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Ophelia

28, Weiblich

Reinblut. Animagus. ehemalig Slytherin. Todesser. Vergeben.

Beiträge: 42

Re: Ophelia Lilith Rosier

von Ophelia am 07.02.2019 14:56

 Zunächst plauderten sie über Belangloses, dann meinte Lucy, dass sie sauer geworden war, als Tom ihr wieder mal verboten hatte sich mit Jungs zu treffen. Dann gestand sie, dass sie es satthatte als einzige in ihrem Freundeskreis noch Jungfrau zu sein und das ändern wolle. Ophelia fragte skeptisch nach, wieso, meinte dann sie solle es nicht einfach überstürzten. Lucy erklärte, dass sie einfach schauen wollte, vielleicht mit einem guten Freund oder so, um es dann einfach zu tun. Ophelia hörte ihr zu, Lucy schien das ganze Thema immer noch unangenehm zu sein. Trotzdem schien sie Ophelias Berührungen zu genießen, sie standen dicht bei einander und Ophelia streichelte nebenbei gedankenverloren Lucys Wange. Dann meinte sie amüsiert, dass sie Lucy gerne helfen könne. Diese reagierte wie erwartet, erst einmal abwehrend, erkundigte sich dann nach Jackie. Ophelia meinte, es sei ok, schließlich hatten die beiden nichts anders vereinbart. Die beiden küssten sich, nur leicht und zurückhaltend, denn Lucy schien nicht sicher. Dann meinte Lucy, dass es sich irgendwie falsch anfühle, sie hatte Jackie und Ophelias Streit doch mitbekommen hatte und kein Streitfaktor sein wolle. Sie wollte, dass Ophelia und Jackie glücklich waren und sie sicher ein rotes Tuch für Jackie war. Ophelia verstand das natürlich. Lucy war etwas anderes, sie war, wenn auch nur adoptiert, Jackies Schwester. Sie wiedersprach trotzdem eine Zeit und wollte wissen, was den Lucy wollte, wenn diese nicht auf ihre Schwester Rücksicht nahm. Doch eine Antwort bekam sie nicht, Lucy meinte nur, beste Freundinnen schliefen ja nicht miteinander. Ophelia entgegnete, dass sie das ja nicht taten, sondern nur kuschelten. Damit war für beide das Thema abgeschlossen, obwohl Ophelia immer noch keine Antwort bekommen hatte. Lucy wollte ein Eis und da Ophelias Haus näher war gingen sie dorthin. Sie führte das Mädchen in ihr Zimmer, welches direkt unter dem Dach lag. Es war nicht wirklich persönlich eingerichtet, hatte ein großes gemütliches Bett, einen begehbaren Kleiderschrank, eine Menge Bücher und ein paar Dolche an der Wand. Im schiefen Dach befand sich ein Eingang für Ophelias Fledermäuse. Die beiden legten sich ins Bett, Lucy wollte doch kein Eis mehr. Sie meinte stattdessen, dass sie Ophelia ein Kuscheltier schenken würde, gegen das eisige Zimmer, und damit sie ein Trosttier hatte, wenn ihre Trostlucy nicht da war. Die beiden Mädchen kuschelten sich aneinander und unterhielten sich noch ein wenig, zum Beispiel darum was sie als böse empfanden. Zum Glück sagte Ophelia nichts, was Lucy aufregte, dass Mädchen hatte eine ganz andere Definition als sie. Und dennoch schien das Mädchen sie für einen guten Menschen zu halten. Die beiden wurden müde und als sich abzeichnete, dass sie hierbleiben würden, schrieb Ophelia Jackie schnell einen Brief, indem sie erklärte, dass sie heute Abend nicht komme würde, da sie bei ihren Eltern zu tun hatte und auch morgen früh helfen müsste. Lucy erwähnte sie lieber nicht. Nachdem der Brief abgeschickt war kuschelte sie sich wieder zu Lucy und schloss bald die Augen. Lucy strich ihr übers Haar und murmelte, Ophelia sollte von den Engeln träumen, für den Lucy sie hielt. Noch kurz wunderte sie sich, wie sie jemand wirklich für einen Engel halten konnte, schlief dann aber auch schnell, an Lucy gekuschelt, ein.


Ophelia wachte am nächsten Tag gut gelaunt aus, sie hatte gut geschlafen. Sie blieb noch ein wenig an Lucy gekuschelt liegen, befahl dann einem Hauselfen frühstück zumachen und aß noch zusammen mit Lucy, ehe sich diese verabschiedete. Ophelia las noch ein wenig, ehe sie im Wald von Little Hangleton spazieren ging. Sie war sehr zufrieden, wie es zurzeit lief. Mit Jackie war alles gut, sie mochte es bei ihr zu sein und fühle sich gut und auch Clara hatte sich seit dem letzten Ausflug in die Winkelgasse nicht mehr aus dem Haus gewagt. Da apparierte auf einmal eine junge Frau direkt vor ihren Füßen. Sie fuhr diese natürlich sofort an, doch die Frau schien gut gelaunt, nannte sie Kätzchen und erkundigte sich dann nach dem Weg nach Little Hangleton. Ophelia zeigte in die Richtung und verschwand dann schnell, sie wollte noch etwas vorbereiten.
Erst später am Abend verließ sie ihr Elternhaus wieder, um es nochmal mit einem Spaziergang zu versuchen, doch wieder stieß sie auf Leute. Und wieder war es die junge Frau, diesmal in der Begleitung von Clara. Diese reagierte sofort genervt, weil Ophelia sie wiedergefunden hatte, versuchte sie wie so oft Ophelia davon zu überzeugen es doch nicht so eng zu sehen. Doch diese lies sich nicht erweichen. Stattdessen wand sie sich dem anderen Mädchen zu, sie stellte sich als Emilia Hayes vor. Diese hatte Lachesis über Clara entdeckt, doch zum Glück war Clara noch nicht aufgefallen, dass das kleine Tier ihr seid Tagen folgte. Natürlich verlange Ophelia Emilias Blutstatus zu erfahren, schließlich war das ihre Aufgabe. Das Gespräch, welches Clara und Emilia nebenbei führte, ignorierte sie. Zunächst war Emilia sehr abweisend und wirkt nicht so, als ob sie gutes Blut hätte, jedoch stellte sich heraus, dass sie reinblütig war und anscheinend auch, obwohl es zunächst anders wirkte, sich der dadurch entstehende Verantwortung bewusst war. Ophelia musterte Emilia, es war ein hübsches Mädchen, nur ein kleines stück größer als sie, und sie schien Ophelia zumindest nicht uninteressant zu finden. So drohten sie sich einerseits, versuchten den anderen ein bisschen zu reizen, aber zum anderen meinte Emilia auch, dass sie gerne mit dem Feuer spielte und Ophelias Feuer sehr heiß sei. Daraufhin lächelte diese nur. Clara hatte sich anscheinend mit ihrem Schicksal, dass Ophelia nun öfter in ihrer Nähe war abgefunden zu haben, doch sie meinte, diesmal würde sie doch im Moment benehmen. Ophelia musste los, sie konnte also entweder Clara nach Hause bringen oder ihr gestatten hier zu bleiben. Sie fixierte Emilia und meinte, diese würde Clara doch keine Flausen in den Kopf setzten. Das verneinte das Mädchen und versprach ihr als Reinblutschwester auf Clara aufzupassen. Dieser machte Ophelia noch einmal klar, dass sie anschließend umgehend zu sich ins Anwesen gehen zu hatte und Clara nickte. Also ging Ophelia, sie wollte zu Jackie. Sie war sich zwar noch nicht ganz sicher, was Emilia anging, aber ein ungutes Gefühl hatte sie nicht. Außerdem waren Reinblüter genau der gewünschte Umgang für Clara.
So verschwand Ophelia, auch mit der Gewissheit, dass Lachesis weiter aufpassen würde und machte sich auf den Weg zu Jackie. Mit dieser aß sie noch zu Abend, unterhielt sich ein wenig und dann kuschelten sie sich zusammen ins Bett. Das sie gestern bei Lucy gewesen war erwähnte sie nicht, sie empfand es auch nicht als wichtig, schließlich hatten sie sich nur unterhalten. Ophelia und Jackie genossen noch ein wenig ihre Zweisamkeit, Ophelia fühlte sich gut und geborgen bei ihrer Freundin. Dass sie sie auch teilen musste, verdrängte sie größtenteils und hoffte, dass Jackie einfach nicht viel ihre Möglichkeiten nutze. Wirklich fair war es natürlich nicht, schließlich nutze sie ihre Freiheit, trotzdem war ihr Jackie wichtiger, als jeder andere. Sich mit diesem Gedanken beruhigend schlief sie zufrieden in Jackies Armen ein.

Am nächsten Tag beschloss Ophelia Mister Sinclair einen kurzen Bericht zu erstatten und meldete sich per Eule an. Der Minister hatte nur kurz Zeit, also empfing er Ophelia in seinem Büro im Ministerium. Sie erzählte nur kurz, dass bei Clara alles in Ordnung sie und sie ihre Aufgabe gut erfüllte. Anschließend wollte sie diesen Ort wieder verlassen, auf dem Weg nach draußen stieß sie allerdings auf Caro, welche sehr ungehalten auf eine Klingel an einer Theke hämmerte und sofort einen Brief, welchen sie zusammengeknüllt hatte, verschwinden ließ, als sie Ophelia entdeckte. Ophelia hatte das Mädchen seit dem merkwürdigen zusammenstoßen im Korridor nicht mehr gesehen und ihr Gespräch verlief recht kühl und abweisend. Keine wollte der anderen sagen weshalb sie hier war und Caro wirkte nervös und regte sich immer wieder darüber auf, dass man sie warten ließ. Ophelia war sauer auf das Mädchen, schließlich hatte sie ihr, zumindest ein wenig, vertraut, bis sie wegen Jackie sauer geworden war. Sie fuhren sich weiter an und beleidigten sich auch. Ophelia aber wollte wissen, weswegen Caro vorgeladen war, soviel hatte sie erfahren, also schnappte sie sich den Brief auf Caros Manteltasche. Schnell überflog sie ihn, ehe er in ihren Händen in Flammen aufging und ihr die Fingerspitzen versengte. Doch sie hatte gerade noch erkennen können, dass es eine Vorladung wegen Missbrauch der Magie eines Metamorphmagus. Sie starte das Mädchen einen Moment an und verarbeitete die Informationen, als diese schon ihren Zauberstab an Ophelias Hals drückte. Ophelia sah die Angst in Caros Augen, als diese flüsterte, dass Ophelia das nicht wissen dürfte. Doch Ophelia zog Caro schnell in die nächste Toilette und fixierte sie an der Wand. Sie hörte, wie Caro gerade einen Oblivitationszauber wirken wollte und wischte den Stab einfach mit einer Handbewegung weg. Caro würde das nicht tun, so sagte sie ihre es zumindest, doch sie war sich nicht sicher. Sie gifteten sich wieder an, Caro erinnerte sie, wozu sie alles im Stande war. Machte sich auch darüber lustig, dass sie Ophelias Berührungen immer nur erduldet hatte und sie niemals Freundinnen gewesen waren, wie sie mal gesagt hatte. Das machte Ophelia nur wütender, sie hielt das Mädchen weiter grob an der Schulter fest. Sie betrachtete Caro ein wenig, einerseits war sie wirklich wütend, aber anderseits machten Caros Worten sie zu einem viel größeren Miststück, als Ophelia gedacht hatte, und das wiederrum gefiel ihr. Sie lachte ihr glockenhelles lachen und lies Caro los.

Da hörte man von draußen eine Stimme, welche nach Caro rief. Anscheinend würde sie endlich drankommen. Schnell wandte sich das Mädchen von Ophelia ab und schlüpfte durch die Tür in den Flur und folgte der Frau, welche auf sie wartete. Ophelia wartete noch einen Moment, sie hätte gern noch mit Caro geredet, aber sie bezweifelte, dass sie sie vor dem neuen Schuljahr nochmal sah. Dann würde sie sich Caro halt im Schloss mal vornehmen. Ophelia verließ das Ministerium und entschied sich noch für einen Besuch im Tropfenden Kessel.
Dort sah sie sich um und entdeckte Emilia. Beide Mädchen stichelten ein wenig, brachten aber auch einen kleinen Flirt mit hinein, sie wollten die andere austesten und herausfordern. Ophelia setzte sich einfach zu ihr, Emilia amüsierte sie, doch dann kam Jessica dazu und mischte sich, obwohl sie zunächst nicht begeistert von Ophelias Anwesenheit war, zu den beiden. Sie unterhielten sich ein wenig, obwohl Emilia freundlich war und Ophelia recht kühl, dementsprechend verhielt sich auch Jessica den beide gegenüber. Dann gesellte sich Clara zu ihnen, auch sie war überrascht schon wieder in Ophelia zu laufen, sie wurde sie wirklich nicht los. Aber Emilias Anwesenheit schien zu reichen, um Clara zu überzeugen sich zu ihnen zu setzten. Sie kuschelte sich an das Mädchen, welches sie in die Arme schloss. Als dann Jessica Jackie als Thema auf den Tisch brachte, dass Ophelia sich glücklich schätzen konnte, zumindest einmal einen guten Griff gemacht zu haben und Jackie sicher viel mehr abbekam als sie wurde Ophelia wütend. Niemand ging das, was zwischen ihr und Jackie etwa an und Jessica erst recht nicht. Die beiden fuhren sich an, während Emilia ab und zu sich einmischte, unter anderem mit Kommentaren, dass Ophelia doch ganz süß war. Clara, die das ganze sichtlich nicht mochte, lenkte vom Thema ab, als sie mit ihrem Eis anfing. Ophelia, welche an diesem Thema wirklich kein Interesse hatte ging zur Bar und bestellte mit gefälschtem Ausweis einen Whiskey, dem Barkeeper war es, um ehrlich zu sein auch recht egal, wie alt sie war. Sie hörte mit halbem Ohr den dreien zu und gesellte sich wieder zu ihnen, als es um Professor Rockford ging. Aus diesem Thema hielt Jessica sich raus, es war ihr zu ernst. Emilia war der Ansicht, dass würde schon wieder werden, Ophelia war sich da nicht so sicher. Sie änderten aber wieder das Thema, Emilia und Ophelia beschnupperte sich weiterhin, stichelten und flirteten. Auf Jessicas und Claras Wunsch hin wurde das Thema gewechselt und über die Ferien gesprochen. Emilia erzählte, dass sie zum ersten Mal betrunken gewesen war und zudem ihre beste Freundin geküsst hatte. Dies lieferte Ophelia wieder Stoff, um sich zu amüsieren. Doch irgendwie langweilte sie Emilia ab und zu, vielleicht lag es aber auch nur an der Anwesenheit der anderen beiden. Die beiden flirteten trotzdem weiter, Emilia meinte sie müsse vielleicht doch ausversehen auf Ophelias Schoß apparieren. Ophelia meinte nur, da hätte sie kein Problem mit. Als Emilia dann wieder meinte Ophelia sei doch süß mischte sich Jessica ein und erklärte, Ophelia hätte doch sicher schon Mordpläne für sie alle. Irgendwie schaukelte sich das ein bisschen hoch, bis Ophelia bedrohlich vor Jessica stand, welche kurz brauche, um ihren Schrecken und die Panik zu verbergen. Ophelia drohte ihr die Zunge rauszuschneiden und als Jessica meinte, dass würde sie nicht tun, musste sie nur spöttisch lächeln. Clara versuchte sie zurückzuhalten, da ging Jessica. Ophelia lies sich wieder auf ihren Platz fallen und wirkte sichtlich amüsiert. Dann unterhielt sie sich wieder mit Emilia und Clara, die immer noch aneinanderklebten. Es ging um reines Blut, Ophelia aussagen, sie würde das bei Emilia noch genauer ansehen und was sie so mit ihr machen wollte. Direkt sagte sie es nicht, doch aufschlitzen, so wie das Mädchen meinte würde sie sie nicht. Ophelia wollte einfach wissen, wie Emilia zu ihrem reinen Blut stand, und wenn andere da war, war dies immer etwas schwer. Zudem war das Mädchen recht hübsch und eindeutig ihr Geschmack. Sie amüsierte sich auch darüber, immer wieder Bemerkungen zu machen, dass Clara und Emilia ruhig rummachen könnten und zu sehen, wie beide rot wurden und verlegen wegsahen. In Wahrheit war es Ophelia einfach egal, da Emilia zumindest nicht wie ein zu schlechter Einfluss wirkte. Doch das wollte sie Clara auch nicht so direkt sagen, sie lies sich vielleicht mehr von Emilia beeinflussen, wenn diese nicht ein direktes ok von Ophelia bekommen hatte. Sie würde mal mit dem Mädchen reden. Irgendwann döste Clara ein und Ophelia lies sie von ein paar Hauselfen zurück ins Sinclair Anwesen bringen. Die anderen beiden unterhielten sich noch, Emilia meinte wieder, sie würde gerne sehen, dass Ophelia auch innerlich süß war, doch dafür müsse sie sich noch ein wenig anstrengen, was sie noch nie musste. Ophelia zuckte mit den Schultern, sie könne sich ja auch mit Clara zufriedengeben, keine Anstrengung notwendig aber langweilig. Irgendwann meinte Emilia Ophelia könne doch einfach jetzt zu ihrer Flamme gehen, wobei Ophelia dieses Wort nicht so gefiel. Erst als Emilia es anders beschrieb und zwar, dass wenn die beiden das Bett teilten, Jackie Ophelias Brennstoff entfachte und zusammen raubten sie sich die lodernde Kraft, bis sie Seite an Seite erlischt, in heißer Umarmung. Darüber musste Ophelia schmunzeln und meinte, dass Klang schon besser, aber nur solange es eine unendliche Quelle an Brennstoff und die Flamme danach wieder aufflammte. Da stimmte Emilia zu, meinte dann aber, sie würde jetzt ins Bett gehen, ihre Flamme aufladen, welche durch das schmusen schon ganz schwach war. Darüber machte sich Ophelia natürlich wieder lustig, dass sie ja nicht viel Feuer haben konnte, wenn sowas sie schon so schwächte. Sie verabschiedeten sich, Emilia meinte sie würden sich bestimmt bald wiedersehen würden und Ophelia machte sich auf den Weg zu Jackie.
Ophelia gefiel es immer noch bei dem Mädchen, und erst recht, als sie sich wieder aneinander kuschelten und bald darauf einschliefen.

In diesen Ferien wurden Ophelias Nerven noch einmal auf die Probe gestellt. Als sie wieder einmal spazieren ging, entdeckte sie Clara auf dem Spielplatz in Godrics Hollow. Sie ging zu dem Mädchen und wie immer kamen die gleichen Themen auf wie immer. Ophelia wurde wütender und schließlich endete es damit, dass sie Clara schlug und sie mit ihrem Dolch verletzte. Das Mädchen sah es einfach nicht ein und Ophelia würde es ihr unter Schmerzen einprügeln. Clara erwischte immer wieder die falschen Worte, zudem gefiel Ophelia ihr Schreien. Das Mädchen sah letztendlich ziemlich mitgenommen aus. Ophelia schickte nach ein paar Hauselfen, trug diesen auf, Clara zu verarzten, so dass niemand mitbekam, was mit ihr geschehen war. Die Hauselfen folgten sofort und wussten, dass sie Tod währen, sollten sie gegen Ophelias Worte verstoßen. Zufrieden ging Ophelia wieder zum Haus der Becks, duschte und machte es sich dann in Jackies Zimmer mit dieser gemütlich.

Die nächsten Tage, die Ferien waren fast vorbei, verbrachte sie bei Jackie im Haus der Becks. Sie genossen die Ferien genau so, wie sie es am Anfang geplant hatten, blieben im Bett, hatten Spaß, und duschten ab und zu. Wenn Jackie mal weg war las Ophelia in einem ihrer Bücher. Zu dem Treffen von Alexander Grindelwald ging sie nicht. Es hatte sie sehr gereizt, aber ihre Eltern hatten gesagt, sie würden gehen und Ophelia solle erstmal nicht erscheinen. Daran hielt sich das Mädchen. Ein paar Tage vor der Fahrt nach Hogwarts ging sie wieder nach Hause, um schnell ihre Koffer umzupacken und die Hauselfen nochmal rumzuscheuchen sie sollten ja schauen, dass alle Klamotten sauber waren.

Am Tag, als die Schule wieder losging, war Ophelia noch in der Winkelgasse gewesen. Sie hatte keine Lust mehr gehabt noch länger im Elternhaus zu bleiben. Sie spazierte durch die Gasse, als sie auf Dominique stieß, die beste Freundin von Calypso. Ophelia war, wie immer, abweisend und kühl und auch Dominique tat nicht so, als ob sie sie mochte. Als dann auch noch ein anderes Mädchen hinzukam, Maya, und Ophelia immer mehr reizte, sie beleidigte, fuhr Ophelia sie an und drohte ihr, Maya solle ihr lieber nicht allein wo begegnen. Um ihre Nerven zu schonen ging Ophelia dann und genehmigte sich im Tropfenden Kessel einen Whiskey, welcher ihr aber vor dem ersten Schluck aus der Hand genommen wurde. Als sie aufsah, stand Abbey, die Anführerin der Todesser, vor ihr. Ophelia bemühte sich ruhig zu bleiben, Abbey meinte sie hätte potenzial, aber nicht, wenn sie trank oder sich unnötig aufregte wie sie es immer tat. Dazu nickte Ophelia, sie würde alles dafür tun, damit Abbey Verwendung für sie hatte und sie eine Aufgabe bekam. Wieder meinte Abbey, sie solle das Schuljahr beenden und ihr Temperament unter Kontrolle bringen. Das Versprach Ophelia und machte sich dann auf den Weg in das neue Schuljahr, also zum Bahnhof.


Dort angekommen waren noch nicht viele da, aber immer mehr Schüler strömten auf den Bahnsteig. Sie sah kurz Clara ernst an und entdeckte dann Jackie, welche bei Jessica stand. Sie hatte Jackie ein paar Tage nicht gesehen, nickte ihr zu, doch sie erwiderte den Gruß kaum, geschweige denn, dass sie zu Ophelia kam. Da kam Pandora und Ophelia drehte sich zu ihr. Sie würde Jackie nicht nachlaufen. Im Zug setzte sie sich zu Caro in ein Abteil, das Mädchen wirkte nicht begeistert, dann kam allerdings Nathaniel dazu und sie entscheid sich doch nach einem freien zu suchen. Dort stieß dann bald Pandora zu ihr. Die beiden Mädchen kuschelten sich aneinander, es war schon wieder wie selbstverständlich, dass sie sich dann auch küssten und schnell war die Fahrt vorbei.
In Hogwarts angekommen, brachte sie schnell ihre Koffer in ihren Schlafsaal und ging dann in die große Halle. Eigentlich wollte Ophelia dort etwas essen, aber der Hunger verging ihr schnell. Sie betrat die Halle und neben ihr jagten sich Jessica und Jackie in den Raum. Sie achteten nicht auf die Umwelt und Jackie schien Ophelia zu ignorieren. Das ärgerte sie natürlich, sie wurde allgemein nicht gerne ignoriert und dann von ihrer Freundin. Sie setzte sich kurz zu Emilia an ihren Haustisch, merkte aber, dass sie keinen Appetit mehr hatte und ging wieder.
Vor sich hin schimpfend kam sie am Waldrand an, wo Pandora an einen Baum gelehnt saß. Sie erkundigte sich, was denn los sei, doch Ophelia wollte nicht darüber reden. Pandora zog sie dann zu sich runter und wollte trotzdem erfahren, was sei, also meinte Ophelia sie wurde nicht gerne ignoriert. Das verstand Pandora. Ophelia meinte dann, sie hätte es nicht nötig irgendjemand oder auch Jackie nachzulaufen. Also sprachen sie nicht weiter darüber. Pandora zog Ophelia auf ihren Schoß und die beiden küssten sich wieder. Ophelia hatte ihren Spaß. Das Mädchen küsste gut und zudem hob es ihre Laune ab und zu zu sehen, wie Pandora rot wurde.
Somit war Ophelias Laune wieder besser, als sie schließlich in ihrem Schlafsaal verschwand. Inzwischen empfand sie es als unangenehm so ganz allein zu schlafen, aber was sollte man machen. Sie würde sich nicht von sowas aus der Fassung bringen lassen. Sie brauchte niemanden. Bald darauf schlief sie dann auch ein. Nicht gerade begeistert von dem Gedanken an den Unterricht am nächsten Tag.


