts kommen, sondern mit ihrer Familie fliehen. Das überraschte Ophelia sehr und machte ein paar Bemerkungen. Caro schien wütend, dass die Andere so radikale Ansichten hatte, sie habe zwar generell gewusst, wie Ophelia dachte, doch so deutlich habe sie es nie gemacht. Trotzdem wollte Ophelia irgendwie nicht, dass Caro ging, als diese aufstand und zur Tür ging, folgte sie ihr und hielt sie fest. Doch Caro fuhr sie nur an und riss sich los. Das was die beiden hatten, war mit Jackie verloren gewesen und schien nicht wieder zurück zu holen zu sein. Caro riss sich los, drehte sich um und ging. Seufzend kehrte sie zu Cosmea zurück, welche kurz davor auf die Suche nach einem heißen Typen gemacht hatte. Schnell exte sie die letzten Shots und Cosmea tröstete sie, der Tag war eine Katastrophe. Also schlug Cosmea vor, dass sie Ophelia einfach einen heißen Typen, in einer anderen Bar oder Club, denn hier gab es ha keine, aussuchen sollten, mit dem sie sich dann ablenkte. Und genau dies taten sie dann auch.
Am nächsten Morgen wachte Ophelia ziemlich müde, im Bett eines Fremden auf. Sie sah ihn kurz an, er war wirklich heiß, also hatte sie ihr Betrunkenes Ich nicht verarscht, aber trotzdem ein Muggel. Schnell zog sie sich an, zu Hause würde sie diese Klamotten von den Hauselfen so lange schrubben lassen, bis sie sich sicher sein konnte, dass keine Spur mehr von dem Mann daran war.
Anschließend ging sie spazieren und apparierte ein wenig hin und her, bis sie in Godrics Hollow landete, dort traf sie auf einem Spielplatz auf Calypso, welche mit ihrem Sohn Elijah spielte. Anscheinend war Ophelia ihre schlechte Laune anzusehen, denn Calypso fragte sofort nach, was los sei. So erzählte ihr Ophelia was passiert zwar. Zumindest grob. Sie lies alle Details weg und nannte keine Namen. Aber sie betonte, dass es gut so war und dass sie nun wieder tun und lassen konnte, was sie wollte. Und natürlich fing sie gleich an mit Calypso zu flirten. Diese kümmerte sich nebenbei um ihren Sohn und wies Ophelia an, dass sie nichts vor ihrem Kind täte, dass Ophelia, sie aber ja besuchen könne. Das würde das Mädchen sicher tun. Irgendwann fragte Ophelia, ob sie Elijah mal nehmen könne, sie wusste nicht wieso, aber sie wollte den Jungen halten. Calypso willigte ein, und Ophelia war überrascht, wie angenehm sich das Kind anfühlte. Sie unterhielt sich mit Calypso und meinte irgendwann, ungewollt, dass es Schade war, dass man so etwas nur mit einem Mann haben könne. Als Calypso dann meinte, es gäbe Künstliche Befruchtung, verzog Ophelia das Gesicht. Sie würde, wenn, dann nur ein Kind von einem reinblütigen Zauberer bekommen. Und auf einen Mann hatte sie eigentlich auf Dauer keine Lust. Dann wurde Elijah müde, sie gab ihn Calypso zurück und sie verabschiedeten sich.
Auch Ophelia ging nach Hause. Am nächsten Tag spazierte sie im Wald von Little Hangleton, als ihr jemand begegnete. Es war Maya. Und auf diese Gelegenheit Ophelia nur gewartet. Sie ging sofort auf das Mädchen los, welches überhaupt nicht zu verstehen schien, was los war. Sie stritt ab, dass sie irgendwem von der Begegnung der Beiden erzählt habe, doch wie sonst hätte Jackie davon erfahren sollen. Und so machte Ophelia sich daran, Maya dafür bezahlen zu lassen. Die schreie des Mädchens stachelten sie noch weiter an und verleiteten sie dazu, die Unverzeihlichen anzuwenden. Doch gerade, als Maya, mit aufgeschnittenem Arm vor ihr saß, kam ein Mann hinzu. Alastair Grey, welcher sich sofort um Maya kümmerte, welche plapperte wie ein Wasserfall. Der Mann wirkte sehr besorgt und Ophelia hielt es für das Bessere sich zu verdrücken, was sie auch schnell tat.
