Ophelia Lilith Rosier

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Ophelia

28, Weiblich

Reinblut. Animagus. ehemalig Slytherin. Todesser. Vergeben.

Beiträge: 42

Ophelia Lilith Rosier

von Ophelia am 02.12.2018 16:44

Allgemeine Informationen                                                                                                                                                                                                                                
Name: Ophelia Lilith Rosier               
Vorname: Ophelia       
Namensbedeutung: Ophelia - Nutzen, Vorteil, Gewinn; Lilith - die Nächtlich
Spitzname:
Geburtsdatum: 13.10.2003
Geburtsort: Little Hangleton
Wohnort: Little Hangleton, Hogwarts
-
Charakter: Eiskalter Engel
Stärken: Selbstbewusstsein, Durchsetzungsvermögen, Berechnend, ihr Aussehen
Schwächen: ihre Stärken können auch ihre Schwächen sein
Aussehen: klein, zierlich, blonde kurze Locken, stets einen harten, kalten Gesichtsaudruck
Besonderes Merkmal: ihre wilden Locken

Ophelia2.jpg

Magische Informationen

Blutstatus: Reinblut

Wesen: Hexe
Fähigkeit: Animagus (Fledermaus)
Engagement: böse gesinnt
Zauberstab:
Patronus:
Irrwicht: sie, ohne ihren Status, ohne Magie, ohrer Krafte umd Zauberstabes beraubt, und Cosmea, sie aich von ihr abwendet
Spiegel Nerhegeb:
Amortentia:

Schule & Beruf                                                      

Schule: Hogwarts
Haus: Slytherin
Klasse/Abschluss: Abgebrochen
Position:
Quidditch:
-
Traumberuf:
Ausbildung:
ehemalige Berufe:
derzeitiger Beruf:  Richterin

Familie

 Mutter: Aurelia
Vater: Loyd
Geschwister: Ziehschwester Cosmea
Kinder:
Tante:
Onkel:
Cousine:
Cousin:
Nichte:
Neffe:
Großeltern:

Freundschaft & Feindschaft

Findet (in gewisser weiße) sympathisch: Nathaniel, Calypso, Caro, Lucy

Freunde: Lucy
Beste Freunde:

Beste Freundin: Lucy

Engste Vertraute: Cosmea

Gewisse Abneigung: Scorpius

Misstraut: Jackie, Jessica

Hassfreundschaft: Nathaniel
Feinde:
Erzfeind:

Getötet: Caro

Erster Mord: Glöckchen (Caro Meyer)

Liebesleben

Sexualität: Bisexuell

Fühlt sich hingezogen zu:

Ist verliebt:
War verliebt:
Küssen: unter anderem Nathaniel und Calypso, Lucy, Katleya, Caro, Tom, Jackie, Pandora, Morelia, Gabriel, Charly, Jessica, Alastair, Dimitrij

Techtelmechtel: unter anderem Nathaniel und Calypso, Tom, Jackie, Katleya (kann man so halb zählen), Morelia, Gabriel, Charly, Jessica, Alastair, Dimitrij
Freund/In:
Exfreund/In: Jackie
Verlobter:
Travie


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Biografie

Ophelia Lilith Rosier wurde am 13.10.2003 geboren und wuchs, aufgezogen von ihren Reinblütigen und Altmodischen Eltern in Little Hangelton auf. Da sie zu der Familie Rosier, zugehörig zu den Unantastbaren 28, gehört, welche immernoch, selbst nach dem Fall des dunklen Lords, dessen Idelogie verfolgt wurde sie mit den Ansichten der Todesser erzogen. Das Blut entscheidet, ob ein Mensch bzw. Magier es wert ist, die Zauberei zu erlernen und wie wichtig er für die Gesellschaft ist. Im Alter von zwei Jahren Namen ihre Eltern einen Reinblütigen Waisenjungen, Horatio, dessen Eltern auch dem dunklen Lord gefolgt wären bei sich auf. Ophelia verstand sich von Anfang an sehr gut mit ihrem Ziehbruder, der für sie ihr engster und einziger Vertrauter wurde.
Die schwersten Jahre ihres Lebens, begannen, als ihr Ziehbruder, da er älter war, ohne sie nach Hogwarts musste. Nachdem sie sich ihr Leben lang jeden Tag sahen wurden sie nun für längere Zeit getrennt, was bei Ophelia auch zu ihren Bindungsproblemen geführt hat. Trotzdem schrieben sie sich sehr häufig und teilten weiterhin alles miteinander.
Doch auch diese Zeit ging vorrüber, als Ophelia ihrem Ziehbruder nach Hogwarts und ins Hause Slytherin folgte. Hier übernahm sie von Anfang an, mit ihrer Selbstbewussten, bestimmenden Art, eine führende Rolle und suchte sich, keine Freunde, aber Gefolge, welchen sie zwar nicht vertraute, aber zur Unterhaltung taugten. Stehts ist sie auf der Suche, nach Reinblütigen Hexen und Zauberer, die etwas Böses in sich tragen.
Aufgrund der Bindunsprobleme ging sie nie eine feste Beziehung ein, hielt es auch nicht für nötig. Stattdessen vertrieb sie sich die Zeit mit abwechselnden kurzfristigen oder längerfristigen Bekanntschaften, ob diese männlich oder weiblich waren spielten dabei keine Rolle. Wichtig, entscheidend war nur, dass sie in ihnen ein Potential, etwas Böses, sah, was sie vorantreiben und für sich nutzen konnte.
Die Schulaufgaben und die ersten 4 Jahre in Hogwarts überstand sie sehr gut, da sie zwar nicht von der Fleißigsten, dafür aber auch nicht von der Dümmsten Sorte ist. Stets war sie darauf bedacht, niemanden zu Nah an sich ranzulassen, ihr einziger wahrer vertrauter blieb ihr Ziehbruder Horatio. Doch in dem nächsten Schuljahr, dem 5. sollte sich einiges ändern. Ihr Bruder beendete ihm Jahr davor seine Ausbildung und ließ sie somit alleine in Hogwarts zurück, ohne Vertrauten.

In den Sommerferien, vor dem 5. ging Ophelia in Little Hangleton in den Pub um etwas zu trinken. Da dort leider alle Tische besetzt waren, setzte sie sich zu einem jungen Mädchen an den Tisch, welches Tee trank und in eine Klatschzeitschrift vertieft war, Rosalie Pucey. Ophelia wusste, dass dieses Mädchen ein Reinblut war, weswegen sie zumindest ein paar Worte mit ihr wechselte. Doch schnell merkte Ophelia, dass Rosalie, die heutzutage gängigen Einstellungen, was den Blutstatus angeht, hat und hatte somit schnell wieder ihren typischen spöttischen Tonfall. So langweilte sie sich schnell wieder und verließ den Laden.
Als sie am Tag darauf in Godrick Hollow unterwegs war stieß sie hier auf den, ebenfalls Reinblütigen, Nathaniel Collins, welcher ein Jahr über ihr in Hogwarts, ebenfalls im Hause Slytherin, war. Sie kannte seinen Ruf als Aufreißer und hatte ihn auch schon öfter gesehen und beobachtet. Sie ist zu dem Entschluss gekommen, dass Nathaniel potential haben könnte, das Böse, dass sie sucht und entschied sich, sich mit ihm zu unterhalten. Da er weder hässlich noch uncharmant und Ophelia recht lockere Moralvorstellungen hatte, begleitete sie Nathaniel mit nach Hause, wo eins zum anderen und in Bett, oder vielmehr auf die Couch führte. Dabei nutze sie die Gelegenheit, als Nathaniel kurz das Wohnzimmer verließ, um sich umzusehen, und etwas über ihn herauszufinden, z.B. dass seine Eltern verstorben waren. Nachdem sie beide ihren Spaß gehabt hatten, ging sie zu sich nach Hause.
Ein paar Tage später, sie war auf dem Marktplatz unterwegs, stieß sie auf eine kleine Gruppe von Schülern aus Hogwarts, die sie sich ansehen wollte. Zu ihrem Missmut handelte es sich dabei um, ihrer Ansicht nach, langweilige Hufflepuffs und Griffondors. Ein Mädchen erregte jedoch ihre Aufmerksamkeit. Die junge Griffindor, sonderte sich von der Gruppe ab und zeigte sichtbare Angst vor Ophelia, was ihr sehr gefiel. Doch aufgrund der Einmischungen der Anderen in der Gruppe, konnte sie das ganze nicht wirklich genießen und beschloss, sich dem Mädchen ein anderes Mal anzunehmen, wenn sie dieses allein auffinden würde. So beschloss Ophelia lieber an den See zu gehen.
So schlenderte sie den Weg entlang, zum Steg. Wo sie auf ein Mädchen stieß. Sie setzte sich zu ihr und stellte fest, dass es ein hübsches Mädchen war und so begannen sie sich zu unterhalten. Dabei flirtete Ophelia recht offensichtlich mit dem Mädchen, welches sich als Calypso vorstellte. Dann beschlossen die beiden Baden zu gehen. Da Ophelia, im Gegensatz zu Calypso keine Badesachen anhatte, stieg sie einfach in Unterwäsche in das Nass. Hier kamen sich Ophelia und Calypso näher und küssten sich schließlich. Daraufhin zog Calypso Ophelia in eine Bucht, wo die beiden sich noch näherkamen. Anschließen unterhielten sie sich, und gingen dann getrennte Wege.
Am nächsten Tag genoss Ophelia das schöne Wetter auf einer Lichtung, wo sie wieder auf Nathaniel stieß, was nach einer kurzen Unterhaltung wieder in einer kleineren Knutscherei endete. Jedoch musste Nathaniel gehen, bevor es zu mehr führte und Ophelia blieb wieder alleine auf der Lichtung zurück. Dort fand sie dann Calypso. Die beiden kamen schnell ins Gespräch und Ophelia war erstaunt, wie gut sie sich mit dem Mädchen verstand. Besonders gefiel ihr, ein gewisser dunkler, düsterer, böser Ausdruck in Calypsos Augen, welcher vor allem zum Vorschein kam, wenn sie sich küssten, sich näherkamen. Um zu sehen, bei was Calypso so mitmachte, ging Ophelia mit ihr nach Little Hangelton in den Pub, wo Calypso zwei Flaschen Rum für sie stahl. Mit diesen machten sie sich dann auf den Weg zurück in den Wald. Dort genossen sie die Ruh und den Alkohol. Wieder kamen sie sich wieder näher.
Ein paar Tage später, Ophelia hielt sich wieder im Pub auf, stieß sie wieder auf Nathaniel, und wie es nicht anders kommen konnte, gingen sie wieder zu Nathaniel nach Hause und hatten dort ihren Spaß. Auch bei ihm wollte sie wissen, ob sich eine dunkle Seite in seinem Inneren verbarg. So zeigte er ihr, zu ihrem Vergnügen, seinen Waffenschrank. Dies nahm sie als Zeichen auf, dass sie ihre Zeit nicht verschwendete. Heimlich versteckte sie bei dieser Gelegenheit einen der hübschen Dolche in ihrem Mantel und verschwand. Am gleichen Abend, sie war auf dem Markplatz unterwegs, traf Ophelia auf eine ihrer Mitschülerinnen. Jessica. Schnell stellte Ophelia fest, dass das Hufflepuff Mädchen zwar nur Halbblütig, trotzdem aber sehr nervig war. Nach einer, man kann es Meinungsverschiedenheit nennen, reichte es Ophelia und zog Nathaniels Dolch. Zu Jessicas Glück und dem Eingreifen, des dazu gekommenen Nathaniel, kam Jessica mit dem Schrecken, sowie einer kleinen Schnittwunde im Gesicht und einer größeren am Arm davon.
Wütend, dass Nathaniel sie gestört und ihr den Dolch abgenommen hatte, machte sie sich auf den Weg zum See, wo sie wieder auf Calypso stieß. Sofort verbesserte sich ihre Laune, da sie in Calypso, zum ersten Mal, neben ihrer Ziehschwester glaube jemanden gefunden zu haben, dem sie vertrauen könne. Diesmal unterhielt sie sich wirklich mit Calypso, wollte mehr über sie herausfinden. Neben ihrer Abstammung, ihrer Herkunft, fand Ophelia auch raus, dass Calypso einmal etwas mit Nathaniel gehabt hatte, worüber Calypso allerdings gar nicht sprechen wollte.
Zu Ophelias Leidwesen, musste Calypso jedoch bald gehen. So blieb sie allein, mit einer inzwischen halb leeren Flasche Whiskey am Steg zurück, wo sie am nächsten Morgen von Nathaniel geweckt wurde. Die beiden unterhielten und flirteten miteinander. Dabei machte Nathaniel mehrfach klar, dass er jedes Mädchen jederzeit haben könnte, aber niemals auf etwas Festes aus sei. So erklärte ihm Ophelia, zu Nathaniels Trauer, dass sie ihm sehr wohl wiederstehen könnte. Nathaniel, Aufreißer wie er ist, nahm diese Herausforderung natürlich an und ließ Ophelia erst einmal alleine am See zurück.


Dann sind, endlich, leider, die Sommerferien vorbei und es geht wieder nach Hogwarts. Also ab nach Kings Cross, vorbei an den ganzen nervigen Muggeln und in den sicheren Bereich, Gleich 9 ¾. Dort angekommen, entdeckt sie ihre Hausgenossen Katleya doch wirklich warm werden die beiden nicht wirklich. So sitzen die beiden einfach auf ihren Koffern, als sich dann Calypso zu ihnen gesellt und die Stimmung sich etwas lockert. Nach und nach trudeln immer mehr Schüler auf dem Bahnsteig ein, man grüßt sich und nickt den Bekannten zu. Als nach einiger Zeit der Zug kommt, sucht sich Ophelia zusammen mit Calypso ein Abteil, wo sie in Ruhe etwas reden können. Ophelia erfährt zu ihrer Freude wieder mehr über Calypso, doch, verständlicher Weise, möchte diese, dass Ophelia sich ihr auch etwas öffnet, vor allem, da ihr anzumerken ist, dass sie bedenken hat, dass Schuljahr, ohne ihre Vertraute ihre Ziehschwester Cosmea zu begehen. Doch Calypso schafft es, sie zu überzeugen, dass sie bei ihr sicher ist und so vertraut sich Ophelia Calypso an und fühlt sich sogar gut dabei. Trotzdem ist es erst ein Anfang, sich jemand anderem zu öffnen. Letztendlich kommen die beiden in Hogwarts an, bevor sie aussteigen küsst Calypso sie noch einmal sanft, was Ophelia wirklich Mut macht, dass das Jahr doch nicht so schlimm wird, wie befürchtet.
In der großen Halle, zur Begrüßung des neuen Schuljahres, hat Ophelia nicht wirklich Lust, was ihrem Gesichtsausdruck deutlich anzumerken ist. Am Slytherin-Tisch nickt sie ein paar bekannten Gesichtern zu und hört sonst eher unbeteiligt den Reden. Ab und zu kann sie sich einen Blick zu Calypso nicht verkneifen, besonders, als deren Name als Vertrauensschülerin für Hufflepuff aufgerufen wird. Nur zwei Momente, können ihr ein, eher spöttisches lächeln aufs Gesicht treiben. Zum einen, als Nathaniel als Vertrauensschüler für Slytherin aufgerufen wird. Sie kann sich schon vorstellen, was er sich aus dieser Position erhofft. Zum anderen, als nach dem Essen Calypso auf Nathaniel zugeht und ihm sagt, dass die beiden Reden müssten. Nathaniel, welcher selbst keine Ahnung hat, worum es geht, bleibt verwirrt zurück, nachdem Calypso die Halle verlassen hat. Währenddessen amüsiert Ophelia sich über diese Entwicklung hervorragend und ist schon sehr gespannt, wie es weiter gehen wird.
Da allerdings in der großen Halle nicht mehr viel zu erwarten ist, verlässt Ophelia diese um sich etwas Ruhe am See zu gönnen.

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Nachdem Ophelia ein bisschen die Ruhe am See genossen hat, wollte sie zurück in den Schlafsaal, denn es war schon etwas spät geworden. Als sie durch die Gänge geht, hört sie Musik, und stößt dann auf Calypso, welche im versteckten Zimmer singenden am Klavier sitzt. Die beiden machen es sich in dem Zimmer gemütlich und in Ophelia steigt wieder dieses ungewohnte Gefühl der Sicherheit auf. Sie hat einfach das Gefühl, dass sie Calypso vertrauen kann. Sie unterhalten sich über Calypsos „Auflagen" ihrer Brüder, was Sex und Beziehung angeht, während Ophelia es nicht so recht schafft ihre Finger von Calypso zu lassen. Diese macht ihr aber klar, dass sie nicht recht in Stimmung ist, da sie sich innerlich auf eine Konfrontation mit Nathaniel einstellt. So bleibt es beim Reden, und selbst Ophelia schafft es, wenn auch mit großer Überwindung und nur für einen kleinen Moment sich zu öffnen. Doch irgendwann wird es spät und am nächsten Tag ist Schule, also schleichen sie getrennte Wege in ihren Schlafsaal.
Die nächsten zwei Tage verlaufen recht langweilig. Ein paar Unterrichtsstunden, ein paar Hausaufgaben, ein paar nervige Mitschüler.
So entschließt sich Ophelia mal wieder an den See runterzugehen um etwas Ruhe zu genießen, wo sie allerdings auf Nathaniel und Lucy trifft, welche anscheinend mit Verwandlung zu experimentieren scheint. Dem zierlichen Griffindormädchen verhält sich Ophelia, wie für sie üblich kalt und spöttisch, während sie versucht aus Nathaniel Informationen über sein Gespräch mit Calypso rauszufinden. Aber mehr, als das Calypso Nathaniel eine runter gehauen hat, bekommt sie nicht. Sie nimmt sich vor, dass auf jeden Fall zu ändern. Nathaniel und sie albern noch ein bisschen auf ihre Recht spezielle weise rum, was Lucy irgendwie zu verwirren scheint, dann macht sie sich, da noch ein paar Aufsätze warten, zurück zum Schloss.
Später an dem Tag startet sie noch einen versuch Ruhe am Wasser zu bekommen, stößt diesmal bereits auf der Wiese auf Katleya und Caro. Somit ist ihre Laune gleich wieder im Keller, was die beiden, vor allem Katleya deutlich zu spüren bekommen. Als dann jedoch Katleya, offenbar auch mit nicht gerade so strahlender Laune wie Caro anfängt, sie zu beleidigen und einfach nicht aufhören will, platzt Ophelia der Kragen. Sie zieht einen Dolch, welchen sie immernoch von Nathaniel „geborgt" hat und drückt ihn Katleya fest ans Schlüsselbein, bis, zu ihrer Freude, Blut austritt. Caro versucht, indem sie jetzt ihrerseits Ophelia bedroht die Situation zu deeskalieren, aber da Katleya immer weiter provoziert, lässt sie es dann doch sein und Ophelia verstärkt den Druck um die Wunde noch tiefer zu machen. Die Situation wird jäh unterbrochen, als Scorpius die Wiese betritt und die Situation beendet wird, indem Caro sich nun doch dazu entschließt Ophelia den Dolch aus der Hand zaubert. Der Junge ist sehr wütend, anscheinend allerdings auf Ophelia, was sie natürlich sehr wütend macht, da er ihr die ganze Schuld an der Situation gibt und Katleya sehr in Schutz nimmt. Um nicht doch noch wen umzubringen, aber immernoch sehr wütend verlässt Ophelia die Wiese.

Am nächsten Tag dann doch lieber einen anderen Ort wählen, da man am See ja irgendwie immer auf irgendwen trifft. Eine sehr schlechte Laune haben und so Richtung verbotenen Wald stampfen und dort am Rand auf und ab laufen und laut vor sich hin schimpfen. Sie Scorpiuss Verhalten immer noch sehr ärgern, da sie keineswegs irgendeine Schuld bei sich sieht wegen dem, was am Tag davor passiert ist. Dann ein lautes Geräusch hören und sich umdrehen, dort Caro sieht, die anscheinend auch keine wirklich gute Laune hat und ihren Kopf gegen einen Baum schlägt. Zuerst ist sie dem Mädchen noch recht skeptisch und auch eher kalt und spöttisch gegenüber, findet aber mit der Zeit, dass diese zumindest nicht total nervig ist, wie die meisten anderen, zudem zumindest ein Halblut und wenigstens ein Slytherin.

So mehren sich die Begegnungen der beiden, und zwar legt Ophelia ihren Spott nicht ab und öffnet sich auch kein bisschen, aber sie hat zumindest nicht das Bedürfnis, dass Mädchen sofort umzubringen und hilft ihr schließlich sogar bei ein paar Zauberübungen. Obwohl sie die Dauer gute Laune von Caro auf die Nerven geht, sieht sie ab und zu eine Seite an dem Mädchen, was ihr Hoffnung gibt, dass diese auch anders kann.

Nachdem Caro gegangen ist noch etwas Sitzen bleiben und nachdenken. Innerlich noch sehr wütend ist, diesmal allerdings auf ihre Dummheit, sich Calypso geöffnet zu haben. Sie hatte sie seit der Begegnung in dem Zimmer mit dem Flügel nicht mehr gesehen, und hatte das Gefühl, dass es falsch war ihr zu vertrauen und überhaupt etwas über sich zu sagen. Aber das konnte sie nun leider nicht mehr ändern, so nahm sie sich nur noch mehr vor, niemanden jemals wieder zu vertrauen, denn ihre Vermutung, dass man sowieso nur hintergangen wird fühle sich durch diese Erfahrung nur noch mehr gestärkt.
Wie sie da so saß und schimpfte, kam Katleya an den Wald Rand. Die stimmung zwischen den beiden, war aufgrund des vorgefallenen angespannt. Im Vergleich zu Katleya reizte und provozierte Ophelia ihr gegenüber immer wieder und versuchte sie sogar dazu zu bewegen mit ihr in den verbotenen Wald zu gehen. Katleya allerdings verhielt sich, zu Ophelias erstaunen, recht freundlich und normal, und sie beschloss mal zu sehen, wie sie das nutzen konnte.
Es kam in den nächsten Tagen immer wieder zu Begegnungen zwischen den beiden, die immer weniger Feindselig wurden und Ophelia Katleya dazu brachte über Intime Dinge zu sprechen, was ihr immer mehr vergnügen bereitete. Die Stimmung zwischen den beiden war etwas seltsam, da es manchmal freundliche Unterhaltungen waren, unterbrochen von bissigerem Verhalten von Opelias Seite, und ab und zu gar ein... flirten?
Nathaniel sah sie in der Zeit recht wenig, traf ihn, wenn dann mit schlechter Laune an und hatte, anscheinend von Calypso, eine auf die Nase bekommen.

Als sie an einem Abend von ihrem Spaziergang zurückkam stolperte sie am Innenhof über die zierliche Lucy, welche trotz ihres ersten eher unangenehmen treffen freundlich zu Ophelia war. Da diese ausnahmsweise gute Laune hatte unterhielt sie sich mit dem, wie sie sagen musste, hübschen Mädchen, welche sich schnell öffnete und Ophelia ihre Geschichte erzählte. Sie kamen auch auf die Themen Todesser, Gefolgsleute und mehr zu sprechen, was Ophelia sehr interessierte und begeisterte. Nach einiger Zeit fing Ophelia, ganz ihrer Manier, mit Lucy an zu flirten, welche sehr zurückhaltend war und sehr abweisend und unsicher auf Komplimente reagierte, was Ophelia sehr amüsierte und sie nur anstachelte weiter zu machen. Lucy wurde noch interessanter, als sie zeigte, dass sie auch anders kann und wütend wurde als sie das Gefühl bekam, Ophelia würde sie auslachen. Sie lockte das Mädchen immer mehr aus der Reserve und fand sie sogar letztendlich ganz nett, vor allem ihre Unschuldige Art und ihre Verlegenheit hatte es ihr angetan. So endete es schließlich damit, dass die beiden sich küssten, und ganz entgegen Ophelias Art nahm sie Rücksicht auf Lucy, ihr das Gefühl geben sicher zu sein, bis sie, als es schon ziemlich spät war sich auf den Weg in ihre jeweiligen Schlafsäle machten.
Am nächste Tag nach dem Unterricht versuchte Ophelia nochmal ihre Ruhe am See zu finden. Dies klappte auch einige Zeit, bis Katleya auftauchte, sich einfach bis auf die Unterwäsche auszog und ins Wasser stieg. Erstaunt schaute Opehlia ihr nach und folgte ihr dann einfach. Die beiden Unterhielten sich während dem schwimmen und setzten sich dann an den Rand. Das Thema kam auch wieder auf den Konflikt zwischen den beiden zu sprechen und Katleyas Uneinsicht, was für Ophelia schon fast wie ein Todeswunsch wirkte. So unterhielten sich die Beiden über dieses Thema und Katleya wirkte sehr deprimiert. Trotzdem kam wieder ein flirtcharakter dazu, und Ophelia erinnerte Katleya, dass diese meinte, dass sie mal eine Frau küssen wollte. Innerlich haderte Ophelia allerdings einen Moment mit sich, ob sie das wirklich tun sollte, in Gedanken bei Lucy. Sie mochte das Mädchen und für eine Sekunde kam es ihr vor, als würde sie sie betrügen. Doch diesen Gedanken schüttelte sie schnell ab und erinnerte sich an die Wut und die Enttäuschung, als sie Calypso vertraut hatte. So entschloss sie sich lieber es so zu belassen wie immer und schlug Katleya vor ihr doch einfach behilflich zu sein, diese erlaubte ihr im Gegenzug, dass Ophelia mit ihr ihre Spielchen spielen dürfte. Also kam es dazu, dass die beiden sich küssten, Ophelia merkte sofort, dass Katleya sehr verunsichert war und verwirrt. Diese meinte, sie könne das ganze nicht ganz verstehen und einordnen und ergriff dann verwirrt die Flucht.
Ophelia blieb gut gelaunt zurück, sie hatte alles bekommen was sie wollte und war sich sicher, dass sie mit Katleya noch so einiges anfangen kann. In welcher Hinsicht dann auch immer.

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Am nächsten Tag, Ophelia hatte sich gerade mit einem Brief von Cosmea an den Waldrand zurückgezogen, als Calypso, die sie seit längerem nicht mehr gesehen hatte auf sie zugeht. Doch Ophelia war sauer auf sich, da sie Calypso was von sich erzählt, sich etwas geöffnet und Calypso dann nicht mehr gesehen hatte, und so stieß sie eher von sich weg und war zu ihr typisch unfreundlich und kalt woraufhin Calypso lieber wieder ging und sie allein mit dem Brief zurückließ.

Dann schlenderte sie zum See weiter und trad dort auf Nathaniel. Wieder einmal nutzte sie die Möglichkeit, um herauszufinden ob inzwischen immer noch etwas zwischen ihm und Calypso lief, da sie das einfach interessierte. Während der Unterhaltung fielen beide in alte Muster und mit flirteten einander, obwohl Ophelia Nathaniel darauf aufmerksam machte, dass sie ihn doch nicht mehr ranlassen wollte, machte dieser weiter und Ophelia genoss es einfach, sich keine Gedanken machen zu müssen, reden zu müssen, sondern sich einfach hinzugeben und sich bei Nathaniel dann doch geborgen zu fühlen.
Während Nathaniel dann seine Klamotten zusammen packte und zum Schloss ging blieb Ophelia noch etwas ihre Unterwäsche liegen, da sie sonst keine ihrer anderen Anziehsachen im dunklen fand und ich auch nicht wollte. So wurde sie dann von Katleya überrascht, die beiden unterhielten sich zunächst über Kalteyas Unfähigkeit einzuschätzen, ob sie das Küssen mit Ophelia mochte oder nicht, was dazu führte, dass Ophelia Katleya neckte und ärgerte und sie wieder dazu brachte es auszuprobieren. Sie brachte das Mädchen dazu sich ihr zu öffnen und mit ihr zureden, was sie sehr freute. So fand sie heraus, dass eines von Katleyas Problemen war, dass ihr Eltern sich immer sehr negativ über gleichgeschlechtliche Beziehungen ausgesprochen hatten. Letztendlich trieb es Ophelia dann doch zu weit und Katleya trat die Flucht zurück ins Schloss an. Nachdem sie sich angezogen hatte und auch loswollte kam ihr noch ein anderes Mädchen, Freya entgegen und Ophelia merkte sofort, dass es nicht gut ausgehen würde, falls sie bliebt.
Wieder angezogen und komplett ausgehungert machte Ophelia sich auf den Weg in die Küche, wo sie auf Calypso traf. Nach dem sie durch die Zusammentreffen mit Nathaniel und Katleya nun wieder bessere Laune hatte, verhielt sie sich auch Calypso gegenüber wieder freundlicher, welche ihr das ruppige Verhalten nicht übelnahm. So teilten sie sich Calypsos Waffeln und kam sich auch wieder näher, bis sie, eher unangebracht etwas in der Küche rummachten.

Am nächsten Tag, Ophelia hoffte auf ein ruhiges Fleckchen am Astronomieturm zum Lesen, traf sie dort anstatt auf Ruhe auf Nathaniel und Caro, welche gerade über ihre „Ehe" oder besser gesagt, Caros Erbanspruch alberten. So erhob Ophelia auch gleich Anspruch auf das Erbe von beiden, natürlich nur, damit diese sich nicht weiter streiten oder misstrauen mussten. Nathaniel fand das ganze anscheinend nicht so lustig und verzog sich wieder, so dass Caro und Ophelia zu zweit zurückblieben. Die beiden versuchten nun die Gegenüber etwas besser einzuschätzen und die Stimmung, war nicht die beste, könnte aber auch schlechter sein. So lehnten sie am Geländer, bis sich die kleine Lucy zu ihnen gesellte, die hier oben ihre Höhenangst zu bekämpfen. Ophelia nutze die Möglichkeit, um die Kleine zu necken und Caro verzog sich irgendwann. Ophelia flirtete weiter mit Lucy, half ihr sogar ein bisschen wie sie gegen ihre Höhenangst ankommen könnte und damit auch fliegen in ihrer Animagusgestalt. Die beiden nährten sich wieder an, wobei Ophelia wieder eindeutig die Führung übernahm und Lucy sich eher zurückhielt. Jedoch löste diese sich irgendwann und meint dann zu Ophelia, dass sie das lieber nicht zu oft tun sollte. Ophelia amüsierte sich sehr darüber und war sicher, dass sie Lucy trotzdem noch überzeugen würde. Doch nicht heute, denn diese zog sich in den Aufenthaltsraum zurück und Ophelia hatte endlich Zeit in ihrem Buch zu lesen.
Doch die Ruhe hielt nicht lange, denn Katleya stürmte völlig aufgelöst auf den Turm, welche ihr nach einigen Versuchen deutlich zu sprechen, erzählte, dass sie Streit mit ihrem besten Freund Scorpius hatte. Soweit Ophelia verstand, standen die beiden aufeinander, hatten sich angenähert, allerdings bekam Katleya Angst um ihre Freundschaft und wies ihn dann doch ab, woraufhin Scorpius sauer wurde. Doch Ophelia wäre nicht sie, wenn sie Katleyas verletzlichen Moment nicht ausgenutzt hätte. Sie schaute erst, was aus dem Mädchen für Informationen zubekommen war, dann schlug sie Katleya vor sie abzulenken. Und so näherten sich die beiden wieder an und Katleya ließ mehr zu als die letzten Mal. Trotzdem wurde es ihr irgendwann zu viel und verschwand, sich entschuldigend vom Turm.

Also nutzte Ophelia die Möglichkeit, es war ja schon spät, um doch noch etwas Schlaf zu bekommen und machte sich auf in den Schlafsaal. Der Unterricht am nächsten Tag verlief ziemlich normal. Ophelia hörte aufmerksam zu, las neben bei noch in einem Buch und schrieb Notizen. Niemand konnte ihr vorwerfen, dass sie nicht fleißig war, aber das lernen zahlte ich stehts aus. Ophelia war in zwischen in den meisten Fächern eine der Besten. Doch der Tag war anstrengend und so suchte sie dann den Astronomieturm auf, um in etwas nachdenken zu können. Doch dort fand sie keine Ruhe, sondern Nathaniel und Calypso, welche sich angeregt darüber unterhielten, was Nathaniel so für Calypso machen würde. Ophelia mischte sich natürlich sofort in das Gespräch ein, verhielt sich Nathaniel zunächst aber eher kühl und flirtete etwas mit Calypso. Diese hatte Nathaniel dazu gebracht, dass dieser für sie etwas kochte, Calypso bot noch an einen Pie zumachen und die hungrige Ophelia schloss sich ihnen direkt an. Also zogen die drei in die Küche um. Leider waren Nathaniels Kochkünste genau, wie Ophelia es erwartet hatte und Calypso konnte das Essen gerade noch retten. Ophelia saß in der Zeit zusehend an einem Tisch und konnte es sich nicht verkneifen, mit beiden zu flirten. Die drei aßen und Calypso richtete den Pie. Nathaniel, der das flirten bemerkte, wollte gehen, geriet dann mit Ophelia in einen Streit, was Calypso richtig sauer werden ließ. Diese verplapperte sich auch noch und Nathaniel erfuhr, dass Ophelia nicht nur mit ihm, sondern auch mit Calypso was gehabt hatte. Das wurde Nathaniel doch zu viel und wollte gehen, doch Calypso hielt ihn auf und küsste ihn. Ophelia, um jetzt aus wirklich bösen Absichten, oder mehr aus Belustigung brachte Nathaniel daraufhin dazu Calypso ebenfalls zu sagen, dass auch er was mit Ophelia gehabt hatte. Diese reagierte relativ gelassen, trotzdem verschwand Nathaniel daraufhin. Ophelia blieb bei Calypso zurück, die beiden aßen Pie und unterhielten sich. Dann verzogen sie sich, auf Entscheidung von Calypso hin, in das versteckte Zimmer, wo diese ein großes Bett erschienen ließ. Zu Ophelias Freude, war Calypso an diesem Tag sehr aktiv, und übernahm die Führung. Bis sie mit einander schliefen. Ophelia genoss dies sehr, nur leider musste Calypso anschließend wieder los und ließ sie allein zurück. Sie dachte noch etwas nach, sie mochte das Mädchen irgendwie und man konnte wirklich großartigen Spaß mit ihr haben. Zufrieden mit sich selbst zog auch sie sich, nachdem sie hier aufgeräumt hatte, zurück in ihren Schlafsaal.

Auch am nächsten Tag zog es Ophelia wieder auf den Astronomieturm, hier schien anscheinend im Moment immer etwas Unterhaltung zu warten. Diesmal traf sie auf Caro, sie wusste noch nicht genau, wie sie das Mädchen, mit der immer guten Laune einschätzen sollte. Also versuchte sie die Kleine etwas aus der Reserve zu locken, was auch funktionierte. Die beiden gerieten in einen Streit, was damit endete, dass Caro ihren Zauberstab auf Ophelia richtete und diese ihren auf Caro. Zusätzlich lagt Ophelias Hand an Caros halt, schreckte aber augenblicklich zurück, als die Kette um Caros Hand anfing zu glühen und ihre Hand verbrannte. Zum Glück wurde die Situation von Calypso unterbrochen, die versuchte das ganze zu schlichten. Ophelia war immer noch irritiert über ihre verbrannte Hand, als Caro die beiden allein ließ. Calypso ging mit Ophelia wieder in den versteckten Raum, wo sie sich unterhielten und Calypso Ophelia gestand, dass sie in Nathaniel verliebt war. Natürlich erfreute Ophelia das nicht gerade, weil sie, wenn die beiden eine Beziehung anfangen würden, gleich zwei Gespielen verlor. Trotzdem fühle Ophelia sich geborgen und öffnete sich, wenn auch nicht ein ganz kleines bisschen Calypso gegenüber. Sie erzählte ihr etwas von ihrer Ziehschwester. Doch dann musste Calypso gehen und Ophelia entschied sich an diesem Tag mal etwas früher ins Bett zugehen.

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Nach einem relativ entspannten Schultag spazierte Ophelia über den Innenhof, wo ihr Blick auf Caro fiel, die am anderen Ende des Hofes saß, neben ihr ihr Notizbuch, dass Ophelia sichtlich interessierte. Doch einfach so, wollte Caro ihr das Buch nicht überlassen und die Situation endete in einem großen Streit zwischen den beiden, bei den Ophelia ausnahmsweise mal, zumindest konnte man es so nennen, den Kürzeren zog. Trotzdem löste diese Situation Ophelias Interesse an Caro aus. Das Mädchen, dass immer gut gelaunt war hatte also eine böse Seite. Zu Ophelias Überraschung schlug Caro kurz darauf einen Waffenstillstand vor, den Ophelia zufrieden annahm. So hatte sie die Möglichkeit etwas mehr über die kleine Asiatin herauszufinden. Die beiden spazierten zum See und unterhielten sich, Ophelia fand heraus, dass Caro kein Blut und, so eine Ironie, keinen Schmerz mochte. Weder bei ihr noch bei anderen, aber sie bestand darauf, dass sie sich gerade nur gewehrt hatte. Doch Ophelia zog sie damit auf, dass Caro in Wahrheit doch böse, was diese vehement abstritt, zumindest dass Ophelia sich darauf beschränkte. Dann erzählte das Mädchen Ophelia, dass die Asiatische Zaubergesellschaft noch sehr an alten Traditionen hing, allen nicht asiatischen Zauberern gegenüber abgeneigt und die Verwendung des Imperius und des Cruciatus Fluchen zur Verteidigung erlaubt waren. Dieses Thema interessierte Ophelia natürlich sehr und beschloss, nachdem Caro wieder gegangen war, sich mehr darüber zu informieren.
Also verzog sich Ophelia in die Bibliothek, um sich ein paar Bücher über die asiatische Zauberergesellschaft zu lesen. Auch am nächsten Tag in den Unterricht nahm sie eines mit und beschäftigte sich mit dem Thema. Danach ging sie über den Innenhof, wo sie auf Nathaniel mit einer ramponierten Hand traf. Anscheinend hatte er jemanden verhauen und dabei nicht auf sich geachtet. Auch erzählte er Ophelia, dass er nun eine Beziehung mit Calypso eingegangen sei, was Ophelia schon überraschte. Sie hätte nicht gedacht, dass er zu sowas in der Lage sei. Schließlich kam Caro dazu, die drei unterhielten sich. Caro machte Anspielungen darauf, dass Ophelia doch sicher was von ihr wollte, was diese allerdings eher ignorierte. Nachdem Caro wieder gegangen war, gerieten Nathaniel und Ophelia in einen hitzigen Streit, was damit endete, dass Nathaniel Ophelia an eine Säule drückte. Selbst Charlys hinzukommen brachte ihn nicht dazu Ophelia wieder freizugeben. Erst Calypos herankommen bewegte Nathaniel dazu. Charly nahm ihn auch gleich in beschlag und die beiden gingen zur Brücke, um zu reden. So blieb Ophelia bei Calypso zurück, diese machte ihr klar, dass sie Nathaniel treu sein wollte, was Ophelia nicht gerade erfreut aufnahm. Später kam auch noch Adam dazu, der Junge, dem Nathaniel eine reingehauen hatte. Ophelia war schnell genervt von dem, für sie, einfältig wirkenden Jungen. Doch dieser ging wieder und Nathaniel kam irgendwann zurück. Etwas genervt von dem Beziehungsgetue der beiden wies sie Calypso noch darauf hin, dass Nathaniel entgegen ihrer Aufforderung, die Hand noch nicht behandeln hatte lassen und verschwand, nun mit wieder besserer Laune.

Am nächsten Tag war endlich Wochenende, trotzdem war eigentlich Unterricht, doch Ophelia beschloss heute ausnahmsweise mal nicht hinzugehen. Pflege magischer Geschöpfe war nun wirklich nicht das interessanteste Fach und man konnte ja alles in Büchern nachlesen. So setzte sie sich zum lesen an den Waldrand, als Caro, auf dem Weg zum Unterricht an ihr vorbeikam. Ophelia witterte gleich eine Möglichkeit etwas herauszufinden, oder zumindest sich zu amüsieren. Die beiden giftetet sich dann jedoch an, was auch der Tatsache geschuldet war, das Ophelia Caro des Öfteren als böse bezeichnete, was diese nicht wirklich ausstehen konnte. Daraufhin, damit Caro nicht abhauen konnte, find Ophelia sie an einem Baum ein, was eher zu, man kann es schon so nennen, dass Caro mit ihr flirtete. Ophelia ging direkt darauf ein, und so mischte sich das flirten in ihre Unterhaltung mit ein. Etwas skeptisch war Ophelia noch Caros Kette, die sie schwer an der Hand verbrannt hatte, gegenüber. Die beiden stritten wieder ein wenig, bis Caro, davon sichtlich genervt meinte, dass ihr das zu anstrengend sei und sie doch mit einander auskommen sollten oder sich aus dem Weg gehen. Gleichzeitig gab sie zu, dass sie Ophelia irgendwie mochte und diese süß fand. Ophelia, eingebildet wie sie war, meinte nur, dass sie das wusste, fand ihrerseits Caro aber auch interessant, nicht dass sie ihr das sagen würde. So besiegelten sie ihren Frieden mit einem Kuss.
Als Caro sich zum Unterricht begab, den Ophelia beschlossen hatte zu schwänzen, setzte sie sich an einen Baum, um weiter zu lesen und noch die letzten Sonnenstrahlen zu genießen. Caro kam irgendwann vom Unterricht zurück, lief aber kirschrot an, als sie bemerkte, dass Ophelia noch da war. Die beiden verstanden sich erstaunlich gut und witzelten über Caros schauspielerische Fähigkeiten, vor allem über ihre Darstellungsfähigkeiten von rotem Gemüse. Das Mädchen setzte sich irgendwann zu Ophelia und lehnte sich, wie beiläufig, an Ophelia und kuschelte sich an sie. Ophelia ging einfach mal darauf ein und sie unterhielten sich recht gut. Irgendwann, Caro hatte noch einen Termin mit einem Professor, ging diese, um zuvor Ophelia, wie selbstverständlich, einen Abschiedskuss zu geben. So ganz konnte Ophelia das ganze noch nicht einordnen, Caro war hübsch, dass konnte sie nicht leugnen, und seitdem sie neben ihrer guten Laune auch mal die andere Seite gezeigt hatte, war sie ihr auch gar nicht zu unsympathisch.

Um den Tag noch etwas auszunutzen, und da Hogsmeade tag war machte sie sich auf den Weg. Kaum hatte sie das Hogwartsgelände verlassen und war sich sicher, dass niemand sie sah, verwandelte sie sich in ihre Animagusgestalt, eine Fledermaus, und flog in die Nähe von Hogsmeade und landete neben einem Wald auf einem Weg. Nur einige Schritte weiter sah sie eine Gestalt, die mit blutigen Dolchen am Wegrand stand. Diese ignorierte Ophelia zunächst, bis sie sie recht respektlos ansprach. Ophelia kam es natürlich nicht in den Sinn, dass es mal schlau wäre ihr Mundwerk zu zügeln und bekam prompt die Rechnung. Die Frau nagelte ihren geliebten Manteln, mit samt ihr drinnen mit mehreren Dolchen an einen Baum, nahm ihr den Zauberstab ab, nicht dass er ihr helfen würde, sie durfte ja außerhalb von Hogwarts nicht zaubern und Ophelia war ihr hilflos ausgeliefert. Trotzdem schaffte sie es nicht, vollständig, wie es sinnvoll wäre, ihre hochmütige Art zu verbergen und reizte die Frau, welche sich als Lilith, vorstellte. Das wurde ihr schließlich noch mehr zum Verhängnis, denn Lilith verstand keinen Spaß oder Frechheit. Es stellte sich zudem heraus, dass die Frau, wie Ophelia selbst, der Reinblut ist besseres Blut Ansicht folgte. Die Grausamkeit und Kälte von Lilith faszinierte sie, egal, wie sie sich ihr gegenüber verhielt. Sie würde sich nicht kleinkriegen lassen und härter arbeiten, um auch gegen so jemanden anzukommen. Lilith machte sich noch etwas über Ophelia lustig, stellte sie bloß und ärgerte sie, bis sie, zumindest für den Moment ihr Interesse an Ophelia verlor. Trotzdem schien auch Lilith Ophelias Einstellung zu gefallen und sah Potential in ihr. So ließ sie sie gehen. Ophelia machte sich zunächst zu Fuß auf den Weg, bis sie sich sicher sein konnte, dass Lilith die nicht sah. Von da an wollte sie eigentlich fliegen, schaffte es aber, aufgrund von ein paar Verletzungen, die sie davongetragen hatte, sich zu verwandeln. Also musste sie zu Fuß zurück nach Hogwarts gehen, wo sie endlich ihre Wunden heilen und völlig fertig ins Bett fallen konnte.

Sonntag. Ausschlafen. Das hatte Ophelia nach dieser Woche bitter nötig, es war viel geschehen, aber vor allem die Ereignisse des letzten Abends machten sie immer noch sauer. Sie war es nicht gewöhnt zu unterliegen. Um etwas Dampf abzulassen, marschierte sie an den Waldrand, wo normalerweise niemand war, und ging dort schimpfend auf und ab. Ihre Schimpftirade wurde von Caro unterbrochen, die anscheinend auch schlechte Laune hatte, auf einen Baum einschlug und sich verletzte. Amüsiert gesellte sich Ophelia zu ihr, schlug ihr vor die Wunde zu versorgen. Caro willigte ein und die beiden kamen wieder in eine Flirtende Stimmung. Das endete damit, dass Ophelia Caro einfing und auf den Boden schmiss, da diese den Preis für die Heilung nicht zahlen wollte. Die beiden küssten sich und alberten zusammen rum und hatten, zu Ophelias Erstaunen, wirklich Spaß. Sie verstanden sich wirklich gut, und solange Caro ihre Halbblutherkunft nicht erwähnte war alles in Ordnung. Die Kleine überredete Ophelia schließlich sogar dazu am Abend auf die Karaoke-Party in der großen Halle zu gehen. So schlimm würde es schon nicht werden.

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Da ja immer noch Hogsmeadewochenende war, ging Ophelia, nachdem Caro gegangen war dorthin und traf auf Calypso, mit der sie ins dreiBesen ging und sich dort über eher belanglose Themen unterhielt. Als jedoch Nathaniel dazukam, beschloss sie die Beiden allein zulassen und begab sich in den Eberkopf. Dort traf sie wieder auf Lilith, was sofort zu Spannungen führte, bei denen Ophelia wieder die Kürzere zog, was natürlich auch der Tatsache geschuldet war, dass sie außerhalb von Hogwarts nicht zaubern darf.
Nach dieser unfreundlichen Begegnung kehrte sie zurück ins Schloss, beseitigte schnell alle Spuren der Auseinandersetzung und machte sich dann auf in die große Halle, wo an diesem Tag eine Karaoke Party stattfand. Eigentlich ging sie nicht zu sowas, aber sie hatte es Caro nun mal versprochen. Sich zuerst mit ihr gut Unterhalten und dann kam Simon, der sich als Caros Sklave rausstellte. Zunächst ihren Spaß hatte, allerdings die meisten Lieder nicht ihren Geschmack trafen und ihr das Meiste auch zu laut und zu voll war. Somit nutze sie die Möglichkeit, um sich Leute anzusehen und ihnen zuzuhören. Irgendwann der Scheinwerfer auch auf ihr landete, was zu noch mehr Unmut bei ihr führte. Sich jedoch innerlich überwand auf die Bühne zu gehen und dort eine Interpretation von Alice Coopers „Poison" zum Besten zu geben. Sie verzog sich dann wieder zu ihrem Tisch und dem Essen, nach ein paar weiteren schlechten Liedern zum See aufmachen.