Dieser verging zu Ophelias Erleichterung sehr schnell und bald darauf saß sie mit einem Buch, Pergament und Feder oben auf dem Astronomieturm und schrieb am ersten Aufsatz des Schuljahres. Nach einiger Zeit ging die Tür auf und Caro kam mit einem Brief in der Hand rein. Als sie Ophelia sah erstarrte sie zunächst kurz, bedachte sie aber dann mit keinem Blick und schickte die Eule weg. Ophelia war kühl und musterte das Mädchen, welches nicht gerade wie das Blühende Leben aussah. Es kam, wie es kommen musste und die beiden fingen an zu diskutieren. Ophelia reizte Caro immer mehr. Einerseits mit dem Wissen, dass sie hatte anderseits indem sie auf das fehlende Armband und die fehlende Halskette hinwies und nach Caros Arm griff und verlangte diese zu öffnen, da Ophelia eindeutig Blut gesehen hatte. Dabei krallte sie ihre scharfen Fingernägel so tief in Caros Haut bis diese auch dort blutete. Caro wurde immer wütender, sie meinte sie würde sich nicht erpressen lassen und solle aufpassen, dass Ophelia nicht ausversehen starb. Caro hob ihren Zauberstab und bevor Ophelia reagieren konnte schlangen sich dicke Seile um sie und machten sie bewegungsunfähig, dann ging sie auf Ophelia zu, neben ihr tropfte Blut zu Boden, der Blick emotionslos und kalt. Fasziniert betrachtete Ophelia Caro, welche so anders aussah als normal. Diese drohte ihr wieder, Ophelia war sich zwar sicher, dass Caro sie wirklich töten würde, lies sich aber nichts anmerken. Caro fragte sie, was Ophelia so den Reiz gab sie in der schlimmsten Version ihrer selbst zu sehen. Ophelia konnte es nicht beantworten, aber so war es nun mal, Caro hatte eine sehr dunkle Seite neben diesem immer fröhlichen Mädchen, welche Ophelia faszinierte. Wie aus dem nichts machte Caro Ophelia wieder los und gestand ihr sogar, dass sie krank war. Also eine psychische Störung hatte, von der Ophelia noch nie was gehört hatte, bipolar, so ein Muggelding vermutlich. Die beiden unterhielten sich ein wenig, auch dass sie sich doch mal verstanden hatten und Caro diesen Streit nicht wollte. Doch sie meinte auch, dass sie beide gewusst hätten, dass das was sie hatten nur temporär gewesen war und wollte gehen. In diesem Moment stand Simon vor ihr und das Mädchen erstarrte. Der Junge sah sofort sehr besorgt die Verletzungen und als er erfuhr, dass Ophelia an welchen schuld war, wurde er wütend. Ophelia amüsierte sich mehr über dieses Verhalten als dass sie Angst oder gar Respekt für Simon hätte. Egal was sein Blutstatus war, für sie war er nichts wert. Caro bemühte sich ihn zu beruhigen doch Simon provozierte Ophelia und wollte sie letztendlich auch angreifen. Egal was zwischen Caro und Ophelia war, Caro schien nicht so, als wolle sie, dass Simon Ophelia angriff. Vielleicht wollte sie auch nur verhindern, dass Simon auseinandergenommen wurde, Ophelia war sich sicher, der Wicht hätte keine Chance. Doch sie hatte sich geschworen an ihrer Wut zu arbeiten und so lies sie die beiden schließlich einfach stehen und ging.
Ophelia lief eine Zeit lang durch das Schloss, bis sie sich schließlich in der großen Halle wiederfand, ihr Hunger hatte sie hierhergeführt. Der Raum war leer, nur am Ravenclawtisch saß Jackie. Einen Moment lang zögerte Ophelia, ging dann aber zu ihr. Sie redete nicht lange außen herum, sondern warf Jackie gleich vor, dass diese sie ignoriert hatte und nur Augen für Jessica gehabt hatte. Jackie verteidigte sich, sie hatte Ophelia nicht absichtlich ignoriert, sie hatte ihren Spaß gehabt und schließlich war es eine offene Beziehung. Sie meinte auch Jessica sei ihre Freundin und dass sie auch miteinander geschlafen hatten. Ophelia wurde sauer, sie war eifersüchtig. Sie hatten ausgemacht, dass andere Mittel zum Zweck waren und mehr nicht. Jackie meinte sie wolle Jessica ja auch nicht heiraten und Ophelia soll aufhören sich so anzustellen. Doch Ophelia hatte das Gefühl, dass Jessica über sie gestellt wurde. Jackie stand irgendwann genervt aus, sie würde für Ophelia keine Freundschaften beenden. Ihre Beziehung sei sowieso nur ein Haufen Scheiße. Die beiden stritten sich daraufhin heftig. Ophelia warf Jackie das mit dem Ball vor und Jackie meinte, sie würde nicht rumsitzen und mal warten bis Ophelia vorbeikam, sie hatte auch noch ein Leben und würde es nicht nach Ophelia ausrichten, auch wenn sie etwas für sie fühlte. Es wirkte so, als ob sie das alles, die Beziehung beenden wollte. Dann schrie sie Ophelia an, ob diese die Wahrheit hören wolle. Sie liebte einige Sachen an Ophelia und hasste andere, sie war immer noch sie selbst und würde sich nicht einsperren lassen. Ophelia stand einen Moment wie erstarrt da, bemüht ihre Fassung zu bewahren. Sie meinte, anscheinend sei Jackie das alles egal, sie war ihr anscheinend egal, obwohl sie ihr gesagt hatte, sie gehöre Ophelia und anders rum, aber Jackie solle aufhören sich immer wie das Opfer dazustellen. Da meinte Jackie, dass ihr Herz doch Ophelia gehöre. Sie hatte mit Jessica rumgealbert, aber es gehörte mehr als körperliche Hingabe zu einer Beziehung, und ihr Herz gehörte nur Ophelia. Ihrer beider Körper aber war frei waren. Ophelias Eifersucht entstand nur in ihrem Kopf. Ophelia war etwas unsicher. War das gerade eine Liebeserklärung von Jackie gewesen? Die beiden lächelten sich an, natürlich war eine offene Beziehung das beste für sie und Ophelia fühlte sich durch Jackies Worte gestärkt.
Dann meinte Jackie, als sie überlegten, was sie tun können, dass sie doch ein Date haben könnten. Gut gelaunt ging Ophelia darauf ein, sie setzten sich an den langen Tisch und Jackie schnitt zwei Äpfel auf. Sie alberten und lachten noch ein bisschen, die Stimmung war wieder gut und Ophelia erleichtert. Aber sie wusste, dass ein nochmaliger Streit nicht so enden würde. Auch für sie war es die letzte Chance für die Beziehung, denn sie wollte nicht noch mehr Kummer deswegen haben. Jackie wollte zudem, dass Ophelia ihr versprach, dass diese weder Jessica noch Nathaniel angreifen würde oder ihnen etwas antun würde, sie waren ihre Freunde. Dann wurden sie beide müde, und wie selbstverständlich suchten sie sich einen schönen Ort, kuschelten sich aneinander und schliefen ein. Sie beschlossen, wie letztes Jahr, dies wieder jeden Abend zu tun.

Am nächsten Tag gingen sie zusammen zum Unterricht, doch bald trennten sich auch da ihre Wege. Sie haben sich noch schnell einen Kuss und verschwanden dann. Nach einiger Zeit im Unterricht, so um die Mittagspause rum hatte Ophelia plötzlich keine Lust mehr. Sie hatte über das Thema bereits viel gelesen und der Professor erzählte nicht wirklich was Neues. Also ging sie in den Gemeinschaftsraum, wo sie auf einen playboylesenden Nathaniel stieß, ansonsten war der Raum leer. Sie schlenderte zu ihm, lugte mit in die Zeitschrift und sie unterhielten sich. Nathaniel war zu nächst skeptisch, hatten sie beiden doch die letzten Male immer versucht sich umzubringen, so war Ophelia auf einmal recht freundlich zu ihm, also ihre Art von freundlich. Doch Abbey hatte gemeint, Nathaniel dürfe nichts geschehen und daran würde sich Ophelia halten. Die beiden fingen dann an zu flirten und sich aufzuziehen und wie es kommen musste, endete es zunächst in einer Knutscherei und schließlich schliefen die beiden miteinander, obwohl Nathaniel mehrmals gemeint hatte, sie sollten das nicht tun, doch es war ihnen beiden egal gewesen. Danach lag Ophelia noch eine Weile auf Nathaniels breiter Brust und dieser gestand, dass er das irgendwie vermisst hatte. Sie gab es zwar nicht zu, aber ihr ging es ebenso. Also meinte Ophelia, sie sollten es doch einfach wieder öfter tun, anstatt sich umzubringen. Nathaniel lachte und war einverstanden. Das Ganze hatte nichts mit emotionalen Bindungen zu tun, aber trotzdem gab es ein Band zwischen ihnen, das Ophelia nicht erklären konnte. So sehr sie ihn auch manchmal hasste, sie wurde körperlich immer wieder zu ihm hingezogen, und ihm schien es genauso zu gehen.
Nach einer Weile verabschiedeten sie sich, zogen sich an und Ophelia lief zu ihrem nächsten Unterricht. Dieser verging recht zügig und als sie von den Ländereien wieder zum Schloss ging, kam ihr Katleya entgegen. Sie musterten sich und während Ophelia bemüht war höflich zu bleiben stachelte Katleya gleich drauf los. Von dem deprimierten, stillen Mädchen, welches sie zwischenzeitig gewesen war, schien nichts mehr da zu sein. Eigentlich freute das Ophelia, sie hatte Katleya auch mal gemocht, aber jetzt war das Mädchen einfach nur vorlaut und warf Ophelia Sachen an den Kopf von denen sie dachte, dass sie wahr waren. Ophelia bemühte sich Katleya zu ignorieren und war froh, als Pandora zu ihnen kam. Sie sah noch einmal Katley an, die meinte sie habe mal wirklich viel von Ophelia gehalten, nahm dann Pandoras Hand und zog sie ins Schloss. Dort unterhielten sie sich in einem Raum ein wenig, Pandora rettete mit ein paar küssen Ophelias Laune und ging dann schnell wieder.
Den Rest des Tages verbrachte Ophelia gut gelaunt damit über das Gelände zu spazieren. Erst spät abends stieß sie wieder auf einen Menschen. Wie es der Zufall so wollte war es Nathaniel, sie lies sich neben ihn fallen und bekam sofort ein Bier in die Hand gedrückt. Sie unterhielten sich und kamen dann auch auf die aktuelle Situation zu sprechen. Zu Ophelias erstaunen, waren sie und Nathaniel mal einer Meinung. Man konnte den Mord an Professor Rockford nicht einfach so akzeptieren und die Hexen und Zauberer sollten sich nicht einschüchtern und zurückdrängen lassen. Ophelia war wirklich überrascht, aber es war nett mal mit Nathaniel nicht zu streiten. Und wieder kam es dazu, dass sie miteinander schliefen. Davor meinte Nathaniel noch, ob sie sich denn nicht einmal treffen konnten, ohne dass sie versuchten sich umzubringen oder Sex hatten. Aber anscheinend nicht. Ophelia gab sich ganz diesem vertrauten Gefühl hin und anschließend blieben sie noch ein wenig liegen. Es war seltsam, die beiden schienen miteinander nicht zu können, genauso wenig aber ohneeinander. Es lief immer wieder aufs Gleiche hinaus.
Irgendwann zogen sie sich an und gingen gemeinsam zum Schloss. Dort verabschiedeten sie sich und Ophelia machte sich auf die suche nach Jackie, welche sie dann im Raum der Wünsche fang. Sie nahm ihre Freundin in den Arm, zog die Decke über sie beide und schlief kurz darauf ein.
Der nächste Tag verlief recht ruhig, was erstaunlich war. Nach dem Unterricht ging sie auf den Astronomieturm, wo sie einfach die Ruhe und den Ausblick genoss, nachdem sie einen Brief an ihre Eltern abgeschickt hatte. Irgendwann kam Nathaniel, der anscheinend die gleiche Idee gehabt hatte und sie unterhielten sich ein wenig. Die Stimmung war entspannt, sie flirteten miteinander, oder drohten sich, eher etwas scherzhaft. Nathaniel teilte sogar seinen Flachmann mit ihr und meinte dann, dass manchmal, wenn man ein Feuer, einen Funken, zwischen ihnen anzünden würde, der ganze Raum explodieren würde. Ophelia lachte. So war es doch sehr interessant, zudem war es doch angenehm, dass sie sich momentan nicht umbrachten. Nathaniel stimmte zu und meinte die letzten Monate waren doch sehr brutal. Dann äußerte er seine Verwunderung, über Ophelia und Jackie, da er von keinem der beide angenommen hatte, dass sie Beziehungs bzw. ein Gefühlsmensch war. Ophelia zuckte nur die Schultern, es ging Nathaniel nichts an. Dann war es Zeit in den Aufenthaltsraum zugehen, wo das erste Treffen von Nathaniels Bewegung stattfand. Einige Schüler hatten sich eingefunden und Ophelia saß neben Gabriel, während sie zuhörte. Nathaniel war nicht der beste Redner, aber zumindest überzeugte er die Anwesenden. Ophelia trug sich gleich in die Liste ein, nicht dass sie es nötig hatte, aber um zu schauen. Als alle weg waren und Nathaniel sogar noch den kleinen, sehr naiven Timothy überzeugt hatte, fingen sie kurz darauf an rumzumachen. Dann entscheiden sie sich aber, an einen privateren Ort zu gehen und verzogen sich in den Raum der Wünsche. In einem sehr hübschen, sehr großen und sehr bequemen Bett tobten sie sich aus. Anschließend musste Ophelia noch in die Bibliothek und Nathaniel begleitete sie. Dort traf sie auf Cosmea, welche sich mit Professor Marshall unterhielt. Es freute Ophelia sehr, dass ihre Ziehschwester dieses Jahr anscheinend ihre Beobachterrolle aufgab und richtig am Hogwartsleben teilnahm. Der Prof ging und Nathaniel und Cosmea stellten sich einander vor. Nathaniel, welcher kurz überrascht war, da Ophelia nie eine Schwester erwähnt hatte, erzählte Cosmea dann von seiner Gruppe. Diese hörte einfach zu und kurz darauf ging Nathaniel. Ophelia suchte noch kurz das Buch, welches sie wollte, über Metamorphmagi. Verteidigte kurz Nathaniel, als Cosmea ihn beleidigt, der Junge war zumindest ein bisschen zu gebrauchen, dann verabschiedeten sie sich voneinander, sie hatten beide noch zu tun.
Ophelia saß auf der Couch und las, als Nathaniel mit Pie ins Zimmer kam. Er setzte sich zu ihr, sie legte das Buch weg und lehnte sich an ihn. Sie unterhielten sich ein wenig, zuerst über Cosmea, dann dass sie sich in letzter Zeit irgendwie sehr oft sahen. Irgendwie kamen sie darauf, dass Ophelia, so sehr sie Frauen mochte, ab und zu einen Mann genoss, aber wenn Nathaniel nicht wolle, sie sich ja wen anders suchen könne. Davon schien er nicht begeistert zu sein, vor allem, als sie Gabriel vorschlug. Nathaniel regte sich sehr über den Jungen auf, da dieser anscheinend seinen Bruder, Cesare, immer wieder verletzte. Das Verhalten war interessant. Ophelia würde dranbleiben. Es wurde spät, sie verabschiedeten sich voneinander und Ophelia suchte Jackie und schlief neben ihr ein.
Ein paar Tage später, Ophelia las gerade das Buch auf einer Wiese auf den Ländereien, als Cosmea sich zu ihr gesellte. Es war schön wieder ihren Kosenamen für einander, Bambie, zu hören. Sie unterhielten sich, dass Cosmea nun endlich aus der Senke auftauchen würde, sie hatte genug Beobachtet. Auch meinte sie, sie hätte einen Werwolf gesehen, wüsste aber nicht wer, würde sich diesbezüglich aber an einen Professor wenden. Ophelia dachte nach, wer ihr einfiel. Sie erinnerte sich kurz, dass sie bei Katleya, letztes Jahr vor Weihnachten, mal etwas in dieser Richtung gedacht habe, aber bisher keine weiteren Anzeichen gefunden hatte. Sie umarmte ihre Schwester, es war gut sie wieder bei sich zu haben. Gleich fragte Cosmea nach, was los sei, sie spürten immer, wenn bei der anderen etwas nicht stimmte. Ophelia erzählte von dem Streit und den Diskussionen mit Jackie. Das Mädchen schien sich unsicher zu sein, ständig änderte sie ihre Meinung. Cosmea hörte ihr aufmerksam zu und meinte dann, dass Ophelia kein Herz von einer Frau brauchte, die mit anderen schlief. Zudem meinte sie, ob Ophelia sich sicher war, dass Jackie sie nicht mit Zaubertränken an sie band, schließlich wertete Ophelia sie auf. Ophelia dachte über die Worte nach. Sie konnte sich natürlich nicht sicher sein, aber es war schließlich Jackie, die immer Probleme mit der Beziehung zu haben schien, zudem hielten Tränke nicht lange und sie wusste nicht, wie Jackie das bewerkstelligen sollten. Cosmea meinte dann, dass Ophelia, wenn sie nicht glücklich war Jackie doch einfach fallen lassen sollte. Dann verabschiedete sie sich, sie hatte noch was zu erledigen, eine Überraschung für Ophelia.
Diese blieb dann zurück und beugte sich wieder über ihr Buch und las weiter, bis Morelia Widdow auf die Wiese trat. Das Mädchen erkannte sie sofort und setzte sich zu Ophelia. Ophelia wusste, dass Morelia zu den reinblütigen Familien gehörte, sie unterhielten sich ein wenig. Zunächst etwas kühl, abweisend, die andere taktierend. Dann kamen sie darauf, dass es inzwischen kaum noch „richtige" Reinblüter gäbe und zu viel verdrecktes Blut oder Reinblüter, die sich ihrer Verpflichtung nicht bewusst waren. Morelia schien Ophelias Ansichten zu teilen. Sie musterte das Mädchen, welches sehr schick angezogen war. Doch als Morelias auf ihrer Lippe rum kaute fuhr Ophelia sie an, sie konnte es nicht ausstehen, wenn jemand das tat. Das Mädchen meinte, Ophelia könne sie sie ja daran hindern und diese sah dies als Einladung und küsste Morelia. Anscheinend hatte sie sich nicht geirrt, denn die junge Widdow ging sofort darauf ein. Die beiden kamen sich näher und schliefen schließlich miteinander. Ophelia bemerkte, dass die andere noch nicht sehr Erfahren war, doch sie lernte schnell und war geschickt. Anschließend lagen sie schwer atmend nebeneinander und Morelia frage sie, ob sie die Nacht über hierbleiben würden. Ophelia dachte kurz nach, sie hatte nicht wirklich Lust ihre gemütliche Position aufzugeben also stimmte sie zu. Mit einem Pfiff gab sie Atropos, welche sich irgendwo in der Nähe aufhielt, den Befehl mit einer Nachricht zu Jackie zu bringen, dass Ophelia heute nicht kommen würde. Ophelia hatte sich angewöhnt, verschiedene Botschaften vorbereitet deponiert zu haben, damit die Fledermäuse sie nur noch abholen mussten. Morelia kuschelte sich an sie, schnippe mit den Fingern und nahm die Decken und die Kissen in Empfang, welche die Hauselfen daraufhin brachten. Die machten es sich gemütlich, kuschelten sich unter dem sternenklaren Himmel unter die Decken und aneinander. Morelia küsste sie noch einmal, wünschte Ophelia gute Nacht und schlief gleich darauf ein. Ophelia tat es ihr kurz darauf gleich und schlief friedlich ein.
Am nächsten Morgen war Morelia schon weg, als sie aufwachte. Ophelia zog sich gemütlich an und machte sich auf den Weg zurück zum Schloss. Dort traf sie auf Cosmea, welche rauchend am Geländer lehnte und natürlich sofort bemerkte, dass Ophelia noch die gleichen Klamotten wie am Vortag trug und direkt auf das richtige schlussfolgerte. Als Ophelia meinte, dass es Morelia Widdow gewesen war, meinte Cosmea, dass die Familie es sicher nicht gerne hören würde, dass ihre Tochter mit einer Frau geschlafen hatte. Das war Ophelia durchaus bewusst, davon hielten die Reinblütigen Familien nichts, auch ihre Eltern wussten es nicht und auch Cosmea war nicht wirklich begeistert davon, dass ihre Schwestern Frauen vorzog, doch sie akzeptierte es. Dann kamen sie auf Nathaniel zu sprechen, Cosmea hatte ihn wieder getroffen und mochte ihn immer noch nicht. Sie wurde wütend, als Ophelia erwähnte, dass Nathaniel sie fast erwürgt hätte, doch Ophelia bremste sie und erzählte von Abbey. Dabei bat sie Cosmea sich noch zurückzuhalten, sie würden ihre Rache noch bekommen, aber vorerst gab es wichtigeres. Diese stimmte zu, sie wusste wie wichtig Ophelia das war. Von Nathaniel kamen sie zu dem Problem, dass Cosmea anscheinend keinen Typen fand, der ihr zu passen schien. Sie waren entweder nicht gutaussehend genug, oder ihr Blut war nicht gut genug. Nur ein Professor hatte ihre Aufmerksamkeit erregt, doch dieser hatte sie abgewiesen. Ophelia meinte grinsend, dass es bei den Mädchen da ganz anders aussah, aber auch dass Cosmea sich er noch jemanden für den einfachen Spaß finden würde. Anschließend sprach Cosmea sie darauf an, dass ein Werwolf im Schloss rumlaufen würde. Sie rätselten wer es sein könnte, und wie sie am besten eben dies herausfinden können. Ophelia angelte sich auch eine Zigarette, Cosmea brachte sie doch immer wieder dazu. Sie unterhielten sich über alles Mögliche, das Cosmea wegen dem Wunsch ihrer Eltern nach Frankreich geschickt wurde und dass das Unsinn gewesen war, über Jackie und Cosmeas Zweifel an der Beziehung, welche Ophelia vermutlich bei dem nächsten Mal wo es große Konflikte gab beenden würde, Cosmeas Exfreund, den Vampire. Ophelia tat es immer noch sehr leid, dass sie damals ihrer Schwester nicht hatte beistehen können. Cosmea erwähnte, dass sie vielleicht bald verlobt werden würden. Ophelia gab ihr recht, es wurde Zeit, dass ihre Eltern dies taten. Sie war nicht erpicht darauf zu heiraten, sich an jemanden zu binden und dann an einen Mann, aber sie wusste, was ihre Pflicht war, der Vorbestand ihres reinen Bluts. Cosmea meinte dann, sie würde versuchen bei der Wahl von Ophelia Zukünftigen ein Wort mitzureden und Ophelia vertraute ihrer Schwester. Dadurch kamen sie auf Scorpius Malfoy zu sprechen, Lily Potter und den Streitigkeiten die Ophelia mit ihm hatte. Auch teilte sie ihrer Schwester mit, dass Caro Bell eine Metamorphmagus war und sie sich damals wegen Ophelia und Jackie aufgeregt hatte. Dann schauten sie sich noch ein wenig die Aussicht an, beide hatten inzwischen ihre zweite Zigarette geraucht. Als Cosmea sich schließlich verabschiedete blieb Ophelia noch.
Kaum war Cosmea weg erschien, wie aufs Stichwort, Caro. Sie wirkte etwas fitter und Ophelia hielt sie an. Zuerst waren beide ein bisschen zickig, doch das änderte sich. Sie meinten sie hatten sich dieses Schuljahr bisher nicht so oft gesehen, im vergleich vor allem zum letzten Jahr, was vielleicht gut war, da sie beide hatten abreagieren müssen. Letztendlich standen sie recht nah beieinander doch dann drehte sich Caro um und verschwand mit knappen Worten.
Doch irgendwie war heute reger Verkehr auf dieser Brücke, denn nur kurz darauf kam Katleya mit zwei großen Tüten. Ophelia verwickelte sie gleich in ein Gespräch, zuerst etwas ruppig und forsch, dann die besorgte mimend sprach sie Katleya auf das Werwolfsding an. Doch das Mädchen stritt, wie erwartet alles ab. Auch als Ophelia drohte, dass sie sonst die Fänger rufen müsse, lies sie kein Wort verlauten. Trotzdem war Ophelia nicht überzeugt, dass Katleya kein Wolf war, die Zeichen würden es schlüssig machen, auch wenn das Mädchen versuchte diese zu entkräftigen. Dann verabschiedete sie sich, anscheinend wartete ein Freund auf sie und die Sachen in der Tüte.
Und nur kurze Zeit später stand schon wieder Cosmea vor ihr. Es war inzwischen schon Abend und Ophelia keinen Meter weitergekommen. Cosmeas Laune war gut. Sie erzählte, dass sie dem Professor von der Werwolfsache berichtet hatte und dieser sich darum kümmern würde. Auch hatte sie anscheinend eine Lösung für ihr anderes Problem gefunden. Die Mädchen tratschten noch ein bisschen, dann verabschiedeten sie sich und gingen ins Bett.
Am nächsten Tag lief Ophelia den Weg zwischen Hogsmeade und Hogwarts entlang nur um sich ein wenig die Beine zu vertreten, da traf sie auf Pandora, mit der sie sich kurz über Schokolade unterhielt. Anschließend kehrte sie ins Schloss zurück und in den Raum der Wünsche, wo sie auf Jackie wartete. Das Mädchen kam nach einiger Zeit und sie kuschelten sich aneinander. Jackie meinte, sie wollte sich nicht immer nur hier treffen, wo sie das Gefühl hatte, dass es was Geheimes war. Es stimmte schon, die beiden hatten sich in der letzten Zeit eigentlich nur abends hier in dem Raum gesehen. Ophelia versprach ihr, dass sie in nächster Zeit etwas unternehmen würden. Irgendwas Date Mäßiges, draußen und nicht in diesem Raum. Auch sie wollte gerne wieder mehr mit Jackie unternehmen, schließlich war diese ihre Freundin und in einer Beziehung sollte man auch etwas zusammen machen. Doch für den Moment wollte auch Jackie lieber hierbleiben, sie kam direkt vom Sport. Also blieben sie hier, genossen die Zweisamkeit und schliefen miteinander. Anschließend zog Ophelia wieder in ihre Arme, streichelte noch ein wenig Gedankenverloren ihr Gesicht und schlief schließlich ein.
Am nächsten Morgen frühstückten sie noch zusammen, und dann mussten sie sich beide wieder ans lernen machen. Jackie war noch ein wenig fleißiger als Ophelia und so ging diese abends allein nach Hogsmeade. Sie suchte das drei Besen auf, an der Bar entdeckte sie den Professor für Arithmatik, er war anscheinend verletzt, seine Hose war von Blut durchnässt, doch er wollte nicht verraten, was war. Dann kam Morelia dazu, sie trug ein knappes, leichtes Sommerkleid mit Overknee Stiefeln. Das Mädchen hatte eindeutig Geschmack. Sie unterhielten sich und flirteten auch ein bisschen. Ophelia machte es sichtlich Spaß, dass Mädchen in Verlegenheit zu bringen. Dann gestellte sich auch Roxanne Weasley zu ihnen, Ophelia war zu ihr recht kühl und abweisend, diese ging dann zum Professor, um ihn etwas zu fragen. Nachdem sie fertig war, ging dieser und Morelia, die ihn anscheinend etwas besser kannte folgte ihm kurz darauf. Ophelia zog Roxanne noch ein bisschen auf, dass sie den Professor nicht an sabbern sollte. Dann stießen Emilia und Clara zu ihnen. Roxanne ging kurz darauf, vermutlich passte ihr Ophelias Verhalten Clara gegenüber nicht. Doch das Mädchen hatte sich letztens weggeschlichen und Lachesis eingeschlossen. Wo sie jedoch gewesen war verriet sie natürlich nicht. Emilia war Ophelia wieder etwas suspekt. So ganz schlau wurde sie aus ihr nicht. Sie schien zu flirten, aber gleichzeitig beleidigte sie Ophelia. Leider hatte sie bisher auch nicht die Möglichkeit gehabt, Emilia mal allein zu erwischen, dann würde sie vielleicht mehr erfahren. Sie nahm sich vor mal mit Emilia allein zu reden, es zumindest zu versuchen. Aber für heute hatte sie keine Lust auf das Verhalten des Mädchens, welches sie immer zu zeigen schien, wenn noch jemand anwesend war. Also verließ Ophelia den Laden und spazierte noch durch den Wald von Hogsmeade.
Es war schon spät und sie wollte sich auf den Rückweg ins Schloss machen, als auf einmal Cosmea ihr entgegenkam. Sie hatte einen Kratzer im Gesicht, die Hände und Knie waren offen. Sofort lief Ophelia zu ihrer Schwester, nahm sie in den Arm und fragte besorgt, was geschehen war. Cosmea stand total neben sich, was überhaupt nicht ihre Art war. Cosmea fragte Ophelia, ob diese einen Schlafplatz für sie hatte, damit sie nicht in den Krankenflügel brachte. Dann würde sie ihr auch erzählen, was passiert war. Ophelia nickte, sie würde ihre Schwester jetzt nicht allein lassen. So gingen sie zusammen hinauf ins Schloss, froh darum, dass niemand sonst sie sah.
Cosmea meinte dann, sie müsse noch etwas klären, bevor sie Ophelia erzählen könne, was geschehen war. Obwohl diese sehr darauf brannte zu erfahren, wer ihre Schwester so zugerichtet hatte, willigte sie ein. Wenn Cosmea das wollte, dann würde sie warten. Da vertraute sie ihrer Schwester. Jackie hatte Ophelia natürlich Bescheid gesagt, dass sie nicht kam.
In der Früh frühstückten Ophelia und Cosmea und gingen dann in den Unterricht. Die nächste Zeit ging Ophelia vor allem dem lernen nach. Cosmea hatte immer noch nicht erzählt, was vorgefallen war, aber sie würde kommen, wenn es Zeit war. Die einzige Ablenkung gönnte sich Ophelia abends, wenn sie mit Jackie allein war.
An einem Tag, Ophelia kam gerade aus ihrem Gemeinschaftsraum, entdeckte sie Clara, die anscheinend aus dem Zaubertränkeklassenzimmer kam. Sofort ging sie auf das Mädchen zu, sie hatte nicht vergessen, dass das Mädchen Lachesis, ihre Fledermaus, eingesperrt hatte um unbemerkt irgendwo hinzugehen. Ophelia sprach sie direkt darauf an, ihr Ton nicht gerade der freundlichste. Clara stellte sich einfach stur, sie antwortete nicht oder log, was Ophelia direkt erkannte. Obwohl sie sich eigentlich zusammenreißen sollte, verlor Ophelia ihre Geduld, was Clara direkt zu spüren bekam. Auch ihr weinen half ihr nicht, Ophelia wollte die Wahrheit wissen und sie gleichzeitig fürs lügen bestrafen. Schließlich erfuhr sie, nach einiger Zeit, dass Clara im verbotenen Wald gewesen war um Kräuter zu sammeln. Völlig entnervt sah sie das Mädchen an. Clara sollte langsam lernen, solchen Unsinn zu lassen, und vor allem, Ophelia nicht anzulügen. Dafür war Clara bereits genug bestraft. Doch für den Waldbesucht musste sie auch noch mit Konsequenzen rechnen. Ophelia fragte Clara, was ihre drei wichtigsten Sachen sind, diese meinte ihr Zauberstab, ihre Kette und ein Kochbuch. Also entschied sich Ophelia ihr das Kochbuch wegzunehmen, Clara würde es wiederbekommen, wenn sie es sich verdient hatte. Ophelia ließ sich auch nicht erweichen, als das Mädchen wieder weinte und darum flehte ihr doch lieber den Stab wegzunehmen. Irgendwann beugte sich Clara ihrem Schicksal, Ophelia nahm das weinende Mädchen in den Arm und redete beruhigend auf sie ein. Clara klammerte sich an Ophelia und weinte bitterlich, dass ihr Leid von eben dieser entstanden war, schien vergessen. Dann heilte Ophelia, vorsichtig um ihr keine Schmerzen mehr hinzuzufügen Claras Wunden und reinigte magische die Klamotten von beiden. Anschließend gingen sie zum Gemeinschaftsraum der Gryffindors, Clara an Ophelia gelehnt. Ophelia wartete draußen, bis Clara mit dem Buch zurückkam. Man sah dem Mädchen deutlich an, wie hart es sie traf das Buch abzugeben, aber schließlich ließ sie es los. Ophelia erklärte ihr noch einmal sanft, dass sie es zurückbekommen würde, wenn Clara sich richtig benahm.
Das Buch verstaute Ophelia anschließend so, dass diesem nichts geschah. Sie hatte gesehen, wie sehr Clara daran hing, aber sie hatte gegen Regeln verstoßen, und dass musste Konsequenzen haben.
Am nächsten Tag nach dem Unterricht ging Ophelia nochmal zum Zaubertränkeklassenzimmer um etwas zu holen. Doch es war nicht leer, wie erwartet. Ein Mädchen, Alice, braute einen Felix Felicis Trank. Sie unterhielten sich ein wenig, Alice machte Ophelia ein Kompliment zu ihrem Kleid vom letzten Ball. Ophelia erinnerte sich, Alice war mit Nathaniel dort gewesen. Sie versuchte das Mädchen ein wenig zu locken, vielleicht herauszufordern, aber sie blieb stets höflich. Ophelia erfuhr auch, dass Alice anscheinend mit Tom, Jackies Bruder, zusammen war. Darüber musste Ophelia lachen, nach dem was sie über Tom wusste, und was Jackie erzählte hatte sie nicht erwartet, dass Tom eine Beziehung einging. Da ging auf einmal die Flammen des Brenners wieder an und Alice schien bei dem Anblick des Feuers zu erfahren. Darüber eher amüsiert löschte Ophelia das Feuer und Alice meinte sie könne ihr als Dank fürs retten etwas kochen. So gingen die beiden in die Küche, wo Alice ein scharfes Curry zauberte. Für einen kurzen Moment steckte Maya ihren Kopf herein, verschwand aber schnell wieder. Cesare, der danach was zu suchen schien, wirkte auch nicht besonders kontaktfreudig. Vielleicht hatte Nathaniel ihm endlich den Laufpass gegeben. Bevor sie anfangen konnten mit dem Essen, kam auch Tom und setzte sich zu den Mädchen. Sie aßen zusammen und unterhielten sich. Anschließend ging Alice und Ophelia unterhielt sich noch kurz mit Tom. Dieser meinte, Alice würde ihm voll ausreichen, dass er sie liebte und nur sie brauchte. Ophelia glaubte ihm, war sich aber nicht sicher, ob der Junge das schafft. Eigentlich war es ihr auch egal. Sie verabschiedete sich und ging in den Raum der Wünsche zu Jackie und genoss ihre Nähe. Sie hoffte, dass bald Zeit sein würden, dass sie mit ihrer Freundin mal was Richtiges Unternahm. Eben etwas, was man in einer Beziehung so machte, denn Jackie bedeutete Ophelia wirklich etwas.
An einem Nachmittag saß Ophelia wieder auf der Wiese und las ein Buch, als Morelia zu ihr stieß. Sie setzte sich zu ihr und sie unterhielten sich. Sie schienen beide wirklich den reinblütigen Lehren verschrieben zu seien und ihnen beiden war bewusst, was von ihnen verlangt wurde, im Bezug auf den Erhalt ihres Blutes. Ophelia wusste, dass es ihre Pflicht war ihr reines Blut weiterzugeben und Morelia schien es auch so zu sehen. Dann verabschiedeten sie sich wieder, Ophelia hatte sich noch mit Jackie im Raum der Wünsche verabredet.
Dort wartete sie, Jackie kam hinzu. Zunächst schien sie wieder ein Problem zu haben, es hatte wieder damit zu tun, dass sie mehr unternehmen wollte. Zurzeit hatten sie aber beide viel zu tun, Jackie lernte sehr viel und auch Ophelia war nicht untätig, aber im Moment sahen sie sich außerhalb dieses Raumes wirklich kaum. Doch an diesem Tag blieben sie auch wieder hier, machten es sich zusammen gemütlich. Jackie hatte eine kleine Challenge für sich, welche Ophelia amüsierte. Wie meistens schließen sie miteinander, wobei Jackie die Führung übernahm. Anschließend kuschelten sie sich sehr zufrieden aneinander. Als sie dann einander in den Armen hielten, murmelte Ophelia Jackie zu, dass sie sie liebte. Das erste Mal sagte sie dies wirklich, nicht wie bei dem Streit. Und Jackie erwiderte ihre Gefühle.
Am nächsten Tag, sie hatten zusammen gefrühstückt, machte sich Jackie auf den Weg in den Unterricht, während es Ophelia raus auf die Ländereien zog. Dort traf sie auf Nathaniel, es passierte, was irgendwie immer bei ihnen passierte. Sie ärgerten sich ein wenig, und schliefen dann miteinander. Ophelia merkte, dass irgendetwas Nathaniel nicht stimmte. Sie machten es sich bequem, er lag auf dem Rücken und sie halb auf seiner Brust und fuhr seinen Muskel nach. Dann rückte er mit der Sprache raus. Er gestand ihr, dass er den Muggel Raskild gefunden hatte, und sie für den Mord an der Rektorin zur Rechenschaft gezogen hatte. Er hatte sie malträtiert und sogar, zum ersten Mal in seinem Leben, einen unverzeihlichen Fluch angewendet. Darauf stürzte Ophelia sich sofort. Sie bekräftigte sein Verhalten, dass er das richtige getan hatte und brachte ihn auch dazu zuzugeben, dass er die Macht und das Gefühl während des Fluches genossen hatte.
Sie redeten noch weiter, irgendwann hatten sie sich wieder angezogen, lösten den Körperkontakt aber nicht. Da stand auf einmal Cesare auf der Wiese, er erstarrte, als er die beiden so sah, ging nur schnell zu Nathaniel, gab ihm einen Zettel und verschwand sofort wieder. Ihm war es sichtlich unangenehm. Als er weg war versuchte Ophelia den Zettel zu lesen, aber Nathaniel ließ es nicht zu. Ophelia provozierte ihn, dass er Cesare doch nicht nachlaufen wollte. Das er sowas nicht nötig hatte. Doch er ging trotzdem, obwohl Ophelia sich sicher war, dass er nicht dem Jungen folgen würden. Sie sah ihm noch da, da kam ihre Ziehschwester Cosmea. Diese erzählte ihr endlich, was an dem Abend in Hogsmeade passiert war, obwohl Ophelia dank Nathaniel inzwischen schon recht gut bescheid wusste. Die Schwestern waren sich sicher, dass Nathaniel dazu gebracht werden sollte und könnte, den Unverzeihlichen nochmal anzuwenden. Zudem bestätigte sich Ophelias Vermutung, dass Cosmea auch noch mit Nathaniel schlafen würde. Cosmea war aber nicht wirklich begeistert, aber viel Auswahl gab es leider nicht. Dann verabschiedete sich Cosmea wieder und lief ins Schloss.
Zu ihrem Unglück lief ein paar Tage Maya in Ophelia hinein. Es war Mayas Unglück, denn sie Provozierte das andere Mädchen auch noch, was schließlich in einer schmerzhaften Auseinandersetzung endete. Ophelia verlor wieder Mal die Kontrolle und ihre Geduld endete schnell. Sie hatte eigentlich geplant gehabt, Maya anschließend zu heilen, aber als ein Zettel kam, schickte sie das Mädchen, wie sie war weiter. Dann kam Cesare, sie unterhielt sich nicht viel mit ihm. Sagte ihm nur, dass sein Verhalten mit Nathaniel lächerlich war, doch schnell war das Gespräch auch wieder vorbei, Ophelia war auch nicht wirklich scharf drauf. Sie ging lieber ins Schloss.
In den Raum der Wünsche, dort traf sie sich mit Jackie, welche schon sehnlichst auf sie gewartet hatte. Sie zog ihre Freundin direkt zu sich und die beiden liebten sich. Wieder verbrachten sie eine schöne Zeit zusammen und schliefen irgendwann ein.
Am nächsten Tag, Jackie war mal wieder beschäftigt, ging Ophelia spazieren, am See traf sie auf Gabriel, die beiden kamen sofort ins Gespräch. Natürlich über Cesare und Nathaniel. Ophelia erzählte von Cesare und dass dieser gemeint hatte, er würde nichts mehr mit Nathaniel wollen. Natürlich wollte sie auch eine Gegenleistung dafür, dass sie dafür gesorgt hatte. Der Süßkram lockte sie nicht, aber Gabriel. Dieser küsste sie dann auch, fing an sich an ihren Klamotten zu schaffen zu machen und schließlich schliefen sie miteinander. Anschließend lagen sie, wieder eingekleidet im Gras, als Charly hinzukam, sich bis auf den Bikini auszog und ins Wasser stieg. Gabriel und Ophelia sahen dem hübschen Mädchen gleich hinterher. Ophelia und Charly fingen sofort an zu flirten und Gabriel brachte sie irgendwie dazu in Unterwäsche in einem Becken voller Schlamm zu catchen. Dabei kamen sich die Mädchen näher, vergaßen Gabriel zeitweise sogar und küssten sich. Als sie voller Schlamm waren, gingen sie zu Gabriel und banden ihn ein. So vergnügten sich die drei zusammen, bis sie von Jessica unterbrochen wurde. Doch statt schnell wieder zu gehen oder irgendwas dagegen zu sagen, lies sie sich sofort mit darauf ein. Ophelia mochte Jessica bisher eigentlich nicht, aber trotzdem störte es sie nicht. Die vier hatten Spaß. Als sie dann völlig außer Atem und dreckig vom Schlamm im Gras lagen schlug Jessica vor, dass sie in das Vertrauensschülerbad gehen sollten. Die anderen waren sofort einverstanden. Schnell huschten sie in den Raum. Während Gabriel und Charly sich eine Dusche suchten, beschäftigte sich Ophelia mit Jessica. Die anderen beide verschwanden irgendwann. Ophelia und Jessica blieben noch, sie einigten sich darauf, dass sie doch nicht so schlimm waren, sondern eher sogar fantastisch. Das würde Jackie freuen.
Ein paar Tage später ging Ophelia wieder mal zum See und traf dort Nathaniel. Wie meistens flirteten sie direkt und ziemlich heftig. Dort irgendwann kippte die Stimmung, Ophelia fing an ihn zu provozieren. Sie wollte ihn dazu bringen nochmals zuzugeben, dass er den Fluch genossen hatte, sie würde auch riskieren, dass er ihn an ihr anwandte. Sie hatte ihn fast so weit, doch er schleuderte sie gegen einen Baum und brach ihr das Handgelenk. Ophelia war sauer auf sich, dass sie ihn nicht dazu gebracht hatte es zu tun, aber er gab trotzdem erneut zu, dass er das Gefühl gemocht hatte. Und wieder schwenkte die Stimmung an und sie küssten sich wieder. Doch bevor sie weitergehen konnten, löste sich Ophelia, sie sollten das verschieben. Sie machte sich auf den Weg zum Astronomieturm, wo Jackie wartete. Als das Mädchen Ophelias Verletzungen sah war sie sofort besorgt und wollte wissen, was passiert war. Ophelia meinte, es war nichts schlimmes, und Jackie kümmerte sich um ihre Verletzungen. Anschließend kuschelten sie noch und genossen die schöne Aussicht.
Ein paar Tage später war Ophelia im Gemeinschaftsraum der Slytherin, als Nathaniel hinzukam. Die Stimmung war wieder sehr gut, sie kabbelten sich, lachten und wie konnte es anders sein schliefen miteinander. Sie verbrachten den ganzen Nachmittag zusammen, und Ophelia genoss diese Zeit. Abends begleitete Ophelia Nathaniel zu dem Treffen seines Clubs. Sie hielt nicht wirklich was davon, und ihre Gedanken bestätigten sich. Sie war bestens ausgebildet, sie brauchte so etwas nicht. Als sie dann in zwei Teams aufgeteilt wurden und sich in einem Labyrinth jagten, griff sich ihr Team gegenseitig an und auch sonst musste sie sich sehr zurückhalten. Es war frustrierend. Als es endlich vorbei war, folgte sie Caro auf den Astronomieturm, bevor sie noch jemand ernsthaft verletzte. Auch Nathaniel war da, die beiden hatten sich eben angegriffen. Nur kurze Augenblicke kam Jackie, fuhr Ophelia wütend an, ob sie irre war und ging wieder. Natürlich folgte sie ihr sofort. Als sie sie eingeholt hatte lies Jackie nicht mit sich reden. Sie wollte eine Pause. Sie hatte mitbekommen, dass Ophelia Maya verletzt hatte und warf ihr vor, sie hätte sich nicht unter Kontrolle und sie hatte es satt für die beide Vernünftig zu sein. Ophelia verstand nicht was los war, es war besser geworden, Maya hatte es provoziert und Jackie wusste doch, wie sie war. Doch sie ließ nicht mit sich reden. Das merkte Ophelia, drehte sich um und ging.
Sie traf Pandora noch kurz im Flur, auch deren Stimmung war nicht die beste, dass Treffen war auch nicht nach ihren Vorstellungen verlaufen. So ging sie auch gleich wieder, aber nicht ohne Ophelia einen Kuss auf die Lippen zu geben. Ophelia ging weiter auf den Astronomieturm, hier waren inzwischen nur noch Caro und Simon, welche anscheinend sich gerade näherkamen. Es störte Ophelia aber nicht, dass sie sie unterbracht. Sie und Caro redeten kurz, Simon hielt sich eher raus. Die Stimmung zwischen den beiden Mädchen war wie üblich, herablassend. Es würde vermutlich nicht mehr werden wie es war. Doch es war spät, so ging Caro bald und Ophelia, sowieso Simon hatten keine große Lust miteinander zu reden, so gingen sie auch.
Am nächsten morgen vor dem Unterricht ging Ophelia spazieren. Dort traf sie auf die junge, und durchaus hübsche Brooke, welche mit ihren faszinierenden Messern spielte. Sie unterhielten sich kurz, das Mädchen war schnell als jemand mit den Idealen der Reinblüter zu erkennen, was Ophelia sympathisierte. Auch schien sie zu wissen, was die Pflicht von ihnen war, und was man trotzdem tun konnte. Doch dann ging der Unterricht los und Ophelia verabschiedete sich.
Im Unterricht konnte sie sich ablenken von Jackie, Ophelia war immer noch sauer, sie fühlte sich so, als ob ihre Freundin sie gar nicht kannte. Anschließend wollte sie ein Buch in der Bibliothek abgeben, traf dort auf Cosmea und erzählte ihr von dem vorgefallenen. Diese meinte erneut, Jackie wäre vermutlich nicht das richtige für Ophelia, aber diese wollte das noch nicht aufgeben. Stattdessen erzählte Ophelia dann von ihrem Erlebnis mit Gabriel, Charly und Jessica. Ihre Laune wurde wieder besser. Dann verabschiedeten sich die Schwestern von einander und gingen ins Bett.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 06.03.2019 22:04.

