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Re: Ophelia Lilith Rosier
von Ophelia am 01.01.2019 19:17Am nächsten Tag, Ophelia hatte schnell alles in den Koffer geschmissen machte sie sich auf den Weg nach Hause, nach Little Hangleton. Normalerweise liebte sie die Ferienzeit. Keine Verpflichtungen, keine nervigen Leute, die man sehen oder mit denen man sprechen musste. Einfach Zeit zu lesen, zu lernen und zu üben und zu trainieren. Doch dieses Jahr hatten sich ihre Eltern eingebildet, dass die gesamte Familie, also sie, Cosmea und Ophelia ganz viele wichtige Besuchen machen müssten. Bande knüpfen. Allianzen stärken. So nannten Sie das. Also verbrachte Ophelia die Zeit bis zu den Feiertagen, die Feiertage und ein bisschen danach damit, sich von ihrer besten Seite zu zeigen. Hübsch lächeln, freundlich zu den wichtigen Leuten sein und sich nicht zu dumm, aber auch nicht zu klug benehmen.
Dann, vier Tage nach Weihnachten war die Tortur endlich vorbei und sie machte sich auf in den Wald bei Little Hangleton um ein wenig Ruhe zu haben. Dort stößt sie, auf den seit langem nicht mehr gesehen Nathaniel. Er wirkte sehr erschöpft, meinte dass er viel Stress gehabt habe. Sie ließ es sich nicht nehmen, ihm unter die Nase zu reiben, dass er als Gebundener, also in einer Beziehung, sicher nicht so viel Spaß gehabt haben könnte wie sie. Auch flirtete sie mit ihm, obwohl er sie klar abzuweisen schien. Das amüsierte Ophelia sehr, denn sie war sich absolut sicher, dass Nathaniel Calypso nicht treu bleiben würde. Als sie ihm eine Hand auf die Brust legte, tat er diese weg und meinte, Calypso würde Ophelia den Kopf abreißen. Das glaubte diese nicht, und wen, sie könne ja jederzeit behaupten, Nathaniel hätte sich an sie ran gemacht. Und wenn Calypso ihr nicht glauben würde, so erklärte sie Nathaniel würde sie dafür sorgen, dass noch ein paar andere Mädchen das gleiche behaupten würden. Die beiden setzten sich und Nathaniel zog gleich seinen Flachmann von dem Ophelia sich auch bediente, wofür sie von Nathaniel sehr böse angegangen wurde. Doch zum Glück hatte sie selbst noch etwas dabei. Einen sehr teuren Whiskey, den Horatio ihr besorgt hatte. Damit köderte sie auch Nathaniel, der nicht erzählen wollte, was mit ihm geschehen war. Für drei Schlucke von dem teuren Fusel erfuhr Ophelia dann allerdings, dass er entführt worden war. Ganz reichten Ophelia die Informationen nicht, aber in diesem Moment fiel ein Mädchen aus dem Baum und erschreckte die Beiden. Keine Lust, sich mit dem Gryffindor abzugeben packte sie ihr Zeug zusammen und verschwand nach Hause.
Dann war auch schon Silvester. Wie jedes Jahr gab es eine riesige Party im Anwesen der Rosier´s, doch wirklich Spaß hatte Ophelia nicht dabei. So nutzte sie einen unbeobachteten Moment, um sich zu verdrücken, natürlich nicht ohne ein bisschen Alkohol in der Tasche, schließlich war Silvester, und man kann ja nicht nüchtern ins neue Jahr starten. Irgendetwas führte sie zum See, wo sie auf ein paar ihrer Mitschüler stieß. Nathaniel, Lily, Alice, Jessica, Danny und Katleya waren da und Scorpius stieß ebenfalls gerade zur Gruppe dazu. Sie alle spielten ein seltsames Spiel, mit einer Flasche in der Mitte und irgendwelchen Wahrheiten und Pflichten, weswegen Nathaniel nur noch in Reimen sprechen durfte. Es war wirklich grauenhaft. Als die Flache einmal auf Ophelia zweigte und sie Pflicht nahm, bekam sie die Aufgabe nett zu allen zu sein. Aber niemand hatte gesagt, nach welcher Definition nett. Noch ätzender als Nathaniels Gereime, war auf jeden Fall das rumgeschmachte von allen. Jeder schien an jedem zu hängen und alle waren ganz begeistert von dem Geflirte zwischen Danny und Scorpius. Als sich schließlich alle zum Anstoßen um Mitternacht erhoben gesellte sie sich zu Katleya, welche Scorpius mit Lily flirten beobachtete. Punkt Mitternacht riefe alle „Frohes Neues" und leerten ihr Glas. Die ziemlich betrunkene Lily gab zunächst Jessica und dann Scorpius einen Neujahrskuss auf dem Mund, Alice verwies sie allerdings auf die Wange. Ungefähr alle knutschten sich ab, wobei Ophelia sich natürlich raushielt. Sollte sich einer ihr nähern würde es ärger geben. Erstaunt war sie, als Scorpius den Rufen der Menge wirklich folgte und Danny einen dicken Kuss auf die Lippen drückte. So hätte sie den jungen Malfoy nicht eingeschätzt. Noch erstaunlicher war Nathaniel, als auf einmal Cesar an den See kam. Die beiden standen einfach da und starrten sich an. Richtig merkwürdig. Irgendjemand schrie auch gleich wieder „Küssen". Und Ophelia beobachtete mit einem hämischen grinsen, wie Nathaniel tatsächlich Cesar küsste. Wer hatte jetzt wohl recht behalten, damit dass Nathaniel nicht treu bleiben würde? Sie hoffte sehr darauf, dass sie vor Nathaniel auf Calypso treffen würde, um ihr davon zu berichten. Aus dem Augenwinkel bemerkte sie, wie Katleya in den Wald ging und folgte ihr.
Natürlich, sofort anfangen mit dieser zu flirten und wieder nachhaken, wer den nun die Ehre hatte sie zu entjungfern. Katleya darauf stur wie sie war nicht antwortet. Ophelia sie dann einfach wieder küssen, da Katleya auf alle ihre Fragen mit „Weiß ich nicht." Antwortet. Ausnahmsweise, ganz ihrer Pflicht zu folge versuchen wirklich nett zu sein. Als sie fragte wovor Katleya bei dem ganzen mit ihnen beiden Angst habe, antwortete diese damit, dass sie Angst habe, dass es weh täte, wie ihr erstes Mal. Ophelia versuchte ihr die Angst zunehmen, indem sie erklärte, dass sie als Frau sehr viel besser wüsste was sie tat, und viel vorsichtiger sein würde. Katleya gestand Ophelia daraufhin, dass sie sie schon irgendwie mochte und als Ophelia darauf hinlächelte, meinte Katleya, dass Ophelia mehr lächeln müsste und forderte sie auf sie zu küssen. Nur zu gerne folgte Ophelia dieser Aufforderung und die beiden machten noch ein bisschen rum, bis Katleya dann nach Hause musste.
Sehr gut gelaunt und mit einer noch fast vollen Flasche Vodka bliebt Ophelia allein zurück. Da sie einen sehr warmen Mantel anhatte und dazu noch betrunken war, fror sie nicht und blieb noch etwas an dem Baum sitzen, bis sie letztendlich nach Hause ging, eigentlich nur um schnell etwas zu essen. Denn irgendein Gefühl sagte ihr, dass sie wieder in den Wald gehen sollte. Zu ihrem Vergnügen stieß sie dort auf Calypso, die, wie sie gehofft hatte, noch nicht auf Nathaniel getroffen war. So nutzte Ophelia die Situation aus, um Calypso, nicht ganz uneigennützig, von Nathaniels Kuss mit Cesar zu erzählen. Calypso war sehr erstaunt und schockiert, auch darüber, dass es Cesar gewesen war, der feste Freund ihrer besten Freundin. Noch amüsanter wurde es, als kurz darauf Nathaniel zu den beiden stieß und Calypso ihn eiskalt behandelte. Nathaniel bat um ein Gespräch unter vier Augen und Ophelia konnte sich schon denken worum es gehen würde. So ließ sie die beiden ziehen und genoss noch kurz das schöne Gefühl, dass sich in ihr breit gemacht hatte. Irgendwann stand sie auf und ging den Hügel hinauf, wo sie auf eine völlig verheulte Calypso traf. Das Treffen war also in etwa so gelaufen, wie Ophelia es sich gedacht hatte. Natürlich, wie es sich für eine Freundin gehörte, setzte sie sich zu Calypso, legte den Arm um sie und tröstete sie. Das würde schon wieder werden. Nicht das sie von so Liebesschmerzsachen eine Ahnung hatte, trotzdem war sie sich dessen sicher. Notfalls wäre sie ja gerne dazu bereit Calypso über Nathaniel hinwegzutrösten. Irgendwann brachen sie beide in unterschiedliche Richtungen auf.
Ophelia hatte noch nicht wirklich Lust nach Hause zu gehen und so verschlug es sie nach Godric´s Hollow. Zu ihrem Leidwesen stieß sie hier auf Lilith, und die Gefahr, welche von ihr ausging schätzte Ophelia in ihrem immer noch, zumindest leicht betrunkenen Zustand, völlig falsch ein. Auch ihr Reaktionsvermögen war sehr geschwächt und so lag sie kurz darauf mit einer Dolchwunde auf dem Boden einer Gasse. Naja, zumindest sterben würde sie an dem Gift, welches am Dolch war nicht, so erklärte ihr Lilith, dass dieses für ein paar Tage starke Schmerzen in Schüben auslösen würde. Daraufhin ließ sie Ophelia auf dem Boden liegen und machte sich aus dem Staub.
Eine kleine Weile später, Ophelia lag noch immer recht fertig am Boden, kam ein junger, zugegebenermaßen nicht schlecht aussehender Mann auf sie zu, um ihr zu helfen. Schließlich hatte sie noch einige Schrammen, die Lilith im Gegensatz zu der Dolchwunde nicht geheilt hatte, und war etwas blutig. Der Mann stellte sich als Tom Beck vor, der Adoptivbruder von Lucy, welcher in Hufflepuff war. Obwohl sie verletzt war und er ihr half, verhielt sie sich typisch spöttisch ihm gegenüber, flirtete aber auch. Für einen kleinen Moment fragte sie sich tatsächlich, ob sie das tatsächlich machen sollte, schließlich war Lucy seine Adoptivschwester. Und sie verabscheute die kleine Gryffindor zumindest nicht, wenn man es ganz streng nahm und Ophelia es sich eingestand, mochte sie das Mädchen sogar. Aber das verdrängte sie schnell wieder Ihr ging es nicht gut, sie langweilte sich und Tom, der ja nicht schlecht aussah, bot ihr Alkohol an. Also gingen die beiden in das Beck Haus, setzten sich aufs Sofa und Tom holte ihnen feinen Wein. Obwohl Ophelia ihn immer etwas aufzog flirteten die beiden mit einander und Tom küsste sie kurz darauf. Leider überkamen Ophelia immer wieder Schmerzensschübe, bei denen sie sich anspannte und wirklich starke Schmerzen hatte. Tom schlug vor ins St. Mungos zugehen, doch davon wollte Ophelia nichts wissen. Also machten die beiden weiter rum, bis sie schließlich miteinander schliefen. Anschließend leerte Ophelia noch ihr Glas, zog sich an und verließ das Haus.
Doch weit kam sie nicht, bis sie der nächste Schub überkam, mitten auf der Straße. Eine besorgte Person kam zu ihr geeilt, die sich als Lucy herausstellte. Fast schon hätte Ophelia sowas wie kurze Gewissenbisse bekommen, so besorgt wie Lucy um sie war. Der Kleinen standen sogar schon die Tränen in den Augen. Schnell klärte Ophelia sie auf, und erklärte somit auch das Blut, mit dem sie voll war. Die Situation zwischen den beiden war sehr vertraut und Ophelia suchte wie selbstverständlich den Körperkontakt mit ihr und küsste sie. Lucy bot ihr an, dass mit zu ihr nach Haus kommen könne, vor allem, damit sie aus den Blutigen Klamotten käme. Lächelnd nahm Ophelia an und hoffte nur, dass sie nicht gleich Tom über den Weg laufen würden. Doch diese Sorge stellte sich als unnötig heraus. Lucy fragte schnell ihren Vater ob es in Ordnung wäre, wenn eine Schulfreundin übernachten würde. Anscheinend war ihr Vater sehr streng, denn sie wirkte so als ob sie hoffe nur nicht getötet zu werden. Wenn ihr Vater wüsste, was zwischen Ophelia und Lucy war, hätte er es sicher verboten. Aber er wusste es nicht, also gingen die beiden in Lucys sehr hübsches Zimmer, welches etwas zu aufgeräumt für eine Vierzehnjährige war. Schnell schlüpfte Ophelia aus den dreckigen Klamotten und stand nun in Unterwäsche neben Lucy. Diese erzählte gerade, wie wichtig ihr ihr Bruder Tom war, und dass er eine bedeutende Rolle in ihrem Leben spielte. Doch wirklich interessierte es Ophelia nicht, sie schlang lieber die Arme um Lucy und küsste sanft ihren Nacken. Schließlich gingen sie zum Bett, Lucy schob ihre Kuscheltiere zur Seite das sie Platz hatten und sie schmiegten sich aneinander. Lucy schien Ophelia mehr zu vertrauen und gab sich ihren Berührungen hin und die beiden küssten sich immer intensiver. Bis Ophelia jäh wieder von einem Schmerzanfall gepackt wurde. Es war wirklich lästig. Doch Lucy schlang ihre Arme um Ophelia und hielt sie einfach ganz fest bis es vorüber war. Einerseits war es Ophelia unangenehm, so schwach zu wirken, anderseits fühlte es sich unglaublich gut an, mal selbst gehalten zu werden. Nun leider völlig fertig, von diesem bisher schlimmsten Schub kuschelten sich die beiden einfach aneinander, Ophelia geborgen in Lucys Armen und schliefen ein. Die Nacht war für Ophelia zwar, wegen der immer wieder kommenden Schmerzschübe, eher weniger angenehm, trotzdem genoss sie die Nähe zu Lucy und überstand somit die Zeit bis zum nächsten Morgen. Da Lucy noch schlief und Ophelia sie nicht wecken wollte, wand sie sich aus der Umarmung, schlich zu ihren Klamotten und zog sich an. Bevor sie sich unbemerkt aus dem Haus schlich, strich sie lächelnd der noch schlafenden Lucy über das Haar und gab ihr einen sanften Kuss auf die Stirn.
Zu Hause angekommen packte sie für die am nächsten Tag anstehende Fahrt nach Hogwarts zurück. Wirklich Lust hatte sie darauf nicht wirklich, aber was sollte man machen. Allerdings dauerte das Packen länger als gewöhnlich, da sie immer wieder Pausen einlegen musste, wegen der Schmerzen. Die darauffolgende Nacht kam sie auch nicht wirklich zu Ruhe und stand demnach sehr übermüdet und fertig am Bahnhof. Während der Zugfahrt versuchte Ophelia sich ein wenig auszuruhen, was ihr sogar ein Stückchen weit gelang. In Hogwarts angekommen brachte sie nur schnell ihre Koffer in den Schlafsaal und verschwand dann Richtung See.