Dort lief sie schimpfend auf und ab, da sie Amelia ignoriert hatte. Durch das Geschimpfe von ihren Übungen Lucy auf sie zukam. Die beiden begannen ein Gespräch und Ophelia erfuhr, dass Lucy Schwierigkeiten mit ihrer Animagusgestalt hatte. So bot sie ihre Hilfe an, natürlich ohne zu verraten, dass sie diese Verwandlung ebenfalls beherrschte. Der kleine Vogel, in den Lucy sich verwandelte schenkte ihr, zu ihrem Überraschen Trost und Halt, als er so hilflos und ihr Ausgeliefert, aber dennoch ihr Vertrauend in Ophelias Hand saß. Dann übten sie das Fliegen, in dem Ophelia ihre Hand unter Lucy hielt, um sie vom fallen abzuhalten. Nachdem sich Lucy wieder zurückverwandelt hatten kamen sich die Beiden näher und Lucy war erstaunlich nett und süß zu Ophelia, was sie irgendwie rührte. Sie mochte das kleine Gryffindor Mädchen irgendwie, nicht dass sie das jemals irgendwie zugegeben hätte. So küssten sich die Beiden und im Vergleich zu den letzten Malen ging auch Lucy mehr darauf ein. Irgendwann wurde es jedoch spät und Ophelia machte sich auf den Weg zurück zum Kerker.

Am nächsten Tag zum See ging sie wieder zum See runter, um die letzten paar Sonnenstrahlen zu genießen. Dort überraschte sie dann Caro, mit der sie sich sofort unterhielt und schon wie selbstverständlich Zärtlichkeiten austauschte. Nach einiger Zeit kam Simon, Caros Sklave, hinzu, dem anscheinend die Situation eher missfiel. Ophelia hatte Caro vorher schon darauf aufmerksam gemacht, dass der Junge auf sie stand. Umso amüsanter fand sie es, dass Simon sie und Caro zusammen gesehen hatte. Doch zu ihrer Zufriedenheit hatte der Junge Essen dabei und Caro teilte natürlich mit ihr. Nach einiger Zeit, in denen sich die drei unterhalten hatten ging Simon wieder und auch Caro musste kurz darauf zurück ins Schloss.
Ophelia bliebt unterdessen am See Ufer liegen, wo sie später wieder von Caro überrascht wurde. Die beiden kuschelten sich zusammen in eine große Decke, alberten herum, unterhielten sich und Ophelia schaffte es sogar sich Caro gegenüber etwas zu öffnen. Einerseits war sie entspannt und ging auf Caros Späße ein und erzählte auch Kleinigkeiten über sich. Zwischendurch tauschten sie immer wieder Zärtlichkeiten aus und küssten sich, was Ophelia das Gefühl von Sicherheit gab. Irgendwann wurde es wieder spät und beide hatten noch Aufgaben zu erledigen. So machten sie sich beide auf ins Schloss, wo Ophelia sich in die Bibliothek begab um noch an einem Aufsatz zu arbeiten.
Nach einiger Zeit, sie war gerade gut in das Thema reingekommen war, ging ein Junge an ihr vorbei, dem sie erst einmal keine Beachtung schenkte, dann aber doch mit ihm redete. Typisch wie sie, verhielt sie sich dem Griffindor Jungen, welcher sich als Matthew vorstellte, kalt, spöttisch und abweisend. Trotzdem wechselte sie ein paar Worte mit ihm, doch als dieser sich auch noch zu ihr setzte und sie immer wieder bei ihrer Arbeit störte, verlor sie ihre Geduld. Doch, da in diesem Moment keine Lust hatte in der Bibliothek ein Blutbad anzurichten, packte sie genervt ihre Sachen und verzog sich in ihren Schlafsaal, wo sie den Aufsatz noch gut zu Ende brachte und anschließlich ins Bett ging.
Am nächsten Tag nach dem Unterricht, als Ophelia an einem anderen Aufsatz arbeiten wollte, fiel ihr auf, dass ihr das richtige Buch fehlte, welches sich vermutlich ein Hauskollege ausgeliehen hatte. So machte sie sich auf den Weg in den Aufenthaltsraum, denn sie wusste, dass es dort sein musste. Doch leider saß bereits jemand dort, ein Mädchen, dass über einem Buch gebeugt malte. Sie ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und spottete über das Mädchen, klaute sich ihr Buch und machte sich über sie lustig. Nach einiger Zeit, in der sie sich amüsierte, ließ sie sich auf einen Sessel fallen und schloss für diesen Tag mit dem Aufsatzschreiben ab. Da kam eine völlig fertige Katleya rein, der nur kurze Zeit später Caro, Dominique und Cesar folgen. Katleya zog sich allerdings schnell wieder zurück und auch Ophelia wurden es schnell zu viele Leute. Also folgte sie Katleya, ins leere Zimmer, wo sie sich mit Katleya über deren Zustand. Kurz darauf stieß auch Caro zu ihnen, und die drei unterhielten sich noch eine Weile, bis Katleya beschloss sich den Dreck abwaschen zu gehen, den sie beim Rauschausschlafen im Wald eingesammelt hatte. Mit Caro dann allein, fingen sofort, die beiläufigen Berührungen an während sie sich unterhielten. Irgendwann ließ Caro ein Muggelzitat (aus Spiderman) fallen, was zu Ophelia natürlich nicht verstand. Als Caro es ihr erklärte, reagierte Ophelia sehr abwertend und die beiden gerieten in eine Diskussion über Caros Muggelherkunft und Ophelias Rassistisch Haltung. Doch schnell einigten sie sich darauf, dass sie beide so sind, und solange sie Spaß miteinander hatten und keiner von ihnen etwas dazu sagte, sie das ignorieren würden. So schlossen sie Frieden und genossen lieber noch etwas die Zeit zu zwei, bis Caro sich aufgrund von Müdigkeit verabschiedete und zu Ophelias Leidwesen, diese allein zurückließ.

Am nächsten Tag versuchte Ophelia dann nochmal ihren Aufsatz zu beenden und machte sich erneut auf in die Bibliothek. Sie kam sogar recht gut voran, bis eine völlig fertige Caro sie unterbrach. Da konnte Ophelia, natürlich, nicht einfach so zusehen und machte es sich gleich bei ihr gemütlich. Caros Problem war anscheinend, dass sie ihre Hausaufgaben nicht rechtzeitig gemacht hatte und nun in Zeitnot kam. Ophelia schenkte ihr natürlich nicht das gewünschte Mitleid, aber die beiden unterhielten sich dennoch gut und alberten, mal wieder rum. Und diesmal war es sogar Ophelia, die sich an Caro kuschelte, und sie fühlte sich sogar wohl dabei. Ophelia erzählte Caro auch, dass sie später aus den Weihnachtsferien kommen würde, und Caro scherzte gleich damit, dass sie ja noch Simon hätte, natürlich erst, nachdem sie bedauert hatte, dass sie Ophelia so lange nicht sehen würde. Gleich nutze Ophelia die Möglichkeit, um klar zu machen, was sie von Simon hielt. Für einen Caro nachdankelnden dummen Hund, der gutes Essen mitbrachte. Die Stimmung bei Caro und Ophelia war sehr gut, bis Katleya in die Bibliothek stolperte und die beiden störte. Nicht nur, dass sie sich an einen Tisch in der Nähe setzte, nein, sie provozierte die beiden und machte sich lustig über sie. Die Szene spitzt sich zu, und vor allem Ophelia ist wütend, aber auch Caro ist zumindest genervt. Dennoch versuchte sie Ophelia zu beruhigen, was aber erst dadurch erreicht wurde, dass Katleya sich an einen Tisch auf der anderen Seite des Raumes zurückzog. Ophelia merkte, dass es schon recht spät wurde, und sie losmusste. Schließlich plant sie, schon am nächsten Tag, bereits ein paar Tage vor den Ferien, Hogwarts zu verlassen. Familiengeschäfte. Also verabschiedete sie sich von Caro, sie schärften sich gegenseitig ein, sich nicht zu vergessen, und Ophelia hoffte das sogar wirklich. Sie hatte wirklich viel Spaß mit Caro und nachdem sie wusste, wie Caro auch sein konnte, sah sie eindeutiges Potential in der Kleinen.
So verließ Ophelia die Bibliothek, wurde dann jedoch von Katleya aufgehalten, die ihr nachlief. Zuerst war Ophelia wütend, aber das Mädchen wirkte nicht so, als ob sie ärger wollte, sie entschuldigte sich sogar. Also, vor allem angetrieben von Neugier, zog sie Katleya in den versteckten Raum, damit sie dort reden konnten. Katleya entschuldigte sich für ihr feindliches Verhalten und erklärte, dass sie Probleme hat. Sie sei letztens unterwegs gewesen, hatte dann Schmerzen bekommen und sei dann erst am morgen wieder verdreckt und blutig im verbotenen Wald aufgewacht. So fängt Ophelia an darüber nachzudenken, wobei Katleya eher keine Hilfe ist, da diese nichts mehr weiß, oder zumindest so tut. Aber so leicht gibt Ophelia nicht auf.
Als sie eigentlich loswollte, fragte sie Katleya nochmal, ob das alles war. Und diese gratulierte ihr zu ihrer Beziehung. Ophelia viel lachend aus allen Wolken. Nein, sie war in keiner Beziehung, aber anscheinend hatte sie mit Caro gerade so gewirkt. Katleya wirkte verwirrt und Ophelia nutze gleich wieder die Möglichkeit, um diese etwas aufzuziehen. Diese gestand ihr dann, dass sie schon an Ophelia interessiert wäre. So aus Interesse, wie es mit einer Frau sei. Die beiden küssten sich, ausnahmsweise von Katleya ausgehend. Doch Ophelia musste leider los, da sie am nächsten Hogwarts ja verlassen würde und sie war schon später dran als geplant. So verabschiedete sie sich von Katleya, die ihr noch versprach, dass Ophelia ihre Da ja immer noch Hogsmeadewochenende war, ging Ophelia, nachdem Caro gegangen war dorthin und traf auf Calypso, mit der sie ins dreiBesen ging und sich dort über eher belanglose Themen unterhielt. Als jedoch Nathaniel dazukam, beschloss sie die Beiden allein zulassen und begab sich in den Eberkopf. Dort traf sie wieder auf Lilith, was sofort zu Spannungen führte, bei denen Ophelia wieder die Kürzere zog, was natürlich auch der Tatsache geschuldet war, dass sie außerhalb von Hogwarts nicht zaubern darf.
Nach dieser unfreundlichen Begegnung kehrte sie zurück ins Schloss, beseitigte schnell alle Spuren der Auseinandersetzung und machte sich dann auf in die große Halle, wo an diesem Tag eine Karaoke Party stattfand. Eigentlich ging sie nicht zu sowas, aber sie hatte es Caro nun mal versprochen. Sich zuerst mit ihr gut Unterhalten und dann kam Simon, der sich als Caros Sklave rausstellte. Zunächst ihren Spaß hatte, allerdings die meisten Lieder nicht ihren Geschmack trafen und ihr das Meiste auch zu laut und zu voll war. Somit nutze sie die Möglichkeit, um sich Leute anzusehen und ihnen zuzuhören. Irgendwann der Scheinwerfer auch auf ihr landete, was zu noch mehr Unmut bei ihr führte. Sich jedoch innerlich überwand auf die Bühne zu gehen und dort eine Interpretation von Alice Coopers „Poison" zum Besten zu geben. Sie verzog sich dann wieder zu ihrem Tisch und dem Essen, nach ein paar weiteren schlechten Liedern zum See aufmachen.

Dort lief sie schimpfend auf und ab, da sie Amelia ignoriert hatte. Durch das Geschimpfe von ihren Übungen Lucy auf sie zukam. Die beiden begannen ein Gespräch und Ophelia erfuhr, dass Lucy Schwierigkeiten mit ihrer Animagusgestalt hatte. So bot sie ihre Hilfe an, natürlich ohne zu verraten, dass sie diese Verwandlung ebenfalls beherrschte. Der kleine Vogel, in den Lucy sich verwandelte schenkte ihr, zu ihrem Überraschen Trost und Halt, als er so hilflos und ihr Ausgeliefert, aber dennoch ihr Vertrauend in Ophelias Hand saß. Dann übten sie das Fliegen, in dem Ophelia ihre Hand unter Lucy hielt, um sie vom fallen abzuhalten. Nachdem sich Lucy wieder zurückverwandelt hatten kamen sich die Beiden näher und Lucy war erstaunlich nett und süß zu Ophelia, was sie irgendwie rührte. Sie mochte das kleine Gryffindor Mädchen irgendwie, nicht dass sie das jemals irgendwie zugegeben hätte. So küssten sich die Beiden und im Vergleich zu den letzten Malen ging auch Lucy mehr darauf ein. Irgendwann wurde es jedoch spät und Ophelia machte sich auf den Weg zurück zum Kerker.

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Am nächsten Tag zum See ging sie wieder zum See runter, um die letzten paar Sonnenstrahlen zu genießen. Dort überraschte sie dann Caro, mit der sie sich sofort unterhielt und schon wie selbstverständlich Zärtlichkeiten austauschte. Nach einiger Zeit kam Simon, Caros Sklave, hinzu, dem anscheinend die Situation eher missfiel. Ophelia hatte Caro vorher schon darauf aufmerksam gemacht, dass der Junge auf sie stand. Umso amüsanter fand sie es, dass Simon sie und Caro zusammen gesehen hatte. Doch zu ihrer Zufriedenheit hatte der Junge Essen dabei und Caro teilte natürlich mit ihr. Nach einiger Zeit, in denen sich die drei unterhalten hatten ging Simon wieder und auch Caro musste kurz darauf zurück ins Schloss.
Ophelia bliebt unterdessen am See Ufer liegen, wo sie später wieder von Caro überrascht wurde. Die beiden kuschelten sich zusammen in eine große Decke, alberten herum, unterhielten sich und Ophelia schaffte es sogar sich Caro gegenüber etwas zu öffnen. Einerseits war sie entspannt und ging auf Caros Späße ein und erzählte auch Kleinigkeiten über sich. Zwischendurch tauschten sie immer wieder Zärtlichkeiten aus und küssten sich, was Ophelia das Gefühl von Sicherheit gab. Irgendwann wurde es wieder spät und beide hatten noch Aufgaben zu erledigen. So machten sie sich beide auf ins Schloss, wo Ophelia sich in die Bibliothek begab um noch an einem Aufsatz zu arbeiten.
Nach einiger Zeit, sie war gerade gut in das Thema reingekommen war, ging ein Junge an ihr vorbei, dem sie erst einmal keine Beachtung schenkte, dann aber doch mit ihm redete. Typisch wie sie, verhielt sie sich dem Griffindor Jungen, welcher sich als Matthew vorstellte, kalt, spöttisch und abweisend. Trotzdem wechselte sie ein paar Worte mit ihm, doch als dieser sich auch noch zu ihr setzte und sie immer wieder bei ihrer Arbeit störte, verlor sie ihre Geduld. Doch, da in diesem Moment keine Lust hatte in der Bibliothek ein Blutbad anzurichten, packte sie genervt ihre Sachen und verzog sich in ihren Schlafsaal, wo sie den Aufsatz noch gut zu Ende brachte und anschließlich ins Bett ging.
Am nächsten Tag nach dem Unterricht, als Ophelia an einem anderen Aufsatz arbeiten wollte, fiel ihr auf, dass ihr das richtige Buch fehlte, welches sich vermutlich ein Hauskollege ausgeliehen hatte. So machte sie sich auf den Weg in den Aufenthaltsraum, denn sie wusste, dass es dort sein musste. Doch leider saß bereits jemand dort, ein Mädchen, dass über einem Buch gebeugt malte. Sie ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und spottete über das Mädchen, klaute sich ihr Buch und machte sich über sie lustig. Nach einiger Zeit, in der sie sich amüsierte, ließ sie sich auf einen Sessel fallen und schloss für diesen Tag mit dem Aufsatzschreiben ab. Da kam eine völlig fertige Katleya rein, der nur kurze Zeit später Caro, Dominique und Cesar folgen. Katleya zog sich allerdings schnell wieder zurück und auch Ophelia wurden es schnell zu viele Leute. Also folgte sie Katleya, ins leere Zimmer, wo sie sich mit Katleya über deren Zustand. Kurz darauf stieß auch Caro zu ihnen, und die drei unterhielten sich noch eine Weile, bis Katleya beschloss sich den Dreck abwaschen zu gehen, den sie beim Rauschausschlafen im Wald eingesammelt hatte. Mit Caro dann allein, fingen sofort, die beiläufigen Berührungen an während sie sich unterhielten. Irgendwann ließ Caro ein Muggelzitat (aus Spiderman) fallen, was zu Ophelia natürlich nicht verstand. Als Caro es ihr erklärte, reagierte Ophelia sehr abwertend und die beiden gerieten in eine Diskussion über Caros Muggelherkunft und Ophelias Rassistisch Haltung. Doch schnell einigten sie sich darauf, dass sie beide so sind, und solange sie Spaß miteinander hatten und keiner von ihnen etwas dazu sagte, sie das ignorieren würden. So schlossen sie Frieden und genossen lieber noch etwas die Zeit zu zwei, bis Caro sich aufgrund von Müdigkeit verabschiedete und zu Ophelias Leidwesen, diese allein zurückließ.

Am nächsten Tag versuchte Ophelia dann nochmal ihren Aufsatz zu beenden und machte sich erneut auf in die Bibliothek. Sie kam sogar recht gut voran, bis eine völlig fertige Caro sie unterbrach. Da konnte Ophelia, natürlich, nicht einfach so zusehen und machte es sich gleich bei ihr gemütlich. Caros Problem war anscheinend, dass sie ihre Hausaufgaben nicht rechtzeitig gemacht hatte und nun in Zeitnot kam. Ophelia schenkte ihr natürlich nicht das gewünschte Mitleid, aber die beiden unterhielten sich dennoch gut und alberten, mal wieder rum. Und diesmal war es sogar Ophelia, die sich an Caro kuschelte, und sie fühlte sich sogar wohl dabei. Ophelia erzählte Caro auch, dass sie später aus den Weihnachtsferien kommen würde, und Caro scherzte gleich damit, dass sie ja noch Simon hätte, natürlich erst, nachdem sie bedauert hatte, dass sie Ophelia so lange nicht sehen würde. Gleich nutze Ophelia die Möglichkeit, um klar zu machen, was sie von Simon hielt. Für einen Caro nachdankelnden dummen Hund, der gutes Essen mitbrachte. Die Stimmung bei Caro und Ophelia war sehr gut, bis Katleya in die Bibliothek stolperte und die beiden störte. Nicht nur, dass sie sich an einen Tisch in der Nähe setzte, nein, sie provozierte die beiden und machte sich lustig über sie. Die Szene spitzt sich zu, und vor allem Ophelia ist wütend, aber auch Caro ist zumindest genervt. Dennoch versuchte sie Ophelia zu beruhigen, was aber erst dadurch erreicht wurde, dass Katleya sich an einen Tisch auf der anderen Seite des Raumes zurückzog. Ophelia merkte, dass es schon recht spät wurde, und sie losmusste. Schließlich plant sie, schon am nächsten Tag, bereits ein paar Tage vor den Ferien, Hogwarts zu verlassen. Familiengeschäfte. Also verabschiedete sie sich von Caro, sie schärften sich gegenseitig ein, sich nicht zu vergessen, und Ophelia hoffte das sogar wirklich. Sie hatte wirklich viel Spaß mit Caro und nachdem sie wusste, wie Caro auch sein konnte, sah sie eindeutiges Potential in der Kleinen.
So verließ Ophelia die Bibliothek, wurde dann jedoch von Katleya aufgehalten, die ihr nachlief. Zuerst war Ophelia wütend, aber das Mädchen wirkte nicht so, als ob sie ärger wollte, sie entschuldigte sich sogar. Also, vor allem angetrieben von Neugier, zog sie Katleya in den versteckten Raum, damit sie dort reden konnten. Katleya entschuldigte sich für ihr feindliches Verhalten und erklärte, dass sie Probleme hat. Sie sei letztens unterwegs gewesen, hatte dann Schmerzen bekommen und sei dann erst am morgen wieder verdreckt und blutig im verbotenen Wald aufgewacht. So fängt Ophelia an darüber nachzudenken, wobei Katleya eher keine Hilfe ist, da diese nichts mehr weiß, oder zumindest so tut. Aber so leicht gibt Ophelia nicht auf.
Als sie eigentlich loswollte, fragte sie Katleya nochmal, ob das alles war. Und diese gratulierte ihr zu ihrer Beziehung. Ophelia viel lachend aus allen Wolken. Nein, sie war in keiner Beziehung, aber anscheinend hatte sie mit Caro gerade so gewirkt. Katleya wirkte verwirrt und Ophelia nutze gleich wieder die Möglichkeit, um diese etwas aufzuziehen. Diese gestand ihr dann, dass sie schon an Ophelia interessiert wäre. So aus Interesse, wie es mit einer Frau sei. Die beiden küssten sich, ausnahmsweise von Katleya ausgehend. Doch Ophelia musste leider los, da sie am nächsten Hogwarts ja verlassen würde und sie war schon später dran als geplant. So verabschiedete sie sich von Katleya, die ihr noch versprach, dass Ophelia ihre erste Frau sein würde. Ophelia verlies den Raum, sehr zufrieden mit ihrem Ergebnis. Auf dem Weg in ihren Schlafsaal dachte sie noch einmal nach. Sie war wirklich zufrieden mit ihrem Erfolg. Doch ob sie irgendwas fühlte, und wenn ja, was, bei Caro, bei Lucy, bei Katleya, oder bei Nathaniel und Calypo, dass konnte sie nicht sagen.F

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 28.10.2019 16:29.

Ophelia

28, Weiblich

Reinblut. Animagus. ehemalig Slytherin. Todesser. Vergeben.

Beiträge: 42

Re: Ophelia Lilith Rosier

von Ophelia am 01.01.2019 19:17

Am nächsten Tag, Ophelia hatte schnell alles in den Koffer geschmissen machte sie sich auf den Weg nach Hause, nach Little Hangleton. Normalerweise liebte sie die Ferienzeit. Keine Verpflichtungen, keine nervigen Leute, die man sehen oder mit denen man sprechen musste. Einfach Zeit zu lesen, zu lernen und zu üben und zu trainieren. Doch dieses Jahr hatten sich ihre Eltern eingebildet, dass die gesamte Familie, also sie, Cosmea und Ophelia ganz viele wichtige Besuchen machen müssten. Bande knüpfen. Allianzen stärken. So nannten Sie das. Also verbrachte Ophelia die Zeit bis zu den Feiertagen, die Feiertage und ein bisschen danach damit, sich von ihrer besten Seite zu zeigen. Hübsch lächeln, freundlich zu den wichtigen Leuten sein und sich nicht zu dumm, aber auch nicht zu klug benehmen.
Dann, vier Tage nach Weihnachten war die Tortur endlich vorbei und sie machte sich auf in den Wald bei Little Hangleton um ein wenig Ruhe zu haben. Dort stößt sie, auf den seit langem nicht mehr gesehen Nathaniel. Er wirkte sehr erschöpft, meinte dass er viel Stress gehabt habe. Sie ließ es sich nicht nehmen, ihm unter die Nase zu reiben, dass er als Gebundener, also in einer Beziehung, sicher nicht so viel Spaß gehabt haben könnte wie sie. Auch flirtete sie mit ihm, obwohl er sie klar abzuweisen schien. Das amüsierte Ophelia sehr, denn sie war sich absolut sicher, dass Nathaniel Calypso nicht treu bleiben würde. Als sie ihm eine Hand auf die Brust legte, tat er diese weg und meinte, Calypso würde Ophelia den Kopf abreißen. Das glaubte diese nicht, und wen, sie könne ja jederzeit behaupten, Nathaniel hätte sich an sie ran gemacht. Und wenn Calypso ihr nicht glauben würde, so erklärte sie Nathaniel würde sie dafür sorgen, dass noch ein paar andere Mädchen das gleiche behaupten würden. Die beiden setzten sich und Nathaniel zog gleich seinen Flachmann von dem Ophelia sich auch bediente, wofür sie von Nathaniel sehr böse angegangen wurde. Doch zum Glück hatte sie selbst noch etwas dabei. Einen sehr teuren Whiskey, den Horatio ihr besorgt hatte. Damit köderte sie auch Nathaniel, der nicht erzählen wollte, was mit ihm geschehen war. Für drei Schlucke von dem teuren Fusel erfuhr Ophelia dann allerdings, dass er entführt worden war. Ganz reichten Ophelia die Informationen nicht, aber in diesem Moment fiel ein Mädchen aus dem Baum und erschreckte die Beiden. Keine Lust, sich mit dem Gryffindor abzugeben packte sie ihr Zeug zusammen und verschwand nach Hause.

Dann war auch schon Silvester. Wie jedes Jahr gab es eine riesige Party im Anwesen der Rosier´s, doch wirklich Spaß hatte Ophelia nicht dabei. So nutzte sie einen unbeobachteten Moment, um sich zu verdrücken, natürlich nicht ohne ein bisschen Alkohol in der Tasche, schließlich war Silvester, und man kann ja nicht nüchtern ins neue Jahr starten. Irgendetwas führte sie zum See, wo sie auf ein paar ihrer Mitschüler stieß. Nathaniel, Lily, Alice, Jessica, Danny und Katleya waren da und Scorpius stieß ebenfalls gerade zur Gruppe dazu. Sie alle spielten ein seltsames Spiel, mit einer Flasche in der Mitte und irgendwelchen Wahrheiten und Pflichten, weswegen Nathaniel nur noch in Reimen sprechen durfte. Es war wirklich grauenhaft. Als die Flache einmal auf Ophelia zweigte und sie Pflicht nahm, bekam sie die Aufgabe nett zu allen zu sein. Aber niemand hatte gesagt, nach welcher Definition nett. Noch ätzender als Nathaniels Gereime, war auf jeden Fall das rumgeschmachte von allen. Jeder schien an jedem zu hängen und alle waren ganz begeistert von dem Geflirte zwischen Danny und Scorpius. Als sich schließlich alle zum Anstoßen um Mitternacht erhoben gesellte sie sich zu Katleya, welche Scorpius mit Lily flirten beobachtete. Punkt Mitternacht riefe alle „Frohes Neues" und leerten ihr Glas. Die ziemlich betrunkene Lily gab zunächst Jessica und dann Scorpius einen Neujahrskuss auf dem Mund, Alice verwies sie allerdings auf die Wange. Ungefähr alle knutschten sich ab, wobei Ophelia sich natürlich raushielt. Sollte sich einer ihr nähern würde es ärger geben. Erstaunt war sie, als Scorpius den Rufen der Menge wirklich folgte und Danny einen dicken Kuss auf die Lippen drückte. So hätte sie den jungen Malfoy nicht eingeschätzt. Noch erstaunlicher war Nathaniel, als auf einmal Cesar an den See kam. Die beiden standen einfach da und starrten sich an. Richtig merkwürdig. Irgendjemand schrie auch gleich wieder „Küssen". Und Ophelia beobachtete mit einem hämischen grinsen, wie Nathaniel tatsächlich Cesar küsste. Wer hatte jetzt wohl recht behalten, damit dass Nathaniel nicht treu bleiben würde? Sie hoffte sehr darauf, dass sie vor Nathaniel auf Calypso treffen würde, um ihr davon zu berichten. Aus dem Augenwinkel bemerkte sie, wie Katleya in den Wald ging und folgte ihr.
Natürlich, sofort anfangen mit dieser zu flirten und wieder nachhaken, wer den nun die Ehre hatte sie zu entjungfern. Katleya darauf stur wie sie war nicht antwortet. Ophelia sie dann einfach wieder küssen, da Katleya auf alle ihre Fragen mit „Weiß ich nicht." Antwortet. Ausnahmsweise, ganz ihrer Pflicht zu folge versuchen wirklich nett zu sein. Als sie fragte wovor Katleya bei dem ganzen mit ihnen beiden Angst habe, antwortete diese damit, dass sie Angst habe, dass es weh täte, wie ihr erstes Mal. Ophelia versuchte ihr die Angst zunehmen, indem sie erklärte, dass sie als Frau sehr viel besser wüsste was sie tat, und viel vorsichtiger sein würde. Katleya gestand Ophelia daraufhin, dass sie sie schon irgendwie mochte und als Ophelia darauf hinlächelte, meinte Katleya, dass Ophelia mehr lächeln müsste und forderte sie auf sie zu küssen. Nur zu gerne folgte Ophelia dieser Aufforderung und die beiden machten noch ein bisschen rum, bis Katleya dann nach Hause musste.
Sehr gut gelaunt und mit einer noch fast vollen Flasche Vodka bliebt Ophelia allein zurück. Da sie einen sehr warmen Mantel anhatte und dazu noch betrunken war, fror sie nicht und blieb noch etwas an dem Baum sitzen, bis sie letztendlich nach Hause ging, eigentlich nur um schnell etwas zu essen. Denn irgendein Gefühl sagte ihr, dass sie wieder in den Wald gehen sollte. Zu ihrem Vergnügen stieß sie dort auf Calypso, die, wie sie gehofft hatte, noch nicht auf Nathaniel getroffen war. So nutzte Ophelia die Situation aus, um Calypso, nicht ganz uneigennützig, von Nathaniels Kuss mit Cesar zu erzählen. Calypso war sehr erstaunt und schockiert, auch darüber, dass es Cesar gewesen war, der feste Freund ihrer besten Freundin. Noch amüsanter wurde es, als kurz darauf Nathaniel zu den beiden stieß und Calypso ihn eiskalt behandelte. Nathaniel bat um ein Gespräch unter vier Augen und Ophelia konnte sich schon denken worum es gehen würde. So ließ sie die beiden ziehen und genoss noch kurz das schöne Gefühl, dass sich in ihr breit gemacht hatte. Irgendwann stand sie auf und ging den Hügel hinauf, wo sie auf eine völlig verheulte Calypso traf. Das Treffen war also in etwa so gelaufen, wie Ophelia es sich gedacht hatte. Natürlich, wie es sich für eine Freundin gehörte, setzte sie sich zu Calypso, legte den Arm um sie und tröstete sie. Das würde schon wieder werden. Nicht das sie von so Liebesschmerzsachen eine Ahnung hatte, trotzdem war sie sich dessen sicher. Notfalls wäre sie ja gerne dazu bereit Calypso über Nathaniel hinwegzutrösten. Irgendwann brachen sie beide in unterschiedliche Richtungen auf.
Ophelia hatte noch nicht wirklich Lust nach Hause zu gehen und so verschlug es sie nach Godric´s Hollow. Zu ihrem Leidwesen stieß sie hier auf Lilith, und die Gefahr, welche von ihr ausging schätzte Ophelia in ihrem immer noch, zumindest leicht betrunkenen Zustand, völlig falsch ein. Auch ihr Reaktionsvermögen war sehr geschwächt und so lag sie kurz darauf mit einer Dolchwunde auf dem Boden einer Gasse. Naja, zumindest sterben würde sie an dem Gift, welches am Dolch war nicht, so erklärte ihr Lilith, dass dieses für ein paar Tage starke Schmerzen in Schüben auslösen würde. Daraufhin ließ sie Ophelia auf dem Boden liegen und machte sich aus dem Staub.
Eine kleine Weile später, Ophelia lag noch immer recht fertig am Boden, kam ein junger, zugegebenermaßen nicht schlecht aussehender Mann auf sie zu, um ihr zu helfen. Schließlich hatte sie noch einige Schrammen, die Lilith im Gegensatz zu der Dolchwunde nicht geheilt hatte, und war etwas blutig. Der Mann stellte sich als Tom Beck vor, der Adoptivbruder von Lucy, welcher in Hufflepuff war. Obwohl sie verletzt war und er ihr half, verhielt sie sich typisch spöttisch ihm gegenüber, flirtete aber auch. Für einen kleinen Moment fragte sie sich tatsächlich, ob sie das tatsächlich machen sollte, schließlich war Lucy seine Adoptivschwester. Und sie verabscheute die kleine Gryffindor zumindest nicht, wenn man es ganz streng nahm und Ophelia es sich eingestand, mochte sie das Mädchen sogar. Aber das verdrängte sie schnell wieder Ihr ging es nicht gut, sie langweilte sich und Tom, der ja nicht schlecht aussah, bot ihr Alkohol an. Also gingen die beiden in das Beck Haus, setzten sich aufs Sofa und Tom holte ihnen feinen Wein. Obwohl Ophelia ihn immer etwas aufzog flirteten die beiden mit einander und Tom küsste sie kurz darauf. Leider überkamen Ophelia immer wieder Schmerzensschübe, bei denen sie sich anspannte und wirklich starke Schmerzen hatte. Tom schlug vor ins St. Mungos zugehen, doch davon wollte Ophelia nichts wissen. Also machten die beiden weiter rum, bis sie schließlich miteinander schliefen. Anschließend leerte Ophelia noch ihr Glas, zog sich an und verließ das Haus.

Doch weit kam sie nicht, bis sie der nächste Schub überkam, mitten auf der Straße. Eine besorgte Person kam zu ihr geeilt, die sich als Lucy herausstellte. Fast schon hätte Ophelia sowas wie kurze Gewissenbisse bekommen, so besorgt wie Lucy um sie war. Der Kleinen standen sogar schon die Tränen in den Augen. Schnell klärte Ophelia sie auf, und erklärte somit auch das Blut, mit dem sie voll war. Die Situation zwischen den beiden war sehr vertraut und Ophelia suchte wie selbstverständlich den Körperkontakt mit ihr und küsste sie. Lucy bot ihr an, dass mit zu ihr nach Haus kommen könne, vor allem, damit sie aus den Blutigen Klamotten käme. Lächelnd nahm Ophelia an und hoffte nur, dass sie nicht gleich Tom über den Weg laufen würden. Doch diese Sorge stellte sich als unnötig heraus. Lucy fragte schnell ihren Vater ob es in Ordnung wäre, wenn eine Schulfreundin übernachten würde. Anscheinend war ihr Vater sehr streng, denn sie wirkte so als ob sie hoffe nur nicht getötet zu werden. Wenn ihr Vater wüsste, was zwischen Ophelia und Lucy war, hätte er es sicher verboten. Aber er wusste es nicht, also gingen die beiden in Lucys sehr hübsches Zimmer, welches etwas zu aufgeräumt für eine Vierzehnjährige war. Schnell schlüpfte Ophelia aus den dreckigen Klamotten und stand nun in Unterwäsche neben Lucy. Diese erzählte gerade, wie wichtig ihr ihr Bruder Tom war, und dass er eine bedeutende Rolle in ihrem Leben spielte. Doch wirklich interessierte es Ophelia nicht, sie schlang lieber die Arme um Lucy und küsste sanft ihren Nacken. Schließlich gingen sie zum Bett, Lucy schob ihre Kuscheltiere zur Seite das sie Platz hatten und sie schmiegten sich aneinander. Lucy schien Ophelia mehr zu vertrauen und gab sich ihren Berührungen hin und die beiden küssten sich immer intensiver. Bis Ophelia jäh wieder von einem Schmerzanfall gepackt wurde. Es war wirklich lästig. Doch Lucy schlang ihre Arme um Ophelia und hielt sie einfach ganz fest bis es vorüber war. Einerseits war es Ophelia unangenehm, so schwach zu wirken, anderseits fühlte es sich unglaublich gut an, mal selbst gehalten zu werden. Nun leider völlig fertig, von diesem bisher schlimmsten Schub kuschelten sich die beiden einfach aneinander, Ophelia geborgen in Lucys Armen und schliefen ein. Die Nacht war für Ophelia zwar, wegen der immer wieder kommenden Schmerzschübe, eher weniger angenehm, trotzdem genoss sie die Nähe zu Lucy und überstand somit die Zeit bis zum nächsten Morgen. Da Lucy noch schlief und Ophelia sie nicht wecken wollte, wand sie sich aus der Umarmung, schlich zu ihren Klamotten und zog sich an. Bevor sie sich unbemerkt aus dem Haus schlich, strich sie lächelnd der noch schlafenden Lucy über das Haar und gab ihr einen sanften Kuss auf die Stirn.

Zu Hause angekommen packte sie für die am nächsten Tag anstehende Fahrt nach Hogwarts zurück. Wirklich Lust hatte sie darauf nicht wirklich, aber was sollte man machen. Allerdings dauerte das Packen länger als gewöhnlich, da sie immer wieder Pausen einlegen musste, wegen der Schmerzen. Die darauffolgende Nacht kam sie auch nicht wirklich zu Ruhe und stand demnach sehr übermüdet und fertig am Bahnhof. Während der Zugfahrt versuchte Ophelia sich ein wenig auszuruhen, was ihr sogar ein Stückchen weit gelang. In Hogwarts angekommen brachte sie nur schnell ihre Koffer in den Schlafsaal und verschwand dann Richtung See.

 

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Dort angekommen, stieß zu nicht gerade zu ihrer Freude, auf Nathaniel. Trotzdem setzte Ophelia sich, denn sie war völlig fertig. Nach einiger Zeit kamen immer mehr Menschen dazu, Nathaniel zog sie anscheinend an. Zuerst waren es Alice, Pandora und Rosie. Ophelia hielt sie weitgehend aus den Gesprächen raus, lauschte aber interessiert, als es um Eheschließungsverträge ging. Zudem amüsierte sie sich darüber, dass Pandora noch nicht zu wissen schien, was zwischen Nathaniel und Calypso vorgefallen war und zögerte auch nicht ihr es zu erzählen und bot sogleich an, da Nathaniel sie immer unterbrach es Pandora wo anders zu erzählen. Mit Rosie geriet sie etwas aneinander, da diese der Ansicht war, Ophelia solle Nathaniels Wunsch respektieren und schweigen. Zu allem dazu kam dann auch noch ein letzter Schmerzensschub vom Gift hinzu, was Ophelia vor allen Leuten natürlich sehr unangenehm war. Anschließend stritt sie nochmal mit Rosalie bis Ophelia keine Lust mehr hatte und sich lieber an den Waldrand verzog. Das nächste Halbjahr hatte wirklich gut angefangen.

Dort ging sie genervt auf und ab, bis Lucy auftauchte, die eigentlich ihre Animaguswandlung üben wollte. Ophelia bot ihr gleich an ihr wieder zu helfen, doch Lucy lehnte vehement ab, da sie sich immer noch große Sorgen um Ophelia und ihren Zustand machte. Wirklich beruhigen konnte Ophelia Lucy nicht und verschlimmerte es eher noch, als sie ihr erklärte, warum sie diese Schmerzschübe hatte. Eigentlich wollte sie ihr damit nur klar machen, dass es jetzt wieder vorbei war. Um Lucy zu beruhigen schlug Ophelia vor, dass sie in die Küche gehen sollten und was essen. Dies taten die beiden dann auch und Lucy bekam einen leckeren Erdbeerkuchen. Anschließend verabschiedeten sich die beiden und gingen in ihre jeweiligen Schlafsäle.

Am nächsten Tag nach dem Unterricht, Ophelia konnte sich nicht richtig konzentrieren, diese eine Nacht hatte nicht ausgereicht, um ihren Schlafmangel wieder aufzuholen, ging sie an den See, um dort ein bisschen allein zu sein. Doch wieder einmal war ihr dies nicht vergönnt, den kurz darauf erschien Katleya. Diese schien nicht sehr erfreut zu sein und wich auf Ophelias Berührungen hin eher zurück. Etwas verwirrt fragte Ophelia nach, was den sei, schließlich hatte Katleya bisher nicht abgeneigt gewirkt. Katleya erklärte ihr, dass sie ein komisches Gefühl dabei habe, obwohl sie Ophelia anscheinend mochte. Wieder einmal kam das Gespräch auf Scorpius und Katleya blockierte wie immer ab. Sie diskutierten darüber und noch mehr. Katleya warf Ophelia vor, dass sie sich nicht mit ihrer Abweisung abfinden konnte und zudem alle nur ausnutze. Dabei zeigte sich Ophelia gerade in diesen Momenten recht freundlich Katleya gegenüber und versuchte ihr ehrlich zu helfen, den Katleya wirkte nicht gerade so, als ob sie mit sich selbst und ihrer Situation zu frieden war und brachte sich in Gefahr, als sie auf das zu dünne Eis ging. Ophelia versuchte sie dazu zu bringen mit ihr zu reden, was das Problem sei, doch Katleya ließ sie stehen und verschwand zum Waldrand. So einfach konnte Ophelia das nicht auf sich sitzen lassen und folgte ihr. Inzwischen nicht mehr in so nettem Ton diskutierte sie mit Katleya. Irgendetwas an dieser Hexe faszinierte sie, und es war nicht nur Katleyas Hinterteil. Das Mädchen war unglaublich starrsinnig, stur, dickköpfig und besaß ein großartiges Temperament. Wenn sie Ophelia nur mehr an sich ranlassen würde. Dann verzog sich Katleya erneut und Ophelia ließ sie diesmal gehen. Sie hatte noch zu lernen.

Später am Abend, es war bereits dunkel, ging Ophelia auf den Astronomieturm und stolperte prompt wieder über Katleya. Die beiden saßen eine Zeit lang schweigend nebeneinander, Katleya summte und Ophelia machte es sich irgendwann einfach in ihrem Schoß bequem und Katleya find irgendwann an zu singen. Irgendwann stand Katleya auf, setztes sich auf das Geländer und starrte in die Ferne. Genau da mussten ausgerechnet Scorpius mit Lily auftauchen, die beiden waren anscheinend jetzt ein Paar und Ophelia bemerkte, dass Katleya trotzdem sehr freundlich mit den beiden umging. Einerseits war sie erstaunt über die bedingungslose Treue und Freundschaft, die sie zu Scorpius hielt, obwohl er ihr sehr wehgetan hatte, anderseits enttäuscht über die Freundlichkeit, die sie Lily entgegenbrachte. Ophelia hätte Katleya für stärker gehalten, denn in ihren Augen war das Schwäche. Es kam, wie es nicht anders kommen konnte und die drei kriegten sich in die Haare. Also Lily, Scorpius und Katleya gegen Ophelia. Nach einigen zänkischen Wortwechseln, einem Ohrfeig versuch von Katleya und einem „Es ist genug" durch den Raum werfen von Scorpius verließ Ophelia wütend den Turm und streifte durch die Korridore.
Ophelia lief wütend durch das Schloss. Was bildete Malfoy sich ein so mit ihr zu reden. Genauso wie Katleya und Lily. Sie alle würden das noch bitter bereuen. Und wie es der Zufall so wollte lief ihr kurzdarauf Katleya in die Arme. Wieder einmal versuchte Ophelia Katleya klar zu machen, dass momentan sie nicht die Böse war, woraufhin ihr Katleya eine scheuerte. Sowas ließ Ophelia natürlich nicht einfach zu und verletzte Katleya mit einem ihrer kleinen Dolche. Als Katleya wieder anfängt sie zu beleidigen und ihr vorwirft jeden wegzustoßen, obwohl Ophelia mehrmals sich ehrlich bemüht hatte ihr zu helfen reichte es Ophelia und verletzte sie mehr, bis Katleya weinend und blutend am Boden lag. Erst nach einer Weile viel Ophelia auf, wie stark sie das Mädchen anscheinend verletzt hatte, denn diese lag, als sie versuchte wegzukommen auf dem Boden und zitterte starr vor sich hin. Doch etwas besorgt, schließlich war es nicht ihre Absicht Katleya zu töten oder ihr so zu schaden. Trotzdem sah sie nicht ein, dass es ihre Schuld sei. Sie hatte Katleya schließlich gewarnt. Letztendlich heilte sie die Wunden das Mädchen und schaffte sie in ihren Schlafsaal ins Bett. Völlig fertig und erschöpft viel auch Ophelia in einen unruhigen Schlaf.
Am nächsten Tag nach dem Unterricht, nahm Ophelia sich vor, ihren Aufsatz für Geschichte anzufertigen. Sie verzog sich also in die Bibliothe, wo glücklicherweise niemand war. Sie kam mit der Arbeit gut voran und war gerade sehr in ihr Buch versunken, als jemand sie ansprach. Sie sah auf und bemerkte Freya, sie hatte das Mädchen bis her erst einmal wirklich wahrgenommen und da war ihr schon klar gewesen, dass die beiden nicht gut miteinander auskommen würden. Freya reizte und nervte sie, Ophelia gab sich zunächst Mühe ihr nicht ganz unfreundlich klar zu machen, dass sie sie lieber in Ruhe lassen sollte, doch das Mädchen ignorierte das komplett. Ophelias Geduldfaden riss, als Freya zuerst ihren Aufsatz und dann ihren ganzen Arbeitsplatz in Flammen aufgehen ließ und dann es nicht einmal zugeben wollte. Schließlich lag Freya blutspuckend und blutend mit einer Wunde auf dem Boden. Just in diesem Moment musste natürlich Professor Mills in die Bücherei kommen und sie so vorfinden. Ophelia spielte natürlich die absolut unschuldige, doch Professor Mills zitierte sie für den nächsten Tag in ihr Büro. Darauf hin verschwand sie mit Freya im Krankenflügel.
Ophelia blieb allein und wütend zurück und noch während sie Professor Mills mit Schimpfwörtern belegte betrat Jackie die Bibliothek und bot sofort ihre Hilfe an, den Arbeitsplatz aufzuräumen. Ophelia kannte das Mädchen schon von Bildern aus dem Hause Beck und musste zugeben, dass sie ihrem Bruder und ihrer Adoptivschwester in Sachen Ausstrahlung und Schönheit in nichts nachstand. Auch Jackie schien Ophelia zu kennen, anscheinend hatte sie sowohl ihren Besuch bei Tom als auch bei Lucy mitbekommen, schien sich daran allerdings nicht zu stören. Trotzdem sagte sie ihr, dass sie Lucy beschützen würde, dass Lucy Ophelia mochte und wenn Ophelia Lucy wehtäte Jackie ihr ebenfalls wegtun würde. Gleichzeitig schien sie mit Ophelia zu flirten, was Ophelia im Bezug auf das Vorherige etwas verwirrte. Doch ehe sie sich mehr unterhalten konnten, flog eine Eule durchs Fenster, die einen Brief auf Ophelias Kopf fallen ließ. Er stammte von Scorpius, der ein treffen am See verlangte, um die Angelegenheiten zwischen ihnen zu beseitigen. So machte sich Ophelia auf den Weg.
Am See wartete Scorpius schon mit seinem ganzen Harem, sprich Lily, Katleya und Danny auf Ophelia. Katleya wurde gerade behandelt und schien panisch zu werden bei Ophelias Anblick. Darüber amüsiert meinte sie jedoch, dass sie eine Unterhaltung zu zweit vorziehen würde. Scorpius stimmte ihr zu und ging voran zum Waldrand. Ohne auf die anderen zu achten folgte Ophelia ihm. Die Stimmung zwischen ihnen war angespannt und Scorpius redet auch nicht lange um den heißen Brei. Er forderte ein Duell, wenn er gewinnen sollte, musste Ophelia einen unbrechbaren Schwur leisten, dass sie weder Katleya noch Lily körperlichen Schaden zufügen würde. Im Gegenzug hätte Ophelia noch ein bisschen Zeit sich ihren Gewinn zu überlegen, da sie nichts fand, was sie von jemanden wie Scorpius fordern solle.
Beide gaben sich im Kampf keine Blöße. Sie bekamen bei etwas ab, und letztendlich trafen sich ihre Zauber zum Kräftemessen. Ophelia merkte schnell, dass sie Scorpius Wut und seinen Hass unterschätzt hatte. Der Junge schien den Hass von zehn Männern in sich zu tragen und sein Zauber kam Ophelia gefährlich nahe, bis er schließlich traf und Ophelia zu Boden ging und Scorpius sie entwaffnete. Er forderte Ophelia gehässig dazu auf aufzugeben, doch das wollte sie so einfach nun auch nicht. Doch einen kleinen Moment und viele Schmerzen später, lag sie keuchend am Boden und hielt ihm den Arm zum unbrechbaren Schwur hin. Katleya, die sich im Gebüsch versteckt hatte sah alles mit an und als Ophelia sie bemerkte überrollte sie noch mehr Hass. Reichte es nicht schon, dass Scorpius so sah? Musste es auch noch Katleya tun? Doch dagegen konnte man nichts mehr machen. Gedemütigt und voller Schmerzen, hob sie noch ihren Zauberstab auf und verzog sich ins Schloss.
Eigentlich hatte sie mit Jackie ausgemacht, dass sie wieder in die Bibliothek kommen würde, aber sie hatte keine Lust noch jemandem zu begegnen. So stolperte sie mehr als das sie ging in das versteckte Zimmer und war sehr überrascht, als sie Jackie sah. Diese war etwas bestürzt bei Ophelias Anblick und kümmerte sich sofort um sie, setzte sie hin und gab ihr Wasser und ein bisschen Zucker zu essen. Jackie schien auch nicht wirklich vor Berührungen zurückzuschrecken und trotz ihres nicht gerade berauschenden Zustandes flirteten beide miteinander. Dann schaffte es Jackie Ophelia ziemlich zu überraschen, als diese meinte, dass sie das, was Tom könne, viel besser könne. Über dieses Angebot doch etwas überrascht, ließ sich Ophelia trotzdem sehr gerne darauf ein. Sex war genau das, was sie nach so einem Tag brauchte. Dabei überließ sie Jackie sehr gerne die Führung, welche diese auch von Anfang an an sich riss. Und Jackie bewies eindeutig, dass sie besser war als Tom, dass musste Ophelia eindeutig zu geben. Das Mädchen wusste, was sie tat. Danach, nachdem Ophelia sich wieder bekleidet hatte und sich von Jackie verabschiedet, schlich sie in ihren Schlafsaal und zog die Decke über den Kopf. Wenn man von dem Ende im versteckten Zimmer absah, war dies, die schlimmste Woche überhaupt.