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Re: * Stadt, Land, Fluss ...

von Ophelia am 07.02.2019 14:48

Stadt: Quedlingburg
Land: Qatar
Fluss: Queich
Name: Qingqing
Tier: Quokka
Berühmtheit:
Frucht:

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Re: Oho or Oh-No

von Ophelia am 05.02.2019 18:19

ein kleines süßes Mädchen? Sowas von
Oho

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Re: Oho or Oh-No

von Ophelia am 05.02.2019 13:39

Sieht nicht schlecht aus... reinblütig...
Ein klares Oho

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Re: Oho or Oh-No

von Ophelia am 02.02.2019 12:44

Mhm... Lass mich nachdenken xD Meine Freundin
Oho

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Re: ❊ Stormy & Photoshop.

von Ophelia am 29.01.2019 14:43

Ich würde mich super über eine Ophelia Signatur freuen .

Name: Ophelia Lilith Rosier
Avatar: Julia Garner
Spruch 

"I would never kill you. Not in a million years... you may not be as unique as you thought, darling, but you're still a work of art. I appreciate art.What I- I can do- what I will do- is hurt you. Worse than I did before. I have reserves of creativity I haven't even begun to tap. So, please... for your own good... let me win."

Ich weiß, das is mega lang und ich kann mir denken, das es vielleicht zu viel ist, wäre toll wenn es ganz ginge wenn nicht:
What I - I can do - what I will do - is hurt you . So, please... for your own good.. Let me win .

Und wenn das a zu lang ist, einfach nur: What I - I can do - what I will do - is hurt you.
tut mir Leid wegen der Umstände. Du kannst dir auch einfach den besten Teil von oben raussuchen <3

GIF: ja gerne , wenn es machbar ist. 

Sonderwünsche: mir egal. Ob bunt oder schwarz-weiß , einfach was besser passt und einfacher ist.
Ophelia is allerdings eher dunkler

Vielen vielen dank schon man :) 

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.01.2019 14:46.

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Re: Ophelia Lilith Rosier

von Ophelia am 24.01.2019 13:18

Sie vermutete auch, dass dies die einzige Möglichkeit war, wie das mit ihr und Jackie funktionieren würde. Sie waren sich sehr ähnlich in manchen Sachen und es war klar, dass bei einer treuen Beziehung einer von ihnen ein Ausrutscher passieren würde. Und Ophelia glaubte Jackie, dass deren Gefühle nur ihr galten. Es wäre wieder wie früher. Wie am Anfang, nur halt mit Gefühlen. Die beiden schmiegten sich aneinander und versprachen sich, dass es funktionieren würde, sie hatten sich und alle anderen waren Mittel zum Zweck. Jackie stricht Ophelia durchs Haar und meinte sie würden das schaffen, zusammen, mit viel Spaß, Freiheit und Gefühl.
Ophelia war zuversichtlich, auch wenn sie ihre Gefühle immer noch nicht ordnen oder wirklich äußern konnte war dies sicher der beste Weg. Sie kuschelten sich an einander und machten sich dann auf den Weg ins Schloss. Auf dem Weg sprach Ophelia nochmal das Thema mit dem Dreier an, und meinte Pandora wäre doch eine Option. Jackie nahm ihre Hand und meinte, sie wollte Ophelia jetzt erst einmal für sich. Ophelia ging es nicht anders und so zogen sie sich in den Raum der Wünsche zurück, wo sie ihre Zweisamkeit genossen. Anschließend kuschelten sie sich an einander, die Decke über sie gezogen und Ophelias Gedanken endlich wieder mal beruhigt. Schnell und mit einem guten Gefühl schlief sie ein.




Die nächsten Tage verliefen angenehm, Ophelia widmete sich viel ihren Studien, schließlich hatte sie ein Ziel zu erreichen, sie wollte die Prüfungen perfekt bestehen. Abends traf sie sich mit Jackie im Raum der Wünsche, wo sie aneinander geschmiegt einschliefen und am nächsten Morgen aufwachten, etwas zusammen aßen und dann in ihren Unterricht gingen.
An einem Tag in der Mittagspause ging sie in die große Halle um sich etwas zu essen zu holen. Dort traf sie auf Gabriel, sie setzte sich zu ihm und unterhielten sich ein wenig. Er war attraktiv und Ophelia viel sofort in ihr gewohntes Muster, obwohl sie es nicht wirklich darauf anlegte. Sie plauderten darüber, dass Gabriel Süßigkeiten liebte, Ophelia diese, vor allem Schokolade, nicht ausstehen konnte. Er erzählte etwas über seine Familie, und dass er anscheinend gar nicht der Engel sei, nachdem er benannt worden war. Aber dafür war ja Ophelia engelsgleich genug. Dann erwähnte er, dass Cesar Novak, der Typ den Nathaniel geküsst hatte sein Halbbruder war, dem er selbst gegenüber nicht gerade angetan war. Er konnte ihn nicht ausstehen. Darüber amüsiert erzählte Ophelia wie beiläufig, was sie zwischen Nathaniel und Cesar mitbekommen hatte. Also das die beiden sich geküsst hatten, Nathaniel damit seine Freundin betrogen hatte, was sie ja von vornherein gesagt hatte. Gabriel lachte, ihm war Nathaniels Ruf sehr wohl bekannt, hatte aber nicht gedacht, dass er Junge, oder sein Bruder mit einem Typen rummachen würde. Inzwischen hatte Ophelia von ihm einen Lolli bekommen, eine der wenigen Süßigkeiten, die sie nicht verabscheute und spielte amüsiert damit rum, während Gabriel meinte damit könne er seinen Halbbruder so gut aufziehen. Ophelia meinte, er müsse ihr noch etwas für Informationen geben und meinte, wenn er etwas Neues wüsste, solle er sie informieren. Gabriel sah schon eine gute Informantin für den Tratsch in Hogwarts, doch einfach so gab Ophelia nichts. Sie meinte, dafür müsse Gabriel ihr schon etwas bezahlen, aber er hätte noch Zeit es sich zu überlegen, denn bei ihr ging der Unterricht weiter. Sie verabschiedete sich und ging wieder ans lernen.

Später am Tag, nach dem Unterricht und dem Nachsitzen, ja Professor Mills zog das wirklich bis zum Ende durch, lief sie über den Korridor, sie wollte noch kurz auf den Astronomieturm. Trotz des Nachsitzens war ihre Laune sehr gut, mit Jackie war alles geklärt und sie war sich sicher, dass die Prüfungen hervorragend, Ohnegleichen werden würden. Da lief ihr Pandora entgegen, die beiden fingen gleich an sich zu unterhalten, wie immer flirteten sie sofort miteinander und auch ihre Berührungen waren inzwischen wie selbstverständlich. Ophelia spielte darauf an, dass sie immer noch auf ihre Opfergaben wartete, die Pandora ihr zu bringen hatte, dafür, dass Ophelia so gütig zu ihr war und sie zudem nicht umbrachte. Pandora fing dann auch, wie immer damit an, dass sie doch so umwerfend und bezaubernd war und Ophelia ging gut gelaunt darauf ein. Schließlich war sie ja noch toller.
Irgendwann waren ihre Gesichter dicht voreinander, doch Pandora zuckte zurück und fragte, ob Ophelia sich sicher sein. Diese fragte nach, was Pandora meinte. Diese wies sie auf Jackie hin und Ophelia lächelte und erklärte gut gelaunt, dass sie mit Jackie alles geklärt hatte und es gut war. Pandora schien es wirklich zu freuen, und sagte das auch. Beim nächsten Mal als Ophelia sich zu ihr beuge wich sie nicht zurück und sie küssten sich. Nach einer Zeit hörten sie schritte und als Ophelia sich umdrehte, stand Caro am Ende des Ganges, und starrte die beiden an. Ophelia löste sich von Pandora, doch Caro drehte sich sofort um, stammelte ein bisschen Unsinn, meinte sie wollte nicht stören und wollte wieder verschwinden. Ophelia hielt sie am Handgelenk fest und sprach sie gleich darauf an, dass Caro ihr aus dem Weg zu gehen schien. Diese stritt das sofort ab, brabbelte aber sonst wieder nur Unzusammenhängendes Zeug. Doch auch Pandora meinte, Caro wirkte beleidigt oder zumindest seltsam und bot an zu gehen, damit die beiden alles klären konnten. Doch Caro lehnte ab, drehte sich um und verschwand mit nur kurzen Worten wieder.
Pandora und Ophelia bleiben verwirrt zurück, setzten sich auf die Fensterbank und Pandora meinte, die beiden sollen mal zum Therapeuten gehen. Ophelia lachte, lehnte sich an das Mädchen und meinte, wenn sie mit jedem, mit dem sie ein paar Probleme hatte zum Therapeuten ginge, würde sie niemals fertig werden. Pandora stimmte ihr zu, fragte aber nach, was den zwischen Caro und Ophelia gewesen sei. Diese zuckte nur mit den Schultern, und meinte es sei das gleich, über was sie auch mit Pandora gesprochen hatte, nur, dass es dieser egal gewesen sein. Dann fügte sie hinzu, dass es um Jackie gegangen war. Pandora meinte, dass würden sie schon klären. Ophelia nickte, sprang von der Fensterbank und verabschiedete sich. Sie vermutete, dass sie Jackie jetzt im Raum der Wünsche treffen würde und nach dem langen Tag mit lernen freute sie sich auf ihre Freundin.
Als sie den Raum betrat, lag Jackie auf einem Bett und starrte die Decke an. Sofort kuschelte sich Ophelia an das Mädchen und sie unterhielten sich ein wenig. Ophelia genoss die Nähe zu Jackie, und als diese meinte, Ophelia wisse gar nicht, wie viel sie ihr bedeutete meinte diese, dass sie nicht Gedacht hatte, dass sie jemals für irgendwen etwas fühlen könne, und dass dann Jackie kam. Mehr brachten die beiden in Worte nicht raus und auch auf Ophelias bitte hin konnte Jackie ihre Aussage nicht weiter verdeutlichen. Doch das machte nichts, es reichte aus, um zu wissen, dass sie ihr sehr wichtig war. Dann küssten sich die beiden und schliefen letztendlich miteinander, wobei diesmal Ophelia die Führung übernahm. Anschließend kuschelten sie sich aneinander ins Bett und schliefen ruhig und friedlich ein.
Auch die Prüfungen waren in dieser Zeit, doch sie kümmerten Ophelia wenig. Sie war perfekt vorbereitet und meisterte alle Aufgaben, ob schriftlich oder praktisch ohne große Mühen. Ophelia war von Natur aus magisch recht begabt, hatte viel Förderung von ihren Eltern bekommen und auch an Disziplin und Ehrgeiz mangelte es ihr nicht. Die Zeit nach den einen Prüfungen nutze sie um sich auf die nächste vorzubereiten und so hatte sie während der Prüfungsphase kaum Zeit für irgendetwas anderes. Auch davor hatte sie viel Zeit mit lernen verbracht, so das in diesen Wochen das einzige Vergnügen, die einzige Abwechslung, die sie sich gönnte, die Treffen mit Jackie am Abend waren und das gemeinsame, aneinander gekuschelte schlafen, welches Ophelia sehr genoss. Seitdem sie dies taten schlief sie sehr gut.
Und kurz darauf war das Schuljahr auch schon rum. Alle Prüfungen waren abgelegt und Ophelia wusste, dass sie sehr gut abgeschnitten hatte. Jetzt fehlte nur noch die Jahresabschlussfeier und dann würden die Sommerferien beginnen.