Zuhause angekommen, ging sie schnell in ihr Zimmer und ließ sich auf das Bett fallen. Ophelia starrte die Decke an, während sie von unten die lauten Stimmen ihrer Eltern und von Cosmea hörte. Sie stritten. Bald schon kam Cosmea zu ihr ins Zimmer, Ophelia zog sie auf das Bett und erkundigte sich gleich was los war. Cosmea berichtete, dass ihre Eltern sie mit einem viel älteren und hässlicheren Mann verheiraten wollten. Ophelia erzählte im Gegenzug auch von Maya und Alastair. Wieder mal diskutierten die Schwestern über Ophelias Verhalten, auch was eben die Unverzeihlichen anging. Dann meinte Ophelia, dass sie doch einfach den Alten heiraten könne. Schließlich würde sie mit keinem Mann glücklich werden, aber Cosmea hatte diese Chance. Doch wie meistens wollte sie nichts davon hören. Sie zog ihre Schwester an sich und versprach, dass sie beide glücklich sein würden. Und dass Cosmea Ophelia sofort mitnahm, wenn sie auszog. Während sie sich unterhielten, heilte Ophelia Cosmeas Wunden. So hatten sie es immer getan. Die eine Heilte die andere, wenn ihr Vater mal wieder in seiner Wut auf sie eingeschlagen hatte. Ophelia verspürte nie so eine Wut, wie in diesen Momenten. Cosmea bliebt die Nacht in Ophelias Zimmer, wie sie es meistens taten, wenn etwas passiert war. Es gab ihnen ein Gefühl von Sicherheit. Und so schliefen sie bald ein.
Am nächsten Tag war Ophelia aufgeregt. Was wirklich selten vorkam, aber sie hatte von einem Treffen der Todesser erfahren und fest entschlossen dort hin zu gehen. Sie erzählte keinem davon, auch nicht Cosmea, sondern machte sich am nächsten Tag auf den Weg.
Als sie ankam war nur Abbey anwesend, aber die anderen folgen schnell. Sie musste mehrmals stocken, zwar hatte sie teilweise mit diesen Leuten gerechnet, aber sie hoffte einfach, dass sie alle das gleich Ziel hatten. Vor ihr standen, unter anderem Lilith, welche ihr mal einen vergifteten Dolch in die Schulter gerammt hatte, Alastair, welcher sie bei Maya gesehen hat und Rosalie Beck. Jackies Mutter. Sie kannte die Frau zwar nur von Bildern, aber es kam ihr trotzdem befremdlich vor. Sie setzte sich auf einen Sessel und hörte aufmerksam zu. Abbey stellte sie kurz vor und erkundigte sich nach Einwänden. Als keine kamen schien das Thema erledigt und sie kamen zur Besprechung. Was Ophelia erfuhr, erstaunte sie. Anscheinend wurde Grindelwald nur benutzt, er war austauschbar. Er sollte ebenfalls nur ein Sündenbock sein. Der Plan war am Sonntagabend ein Muggelfest anzugreifen. Dieser Gedanke gefiel Ophelia, doch Abbey hatte andere Pläne mit ihr. Sie sollte aufpassen, auf zwei Gefangene. Niemand wollte ihr sagen, wer es war, doch es spielte keine Rolle Ophelia war es egal. Sie war froh darüber, dass sie eine Aufgabe bekam. Wobei Abbey ihr klar machte, dass sie diese lieber nicht vergeigen sollte, da sonst sie sich Ophelia vornehmen würde. Doch das würde sicher nicht passieren. Dann war das treffen auch schon vorbei, alle würden am Sonntag bereit sein und den Muggeln zeigen, dass sie nicht allein waren. Als alle gingen, folgte auch Ophelia.
