‡ Jasper J. Jackson.

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Jasper

24, Männlich

Muggelstämmig. Ravenclaw. 7. Klasse Neutral. Vergeben.

Beiträge: 17

‡ Jasper J. Jackson.

von Jasper am 19.04.2019 14:48

  

Allgemeine Informationen

Name
Jackson
Vorname
Jasper Jasen
Namensbedeutung
Jasper: Schatzmeister || Jasen: der Heilende
Geburtsdatum
18. November
Geburtsort
Kilkenny
Wohnort
London / Hogwarts



Charakter
Jasper hat eine sadistische Seite, er mag keine Muggel obwohl er selbst Muggelstämmig ist. Er ist schlagfertig, intelligent, temperamentsvoll und listig. Sein Humor ist sehr sarkastisch, er ist entschlossen aber trotzdem durch Kleinigkeiten von seinem Vorhaben abzulenken. Nach außen hin scheint er etwas selbstverliebt aber eigentlich ist das Gegenteil der Fall. Da er von seiner Familie nie wirklich Liebe erfahren hat, ist sein Glaube an wirkliche Gefühle so ziemlich nicht vorhanden. Gegenüber Freunden verhält er sich freundlich, seinem besten Freund Cai gegenüber sogar liebevoll. Manchmal wirkt er als hätte er Stimmungsschwankungen, das liegt jedoch einfach an seinen Ängsten, die er nicht zugeben will. Außerdem ist er sehr begabt im unüberlegten Handeln und darin Dinge zu tun, die er danach sofort bereut. Durch seine Legilimentik-Begabung ist er in der Lage die Gedanken von so ziemlich jedem zu lesen und liebt es, mit Wissen anzugeben, das er nicht haben kann.
Stärken
+ Rugby
+ Legilimentik
+ Musik
+ Reden
+ sein Aussehen
Schwächen
- seine Herkunft
- Gurken
- Gefühle
- Horrorfilme
- Sadismus
Aussehen
Jasper ist 179cm groß, 60kg schwer und sehr schmal gebaut.
Seine Augen sind schwarzbraun, seine Haut ist sehr hell und seine Haare sind silber-weiß, die er aber etwas gelblich färbt, damit er etwas natürlicher aussieht. Die Haare waren ursprünglich schwarz doch nach dem Unfall mit seiner Familie wurden sie über Nacht grau und werden für den Rest seines Lebens so bleiben. Ab und an färbt er seine Haare jedoch, wenn ihn das weiß zu sehr stört.
Sein Gesicht ist schmal und länglich, dazu besitzt er eine natürliche Schönheit und ein einnehmendes Lächeln.
Besonderes Merkmal
hat ein auffällig ungleichmäßiges Blinzeln



Magische Informationen

Blutstatus
Muggelstämmig
Wesen
Zauberer
Fähigkeit
Legilimentik
Engagement
neutral
Zauberstab
Silberlinde & Drachenherzfaser, 12¼ Zoll, unbiegsam
Birke & Drachenherzfaser, 13¼ Zoll, unbiegsam
Patronus
Polarfuchs
Wolf
Irrwicht
Wenn ein Irrwicht ihn sieht, verwandelt in sich in die blutige Leiche seines Bruders, exakt so wie sie nach dem Autounfall im Gras lag. Diese erhebt sich, geht auf Jasper zu und sagt ihm, dass alles seine Schuld war.

Nachdem Jasper mit diesem Irrwicht gefoltert wurde, verschwand seine Angst und eine neue entwickelte sich.
Der neue Irrwicht ist umfassender und besteht darin, dass sich um Jasper herum die Wände immer enger zusammen ziehen und er langsam darin gefangen wird.
Spiegel Nerhegeb
Jasper sieht sich selbst, älter, zusammen mit Roy an seiner Seite, einem kleinen Mädchen mit schwarzen Zöpfen zwischen ihnen und neben Roy einen Golden Retriever, der ein kleines Schild um den Hals trägt, auf dem der Name Joseph steht.
Amortentia
Geruch: Kälte, Meersalz, Apfel
Farbe: eisblau



Schule & Beruf

Schule
Hogwarts
Haus
Ravenclaw
Klasse
7. Jahrgang
Quidditch
-

Traumberuf
Fluchbrecher
derzeitiger Beruf
Schüler



Familie

Mutter
Jean Jackson (née Jimson) ✝

Vater
Jaden Jackson ✝

Geschwister
Joseph Jackson ✝

Tante
Jane Jimson

Onkel
Jacob Jackson

Jared Jackson
Cousine
Jolene Jackson

Großmütter
Jenna Jackson (née Jagger)

Jody Jimson (née Jenson)
Großväter
Jeremy Jackson

Julian Jimson

Cai Disney, Roy Pixar & Joseph.