Es war der letzte Schultag, heute würde die Abschlussfeier sein und danach die Rückfahrt nach London. Trotzdem ging sie nach Hogsmeade, denn ihre Sachen waren bereits gepackt und sie hatte keine Lust sich zu langweilen. Als sie über den Marktplatz streifte sprach sie jemand an, als Ophelia sich umdrehte entdeckte sie Calypso. Die hochschwanger war. Sie saß auf einer Bank und sah glücklich aus. Ophelia setzte sich neben sie, machte allerdings keinen Hehl daraus, dass sie sauer auf Calypso war, da diese, ohne ein Wort zu sagen gegangen war, Ophelia fühlte sich verraten. Auch verschwieg sie nicht, was sie von Calypsos Zustand hielt. Nämlich gar nichts. Sie fand es falsch und verstand nicht, wie Calypso sich damit arrangieren konnte. Auch gegen Nathaniel richtete sich ihre Wut. Doch Calypso gegenüber verhielt sie sich freundlicher, nachdem diese sich entschuldigt hatte. Sie unterhielten sich ein wenig, aber nicht sehr lange, da Calypso dann wieder losmusste, ihre Eltern schienen sich sofort zu sorgen, wenn sie länger wegblieb.
Auf dem Weg zurück ins Schloss dachte Ophelia über Calypso nach. Sie war sauer, sie hatte wirklich gedacht sie seien Freundinnen gewesen, aber anscheinend nicht für Calypso. Doch sie schob das ganze dann beiseite, sie hatte keine Lust sich über Sachen Gedanken zu machen, die sie nicht ändern konnte.
Wieder im Schloss setzte sich Ophelia in den Innenhof und schrieb einen Brief an ihren Ziehbruder. Kurze Zeit später kam Jackie zu ihr, das Mädchen wirkte verkatert und nicht gerade ausgeschlafen. Sie setzten sich auf die Bank und Jackie gestand Ophelia, dass vor genau einem Jahr ihr damaliger Freund verschwunden war. Der erste Junge, den sie wirklich geliebt hatte. Ophelia hörte ihr aufmerksam zu und versuchte zu verstehen, was geschehen war. Die beiden blieben von den Feierlichkeiten fern. Wirklich Hunger hatten sie nicht und der Lärm wäre wohl zu viel für Jackie. Dann war es allerdings zeit zum Zug zu gehen und Jackie versprach ihr dort den Rest zu erzählen. Also machten sich die Mädchen auf und saßen kurze Zeit später allein in einem Abteil. Sie machten es sich bequem, Ophelia nahm Jackie in den Arm und diese erzählte. Ihr damaliger Freund, Lincoln, war nicht wirklich verschwunden. Das wurde nur erzählt. In Wahrheit wurde er von Jackies Vater getötet, da dieser ihn nicht als angemessen für Jackie betrachtete, da der Junge nur ein Halbblut war. Jackie hatte das ganze aus einem Versteck raus mit angesehen, aber bei Untersuchungen geschwiegen und ihren Vater gedeckt. Ophelia war sich nicht sicher, was sie empfinden sollte. Nun, sie spielte zumindest das Mitgefühl, aber innerlich war sie beeindruckt, von der Entschlossenheit von Jackies Vater, seine Tochter vor minderem Blut zu schützen. Außerdem wäre Jackie ansonsten vielleicht noch mit diesem Typen zusammen und sie selbst hätte ihre Freundin nicht. Doch all dies sagte sie Jackie natürlich nicht. Sie tröstete das Mädchen, hielt sie im Arm, küsste ihr Haar und beteuerte, dass sie nichts hätte tun können. Was auch der Wahrheit entsprach, Jackie tat gut daran, zu schweigen, am Ende hätte ihr Vater noch ihr Gedächtnis gelöscht. Dann erkundigte sich Ophelia, was Jackies Eltern denn von ihr halten würden, schließlich konnte sie nicht dafür sorgen, dass die Blutlinie bestehen blieb, egal wie reinblütig sie war. Doch Jackie meinte, dass sei kein Thema, es ging nur um das Blut. Da dachte Ophelia an ihre Eltern du fragte sich, ob diese das genauso sehen würden, doch sie bezweifelte es.
Dann waren sie auch schon in London angekommen. Ophelia hatte gemeint, dass sie nicht nach Hause wolle, sie hatte keine Lust auf ihre Eltern oder irgendwelche Diskussionen. Also schlug Jackie vor, dass Ophelia einfach bei ihr bleiben könne. Sie würden es sich in ihrem Zimmer gemütlich machen und nur wenn wirklich nötig vor die Tür gehen. Doch zuvor hatte sie noch mit Nathaniel unter vier Augen zu sprechen, und meinte Ophelia könne ja in Godric´s Hollow warten und sie träfen sich dann dort. Diese war nicht wirklich davon begeistert, konnte aber nichts dagegen machte, Jackie meinte es ginge um Lucy. Doch Ophelia glaubte nicht, dass dies alles war. Trotzdem nahm sie ihre Sachen und machte sich auf den Weg in das Dorf, während Jackie in London blieb, um Nathaniel zu suchen.
Als sie durch die Straße von Godric´s Hollow lief und überlegte, wie sie sich die Zeit vertreiben sollte, traf sie auf Lucy, welche auf dem Weg nach Hause war. Das Mädchen erkundigte sich nach Tom und Jackie, und als Ophelia meinte Jackie spreche mit Nathaniel wurde sie sauer. Sie ärgerte sich darüber, dass ihre Geschwister immer versuchten sie zu beschützen und alle Jungs von ihr fernhielten. Tom drohte anscheinend jedem, der sich Lucy näherte ihm die Knochen zu brechen. Ophelia amüsierte sich darüber eher, aber sie verstand Lucy. Die beiden sollten sich nicht einmischen, sie war alt genug, um eigene Entscheidungen zu treffen.
Bei dem Haus der Becks angekommen, lud Lucy ein reinzukommen, auf ihr rufen reagierte niemand, also war noch niemand da. Sie stiegen die Treppe hinauf und Lucy zeigte Ophelia, auf deren nachfragen hin, Jackies Zimmer. Das Mädchen schob ihre Koffer dort hinein und zog die verwirrte Lucy dann in deren Zimmer. Lucy fragte ob Jackie denn wüsste, dass Ophelia da war und diese bejahte, ging zum Fenster und rief Atropos, eine ihrer Fledermäuse. Sie gab ihr eine Nachricht für Jackie, die besagte, Ophelia sei bereits bei Jackie zuhause, da sie auf Lucy getroffen war. Dann schmiss sie sich auf Lucys Bett und zog das Mädchen mit sich. Diese war sichtlich nicht begeistert von Atropos, meinte, dass Fledermäuse gruselig seien und doch Menschen fraßen. Sehr amüsiert zog Ophelia Lucy zu sich und klärte sie auf. Die beiden unterhielten sich und nach einiger Zeit kam die Fledermaus zurück, und landete mit einer Antwort auf Lucys Fuß. Diese war nicht begeistert und noch weniger, als Ophelia, um mit Atropos zu kommunizieren ihren Kopf, in den einer Fledermaus wandelte. Atropos berichtete, dass Jackie bei Nathaniel war, zusammen mit ihm und einem weiteren Mädchen, dann flog die Fledermaus davon und Ophelia nahm wieder ihre normale Gestalt an. Lucy sah sie einfach nur geschockt an. Ophelia zog sie näher zu sich und versuchte sie zu beruhigen, zeigte ihr letztlich auch Jackies Nachricht, welche schrieb, dass sie bald nach Hause käme. Unterschrieben war mit einem Lippenabdruck.
Lucy hatte sich dann auch wieder beruhigt und meinte belustigt, dass Jackie und Ophelia ja leise sein sollten, wenn sie schlafen wolle. Was Ophelia über Jackies Aufenthaltsort erfahren hatte erwähnte sie nicht. Die beiden Mädchen kuschelten noch ein wenig miteinander, Ophelia küsste recht beiläufig Lucys Hals, mehr um sie zu ärgern wegen dem Fledermausding. Die Zeit verging und es wurde später und später, doch Jackie erschien nicht. Als Lucy dann irgendwann meinte, sie würde ins Bett gehen überlegte Ophelia was sie nun tun solle. Nach Hause wollte sie nicht und Jackies leeres Zimmer stellte keinen Reiz dar. Als sie Lucy erklärte, dass Jackie heute nicht mehr kommen würde, Ophelia war sich da ziemlich sicher, und dass sie nicht nach Hause wolle, meinte Lucy sie könne doch einfach bei ihr bleiben. Ophelia dachte kurz darüber nach, sie war sauer auf Jackie, wahnsinnig sauer. Lucy meinte, Ophelia könne doch einfach morgen wütend auf Jackie sein und heute bei ihr schlafen.
Ein schlechtes Gewissen hatte Ophelia nicht, als sie Lucy fester in ihren Arm zog, sich an das Mädchen schmiegte und diese sich an sie. Sie konnte sich denken, was Jackie tat, was nicht mal das Problem war. Jackie hatte sie versetzt und das machte sie so wütend. Doch sie schob diese Gedanken beiseite, sie würde sich morgen darum kümmern. Für den Moment schmiegte sie sich glücklich an Lucy, welche ebenfalls ihre Arme um Ophelia gelegt hatte und sich ebenfalls an sie kuschelte. So schliefen sie beiden ein.

Am nächsten Morgen wachte Ophelia zusammen mit Lucy auf. Sie hatte gut geschlafen und fühlte sich sichtlich wohl im Haus der Becks. Zusammen frühstückten Lucy und Ophelia, anschließend machte Ophelia einen Spaziergang. Sie wollte noch mal über Jackie nachdenken, war verwirrt darüber, was sie für das Mädchen empfand. Jackie war ihr wichtig, soviel konnte sie sagen. Es war Ophelia nicht egal, was sie trieb und wollte nicht, dass andere einen wichtigeren Platz bei dem Mädchen einnahmen als sie. Doch sie kannte sich mit all diesen Gefühlen nicht aus, fürchtete sie sogar. Ihre Eltern hatten ihr gegenüber nie viel Liebe gezeigt, um genau zu sein keine. Auch später gab es niemanden, außer vielleicht ihren Ziehbruder, mit dem sie eine positive Beziehung hatte. Sie befürchtete, dass mit Jackie zu vermasseln, weil sie sich nicht auskannte aber auch, dass sie vielleicht mehr empfand, als ihre Freundin für sie.
Ihre Gedanken wurden jäh unterbrochen, als sie in Pandora lief. Bis sich die beiden erkannten, keiften sie sich an, doch die Stimmung wurde sofort freundlicher als sie sahen, wen sie vor sich hatten. Ziemlich ehrleichtert über die Ablenkung, die Pandora bot unterhielten sich und sie fingen recht schnell an miteinander zu flirten. Ihre Gespräche liefen meist nach einem ähnlichen Muster ab. Sie waren beide nicht wirklich bescheiden, stellten sich sehr großartig da und die andere antwortete spöttisch amüsiert, dass sie doch genauso gut oder besser sein. Und wie immer waren die Berührungen zwischen ihnen schon recht vertraut, beiläufig und wie selbstverständlich. Es endete wie üblich damit, dass die Mädchen sich küssten. Irgendwann lösten sie sich etwas atemlos voneinander und Pandora meinte, sie müsse wieder los. Ophelia war das Recht, sie wollte zurück und mit Jackie reden.
Beim Haus der Becks angekommen, erwischte sie gerade noch Lucy, die gerade loswollte. Das Mädchen lies sie noch schnell ins Haus, bevor sie ging. Ophelia setzte sich auf Jackies frisch gemachtes Bett, in der Hand drehte sie den Zettel, mit dem Jackie geantwortet hatte und wartete mit kühlem und hartem Gesichtsausdruck auf ihre Freundin. Diese kam kurz darauf und war überrascht. Sie wirkte leicht gereizt und meinte, Ophelia solle ihr jetzt keine Szene machen. Diese erklärte, dass sie das nicht tat, dass Jackie sie versetzt hatte und ihr das nicht recht war. Sie hatte kein Problem damit, dass Jackie mal wegblieb, also zumindest sagte sie dies, aber dass sie dann nicht sagen solle, sie käme. Jackie verstand das auch, entschuldigte sich und meinte, dass es keine Absicht gewesen war. Nebenbei bemerkte Ophelia noch, dass Jackie aufpassen solle, dass sie nicht schwanger wurde, dass bei Nathaniel das schon vorgekommen war. Jackie versicherte ihr, dass sie sich darum gekümmert habe und setzte sich dann zu Ophelia auf das Bett. Diese wiederholte nochmal, dass sie nie wieder versetzt werden wollte und Jackie versprach ihr, dass nächste Mal eine Nachricht zu schicken. Damit war Ophelia zufrieden, sie wollte nicht mit Jackie streiten. Die beiden kuschelten sich ins Bett und Jackie meinte grinsend, dass sie Ophelia dafür was schuldete. Auf Ophelias Hinweis hin, dass sie einen Lärmzauber wirken sollte wegen Lucy, oder falls jemand anderes im Haus war, drehte Jackie einfach die Musik laut auf. Dann krabbelte Jackie zurück zu Ophelia ins Bett. Sie küssten sich und schliefen letztendlich miteinander. Sie ließen sich Zeit, genossen die andere und hatten in mehreren Runden viel Spaß zusammen.
Als sie beide ziemlich erschöpft waren, kuschelten sie sich aneinander und liebkosten sich noch ein wenig. Irgendwann murmelte Jackie „ich... ich dich lieb". In diesem Moment versteifte sich Ophelia, verkrampfte sich panisch. Was hatte Jackie gerade gesagt. Sie war sich nicht sicher, was sie verstanden hatte. Nur das eine Wort „lieb" prangte in ihrem Kopf, dass klang wie Liebe. Wollte Jackie ihr das sagen? Ohne das wirklich nachdenken konnte, stand sie schon immer Zimmer und suchte ihre Klamotten zusammen. Jackie saß unverständlich auf dem Bett und sah sie verwirrt an. Ophelia dachte gerade nicht nach. Sie hatte Angst, war Unsicher, wusste nicht was sie tun sollte. Doch als Jackie sie dazu aufforderte, setzte sie sich zu ihrer Freundin und atmete tief durch, um sich zu beruhigen. Jackie beruhigte sie wirklich, es war erstaunlich wie sicher Ophelia sich bei ihr fühlte. Das Mädchen meinte, es sei alles in Ordnung, sie hatte ihr lediglich gesagt, dass sie Ophelia mochte. Ophelia lehnte sich an Jackie und meinte, sie wisse nicht, wie sie mit sowas umgehen sollte. Damit meinte sie, ihre Gefühle, Jackies Gefühle, generell alles, was gerade in und mit ihr vorging. Und dass sie nur das eine Wort gehört hatte, welches sie in Panik versetzt hatte, ohne auf den Rest zu achten. Jackie meinte, sie solle schlafen und die beiden kuschelten sich zusammen aufs Bett. Ophelia bat Jackie ihr nicht sauer zu sein wegen der Reaktion, diese Versprach es. Doch Ophelias Herz schlug immer noch sehr schnell und heftig, dass es Jackie sicher spürte. Sie hatte Angst, dachte noch eine Weile nach, was hatte sie gefühlt als sie das gehört hatte. Hätte sie gerne gehört, dass Jackie sie nicht nur liebhat, sondern sie liebte. Sie befürchtete, dass ihre Reaktion etwas zwischen ihnen geändert hatte, sie wollte nicht, dass Jackie dachte, sie empfinde nicht so. Also atmete sie noch einmal tief durch, schloss die Augen, kuschelte sich an das Mädchen und murmelte, so leise wie es nur ging, dass sie Jackie ebenfalls liebhatte. Es kostete sie viel Überwindung, aber sie war glücklich, dass sie es gesagt hatte, auch wenn es wahrscheinlich nicht viel war. Jackie verschränkte ihre Finger mit Ophelias, diese zog die Decke über sie beide und eng aneinander gekuschelt, mit einem leichten lächeln auf den Lippen schlief Ophelia ein.

 

Ophelia schlief letztendlich doch nicht so ruhig. Sie wälzte sich hin und her, wachte allerdings nicht auf. Erst am nächsten Morgen, bemerkte sie, dass Jackie nicht mehr da war. Unruhe nagte immer noch an ihr, sie wusste nicht wie sehr Jackie ihr die Reaktion gestern übelnahm. Doch irgendwann stand sie auf und suchte nach ihrer Freundin. Sie fand Jackie in der Küche frühstücken, gesellte sich dazu und sie plauderten ein wenig über Belangloses, während Jackie Ophelia den Rest ihres Obstsalates gab. Dann schlug sie vor, dass die beiden heute essen gehen können, machte aber auf Ophelias Nachfragen klar, dass es kein Date war. Wirklich zufrieden war Ophelia damit nicht, wieso wollte Jackie kein Date. Wollte sie den eines? Irgendwie schon. Jackie war abweisend an diesem Tag, ging schließlich duschen und ließ Ophelia allein zurück. Diese schickte Klotho, eine ihrer Fledermäuse mit einem kleinen Brief zu ihren Eltern, schließlich hatte sie es Lucy versprochen. Sie hatte sich die ganze Nacht gedankten darum gemacht, was sie für Jackie fühlte und war sich nun klar, doch befürchtete sie, dass Jackie anders fühlen könne. Nach Jackie ging sie in die Dusche. Wusch ihre Haare und kam dann nur im Handtuch bekleidet zurück. Jackie suchte sich gerade Klamotten raus und Ophelia machte ihr ein Kompliment. Doch Jackie schenkte ihr dafür nur ein kurzes lächeln und wich dann Ophelias Blicken aus. Diese fragte nach, was denn los war doch Jackie wich weiter aus und wies sie ab. Das war frustrierend, also küsste sie Jackie, anders als sonst nur ganz zart und ihre Verzweiflung und Hilflosigkeit, die sie überflutete, war spürbar.
Da stieß Jackie sie weg, fauchte sie an, dass Ophelia aufhören solle, aufhören damit, so zu tun als ob Jackie ihr etwas bedeuten würde und damit diese anzulügen. Dann stürmte Jackie davon. Ophelia blieb verwirrt zurück, brauchte einen Moment, um sich wieder zu fangen. Genau so etwas hatte sie befürchtet, dass Jackie jetzt dachte sie empfinde nichts. Frustriert und nur im Handtuch bekleidet folgte sie dem Mädchen. Sie rief ihr nach, dass sie sie nie belogen hatte, ob sie es glaubte oder nicht. In ihr spielten die Gefühle zurück. Einerseits wollte sie Jackie an die Gurgel gehen dafür, dass sie einfach weglief, andererseits wollte sie Jackie einfach endlich sagen was sie wirklich fühlte, damit das alles einfach beendet sei. Doch Jackie wies sie wieder ab, Ophelia solle nicht so lügen ihre Reaktion hätte doch alles gesagt. Für Ophelia sei sie doch nur ein Haufen Scheiße, sie solle gehen und doch einfach mit Lucy glücklich werden. Ophelia wurde noch wütender, sie hatte Jackie nie angelogen, was wirklich ein Wunder war. Sie schrie, dass sie nicht Lucy, sondern Jackie verdammt nochmal wolle. Doch diese meinte nur wieder sie solle aufhören zu lügen, drehte sich um und lief in den Wald. Mit einem frustrierten und wütenden Aufschrei blieb Ophelia zurück. Verzweifelt ließ sie sich an der Mauer des Hauses auf den Boden sinken, immer noch nur im Handtuch bekleidet. Sie würde Jackie nicht hinterherlaufen. Sie hatte genug, wusste einfach nicht, was sie noch tun solle. Also legte Ophelia den Kopf in die Hände und versuchte an nichts zu denken.

Nach einer gefühlten Ewigkeit kam Jackie zurück, sie war verschwitzt und war anscheinend die ganze Zeit gelaufen, Ophelia bemerkte sie erst, als Jackie völlig außer atmen am Gartentor stand. Ophelia sprang auf und ging auf sie zu, bat Jackie ihr zuzuhören. Diese willigte ein, aber Ophelia bezweifelte ein wenig, dass irgendetwas was sie sagte gerade einen Unterschied machte, trotzdem versuchte sie es, erklärte, dass es nicht so gemeint gewesen war, dass Jackie ihr unglaublich wichtig war, sie damit aber nicht umgehen konnte, dass sie Panik bekommen hatte. Jackie verschränkte nur die Arme und erklärte, sie habe darauf keine Lust. Auf Ophelias Reaktionen, wenn sie ihr sagt, dass sie auf sie steht. Darauf, dass Jackie die ganze Nacht wachgelegen hat, in Sorge, dass sie nur eine Fick-Nummer für Ophelia sei, dass Ophelia dachte, dass da mehr Gefühle waren als ihr lieb waren. Doch sosehr Ophelia sich auch bemühte es zu erklären, was in ihr vorging, Jackie wies sie immer weiter ab, meinte sie hatte keine Lust, sie verstünde Ophelia nicht, diese solle doch wissen, was sie wollte. Ophelia hatte Angst Jackie zu verlieren, stand da und hörte ihr zu. Jackie meinte, sie würde nicht dabei zusehen wie ihr Herz schon wieder in Stücke gerissen wird, sie das ganze so nicht wollte und Ophelia gefälligst über ihren Gefühlen stehen sollte.
Das machte Ophelia wütend. In ihr brodelte es. Jackie versuchte gar nicht sie zu verstehen. Ophelia erklärte ihr gerade, wie wichtig Jackie für sie war und diese wies sie nur ab. Da kam es ihr hoch, als Jackie so vor ihr stand, abweisend. Sie fuhr das Mädchen an, dass sie drüberstand. Das sie zugab, dass sie keine Ahnung hatte wie das funktionierte. Dann entkamen ihr die Worte, die sie niemals hatte, sagen wollte. Sie gestand Jackie, dass sie sie liebte und dass ihr das Angst machte. Jackie wirkte gerade nicht so, als ob sie das gleiche fühle. Ophelia hatte Angst sich zu öffnen und dadurch alles kaputt geht was sie kannte. Das schrie sie Jackie entgegen, dann drehte sie sich um und verschwand im Haus der Becks. In Jackies Zimmer brach sie auf dem Boden zusammen und konnte ihre Tränen nicht mehr zurückhalten. Sie war verzweifelt, hatte sich Jackie so geöffnet und dieser schien es egal zu sein. Es war ein neues, unbekanntes Gefühl, dass sie zum weinen brachte.
Von unten hörte sie die Tür knallen, dann etwas in de Küche klappern und anschließend einen frustrierten Schrei von Jackie. Sie zuckte zusammen, rührte sich aber nicht. Sie blieb in dem Zimmer und hörte nur ab und zu klappern von unten, dann das klirren einer leeren Flasche und schließlich wieder stille. Atropos, eine ihrer Fledermäuse hatte sich zu ihr in ihr Haar gesetzt und leistete ihr Gesellschaft, wie sie immer noch im Handtuch im Zimmer des Mädchen saß, dass sie liebte. Irgendwann, sie hatte keine Ahnung wie viel später, rappelte sie sich auf, ging ins Bad und setzte sich unter die Dusche. Anschließend ging sie zurück in Jackies Zimmer, zog sich an und überlegte was sie tun sollte. Da hörte sie ein lautes Rumpeln von unten und es war klar, dass es von Jackie gekommen war. Sie schluckte ihren Stolz herunter, der es ihr eigentlich verbot wieder auf Jackie zuzugehen, ging runter und fand eine völlig betrunkene Jackie am Boden rumkrabbeln. Sie setzte sich zu ihr, versuchte sie hinzusetzten und sie dann zu überreden zu duschen. Doch Jackie wehrte sich, schob sie weg und fauchte sie nur an. Irgendwann gab Ophelia auf, sie hatte dafür keine Kraft mehr, nahm sich die Flasche, die am Boden lag und nahm einen großen Schluck, bis Jackie ihr die Flasche aus den Händen riss. Sie schrien sich wieder an, vor allem als Jackie meinte sie verstehe Ophelia nicht wurde diese noch wütender. Ophelia hatte ihr alles gesagt, sich geöffnet und Jackie stieß sie weg. Nicht anders rum. Als diese dann meinte Ophelia solle ins Bett gehen, verneinte diese, sie würde nicht gehen und wenn, dann wahrscheinlich nicht mehr wiederkommen. Da meinte Jackie, dass sie sich dann halt mal wieder selbst zerstört hätte. Unverständlich fauchte Ophelia zurück, dass Jackie hier gerade sich wie ein Kind benahm, abhaute, trank und gefälligst nicht Ophelia die Schuld geben solle, und dass sie nicht mehr wusste ob sie das ganze konnte. Jackie erklärte, sie würde in ihrem Zustand, betrunken, nicht mit Ophelia reden, sagte ihr, sie solle ins Bett gehen und verlies dann das Haus, in der Hand eine neue Flasche Alkohol.
Ophelia blieb allein, weinend auf dem Küchenboden zurück. Zum Glück war niemand zuhause. Tom und Lucy waren unterwegs und die Eltern der Geschwister hatte Ophelia auch noch nie zu Gesicht bekommen. Irgendwann, es war wieder mal eine Ewigkeit, als die Tränen versiegten, weil keine mehr da waren, stand sie auf und tappte in Lucys Zimmer. In Jackies würde sie sicher nicht gehen. Sie legte sich in das Bett des Mädchens, nahm sich eines der Kuscheltiere und fühlte sich einfach nur hilflos. Ophelia dachte darüber nach, was sie tun würde. Heute Nacht blieb sie hier, doch morgen gab es nichts mehr was sie hielt und es wäre erbärmlich hier zu bleiben. Also müsste sie wohl zu ihren Eltern zurück. Die Koffer konnten die Hauselfen dann holen.
Die ganze restliche Nacht saß sie, einen Kuschelhasen an sich gedrückt, auf Lucys Bett und starrte vor sich hin. Erst, als die Sonne wieder durch das Fenster fiel, kam zwar kein Leben, aber zumindest Bewegung in Ophelia.