Am nächsten Tag ging sie wieder spazieren, diesmal im Wald von Little Hangelton. Sie dachte über das Treffen nach und über den Verrat, den die Gruppe an Alexander Grindelwald plante. Da landete Emilia, mal wieder fast auf ihrem Schoß. Ophelia hatte schon lange Mal darauf gewartet das Mädchen, ohne ihre ganze Scharr an Freundinnen zu treffen. Zwar stichelten sie immer noch, aber es war flirtender und schnell hatten sie engen Körperkontakt, Emilia hatte sie einfach umarmt und ihr Gespräch wurde so fortgeführt. Zwischendurch wurde Ophelia kurz bissiger, als Emilia sich einfach mit ihr apparierte, natürlich nur, damit Ophelia sich noch enger an sie schmiegte. Im Wald war es kalt, also schlug Ophelia vor zu sich ins Manor zu gehen. Diesmal apparierte sie einfach mit dem Mädchen und führte sie, zum Glück ohne dabei von ihren Eltern bemerkt zu werden auf ihr Zimmer, direkt unter dem Dach. Emilia spottete ein wenig über das Zimmer, es war nicht wirklich mädchenhaft, also überhaupt nicht, und wirkte auch sonst nicht sehr persönlich. Ophelia reagierte mit ihrer kühlen Art darauf, zog aber Emilia mit zum Bett. Diese zog ihre Jacke und die Schuhe aus und beide machten es sich gemütlich. Sie redeten noch ein wenig, Ophelia konnte es nicht lassen, dabei über Emilias Körper zu streichen, wogegen diese nichts einzuwenden hatte. Doch irgendwann musste Emilia gehen, ihre Eltern sollten nicht erfahren, wo sie gewesen war und auch Ophelia war es recht, wenn ihre Eltern nicht mitbekamen, was sie so trieb. Die beiden verabschiedeten sich und Ophelia blieb allein zurück. Sie verdrängte alle Gedanken und schlief ein.

Sie lief ein wenig herum, sie wusste ungefähr, wo Maya wohnte, in der Nähe von London. Also fing Ophelia in London an. Und tatsächlich, sie sah das Mädchen. Bei ihr war ein kleiner Hund, welchem sie liebevoll zuredete, während sie durch den verschneiten Hyde Park gingen. Ein böses lächeln tat auf Ophelias Gesicht. Maya schien diesen Köter eindeutig heiß und innig zu lieben. Damit war etwas anzufangen. Sie verfolgte die beiden, bis sie schließlich vor dem Haus des Mädchens stand. Ophelia würde warten. Also versteckte sie sich gegenüber der Straße. Die beiden verschwanden im Haus und irgendwann gingen die Lichter aus. Es hatte den Anschein, dass alle schliefen. Ophelia machte sich daran das Haus nach magischem Schutz zu untersuchen, aber zu ihrer Verwunderung fand sie gar nichts. Wie nachlässig. So verschaffte Ophelia sich Zugang zu dem Haus, sie schlich durch die Gänge, bis sie vor Mayas Zimmer stand. Der Hund war dort drinnen. Mit einer schnellen Bewegung huschte Ophelia hinein und richtete sofort einen Schweigezauber auf den Hund, welcher wie erwartet sofort anfangen wollte zu bellen. Dann schockte sie ihn, so wehrte er sich nicht, als sie ihn aufhob und sich kurz über Maya beugte. Das schlafende Mädchen hätte ihren kleinen nervigen Köter zum letzten Mal gesehen. Dann schnappte sich Ophelia noch einen Karton wo vorher Schuhe drin gewesen waren und verschwand damit und dem kleinen Hund.
Im Wald wieder angekommen, setzte sie den Hund ab und entschockte ihn. Er wirkte verwirrt und fing an zu jaulen. Genervt verpasst ihm Ophelia einen Tritt, wodurch er gegen einen Baum flog und winselte. Sie zog ihr Messer und ging auf den Hund zu. Magie würde sie keinen an ihn verschwenden. Mit einem schnellen Schnitt durchtrennte sie die Halsschlagader und innerhalb von kürzester Zeit, war der kleine Hund Tod. Ophelias sah auf den kleinen Körper. Sie wollte Maya richtig schocken. Ihr Angst machen. Ihr eine Warnung schicken. Also fing sie an die Leiche zu zerlegen. Die Stücke packte sie in den Karton und legte eine Nachricht dazu. So ähnlich würde es dem Mädchen auch bald ergehen. Dann veränderte sie noch die Handschrift, Maya würde auch so wissen, von wem das ganze stammte. Der Hund tat Ophelia nur bedingt leid. Natürlich, er hatte ihr nichts getan, aber es war nicht ihre Schuld, dass es Mayas Hund gewesen war. Anschließend brachte sie den Karton in den Hyde Park und platzierte ihn so, dass ein Muggel ihn nicht finden würde, eine Hexe mit „point me" aber schon. Dann verschwand sie.