Dort angekommen, stieß zu nicht gerade zu ihrer Freude, auf Nathaniel. Trotzdem setzte Ophelia sich, denn sie war völlig fertig. Nach einiger Zeit kamen immer mehr Menschen dazu, Nathaniel zog sie anscheinend an. Zuerst waren es Alice, Pandora und Rosie. Ophelia hielt sie weitgehend aus den Gesprächen raus, lauschte aber interessiert, als es um Eheschließungsverträge ging. Zudem amüsierte sie sich darüber, dass Pandora noch nicht zu wissen schien, was zwischen Nathaniel und Calypso vorgefallen war und zögerte auch nicht ihr es zu erzählen und bot sogleich an, da Nathaniel sie immer unterbrach es Pandora wo anders zu erzählen. Mit Rosie geriet sie etwas aneinander, da diese der Ansicht war, Ophelia solle Nathaniels Wunsch respektieren und schweigen. Zu allem dazu kam dann auch noch ein letzter Schmerzensschub vom Gift hinzu, was Ophelia vor allen Leuten natürlich sehr unangenehm war. Anschließend stritt sie nochmal mit Rosalie bis Ophelia keine Lust mehr hatte und sich lieber an den Waldrand verzog. Das nächste Halbjahr hatte wirklich gut angefangen.
Dort ging sie genervt auf und ab, bis Lucy auftauchte, die eigentlich ihre Animaguswandlung üben wollte. Ophelia bot ihr gleich an ihr wieder zu helfen, doch Lucy lehnte vehement ab, da sie sich immer noch große Sorgen um Ophelia und ihren Zustand machte. Wirklich beruhigen konnte Ophelia Lucy nicht und verschlimmerte es eher noch, als sie ihr erklärte, warum sie diese Schmerzschübe hatte. Eigentlich wollte sie ihr damit nur klar machen, dass es jetzt wieder vorbei war. Um Lucy zu beruhigen schlug Ophelia vor, dass sie in die Küche gehen sollten und was essen. Dies taten die beiden dann auch und Lucy bekam einen leckeren Erdbeerkuchen. Anschließend verabschiedeten sich die beiden und gingen in ihre jeweiligen Schlafsäle.
Am nächsten Tag nach dem Unterricht, Ophelia konnte sich nicht richtig konzentrieren, diese eine Nacht hatte nicht ausgereicht, um ihren Schlafmangel wieder aufzuholen, ging sie an den See, um dort ein bisschen allein zu sein. Doch wieder einmal war ihr dies nicht vergönnt, den kurz darauf erschien Katleya. Diese schien nicht sehr erfreut zu sein und wich auf Ophelias Berührungen hin eher zurück. Etwas verwirrt fragte Ophelia nach, was den sei, schließlich hatte Katleya bisher nicht abgeneigt gewirkt. Katleya erklärte ihr, dass sie ein komisches Gefühl dabei habe, obwohl sie Ophelia anscheinend mochte. Wieder einmal kam das Gespräch auf Scorpius und Katleya blockierte wie immer ab. Sie diskutierten darüber und noch mehr. Katleya warf Ophelia vor, dass sie sich nicht mit ihrer Abweisung abfinden konnte und zudem alle nur ausnutze. Dabei zeigte sich Ophelia gerade in diesen Momenten recht freundlich Katleya gegenüber und versuchte ihr ehrlich zu helfen, den Katleya wirkte nicht gerade so, als ob sie mit sich selbst und ihrer Situation zu frieden war und brachte sich in Gefahr, als sie auf das zu dünne Eis ging. Ophelia versuchte sie dazu zu bringen mit ihr zu reden, was das Problem sei, doch Katleya ließ sie stehen und verschwand zum Waldrand. So einfach konnte Ophelia das nicht auf sich sitzen lassen und folgte ihr. Inzwischen nicht mehr in so nettem Ton diskutierte sie mit Katleya. Irgendetwas an dieser Hexe faszinierte sie, und es war nicht nur Katleyas Hinterteil. Das Mädchen war unglaublich starrsinnig, stur, dickköpfig und besaß ein großartiges Temperament. Wenn sie Ophelia nur mehr an sich ranlassen würde. Dann verzog sich Katleya erneut und Ophelia ließ sie diesmal gehen. Sie hatte noch zu lernen.
Später am Abend, es war bereits dunkel, ging Ophelia auf den Astronomieturm und stolperte prompt wieder über Katleya. Die beiden saßen eine Zeit lang schweigend nebeneinander, Katleya summte und Ophelia machte es sich irgendwann einfach in ihrem Schoß bequem und Katleya find irgendwann an zu singen. Irgendwann stand Katleya auf, setztes sich auf das Geländer und starrte in die Ferne. Genau da mussten ausgerechnet Scorpius mit Lily auftauchen, die beiden waren anscheinend jetzt ein Paar und Ophelia bemerkte, dass Katleya trotzdem sehr freundlich mit den beiden umging. Einerseits war sie erstaunt über die bedingungslose Treue und Freundschaft, die sie zu Scorpius hielt, obwohl er ihr sehr wehgetan hatte, anderseits enttäuscht über die Freundlichkeit, die sie Lily entgegenbrachte. Ophelia hätte Katleya für stärker gehalten, denn in ihren Augen war das Schwäche. Es kam, wie es nicht anders kommen konnte und die drei kriegten sich in die Haare. Also Lily, Scorpius und Katleya gegen Ophelia. Nach einigen zänkischen Wortwechseln, einem Ohrfeig versuch von Katleya und einem „Es ist genug" durch den Raum werfen von Scorpius verließ Ophelia wütend den Turm und streifte durch die Korridore.
Ophelia lief wütend durch das Schloss. Was bildete Malfoy sich ein so mit ihr zu reden. Genauso wie Katleya und Lily. Sie alle würden das noch bitter bereuen. Und wie es der Zufall so wollte lief ihr kurzdarauf Katleya in die Arme. Wieder einmal versuchte Ophelia Katleya klar zu machen, dass momentan sie nicht die Böse war, woraufhin ihr Katleya eine scheuerte. Sowas ließ Ophelia natürlich nicht einfach zu und verletzte Katleya mit einem ihrer kleinen Dolche. Als Katleya wieder anfängt sie zu beleidigen und ihr vorwirft jeden wegzustoßen, obwohl Ophelia mehrmals sich ehrlich bemüht hatte ihr zu helfen reichte es Ophelia und verletzte sie mehr, bis Katleya weinend und blutend am Boden lag. Erst nach einer Weile viel Ophelia auf, wie stark sie das Mädchen anscheinend verletzt hatte, denn diese lag, als sie versuchte wegzukommen auf dem Boden und zitterte starr vor sich hin. Doch etwas besorgt, schließlich war es nicht ihre Absicht Katleya zu töten oder ihr so zu schaden. Trotzdem sah sie nicht ein, dass es ihre Schuld sei. Sie hatte Katleya schließlich gewarnt. Letztendlich heilte sie die Wunden das Mädchen und schaffte sie in ihren Schlafsaal ins Bett. Völlig fertig und erschöpft viel auch Ophelia in einen unruhigen Schlaf.
Am nächsten Tag nach dem Unterricht, nahm Ophelia sich vor, ihren Aufsatz für Geschichte anzufertigen. Sie verzog sich also in die Bibliothe, wo glücklicherweise niemand war. Sie kam mit der Arbeit gut voran und war gerade sehr in ihr Buch versunken, als jemand sie ansprach. Sie sah auf und bemerkte Freya, sie hatte das Mädchen bis her erst einmal wirklich wahrgenommen und da war ihr schon klar gewesen, dass die beiden nicht gut miteinander auskommen würden. Freya reizte und nervte sie, Ophelia gab sich zunächst Mühe ihr nicht ganz unfreundlich klar zu machen, dass sie sie lieber in Ruhe lassen sollte, doch das Mädchen ignorierte das komplett. Ophelias Geduldfaden riss, als Freya zuerst ihren Aufsatz und dann ihren ganzen Arbeitsplatz in Flammen aufgehen ließ und dann es nicht einmal zugeben wollte. Schließlich lag Freya blutspuckend und blutend mit einer Wunde auf dem Boden. Just in diesem Moment musste natürlich Professor Mills in die Bücherei kommen und sie so vorfinden. Ophelia spielte natürlich die absolut unschuldige, doch Professor Mills zitierte sie für den nächsten Tag in ihr Büro. Darauf hin verschwand sie mit Freya im Krankenflügel.
Ophelia blieb allein und wütend zurück und noch während sie Professor Mills mit Schimpfwörtern belegte betrat Jackie die Bibliothek und bot sofort ihre Hilfe an, den Arbeitsplatz aufzuräumen. Ophelia kannte das Mädchen schon von Bildern aus dem Hause Beck und musste zugeben, dass sie ihrem Bruder und ihrer Adoptivschwester in Sachen Ausstrahlung und Schönheit in nichts nachstand. Auch Jackie schien Ophelia zu kennen, anscheinend hatte sie sowohl ihren Besuch bei Tom als auch bei Lucy mitbekommen, schien sich daran allerdings nicht zu stören. Trotzdem sagte sie ihr, dass sie Lucy beschützen würde, dass Lucy Ophelia mochte und wenn Ophelia Lucy wehtäte Jackie ihr ebenfalls wegtun würde. Gleichzeitig schien sie mit Ophelia zu flirten, was Ophelia im Bezug auf das Vorherige etwas verwirrte. Doch ehe sie sich mehr unterhalten konnten, flog eine Eule durchs Fenster, die einen Brief auf Ophelias Kopf fallen ließ. Er stammte von Scorpius, der ein treffen am See verlangte, um die Angelegenheiten zwischen ihnen zu beseitigen. So machte sich Ophelia auf den Weg.
Am See wartete Scorpius schon mit seinem ganzen Harem, sprich Lily, Katleya und Danny auf Ophelia. Katleya wurde gerade behandelt und schien panisch zu werden bei Ophelias Anblick. Darüber amüsiert meinte sie jedoch, dass sie eine Unterhaltung zu zweit vorziehen würde. Scorpius stimmte ihr zu und ging voran zum Waldrand. Ohne auf die anderen zu achten folgte Ophelia ihm. Die Stimmung zwischen ihnen war angespannt und Scorpius redet auch nicht lange um den heißen Brei. Er forderte ein Duell, wenn er gewinnen sollte, musste Ophelia einen unbrechbaren Schwur leisten, dass sie weder Katleya noch Lily körperlichen Schaden zufügen würde. Im Gegenzug hätte Ophelia noch ein bisschen Zeit sich ihren Gewinn zu überlegen, da sie nichts fand, was sie von jemanden wie Scorpius fordern solle.
Beide gaben sich im Kampf keine Blöße. Sie bekamen bei etwas ab, und letztendlich trafen sich ihre Zauber zum Kräftemessen. Ophelia merkte schnell, dass sie Scorpius Wut und seinen Hass unterschätzt hatte. Der Junge schien den Hass von zehn Männern in sich zu tragen und sein Zauber kam Ophelia gefährlich nahe, bis er schließlich traf und Ophelia zu Boden ging und Scorpius sie entwaffnete. Er forderte Ophelia gehässig dazu auf aufzugeben, doch das wollte sie so einfach nun auch nicht. Doch einen kleinen Moment und viele Schmerzen später, lag sie keuchend am Boden und hielt ihm den Arm zum unbrechbaren Schwur hin. Katleya, die sich im Gebüsch versteckt hatte sah alles mit an und als Ophelia sie bemerkte überrollte sie noch mehr Hass. Reichte es nicht schon, dass Scorpius so sah? Musste es auch noch Katleya tun? Doch dagegen konnte man nichts mehr machen. Gedemütigt und voller Schmerzen, hob sie noch ihren Zauberstab auf und verzog sich ins Schloss.
Eigentlich hatte sie mit Jackie ausgemacht, dass sie wieder in die Bibliothek kommen würde, aber sie hatte keine Lust noch jemandem zu begegnen. So stolperte sie mehr als das sie ging in das versteckte Zimmer und war sehr überrascht, als sie Jackie sah. Diese war etwas bestürzt bei Ophelias Anblick und kümmerte sich sofort um sie, setzte sie hin und gab ihr Wasser und ein bisschen Zucker zu essen. Jackie schien auch nicht wirklich vor Berührungen zurückzuschrecken und trotz ihres nicht gerade berauschenden Zustandes flirteten beide miteinander. Dann schaffte es Jackie Ophelia ziemlich zu überraschen, als diese meinte, dass sie das, was Tom könne, viel besser könne. Über dieses Angebot doch etwas überrascht, ließ sich Ophelia trotzdem sehr gerne darauf ein. Sex war genau das, was sie nach so einem Tag brauchte. Dabei überließ sie Jackie sehr gerne die Führung, welche diese auch von Anfang an an sich riss. Und Jackie bewies eindeutig, dass sie besser war als Tom, dass musste Ophelia eindeutig zu geben. Das Mädchen wusste, was sie tat. Danach, nachdem Ophelia sich wieder bekleidet hatte und sich von Jackie verabschiedet, schlich sie in ihren Schlafsaal und zog die Decke über den Kopf. Wenn man von dem Ende im versteckten Zimmer absah, war dies, die schlimmste Woche überhaupt.

Der nächste Tag fing mit Zaubertränke an. Hier konnte Ophelia wenigstens selbstständig arbeiten und hatte ihre Ruhe. Die anderen Fächer zogen sich und der Schultag war lang. Als der Unterricht beendet war, war es bereits dunkel und Ophelia völlig fertig. Auf dem Korridor zu ihrem Schlafsaal traf sie auf Jackie, die auf dem Weg zum Astronomieturm war, um etwas zu trinken. Ophelia schloss sich sogleich an, Jackie hatte einen guten Whiskey dabei. Die beiden verstanden sich, vor allem auf körperlicher Ebene sehr gut und schliefen wieder miteinander. Jackie, die gefallen an Ophelia gefunden zu haben schien, bot ihr schließlich eine Freundschaft plus an, die Ophelia gerne annahm. Das Mädchen war hübsch und begierig, so etwas kam ihr da nur zu gelegen. Sie einigten sich zudem darauf, dass sie das ganze nicht an die große Glocke hängen wollte und Ophelia versprach Verschwiegenheit, zu den Sachen, die Jackie über ihren Ex erzählt hatte. Die beiden lagen noch eine Weile nebeneinander und sahen sich den Himmel an, bis sie sich anzogen, ihre Sachen packten und in ihren jeweiligen Schlafsaal verschwanden. Für heute konnte Ophelia zufrieden sein. Es war nichts Schlimmes dazu gekommen, dem Gespräch bei Professor Mills was sie auch nochmal davongekommen und mit Jackie konnte man wirklich gut Spaß haben. Zufrieden mit dem heutigen Tag und lieber nicht an den nächsten Tag denkend schlief Ophelia ein.
Doch Professor Mills hatte sie nicht vergessen. Ophelia erhielt am nächsten Tag eine Nachricht, dass sie nach dem Unterricht sofort zu Professor Mills ins Büro kommen sollte. Das konnte ja nur gut gehen. Also machte sie sich auf den Weg, innerlich vor Wut schon brodelnd, setzte sie vor dem eintreten ihr unschuldiges, engelsgleiches lächeln auf. Doch die Professorin machte schnell klar, dass sie Ophelia nicht glaubte, dass diese nur zufällig dort gewesen sei. Sie machte ihr klar, dass sie von Ophelias Talent überzeugt sei, allerdings hoffte, dass sie dieses nicht für böses verwenden würde, dass sie Ophelia allerdings bestrafen würde, da sie Freya glaubte. So verdonnerte sie Ophelia zum Nachsitzen. Bis zum Ende des Schuljahres, sie ließ auch nicht mit sich reden. Weder auf freundliche, noch auf andere weiße und machte Ophelia klar, diese soll froh sein, dass sie nicht von der Schule flog. Ophelia explodierte fast vor Wut, aber sie wusste, dass sie nichts machen konnte. Professor Mills saß am längeren Hebel und alles, was sie tat würde es nur schlimmer machen. Also verließ sie wütend das Büro und stampfte nach Hogsmeade, eigentlich in der Hoffnung, in Ruhe ein Butterbier trinken zu können.
Sie betrat das DreiBesen und stolperte fast rückwärts wieder raus. Nicht nur, weil Nathaniel direkt in sie reinrannte. Es lief laute Musik, zwei Mädchen sangen furchtbar laut und schief mit und standen schon auf den Tischen. Gleich daneben saß die Bibliothekarin und der neue Zaubertränkelehrer, welcher ebenfalls nicht sehr erfreut über die Situation schien. Das tat Ophelia sich nicht an, sie rappelte sich auf und verließ schnell diesen Ort des Grauens.
Sie lief doch wieder zurück ins Schloss, auf den Astronomieturm. Wo sie zu ihrem erstaunen auf Calypso traf. Diese spürte ihre Wut und fragte gleich nach, was denn los sei. Ophelia vergewisserte sich noch einmal, dass sie Calypso vertrauen konnte. Von Zeit zu Zeit sollte man das tun. Dann erzählte sie ihr von der scheiß Woche. Nur kurz, erwähnte allerdings nur die Sachen, die sowieso schon andere wussten. So den Angriff mit dem Gift und von Freya und dem Nachsitzen. Allerdings hielt sie an ihrer Version fest, dass sie Freya lediglich gefunden hatte. Nicht auszumalen, was passieren würde, sollte sie Calypso die Wahrheit erzählen und die es dann jemand anderem. Calypso nahm Ophelia direkt in den Arm, diese schmiegte sich gleich in die Berührung. Einfach Freundschaftliche Umarmungen, die ihr halt gaben, so etwas kannte sie nicht wirklich. So genoss sie es einfach schweigend von Calypso gehalten zu werden. Doch leider musste Calypso dann wieder los und Ophelia blieb allein zurück. So machte sie sich wieder auf den Weg nach Hogsmeade zurück. Diesmal in den Wald. Zu ihrem Leidwesen, stieß sie auf Katleya. Sie versuchte mit ihr zu reden, vielleicht nicht wirklich nett. Denn das Mädchen hatte ihre Niederlage gesehen. Aber sie konnte ihr auch nichts mehr tun, dass wusste Katleya und blieb, wie in letzterer Zeit ziemlich patzig und abweisend. Wenn Ophelia logisch und rational darüber nachdachte, dann war Katleyas Verhalten absolut gerechtfertigt. Schließlich hatte Ophelia sie niedergestochen. Trotzdem ärgerte sie sich sehr, die meiste Zeit hatte sie sich Katleya sehr nett gegenüber verhalten. Für ihre Verhältnisse. Und das Mädchen warf ihr immer wieder Sachen vor, die nicht stimmten und ignorierte dann Ophelias Einwände. Irgendwann ließ Katleya einfach stehen, was Ophelias Laune nicht wirklich besserte, aber sie hatte es satt dem Mädchen nachzulaufen. Wütend durch den Wald stampfend, lief ihr Freya vor die Füße. Mit der hatte sie sowieso nicht ein Hühnchen zu rupfen. Sie warf ihr das mit dem Nachsitzen vor, während Freya versuchte sie zu beruhigen. Als Ophelia in den Angriff überging, stolperte das Mädchen davon. Für sie sicher die richtige Entscheidung. Für Ophelias Wut sicher nicht. Diese ließ sie noch ein wenig an allem, was sie fand ab. Schrie und tobte, bis ihr die Kraft ausging und sie in sich zusammensank. Wie konnte das alles so laufen? Wieso lief zur Zeit alles so schief? War sie selbst daran schuld? Verbissen schüttelte sie den Kopf und stand wieder auf. Sie machte alles richtig und es würde wieder besser werden. Ophelia wurde wieder zuversichtlicher. Sie würde alles wieder so zum Laufen bringen, wie sie es wollte.
Mit diesen Gedanken mit Kopf ging sie zurück ins Schloss und versuchte zu schlafen. Die Nacht war allerdings eher unruhig.
Am nächsten Tag war Sonntag. Da an diesem Tag kein Unterricht war, musste Ophelia auch nicht nachsitzen. Sie verbrachte ihre Zeit mit Lernen, schließlich ging ihr jetzt jeden Tag Zeit dafür ab. Blödes Nachsitzen. Wenn sie deswegen schlechter sein würde als gewöhnlich, könne Professor Mills sich was anhören. Sie hörte erst auf, als sie großen Hunger bekam und ging in die große Halle, um noch etwas zu essen. Leider waren hier Rosie und Tom. Sie zickte sich kurz mit Rosie an, Tom grüßte sie kurz, dann nahm sie sich Pie und beobachtete die Szenerie. Alice kam hinzu und stürzte sich gleich auf Tom. Die beiden alberten rum und Tom flirtetet gleich los. Später erschien noch Scarlett, die die anderen auch eher ignorierte. Irgendwann ging Rosie und Ophelia wurde es auch zu langweilig und ging ebenfalls. Auf dem Innenhof traf sie wieder Rosie, die ein Buch las. Sie zickten wieder kurz, einigten sich dann aber auf sowas wie einen Waffenstillstand und Ophelia setzte sich zu ihr und sie unterhielten sich ein wenig. Rosie hörte ihr zu, über die Ungerechtigkeit, die Professor Mills ihr zugefügt hatte und erzählte dann, von dem Muggelbuch, dass sie in der Bibliothek gefunden hatte. Wirklich begeisterte Ophelia das nicht und sie machte sich auf den Weg in den Aufenthaltsraum.
Dort fand sie eine, auf dem Tisch schlafende, Katleya. Auf diese hätte Ophelia gut verzichten können, aber sie blieb, dass Mädchen redete ein wenig im schlaf und bat darum, nicht gebissen zu werden. Das interessierte Ophelia natürlich gleich und als Katleya wach wurde, sprach sie sie darauf an. Diese wies sie wieder ab und das Gespräch verlief genauso frustrierend, wie die anderen davor. Ophelia beschloss Katleya in Zukunft zu ignorieren. Sie fand das Mädchen interessant, und schlecht sah sie auch nicht aus, aber dafür war sie sich dann eindeutig zu gut. Sie hatte genug Leute, die sich bewusster wahren, dass man so nicht mit ihr sprach. Die beiden wahren sich einig, dass sie sich eigentlich nicht sehen wollte, aber als Ophelia Katleya klar machte, dass diese sich von ihr fernhalten sollte, meinte diese nur, dass sie tat, was sie wollte. Dass wusste Ophelia und es besserte ihre Laune nicht wirklich. Kurz sah sie Katleya nach, als diese das Zimmer verließ und schüttelte über das Mädchen den Kopf. So stur.
Irgendwann ging sie dann in den Gemeinschaftsraum, übte noch ein bisschen und ging dann ins Bett.