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Der nächste Tag fing mit Zaubertränke an. Hier konnte Ophelia wenigstens selbstständig arbeiten und hatte ihre Ruhe. Die anderen Fächer zogen sich und der Schultag war lang. Als der Unterricht beendet war, war es bereits dunkel und Ophelia völlig fertig. Auf dem Korridor zu ihrem Schlafsaal traf sie auf Jackie, die auf dem Weg zum Astronomieturm war, um etwas zu trinken. Ophelia schloss sich sogleich an, Jackie hatte einen guten Whiskey dabei. Die beiden verstanden sich, vor allem auf körperlicher Ebene sehr gut und schliefen wieder miteinander. Jackie, die gefallen an Ophelia gefunden zu haben schien, bot ihr schließlich eine Freundschaft plus an, die Ophelia gerne annahm. Das Mädchen war hübsch und begierig, so etwas kam ihr da nur zu gelegen. Sie einigten sich zudem darauf, dass sie das ganze nicht an die große Glocke hängen wollte und Ophelia versprach Verschwiegenheit, zu den Sachen, die Jackie über ihren Ex erzählt hatte. Die beiden lagen noch eine Weile nebeneinander und sahen sich den Himmel an, bis sie sich anzogen, ihre Sachen packten und in ihren jeweiligen Schlafsaal verschwanden. Für heute konnte Ophelia zufrieden sein. Es war nichts Schlimmes dazu gekommen, dem Gespräch bei Professor Mills was sie auch nochmal davongekommen und mit Jackie konnte man wirklich gut Spaß haben. Zufrieden mit dem heutigen Tag und lieber nicht an den nächsten Tag denkend schlief Ophelia ein.

Doch Professor Mills hatte sie nicht vergessen. Ophelia erhielt am nächsten Tag eine Nachricht, dass sie nach dem Unterricht sofort zu Professor Mills ins Büro kommen sollte. Das konnte ja nur gut gehen. Also machte sie sich auf den Weg, innerlich vor Wut schon brodelnd, setzte sie vor dem eintreten ihr unschuldiges, engelsgleiches lächeln auf. Doch die Professorin machte schnell klar, dass sie Ophelia nicht glaubte, dass diese nur zufällig dort gewesen sei. Sie machte ihr klar, dass sie von Ophelias Talent überzeugt sei, allerdings hoffte, dass sie dieses nicht für böses verwenden würde, dass sie Ophelia allerdings bestrafen würde, da sie Freya glaubte. So verdonnerte sie Ophelia zum Nachsitzen. Bis zum Ende des Schuljahres, sie ließ auch nicht mit sich reden. Weder auf freundliche, noch auf andere weiße und machte Ophelia klar, diese soll froh sein, dass sie nicht von der Schule flog. Ophelia explodierte fast vor Wut, aber sie wusste, dass sie nichts machen konnte. Professor Mills saß am längeren Hebel und alles, was sie tat würde es nur schlimmer machen. Also verließ sie wütend das Büro und stampfte nach Hogsmeade, eigentlich in der Hoffnung, in Ruhe ein Butterbier trinken zu können.
Sie betrat das DreiBesen und stolperte fast rückwärts wieder raus. Nicht nur, weil Nathaniel direkt in sie reinrannte. Es lief laute Musik, zwei Mädchen sangen furchtbar laut und schief mit und standen schon auf den Tischen. Gleich daneben saß die Bibliothekarin und der neue Zaubertränkelehrer, welcher ebenfalls nicht sehr erfreut über die Situation schien. Das tat Ophelia sich nicht an, sie rappelte sich auf und verließ schnell diesen Ort des Grauens.
Sie lief doch wieder zurück ins Schloss, auf den Astronomieturm. Wo sie zu ihrem erstaunen auf Calypso traf. Diese spürte ihre Wut und fragte gleich nach, was denn los sei. Ophelia vergewisserte sich noch einmal, dass sie Calypso vertrauen konnte. Von Zeit zu Zeit sollte man das tun. Dann erzählte sie ihr von der scheiß Woche. Nur kurz, erwähnte allerdings nur die Sachen, die sowieso schon andere wussten. So den Angriff mit dem Gift und von Freya und dem Nachsitzen. Allerdings hielt sie an ihrer Version fest, dass sie Freya lediglich gefunden hatte. Nicht auszumalen, was passieren würde, sollte sie Calypso die Wahrheit erzählen und die es dann jemand anderem. Calypso nahm Ophelia direkt in den Arm, diese schmiegte sich gleich in die Berührung. Einfach Freundschaftliche Umarmungen, die ihr halt gaben, so etwas kannte sie nicht wirklich. So genoss sie es einfach schweigend von Calypso gehalten zu werden. Doch leider musste Calypso dann wieder los und Ophelia blieb allein zurück. So machte sie sich wieder auf den Weg nach Hogsmeade zurück. Diesmal in den Wald. Zu ihrem Leidwesen, stieß sie auf Katleya. Sie versuchte mit ihr zu reden, vielleicht nicht wirklich nett. Denn das Mädchen hatte ihre Niederlage gesehen. Aber sie konnte ihr auch nichts mehr tun, dass wusste Katleya und blieb, wie in letzterer Zeit ziemlich patzig und abweisend. Wenn Ophelia logisch und rational darüber nachdachte, dann war Katleyas Verhalten absolut gerechtfertigt. Schließlich hatte Ophelia sie niedergestochen. Trotzdem ärgerte sie sich sehr, die meiste Zeit hatte sie sich Katleya sehr nett gegenüber verhalten. Für ihre Verhältnisse. Und das Mädchen warf ihr immer wieder Sachen vor, die nicht stimmten und ignorierte dann Ophelias Einwände. Irgendwann ließ Katleya einfach stehen, was Ophelias Laune nicht wirklich besserte, aber sie hatte es satt dem Mädchen nachzulaufen. Wütend durch den Wald stampfend, lief ihr Freya vor die Füße. Mit der hatte sie sowieso nicht ein Hühnchen zu rupfen. Sie warf ihr das mit dem Nachsitzen vor, während Freya versuchte sie zu beruhigen. Als Ophelia in den Angriff überging, stolperte das Mädchen davon. Für sie sicher die richtige Entscheidung. Für Ophelias Wut sicher nicht. Diese ließ sie noch ein wenig an allem, was sie fand ab. Schrie und tobte, bis ihr die Kraft ausging und sie in sich zusammensank. Wie konnte das alles so laufen? Wieso lief zur Zeit alles so schief? War sie selbst daran schuld? Verbissen schüttelte sie den Kopf und stand wieder auf. Sie machte alles richtig und es würde wieder besser werden. Ophelia wurde wieder zuversichtlicher. Sie würde alles wieder so zum Laufen bringen, wie sie es wollte.
Mit diesen Gedanken mit Kopf ging sie zurück ins Schloss und versuchte zu schlafen. Die Nacht war allerdings eher unruhig.
Am nächsten Tag war Sonntag. Da an diesem Tag kein Unterricht war, musste Ophelia auch nicht nachsitzen. Sie verbrachte ihre Zeit mit Lernen, schließlich ging ihr jetzt jeden Tag Zeit dafür ab. Blödes Nachsitzen. Wenn sie deswegen schlechter sein würde als gewöhnlich, könne Professor Mills sich was anhören. Sie hörte erst auf, als sie großen Hunger bekam und ging in die große Halle, um noch etwas zu essen. Leider waren hier Rosie und Tom. Sie zickte sich kurz mit Rosie an, Tom grüßte sie kurz, dann nahm sie sich Pie und beobachtete die Szenerie. Alice kam hinzu und stürzte sich gleich auf Tom. Die beiden alberten rum und Tom flirtetet gleich los. Später erschien noch Scarlett, die die anderen auch eher ignorierte. Irgendwann ging Rosie und Ophelia wurde es auch zu langweilig und ging ebenfalls. Auf dem Innenhof traf sie wieder Rosie, die ein Buch las. Sie zickten wieder kurz, einigten sich dann aber auf sowas wie einen Waffenstillstand und Ophelia setzte sich zu ihr und sie unterhielten sich ein wenig. Rosie hörte ihr zu, über die Ungerechtigkeit, die Professor Mills ihr zugefügt hatte und erzählte dann, von dem Muggelbuch, dass sie in der Bibliothek gefunden hatte. Wirklich begeisterte Ophelia das nicht und sie machte sich auf den Weg in den Aufenthaltsraum.

Dort fand sie eine, auf dem Tisch schlafende, Katleya. Auf diese hätte Ophelia gut verzichten können, aber sie blieb, dass Mädchen redete ein wenig im schlaf und bat darum, nicht gebissen zu werden. Das interessierte Ophelia natürlich gleich und als Katleya wach wurde, sprach sie sie darauf an. Diese wies sie wieder ab und das Gespräch verlief genauso frustrierend, wie die anderen davor. Ophelia beschloss Katleya in Zukunft zu ignorieren. Sie fand das Mädchen interessant, und schlecht sah sie auch nicht aus, aber dafür war sie sich dann eindeutig zu gut. Sie hatte genug Leute, die sich bewusster wahren, dass man so nicht mit ihr sprach. Die beiden wahren sich einig, dass sie sich eigentlich nicht sehen wollte, aber als Ophelia Katleya klar machte, dass diese sich von ihr fernhalten sollte, meinte diese nur, dass sie tat, was sie wollte. Dass wusste Ophelia und es besserte ihre Laune nicht wirklich. Kurz sah sie Katleya nach, als diese das Zimmer verließ und schüttelte über das Mädchen den Kopf. So stur.
Irgendwann ging sie dann in den Gemeinschaftsraum, übte noch ein bisschen und ging dann ins Bett.

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Und wieder war ein nervtötender Schultag vorbei. Dabei war der Unterricht ja nicht das Problem. Ophelia war eine fleißige und ehrgeizige Schülerin. Sie war sehr gut. Aber anstatt sich wie üblich gleich danach noch ans lernen und üben machen zu können musste sie ihre wertvolle Zeit verschwenden und nachsitzen. Dementsprechend, und wie nicht anders als an den Tagen zuvor, war ihre Laune im Keller. Sie war auf dem Weg zu den Ländereien, als sie auf der Brücke auf Nathaniel traf. Er sah so aus, als würde er sich gleich in die Tiefe stürzen, zudem war sein Gesicht ramponiert. Anscheinend ein Streit mit seinem Bruder. Mitleid hatte Ophelia nicht. Wieso sollte sie auch, er hätte ja auch zu ihr kommen können, wenn er eine auf die Fresse gewollt hätte. Dann erfuhr sie, dass Nathaniel und Calypso sich getrennt hatten. Mit dieser Information war sie schon mehr zufrieden, sie hatte ja gewusst, dass das nicht halten würde. Zwischen Nathaniel und Ophelia entstand eine ganz merkwürdige Spannung, sie war sich nicht sicher, ob Nathaniel sich gleich richtig an sie ranmachen würde, also mehr als er es gerade tat, oder sie über das Geländer schleudern würde. Doch durch die Möglichkeit ihre schlechte Laune wo rauszulassen, provozierte sie ihn, bis er sie umherstieß und am Hals packte. Nach diesem Ausbruch setzten sie sich auf den Brückenboden und Nataniel teilte sogar seinen Flachmann mit ihr. Da kam Enna dazu, mit erstaunlich guter Laune, einem großen Knutschfleck am Hals und verlegenem lächeln zu Nathaniel. Das übersah Ophelia natürlich nicht und stichelte gleich, was da wohl zwischen den beiden gelaufen war. Enna knüpfte an Blumenkronen, eine hatte sie bereits Ophelia aufs Haupt gedrückt und hielt sich weitgehend raus. Irgendwann jedoch, als Ophelia sie direkt angiftete, meldete sie sich zu Wort und gab eine ziemlich gute Einschätzung von Ophelia ab, was diese natürlich weder für gut befand, noch es zugab. Sie stichelte weiter und sah mit Vergnügen, dass Enna sich hinter Nathaniel versteckte, welcher Ophelia abermals angriff und dann mit Enna davon ging. Ophelia blieb noch kurz auf der Brücke zurück, als Lin kam. Doch nach einer ziemlich unfreundlichen Begrüßung von Ophelia entschied das Mädchen, dass sie lieber nicht bei ihr bleiben wollte, was wahrscheinlich gesünder für sie war.
Also setzte auch Ophelia ihren Weg auf die Ländereien fort, lief über die Wiese wo sie Katleya und Scorpius sah. Auf diese Begegnung war sie nicht wirklich scharf und lief weiter zum Waldrand. Hier kamen zum Glück nicht so viele Leute hin. Heute leider schon. Kurze Zeit später stand der Junge, den Nataniel an Silvester geküsst hatte vor ihr und charmant wie Ophelia nun mal war sprach sie ihn gleich darauf an, dass er Calypso und Nathaniel auseinandergebracht hatte. Doch Cesar blieb recht ruhig, aber Ophelia blieb trotzdem unfreundlich, vor allem als wieder mal gesagt wurde, dass sie keine Freunde hätte. Die Leute kannten Ophelia nur nicht und wer es tat, der wusste, dass sie sehr freundlich und charmant sein konnte, wenn sie nur wollte. Verständlicherweise hatte Cesar nicht wirklich Lust darauf sich beleidigen zu lassen und ging wieder.
Ophelia blieb allein zurück und ärgerte sich. Dann ging sie zurück ins Schloss. Sie wünschte sich gerade, dass jemand da wäre. Ja, die Leute hatten recht, sie hatte jetzt keine riesen Scharr an Freunden, aber es gab doch welche mit denen sie sich verstand. Sie dachte an Caro. Das Mädchen hatte sie schon lange nicht mehr gesehen, über sie würde sich Ophelia gerade sehr freuen. Trotz der Konflikte, die die beiden gehabt hatten mochte sie die Asiatin. Während sie an Caro dachte fiel sie endlich in einen nicht zu unruhigen Schlaf.

Inzwischen hatte sich Ophelia mit dem Nachsitzen abgefunden. Das hieß nicht, dass sie Freya oder Professor Mills vergab, aber sie hatte es in ihren Zeitplan integriert und sich Zeit zum lernen geschaffen und Freizeit. Alles nur eine Frage der Planung. Jetzt war es Zeit nach Büchern in der Bibliothek zu suchen für ihren Aufsatz in Verteidigung gegen die dunklen Künste. Als sie eintrat saß Katleya an einem Tisch mit ein paar Büchern und einem Aufsatz an welchem sie arbeite. Während Ophelia das passende Buch suchte viel ihr ein junger Mann auf. Nick, der Besenflugstundenlehrer. Er war jung und gutaussehend, ganz nach Ophelias Geschmack. Doch wie immer geriet sie zunächst in eine kleine Streitigkeit mit Katleya, was dem Lehrer nicht zu gefallen schien. Dieser setzte sich zu Katleya und schien sich für ihre Arbeit über Werwölfe zu interessieren. Er bot auch Ophelia an ihr bei der suche nach einem passenden Buch zu helfen doch kurzerhand entschloss sie, dass es am Tisch viel Interessanter sei und setzte sich dazu. Katleya erzählte kurz, mehr Nick als Ophelia, woran sie arbeitete. Dann musste der Lehrer gehen und Ophelia beobachtete Katleya noch eine Weile, sowie Jessica die reingekommen war. Als es ihr zu langweilig wurde packte sie ihre Sachen und lief zur Wiese.

Dort stieß sie auf Nathaniel der anscheinend lernte, doch dass interessierte sie nicht. Sie setzte sich zu ihm und zog ihn gleich damit auf, dass Enna mehr für ihn fühlte als er für das Mädchen und das er sie ausnutzte. Nathaniel erklärte, dass er Enna, welche anscheinend ihre Eltern verloren hatte, verstand und sie deshalb mochte. Ophelia blieb jedoch bei ihrer Meinung und zog irgendwann eine Flasche Alkohol aus der Tasche. Sofort merkte sie, dass Nathaniel danach gierte und sie bot an zu teilen, natürlich nur gegen Bezahlung. Doch Nathaniel nahm sich die Flasche einfach, die beiden finden an darum zu streiten und flirteten, wie auch sonst immer dabei miteinander. Schließlich führte es dazu, dass sie in alte Muster verfielen und miteinander schliefen. Danach, als sie wieder angezogen waren, machten sie sich auf in ihre Betten.
Ophelia fühlte sich deutlich entspannter. So schlecht sie Nathaniel in manchen Dingen verstand, so gut war er im Bett. Oder auf der Wiese oder wo auch immer. Endlich wieder mal ruhig, schlief sie ein.

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Am nächsten Tag traf Ophelia mal wieder auf Calypso. Das Mädchen unterhielt sich in der großen Halle mit einem anderen Mädchen, Ophelia vermutete, dass das Dominique war, Calypsos beste Freundin. Die beiden unterhielten sich über Cesar, Dominiques Freund, den Nathaniel geküsst hatte, was zur Trennung von Calypso und Nathaniel führte und darüber, dass sie mal wieder weggehen sollte. Ophelia gesellte sich dazu und plauderte etwas mit. Calypso erzählte ihr dann von der Trennung, wobei Ophelia keinen Hehl daraus machte, dass sie das von vornherein so prophezeit hatte. Natürlich war das nicht wirklich nett und Calypso ging verärgert in den Innenhof. Ophelia folgte ihr und die beiden unterhielten sich, wobei Ophelia eindeutig flirtete und klarmachte, dass wenn Calypso wollen würde sie nichts dagegen hätte. Dann kam Callum zu den beiden hinzu und erzählte ein wenig von seinen Erfindungen, die das Leben erleichtern sollten. Anschließend diskutierte er mit Ophelia über den Zweck der Hauselfen, wobei sowohl er, als auch Calypso der Auffassung waren, dass diese nicht ausgebeutet werden sollten sondern frei sein und bezahlt werden sollten. Ophelia sprach sich natürlich dagegen aus. Sie war mit Hauselfen aufgewachsen und sah es nicht ein, dass diese anders behandelt werden sollten als bisher. Sie geriet mit Callum in einen Streit, als dieser ihr Elfenohren zauberte. Calypso stellte sich dann dazwischen und wies Ophelia zurecht. Sich nicht bewusst, dass sie etwas Falsches gemacht habe hörte Ophelia eine Weile zu als Callum mit Calypso über deren Namen redete. Als Ophelia sich wieder einmischte, meinte Callum diese sei eifersüchtig. Dann fing es wieder an, dass Ophelia wahrscheinlich dumm sei, oder zumindest nicht wusste wie man mit Menschen umgehen sollte, zudem ein Teufel, der tut als wäre er ein Engel. Den Teufel stritt sie auch nicht ab, doch gegen das dumm sein schon. Sie war eine fleißige, schlaue, wissbegierige Schülerin und sozial hatte sie einfach keine Lust zu jedem nett zu sein, dass sah sie nicht ein. Callum schüttelte über diese Sachen nur den Kopf und meinte dann er müsse los. Ophelia war das nur recht, Calypso war schon vor einiger Zeit gegangen. So hatte sie noch Zeit ein wenig den kühlen Frühlingsabend zu genießen ehe sie sich ebenfalls in ihren Schlafsaal begab.

Der nächste Tag verlief recht ruhig. Der Unterricht war nicht weiterschlimm, Ophelia konnte in ruhe ihre Bücher lesen und man lies sie machen. Auch das Nachsitzen ging schnell rum, es war Freitag und das Wochenende stand vor der Tür. Doch da sie nach dem Nachsitzen noch etwas lernte verpasste sie das Abendessen und ging so nun die große Halle. Sie setzte sich an ihren Tisch, ihr Blick viel auf Pandora, eine Freundin von Nathaniel, die am Hufflepufftisch saß und nun mit einer heißen Schokolade in der Hand zu ihr herüberkam. Sie unterhielten sich ein wenig, Ophelia konnte es sich nicht verkneifen das Mädchen zu sticheln, Nathaniel hatte sie schließlich das letzte Mal sehr bevormundet, es Pandora sogar verboten mit Ophelia zu reden. Doch das Mädchen wirkte gut gelaunt und lies sich natürlich nichts verbieten. Es kam dazu, dass die beiden miteinander flirteten während sie sich unterhielten. Pandora war wirklich ein hübsches Mädchen, und dass es Nathaniel ärgern würde führte nicht dazu, dass sie uninteressanter wurde. Doch da kam Dominique dazu, Calypsos beste Freundin und mischte sich, zu Ophelias Unmut in das Gespräch ein. Sie kamen darauf, dass Ophelia keine heiße Schokolade, oder Schokolade, oder Süßigkeiten generell mochte und Dominique schloss daraus, dass Ophelia ein böser Mensch sein musste. Sie stritt es nicht weiter ab. Doch irgendwann nervte Dominique sie wirklich, eigentlich hatte sie gehofft mit Pandora noch irgendwo hin zu verschwinden, aber diese, ganz Hufflepuff typisch wollte Dominique nicht allein lassen. Diese beleidigte Ophelia irgendwann als sie meinte diese sei eifersüchtig auf Calypso und Nathaniel gewesen. Daraufhin zog Ophelia Pandora einfach mit sich und lies Dominique allein. Pandora wirkte zunächst noch ein wenig Unsicher, aber auf keinen Fall abgeneigt. Sie erwiderte Ophelias Kuss, doch bevor sie irgendwie weiter gehen konnten schlief Pandora auf einmal ein. Anscheinend waren die heißen Schokoladen wirklich dazu gemacht, dass die Schüler besser schlafen konnten. Etwas frustriert machte es sich Ophelia dann auch bequem und schlief irgendwann ein.
Den nächsten, freien Tag verbrachte Ophelia im Wald in der Nähe von Hogsmeade, sie genoss die Sonnenstrahlen, die durch das Blätterdach fiel. Sie wurde irgendwann von Katleya aufgeschreckt. Das Mädchen wirkte stark übermüdet und fertig. Ophelia setzte sich zu ihr, legte ihr einen Arm um und spielte mit ihren Haaren. Katleya stieß sie nicht weg und erzählte Ophelia, dass sie schlecht, beziehungsweise überhaupt nicht schlief. Diese hörte ihr aufmerksam zu und Katleya erklärte ihr irgendwann, dass sie ihr anscheinend vergeben hatte, da sie sonst ja nicht so an sie lehnen würde. Ophelia war dies nur recht. Sie war zwar nie der Meinung gewesen, dass sie was Falsches gemacht hatte, aber Katleyas Feindliches Verhalten hatte sie genervt, schließlich hatte sie sich teilweise sogar bemüht nicht unfreundlich zu sein. Irgendwann stieß Clara zu ihnen, das Mädchen äußerte sich besorgt um Katleya und meinte diese sollte doch ins Schloss gehen. Da Katleya das verweigerte reagierte Ophelia gereizt auf Clara, sie solle sich nicht einmischen. Die Stimmung zwischen den beiden war etwas angespannt, allerdings entstand trotzdem ein einigermaßen anständiges Gespräch zwischen den drei. Irgendwann wurde Katleya dann doch zu müde und verlies die beiden mit einer Warnung, Ophelia solle Clara nicht auffressen. Die Mädchen unterhielten sich, doch als Clara eine Muggelanspielung machte wurde Ophelia gereizt und zeigte ganz offen ihre Meinung dazu. Clara schmunzelte nur und stellte fest, dass Ophelia genau der Umgang sei, den ihr Onkel gutheißen würde. Ophelia meinte, Clara könnte ja in ihrer Nähe bleiben und von ihr lernen. Kurz darauf tauchte Jackie auf, was Ophelia direkt freute. Sie hatte gehofft das Mädchen bald wiederzusehen, vor allem, da Pandora letztens ja eingeschlafen war. Jackie machte auch keinen Hehl daraus was sie wollte und forderte Ophelia auf, wenn diese wolle mit ihr zu verschwinden. Schnell verabschiedeten sich Jackie und Ophelia von Clara und suchten den Raum der Wünsche auf, der sich sofort ihren Wünschen und Geschmäckern anpasste. Das Zentrum des Raumes war ein großes Bett.

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Die beiden hatten viel Spaß miteinander, ließen sich Zeit und verbrachten die gesamte Nacht und auch den Sonntag zu zweit in diesem Zimmer. Ophelia mochte Jackie. Das junge Mädchen wusste genau was sie wollte und nahm es sich auch. Irgendwann, es war bereits Sonntagabend lagen sie zusammen in dem gemütlichen Bett und kuschelten ein wenig, als Ophelia meinte, sie könne sich daran gewöhnen. Daraufhin schlug Jackie vor, dass sie ihre Vereinbarung, die Freundschaft plus doch erweitert könnten. Sie sollten sich abends treffen und sich dann einen Platz zum schlafen suchen. Einfach nur um sich aneinander zu kuscheln und sich nicht allein zu fühlen. Der Gedanke gefiel Ophelia, sie fühlte sich so etwas wie geborgen bei Jackie. Nicht so als müsse sie immer die Führung übernehmen. Sie unterhielten sich noch ein wenig und konnten selbst, wenn sie einfach so nebeneinander lagen, die Finger nicht von einander lassen. Irgendwann beugte sich Jackie zu Ophelia und flüsterte, dass diese ihre sein soll. Das sie selbst nicht der Beziehungstyp sei, aber dass sie unbedingt wolle, das Ophelia ihrs war. Es wäre ihr sogar egal, wenn sie mit jemand anderem was hätte. Außer mit Tom. Ophelia lag da wie vom Donner gerührt. Ziemlich verdutzt sah sie Jackie an und forderte eine Erklärung. Jackie erklärte ihr, dass sie eine Beziehung mit Ophelia wolle. Damit sie sagen konnte, dass Ophelia ihres war. Das sie es versuchen wolle und das ihre einzige Bedingung an Ophelia war, dass diese nichts mit Tom oder Lucy hatte. In Ophelias Kopf ratterte es und sie ging alles durch. Sollte sie das wirklich machen? Oder nicht? Sie fragte Jackie, was diese durfte und ob sie, wenn es Ophelias Bedingung wäre auch ihr treu sein würde. Und zu Ophelias Überraschung bejahte Jackie dies. Sie würde Ophelia treu sein. Ophelia dachte noch eine Zeit nach, fragte ob Jackie denn Gefühle für sie hätte. Diese Antwortete, dass sie schon Beziehungen hatte, schon geliebt hatte aber sich nichts so angefühlt hatte wie das hier. Das hier sei so frei. So richtig. Ophelia schluckte schwer, das Angebot war verlockend. Jackie würde ganz ihr gehören, diese würde ihr treu sein, die einzigen Bedingungen waren, dass sie selbst weder mit Tom noch mit Lucy was hatte, und dass sie Jackie nicht vernachlässigte. Doch Vernachlässigen würde sie Jackie gewiss nicht. Schließlich willigte Ophelia ein, Jackie reizte sie zu sehr. Sie fand es anziehend, dass dieses hübsche und geschickte Mädchen nur noch mit ihr Schlafen würde. Jackie schien sich sehr darüber zu freuen und sie küssten sich erneut, schmiegten sich aneinander und beschlossen, dass sie nun eine Beziehung hatten. Auch würden sie an der Idee festhalten sich abends zusammen einen Platz zum schlafen zu suchen. Einfach nur um sich aneinander kuscheln zu können. So tat es Ophelia jetzt auch. Sie schmiegte sich in Jackies Berührungen, immer noch selbst überrascht, dass sie auf Jackies Vorschlag eingegangen war. Aber sie fühlte sich hier sicher, als sie die Decke über sie beide zog und ruhig einschlief.

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Am nächsten Tag schliefen sie aus, den Unterricht würden sie, wie am Abend zuvor schon beschlossen schwänzen. Irgendwann wachte Ophelia blinzelnd auf, Jackies Arm halb über ihr. Eine Weile lag Ophelia einfach da und sah der schlafenden Jackie zu, stricht ihr durchs Haar. Sie konnte immer noch nicht glauben, dass sie sich darauf eingelassen hatte. Es änderte sich ja eigentlich nichts für sie. Trotzdem war es so ein Gefühl, dass sie nicht einordnen konnte. Seufzend gab sie der schlafenden Jackie einen Kuss auf die Haare, schlüpfte aus dem Bett, zog sich an und ging los Richtung Ländereien. Zielsicher strebte sie auf den Waldrand zu, hier hatte man meistens seine Ruhe und sie brauchte etwas Zeit zum Nachdenken. Doch als sie vom Weg abwich und zu den Bäumen kam hörte sie ein fluchen und entdeckte Pandora, die am Boden saß, neben ihr ein Butterflymesser, an dessen Klinge Blut klebte, an Pandoras Hand eine frische Schnittwunde. Mit ihrem spöttischen lächeln auf ihrem Gesicht und dem spöttischen Ton in ihrer Stimme ging sie auf das Mädchen zu und zog sie ein wenig auf. Es dauerte nicht lange und die beiden flirteten wieder miteinander, doch diesmal war Ophelia nicht ganz bei der Sache. Sie dachte an Jackie, sie hatte ihr das doch gestattet, warum dachte sie überhaupt daran. Ophelia nahm sich vor nochmal mit Jackie über die Vereinbarung zu sprechen. Sie wollte wissen, ob Jackie eigentlich wissen wolle mit wem sie was gemacht habe, oder ob ihr das egal war. Das wollte Ophelia noch klären. Sie bot Pandora an, deren Wunde zu heilen, dafür bekam sie eine Gegenleistung. Pandora reizte sie ein wenig, es war ein kleines Machtspiel. Letztendlich küssten sie sich jedoch, machten ein wenig rum und Ophelia vergaß ihre Bedenken. Doch letztendlich musste sie los. Sie hatte schon den halben Tag verpasst, da wollte sie wenigstens den Rest des Unterrichts besuchen. Also heilte sie schnell Pandoras Wunde und verschwand dann im Schloss.
Der Unterricht verging schnell und Ophelia machte sich kaum Gedanken über ihre neue Situation, nach dem Unterricht, und dem nervigen Nachsitzen ging sie in die Küche, wo sie sofort ein paar Hauselfen rumscheuchte. Ihr Ton wurde bissiger, als diese ihr zu langsam waren und dann auch noch das falsche Essen brachte. Sie sprach sie auf einmal jemand an, sie sollte freundlicher sein, dann würde sie weiterkommen. Ophelia kannte die Stimme drehte sich um und ihre Laune stieg sofort. Es war Caro. Sie hatte das Mädchen seit Weihnachten nicht mehr gesehen, also eine ganz schöne Zeit lang, ihr kam es sogar so vor, als hätte sie sie vermisst. Doch es wurde recht schnell wieder wie früher. Sie unterhielten sich, Caro erklärte ihr fehlen und erkundigte sich nach Ophelias Befinden. Diese setzte sich auf Caros Schoß, kraulte ihren Nacken und erwähnte Lilith angriff kurz nach Weihnachten und das Nachsitzen. Doch sie wollte nicht hier darüber reden, als verzogen sich die Mädchen in den Raum der Wünsche. Auf dem Weg sah sich Caro erstaunlich oft um und Ophelia fragte nach, was los sei doch Caro wollte nicht antworten und sie beließ es dabei. Caro betrat den Raum zu erst und es wurde ein gemütliches Wohnzimmer mit Kamin vor den sich die beiden sinken ließen. Wie bereits früher wurden wie selbstverständlich kleine Zärtlichkeiten ausgetauscht, sich berührt oder eben Caros Nacken gekrault. Caro erwähnte noch kurz, was in China vorgefallen war, dass es Feden gab und sie hoffe, dass ihre Familie da rausgehalten wurde. Doch mehr wollte sie nicht erzählen. Also war Ophelia an der Reihe. Sie erzählte von Lilith und dem Gift, durch das sie tagelang schlimme Schmerzen gehabt hatte, wobei sie Lilith Namen auch auf Caros wütendes drängen nicht preisgab. Das ging nur sie und die Frau etwas an. Sie amüsierte sich über Caros Wut, und dass diese sich erkundigte, ob Ophelia es provoziert hatte. Auch als Ophelia von dem Nachsitzen erzählte, sie blieb bei der Version, dass sie Freya gefunden hatte, war es Caro sofort klar, dass Ophelia es wirklich war. Diese lächelte sie nur vielsagend an und schwieg. Die beiden küssten sich dann noch ein wenig, als auf einmal eine Eule auf Caros Schulter landete. Wie kam eine Eule hierher? Caro überflog den Zettel und meinte dann, sie müsse noch wohin. Es gefiel Ophelia nicht wirklich, sie war nicht gewillt Caro jetzt wieder gehen zu lassen, sie war gerade erst gekommen. Doch diese gab ihr nur einen Kuss und versprach ihr im Gegenzug ihr das nächste Mal mehr über ihre Familie zu erzählen. Ophelia willigte dazu ein, es interessierte sie, was Caro so zu verbergen hatte. Das Mädchen war tiefer als viele dachten.
Ophelia blieb allein in dem Raum zurück, der seine jetzige Form beibehielt. Sie saß vor dem Kamin und starrte in die Flammen, als hinter ihr jemand hereingestolpert kam. Ophelia sprang auf und erkannte Lucy, die sich irritiert umsah. Na großartig. Genau Lucy hatte sie doch aus dem Weg gehen wollte. Ophelia hatte sich wirklich vorgenommen sich an die Vereinbarung mit Jackie zu halten, sie hatte eigentlich alle Freiheiten, die sie wollte, aber Lucy stellte eine Versuchung da. Trotzdem konnte sie nicht böse zu dem Mädchen sein. Sie erklärte ihr das Prinzip des Raumes und Lucy erzählte, dass sie auf der Flucht vor einem Lehrer gewesen sei, bevor dieser sie bei ihren Animagusübunge sehen konnte. Als Lucy jedoch, ganz ernst fragte, wie Ophelias erstes Mal war konnte diese nicht anders als zu lachen. Sie wusste was Lucy gemeint hatte, aber es brach auf jeden Fall die etwas distanzierte Stimmung. Sie setzten sich auf die großen Sofas, dicht zu einander und unterhielten sich. Als Ophelia von dem Vorfall mit Freya erzählte war Lucy zunächst schockiert über die „Ungerechtigkeit" die man Ophelia antat und ermutigte sie was dagegen zu tun. Ophelia meinte, Lucy kenne sie doch und diese erwiderte, dass sie nicht verstehe wieso Ophelia so tat als sei sie ein Dämon, oder warum sie so etwas tat. Zu Lucy war sie doch stets nett. Ophelia erzählte, dass Freya ihre Sachen verbrannt hatte und zu ihrer Überraschung und Belustigung Lucy sich sehr darüber aufregte. Sie konnte nicht wieder stehen und zog das Mädchen in ihre Arme, die beiden kuschelten sich aneinander, Lucy erwiderte die Berührungen sofort. Sie lagen eine Zeit lang so da, als Lucy fragte ob Ophelia ihre Geschwister kenne. Das Thema war nicht gerade das, worüber Ophelia sprechen wollte und fragte nur unschuldig ob sie Tom und Jackie meinte. Lucy bejahte es und fragte sie anschließend, dass Ophelia doch nicht mit ihnen geschlafen hätte. Diese presste ihre Kiefer aufeinander und schwieg, was als Antwort eindeutig ausreichend war. Sie rechnete damit, dass Lucy sauer werden würde, sie beschimpfen, aber das Mädchen kicherte nur, was Ophelia noch mehr irritierte. Lucy klärte sie auf, sie kannte Tom und Jackie und war Ophelia deswegen nicht weiter böse. Mit so viel Verständnis hätte Ophelia nicht gerechnet und sie fing an sich Lucy zu öffnen und ihr alles zu erzählen. Das, was sie mit Jackie hatte, die Abmachungen, die auch Lucy betrafen. Im gleichen Moment gestand Ophelia Lucy auch, dass diese sie sehr anzog und diese wollte wissen ob sie etwas dagegen tun könne. Doch das konnte sie nicht und auch verstand sie die Beziehung von Jackie und Ophelia nicht, obwohl sie überrascht war, dass Jackie so etwas überhaupt tat und bat Ophelia Jackie nicht wehzutun. Ophelia erklärte Lucy auf, erklärte ihr alles, bis Lucy es zumindest zum teil verstanden hatte. Zudem versprach sie sich zu bemühen Jackie nicht zu verletzen. Die beiden saßen immer noch dich beieinander, berührten sich ab und zu zärtlich aber dennoch zurückhalten. Ophelia verfluchte sich, dass sie nicht mit Jackie vereinbart hatte, was genau Tabu war und nahm sich vor das zu ändern. Ihr Gesicht war dicht vor Lucys als diese flüsterte, dass Jackie doch nichts gegen kleine Küsse hätte. Doch Ophelia konnte es nicht beantworten und so stark der Drang auch war, jetzt nicht darüber nachzudenken und einfach nachzugeben tat sie es nicht. Trotzdem gab sie zu, dass sie Lucy wollte, welche Jackie nicht verärgern und zuerst alles klären wollte. Das verstand Ophelia, und ihr gefiel es wie schüchtern und verlegen Lucy auf ihre Aussage reagierte, wobei sie genau merkte, dass es Lucy genauso ging. Die beiden lagen dann, aneinander gekuschelt auf dem Sofa, Ophelia fuhr mit ihrer Nase sanft über Lucys Haut, über ihre Lippen. Doch sie wiederstand dem Drang das Mädchen zu küssen. Sosehr sie es auch wollte, ob nun auf die Lippen oder ihre zarte Haut, Ophelia hatte sich vorgenommen, die Chance, die Jackie ihr gegeben hatte zu nutzen, vielleicht hatte sie jetzt schon versagt, aber sie wollte es nicht so weit treiben als das sie sich sicher sein konnte. Sie nahm sich fest vor morgen mit Jackie über alles zu sprechen. Dann schlief sie ruhig, mit Lucy im Arm auf dem Sofa ein.

 

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Es war noch recht früh als Ophelia aufwachte, sie fühlte sich wie gerädert, dass Sofa war halt nicht wirklich zum schlafen geeignet. Sie sah auf Lucy in ihrem Arm und strich übers Haar. Sie wusste nicht aber dieses Mädchen über eine wahnsinnige Anziehung auf Ophelia aus. Doch sie hatte auch recht. Ophelia hatte nun mal eine Abmachung mit Jackie und Lucy würde, selbst wenn Ophelia es versuchte, nicht nachgeben solange das im Raum stand. Sie war mit Jackie aufgewachsen und diese war ihr wichtig. Seufzend stand Ophelia auf, wobei sie sich bemühte Lucy nicht zu wecken.
Während des Unterrichts saß sie einfach nur da und starrte Löcher in die Luft. Sie versuchte sich eine Strategie zurecht zu legen, wie sie an das Gespräch mit Jackie heranging. Das Mädchen war ihr irgendwie wichtig, zumindest nicht egal wie die meisten, sie wollte nicht, dass diese das was sie hatten beendete. Hatte sie Gefühle für Jackie? Für Lucy? Es war verdammt. Wieso hatte sie sich eigentlich darauf eingelassen? Es war doch alles perfekt gewesen wie es gewesen war. Aber es war einfach zu verführerisch zu wissen, dass niemand außer sie Jackie hatte. Und sie hatte auch nicht damit gerechnet Lucy kurz danach wieder zu sehen, schließlich hatte sie die Kleine seit kurz nach Weihnachten nicht mehr gesehen.
Die Stunden verstrichen und in der Mittagspause ging Ophelia in die große Halle, um etwas zu essen. Ihr üble Laune war ihr ins Gesicht geschrieben und entging Nathaniel und Rosie nicht, welche am Slytherintisch saßen. Ophelia ließ sich zu ihnen fallen, nahm sich etwas zu essen und hörte zu. Sie sprachen über den Frühlingsball und Rosie fragte, ob die beiden ein Date hätten. Während Ophelia dazu schwieg, es war naheliegend, dass sie mit ihrer Freundin ging, fing Nathaniel eine Diskussion an, ob er überhaupt ging. Eher abwesend beteiligte sie sich dem Gespräch und als Nathaniel sie erneut fragte mit wem sie ginge wich sie wieder aus, worauf er hin meinte, dass doch sowieso niemand mit ihr gehen wolle. Ophelia gab nur kühl zurück, dass es genug gäbe und Nathaniel, welcher in hervorragender Laune schien, stachelte weiter, dass Ophelia ja vielleicht gut für Sex sei, aber nicht mehr. Die Provokationen wirkten, Ophelia wurde wütend und entgegnete, dass sie mit ihrer Freundin gehen würde. Beide schienen sichtlich überrascht und während Rosie ihr gratulierte höhnte Nathaniel weiter darüber, dass es sowieso nicht klappen würde und die Art von Beziehung krank sei. Natürlich lies sich Ophelia das nicht gefallen und entgegnete, als er meinte es würde wer verletzt werden, dass dieser doch sowieso jeden und alles um sich herum verletzte. Daraufhin packte sie Nathaniel am Kragen, und bedrohte sie. Ophelia lies das unbeeindruckt über sich ergehen. Nathaniel konnte ihr nichts anhaben, aber der brodelnde Hass in ihr, der Aufloderte tat ihr gut. Es war wenigstens ein Gefühl, dass sie kannte. Rosie brachte Nathaniel dazu loszulassen, Ophelia packte ihre Sachen und verließ schlecht gelaunt die Halle und verzog sich in die Bibliothek.
Dort traf sie auf Caro, die mit einem viel zu großen Buch auf dem Schoß in einem Sessel saß. Ophelia ließ sich auf ein Sofa fallen und zog Caro zu sich. Sie unterhielten sich ein wenig, ehe Caro sich nach Ophelias schlechter Laune erkunde. Diese erzählte von der Sache mit Nathaniel, lies allerdings aus, wie es dazu gekommen war. Caro meinte daraufhin, dass sowohl Nathaniel als auch Ophelia instabil seien und dass mit Sicherheit beide schuld waren an der Situation waren, sie jedenfalls würde keine Partei ergreifen, da sie nicht dabei gewesen sei. Während die sich unterhielten tauschten sie wie gewohnt Berührungen und kleine Zärtlichkeiten aus, Ophelia dachte in diesem Moment nicht mehr als ihr Problem mit Jackie und Lucy. Schließlich war das gerade nicht relevant. Dann sah Caro den Knutschfleck an Ophelias Haut, welchen Jackie ihr verpasst hatte und meinte, dass der allerdings nicht von ihr stamme, von wem er denn sei, und was sie verpasst. Ophelia reagierte sofort in Abwehr. Es ging Caro nichts an was sie getan hatte, das war doch wohl offensichtlich. Diese meinte, sie wolle doch nur wissen von wem, und dass die beiden ja keine Verpflichtungen hatten und sie lediglich gefragt hatte und nicht verstand wieso Ophelia nun so gereizt reagierte und als Ophelia dann meinte, dass es Jackie war, blieb Caro kühl als sie aufstand und recht beiläufig Fragen zu Jackie stellte. Diese beantwortete Ophelia und als Caro erklärte, dass sie in dem, was die beiden miteinander hatten nichts anderes als eine Affäre sah war sie sich nicht sicher ob sie ihr glauben sollte oder ob sie das wollte. Sie lächelte als und meinte sie freue sich, dass sie in dem ganzen das gleiche sahen. Trotzdem entspannte sich die Stimmung nicht wirklich, da keine der beiden irgendwie eingestehen wollte, dass sie was falsch interpretiert oder sonst irgendwas hatte. Als dann Ophelia auch noch fragte, warum Caro denn so zickig auf den Knutschfleck reagiert hatte, wurde diese sauer und die sowieso bereits hitzige Diskussion wurde noch lauter, Caro würde ja schließlich auch mit jedem machen können was sie wolle. In der Hitze des Gefechtes warf Ophelia Caro vor, dass sie sich von ihrer Freundin doch so viele Knutschflecken machen lassen konnte wie sie wollte.<

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.02.2019 14:54.