Freundschaft & Feindschaft

Findet sympathisch
Hugo Weasley
Freunde
Die Jungs aus seinem Schlafsaal, Roy Pixar
Beste Freunde
Cai Disney
Gewisse Abneigung
Walt Pixar
Feinde
Ophelia Rosier
Erzfeind



Liebesleben

Sexualität
bisexuell
Fühlt sich hingezogen zu
Roy Pixar
Ist verliebt
Roy Pixar
War verliebt
Wurde angemacht von
Cai Disney
Küssen
Cai Disney, Miah O'Dwyer, Leslie Dwight, Paul Richardson, Roy Pixar
Techtelmechtel
Miah O'Dwyer, Roy Pixar
Freund
Roy Pixar
Exfreund/In

jasper-brightlight.png

Antworten Zuletzt bearbeitet am 15.11.2019 18:46.

Jasper

24, Männlich

Muggelstämmig. Ravenclaw. 7. Klasse Neutral. Vergeben.

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Re: ‡ Jasper J. Jackson.

von Jasper am 05.05.2019 22:14

15.jpg

Jasper Jackson wurde am 18. November 2005 in einem Muggel Krankenhaus in Kilkenny geboren. Seine Eltern waren beide Muggel und ein Jahr später bekam er noch einen kleinen Bruder namens Joseph, der ebenfalls Muggel war. Ziemlich früh war klar, dass er anders war als die anderen Kinder und auch anders, als sein kleiner Bruder. Er konnte schon als kleines Kind Dinge bewegen, ohne sie zu berühren, was seine Eltern sehr beunruhigte und seinen Vater irgendwann dazu veranlasste, ihn zu schlagen, um das Böse aus ihm herauszubekommen. Tatsache gingen sie sogar einmal zu einem Exorzisten, doch als Jasper dort komplett ausrastete, sperrten die Eltern ihn lieber ein. Er hatte lediglich Kontakt zu Joseph, was die Eltern jedoch auch zu unterbinden versuchten. Ziemlich schnell fand Jasper in seinem 'Gefängnis'-Zimmer heraus, dass er eine besondere Gabe besaß. Er war in der Lage, Gedanken zu lesen. Zunächst waren es nur Bruchstücke, einfache Worte, die in seinen Kopf flogen, ohne dass er je daran gedacht hatte. Es funktionierte besser, wenn er jemanden direkt vor Augen hatte, dann konnte er fast durch die Augen seines Gegenüber in dessen Gedanken schauen. Bei seinem Bruder spürte er sowas wie Zuneigung, die ihm ein wenig Halt in seinem eher trostlosen Leben gab. Aber bei seinem Vater spürte er nur Abscheu. Naja wenigstens konnte sein Vater ihm in die Augen sehen, seine Mutter war dazu nicht in der Lage. Sie besuchte ihn so gut wie nie und Jasper vermisste sie auch nicht wirklich. Die Bruchstücke, die er von ihren Gedanken mitbekam, machten ihm deutlich, dass sie nichts besonderes war. Nach einigen Jahren hatte er gelernt, alles zu wissen, was im Haus passierte. Er hatte zwar immer noch keine Ahnung, warum er Dinge bewegen und Gedanken lesen konnte aber er war stolz darauf, etwas besonderes zu sein. Es zeigte, dass er nicht wie sein Vater war und das konnte nur etwas Gutes bedeuten. 