Ophelia atmete nochmal tief durch und sah die beiden an. Nathaniel fuhr sie sofort an, das könne sie doch nicht machen, sie waren doch Freunde. Das hatte Ophelia auch gedacht, doch wie es aussah standen sie auf verschiedenen Seiten. Sie fragte, was Caro hier tat, dass Mädchen hatte England doch verlassen wollen, aber anscheinend zu spät. Doch Ophelia konnte sie jetzt nicht gehen lassen. Auch der Orden oder Auroren würden Jackie nicht beschützen können. Niemand konnte das. Aber sie würde es. Sie herrschte den Jungen an, er solle den Mund halten. Als Caro sich meldete wurde Ophelia noch böser. Das Mädchen behauptete, dass Jackie, solange sie sich nicht den Todessern anschloss auf der Abschussliste stehen würde und es währe Ophelias Schuld. Diese schrie, dass Jackie zu ihr gehöre und sonst nirgendwohin. Sie würde niemals zulassen, dass jemand Hand an sie legte. Außerdem würde Jackie ihnen folgen. Dass Mädchen war schlauer als Caro und Nathaniel. Dieser stolperte jetzt auf sie zu. Meinte sie habe recht gehabt. Ophelia hielt den Zauberstab auf ihn. Er behauptete er wäre ja angekettet, doch Ophelia traute ihm nicht. Die beiden baten sie inständig ihnen zu helfen, doch Ophelia konnte nichts für sie tun. Caro wiedersprach ihr und kurz kämpfte Ophelia mit sich, wie sie das Mädchen so verletzt und verstört am Boden sah. Doch sie konnte nicht. Und sie würde nicht. Da stürzte sich Nathaniel auf sie. Abgelenkt von Caros Anblick konnte sie nicht reagieren und landete mit dem Hinterkopf schwer auf dem Steinboden. Sie schrie, und dann wurde es schwarz um sie.

Diese war beim Tower, um sie herum standen Katleya, Clara, Timothy und Jessica. Trotzdem ging Ophelia auf sie zu. Jackie schrie, sie solle weggehen, sie sei eine Mörderin und sich von ihr fernhalten. Jessica starrte beide an. Clara war die erste, die reagierte, sie bat Jackie schnell, ob diese Timothy und Jessica ins St. Mungos bringen könne. Beide waren verletzt, doch Ophelia war dies egal. Sie sah nur Jackie, welche nicht mit ihr reden wollte. Als diese dann auch noch auf Jessica zuging und dieser über die Wange strich und meinte, es täte ihr Leid wurde Ophelia noch wütender. Sie schrie, Jackie solle Jessica nicht anfassen, doch diese meinte, sie solle sich raushalten, nahm Jessica und Clara an der Hand und disapparierte. Timothy hatte sich umgedreht und war davongelaufen.

Als sie sich dessen sicher war, stand Ophelia wieder auf. Sie würde Clara nicht einfach so davonkommen lassen, vielleicht fand sie das Mädchen noch, es war schwach gewesen und streunte vielleicht noch irgendwo herum. Und tatsächlich, Ophelia fand Clara immer noch im Wald, das Mädchen saß zitternd am Boden und wirkte sehr schwach. Darauf hatte Ophelia gehofft. Clara versuchte noch zu fliehen, aber ihr Bein war schwer verletzt und auch die Kopfwunde hatte ihr schwer zugesetzt. Ophelia ging nicht wirklich sanft mit ihr um, Clara versuchte sie davon zu überzeugen, sie doch einfach in Ruhe zu lassen, und dass ein Mensch doch nicht einfach böse war, doch Ophelia belehrte sie eines Besseren. Schließlich lag Clara am Boden, bewusstlos und als sie wieder aufwachte, dachte sie, sie sei gestorben. Ophelia hielt sie für einen Engel, ihr aussehen lies diese Schlussfolgerung logisch wirken. Clara fragte, ob sie nun endlich ihre Eltern wiedersehen würde. Da machte sich Ophelia einen Spaß daraus, fragte das Mädchen was sie alles dafür tun würde, ob sie sogar töten würde, um ihre Eltern wieder zu sehen. Clara wirkte sehr verzweifelt und hilflos, gab aber letztendlich unter Tränen zu, dass sie selbst, wenn sie dafür ihre Eltern wiedersehen würde, niemanden töten könne. Schließlich stellte Ophelia die Situation klar, machte sich lustig über Clara, verheilte deren Wunden aber zumindest so weit, dass das Mädchen nicht starb. Anschließend brachte sie sie zu ihrem Onkel. Eine Frau öffnete und lies Ophelia Clara in dessen Zimmer bringen. Ophelia sorgte noch dafür, dass klar war, dass sie Clara so gefunden habe und die Todesser sie wohl zu zugerichtet haben mussten. Alle glaubten ihr, zuvor hatte sie natürlich dafür gesorgt, dass Clara sich nicht trauen würde, etwas anderes zu behaupten. Kurz darauf war Ophelia wieder bei sich im Manor, säuberte ihre Klamotten und legte sich neben der bereits schlafenden Jackie ins Bett und döste auch bald ein.