Ophelia

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Re: Ophelia Lilith Rosier

von Ophelia am 16.01.2019 12:19

Das Wort Freundin löst bei Caro etwas aus. Sie wurde eiskalt und stieß Ophelia grob weg, die inzwischen wieder dicht bei ihr stand, welche auf den Boden viel und bezeichnete sie als Lügnerin und Betrügerin. Ophelia hatte gar nicht bemerkt, was sie gesagt hatte und war sichtlich verwirrt über Caros Stimmungswechsel. Einerseits stritten sie wie ein altes Ehepaar, wer wem was vorgeworfen hatte und so weiter. Auch sprach Ophelia wieder schlecht von Simon, welchen Caro verteidigte, dass dieser im Vergleich zu ihr lieb und nett war und sich etwas aus ihr machte. Irgendwann verstand Ophelia dann, nachdem Caro ihr Betrügerei vorwarf, dass sie das mit der Freundin ausgesprochen hatte und versuchte es ihr zu erklären. Sie wollte nicht, dass Caro so von ihr dachte, oder sich deswegen von ihr abwand. Nachdem sie es geschafft hatte Caro alles zu erklären, war diese trotzdem ihr sehr abgeneigt, sie war sich sicher, dass jemand verletzt werden würde, dass es unnötiges Drama war und das Jackie und Ophelia nur andere Leute da mit reinzogen. Ihre Gemüter beruhigten sich langsam wieder und Ophelia bat, dass sie doch nochmal miteinander sprachen doch Caro meinte sie hatten doch gerade genug geredet, allerdings betrachtete Ophelia dies Geschrei eher als emotionale Informationen, die nichts mit Tatsachen zu tun hatten. Sie versuchte Caro klar zu machen, dass sich doch nicht geändert hatte für sie. Das sie weitermachen sollten und könnten wie bisher. Sie wollte Caro jetzt nicht verlieren. Sie war eine der wenigen Personen, die Ophelia als Freundin zählen würde und dass sie jetzt so reagierte verärgerte sie. Caro jedoch meinte, sie bräuchte Zeit, um sich darüber Gedanken zu machen und für sich zu entscheiden, was sie wollte. Dagegen konnte Ophelia nichts machen, zwingen konnte sie niemanden. Dann betrat Jackie die Bibliothek, Caro sah sie als erstes und grüßte nur kurz, sie kannte Jackie ja nicht wirklich. Doch Ophelia winkte Jackie zu sich her, sie würde jetzt sicher nicht wegen Caro sie ignorieren. Jackie merkte sofort die angespannte Stimmung und wollte wieder gehen, doch Ophelia hielt sie fest und stellte sie Caro vor. Diese war ziemlich abweisend und unfreundlich und verlies die Bibliothek.
Seufzend blieb Ophelia mit Jackie zurück, welche sich erkundete, was den vorgefallen sie. Ophelia, welche keine Lust mehr auf die Bibliothek hatte zog sie in den versteckten Raum, richtete diesen ein und ließ sich dann auf das große Bett fallen. Jackie legte sich neben sie und Ophelia erklärte ihr was passiert war. Jackie war zu ihrer Überraschung nicht etwa sauer oder wollte irgendwas zu Caro wissen, Ophelia hatte Jackie ja erzählt wie ihre Beziehung zu Caro war. Jackie entschuldigte sich nur, sie hatte nicht gewollt das Ophelia sich wegen ihr mit wem stritt. Liebevoll sah Ophelia Jackie an. Sie meinte das anscheinend wirklich ernst. Sie würde Ophelia ihre Freiheit lassen. Obwohl sie sich vorgenommen hatte, gleich mit Jackie über Lucy zu reden zog sie ihre Freundin lieber zu sich, ein paar Minuten könnte das warten. Doch zu ihrer Überraschung und ihrem Unmut meinte Jackie nur ein paar Momente später, dass sie wieder losmüsse. Vielleicht war es ja Schicksal, dass sie noch nicht mit ihr reden sollte. Allein blieb Ophelia in dem großen Bett liegen als Jackie ging und starre die Decke an. Ihr hätte es klar sein müssen, dass das Beziehungsmodell mit Jackie den meisten nicht passen würde. Das nicht jeder das einfach so hinnehmen würde und weitermachen. Sie hoffte Caro würde sich für das richtige Entscheiden. Sie sah in dem Mädchen inzwischen sowas wie eine Freundin, und davon hatte sie jetzt nicht wirklich viele. Sie hatte dem Mädchen zumindest ein wenig vertraut.
Sie lange eine zeit lang so da, als auf einmal jemand an der Tür klopfe und Hallo rief. Sie erkannte die Stimme sofort, antworte und setzte sich auf als Lucy das Zimmer betrat. Wieder mal verwirrt wo sie hier anscheinend gelandet war und anscheinend auf der suche nach Flauschi, ihrem Kuddelmuff. Dieser hüpfte tatsächlich über den flauschigen Teppich und Lucy fing ihn schnell ein und setzte ihn auf ihren Kopf. Ihren kleinen Schützling endlich wieder gefunden fragte Lucy Ophelia über den Raum aus. Und wieso ein Bett drinstand. Ophelia meinte nur, sie haben den Raum gefunden und nutze ihn ab und zu. Ein Bett mache ihn nun mal gemütlich und hier hatte man mehr Ruhe als im Gemeinschaftsraum, auch für bestimmte Sachen. Lucy nahm das etwas peinlich berührt so hin und ließ sich dann von Ophelia mit aufs Bett ziehen, wo sie sich sofort an diese kuschelte. Ihr kleiner Kuschelmuff hüpfte von ihrem Kopf und hopste in die Kissenecke und vergrub sich dort. Ophelia und Lucy saßen eine Weile so da, bis Ophelia ihr sagte, dass sie noch nicht die Möglichkeit hatte mit Jackie zu sprechen, Lucy nahm das hin und meinte sie können ja trotzdem kuscheln. Sie wurde rot, als Ophelia ehrlich zugab, dass sie aber mehr wollte. Dann erwähnte Ophelia, dass sie sich mit Caro gestritten habe, erzählte Lucy alles, welche nachfragte, dass Ophelia und Caro ja kein Paar gewesen seien und somit Ophelia nichts falsch gemacht hatte, Caro würde ihr schon noch eine Chance geben und wenn Ophelia Caro liebte, sollte sie nichts mit Jackie haben. Ophelia erstarrte. Wie kam Lucy auf so eine Idee, sofort stritt sie das ab. Sie liebte Caro nicht. Sie sprang aus dem Bett und lief auf und ab. Hatte sie mit dem ganzen ein Fehler gemacht? Hatte sie sich alles, was sie hatte verbaut? Verlor sie jetzt neben Lucy auch Caro? Sie hörte erst wieder auf als Lucy meinte, dass Caro sie zu lieben schien, dass diese wohl eifersüchtig war. Auch das wehrte Ophelia ab. Niemand liebte sie. Und selbst wenn wollte sicher niemand eine Beziehung mit ihr. Sie selbst glaubte nicht, dass sie es tat. Sie mochte manche Menschen mehr als andere ja. Begehrte manche mehr als andere, aber lieben? Sie bezweifelte es. Lucy meinte nur, dass wenn man sich in jemanden verliebte man nun mal eine Beziehung wollte, selbst wenn es Ophelia war die man liebte. Dann bat sie die immer noch im Raum rumlaufende Ophelia wieder zu ihr zu kommen und diese kletterte zurück aufs Bett und schmiegte sich an Lucy. Sie war froh das Mädchen zu haben. Lucy sorgte sich wirklich um sie und wollte das sie glücklich war. Sich kuschelte sich an Lucy, betrachte sie eine Weile und überlegte. Irgendwann rang sie sich dazu durch, auszusprechen wovor sie Angst hatte. Was wäre, wenn Jackie nicht damit einverstanden war und das Tabu nicht aufhob. Sie wusste nicht was sie machen sollte. Lucy meinte, sie fände das in Ordnung. Weil Ophelia und Jackie etwas Schönes hatten. Das war nicht gerade die Antwort, die Ophelia hören wollte. War sie Lucy etwa doch egal? Sie tat etwas, was sie eigentlich nie tat. Sie fragte Lucy, wie diese sich bei dem ganzen fühlte. Damit, wenn Jackie einverstanden war. Damit Ophelia zu teilen. Und was sie wollte, wirklich selbst wollte, ohne an andere zu denken. Lucy überlegte eine Weile und meinte dann, dass sie sich freuen würde, wenn Jackie sie teilen würde. Sie wäre selbst dazu bereit, so war Ophelia nun mal. Dass sie nicht so egoistisch sei würde und sie für sich allein zu beanspruchen. Ophelia hörte aufmerksam zu, und als Lucy zugab, dass sie Ophelia am Liebsten ganz für sich allein wolle, ohne sie teilen zu müssen fühlte sie etwas Unbekanntes. Sie konnte es nicht einordnen aber es verwirrte sie. Dieses Mädchen machte sie sprachlos. Sie erkundigte, wieso Lucy so selbstlos war, denn sie würde, ohne zu zögern Ophelia mit ihrer Ziehschwester teilen. Diese antwortete, dass es unhöflich wäre nach allem was sie von Geschenkt bekommen hatte etwas zu verlangen, dass nur ihr zugutekam. Daraufhin meinte Ophelia, dass Lucy auch mal an sich denken müsse und nicht nur, wenn ihr etwas komplett gegen den Strich ging. Dieses Mädchen faszinierte. Sie begehrte sie auf eine Weise, die sie selbst nicht verstand. Die beiden schmiegten sich wieder aneinander und obwohl sich Ophelia davon abhielt Lucy zu küssen, waren ihre Berührungen wahrscheinlich schon außerhalb des Tabus. Zunächst lies Lucy sie gewähren, fragte dann allerdings, ob sie das durften, ob es richtig war, wegen der Abmachung. Eher halbherzig schlug sie vor, dass sie es doch einfach nicht erzählen könnte, schon selbst wissend, dass dies falsch war und Lucy niemals darauf eingehen würde. Sie war zu ehrlich. Seufzend fragte sie sich, warum sie sich auf eine Einschränkung eingelassen hatte, eigentlich war sie minimal, aber im Moment wäre sie bereit größere Einschränkungen einzugehen, wenn sie nur das bekommen würde, was sie begehrte. Und dazu gehörte eindeutig Lucy.
Diese bemerkte Ophelias Gedanken Versunkenheit und versuchte Ophelia aufzumuntern und die Stimmung zu lockern. Leider wählte sie eine äußerst unglückliche Formulierung, die ihr nicht auffiel, als sie meinte sie habe Jackie schließlich viel beigebracht. Im Kontext konnte Ophelia nicht anders als kurz in Tagträumerei zu versinken. Die beiden waren schließlich nicht blutsverwandt. Als Lucy endlich begriff, was sie da gesagt hatte wurde sie feuerrot und sie strahlte absolute Peinliche Berührung aus. Ophelia hingegen amüsierte sich eher darüber und meinte nur, dass es ja nicht schlimm sei. Wieder schmiegte sie sich an das Mädchen, die Hand an deren Hüfte und wusste, dass sie vermutlich wieder die Grenze überschritt. Darauf wies sie auch Lucy hin, trotzdem nahm sie die Hände nicht von ihr, sah sie allerdings an. Sie haderte mit sich, was sie tun sollte. Lucy bat sie doch einfach einen Tag zu warten. Dann hatte sie mit Jackie gesprochen und beide hatten Gewissheit. Allerdings sagte sie auch, dass wenn Jackie es verbat, sie das akzeptieren würde. Wieder wurde Ophelia wütend, sie wollte sich nicht einschränken lassen, dass sie selbst das ganze akzeptiert hatte spielte dabei keine Rolle. Doch Lucy meinte, wenn sie damit nicht fertig werden würde, wenn sie es nicht aushalten würde, müsse Ophelia Schluss machen. Auch versicherte sie ihr erneut, dass sie selbst es für Ophelia aushalten würde sie zu teilen, wenn sie müsste. Das sie aber Ophelia für sich wollte nur für sich allein und niemand sonst sie haben solle. Aber wenn Ophelia sich geborgen fühlte bei Jackie wollte sie ihr das nicht kaputt machen wolle. Ophelia wurde wütend. Wie konnte dieses Mädchen so selbstlos und uneigennützig sein. Und nicht merken, dass Ophelia sich bei ihr so geborgen fühlte. Lucy ermahnte Ophelia, dass sie sich selbst treu bleiben sollte, und es ihre Entscheidungen war. Sie würde sich damit arrangieren. Ophelia nickte, sie nahm sich vor einfach Jackie zu überzeugen, dann musste sie sich nicht entscheiden. Sie wollte Lucy nicht aufgeben, sondern einen Weg finden. Sie wusste nicht, was sie tun sollte, wenn nicht. Würde sie Schluss machen mit Jackie? Mit Lucy zusammen kommen? Ihr treu sein? Es war egoistisch von ihr, dass sie beide wollte. Alle wollte. Das wusste selbst Ophelia.
Die beiden Mädchen kuschelten sich aneinander, übertraten vermutlich wieder die Grenze, vermieden es aber sich zu küssen, da es ihnen so vorkam, als ob erst das der verbotene Schritt war. Als sie müde wurden, schlug Ophelia die Decke über sie beide, sie schmiegten sich aneinander und schliefen recht schnell ein. Es war die zweite Nacht, die Ophelia, trotz ihrer Abmachung nicht bei Jackie verbracht hatte, sondern bei Lucy. Und sie hoffte, dass diese ihr nicht allzu sauer sein möge. Das Lucy recht behalten würde und alles gut werden.
Ophelia schlief ruhig und friedlich an Lucy geschmiegt. Sie wachte am nächsten Morgen auf, wieder schlief das Mädchen so ruhig und fest, dass Ophelia sie nicht weckte, sondern sich vorsichtig von ihr löste, ihr einen Kuss auf die Stirn gab und lächelnd den Raum verließ. Lucy würde sicher von selbst rechtzeitig aufwachen.
Während des Unterrichts dachte Ophelia darüber nach, was sie Jackie sagen würde, wie sie vorgehen sollte. Einen ungefähren Plan hatte sie, jetzt musste sie nur noch Jackie finden. Der Rest des Tages zog sich unnötig lange und dann hing auch noch das Nachsitzen hinten dran. Es war wirklich eine unnötige Zeitverschwendung, sie würde sich davon sicher nicht einschüchtern lassen, ihr Verhalten ändern oder gar denken, dass ihr Handeln falsch war.
Ihr Magen knurrte also suchte sie die große Halle auf, wo sie Jackie an ihrem Haustisch sitzen und lesen sah. Ihre Laune hellte sich auf, sie freute sich Jackie zu sehen und so musste sie nicht länger nach ihrer Freundin suchen. Sie forderte Jackie auf sich zu ihr an den Slytherintisch zu setzten und richtete ihnen beiden einen Teller, da Jackie nicht woanders hingehen wollte. Eigentlich hatte Ophelia lieber in einen der frei gestaltbaren Räume gegangen, hätte es sich dort gemütlich gemacht und dann geredet, aber die Halle war leer und so war es nicht so schlimm. Möglichst beiläufig an fragte sie Jackie wieso Lucy tabu sei und das es, wenn es war, weil sie Lucy liebte, doch gemein sei, dass Jackie Ophelia mit jedem teilen wollte außer mit Lucy. Als Jackie nur so halb reagierte erkundigte sie sie sich ob es Jackie denn lieber wäre, wenn Lucy ihre ersten Erfahrungen mit jemanden wie Nathaniel hätte. Der Name zeigte die gewünschte Wirkung, Jackie grollte sie würde nicht zulassen das Nathaniel Lucy anfasste, Ophelia teilte ihre Meinung. Dann dachte Jackie nach und meinte schließlich, dass sie nicht wüsste, was sie fühlen würde, wenn Ophelia etwas mit ihrer Schwester hätte, sie aber dann wüsste, dass Lucy etwas Gutes Kriegen würde und das eben Ophelia das mit den ersten Erfahrungen machen könne. Ophelia war überrascht, dass Jackie nachgab, aber es war auch eine logische Argumentation und Jackie ein Ravenclaw. Ophelia meinte, dass Jackie natürlich jetzt eine neue Regel machen dürfte, nachdem eine von den beiden die sie hatte aufgelöst worden war. Jackie würde, sollte Ophelia Lucy wehtun sie dafür leiden lassen und ihr ebenfalls wehtun. Damit konnte Ophelia leben, sie war Jackie unglaublich dankbar, auch wenn sie es nicht aussprach. Am liebsten hätte sie das Mädchen in einen ungestörten Raum gezogen und es ihr gezeigt, aber Jackie hatte Frauenprobleme und so blieben sie in der großen Halle sitzen, machten ein wenig rum und Ophelia beschwerte sich, dass Jackie sie nicht so reizen solle, wenn sie sie sowieso nicht ranließe, wobei es eindeutig Ophelia war, die deutlich machte was sie wollte und das sie Jackie wollte. Doch diese lies sich nicht erweichen. Irgendwann, Jackie saß auf ihrem Schoß, erkundigte sich Ophelia ob Jackie es eigentlich wissen wolle, wenn sie mit jemanden etwas gehabt hatte, sie hätte es ihr erzählt, dass war nur fair. Doch Jackie lehnte ab, sie wollte es nicht wissen, meinte dann aber grinsend, dass Ophelia ihr es mitteilen sollte, falls jemand so gut gewesen war, dass es zu dritt schöner wäre. Lachend versprach Ophelia dies und musste kurz an Lucys unbewusste Bemerkung von gestern denken.
Dann sprach sie Jackie auf den Frühlingsball an, sie wollte da eigentlich nicht hin, es würde Jackie aber die Möglichkeit geben, allen zu zeigen, dass Ophelia ihr gehörte, was sie ja gewollt hatte. Also beschlossen sie hinzugehen und die Ballgeschenke seien sie selbst. Und als Entschädigung dafür, dass sie Ophelia heute so zappeln ließ versprach sie sich was Besonderes für diese auszudenken. Ophelia freute sich schon, Jackie hatte sehr gute Ideen. Schließlich verabschiedete sich Jackie, sie hatte noch zu lernen, verabredete sich allerdings mit Ophelia für später im Raum der Wünsche um aneinander gekuschelt schlafen zu können.
Fast genau in dem Moment, in dem Jackie die Halle verließ kam Lucy mit ihrem Knuddelmuff auf der Schulter herein und suchte für diesen etwas Milch. Ophelia zog sie direkt an sich und gab ihr dann Milch für ihr kleines Tier. Sie konnte es nicht länger aushalten, zog Lucy an sich und küsste sie. Diese erwiderte den Kuss sofort, erkundigte sich aber schnell nach der Abmachung. Ophelia meinte, sie habe doch versprochen sich darum zu kümmern und das mit Jackie alles geklärt sei. Lucy schien sich zu freuen und ging auf Ophelias küsse ein, bis die beiden schließlich fest an einander gepresst auf der Bank saßen. Als sie sich lösten meinte Ophelia das sie glücklich sei, etwas, was sie vermutlich noch nie gesagt hatte. Doch so war es. Sie hatte alles erreicht was sie wollte. Sie hatte Jackie. Und sie hatte Lucy. Das mit Caro würde sich auch wieder einrenken, da war sie sich sicher, aber wichtiger war es, dass sie und Lucy jetzt nichts mehr hatten was zwischen ihnen stand. Sie versprach Lucy, dass sie alles tun würde damit es so blieb, dass sie beide glücklich waren. Dann bat Lucy sie von dem Gespräch mit Jackie zu erzählen, bereitwillig fasste sie alles schnell zusammen. Lucy reagierte erstaunt und meinte sie Nathaniel sei doch sehr nett, außerdem meinte sie, dass sie auch von einem Jungen entjungfert werden wollte. Auf den ersten Teil reagierte sie kalt und erklärte, dass Nathaniel ein Alkoholiker sei und jeden verletzte der in seine Nähe kam. Der zweite Teil traf sie schon mehr, sie war gar nicht darauf gekommen, dass Lucy nicht mit ihr ihr erstes Mal wollte. Sie hatte immer den Anschein gehabt Lucy wollte sie genauso wie Ophelia Lucy wollte. Also fragte sie nach, ob Lucy also ihr erstes Mal mit einem Jungen wollte, diese erklärte, dass sie es nicht wusste, dass sie Ophelia ja jetzt kennen würde, ihr erstes Mal eigentlich noch herauszögern wollte. Und dass sie sich eine Familie wünschte. Diese Informationen überrumpelten Ophelia. Lucy hatte diese Sachen bisher nie erwähnt und es verletzte Ophelia, so hatte sie sich bisher noch nie gefühlt. Wieso verletzte sie das? Und dabei ging es sicher nicht nur darum, dass Lucy noch keinen Sex wollte. Sie wusste nicht was es war, aber sie reagierte reizt und abweisend. Lucy hatte gemeint, dass Sex für sie immer ein Akt der Liebe war, und Ophelia warf ein, dass sie es auch so sah, dass es ein Zeichen der Liebe sein kann und es sicher wunderschön ist, wenn man jemanden liebte. Dann fragte sie ob Lucy deswegen bedenken hatte, weil Ophelia ihr keine Kinder schenken könne. Sie kam sich bescheuert vor. Warum stritten und diskutierten sie wegen so etwas. Es war komplett irrelevant. Lucy meinte, dass sie Ophelia doch trotzdem lieb hätte doch diese reagierte mit ihrer typischen abweisenden Art. Sie wies Lucy darauf hin, dass es auch Alternativen gab, im Bezug auf das Kinderkriegen. Und ob sie sich sicher sei, dass sie Ophelia liebhatte, denn anscheinend konnte sie ihr ja nichts bieten. Lucy betrachtete sie eine Zeit lang und fragte sie schließlich, warum es Ophelia so wichtig war. Das es so schien als wollte sie Lucy eine homosexuelle Beziehung schönreden. Ophelia stand wie vom blitz getroffen da. Lucy hatte recht, was redete sie hier für einen Schwachsinn. Dann erklärte sie, dass sie überhaupt nichts wollte, nur sich erkundigen was Lucy wollte, denn sie hatte ja oft genug deutlich gemacht, dass sie Lucy wollte, es aber nun so wirkte, als ob es ihr anders ging. Auch erklärte sie, dass sie nicht wolle das Lucy etwas mit einem Mann hätte, oder einer anderen Frau. Sie wusste, dass sie keinerlei rechte hatte irgendwas von Lucy zu fordern oder zu verlangen, diese meinte auch sie würde sich nichts verbieten lassen. Natürlich nicht. Sie sah Ophelia an und meinte, dass sie doch schon gesagt hätte, wie sehr sie Ophelia wollte, dass sie nur sie wollte, sie allein und sonst niemanden. Sie gehöre gerade Ophelia ganz allein. Das war es, was Ophelia hören wollte. Sie verstand im Moment einfach nicht, was in ihr vorging, verstand nicht was sie fühlte und was sie tun sollte, aber Lucys Worte beruhigten sie. Gaben ihr ein sicheres Gefühl. Sie zog das Mädchen fest an sich und fühlte sich auf einmal so verletzlich wie nie zuvor. Lucy schien das zu spüren, und erwiderte die zärtlichen Berührungen von Ophelia und forderte sie auf, wenn sie sie ganz allein für sich wollte, Ophelia Lucy erobern sollte. Ophelia versprach es. Sie würde Lucy erobern, sie küssten sich noch sanft, bis sie bemerkten wie spät es war. Ophelia fragte Lucy, ob diese glaubte, dass sie das alles hinbekamen. Lucys Antwort war, dass sie das meiste zwar nicht verstand, sie sich aber sicher war was sie wollte und sich deswegen sehr sicher war. Dann gähnte sie, stand auf und sammelte noch Flauschi, ihren Knuddelmuff ein.
Bevor sie ging küsste sie Ophelia noch einmal und fragte ob sie sich bald wiedersahen. Ophelia lächelte sie an und versicherte ihr das, zumal es keine Abmachung mehr gab wegen der sie sich Gedanken hätten machen müssen. Sie wünschten sich eine gute Nacht und Lucy verließ die Halle Richtung ihres Schlafsaals. Ophelia hingegen drehte sich um und suchte den Raum der Wünsche auf, wo Jackie bereits auf sie wartete. Sie legten sich ins Bett, kuschelten sich aneinander und schnell schlief Jackie ein. Ophelia lag noch eine Weile wach und dachte nach. Was wollte sie? Ihr kam es bescheuert vor, dass sie mit Lucy über die Zukunft diskutiert hatte. Aber hatte das Mädchen recht? Hatte Ophelia ihr eine homosexuelle Beziehung schönreden wollen? Sie selbst war sich bisher sehr sicher gewesen, dass sie nichts derer gleichen wollte, weder homo noch heterosexuell. Dann verscheuchte sie all ihre Gedanken und sah die schlafende Jackie an. Das alles waren Probleme für wann anders. Momentan war alles perfekt und konnte nicht besser sein. Sie hatte es geschafft ihren Willen zu bekommen. Sie hatte Jackie, sie hatte Lucy und alles andere war momentan zweitranging. Es war erstaunlich, aber sie war wirklich und wahrhaftig glücklich. Mit diesem Gefühl und an Jackie geschmiegt schlief sie letztendlich ein.
Den nächsten Schultag verbrachte Ophelia hauptsächlich damit zu lesen. Der Unterricht interessierte sie kaum, sie lernte vor allem aus Büchern und am liebsten selbstständig. Sie brauchte niemanden, der ihr erklärte wie etwas funktionierte. Immer wieder glitten ihre Gedanken dann doch etwas davon. Zu Lucy und zu Jackie. Ophelia war immer noch etwas überrascht wie einfach es doch geworden war und wie unglaublich gut es sich angefühlt hatte zu wissen, dass sie keine von beiden aufgeben hatte müssen, sondern beide ihre waren. Manch einer würde Ophelias Verhalten als egoistisch und unverschämt einstufen, aber sie zwang ja niemanden zu irgendwas und sie verheimlichte auch nicht vor den beiden was sie tat. Die Mädchen hatten sich freiwillig dazu entschieden.
Nachdem sie alles erledigt hatte, sie war gerade im Innenhof unterwegs Richtung Ländereien, als Lachesis, eine meiner drei Fledermäuse auf meine Schulter setzte. Normalerweise waren sie um diese Tageszeit nicht unterwegs, doch jetzt hatte sie einen Brief umgebunden, klein und ordentlich zusammengerollt. Ich dankte Lachesis und schickte sie zu ihren Schwestern zurück. Ich ging zum Waldrand, ließ mich ins Gras sinken, lehnte mich an einen Baum und las den Brief. Er stammte von Horatio. Er teilte mir mit, dass unsere Eltern wieder mal auf eine wichtige Reise gingen, dass es ihm gut ging und er hören wollte, sie es bei ihr so lief. Sie hatte ihm wirklich schon lange nicht mehr geschrieben. Bevor sie sich entschieden hatte, ob sie ihm von Jackie, Lucy und den ganzen Beziehungssachen erzählen sollte, kam Pandora auf sie zu. Das Mädchen wollte eindeutig in den Wald blieb dann allerdings vor Ophelia stehen. Die beiden unterhielten sich kurz, wobei sie sich eindeutig provozierten und flirteten. Kurz darauf kam auch Nathaniel, der keinen Hehl daraus machte, wie sauer er auf Pandora war, weil sie seine Warnung missachtet hatte und mit Ophelia sprach. Die Stimmung zwischen Nathaniel und Ophelia war eiskalt, sie provozierten sich, stachelten sich an. Als Nathaniel dann, auf Pandoras Frage warum er denn in den Wald dürfte antwortete, dass er nun mal Vertrauensschüler war und Ophelia dann meinte er hätte sich nur in die Position gevögelt, und sehr provozierend Pandoras Hinterteil ansah setzte es bei ihm aus. Er schrie sie an und schubste sie, dass sie auf ihren Hosenboden fiel. Ophelia zog ihren Zauberstab und die beiden schmissen sich Zauber um die Ohren, die hilflose Pandora ignorierend. Als Jessica hinzukam entwaffnete sie die beiden Streithähne kurzer Hand in der Hoffnung, damit dem ganzen ein Ende zu setzten, doch Nathaniel griff Ophelia mit bloßen Händen an, schmiss diese auf den Boden und fixierte sie dort. Sekunden später hatte er einen Dolch an seiner Brust, während er seinen an Ophelias Hals hielt. Weder Jessica noch Pandora konnten irgendetwas tun, die beiden gifteten sich weiter an, doch wie es bei ihnen immer war geriet so eine Situation schnell außer Kontrolle und es mischte sich ein kleiner Flirt in ihre Drohungen. Für außenstehende sah die Situation vermutlich ziemlich schräg aus, aber Ophelia kannte Nathaniel und sie wusste, wie die Situation ausgehen würde, wenn niemand da gewesen wäre.
Als Caro hinzukam verlor Nathaniel seine Konzentration und lies den Dolch sinken. Kurz darauf steckte auch Ophelia ihren weg und wurde ziemlich unsanft von Nathaniel hochgezogen. Sofort ging sie auf Jessica zu und verlange ihren Zauberstab. Doch diese wollte ihn ihr nicht geben, es sei den sie bitte darum, doch das würde Ophelia niemals. Selbst Katleya und Pandora baten Jessica ihn rauszurücken, doch Ophelias Hand schloss sich um den Hals des Mädchens, als diese sich immer noch weigerte. Nathaniel stieß sie wieder weg, forderte von Jessica Ophelias Zauberstab und schmiss eben dieser den Stab vor die Füße. Sie schnappte sich ihn und verließ wutentbrannt die Gruppe. Nathaniel würde dafür büßen.
Sie lief zur versteckten Wiese und tigerte auf und ab. Sie drehte sich um, als sie Nathaniels schreie hörte, sie wollte schon zu einem bissigen Kommentar ansetzten, doch dann sah sie, dass Pandora ihr, wie ihr angeboten, gefolgt war und Nathaniel nun versuchte sie zurückzuhalten. Auch Jessica folgte. Die beiden meinten, Pandora wolle nicht mit Ophelia allein sein. Nathaniel verbat es ihr widerholt, doch Pandora wies beide ab und selbst als Nathaniel meinte, sie brauche, wenn sie hierblieb aber nicht wieder bei ihm angekrochen kommen, bestand sie darauf zu bleiben und sich nichts vorschreiben zu lassen. Also verzogen sich Nathaniel und Jessica und Ophelia ging auf Pandora zu. Diese blickte Nathaniel schockiert nach, fing sich aber dann wieder. Ophelia machte sofort klar, dass es sie absolut nicht interessierte, was mit Pandora und Nathaniel war, dass Pandora sich selbst entschieden habe und sie sich kein Gejammer anhören würde. Darauf hatte sie wirklich keine Lust. Pandora nickte und sie flirteten wieder miteinander, wobei Ophelia sie kurz darauf an sich zog und sie sich küssten. Für einen kleinen Moment fragte sie sich wieder, ob es falsch war, schließlich hatte sie schon Jackie und nun auch Lucy, aber sie verdrängte die Gedanken schnell. Sie hatte sich selbst geschworen sich nicht von ihren Gewohnheiten und ihrem Spaß abhalten zulassen und keine der beiden war gerade da. Außerdem wussten diese bescheid und hatten, obwohl sie vielleicht nicht ganz glücklich damit waren, es bewilligt. Pandora schien ihr kurzes zögern zu merken, bot ihr eine Massage an, doch gerade wollte Ophelia das nicht. Sie legte sich ins Gras, zog Pandora mit sich und sie küssten sich lange und ausdauernd. Sie machten noch eine Zeit lang rum, ehe die Turmuhr schlug und beide aufsahen.
Ophelia war noch mit Jackie verabredet, Pandora wollte zurück in ihren Schlafsaal Sie verabschiedeten sich mit einem kurzen Kuss und gingen dann ihre Wege. Ophelia huschte in den Raum der Wünsche, wo Jackie bereits wartete. Sie legten sich in das große Bett, kuschelten sich aneinander und schliefen schnell und ruhig ein. Für Ophelias schlaf hatte sich diese Gewohnheit als sehr positiv erwiesen. Sie schlief deutlich besser und ruhiger in den Armen von jemanden.
Das Wochenende verbrachte Ophelia damit ihre inzwischen bald fälligen Aufsätze zu schreiben. Dabei versuchte sie all ihre Gedanken möglichst weit von sich weg zu schieben, was ihr auch einigermaßen gut gelang. Sie schaffte die meisten Aufsätze, aß ab und zu und abends kuschelte sie sich mit Jackie in das große Bett im Raum der Wünsche, was dazu führte, dass sie meistens ruhig und friedlich schlief.

Am Sonntag war dann der Frühlingsball. Davor machte sie sich in ihrem Gemeinschaftsraum zurecht, schminkte sich und zog sich ihr schönes langes schwarzes Kleid an, dazu die passenden silbernen Schuhe. Auf dem Weg in die die Eingangshalle, wo sie sich mit Jackie verabredet hatte, stieß sie im Flur auf Caro, die auf Simons Schoß saß und diesen küsste. Der Anblick erfreute Ophelia weniger, die Stimmung zwischen ihr und Caro war recht kühl, Simon ignorierte sie, bemerkte nur, dass sie dachte Caro hätte höhere Standards. Als diese meinte, ihre seihen immerhin höher als Ophelias lächelte diese nur kühl und erinnerte Caro, dass auch sie mit Ophelia schon rumgemacht hatte und rauschte davon.

In der Eingangshalle traf sie jedoch nicht auf Jackie, sondern auf Katleya, welche starr vor sich hinstarrte und auch auf Ophelias Ansprache hin nur wenig und wenn dann nur abweisend reagierte. Ophelia versuchte es nur kurz, sie wusste wie stur Katleya war. Bald kamen ein paar andere Leute dazu, die Ophelia eher weniger interessierten, ihre Aufmerksamkeit wurde ganz von Jackie in Beschlag genommen, welche in einem kleinen, engen schwarzen und hohen Schuhen auf sie zukam. Jackie war wirklich eine Schönheit und Ophelia genoss es zu wissen, sie nicht teilen zu müssen. Die beiden küssten sich und Jackie wiederholte, dass Ophelia ihr gehören würde. Sie nahm ihre Hand, bestätigte ihr dies und zusammen gingen sie in die noch recht leere große Halle. Ophelia schaute den hereinströmenden Menschen zu und sobald die Musik anfing forderte Jackie sie zum tanzen auf, wobei Jackie, da sie das kürzere Kleid trug sie Führung übernahm, obwohl man da wohl kaum einen Zusammenhang sehen konnte. Immer wieder vielen ihnen Nathaniels Blicke auf, obwohl Ophelia ihm erzählt hatte, dass sie mit Jackie zusammen war schien er es ihr nicht geglaubt zu haben. Während sie tanzten unterhielten sich die beiden Mädchen, über Nathaniel, über seine Tanzpartnerin, bei der Jackie meinte, die würde sie zu sich und Ophelia mit ins Bett nehmen und Ophelia konnte nur zustimmen. Sie lachten viel und Ophelia fühlte sich frei und ungezwungen wie sie mit Jackie umging. Sie beruhigte sie, wenn Ophelia jemandem den Kopf abreißen wollte, weil er sie angerempelt hatte oder ähnliches und Ophelia ließ es zu. Das Mädchen flüsterte ihr immer wieder ins Ohr, dass sie gehen sollten, etwas besseres tun und Ophelia wusste schon was sie meinte. Doch vorher wollten sie noch etwas essen, am Buffet stießen sie jedoch auf Nathaniel, die Unterhaltung war recht kühl und angespannt. Da forderte Nathaniel sie zu einem Tanz auf und Ophelia willigte ein, Jackie und Alice blieben am Buffet zurück. Die Spannung zwischen Nathaniel und Ophelia war fast greifbar als sie über die Tanzfläche wirbelten und keiner dem anderen eine Blöße gab. Zuerst unterhielten sie sich, ihn abweisendem, kalten, spöttischen Ton, dass Ophelia anscheinend nicht gelogen hatte im Bezug auf Jackie, während Nathaniel meinte, er hätte nicht gedacht, dass jemand Ophelia freiwillig nehmen würde. Nathaniel gab ihnen eine Woche. Ophelia provozierte ihn wieder, dass ihr System sicher besser war, als das was er mit Calypso gemacht hatte. Zusammensein und dann mit jemand anderem rummachen. Sie tanzten weiter und ihre Unterhaltung wurde nicht gerade freundlicher. Sie beleidigten sich, Nathaniel warf ihr vor, dass Jackie zu gut für sie sei und sie ihm, dass er Calypso schlecht behandelt hatte und er jeden in sein Loch aus Selbstmitleid zog. Das Katleya sie beide anrempelten nahmen sie nur kurz am Rand war, so vertieft waren sie in ihren feindschaftlichen Tanz. Doch bevor sie sich wirklich an die Gurgel gehen konnten, was beinahe der Fall war, drängten sich Jackie und Alice zwischen sie und nahmen ihre jeweiligen Partner und zogen sie auseinander. Ophelia zischte Nathaniel noch hinterher, sie werde ihn umbringen, doch Jackie lächelte sie an und bat sie lieb zu sein. Für sie. Ophelia atmete tief durch und versuchte sich auf Jackie zu konzentrieren und tatsächlich wurde sie ruhiger. Die Mädchen wollten gehen, hier würden sie sowieso keinen Spaß mehr haben. Doch Jackie wollte noch kurz Nathaniel etwas sagen, Ophelia schaute ihr verwirrt nach, sagte aber nichts und wartete. Da kam dann Nathaniel zu ihr rüber und flüsterte, dass Lucy ihn vor ihr bevorzugte. Ophelia stand da wie vom Donner gerührt und brauchte einen Moment, um zu verstehen was er gesagt hatte. Woher wusste er überhaupt von Lucy und ihr, sie hatte es niemandem erzählt. Also konnte es nur Lucy gewesen sein. Und Nathaniel wollte ihr damit sagen, dass er was mit Lucy getan hatte. Sie geküsst? Mehr? Die Wut kam zurück, heftiger als zuvor und sie wurde richtig laut und schrie Nathaniel an, er solle sein verlogenes Mundwerk halten. Doch dieser lächelte nur kühl, meinte sie solle doch Lucy selbst fragen und wand sich zu Enna um. Sie hielt ihn fest und schrie ihn weiter an. Als Jackie sie wegzog, fauchte sie, dass Nathaniel Lucy angefasst hatte und dafür sterben würde. Doch Jackie ließ nicht zu, dass sie dich wieder auf Nathaniel stürzte und zog sie in den leeren Raum, weg von allem.
Ophelia war immer noch wütend, sie tobte fasst und als die ersten leiseren Versuche nicht klappten, schrie Jackie sie an, sie solle runterkommen. Sofort blieb Ophelia stehen und sah ihre Freundin an. Sie hatte ja recht, sie benahm sich wie ein dummes Kleinkind, doch es hatte sie aufgewühlt, als Nathaniel das gesagt hatte und das war sie nicht gewohnt. Jackie zog sie an sich und beruhigte sie. Sie erkundigte sich, was Jackie von Nathaniel gewollt hatte, sie meinte sie habe ihm gesagt, dass sie reden müssten und dass es um Lucy ging. Doch sie war sofort wieder gereizter und als Ophelia nachfragte, was Jackie denn von Lucy und Nathaniel wusste wurde Jackie sauer. Ophelia war verwirrt, es interessierte sie nun mal und sie hatte nichts Falsches gesagt. Außerdem interessierte es sie, was ihre Freundin mit Nathaniel zu besprechen hatte. Doch Jackie blockte komplett ab, meinte sie hätte keine Lust auf dieses Gespräch, sich zu streiten und das Nathaniel ihr Freund sei. Daraufhin drehte sie sich um und ging.
Ophelia verstand die Welt nicht mehr. Seit wann waren Nathaniel und Jackie Freunde. Hatte sie nicht noch gesagt, dass Nathaniel Lucy nicht anrühren würde? Wobei ihr Lucy gerade eben zweitrangig vorkam. Zuerst musste sie alles mit Jackie klären, sie überwand ihren Stolz und folgte Jackie zurück in die Halle. Dort wies diese sie ab. Sie solle sie in Ruhe lassen, sie würde nicht mit sich reden lassen. Doch als sie Ophelia vorwarf, dass diese ihr nicht vertraute war sie verwirrt. Sie hatte niemals gesagt, dass sie Jackie nicht vertraute, dass sie ihr treu war. Es war erstaunlich, aber sie vertraute Jackie wirklich und so gab sie seufzend auf, sie konnte gerade nicht mit ihr reden, sie meinte sie war sauer und obwohl Ophelia sogar darum bat mit ihr zureden, was sie normal nie tat, blieb Jackie stur. Daraufhin meinte Ophelia, dass Jackie kommen solle, wenn sie sich wieder beruhigt hatte und verließ die große Halle.