Im Jahr 2017 bekam Jasper einen Brief, mit dem er nicht viel anfangen konnte. Eigentlich bekam er den Brief überhaupt nur, da Joseph diesen unter seiner Tür durchschob und die Eltern so nichts davon erfuhren. Als Jasper den Brief las hatte er keine Ahnung, was er davon halten sollte. Nur wenige Tage später bekam die Familie Besuch von einer seltsamen Gestalt. Es war eine Frau, die schon etwas in die Jahre gekommen war und Jasper war am verstörtesten von ihr, da er ihre Gedanken nicht lesen konnte und es ihn wahnsinnig machte, nicht zu wissen, warum das so war. An der Zimmertür hörte er, wie nach ihm gefragt wurde und nach einiger Diskussion hörte er Schritte auf der Treppe und seine Tür wurde geöffnet. Seine Mutter stand in der Tür, gemeinsam mit der alten Frau, die einen sehr seltsamen langen Umhang und einen Spitzhut trug. Die Frau musterte Jasper, der etwas heruntergekommen und spindeldürr war und fragte ihn, ob er einen Brief erhalten hatte. Jaspers Mutter schaute verwirrt, doch Jasper holte den Brief aus einer Schublade seines Schreibtisches. Die Frau schien zufrieden und begann dann zu erzählen. Von einer besonderen Schule für besondere Menschen. Jasper war wahnsinnig froh, dass sein Vater nicht anwesend war, denn mit dem wäre die ganze Situation komplett eskaliert. Seine offenbar willenlose Mutter dagegen stand nur still daneben und schien nicht einmal wirklich zuzuhören. Nach einer Weile meinte die Frau, sie würde ihn nun zum Einkaufen mitnehmen und er sollte bitte seine Sachen packen. Das machte er schließlich, nicht wissend was das Ganze sollte oder wohin es gehen würde, Hauptsache weg von dieser Familie. Die Frau, ihr Name war Amanda, brachte ihn in die Winkelgasse und kaufte mit ihm alles mögliche ein. Schon jetzt fühlte er sich willkommen und er dachte nichtmal an seine Familie, da sie ihm, bis auf Joseph vielleicht, nichts bedeutete. Er spürte nicht einmal wirklich Hass auf sie, denn er hatte ja nie ein anderes Leben gekannt. 

Nachdem sie alles erstanden hatten, Jasper hatte jetzt einen weißen Zauberstab, wurde er zum Bahnhof gebracht. Dort bekam er am Bahnsteig eine exakte Erklärung, lief durch die Wand zum Gleis und stand vor dem wundervollen Hogwarts Express, der ihn nun in eine fremde Welt entführen sollte. Er stieg ein, schleppte seine wenigen Habseligkeiten den Gang entlang und kam schließlich an eines der wenigen Abteile, die nicht vollgestopft waren. Dort saß ein schwarzhaariger Junge, der genauso fehl am Platz wirkte, wie Jasper sich fühlte. Er spürte eine spontane Sympathie und setzte sich ohne zu Fragen in das Abteil. Der Junge trug einen dicken Wollpullover, obwohl es draußen nicht einmal so kalt war. Aber Jasper fragte nicht nach. Zunächst saßen die beiden schwarzhaarigen Jungs sich gegenüber, bis Jasper irgendwann das Schweigen brach und eine Unterhaltung anfing. Der Name des Jungen war Cai Disney und auf dieser Fahrt freundeten sich die beiden schnell an, denn sie waren beide muggelstämmig. Schließlich kamen sie in Hogwarts an  und Hand in Hand wurden sie zu den Booten geleitet. Jasper fiel auf, dass Cai sein erster richtiger Freund war, was in ihm ein Glücksgefühl ausbreitete, dass er zuvor nie so gefühlt hatte. Sie schwammen in den Booten zum Schloss und gingen in die Eingangshalle, wo sie noch einige Dinge erklärt bekamen. Jasper drückte kurz Cais Hand, es war schön etwas neues mit jemandem erleben zu können, dem man instinktiv vertrauen konnte.
Noch besser war es, als sie beide nach Ravenclaw eingeteilt wurden und nun den ganzen Tag miteinander verbringen konnte.