Und wieder war ein nervtötender Schultag vorbei. Dabei war der Unterricht ja nicht das Problem. Ophelia war eine fleißige und ehrgeizige Schülerin. Sie war sehr gut. Aber anstatt sich wie üblich gleich danach noch ans lernen und üben machen zu können musste sie ihre wertvolle Zeit verschwenden und nachsitzen. Dementsprechend, und wie nicht anders als an den Tagen zuvor, war ihre Laune im Keller. Sie war auf dem Weg zu den Ländereien, als sie auf der Brücke auf Nathaniel traf. Er sah so aus, als würde er sich gleich in die Tiefe stürzen, zudem war sein Gesicht ramponiert. Anscheinend ein Streit mit seinem Bruder. Mitleid hatte Ophelia nicht. Wieso sollte sie auch, er hätte ja auch zu ihr kommen können, wenn er eine auf die Fresse gewollt hätte. Dann erfuhr sie, dass Nathaniel und Calypso sich getrennt hatten. Mit dieser Information war sie schon mehr zufrieden, sie hatte ja gewusst, dass das nicht halten würde. Zwischen Nathaniel und Ophelia entstand eine ganz merkwürdige Spannung, sie war sich nicht sicher, ob Nathaniel sich gleich richtig an sie ranmachen würde, also mehr als er es gerade tat, oder sie über das Geländer schleudern würde. Doch durch die Möglichkeit ihre schlechte Laune wo rauszulassen, provozierte sie ihn, bis er sie umherstieß und am Hals packte. Nach diesem Ausbruch setzten sie sich auf den Brückenboden und Nataniel teilte sogar seinen Flachmann mit ihr. Da kam Enna dazu, mit erstaunlich guter Laune, einem großen Knutschfleck am Hals und verlegenem lächeln zu Nathaniel. Das übersah Ophelia natürlich nicht und stichelte gleich, was da wohl zwischen den beiden gelaufen war. Enna knüpfte an Blumenkronen, eine hatte sie bereits Ophelia aufs Haupt gedrückt und hielt sich weitgehend raus. Irgendwann jedoch, als Ophelia sie direkt angiftete, meldete sie sich zu Wort und gab eine ziemlich gute Einschätzung von Ophelia ab, was diese natürlich weder für gut befand, noch es zugab. Sie stichelte weiter und sah mit Vergnügen, dass Enna sich hinter Nathaniel versteckte, welcher Ophelia abermals angriff und dann mit Enna davon ging. Ophelia blieb noch kurz auf der Brücke zurück, als Lin kam. Doch nach einer ziemlich unfreundlichen Begrüßung von Ophelia entschied das Mädchen, dass sie lieber nicht bei ihr bleiben wollte, was wahrscheinlich gesünder für sie war.
Also setzte auch Ophelia ihren Weg auf die Ländereien fort, lief über die Wiese wo sie Katleya und Scorpius sah. Auf diese Begegnung war sie nicht wirklich scharf und lief weiter zum Waldrand. Hier kamen zum Glück nicht so viele Leute hin. Heute leider schon. Kurze Zeit später stand der Junge, den Nataniel an Silvester geküsst hatte vor ihr und charmant wie Ophelia nun mal war sprach sie ihn gleich darauf an, dass er Calypso und Nathaniel auseinandergebracht hatte. Doch Cesar blieb recht ruhig, aber Ophelia blieb trotzdem unfreundlich, vor allem als wieder mal gesagt wurde, dass sie keine Freunde hätte. Die Leute kannten Ophelia nur nicht und wer es tat, der wusste, dass sie sehr freundlich und charmant sein konnte, wenn sie nur wollte. Verständlicherweise hatte Cesar nicht wirklich Lust darauf sich beleidigen zu lassen und ging wieder.
Ophelia blieb allein zurück und ärgerte sich. Dann ging sie zurück ins Schloss. Sie wünschte sich gerade, dass jemand da wäre. Ja, die Leute hatten recht, sie hatte jetzt keine riesen Scharr an Freunden, aber es gab doch welche mit denen sie sich verstand. Sie dachte an Caro. Das Mädchen hatte sie schon lange nicht mehr gesehen, über sie würde sich Ophelia gerade sehr freuen. Trotz der Konflikte, die die beiden gehabt hatten mochte sie die Asiatin. Während sie an Caro dachte fiel sie endlich in einen nicht zu unruhigen Schlaf.
Inzwischen hatte sich Ophelia mit dem Nachsitzen abgefunden. Das hieß nicht, dass sie Freya oder Professor Mills vergab, aber sie hatte es in ihren Zeitplan integriert und sich Zeit zum lernen geschaffen und Freizeit. Alles nur eine Frage der Planung. Jetzt war es Zeit nach Büchern in der Bibliothek zu suchen für ihren Aufsatz in Verteidigung gegen die dunklen Künste. Als sie eintrat saß Katleya an einem Tisch mit ein paar Büchern und einem Aufsatz an welchem sie arbeite. Während Ophelia das passende Buch suchte viel ihr ein junger Mann auf. Nick, der Besenflugstundenlehrer. Er war jung und gutaussehend, ganz nach Ophelias Geschmack. Doch wie immer geriet sie zunächst in eine kleine Streitigkeit mit Katleya, was dem Lehrer nicht zu gefallen schien. Dieser setzte sich zu Katleya und schien sich für ihre Arbeit über Werwölfe zu interessieren. Er bot auch Ophelia an ihr bei der suche nach einem passenden Buch zu helfen doch kurzerhand entschloss sie, dass es am Tisch viel Interessanter sei und setzte sich dazu. Katleya erzählte kurz, mehr Nick als Ophelia, woran sie arbeitete. Dann musste der Lehrer gehen und Ophelia beobachtete Katleya noch eine Weile, sowie Jessica die reingekommen war. Als es ihr zu langweilig wurde packte sie ihre Sachen und lief zur Wiese.
Dort stieß sie auf Nathaniel der anscheinend lernte, doch dass interessierte sie nicht. Sie setzte sich zu ihm und zog ihn gleich damit auf, dass Enna mehr für ihn fühlte als er für das Mädchen und das er sie ausnutzte. Nathaniel erklärte, dass er Enna, welche anscheinend ihre Eltern verloren hatte, verstand und sie deshalb mochte. Ophelia blieb jedoch bei ihrer Meinung und zog irgendwann eine Flasche Alkohol aus der Tasche. Sofort merkte sie, dass Nathaniel danach gierte und sie bot an zu teilen, natürlich nur gegen Bezahlung. Doch Nathaniel nahm sich die Flasche einfach, die beiden finden an darum zu streiten und flirteten, wie auch sonst immer dabei miteinander. Schließlich führte es dazu, dass sie in alte Muster verfielen und miteinander schliefen. Danach, als sie wieder angezogen waren, machten sie sich auf in ihre Betten.
Ophelia fühlte sich deutlich entspannter. So schlecht sie Nathaniel in manchen Dingen verstand, so gut war er im Bett. Oder auf der Wiese oder wo auch immer. Endlich wieder mal ruhig, schlief sie ein.

Am nächsten Tag traf Ophelia mal wieder auf Calypso. Das Mädchen unterhielt sich in der großen Halle mit einem anderen Mädchen, Ophelia vermutete, dass das Dominique war, Calypsos beste Freundin. Die beiden unterhielten sich über Cesar, Dominiques Freund, den Nathaniel geküsst hatte, was zur Trennung von Calypso und Nathaniel führte und darüber, dass sie mal wieder weggehen sollte. Ophelia gesellte sich dazu und plauderte etwas mit. Calypso erzählte ihr dann von der Trennung, wobei Ophelia keinen Hehl daraus machte, dass sie das von vornherein so prophezeit hatte. Natürlich war das nicht wirklich nett und Calypso ging verärgert in den Innenhof. Ophelia folgte ihr und die beiden unterhielten sich, wobei Ophelia eindeutig flirtete und klarmachte, dass wenn Calypso wollen würde sie nichts dagegen hätte. Dann kam Callum zu den beiden hinzu und erzählte ein wenig von seinen Erfindungen, die das Leben erleichtern sollten. Anschließend diskutierte er mit Ophelia über den Zweck der Hauselfen, wobei sowohl er, als auch Calypso der Auffassung waren, dass diese nicht ausgebeutet werden sollten sondern frei sein und bezahlt werden sollten. Ophelia sprach sich natürlich dagegen aus. Sie war mit Hauselfen aufgewachsen und sah es nicht ein, dass diese anders behandelt werden sollten als bisher. Sie geriet mit Callum in einen Streit, als dieser ihr Elfenohren zauberte. Calypso stellte sich dann dazwischen und wies Ophelia zurecht. Sich nicht bewusst, dass sie etwas Falsches gemacht habe hörte Ophelia eine Weile zu als Callum mit Calypso über deren Namen redete. Als Ophelia sich wieder einmischte, meinte Callum diese sei eifersüchtig. Dann fing es wieder an, dass Ophelia wahrscheinlich dumm sei, oder zumindest nicht wusste wie man mit Menschen umgehen sollte, zudem ein Teufel, der tut als wäre er ein Engel. Den Teufel stritt sie auch nicht ab, doch gegen das dumm sein schon. Sie war eine fleißige, schlaue, wissbegierige Schülerin und sozial hatte sie einfach keine Lust zu jedem nett zu sein, dass sah sie nicht ein. Callum schüttelte über diese Sachen nur den Kopf und meinte dann er müsse los. Ophelia war das nur recht, Calypso war schon vor einiger Zeit gegangen. So hatte sie noch Zeit ein wenig den kühlen Frühlingsabend zu genießen ehe sie sich ebenfalls in ihren Schlafsaal begab.
Der nächste Tag verlief recht ruhig. Der Unterricht war nicht weiterschlimm, Ophelia konnte in ruhe ihre Bücher lesen und man lies sie machen. Auch das Nachsitzen ging schnell rum, es war Freitag und das Wochenende stand vor der Tür. Doch da sie nach dem Nachsitzen noch etwas lernte verpasste sie das Abendessen und ging so nun die große Halle. Sie setzte sich an ihren Tisch, ihr Blick viel auf Pandora, eine Freundin von Nathaniel, die am Hufflepufftisch saß und nun mit einer heißen Schokolade in der Hand zu ihr herüberkam. Sie unterhielten sich ein wenig, Ophelia konnte es sich nicht verkneifen das Mädchen zu sticheln, Nathaniel hatte sie schließlich das letzte Mal sehr bevormundet, es Pandora sogar verboten mit Ophelia zu reden. Doch das Mädchen wirkte gut gelaunt und lies sich natürlich nichts verbieten. Es kam dazu, dass die beiden miteinander flirteten während sie sich unterhielten. Pandora war wirklich ein hübsches Mädchen, und dass es Nathaniel ärgern würde führte nicht dazu, dass sie uninteressanter wurde. Doch da kam Dominique dazu, Calypsos beste Freundin und mischte sich, zu Ophelias Unmut in das Gespräch ein. Sie kamen darauf, dass Ophelia keine heiße Schokolade, oder Schokolade, oder Süßigkeiten generell mochte und Dominique schloss daraus, dass Ophelia ein böser Mensch sein musste. Sie stritt es nicht weiter ab. Doch irgendwann nervte Dominique sie wirklich, eigentlich hatte sie gehofft mit Pandora noch irgendwo hin zu verschwinden, aber diese, ganz Hufflepuff typisch wollte Dominique nicht allein lassen. Diese beleidigte Ophelia irgendwann als sie meinte diese sei eifersüchtig auf Calypso und Nathaniel gewesen. Daraufhin zog Ophelia Pandora einfach mit sich und lies Dominique allein. Pandora wirkte zunächst noch ein wenig Unsicher, aber auf keinen Fall abgeneigt. Sie erwiderte Ophelias Kuss, doch bevor sie irgendwie weiter gehen konnten schlief Pandora auf einmal ein. Anscheinend waren die heißen Schokoladen wirklich dazu gemacht, dass die Schüler besser schlafen konnten. Etwas frustriert machte es sich Ophelia dann auch bequem und schlief irgendwann ein.
Den nächsten, freien Tag verbrachte Ophelia im Wald in der Nähe von Hogsmeade, sie genoss die Sonnenstrahlen, die durch das Blätterdach fiel. Sie wurde irgendwann von Katleya aufgeschreckt. Das Mädchen wirkte stark übermüdet und fertig. Ophelia setzte sich zu ihr, legte ihr einen Arm um und spielte mit ihren Haaren. Katleya stieß sie nicht weg und erzählte Ophelia, dass sie schlecht, beziehungsweise überhaupt nicht schlief. Diese hörte ihr aufmerksam zu und Katleya erklärte ihr irgendwann, dass sie ihr anscheinend vergeben hatte, da sie sonst ja nicht so an sie lehnen würde. Ophelia war dies nur recht. Sie war zwar nie der Meinung gewesen, dass sie was Falsches gemacht hatte, aber Katleyas Feindliches Verhalten hatte sie genervt, schließlich hatte sie sich teilweise sogar bemüht nicht unfreundlich zu sein. Irgendwann stieß Clara zu ihnen, das Mädchen äußerte sich besorgt um Katleya und meinte diese sollte doch ins Schloss gehen. Da Katleya das verweigerte reagierte Ophelia gereizt auf Clara, sie solle sich nicht einmischen. Die Stimmung zwischen den beiden war etwas angespannt, allerdings entstand trotzdem ein einigermaßen anständiges Gespräch zwischen den drei. Irgendwann wurde Katleya dann doch zu müde und verlies die beiden mit einer Warnung, Ophelia solle Clara nicht auffressen. Die Mädchen unterhielten sich, doch als Clara eine Muggelanspielung machte wurde Ophelia gereizt und zeigte ganz offen ihre Meinung dazu. Clara schmunzelte nur und stellte fest, dass Ophelia genau der Umgang sei, den ihr Onkel gutheißen würde. Ophelia meinte, Clara könnte ja in ihrer Nähe bleiben und von ihr lernen. Kurz darauf tauchte Jackie auf, was Ophelia direkt freute. Sie hatte gehofft das Mädchen bald wiederzusehen, vor allem, da Pandora letztens ja eingeschlafen war. Jackie machte auch keinen Hehl daraus was sie wollte und forderte Ophelia auf, wenn diese wolle mit ihr zu verschwinden. Schnell verabschiedeten sich Jackie und Ophelia von Clara und suchten den Raum der Wünsche auf, der sich sofort ihren Wünschen und Geschmäckern anpasste. Das Zentrum des Raumes war ein großes Bett.