Sie packte ihre Koffer, suchte einen Kamin, der normalerweise in jedem Zaubererhaus vorhanden war und reiste mit Flohpulver, welches sie immer bei sich trug zu sich nach Hause. Dabei vergaß sie einen ihrer Lieblingspullover in Jackies Zimmer, einen großen, kuschligen in hübschem grün, doch Ophelia bemerkte es gar nicht. Zuhause angekommen schmiss sie ihren Koffer den Hauselfen entgegen und verschwand dann auch wieder, ihre Eltern waren zum Glück nicht zu Hause. Wütend und frustriert stampfte sie durch den Wald von Little Hangleton. In ihrem Inneren wütete es, sie konnte nicht ganz begreifen was alles in ihr vorging. Sie war wütend auf Jackie, verletzt wegen ihrer Abweisung, verzweifelt, weil sie ihre Freundin vermutlich verloren hatten und extrem sauer auf sich selbst, dass sie es überhaupt so weit hatte kommen lassen. Ophelia hatte niemals so etwas gewollt und ihre Entscheidung niemals wieder an sich ranzulassen stand fest. Nie wieder würde ihr das passieren, soviel stand fest. Im Wald traf sie dann auf Pandora, begeistert war Ophelia davon nicht. Sie verhielt sich abweisen, vor allem, als das Mädchen besorgt nachfragte, was denn los sei, ob es mit Jackie zu tun hatte. Ophelia wies sie immer wieder grob und unfreundlich ab, sie würde mit niemandem darüber reden. Doch Pandora ließ sich nicht abwimmeln und wollte unbedingt helfen. Also lies Ophelia Pandora helfen und machte kurzerhand mit ihr rum. Sie erzählte nicht, was los war, aber die Nähe zu Pandora lenkte sie zumindest ab.
Doch leider wurden sie irgendwann von einer Eule unterbrochen. Es war das Tier von Ophelias Eltern, sie hatten mitbekommen das Ophelia heute zuhause gewesen war und forderten sie auf zum Abendessen nach Hause zu kommen. Also verabschiedete sich Ophelia schnell von Pandora, lief nach Hause zog sich um und mimte die zuverlässige Todesser Tochter. Normalerweise war dies kein Problem für Ophelia, sie genoss die edlen Essen, die schönen Kleider und vor allem die meiste hohen Besucher, die natürlich stets ebenfalls den Todesser angehören. Doch heute hatte sie dafür eigentlich keinen Nerv. Trotzdem brachte sie das ganze hinter sich, ohne dass ihre Sorgen groß auffielen, was auch der Tatsache zu Schulden kam, dass ihre Eltern sich nicht für sie interessierten.
Anschließend ging sie wieder in den Wald, setzte sich dort ins Gras auf einer Lichtung und spielte mit ihrem Dolch. Als sie sich leicht schnitt und anschließend das Blut ableckte kam eine besorgt klingende Calypso auf sie zu. Die beiden stritten zunächst, weil Ophelia Calypso wieder vorwarf, dass diese sich nicht gemeldet hatten, dies tat sie aber eher, um Calypso davon abzuhalten weiter nachzufragen was los sei, den auch dieses Mädchen wirkte besorgt und wollte helfen. Zudem sah Ophelia, dass Calypso inzwischen ihr Kind bekommen hatte. Als Calypso dann schmerzen in der Brust hatte, da sie Milch abpumpen musste schlug sie Ophelia vor den Streit beizulegen, zu ihr zu gehen und dann zu reden. Ophelia willigte ein, sie hatte zwar keine Lust zu reden, aber sie hatte sowieso nichts Besseres zu tun.
Calypso sah schnell nach ihrem Sohn, während Ophelia sich in ihr Zimmer begab und sich auf das große Wasserbett legte, sie wollte das Kind nicht sehen. Dann kam Calypso zurück und zog sich einfach aus, sofort glitt Ophelias Blick über das Mädchen und sie genoss den Anblick. Trotz Schwangerschaft war sie immer noch sehr hübsch, die Brüste waren dadurch nur größer geworden. Calypso ging ins Bad, pumpte Milch ab und ging dann in die Dusche, unterdessen unterhielten sich die Mädchen. Irgendwann rief Calypso Ophelia zu sich ins Bad, diese folgte sofort, den Anblick lies sie sich nicht entgehen. Sie reichte ihr den Bademantel und betrachtete Calypso, als diese sich im Spiegel betrachte, versicherte ihr, dass sie immer noch gut aussah. Dann legten sie sich in das große Bett und unterhielten sich ein wenig. Ophelia war froh, dass Calypso nicht weiter nachfragt, was ihre schlechte Stimmung ausgelöst hatte. Gerade fühlte sie sich auch entspannter, sie hatte Calypso lange nicht gesehen und als diese Ophelia küsste und anfing sie zu berühren wurden auch die letzten Gedanken an Jackie vertrieben. Genau das was Ophelia so verzweifelt wollte. Die beiden schliefen miteinander, anschließend kuschelte sich Ophelia an Calypso und schlief müde ein, froh darum, gerade einfach nichts zu fühlen.
Sie wachte recht früh auf, das Baby schrie und sofort war Ophelia hell wach. Sie verzog das Gesicht bei dem Geräusch, sah zur schlafenden Calypso und seufzte kurz. Calypso war ja jetzt Mutter. Schnell, ohne dabei Calypso zu wecken, kletterte sie aus dem Bett, zog sich an und verlies unbemerkt das Haus und verzog sich ins Haus ihrer Eltern. Dort verschanzte sie sich in ihrem Zimmer, keine Lust mit irgendwem zu reden.

Erst nach ein paar Tagen rührte sie sich wieder. Jackie hatte sich nicht gemeldet. Ophelia verdammte sich dafür, dass sie wirklich darauf gehofft hatte. Sie war so sauer auf sich, dass sie Jackie so nah an sich rangelassen hatte. Dass sie zugelassen hatte sich zu verlieben. Es schmerzte. Doch sie hatte es abgeschrieben und würde daraus lernen. Nie wieder würde sie das zulassen. Um wieder ihren Kopf frei zu kriegen ging sie spazieren, traf dort auf eine ziemlich gut gelaunte Clara, was Ophelia nicht gerade passte. Das Mädchen reizte sie immer mehr, bis Ophelia schließlich auf sie losging mit ihrem Dolch. Es tat so gut, ihren Schmerz an jemand anderem loszulassen und sah mit Genuss Claras Tränen beim fließen zu.

Sie quälte das Mädchen noch eine Weile, bis diese ein eine schwere und eine leichtere Wunde an den Schultern hatte. Ophelia hatte sich irgendwann abreagiert an Clara, betrachtete das Mädchen dann und beschloss, dass sie sie so nicht gehen lassen konnte und nahm sie kurzerhand mit zu sich nach Hause. Clara war zwar nicht so begeistert, aber sie begehrte nur kurz auf. Ophelia schob das Mädchen im durch den Eingangsbereich und in einen karg eingerichteten Raum wo sie Clara auf eine Bank drückte und sie aufforderte das Shirt auszuziehen und das Blut abzuwischen. Das Mädchen wirkte nicht begeistert, vor allem als sie Ophelias kurzen Blick auf ihre Brüste sah, diesen konnte sich Ophelia einfach nicht verkneifen. Nachdem Clara sich gesäubert hatte heilte Ophelia die beiden Wunden, sie hatte dank ihrem Ziehbruder einige Erfahrung damit, und reparierte und säuberte die Bluse, die Clara dann wieder anzog. Ophelia erfuhr, wessen Mündel Clara war und war kurz besorgt, doch sie war sich sicher, dass das Mädchen nichts sagen würde. Vergewissert sich dessen auch nochmal. Dann führte sie Clara wieder in die Eingangshalle, das Mädchen wurde noch einmal aufmüpfig und Ophelia ging noch einmal los, tat ihr weh, ohne irgendwelche Spuren zu hinterlassen. Erst als Clara mehrmals darum bat gehen zu dürfen ließ Ophelia sie gehen.
Ophelia ging es nun besser. Sie hatte ihre momentane Wut und den Hass rauslassen können. Sie verzog sich anschließend in ihr Zimmer, bemerkte jetzt erst, dass sie seit Tagen nicht wirklich etwas gegessen hatte, befahl also einem Hauself ihr etwas zu essen zu bringen. Sie fühlte sich jedoch bereits kurz nach dem essen, nachdem das Adrenalin wieder gesunken war, die Leere in sich, die sie seit dem Streit mit Jackie wieder zurückkehren. Sie legte sich in ihr großes Bett, zog die Decke über den Kopf und versuchte zu schlafen.

Als sie am nächsten Tag aufwachte ging es ihr besser, dank den Schmerzen, die sie Clara gestern hinzugefügt hatte, war sie einen Teil ihres inneren Kampfes losgeworden, oder hatte ihn zumindest in eine hintere Ecke gedrängt. Da Ferien waren veranstalteten ihre Eltern wieder einige Feste, so sollte es auch bald wieder geschehen. Also beschloss Ophelia, wie schon so oft vorher bei den Vorbereitungen zu helfen. Was genauer gesagt bedeutete, dass sie herumstand, Sachen entschied und den Hauselfen befehle hinterher bellte. Es lenkte sie gut ab, jegliche Gedanken oder Gefühle an andere Sachen, vor allem an Jackie untergrub sie. Ophelia hatte damit abgeschlossen. Und sollte doch mal die Wut raufsteigen, versetzte sie einem Hauself einen gehörigen Tritt oder quälte ihn kurz mit ihrem Zauberstab. So vergingen die Tage. Das einzige, was noch an ihren Schmerz erinnerte, war ihre Appetitlosigkeit. An einem Abend lag sie in ihrem Zimmer und las gerade ein Buch über Animagusverwandlungen, als ein Hauself sehr zaghaft anklopfte und auf ihr geheißen hin eintrat. Direkt über ihm folgte eine Eule, die Ophelia sofort erkannte. Es war Secret, Jackies Eule. Der Hauself hielt einen Brief in der Hand, auf seinem Kopf thronte ein Fleck Eulenkot. Sofort riss Ophelia dem Hauself mit einem angewiderten Naserümpfen, den Brief aus der Hand und schmiss ihn anschließend raus. Sie lies sich aufs Bett fallen und öffnete mit zitternden Fingern den Brief. Ihr Herz schlug schon wieder höher und sie verdammte sich dafür, hatte sie sich doch geschworen, dass sie damit abgeschlossen hatte. Schnell überflog sie die nur sehr kurzen Zeilen, welche Jackie in ihrer fein säuberlichen Handschrift geschrieben hatte. Jackie meinte, dass sie, jetzt wo einige Zeit vergangen war, sie sich aussprechen sollten. Das viel im Raum stand und der Bedarf, dass zu klären größer war als alles andere. Per P.S. war angefügt, dass Secret gerne auf Köpfe schiss. Ungewollt musste Ophelia leicht lächeln. Sie las die Zeilen noch ein paar Mal, stand dann auf und verfasste eine Antwort. Sie erklärte, dass sie nicht wüsste, was es noch zu bereden gab, aber sie am Abend im Wald von Little Hangleton auf Jackie warten würde. Schnell verschloss sie den Brief und gab ihn Secret mit, welche sofort aus der Dachluke in Ophelias Zimmer flog. Ophelia war etwas wütend, dass Jackie solange gewartet hatte sich zu melden, doch dann fiel ihr ein, dass es vermutlich besser so gewesen war. Seufzten setzte sie noch einen Brief auf, in dem sie einräumte, dass sie ebenfalls der Ansicht war, dass alles geklärt werden sollte und dass sie bereit sei zu reden solange Jackie es auch wäre. Sie hoffte, dass Jackie so verstand, dass sie wirklich bereit war zu reden und nicht nur abblocken würde. Den Brief gab sie ihrer Fledermaus Klotho und sah ihr nach. Dann lies sie sich wieder aufs Bett fallen, in ihrem inneren tobte es wieder. Sie war froh darüber, dass Jackie sich gemeldet hatte. Fürchtete sich aber auch ein wenig vor dem Gespräch, da sie nicht wusste wie das Gespräch verlaufen würde und was rauskommen würde. So konnte sie sich auch nicht wirklich auf das Buch und die Wörter konzentrieren, also gab sie auf und starrte wieder ihre Decke an. Ophelia versuchte sich zu sortieren und sich zu überlegen, was sie eigentlich wollte. Vor allem wollte sie einfach klären, was zwischen ihr und Jackie war, was Jackie für sie empfand und wie sie damit weitermachen konnten. Und sie wollte Jackie immer noch. Also blieb ihr nur abzuwarten, was geschehen würde.

Gegen Abend machte sich Ophelia also auf zum Wald. Sie suchte nach Jackie und fand sie auch kurz darauf an einen Baum gelehnt. Das Mädchen lächelte sie an, in ihrer Hand hielt sie Ophelias Lieblingspulli, der ihr bei der schnellen Abreise aus dem Koffer gefallen sein musste. Sie ging auf Jackie zu, die Stimmung war nicht negativ, sie waren beide wirklich hier, weil sie die andere mochte. Die beiden gingen den Weg entlang während sie sich unterhielten. Jackie fragte, ob Ophelia es wirklich so gemeint hatte, als sie gesagt hatte, dass sie Jackie liebt. Und Ophelia bejahte es. Jackie wiederrum meinte, dass es niemanden gab, dem sie mehr vertraute als Ophelia. Diese forderte Jackie immer wieder dazu auf ihr zu sagen, was sie empfand, sie wollte es genau wissen, was das Mädchen wollte. Sie musste wissen, woran sie war. Jackie meinte sie hatte keine Lust mehr Ophelia immer beruhigen zu müssen, dass sie gerade nicht ganz genau sagen konnte was sie fühlte, Ophelia wusste, dass sie in dieser Hinsicht schon einiges durchgemacht hatte, aber sie wusste, dass sie Ophelia wollte. Sie sprachen über viele Sachen, dass Jackie Ophelia nicht einfach für sich beanspruchen wollte, ihr nicht die Freiheit nehmen, und dass sie gehofft hatte durch ihre Gefühle für Ophelia mit dem, wie sie es nannte rumgehure aufzuhören. Und das sie sicher gehen sollte, dass sie wussten, dass die jeweils andere die wichtigste bei allem war. Letztendlich aber einigten sie sich nicht wirklich auf etwas. Ophelia zog Jackie zu sich, als diese meinte, dass sie zumindest wusste, dass sie Ophelia wollte und küsste sie. Sie meinte dann, dass sie es machen sollten wie zuvor, doch geklappt hatte es ja auch nicht wirklich, aber Ophelia versicherte, dass sie zumindest jetzt keine Angst mehr hätte, wenn Jackie ihre Zuneigung äußerte. Zudem schlug sie vor, dass die beiden doch auf Dates gehen sollten, sie wusste nicht genau wieso, aber sie wollte mehr mit Jackie machen, sie kennenlernen.
Jackie nickte dazu und Ophelia hatte das Gefühl, dass alles wieder in Ordnung war. Für den Moment. Ob sie nochmal die Regeln ihrer Beziehung abstecken sollten wusste sie nicht, aber im Moment war es ihr egal. Sie hatte Jackie zurück. Diese schlug vor, dass sie für sie beide kochen könne und so gingen sie zum Haus der Becks.

Während Jackie kochte, sah Ophelia ihr zu und sie unterhielten sich ein wenig, dann aßen sie und Ophelia wollte nach oben gehen. Doch Jackie wollte noch aufräumen, was Ophelia nicht ganz verstand, dafür waren doch Hauselfen da, jedoch ließ sie Jackie machen. Anschließend gingen sie in Jackies Zimmer, wo diese sie mit einer Kitzelattacke überraschte. Ophelia ging zum Gegenangriff und irgendwann lagen sie lachen und quietschend auf dem großen Bett. Sie küssten sich wieder ein wenig, Jackie erklärte, dass Ophelia ihr gehöre und markierte sie gleich mit einem Knutschfleck. Diese sagte nichts dagegen, sondern stimmte dem Mädchen zu. Dann übte Jackie Rache für das Kitzeln und griff Ophelia an, während die sich lachend und kreischen unter ihr wand. Anschließend, nachdem Jackie Gnade walten ließ küssten sie sich noch ein wenig, dann kuschelte sich Ophelia glücklich an Jackie und schlief auch bald darauf, zum ersten Mal seit dem Streit, wieder ruhig und fest ein.

Die nächsten Tage verliefen wieder angenehmer. Die Mädchen verbrachten die Zeit meistens zusammen. Jackie ging fast jeden Tag laufen und diese Zeit nutze Ophelia, um in ihren Büchern zu lesen und zu üben. Sie redeten nicht mehr über ihr Gespräch und alles verlief wieder wie vorher. An einem Tag machte sich Ophelia auf zum Haus ihrer Eltern, sie wusste, dass sie sie nicht antreffen würde und das war auch gut so. Sie holte noch ein paar Sachen und schickte die Hauselfen sie zu den Becks zu bringen. Dann gab sie noch Anweisungen für die Festlichkeiten und machte sich dann auf zu einem Spaziergang. Am See von Little Hangleton bemerkte sie Katleya, kurz überlegte sie, ob sie das Mädchen ansprechen sollte oder nicht, tat es dann aber auch. Jedoch bereute sie es sehr schnell, sie keiften sich wieder an und als Katleya erneut das Thema mit dem etwas unglücklich verlaufenen Sex erwähnte wurde Ophelia böse und ging davon.
Im Wald traf sie auf Nathaniel, welcher von Löchern in Boden und Bäumen umgeben war, an denen er schuld sein musste. Sie haten sich schon länger nicht mehr gesehen, doch Nathaniels Begrüßung war sehr abweisend, als er sie als Miststück bezeichnete. Die Stimmung zwischen ihnen war, wie schon in den letzten Monaten bisher, sehr kühl. Sie gifteten sich an und Ophelia ließ eine Bemerkung fallen, was für ein schlechter Mensch Nathaniel sei und bezog sich dabei auf Calypso und ihr Kind. Nathaniel zeigte sofort die Gewünschte Reaktion und wurde extrem sauer, befahl Ophelia sich von seinem Sohn fern zu halten. Ophelia amüsierte dies, erwähnte, dass sie mit Calypso geschlafen hatte und um Nathaniel noch mehr zu reizen, dass sie als Tante Ophelia doch sehr nett wäre. Da setzte es Nathaniel aus und Griff sie an. Er war sie zu Boden und seine Hände schlossen sich um ihren Hals. Ophelia wehrte sich zu gut es ging, war körperlich aber ziemlich unterlegen. Als sie kaum noch Luft bekam und fast blau anlief zögerte Nathaniel für eine Sekunde, die sie nutze, um ihm mit ihrem Dolch in den Oberarm zu stechen und ihn von sich zu stoßen. Ophelia wusste, hatte es in Nathaniels Augen gesehen, dass er sie diesmal wirklich umgebracht hätte.

Sie hielt den Dolch wieder in den Händen als Nathaniel sie gegen einen Baum schleuderte, dass sie noch nicht volljährig war, konnte sie ihren Stab nicht benutzen. Sie blieb am Boden liegen, ihr Kopf schmerzte, ihre Lungen brannten und ihr war schwindlig. Wieder ging Nathaniel auf sie los, schrie sie an und würgte sie weiter und rammte ihr seinen eigenen Dolch in den Oberarm. Da kam eine Frau mit einem Fuchs den Weg entlang, sie schien Nathaniel zu kennen und war über sein Verhalten entsetzt. Sie redete auf Nathaniel ein, dieser meinte Ophelia sei Abschaum, der nun mal sterben müsse, weil sie und ihresgleichen, damit meinte er Todesser, schlecht für alle Menschen seien. Die Frau schickte Nathaniel weg und meinte sie würde sich um Ophelia kümmern. Nathaniel folgte und verschwand kurz darauf. Ophelia brauste gleich wieder auf, verstummte aber abrupt, als die Frau sie mit einem Cruciatus kurz folterte. Ophelia schrie vor Schmerzen, und als die Frau fragte, ob sie den nicht wisse, wer sie sei erkannte Ophelia Abbey Dawn, die Leiterin der Todesser. Das verwirrte sie noch mehr. Was hatte diese Frau mit Nathaniel zu tun. Abbey erkundigte sich, was vorgefallen war und schnell erzählte Ophelia alles. Sie hatte großen Respekt vor dieser Frau. Diese erklärte, dass Ophelia Nathaniel nichts tun dürfte, egal was er tat, sie brauchte den Jungen und somit hatte er Narrenfreiheit. Wirklich passte es Ophelia nicht, aber sie beugte sich der Anweisung und erkundigte sich sofort, ob Abbey etwas für sie zu tun hätte, teilte mit, wie wissbegierig sie war und darauf brannte sich nützlich zu machen. Abbey erklärte, sie solle aufhören zu nerven, könne aber in zwei Jahren, wenn sie mit der Schule fertig war zu ihr kommen. Ophelia bat darum gleich etwas tun zu können, doch Abbey wies sie nur ab, wenn sie unbedingt das wollte würde sie sich auch noch gedulden können. Dann schickte sie Ophelia weg, meinte aber noch, dass diese üben solle, und dass sie dann mal sehen könnten was sie aus ihr mache können. Das gab Ophelia die Hoffnung, dass sie schon eher hilfreich seien könnte. Sofort verschwand sie, sie wolle Abbey nicht noch weiter reizten.
Sie ging zurück zum Haus der Becks, Jackie machte ihr auf, es war zum Glück so dunkel, dass das Mädchen, das sehr deutliche Würge Mal an Ophelias Hals und die bereits verbundene Wunde am Oberarm nicht sah. Zusammen gingen sie nach oben in Jackies Zimmer, kuschelten sich aneinander und schliefen auch bald ein.

Am nächsten Tag, Jackie war wieder zum Sport gegangen, verließ Ophelia das Haus und machte sich auf nach Little Hangleton, wo sie am See spazieren ging. Spontan entschied sie sich eine Runde zu baden, die schmerzen an der Wunde ihres Oberarms verdrängte sie. Irgendwann kam Pandora ans Ufer und Ophelia stieg aus dem Wasser. Sofort sah das Mädchen, das würge Mal an Ophelias Hals, strich mit den Fingern leicht darüber und wollte wissen, was geschehen war. Nach einiger Zeit gab sie Ophelia zu, dass Nathaniel das getan hatte und Pandora erkundigte sich gleich, was genau geschehen war, aber auch wie es Nathaniel ging. Ophelia wurde wütend und wollte wieder gehen als Pandora Nathaniel in Schutz nahm und ihn verteidigte. Das Mädchen erklärte aber, sie beide seien ihre Freunde und sie wollte nicht, dass sie sich töteten. Ophelia erklärte daraufhin Nathaniel sei ja auch noch am Leben. Dann bemerkte Pandora die Stichwunde und machte sich sofort wieder sorgen, Ophelia aber wehrte aber, sie würde sich darum kümmern. Dann verabschiedete sie sich, sie hatte keine Lust weiter darüber zu reden und lieber zu Jackie. Trotzdem drückte sie beim gehen Pandora grinsend einen kleinen Kuss auf und verschwand schließlich.
Sie klingelte beim Haus der Becks, was ihr gar nicht gefiel, aber sie mochte das Haus und fühlte sich sehr wohl. Die Eltern sah sie kaum und auch Tom sowie Lucy waren viel unterwegs. Die Zeit mit Jackie gefiel ihr wirklich, niemals hätte sie das gedacht. Das Mädchen öffnete, anscheinend war sie immer noch beim Sport gewesen. Jackie sah Ophelias Wunden, zog sie ins Wohnzimmer und setzte sie aufs Sofa. Sofort wollte sie wissen, was genau passiert war, während sie sich zuerst das Mal am Hals und dann die offene Wunde ansah. Ophelia log sie nicht an, sondern erklärte was passiert war. Das Nathaniel sie beleidigt hatte, sie aber auch kein Blatt vor den Mund genommen hatte, das Nathaniel aber angefangen hatte, nur Abbey erwähnte nicht. Auch Jackie war, wie schon Pandora, nicht begeistert von den Streitereien, und meinte, dass Nathaniel ihr Freund war und dieser eine schwerer Zeit durchmachte, da Sharon Rockford wie eine Mutter für ihn gewesen war. Das fand Ophelia sehr interessant, sie überlegte immer noch, was Abbey wohl mit ihm plante. Als Jackie sie ansah versprach Ophelia ihr, dass sie sich bemühen würde keinen Streit mehr anzufangen und den Jungen nicht zu reizen. Dieses Versprechen viel ihr nicht schwer, sie hatte sowieso schon genau diese Anweisung von Abbey erhalten, und daran hielt sie sich. Also konnte sie es genauso gut nutzen, um Jackie zu zeigen, dass sie ihr wichtig war. Das Mädchen hatte Ophelias Wunde versorgt und sie gingen rauf in ihr Zimmer. Dort ließen sie sich aufs Bett fallen, kuschelten sich aneinander und genossen eine Zeit lang einfach, da zu sein. Jackie meinte, ihr gefiel es, einfach mit Ophelia im Arm da zu liegen und diese stimmte ihr zu. Dann erklärte Jackie wieder, dass Ophelia ihr gehöre, normalerweise hätte Ophelia solche Worte niemals zugelassen, aber bei Jackie fühlte es sich gut an. Auch Jackie war Ihres, und sie sagte nichts dagegen. Dann küssten sie sich und Ophelia rutschte langsam weiter nach unten. Da klopfte eine Eule ans Fenster, Ophelia stieß einen frustrierten Laut auf, aber Jackie öffnete das Fenster, der Brief trug das Siegel des Ministers. Sie öffneten ihn und er stammte tatsächlich von Percival Sinclair. Er forderte Ophelia auf umgehend in sein Anwesen zu kommen. Eigentlich wollte Ophelia nicht, aber Jackie schickte sie los, es war vermutlich wichtig.
Kurz darauf stand Ophelia im Salon des Ministers und dieser erklärte ihr, dass er eine Aufpasserin für seine Nichte suchte. Ophelia hatte zunächst befürchtet, dass Clara doch etwas über ihr Zusammentreffen erzählt hatte, doch anscheinend war nun genau das Gegenteil der Fall. Sofort willigte Ophelia ein, sie würde dafür sorgen, dass Clara sich von unreinem Blut fernhielt, wie es der Wunsch von Claras Onkel war. Dafür gestattete der Minister ist, dass man es vielleicht nicht so eng nehmen würde, sollte Ophelia Mist bauen, auch gestattete er ihr, Claras unwürdigen Freunden durchaus wehzutun. Dann rief er Clara hinzu. Ophelia genoss das Schauspiel im Gesicht des Mädchens, als es feststellte, dass der Aufpasser, mit dem sie Ophelia noch vor kurzem gedroht hatte, Ophelia selbst war. Percival erklärte Clara die Situation und verabschiedete sich dann. Sofort find Ophelia an dem Mädchen klar zu machen, wie alles laufen würde. Natürlich leistete diese Wiederworte, doch Ophelia wies diese gleich ab. Sie betonte, dass sie Clara überwachen würde, sie nahm sich vor eine ihrer Fledermäuse auf das Mädchen anzusetzen, sie zu beobachten und Ophelia alles mitzuteilen was sie tat. Aber und zu wurde Ophelia etwas grob, fasste Claras Arm oder verdrehte ihn ein wenig, aber immer darauf bedacht, dass sie ihr nicht weh tat. Noch nicht. Auch verdeutlichte sie, dass sie vor Claras Freunden nicht zurückschrecken würde, diesen wehzutun. Mit Genugtuung sah sie die Angst und die Unsicherheit im Gesicht und in den Augen des Mädchens. Zu guter Schluss erwähnte sie noch einmal Rockford, dass Muggel sie getötet haben sollen. Obwohl sie nicht auf der Versammlung gewesen war, sie war mit Jackie beschäftigt gewesen, hatte sie diese Neuigkeiten natürlich bereits erfahren. Clara wehrte dies ab, dass Muggel das nicht taten, doch Ophelia bemerkte, dass sie sich nicht sicher war. Dann ging Clara ins Bett und auch Ophelia verabschiedete sich. Sie war sehr zufrieden mit der Situation, sie hatte Einfluss gewonnen, viel sogar. Der Minister hatte ihr seine Nichte und Mündel anvertraut das Mädchen auf den Weg des reinen Blutes zu führen.
Wieder bei den Becks angekommen schlüpfte sie zu Jackie ins Bett und machte wieder gut, dass sie so schnell gehen musste. Anschließend kuschelten sich die Mädchen aneinander und Ophelia schlief zufrieden und glücklich ein. Jackie würde sie morgen von ihrem Erfolg erzählen.