Es dauerte nicht lange, bis Jasper und Cai eine mentale Verbindung aufbauten. Jasper konnte Cais Gedanken jederzeit lesen und teilweise sogar über gewisse Entfernungen. Eine Verbindung, die sich im Laufe der Zeit noch verstärken sollte. Die beiden wussten alles übereinander. Während Jasper Cai von seiner schrecklichen Familie erzählte, erzählte der Junge ihm von einem Feuer und seinem Großvater. Zwar ließ Jasper die Details aus, von denen er sicher war, dass es Cai nur unnötig belasten würde aber das war besser so. So vergingen die Jahre, Jasper musste jedes mal in den Sommerferien wieder zurück zu seiner Familie nach Kilkenny, die ihn kein einziges Mal vom Zug abholte. Das ging so weiter, bis Jaspers und Cais drittes Schuljahr vorbei war. Inzwischen hatten die beiden sich auch mit dem Rest des Schlafsaals zusammengetan, zumindest vertrauten sie ihnen, denn sie redeten offen vor den anderen Jungs über ihre Probleme. Wahrscheinlich wussten diese schon viel mehr, als sie jemals wissen wollten. Zum Beispiel von der Sache mit dem Kuss. Cai hatte Jasper geküsst  aber wollte es nicht zugeben, behauptete stattdessen, dass Jasper ihn geküsst hätte. Diese Diskussion dauert noch bis heute an. 

Jedenfalls änderte sich Jaspers Leben schlagartig im Sommer 2020. Als seine Familie (ausnahmsweise mit ihm aber nur, weil sich Joseph sonst geweigert hätte) einen Roadtrip durch Irland machte. Zunächst war alles harmonisch doch dann fing Jasper einfach aus dem nichts an, von Hogwarts zu erzählen. Einfach, weil er die Genugtuung genoss. Joseph schien sich wirklich für die Erzählung zu interessieren also hörte Jasper auch nach der dritten Verwarnung seines Vaters nicht auf. Schließlich drehte dieser sich ruckartig zu seinem Sohn um und schrie ihn an, er solle den Mund halten. Dabei riss er aus Versehen das Lenkrad herum und schaffte es nicht mehr, die Kontrolle wiederzuerlangen. Das Auto flog aus der Kurve, überschlug sich mehrfach, bis es einen Abhang herab rutschte und unten völlig zerstört liegen blieb. Mitsamt Insassen und aus irgendeinem Grund war es Jasper, der nach einer Weile der Bewusstlosigkeit aufwachte. Aber jeder andere, der im Auto gesessen hatte, sollte seine Augen nie wieder öffnen. Jaden, Jean und Joseph Jackson hatten alle auf einmal ihr Leben verloren und das, weil Jasper nicht aufhören konnte zu reden. Als er benommen realisierte, wo er sich befand und was passiert war, schaffte er es, aus dem Wagen zu klettern und das Handy seines Bruders zu nehmen, da sein eigenes völlig zersplittert war. Wie durch ein Wunder schaffte er es, den Notruf zu wählen, die wenig später mit einem Rettungshubschrauber kamen und das Auto bargen. Während der Wartezeit zog Jasper den Leichnam seines Bruders aus dem Autowrack und legte ihn behutsam ins Gras. Einen Moment starrte er auf seine Hände. Das hier war seine Schuld und das würde er für immer bereuen. Dazu machte ihn die andauernde Stille in seinem Kopf geradezu wahnsinnig. Schließlich kam der Notarzt, doch auch sie konnten nichts weiter tun, als die Leichen zu bergen. Jasper wurde ins Krankenhaus gebracht, wo seine Gehirnerschütterung behandelt wurde und gleichzeitig bekam er psychologische Hilfe, der er sich aber verweigerte. Er wollte einfach nur wieder nach Hogwarts, das hier war nicht einmal die richtige Welt für ihn. 

It’s frustrating, frustrating, I can’t breathe. Frustrating, I can’t breathe, I can’t breathe. I’m regretting, regretting so many things I couldn’t do for you. I’m regretting it, I can’t breathe.