Als Ophelia wieder aufsah, war Jackie verschwunden, aber ihre Jacke lag noch über dem Stuhl. Ophelia haderte sehr mit sich, schließlich aber entschied sie noch einen einzigen Schritt auf Jackie zu zumachen. Sie schnappte sich die Jacke und lief ihr hinterher. Ophelia erreichte Jackie am Tor. Sie hoffte, Jackie war klar, wie viel Überwindung es sie gekostet hatte ihr hinterherzulaufen. Jackie wusste es, aber sie konnte es trotzdem nicht akzeptieren. Nicht akzeptieren was Ophelia war. Diese spannte sich an und nickte. Dann sollten sie nicht mehr ihre Zeit miteinander verschwenden. Jackie nickte, sie sollte gehen. Ophelia bat sie aber noch, dass sie aufpassen sollte wegen Abbey und Jackie versprach es. Ophelia hingegen konnte nicht versprechen, dass sie auf sich aufpasste, allerdings konnte man in Hogwarts keine so großen Dummheiten anstellen, zumindest nicht die, die Ophelia getan hatte. Kurz lächelte Jackie, meinte sie sähen sich in der Schule. Ophelia schüttelte den Kopf. Sie würden sich vielleicht im Unterricht sehen, notgedrungen und zufällig, aber von ihr aus würde es kein weiteres Zugehen auf Jackie geben, obwohl es ihr sehr schwer viel, sich so von Jackie zu verabschieden. Ophelia sah ihr noch kurz nach, bis sie sich umdrehte und im Manor verschwand.
Bald darauf ging es nach Hogwarts. Während der Zugfahrt und auch die Zeit danach hielt Ophelia sich mehr zurück. Dieses Schloss hatte ihr absolut nichts mehr zu bieten und sie hasste es einfach nur hier zu sein. Sie besuchte den Unterricht, schrieb ihre Aufsätze und beschäftigte sich in ihrer Freizeit weiterhin mit der dunklen Magie. Nebenbei versuchte sie herauszufinden, was mit Abbey geschehen war, und ob es noch andere Gruppierungen dieser Art gab. Sobald wie möglich würde sie jemanden aufsuchen, der ihr weiterhelfen konnte und Ophelia hoffte, dass sie dann auch eine fähigere Anführerin vorfand als Abbey.
Im Wald bemerkte sie einmal eine Bewegung und als sie darauf zusteuerte stand Maya vor ihr. Das Mädchen schien nicht wirklich gelernt zu haben, aus dem, was mit ihrem Hund passiert war, denn sie erklärte, sie habe keine Angst und wollte Ophelia einfach stehen lassen. Da diese gerade sowieso nicht in bester Laune war, kam ihr dies nur zu gelegen. Sie schockte Maya, band sie an einen Baum und wartete bis das Mädchen aufwachte. Dann zog sie ihr hübsches Messer und fing an Maya zu verletzte, ihren schreien zuzuhören und es zu genießen. Das Mädchen zeigte irgendwann gewünschte Reaktionen wie Angst, trat nach Ophelia und versuchte sich zu befreien und zu fliehen. Dies machte Ophelia sauer, bis sie Maya dazu zwang, sich selbst zu verletzte, während sie zufrieden lächelnd danebenstand. Da traf sie auf einmal ein heftiger Stoß. Sie flog nach hinten und blieb am Boden liegen, unfähig sich zu rühren. So sehr Ophelia sich auch bemühte, sie hatte keine Chance. Dann beugte sich jemand über sie. Tanner. Und sie hörte noch eine Stimme. Jackies. Sie hatte ihn hierhergebracht. Sie verraten. Der Junge war sehr wütend und drohte Ophelia, dabei glühte seine Hand grünlich auf und er redete von Voodoo. Die Kette um Ophelias Hals begann heiß zu glühen. Sie war in Gefahr. Doch