In der Früh wurde Ophelia von Atropos geweckt, ihre Fledermaus wirkte aufgeregt und anscheinend übermittelte sie eine Botschaft von ihrer Schwester welche Clara überwachte. Seufzten rollte Ophelia sich aus dem Bett, so weit sie es richtig interpretierte hatte Clara das Anwesen verlassen und verhielt sich auffällig, sie würde also einmal danach sehen gehen, schon allein um dem Mädchen zu zeigen, dass Ophelia alles mitbekam. Sie zog sich an, gab Jackie noch einen Kuss aufs Haar und verschwand durch einen Kamin in die Winkelgasse. Dort entdeckte sie recht schnell Clara, wie sie durch eine Seitengasse ging. Sie näherte sich ihr, sprach sie an und beobachtete amüsiert die Angst des Mädchens. Sie wies gleich wieder alles ab, dass sie doch herdürfte, dass sie keinen Aufpasser bräuchte, dass Muggel doch alle ganz lieb seien und niemanden töteten. Ophelia wiedersprach ihr immer und versuchte ihr, eindringlich, sie von anderen Ansichten zu überzeugen, dass war schließlich ihr Job. Clara meinte, sie würde nur ein Buch kaufen gehen, aber Ophelia wusste das sie log, lies sich aber von ihr in eine Buchhandlung führen, wo Clara recht verloren wirkend, nach einem Buch suchte, dass sie vielleicht doch bräuchte. Ophelia sah das Buch an, dann bemerkte sie, dass Clara unter ihren normalen Klamotten noch welche trug und sofort bemerkte sie, dass es Muggelklamotten waren. Grob zog sie das Mädchen wieder in die Gasse und fuhr sie an. Wieder diskutierten sie, Ophelia fand Clara dumm und naiv, aber vor allem war das Mädchen stur. Schlussendlich zog Ophelia sie mit sich und brachte sie zurück zum Anwesen ihres Onkels.
Danach, die Hauselfen hatten Clara reingelassen und behielten sie im Blick, ging Ophelia nach London. Eigentlich verachtete sie den Muggelbereich dieser Stadt, doch sie wollte sich umsehen, um gegen Clara halten zu können ohne sich vorwerfen lassen zu müssen, sie hätte doch keinen Plan. Im Park, der durch die Stadt verlief, entdeckte sie Calypso mit Elijah und Nathaniel. Sie schlenderte zu ihnen, als Calypso ihr winkte, Nathaniel hielt Elijah und ignorierte sie so gut wie möglich. Ophelia unterhielt sich ein wenig mit Calypso und bekam nebenbei mit, dass Calypso Nathaniel Elijah eine Zeit lang übergeben wollte. Nicht ganz unauffällig fuhr sie sich über das Würgemal, welches immer noch ihren Hals zierte, doch es war Nathaniel, der sie, in spöttischem Ton, darauf ansprach. Sie meinte nur, dass Nathaniel für eines, entweder das Mal oder dem Knutschfleck, welchen Jackie ihr verpasst hatte, verantwortlich war. Er könne sich ja, vor Calypso, entscheiden für welches. Diese reagierte natürlich sofort und hackte nach, bis Nathaniel schließlich zugab, dass er Ophelia gewürgt hatte. Calypso reagierte entsprechend, meinte er solle seine Anfälle in den Griff kriegen und er könne Elijah sehen, wenn sie dabei war. Dann nahm sie ihren Sohn, welchen sie gerade eben noch bei Nathaniel lassen wollte und ging. Nathaniel fuhr Ophelia natürlich gleich dafür an, diese wies ihn aber nur kühl ab und schnell ging er, was vermutlich besser war.
Also spazierte Ophelia noch ein wenig weiter, ehe sie in die Winkelgasse und von dort aus zum Haus der Becks zurückkehrte. In der Küche ließ sie eine Hauselfe etwas zu essen anrichten, wunderte sich aber etwas, dass Jackie nirgends zu finden war. Also ging sie mit den Tellern in deren Zimmer, Jackie lag noch im Bett und wirkte müde. Ophelia stellte die Teller weg und legte sich zu ihrer Freundin ins Bett. Diese war müde und hatte Bauchschmerzen. Sofort zog Ophelia sie enger zu sich, schloss sie in die Arme und streichelte sanft über Jackies Bauch, um die Schmerzen zu vertreiben. Als diese nachfragte, wo sie gestern gewesen war, erzählte Ophelia ihr von dem Auftrag, den der Minister ihr gegeben hatte. Jackie fand es gut, meinte das wäre das richtige für Ophelia, außer Claras Sturheit und Naivität. Irgendwann döste Jackie ein, Ophelia blieb aber liegen, kuschelte sich an das Mädchen und dachte ein wenig nach. Sie würde sich anstrengen müssen, um Clara zumindest ein wenig Vernunft einbläuen zu können. Gedankenverloren streichelte sie weiter Jackies Bauch. Nach einiger Zeit wachte diese wieder auf und lächelte Ophelia an, meinte Liebe und Wärme würden ihren Bauch besser machen. Also kuschelten sie sich enger aneinander. Dann küsste Jackie sie und fing an über ihren Körper zu streichen, Ophelia meinte, sie wäre gerne bei Jackie und diese Stimmte zu. Trotzdem fragte sie wieder nach, um sich zu vergewissern, dass Jackie ihres bleibt. Diese bejahte auch das und erklärte ihrerseits, dass Ophelia ihr gehöre. Die beiden küssten sich weiter und wurden intimer. Anschließend, Ophelia war nun recht müde, kuschelten sie sich wieder aneinander und schliefen, wie auch sonst, nebeneinander ein.
Die Ferien verliefen wieder angenehm. Sie verbrachten viel Zeit miteinander, hatten aber auch genug Zeit für sich, Jackie für ihren Sport oder auch um sich mit Freunden zu treffen, Ophelia zum lesen und ebenfalls ein wenig rauszugehen. Die hatten keinen Streit und Ophelia fühlte sich glücklich. Tom war in den Urlaub gefahren, mit seiner Freundin, Lucy war seit längerem nicht mehr hier gewesen, was Ophelia etwas wunderte und Jackies Eltern waren auch unterwegs.
An einem Tag beschloss Ophelia auf den Friedhof von Godric´s Hollow zu gehen, sie hatte erfahren, dass hier Professor Rockford getötet worden sein soll. Sie schlenderte zwischen den Grabsteinen entlang und hoffte sie würde irgendeinen Hinweis finden. Dabei stieß sie auf Pandora, welche etwas gedankenverloren über den Weg tapste. Die beiden unterhielten sich ein wenig, Pandora wollte nicht sagen, was ihr Gedanken bereitete, Ophelia hingegen erklärte gerne die Beweggründe für ihren Besuch. Sie hackte sich bei Pandora ein und gemeinsam suchten sie weiter. Wobei es natürlich sehr unwahrscheinlich war, dass die Auroren irgendetwas übersehen hatten. Irgendwann, selbstverständlich nach erfolgloser suche, gaben sie auf und Ophelia verabschiedete sich. Sie begab sich zurück zu Jackie, die beiden plauderten noch ein wenig, aßen zusammen und gingen dann ins Bett.

Ein paar Tage später reiste sie wieder mal nach Little Hangleton, sie wollte am See spazieren gehen. Dort stieß sie auf Lucy, dass Mädchen hatte sie auch schon lang nicht mehr gesehen.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 07.02.2019 14:50.

Ophelia

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Reinblut. Animagus. ehemalig Slytherin. Todesser. Vergeben.

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Re: Ophelia Lilith Rosier

von Ophelia am 16.01.2019 12:19

Das Wort Freundin löst bei Caro etwas aus. Sie wurde eiskalt und stieß Ophelia grob weg, die inzwischen wieder dicht bei ihr stand, welche auf den Boden viel und bezeichnete sie als Lügnerin und Betrügerin. Ophelia hatte gar nicht bemerkt, was sie gesagt hatte und war sichtlich verwirrt über Caros Stimmungswechsel. Einerseits stritten sie wie ein altes Ehepaar, wer wem was vorgeworfen hatte und so weiter. Auch sprach Ophelia wieder schlecht von Simon, welchen Caro verteidigte, dass dieser im Vergleich zu ihr lieb und nett war und sich etwas aus ihr machte. Irgendwann verstand Ophelia dann, nachdem Caro ihr Betrügerei vorwarf, dass sie das mit der Freundin ausgesprochen hatte und versuchte es ihr zu erklären. Sie wollte nicht, dass Caro so von ihr dachte, oder sich deswegen von ihr abwand. Nachdem sie es geschafft hatte Caro alles zu erklären, war diese trotzdem ihr sehr abgeneigt, sie war sich sicher, dass jemand verletzt werden würde, dass es unnötiges Drama war und das Jackie und Ophelia nur andere Leute da mit reinzogen. Ihre Gemüter beruhigten sich langsam wieder und Ophelia bat, dass sie doch nochmal miteinander sprachen doch Caro meinte sie hatten doch gerade genug geredet, allerdings betrachtete Ophelia dies Geschrei eher als emotionale Informationen, die nichts mit Tatsachen zu tun hatten. Sie versuchte Caro klar zu machen, dass sich doch nicht geändert hatte für sie. Das sie weitermachen sollten und könnten wie bisher. Sie wollte Caro jetzt nicht verlieren. Sie war eine der wenigen Personen, die Ophelia als Freundin zählen würde und dass sie jetzt so reagierte verärgerte sie. Caro jedoch meinte, sie bräuchte Zeit, um sich darüber Gedanken zu machen und für sich zu entscheiden, was sie wollte. Dagegen konnte Ophelia nichts machen, zwingen konnte sie niemanden. Dann betrat Jackie die Bibliothek, Caro sah sie als erstes und grüßte nur kurz, sie kannte Jackie ja nicht wirklich. Doch Ophelia winkte Jackie zu sich her, sie würde jetzt sicher nicht wegen Caro sie ignorieren. Jackie merkte sofort die angespannte Stimmung und wollte wieder gehen, doch Ophelia hielt sie fest und stellte sie Caro vor. Diese war ziemlich abweisend und unfreundlich und verlies die Bibliothek.
Seufzend blieb Ophelia mit Jackie zurück, welche sich erkundete, was den vorgefallen sie. Ophelia, welche keine Lust mehr auf die Bibliothek hatte zog sie in den versteckten Raum, richtete diesen ein und ließ sich dann auf das große Bett fallen. Jackie legte sich neben sie und Ophelia erklärte ihr was passiert war. Jackie war zu ihrer Überraschung nicht etwa sauer oder wollte irgendwas zu Caro wissen, Ophelia hatte Jackie ja erzählt wie ihre Beziehung zu Caro war. Jackie entschuldigte sich nur, sie hatte nicht gewollt das Ophelia sich wegen ihr mit wem stritt. Liebevoll sah Ophelia Jackie an. Sie meinte das anscheinend wirklich ernst. Sie würde Ophelia ihre Freiheit lassen. Obwohl sie sich vorgenommen hatte, gleich mit Jackie über Lucy zu reden zog sie ihre Freundin lieber zu sich, ein paar Minuten könnte das warten. Doch zu ihrer Überraschung und ihrem Unmut meinte Jackie nur ein paar Momente später, dass sie wieder losmüsse. Vielleicht war es ja Schicksal, dass sie noch nicht mit ihr reden sollte. Allein blieb Ophelia in dem großen Bett liegen als Jackie ging und starre die Decke an. Ihr hätte es klar sein müssen, dass das Beziehungsmodell mit Jackie den meisten nicht passen würde. Das nicht jeder das einfach so hinnehmen würde und weitermachen. Sie hoffte Caro würde sich für das richtige Entscheiden. Sie sah in dem Mädchen inzwischen sowas wie eine Freundin, und davon hatte sie jetzt nicht wirklich viele. Sie hatte dem Mädchen zumindest ein wenig vertraut.
Sie lange eine zeit lang so da, als auf einmal jemand an der Tür klopfe und Hallo rief. Sie erkannte die Stimme sofort, antworte und setzte sich auf als Lucy das Zimmer betrat. Wieder mal verwirrt wo sie hier anscheinend gelandet war und anscheinend auf der suche nach Flauschi, ihrem Kuddelmuff. Dieser hüpfte tatsächlich über den flauschigen Teppich und Lucy fing ihn schnell ein und setzte ihn auf ihren Kopf. Ihren kleinen Schützling endlich wieder gefunden fragte Lucy Ophelia über den Raum aus. Und wieso ein Bett drinstand. Ophelia meinte nur, sie haben den Raum gefunden und nutze ihn ab und zu. Ein Bett mache ihn nun mal gemütlich und hier hatte man mehr Ruhe als im Gemeinschaftsraum, auch für bestimmte Sachen. Lucy nahm das etwas peinlich berührt so hin und ließ sich dann von Ophelia mit aufs Bett ziehen, wo sie sich sofort an diese kuschelte. Ihr kleiner Kuschelmuff hüpfte von ihrem Kopf und hopste in die Kissenecke und vergrub sich dort. Ophelia und Lucy saßen eine Weile so da, bis Ophelia ihr sagte, dass sie noch nicht die Möglichkeit hatte mit Jackie zu sprechen, Lucy nahm das hin und meinte sie können ja trotzdem kuscheln. Sie wurde rot, als Ophelia ehrlich zugab, dass sie aber mehr wollte. Dann erwähnte Ophelia, dass sie sich mit Caro gestritten habe, erzählte Lucy alles, welche nachfragte, dass Ophelia und Caro ja kein Paar gewesen seien und somit Ophelia nichts falsch gemacht hatte, Caro würde ihr schon noch eine Chance geben und wenn Ophelia Caro liebte, sollte sie nichts mit Jackie haben. Ophelia erstarrte. Wie kam Lucy auf so eine Idee, sofort stritt sie das ab. Sie liebte Caro nicht. Sie sprang aus dem Bett und lief auf und ab. Hatte sie mit dem ganzen ein Fehler gemacht? Hatte sie sich alles, was sie hatte verbaut? Verlor sie jetzt neben Lucy auch Caro? Sie hörte erst wieder auf als Lucy meinte, dass Caro sie zu lieben schien, dass diese wohl eifersüchtig war. Auch das wehrte Ophelia ab. Niemand liebte sie. Und selbst wenn wollte sicher niemand eine Beziehung mit ihr. Sie selbst glaubte nicht, dass sie es tat. Sie mochte manche Menschen mehr als andere ja. Begehrte manche mehr als andere, aber lieben? Sie bezweifelte es. Lucy meinte nur, dass wenn man sich in jemanden verliebte man nun mal eine Beziehung wollte, selbst wenn es Ophelia war die man liebte. Dann bat sie die immer noch im Raum rumlaufende Ophelia wieder zu ihr zu kommen und diese kletterte zurück aufs Bett und schmiegte sich an Lucy. Sie war froh das Mädchen zu haben. Lucy sorgte sich wirklich um sie und wollte das sie glücklich war. Sich kuschelte sich an Lucy, betrachte sie eine Weile und überlegte. Irgendwann rang sie sich dazu durch, auszusprechen wovor sie Angst hatte. Was wäre, wenn Jackie nicht damit einverstanden war und das Tabu nicht aufhob. Sie wusste nicht was sie machen sollte. Lucy meinte, sie fände das in Ordnung. Weil Ophelia und Jackie etwas Schönes hatten. Das war nicht gerade die Antwort, die Ophelia hören wollte. War sie Lucy etwa doch egal? Sie tat etwas, was sie eigentlich nie tat. Sie fragte Lucy, wie diese sich bei dem ganzen fühlte. Damit, wenn Jackie einverstanden war. Damit Ophelia zu teilen. Und was sie wollte, wirklich selbst wollte, ohne an andere zu denken. Lucy überlegte eine Weile und meinte dann, dass sie sich freuen würde, wenn Jackie sie teilen würde. Sie wäre selbst dazu bereit, so war Ophelia nun mal. Dass sie nicht so egoistisch sei würde und sie für sich allein zu beanspruchen. Ophelia hörte aufmerksam zu, und als Lucy zugab, dass sie Ophelia am Liebsten ganz für sich allein wolle, ohne sie teilen zu müssen fühlte sie etwas Unbekanntes. Sie konnte es nicht einordnen aber es verwirrte sie. Dieses Mädchen machte sie sprachlos. Sie erkundigte, wieso Lucy so selbstlos war, denn sie würde, ohne zu zögern Ophelia mit ihrer Ziehschwester teilen. Diese antwortete, dass es unhöflich wäre nach allem was sie von Geschenkt bekommen hatte etwas zu verlangen, dass nur ihr zugutekam. Daraufhin meinte Ophelia, dass Lucy auch mal an sich denken müsse und nicht nur, wenn ihr etwas komplett gegen den Strich ging. Dieses Mädchen faszinierte. Sie begehrte sie auf eine Weise, die sie selbst nicht verstand. Die beiden schmiegten sich wieder aneinander und obwohl sich Ophelia davon abhielt Lucy zu küssen, waren ihre Berührungen wahrscheinlich schon außerhalb des Tabus. Zunächst lies Lucy sie gewähren, fragte dann allerdings, ob sie das durften, ob es richtig war, wegen der Abmachung. Eher halbherzig schlug sie vor, dass sie es doch einfach nicht erzählen könnte, schon selbst wissend, dass dies falsch war und Lucy niemals darauf eingehen würde. Sie war zu ehrlich. Seufzend fragte sie sich, warum sie sich auf eine Einschränkung eingelassen hatte, eigentlich war sie minimal, aber im Moment wäre sie bereit größere Einschränkungen einzugehen, wenn sie nur das bekommen würde, was sie begehrte. Und dazu gehörte eindeutig Lucy.
Diese bemerkte Ophelias Gedanken Versunkenheit und versuchte Ophelia aufzumuntern und die Stimmung zu lockern. Leider wählte sie eine äußerst unglückliche Formulierung, die ihr nicht auffiel, als sie meinte sie habe Jackie schließlich viel beigebracht. Im Kontext konnte Ophelia nicht anders als kurz in Tagträumerei zu versinken. Die beiden waren schließlich nicht blutsverwandt. Als Lucy endlich begriff, was sie da gesagt hatte wurde sie feuerrot und sie strahlte absolute Peinliche Berührung aus. Ophelia hingegen amüsierte sich eher darüber und meinte nur, dass es ja nicht schlimm sei. Wieder schmiegte sie sich an das Mädchen, die Hand an deren Hüfte und wusste, dass sie vermutlich wieder die Grenze überschritt. Darauf wies sie auch Lucy hin, trotzdem nahm sie die Hände nicht von ihr, sah sie allerdings an. Sie haderte mit sich, was sie tun sollte. Lucy bat sie doch einfach einen Tag zu warten. Dann hatte sie mit Jackie gesprochen und beide hatten Gewissheit. Allerdings sagte sie auch, dass wenn Jackie es verbat, sie das akzeptieren würde. Wieder wurde Ophelia wütend, sie wollte sich nicht einschränken lassen, dass sie selbst das ganze akzeptiert hatte spielte dabei keine Rolle. Doch Lucy meinte, wenn sie damit nicht fertig werden würde, wenn sie es nicht aushalten würde, müsse Ophelia Schluss machen. Auch versicherte sie ihr erneut, dass sie selbst es für Ophelia aushalten würde sie zu teilen, wenn sie müsste. Das sie aber Ophelia für sich wollte nur für sich allein und niemand sonst sie haben solle. Aber wenn Ophelia sich geborgen fühlte bei Jackie wollte sie ihr das nicht kaputt machen wolle. Ophelia wurde wütend. Wie konnte dieses Mädchen so selbstlos und uneigennützig sein. Und nicht merken, dass Ophelia sich bei ihr so geborgen fühlte. Lucy ermahnte Ophelia, dass sie sich selbst treu bleiben sollte, und es ihre Entscheidungen war. Sie würde sich damit arrangieren. Ophelia nickte, sie nahm sich vor einfach Jackie zu überzeugen, dann musste sie sich nicht entscheiden. Sie wollte Lucy nicht aufgeben, sondern einen Weg finden. Sie wusste nicht, was sie tun sollte, wenn nicht. Würde sie Schluss machen mit Jackie? Mit Lucy zusammen kommen? Ihr treu sein? Es war egoistisch von ihr, dass sie beide wollte. Alle wollte. Das wusste selbst Ophelia.
Die beiden Mädchen kuschelten sich aneinander, übertraten vermutlich wieder die Grenze, vermieden es aber sich zu küssen, da es ihnen so vorkam, als ob erst das der verbotene Schritt war. Als sie müde wurden, schlug Ophelia die Decke über sie beide, sie schmiegten sich aneinander und schliefen recht schnell ein. Es war die zweite Nacht, die Ophelia, trotz ihrer Abmachung nicht bei Jackie verbracht hatte, sondern bei Lucy. Und sie hoffte, dass diese ihr nicht allzu sauer sein möge. Das Lucy recht behalten würde und alles gut werden.
Ophelia schlief ruhig und friedlich an Lucy geschmiegt. Sie wachte am nächsten Morgen auf, wieder schlief das Mädchen so ruhig und fest, dass Ophelia sie nicht weckte, sondern sich vorsichtig von ihr löste, ihr einen Kuss auf die Stirn gab und lächelnd den Raum verließ. Lucy würde sicher von selbst rechtzeitig aufwachen.
Während des Unterrichts dachte Ophelia darüber nach, was sie Jackie sagen würde, wie sie vorgehen sollte. Einen ungefähren Plan hatte sie, jetzt musste sie nur noch Jackie finden. Der Rest des Tages zog sich unnötig lange und dann hing auch noch das Nachsitzen hinten dran. Es war wirklich eine unnötige Zeitverschwendung, sie würde sich davon sicher nicht einschüchtern lassen, ihr Verhalten ändern oder gar denken, dass ihr Handeln falsch war.
Ihr Magen knurrte also suchte sie die große Halle auf, wo sie Jackie an ihrem Haustisch sitzen und lesen sah. Ihre Laune hellte sich auf, sie freute sich Jackie zu sehen und so musste sie nicht länger nach ihrer Freundin suchen. Sie forderte Jackie auf sich zu ihr an den Slytherintisch zu setzten und richtete ihnen beiden einen Teller, da Jackie nicht woanders hingehen wollte. Eigentlich hatte Ophelia lieber in einen der frei gestaltbaren Räume gegangen, hätte es sich dort gemütlich gemacht und dann geredet, aber die Halle war leer und so war es nicht so schlimm. Möglichst beiläufig an fragte sie Jackie wieso Lucy tabu sei und das es, wenn es war, weil sie Lucy liebte, doch gemein sei, dass Jackie Ophelia mit jedem teilen wollte außer mit Lucy. Als Jackie nur so halb reagierte erkundigte sie sie sich ob es Jackie denn lieber wäre, wenn Lucy ihre ersten Erfahrungen mit jemanden wie Nathaniel hätte. Der Name zeigte die gewünschte Wirkung, Jackie grollte sie würde nicht zulassen das Nathaniel Lucy anfasste, Ophelia teilte ihre Meinung. Dann dachte Jackie nach und meinte schließlich, dass sie nicht wüsste, was sie fühlen würde, wenn Ophelia etwas mit ihrer Schwester hätte, sie aber dann wüsste, dass Lucy etwas Gutes Kriegen würde und das eben Ophelia das mit den ersten Erfahrungen machen könne. Ophelia war überrascht, dass Jackie nachgab, aber es war auch eine logische Argumentation und Jackie ein Ravenclaw. Ophelia meinte, dass Jackie natürlich jetzt eine neue Regel machen dürfte, nachdem eine von den beiden die sie hatte aufgelöst worden war. Jackie würde, sollte Ophelia Lucy wehtun sie dafür leiden lassen und ihr ebenfalls wehtun. Damit konnte Ophelia leben, sie war Jackie unglaublich dankbar, auch wenn sie es nicht aussprach. Am liebsten hätte sie das Mädchen in einen ungestörten Raum gezogen und es ihr gezeigt, aber Jackie hatte Frauenprobleme und so blieben sie in der großen Halle sitzen, machten ein wenig rum und Ophelia beschwerte sich, dass Jackie sie nicht so reizen solle, wenn sie sie sowieso nicht ranließe, wobei es eindeutig Ophelia war, die deutlich machte was sie wollte und das sie Jackie wollte. Doch diese lies sich nicht erweichen. Irgendwann, Jackie saß auf ihrem Schoß, erkundigte sich Ophelia ob Jackie es eigentlich wissen wolle, wenn sie mit jemanden etwas gehabt hatte, sie hätte es ihr erzählt, dass war nur fair. Doch Jackie lehnte ab, sie wollte es nicht wissen, meinte dann aber grinsend, dass Ophelia ihr es mitteilen sollte, falls jemand so gut gewesen war, dass es zu dritt schöner wäre. Lachend versprach Ophelia dies und musste kurz an Lucys unbewusste Bemerkung von gestern denken.
Dann sprach sie Jackie auf den Frühlingsball an, sie wollte da eigentlich nicht hin, es würde Jackie aber die Möglichkeit geben, allen zu zeigen, dass Ophelia ihr gehörte, was sie ja gewollt hatte. Also beschlossen sie hinzugehen und die Ballgeschenke seien sie selbst. Und als Entschädigung dafür, dass sie Ophelia heute so zappeln ließ versprach sie sich was Besonderes für diese auszudenken. Ophelia freute sich schon, Jackie hatte sehr gute Ideen. Schließlich verabschiedete sich Jackie, sie hatte noch zu lernen, verabredete sich allerdings mit Ophelia für später im Raum der Wünsche um aneinander gekuschelt schlafen zu können.
Fast genau in dem Moment, in dem Jackie die Halle verließ kam Lucy mit ihrem Knuddelmuff auf der Schulter herein und suchte für diesen etwas Milch. Ophelia zog sie direkt an sich und gab ihr dann Milch für ihr kleines Tier. Sie konnte es nicht länger aushalten, zog Lucy an sich und küsste sie. Diese erwiderte den Kuss sofort, erkundigte sich aber schnell nach der Abmachung. Ophelia meinte, sie habe doch versprochen sich darum zu kümmern und das mit Jackie alles geklärt sei. Lucy schien sich zu freuen und ging auf Ophelias küsse ein, bis die beiden schließlich fest an einander gepresst auf der Bank saßen. Als sie sich lösten meinte Ophelia das sie glücklich sei, etwas, was sie vermutlich noch nie gesagt hatte. Doch so war es. Sie hatte alles erreicht was sie wollte. Sie hatte Jackie. Und sie hatte Lucy. Das mit Caro würde sich auch wieder einrenken, da war sie sich sicher, aber wichtiger war es, dass sie und Lucy jetzt nichts mehr hatten was zwischen ihnen stand. Sie versprach Lucy, dass sie alles tun würde damit es so blieb, dass sie beide glücklich waren. Dann bat Lucy sie von dem Gespräch mit Jackie zu erzählen, bereitwillig fasste sie alles schnell zusammen. Lucy reagierte erstaunt und meinte sie Nathaniel sei doch sehr nett, außerdem meinte sie, dass sie auch von einem Jungen entjungfert werden wollte. Auf den ersten Teil reagierte sie kalt und erklärte, dass Nathaniel ein Alkoholiker sei und jeden verletzte der in seine Nähe kam. Der zweite Teil traf sie schon mehr, sie war gar nicht darauf gekommen, dass Lucy nicht mit ihr ihr erstes Mal wollte. Sie hatte immer den Anschein gehabt Lucy wollte sie genauso wie Ophelia Lucy wollte. Also fragte sie nach, ob Lucy also ihr erstes Mal mit einem Jungen wollte, diese erklärte, dass sie es nicht wusste, dass sie Ophelia ja jetzt kennen würde, ihr erstes Mal eigentlich noch herauszögern wollte. Und dass sie sich eine Familie wünschte. Diese Informationen überrumpelten Ophelia. Lucy hatte diese Sachen bisher nie erwähnt und es verletzte Ophelia, so hatte sie sich bisher noch nie gefühlt. Wieso verletzte sie das? Und dabei ging es sicher nicht nur darum, dass Lucy noch keinen Sex wollte. Sie wusste nicht was es war, aber sie reagierte reizt und abweisend. Lucy hatte gemeint, dass Sex für sie immer ein Akt der Liebe war, und Ophelia warf ein, dass sie es auch so sah, dass es ein Zeichen der Liebe sein kann und es sicher wunderschön ist, wenn man jemanden liebte. Dann fragte sie ob Lucy deswegen bedenken hatte, weil Ophelia ihr keine Kinder schenken könne. Sie kam sich bescheuert vor. Warum stritten und diskutierten sie wegen so etwas. Es war komplett irrelevant. Lucy meinte, dass sie Ophelia doch trotzdem lieb hätte doch diese reagierte mit ihrer typischen abweisenden Art. Sie wies Lucy darauf hin, dass es auch Alternativen gab, im Bezug auf das Kinderkriegen. Und ob sie sich sicher sei, dass sie Ophelia liebhatte, denn anscheinend konnte sie ihr ja nichts bieten. Lucy betrachtete sie eine Zeit lang und fragte sie schließlich, warum es Ophelia so wichtig war. Das es so schien als wollte sie Lucy eine homosexuelle Beziehung schönreden. Ophelia stand wie vom blitz getroffen da. Lucy hatte recht, was redete sie hier für einen Schwachsinn. Dann erklärte sie, dass sie überhaupt nichts wollte, nur sich erkundigen was Lucy wollte, denn sie hatte ja oft genug deutlich gemacht, dass sie Lucy wollte, es aber nun so wirkte, als ob es ihr anders ging. Auch erklärte sie, dass sie nicht wolle das Lucy etwas mit einem Mann hätte, oder einer anderen Frau. Sie wusste, dass sie keinerlei rechte hatte irgendwas von Lucy zu fordern oder zu verlangen, diese meinte auch sie würde sich nichts verbieten lassen. Natürlich nicht. Sie sah Ophelia an und meinte, dass sie doch schon gesagt hätte, wie sehr sie Ophelia wollte, dass sie nur sie wollte, sie allein und sonst niemanden. Sie gehöre gerade Ophelia ganz allein. Das war es, was Ophelia hören wollte. Sie verstand im Moment einfach nicht, was in ihr vorging, verstand nicht was sie fühlte und was sie tun sollte, aber Lucys Worte beruhigten sie. Gaben ihr ein sicheres Gefühl. Sie zog das Mädchen fest an sich und fühlte sich auf einmal so verletzlich wie nie zuvor. Lucy schien das zu spüren, und erwiderte die zärtlichen Berührungen von Ophelia und forderte sie auf, wenn sie sie ganz allein für sich wollte, Ophelia Lucy erobern sollte. Ophelia versprach es. Sie würde Lucy erobern, sie küssten sich noch sanft, bis sie bemerkten wie spät es war. Ophelia fragte Lucy, ob diese glaubte, dass sie das alles hinbekamen. Lucys Antwort war, dass sie das meiste zwar nicht verstand, sie sich aber sicher war was sie wollte und sich deswegen sehr sicher war. Dann gähnte sie, stand auf und sammelte noch Flauschi, ihren Knuddelmuff ein.
Bevor sie ging küsste sie Ophelia noch einmal und fragte ob sie sich bald wiedersahen. Ophelia lächelte sie an und versicherte ihr das, zumal es keine Abmachung mehr gab wegen der sie sich Gedanken hätten machen müssen. Sie wünschten sich eine gute Nacht und Lucy verließ die Halle Richtung ihres Schlafsaals. Ophelia hingegen drehte sich um und suchte den Raum der Wünsche auf, wo Jackie bereits auf sie wartete. Sie legten sich ins Bett, kuschelten sich aneinander und schnell schlief Jackie ein. Ophelia lag noch eine Weile wach und dachte nach. Was wollte sie? Ihr kam es bescheuert vor, dass sie mit Lucy über die Zukunft diskutiert hatte. Aber hatte das Mädchen recht? Hatte Ophelia ihr eine homosexuelle Beziehung schönreden wollen? Sie selbst war sich bisher sehr sicher gewesen, dass sie nichts derer gleichen wollte, weder homo noch heterosexuell. Dann verscheuchte sie all ihre Gedanken und sah die schlafende Jackie an. Das alles waren Probleme für wann anders. Momentan war alles perfekt und konnte nicht besser sein. Sie hatte es geschafft ihren Willen zu bekommen. Sie hatte Jackie, sie hatte Lucy und alles andere war momentan zweitranging. Es war erstaunlich, aber sie war wirklich und wahrhaftig glücklich. Mit diesem Gefühl und an Jackie geschmiegt schlief sie letztendlich ein.
Den nächsten Schultag verbrachte Ophelia hauptsächlich damit zu lesen. Der Unterricht interessierte sie kaum, sie lernte vor allem aus Büchern und am liebsten selbstständig. Sie brauchte niemanden, der ihr erklärte wie etwas funktionierte. Immer wieder glitten ihre Gedanken dann doch etwas davon. Zu Lucy und zu Jackie. Ophelia war immer noch etwas überrascht wie einfach es doch geworden war und wie unglaublich gut es sich angefühlt hatte zu wissen, dass sie keine von beiden aufgeben hatte müssen, sondern beide ihre waren. Manch einer würde Ophelias Verhalten als egoistisch und unverschämt einstufen, aber sie zwang ja niemanden zu irgendwas und sie verheimlichte auch nicht vor den beiden was sie tat. Die Mädchen hatten sich freiwillig dazu entschieden.
Nachdem sie alles erledigt hatte, sie war gerade im Innenhof unterwegs Richtung Ländereien, als Lachesis, eine meiner drei Fledermäuse auf meine Schulter setzte. Normalerweise waren sie um diese Tageszeit nicht unterwegs, doch jetzt hatte sie einen Brief umgebunden, klein und ordentlich zusammengerollt. Ich dankte Lachesis und schickte sie zu ihren Schwestern zurück. Ich ging zum Waldrand, ließ mich ins Gras sinken, lehnte mich an einen Baum und las den Brief. Er stammte von Horatio. Er teilte mir mit, dass unsere Eltern wieder mal auf eine wichtige Reise gingen, dass es ihm gut ging und er hören wollte, sie es bei ihr so lief. Sie hatte ihm wirklich schon lange nicht mehr geschrieben. Bevor sie sich entschieden hatte, ob sie ihm von Jackie, Lucy und den ganzen Beziehungssachen erzählen sollte, kam Pandora auf sie zu. Das Mädchen wollte eindeutig in den Wald blieb dann allerdings vor Ophelia stehen. Die beiden unterhielten sich kurz, wobei sie sich eindeutig provozierten und flirteten. Kurz darauf kam auch Nathaniel, der keinen Hehl daraus machte, wie sauer er auf Pandora war, weil sie seine Warnung missachtet hatte und mit Ophelia sprach. Die Stimmung zwischen Nathaniel und Ophelia war eiskalt, sie provozierten sich, stachelten sich an. Als Nathaniel dann, auf Pandoras Frage warum er denn in den Wald dürfte antwortete, dass er nun mal Vertrauensschüler war und Ophelia dann meinte er hätte sich nur in die Position gevögelt, und sehr provozierend Pandoras Hinterteil ansah setzte es bei ihm aus. Er schrie sie an und schubste sie, dass sie auf ihren Hosenboden fiel. Ophelia zog ihren Zauberstab und die beiden schmissen sich Zauber um die Ohren, die hilflose Pandora ignorierend. Als Jessica hinzukam entwaffnete sie die beiden Streithähne kurzer Hand in der Hoffnung, damit dem ganzen ein Ende zu setzten, doch Nathaniel griff Ophelia mit bloßen Händen an, schmiss diese auf den Boden und fixierte sie dort. Sekunden später hatte er einen Dolch an seiner Brust, während er seinen an Ophelias Hals hielt. Weder Jessica noch Pandora konnten irgendetwas tun, die beiden gifteten sich weiter an, doch wie es bei ihnen immer war geriet so eine Situation schnell außer Kontrolle und es mischte sich ein kleiner Flirt in ihre Drohungen. Für außenstehende sah die Situation vermutlich ziemlich schräg aus, aber Ophelia kannte Nathaniel und sie wusste, wie die Situation ausgehen würde, wenn niemand da gewesen wäre.
Als Caro hinzukam verlor Nathaniel seine Konzentration und lies den Dolch sinken. Kurz darauf steckte auch Ophelia ihren weg und wurde ziemlich unsanft von Nathaniel hochgezogen. Sofort ging sie auf Jessica zu und verlange ihren Zauberstab. Doch diese wollte ihn ihr nicht geben, es sei den sie bitte darum, doch das würde Ophelia niemals. Selbst Katleya und Pandora baten Jessica ihn rauszurücken, doch Ophelias Hand schloss sich um den Hals des Mädchens, als diese sich immer noch weigerte. Nathaniel stieß sie wieder weg, forderte von Jessica Ophelias Zauberstab und schmiss eben dieser den Stab vor die Füße. Sie schnappte sich ihn und verließ wutentbrannt die Gruppe. Nathaniel würde dafür büßen.
Sie lief zur versteckten Wiese und tigerte auf und ab. Sie drehte sich um, als sie Nathaniels schreie hörte, sie wollte schon zu einem bissigen Kommentar ansetzten, doch dann sah sie, dass Pandora ihr, wie ihr angeboten, gefolgt war und Nathaniel nun versuchte sie zurückzuhalten. Auch Jessica folgte. Die beiden meinten, Pandora wolle nicht mit Ophelia allein sein. Nathaniel verbat es ihr widerholt, doch Pandora wies beide ab und selbst als Nathaniel meinte, sie brauche, wenn sie hierblieb aber nicht wieder bei ihm angekrochen kommen, bestand sie darauf zu bleiben und sich nichts vorschreiben zu lassen. Also verzogen sich Nathaniel und Jessica und Ophelia ging auf Pandora zu. Diese blickte Nathaniel schockiert nach, fing sich aber dann wieder. Ophelia machte sofort klar, dass es sie absolut nicht interessierte, was mit Pandora und Nathaniel war, dass Pandora sich selbst entschieden habe und sie sich kein Gejammer anhören würde. Darauf hatte sie wirklich keine Lust. Pandora nickte und sie flirteten wieder miteinander, wobei Ophelia sie kurz darauf an sich zog und sie sich küssten. Für einen kleinen Moment fragte sie sich wieder, ob es falsch war, schließlich hatte sie schon Jackie und nun auch Lucy, aber sie verdrängte die Gedanken schnell. Sie hatte sich selbst geschworen sich nicht von ihren Gewohnheiten und ihrem Spaß abhalten zulassen und keine der beiden war gerade da. Außerdem wussten diese bescheid und hatten, obwohl sie vielleicht nicht ganz glücklich damit waren, es bewilligt. Pandora schien ihr kurzes zögern zu merken, bot ihr eine Massage an, doch gerade wollte Ophelia das nicht. Sie legte sich ins Gras, zog Pandora mit sich und sie küssten sich lange und ausdauernd. Sie machten noch eine Zeit lang rum, ehe die Turmuhr schlug und beide aufsahen.
Ophelia war noch mit Jackie verabredet, Pandora wollte zurück in ihren Schlafsaal Sie verabschiedeten sich mit einem kurzen Kuss und gingen dann ihre Wege. Ophelia huschte in den Raum der Wünsche, wo Jackie bereits wartete. Sie legten sich in das große Bett, kuschelten sich aneinander und schliefen schnell und ruhig ein. Für Ophelias schlaf hatte sich diese Gewohnheit als sehr positiv erwiesen. Sie schlief deutlich besser und ruhiger in den Armen von jemanden.
Das Wochenende verbrachte Ophelia damit ihre inzwischen bald fälligen Aufsätze zu schreiben. Dabei versuchte sie all ihre Gedanken möglichst weit von sich weg zu schieben, was ihr auch einigermaßen gut gelang. Sie schaffte die meisten Aufsätze, aß ab und zu und abends kuschelte sie sich mit Jackie in das große Bett im Raum der Wünsche, was dazu führte, dass sie meistens ruhig und friedlich schlief.