Ophelia stapfte in ihren hohen Schuhen runter Richtung See. Sie war ziemlich aufgewühlt. Jackies Reaktion verwirrte sie, sie hatte ihr niemals misstraut. Warum machte es sie so fertig, dass sie sich mit Jackie gestritten hatte. Normal war ihr sowas einfach egal, sie zog weiter und suchte sich jemand anderes für ihr Vergnügen. Doch irgendwie wolle sie das diesmal nicht, es kam ihr nicht richtig vor. Trotzdem war sie wahnsinnig sauer auf Jackie, sie hatte sie einfach abblitzen lassen, obwohl sie nichts getan hatte.
Sie näherte sich dem Wasser, als sie dort jemanden im Nass sitzen sah. Sie wollte schon gleich wieder umdrehen, als sie erkannte, dass es Katleya war. Sie war schon komplett durchnässt und sie musste schon lange im Wasser sitzen. Zuerst versuchte Ophelia sie dazu zu bewegen aus dem Wasser zu gehen, aber als dies nicht funktionierte, zog sie sich bis auf die Unterwäsche aus und setzte sich neben Katleya ins eiskalte Wasser. Zu erst saßen sie eine Zeit lang schweigend nebeneinander, in Ophelia wütete es. Sie verstand nicht, was in ihr vorging. Lucy war für den Moment in den Hintergrund gerückt, ihre Gedanken kreisten um Jackie. Wieso fühlte sie sich so? Wieso fühlte sie überhaupt etwas. Und was fühlte sie überhaupt. Das ganze frustrierte sie, sie wusste nicht damit umzugehen und der Streit hatte es nicht besser gemacht. Irgendwann tauchte sie unter Wasser, es lösten sich ein paar Tränen, doch dank des Wassers sah Katleya diese nicht. Ophelia blieb so lange unter Wasser, bis ihre Lungen brannte und ihr Körper nach Sauerstoff schrie. Doch dieses Gefühl war ihr wenigstens bekannt. Es war Schmerz, den sie willkommen hieß. Irgendwann zog Katleya sie aus dem Wasser und Ophelia schnappte nach Luft. Dann saßen sie wieder schweigend, aneinander gelehnt im Wasser, Ophelia war froh um das Wasser in ihrem Gesicht, da man so ihre paar Tränen nicht sah.
Als Ophelia dann spürte wie kalt Katleya war, zog sie diese auch gegen ihren Willen aus dem Wasser. Deren weißes Kleid war inzwischen durchsichtig geworden und klebte an ihrem Körper. Ophelia forderte sie auf es auszuziehen, so wurde sie nur noch eher krank. Doch Katleya weigerte sich und wollte zurück ins Wasser waten. Ophelia hielt sie zurück und sie vielen zusammenhing. Eine Weile bleiben sie liegen. Dann fragte Katleya was los sei, doch Ophelia weigerte sich, sie würde niemandem erzählen was in ihr vorging. Katleya meinte Ophelia habe versucht sich zu ertränken, diese erwiderte Katleya habe erfrieren wollen. Die beiden diskutierten ein wenig, doch da keine der anderen erzählen wollte, was los war kamen sie nicht weit. Irgendwann stiegen sie wieder ins Wasser und fingen an fangen zu spielen, sie finden beide an ein wenig zu lachen. Doch dann ließ Ophelia sich einfach wieder sinken, es war gerade so einfach. Sie wollte sich wirklich nicht umbringen, aber das Gefühl, der Schmerz war ihr bekannt und sorgte dafür, dass sie alles andere vergaß. Doch Katleya zog sie wieder nach oben und dann an Land. Dort setzte sie Ophelia ins Gras, sich vor sie und nahm ihr Gesicht in die Hände und versuchte sie zu beruhigen. Das funktionierte auch, Katleya redete weiter beruhigend auf sie ein, strich über ihre Wange und legte ihre Stirn an Ophelias. Als Ophelia meinte, sie wüsste nicht, wie sie damit umgehen sollte antwortete Katleya, dass das schon werden würde, Ophelia müsse es halt lernen und wenn nicht müsse sie halt alles was damit zu tun hatte von sich wegstoßen. Doch das wollte Ophelia nicht. Sie wollte Jackie nicht wegstoßen. Katleya riet ihr einfach nochmal mit ihr zu reden, dass ganze würde sich schon klären. Ophelia hoffte es, doch Jackie würde zu ihr kommen müssen. Sie hatte es bereits versucht.
Als Katleya sie oder die Situation oder was davon auch immer als süß bezeichnete wurde sie kurz pampig, als Katleya dann allerdings aufstand und ihren Slip auszog starrte sie das Mädchen verwirrt an. Diese schien erst, als Ophelia sie darauf ansprach zu sehen was sie da tat. Ophelia amüsierte sich sehr über Katleyas Reaktion und zog sie etwas auf. Das Ganze endete damit, dass Katleya sichtlich erregt war und Ophelia anbot ihr Linderung zu verschaffen. Doch in ihre Wut und ihren Gedanken bedachte sie nicht, dass Katleya nicht Jackie war und ihr passierte das Missgeschick, dass Katleya etwas als unangenehm empfand. Sie hörte sofort auf und nahm das Mädchen in den Arm, welches kurz darauf ihre Sachen packte und zum Schloss lief.
Ophelia hätte sich Ohrfeigen können für ihr Verhalten. Sie hatte gewusst, dass Katleya ziemlich unerfahren war, aber einfach nicht darauf geachtet. Nun saß sie nass in Unterwäsche auf der Wiese am See und war noch frustrierter als zuvor. Da sah sie eine Gestalt viel zu nah am See rumwanken, anscheinend betrunken. Als sie auf sie zuging bemerkte Ophelia das es Jackie war, die wirklich betrunken war. Sie zog sie vom Wasser weg, es war keine gute Idee betrunken im schwarzen See zu landen. Jackie erwähnte die heulende Katleya und lobte Ophelia dafür, die diese Aussage ignorierte. Sie war nicht stolz drauf. Sie sah Jackie an, und überlegte was sie mit ihr machen sollte, als diese fragte ob Ophelia ihr vertraute. Ophelia viel die Antwort leicht. Ja, sie vertraute Jackie, dass diese ihr treu war. Die Antwort schien Jackie zu gefallen und genau die gewesen zu sein, die sie hatte hören wollen, denn sie stürzte sich regelrecht auf sie und meinte, sie wolle Ophelia. Dieser war schon klar, dass man mit Jackie kein vernünftiges Wort reden könne, also nahm sie sich das für den nächsten Tag vor. Heute würde sie mit Jackie nicht mehr reden. Diese war schon sehr begierig und die beiden schliefen miteinander.
Anschließend blieben sie im Gras liegen, erschöpft und aneinander gekuschelt. Jackie beschloss, dass sie hierbleiben würde, zauberte ein Zelt um sie herum und eine Decke über sie. Sie küssten sich noch sanft, dann schlief Jackie auch schnell ein, so betrunken wie sie war keine Überraschung. Ophelia blieb noch eine Weile wach, strich über Jackies Haar und dachte nach. Sie wollte Jackie nicht wegstoßen, da war sie sich sicher. Doch sie würden morgen reden müssen. Ophelia wollte den Streit beenden und zwar nicht durch Sex mit einer betrunkenen Jackie, sondern vernünftig. Dann kuschelte sie sich an ihre Freundin, schloss die Augen und schlief ein.
Ophelia´s Schlaf war tief und traumlos. Als sie am nächsten Morgen aufwachte musste sie sich erst einmal kurz Ordnen, nicht weil sie etwas getrunken hatte wie Jackie, sondern einfach weil alles, was am Vortag passiert war erst einmal sortiert werden musste. Wirklich funktionierte es nicht. Sie saß eine Zeit lang einfach nur neben Jackie, streichelte gedankenverloren ihren Kopf und versuchte an nichts zu denken. Dann, es war kurz bevor Unterrichtsbeginn, gab sie Jackie einen Kuss auf die Stirn und machte sich auf ins Schloss. Sie weckte Jackie nicht, in den Unterricht würde diese sowieso nicht kommen dank ihres Katers.
Die Stunden vergingen quälend langsam während Ophelia versuchte so gut es ging aufzupassen. Normal war das kein Problem aber heute kreisten ihre Gedanken immer noch um alles was Geschehen war. Endlich kam die ersehnte Freistunde, Ophelia hatte beschlossen eine Runde fliegen zu gehen, um vielleicht so wieder einen klaren Kopf zu bekommen. Doch auf der Brücke zu den Ländereien stieß sie auf Pandora, die auf dem Brückengeländer saß. Eigentlich hatte Ophelia keine Lust sich mit ihr zu unterhalten, konnte sich allerdings ein Kommentar nicht verkneifen, dass sie Pandora einfach mit einem kleinen Stoß in den Tod befördern konnte. Ihre Stimmung war wieder ziemlich mies, sie wollte mit Jackie reden, gestern waren sie ja nicht dazu gekommen und es gab einiges zu klären. Doch Jackie war nirgendswo zu finden gewesen, also konnte sie auch bei Pandora bleiben und sich mit ihr unterhalten. Das Mädchen schaffte es schnell ihre düstere Stimmung zumindest ein wenig zu verbessern. Sie sollte Ophelia eine Opfergabe bringen, dafür, dass diese sie nicht von der Brücke stieß. Sie witzelten ein wenig rum, und als Ophelia kurz erwähnte, dass sie letztens ja sehr gut Spaß gehabt hatten wurde Pandora wieder rot, was Ophelia amüsierte. Trotzdem bemerkte Pandora schnell, dass irgendwas nicht stimmte, sie meinte Ophelia sei nicht so charmant wie sonst. Das war auch kein Wunder, sie war einfach nicht in Flirtstimmung. Sie hatte zu erst noch so viel zu regeln. Sie unterhielten sich weiter, ein bisschen flirten war bei Ophelia immer dabei, dagegen konnte sie gar nichts tun, sie redeten über Streit, eher Pandoras mit Nathaniel und dann darüber, dass bei Ophelia etwas nicht stimmte. Sie blieb sehr wage was los war und Pandora bemühte sich ihr so gut es ging zu helfen. Schlug ihr vor, dass sie Abwechslung bräuchte von allem, oder müsse einfach klären, was los war. Da war Ophelia auch schon draufgekommen, deswegen wollte sie Jackie ja sehen. Dann meinte Pandora, Ophelia bräuchte eine Veränderung, wenn sie mit dem, so wie es jetzt war nicht zufrieden war musste sie es ändern. Man selbst tat es ja auch. Ophelia fühlte sich auf einmal sehr erschöpft. Sie sank gegen Pandora und lehnte ihren Kopf gegen das Mädchen, schaut ihm zu wie es Muster in den Stein malte.
Sie unterhielten sich weiter, darüber dass Ophelia niemandem vertraute, dass Pandora sie nicht wirklich kannte, diese das auch gar nicht wollte und Ophelia ihr sicher nichts erzählen würde. Trotz allem fühlte sich Ophelia ein wenig besser, sie kuschelte sich an das Mädchen und irgendwann verschränkten sich ihre Finger miteinander. Sie scherzten wieder mehr und flirteten jetzt heftiger miteinander. Aus irgendeinem Gefühl heraus, es ging vermutlich um die Abwechslung meinte sie, ob Pandora nicht bei einem dreier dabei wäre. Sie sah amüsiert zu wie das Mädchen rot wurde, erklärte ihr, dass sie dabei an Jackie, Pandora und sich gedacht hatte und das Mädchen meinte sie müsse darüber nachdenken. Ophelia freute sich darauf es Jackie mitzuteilen. Pandora würde ihr sicher gefallen. Dann überwand sich Ophelia und erzählte Pandora, dass Jackie ihre Freundin war und wie diese Beziehung aussah. Pandora war skeptisch, meinte sie hätte das gerne eher gewusst und dass so eine Beziehung doch nicht funktionierte, weil es immer Missverständnisse gab. Doch Ophelia wehrte das ab. Bei ihr und Jackie funktionierte es, sie müsse nur mit ihr reden.
Irgendwann lehnte Ophelia sich mehr zu Pandora, fing an ihren Hals zu küssen und die beiden schmiegten sich mehr an einander. Sie machten ein wenig miteinander rum, irgendwann lösten sich ihre Hände und Ophelia zog Pandora näher zu sich. Irgendwann lösten sie sich voneinander, Ophelias Hände an Pandoras Taille, während deren Hände auf Ophelias Schultern ruhte. In diesem Moment kam Jackie singend auf der Brücke. Ophelia sah sich um und ließ Pandora sofort los als sie Jackie sah, welche sich entschuldigte und wieder gehen wollte. Doch Ophelia ließ sie nicht, zog Jackie zu sich und Pandora und stellte die beiden einander vor. Die Stimmung war etwas kühl, von Jackies Seite aus. Pandora schien sich zu bemühen nett doch Jackie meinte, sie sei verkatert und wolle ins Bett. Doch so einfach wollte Ophelia sie nicht gehen lassen. Sie musste mit Jackie reden und das machte sie auch klar. Vor Pandora jedoch wollte sie das nicht, dass verstand diese auch und ging schließlich.
Jackie fing gleich direkt an und meinte, dass das so nichtmehr funktioniere. Ophelia war verwirrt, was genau sie meinte. Sie erklärte ihr, dass sie ihr doch gestern schon gesagt hatte das sie ihr vertraute. Doch das war nicht das Problem. Jackie warf ihr vor, dass Ophelia wegen Lucy ausrastete, dass sie es nicht mehr schaffte, sie nicht weiterzusehen konnte, wie Ophelia Lucy nah war oder irgendjemand anderen, dass das nur getan hatte, um sie nicht damit zu verschrecken, dass sie nicht wollte das Ophelia jemand anderem nahekommt. Dann gestand sie Ophelia wütend, dass es doch sowieso egal sei, da sie sie gestern betrogen hatte. Ophelia wurde richtig wütend, so sauer wie schon lange nicht mehr und packte das Mädchen grob am Arm und schrie sie an, dass sie ihr vertraut hatte, dass sie wirklich geglaubt hatte Jackie sei besser. Diese sah sie nur schmerzerfüllt an und meinte nur, Ophelia solle ihr doch wehtun, oder sie töten, damit alles aufhörte, der Schmerz, die Angst, die Liebe.
Egal wie wütend Ophelia war, sie kannte dieses Gefühl, ihr ging es gestern nicht anders. Sie fragte Jackie was sie denn wolle, was nicht funktionierte. Diese meinte, dass sie Jackie und Ophelia nicht funktionierte, zu wissen, dass Ophelia andere habe. Doch als Jackie ihr nicht sagen wollte, mit wem sie geschlafen hatte und zudem sagte, sie brauche Ruhe und sie melde sich wurde Ophelia wieder wütend und schrie ihr nach, dass sie die Person umbringen werde. Jackie fing nun auch an zu schreien und brüllte, dass sie nicht Ophelias Eigentum war, dass sie sich melden würde, dass sie doch nur Ophelias Ersatz war, bis sie durch Lucy ersetzt werden konnte und dass sie doch nur Ophelias Spielzeug war bis diese Lucy bekam. Mit den Worten, dass Ophelia einen verfickt schlechten Job machte, falls es anders sein sollte stürmte sie davon.
Für einen Moment starrte Ophelia Jackie einfach nur hinterher. Sie würde ihr sicher nicht nachlaufen, wenn Jackie irgendetwas an ihr lag, dann sollte diese zu ihr kommen. Sie tobte, niemand hatte sie bisher so behandelt. Sie war wütend auf sich, auf Jackie, auf alle anderen. Auf ihre Gefühle, die sich einfach nicht verstand und die sie nicht erklären konnte. Sie nahm ein paar Steine und donnerte sie in ihrer Wut gegen das Tor. Immer und immer wieder, doch ihre Wut minderte das nicht. Als sich das Tor dann öffnete und jemand heraustrat hatte sie kurz die Hoffnung, dass es Jackie war. Doch diese Hoffnung erlischt schnell, als Pandora ins Licht trat und besorgt auf sie zu ging. Ophelia wollte nicht reden, sie fuhr Pandora nur wütend, doch diese lies sich nicht abbringen, dass sie Ophelia helfen wollte. Sie keifte weiter, wollte Pandora hören, dass sie recht hatte? Das alle recht hatten? Anscheinend funktionierten solche Beziehungen nicht. Als Pandora ihr zum zweiten Mal eine Hand auf den Arm legte fand Ophelia nicht mehr die Kraft sich zu wehren, stattdessen sank sie zu Boden, lehnte sich an das Holz und starrte vor sich hin. Sie wollte Pandora wegschicken, doch diese bestand darauf bei ihr zu bleiben, einfach nur um ihr Gesellschaft zu leisten und obwohl Ophelia es nie zugeben würde, war sie froh darum nicht allein zu sein. Die beiden schwiegen als Pandora einen arm um Ophelia legte und diese ihren Kopf auf die Schulter des Mädchens legte. Es war eine beruhigende, beschützende Geste für die Ophelia insgemein dankbar war. Auch darum, dass Pandora mit ihr schwieg. So saßen sie einfach auf der Brücke, schweigend nebeneinander und starren vor sich hin.
De Gedanken in Ophelias Kopf waren ungeordnet und sie versuchte auch nicht diesen Zustand zu ändern. Die ganze Nacht über saß sie auf der Brücke, ohne ein Wort zu sagen oder sich zu bewegen. Pandora schweigend neben ihr. Am nächsten Morgen rührte sie sich auch nicht, den Unterricht oder das Essen vergaß sie, während sie weiter in ein leeres nichts starrte.
Auch am nächsten Tag rührte sie sich nicht von der Stelle. Sie bekam nichts mehr um sich herum mit und wachte erst aus ihrer Starre auf, als auf einmal Lucy vor ihr kniete. Dass Pandora inzwischen weg und der Tag bereits fortgeschritten war hatte Ophelia gar nicht wahrgenommen. Lucy merkte sofort, dass mit Ophelia etwas nicht stimmte, es war auch nicht zu übersehen und das Mädchen legte ihre Arme um Ophelia und erklärte, dass sie Ophelia retten würde. Diese ließ sich gegen Lucy fallen und fragte, was sie mit Nathaniel gemacht hatte, sie wollte es einfach wissen. Dann platzte auch der Rest aus ihr raus. Das Jackie sie betrogen hatte, dass sie Gefühle hatte und nicht wusste was sie machen soll. Als Lucy erzählte, dass sie Nathaniel geküsst hatte, es aber nicht richtig gefunden hatte vom Gefühl und dann einfach mit ihm gekuschelt hatte nickte sie dazu nur, warnte Lucy noch, dass Nathaniel nichts für sie war und als Lucy ihr da zustimmte, ließ sie das Thema auch sein. Dann, Lucy hatte sich neben sie gesetzt und sie in den Arm genommen, erzählte sie ihr alles was auf dem Ball und dann mit Jackie passiert war, dass sie gesagt hatte, dass es so nicht funktionieren würde. Lucy hörte ihr aufmerksam zu, nickte hin und wieder und meinte dann, dass es für Jackie ja auch schwer war von jetzt auf gleich treu zu sein. Sie verteidigte ihre Schwester, erklärte, dass Ophelia es Jackie ja zumindest wert war es zu versuchen. Und dass sie beide wohl etwas distanzierter sein sollten, Lucy wollte das Ophelia glücklich wurde und meinte, Jackie könnte ihr helfen. Außerdem, dass sah Ophelia inzwischen auch so, wollten sie zu verschiedene Sachen. Lucy war nichts für Ophelia, zu unschuldig, zu unerfahren. Aber das war ok, Lucy meinte, sie würden einfach beste Freundinnen sein, da könnten sie dann immer noch kuscheln und was beste Freundinnen so machten. Aber sie erklärte, dass Ophelia und Jackie sehr gut zusammenpassen würden.
Dann meinte Ophelia, dass sie nicht sicher war, ob sie Jackie wieder vertrauen könne und Lucy forderte sie auf Verständnis zu haben, dass Ophelia Jackie ja auch indirekt dazu gedrängt hatte treu zu sein, während sie tat was sie wollte. Sie schlug vor, Ophelia solle Jackie beweisen, dass diese ihr das Gefühl geben sollte etwas Besonderes sein und auf andere Liebschaften verzichten solle. Doch zuerst müsste Ophelia überhaupt mit Jackie reden. Und dann sehen, wie es funktionieren könne, denn sie wollte das es irgendwie funktionierte.
Dann kamen sie wieder auf Nathaniel zu sprechen, dass er wirklich gut zum kuscheln geeignet war, er war schließlich groß und konnte einem das Gefühl von Sicherheit geben. Dann sprach Lucy an, dass Ophelia und er sich nicht verstanden und Ophelia erklärte, sie waren einfach sehr ähnlich. Sie meinte, dass sie hoffe, dass Jackie kommen würde um mit ihr zu reden.
Und wie es immer so war, stand in genau diesem Moment Jackie auf der Brücke. Ophelia saß mit Lucy um Arm auf dem Bode, lies sie aber sofort los und stand auf als sie Jackie sah. Sie wollte nicht, dass Jackie etwas Falsches dachte. Das Mädchen war abweisend auch als Ophelia auf sie zuging und einfach alles Ansprach, was ihr auf dem Herzen lag. Das Jackie sie verletzt hatte mit ihrem Betrug, dass es natürlich nicht fair war, dass sie wollte das es mit ihnen weiter gehen würde und das sie wissen wollte wie. Doch Jackie hat kaum Antworten, man merkte nur, dass sie unsicher war und sich selbst verurteilte, aber auch, dass sie Ophelia nie in Ketten legen wollte. Dann offenbarte sie, dass sie deswegen freiwillig auf Ophelia verzichten würde. Diese war nun wirklich verwirrt und fragte, was Jackie denn wolle. Diese schrie, dass sie doch Ophelia wollte. Es erleichterte Ophelia ein wenig, Jackie hatte ihr bisher nicht das Gefühl gegeben als ob es so wäre, und auch als sie weiter redeten wirkte es oft so. Sie sprach davon das Ophelia frei sein sollte, sich ausleben, dass sie genauso war wie Tom, abartig und sie verletzen würde. Dann wieder, dass Ophelia ihr alles bedeutete. Ophelia verstand nicht mehr was Jackie wollte, meinte aber nur es sei ihr egal. Lucy, die bisher hoffnungsvoll neben ihnen gestanden hatte ging dann, um ihnen Privatsphäre zu geben, erklärte aber noch, dass zwischen ihr und Ophelia nichts war und nichts sein würde.
Ophelia hatte Jackie im Arm gehalten und ihre Wange gestreichelt doch dann löste sich Jackie, setzte sich auf den Boden und weinte. Als Ophelia sich zu ihr setzte, sie in den Arm nahm meinte Jackie, sie wolle diese Eifersucht nicht mehr fühlen, die sie hatte, wenn sie daran dachte, dass Ophelia bei jemand anderem war. Ophelia gestand, dass auch sie nicht wusste wie sie mit all dem umgehen sollte und wie sauer sie war, bei der Vorstellung, dass jemand anderes Jackie berührte. Als Jackie meinte, dass Ophelia aber nicht nur sie wollte erklärte diese, dass sie Jackie wollte und wenn sie, um sie zu kriegen nur sie hätte, dann wäre es nun mal so. Doch Jackie wehrte sich wieder, dass könne sie nicht erwarten. Diese Reaktion machte Ophelia wütend. Wollte Jackie sie nicht oder wieso verhielt sie sich so? Es wirkte nicht so, als ob sie Ophelia wirklich wollen würde.
Sie wusste nicht mehr was sie tun sollte, also küsste sie Jackie einfach nur und legte ihre ganze Verzweiflung in den Kuss. Jackie erwiderte und Ophelia legte ihre Hand an ihre Wange. Dann lösten sie sich und Jackie find an zu singen. (LEA – Immer wenn wir uns sehen). Ophelia kannte das Lied nicht, vermutlich stammte es von Muggeln, aber sie hörte zu und ihr lief eine einzelne Träne über die Wange als Jackie meinte, sie würde es genauso meinen. Jackie wischte sie weg und sie küssten sich wieder. Dann legte sich Ophelia auf Jackies Schoß, nahm deren Hand und presste diese an sich, während Jackie weiter summte und als Ophelia meinte, sie würde das alles nicht aushalten fing sie wieder an zu singen. (LEA – Zu dir). Ophelia lag schweigend, mit geschlossenen Augen da, hörte ihr zu und genoss die Nähe. Als Ophelia sie bat bei ihr zu bleiben, erwiderte sie, dass sie hier war. Als sie sie fragte ob sie auch bleiben würde antwortete Jackie, dass sie es nicht sagen konnte. Sie würde es morgen wissen.
Als Ophelia wieder wütend wurde, sie hatte es satt hingehalten zu werden, erklärte Jackie, sie hätte Angst, sie würde zuerst ihr Herz richten müssen, sie wollte Ophelia keine Trümmer überlassen, sondern nur im Ganzen übergeben damit Ophelia nur darauf aufpassen musste. Diese versprach es. Dann fragte Ophelia, ob Jackie denn auf ihres aufpassen würde. Diese meinte, sie wolle es, würde sich Mühe geben konnte aber nichts versprechen. Ophelia war sich wieder nicht sicher was sie meinte. Wollte Jackie sie nicht so sehr und selbst lieber frei sein, oder hatte sie wirklich nur Sorge um Ophelia? Doch Jackie versprach, dass Ophelia ihr vertrauen könnte und Ophelia strich über ihre Wange und erklärte, sie können das schaffen.
Jackie wies sie schnell darauf hin, dass sie morgen sprechen sollten, sie war müde und heute würden sie zu nichts mehr kommen. Ophelia akzeptierte das unter der Bedingung, dass sie morgen wirklich redeten und Jackie sich nicht auf etwas versteifte und ihr zuhören würde. Das versprach diese, legte sich auf das Holz und forderte Ophelia auf sich zu ihr zu legen. Diese folgte sofort, legte ihre Arme um Jackie und die beiden Mädchen kuschelten sich aneinander, Jackie schlief sofort, während Ophelia noch eine Weile wach lag. Sie hatte immer noch nicht ganz verstanden, was Jackie eigentlich wollte. Sie beteuerte ihr ja, dass sie sie wollte und alles, aber gleichzeitig wirkte es so, als ob sie keine Beziehung mit Ophelia eingehen wollte. Es schmerzte Ophelia, zum ersten Mal hatte sie wirklich Angst jemanden zu verlieren, dass wollte sie nicht. Um keinen Preis. Sie zog Jackie enger an sich, vergrub ihr Gesicht in ihren Haaren und schlief irgendwann ein. Zuvor fielen ihr noch die Tränen auf Jackies Wangen auf.
Als Ophelia am nächsten Tag aufwachte war Jackie verschwunden. Sie konnte noch nicht lange weg sein, sie spürte noch ihre Wärme und seufzte leise. Sie wusste nicht wie es weitergehen würde und was ihr von den Optionen am liebsten war. Doch sie beschloss das ganze erst einmal in den Hinteren Teil ihres Kopfes zu schieben. Sie kam noch pünktlich im Unterricht an, auf ihre innere Uhr war verlass. Der Unterricht verlief gut, also normal. Sie las in ihren Büchern, hörte neben bei dem Professor zu und lernte ihren Stoff für die ZAG´s.
Nachdem der Unterricht beendet, und auch ihr Nachsitzen vorüber war ging sie spazieren, wobei sie alle Gedanken aus ihrem Kopf vertrieb. Sie würde nicht mehr über irgendwas nachdenken, sondern abwarten, was passierte. Und so stolperte sie über Katleya, welche sichtlich betrunken in der Wiese lag. Zunächst wollte Ophelia wieder umdrehen, ihr war das, was mit Katleya geschehen war unangenehm. Doch sie sprach sie an und sie verhielt sich sofort wieder wie immer. Mit ihrem spöttischen lächeln und ihrem kalten Gesichtsausdruck. Die beiden zickten sich an, Katleya weil sie betrunken war und Ophelia, weil sie keine Lust hatte nett zu sein. Natürlich sprach Katleya das Thema an, dass Ophelia gerne vermieden hätte. Sie meinte sie wüsste ja jetzt, dass Ophelia nicht als Liebhaberin taugte. Damit traf sie einen Wunden Punkt. Ophelia wusste wie gut sie war, dass hatte man ihr oft genug bestätigt und giftete Katleya an, welche sich nur über Ophelias ausschweifendes Liebesleben negativ äußerte. Als das Mädchen schließlich ging meinte sie noch, dass Ophelia doch weiter rumhuren sollte und somit den Menschen, denen sie doch was bedeutete wenigstens beweisen würde, dass sie nichts von Gefühlen verstand.
Wütend und etwas verdattert blieb Ophelia zurück. In diesem Moment kam Jackie an den Waldrand und sie spannte sich etwas an. Sie war sich nicht sicher, ob sie das wirklich hören wollte, was Jackie ihr zu sagen hatte. Doch diese schien sich heute sehr gut im Griff zu haben und hatte sich anscheinend genau überlegt, was sie Ophelia sagen wollte. Sie meinte, sie habe viel nachgedacht über sie beide und schlug prompt eine offene Beziehung vor. Für beide offen. Sie erklärte es damit, dass sie Ophelia nicht für sich fordern, sie nicht einschränken konnte, sich so etwas nicht verzeihen konnte und Ophelia ihre Freiheit bräuchte. Und so war es möglich, dass es fair war für beide, niemand eingeschränkt war und Jackie Ophelia haben konnte. Ophelia hörte aufmerksam zu, die Begründungen waren sachlich und nachvollziehbar. Trotzdem erkundigte sie sich, schließlich hatte Jackie noch gemeint, dass sie die Eifersucht nicht ertrüge. Diese erklärte, dass wenn Ophelia nur für sie Gefühle hätte könne sie sich im Griff haben, wenn sie wüsste, dass die anderen nicht das gleiche bedeuten wie sie. Ophelia überlegte eine Weile, erkundigte sich, ob es wirklich so war wie Jackie erklärte, und nicht so, dass diese eigentlich nur sich selbst nicht traute, dass sie treu bleiben könne, und wie sie denn ihre Eifersucht bezwingen solle.
Da versicherte Jackie ihr, dass jedes ihrer Gefühle nur Ophelia allein galt und dass es bei dem ganzen um Ophelia ging, es aber so am fairsten war und niemand dem anderen überstellt war. Das klang natürlich logisch, dass musste Ophelia sagen.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 24.01.2019 13:19.

Ophelia

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Reinblut. Animagus. ehemalig Slytherin. Todesser. Vergeben.

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Re: Ophelia Lilith Rosier

von Ophelia am 24.01.2019 13:18

Sie vermutete auch, dass dies die einzige Möglichkeit war, wie das mit ihr und Jackie funktionieren würde. Sie waren sich sehr ähnlich in manchen Sachen und es war klar, dass bei einer treuen Beziehung einer von ihnen ein Ausrutscher passieren würde. Und Ophelia glaubte Jackie, dass deren Gefühle nur ihr galten. Es wäre wieder wie früher. Wie am Anfang, nur halt mit Gefühlen. Die beiden schmiegten sich aneinander und versprachen sich, dass es funktionieren würde, sie hatten sich und alle anderen waren Mittel zum Zweck. Jackie stricht Ophelia durchs Haar und meinte sie würden das schaffen, zusammen, mit viel Spaß, Freiheit und Gefühl.
Ophelia war zuversichtlich, auch wenn sie ihre Gefühle immer noch nicht ordnen oder wirklich äußern konnte war dies sicher der beste Weg. Sie kuschelten sich an einander und machten sich dann auf den Weg ins Schloss. Auf dem Weg sprach Ophelia nochmal das Thema mit dem Dreier an, und meinte Pandora wäre doch eine Option. Jackie nahm ihre Hand und meinte, sie wollte Ophelia jetzt erst einmal für sich. Ophelia ging es nicht anders und so zogen sie sich in den Raum der Wünsche zurück, wo sie ihre Zweisamkeit genossen. Anschließend kuschelten sie sich an einander, die Decke über sie gezogen und Ophelias Gedanken endlich wieder mal beruhigt. Schnell und mit einem guten Gefühl schlief sie ein.




Die nächsten Tage verliefen angenehm, Ophelia widmete sich viel ihren Studien, schließlich hatte sie ein Ziel zu erreichen, sie wollte die Prüfungen perfekt bestehen. Abends traf sie sich mit Jackie im Raum der Wünsche, wo sie aneinander geschmiegt einschliefen und am nächsten Morgen aufwachten, etwas zusammen aßen und dann in ihren Unterricht gingen.
An einem Tag in der Mittagspause ging sie in die große Halle um sich etwas zu essen zu holen. Dort traf sie auf Gabriel, sie setzte sich zu ihm und unterhielten sich ein wenig. Er war attraktiv und Ophelia viel sofort in ihr gewohntes Muster, obwohl sie es nicht wirklich darauf anlegte. Sie plauderten darüber, dass Gabriel Süßigkeiten liebte, Ophelia diese, vor allem Schokolade, nicht ausstehen konnte. Er erzählte etwas über seine Familie, und dass er anscheinend gar nicht der Engel sei, nachdem er benannt worden war. Aber dafür war ja Ophelia engelsgleich genug. Dann erwähnte er, dass Cesar Novak, der Typ den Nathaniel geküsst hatte sein Halbbruder war, dem er selbst gegenüber nicht gerade angetan war. Er konnte ihn nicht ausstehen. Darüber amüsiert erzählte Ophelia wie beiläufig, was sie zwischen Nathaniel und Cesar mitbekommen hatte. Also das die beiden sich geküsst hatten, Nathaniel damit seine Freundin betrogen hatte, was sie ja von vornherein gesagt hatte. Gabriel lachte, ihm war Nathaniels Ruf sehr wohl bekannt, hatte aber nicht gedacht, dass er Junge, oder sein Bruder mit einem Typen rummachen würde. Inzwischen hatte Ophelia von ihm einen Lolli bekommen, eine der wenigen Süßigkeiten, die sie nicht verabscheute und spielte amüsiert damit rum, während Gabriel meinte damit könne er seinen Halbbruder so gut aufziehen. Ophelia meinte, er müsse ihr noch etwas für Informationen geben und meinte, wenn er etwas Neues wüsste, solle er sie informieren. Gabriel sah schon eine gute Informantin für den Tratsch in Hogwarts, doch einfach so gab Ophelia nichts. Sie meinte, dafür müsse Gabriel ihr schon etwas bezahlen, aber er hätte noch Zeit es sich zu überlegen, denn bei ihr ging der Unterricht weiter. Sie verabschiedete sich und ging wieder ans lernen.

Später am Tag, nach dem Unterricht und dem Nachsitzen, ja Professor Mills zog das wirklich bis zum Ende durch, lief sie über den Korridor, sie wollte noch kurz auf den Astronomieturm. Trotz des Nachsitzens war ihre Laune sehr gut, mit Jackie war alles geklärt und sie war sich sicher, dass die Prüfungen hervorragend, Ohnegleichen werden würden. Da lief ihr Pandora entgegen, die beiden fingen gleich an sich zu unterhalten, wie immer flirteten sie sofort miteinander und auch ihre Berührungen waren inzwischen wie selbstverständlich. Ophelia spielte darauf an, dass sie immer noch auf ihre Opfergaben wartete, die Pandora ihr zu bringen hatte, dafür, dass Ophelia so gütig zu ihr war und sie zudem nicht umbrachte. Pandora fing dann auch, wie immer damit an, dass sie doch so umwerfend und bezaubernd war und Ophelia ging gut gelaunt darauf ein. Schließlich war sie ja noch toller.
Irgendwann waren ihre Gesichter dicht voreinander, doch Pandora zuckte zurück und fragte, ob Ophelia sich sicher sein. Diese fragte nach, was Pandora meinte. Diese wies sie auf Jackie hin und Ophelia lächelte und erklärte gut gelaunt, dass sie mit Jackie alles geklärt hatte und es gut war. Pandora schien es wirklich zu freuen, und sagte das auch. Beim nächsten Mal als Ophelia sich zu ihr beuge wich sie nicht zurück und sie küssten sich. Nach einer Zeit hörten sie schritte und als Ophelia sich umdrehte, stand Caro am Ende des Ganges, und starrte die beiden an. Ophelia löste sich von Pandora, doch Caro drehte sich sofort um, stammelte ein bisschen Unsinn, meinte sie wollte nicht stören und wollte wieder verschwinden. Ophelia hielt sie am Handgelenk fest und sprach sie gleich darauf an, dass Caro ihr aus dem Weg zu gehen schien. Diese stritt das sofort ab, brabbelte aber sonst wieder nur Unzusammenhängendes Zeug. Doch auch Pandora meinte, Caro wirkte beleidigt oder zumindest seltsam und bot an zu gehen, damit die beiden alles klären konnten. Doch Caro lehnte ab, drehte sich um und verschwand mit nur kurzen Worten wieder.
Pandora und Ophelia bleiben verwirrt zurück, setzten sich auf die Fensterbank und Pandora meinte, die beiden sollen mal zum Therapeuten gehen. Ophelia lachte, lehnte sich an das Mädchen und meinte, wenn sie mit jedem, mit dem sie ein paar Probleme hatte zum Therapeuten ginge, würde sie niemals fertig werden. Pandora stimmte ihr zu, fragte aber nach, was den zwischen Caro und Ophelia gewesen sei. Diese zuckte nur mit den Schultern, und meinte es sei das gleich, über was sie auch mit Pandora gesprochen hatte, nur, dass es dieser egal gewesen sein. Dann fügte sie hinzu, dass es um Jackie gegangen war. Pandora meinte, dass würden sie schon klären. Ophelia nickte, sprang von der Fensterbank und verabschiedete sich. Sie vermutete, dass sie Jackie jetzt im Raum der Wünsche treffen würde und nach dem langen Tag mit lernen freute sie sich auf ihre Freundin.
Als sie den Raum betrat, lag Jackie auf einem Bett und starrte die Decke an. Sofort kuschelte sich Ophelia an das Mädchen und sie unterhielten sich ein wenig. Ophelia genoss die Nähe zu Jackie, und als diese meinte, Ophelia wisse gar nicht, wie viel sie ihr bedeutete meinte diese, dass sie nicht Gedacht hatte, dass sie jemals für irgendwen etwas fühlen könne, und dass dann Jackie kam. Mehr brachten die beiden in Worte nicht raus und auch auf Ophelias bitte hin konnte Jackie ihre Aussage nicht weiter verdeutlichen. Doch das machte nichts, es reichte aus, um zu wissen, dass sie ihr sehr wichtig war. Dann küssten sich die beiden und schliefen letztendlich miteinander, wobei diesmal Ophelia die Führung übernahm. Anschließend kuschelten sie sich aneinander ins Bett und schliefen ruhig und friedlich ein.
Auch die Prüfungen waren in dieser Zeit, doch sie kümmerten Ophelia wenig. Sie war perfekt vorbereitet und meisterte alle Aufgaben, ob schriftlich oder praktisch ohne große Mühen. Ophelia war von Natur aus magisch recht begabt, hatte viel Förderung von ihren Eltern bekommen und auch an Disziplin und Ehrgeiz mangelte es ihr nicht. Die Zeit nach den einen Prüfungen nutze sie um sich auf die nächste vorzubereiten und so hatte sie während der Prüfungsphase kaum Zeit für irgendetwas anderes. Auch davor hatte sie viel Zeit mit lernen verbracht, so das in diesen Wochen das einzige Vergnügen, die einzige Abwechslung, die sie sich gönnte, die Treffen mit Jackie am Abend waren und das gemeinsame, aneinander gekuschelte schlafen, welches Ophelia sehr genoss. Seitdem sie dies taten schlief sie sehr gut.
Und kurz darauf war das Schuljahr auch schon rum. Alle Prüfungen waren abgelegt und Ophelia wusste, dass sie sehr gut abgeschnitten hatte. Jetzt fehlte nur noch die Jahresabschlussfeier und dann würden die Sommerferien beginnen.

Es war der letzte Schultag, heute würde die Abschlussfeier sein und danach die Rückfahrt nach London. Trotzdem ging sie nach Hogsmeade, denn ihre Sachen waren bereits gepackt und sie hatte keine Lust sich zu langweilen. Als sie über den Marktplatz streifte sprach sie jemand an, als Ophelia sich umdrehte entdeckte sie Calypso. Die hochschwanger war. Sie saß auf einer Bank und sah glücklich aus. Ophelia setzte sich neben sie, machte allerdings keinen Hehl daraus, dass sie sauer auf Calypso war, da diese, ohne ein Wort zu sagen gegangen war, Ophelia fühlte sich verraten. Auch verschwieg sie nicht, was sie von Calypsos Zustand hielt. Nämlich gar nichts. Sie fand es falsch und verstand nicht, wie Calypso sich damit arrangieren konnte. Auch gegen Nathaniel richtete sich ihre Wut. Doch Calypso gegenüber verhielt sie sich freundlicher, nachdem diese sich entschuldigt hatte. Sie unterhielten sich ein wenig, aber nicht sehr lange, da Calypso dann wieder losmusste, ihre Eltern schienen sich sofort zu sorgen, wenn sie länger wegblieb.
Auf dem Weg zurück ins Schloss dachte Ophelia über Calypso nach. Sie war sauer, sie hatte wirklich gedacht sie seien Freundinnen gewesen, aber anscheinend nicht für Calypso. Doch sie schob das ganze dann beiseite, sie hatte keine Lust sich über Sachen Gedanken zu machen, die sie nicht ändern konnte.
Wieder im Schloss setzte sich Ophelia in den Innenhof und schrieb einen Brief an ihren Ziehbruder. Kurze Zeit später kam Jackie zu ihr, das Mädchen wirkte verkatert und nicht gerade ausgeschlafen. Sie setzten sich auf die Bank und Jackie gestand Ophelia, dass vor genau einem Jahr ihr damaliger Freund verschwunden war. Der erste Junge, den sie wirklich geliebt hatte. Ophelia hörte ihr aufmerksam zu und versuchte zu verstehen, was geschehen war. Die beiden blieben von den Feierlichkeiten fern. Wirklich Hunger hatten sie nicht und der Lärm wäre wohl zu viel für Jackie. Dann war es allerdings zeit zum Zug zu gehen und Jackie versprach ihr dort den Rest zu erzählen. Also machten sich die Mädchen auf und saßen kurze Zeit später allein in einem Abteil. Sie machten es sich bequem, Ophelia nahm Jackie in den Arm und diese erzählte. Ihr damaliger Freund, Lincoln, war nicht wirklich verschwunden. Das wurde nur erzählt. In Wahrheit wurde er von Jackies Vater getötet, da dieser ihn nicht als angemessen für Jackie betrachtete, da der Junge nur ein Halbblut war. Jackie hatte das ganze aus einem Versteck raus mit angesehen, aber bei Untersuchungen geschwiegen und ihren Vater gedeckt. Ophelia war sich nicht sicher, was sie empfinden sollte. Nun, sie spielte zumindest das Mitgefühl, aber innerlich war sie beeindruckt, von der Entschlossenheit von Jackies Vater, seine Tochter vor minderem Blut zu schützen. Außerdem wäre Jackie ansonsten vielleicht noch mit diesem Typen zusammen und sie selbst hätte ihre Freundin nicht. Doch all dies sagte sie Jackie natürlich nicht. Sie tröstete das Mädchen, hielt sie im Arm, küsste ihr Haar und beteuerte, dass sie nichts hätte tun können. Was auch der Wahrheit entsprach, Jackie tat gut daran, zu schweigen, am Ende hätte ihr Vater noch ihr Gedächtnis gelöscht. Dann erkundigte sich Ophelia, was Jackies Eltern denn von ihr halten würden, schließlich konnte sie nicht dafür sorgen, dass die Blutlinie bestehen blieb, egal wie reinblütig sie war. Doch Jackie meinte, dass sei kein Thema, es ging nur um das Blut. Da dachte Ophelia an ihre Eltern du fragte sich, ob diese das genauso sehen würden, doch sie bezweifelte es.
Dann waren sie auch schon in London angekommen. Ophelia hatte gemeint, dass sie nicht nach Hause wolle, sie hatte keine Lust auf ihre Eltern oder irgendwelche Diskussionen. Also schlug Jackie vor, dass Ophelia einfach bei ihr bleiben könne. Sie würden es sich in ihrem Zimmer gemütlich machen und nur wenn wirklich nötig vor die Tür gehen. Doch zuvor hatte sie noch mit Nathaniel unter vier Augen zu sprechen, und meinte Ophelia könne ja in Godric´s Hollow warten und sie träfen sich dann dort. Diese war nicht wirklich davon begeistert, konnte aber nichts dagegen machte, Jackie meinte es ginge um Lucy. Doch Ophelia glaubte nicht, dass dies alles war. Trotzdem nahm sie ihre Sachen und machte sich auf den Weg in das Dorf, während Jackie in London blieb, um Nathaniel zu suchen.
Als sie durch die Straße von Godric´s Hollow lief und überlegte, wie sie sich die Zeit vertreiben sollte, traf sie auf Lucy, welche auf dem Weg nach Hause war. Das Mädchen erkundigte sich nach Tom und Jackie, und als Ophelia meinte Jackie spreche mit Nathaniel wurde sie sauer. Sie ärgerte sich darüber, dass ihre Geschwister immer versuchten sie zu beschützen und alle Jungs von ihr fernhielten. Tom drohte anscheinend jedem, der sich Lucy näherte ihm die Knochen zu brechen. Ophelia amüsierte sich darüber eher, aber sie verstand Lucy. Die beiden sollten sich nicht einmischen, sie war alt genug, um eigene Entscheidungen zu treffen.
Bei dem Haus der Becks angekommen, lud Lucy ein reinzukommen, auf ihr rufen reagierte niemand, also war noch niemand da. Sie stiegen die Treppe hinauf und Lucy zeigte Ophelia, auf deren nachfragen hin, Jackies Zimmer. Das Mädchen schob ihre Koffer dort hinein und zog die verwirrte Lucy dann in deren Zimmer. Lucy fragte ob Jackie denn wüsste, dass Ophelia da war und diese bejahte, ging zum Fenster und rief Atropos, eine ihrer Fledermäuse. Sie gab ihr eine Nachricht für Jackie, die besagte, Ophelia sei bereits bei Jackie zuhause, da sie auf Lucy getroffen war. Dann schmiss sie sich auf Lucys Bett und zog das Mädchen mit sich. Diese war sichtlich nicht begeistert von Atropos, meinte, dass Fledermäuse gruselig seien und doch Menschen fraßen. Sehr amüsiert zog Ophelia Lucy zu sich und klärte sie auf. Die beiden unterhielten sich und nach einiger Zeit kam die Fledermaus zurück, und landete mit einer Antwort auf Lucys Fuß. Diese war nicht begeistert und noch weniger, als Ophelia, um mit Atropos zu kommunizieren ihren Kopf, in den einer Fledermaus wandelte. Atropos berichtete, dass Jackie bei Nathaniel war, zusammen mit ihm und einem weiteren Mädchen, dann flog die Fledermaus davon und Ophelia nahm wieder ihre normale Gestalt an. Lucy sah sie einfach nur geschockt an. Ophelia zog sie näher zu sich und versuchte sie zu beruhigen, zeigte ihr letztlich auch Jackies Nachricht, welche schrieb, dass sie bald nach Hause käme. Unterschrieben war mit einem Lippenabdruck.
Lucy hatte sich dann auch wieder beruhigt und meinte belustigt, dass Jackie und Ophelia ja leise sein sollten, wenn sie schlafen wolle. Was Ophelia über Jackies Aufenthaltsort erfahren hatte erwähnte sie nicht. Die beiden Mädchen kuschelten noch ein wenig miteinander, Ophelia küsste recht beiläufig Lucys Hals, mehr um sie zu ärgern wegen dem Fledermausding. Die Zeit verging und es wurde später und später, doch Jackie erschien nicht. Als Lucy dann irgendwann meinte, sie würde ins Bett gehen überlegte Ophelia was sie nun tun solle. Nach Hause wollte sie nicht und Jackies leeres Zimmer stellte keinen Reiz dar. Als sie Lucy erklärte, dass Jackie heute nicht mehr kommen würde, Ophelia war sich da ziemlich sicher, und dass sie nicht nach Hause wolle, meinte Lucy sie könne doch einfach bei ihr bleiben. Ophelia dachte kurz darüber nach, sie war sauer auf Jackie, wahnsinnig sauer. Lucy meinte, Ophelia könne doch einfach morgen wütend auf Jackie sein und heute bei ihr schlafen.
Ein schlechtes Gewissen hatte Ophelia nicht, als sie Lucy fester in ihren Arm zog, sich an das Mädchen schmiegte und diese sich an sie. Sie konnte sich denken, was Jackie tat, was nicht mal das Problem war. Jackie hatte sie versetzt und das machte sie so wütend. Doch sie schob diese Gedanken beiseite, sie würde sich morgen darum kümmern. Für den Moment schmiegte sie sich glücklich an Lucy, welche ebenfalls ihre Arme um Ophelia gelegt hatte und sich ebenfalls an sie kuschelte. So schliefen sie beiden ein.

Am nächsten Morgen wachte Ophelia zusammen mit Lucy auf. Sie hatte gut geschlafen und fühlte sich sichtlich wohl im Haus der Becks. Zusammen frühstückten Lucy und Ophelia, anschließend machte Ophelia einen Spaziergang. Sie wollte noch mal über Jackie nachdenken, war verwirrt darüber, was sie für das Mädchen empfand. Jackie war ihr wichtig, soviel konnte sie sagen. Es war Ophelia nicht egal, was sie trieb und wollte nicht, dass andere einen wichtigeren Platz bei dem Mädchen einnahmen als sie. Doch sie kannte sich mit all diesen Gefühlen nicht aus, fürchtete sie sogar. Ihre Eltern hatten ihr gegenüber nie viel Liebe gezeigt, um genau zu sein keine. Auch später gab es niemanden, außer vielleicht ihren Ziehbruder, mit dem sie eine positive Beziehung hatte. Sie befürchtete, dass mit Jackie zu vermasseln, weil sie sich nicht auskannte aber auch, dass sie vielleicht mehr empfand, als ihre Freundin für sie.
Ihre Gedanken wurden jäh unterbrochen, als sie in Pandora lief. Bis sich die beiden erkannten, keiften sie sich an, doch die Stimmung wurde sofort freundlicher als sie sahen, wen sie vor sich hatten. Ziemlich ehrleichtert über die Ablenkung, die Pandora bot unterhielten sich und sie fingen recht schnell an miteinander zu flirten. Ihre Gespräche liefen meist nach einem ähnlichen Muster ab. Sie waren beide nicht wirklich bescheiden, stellten sich sehr großartig da und die andere antwortete spöttisch amüsiert, dass sie doch genauso gut oder besser sein. Und wie immer waren die Berührungen zwischen ihnen schon recht vertraut, beiläufig und wie selbstverständlich. Es endete wie üblich damit, dass die Mädchen sich küssten. Irgendwann lösten sie sich etwas atemlos voneinander und Pandora meinte, sie müsse wieder los. Ophelia war das Recht, sie wollte zurück und mit Jackie reden.
Beim Haus der Becks angekommen, erwischte sie gerade noch Lucy, die gerade loswollte. Das Mädchen lies sie noch schnell ins Haus, bevor sie ging. Ophelia setzte sich auf Jackies frisch gemachtes Bett, in der Hand drehte sie den Zettel, mit dem Jackie geantwortet hatte und wartete mit kühlem und hartem Gesichtsausdruck auf ihre Freundin. Diese kam kurz darauf und war überrascht. Sie wirkte leicht gereizt und meinte, Ophelia solle ihr jetzt keine Szene machen. Diese erklärte, dass sie das nicht tat, dass Jackie sie versetzt hatte und ihr das nicht recht war. Sie hatte kein Problem damit, dass Jackie mal wegblieb, also zumindest sagte sie dies, aber dass sie dann nicht sagen solle, sie käme. Jackie verstand das auch, entschuldigte sich und meinte, dass es keine Absicht gewesen war. Nebenbei bemerkte Ophelia noch, dass Jackie aufpassen solle, dass sie nicht schwanger wurde, dass bei Nathaniel das schon vorgekommen war. Jackie versicherte ihr, dass sie sich darum gekümmert habe und setzte sich dann zu Ophelia auf das Bett. Diese wiederholte nochmal, dass sie nie wieder versetzt werden wollte und Jackie versprach ihr, dass nächste Mal eine Nachricht zu schicken. Damit war Ophelia zufrieden, sie wollte nicht mit Jackie streiten. Die beiden kuschelten sich ins Bett und Jackie meinte grinsend, dass sie Ophelia dafür was schuldete. Auf Ophelias Hinweis hin, dass sie einen Lärmzauber wirken sollte wegen Lucy, oder falls jemand anderes im Haus war, drehte Jackie einfach die Musik laut auf. Dann krabbelte Jackie zurück zu Ophelia ins Bett. Sie küssten sich und schliefen letztendlich miteinander. Sie ließen sich Zeit, genossen die andere und hatten in mehreren Runden viel Spaß zusammen.
Als sie beide ziemlich erschöpft waren, kuschelten sie sich aneinander und liebkosten sich noch ein wenig. Irgendwann murmelte Jackie „ich... ich dich lieb". In diesem Moment versteifte sich Ophelia, verkrampfte sich panisch. Was hatte Jackie gerade gesagt. Sie war sich nicht sicher, was sie verstanden hatte. Nur das eine Wort „lieb" prangte in ihrem Kopf, dass klang wie Liebe. Wollte Jackie ihr das sagen? Ohne das wirklich nachdenken konnte, stand sie schon immer Zimmer und suchte ihre Klamotten zusammen. Jackie saß unverständlich auf dem Bett und sah sie verwirrt an. Ophelia dachte gerade nicht nach. Sie hatte Angst, war Unsicher, wusste nicht was sie tun sollte. Doch als Jackie sie dazu aufforderte, setzte sie sich zu ihrer Freundin und atmete tief durch, um sich zu beruhigen. Jackie beruhigte sie wirklich, es war erstaunlich wie sicher Ophelia sich bei ihr fühlte. Das Mädchen meinte, es sei alles in Ordnung, sie hatte ihr lediglich gesagt, dass sie Ophelia mochte. Ophelia lehnte sich an Jackie und meinte, sie wisse nicht, wie sie mit sowas umgehen sollte. Damit meinte sie, ihre Gefühle, Jackies Gefühle, generell alles, was gerade in und mit ihr vorging. Und dass sie nur das eine Wort gehört hatte, welches sie in Panik versetzt hatte, ohne auf den Rest zu achten. Jackie meinte, sie solle schlafen und die beiden kuschelten sich zusammen aufs Bett. Ophelia bat Jackie ihr nicht sauer zu sein wegen der Reaktion, diese Versprach es. Doch Ophelias Herz schlug immer noch sehr schnell und heftig, dass es Jackie sicher spürte. Sie hatte Angst, dachte noch eine Weile nach, was hatte sie gefühlt als sie das gehört hatte. Hätte sie gerne gehört, dass Jackie sie nicht nur liebhat, sondern sie liebte. Sie befürchtete, dass ihre Reaktion etwas zwischen ihnen geändert hatte, sie wollte nicht, dass Jackie dachte, sie empfinde nicht so. Also atmete sie noch einmal tief durch, schloss die Augen, kuschelte sich an das Mädchen und murmelte, so leise wie es nur ging, dass sie Jackie ebenfalls liebhatte. Es kostete sie viel Überwindung, aber sie war glücklich, dass sie es gesagt hatte, auch wenn es wahrscheinlich nicht viel war. Jackie verschränkte ihre Finger mit Ophelias, diese zog die Decke über sie beide und eng aneinander gekuschelt, mit einem leichten lächeln auf den Lippen schlief Ophelia ein.