Tanner schien immer noch mit Jackie zu diskutieren, bis er sich schließlich umdrehte, vermutlich Maya mitnahm und verschwand. Dann kam Jackie in Ophelias Sicht Feld, nahm ihr ihren Stab und alle Messer ab, fesselte ihre Hände, und löste den Zauber Wütend funkelte Ophelia Jackie an. Sie fauchte Jackie an, dass diese sie losmachen solle, sie sei eine Verräterin, die Tanner half. Da verpasste Jackie ihr eine heftige Ohrfeige, Ophelia solle den Mund halten. Wollte sie, dass Tanner sie angriff und Jackie auch noch den letzten Menschen, der ihr mehr als ihr eigenes Leben bedeutete verlor? Doch Ophelia lachte nur spöttisch, Jackie hat ihr ganz klar gemacht, was sie von ihr hielt und als diese meinte, sie liebe Ophelia halt immer noch sah diese sie nur kalt an. Ophelia wollte nichts von alldem wissen, Jackie hatte ihr oft genug gesagt, was sie dachte und sie würde es nicht noch einmal zulassen. Sie hatte sie verraten, mit Tanner wäre sie locker fertig geworden. Jackie sah sie an und meinte, sie wolle die alte Ophelia zurück, die verrückte, böse Ophelia. Aber nicht die herzlose, die sie im Moment war. Sie wolle die Gefühle wiedersehen, Ophelias Glück, ihr lächeln und ihre Liebe, welche sie nach dem letzten Schritt, dem Mord an Caro, verloren hatte. Ophelia schnaubte wütend, sie konnte es nicht rückgängig machen, würde es auch nicht. Und Jackie solle nie, niemals vergessen, dass sie diejenige gewesen war, die Schluss gemacht hatte. Ophelia zerrte frustriert an den Fesseln. Dann fuhr sie Jackie an. Das Mädchen solle aufhören ständig ihre Meinung zu ändern. Aufhören Ophelia ständig Hoffnungen zu machen. Aufhören sie verrückt zu machen und sie endlich, endlich in Ruhe lassen. Jackies Reaktion ließ sie kurz stocken. Sie legte eine Hand an Ophelias Wange und erklärte, dass sie es ernst meine, dass sie Ophelia nicht noch weiter verlieren wolle. Sie wollte in Ophelias Leben sein und bat sie darum es diesmal richtig zu machen. Ophelia sträubte sich noch, sie war, wie sie war und das würde sich nicht ändern, dass müsse Jackie akzeptieren. Diese meinte, sie würde diesmal alles geben es würde nicht einfach werden, aber sie würde es schaffen, für Ophelia. Und für die Situation mit Maya, würde sie auch für Ophelia lügen, damit sie keine Konsequenzen hatte. Ophelia war hin und her gerissen, sie hatte sich geschworen, nie wieder sich so verletzlich zu machen, so angreifbar, aber Jackie berührte irgendetwas in ihr, was sonst niemand tat. Alles von Jackie für alles von Ophelia meinte Jackie und küsste Ophelia sanft. Zögerlich erwiderte diese und als sie sich lösten sahen sie sich an. Jackie meinte, während sie Ophelias fesseln löste, dass diese sie für ihre Dummheit bestrafen solle. Ophelia seufzte, das richtige wäre Jackie einfach stehen zu lassen und dem Mädchen nie wieder eine Chance zu geben. Doch Jackie bat sie erneut darum, hatte aber keine Antwort, als Ophelia fragte, wie es denn funktionieren solle. Noch einmal so reinstolpern in etwas, dass von Anfang an zum Scheitern verurteilt war konnte sie nicht. Dann meinte Jackie, dass sie sich vielleicht treue angewöhnen sollten, doch Ophelia zweifelte, dass sie beide das schaffen würden.