Er ging zur Beerdigung doch er verlor keine einzige Träne. Nach seinem Krankenhausaufenthalt wohnte er nun bei seinem Onkel und seiner Cousine, für die er sich aber nicht interessierte. Es waren minderwertige Muggel und damit seiner Aufmerksamkeit nicht würdig. Als er wieder nach Hogwarts kam, war er nicht mehr derselbe. Natürlich bemerkte Cai die Veränderung und Jasper berichtete ihm mit einer Emotionslosigkeit, die er von nun an immer haben würde sobald es um seine Familie ging, von dem Unfall. Cai versuchte ihn zu trösten und für ihn da zu sein und Jasper nahm es hin, Tatsache half es und durch Hogwarts ging es ihm sowieso besser. Dadurch verstärkte sich die Verbindung zwischen den beiden Jungen nur noch mehr. So lebte Jasper als plötzlicher Waise vor sich hin und ließ sich von Außenstehenden nicht einmal anmerken, dass etwas nicht stimmte.
Außerdem war Cai eine super Ablenkung, da er sich immer wieder aufs neue in Jungs und Mädchen verguckte und Jasper jedes Mal genauestens über die Person informiert wurde. Und damit natürlich auch der Rest des Schlafsaals. Aber als Cai aus den Weihnachtsferien zurück nach Hogwarts kam, Jasper war natürlich dort geblieben, wurden seine Geschichten anders. Er erzählte, beziehungsweise halb erzählte er und halb las Jasper seine Gedanken, von einem Jungen mit pinken Haaren, den er in der Winkelgasse getroffen hatte. Scheinbar war dieser Kerl von unbeschreiblicher Schönheit, Cais Ansicht nach und Jasper sah nur, was Cai sah. Jedenfalls gab es jetzt für Cai kein anderes Thema mehr. So schrieb er ihm auch in den darauffolgenden Sommerferien immer wieder Briefe. Den Jahrestag der Beerdigung hatte Jasper ignorieren wollen, doch sein Onkel hatte ihn zum Grab geschleppt, um Blumen abzulegen. Doch Jasper war nur körperlich anwesend und seine innere Kälte schien sogar bei seiner sonst so fröhlichen Cousine anzukommen, die ihn von da an immer misstrauisch beäugte.

Als sie (endlich) wieder nach Hogwarts kamen, hatte Cai seine Haare orange gefärbt, während Jasper als weißblonder mit blau-grau Stich durch die Gegend lief. Eigentlich hatte Jasper diese Haarfarbe seit dem Unfall aber er erzählte gern, dass er sie gefärbt hatte. Sie erfuhren in der großen Halle vom Tournament of the Four und wenige Tage später ging ein Gerücht im Schloss herum, dass sich ein pink haariger Gryffindor beworben hatte. Natürlich bewarb sich daraufhin auch Cai und Jasper musste jetzt dabei zusehen, wie sein bester Freund sich abmühte, um das Turnier gewinnen zu können, denn er wurde Champion, doch der pink haarige nicht. Ein paar Tage später spürte Jasper schon Cais Wut, als dieser die Treppe zum Ostturm hoch stapfte, je näher er kam, desto mehr konnte Jasper sehen. Anscheinend hatte er den pinken Typen wiedergetroffen. Und anscheinend war dieser zu weit gegangen. Etwas vergraben sah Jasper auch ein paar andere Dinge die geschehen waren aber die wurden von der Wut übertrumpft. Tatsache hatte Jasper Cai selten so wütend wie jetzt gesehen also hörte er sich das Drama an, als dieser schließlich im Schlafsaal angekommen war. Schließlich kuschelten die beiden etwas, diskutierten, wer wen geküsst hatte, was ihnen Gestöhne von ihren Mitbewohnern einbrachte und nachdem Jasper Walt etwas beleidigt hatte und Cai etwas abgekühlt war, beschlossen die beiden gemeinsam auf den Ball zu gehen, damit der pinke, der übrigens Walter hieß (wer nennt sein Kind Walter?!), eifersüchtig sein könnte. Zwar wusste weder Cai noch Jasper, ob Walter sich zu Cai hingezogen fühlte aber ein Versuch war es wert und Jasper hatte so ein Gefühl, dass das ganze noch sehr interessant werden würde. Die nächsten Tage half er Cai bei den Vorbereitungen und hörte sich wieder und wieder etwas über Walter an, den er offenbar wiedergetroffen hatte. Und Jaspers Verdacht verhärtete sich immer mehr aber insgeheim war er einfach froh, dass er sich um die Probleme von jemand anderem kümmern musste und sein eigenes Leben dadurch verdrängen konnte.