 

Ophelia schlief letztendlich doch nicht so ruhig. Sie wälzte sich hin und her, wachte allerdings nicht auf. Erst am nächsten Morgen, bemerkte sie, dass Jackie nicht mehr da war. Unruhe nagte immer noch an ihr, sie wusste nicht wie sehr Jackie ihr die Reaktion gestern übelnahm. Doch irgendwann stand sie auf und suchte nach ihrer Freundin. Sie fand Jackie in der Küche frühstücken, gesellte sich dazu und sie plauderten ein wenig über Belangloses, während Jackie Ophelia den Rest ihres Obstsalates gab. Dann schlug sie vor, dass die beiden heute essen gehen können, machte aber auf Ophelias Nachfragen klar, dass es kein Date war. Wirklich zufrieden war Ophelia damit nicht, wieso wollte Jackie kein Date. Wollte sie den eines? Irgendwie schon. Jackie war abweisend an diesem Tag, ging schließlich duschen und ließ Ophelia allein zurück. Diese schickte Klotho, eine ihrer Fledermäuse mit einem kleinen Brief zu ihren Eltern, schließlich hatte sie es Lucy versprochen. Sie hatte sich die ganze Nacht gedankten darum gemacht, was sie für Jackie fühlte und war sich nun klar, doch befürchtete sie, dass Jackie anders fühlen könne. Nach Jackie ging sie in die Dusche. Wusch ihre Haare und kam dann nur im Handtuch bekleidet zurück. Jackie suchte sich gerade Klamotten raus und Ophelia machte ihr ein Kompliment. Doch Jackie schenkte ihr dafür nur ein kurzes lächeln und wich dann Ophelias Blicken aus. Diese fragte nach, was denn los war doch Jackie wich weiter aus und wies sie ab. Das war frustrierend, also küsste sie Jackie, anders als sonst nur ganz zart und ihre Verzweiflung und Hilflosigkeit, die sie überflutete, war spürbar.
Da stieß Jackie sie weg, fauchte sie an, dass Ophelia aufhören solle, aufhören damit, so zu tun als ob Jackie ihr etwas bedeuten würde und damit diese anzulügen. Dann stürmte Jackie davon. Ophelia blieb verwirrt zurück, brauchte einen Moment, um sich wieder zu fangen. Genau so etwas hatte sie befürchtet, dass Jackie jetzt dachte sie empfinde nichts. Frustriert und nur im Handtuch bekleidet folgte sie dem Mädchen. Sie rief ihr nach, dass sie sie nie belogen hatte, ob sie es glaubte oder nicht. In ihr spielten die Gefühle zurück. Einerseits wollte sie Jackie an die Gurgel gehen dafür, dass sie einfach weglief, andererseits wollte sie Jackie einfach endlich sagen was sie wirklich fühlte, damit das alles einfach beendet sei. Doch Jackie wies sie wieder ab, Ophelia solle nicht so lügen ihre Reaktion hätte doch alles gesagt. Für Ophelia sei sie doch nur ein Haufen Scheiße, sie solle gehen und doch einfach mit Lucy glücklich werden. Ophelia wurde noch wütender, sie hatte Jackie nie angelogen, was wirklich ein Wunder war. Sie schrie, dass sie nicht Lucy, sondern Jackie verdammt nochmal wolle. Doch diese meinte nur wieder sie solle aufhören zu lügen, drehte sich um und lief in den Wald. Mit einem frustrierten und wütenden Aufschrei blieb Ophelia zurück. Verzweifelt ließ sie sich an der Mauer des Hauses auf den Boden sinken, immer noch nur im Handtuch bekleidet. Sie würde Jackie nicht hinterherlaufen. Sie hatte genug, wusste einfach nicht, was sie noch tun solle. Also legte Ophelia den Kopf in die Hände und versuchte an nichts zu denken.

Nach einer gefühlten Ewigkeit kam Jackie zurück, sie war verschwitzt und war anscheinend die ganze Zeit gelaufen, Ophelia bemerkte sie erst, als Jackie völlig außer atmen am Gartentor stand. Ophelia sprang auf und ging auf sie zu, bat Jackie ihr zuzuhören. Diese willigte ein, aber Ophelia bezweifelte ein wenig, dass irgendetwas was sie sagte gerade einen Unterschied machte, trotzdem versuchte sie es, erklärte, dass es nicht so gemeint gewesen war, dass Jackie ihr unglaublich wichtig war, sie damit aber nicht umgehen konnte, dass sie Panik bekommen hatte. Jackie verschränkte nur die Arme und erklärte, sie habe darauf keine Lust. Auf Ophelias Reaktionen, wenn sie ihr sagt, dass sie auf sie steht. Darauf, dass Jackie die ganze Nacht wachgelegen hat, in Sorge, dass sie nur eine Fick-Nummer für Ophelia sei, dass Ophelia dachte, dass da mehr Gefühle waren als ihr lieb waren. Doch sosehr Ophelia sich auch bemühte es zu erklären, was in ihr vorging, Jackie wies sie immer weiter ab, meinte sie hatte keine Lust, sie verstünde Ophelia nicht, diese solle doch wissen, was sie wollte. Ophelia hatte Angst Jackie zu verlieren, stand da und hörte ihr zu. Jackie meinte, sie würde nicht dabei zusehen wie ihr Herz schon wieder in Stücke gerissen wird, sie das ganze so nicht wollte und Ophelia gefälligst über ihren Gefühlen stehen sollte.
Das machte Ophelia wütend. In ihr brodelte es. Jackie versuchte gar nicht sie zu verstehen. Ophelia erklärte ihr gerade, wie wichtig Jackie für sie war und diese wies sie nur ab. Da kam es ihr hoch, als Jackie so vor ihr stand, abweisend. Sie fuhr das Mädchen an, dass sie drüberstand. Das sie zugab, dass sie keine Ahnung hatte wie das funktionierte. Dann entkamen ihr die Worte, die sie niemals hatte, sagen wollte. Sie gestand Jackie, dass sie sie liebte und dass ihr das Angst machte. Jackie wirkte gerade nicht so, als ob sie das gleiche fühle. Ophelia hatte Angst sich zu öffnen und dadurch alles kaputt geht was sie kannte. Das schrie sie Jackie entgegen, dann drehte sie sich um und verschwand im Haus der Becks. In Jackies Zimmer brach sie auf dem Boden zusammen und konnte ihre Tränen nicht mehr zurückhalten. Sie war verzweifelt, hatte sich Jackie so geöffnet und dieser schien es egal zu sein. Es war ein neues, unbekanntes Gefühl, dass sie zum weinen brachte.
Von unten hörte sie die Tür knallen, dann etwas in de Küche klappern und anschließend einen frustrierten Schrei von Jackie. Sie zuckte zusammen, rührte sich aber nicht. Sie blieb in dem Zimmer und hörte nur ab und zu klappern von unten, dann das klirren einer leeren Flasche und schließlich wieder stille. Atropos, eine ihrer Fledermäuse hatte sich zu ihr in ihr Haar gesetzt und leistete ihr Gesellschaft, wie sie immer noch im Handtuch im Zimmer des Mädchen saß, dass sie liebte. Irgendwann, sie hatte keine Ahnung wie viel später, rappelte sie sich auf, ging ins Bad und setzte sich unter die Dusche. Anschließend ging sie zurück in Jackies Zimmer, zog sich an und überlegte was sie tun sollte. Da hörte sie ein lautes Rumpeln von unten und es war klar, dass es von Jackie gekommen war. Sie schluckte ihren Stolz herunter, der es ihr eigentlich verbot wieder auf Jackie zuzugehen, ging runter und fand eine völlig betrunkene Jackie am Boden rumkrabbeln. Sie setzte sich zu ihr, versuchte sie hinzusetzten und sie dann zu überreden zu duschen. Doch Jackie wehrte sich, schob sie weg und fauchte sie nur an. Irgendwann gab Ophelia auf, sie hatte dafür keine Kraft mehr, nahm sich die Flasche, die am Boden lag und nahm einen großen Schluck, bis Jackie ihr die Flasche aus den Händen riss. Sie schrien sich wieder an, vor allem als Jackie meinte sie verstehe Ophelia nicht wurde diese noch wütender. Ophelia hatte ihr alles gesagt, sich geöffnet und Jackie stieß sie weg. Nicht anders rum. Als diese dann meinte Ophelia solle ins Bett gehen, verneinte diese, sie würde nicht gehen und wenn, dann wahrscheinlich nicht mehr wiederkommen. Da meinte Jackie, dass sie sich dann halt mal wieder selbst zerstört hätte. Unverständlich fauchte Ophelia zurück, dass Jackie hier gerade sich wie ein Kind benahm, abhaute, trank und gefälligst nicht Ophelia die Schuld geben solle, und dass sie nicht mehr wusste ob sie das ganze konnte. Jackie erklärte, sie würde in ihrem Zustand, betrunken, nicht mit Ophelia reden, sagte ihr, sie solle ins Bett gehen und verlies dann das Haus, in der Hand eine neue Flasche Alkohol.
Ophelia blieb allein, weinend auf dem Küchenboden zurück. Zum Glück war niemand zuhause. Tom und Lucy waren unterwegs und die Eltern der Geschwister hatte Ophelia auch noch nie zu Gesicht bekommen. Irgendwann, es war wieder mal eine Ewigkeit, als die Tränen versiegten, weil keine mehr da waren, stand sie auf und tappte in Lucys Zimmer. In Jackies würde sie sicher nicht gehen. Sie legte sich in das Bett des Mädchens, nahm sich eines der Kuscheltiere und fühlte sich einfach nur hilflos. Ophelia dachte darüber nach, was sie tun würde. Heute Nacht blieb sie hier, doch morgen gab es nichts mehr was sie hielt und es wäre erbärmlich hier zu bleiben. Also müsste sie wohl zu ihren Eltern zurück. Die Koffer konnten die Hauselfen dann holen.
Die ganze restliche Nacht saß sie, einen Kuschelhasen an sich gedrückt, auf Lucys Bett und starrte vor sich hin. Erst, als die Sonne wieder durch das Fenster fiel, kam zwar kein Leben, aber zumindest Bewegung in Ophelia.

Sie packte ihre Koffer, suchte einen Kamin, der normalerweise in jedem Zaubererhaus vorhanden war und reiste mit Flohpulver, welches sie immer bei sich trug zu sich nach Hause. Dabei vergaß sie einen ihrer Lieblingspullover in Jackies Zimmer, einen großen, kuschligen in hübschem grün, doch Ophelia bemerkte es gar nicht. Zuhause angekommen schmiss sie ihren Koffer den Hauselfen entgegen und verschwand dann auch wieder, ihre Eltern waren zum Glück nicht zu Hause. Wütend und frustriert stampfte sie durch den Wald von Little Hangleton. In ihrem Inneren wütete es, sie konnte nicht ganz begreifen was alles in ihr vorging. Sie war wütend auf Jackie, verletzt wegen ihrer Abweisung, verzweifelt, weil sie ihre Freundin vermutlich verloren hatten und extrem sauer auf sich selbst, dass sie es überhaupt so weit hatte kommen lassen. Ophelia hatte niemals so etwas gewollt und ihre Entscheidung niemals wieder an sich ranzulassen stand fest. Nie wieder würde ihr das passieren, soviel stand fest. Im Wald traf sie dann auf Pandora, begeistert war Ophelia davon nicht. Sie verhielt sich abweisen, vor allem, als das Mädchen besorgt nachfragte, was denn los sei, ob es mit Jackie zu tun hatte. Ophelia wies sie immer wieder grob und unfreundlich ab, sie würde mit niemandem darüber reden. Doch Pandora ließ sich nicht abwimmeln und wollte unbedingt helfen. Also lies Ophelia Pandora helfen und machte kurzerhand mit ihr rum. Sie erzählte nicht, was los war, aber die Nähe zu Pandora lenkte sie zumindest ab.
Doch leider wurden sie irgendwann von einer Eule unterbrochen. Es war das Tier von Ophelias Eltern, sie hatten mitbekommen das Ophelia heute zuhause gewesen war und forderten sie auf zum Abendessen nach Hause zu kommen. Also verabschiedete sich Ophelia schnell von Pandora, lief nach Hause zog sich um und mimte die zuverlässige Todesser Tochter. Normalerweise war dies kein Problem für Ophelia, sie genoss die edlen Essen, die schönen Kleider und vor allem die meiste hohen Besucher, die natürlich stets ebenfalls den Todesser angehören. Doch heute hatte sie dafür eigentlich keinen Nerv. Trotzdem brachte sie das ganze hinter sich, ohne dass ihre Sorgen groß auffielen, was auch der Tatsache zu Schulden kam, dass ihre Eltern sich nicht für sie interessierten.
Anschließend ging sie wieder in den Wald, setzte sich dort ins Gras auf einer Lichtung und spielte mit ihrem Dolch. Als sie sich leicht schnitt und anschließend das Blut ableckte kam eine besorgt klingende Calypso auf sie zu. Die beiden stritten zunächst, weil Ophelia Calypso wieder vorwarf, dass diese sich nicht gemeldet hatten, dies tat sie aber eher, um Calypso davon abzuhalten weiter nachzufragen was los sei, den auch dieses Mädchen wirkte besorgt und wollte helfen. Zudem sah Ophelia, dass Calypso inzwischen ihr Kind bekommen hatte. Als Calypso dann schmerzen in der Brust hatte, da sie Milch abpumpen musste schlug sie Ophelia vor den Streit beizulegen, zu ihr zu gehen und dann zu reden. Ophelia willigte ein, sie hatte zwar keine Lust zu reden, aber sie hatte sowieso nichts Besseres zu tun.
Calypso sah schnell nach ihrem Sohn, während Ophelia sich in ihr Zimmer begab und sich auf das große Wasserbett legte, sie wollte das Kind nicht sehen. Dann kam Calypso zurück und zog sich einfach aus, sofort glitt Ophelias Blick über das Mädchen und sie genoss den Anblick. Trotz Schwangerschaft war sie immer noch sehr hübsch, die Brüste waren dadurch nur größer geworden. Calypso ging ins Bad, pumpte Milch ab und ging dann in die Dusche, unterdessen unterhielten sich die Mädchen. Irgendwann rief Calypso Ophelia zu sich ins Bad, diese folgte sofort, den Anblick lies sie sich nicht entgehen. Sie reichte ihr den Bademantel und betrachtete Calypso, als diese sich im Spiegel betrachte, versicherte ihr, dass sie immer noch gut aussah. Dann legten sie sich in das große Bett und unterhielten sich ein wenig. Ophelia war froh, dass Calypso nicht weiter nachfragt, was ihre schlechte Stimmung ausgelöst hatte. Gerade fühlte sie sich auch entspannter, sie hatte Calypso lange nicht gesehen und als diese Ophelia küsste und anfing sie zu berühren wurden auch die letzten Gedanken an Jackie vertrieben. Genau das was Ophelia so verzweifelt wollte. Die beiden schliefen miteinander, anschließend kuschelte sich Ophelia an Calypso und schlief müde ein, froh darum, gerade einfach nichts zu fühlen.
Sie wachte recht früh auf, das Baby schrie und sofort war Ophelia hell wach. Sie verzog das Gesicht bei dem Geräusch, sah zur schlafenden Calypso und seufzte kurz. Calypso war ja jetzt Mutter. Schnell, ohne dabei Calypso zu wecken, kletterte sie aus dem Bett, zog sich an und verlies unbemerkt das Haus und verzog sich ins Haus ihrer Eltern. Dort verschanzte sie sich in ihrem Zimmer, keine Lust mit irgendwem zu reden.

Erst nach ein paar Tagen rührte sie sich wieder. Jackie hatte sich nicht gemeldet. Ophelia verdammte sich dafür, dass sie wirklich darauf gehofft hatte. Sie war so sauer auf sich, dass sie Jackie so nah an sich rangelassen hatte. Dass sie zugelassen hatte sich zu verlieben. Es schmerzte. Doch sie hatte es abgeschrieben und würde daraus lernen. Nie wieder würde sie das zulassen. Um wieder ihren Kopf frei zu kriegen ging sie spazieren, traf dort auf eine ziemlich gut gelaunte Clara, was Ophelia nicht gerade passte. Das Mädchen reizte sie immer mehr, bis Ophelia schließlich auf sie losging mit ihrem Dolch. Es tat so gut, ihren Schmerz an jemand anderem loszulassen und sah mit Genuss Claras Tränen beim fließen zu.

Sie quälte das Mädchen noch eine Weile, bis diese ein eine schwere und eine leichtere Wunde an den Schultern hatte. Ophelia hatte sich irgendwann abreagiert an Clara, betrachtete das Mädchen dann und beschloss, dass sie sie so nicht gehen lassen konnte und nahm sie kurzerhand mit zu sich nach Hause. Clara war zwar nicht so begeistert, aber sie begehrte nur kurz auf. Ophelia schob das Mädchen im durch den Eingangsbereich und in einen karg eingerichteten Raum wo sie Clara auf eine Bank drückte und sie aufforderte das Shirt auszuziehen und das Blut abzuwischen. Das Mädchen wirkte nicht begeistert, vor allem als sie Ophelias kurzen Blick auf ihre Brüste sah, diesen konnte sich Ophelia einfach nicht verkneifen. Nachdem Clara sich gesäubert hatte heilte Ophelia die beiden Wunden, sie hatte dank ihrem Ziehbruder einige Erfahrung damit, und reparierte und säuberte die Bluse, die Clara dann wieder anzog. Ophelia erfuhr, wessen Mündel Clara war und war kurz besorgt, doch sie war sich sicher, dass das Mädchen nichts sagen würde. Vergewissert sich dessen auch nochmal. Dann führte sie Clara wieder in die Eingangshalle, das Mädchen wurde noch einmal aufmüpfig und Ophelia ging noch einmal los, tat ihr weh, ohne irgendwelche Spuren zu hinterlassen. Erst als Clara mehrmals darum bat gehen zu dürfen ließ Ophelia sie gehen.
Ophelia ging es nun besser. Sie hatte ihre momentane Wut und den Hass rauslassen können. Sie verzog sich anschließend in ihr Zimmer, bemerkte jetzt erst, dass sie seit Tagen nicht wirklich etwas gegessen hatte, befahl also einem Hauself ihr etwas zu essen zu bringen. Sie fühlte sich jedoch bereits kurz nach dem essen, nachdem das Adrenalin wieder gesunken war, die Leere in sich, die sie seit dem Streit mit Jackie wieder zurückkehren. Sie legte sich in ihr großes Bett, zog die Decke über den Kopf und versuchte zu schlafen.

Als sie am nächsten Tag aufwachte ging es ihr besser, dank den Schmerzen, die sie Clara gestern hinzugefügt hatte, war sie einen Teil ihres inneren Kampfes losgeworden, oder hatte ihn zumindest in eine hintere Ecke gedrängt. Da Ferien waren veranstalteten ihre Eltern wieder einige Feste, so sollte es auch bald wieder geschehen. Also beschloss Ophelia, wie schon so oft vorher bei den Vorbereitungen zu helfen. Was genauer gesagt bedeutete, dass sie herumstand, Sachen entschied und den Hauselfen befehle hinterher bellte. Es lenkte sie gut ab, jegliche Gedanken oder Gefühle an andere Sachen, vor allem an Jackie untergrub sie. Ophelia hatte damit abgeschlossen. Und sollte doch mal die Wut raufsteigen, versetzte sie einem Hauself einen gehörigen Tritt oder quälte ihn kurz mit ihrem Zauberstab. So vergingen die Tage. Das einzige, was noch an ihren Schmerz erinnerte, war ihre Appetitlosigkeit. An einem Abend lag sie in ihrem Zimmer und las gerade ein Buch über Animagusverwandlungen, als ein Hauself sehr zaghaft anklopfte und auf ihr geheißen hin eintrat. Direkt über ihm folgte eine Eule, die Ophelia sofort erkannte. Es war Secret, Jackies Eule. Der Hauself hielt einen Brief in der Hand, auf seinem Kopf thronte ein Fleck Eulenkot. Sofort riss Ophelia dem Hauself mit einem angewiderten Naserümpfen, den Brief aus der Hand und schmiss ihn anschließend raus. Sie lies sich aufs Bett fallen und öffnete mit zitternden Fingern den Brief. Ihr Herz schlug schon wieder höher und sie verdammte sich dafür, hatte sie sich doch geschworen, dass sie damit abgeschlossen hatte. Schnell überflog sie die nur sehr kurzen Zeilen, welche Jackie in ihrer fein säuberlichen Handschrift geschrieben hatte. Jackie meinte, dass sie, jetzt wo einige Zeit vergangen war, sie sich aussprechen sollten. Das viel im Raum stand und der Bedarf, dass zu klären größer war als alles andere. Per P.S. war angefügt, dass Secret gerne auf Köpfe schiss. Ungewollt musste Ophelia leicht lächeln. Sie las die Zeilen noch ein paar Mal, stand dann auf und verfasste eine Antwort. Sie erklärte, dass sie nicht wüsste, was es noch zu bereden gab, aber sie am Abend im Wald von Little Hangleton auf Jackie warten würde. Schnell verschloss sie den Brief und gab ihn Secret mit, welche sofort aus der Dachluke in Ophelias Zimmer flog. Ophelia war etwas wütend, dass Jackie solange gewartet hatte sich zu melden, doch dann fiel ihr ein, dass es vermutlich besser so gewesen war. Seufzten setzte sie noch einen Brief auf, in dem sie einräumte, dass sie ebenfalls der Ansicht war, dass alles geklärt werden sollte und dass sie bereit sei zu reden solange Jackie es auch wäre. Sie hoffte, dass Jackie so verstand, dass sie wirklich bereit war zu reden und nicht nur abblocken würde. Den Brief gab sie ihrer Fledermaus Klotho und sah ihr nach. Dann lies sie sich wieder aufs Bett fallen, in ihrem inneren tobte es wieder. Sie war froh darüber, dass Jackie sich gemeldet hatte. Fürchtete sich aber auch ein wenig vor dem Gespräch, da sie nicht wusste wie das Gespräch verlaufen würde und was rauskommen würde. So konnte sie sich auch nicht wirklich auf das Buch und die Wörter konzentrieren, also gab sie auf und starrte wieder ihre Decke an. Ophelia versuchte sich zu sortieren und sich zu überlegen, was sie eigentlich wollte. Vor allem wollte sie einfach klären, was zwischen ihr und Jackie war, was Jackie für sie empfand und wie sie damit weitermachen konnten. Und sie wollte Jackie immer noch. Also blieb ihr nur abzuwarten, was geschehen würde.

Gegen Abend machte sich Ophelia also auf zum Wald. Sie suchte nach Jackie und fand sie auch kurz darauf an einen Baum gelehnt. Das Mädchen lächelte sie an, in ihrer Hand hielt sie Ophelias Lieblingspulli, der ihr bei der schnellen Abreise aus dem Koffer gefallen sein musste. Sie ging auf Jackie zu, die Stimmung war nicht negativ, sie waren beide wirklich hier, weil sie die andere mochte. Die beiden gingen den Weg entlang während sie sich unterhielten. Jackie fragte, ob Ophelia es wirklich so gemeint hatte, als sie gesagt hatte, dass sie Jackie liebt. Und Ophelia bejahte es. Jackie wiederrum meinte, dass es niemanden gab, dem sie mehr vertraute als Ophelia. Diese forderte Jackie immer wieder dazu auf ihr zu sagen, was sie empfand, sie wollte es genau wissen, was das Mädchen wollte. Sie musste wissen, woran sie war. Jackie meinte sie hatte keine Lust mehr Ophelia immer beruhigen zu müssen, dass sie gerade nicht ganz genau sagen konnte was sie fühlte, Ophelia wusste, dass sie in dieser Hinsicht schon einiges durchgemacht hatte, aber sie wusste, dass sie Ophelia wollte. Sie sprachen über viele Sachen, dass Jackie Ophelia nicht einfach für sich beanspruchen wollte, ihr nicht die Freiheit nehmen, und dass sie gehofft hatte durch ihre Gefühle für Ophelia mit dem, wie sie es nannte rumgehure aufzuhören. Und das sie sicher gehen sollte, dass sie wussten, dass die jeweils andere die wichtigste bei allem war. Letztendlich aber einigten sie sich nicht wirklich auf etwas. Ophelia zog Jackie zu sich, als diese meinte, dass sie zumindest wusste, dass sie Ophelia wollte und küsste sie. Sie meinte dann, dass sie es machen sollten wie zuvor, doch geklappt hatte es ja auch nicht wirklich, aber Ophelia versicherte, dass sie zumindest jetzt keine Angst mehr hätte, wenn Jackie ihre Zuneigung äußerte. Zudem schlug sie vor, dass die beiden doch auf Dates gehen sollten, sie wusste nicht genau wieso, aber sie wollte mehr mit Jackie machen, sie kennenlernen.
Jackie nickte dazu und Ophelia hatte das Gefühl, dass alles wieder in Ordnung war. Für den Moment. Ob sie nochmal die Regeln ihrer Beziehung abstecken sollten wusste sie nicht, aber im Moment war es ihr egal. Sie hatte Jackie zurück. Diese schlug vor, dass sie für sie beide kochen könne und so gingen sie zum Haus der Becks.

Während Jackie kochte, sah Ophelia ihr zu und sie unterhielten sich ein wenig, dann aßen sie und Ophelia wollte nach oben gehen. Doch Jackie wollte noch aufräumen, was Ophelia nicht ganz verstand, dafür waren doch Hauselfen da, jedoch ließ sie Jackie machen. Anschließend gingen sie in Jackies Zimmer, wo diese sie mit einer Kitzelattacke überraschte. Ophelia ging zum Gegenangriff und irgendwann lagen sie lachen und quietschend auf dem großen Bett. Sie küssten sich wieder ein wenig, Jackie erklärte, dass Ophelia ihr gehöre und markierte sie gleich mit einem Knutschfleck. Diese sagte nichts dagegen, sondern stimmte dem Mädchen zu. Dann übte Jackie Rache für das Kitzeln und griff Ophelia an, während die sich lachend und kreischen unter ihr wand. Anschließend, nachdem Jackie Gnade walten ließ küssten sie sich noch ein wenig, dann kuschelte sich Ophelia glücklich an Jackie und schlief auch bald darauf, zum ersten Mal seit dem Streit, wieder ruhig und fest ein.

Die nächsten Tage verliefen wieder angenehmer. Die Mädchen verbrachten die Zeit meistens zusammen. Jackie ging fast jeden Tag laufen und diese Zeit nutze Ophelia, um in ihren Büchern zu lesen und zu üben. Sie redeten nicht mehr über ihr Gespräch und alles verlief wieder wie vorher. An einem Tag machte sich Ophelia auf zum Haus ihrer Eltern, sie wusste, dass sie sie nicht antreffen würde und das war auch gut so. Sie holte noch ein paar Sachen und schickte die Hauselfen sie zu den Becks zu bringen. Dann gab sie noch Anweisungen für die Festlichkeiten und machte sich dann auf zu einem Spaziergang. Am See von Little Hangleton bemerkte sie Katleya, kurz überlegte sie, ob sie das Mädchen ansprechen sollte oder nicht, tat es dann aber auch. Jedoch bereute sie es sehr schnell, sie keiften sich wieder an und als Katleya erneut das Thema mit dem etwas unglücklich verlaufenen Sex erwähnte wurde Ophelia böse und ging davon.
Im Wald traf sie auf Nathaniel, welcher von Löchern in Boden und Bäumen umgeben war, an denen er schuld sein musste. Sie haten sich schon länger nicht mehr gesehen, doch Nathaniels Begrüßung war sehr abweisend, als er sie als Miststück bezeichnete. Die Stimmung zwischen ihnen war, wie schon in den letzten Monaten bisher, sehr kühl. Sie gifteten sich an und Ophelia ließ eine Bemerkung fallen, was für ein schlechter Mensch Nathaniel sei und bezog sich dabei auf Calypso und ihr Kind. Nathaniel zeigte sofort die Gewünschte Reaktion und wurde extrem sauer, befahl Ophelia sich von seinem Sohn fern zu halten. Ophelia amüsierte dies, erwähnte, dass sie mit Calypso geschlafen hatte und um Nathaniel noch mehr zu reizen, dass sie als Tante Ophelia doch sehr nett wäre. Da setzte es Nathaniel aus und Griff sie an. Er war sie zu Boden und seine Hände schlossen sich um ihren Hals. Ophelia wehrte sich zu gut es ging, war körperlich aber ziemlich unterlegen. Als sie kaum noch Luft bekam und fast blau anlief zögerte Nathaniel für eine Sekunde, die sie nutze, um ihm mit ihrem Dolch in den Oberarm zu stechen und ihn von sich zu stoßen. Ophelia wusste, hatte es in Nathaniels Augen gesehen, dass er sie diesmal wirklich umgebracht hätte.

Sie hielt den Dolch wieder in den Händen als Nathaniel sie gegen einen Baum schleuderte, dass sie noch nicht volljährig war, konnte sie ihren Stab nicht benutzen. Sie blieb am Boden liegen, ihr Kopf schmerzte, ihre Lungen brannten und ihr war schwindlig. Wieder ging Nathaniel auf sie los, schrie sie an und würgte sie weiter und rammte ihr seinen eigenen Dolch in den Oberarm. Da kam eine Frau mit einem Fuchs den Weg entlang, sie schien Nathaniel zu kennen und war über sein Verhalten entsetzt. Sie redete auf Nathaniel ein, dieser meinte Ophelia sei Abschaum, der nun mal sterben müsse, weil sie und ihresgleichen, damit meinte er Todesser, schlecht für alle Menschen seien. Die Frau schickte Nathaniel weg und meinte sie würde sich um Ophelia kümmern. Nathaniel folgte und verschwand kurz darauf. Ophelia brauste gleich wieder auf, verstummte aber abrupt, als die Frau sie mit einem Cruciatus kurz folterte. Ophelia schrie vor Schmerzen, und als die Frau fragte, ob sie den nicht wisse, wer sie sei erkannte Ophelia Abbey Dawn, die Leiterin der Todesser. Das verwirrte sie noch mehr. Was hatte diese Frau mit Nathaniel zu tun. Abbey erkundigte sich, was vorgefallen war und schnell erzählte Ophelia alles. Sie hatte großen Respekt vor dieser Frau. Diese erklärte, dass Ophelia Nathaniel nichts tun dürfte, egal was er tat, sie brauchte den Jungen und somit hatte er Narrenfreiheit. Wirklich passte es Ophelia nicht, aber sie beugte sich der Anweisung und erkundigte sich sofort, ob Abbey etwas für sie zu tun hätte, teilte mit, wie wissbegierig sie war und darauf brannte sich nützlich zu machen. Abbey erklärte, sie solle aufhören zu nerven, könne aber in zwei Jahren, wenn sie mit der Schule fertig war zu ihr kommen. Ophelia bat darum gleich etwas tun zu können, doch Abbey wies sie nur ab, wenn sie unbedingt das wollte würde sie sich auch noch gedulden können. Dann schickte sie Ophelia weg, meinte aber noch, dass diese üben solle, und dass sie dann mal sehen könnten was sie aus ihr mache können. Das gab Ophelia die Hoffnung, dass sie schon eher hilfreich seien könnte. Sofort verschwand sie, sie wolle Abbey nicht noch weiter reizten.
Sie ging zurück zum Haus der Becks, Jackie machte ihr auf, es war zum Glück so dunkel, dass das Mädchen, das sehr deutliche Würge Mal an Ophelias Hals und die bereits verbundene Wunde am Oberarm nicht sah. Zusammen gingen sie nach oben in Jackies Zimmer, kuschelten sich aneinander und schliefen auch bald ein.

Am nächsten Tag, Jackie war wieder zum Sport gegangen, verließ Ophelia das Haus und machte sich auf nach Little Hangleton, wo sie am See spazieren ging. Spontan entschied sie sich eine Runde zu baden, die schmerzen an der Wunde ihres Oberarms verdrängte sie. Irgendwann kam Pandora ans Ufer und Ophelia stieg aus dem Wasser. Sofort sah das Mädchen, das würge Mal an Ophelias Hals, strich mit den Fingern leicht darüber und wollte wissen, was geschehen war. Nach einiger Zeit gab sie Ophelia zu, dass Nathaniel das getan hatte und Pandora erkundigte sich gleich, was genau geschehen war, aber auch wie es Nathaniel ging. Ophelia wurde wütend und wollte wieder gehen als Pandora Nathaniel in Schutz nahm und ihn verteidigte. Das Mädchen erklärte aber, sie beide seien ihre Freunde und sie wollte nicht, dass sie sich töteten. Ophelia erklärte daraufhin Nathaniel sei ja auch noch am Leben. Dann bemerkte Pandora die Stichwunde und machte sich sofort wieder sorgen, Ophelia aber wehrte aber, sie würde sich darum kümmern. Dann verabschiedete sie sich, sie hatte keine Lust weiter darüber zu reden und lieber zu Jackie. Trotzdem drückte sie beim gehen Pandora grinsend einen kleinen Kuss auf und verschwand schließlich.
Sie klingelte beim Haus der Becks, was ihr gar nicht gefiel, aber sie mochte das Haus und fühlte sich sehr wohl. Die Eltern sah sie kaum und auch Tom sowie Lucy waren viel unterwegs. Die Zeit mit Jackie gefiel ihr wirklich, niemals hätte sie das gedacht. Das Mädchen öffnete, anscheinend war sie immer noch beim Sport gewesen. Jackie sah Ophelias Wunden, zog sie ins Wohnzimmer und setzte sie aufs Sofa. Sofort wollte sie wissen, was genau passiert war, während sie sich zuerst das Mal am Hals und dann die offene Wunde ansah. Ophelia log sie nicht an, sondern erklärte was passiert war. Das Nathaniel sie beleidigt hatte, sie aber auch kein Blatt vor den Mund genommen hatte, das Nathaniel aber angefangen hatte, nur Abbey erwähnte nicht. Auch Jackie war, wie schon Pandora, nicht begeistert von den Streitereien, und meinte, dass Nathaniel ihr Freund war und dieser eine schwerer Zeit durchmachte, da Sharon Rockford wie eine Mutter für ihn gewesen war. Das fand Ophelia sehr interessant, sie überlegte immer noch, was Abbey wohl mit ihm plante. Als Jackie sie ansah versprach Ophelia ihr, dass sie sich bemühen würde keinen Streit mehr anzufangen und den Jungen nicht zu reizen. Dieses Versprechen viel ihr nicht schwer, sie hatte sowieso schon genau diese Anweisung von Abbey erhalten, und daran hielt sie sich. Also konnte sie es genauso gut nutzen, um Jackie zu zeigen, dass sie ihr wichtig war. Das Mädchen hatte Ophelias Wunde versorgt und sie gingen rauf in ihr Zimmer. Dort ließen sie sich aufs Bett fallen, kuschelten sich aneinander und genossen eine Zeit lang einfach, da zu sein. Jackie meinte, ihr gefiel es, einfach mit Ophelia im Arm da zu liegen und diese stimmte ihr zu. Dann erklärte Jackie wieder, dass Ophelia ihr gehöre, normalerweise hätte Ophelia solche Worte niemals zugelassen, aber bei Jackie fühlte es sich gut an. Auch Jackie war Ihres, und sie sagte nichts dagegen. Dann küssten sie sich und Ophelia rutschte langsam weiter nach unten. Da klopfte eine Eule ans Fenster, Ophelia stieß einen frustrierten Laut auf, aber Jackie öffnete das Fenster, der Brief trug das Siegel des Ministers. Sie öffneten ihn und er stammte tatsächlich von Percival Sinclair. Er forderte Ophelia auf umgehend in sein Anwesen zu kommen. Eigentlich wollte Ophelia nicht, aber Jackie schickte sie los, es war vermutlich wichtig.
Kurz darauf stand Ophelia im Salon des Ministers und dieser erklärte ihr, dass er eine Aufpasserin für seine Nichte suchte. Ophelia hatte zunächst befürchtet, dass Clara doch etwas über ihr Zusammentreffen erzählt hatte, doch anscheinend war nun genau das Gegenteil der Fall. Sofort willigte Ophelia ein, sie würde dafür sorgen, dass Clara sich von unreinem Blut fernhielt, wie es der Wunsch von Claras Onkel war. Dafür gestattete der Minister ist, dass man es vielleicht nicht so eng nehmen würde, sollte Ophelia Mist bauen, auch gestattete er ihr, Claras unwürdigen Freunden durchaus wehzutun. Dann rief er Clara hinzu. Ophelia genoss das Schauspiel im Gesicht des Mädchens, als es feststellte, dass der Aufpasser, mit dem sie Ophelia noch vor kurzem gedroht hatte, Ophelia selbst war. Percival erklärte Clara die Situation und verabschiedete sich dann. Sofort find Ophelia an dem Mädchen klar zu machen, wie alles laufen würde. Natürlich leistete diese Wiederworte, doch Ophelia wies diese gleich ab. Sie betonte, dass sie Clara überwachen würde, sie nahm sich vor eine ihrer Fledermäuse auf das Mädchen anzusetzen, sie zu beobachten und Ophelia alles mitzuteilen was sie tat. Aber und zu wurde Ophelia etwas grob, fasste Claras Arm oder verdrehte ihn ein wenig, aber immer darauf bedacht, dass sie ihr nicht weh tat. Noch nicht. Auch verdeutlichte sie, dass sie vor Claras Freunden nicht zurückschrecken würde, diesen wehzutun. Mit Genugtuung sah sie die Angst und die Unsicherheit im Gesicht und in den Augen des Mädchens. Zu guter Schluss erwähnte sie noch einmal Rockford, dass Muggel sie getötet haben sollen. Obwohl sie nicht auf der Versammlung gewesen war, sie war mit Jackie beschäftigt gewesen, hatte sie diese Neuigkeiten natürlich bereits erfahren. Clara wehrte dies ab, dass Muggel das nicht taten, doch Ophelia bemerkte, dass sie sich nicht sicher war. Dann ging Clara ins Bett und auch Ophelia verabschiedete sich. Sie war sehr zufrieden mit der Situation, sie hatte Einfluss gewonnen, viel sogar. Der Minister hatte ihr seine Nichte und Mündel anvertraut das Mädchen auf den Weg des reinen Blutes zu führen.
Wieder bei den Becks angekommen schlüpfte sie zu Jackie ins Bett und machte wieder gut, dass sie so schnell gehen musste. Anschließend kuschelten sich die Mädchen aneinander und Ophelia schlief zufrieden und glücklich ein. Jackie würde sie morgen von ihrem Erfolg erzählen.

In der Früh wurde Ophelia von Atropos geweckt, ihre Fledermaus wirkte aufgeregt und anscheinend übermittelte sie eine Botschaft von ihrer Schwester welche Clara überwachte. Seufzten rollte Ophelia sich aus dem Bett, so weit sie es richtig interpretierte hatte Clara das Anwesen verlassen und verhielt sich auffällig, sie würde also einmal danach sehen gehen, schon allein um dem Mädchen zu zeigen, dass Ophelia alles mitbekam. Sie zog sich an, gab Jackie noch einen Kuss aufs Haar und verschwand durch einen Kamin in die Winkelgasse. Dort entdeckte sie recht schnell Clara, wie sie durch eine Seitengasse ging. Sie näherte sich ihr, sprach sie an und beobachtete amüsiert die Angst des Mädchens. Sie wies gleich wieder alles ab, dass sie doch herdürfte, dass sie keinen Aufpasser bräuchte, dass Muggel doch alle ganz lieb seien und niemanden töteten. Ophelia wiedersprach ihr immer und versuchte ihr, eindringlich, sie von anderen Ansichten zu überzeugen, dass war schließlich ihr Job. Clara meinte, sie würde nur ein Buch kaufen gehen, aber Ophelia wusste das sie log, lies sich aber von ihr in eine Buchhandlung führen, wo Clara recht verloren wirkend, nach einem Buch suchte, dass sie vielleicht doch bräuchte. Ophelia sah das Buch an, dann bemerkte sie, dass Clara unter ihren normalen Klamotten noch welche trug und sofort bemerkte sie, dass es Muggelklamotten waren. Grob zog sie das Mädchen wieder in die Gasse und fuhr sie an. Wieder diskutierten sie, Ophelia fand Clara dumm und naiv, aber vor allem war das Mädchen stur. Schlussendlich zog Ophelia sie mit sich und brachte sie zurück zum Anwesen ihres Onkels.
Danach, die Hauselfen hatten Clara reingelassen und behielten sie im Blick, ging Ophelia nach London. Eigentlich verachtete sie den Muggelbereich dieser Stadt, doch sie wollte sich umsehen, um gegen Clara halten zu können ohne sich vorwerfen lassen zu müssen, sie hätte doch keinen Plan. Im Park, der durch die Stadt verlief, entdeckte sie Calypso mit Elijah und Nathaniel. Sie schlenderte zu ihnen, als Calypso ihr winkte, Nathaniel hielt Elijah und ignorierte sie so gut wie möglich. Ophelia unterhielt sich ein wenig mit Calypso und bekam nebenbei mit, dass Calypso Nathaniel Elijah eine Zeit lang übergeben wollte. Nicht ganz unauffällig fuhr sie sich über das Würgemal, welches immer noch ihren Hals zierte, doch es war Nathaniel, der sie, in spöttischem Ton, darauf ansprach. Sie meinte nur, dass Nathaniel für eines, entweder das Mal oder dem Knutschfleck, welchen Jackie ihr verpasst hatte, verantwortlich war. Er könne sich ja, vor Calypso, entscheiden für welches. Diese reagierte natürlich sofort und hackte nach, bis Nathaniel schließlich zugab, dass er Ophelia gewürgt hatte. Calypso reagierte entsprechend, meinte er solle seine Anfälle in den Griff kriegen und er könne Elijah sehen, wenn sie dabei war. Dann nahm sie ihren Sohn, welchen sie gerade eben noch bei Nathaniel lassen wollte und ging. Nathaniel fuhr Ophelia natürlich gleich dafür an, diese wies ihn aber nur kühl ab und schnell ging er, was vermutlich besser war.
Also spazierte Ophelia noch ein wenig weiter, ehe sie in die Winkelgasse und von dort aus zum Haus der Becks zurückkehrte. In der Küche ließ sie eine Hauselfe etwas zu essen anrichten, wunderte sich aber etwas, dass Jackie nirgends zu finden war. Also ging sie mit den Tellern in deren Zimmer, Jackie lag noch im Bett und wirkte müde. Ophelia stellte die Teller weg und legte sich zu ihrer Freundin ins Bett. Diese war müde und hatte Bauchschmerzen. Sofort zog Ophelia sie enger zu sich, schloss sie in die Arme und streichelte sanft über Jackies Bauch, um die Schmerzen zu vertreiben. Als diese nachfragte, wo sie gestern gewesen war, erzählte Ophelia ihr von dem Auftrag, den der Minister ihr gegeben hatte. Jackie fand es gut, meinte das wäre das richtige für Ophelia, außer Claras Sturheit und Naivität. Irgendwann döste Jackie ein, Ophelia blieb aber liegen, kuschelte sich an das Mädchen und dachte ein wenig nach. Sie würde sich anstrengen müssen, um Clara zumindest ein wenig Vernunft einbläuen zu können. Gedankenverloren streichelte sie weiter Jackies Bauch. Nach einiger Zeit wachte diese wieder auf und lächelte Ophelia an, meinte Liebe und Wärme würden ihren Bauch besser machen. Also kuschelten sie sich enger aneinander. Dann küsste Jackie sie und fing an über ihren Körper zu streichen, Ophelia meinte, sie wäre gerne bei Jackie und diese Stimmte zu. Trotzdem fragte sie wieder nach, um sich zu vergewissern, dass Jackie ihres bleibt. Diese bejahte auch das und erklärte ihrerseits, dass Ophelia ihr gehöre. Die beiden küssten sich weiter und wurden intimer. Anschließend, Ophelia war nun recht müde, kuschelten sie sich wieder aneinander und schliefen, wie auch sonst, nebeneinander ein.
Die Ferien verliefen wieder angenehm. Sie verbrachten viel Zeit miteinander, hatten aber auch genug Zeit für sich, Jackie für ihren Sport oder auch um sich mit Freunden zu treffen, Ophelia zum lesen und ebenfalls ein wenig rauszugehen. Die hatten keinen Streit und Ophelia fühlte sich glücklich. Tom war in den Urlaub gefahren, mit seiner Freundin, Lucy war seit längerem nicht mehr hier gewesen, was Ophelia etwas wunderte und Jackies Eltern waren auch unterwegs.
An einem Tag beschloss Ophelia auf den Friedhof von Godric´s Hollow zu gehen, sie hatte erfahren, dass hier Professor Rockford getötet worden sein soll. Sie schlenderte zwischen den Grabsteinen entlang und hoffte sie würde irgendeinen Hinweis finden. Dabei stieß sie auf Pandora, welche etwas gedankenverloren über den Weg tapste. Die beiden unterhielten sich ein wenig, Pandora wollte nicht sagen, was ihr Gedanken bereitete, Ophelia hingegen erklärte gerne die Beweggründe für ihren Besuch. Sie hackte sich bei Pandora ein und gemeinsam suchten sie weiter. Wobei es natürlich sehr unwahrscheinlich war, dass die Auroren irgendetwas übersehen hatten. Irgendwann, selbstverständlich nach erfolgloser suche, gaben sie auf und Ophelia verabschiedete sich. Sie begab sich zurück zu Jackie, die beiden plauderten noch ein wenig, aßen zusammen und gingen dann ins Bett.

Ein paar Tage später reiste sie wieder mal nach Little Hangleton, sie wollte am See spazieren gehen. Dort stieß sie auf Lucy, dass Mädchen hatte sie auch schon lang nicht mehr gesehen.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 07.02.2019 14:50.