Die beiden hatten viel Spaß miteinander, ließen sich Zeit und verbrachten die gesamte Nacht und auch den Sonntag zu zweit in diesem Zimmer. Ophelia mochte Jackie. Das junge Mädchen wusste genau was sie wollte und nahm es sich auch. Irgendwann, es war bereits Sonntagabend lagen sie zusammen in dem gemütlichen Bett und kuschelten ein wenig, als Ophelia meinte, sie könne sich daran gewöhnen. Daraufhin schlug Jackie vor, dass sie ihre Vereinbarung, die Freundschaft plus doch erweitert könnten. Sie sollten sich abends treffen und sich dann einen Platz zum schlafen suchen. Einfach nur um sich aneinander zu kuscheln und sich nicht allein zu fühlen. Der Gedanke gefiel Ophelia, sie fühlte sich so etwas wie geborgen bei Jackie. Nicht so als müsse sie immer die Führung übernehmen. Sie unterhielten sich noch ein wenig und konnten selbst, wenn sie einfach so nebeneinander lagen, die Finger nicht von einander lassen. Irgendwann beugte sich Jackie zu Ophelia und flüsterte, dass diese ihre sein soll. Das sie selbst nicht der Beziehungstyp sei, aber dass sie unbedingt wolle, das Ophelia ihrs war. Es wäre ihr sogar egal, wenn sie mit jemand anderem was hätte. Außer mit Tom. Ophelia lag da wie vom Donner gerührt. Ziemlich verdutzt sah sie Jackie an und forderte eine Erklärung. Jackie erklärte ihr, dass sie eine Beziehung mit Ophelia wolle. Damit sie sagen konnte, dass Ophelia ihres war. Das sie es versuchen wolle und das ihre einzige Bedingung an Ophelia war, dass diese nichts mit Tom oder Lucy hatte. In Ophelias Kopf ratterte es und sie ging alles durch. Sollte sie das wirklich machen? Oder nicht? Sie fragte Jackie, was diese durfte und ob sie, wenn es Ophelias Bedingung wäre auch ihr treu sein würde. Und zu Ophelias Überraschung bejahte Jackie dies. Sie würde Ophelia treu sein. Ophelia dachte noch eine Zeit nach, fragte ob Jackie denn Gefühle für sie hätte. Diese Antwortete, dass sie schon Beziehungen hatte, schon geliebt hatte aber sich nichts so angefühlt hatte wie das hier. Das hier sei so frei. So richtig. Ophelia schluckte schwer, das Angebot war verlockend. Jackie würde ganz ihr gehören, diese würde ihr treu sein, die einzigen Bedingungen waren, dass sie selbst weder mit Tom noch mit Lucy was hatte, und dass sie Jackie nicht vernachlässigte. Doch Vernachlässigen würde sie Jackie gewiss nicht. Schließlich willigte Ophelia ein, Jackie reizte sie zu sehr. Sie fand es anziehend, dass dieses hübsche und geschickte Mädchen nur noch mit ihr Schlafen würde. Jackie schien sich sehr darüber zu freuen und sie küssten sich erneut, schmiegten sich aneinander und beschlossen, dass sie nun eine Beziehung hatten. Auch würden sie an der Idee festhalten sich abends zusammen einen Platz zum schlafen zu suchen. Einfach nur um sich aneinander kuscheln zu können. So tat es Ophelia jetzt auch. Sie schmiegte sich in Jackies Berührungen, immer noch selbst überrascht, dass sie auf Jackies Vorschlag eingegangen war. Aber sie fühlte sich hier sicher, als sie die Decke über sie beide zog und ruhig einschlief.

Am nächsten Tag schliefen sie aus, den Unterricht würden sie, wie am Abend zuvor schon beschlossen schwänzen. Irgendwann wachte Ophelia blinzelnd auf, Jackies Arm halb über ihr. Eine Weile lag Ophelia einfach da und sah der schlafenden Jackie zu, stricht ihr durchs Haar. Sie konnte immer noch nicht glauben, dass sie sich darauf eingelassen hatte. Es änderte sich ja eigentlich nichts für sie. Trotzdem war es so ein Gefühl, dass sie nicht einordnen konnte. Seufzend gab sie der schlafenden Jackie einen Kuss auf die Haare, schlüpfte aus dem Bett, zog sich an und ging los Richtung Ländereien. Zielsicher strebte sie auf den Waldrand zu, hier hatte man meistens seine Ruhe und sie brauchte etwas Zeit zum Nachdenken. Doch als sie vom Weg abwich und zu den Bäumen kam hörte sie ein fluchen und entdeckte Pandora, die am Boden saß, neben ihr ein Butterflymesser, an dessen Klinge Blut klebte, an Pandoras Hand eine frische Schnittwunde. Mit ihrem spöttischen lächeln auf ihrem Gesicht und dem spöttischen Ton in ihrer Stimme ging sie auf das Mädchen zu und zog sie ein wenig auf. Es dauerte nicht lange und die beiden flirteten wieder miteinander, doch diesmal war Ophelia nicht ganz bei der Sache. Sie dachte an Jackie, sie hatte ihr das doch gestattet, warum dachte sie überhaupt daran. Ophelia nahm sich vor nochmal mit Jackie über die Vereinbarung zu sprechen. Sie wollte wissen, ob Jackie eigentlich wissen wolle mit wem sie was gemacht habe, oder ob ihr das egal war. Das wollte Ophelia noch klären. Sie bot Pandora an, deren Wunde zu heilen, dafür bekam sie eine Gegenleistung. Pandora reizte sie ein wenig, es war ein kleines Machtspiel. Letztendlich küssten sie sich jedoch, machten ein wenig rum und Ophelia vergaß ihre Bedenken. Doch letztendlich musste sie los. Sie hatte schon den halben Tag verpasst, da wollte sie wenigstens den Rest des Unterrichts besuchen. Also heilte sie schnell Pandoras Wunde und verschwand dann im Schloss.
Der Unterricht verging schnell und Ophelia machte sich kaum Gedanken über ihre neue Situation, nach dem Unterricht, und dem nervigen Nachsitzen ging sie in die Küche, wo sie sofort ein paar Hauselfen rumscheuchte. Ihr Ton wurde bissiger, als diese ihr zu langsam waren und dann auch noch das falsche Essen brachte. Sie sprach sie auf einmal jemand an, sie sollte freundlicher sein, dann würde sie weiterkommen. Ophelia kannte die Stimme drehte sich um und ihre Laune stieg sofort. Es war Caro. Sie hatte das Mädchen seit Weihnachten nicht mehr gesehen, also eine ganz schöne Zeit lang, ihr kam es sogar so vor, als hätte sie sie vermisst. Doch es wurde recht schnell wieder wie früher. Sie unterhielten sich, Caro erklärte ihr fehlen und erkundigte sich nach Ophelias Befinden. Diese setzte sich auf Caros Schoß, kraulte ihren Nacken und erwähnte Lilith angriff kurz nach Weihnachten und das Nachsitzen. Doch sie wollte nicht hier darüber reden, als verzogen sich die Mädchen in den Raum der Wünsche. Auf dem Weg sah sich Caro erstaunlich oft um und Ophelia fragte nach, was los sei doch Caro wollte nicht antworten und sie beließ es dabei. Caro betrat den Raum zu erst und es wurde ein gemütliches Wohnzimmer mit Kamin vor den sich die beiden sinken ließen. Wie bereits früher wurden wie selbstverständlich kleine Zärtlichkeiten ausgetauscht, sich berührt oder eben Caros Nacken gekrault. Caro erwähnte noch kurz, was in China vorgefallen war, dass es Feden gab und sie hoffe, dass ihre Familie da rausgehalten wurde. Doch mehr wollte sie nicht erzählen. Also war Ophelia an der Reihe. Sie erzählte von Lilith und dem Gift, durch das sie tagelang schlimme Schmerzen gehabt hatte, wobei sie Lilith Namen auch auf Caros wütendes drängen nicht preisgab. Das ging nur sie und die Frau etwas an. Sie amüsierte sich über Caros Wut, und dass diese sich erkundigte, ob Ophelia es provoziert hatte. Auch als Ophelia von dem Nachsitzen erzählte, sie blieb bei der Version, dass sie Freya gefunden hatte, war es Caro sofort klar, dass Ophelia es wirklich war. Diese lächelte sie nur vielsagend an und schwieg. Die beiden küssten sich dann noch ein wenig, als auf einmal eine Eule auf Caros Schulter landete. Wie kam eine Eule hierher? Caro überflog den Zettel und meinte dann, sie müsse noch wohin. Es gefiel Ophelia nicht wirklich, sie war nicht gewillt Caro jetzt wieder gehen zu lassen, sie war gerade erst gekommen. Doch diese gab ihr nur einen Kuss und versprach ihr im Gegenzug ihr das nächste Mal mehr über ihre Familie zu erzählen. Ophelia willigte dazu ein, es interessierte sie, was Caro so zu verbergen hatte. Das Mädchen war tiefer als viele dachten.
Ophelia blieb allein in dem Raum zurück, der seine jetzige Form beibehielt. Sie saß vor dem Kamin und starrte in die Flammen, als hinter ihr jemand hereingestolpert kam. Ophelia sprang auf und erkannte Lucy, die sich irritiert umsah. Na großartig. Genau Lucy hatte sie doch aus dem Weg gehen wollte. Ophelia hatte sich wirklich vorgenommen sich an die Vereinbarung mit Jackie zu halten, sie hatte eigentlich alle Freiheiten, die sie wollte, aber Lucy stellte eine Versuchung da. Trotzdem konnte sie nicht böse zu dem Mädchen sein. Sie erklärte ihr das Prinzip des Raumes und Lucy erzählte, dass sie auf der Flucht vor einem Lehrer gewesen sei, bevor dieser sie bei ihren Animagusübunge sehen konnte. Als Lucy jedoch, ganz ernst fragte, wie Ophelias erstes Mal war konnte diese nicht anders als zu lachen. Sie wusste was Lucy gemeint hatte, aber es brach auf jeden Fall die etwas distanzierte Stimmung. Sie setzten sich auf die großen Sofas, dicht zu einander und unterhielten sich. Als Ophelia von dem Vorfall mit Freya erzählte war Lucy zunächst schockiert über die „Ungerechtigkeit" die man Ophelia antat und ermutigte sie was dagegen zu tun. Ophelia meinte, Lucy kenne sie doch und diese erwiderte, dass sie nicht verstehe wieso Ophelia so tat als sei sie ein Dämon, oder warum sie so etwas tat. Zu Lucy war sie doch stets nett. Ophelia erzählte, dass Freya ihre Sachen verbrannt hatte und zu ihrer Überraschung und Belustigung Lucy sich sehr darüber aufregte. Sie konnte nicht wieder stehen und zog das Mädchen in ihre Arme, die beiden kuschelten sich aneinander, Lucy erwiderte die Berührungen sofort. Sie lagen eine Zeit lang so da, als Lucy fragte ob Ophelia ihre Geschwister kenne. Das Thema war nicht gerade das, worüber Ophelia sprechen wollte und fragte nur unschuldig ob sie Tom und Jackie meinte. Lucy bejahte es und fragte sie anschließend, dass Ophelia doch nicht mit ihnen geschlafen hätte. Diese presste ihre Kiefer aufeinander und schwieg, was als Antwort eindeutig ausreichend war. Sie rechnete damit, dass Lucy sauer werden würde, sie beschimpfen, aber das Mädchen kicherte nur, was Ophelia noch mehr irritierte. Lucy klärte sie auf, sie kannte Tom und Jackie und war Ophelia deswegen nicht weiter böse. Mit so viel Verständnis hätte Ophelia nicht gerechnet und sie fing an sich Lucy zu öffnen und ihr alles zu erzählen. Das, was sie mit Jackie hatte, die Abmachungen, die auch Lucy betrafen. Im gleichen Moment gestand Ophelia Lucy auch, dass diese sie sehr anzog und diese wollte wissen ob sie etwas dagegen tun könne. Doch das konnte sie nicht und auch verstand sie die Beziehung von Jackie und Ophelia nicht, obwohl sie überrascht war, dass Jackie so etwas überhaupt tat und bat Ophelia Jackie nicht wehzutun. Ophelia erklärte Lucy auf, erklärte ihr alles, bis Lucy es zumindest zum teil verstanden hatte. Zudem versprach sie sich zu bemühen Jackie nicht zu verletzen. Die beiden saßen immer noch dich beieinander, berührten sich ab und zu zärtlich aber dennoch zurückhalten. Ophelia verfluchte sich, dass sie nicht mit Jackie vereinbart hatte, was genau Tabu war und nahm sich vor das zu ändern. Ihr Gesicht war dicht vor Lucys als diese flüsterte, dass Jackie doch nichts gegen kleine Küsse hätte. Doch Ophelia konnte es nicht beantworten und so stark der Drang auch war, jetzt nicht darüber nachzudenken und einfach nachzugeben tat sie es nicht. Trotzdem gab sie zu, dass sie Lucy wollte, welche Jackie nicht verärgern und zuerst alles klären wollte. Das verstand Ophelia, und ihr gefiel es wie schüchtern und verlegen Lucy auf ihre Aussage reagierte, wobei sie genau merkte, dass es Lucy genauso ging. Die beiden lagen dann, aneinander gekuschelt auf dem Sofa, Ophelia fuhr mit ihrer Nase sanft über Lucys Haut, über ihre Lippen. Doch sie wiederstand dem Drang das Mädchen zu küssen. Sosehr sie es auch wollte, ob nun auf die Lippen oder ihre zarte Haut, Ophelia hatte sich vorgenommen, die Chance, die Jackie ihr gegeben hatte zu nutzen, vielleicht hatte sie jetzt schon versagt, aber sie wollte es nicht so weit treiben als das sie sich sicher sein konnte. Sie nahm sich fest vor morgen mit Jackie über alles zu sprechen. Dann schlief sie ruhig, mit Lucy im Arm auf dem Sofa ein.

Es war noch recht früh als Ophelia aufwachte, sie fühlte sich wie gerädert, dass Sofa war halt nicht wirklich zum schlafen geeignet. Sie sah auf Lucy in ihrem Arm und strich übers Haar. Sie wusste nicht aber dieses Mädchen über eine wahnsinnige Anziehung auf Ophelia aus. Doch sie hatte auch recht. Ophelia hatte nun mal eine Abmachung mit Jackie und Lucy würde, selbst wenn Ophelia es versuchte, nicht nachgeben solange das im Raum stand. Sie war mit Jackie aufgewachsen und diese war ihr wichtig. Seufzend stand Ophelia auf, wobei sie sich bemühte Lucy nicht zu wecken.
Während des Unterrichts saß sie einfach nur da und starrte Löcher in die Luft. Sie versuchte sich eine Strategie zurecht zu legen, wie sie an das Gespräch mit Jackie heranging. Das Mädchen war ihr irgendwie wichtig, zumindest nicht egal wie die meisten, sie wollte nicht, dass diese das was sie hatten beendete. Hatte sie Gefühle für Jackie? Für Lucy? Es war verdammt. Wieso hatte sie sich eigentlich darauf eingelassen? Es war doch alles perfekt gewesen wie es gewesen war. Aber es war einfach zu verführerisch zu wissen, dass niemand außer sie Jackie hatte. Und sie hatte auch nicht damit gerechnet Lucy kurz danach wieder zu sehen, schließlich hatte sie die Kleine seit kurz nach Weihnachten nicht mehr gesehen.
Die Stunden verstrichen und in der Mittagspause ging Ophelia in die große Halle, um etwas zu essen. Ihr üble Laune war ihr ins Gesicht geschrieben und entging Nathaniel und Rosie nicht, welche am Slytherintisch saßen. Ophelia ließ sich zu ihnen fallen, nahm sich etwas zu essen und hörte zu. Sie sprachen über den Frühlingsball und Rosie fragte, ob die beiden ein Date hätten. Während Ophelia dazu schwieg, es war naheliegend, dass sie mit ihrer Freundin ging, fing Nathaniel eine Diskussion an, ob er überhaupt ging. Eher abwesend beteiligte sie sich dem Gespräch und als Nathaniel sie erneut fragte mit wem sie ginge wich sie wieder aus, worauf er hin meinte, dass doch sowieso niemand mit ihr gehen wolle. Ophelia gab nur kühl zurück, dass es genug gäbe und Nathaniel, welcher in hervorragender Laune schien, stachelte weiter, dass Ophelia ja vielleicht gut für Sex sei, aber nicht mehr. Die Provokationen wirkten, Ophelia wurde wütend und entgegnete, dass sie mit ihrer Freundin gehen würde. Beide schienen sichtlich überrascht und während Rosie ihr gratulierte höhnte Nathaniel weiter darüber, dass es sowieso nicht klappen würde und die Art von Beziehung krank sei. Natürlich lies sich Ophelia das nicht gefallen und entgegnete, als er meinte es würde wer verletzt werden, dass dieser doch sowieso jeden und alles um sich herum verletzte. Daraufhin packte sie Nathaniel am Kragen, und bedrohte sie. Ophelia lies das unbeeindruckt über sich ergehen. Nathaniel konnte ihr nichts anhaben, aber der brodelnde Hass in ihr, der Aufloderte tat ihr gut. Es war wenigstens ein Gefühl, dass sie kannte. Rosie brachte Nathaniel dazu loszulassen, Ophelia packte ihre Sachen und verließ schlecht gelaunt die Halle und verzog sich in die Bibliothek.
Dort traf sie auf Caro, die mit einem viel zu großen Buch auf dem Schoß in einem Sessel saß. Ophelia ließ sich auf ein Sofa fallen und zog Caro zu sich. Sie unterhielten sich ein wenig, ehe Caro sich nach Ophelias schlechter Laune erkunde. Diese erzählte von der Sache mit Nathaniel, lies allerdings aus, wie es dazu gekommen war. Caro meinte daraufhin, dass sowohl Nathaniel als auch Ophelia instabil seien und dass mit Sicherheit beide schuld waren an der Situation waren, sie jedenfalls würde keine Partei ergreifen, da sie nicht dabei gewesen sei. Während die sich unterhielten tauschten sie wie gewohnt Berührungen und kleine Zärtlichkeiten aus, Ophelia dachte in diesem Moment nicht mehr als ihr Problem mit Jackie und Lucy. Schließlich war das gerade nicht relevant. Dann sah Caro den Knutschfleck an Ophelias Haut, welchen Jackie ihr verpasst hatte und meinte, dass der allerdings nicht von ihr stamme, von wem er denn sei, und was sie verpasst. Ophelia reagierte sofort in Abwehr. Es ging Caro nichts an was sie getan hatte, das war doch wohl offensichtlich. Diese meinte, sie wolle doch nur wissen von wem, und dass die beiden ja keine Verpflichtungen hatten und sie lediglich gefragt hatte und nicht verstand wieso Ophelia nun so gereizt reagierte und als Ophelia dann meinte, dass es Jackie war, blieb Caro kühl als sie aufstand und recht beiläufig Fragen zu Jackie stellte. Diese beantwortete Ophelia und als Caro erklärte, dass sie in dem, was die beiden miteinander hatten nichts anderes als eine Affäre sah war sie sich nicht sicher ob sie ihr glauben sollte oder ob sie das wollte. Sie lächelte als und meinte sie freue sich, dass sie in dem ganzen das gleiche sahen. Trotzdem entspannte sich die Stimmung nicht wirklich, da keine der beiden irgendwie eingestehen wollte, dass sie was falsch interpretiert oder sonst irgendwas hatte. Als dann Ophelia auch noch fragte, warum Caro denn so zickig auf den Knutschfleck reagiert hatte, wurde diese sauer und die sowieso bereits hitzige Diskussion wurde noch lauter, Caro würde ja schließlich auch mit jedem machen können was sie wolle. In der Hitze des Gefechtes warf Ophelia Caro vor, dass sie sich von ihrer Freundin doch so viele Knutschflecken machen lassen konnte wie sie wollte.<