Um für Cai da zu sein, begleitete Jas ihn auch zu seinem nächsten Treffen mit Professor Mills, wo er versuchte, ihm Mut zu machen. Das ganze war sowieso sehr praktisch, da Jasper die Gedanken von Professor Mills studierte und dabei etwas herausfand, von dem er nicht sicher war, ob er es Cai erzählen sollte, daher behielt er es eher für sich. Im Grunde hörte er nicht zu sondern las das Treffen lang die Gedanken der beiden, wodurch er wohl etwas abwesend wirkte. Doch das änderte sich schnell, als Cai sich an einem Irrwicht versuchen sollte. Jasper hatte in der dritten Klasse zuletzt einen Irrwicht gesehen und wollte auf keinen Fall je wieder einen sehen, da ihm selbst bewusst war, dass der sich wohl verändert hatte. Und auf keinen Fall konnte er riskieren, dass Cai oder Professor Mills seinen Irrwicht zu Gesicht bekamen. So gern er Cai unterstützt hätte, versteckte er sich nur in einer Ecke und beobachtete aus sicherer Entfernung das lodernde Feuer, vor dem Cai solche Angst hatte. Offenbar hatte Jasper jetzt  Angst vor der Angst selbst doch er konnte das nicht verhindern. Als die Stunde vorbei war, gingen Jas und Cai gemeinsam zur Brücke, wo Jasper, selbst noch ziemlich von der Rolle, sein Bestes gab, Cai abzulenken und zu beruhigen. Letztendlich schaffte er dieses mit der Diskussion über den Kuss, den die beiden geteilt hatten. Da kam eine fremde Stimme aus dem nichts und Jasper realisierte neue Gedankengänge in seinem Kopf. Hugo Weasley, den Jasper schon identifizierte bevor er ihn sah, machte irgendwelche Extraaufgaben, was der weißblonde von vornerein  unsympathisch fand aber den Gedanken nach war der Kerl garnicht so schlecht und er kannte wohl Cai schon. Also redeten die drei etwas über die Kusssache, bis Jasper das Bedürfnis hatte mit seinem Können anzugeben und Hugo ein paar Dinge über ihn zu erzählen, die Jasper garnicht hatte wissen können. Cai meinte daraufhin, er sollte wohl besser Okklumentik lernen und Jasper versuchte ihn natürlich von dem Gedanken abzubringen. Okklumentik war das schlimmste, was sich Jasper vorstellen konnte. Ihm lagen die Gedanken der Anderen offen, so wusste er immer genau wem er vertrauen konnte und wem nicht doch wie sollte er mit jemandem umgehen, den er nicht lesen konnte? Das war für Jasper unvorstellbar. Schließlich wollte Cai ins Bett und Jasper folgte ihm in den Schlafsaal, wo sie beide schnell einschliefen. 

Jasper begleitete Cai die Tage weiterhin zu den Unterrichtsstunden mit Professor Mills. Nach ein paar Tagen kam dann der Weihnachtsball, auf den Jasper und Cai gemeinsam gingen. Der weißblonde trug, passend zu seinen Haaren, einen leuchtend weißen Anzug, so dass er ein wenig aus der Menge herausstach, da er einfach strahlte aber Cai schien das nicht zu stören. Die beiden gingen gemeinsam zur Halle und warteten kurz im Eingangsbereich, da Cai als Champion ja den Eröffnungstanz tanzen musste. Jas betrachtete kurz die anderen Champions und ihre Begleitungen abschätzend und kam zu dem Schluss, dass Cai und er zusammen am besten aussahen. Schließlich gingen sie rein und fingen an zu tanzen. Sofort suchte Jaspers Geist die Halle nach einer bestimmten Person ab, nicht für sich selbst, sondern für Cai. Und er wurde fündig. An der Wand lehnte der Gryffindor und als Jasper kurz dahin blickte, war er überrascht, denn seine Haare waren schwarz, statt pink. Er versuchte herauszufinden woran das lag und anscheinend war er in letzter Zeit schlecht drauf gewesen und hatte einfach keine Lust auf das pink mehr gehabt. Eigentlich wollte Jasper ihm ja eins auswischen doch als er Walts Stimmung erkannte, musste er da noch einmal drüber nachdenken. Er tanzte zunächst weiterhin mit Cai und erzählte ihm, dass Walt anwesend war und setzte dann doch seinen Plan in die Tat um, er zog Cai an sich und küsste ihn einfach. Ihm war ziemlich klar, dass er dafür wohl eine Ohrfeige kassieren würde aber das war es ihm Wert. Noch bevor Cai ihm eine klatschte, spürte er wie die Gedanken von Walter übersprudelten und grinsend nahm er die Ohrfeige hin. Zufrieden rieb er seine Wange und berichtete Cai, dass die Aktion erfolgreich gewesen war, der scheinbar nicht ganz verstand worum es ging. Er sah sich nun dafür noch häufiger auf der Suche nach den pinken Haaren um. Cai bewegte sich in Richtung Rand der Tanzfläche, während Jasper versuchte dagegen zu halten und die beiden diskutierten nun, ob sie quitt waren, oder ob Jasper Cai nun schon zweimal ungefragt geküsst hatte. Natürlich kamen sie zu keinem Ziel, wie sonst auch und begaben sich an das Buffet, wo Cai wissen wollte, warum Walt noch nicht zu ihm gekommen war, wenn er ihn denn gesehen hatte. Jasper erinnerte sich an Walts schlechte Laune und beschloss, den beiden etwas nachzuhelfen. Er hatte das Gefühl, das eventuell zu bereuen aber Cai war ihm wichtiger als er selbst. Er berichtete Cai ein paar Kleinigkeiten, die er über Walt rausgefunden hatte und versuchte dabei beiläufig fallen zu lassen, dass Walt bei Professor Mills war, damit das nicht mehr zwischen den beiden stehen würde.