Am Sonntag war dann der Frühlingsball. Davor machte sie sich in ihrem Gemeinschaftsraum zurecht, schminkte sich und zog sich ihr schönes langes schwarzes Kleid an, dazu die passenden silbernen Schuhe. Auf dem Weg in die die Eingangshalle, wo sie sich mit Jackie verabredet hatte, stieß sie im Flur auf Caro, die auf Simons Schoß saß und diesen küsste. Der Anblick erfreute Ophelia weniger, die Stimmung zwischen ihr und Caro war recht kühl, Simon ignorierte sie, bemerkte nur, dass sie dachte Caro hätte höhere Standards. Als diese meinte, ihre seihen immerhin höher als Ophelias lächelte diese nur kühl und erinnerte Caro, dass auch sie mit Ophelia schon rumgemacht hatte und rauschte davon.

In der Eingangshalle traf sie jedoch nicht auf Jackie, sondern auf Katleya, welche starr vor sich hinstarrte und auch auf Ophelias Ansprache hin nur wenig und wenn dann nur abweisend reagierte. Ophelia versuchte es nur kurz, sie wusste wie stur Katleya war. Bald kamen ein paar andere Leute dazu, die Ophelia eher weniger interessierten, ihre Aufmerksamkeit wurde ganz von Jackie in Beschlag genommen, welche in einem kleinen, engen schwarzen und hohen Schuhen auf sie zukam. Jackie war wirklich eine Schönheit und Ophelia genoss es zu wissen, sie nicht teilen zu müssen. Die beiden küssten sich und Jackie wiederholte, dass Ophelia ihr gehören würde. Sie nahm ihre Hand, bestätigte ihr dies und zusammen gingen sie in die noch recht leere große Halle. Ophelia schaute den hereinströmenden Menschen zu und sobald die Musik anfing forderte Jackie sie zum tanzen auf, wobei Jackie, da sie das kürzere Kleid trug sie Führung übernahm, obwohl man da wohl kaum einen Zusammenhang sehen konnte. Immer wieder vielen ihnen Nathaniels Blicke auf, obwohl Ophelia ihm erzählt hatte, dass sie mit Jackie zusammen war schien er es ihr nicht geglaubt zu haben. Während sie tanzten unterhielten sich die beiden Mädchen, über Nathaniel, über seine Tanzpartnerin, bei der Jackie meinte, die würde sie zu sich und Ophelia mit ins Bett nehmen und Ophelia konnte nur zustimmen. Sie lachten viel und Ophelia fühlte sich frei und ungezwungen wie sie mit Jackie umging. Sie beruhigte sie, wenn Ophelia jemandem den Kopf abreißen wollte, weil er sie angerempelt hatte oder ähnliches und Ophelia ließ es zu. Das Mädchen flüsterte ihr immer wieder ins Ohr, dass sie gehen sollten, etwas besseres tun und Ophelia wusste schon was sie meinte. Doch vorher wollten sie noch etwas essen, am Buffet stießen sie jedoch auf Nathaniel, die Unterhaltung war recht kühl und angespannt. Da forderte Nathaniel sie zu einem Tanz auf und Ophelia willigte ein, Jackie und Alice blieben am Buffet zurück. Die Spannung zwischen Nathaniel und Ophelia war fast greifbar als sie über die Tanzfläche wirbelten und keiner dem anderen eine Blöße gab. Zuerst unterhielten sie sich, ihn abweisendem, kalten, spöttischen Ton, dass Ophelia anscheinend nicht gelogen hatte im Bezug auf Jackie, während Nathaniel meinte, er hätte nicht gedacht, dass jemand Ophelia freiwillig nehmen würde. Nathaniel gab ihnen eine Woche. Ophelia provozierte ihn wieder, dass ihr System sicher besser war, als das was er mit Calypso gemacht hatte. Zusammensein und dann mit jemand anderem rummachen. Sie tanzten weiter und ihre Unterhaltung wurde nicht gerade freundlicher. Sie beleidigten sich, Nathaniel warf ihr vor, dass Jackie zu gut für sie sei und sie ihm, dass er Calypso schlecht behandelt hatte und er jeden in sein Loch aus Selbstmitleid zog. Das Katleya sie beide anrempelten nahmen sie nur kurz am Rand war, so vertieft waren sie in ihren feindschaftlichen Tanz. Doch bevor sie sich wirklich an die Gurgel gehen konnten, was beinahe der Fall war, drängten sich Jackie und Alice zwischen sie und nahmen ihre jeweiligen Partner und zogen sie auseinander. Ophelia zischte Nathaniel noch hinterher, sie werde ihn umbringen, doch Jackie lächelte sie an und bat sie lieb zu sein. Für sie. Ophelia atmete tief durch und versuchte sich auf Jackie zu konzentrieren und tatsächlich wurde sie ruhiger. Die Mädchen wollten gehen, hier würden sie sowieso keinen Spaß mehr haben. Doch Jackie wollte noch kurz Nathaniel etwas sagen, Ophelia schaute ihr verwirrt nach, sagte aber nichts und wartete. Da kam dann Nathaniel zu ihr rüber und flüsterte, dass Lucy ihn vor ihr bevorzugte. Ophelia stand da wie vom Donner gerührt und brauchte einen Moment, um zu verstehen was er gesagt hatte. Woher wusste er überhaupt von Lucy und ihr, sie hatte es niemandem erzählt. Also konnte es nur Lucy gewesen sein. Und Nathaniel wollte ihr damit sagen, dass er was mit Lucy getan hatte. Sie geküsst? Mehr? Die Wut kam zurück, heftiger als zuvor und sie wurde richtig laut und schrie Nathaniel an, er solle sein verlogenes Mundwerk halten. Doch dieser lächelte nur kühl, meinte sie solle doch Lucy selbst fragen und wand sich zu Enna um. Sie hielt ihn fest und schrie ihn weiter an. Als Jackie sie wegzog, fauchte sie, dass Nathaniel Lucy angefasst hatte und dafür sterben würde. Doch Jackie ließ nicht zu, dass sie dich wieder auf Nathaniel stürzte und zog sie in den leeren Raum, weg von allem.
Ophelia war immer noch wütend, sie tobte fasst und als die ersten leiseren Versuche nicht klappten, schrie Jackie sie an, sie solle runterkommen. Sofort blieb Ophelia stehen und sah ihre Freundin an. Sie hatte ja recht, sie benahm sich wie ein dummes Kleinkind, doch es hatte sie aufgewühlt, als Nathaniel das gesagt hatte und das war sie nicht gewohnt. Jackie zog sie an sich und beruhigte sie. Sie erkundigte sich, was Jackie von Nathaniel gewollt hatte, sie meinte sie habe ihm gesagt, dass sie reden müssten und dass es um Lucy ging. Doch sie war sofort wieder gereizter und als Ophelia nachfragte, was Jackie denn von Lucy und Nathaniel wusste wurde Jackie sauer. Ophelia war verwirrt, es interessierte sie nun mal und sie hatte nichts Falsches gesagt. Außerdem interessierte es sie, was ihre Freundin mit Nathaniel zu besprechen hatte. Doch Jackie blockte komplett ab, meinte sie hätte keine Lust auf dieses Gespräch, sich zu streiten und das Nathaniel ihr Freund sei. Daraufhin drehte sie sich um und ging.
Ophelia verstand die Welt nicht mehr. Seit wann waren Nathaniel und Jackie Freunde. Hatte sie nicht noch gesagt, dass Nathaniel Lucy nicht anrühren würde? Wobei ihr Lucy gerade eben zweitrangig vorkam. Zuerst musste sie alles mit Jackie klären, sie überwand ihren Stolz und folgte Jackie zurück in die Halle. Dort wies diese sie ab. Sie solle sie in Ruhe lassen, sie würde nicht mit sich reden lassen. Doch als sie Ophelia vorwarf, dass diese ihr nicht vertraute war sie verwirrt. Sie hatte niemals gesagt, dass sie Jackie nicht vertraute, dass sie ihr treu war. Es war erstaunlich, aber sie vertraute Jackie wirklich und so gab sie seufzend auf, sie konnte gerade nicht mit ihr reden, sie meinte sie war sauer und obwohl Ophelia sogar darum bat mit ihr zureden, was sie normal nie tat, blieb Jackie stur. Daraufhin meinte Ophelia, dass Jackie kommen solle, wenn sie sich wieder beruhigt hatte und verließ die große Halle.