Ophelia Lilith Rosier
von Ophelia am 02.12.2018 16:44Namensbedeutung: Ophelia - Nutzen, Vorteil, Gewinn; Lilith - die Nächtlich
Spitzname:
Geburtsdatum: 13.10.2003
Geburtsort: Little Hangleton
Wohnort: Little Hangleton, Hogwarts
-
Charakter: Eiskalter Engel
Stärken: Selbstbewusstsein, Durchsetzungsvermögen, Berechnend, ihr Aussehen
Schwächen: ihre Stärken können auch ihre Schwächen sein
Aussehen: klein, zierlich, blonde kurze Locken, stets einen harten, kalten Gesichtsaudruck
Besonderes Merkmal: ihre wilden Locken

Magische Informationen
Blutstatus: ReinblutWesen: Hexe
Fähigkeit: Animagus (Fledermaus)
Engagement: böse gesinnt
Zauberstab:
Patronus:
Irrwicht: sie, ohne ihren Status, ohne Magie, ohrer Krafte umd Zauberstabes beraubt, und Cosmea, sie aich von ihr abwendet
Spiegel Nerhegeb:
Amortentia:
Schule: Hogwarts
Haus: Slytherin
Klasse/Abschluss: Abgebrochen
Position:
Quidditch:
-
Traumberuf:
Ausbildung:
ehemalige Berufe:
derzeitiger Beruf: Richterin
Familie
Mutter: Aurelia
Vater: Loyd
Geschwister: Ziehschwester Cosmea
Kinder:
Tante:
Onkel:
Cousine:
Cousin:
Nichte:
Neffe:
Großeltern:
Freundschaft & Feindschaft
Findet (in gewisser weiße) sympathisch: Nathaniel, Calypso, Caro, LucyFreunde: Lucy
Beste Freunde:
Beste Freundin: Lucy
Engste Vertraute: Cosmea
Gewisse Abneigung: Scorpius
Misstraut: Jackie, Jessica
Hassfreundschaft: Nathaniel
Feinde:
Erzfeind:
Getötet: Caro
Erster Mord: Glöckchen (Caro Meyer)
Liebesleben
Sexualität: Bisexuell
Fühlt sich hingezogen zu:
Ist verliebt:
War verliebt:
Küssen: unter anderem Nathaniel und Calypso, Lucy, Katleya, Caro, Tom, Jackie, Pandora, Morelia, Gabriel, Charly, Jessica, Alastair, Dimitrij
Techtelmechtel: unter anderem Nathaniel und Calypso, Tom, Jackie, Katleya (kann man so halb zählen), Morelia, Gabriel, Charly, Jessica, Alastair, Dimitrij
Freund/In:
Exfreund/In: Jackie
Verlobter: Travie

Biografie
Ophelia Lilith Rosier wurde am 13.10.2003 geboren und wuchs, aufgezogen von ihren Reinblütigen und Altmodischen Eltern in Little Hangelton auf. Da sie zu der Familie Rosier, zugehörig zu den Unantastbaren 28, gehört, welche immernoch, selbst nach dem Fall des dunklen Lords, dessen Idelogie verfolgt wurde sie mit den Ansichten der Todesser erzogen. Das Blut entscheidet, ob ein Mensch bzw. Magier es wert ist, die Zauberei zu erlernen und wie wichtig er für die Gesellschaft ist. Im Alter von zwei Jahren Namen ihre Eltern einen Reinblütigen Waisenjungen, Horatio, dessen Eltern auch dem dunklen Lord gefolgt wären bei sich auf. Ophelia verstand sich von Anfang an sehr gut mit ihrem Ziehbruder, der für sie ihr engster und einziger Vertrauter wurde.
Die schwersten Jahre ihres Lebens, begannen, als ihr Ziehbruder, da er älter war, ohne sie nach Hogwarts musste. Nachdem sie sich ihr Leben lang jeden Tag sahen wurden sie nun für längere Zeit getrennt, was bei Ophelia auch zu ihren Bindungsproblemen geführt hat. Trotzdem schrieben sie sich sehr häufig und teilten weiterhin alles miteinander.
Doch auch diese Zeit ging vorrüber, als Ophelia ihrem Ziehbruder nach Hogwarts und ins Hause Slytherin folgte. Hier übernahm sie von Anfang an, mit ihrer Selbstbewussten, bestimmenden Art, eine führende Rolle und suchte sich, keine Freunde, aber Gefolge, welchen sie zwar nicht vertraute, aber zur Unterhaltung taugten. Stehts ist sie auf der Suche, nach Reinblütigen Hexen und Zauberer, die etwas Böses in sich tragen.
Aufgrund der Bindunsprobleme ging sie nie eine feste Beziehung ein, hielt es auch nicht für nötig. Stattdessen vertrieb sie sich die Zeit mit abwechselnden kurzfristigen oder längerfristigen Bekanntschaften, ob diese männlich oder weiblich waren spielten dabei keine Rolle. Wichtig, entscheidend war nur, dass sie in ihnen ein Potential, etwas Böses, sah, was sie vorantreiben und für sich nutzen konnte.
Die Schulaufgaben und die ersten 4 Jahre in Hogwarts überstand sie sehr gut, da sie zwar nicht von der Fleißigsten, dafür aber auch nicht von der Dümmsten Sorte ist. Stets war sie darauf bedacht, niemanden zu Nah an sich ranzulassen, ihr einziger wahrer vertrauter blieb ihr Ziehbruder Horatio. Doch in dem nächsten Schuljahr, dem 5. sollte sich einiges ändern. Ihr Bruder beendete ihm Jahr davor seine Ausbildung und ließ sie somit alleine in Hogwarts zurück, ohne Vertrauten.
In den Sommerferien, vor dem 5. ging Ophelia in Little Hangleton in den Pub um etwas zu trinken. Da dort leider alle Tische besetzt waren, setzte sie sich zu einem jungen Mädchen an den Tisch, welches Tee trank und in eine Klatschzeitschrift vertieft war, Rosalie Pucey. Ophelia wusste, dass dieses Mädchen ein Reinblut war, weswegen sie zumindest ein paar Worte mit ihr wechselte. Doch schnell merkte Ophelia, dass Rosalie, die heutzutage gängigen Einstellungen, was den Blutstatus angeht, hat und hatte somit schnell wieder ihren typischen spöttischen Tonfall. So langweilte sie sich schnell wieder und verließ den Laden.
Als sie am Tag darauf in Godrick Hollow unterwegs war stieß sie hier auf den, ebenfalls Reinblütigen, Nathaniel Collins, welcher ein Jahr über ihr in Hogwarts, ebenfalls im Hause Slytherin, war. Sie kannte seinen Ruf als Aufreißer und hatte ihn auch schon öfter gesehen und beobachtet. Sie ist zu dem Entschluss gekommen, dass Nathaniel potential haben könnte, das Böse, dass sie sucht und entschied sich, sich mit ihm zu unterhalten. Da er weder hässlich noch uncharmant und Ophelia recht lockere Moralvorstellungen hatte, begleitete sie Nathaniel mit nach Hause, wo eins zum anderen und in Bett, oder vielmehr auf die Couch führte. Dabei nutze sie die Gelegenheit, als Nathaniel kurz das Wohnzimmer verließ, um sich umzusehen, und etwas über ihn herauszufinden, z.B. dass seine Eltern verstorben waren. Nachdem sie beide ihren Spaß gehabt hatten, ging sie zu sich nach Hause.
Ein paar Tage später, sie war auf dem Marktplatz unterwegs, stieß sie auf eine kleine Gruppe von Schülern aus Hogwarts, die sie sich ansehen wollte. Zu ihrem Missmut handelte es sich dabei um, ihrer Ansicht nach, langweilige Hufflepuffs und Griffondors. Ein Mädchen erregte jedoch ihre Aufmerksamkeit. Die junge Griffindor, sonderte sich von der Gruppe ab und zeigte sichtbare Angst vor Ophelia, was ihr sehr gefiel. Doch aufgrund der Einmischungen der Anderen in der Gruppe, konnte sie das ganze nicht wirklich genießen und beschloss, sich dem Mädchen ein anderes Mal anzunehmen, wenn sie dieses allein auffinden würde. So beschloss Ophelia lieber an den See zu gehen.
So schlenderte sie den Weg entlang, zum Steg. Wo sie auf ein Mädchen stieß. Sie setzte sich zu ihr und stellte fest, dass es ein hübsches Mädchen war und so begannen sie sich zu unterhalten. Dabei flirtete Ophelia recht offensichtlich mit dem Mädchen, welches sich als Calypso vorstellte. Dann beschlossen die beiden Baden zu gehen. Da Ophelia, im Gegensatz zu Calypso keine Badesachen anhatte, stieg sie einfach in Unterwäsche in das Nass. Hier kamen sich Ophelia und Calypso näher und küssten sich schließlich. Daraufhin zog Calypso Ophelia in eine Bucht, wo die beiden sich noch näherkamen. Anschließen unterhielten sie sich, und gingen dann getrennte Wege.
Am nächsten Tag genoss Ophelia das schöne Wetter auf einer Lichtung, wo sie wieder auf Nathaniel stieß, was nach einer kurzen Unterhaltung wieder in einer kleineren Knutscherei endete. Jedoch musste Nathaniel gehen, bevor es zu mehr führte und Ophelia blieb wieder alleine auf der Lichtung zurück. Dort fand sie dann Calypso. Die beiden kamen schnell ins Gespräch und Ophelia war erstaunt, wie gut sie sich mit dem Mädchen verstand. Besonders gefiel ihr, ein gewisser dunkler, düsterer, böser Ausdruck in Calypsos Augen, welcher vor allem zum Vorschein kam, wenn sie sich küssten, sich näherkamen. Um zu sehen, bei was Calypso so mitmachte, ging Ophelia mit ihr nach Little Hangelton in den Pub, wo Calypso zwei Flaschen Rum für sie stahl. Mit diesen machten sie sich dann auf den Weg zurück in den Wald. Dort genossen sie die Ruh und den Alkohol. Wieder kamen sie sich wieder näher.
Ein paar Tage später, Ophelia hielt sich wieder im Pub auf, stieß sie wieder auf Nathaniel, und wie es nicht anders kommen konnte, gingen sie wieder zu Nathaniel nach Hause und hatten dort ihren Spaß. Auch bei ihm wollte sie wissen, ob sich eine dunkle Seite in seinem Inneren verbarg. So zeigte er ihr, zu ihrem Vergnügen, seinen Waffenschrank. Dies nahm sie als Zeichen auf, dass sie ihre Zeit nicht verschwendete. Heimlich versteckte sie bei dieser Gelegenheit einen der hübschen Dolche in ihrem Mantel und verschwand. Am gleichen Abend, sie war auf dem Markplatz unterwegs, traf Ophelia auf eine ihrer Mitschülerinnen. Jessica. Schnell stellte Ophelia fest, dass das Hufflepuff Mädchen zwar nur Halbblütig, trotzdem aber sehr nervig war. Nach einer, man kann es Meinungsverschiedenheit nennen, reichte es Ophelia und zog Nathaniels Dolch. Zu Jessicas Glück und dem Eingreifen, des dazu gekommenen Nathaniel, kam Jessica mit dem Schrecken, sowie einer kleinen Schnittwunde im Gesicht und einer größeren am Arm davon.
Wütend, dass Nathaniel sie gestört und ihr den Dolch abgenommen hatte, machte sie sich auf den Weg zum See, wo sie wieder auf Calypso stieß. Sofort verbesserte sich ihre Laune, da sie in Calypso, zum ersten Mal, neben ihrer Ziehschwester glaube jemanden gefunden zu haben, dem sie vertrauen könne. Diesmal unterhielt sie sich wirklich mit Calypso, wollte mehr über sie herausfinden. Neben ihrer Abstammung, ihrer Herkunft, fand Ophelia auch raus, dass Calypso einmal etwas mit Nathaniel gehabt hatte, worüber Calypso allerdings gar nicht sprechen wollte.
Zu Ophelias Leidwesen, musste Calypso jedoch bald gehen. So blieb sie allein, mit einer inzwischen halb leeren Flasche Whiskey am Steg zurück, wo sie am nächsten Morgen von Nathaniel geweckt wurde. Die beiden unterhielten und flirteten miteinander. Dabei machte Nathaniel mehrfach klar, dass er jedes Mädchen jederzeit haben könnte, aber niemals auf etwas Festes aus sei. So erklärte ihm Ophelia, zu Nathaniels Trauer, dass sie ihm sehr wohl wiederstehen könnte. Nathaniel, Aufreißer wie er ist, nahm diese Herausforderung natürlich an und ließ Ophelia erst einmal alleine am See zurück.
Dann sind, endlich, leider, die Sommerferien vorbei und es geht wieder nach Hogwarts. Also ab nach Kings Cross, vorbei an den ganzen nervigen Muggeln und in den sicheren Bereich, Gleich 9 ¾. Dort angekommen, entdeckt sie ihre Hausgenossen Katleya doch wirklich warm werden die beiden nicht wirklich. So sitzen die beiden einfach auf ihren Koffern, als sich dann Calypso zu ihnen gesellt und die Stimmung sich etwas lockert. Nach und nach trudeln immer mehr Schüler auf dem Bahnsteig ein, man grüßt sich und nickt den Bekannten zu. Als nach einiger Zeit der Zug kommt, sucht sich Ophelia zusammen mit Calypso ein Abteil, wo sie in Ruhe etwas reden können. Ophelia erfährt zu ihrer Freude wieder mehr über Calypso, doch, verständlicher Weise, möchte diese, dass Ophelia sich ihr auch etwas öffnet, vor allem, da ihr anzumerken ist, dass sie bedenken hat, dass Schuljahr, ohne ihre Vertraute ihre Ziehschwester Cosmea zu begehen. Doch Calypso schafft es, sie zu überzeugen, dass sie bei ihr sicher ist und so vertraut sich Ophelia Calypso an und fühlt sich sogar gut dabei. Trotzdem ist es erst ein Anfang, sich jemand anderem zu öffnen. Letztendlich kommen die beiden in Hogwarts an, bevor sie aussteigen küsst Calypso sie noch einmal sanft, was Ophelia wirklich Mut macht, dass das Jahr doch nicht so schlimm wird, wie befürchtet.
In der großen Halle, zur Begrüßung des neuen Schuljahres, hat Ophelia nicht wirklich Lust, was ihrem Gesichtsausdruck deutlich anzumerken ist. Am Slytherin-Tisch nickt sie ein paar bekannten Gesichtern zu und hört sonst eher unbeteiligt den Reden. Ab und zu kann sie sich einen Blick zu Calypso nicht verkneifen, besonders, als deren Name als Vertrauensschülerin für Hufflepuff aufgerufen wird. Nur zwei Momente, können ihr ein, eher spöttisches lächeln aufs Gesicht treiben. Zum einen, als Nathaniel als Vertrauensschüler für Slytherin aufgerufen wird. Sie kann sich schon vorstellen, was er sich aus dieser Position erhofft. Zum anderen, als nach dem Essen Calypso auf Nathaniel zugeht und ihm sagt, dass die beiden Reden müssten. Nathaniel, welcher selbst keine Ahnung hat, worum es geht, bleibt verwirrt zurück, nachdem Calypso die Halle verlassen hat. Währenddessen amüsiert Ophelia sich über diese Entwicklung hervorragend und ist schon sehr gespannt, wie es weiter gehen wird.
Da allerdings in der großen Halle nicht mehr viel zu erwarten ist, verlässt Ophelia diese um sich etwas Ruhe am See zu gönnen.