Erst war Cai etwas von der Rolle und konnte nicht glauben, was er da hörte. Dann nahm er Jasper seine Erdnüsse weg und fragte ihn etwas lauter, was Jasper nur beruhigend zu klären versuchte, immerhin war es schon eine Weile her und Cai solle doch Gras darüber wachsen lassen. Der jedoch war garnicht der Meinung und sah sich suchend in der Halle um und Jasper entschuldigte Walts Verhalten bei Cai, indem er ihn als Idioten darstellte. Was seiner Meinung nach auch ziemlich genau so war. Und als Cau meinte, er wollte Walt weh tun, wie er ihm weh getan hatte, meinte Jasper nur sanft, dass er das garnicht wirklich wollte. Langsam wurde Cai unglücklich, weil er Walt sehen wollte und fragte Jas, ob dieser wohl kommen würde, wenn er anfängt zu weinen. Das wollte sich Jas aber wirklich nicht ansehen und meinte, dass der Abend noch lang sei und er doch etwas Saft trinken solle. Cai weigerte sich strikt, den Saft zu trinken, weil er nicht wie ein Kind wirken wollte und nahm sich Bowle. Bowle, von der Jasper wusste, dass sie mit Alkohol versehen worden war, weshalb er Cai schnell den Becher wegnehmen wollte aber der war zu schnell, kippte das Zeug runter und verzog das Gesicht. Der Alkohol machte Cai noch emotionaler und er murmelte einfach nur, dass er Walt sehen wollte, was Jasper wirklich nicht lange angucken konnte also meinte er, er solle nicht nach pinken Haaren suchen aber Cai hatte keine Lust mehr zu suchen und so deutete Jasper in die Richtung wo Walt stand und Cai setzte sich ohne ein weiteres Wort in Bewegung. Kurz beobachtete Jasper noch die beiden, die wirklich ganz niedlich zusammen waren, was er nie zugeben würde, gedacht zu haben und trank dann selber etwas Bowle, die er sich direkt über seinen Anzug kippte und um den wieder weiß zu kriegen, verschwand er sofort vom Ball und gab seinen Anzug den Hauselfen. Er hatte keine Lust mehr zu feiern, ging in den Schlafsaal und legte sich hin. Nachdenklich lag er da eine Weile, bis er noch bevor Cai zurück kam, einschlief.