Doch im Moment sollten sie sich um anderes kümmern. Jackie wollte Ophelia zur Schulleitung bringen und dieser dann erklären, Ophelia hätte unter dem Imperiozauber gestanden. Dann schwenkte sie kurz um und erklärte leise, dass sie jemand aus dem Weg räumen müsse. Den Mörder ihres Vaters, der zugleich die Affäre ihrer Mutter und der leibliche Vater von Tom war. Ophelia starrte sie kurz an. Jackie erklärte, sie würde dem Auror helfen Abbey zu fassen und ihn dann töten. Sofort schüttelte Ophelia den Kopf, sie würde Jackie das nicht allein machen lassen, wobei der Gedanke an eine mordende Jackie sie irgendwie erregte. Nach einer kurzen Diskussion willigte Jackie ein, dass sie dies zusammentaten und Jackie griff nach Ophelias Hand und meinte, sie habe sie vermisst. Das hatte Ophelia auch, konnte nicht widerstehen, zog Jackie an sich und küsste sie gierig. Doch dann löste sie sich wieder und meinte, sie sollten es nicht wieder so machen. Jackie nickte und schlug vor, dass sie doch einfach auf ein, zwei Dates gehen sollten und schauen was passiere. Obwohl Ophelia das eigentlich nicht wollte wusste sie, dass dies die einzige Möglichkeit war, wie es nochmal funktionieren könne, also willigte sie ein. Dann fragte Jackie sie, ob sie sich nachher im Raum der Wünsche treffen würden und wieder nickte Ophelia. Dann verabschiedeten sie sich und Ophelia sah Jackie noch kurz nach.
Völlig in Gedanken versunken ging sie zurück zum Schloss und dachte über alles geschehene nach. Wieso tat Jackie das immer wieder? Sie hatte doch Schluss gemacht, um genau zu sein, sogar mehr als einmal. Irgendwann fand Ophelia sich auf der Wiese am See wieder und entdeckte dort Cosmea. Erleichtert über die Anwesenheit ihrer Schwester ließ sie sich zu ihr fallen. Bambie, wie sich die Schwester untereinander vertrauensvoll nannten, merkte natürlich sofort, dass etwas bei Ophelia nicht stimmte. Diese seufzte und erzählte Cosmea dann alles, angefangen bei ihrem Mord an Caro bis zu ihren Zweifeln an der Sache mit Jackie. Cosmea hörte ihr bei allem gut zu, nickte dann und nahm sie mitfühlend in den Arm. Ophelia meinte, dass Liebe schwach mache und als Cosmea meinte, dass dies nicht immer stimmte, lächelte sie und meinte, sie hätte ja schon Cos. Dann unterhielten sie sich noch über Cosmeas Zustand, sie wirkte ebenfalls etwas mitgenommen, doch die beiden Schwestern gaben sich gegenseitig Kraft und Unterstützung. Irgendwann kam ein Glitzerkopf, welcher sich als Clara entpuppte auf sie zu. Wütend fuhr Ophelia sie an, was sie hier tat und dass sie ins Schloss gehöre. Das Mädchen wollte aber nicht und diskutierte dagegen. Ophelia wollte sie gerade dazu bringen, als sie Turmuhr schlug und sie daran erinnert wurde, dass sie mit Jackie verabredet war. Missmutig knurrte sie Clara noch zu, dass sie nichts Dummes tun solle, verabschiedete sich von Cosmea und ging in den Raum der Wünsche, wo sie auf Jackie traf. Sie sprachen kaum, beide waren müde. Sie legten sich in das große Bett, welches für sie bereitstand, kuschelten sich aneinander, Ophelia schmiegte sich in Jackies Arme und schliefen bald ein.
Am nächsten Tag nach dem Unterricht, ging Ophelia in den Gemeinschaftsraum der Slytherins, um etwas zu holen. Als sie eintrat, starrte sie aus einer Ecke Nathaniel an. Sie erstarrte ebenfalls, bemühte sich dann aber ruhig zu atmen. Sie hatte das richtige getan, obwohl sie bemüht darum gewesen war Nathaniel aus dem Weg zu gehen. Dieser stand auf und wollte an ihr vorbei stolpern, als er Caros Kette um ihren Hals sah. Sie starrten sich wieder gegenseitig an, dann stockte Nathaniel. Nach ein paar Worten hatte er begriffen, dass es Ophelia gewesen war, welche Caro getötet hatte. Da veränderte sich etwas in Nathaniels Blick, er wurde leer und mit einem Mal stürzte er sich auf Ophelia, schmiss sie zu Boden, legte seine Hände um ihren Hals und drückte zu. Die Kette fing an zu glühen, während Ophelia nach dem Jungen kratze und schlug, all ihre Sachen hatte immer noch Jackie. Sie versuchte zu Nathaniel durchzudringen, was ihr irgendwann gelang und als sich sein Griff lockerte stieß sie ihn von sich. Nathaniel schien wieder klarer zu werden, verängstigt drückte er sich an eine Wand, während Ophelia sich aufrappelte. Sie funkelte ihn wütend an und meinte bissig, dass sie wirklich mal gedacht hätte, dass aus ihm etwas zu machen sei, er nicht nutzlos war. Der Junge blieb verängstigt, und so entschloss sich Ophelia zu gehen, nachdem sie ihm ganz klar gemacht hatte, dass er zu niemandem etwas solle, was er über Caro und sie wusste. Sie drohte ihm, und er verstand sofort. Er würde schweigen.