Nachdem Ophelia ein bisschen die Ruhe am See genossen hat, wollte sie zurück in den Schlafsaal, denn es war schon etwas spät geworden. Als sie durch die Gänge geht, hört sie Musik, und stößt dann auf Calypso, welche im versteckten Zimmer singenden am Klavier sitzt. Die beiden machen es sich in dem Zimmer gemütlich und in Ophelia steigt wieder dieses ungewohnte Gefühl der Sicherheit auf. Sie hat einfach das Gefühl, dass sie Calypso vertrauen kann. Sie unterhalten sich über Calypsos „Auflagen" ihrer Brüder, was Sex und Beziehung angeht, während Ophelia es nicht so recht schafft ihre Finger von Calypso zu lassen. Diese macht ihr aber klar, dass sie nicht recht in Stimmung ist, da sie sich innerlich auf eine Konfrontation mit Nathaniel einstellt. So bleibt es beim Reden, und selbst Ophelia schafft es, wenn auch mit großer Überwindung und nur für einen kleinen Moment sich zu öffnen. Doch irgendwann wird es spät und am nächsten Tag ist Schule, also schleichen sie getrennte Wege in ihren Schlafsaal.
Die nächsten zwei Tage verlaufen recht langweilig. Ein paar Unterrichtsstunden, ein paar Hausaufgaben, ein paar nervige Mitschüler.
So entschließt sich Ophelia mal wieder an den See runterzugehen um etwas Ruhe zu genießen, wo sie allerdings auf Nathaniel und Lucy trifft, welche anscheinend mit Verwandlung zu experimentieren scheint. Dem zierlichen Griffindormädchen verhält sich Ophelia, wie für sie üblich kalt und spöttisch, während sie versucht aus Nathaniel Informationen über sein Gespräch mit Calypso rauszufinden. Aber mehr, als das Calypso Nathaniel eine runter gehauen hat, bekommt sie nicht. Sie nimmt sich vor, dass auf jeden Fall zu ändern. Nathaniel und sie albern noch ein bisschen auf ihre Recht spezielle weise rum, was Lucy irgendwie zu verwirren scheint, dann macht sie sich, da noch ein paar Aufsätze warten, zurück zum Schloss.
Später an dem Tag startet sie noch einen versuch Ruhe am Wasser zu bekommen, stößt diesmal bereits auf der Wiese auf Katleya und Caro. Somit ist ihre Laune gleich wieder im Keller, was die beiden, vor allem Katleya deutlich zu spüren bekommen. Als dann jedoch Katleya, offenbar auch mit nicht gerade so strahlender Laune wie Caro anfängt, sie zu beleidigen und einfach nicht aufhören will, platzt Ophelia der Kragen. Sie zieht einen Dolch, welchen sie immernoch von Nathaniel „geborgt" hat und drückt ihn Katleya fest ans Schlüsselbein, bis, zu ihrer Freude, Blut austritt. Caro versucht, indem sie jetzt ihrerseits Ophelia bedroht die Situation zu deeskalieren, aber da Katleya immer weiter provoziert, lässt sie es dann doch sein und Ophelia verstärkt den Druck um die Wunde noch tiefer zu machen. Die Situation wird jäh unterbrochen, als Scorpius die Wiese betritt und die Situation beendet wird, indem Caro sich nun doch dazu entschließt Ophelia den Dolch aus der Hand zaubert. Der Junge ist sehr wütend, anscheinend allerdings auf Ophelia, was sie natürlich sehr wütend macht, da er ihr die ganze Schuld an der Situation gibt und Katleya sehr in Schutz nimmt. Um nicht doch noch wen umzubringen, aber immernoch sehr wütend verlässt Ophelia die Wiese.
Am nächsten Tag dann doch lieber einen anderen Ort wählen, da man am See ja irgendwie immer auf irgendwen trifft. Eine sehr schlechte Laune haben und so Richtung verbotenen Wald stampfen und dort am Rand auf und ab laufen und laut vor sich hin schimpfen. Sie Scorpiuss Verhalten immer noch sehr ärgern, da sie keineswegs irgendeine Schuld bei sich sieht wegen dem, was am Tag davor passiert ist. Dann ein lautes Geräusch hören und sich umdrehen, dort Caro sieht, die anscheinend auch keine wirklich gute Laune hat und ihren Kopf gegen einen Baum schlägt. Zuerst ist sie dem Mädchen noch recht skeptisch und auch eher kalt und spöttisch gegenüber, findet aber mit der Zeit, dass diese zumindest nicht total nervig ist, wie die meisten anderen, zudem zumindest ein Halblut und wenigstens ein Slytherin.
So mehren sich die Begegnungen der beiden, und zwar legt Ophelia ihren Spott nicht ab und öffnet sich auch kein bisschen, aber sie hat zumindest nicht das Bedürfnis, dass Mädchen sofort umzubringen und hilft ihr schließlich sogar bei ein paar Zauberübungen. Obwohl sie die Dauer gute Laune von Caro auf die Nerven geht, sieht sie ab und zu eine Seite an dem Mädchen, was ihr Hoffnung gibt, dass diese auch anders kann.
Nachdem Caro gegangen ist noch etwas Sitzen bleiben und nachdenken. Innerlich noch sehr wütend ist, diesmal allerdings auf ihre Dummheit, sich Calypso geöffnet zu haben. Sie hatte sie seit der Begegnung in dem Zimmer mit dem Flügel nicht mehr gesehen, und hatte das Gefühl, dass es falsch war ihr zu vertrauen und überhaupt etwas über sich zu sagen. Aber das konnte sie nun leider nicht mehr ändern, so nahm sie sich nur noch mehr vor, niemanden jemals wieder zu vertrauen, denn ihre Vermutung, dass man sowieso nur hintergangen wird fühle sich durch diese Erfahrung nur noch mehr gestärkt.
Wie sie da so saß und schimpfte, kam Katleya an den Wald Rand. Die stimmung zwischen den beiden, war aufgrund des vorgefallenen angespannt. Im Vergleich zu Katleya reizte und provozierte Ophelia ihr gegenüber immer wieder und versuchte sie sogar dazu zu bewegen mit ihr in den verbotenen Wald zu gehen. Katleya allerdings verhielt sich, zu Ophelias erstaunen, recht freundlich und normal, und sie beschloss mal zu sehen, wie sie das nutzen konnte.
Es kam in den nächsten Tagen immer wieder zu Begegnungen zwischen den beiden, die immer weniger Feindselig wurden und Ophelia Katleya dazu brachte über Intime Dinge zu sprechen, was ihr immer mehr vergnügen bereitete. Die Stimmung zwischen den beiden war etwas seltsam, da es manchmal freundliche Unterhaltungen waren, unterbrochen von bissigerem Verhalten von Opelias Seite, und ab und zu gar ein... flirten?
Nathaniel sah sie in der Zeit recht wenig, traf ihn, wenn dann mit schlechter Laune an und hatte, anscheinend von Calypso, eine auf die Nase bekommen.
Als sie an einem Abend von ihrem Spaziergang zurückkam stolperte sie am Innenhof über die zierliche Lucy, welche trotz ihres ersten eher unangenehmen treffen freundlich zu Ophelia war. Da diese ausnahmsweise gute Laune hatte unterhielt sie sich mit dem, wie sie sagen musste, hübschen Mädchen, welche sich schnell öffnete und Ophelia ihre Geschichte erzählte. Sie kamen auch auf die Themen Todesser, Gefolgsleute und mehr zu sprechen, was Ophelia sehr interessierte und begeisterte. Nach einiger Zeit fing Ophelia, ganz ihrer Manier, mit Lucy an zu flirten, welche sehr zurückhaltend war und sehr abweisend und unsicher auf Komplimente reagierte, was Ophelia sehr amüsierte und sie nur anstachelte weiter zu machen. Lucy wurde noch interessanter, als sie zeigte, dass sie auch anders kann und wütend wurde als sie das Gefühl bekam, Ophelia würde sie auslachen. Sie lockte das Mädchen immer mehr aus der Reserve und fand sie sogar letztendlich ganz nett, vor allem ihre Unschuldige Art und ihre Verlegenheit hatte es ihr angetan. So endete es schließlich damit, dass die beiden sich küssten, und ganz entgegen Ophelias Art nahm sie Rücksicht auf Lucy, ihr das Gefühl geben sicher zu sein, bis sie, als es schon ziemlich spät war sich auf den Weg in ihre jeweiligen Schlafsäle machten.
Am nächste Tag nach dem Unterricht versuchte Ophelia nochmal ihre Ruhe am See zu finden. Dies klappte auch einige Zeit, bis Katleya auftauchte, sich einfach bis auf die Unterwäsche auszog und ins Wasser stieg. Erstaunt schaute Opehlia ihr nach und folgte ihr dann einfach. Die beiden Unterhielten sich während dem schwimmen und setzten sich dann an den Rand. Das Thema kam auch wieder auf den Konflikt zwischen den beiden zu sprechen und Katleyas Uneinsicht, was für Ophelia schon fast wie ein Todeswunsch wirkte. So unterhielten sich die Beiden über dieses Thema und Katleya wirkte sehr deprimiert. Trotzdem kam wieder ein flirtcharakter dazu, und Ophelia erinnerte Katleya, dass diese meinte, dass sie mal eine Frau küssen wollte. Innerlich haderte Ophelia allerdings einen Moment mit sich, ob sie das wirklich tun sollte, in Gedanken bei Lucy. Sie mochte das Mädchen und für eine Sekunde kam es ihr vor, als würde sie sie betrügen. Doch diesen Gedanken schüttelte sie schnell ab und erinnerte sich an die Wut und die Enttäuschung, als sie Calypso vertraut hatte. So entschloss sie sich lieber es so zu belassen wie immer und schlug Katleya vor ihr doch einfach behilflich zu sein, diese erlaubte ihr im Gegenzug, dass Ophelia mit ihr ihre Spielchen spielen dürfte. Also kam es dazu, dass die beiden sich küssten, Ophelia merkte sofort, dass Katleya sehr verunsichert war und verwirrt. Diese meinte, sie könne das ganze nicht ganz verstehen und einordnen und ergriff dann verwirrt die Flucht.
Ophelia blieb gut gelaunt zurück, sie hatte alles bekommen was sie wollte und war sich sicher, dass sie mit Katleya noch so einiges anfangen kann. In welcher Hinsicht dann auch immer.

Am nächsten Tag, Ophelia hatte sich gerade mit einem Brief von Cosmea an den Waldrand zurückgezogen, als Calypso, die sie seit längerem nicht mehr gesehen hatte auf sie zugeht. Doch Ophelia war sauer auf sich, da sie Calypso was von sich erzählt, sich etwas geöffnet und Calypso dann nicht mehr gesehen hatte, und so stieß sie eher von sich weg und war zu ihr typisch unfreundlich und kalt woraufhin Calypso lieber wieder ging und sie allein mit dem Brief zurückließ.
Dann schlenderte sie zum See weiter und trad dort auf Nathaniel. Wieder einmal nutzte sie die Möglichkeit, um herauszufinden ob inzwischen immer noch etwas zwischen ihm und Calypso lief, da sie das einfach interessierte. Während der Unterhaltung fielen beide in alte Muster und mit flirteten einander, obwohl Ophelia Nathaniel darauf aufmerksam machte, dass sie ihn doch nicht mehr ranlassen wollte, machte dieser weiter und Ophelia genoss es einfach, sich keine Gedanken machen zu müssen, reden zu müssen, sondern sich einfach hinzugeben und sich bei Nathaniel dann doch geborgen zu fühlen.
Während Nathaniel dann seine Klamotten zusammen packte und zum Schloss ging blieb Ophelia noch etwas ihre Unterwäsche liegen, da sie sonst keine ihrer anderen Anziehsachen im dunklen fand und ich auch nicht wollte. So wurde sie dann von Katleya überrascht, die beiden unterhielten sich zunächst über Kalteyas Unfähigkeit einzuschätzen, ob sie das Küssen mit Ophelia mochte oder nicht, was dazu führte, dass Ophelia Katleya neckte und ärgerte und sie wieder dazu brachte es auszuprobieren. Sie brachte das Mädchen dazu sich ihr zu öffnen und mit ihr zureden, was sie sehr freute. So fand sie heraus, dass eines von Katleyas Problemen war, dass ihr Eltern sich immer sehr negativ über gleichgeschlechtliche Beziehungen ausgesprochen hatten. Letztendlich trieb es Ophelia dann doch zu weit und Katleya trat die Flucht zurück ins Schloss an. Nachdem sie sich angezogen hatte und auch loswollte kam ihr noch ein anderes Mädchen, Freya entgegen und Ophelia merkte sofort, dass es nicht gut ausgehen würde, falls sie bliebt.
Wieder angezogen und komplett ausgehungert machte Ophelia sich auf den Weg in die Küche, wo sie auf Calypso traf. Nach dem sie durch die Zusammentreffen mit Nathaniel und Katleya nun wieder bessere Laune hatte, verhielt sie sich auch Calypso gegenüber wieder freundlicher, welche ihr das ruppige Verhalten nicht übelnahm. So teilten sie sich Calypsos Waffeln und kam sich auch wieder näher, bis sie, eher unangebracht etwas in der Küche rummachten.
Am nächsten Tag, Ophelia hoffte auf ein ruhiges Fleckchen am Astronomieturm zum Lesen, traf sie dort anstatt auf Ruhe auf Nathaniel und Caro, welche gerade über ihre „Ehe" oder besser gesagt, Caros Erbanspruch alberten. So erhob Ophelia auch gleich Anspruch auf das Erbe von beiden, natürlich nur, damit diese sich nicht weiter streiten oder misstrauen mussten. Nathaniel fand das ganze anscheinend nicht so lustig und verzog sich wieder, so dass Caro und Ophelia zu zweit zurückblieben. Die beiden versuchten nun die Gegenüber etwas besser einzuschätzen und die Stimmung, war nicht die beste, könnte aber auch schlechter sein. So lehnten sie am Geländer, bis sich die kleine Lucy zu ihnen gesellte, die hier oben ihre Höhenangst zu bekämpfen. Ophelia nutze die Möglichkeit, um die Kleine zu necken und Caro verzog sich irgendwann. Ophelia flirtete weiter mit Lucy, half ihr sogar ein bisschen wie sie gegen ihre Höhenangst ankommen könnte und damit auch fliegen in ihrer Animagusgestalt. Die beiden nährten sich wieder an, wobei Ophelia wieder eindeutig die Führung übernahm und Lucy sich eher zurückhielt. Jedoch löste diese sich irgendwann und meint dann zu Ophelia, dass sie das lieber nicht zu oft tun sollte. Ophelia amüsierte sich sehr darüber und war sicher, dass sie Lucy trotzdem noch überzeugen würde. Doch nicht heute, denn diese zog sich in den Aufenthaltsraum zurück und Ophelia hatte endlich Zeit in ihrem Buch zu lesen.
Doch die Ruhe hielt nicht lange, denn Katleya stürmte völlig aufgelöst auf den Turm, welche ihr nach einigen Versuchen deutlich zu sprechen, erzählte, dass sie Streit mit ihrem besten Freund Scorpius hatte. Soweit Ophelia verstand, standen die beiden aufeinander, hatten sich angenähert, allerdings bekam Katleya Angst um ihre Freundschaft und wies ihn dann doch ab, woraufhin Scorpius sauer wurde. Doch Ophelia wäre nicht sie, wenn sie Katleyas verletzlichen Moment nicht ausgenutzt hätte. Sie schaute erst, was aus dem Mädchen für Informationen zubekommen war, dann schlug sie Katleya vor sie abzulenken. Und so näherten sich die beiden wieder an und Katleya ließ mehr zu als die letzten Mal. Trotzdem wurde es ihr irgendwann zu viel und verschwand, sich entschuldigend vom Turm.
Also nutzte Ophelia die Möglichkeit, es war ja schon spät, um doch noch etwas Schlaf zu bekommen und machte sich auf in den Schlafsaal. Der Unterricht am nächsten Tag verlief ziemlich normal. Ophelia hörte aufmerksam zu, las neben bei noch in einem Buch und schrieb Notizen. Niemand konnte ihr vorwerfen, dass sie nicht fleißig war, aber das lernen zahlte ich stehts aus. Ophelia war in zwischen in den meisten Fächern eine der Besten. Doch der Tag war anstrengend und so suchte sie dann den Astronomieturm auf, um in etwas nachdenken zu können. Doch dort fand sie keine Ruhe, sondern Nathaniel und Calypso, welche sich angeregt darüber unterhielten, was Nathaniel so für Calypso machen würde. Ophelia mischte sich natürlich sofort in das Gespräch ein, verhielt sich Nathaniel zunächst aber eher kühl und flirtete etwas mit Calypso. Diese hatte Nathaniel dazu gebracht, dass dieser für sie etwas kochte, Calypso bot noch an einen Pie zumachen und die hungrige Ophelia schloss sich ihnen direkt an. Also zogen die drei in die Küche um. Leider waren Nathaniels Kochkünste genau, wie Ophelia es erwartet hatte und Calypso konnte das Essen gerade noch retten. Ophelia saß in der Zeit zusehend an einem Tisch und konnte es sich nicht verkneifen, mit beiden zu flirten. Die drei aßen und Calypso richtete den Pie. Nathaniel, der das flirten bemerkte, wollte gehen, geriet dann mit Ophelia in einen Streit, was Calypso richtig sauer werden ließ. Diese verplapperte sich auch noch und Nathaniel erfuhr, dass Ophelia nicht nur mit ihm, sondern auch mit Calypso was gehabt hatte. Das wurde Nathaniel doch zu viel und wollte gehen, doch Calypso hielt ihn auf und küsste ihn. Ophelia, um jetzt aus wirklich bösen Absichten, oder mehr aus Belustigung brachte Nathaniel daraufhin dazu Calypso ebenfalls zu sagen, dass auch er was mit Ophelia gehabt hatte. Diese reagierte relativ gelassen, trotzdem verschwand Nathaniel daraufhin. Ophelia blieb bei Calypso zurück, die beiden aßen Pie und unterhielten sich. Dann verzogen sie sich, auf Entscheidung von Calypso hin, in das versteckte Zimmer, wo diese ein großes Bett erschienen ließ. Zu Ophelias Freude, war Calypso an diesem Tag sehr aktiv, und übernahm die Führung. Bis sie mit einander schliefen. Ophelia genoss dies sehr, nur leider musste Calypso anschließend wieder los und ließ sie allein zurück. Sie dachte noch etwas nach, sie mochte das Mädchen irgendwie und man konnte wirklich großartigen Spaß mit ihr haben. Zufrieden mit sich selbst zog auch sie sich, nachdem sie hier aufgeräumt hatte, zurück in ihren Schlafsaal.
Auch am nächsten Tag zog es Ophelia wieder auf den Astronomieturm, hier schien anscheinend im Moment immer etwas Unterhaltung zu warten. Diesmal traf sie auf Caro, sie wusste noch nicht genau, wie sie das Mädchen, mit der immer guten Laune einschätzen sollte. Also versuchte sie die Kleine etwas aus der Reserve zu locken, was auch funktionierte. Die beiden gerieten in einen Streit, was damit endete, dass Caro ihren Zauberstab auf Ophelia richtete und diese ihren auf Caro. Zusätzlich lagt Ophelias Hand an Caros halt, schreckte aber augenblicklich zurück, als die Kette um Caros Hand anfing zu glühen und ihre Hand verbrannte. Zum Glück wurde die Situation von Calypso unterbrochen, die versuchte das ganze zu schlichten. Ophelia war immer noch irritiert über ihre verbrannte Hand, als Caro die beiden allein ließ. Calypso ging mit Ophelia wieder in den versteckten Raum, wo sie sich unterhielten und Calypso Ophelia gestand, dass sie in Nathaniel verliebt war. Natürlich erfreute Ophelia das nicht gerade, weil sie, wenn die beiden eine Beziehung anfangen würden, gleich zwei Gespielen verlor. Trotzdem fühle Ophelia sich geborgen und öffnete sich, wenn auch nicht ein ganz kleines bisschen Calypso gegenüber. Sie erzählte ihr etwas von ihrer Ziehschwester. Doch dann musste Calypso gehen und Ophelia entschied sich an diesem Tag mal etwas früher ins Bett zugehen.