Ophelia stapfte in ihren hohen Schuhen runter Richtung See. Sie war ziemlich aufgewühlt. Jackies Reaktion verwirrte sie, sie hatte ihr niemals misstraut. Warum machte es sie so fertig, dass sie sich mit Jackie gestritten hatte. Normal war ihr sowas einfach egal, sie zog weiter und suchte sich jemand anderes für ihr Vergnügen. Doch irgendwie wolle sie das diesmal nicht, es kam ihr nicht richtig vor. Trotzdem war sie wahnsinnig sauer auf Jackie, sie hatte sie einfach abblitzen lassen, obwohl sie nichts getan hatte.
Sie näherte sich dem Wasser, als sie dort jemanden im Nass sitzen sah. Sie wollte schon gleich wieder umdrehen, als sie erkannte, dass es Katleya war. Sie war schon komplett durchnässt und sie musste schon lange im Wasser sitzen. Zuerst versuchte Ophelia sie dazu zu bewegen aus dem Wasser zu gehen, aber als dies nicht funktionierte, zog sie sich bis auf die Unterwäsche aus und setzte sich neben Katleya ins eiskalte Wasser. Zu erst saßen sie eine Zeit lang schweigend nebeneinander, in Ophelia wütete es. Sie verstand nicht, was in ihr vorging. Lucy war für den Moment in den Hintergrund gerückt, ihre Gedanken kreisten um Jackie. Wieso fühlte sie sich so? Wieso fühlte sie überhaupt etwas. Und was fühlte sie überhaupt. Das ganze frustrierte sie, sie wusste nicht damit umzugehen und der Streit hatte es nicht besser gemacht. Irgendwann tauchte sie unter Wasser, es lösten sich ein paar Tränen, doch dank des Wassers sah Katleya diese nicht. Ophelia blieb so lange unter Wasser, bis ihre Lungen brannte und ihr Körper nach Sauerstoff schrie. Doch dieses Gefühl war ihr wenigstens bekannt. Es war Schmerz, den sie willkommen hieß. Irgendwann zog Katleya sie aus dem Wasser und Ophelia schnappte nach Luft. Dann saßen sie wieder schweigend, aneinander gelehnt im Wasser, Ophelia war froh um das Wasser in ihrem Gesicht, da man so ihre paar Tränen nicht sah.
Als Ophelia dann spürte wie kalt Katleya war, zog sie diese auch gegen ihren Willen aus dem Wasser. Deren weißes Kleid war inzwischen durchsichtig geworden und klebte an ihrem Körper. Ophelia forderte sie auf es auszuziehen, so wurde sie nur noch eher krank. Doch Katleya weigerte sich und wollte zurück ins Wasser waten. Ophelia hielt sie zurück und sie vielen zusammenhing. Eine Weile bleiben sie liegen. Dann fragte Katleya was los sei, doch Ophelia weigerte sich, sie würde niemandem erzählen was in ihr vorging. Katleya meinte Ophelia habe versucht sich zu ertränken, diese erwiderte Katleya habe erfrieren wollen. Die beiden diskutierten ein wenig, doch da keine der anderen erzählen wollte, was los war kamen sie nicht weit. Irgendwann stiegen sie wieder ins Wasser und fingen an fangen zu spielen, sie finden beide an ein wenig zu lachen. Doch dann ließ Ophelia sich einfach wieder sinken, es war gerade so einfach. Sie wollte sich wirklich nicht umbringen, aber das Gefühl, der Schmerz war ihr bekannt und sorgte dafür, dass sie alles andere vergaß. Doch Katleya zog sie wieder nach oben und dann an Land. Dort setzte sie Ophelia ins Gras, sich vor sie und nahm ihr Gesicht in die Hände und versuchte sie zu beruhigen. Das funktionierte auch, Katleya redete weiter beruhigend auf sie ein, strich über ihre Wange und legte ihre Stirn an Ophelias. Als Ophelia meinte, sie wüsste nicht, wie sie damit umgehen sollte antwortete Katleya, dass das schon werden würde, Ophelia müsse es halt lernen und wenn nicht müsse sie halt alles was damit zu tun hatte von sich wegstoßen. Doch das wollte Ophelia nicht. Sie wollte Jackie nicht wegstoßen. Katleya riet ihr einfach nochmal mit ihr zu reden, dass ganze würde sich schon klären. Ophelia hoffte es, doch Jackie würde zu ihr kommen müssen. Sie hatte es bereits versucht.
Als Katleya sie oder die Situation oder was davon auch immer als süß bezeichnete wurde sie kurz pampig, als Katleya dann allerdings aufstand und ihren Slip auszog starrte sie das Mädchen verwirrt an. Diese schien erst, als Ophelia sie darauf ansprach zu sehen was sie da tat. Ophelia amüsierte sich sehr über Katleyas Reaktion und zog sie etwas auf. Das Ganze endete damit, dass Katleya sichtlich erregt war und Ophelia anbot ihr Linderung zu verschaffen. Doch in ihre Wut und ihren Gedanken bedachte sie nicht, dass Katleya nicht Jackie war und ihr passierte das Missgeschick, dass Katleya etwas als unangenehm empfand. Sie hörte sofort auf und nahm das Mädchen in den Arm, welches kurz darauf ihre Sachen packte und zum Schloss lief.
Ophelia hätte sich Ohrfeigen können für ihr Verhalten. Sie hatte gewusst, dass Katleya ziemlich unerfahren war, aber einfach nicht darauf geachtet. Nun saß sie nass in Unterwäsche auf der Wiese am See und war noch frustrierter als zuvor. Da sah sie eine Gestalt viel zu nah am See rumwanken, anscheinend betrunken. Als sie auf sie zuging bemerkte Ophelia das es Jackie war, die wirklich betrunken war. Sie zog sie vom Wasser weg, es war keine gute Idee betrunken im schwarzen See zu landen. Jackie erwähnte die heulende Katleya und lobte Ophelia dafür, die diese Aussage ignorierte. Sie war nicht stolz drauf. Sie sah Jackie an, und überlegte was sie mit ihr machen sollte, als diese fragte ob Ophelia ihr vertraute. Ophelia viel die Antwort leicht. Ja, sie vertraute Jackie, dass diese ihr treu war. Die Antwort schien Jackie zu gefallen und genau die gewesen zu sein, die sie hatte hören wollen, denn sie stürzte sich regelrecht auf sie und meinte, sie wolle Ophelia. Dieser war schon klar, dass man mit Jackie kein vernünftiges Wort reden könne, also nahm sie sich das für den nächsten Tag vor. Heute würde sie mit Jackie nicht mehr reden. Diese war schon sehr begierig und die beiden schliefen miteinander.
Anschließend blieben sie im Gras liegen, erschöpft und aneinander gekuschelt. Jackie beschloss, dass sie hierbleiben würde, zauberte ein Zelt um sie herum und eine Decke über sie. Sie küssten sich noch sanft, dann schlief Jackie auch schnell ein, so betrunken wie sie war keine Überraschung. Ophelia blieb noch eine Weile wach, strich über Jackies Haar und dachte nach. Sie wollte Jackie nicht wegstoßen, da war sie sich sicher. Doch sie würden morgen reden müssen. Ophelia wollte den Streit beenden und zwar nicht durch Sex mit einer betrunkenen Jackie, sondern vernünftig. Dann kuschelte sie sich an ihre Freundin, schloss die Augen und schlief ein.
Ophelia´s Schlaf war tief und traumlos. Als sie am nächsten Morgen aufwachte musste sie sich erst einmal kurz Ordnen, nicht weil sie etwas getrunken hatte wie Jackie, sondern einfach weil alles, was am Vortag passiert war erst einmal sortiert werden musste. Wirklich funktionierte es nicht. Sie saß eine Zeit lang einfach nur neben Jackie, streichelte gedankenverloren ihren Kopf und versuchte an nichts zu denken. Dann, es war kurz bevor Unterrichtsbeginn, gab sie Jackie einen Kuss auf die Stirn und machte sich auf ins Schloss. Sie weckte Jackie nicht, in den Unterricht würde diese sowieso nicht kommen dank ihres Katers.
Die Stunden vergingen quälend langsam während Ophelia versuchte so gut es ging aufzupassen. Normal war das kein Problem aber heute kreisten ihre Gedanken immer noch um alles was Geschehen war. Endlich kam die ersehnte Freistunde, Ophelia hatte beschlossen eine Runde fliegen zu gehen, um vielleicht so wieder einen klaren Kopf zu bekommen. Doch auf der Brücke zu den Ländereien stieß sie auf Pandora, die auf dem Brückengeländer saß. Eigentlich hatte Ophelia keine Lust sich mit ihr zu unterhalten, konnte sich allerdings ein Kommentar nicht verkneifen, dass sie Pandora einfach mit einem kleinen Stoß in den Tod befördern konnte. Ihre Stimmung war wieder ziemlich mies, sie wollte mit Jackie reden, gestern waren sie ja nicht dazu gekommen und es gab einiges zu klären. Doch Jackie war nirgendswo zu finden gewesen, also konnte sie auch bei Pandora bleiben und sich mit ihr unterhalten. Das Mädchen schaffte es schnell ihre düstere Stimmung zumindest ein wenig zu verbessern. Sie sollte Ophelia eine Opfergabe bringen, dafür, dass diese sie nicht von der Brücke stieß. Sie witzelten ein wenig rum, und als Ophelia kurz erwähnte, dass sie letztens ja sehr gut Spaß gehabt hatten wurde Pandora wieder rot, was Ophelia amüsierte. Trotzdem bemerkte Pandora schnell, dass irgendwas nicht stimmte, sie meinte Ophelia sei nicht so charmant wie sonst. Das war auch kein Wunder, sie war einfach nicht in Flirtstimmung. Sie hatte zu erst noch so viel zu regeln. Sie unterhielten sich weiter, ein bisschen flirten war bei Ophelia immer dabei, dagegen konnte sie gar nichts tun, sie redeten über Streit, eher Pandoras mit Nathaniel und dann darüber, dass bei Ophelia etwas nicht stimmte. Sie blieb sehr wage was los war und Pandora bemühte sich ihr so gut es ging zu helfen. Schlug ihr vor, dass sie Abwechslung bräuchte von allem, oder müsse einfach klären, was los war. Da war Ophelia auch schon draufgekommen, deswegen wollte sie Jackie ja sehen. Dann meinte Pandora, Ophelia bräuchte eine Veränderung, wenn sie mit dem, so wie es jetzt war nicht zufrieden war musste sie es ändern. Man selbst tat es ja auch. Ophelia fühlte sich auf einmal sehr erschöpft. Sie sank gegen Pandora und lehnte ihren Kopf gegen das Mädchen, schaut ihm zu wie es Muster in den Stein malte.
Sie unterhielten sich weiter, darüber dass Ophelia niemandem vertraute, dass Pandora sie nicht wirklich kannte, diese das auch gar nicht wollte und Ophelia ihr sicher nichts erzählen würde. Trotz allem fühlte sich Ophelia ein wenig besser, sie kuschelte sich an das Mädchen und irgendwann verschränkten sich ihre Finger miteinander. Sie scherzten wieder mehr und flirteten jetzt heftiger miteinander. Aus irgendeinem Gefühl heraus, es ging vermutlich um die Abwechslung meinte sie, ob Pandora nicht bei einem dreier dabei wäre. Sie sah amüsiert zu wie das Mädchen rot wurde, erklärte ihr, dass sie dabei an Jackie, Pandora und sich gedacht hatte und das Mädchen meinte sie müsse darüber nachdenken. Ophelia freute sich darauf es Jackie mitzuteilen. Pandora würde ihr sicher gefallen. Dann überwand sich Ophelia und erzählte Pandora, dass Jackie ihre Freundin war und wie diese Beziehung aussah. Pandora war skeptisch, meinte sie hätte das gerne eher gewusst und dass so eine Beziehung doch nicht funktionierte, weil es immer Missverständnisse gab. Doch Ophelia wehrte das ab. Bei ihr und Jackie funktionierte es, sie müsse nur mit ihr reden.
Irgendwann lehnte Ophelia sich mehr zu Pandora, fing an ihren Hals zu küssen und die beiden schmiegten sich mehr an einander. Sie machten ein wenig miteinander rum, irgendwann lösten sich ihre Hände und Ophelia zog Pandora näher zu sich. Irgendwann lösten sie sich voneinander, Ophelias Hände an Pandoras Taille, während deren Hände auf Ophelias Schultern ruhte. In diesem Moment kam Jackie singend auf der Brücke. Ophelia sah sich um und ließ Pandora sofort los als sie Jackie sah, welche sich entschuldigte und wieder gehen wollte. Doch Ophelia ließ sie nicht, zog Jackie zu sich und Pandora und stellte die beiden einander vor. Die Stimmung war etwas kühl, von Jackies Seite aus. Pandora schien sich zu bemühen nett doch Jackie meinte, sie sei verkatert und wolle ins Bett. Doch so einfach wollte Ophelia sie nicht gehen lassen. Sie musste mit Jackie reden und das machte sie auch klar. Vor Pandora jedoch wollte sie das nicht, dass verstand diese auch und ging schließlich.
Jackie fing gleich direkt an und meinte, dass das so nichtmehr funktioniere. Ophelia war verwirrt, was genau sie meinte. Sie erklärte ihr, dass sie ihr doch gestern schon gesagt hatte das sie ihr vertraute. Doch das war nicht das Problem. Jackie warf ihr vor, dass Ophelia wegen Lucy ausrastete, dass sie es nicht mehr schaffte, sie nicht weiterzusehen konnte, wie Ophelia Lucy nah war oder irgendjemand anderen, dass das nur getan hatte, um sie nicht damit zu verschrecken, dass sie nicht wollte das Ophelia jemand anderem nahekommt. Dann gestand sie Ophelia wütend, dass es doch sowieso egal sei, da sie sie gestern betrogen hatte. Ophelia wurde richtig wütend, so sauer wie schon lange nicht mehr und packte das Mädchen grob am Arm und schrie sie an, dass sie ihr vertraut hatte, dass sie wirklich geglaubt hatte Jackie sei besser. Diese sah sie nur schmerzerfüllt an und meinte nur, Ophelia solle ihr doch wehtun, oder sie töten, damit alles aufhörte, der Schmerz, die Angst, die Liebe.
Egal wie wütend Ophelia war, sie kannte dieses Gefühl, ihr ging es gestern nicht anders. Sie fragte Jackie was sie denn wolle, was nicht funktionierte. Diese meinte, dass sie Jackie und Ophelia nicht funktionierte, zu wissen, dass Ophelia andere habe. Doch als Jackie ihr nicht sagen wollte, mit wem sie geschlafen hatte und zudem sagte, sie brauche Ruhe und sie melde sich wurde Ophelia wieder wütend und schrie ihr nach, dass sie die Person umbringen werde. Jackie fing nun auch an zu schreien und brüllte, dass sie nicht Ophelias Eigentum war, dass sie sich melden würde, dass sie doch nur Ophelias Ersatz war, bis sie durch Lucy ersetzt werden konnte und dass sie doch nur Ophelias Spielzeug war bis diese Lucy bekam. Mit den Worten, dass Ophelia einen verfickt schlechten Job machte, falls es anders sein sollte stürmte sie davon.
Für einen Moment starrte Ophelia Jackie einfach nur hinterher. Sie würde ihr sicher nicht nachlaufen, wenn Jackie irgendetwas an ihr lag, dann sollte diese zu ihr kommen. Sie tobte, niemand hatte sie bisher so behandelt. Sie war wütend auf sich, auf Jackie, auf alle anderen. Auf ihre Gefühle, die sich einfach nicht verstand und die sie nicht erklären konnte. Sie nahm ein paar Steine und donnerte sie in ihrer Wut gegen das Tor. Immer und immer wieder, doch ihre Wut minderte das nicht. Als sich das Tor dann öffnete und jemand heraustrat hatte sie kurz die Hoffnung, dass es Jackie war. Doch diese Hoffnung erlischt schnell, als Pandora ins Licht trat und besorgt auf sie zu ging. Ophelia wollte nicht reden, sie fuhr Pandora nur wütend, doch diese lies sich nicht abbringen, dass sie Ophelia helfen wollte. Sie keifte weiter, wollte Pandora hören, dass sie recht hatte? Das alle recht hatten? Anscheinend funktionierten solche Beziehungen nicht. Als Pandora ihr zum zweiten Mal eine Hand auf den Arm legte fand Ophelia nicht mehr die Kraft sich zu wehren, stattdessen sank sie zu Boden, lehnte sich an das Holz und starrte vor sich hin. Sie wollte Pandora wegschicken, doch diese bestand darauf bei ihr zu bleiben, einfach nur um ihr Gesellschaft zu leisten und obwohl Ophelia es nie zugeben würde, war sie froh darum nicht allein zu sein. Die beiden schwiegen als Pandora einen arm um Ophelia legte und diese ihren Kopf auf die Schulter des Mädchens legte. Es war eine beruhigende, beschützende Geste für die Ophelia insgemein dankbar war. Auch darum, dass Pandora mit ihr schwieg. So saßen sie einfach auf der Brücke, schweigend nebeneinander und starren vor sich hin.
De Gedanken in Ophelias Kopf waren ungeordnet und sie versuchte auch nicht diesen Zustand zu ändern. Die ganze Nacht über saß sie auf der Brücke, ohne ein Wort zu sagen oder sich zu bewegen. Pandora schweigend neben ihr. Am nächsten Morgen rührte sie sich auch nicht, den Unterricht oder das Essen vergaß sie, während sie weiter in ein leeres nichts starrte.
Auch am nächsten Tag rührte sie sich nicht von der Stelle. Sie bekam nichts mehr um sich herum mit und wachte erst aus ihrer Starre auf, als auf einmal Lucy vor ihr kniete. Dass Pandora inzwischen weg und der Tag bereits fortgeschritten war hatte Ophelia gar nicht wahrgenommen. Lucy merkte sofort, dass mit Ophelia etwas nicht stimmte, es war auch nicht zu übersehen und das Mädchen legte ihre Arme um Ophelia und erklärte, dass sie Ophelia retten würde. Diese ließ sich gegen Lucy fallen und fragte, was sie mit Nathaniel gemacht hatte, sie wollte es einfach wissen. Dann platzte auch der Rest aus ihr raus. Das Jackie sie betrogen hatte, dass sie Gefühle hatte und nicht wusste was sie machen soll. Als Lucy erzählte, dass sie Nathaniel geküsst hatte, es aber nicht richtig gefunden hatte vom Gefühl und dann einfach mit ihm gekuschelt hatte nickte sie dazu nur, warnte Lucy noch, dass Nathaniel nichts für sie war und als Lucy ihr da zustimmte, ließ sie das Thema auch sein. Dann, Lucy hatte sich neben sie gesetzt und sie in den Arm genommen, erzählte sie ihr alles was auf dem Ball und dann mit Jackie passiert war, dass sie gesagt hatte, dass es so nicht funktionieren würde. Lucy hörte ihr aufmerksam zu, nickte hin und wieder und meinte dann, dass es für Jackie ja auch schwer war von jetzt auf gleich treu zu sein. Sie verteidigte ihre Schwester, erklärte, dass Ophelia es Jackie ja zumindest wert war es zu versuchen. Und dass sie beide wohl etwas distanzierter sein sollten, Lucy wollte das Ophelia glücklich wurde und meinte, Jackie könnte ihr helfen. Außerdem, dass sah Ophelia inzwischen auch so, wollten sie zu verschiedene Sachen. Lucy war nichts für Ophelia, zu unschuldig, zu unerfahren. Aber das war ok, Lucy meinte, sie würden einfach beste Freundinnen sein, da könnten sie dann immer noch kuscheln und was beste Freundinnen so machten. Aber sie erklärte, dass Ophelia und Jackie sehr gut zusammenpassen würden.
Dann meinte Ophelia, dass sie nicht sicher war, ob sie Jackie wieder vertrauen könne und Lucy forderte sie auf Verständnis zu haben, dass Ophelia Jackie ja auch indirekt dazu gedrängt hatte treu zu sein, während sie tat was sie wollte. Sie schlug vor, Ophelia solle Jackie beweisen, dass diese ihr das Gefühl geben sollte etwas Besonderes sein und auf andere Liebschaften verzichten solle. Doch zuerst müsste Ophelia überhaupt mit Jackie reden. Und dann sehen, wie es funktionieren könne, denn sie wollte das es irgendwie funktionierte.
Dann kamen sie wieder auf Nathaniel zu sprechen, dass er wirklich gut zum kuscheln geeignet war, er war schließlich groß und konnte einem das Gefühl von Sicherheit geben. Dann sprach Lucy an, dass Ophelia und er sich nicht verstanden und Ophelia erklärte, sie waren einfach sehr ähnlich. Sie meinte, dass sie hoffe, dass Jackie kommen würde um mit ihr zu reden.
Und wie es immer so war, stand in genau diesem Moment Jackie auf der Brücke. Ophelia saß mit Lucy um Arm auf dem Bode, lies sie aber sofort los und stand auf als sie Jackie sah. Sie wollte nicht, dass Jackie etwas Falsches dachte. Das Mädchen war abweisend auch als Ophelia auf sie zuging und einfach alles Ansprach, was ihr auf dem Herzen lag. Das Jackie sie verletzt hatte mit ihrem Betrug, dass es natürlich nicht fair war, dass sie wollte das es mit ihnen weiter gehen würde und das sie wissen wollte wie. Doch Jackie hat kaum Antworten, man merkte nur, dass sie unsicher war und sich selbst verurteilte, aber auch, dass sie Ophelia nie in Ketten legen wollte. Dann offenbarte sie, dass sie deswegen freiwillig auf Ophelia verzichten würde. Diese war nun wirklich verwirrt und fragte, was Jackie denn wolle. Diese schrie, dass sie doch Ophelia wollte. Es erleichterte Ophelia ein wenig, Jackie hatte ihr bisher nicht das Gefühl gegeben als ob es so wäre, und auch als sie weiter redeten wirkte es oft so. Sie sprach davon das Ophelia frei sein sollte, sich ausleben, dass sie genauso war wie Tom, abartig und sie verletzen würde. Dann wieder, dass Ophelia ihr alles bedeutete. Ophelia verstand nicht mehr was Jackie wollte, meinte aber nur es sei ihr egal. Lucy, die bisher hoffnungsvoll neben ihnen gestanden hatte ging dann, um ihnen Privatsphäre zu geben, erklärte aber noch, dass zwischen ihr und Ophelia nichts war und nichts sein würde.
Ophelia hatte Jackie im Arm gehalten und ihre Wange gestreichelt doch dann löste sich Jackie, setzte sich auf den Boden und weinte. Als Ophelia sich zu ihr setzte, sie in den Arm nahm meinte Jackie, sie wolle diese Eifersucht nicht mehr fühlen, die sie hatte, wenn sie daran dachte, dass Ophelia bei jemand anderem war. Ophelia gestand, dass auch sie nicht wusste wie sie mit all dem umgehen sollte und wie sauer sie war, bei der Vorstellung, dass jemand anderes Jackie berührte. Als Jackie meinte, dass Ophelia aber nicht nur sie wollte erklärte diese, dass sie Jackie wollte und wenn sie, um sie zu kriegen nur sie hätte, dann wäre es nun mal so. Doch Jackie wehrte sich wieder, dass könne sie nicht erwarten. Diese Reaktion machte Ophelia wütend. Wollte Jackie sie nicht oder wieso verhielt sie sich so? Es wirkte nicht so, als ob sie Ophelia wirklich wollen würde.
Sie wusste nicht mehr was sie tun sollte, also küsste sie Jackie einfach nur und legte ihre ganze Verzweiflung in den Kuss. Jackie erwiderte und Ophelia legte ihre Hand an ihre Wange. Dann lösten sie sich und Jackie find an zu singen. (LEA – Immer wenn wir uns sehen). Ophelia kannte das Lied nicht, vermutlich stammte es von Muggeln, aber sie hörte zu und ihr lief eine einzelne Träne über die Wange als Jackie meinte, sie würde es genauso meinen. Jackie wischte sie weg und sie küssten sich wieder. Dann legte sich Ophelia auf Jackies Schoß, nahm deren Hand und presste diese an sich, während Jackie weiter summte und als Ophelia meinte, sie würde das alles nicht aushalten fing sie wieder an zu singen. (LEA – Zu dir). Ophelia lag schweigend, mit geschlossenen Augen da, hörte ihr zu und genoss die Nähe. Als Ophelia sie bat bei ihr zu bleiben, erwiderte sie, dass sie hier war. Als sie sie fragte ob sie auch bleiben würde antwortete Jackie, dass sie es nicht sagen konnte. Sie würde es morgen wissen.
Als Ophelia wieder wütend wurde, sie hatte es satt hingehalten zu werden, erklärte Jackie, sie hätte Angst, sie würde zuerst ihr Herz richten müssen, sie wollte Ophelia keine Trümmer überlassen, sondern nur im Ganzen übergeben damit Ophelia nur darauf aufpassen musste. Diese versprach es. Dann fragte Ophelia, ob Jackie denn auf ihres aufpassen würde. Diese meinte, sie wolle es, würde sich Mühe geben konnte aber nichts versprechen. Ophelia war sich wieder nicht sicher was sie meinte. Wollte Jackie sie nicht so sehr und selbst lieber frei sein, oder hatte sie wirklich nur Sorge um Ophelia? Doch Jackie versprach, dass Ophelia ihr vertrauen könnte und Ophelia strich über ihre Wange und erklärte, sie können das schaffen.
Jackie wies sie schnell darauf hin, dass sie morgen sprechen sollten, sie war müde und heute würden sie zu nichts mehr kommen. Ophelia akzeptierte das unter der Bedingung, dass sie morgen wirklich redeten und Jackie sich nicht auf etwas versteifte und ihr zuhören würde. Das versprach diese, legte sich auf das Holz und forderte Ophelia auf sich zu ihr zu legen. Diese folgte sofort, legte ihre Arme um Jackie und die beiden Mädchen kuschelten sich aneinander, Jackie schlief sofort, während Ophelia noch eine Weile wach lag. Sie hatte immer noch nicht ganz verstanden, was Jackie eigentlich wollte. Sie beteuerte ihr ja, dass sie sie wollte und alles, aber gleichzeitig wirkte es so, als ob sie keine Beziehung mit Ophelia eingehen wollte. Es schmerzte Ophelia, zum ersten Mal hatte sie wirklich Angst jemanden zu verlieren, dass wollte sie nicht. Um keinen Preis. Sie zog Jackie enger an sich, vergrub ihr Gesicht in ihren Haaren und schlief irgendwann ein. Zuvor fielen ihr noch die Tränen auf Jackies Wangen auf.
Als Ophelia am nächsten Tag aufwachte war Jackie verschwunden. Sie konnte noch nicht lange weg sein, sie spürte noch ihre Wärme und seufzte leise. Sie wusste nicht wie es weitergehen würde und was ihr von den Optionen am liebsten war. Doch sie beschloss das ganze erst einmal in den Hinteren Teil ihres Kopfes zu schieben. Sie kam noch pünktlich im Unterricht an, auf ihre innere Uhr war verlass. Der Unterricht verlief gut, also normal. Sie las in ihren Büchern, hörte neben bei dem Professor zu und lernte ihren Stoff für die ZAG´s.
Nachdem der Unterricht beendet, und auch ihr Nachsitzen vorüber war ging sie spazieren, wobei sie alle Gedanken aus ihrem Kopf vertrieb. Sie würde nicht mehr über irgendwas nachdenken, sondern abwarten, was passierte. Und so stolperte sie über Katleya, welche sichtlich betrunken in der Wiese lag. Zunächst wollte Ophelia wieder umdrehen, ihr war das, was mit Katleya geschehen war unangenehm. Doch sie sprach sie an und sie verhielt sich sofort wieder wie immer. Mit ihrem spöttischen lächeln und ihrem kalten Gesichtsausdruck. Die beiden zickten sich an, Katleya weil sie betrunken war und Ophelia, weil sie keine Lust hatte nett zu sein. Natürlich sprach Katleya das Thema an, dass Ophelia gerne vermieden hätte. Sie meinte sie wüsste ja jetzt, dass Ophelia nicht als Liebhaberin taugte. Damit traf sie einen Wunden Punkt. Ophelia wusste wie gut sie war, dass hatte man ihr oft genug bestätigt und giftete Katleya an, welche sich nur über Ophelias ausschweifendes Liebesleben negativ äußerte. Als das Mädchen schließlich ging meinte sie noch, dass Ophelia doch weiter rumhuren sollte und somit den Menschen, denen sie doch was bedeutete wenigstens beweisen würde, dass sie nichts von Gefühlen verstand.
Wütend und etwas verdattert blieb Ophelia zurück. In diesem Moment kam Jackie an den Waldrand und sie spannte sich etwas an. Sie war sich nicht sicher, ob sie das wirklich hören wollte, was Jackie ihr zu sagen hatte. Doch diese schien sich heute sehr gut im Griff zu haben und hatte sich anscheinend genau überlegt, was sie Ophelia sagen wollte. Sie meinte, sie habe viel nachgedacht über sie beide und schlug prompt eine offene Beziehung vor. Für beide offen. Sie erklärte es damit, dass sie Ophelia nicht für sich fordern, sie nicht einschränken konnte, sich so etwas nicht verzeihen konnte und Ophelia ihre Freiheit bräuchte. Und so war es möglich, dass es fair war für beide, niemand eingeschränkt war und Jackie Ophelia haben konnte. Ophelia hörte aufmerksam zu, die Begründungen waren sachlich und nachvollziehbar. Trotzdem erkundigte sie sich, schließlich hatte Jackie noch gemeint, dass sie die Eifersucht nicht ertrüge. Diese erklärte, dass wenn Ophelia nur für sie Gefühle hätte könne sie sich im Griff haben, wenn sie wüsste, dass die anderen nicht das gleiche bedeuten wie sie. Ophelia überlegte eine Weile, erkundigte sich, ob es wirklich so war wie Jackie erklärte, und nicht so, dass diese eigentlich nur sich selbst nicht traute, dass sie treu bleiben könne, und wie sie denn ihre Eifersucht bezwingen solle.
Da versicherte Jackie ihr, dass jedes ihrer Gefühle nur Ophelia allein galt und dass es bei dem ganzen um Ophelia ging, es aber so am fairsten war und niemand dem anderen überstellt war. Das klang natürlich logisch, dass musste Ophelia sagen.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 24.01.2019 13:19.

Ophelia

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Re: * Accounts

von Ophelia am 14.01.2019 14:15

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Re: * Moment of the Day

von Ophelia am 02.01.2019 18:40

Kleidung: graue Jogginghose, schwarze viel zu warme Plüschjacke
Haare: offen, struwelig gelockt
Ich esse: Sauregurken mit Géramont
Ich trinke: Cola
Ich rede mit: Freund
Ich chatte mit: niemanden
Ich höre: stimmen von unten, Musik aus "Monster Hunters"
Ich sehe: "Monster Hunters" am Fernsehen
Mir gehts: gut
Ich bin: entspannt
Ich will: noch lange aufbleiben, essen
Ich sollte: mal mit meinem Aufsatz für die Uni anfangen
Ich wünsche: allen ein wunderschönes neues Jahr
Ich liebe: mein kuscheliges Sofa mit Flauschdecken
Ich hasse: dass ich morgen mit dem Auto zum TÜV muss
Ich denke: ein Tag sollte viel länger dauern, dann könnte man viel mehr nicht tun
Ich mache heute noch: playen, lesen, One Piece schauen
Ich grüße: Katleya, Nathaniel, Lucy, Caro und alle andere <3

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