Sie ging wieder nach draußen, um noch etwas frische Luft zu bekommen, dabei landete sie am Waldrand, wo sie auf Katleya stieß. Das Mädchen war extrem blass und sah unglaublich mitgenommen aus. Auf Ophelias frage, was sei meinte sie, sie habe sich vergiftet. Das fang Ophelia etwas merkwürdig, und als sie sich den Mond ansah, welcher an diesem Tag voll stand, kam ihr ein Gedanke. Katleya schien den Mond nicht zu mögen, dass gab sie zu und auch sonst verhielt sich das Mädchen seltsam. Doch sie stritt erneut alles ab, auf weitere Diskussionen hatte Ophelia dann auch keine Lust mehr und ging ins Schloss zurück, wo sie im Raum der Wünsche auf Jackie wartete. Vergeblich.

Re: * Moment of the Day
von Ophelia am 28.02.2019 15:14Kleidung: Joggingshose, die ich besser nicht mehr anziehen sollte, wegen dem Loch; ein graues T-Shirt und flausch Socken
Haare: offen, Kinnlanger Bob
Ich esse: duplo chochonut
Ich trinke: nix
Ich rede mit: niemand
Ich chatte mit: Yohan, whatsapp leutchen
Ich höre: Guns and Roses - November Rain
Ich sehe: den Laptop, das nervige Handy, einne erstaunlich ordentliche Wohnung
Mir gehts: wieder besser nach der scheiß Klausur gestern
Ich bin: gestresst wegen der Prüfung morgen
Ich will: einfach immer nur im Bett sitzen, Musik hören, was anschauen, playen und nicht morgen in die Uni müssen
Ich sollte: mir nicht os viele gedanken machen, ich kann das ja
Ich wünsche: das die Prüfung morgen nicht gemein wird
Ich liebe: Mein Kuschelnilpferd xD
Ich hasse: diesen Druck bei Prüfungen
Ich denke: ach wie gern ich diese Musik doch mag
Ich mache heute noch: playen, "lernen", essen, GNTM (ja ich weiß...) ansehen
Ich grüße: Nathaniel, Jackie, Pandora, Caro, Yohan, Calypso, Elise, und alle andern Leutchen <3

Re: Music Battle
von Ophelia am 19.02.2019 16:34Swan Song - Dua Lipa [10]
YMCA - Village People [11]
Spring nicht - Tokio Hotel [10]
Cordula Grün - Josh. [10]
Herz an Herz - Blümchen [11]
Warum - Tic Tac Toe [10]
Let It Go - Demi Lovato [09]
How Far I'll Go - Alessia Cara [10]
Pocahontas - Annemaykantereit [10]
und das... einfach nicht so mein Fall

Re: * Filmkette
von Ophelia am 16.02.2019 22:14
Re: * Moment of the Day
von Ophelia am 16.02.2019 16:16Kleidung: joggingshose, gelbes Shirt, flausche Socken
Haare: hinterer Teil offen, vordere in dem schlabber Dutt
Ich esse: Maoam
Ich trinke: nichts
Ich rede mit: nieeeemand
Ich chatte mit: hier mit Elise und Cosmea, auf WA mit Nath und ein paar anderen Leutchen
Ich höre: werbung aus dem fernsehr
Ich sehe: mein Chaos, den fernsehr, den Laptop
Mir gehts: ganz gut, etwas panik wegen Prüfungen und so
Ich bin: noch recht entspannt, hab immerhin schon irgendwas gelernt
Ich will: das das Wissen in meinen Kopf fliegt, während ich schlafe
Ich sollte: weiterlernen
Ich wünsche: das die Prüfungen einfach werden, das meine Motivation mich nicht ganz verlässt
Ich liebe: Ophelias neue Ziehschwester Cosmea <3
Ich hasse: soll ich jetzt schon wieder Prüfungen sagen?
Ich denke: Was soll ich meiner Tante zum 50. schenken?
Ich mache heute noch: lernen, essen, playen
Ich grüße: Cosmea <3, Nathaniel <3, Elise, und alle anderen Leutchen







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