Nach einem relativ entspannten Schultag spazierte Ophelia über den Innenhof, wo ihr Blick auf Caro fiel, die am anderen Ende des Hofes saß, neben ihr ihr Notizbuch, dass Ophelia sichtlich interessierte. Doch einfach so, wollte Caro ihr das Buch nicht überlassen und die Situation endete in einem großen Streit zwischen den beiden, bei den Ophelia ausnahmsweise mal, zumindest konnte man es so nennen, den Kürzeren zog. Trotzdem löste diese Situation Ophelias Interesse an Caro aus. Das Mädchen, dass immer gut gelaunt war hatte also eine böse Seite. Zu Ophelias Überraschung schlug Caro kurz darauf einen Waffenstillstand vor, den Ophelia zufrieden annahm. So hatte sie die Möglichkeit etwas mehr über die kleine Asiatin herauszufinden. Die beiden spazierten zum See und unterhielten sich, Ophelia fand heraus, dass Caro kein Blut und, so eine Ironie, keinen Schmerz mochte. Weder bei ihr noch bei anderen, aber sie bestand darauf, dass sie sich gerade nur gewehrt hatte. Doch Ophelia zog sie damit auf, dass Caro in Wahrheit doch böse, was diese vehement abstritt, zumindest dass Ophelia sich darauf beschränkte. Dann erzählte das Mädchen Ophelia, dass die Asiatische Zaubergesellschaft noch sehr an alten Traditionen hing, allen nicht asiatischen Zauberern gegenüber abgeneigt und die Verwendung des Imperius und des Cruciatus Fluchen zur Verteidigung erlaubt waren. Dieses Thema interessierte Ophelia natürlich sehr und beschloss, nachdem Caro wieder gegangen war, sich mehr darüber zu informieren.
Also verzog sich Ophelia in die Bibliothek, um sich ein paar Bücher über die asiatische Zauberergesellschaft zu lesen. Auch am nächsten Tag in den Unterricht nahm sie eines mit und beschäftigte sich mit dem Thema. Danach ging sie über den Innenhof, wo sie auf Nathaniel mit einer ramponierten Hand traf. Anscheinend hatte er jemanden verhauen und dabei nicht auf sich geachtet. Auch erzählte er Ophelia, dass er nun eine Beziehung mit Calypso eingegangen sei, was Ophelia schon überraschte. Sie hätte nicht gedacht, dass er zu sowas in der Lage sei. Schließlich kam Caro dazu, die drei unterhielten sich. Caro machte Anspielungen darauf, dass Ophelia doch sicher was von ihr wollte, was diese allerdings eher ignorierte. Nachdem Caro wieder gegangen war, gerieten Nathaniel und Ophelia in einen hitzigen Streit, was damit endete, dass Nathaniel Ophelia an eine Säule drückte. Selbst Charlys hinzukommen brachte ihn nicht dazu Ophelia wieder freizugeben. Erst Calypos herankommen bewegte Nathaniel dazu. Charly nahm ihn auch gleich in beschlag und die beiden gingen zur Brücke, um zu reden. So blieb Ophelia bei Calypso zurück, diese machte ihr klar, dass sie Nathaniel treu sein wollte, was Ophelia nicht gerade erfreut aufnahm. Später kam auch noch Adam dazu, der Junge, dem Nathaniel eine reingehauen hatte. Ophelia war schnell genervt von dem, für sie, einfältig wirkenden Jungen. Doch dieser ging wieder und Nathaniel kam irgendwann zurück. Etwas genervt von dem Beziehungsgetue der beiden wies sie Calypso noch darauf hin, dass Nathaniel entgegen ihrer Aufforderung, die Hand noch nicht behandeln hatte lassen und verschwand, nun mit wieder besserer Laune.
Am nächsten Tag war endlich Wochenende, trotzdem war eigentlich Unterricht, doch Ophelia beschloss heute ausnahmsweise mal nicht hinzugehen. Pflege magischer Geschöpfe war nun wirklich nicht das interessanteste Fach und man konnte ja alles in Büchern nachlesen. So setzte sie sich zum lesen an den Waldrand, als Caro, auf dem Weg zum Unterricht an ihr vorbeikam. Ophelia witterte gleich eine Möglichkeit etwas herauszufinden, oder zumindest sich zu amüsieren. Die beiden giftetet sich dann jedoch an, was auch der Tatsache geschuldet war, das Ophelia Caro des Öfteren als böse bezeichnete, was diese nicht wirklich ausstehen konnte. Daraufhin, damit Caro nicht abhauen konnte, find Ophelia sie an einem Baum ein, was eher zu, man kann es schon so nennen, dass Caro mit ihr flirtete. Ophelia ging direkt darauf ein, und so mischte sich das flirten in ihre Unterhaltung mit ein. Etwas skeptisch war Ophelia noch Caros Kette, die sie schwer an der Hand verbrannt hatte, gegenüber. Die beiden stritten wieder ein wenig, bis Caro, davon sichtlich genervt meinte, dass ihr das zu anstrengend sei und sie doch mit einander auskommen sollten oder sich aus dem Weg gehen. Gleichzeitig gab sie zu, dass sie Ophelia irgendwie mochte und diese süß fand. Ophelia, eingebildet wie sie war, meinte nur, dass sie das wusste, fand ihrerseits Caro aber auch interessant, nicht dass sie ihr das sagen würde. So besiegelten sie ihren Frieden mit einem Kuss.
Als Caro sich zum Unterricht begab, den Ophelia beschlossen hatte zu schwänzen, setzte sie sich an einen Baum, um weiter zu lesen und noch die letzten Sonnenstrahlen zu genießen. Caro kam irgendwann vom Unterricht zurück, lief aber kirschrot an, als sie bemerkte, dass Ophelia noch da war. Die beiden verstanden sich erstaunlich gut und witzelten über Caros schauspielerische Fähigkeiten, vor allem über ihre Darstellungsfähigkeiten von rotem Gemüse. Das Mädchen setzte sich irgendwann zu Ophelia und lehnte sich, wie beiläufig, an Ophelia und kuschelte sich an sie. Ophelia ging einfach mal darauf ein und sie unterhielten sich recht gut. Irgendwann, Caro hatte noch einen Termin mit einem Professor, ging diese, um zuvor Ophelia, wie selbstverständlich, einen Abschiedskuss zu geben. So ganz konnte Ophelia das ganze noch nicht einordnen, Caro war hübsch, dass konnte sie nicht leugnen, und seitdem sie neben ihrer guten Laune auch mal die andere Seite gezeigt hatte, war sie ihr auch gar nicht zu unsympathisch.
Um den Tag noch etwas auszunutzen, und da Hogsmeade tag war machte sie sich auf den Weg. Kaum hatte sie das Hogwartsgelände verlassen und war sich sicher, dass niemand sie sah, verwandelte sie sich in ihre Animagusgestalt, eine Fledermaus, und flog in die Nähe von Hogsmeade und landete neben einem Wald auf einem Weg. Nur einige Schritte weiter sah sie eine Gestalt, die mit blutigen Dolchen am Wegrand stand. Diese ignorierte Ophelia zunächst, bis sie sie recht respektlos ansprach. Ophelia kam es natürlich nicht in den Sinn, dass es mal schlau wäre ihr Mundwerk zu zügeln und bekam prompt die Rechnung. Die Frau nagelte ihren geliebten Manteln, mit samt ihr drinnen mit mehreren Dolchen an einen Baum, nahm ihr den Zauberstab ab, nicht dass er ihr helfen würde, sie durfte ja außerhalb von Hogwarts nicht zaubern und Ophelia war ihr hilflos ausgeliefert. Trotzdem schaffte sie es nicht, vollständig, wie es sinnvoll wäre, ihre hochmütige Art zu verbergen und reizte die Frau, welche sich als Lilith, vorstellte. Das wurde ihr schließlich noch mehr zum Verhängnis, denn Lilith verstand keinen Spaß oder Frechheit. Es stellte sich zudem heraus, dass die Frau, wie Ophelia selbst, der Reinblut ist besseres Blut Ansicht folgte. Die Grausamkeit und Kälte von Lilith faszinierte sie, egal, wie sie sich ihr gegenüber verhielt. Sie würde sich nicht kleinkriegen lassen und härter arbeiten, um auch gegen so jemanden anzukommen. Lilith machte sich noch etwas über Ophelia lustig, stellte sie bloß und ärgerte sie, bis sie, zumindest für den Moment ihr Interesse an Ophelia verlor. Trotzdem schien auch Lilith Ophelias Einstellung zu gefallen und sah Potential in ihr. So ließ sie sie gehen. Ophelia machte sich zunächst zu Fuß auf den Weg, bis sie sich sicher sein konnte, dass Lilith die nicht sah. Von da an wollte sie eigentlich fliegen, schaffte es aber, aufgrund von ein paar Verletzungen, die sie davongetragen hatte, sich zu verwandeln. Also musste sie zu Fuß zurück nach Hogwarts gehen, wo sie endlich ihre Wunden heilen und völlig fertig ins Bett fallen konnte.
Sonntag. Ausschlafen. Das hatte Ophelia nach dieser Woche bitter nötig, es war viel geschehen, aber vor allem die Ereignisse des letzten Abends machten sie immer noch sauer. Sie war es nicht gewöhnt zu unterliegen. Um etwas Dampf abzulassen, marschierte sie an den Waldrand, wo normalerweise niemand war, und ging dort schimpfend auf und ab. Ihre Schimpftirade wurde von Caro unterbrochen, die anscheinend auch schlechte Laune hatte, auf einen Baum einschlug und sich verletzte. Amüsiert gesellte sich Ophelia zu ihr, schlug ihr vor die Wunde zu versorgen. Caro willigte ein und die beiden kamen wieder in eine Flirtende Stimmung. Das endete damit, dass Ophelia Caro einfing und auf den Boden schmiss, da diese den Preis für die Heilung nicht zahlen wollte. Die beiden küssten sich und alberten zusammen rum und hatten, zu Ophelias Erstaunen, wirklich Spaß. Sie verstanden sich wirklich gut, und solange Caro ihre Halbblutherkunft nicht erwähnte war alles in Ordnung. Die Kleine überredete Ophelia schließlich sogar dazu am Abend auf die Karaoke-Party in der großen Halle zu gehen. So schlimm würde es schon nicht werden.