Ophelia

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Re: Ophelia Lilith Rosier

von Ophelia am 07.02.2019 14:56

 Zunächst plauderten sie über Belangloses, dann meinte Lucy, dass sie sauer geworden war, als Tom ihr wieder mal verboten hatte sich mit Jungs zu treffen. Dann gestand sie, dass sie es satthatte als einzige in ihrem Freundeskreis noch Jungfrau zu sein und das ändern wolle. Ophelia fragte skeptisch nach, wieso, meinte dann sie solle es nicht einfach überstürzten. Lucy erklärte, dass sie einfach schauen wollte, vielleicht mit einem guten Freund oder so, um es dann einfach zu tun. Ophelia hörte ihr zu, Lucy schien das ganze Thema immer noch unangenehm zu sein. Trotzdem schien sie Ophelias Berührungen zu genießen, sie standen dicht bei einander und Ophelia streichelte nebenbei gedankenverloren Lucys Wange. Dann meinte sie amüsiert, dass sie Lucy gerne helfen könne. Diese reagierte wie erwartet, erst einmal abwehrend, erkundigte sich dann nach Jackie. Ophelia meinte, es sei ok, schließlich hatten die beiden nichts anders vereinbart. Die beiden küssten sich, nur leicht und zurückhaltend, denn Lucy schien nicht sicher. Dann meinte Lucy, dass es sich irgendwie falsch anfühle, sie hatte Jackie und Ophelias Streit doch mitbekommen hatte und kein Streitfaktor sein wolle. Sie wollte, dass Ophelia und Jackie glücklich waren und sie sicher ein rotes Tuch für Jackie war. Ophelia verstand das natürlich. Lucy war etwas anderes, sie war, wenn auch nur adoptiert, Jackies Schwester. Sie wiedersprach trotzdem eine Zeit und wollte wissen, was den Lucy wollte, wenn diese nicht auf ihre Schwester Rücksicht nahm. Doch eine Antwort bekam sie nicht, Lucy meinte nur, beste Freundinnen schliefen ja nicht miteinander. Ophelia entgegnete, dass sie das ja nicht taten, sondern nur kuschelten. Damit war für beide das Thema abgeschlossen, obwohl Ophelia immer noch keine Antwort bekommen hatte. Lucy wollte ein Eis und da Ophelias Haus näher war gingen sie dorthin. Sie führte das Mädchen in ihr Zimmer, welches direkt unter dem Dach lag. Es war nicht wirklich persönlich eingerichtet, hatte ein großes gemütliches Bett, einen begehbaren Kleiderschrank, eine Menge Bücher und ein paar Dolche an der Wand. Im schiefen Dach befand sich ein Eingang für Ophelias Fledermäuse. Die beiden legten sich ins Bett, Lucy wollte doch kein Eis mehr. Sie meinte stattdessen, dass sie Ophelia ein Kuscheltier schenken würde, gegen das eisige Zimmer, und damit sie ein Trosttier hatte, wenn ihre Trostlucy nicht da war. Die beiden Mädchen kuschelten sich aneinander und unterhielten sich noch ein wenig, zum Beispiel darum was sie als böse empfanden. Zum Glück sagte Ophelia nichts, was Lucy aufregte, dass Mädchen hatte eine ganz andere Definition als sie. Und dennoch schien das Mädchen sie für einen guten Menschen zu halten. Die beiden wurden müde und als sich abzeichnete, dass sie hierbleiben würden, schrieb Ophelia Jackie schnell einen Brief, indem sie erklärte, dass sie heute Abend nicht komme würde, da sie bei ihren Eltern zu tun hatte und auch morgen früh helfen müsste. Lucy erwähnte sie lieber nicht. Nachdem der Brief abgeschickt war kuschelte sie sich wieder zu Lucy und schloss bald die Augen. Lucy strich ihr übers Haar und murmelte, Ophelia sollte von den Engeln träumen, für den Lucy sie hielt. Noch kurz wunderte sie sich, wie sie jemand wirklich für einen Engel halten konnte, schlief dann aber auch schnell, an Lucy gekuschelt, ein.


Ophelia wachte am nächsten Tag gut gelaunt aus, sie hatte gut geschlafen. Sie blieb noch ein wenig an Lucy gekuschelt liegen, befahl dann einem Hauselfen frühstück zumachen und aß noch zusammen mit Lucy, ehe sich diese verabschiedete. Ophelia las noch ein wenig, ehe sie im Wald von Little Hangleton spazieren ging. Sie war sehr zufrieden, wie es zurzeit lief. Mit Jackie war alles gut, sie mochte es bei ihr zu sein und fühle sich gut und auch Clara hatte sich seit dem letzten Ausflug in die Winkelgasse nicht mehr aus dem Haus gewagt. Da apparierte auf einmal eine junge Frau direkt vor ihren Füßen. Sie fuhr diese natürlich sofort an, doch die Frau schien gut gelaunt, nannte sie Kätzchen und erkundigte sich dann nach dem Weg nach Little Hangleton. Ophelia zeigte in die Richtung und verschwand dann schnell, sie wollte noch etwas vorbereiten.
Erst später am Abend verließ sie ihr Elternhaus wieder, um es nochmal mit einem Spaziergang zu versuchen, doch wieder stieß sie auf Leute. Und wieder war es die junge Frau, diesmal in der Begleitung von Clara. Diese reagierte sofort genervt, weil Ophelia sie wiedergefunden hatte, versuchte sie wie so oft Ophelia davon zu überzeugen es doch nicht so eng zu sehen. Doch diese lies sich nicht erweichen. Stattdessen wand sie sich dem anderen Mädchen zu, sie stellte sich als Emilia Hayes vor. Diese hatte Lachesis über Clara entdeckt, doch zum Glück war Clara noch nicht aufgefallen, dass das kleine Tier ihr seid Tagen folgte. Natürlich verlange Ophelia Emilias Blutstatus zu erfahren, schließlich war das ihre Aufgabe. Das Gespräch, welches Clara und Emilia nebenbei führte, ignorierte sie. Zunächst war Emilia sehr abweisend und wirkt nicht so, als ob sie gutes Blut hätte, jedoch stellte sich heraus, dass sie reinblütig war und anscheinend auch, obwohl es zunächst anders wirkte, sich der dadurch entstehende Verantwortung bewusst war. Ophelia musterte Emilia, es war ein hübsches Mädchen, nur ein kleines stück größer als sie, und sie schien Ophelia zumindest nicht uninteressant zu finden. So drohten sie sich einerseits, versuchten den anderen ein bisschen zu reizen, aber zum anderen meinte Emilia auch, dass sie gerne mit dem Feuer spielte und Ophelias Feuer sehr heiß sei. Daraufhin lächelte diese nur. Clara hatte sich anscheinend mit ihrem Schicksal, dass Ophelia nun öfter in ihrer Nähe war abgefunden zu haben, doch sie meinte, diesmal würde sie doch im Moment benehmen. Ophelia musste los, sie konnte also entweder Clara nach Hause bringen oder ihr gestatten hier zu bleiben. Sie fixierte Emilia und meinte, diese würde Clara doch keine Flausen in den Kopf setzten. Das verneinte das Mädchen und versprach ihr als Reinblutschwester auf Clara aufzupassen. Dieser machte Ophelia noch einmal klar, dass sie anschließend umgehend zu sich ins Anwesen gehen zu hatte und Clara nickte. Also ging Ophelia, sie wollte zu Jackie. Sie war sich zwar noch nicht ganz sicher, was Emilia anging, aber ein ungutes Gefühl hatte sie nicht. Außerdem waren Reinblüter genau der gewünschte Umgang für Clara.
So verschwand Ophelia, auch mit der Gewissheit, dass Lachesis weiter aufpassen würde und machte sich auf den Weg zu Jackie. Mit dieser aß sie noch zu Abend, unterhielt sich ein wenig und dann kuschelten sie sich zusammen ins Bett. Das sie gestern bei Lucy gewesen war erwähnte sie nicht, sie empfand es auch nicht als wichtig, schließlich hatten sie sich nur unterhalten. Ophelia und Jackie genossen noch ein wenig ihre Zweisamkeit, Ophelia fühlte sich gut und geborgen bei ihrer Freundin. Dass sie sie auch teilen musste, verdrängte sie größtenteils und hoffte, dass Jackie einfach nicht viel ihre Möglichkeiten nutze. Wirklich fair war es natürlich nicht, schließlich nutze sie ihre Freiheit, trotzdem war ihr Jackie wichtiger, als jeder andere. Sich mit diesem Gedanken beruhigend schlief sie zufrieden in Jackies Armen ein.

Am nächsten Tag beschloss Ophelia Mister Sinclair einen kurzen Bericht zu erstatten und meldete sich per Eule an. Der Minister hatte nur kurz Zeit, also empfing er Ophelia in seinem Büro im Ministerium. Sie erzählte nur kurz, dass bei Clara alles in Ordnung sie und sie ihre Aufgabe gut erfüllte. Anschließend wollte sie diesen Ort wieder verlassen, auf dem Weg nach draußen stieß sie allerdings auf Caro, welche sehr ungehalten auf eine Klingel an einer Theke hämmerte und sofort einen Brief, welchen sie zusammengeknüllt hatte, verschwinden ließ, als sie Ophelia entdeckte. Ophelia hatte das Mädchen seit dem merkwürdigen zusammenstoßen im Korridor nicht mehr gesehen und ihr Gespräch verlief recht kühl und abweisend. Keine wollte der anderen sagen weshalb sie hier war und Caro wirkte nervös und regte sich immer wieder darüber auf, dass man sie warten ließ. Ophelia war sauer auf das Mädchen, schließlich hatte sie ihr, zumindest ein wenig, vertraut, bis sie wegen Jackie sauer geworden war. Sie fuhren sich weiter an und beleidigten sich auch. Ophelia aber wollte wissen, weswegen Caro vorgeladen war, soviel hatte sie erfahren, also schnappte sie sich den Brief auf Caros Manteltasche. Schnell überflog sie ihn, ehe er in ihren Händen in Flammen aufging und ihr die Fingerspitzen versengte. Doch sie hatte gerade noch erkennen können, dass es eine Vorladung wegen Missbrauch der Magie eines Metamorphmagus. Sie starte das Mädchen einen Moment an und verarbeitete die Informationen, als diese schon ihren Zauberstab an Ophelias Hals drückte. Ophelia sah die Angst in Caros Augen, als diese flüsterte, dass Ophelia das nicht wissen dürfte. Doch Ophelia zog Caro schnell in die nächste Toilette und fixierte sie an der Wand. Sie hörte, wie Caro gerade einen Oblivitationszauber wirken wollte und wischte den Stab einfach mit einer Handbewegung weg. Caro würde das nicht tun, so sagte sie ihre es zumindest, doch sie war sich nicht sicher. Sie gifteten sich wieder an, Caro erinnerte sie, wozu sie alles im Stande war. Machte sich auch darüber lustig, dass sie Ophelias Berührungen immer nur erduldet hatte und sie niemals Freundinnen gewesen waren, wie sie mal gesagt hatte. Das machte Ophelia nur wütender, sie hielt das Mädchen weiter grob an der Schulter fest. Sie betrachtete Caro ein wenig, einerseits war sie wirklich wütend, aber anderseits machten Caros Worten sie zu einem viel größeren Miststück, als Ophelia gedacht hatte, und das wiederrum gefiel ihr. Sie lachte ihr glockenhelles lachen und lies Caro los.

Da hörte man von draußen eine Stimme, welche nach Caro rief. Anscheinend würde sie endlich drankommen. Schnell wandte sich das Mädchen von Ophelia ab und schlüpfte durch die Tür in den Flur und folgte der Frau, welche auf sie wartete. Ophelia wartete noch einen Moment, sie hätte gern noch mit Caro geredet, aber sie bezweifelte, dass sie sie vor dem neuen Schuljahr nochmal sah. Dann würde sie sich Caro halt im Schloss mal vornehmen. Ophelia verließ das Ministerium und entschied sich noch für einen Besuch im Tropfenden Kessel.
Dort sah sie sich um und entdeckte Emilia. Beide Mädchen stichelten ein wenig, brachten aber auch einen kleinen Flirt mit hinein, sie wollten die andere austesten und herausfordern. Ophelia setzte sich einfach zu ihr, Emilia amüsierte sie, doch dann kam Jessica dazu und mischte sich, obwohl sie zunächst nicht begeistert von Ophelias Anwesenheit war, zu den beiden. Sie unterhielten sich ein wenig, obwohl Emilia freundlich war und Ophelia recht kühl, dementsprechend verhielt sich auch Jessica den beide gegenüber. Dann gesellte sich Clara zu ihnen, auch sie war überrascht schon wieder in Ophelia zu laufen, sie wurde sie wirklich nicht los. Aber Emilias Anwesenheit schien zu reichen, um Clara zu überzeugen sich zu ihnen zu setzten. Sie kuschelte sich an das Mädchen, welches sie in die Arme schloss. Als dann Jessica Jackie als Thema auf den Tisch brachte, dass Ophelia sich glücklich schätzen konnte, zumindest einmal einen guten Griff gemacht zu haben und Jackie sicher viel mehr abbekam als sie wurde Ophelia wütend. Niemand ging das, was zwischen ihr und Jackie etwa an und Jessica erst recht nicht. Die beiden fuhren sich an, während Emilia ab und zu sich einmischte, unter anderem mit Kommentaren, dass Ophelia doch ganz süß war. Clara, die das ganze sichtlich nicht mochte, lenkte vom Thema ab, als sie mit ihrem Eis anfing. Ophelia, welche an diesem Thema wirklich kein Interesse hatte ging zur Bar und bestellte mit gefälschtem Ausweis einen Whiskey, dem Barkeeper war es, um ehrlich zu sein auch recht egal, wie alt sie war. Sie hörte mit halbem Ohr den dreien zu und gesellte sich wieder zu ihnen, als es um Professor Rockford ging. Aus diesem Thema hielt Jessica sich raus, es war ihr zu ernst. Emilia war der Ansicht, dass würde schon wieder werden, Ophelia war sich da nicht so sicher. Sie änderten aber wieder das Thema, Emilia und Ophelia beschnupperte sich weiterhin, stichelten und flirteten. Auf Jessicas und Claras Wunsch hin wurde das Thema gewechselt und über die Ferien gesprochen. Emilia erzählte, dass sie zum ersten Mal betrunken gewesen war und zudem ihre beste Freundin geküsst hatte. Dies lieferte Ophelia wieder Stoff, um sich zu amüsieren. Doch irgendwie langweilte sie Emilia ab und zu, vielleicht lag es aber auch nur an der Anwesenheit der anderen beiden. Die beiden flirteten trotzdem weiter, Emilia meinte sie müsse vielleicht doch ausversehen auf Ophelias Schoß apparieren. Ophelia meinte nur, da hätte sie kein Problem mit. Als Emilia dann wieder meinte Ophelia sei doch süß mischte sich Jessica ein und erklärte, Ophelia hätte doch sicher schon Mordpläne für sie alle. Irgendwie schaukelte sich das ein bisschen hoch, bis Ophelia bedrohlich vor Jessica stand, welche kurz brauche, um ihren Schrecken und die Panik zu verbergen. Ophelia drohte ihr die Zunge rauszuschneiden und als Jessica meinte, dass würde sie nicht tun, musste sie nur spöttisch lächeln. Clara versuchte sie zurückzuhalten, da ging Jessica. Ophelia lies sich wieder auf ihren Platz fallen und wirkte sichtlich amüsiert. Dann unterhielt sie sich wieder mit Emilia und Clara, die immer noch aneinanderklebten. Es ging um reines Blut, Ophelia aussagen, sie würde das bei Emilia noch genauer ansehen und was sie so mit ihr machen wollte. Direkt sagte sie es nicht, doch aufschlitzen, so wie das Mädchen meinte würde sie sie nicht. Ophelia wollte einfach wissen, wie Emilia zu ihrem reinen Blut stand, und wenn andere da war, war dies immer etwas schwer. Zudem war das Mädchen recht hübsch und eindeutig ihr Geschmack. Sie amüsierte sich auch darüber, immer wieder Bemerkungen zu machen, dass Clara und Emilia ruhig rummachen könnten und zu sehen, wie beide rot wurden und verlegen wegsahen. In Wahrheit war es Ophelia einfach egal, da Emilia zumindest nicht wie ein zu schlechter Einfluss wirkte. Doch das wollte sie Clara auch nicht so direkt sagen, sie lies sich vielleicht mehr von Emilia beeinflussen, wenn diese nicht ein direktes ok von Ophelia bekommen hatte. Sie würde mal mit dem Mädchen reden. Irgendwann döste Clara ein und Ophelia lies sie von ein paar Hauselfen zurück ins Sinclair Anwesen bringen. Die anderen beiden unterhielten sich noch, Emilia meinte wieder, sie würde gerne sehen, dass Ophelia auch innerlich süß war, doch dafür müsse sie sich noch ein wenig anstrengen, was sie noch nie musste. Ophelia zuckte mit den Schultern, sie könne sich ja auch mit Clara zufriedengeben, keine Anstrengung notwendig aber langweilig. Irgendwann meinte Emilia Ophelia könne doch einfach jetzt zu ihrer Flamme gehen, wobei Ophelia dieses Wort nicht so gefiel. Erst als Emilia es anders beschrieb und zwar, dass wenn die beiden das Bett teilten, Jackie Ophelias Brennstoff entfachte und zusammen raubten sie sich die lodernde Kraft, bis sie Seite an Seite erlischt, in heißer Umarmung. Darüber musste Ophelia schmunzeln und meinte, dass Klang schon besser, aber nur solange es eine unendliche Quelle an Brennstoff und die Flamme danach wieder aufflammte. Da stimmte Emilia zu, meinte dann aber, sie würde jetzt ins Bett gehen, ihre Flamme aufladen, welche durch das schmusen schon ganz schwach war. Darüber machte sich Ophelia natürlich wieder lustig, dass sie ja nicht viel Feuer haben konnte, wenn sowas sie schon so schwächte. Sie verabschiedeten sich, Emilia meinte sie würden sich bestimmt bald wiedersehen würden und Ophelia machte sich auf den Weg zu Jackie.
Ophelia gefiel es immer noch bei dem Mädchen, und erst recht, als sie sich wieder aneinander kuschelten und bald darauf einschliefen.

In diesen Ferien wurden Ophelias Nerven noch einmal auf die Probe gestellt. Als sie wieder einmal spazieren ging, entdeckte sie Clara auf dem Spielplatz in Godrics Hollow. Sie ging zu dem Mädchen und wie immer kamen die gleichen Themen auf wie immer. Ophelia wurde wütender und schließlich endete es damit, dass sie Clara schlug und sie mit ihrem Dolch verletzte. Das Mädchen sah es einfach nicht ein und Ophelia würde es ihr unter Schmerzen einprügeln. Clara erwischte immer wieder die falschen Worte, zudem gefiel Ophelia ihr Schreien. Das Mädchen sah letztendlich ziemlich mitgenommen aus. Ophelia schickte nach ein paar Hauselfen, trug diesen auf, Clara zu verarzten, so dass niemand mitbekam, was mit ihr geschehen war. Die Hauselfen folgten sofort und wussten, dass sie Tod währen, sollten sie gegen Ophelias Worte verstoßen. Zufrieden ging Ophelia wieder zum Haus der Becks, duschte und machte es sich dann in Jackies Zimmer mit dieser gemütlich.

Die nächsten Tage, die Ferien waren fast vorbei, verbrachte sie bei Jackie im Haus der Becks. Sie genossen die Ferien genau so, wie sie es am Anfang geplant hatten, blieben im Bett, hatten Spaß, und duschten ab und zu. Wenn Jackie mal weg war las Ophelia in einem ihrer Bücher. Zu dem Treffen von Alexander Grindelwald ging sie nicht. Es hatte sie sehr gereizt, aber ihre Eltern hatten gesagt, sie würden gehen und Ophelia solle erstmal nicht erscheinen. Daran hielt sich das Mädchen. Ein paar Tage vor der Fahrt nach Hogwarts ging sie wieder nach Hause, um schnell ihre Koffer umzupacken und die Hauselfen nochmal rumzuscheuchen sie sollten ja schauen, dass alle Klamotten sauber waren.

Am Tag, als die Schule wieder losging, war Ophelia noch in der Winkelgasse gewesen. Sie hatte keine Lust mehr gehabt noch länger im Elternhaus zu bleiben. Sie spazierte durch die Gasse, als sie auf Dominique stieß, die beste Freundin von Calypso. Ophelia war, wie immer, abweisend und kühl und auch Dominique tat nicht so, als ob sie sie mochte. Als dann auch noch ein anderes Mädchen hinzukam, Maya, und Ophelia immer mehr reizte, sie beleidigte, fuhr Ophelia sie an und drohte ihr, Maya solle ihr lieber nicht allein wo begegnen. Um ihre Nerven zu schonen ging Ophelia dann und genehmigte sich im Tropfenden Kessel einen Whiskey, welcher ihr aber vor dem ersten Schluck aus der Hand genommen wurde. Als sie aufsah, stand Abbey, die Anführerin der Todesser, vor ihr. Ophelia bemühte sich ruhig zu bleiben, Abbey meinte sie hätte potenzial, aber nicht, wenn sie trank oder sich unnötig aufregte wie sie es immer tat. Dazu nickte Ophelia, sie würde alles dafür tun, damit Abbey Verwendung für sie hatte und sie eine Aufgabe bekam. Wieder meinte Abbey, sie solle das Schuljahr beenden und ihr Temperament unter Kontrolle bringen. Das Versprach Ophelia und machte sich dann auf den Weg in das neue Schuljahr, also zum Bahnhof.


Dort angekommen waren noch nicht viele da, aber immer mehr Schüler strömten auf den Bahnsteig. Sie sah kurz Clara ernst an und entdeckte dann Jackie, welche bei Jessica stand. Sie hatte Jackie ein paar Tage nicht gesehen, nickte ihr zu, doch sie erwiderte den Gruß kaum, geschweige denn, dass sie zu Ophelia kam. Da kam Pandora und Ophelia drehte sich zu ihr. Sie würde Jackie nicht nachlaufen. Im Zug setzte sie sich zu Caro in ein Abteil, das Mädchen wirkte nicht begeistert, dann kam allerdings Nathaniel dazu und sie entscheid sich doch nach einem freien zu suchen. Dort stieß dann bald Pandora zu ihr. Die beiden Mädchen kuschelten sich aneinander, es war schon wieder wie selbstverständlich, dass sie sich dann auch küssten und schnell war die Fahrt vorbei.
In Hogwarts angekommen, brachte sie schnell ihre Koffer in ihren Schlafsaal und ging dann in die große Halle. Eigentlich wollte Ophelia dort etwas essen, aber der Hunger verging ihr schnell. Sie betrat die Halle und neben ihr jagten sich Jessica und Jackie in den Raum. Sie achteten nicht auf die Umwelt und Jackie schien Ophelia zu ignorieren. Das ärgerte sie natürlich, sie wurde allgemein nicht gerne ignoriert und dann von ihrer Freundin. Sie setzte sich kurz zu Emilia an ihren Haustisch, merkte aber, dass sie keinen Appetit mehr hatte und ging wieder.
Vor sich hin schimpfend kam sie am Waldrand an, wo Pandora an einen Baum gelehnt saß. Sie erkundigte sich, was denn los sei, doch Ophelia wollte nicht darüber reden. Pandora zog sie dann zu sich runter und wollte trotzdem erfahren, was sei, also meinte Ophelia sie wurde nicht gerne ignoriert. Das verstand Pandora. Ophelia meinte dann, sie hätte es nicht nötig irgendjemand oder auch Jackie nachzulaufen. Also sprachen sie nicht weiter darüber. Pandora zog Ophelia auf ihren Schoß und die beiden küssten sich wieder. Ophelia hatte ihren Spaß. Das Mädchen küsste gut und zudem hob es ihre Laune ab und zu zu sehen, wie Pandora rot wurde.
Somit war Ophelias Laune wieder besser, als sie schließlich in ihrem Schlafsaal verschwand. Inzwischen empfand sie es als unangenehm so ganz allein zu schlafen, aber was sollte man machen. Sie würde sich nicht von sowas aus der Fassung bringen lassen. Sie brauchte niemanden. Bald darauf schlief sie dann auch ein. Nicht gerade begeistert von dem Gedanken an den Unterricht am nächsten Tag.


Dieser verging zu Ophelias Erleichterung sehr schnell und bald darauf saß sie mit einem Buch, Pergament und Feder oben auf dem Astronomieturm und schrieb am ersten Aufsatz des Schuljahres. Nach einiger Zeit ging die Tür auf und Caro kam mit einem Brief in der Hand rein. Als sie Ophelia sah erstarrte sie zunächst kurz, bedachte sie aber dann mit keinem Blick und schickte die Eule weg. Ophelia war kühl und musterte das Mädchen, welches nicht gerade wie das Blühende Leben aussah. Es kam, wie es kommen musste und die beiden fingen an zu diskutieren. Ophelia reizte Caro immer mehr. Einerseits mit dem Wissen, dass sie hatte anderseits indem sie auf das fehlende Armband und die fehlende Halskette hinwies und nach Caros Arm griff und verlangte diese zu öffnen, da Ophelia eindeutig Blut gesehen hatte. Dabei krallte sie ihre scharfen Fingernägel so tief in Caros Haut bis diese auch dort blutete. Caro wurde immer wütender, sie meinte sie würde sich nicht erpressen lassen und solle aufpassen, dass Ophelia nicht ausversehen starb. Caro hob ihren Zauberstab und bevor Ophelia reagieren konnte schlangen sich dicke Seile um sie und machten sie bewegungsunfähig, dann ging sie auf Ophelia zu, neben ihr tropfte Blut zu Boden, der Blick emotionslos und kalt. Fasziniert betrachtete Ophelia Caro, welche so anders aussah als normal. Diese drohte ihr wieder, Ophelia war sich zwar sicher, dass Caro sie wirklich töten würde, lies sich aber nichts anmerken. Caro fragte sie, was Ophelia so den Reiz gab sie in der schlimmsten Version ihrer selbst zu sehen. Ophelia konnte es nicht beantworten, aber so war es nun mal, Caro hatte eine sehr dunkle Seite neben diesem immer fröhlichen Mädchen, welche Ophelia faszinierte. Wie aus dem nichts machte Caro Ophelia wieder los und gestand ihr sogar, dass sie krank war. Also eine psychische Störung hatte, von der Ophelia noch nie was gehört hatte, bipolar, so ein Muggelding vermutlich. Die beiden unterhielten sich ein wenig, auch dass sie sich doch mal verstanden hatten und Caro diesen Streit nicht wollte. Doch sie meinte auch, dass sie beide gewusst hätten, dass das was sie hatten nur temporär gewesen war und wollte gehen. In diesem Moment stand Simon vor ihr und das Mädchen erstarrte. Der Junge sah sofort sehr besorgt die Verletzungen und als er erfuhr, dass Ophelia an welchen schuld war, wurde er wütend. Ophelia amüsierte sich mehr über dieses Verhalten als dass sie Angst oder gar Respekt für Simon hätte. Egal was sein Blutstatus war, für sie war er nichts wert. Caro bemühte sich ihn zu beruhigen doch Simon provozierte Ophelia und wollte sie letztendlich auch angreifen. Egal was zwischen Caro und Ophelia war, Caro schien nicht so, als wolle sie, dass Simon Ophelia angriff. Vielleicht wollte sie auch nur verhindern, dass Simon auseinandergenommen wurde, Ophelia war sich sicher, der Wicht hätte keine Chance. Doch sie hatte sich geschworen an ihrer Wut zu arbeiten und so lies sie die beiden schließlich einfach stehen und ging.
Ophelia lief eine Zeit lang durch das Schloss, bis sie sich schließlich in der großen Halle wiederfand, ihr Hunger hatte sie hierhergeführt. Der Raum war leer, nur am Ravenclawtisch saß Jackie. Einen Moment lang zögerte Ophelia, ging dann aber zu ihr. Sie redete nicht lange außen herum, sondern warf Jackie gleich vor, dass diese sie ignoriert hatte und nur Augen für Jessica gehabt hatte. Jackie verteidigte sich, sie hatte Ophelia nicht absichtlich ignoriert, sie hatte ihren Spaß gehabt und schließlich war es eine offene Beziehung. Sie meinte auch Jessica sei ihre Freundin und dass sie auch miteinander geschlafen hatten. Ophelia wurde sauer, sie war eifersüchtig. Sie hatten ausgemacht, dass andere Mittel zum Zweck waren und mehr nicht. Jackie meinte sie wolle Jessica ja auch nicht heiraten und Ophelia soll aufhören sich so anzustellen. Doch Ophelia hatte das Gefühl, dass Jessica über sie gestellt wurde. Jackie stand irgendwann genervt aus, sie würde für Ophelia keine Freundschaften beenden. Ihre Beziehung sei sowieso nur ein Haufen Scheiße. Die beiden stritten sich daraufhin heftig. Ophelia warf Jackie das mit dem Ball vor und Jackie meinte, sie würde nicht rumsitzen und mal warten bis Ophelia vorbeikam, sie hatte auch noch ein Leben und würde es nicht nach Ophelia ausrichten, auch wenn sie etwas für sie fühlte. Es wirkte so, als ob sie das alles, die Beziehung beenden wollte. Dann schrie sie Ophelia an, ob diese die Wahrheit hören wolle. Sie liebte einige Sachen an Ophelia und hasste andere, sie war immer noch sie selbst und würde sich nicht einsperren lassen. Ophelia stand einen Moment wie erstarrt da, bemüht ihre Fassung zu bewahren. Sie meinte, anscheinend sei Jackie das alles egal, sie war ihr anscheinend egal, obwohl sie ihr gesagt hatte, sie gehöre Ophelia und anders rum, aber Jackie solle aufhören sich immer wie das Opfer dazustellen. Da meinte Jackie, dass ihr Herz doch Ophelia gehöre. Sie hatte mit Jessica rumgealbert, aber es gehörte mehr als körperliche Hingabe zu einer Beziehung, und ihr Herz gehörte nur Ophelia. Ihrer beider Körper aber war frei waren. Ophelias Eifersucht entstand nur in ihrem Kopf. Ophelia war etwas unsicher. War das gerade eine Liebeserklärung von Jackie gewesen? Die beiden lächelten sich an, natürlich war eine offene Beziehung das beste für sie und Ophelia fühlte sich durch Jackies Worte gestärkt.
Dann meinte Jackie, als sie überlegten, was sie tun können, dass sie doch ein Date haben könnten. Gut gelaunt ging Ophelia darauf ein, sie setzten sich an den langen Tisch und Jackie schnitt zwei Äpfel auf. Sie alberten und lachten noch ein bisschen, die Stimmung war wieder gut und Ophelia erleichtert. Aber sie wusste, dass ein nochmaliger Streit nicht so enden würde. Auch für sie war es die letzte Chance für die Beziehung, denn sie wollte nicht noch mehr Kummer deswegen haben. Jackie wollte zudem, dass Ophelia ihr versprach, dass diese weder Jessica noch Nathaniel angreifen würde oder ihnen etwas antun würde, sie waren ihre Freunde. Dann wurden sie beide müde, und wie selbstverständlich suchten sie sich einen schönen Ort, kuschelten sich aneinander und schliefen ein. Sie beschlossen, wie letztes Jahr, dies wieder jeden Abend zu tun.