Die Weihnachtsferien standen an und es wurde Zeit für Jasper, wieder zurück nach Kilkenny zu fahren. Er wusste, er wollte dort auf gar keinen Fall hin doch blieb ihm nichts andere übrig und so setzte er sich in den Zug nach Irland. Während der Fahrt dachte er darüber nach, ob er in diesem Zug wohl je wieder sitzen würde, vielleicht ging sein Plan auf und es würde nichts mehr geben wo er hinfahren könnte. Beim dem Gedanken musste er sofort lächeln und entspannte sich für den Rest der Fahrt. Nicht mehr lange und er würde tun und lassen können was er wollte. Wenn er erstmal diese blöde Spur loswurde würde ihn so schnell nichts mehr aufhalten können. 'Noch ein Jahr, Jasper', sagte er in Gedanken zu sich selbst. 'Noch ein Jahr und niemand wird sich dir in den Weg stellen'. Spät am Abend kam er in Kilkenny an, wurde am Bahnhof abgeholt und fuhr schweigend mit seinem Onkel zu dessen Haus. Dort angekommen ging er auf den Dachboden, der nun als sein Zimmer genutzt wurde und stellte seinen Koffer ab. Er hatte nicht vor, seine Cousine zu begrüßen oder was zu essen, er legte sich aufs Bett, starrte die Decke an und hoffte Weihnachten würde schneller kommen. Aus seinem Koffer nahm er nur die nötigsten Dinge, es machte keinen Sinn diesen auszupacken, denn er würde schnell sein müssen wenn es so weit war. Ein bisschen nervte ihn seine unsichere Planung, es war nicht sicher, dass es funktionieren würde. Dürfte er Magie einsetzen wäre das kein Problem aber so? War es im wahrsten Sinne des Wortes ein Spiel mit dem Feuer. Aber irgendwie gefiel ihm das auch so. 

Schließlich kam Heiligabend. Jared und Jolene hatten den Baum geschmückt und Geschenke drunter gelegt, sogar Jasper hatte sich mal aus seinem Dachbodenversteck bewegt und saß auf dem Sofa, betrachtete die Kerzen im Baum. Seine Familie sah es als Tradition, den Baum mit echten Kerzen zu schmücken, die angezündet wurden sobald es die Geschenke gab. Das war Jaspers Glück, sonst wüsste er nicht, wie er das erklären sollte. Jolene und Jared waren in der Kirche beim Gottesdienst, etwas, woran Jasper absolut kein Interesse hatte. Eine Stunde später kamen die beiden zurück und fanden Jasper schlafend auf dem Sofa vor. Jared wollte ihn nicht stören und zündete schonmal die Kerzen an, bevor er Jolene rein holte. Auf die Gelegenheit hatte Jasper gewartet. Er stand auf, kippte eine der Kerzen so, dass der Baum definitiv Feuer fangen würde und legte sich zurück aufs Sofa, als wäre nichts gewesen. Sie packten Geschenke aus und dann passierte es. Innerhalb von Sekunden brannte der Baum lichterloh und entzündete das Geschenkpapier um sich herum. Jared schnappte Jolene und rannte raus, Jasper hinterher. Niemand konnte schnell genug reagieren, als sie draußen waren brannte das gesamte Untergeschoss. Jasper versuchte wirklich sich ein Lächeln zu verkneifen als er zusah, wie das Haus auf seine Grundmauern niederbrannte, schaffte es aber einen Moment lang nicht und in dem Moment sah seine Cousine ihn komplett verstört an. Er las ihre Gedanken und merkte, dass sie ihn durchschaut hatte. Das Mädchen war eben nicht komplett dumm, nur weil sie ein Muggel war. Jasper dachte sich nichts dabei und spielte gekonnt das Opfer, als Feuerwehr und Polizei eintrafen. Mitten in der Nacht wurde die Familie zum letzten Onkel geschickt, dem Junggesellen Jacob, der eindeutig nicht mit Besuch gerechnet hatte. Die Party war im vollen Gange und während Jared und Jolene sich traurig verzogen, feierte Jasper einfach mit. 

Auf dieser Party erlebte Jasper auch sein erstes Mal mit Miah, einem Mädchen, das ihn nicht weiter interessierte und zufrieden war er mit ihren Fähigkeiten auch nicht also ging er sofort danach. Er spazierte noch eine Weile durch die Straßen von Kilkenny bis er schließlich zurückging und einschlief. Die Zeit bis der Zug zurück nach Hogwarts fuhr verging gähnend langsam aber Jasper überstand es irgendwie, versuchte einfach nur jedem aus dem Weg zu gehen. Schließlich fuhr der Zug und Jas freute sich schon auf Hogwarts und Cai und seine Traumwelt, in der er der Realität so gut entflüchten konnte. 

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 28.07.2019 07:08.

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