Da ja immer noch Hogsmeadewochenende war, ging Ophelia, nachdem Caro gegangen war dorthin und traf auf Calypso, mit der sie ins dreiBesen ging und sich dort über eher belanglose Themen unterhielt. Als jedoch Nathaniel dazukam, beschloss sie die Beiden allein zulassen und begab sich in den Eberkopf. Dort traf sie wieder auf Lilith, was sofort zu Spannungen führte, bei denen Ophelia wieder die Kürzere zog, was natürlich auch der Tatsache geschuldet war, dass sie außerhalb von Hogwarts nicht zaubern darf.
Nach dieser unfreundlichen Begegnung kehrte sie zurück ins Schloss, beseitigte schnell alle Spuren der Auseinandersetzung und machte sich dann auf in die große Halle, wo an diesem Tag eine Karaoke Party stattfand. Eigentlich ging sie nicht zu sowas, aber sie hatte es Caro nun mal versprochen. Sich zuerst mit ihr gut Unterhalten und dann kam Simon, der sich als Caros Sklave rausstellte. Zunächst ihren Spaß hatte, allerdings die meisten Lieder nicht ihren Geschmack trafen und ihr das Meiste auch zu laut und zu voll war. Somit nutze sie die Möglichkeit, um sich Leute anzusehen und ihnen zuzuhören. Irgendwann der Scheinwerfer auch auf ihr landete, was zu noch mehr Unmut bei ihr führte. Sich jedoch innerlich überwand auf die Bühne zu gehen und dort eine Interpretation von Alice Coopers „Poison" zum Besten zu geben. Sie verzog sich dann wieder zu ihrem Tisch und dem Essen, nach ein paar weiteren schlechten Liedern zum See aufmachen.
Dort lief sie schimpfend auf und ab, da sie Amelia ignoriert hatte. Durch das Geschimpfe von ihren Übungen Lucy auf sie zukam. Die beiden begannen ein Gespräch und Ophelia erfuhr, dass Lucy Schwierigkeiten mit ihrer Animagusgestalt hatte. So bot sie ihre Hilfe an, natürlich ohne zu verraten, dass sie diese Verwandlung ebenfalls beherrschte. Der kleine Vogel, in den Lucy sich verwandelte schenkte ihr, zu ihrem Überraschen Trost und Halt, als er so hilflos und ihr Ausgeliefert, aber dennoch ihr Vertrauend in Ophelias Hand saß. Dann übten sie das Fliegen, in dem Ophelia ihre Hand unter Lucy hielt, um sie vom fallen abzuhalten. Nachdem sich Lucy wieder zurückverwandelt hatten kamen sich die Beiden näher und Lucy war erstaunlich nett und süß zu Ophelia, was sie irgendwie rührte. Sie mochte das kleine Gryffindor Mädchen irgendwie, nicht dass sie das jemals irgendwie zugegeben hätte. So küssten sich die Beiden und im Vergleich zu den letzten Malen ging auch Lucy mehr darauf ein. Irgendwann wurde es jedoch spät und Ophelia machte sich auf den Weg zurück zum Kerker.
Am nächsten Tag zum See ging sie wieder zum See runter, um die letzten paar Sonnenstrahlen zu genießen. Dort überraschte sie dann Caro, mit der sie sich sofort unterhielt und schon wie selbstverständlich Zärtlichkeiten austauschte. Nach einiger Zeit kam Simon, Caros Sklave, hinzu, dem anscheinend die Situation eher missfiel. Ophelia hatte Caro vorher schon darauf aufmerksam gemacht, dass der Junge auf sie stand. Umso amüsanter fand sie es, dass Simon sie und Caro zusammen gesehen hatte. Doch zu ihrer Zufriedenheit hatte der Junge Essen dabei und Caro teilte natürlich mit ihr. Nach einiger Zeit, in denen sich die drei unterhalten hatten ging Simon wieder und auch Caro musste kurz darauf zurück ins Schloss.
Ophelia bliebt unterdessen am See Ufer liegen, wo sie später wieder von Caro überrascht wurde. Die beiden kuschelten sich zusammen in eine große Decke, alberten herum, unterhielten sich und Ophelia schaffte es sogar sich Caro gegenüber etwas zu öffnen. Einerseits war sie entspannt und ging auf Caros Späße ein und erzählte auch Kleinigkeiten über sich. Zwischendurch tauschten sie immer wieder Zärtlichkeiten aus und küssten sich, was Ophelia das Gefühl von Sicherheit gab. Irgendwann wurde es wieder spät und beide hatten noch Aufgaben zu erledigen. So machten sie sich beide auf ins Schloss, wo Ophelia sich in die Bibliothek begab um noch an einem Aufsatz zu arbeiten.
Nach einiger Zeit, sie war gerade gut in das Thema reingekommen war, ging ein Junge an ihr vorbei, dem sie erst einmal keine Beachtung schenkte, dann aber doch mit ihm redete. Typisch wie sie, verhielt sie sich dem Griffindor Jungen, welcher sich als Matthew vorstellte, kalt, spöttisch und abweisend. Trotzdem wechselte sie ein paar Worte mit ihm, doch als dieser sich auch noch zu ihr setzte und sie immer wieder bei ihrer Arbeit störte, verlor sie ihre Geduld. Doch, da in diesem Moment keine Lust hatte in der Bibliothek ein Blutbad anzurichten, packte sie genervt ihre Sachen und verzog sich in ihren Schlafsaal, wo sie den Aufsatz noch gut zu Ende brachte und anschließlich ins Bett ging.
Am nächsten Tag nach dem Unterricht, als Ophelia an einem anderen Aufsatz arbeiten wollte, fiel ihr auf, dass ihr das richtige Buch fehlte, welches sich vermutlich ein Hauskollege ausgeliehen hatte. So machte sie sich auf den Weg in den Aufenthaltsraum, denn sie wusste, dass es dort sein musste. Doch leider saß bereits jemand dort, ein Mädchen, dass über einem Buch gebeugt malte. Sie ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und spottete über das Mädchen, klaute sich ihr Buch und machte sich über sie lustig. Nach einiger Zeit, in der sie sich amüsierte, ließ sie sich auf einen Sessel fallen und schloss für diesen Tag mit dem Aufsatzschreiben ab. Da kam eine völlig fertige Katleya rein, der nur kurze Zeit später Caro, Dominique und Cesar folgen. Katleya zog sich allerdings schnell wieder zurück und auch Ophelia wurden es schnell zu viele Leute. Also folgte sie Katleya, ins leere Zimmer, wo sie sich mit Katleya über deren Zustand. Kurz darauf stieß auch Caro zu ihnen, und die drei unterhielten sich noch eine Weile, bis Katleya beschloss sich den Dreck abwaschen zu gehen, den sie beim Rauschausschlafen im Wald eingesammelt hatte. Mit Caro dann allein, fingen sofort, die beiläufigen Berührungen an während sie sich unterhielten. Irgendwann ließ Caro ein Muggelzitat (aus Spiderman) fallen, was zu Ophelia natürlich nicht verstand. Als Caro es ihr erklärte, reagierte Ophelia sehr abwertend und die beiden gerieten in eine Diskussion über Caros Muggelherkunft und Ophelias Rassistisch Haltung. Doch schnell einigten sie sich darauf, dass sie beide so sind, und solange sie Spaß miteinander hatten und keiner von ihnen etwas dazu sagte, sie das ignorieren würden. So schlossen sie Frieden und genossen lieber noch etwas die Zeit zu zwei, bis Caro sich aufgrund von Müdigkeit verabschiedete und zu Ophelias Leidwesen, diese allein zurückließ.
Am nächsten Tag versuchte Ophelia dann nochmal ihren Aufsatz zu beenden und machte sich erneut auf in die Bibliothek. Sie kam sogar recht gut voran, bis eine völlig fertige Caro sie unterbrach. Da konnte Ophelia, natürlich, nicht einfach so zusehen und machte es sich gleich bei ihr gemütlich. Caros Problem war anscheinend, dass sie ihre Hausaufgaben nicht rechtzeitig gemacht hatte und nun in Zeitnot kam. Ophelia schenkte ihr natürlich nicht das gewünschte Mitleid, aber die beiden unterhielten sich dennoch gut und alberten, mal wieder rum. Und diesmal war es sogar Ophelia, die sich an Caro kuschelte, und sie fühlte sich sogar wohl dabei. Ophelia erzählte Caro auch, dass sie später aus den Weihnachtsferien kommen würde, und Caro scherzte gleich damit, dass sie ja noch Simon hätte, natürlich erst, nachdem sie bedauert hatte, dass sie Ophelia so lange nicht sehen würde. Gleich nutze Ophelia die Möglichkeit, um klar zu machen, was sie von Simon hielt. Für einen Caro nachdankelnden dummen Hund, der gutes Essen mitbrachte. Die Stimmung bei Caro und Ophelia war sehr gut, bis Katleya in die Bibliothek stolperte und die beiden störte. Nicht nur, dass sie sich an einen Tisch in der Nähe setzte, nein, sie provozierte die beiden und machte sich lustig über sie. Die Szene spitzt sich zu, und vor allem Ophelia ist wütend, aber auch Caro ist zumindest genervt. Dennoch versuchte sie Ophelia zu beruhigen, was aber erst dadurch erreicht wurde, dass Katleya sich an einen Tisch auf der anderen Seite des Raumes zurückzog. Ophelia merkte, dass es schon recht spät wurde, und sie losmusste. Schließlich plant sie, schon am nächsten Tag, bereits ein paar Tage vor den Ferien, Hogwarts zu verlassen. Familiengeschäfte. Also verabschiedete sie sich von Caro, sie schärften sich gegenseitig ein, sich nicht zu vergessen, und Ophelia hoffte das sogar wirklich. Sie hatte wirklich viel Spaß mit Caro und nachdem sie wusste, wie Caro auch sein konnte, sah sie eindeutiges Potential in der Kleinen.
So verließ Ophelia die Bibliothek, wurde dann jedoch von Katleya aufgehalten, die ihr nachlief. Zuerst war Ophelia wütend, aber das Mädchen wirkte nicht so, als ob sie ärger wollte, sie entschuldigte sich sogar. Also, vor allem angetrieben von Neugier, zog sie Katleya in den versteckten Raum, damit sie dort reden konnten. Katleya entschuldigte sich für ihr feindliches Verhalten und erklärte, dass sie Probleme hat. Sie sei letztens unterwegs gewesen, hatte dann Schmerzen bekommen und sei dann erst am morgen wieder verdreckt und blutig im verbotenen Wald aufgewacht. So fängt Ophelia an darüber nachzudenken, wobei Katleya eher keine Hilfe ist, da diese nichts mehr weiß, oder zumindest so tut. Aber so leicht gibt Ophelia nicht auf.
Als sie eigentlich loswollte, fragte sie Katleya nochmal, ob das alles war. Und diese gratulierte ihr zu ihrer Beziehung. Ophelia viel lachend aus allen Wolken. Nein, sie war in keiner Beziehung, aber anscheinend hatte sie mit Caro gerade so gewirkt. Katleya wirkte verwirrt und Ophelia nutze gleich wieder die Möglichkeit, um diese etwas aufzuziehen. Diese gestand ihr dann, dass sie schon an Ophelia interessiert wäre. So aus Interesse, wie es mit einer Frau sei. Die beiden küssten sich, ausnahmsweise von Katleya ausgehend. Doch Ophelia musste leider los, da sie am nächsten Hogwarts ja verlassen würde und sie war schon später dran als geplant. So verabschiedete sie sich von Katleya, die ihr noch versprach, dass Ophelia ihre Da ja immer noch Hogsmeadewochenende war, ging Ophelia, nachdem Caro gegangen war dorthin und traf auf Calypso, mit der sie ins dreiBesen ging und sich dort über eher belanglose Themen unterhielt. Als jedoch Nathaniel dazukam, beschloss sie die Beiden allein zulassen und begab sich in den Eberkopf. Dort traf sie wieder auf Lilith, was sofort zu Spannungen führte, bei denen Ophelia wieder die Kürzere zog, was natürlich auch der Tatsache geschuldet war, dass sie außerhalb von Hogwarts nicht zaubern darf.
Nach dieser unfreundlichen Begegnung kehrte sie zurück ins Schloss, beseitigte schnell alle Spuren der Auseinandersetzung und machte sich dann auf in die große Halle, wo an diesem Tag eine Karaoke Party stattfand. Eigentlich ging sie nicht zu sowas, aber sie hatte es Caro nun mal versprochen. Sich zuerst mit ihr gut Unterhalten und dann kam Simon, der sich als Caros Sklave rausstellte. Zunächst ihren Spaß hatte, allerdings die meisten Lieder nicht ihren Geschmack trafen und ihr das Meiste auch zu laut und zu voll war. Somit nutze sie die Möglichkeit, um sich Leute anzusehen und ihnen zuzuhören. Irgendwann der Scheinwerfer auch auf ihr landete, was zu noch mehr Unmut bei ihr führte. Sich jedoch innerlich überwand auf die Bühne zu gehen und dort eine Interpretation von Alice Coopers „Poison" zum Besten zu geben. Sie verzog sich dann wieder zu ihrem Tisch und dem Essen, nach ein paar weiteren schlechten Liedern zum See aufmachen.
Dort lief sie schimpfend auf und ab, da sie Amelia ignoriert hatte. Durch das Geschimpfe von ihren Übungen Lucy auf sie zukam. Die beiden begannen ein Gespräch und Ophelia erfuhr, dass Lucy Schwierigkeiten mit ihrer Animagusgestalt hatte. So bot sie ihre Hilfe an, natürlich ohne zu verraten, dass sie diese Verwandlung ebenfalls beherrschte. Der kleine Vogel, in den Lucy sich verwandelte schenkte ihr, zu ihrem Überraschen Trost und Halt, als er so hilflos und ihr Ausgeliefert, aber dennoch ihr Vertrauend in Ophelias Hand saß. Dann übten sie das Fliegen, in dem Ophelia ihre Hand unter Lucy hielt, um sie vom fallen abzuhalten. Nachdem sich Lucy wieder zurückverwandelt hatten kamen sich die Beiden näher und Lucy war erstaunlich nett und süß zu Ophelia, was sie irgendwie rührte. Sie mochte das kleine Gryffindor Mädchen irgendwie, nicht dass sie das jemals irgendwie zugegeben hätte. So küssten sich die Beiden und im Vergleich zu den letzten Malen ging auch Lucy mehr darauf ein. Irgendwann wurde es jedoch spät und Ophelia machte sich auf den Weg zurück zum Kerker.

Am nächsten Tag zum See ging sie wieder zum See runter, um die letzten paar Sonnenstrahlen zu genießen. Dort überraschte sie dann Caro, mit der sie sich sofort unterhielt und schon wie selbstverständlich Zärtlichkeiten austauschte. Nach einiger Zeit kam Simon, Caros Sklave, hinzu, dem anscheinend die Situation eher missfiel. Ophelia hatte Caro vorher schon darauf aufmerksam gemacht, dass der Junge auf sie stand. Umso amüsanter fand sie es, dass Simon sie und Caro zusammen gesehen hatte. Doch zu ihrer Zufriedenheit hatte der Junge Essen dabei und Caro teilte natürlich mit ihr. Nach einiger Zeit, in denen sich die drei unterhalten hatten ging Simon wieder und auch Caro musste kurz darauf zurück ins Schloss.
Ophelia bliebt unterdessen am See Ufer liegen, wo sie später wieder von Caro überrascht wurde. Die beiden kuschelten sich zusammen in eine große Decke, alberten herum, unterhielten sich und Ophelia schaffte es sogar sich Caro gegenüber etwas zu öffnen. Einerseits war sie entspannt und ging auf Caros Späße ein und erzählte auch Kleinigkeiten über sich. Zwischendurch tauschten sie immer wieder Zärtlichkeiten aus und küssten sich, was Ophelia das Gefühl von Sicherheit gab. Irgendwann wurde es wieder spät und beide hatten noch Aufgaben zu erledigen. So machten sie sich beide auf ins Schloss, wo Ophelia sich in die Bibliothek begab um noch an einem Aufsatz zu arbeiten.
Nach einiger Zeit, sie war gerade gut in das Thema reingekommen war, ging ein Junge an ihr vorbei, dem sie erst einmal keine Beachtung schenkte, dann aber doch mit ihm redete. Typisch wie sie, verhielt sie sich dem Griffindor Jungen, welcher sich als Matthew vorstellte, kalt, spöttisch und abweisend. Trotzdem wechselte sie ein paar Worte mit ihm, doch als dieser sich auch noch zu ihr setzte und sie immer wieder bei ihrer Arbeit störte, verlor sie ihre Geduld. Doch, da in diesem Moment keine Lust hatte in der Bibliothek ein Blutbad anzurichten, packte sie genervt ihre Sachen und verzog sich in ihren Schlafsaal, wo sie den Aufsatz noch gut zu Ende brachte und anschließlich ins Bett ging.
Am nächsten Tag nach dem Unterricht, als Ophelia an einem anderen Aufsatz arbeiten wollte, fiel ihr auf, dass ihr das richtige Buch fehlte, welches sich vermutlich ein Hauskollege ausgeliehen hatte. So machte sie sich auf den Weg in den Aufenthaltsraum, denn sie wusste, dass es dort sein musste. Doch leider saß bereits jemand dort, ein Mädchen, dass über einem Buch gebeugt malte. Sie ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und spottete über das Mädchen, klaute sich ihr Buch und machte sich über sie lustig. Nach einiger Zeit, in der sie sich amüsierte, ließ sie sich auf einen Sessel fallen und schloss für diesen Tag mit dem Aufsatzschreiben ab. Da kam eine völlig fertige Katleya rein, der nur kurze Zeit später Caro, Dominique und Cesar folgen. Katleya zog sich allerdings schnell wieder zurück und auch Ophelia wurden es schnell zu viele Leute. Also folgte sie Katleya, ins leere Zimmer, wo sie sich mit Katleya über deren Zustand. Kurz darauf stieß auch Caro zu ihnen, und die drei unterhielten sich noch eine Weile, bis Katleya beschloss sich den Dreck abwaschen zu gehen, den sie beim Rauschausschlafen im Wald eingesammelt hatte. Mit Caro dann allein, fingen sofort, die beiläufigen Berührungen an während sie sich unterhielten. Irgendwann ließ Caro ein Muggelzitat (aus Spiderman) fallen, was zu Ophelia natürlich nicht verstand. Als Caro es ihr erklärte, reagierte Ophelia sehr abwertend und die beiden gerieten in eine Diskussion über Caros Muggelherkunft und Ophelias Rassistisch Haltung. Doch schnell einigten sie sich darauf, dass sie beide so sind, und solange sie Spaß miteinander hatten und keiner von ihnen etwas dazu sagte, sie das ignorieren würden. So schlossen sie Frieden und genossen lieber noch etwas die Zeit zu zwei, bis Caro sich aufgrund von Müdigkeit verabschiedete und zu Ophelias Leidwesen, diese allein zurückließ.
Am nächsten Tag versuchte Ophelia dann nochmal ihren Aufsatz zu beenden und machte sich erneut auf in die Bibliothek. Sie kam sogar recht gut voran, bis eine völlig fertige Caro sie unterbrach. Da konnte Ophelia, natürlich, nicht einfach so zusehen und machte es sich gleich bei ihr gemütlich. Caros Problem war anscheinend, dass sie ihre Hausaufgaben nicht rechtzeitig gemacht hatte und nun in Zeitnot kam. Ophelia schenkte ihr natürlich nicht das gewünschte Mitleid, aber die beiden unterhielten sich dennoch gut und alberten, mal wieder rum. Und diesmal war es sogar Ophelia, die sich an Caro kuschelte, und sie fühlte sich sogar wohl dabei. Ophelia erzählte Caro auch, dass sie später aus den Weihnachtsferien kommen würde, und Caro scherzte gleich damit, dass sie ja noch Simon hätte, natürlich erst, nachdem sie bedauert hatte, dass sie Ophelia so lange nicht sehen würde. Gleich nutze Ophelia die Möglichkeit, um klar zu machen, was sie von Simon hielt. Für einen Caro nachdankelnden dummen Hund, der gutes Essen mitbrachte. Die Stimmung bei Caro und Ophelia war sehr gut, bis Katleya in die Bibliothek stolperte und die beiden störte. Nicht nur, dass sie sich an einen Tisch in der Nähe setzte, nein, sie provozierte die beiden und machte sich lustig über sie. Die Szene spitzt sich zu, und vor allem Ophelia ist wütend, aber auch Caro ist zumindest genervt. Dennoch versuchte sie Ophelia zu beruhigen, was aber erst dadurch erreicht wurde, dass Katleya sich an einen Tisch auf der anderen Seite des Raumes zurückzog. Ophelia merkte, dass es schon recht spät wurde, und sie losmusste. Schließlich plant sie, schon am nächsten Tag, bereits ein paar Tage vor den Ferien, Hogwarts zu verlassen. Familiengeschäfte. Also verabschiedete sie sich von Caro, sie schärften sich gegenseitig ein, sich nicht zu vergessen, und Ophelia hoffte das sogar wirklich. Sie hatte wirklich viel Spaß mit Caro und nachdem sie wusste, wie Caro auch sein konnte, sah sie eindeutiges Potential in der Kleinen.
So verließ Ophelia die Bibliothek, wurde dann jedoch von Katleya aufgehalten, die ihr nachlief. Zuerst war Ophelia wütend, aber das Mädchen wirkte nicht so, als ob sie ärger wollte, sie entschuldigte sich sogar. Also, vor allem angetrieben von Neugier, zog sie Katleya in den versteckten Raum, damit sie dort reden konnten. Katleya entschuldigte sich für ihr feindliches Verhalten und erklärte, dass sie Probleme hat. Sie sei letztens unterwegs gewesen, hatte dann Schmerzen bekommen und sei dann erst am morgen wieder verdreckt und blutig im verbotenen Wald aufgewacht. So fängt Ophelia an darüber nachzudenken, wobei Katleya eher keine Hilfe ist, da diese nichts mehr weiß, oder zumindest so tut. Aber so leicht gibt Ophelia nicht auf.
Als sie eigentlich loswollte, fragte sie Katleya nochmal, ob das alles war. Und diese gratulierte ihr zu ihrer Beziehung. Ophelia viel lachend aus allen Wolken. Nein, sie war in keiner Beziehung, aber anscheinend hatte sie mit Caro gerade so gewirkt. Katleya wirkte verwirrt und Ophelia nutze gleich wieder die Möglichkeit, um diese etwas aufzuziehen. Diese gestand ihr dann, dass sie schon an Ophelia interessiert wäre. So aus Interesse, wie es mit einer Frau sei. Die beiden küssten sich, ausnahmsweise von Katleya ausgehend. Doch Ophelia musste leider los, da sie am nächsten Hogwarts ja verlassen würde und sie war schon später dran als geplant. So verabschiedete sie sich von Katleya, die ihr noch versprach, dass Ophelia ihre erste Frau sein würde. Ophelia verlies den Raum, sehr zufrieden mit ihrem Ergebnis. Auf dem Weg in ihren Schlafsaal dachte sie noch einmal nach. Sie war wirklich zufrieden mit ihrem Erfolg. Doch ob sie irgendwas fühlte, und wenn ja, was, bei Caro, bei Lucy, bei Katleya, oder bei Nathaniel und Calypo, dass konnte sie nicht sagen.F







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