Am nächsten Tag gingen sie zusammen zum Unterricht, doch bald trennten sich auch da ihre Wege. Sie haben sich noch schnell einen Kuss und verschwanden dann. Nach einiger Zeit im Unterricht, so um die Mittagspause rum hatte Ophelia plötzlich keine Lust mehr. Sie hatte über das Thema bereits viel gelesen und der Professor erzählte nicht wirklich was Neues. Also ging sie in den Gemeinschaftsraum, wo sie auf einen playboylesenden Nathaniel stieß, ansonsten war der Raum leer. Sie schlenderte zu ihm, lugte mit in die Zeitschrift und sie unterhielten sich. Nathaniel war zu nächst skeptisch, hatten sie beiden doch die letzten Male immer versucht sich umzubringen, so war Ophelia auf einmal recht freundlich zu ihm, also ihre Art von freundlich. Doch Abbey hatte gemeint, Nathaniel dürfe nichts geschehen und daran würde sich Ophelia halten. Die beiden fingen dann an zu flirten und sich aufzuziehen und wie es kommen musste, endete es zunächst in einer Knutscherei und schließlich schliefen die beiden miteinander, obwohl Nathaniel mehrmals gemeint hatte, sie sollten das nicht tun, doch es war ihnen beiden egal gewesen. Danach lag Ophelia noch eine Weile auf Nathaniels breiter Brust und dieser gestand, dass er das irgendwie vermisst hatte. Sie gab es zwar nicht zu, aber ihr ging es ebenso. Also meinte Ophelia, sie sollten es doch einfach wieder öfter tun, anstatt sich umzubringen. Nathaniel lachte und war einverstanden. Das Ganze hatte nichts mit emotionalen Bindungen zu tun, aber trotzdem gab es ein Band zwischen ihnen, das Ophelia nicht erklären konnte. So sehr sie ihn auch manchmal hasste, sie wurde körperlich immer wieder zu ihm hingezogen, und ihm schien es genauso zu gehen.
Nach einer Weile verabschiedeten sie sich, zogen sich an und Ophelia lief zu ihrem nächsten Unterricht. Dieser verging recht zügig und als sie von den Ländereien wieder zum Schloss ging, kam ihr Katleya entgegen. Sie musterten sich und während Ophelia bemüht war höflich zu bleiben stachelte Katleya gleich drauf los. Von dem deprimierten, stillen Mädchen, welches sie zwischenzeitig gewesen war, schien nichts mehr da zu sein. Eigentlich freute das Ophelia, sie hatte Katleya auch mal gemocht, aber jetzt war das Mädchen einfach nur vorlaut und warf Ophelia Sachen an den Kopf von denen sie dachte, dass sie wahr waren. Ophelia bemühte sich Katleya zu ignorieren und war froh, als Pandora zu ihnen kam. Sie sah noch einmal Katley an, die meinte sie habe mal wirklich viel von Ophelia gehalten, nahm dann Pandoras Hand und zog sie ins Schloss. Dort unterhielten sie sich in einem Raum ein wenig, Pandora rettete mit ein paar küssen Ophelias Laune und ging dann schnell wieder.
Den Rest des Tages verbrachte Ophelia gut gelaunt damit über das Gelände zu spazieren. Erst spät abends stieß sie wieder auf einen Menschen. Wie es der Zufall so wollte war es Nathaniel, sie lies sich neben ihn fallen und bekam sofort ein Bier in die Hand gedrückt. Sie unterhielten sich und kamen dann auch auf die aktuelle Situation zu sprechen. Zu Ophelias erstaunen, waren sie und Nathaniel mal einer Meinung. Man konnte den Mord an Professor Rockford nicht einfach so akzeptieren und die Hexen und Zauberer sollten sich nicht einschüchtern und zurückdrängen lassen. Ophelia war wirklich überrascht, aber es war nett mal mit Nathaniel nicht zu streiten. Und wieder kam es dazu, dass sie miteinander schliefen. Davor meinte Nathaniel noch, ob sie sich denn nicht einmal treffen konnten, ohne dass sie versuchten sich umzubringen oder Sex hatten. Aber anscheinend nicht. Ophelia gab sich ganz diesem vertrauten Gefühl hin und anschließend blieben sie noch ein wenig liegen. Es war seltsam, die beiden schienen miteinander nicht zu können, genauso wenig aber ohneeinander. Es lief immer wieder aufs Gleiche hinaus.
Irgendwann zogen sie sich an und gingen gemeinsam zum Schloss. Dort verabschiedeten sie sich und Ophelia machte sich auf die suche nach Jackie, welche sie dann im Raum der Wünsche fang. Sie nahm ihre Freundin in den Arm, zog die Decke über sie beide und schlief kurz darauf ein.
Der nächste Tag verlief recht ruhig, was erstaunlich war. Nach dem Unterricht ging sie auf den Astronomieturm, wo sie einfach die Ruhe und den Ausblick genoss, nachdem sie einen Brief an ihre Eltern abgeschickt hatte. Irgendwann kam Nathaniel, der anscheinend die gleiche Idee gehabt hatte und sie unterhielten sich ein wenig. Die Stimmung war entspannt, sie flirteten miteinander, oder drohten sich, eher etwas scherzhaft. Nathaniel teilte sogar seinen Flachmann mit ihr und meinte dann, dass manchmal, wenn man ein Feuer, einen Funken, zwischen ihnen anzünden würde, der ganze Raum explodieren würde. Ophelia lachte. So war es doch sehr interessant, zudem war es doch angenehm, dass sie sich momentan nicht umbrachten. Nathaniel stimmte zu und meinte die letzten Monate waren doch sehr brutal. Dann äußerte er seine Verwunderung, über Ophelia und Jackie, da er von keinem der beide angenommen hatte, dass sie Beziehungs bzw. ein Gefühlsmensch war. Ophelia zuckte nur die Schultern, es ging Nathaniel nichts an. Dann war es Zeit in den Aufenthaltsraum zugehen, wo das erste Treffen von Nathaniels Bewegung stattfand. Einige Schüler hatten sich eingefunden und Ophelia saß neben Gabriel, während sie zuhörte. Nathaniel war nicht der beste Redner, aber zumindest überzeugte er die Anwesenden. Ophelia trug sich gleich in die Liste ein, nicht dass sie es nötig hatte, aber um zu schauen. Als alle weg waren und Nathaniel sogar noch den kleinen, sehr naiven Timothy überzeugt hatte, fingen sie kurz darauf an rumzumachen. Dann entscheiden sie sich aber, an einen privateren Ort zu gehen und verzogen sich in den Raum der Wünsche. In einem sehr hübschen, sehr großen und sehr bequemen Bett tobten sie sich aus. Anschließend musste Ophelia noch in die Bibliothek und Nathaniel begleitete sie. Dort traf sie auf Cosmea, welche sich mit Professor Marshall unterhielt. Es freute Ophelia sehr, dass ihre Ziehschwester dieses Jahr anscheinend ihre Beobachterrolle aufgab und richtig am Hogwartsleben teilnahm. Der Prof ging und Nathaniel und Cosmea stellten sich einander vor. Nathaniel, welcher kurz überrascht war, da Ophelia nie eine Schwester erwähnt hatte, erzählte Cosmea dann von seiner Gruppe. Diese hörte einfach zu und kurz darauf ging Nathaniel. Ophelia suchte noch kurz das Buch, welches sie wollte, über Metamorphmagi. Verteidigte kurz Nathaniel, als Cosmea ihn beleidigt, der Junge war zumindest ein bisschen zu gebrauchen, dann verabschiedeten sie sich voneinander, sie hatten beide noch zu tun.
Ophelia saß auf der Couch und las, als Nathaniel mit Pie ins Zimmer kam. Er setzte sich zu ihr, sie legte das Buch weg und lehnte sich an ihn. Sie unterhielten sich ein wenig, zuerst über Cosmea, dann dass sie sich in letzter Zeit irgendwie sehr oft sahen. Irgendwie kamen sie darauf, dass Ophelia, so sehr sie Frauen mochte, ab und zu einen Mann genoss, aber wenn Nathaniel nicht wolle, sie sich ja wen anders suchen könne. Davon schien er nicht begeistert zu sein, vor allem, als sie Gabriel vorschlug. Nathaniel regte sich sehr über den Jungen auf, da dieser anscheinend seinen Bruder, Cesare, immer wieder verletzte. Das Verhalten war interessant. Ophelia würde dranbleiben. Es wurde spät, sie verabschiedeten sich voneinander und Ophelia suchte Jackie und schlief neben ihr ein.
Ein paar Tage später, Ophelia las gerade das Buch auf einer Wiese auf den Ländereien, als Cosmea sich zu ihr gesellte. Es war schön wieder ihren Kosenamen für einander, Bambie, zu hören. Sie unterhielten sich, dass Cosmea nun endlich aus der Senke auftauchen würde, sie hatte genug Beobachtet. Auch meinte sie, sie hätte einen Werwolf gesehen, wüsste aber nicht wer, würde sich diesbezüglich aber an einen Professor wenden. Ophelia dachte nach, wer ihr einfiel. Sie erinnerte sich kurz, dass sie bei Katleya, letztes Jahr vor Weihnachten, mal etwas in dieser Richtung gedacht habe, aber bisher keine weiteren Anzeichen gefunden hatte. Sie umarmte ihre Schwester, es war gut sie wieder bei sich zu haben. Gleich fragte Cosmea nach, was los sei, sie spürten immer, wenn bei der anderen etwas nicht stimmte. Ophelia erzählte von dem Streit und den Diskussionen mit Jackie. Das Mädchen schien sich unsicher zu sein, ständig änderte sie ihre Meinung. Cosmea hörte ihr aufmerksam zu und meinte dann, dass Ophelia kein Herz von einer Frau brauchte, die mit anderen schlief. Zudem meinte sie, ob Ophelia sich sicher war, dass Jackie sie nicht mit Zaubertränken an sie band, schließlich wertete Ophelia sie auf. Ophelia dachte über die Worte nach. Sie konnte sich natürlich nicht sicher sein, aber es war schließlich Jackie, die immer Probleme mit der Beziehung zu haben schien, zudem hielten Tränke nicht lange und sie wusste nicht, wie Jackie das bewerkstelligen sollten. Cosmea meinte dann, dass Ophelia, wenn sie nicht glücklich war Jackie doch einfach fallen lassen sollte. Dann verabschiedete sie sich, sie hatte noch was zu erledigen, eine Überraschung für Ophelia.
Diese blieb dann zurück und beugte sich wieder über ihr Buch und las weiter, bis Morelia Widdow auf die Wiese trat. Das Mädchen erkannte sie sofort und setzte sich zu Ophelia. Ophelia wusste, dass Morelia zu den reinblütigen Familien gehörte, sie unterhielten sich ein wenig. Zunächst etwas kühl, abweisend, die andere taktierend. Dann kamen sie darauf, dass es inzwischen kaum noch „richtige" Reinblüter gäbe und zu viel verdrecktes Blut oder Reinblüter, die sich ihrer Verpflichtung nicht bewusst waren. Morelia schien Ophelias Ansichten zu teilen. Sie musterte das Mädchen, welches sehr schick angezogen war. Doch als Morelias auf ihrer Lippe rum kaute fuhr Ophelia sie an, sie konnte es nicht ausstehen, wenn jemand das tat. Das Mädchen meinte, Ophelia könne sie sie ja daran hindern und diese sah dies als Einladung und küsste Morelia. Anscheinend hatte sie sich nicht geirrt, denn die junge Widdow ging sofort darauf ein. Die beiden kamen sich näher und schliefen schließlich miteinander. Ophelia bemerkte, dass die andere noch nicht sehr Erfahren war, doch sie lernte schnell und war geschickt. Anschließend lagen sie schwer atmend nebeneinander und Morelia frage sie, ob sie die Nacht über hierbleiben würden. Ophelia dachte kurz nach, sie hatte nicht wirklich Lust ihre gemütliche Position aufzugeben also stimmte sie zu. Mit einem Pfiff gab sie Atropos, welche sich irgendwo in der Nähe aufhielt, den Befehl mit einer Nachricht zu Jackie zu bringen, dass Ophelia heute nicht kommen würde. Ophelia hatte sich angewöhnt, verschiedene Botschaften vorbereitet deponiert zu haben, damit die Fledermäuse sie nur noch abholen mussten. Morelia kuschelte sich an sie, schnippe mit den Fingern und nahm die Decken und die Kissen in Empfang, welche die Hauselfen daraufhin brachten. Die machten es sich gemütlich, kuschelten sich unter dem sternenklaren Himmel unter die Decken und aneinander. Morelia küsste sie noch einmal, wünschte Ophelia gute Nacht und schlief gleich darauf ein. Ophelia tat es ihr kurz darauf gleich und schlief friedlich ein.
Am nächsten Morgen war Morelia schon weg, als sie aufwachte. Ophelia zog sich gemütlich an und machte sich auf den Weg zurück zum Schloss. Dort traf sie auf Cosmea, welche rauchend am Geländer lehnte und natürlich sofort bemerkte, dass Ophelia noch die gleichen Klamotten wie am Vortag trug und direkt auf das richtige schlussfolgerte. Als Ophelia meinte, dass es Morelia Widdow gewesen war, meinte Cosmea, dass die Familie es sicher nicht gerne hören würde, dass ihre Tochter mit einer Frau geschlafen hatte. Das war Ophelia durchaus bewusst, davon hielten die Reinblütigen Familien nichts, auch ihre Eltern wussten es nicht und auch Cosmea war nicht wirklich begeistert davon, dass ihre Schwestern Frauen vorzog, doch sie akzeptierte es. Dann kamen sie auf Nathaniel zu sprechen, Cosmea hatte ihn wieder getroffen und mochte ihn immer noch nicht. Sie wurde wütend, als Ophelia erwähnte, dass Nathaniel sie fast erwürgt hätte, doch Ophelia bremste sie und erzählte von Abbey. Dabei bat sie Cosmea sich noch zurückzuhalten, sie würden ihre Rache noch bekommen, aber vorerst gab es wichtigeres. Diese stimmte zu, sie wusste wie wichtig Ophelia das war. Von Nathaniel kamen sie zu dem Problem, dass Cosmea anscheinend keinen Typen fand, der ihr zu passen schien. Sie waren entweder nicht gutaussehend genug, oder ihr Blut war nicht gut genug. Nur ein Professor hatte ihre Aufmerksamkeit erregt, doch dieser hatte sie abgewiesen. Ophelia meinte grinsend, dass es bei den Mädchen da ganz anders aussah, aber auch dass Cosmea sich er noch jemanden für den einfachen Spaß finden würde. Anschließend sprach Cosmea sie darauf an, dass ein Werwolf im Schloss rumlaufen würde. Sie rätselten wer es sein könnte, und wie sie am besten eben dies herausfinden können. Ophelia angelte sich auch eine Zigarette, Cosmea brachte sie doch immer wieder dazu. Sie unterhielten sich über alles Mögliche, das Cosmea wegen dem Wunsch ihrer Eltern nach Frankreich geschickt wurde und dass das Unsinn gewesen war, über Jackie und Cosmeas Zweifel an der Beziehung, welche Ophelia vermutlich bei dem nächsten Mal wo es große Konflikte gab beenden würde, Cosmeas Exfreund, den Vampire. Ophelia tat es immer noch sehr leid, dass sie damals ihrer Schwester nicht hatte beistehen können. Cosmea erwähnte, dass sie vielleicht bald verlobt werden würden. Ophelia gab ihr recht, es wurde Zeit, dass ihre Eltern dies taten. Sie war nicht erpicht darauf zu heiraten, sich an jemanden zu binden und dann an einen Mann, aber sie wusste, was ihre Pflicht war, der Vorbestand ihres reinen Bluts. Cosmea meinte dann, sie würde versuchen bei der Wahl von Ophelia Zukünftigen ein Wort mitzureden und Ophelia vertraute ihrer Schwester. Dadurch kamen sie auf Scorpius Malfoy zu sprechen, Lily Potter und den Streitigkeiten die Ophelia mit ihm hatte. Auch teilte sie ihrer Schwester mit, dass Caro Bell eine Metamorphmagus war und sie sich damals wegen Ophelia und Jackie aufgeregt hatte. Dann schauten sie sich noch ein wenig die Aussicht an, beide hatten inzwischen ihre zweite Zigarette geraucht. Als Cosmea sich schließlich verabschiedete blieb Ophelia noch.
Kaum war Cosmea weg erschien, wie aufs Stichwort, Caro. Sie wirkte etwas fitter und Ophelia hielt sie an. Zuerst waren beide ein bisschen zickig, doch das änderte sich. Sie meinten sie hatten sich dieses Schuljahr bisher nicht so oft gesehen, im vergleich vor allem zum letzten Jahr, was vielleicht gut war, da sie beide hatten abreagieren müssen. Letztendlich standen sie recht nah beieinander doch dann drehte sich Caro um und verschwand mit knappen Worten.
Doch irgendwie war heute reger Verkehr auf dieser Brücke, denn nur kurz darauf kam Katleya mit zwei großen Tüten. Ophelia verwickelte sie gleich in ein Gespräch, zuerst etwas ruppig und forsch, dann die besorgte mimend sprach sie Katleya auf das Werwolfsding an. Doch das Mädchen stritt, wie erwartet alles ab. Auch als Ophelia drohte, dass sie sonst die Fänger rufen müsse, lies sie kein Wort verlauten. Trotzdem war Ophelia nicht überzeugt, dass Katleya kein Wolf war, die Zeichen würden es schlüssig machen, auch wenn das Mädchen versuchte diese zu entkräftigen. Dann verabschiedete sie sich, anscheinend wartete ein Freund auf sie und die Sachen in der Tüte.
Und nur kurze Zeit später stand schon wieder Cosmea vor ihr. Es war inzwischen schon Abend und Ophelia keinen Meter weitergekommen. Cosmeas Laune war gut. Sie erzählte, dass sie dem Professor von der Werwolfsache berichtet hatte und dieser sich darum kümmern würde. Auch hatte sie anscheinend eine Lösung für ihr anderes Problem gefunden. Die Mädchen tratschten noch ein bisschen, dann verabschiedeten sie sich und gingen ins Bett.
Am nächsten Tag lief Ophelia den Weg zwischen Hogsmeade und Hogwarts entlang nur um sich ein wenig die Beine zu vertreten, da traf sie auf Pandora, mit der sie sich kurz über Schokolade unterhielt. Anschließend kehrte sie ins Schloss zurück und in den Raum der Wünsche, wo sie auf Jackie wartete. Das Mädchen kam nach einiger Zeit und sie kuschelten sich aneinander. Jackie meinte, sie wollte sich nicht immer nur hier treffen, wo sie das Gefühl hatte, dass es was Geheimes war. Es stimmte schon, die beiden hatten sich in der letzten Zeit eigentlich nur abends hier in dem Raum gesehen. Ophelia versprach ihr, dass sie in nächster Zeit etwas unternehmen würden. Irgendwas Date Mäßiges, draußen und nicht in diesem Raum. Auch sie wollte gerne wieder mehr mit Jackie unternehmen, schließlich war diese ihre Freundin und in einer Beziehung sollte man auch etwas zusammen machen. Doch für den Moment wollte auch Jackie lieber hierbleiben, sie kam direkt vom Sport. Also blieben sie hier, genossen die Zweisamkeit und schliefen miteinander. Anschließend zog Ophelia wieder in ihre Arme, streichelte noch ein wenig Gedankenverloren ihr Gesicht und schlief schließlich ein.
Am nächsten Morgen frühstückten sie noch zusammen, und dann mussten sie sich beide wieder ans lernen machen. Jackie war noch ein wenig fleißiger als Ophelia und so ging diese abends allein nach Hogsmeade. Sie suchte das drei Besen auf, an der Bar entdeckte sie den Professor für Arithmatik, er war anscheinend verletzt, seine Hose war von Blut durchnässt, doch er wollte nicht verraten, was war. Dann kam Morelia dazu, sie trug ein knappes, leichtes Sommerkleid mit Overknee Stiefeln. Das Mädchen hatte eindeutig Geschmack. Sie unterhielten sich und flirteten auch ein bisschen. Ophelia machte es sichtlich Spaß, dass Mädchen in Verlegenheit zu bringen. Dann gestellte sich auch Roxanne Weasley zu ihnen, Ophelia war zu ihr recht kühl und abweisend, diese ging dann zum Professor, um ihn etwas zu fragen. Nachdem sie fertig war, ging dieser und Morelia, die ihn anscheinend etwas besser kannte folgte ihm kurz darauf. Ophelia zog Roxanne noch ein bisschen auf, dass sie den Professor nicht an sabbern sollte. Dann stießen Emilia und Clara zu ihnen. Roxanne ging kurz darauf, vermutlich passte ihr Ophelias Verhalten Clara gegenüber nicht. Doch das Mädchen hatte sich letztens weggeschlichen und Lachesis eingeschlossen. Wo sie jedoch gewesen war verriet sie natürlich nicht. Emilia war Ophelia wieder etwas suspekt. So ganz schlau wurde sie aus ihr nicht. Sie schien zu flirten, aber gleichzeitig beleidigte sie Ophelia. Leider hatte sie bisher auch nicht die Möglichkeit gehabt, Emilia mal allein zu erwischen, dann würde sie vielleicht mehr erfahren. Sie nahm sich vor mal mit Emilia allein zu reden, es zumindest zu versuchen. Aber für heute hatte sie keine Lust auf das Verhalten des Mädchens, welches sie immer zu zeigen schien, wenn noch jemand anwesend war. Also verließ Ophelia den Laden und spazierte noch durch den Wald von Hogsmeade.
Es war schon spät und sie wollte sich auf den Rückweg ins Schloss machen, als auf einmal Cosmea ihr entgegenkam. Sie hatte einen Kratzer im Gesicht, die Hände und Knie waren offen. Sofort lief Ophelia zu ihrer Schwester, nahm sie in den Arm und fragte besorgt, was geschehen war. Cosmea stand total neben sich, was überhaupt nicht ihre Art war. Cosmea fragte Ophelia, ob diese einen Schlafplatz für sie hatte, damit sie nicht in den Krankenflügel brachte. Dann würde sie ihr auch erzählen, was passiert war. Ophelia nickte, sie würde ihre Schwester jetzt nicht allein lassen. So gingen sie zusammen hinauf ins Schloss, froh darum, dass niemand sonst sie sah.
Cosmea meinte dann, sie müsse noch etwas klären, bevor sie Ophelia erzählen könne, was geschehen war. Obwohl diese sehr darauf brannte zu erfahren, wer ihre Schwester so zugerichtet hatte, willigte sie ein. Wenn Cosmea das wollte, dann würde sie warten. Da vertraute sie ihrer Schwester. Jackie hatte Ophelia natürlich Bescheid gesagt, dass sie nicht kam.
In der Früh frühstückten Ophelia und Cosmea und gingen dann in den Unterricht. Die nächste Zeit ging Ophelia vor allem dem lernen nach. Cosmea hatte immer noch nicht erzählt, was vorgefallen war, aber sie würde kommen, wenn es Zeit war. Die einzige Ablenkung gönnte sich Ophelia abends, wenn sie mit Jackie allein war.
An einem Tag, Ophelia kam gerade aus ihrem Gemeinschaftsraum, entdeckte sie Clara, die anscheinend aus dem Zaubertränkeklassenzimmer kam. Sofort ging sie auf das Mädchen zu, sie hatte nicht vergessen, dass das Mädchen Lachesis, ihre Fledermaus, eingesperrt hatte um unbemerkt irgendwo hinzugehen. Ophelia sprach sie direkt darauf an, ihr Ton nicht gerade der freundlichste. Clara stellte sich einfach stur, sie antwortete nicht oder log, was Ophelia direkt erkannte. Obwohl sie sich eigentlich zusammenreißen sollte, verlor Ophelia ihre Geduld, was Clara direkt zu spüren bekam. Auch ihr weinen half ihr nicht, Ophelia wollte die Wahrheit wissen und sie gleichzeitig fürs lügen bestrafen. Schließlich erfuhr sie, nach einiger Zeit, dass Clara im verbotenen Wald gewesen war um Kräuter zu sammeln. Völlig entnervt sah sie das Mädchen an. Clara sollte langsam lernen, solchen Unsinn zu lassen, und vor allem, Ophelia nicht anzulügen. Dafür war Clara bereits genug bestraft. Doch für den Waldbesucht musste sie auch noch mit Konsequenzen rechnen. Ophelia fragte Clara, was ihre drei wichtigsten Sachen sind, diese meinte ihr Zauberstab, ihre Kette und ein Kochbuch. Also entschied sich Ophelia ihr das Kochbuch wegzunehmen, Clara würde es wiederbekommen, wenn sie es sich verdient hatte. Ophelia ließ sich auch nicht erweichen, als das Mädchen wieder weinte und darum flehte ihr doch lieber den Stab wegzunehmen. Irgendwann beugte sich Clara ihrem Schicksal, Ophelia nahm das weinende Mädchen in den Arm und redete beruhigend auf sie ein. Clara klammerte sich an Ophelia und weinte bitterlich, dass ihr Leid von eben dieser entstanden war, schien vergessen. Dann heilte Ophelia, vorsichtig um ihr keine Schmerzen mehr hinzuzufügen Claras Wunden und reinigte magische die Klamotten von beiden. Anschließend gingen sie zum Gemeinschaftsraum der Gryffindors, Clara an Ophelia gelehnt. Ophelia wartete draußen, bis Clara mit dem Buch zurückkam. Man sah dem Mädchen deutlich an, wie hart es sie traf das Buch abzugeben, aber schließlich ließ sie es los. Ophelia erklärte ihr noch einmal sanft, dass sie es zurückbekommen würde, wenn Clara sich richtig benahm.
Das Buch verstaute Ophelia anschließend so, dass diesem nichts geschah. Sie hatte gesehen, wie sehr Clara daran hing, aber sie hatte gegen Regeln verstoßen, und dass musste Konsequenzen haben.
Am nächsten Tag nach dem Unterricht ging Ophelia nochmal zum Zaubertränkeklassenzimmer um etwas zu holen. Doch es war nicht leer, wie erwartet. Ein Mädchen, Alice, braute einen Felix Felicis Trank. Sie unterhielten sich ein wenig, Alice machte Ophelia ein Kompliment zu ihrem Kleid vom letzten Ball. Ophelia erinnerte sich, Alice war mit Nathaniel dort gewesen. Sie versuchte das Mädchen ein wenig zu locken, vielleicht herauszufordern, aber sie blieb stets höflich. Ophelia erfuhr auch, dass Alice anscheinend mit Tom, Jackies Bruder, zusammen war. Darüber musste Ophelia lachen, nach dem was sie über Tom wusste, und was Jackie erzählte hatte sie nicht erwartet, dass Tom eine Beziehung einging. Da ging auf einmal die Flammen des Brenners wieder an und Alice schien bei dem Anblick des Feuers zu erfahren. Darüber eher amüsiert löschte Ophelia das Feuer und Alice meinte sie könne ihr als Dank fürs retten etwas kochen. So gingen die beiden in die Küche, wo Alice ein scharfes Curry zauberte. Für einen kurzen Moment steckte Maya ihren Kopf herein, verschwand aber schnell wieder. Cesare, der danach was zu suchen schien, wirkte auch nicht besonders kontaktfreudig. Vielleicht hatte Nathaniel ihm endlich den Laufpass gegeben. Bevor sie anfangen konnten mit dem Essen, kam auch Tom und setzte sich zu den Mädchen. Sie aßen zusammen und unterhielten sich. Anschließend ging Alice und Ophelia unterhielt sich noch kurz mit Tom. Dieser meinte, Alice würde ihm voll ausreichen, dass er sie liebte und nur sie brauchte. Ophelia glaubte ihm, war sich aber nicht sicher, ob der Junge das schafft. Eigentlich war es ihr auch egal. Sie verabschiedete sich und ging in den Raum der Wünsche zu Jackie und genoss ihre Nähe. Sie hoffte, dass bald Zeit sein würden, dass sie mit ihrer Freundin mal was Richtiges Unternahm. Eben etwas, was man in einer Beziehung so machte, denn Jackie bedeutete Ophelia wirklich etwas.
An einem Nachmittag saß Ophelia wieder auf der Wiese und las ein Buch, als Morelia zu ihr stieß. Sie setzte sich zu ihr und sie unterhielten sich. Sie schienen beide wirklich den reinblütigen Lehren verschrieben zu seien und ihnen beiden war bewusst, was von ihnen verlangt wurde, im Bezug auf den Erhalt ihres Blutes. Ophelia wusste, dass es ihre Pflicht war ihr reines Blut weiterzugeben und Morelia schien es auch so zu sehen. Dann verabschiedeten sie sich wieder, Ophelia hatte sich noch mit Jackie im Raum der Wünsche verabredet.
Dort wartete sie, Jackie kam hinzu. Zunächst schien sie wieder ein Problem zu haben, es hatte wieder damit zu tun, dass sie mehr unternehmen wollte. Zurzeit hatten sie aber beide viel zu tun, Jackie lernte sehr viel und auch Ophelia war nicht untätig, aber im Moment sahen sie sich außerhalb dieses Raumes wirklich kaum. Doch an diesem Tag blieben sie auch wieder hier, machten es sich zusammen gemütlich. Jackie hatte eine kleine Challenge für sich, welche Ophelia amüsierte. Wie meistens schließen sie miteinander, wobei Jackie die Führung übernahm. Anschließend kuschelten sie sich sehr zufrieden aneinander. Als sie dann einander in den Armen hielten, murmelte Ophelia Jackie zu, dass sie sie liebte. Das erste Mal sagte sie dies wirklich, nicht wie bei dem Streit. Und Jackie erwiderte ihre Gefühle.
Am nächsten Tag, sie hatten zusammen gefrühstückt, machte sich Jackie auf den Weg in den Unterricht, während es Ophelia raus auf die Ländereien zog. Dort traf sie auf Nathaniel, es passierte, was irgendwie immer bei ihnen passierte. Sie ärgerten sich ein wenig, und schliefen dann miteinander. Ophelia merkte, dass irgendetwas Nathaniel nicht stimmte. Sie machten es sich bequem, er lag auf dem Rücken und sie halb auf seiner Brust und fuhr seinen Muskel nach. Dann rückte er mit der Sprache raus. Er gestand ihr, dass er den Muggel Raskild gefunden hatte, und sie für den Mord an der Rektorin zur Rechenschaft gezogen hatte. Er hatte sie malträtiert und sogar, zum ersten Mal in seinem Leben, einen unverzeihlichen Fluch angewendet. Darauf stürzte Ophelia sich sofort. Sie bekräftigte sein Verhalten, dass er das richtige getan hatte und brachte ihn auch dazu zuzugeben, dass er die Macht und das Gefühl während des Fluches genossen hatte.
Sie redeten noch weiter, irgendwann hatten sie sich wieder angezogen, lösten den Körperkontakt aber nicht. Da stand auf einmal Cesare auf der Wiese, er erstarrte, als er die beiden so sah, ging nur schnell zu Nathaniel, gab ihm einen Zettel und verschwand sofort wieder. Ihm war es sichtlich unangenehm. Als er weg war versuchte Ophelia den Zettel zu lesen, aber Nathaniel ließ es nicht zu. Ophelia provozierte ihn, dass er Cesare doch nicht nachlaufen wollte. Das er sowas nicht nötig hatte. Doch er ging trotzdem, obwohl Ophelia sich sicher war, dass er nicht dem Jungen folgen würden. Sie sah ihm noch da, da kam ihre Ziehschwester Cosmea. Diese erzählte ihr endlich, was an dem Abend in Hogsmeade passiert war, obwohl Ophelia dank Nathaniel inzwischen schon recht gut bescheid wusste. Die Schwestern waren sich sicher, dass Nathaniel dazu gebracht werden sollte und könnte, den Unverzeihlichen nochmal anzuwenden. Zudem bestätigte sich Ophelias Vermutung, dass Cosmea auch noch mit Nathaniel schlafen würde. Cosmea war aber nicht wirklich begeistert, aber viel Auswahl gab es leider nicht. Dann verabschiedete sich Cosmea wieder und lief ins Schloss.
Zu ihrem Unglück lief ein paar Tage Maya in Ophelia hinein. Es war Mayas Unglück, denn sie Provozierte das andere Mädchen auch noch, was schließlich in einer schmerzhaften Auseinandersetzung endete. Ophelia verlor wieder Mal die Kontrolle und ihre Geduld endete schnell. Sie hatte eigentlich geplant gehabt, Maya anschließend zu heilen, aber als ein Zettel kam, schickte sie das Mädchen, wie sie war weiter. Dann kam Cesare, sie unterhielt sich nicht viel mit ihm. Sagte ihm nur, dass sein Verhalten mit Nathaniel lächerlich war, doch schnell war das Gespräch auch wieder vorbei, Ophelia war auch nicht wirklich scharf drauf. Sie ging lieber ins Schloss.
In den Raum der Wünsche, dort traf sie sich mit Jackie, welche schon sehnlichst auf sie gewartet hatte. Sie zog ihre Freundin direkt zu sich und die beiden liebten sich. Wieder verbrachten sie eine schöne Zeit zusammen und schliefen irgendwann ein.
Am nächsten Tag, Jackie war mal wieder beschäftigt, ging Ophelia spazieren, am See traf sie auf Gabriel, die beiden kamen sofort ins Gespräch. Natürlich über Cesare und Nathaniel. Ophelia erzählte von Cesare und dass dieser gemeint hatte, er würde nichts mehr mit Nathaniel wollen. Natürlich wollte sie auch eine Gegenleistung dafür, dass sie dafür gesorgt hatte. Der Süßkram lockte sie nicht, aber Gabriel. Dieser küsste sie dann auch, fing an sich an ihren Klamotten zu schaffen zu machen und schließlich schliefen sie miteinander. Anschließend lagen sie, wieder eingekleidet im Gras, als Charly hinzukam, sich bis auf den Bikini auszog und ins Wasser stieg. Gabriel und Ophelia sahen dem hübschen Mädchen gleich hinterher. Ophelia und Charly fingen sofort an zu flirten und Gabriel brachte sie irgendwie dazu in Unterwäsche in einem Becken voller Schlamm zu catchen. Dabei kamen sich die Mädchen näher, vergaßen Gabriel zeitweise sogar und küssten sich. Als sie voller Schlamm waren, gingen sie zu Gabriel und banden ihn ein. So vergnügten sich die drei zusammen, bis sie von Jessica unterbrochen wurde. Doch statt schnell wieder zu gehen oder irgendwas dagegen zu sagen, lies sie sich sofort mit darauf ein. Ophelia mochte Jessica bisher eigentlich nicht, aber trotzdem störte es sie nicht. Die vier hatten Spaß. Als sie dann völlig außer Atem und dreckig vom Schlamm im Gras lagen schlug Jessica vor, dass sie in das Vertrauensschülerbad gehen sollten. Die anderen waren sofort einverstanden. Schnell huschten sie in den Raum. Während Gabriel und Charly sich eine Dusche suchten, beschäftigte sich Ophelia mit Jessica. Die anderen beide verschwanden irgendwann. Ophelia und Jessica blieben noch, sie einigten sich darauf, dass sie doch nicht so schlimm waren, sondern eher sogar fantastisch. Das würde Jackie freuen.
Ein paar Tage später ging Ophelia wieder mal zum See und traf dort Nathaniel. Wie meistens flirteten sie direkt und ziemlich heftig. Dort irgendwann kippte die Stimmung, Ophelia fing an ihn zu provozieren. Sie wollte ihn dazu bringen nochmals zuzugeben, dass er den Fluch genossen hatte, sie würde auch riskieren, dass er ihn an ihr anwandte. Sie hatte ihn fast so weit, doch er schleuderte sie gegen einen Baum und brach ihr das Handgelenk. Ophelia war sauer auf sich, dass sie ihn nicht dazu gebracht hatte es zu tun, aber er gab trotzdem erneut zu, dass er das Gefühl gemocht hatte. Und wieder schwenkte die Stimmung an und sie küssten sich wieder. Doch bevor sie weitergehen konnten, löste sich Ophelia, sie sollten das verschieben. Sie machte sich auf den Weg zum Astronomieturm, wo Jackie wartete. Als das Mädchen Ophelias Verletzungen sah war sie sofort besorgt und wollte wissen, was passiert war. Ophelia meinte, es war nichts schlimmes, und Jackie kümmerte sich um ihre Verletzungen. Anschließend kuschelten sie noch und genossen die schöne Aussicht.
Ein paar Tage später war Ophelia im Gemeinschaftsraum der Slytherin, als Nathaniel hinzukam. Die Stimmung war wieder sehr gut, sie kabbelten sich, lachten und wie konnte es anders sein schliefen miteinander. Sie verbrachten den ganzen Nachmittag zusammen, und Ophelia genoss diese Zeit. Abends begleitete Ophelia Nathaniel zu dem Treffen seines Clubs. Sie hielt nicht wirklich was davon, und ihre Gedanken bestätigten sich. Sie war bestens ausgebildet, sie brauchte so etwas nicht. Als sie dann in zwei Teams aufgeteilt wurden und sich in einem Labyrinth jagten, griff sich ihr Team gegenseitig an und auch sonst musste sie sich sehr zurückhalten. Es war frustrierend. Als es endlich vorbei war, folgte sie Caro auf den Astronomieturm, bevor sie noch jemand ernsthaft verletzte. Auch Nathaniel war da, die beiden hatten sich eben angegriffen. Nur kurze Augenblicke kam Jackie, fuhr Ophelia wütend an, ob sie irre war und ging wieder. Natürlich folgte sie ihr sofort. Als sie sie eingeholt hatte lies Jackie nicht mit sich reden. Sie wollte eine Pause. Sie hatte mitbekommen, dass Ophelia Maya verletzt hatte und warf ihr vor, sie hätte sich nicht unter Kontrolle und sie hatte es satt für die beide Vernünftig zu sein. Ophelia verstand nicht was los war, es war besser geworden, Maya hatte es provoziert und Jackie wusste doch, wie sie war. Doch sie ließ nicht mit sich reden. Das merkte Ophelia, drehte sich um und ging.
Sie traf Pandora noch kurz im Flur, auch deren Stimmung war nicht die beste, dass Treffen war auch nicht nach ihren Vorstellungen verlaufen. So ging sie auch gleich wieder, aber nicht ohne Ophelia einen Kuss auf die Lippen zu geben. Ophelia ging weiter auf den Astronomieturm, hier waren inzwischen nur noch Caro und Simon, welche anscheinend sich gerade näherkamen. Es störte Ophelia aber nicht, dass sie sie unterbracht. Sie und Caro redeten kurz, Simon hielt sich eher raus. Die Stimmung zwischen den beiden Mädchen war wie üblich, herablassend. Es würde vermutlich nicht mehr werden wie es war. Doch es war spät, so ging Caro bald und Ophelia, sowieso Simon hatten keine große Lust miteinander zu reden, so gingen sie auch.
Am nächsten morgen vor dem Unterricht ging Ophelia spazieren. Dort traf sie auf die junge, und durchaus hübsche Brooke, welche mit ihren faszinierenden Messern spielte. Sie unterhielten sich kurz, das Mädchen war schnell als jemand mit den Idealen der Reinblüter zu erkennen, was Ophelia sympathisierte. Auch schien sie zu wissen, was die Pflicht von ihnen war, und was man trotzdem tun konnte. Doch dann ging der Unterricht los und Ophelia verabschiedete sich.
Im Unterricht konnte sie sich ablenken von Jackie, Ophelia war immer noch sauer, sie fühlte sich so, als ob ihre Freundin sie gar nicht kannte. Anschließend wollte sie ein Buch in der Bibliothek abgeben, traf dort auf Cosmea und erzählte ihr von dem vorgefallenen. Diese meinte erneut, Jackie wäre vermutlich nicht das richtige für Ophelia, aber diese wollte das noch nicht aufgeben. Stattdessen erzählte Ophelia dann von ihrem Erlebnis mit Gabriel, Charly und Jessica. Ihre Laune wurde wieder besser. Dann verabschiedeten sich die Schwestern von einander und gingen ins Bett.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 06.03.2019 22:04.

Ophelia

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Reinblut. Animagus. ehemalig Slytherin. Todesser. Vergeben.

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Re: Ophelia Lilith Rosier

von Ophelia am 06.03.2019 22:04

Die nächste Zeit ging einfach so an Ophelia vorbei. Sie lernte. Sie aß. Sie ging in den Unterricht. Aber sonst passierte nichts Besonderes. Sie war wütend. Sehr sogar. Auf Jackie. Und auf das dumme Mädchen, welches sie verpetzt hatte. Wenn sie die in die Finger kriegen würde. Trotz allem hatte sie immer noch einen Funken Hoffnung. Jackie hatte sich seit dem letzten Mal nicht mehr gemeldet. Als Ophelia am Tag der Abreise zu den Winterferien in die Halle ging, war dort Jackie und Jessica. Die erste kam direkt auf sie zu, und meinte sie müssen reden. Doch Ophelia war sich bewusst, was kommen würde. Sie wappnete sich, doch konnte nichts dagegen machen, dass sich ihr Herz verkrampfte, als Jackie die Beziehung für ein für alle Mal für beendet erklärte. Sie versuchte sich nichts anmerken lassen, machte ihrer, nun Ex, Freundin Vorwürfe. Dass sie gedacht habe, Jackie würde sie wenigstens kennen, und dass sie anscheinend sowieso ihre Zeit verschwendete, wenn Jackie nicht wirklich etwas für sie fühlte. Ophelia sah ihr dann nur nach, als Jackie davonlief, gefolgt von Jessica.
Sie blieb in der Halle stehen und schimpfte. Ophelia war wirklich sauer, auch auf sich, weil sie überhaupt zugelassen hatte, dass es ihr jetzt so gehen konnte. Zum Glück kam Cosmea, die einzige Person, die Ophelia wirklich kannte. Sie erzählte ihr natürlich, was vorgefallen war und wieder meinte ihre Schwester, dass Ophelia Jackie doch gar nicht bräuchte, wobei Ophelia ihr diesmal recht gab. Dann war es Zeit, nach London zu fahren. Im Zug suchten sie sich zu zweit ein Abteil und Cosmea schlug vor, dass sie doch weggehen und trinken gehen sollten. Ophelia war einverstanden und so zogen sie sich noch schnell um, gaben, als der Zug in London ankam ihre Koffer einfach den wartenden Hauselfen und machten sich auf den Weg.             
Auf dem Weg in eine Muggelbar stießen die beiden auf Caro und Ophelia, obwohl sie nicht wirklich wusste wieso, lud das Mädchen ein sich ihnen anzuschließen. Was diese erstaunlicherweise auch tat. So saßen sie an einem Tisch und Ophelia bestellte eine Runde nach der anderen. Als Caro dann erfuhr, dass mit Jackie Schluss war, musste diese lachen und beharrte darauf, dass sie „es ja gesagt" hätte. Dann kamen sie auf die aktuelle Situation zu sprechen und Caro meinte, sie würde nicht mehr nach Hogwarts kommen, sondern mit ihrer Familie fliehen. Das überraschte Ophelia sehr und machte ein paar Bemerkungen. Caro schien wütend, dass die Andere so radikale Ansichten hatte, sie habe zwar generell gewusst, wie Ophelia dachte, doch so deutlich habe sie es nie gemacht. Trotzdem wollte Ophelia irgendwie nicht, dass Caro ging, als diese aufstand und zur Tür ging, folgte sie ihr und hielt sie fest. Doch Caro fuhr sie nur an und riss sich los. Das was die beiden hatten, war mit Jackie verloren gewesen und schien nicht wieder zurück zu holen zu sein. Caro riss sich los, drehte sich um und ging. Seufzend kehrte sie zu Cosmea zurück, welche kurz davor auf die Suche nach einem heißen Typen gemacht hatte. Schnell exte sie die letzten Shots und Cosmea tröstete sie, der Tag war eine Katastrophe. Also schlug Cosmea vor, dass sie Ophelia einfach einen heißen Typen, in einer anderen Bar oder Club, denn hier gab es ha keine, aussuchen sollten, mit dem sie sich dann ablenkte. Und genau dies taten sie dann auch.
Am nächsten Morgen wachte Ophelia ziemlich müde, im Bett eines Fremden auf. Sie sah ihn kurz an, er war wirklich heiß, also hatte sie ihr Betrunkenes Ich nicht verarscht, aber trotzdem ein Muggel. Schnell zog sie sich an, zu Hause würde sie diese Klamotten von den Hauselfen so lange schrubben lassen, bis sie sich sicher sein konnte, dass keine Spur mehr von dem Mann daran war.
Anschließend ging sie spazieren und apparierte ein wenig hin und her, bis sie in Godrics Hollow landete, dort traf sie auf einem Spielplatz auf Calypso, welche mit ihrem Sohn Elijah spielte. Anscheinend war Ophelia ihre schlechte Laune anzusehen, denn Calypso fragte sofort nach, was los sei. So erzählte ihr Ophelia was passiert zwar. Zumindest grob. Sie lies alle Details weg und nannte keine Namen. Aber sie betonte, dass es gut so war und dass sie nun wieder tun und lassen konnte, was sie wollte. Und natürlich fing sie gleich an mit Calypso zu flirten. Diese kümmerte sich nebenbei um ihren Sohn und wies Ophelia an, dass sie nichts vor ihrem Kind täte, dass Ophelia, sie aber ja besuchen könne. Das würde das Mädchen sicher tun. Irgendwann fragte Ophelia, ob sie Elijah mal nehmen könne, sie wusste nicht wieso, aber sie wollte den Jungen halten. Calypso willigte ein, und Ophelia war überrascht, wie angenehm sich das Kind anfühlte. Sie unterhielt sich mit Calypso und meinte irgendwann, ungewollt, dass es Schade war, dass man so etwas nur mit einem Mann haben könne. Als Calypso dann meinte, es gäbe Künstliche Befruchtung, verzog Ophelia das Gesicht. Sie würde, wenn, dann nur ein Kind von einem reinblütigen Zauberer bekommen. Und auf einen Mann hatte sie eigentlich auf Dauer keine Lust. Dann wurde Elijah müde, sie gab ihn Calypso zurück und sie verabschiedeten sich.
Auch Ophelia ging nach Hause. Am nächsten Tag spazierte sie im Wald von Little Hangleton, als ihr jemand begegnete. Es war Maya. Und auf diese Gelegenheit Ophelia nur gewartet. Sie ging sofort auf das Mädchen los, welches überhaupt nicht zu verstehen schien, was los war. Sie stritt ab, dass sie irgendwem von der Begegnung der Beiden erzählt habe, doch wie sonst hätte Jackie davon erfahren sollen. Und so machte Ophelia sich daran, Maya dafür bezahlen zu lassen. Die schreie des Mädchens stachelten sie noch weiter an und verleiteten sie dazu, die Unverzeihlichen anzuwenden. Doch gerade, als Maya, mit aufgeschnittenem Arm vor ihr saß, kam ein Mann hinzu. Alastair Grey, welcher sich sofort um Maya kümmerte, welche plapperte wie ein Wasserfall. Der Mann wirkte sehr besorgt und Ophelia hielt es für das Bessere sich zu verdrücken, was sie auch schnell tat.
Zuhause angekommen, ging sie schnell in ihr Zimmer und ließ sich auf das Bett fallen. Ophelia starrte die Decke an, während sie von unten die lauten Stimmen ihrer Eltern und von Cosmea hörte. Sie stritten. Bald schon kam Cosmea zu ihr ins Zimmer, Ophelia zog sie auf das Bett und erkundigte sich gleich was los war. Cosmea berichtete, dass ihre Eltern sie mit einem viel älteren und hässlicheren Mann verheiraten wollten. Ophelia erzählte im Gegenzug auch von Maya und Alastair. Wieder mal diskutierten die Schwestern über Ophelias Verhalten, auch was eben die Unverzeihlichen anging. Dann meinte Ophelia, dass sie doch einfach den Alten heiraten könne. Schließlich würde sie mit keinem Mann glücklich werden, aber Cosmea hatte diese Chance. Doch wie meistens wollte sie nichts davon hören. Sie zog ihre Schwester an sich und versprach, dass sie beide glücklich sein würden. Und dass Cosmea Ophelia sofort mitnahm, wenn sie auszog. Während sie sich unterhielten, heilte Ophelia Cosmeas Wunden. So hatten sie es immer getan. Die eine Heilte die andere, wenn ihr Vater mal wieder in seiner Wut auf sie eingeschlagen hatte. Ophelia verspürte nie so eine Wut, wie in diesen Momenten. Cosmea bliebt die Nacht in Ophelias Zimmer, wie sie es meistens taten, wenn etwas passiert war. Es gab ihnen ein Gefühl von Sicherheit. Und so schliefen sie bald ein.

Am nächsten Tag, ging alles seinen gewohnten lauf, und auch die weiteren Tage, waren normal, wie es im Manor der Rosiers nun mal war. An einem Tag ging Ophelia wieder spazieren, diesmal in Little Hangleton. Am See traf sie auf Gabriel und Charly, welche über Weihnachten redeten, Ophelia mochte das Fest nicht, sie sah keinen Sinn darin. Gabriel verabschiedete sich auch schnell und Charly zeigte Ophelia ihre Harley. Kurz sprachen sie darüber, dass es Muggelzeug war, beziehungsweise, dass Charly sie niemals verändern würde, magisch oder anders. Dann verabschiedete auch sie sich und fuhr auf ihrem Motorrad davon. Während Ophelia ihr noch nachsah, hörte sie hinter sich Clara. Ophelia war sehr erstaunt, dass das Mädchen sie ansprach und schon nach kurzer Zeit, schien sich auch Clara zu fragen, wieso sie dies getan hatte. Denn nachdem sie kurz über das Übliche, also Claras Benehmen, ihr Buch und so geredet hatten kamen sie auf Weihnachten und schließlich auf Geschenke und Liebe. Und als Clara Ophelia aufgrund ihrer Bemerkungen mitleidig ansah, wurde diese natürlich sehr unfreundlich. Ophelia lies sie durch die Luft fliegen. Als Clara dann auch noch sich nicht positiv zu Cosmea äußerte, welche die einzige Person war, mit der sich Ophelia irgendwie beschenkt hatte, wurde sie noch wütender. Sie verletzte Clara, allerdings ohne bleibende Spuren. Sie ging, als Klotho mit einer Nachricht für sie kam, dass sie nach Hause kommen sollte. Schnell machte sich Ophelia auf den Weg.
Ophelia ging am nächsten Tag erneut am See spazieren, diesmal stieß sie auf ein Mädchen, welches sie nur flüchtig kannte. Zoey, eine Hufflepuff, die ihren Schneemann baute. Die beiden redeten ein bisschen und Ophelia schien zwischen drohen und flirten zu wechseln, zumindest wirkte es anscheinend so auf Zoey. Sie wirkte verunsichert, als Ophelia meinte, dass sie kleine Mädchen nun mal gerne zum schreien brachte, auf die eine oder andere Weise. Und es stimmte wirklich. Momentan hatte Ophelia nicht wirklich Interesse irgendwas zu tun. Die einzigen zwei Sachen, die ihr Freude bereiten zu schienen waren Sex, welchen sie schon viel zu lange nicht mehr gehabt hatte, und anderen Wehtun, was dank Maya und Clara, nicht so lange her war. Zoey schien, auch an ersterem nicht uninteressiert zu sein, doch das Mädchen musste bald darauf los. Sie wirkte auch viel zu nett, eine Hufflepuff eben. Sollte Ophelia ihr nochmal über den Weg laufen, würde sie entscheiden, zu welcher der beiden Sachen das Mädchen taugte.
Am nächsten Tag war Ophelia aufgeregt. Was wirklich selten vorkam, aber sie hatte von einem Treffen der Todesser erfahren und fest entschlossen dort hin zu gehen. Sie erzählte keinem davon, auch nicht Cosmea, sondern machte sich am nächsten Tag auf den Weg.
Als sie ankam war nur Abbey anwesend, aber die anderen folgen schnell. Sie musste mehrmals stocken, zwar hatte sie teilweise mit diesen Leuten gerechnet, aber sie hoffte einfach, dass sie alle das gleich Ziel hatten. Vor ihr standen, unter anderem Lilith, welche ihr mal einen vergifteten Dolch in die Schulter gerammt hatte, Alastair, welcher sie bei Maya gesehen hat und Rosalie Beck. Jackies Mutter. Sie kannte die Frau zwar nur von Bildern, aber es kam ihr trotzdem befremdlich vor. Sie setzte sich auf einen Sessel und hörte aufmerksam zu. Abbey stellte sie kurz vor und erkundigte sich nach Einwänden. Als keine kamen schien das Thema erledigt und sie kamen zur Besprechung. Was Ophelia erfuhr, erstaunte sie. Anscheinend wurde Grindelwald nur benutzt, er war austauschbar. Er sollte ebenfalls nur ein Sündenbock sein. Der Plan war am Sonntagabend ein Muggelfest anzugreifen. Dieser Gedanke gefiel Ophelia, doch Abbey hatte andere Pläne mit ihr. Sie sollte aufpassen, auf zwei Gefangene. Niemand wollte ihr sagen, wer es war, doch es spielte keine Rolle Ophelia war es egal. Sie war froh darüber, dass sie eine Aufgabe bekam. Wobei Abbey ihr klar machte, dass sie diese lieber nicht vergeigen sollte, da sonst sie sich Ophelia vornehmen würde. Doch das würde sicher nicht passieren. Dann war das treffen auch schon vorbei, alle würden am Sonntag bereit sein und den Muggeln zeigen, dass sie nicht allein waren. Als alle gingen, folgte auch Ophelia.
Am nächsten Tag ging sie wieder spazieren, diesmal im Wald von Little Hangelton. Sie dachte über das Treffen nach und über den Verrat, den die Gruppe an Alexander Grindelwald plante. Da landete Emilia, mal wieder fast auf ihrem Schoß. Ophelia hatte schon lange Mal darauf gewartet das Mädchen, ohne ihre ganze Scharr an Freundinnen zu treffen. Zwar stichelten sie immer noch, aber es war flirtender und schnell hatten sie engen Körperkontakt, Emilia hatte sie einfach umarmt und ihr Gespräch wurde so fortgeführt. Zwischendurch wurde Ophelia kurz bissiger, als Emilia sich einfach mit ihr apparierte, natürlich nur, damit Ophelia sich noch enger an sie schmiegte. Im Wald war es kalt, also schlug Ophelia vor zu sich ins Manor zu gehen. Diesmal apparierte sie einfach mit dem Mädchen und führte sie, zum Glück ohne dabei von ihren Eltern bemerkt zu werden auf ihr Zimmer, direkt unter dem Dach. Emilia spottete ein wenig über das Zimmer, es war nicht wirklich mädchenhaft, also überhaupt nicht, und wirkte auch sonst nicht sehr persönlich. Ophelia reagierte mit ihrer kühlen Art darauf, zog aber Emilia mit zum Bett. Diese zog ihre Jacke und die Schuhe aus und beide machten es sich gemütlich. Sie redeten noch ein wenig, Ophelia konnte es nicht lassen, dabei über Emilias Körper zu streichen, wogegen diese nichts einzuwenden hatte. Doch irgendwann musste Emilia gehen, ihre Eltern sollten nicht erfahren, wo sie gewesen war und auch Ophelia war es recht, wenn ihre Eltern nicht mitbekamen, was sie so trieb. Die beiden verabschiedeten sich und Ophelia blieb allein zurück. Sie verdrängte alle Gedanken und schlief ein.
Weihnachten war vorbei und im Manor der Rosiers waren die Hauselfen damit beschäftigt, die letzten Sachen von der Feier, welche alljährlich hier veranstaltet wurde wegzuräumen. Ophelia hatte auch nicht wirklich was zu tun, nach lernen war ihr nicht und auch sonst hatte sie das Gefühl nicht in der Lage zu sein, sich zu irgendwas aufzuraffen. Trotzdem räumte sie ihre Schulsachen ein bisschen um, damit sie wenigstes irgendwas zu tun hatte. Dabei fiel ihr ein kleiner Zettel vor die Füße, als sie ihn aufhob erstarrte sie. Es war einer von den Zetteln, welche Jackie ihr ab und zu geschrieben hatte. In liebevoller Handschrift stand dort eine kleine Nachricht. Ophelias Herz verkrampfte sich. Sie hatte diesem Mädchen vertraut. Hatte ihr das einzige bisschen Liebe, was sie in ihrem sonst kalten Herzen finden konnte, gegeben. Niemals hätte Ophelia gedacht, dass sie dies jemals tun würde. Die einzige Person, die ihr bis zu diesem Zeitpunkt was bedeutet hatte, war ihre Schwester gewesen. Und es gab einen Menschen, der ihr Jackie weggenommen hatte. Der dafür gesorgt hatte, dass sie sich von Ophelia abgewandt hatte. Maya. Dieses verlogene kleine Plappermaul hatte sie es zu verdanken, dass Jackie nicht mehr ihr gehörte. Die blanke, dunkle Wut kochte in Ophelia hoch. Ihre Fäuste ballten sich um den Zettel. Maya war noch viel zu glimpflich davongekommen. Sie würde dafür bezahlen. Schnell wirbelte Ophelia herum, schnappte sich ihren Mantel, ein paar Messer und ihren Stab und verschwand leise und ungesehen aus dem Haus.
Sie lief ein wenig herum, sie wusste ungefähr, wo Maya wohnte, in der Nähe von London. Also fing Ophelia in London an. Und tatsächlich, sie sah das Mädchen. Bei ihr war ein kleiner Hund, welchem sie liebevoll zuredete, während sie durch den verschneiten Hyde Park gingen. Ein böses lächeln tat auf Ophelias Gesicht. Maya schien diesen Köter eindeutig heiß und innig zu lieben. Damit war etwas anzufangen. Sie verfolgte die beiden, bis sie schließlich vor dem Haus des Mädchens stand. Ophelia würde warten. Also versteckte sie sich gegenüber der Straße. Die beiden verschwanden im Haus und irgendwann gingen die Lichter aus. Es hatte den Anschein, dass alle schliefen. Ophelia machte sich daran das Haus nach magischem Schutz zu untersuchen, aber zu ihrer Verwunderung fand sie gar nichts. Wie nachlässig. So verschaffte Ophelia sich Zugang zu dem Haus, sie schlich durch die Gänge, bis sie vor Mayas Zimmer stand. Der Hund war dort drinnen. Mit einer schnellen Bewegung huschte Ophelia hinein und richtete sofort einen Schweigezauber auf den Hund, welcher wie erwartet sofort anfangen wollte zu bellen. Dann schockte sie ihn, so wehrte er sich nicht, als sie ihn aufhob und sich kurz über Maya beugte. Das schlafende Mädchen hätte ihren kleinen nervigen Köter zum letzten Mal gesehen. Dann schnappte sich Ophelia noch einen Karton wo vorher Schuhe drin gewesen waren und verschwand damit und dem kleinen Hund.
Im Wald wieder angekommen, setzte sie den Hund ab und entschockte ihn. Er wirkte verwirrt und fing an zu jaulen. Genervt verpasst ihm Ophelia einen Tritt, wodurch er gegen einen Baum flog und winselte. Sie zog ihr Messer und ging auf den Hund zu. Magie würde sie keinen an ihn verschwenden. Mit einem schnellen Schnitt durchtrennte sie die Halsschlagader und innerhalb von kürzester Zeit, war der kleine Hund Tod. Ophelias sah auf den kleinen Körper. Sie wollte Maya richtig schocken. Ihr Angst machen. Ihr eine Warnung schicken. Also fing sie an die Leiche zu zerlegen. Die Stücke packte sie in den Karton und legte eine Nachricht dazu. So ähnlich würde es dem Mädchen auch bald ergehen. Dann veränderte sie noch die Handschrift, Maya würde auch so wissen, von wem das ganze stammte. Der Hund tat Ophelia nur bedingt leid. Natürlich, er hatte ihr nichts getan, aber es war nicht ihre Schuld, dass es Mayas Hund gewesen war. Anschließend brachte sie den Karton in den Hyde Park und platzierte ihn so, dass ein Muggel ihn nicht finden würde, eine Hexe mit „point me" aber schon. Dann verschwand sie.
Die Zeit bis zum geplanten Angriff auf die Muggel verging schnell. Ophelia hatte sich gut vorbereitet, obwohl sie nur auf die Gefangenen aufpassen sollte. Sie wollte Miss Dawn auf keinen Fall enttäuschen. Ganz pünktlich traf sie bei deren Haus ein und wurde sofort von einer Hauselfe, begleitet von einem Fuchs, in den Keller geführt. Sie hörte sie, bevor sie ihn sah. Nathaniel! Sie hätte es wissen müssen. Die verschwundenen Schüler. Sie trat um die Ecke und sah Nathaniel und Caro. Abbey vor ihnen. Sie wirkte für einen Moment genauso schockiert wie die beiden, doch vor Abbey wollte sie sich keine Blöße geben und fing sich schnell wieder. Sie ignorierte Nathaniel, der sie anschrie, dass das doch nicht wahr sein konnte und verzog keine Miene, als Abbey ihn auf Caro schleuderte, welche sehr mitgenommen aussah. Sie versicherte Abbey, dass sie niemand sonst brauche, dass sie das unter Kontrolle hatte und sie aufpassen würde. Abbey trat an sie ran und wickelte sich eine von Ophelias Locken um den Finger. Sie ließ sie machen. Dann meinte Abbey, dass sie das hoffte, für Ophelia und ihre kleine Freundin, welche sie sonst von Ophelia selbst zu Tode foltern lassen würde und sie die letzten Sekunden, bevor es zu ende ging zusehen ließe. Sie brauchte einen Moment, um zu begreifen, dass Abbey Jackie meinte. Ophelia bemühte sich, nicht zu zeigen, dass dieser Gedanke ihr wirklich Angst machte. Obwohl Jackie sie einfach abserviert hatte wollte sie dies auf keinen Fall. Sie ignorierte Caros weinen und wimmern. Abbey ging, mit den Worten, dass die beiden nicht gesünder sein sollten als jetzt, nicht weg und auch nicht Tod, sonst würde sie tun, was sie beschrieben hatte. Nathaniel etwas sagen will, als Abbey ihn wieder in die Ecke schleudert, Caro folgend, als diese ebenfalls was sagen will. Ophelia stand einfach da und sah zu. Meinte, als er sie hilfesuchend ansah, sie hätte doch versucht ihm Einsicht beizubringen, aber er hatte sich geweigert. Dann ging Abbey.
Ophelia atmete nochmal tief durch und sah die beiden an. Nathaniel fuhr sie sofort an, das könne sie doch nicht machen, sie waren doch Freunde. Das hatte Ophelia auch gedacht, doch wie es aussah standen sie auf verschiedenen Seiten. Sie fragte, was Caro hier tat, dass Mädchen hatte England doch verlassen wollen, aber anscheinend zu spät. Doch Ophelia konnte sie jetzt nicht gehen lassen. Auch der Orden oder Auroren würden Jackie nicht beschützen können. Niemand konnte das. Aber sie würde es. Sie herrschte den Jungen an, er solle den Mund halten. Als Caro sich meldete wurde Ophelia noch böser. Das Mädchen behauptete, dass Jackie, solange sie sich nicht den Todessern anschloss auf der Abschussliste stehen würde und es währe Ophelias Schuld. Diese schrie, dass Jackie zu ihr gehöre und sonst nirgendwohin. Sie würde niemals zulassen, dass jemand Hand an sie legte. Außerdem würde Jackie ihnen folgen. Dass Mädchen war schlauer als Caro und Nathaniel. Dieser stolperte jetzt auf sie zu. Meinte sie habe recht gehabt. Ophelia hielt den Zauberstab auf ihn. Er behauptete er wäre ja angekettet, doch Ophelia traute ihm nicht. Die beiden baten sie inständig ihnen zu helfen, doch Ophelia konnte nichts für sie tun. Caro wiedersprach ihr und kurz kämpfte Ophelia mit sich, wie sie das Mädchen so verletzt und verstört am Boden sah. Doch sie konnte nicht. Und sie würde nicht. Da stürzte sich Nathaniel auf sie. Abgelenkt von Caros Anblick konnte sie nicht reagieren und landete mit dem Hinterkopf schwer auf dem Steinboden. Sie schrie, und dann wurde es schwarz um sie.
Als sie wieder zu sich kam, waren Nathaniel und Caro verschwunden. Langsam tastete Ophelia zu ihrem Hinterkopf und verzog das Gesicht, als sie das Blut spürte, welche von ihrem Schädel tropfte. Da sah sie sich um. Nathaniel und Caro waren weg. Sofort war sie auf den Beinen, die Schmerzen vergessen. Sie musste sie finden. Sie musste die beiden zurückbringen. Als sie die Treppen hinaufstürmte, wäre sie beinahe auf ihren Zauberstab getreten, Nathaniel musste ihn fallen gelassen haben. Sie wusste, dass die beiden nach London waren. Da war sie sich sicher. Also apparierte Ophelia einfach wahllos wohin und tatsächlich. Caro stolperte vor ihr verloren über die Tower Bridge. Als sie Ophelia sah, entfuhr ihr dessen Name und sie wurde noch blasser, nur das rote Blut zeichnete sich stechend und leuchtend von ihr ab. Ophelia war wütend. So wahnsinnig wütend. Sie hatte den beiden nichts tun wollen, sie hätten einfach bleiben müssen wo sie waren. Sie schrie Caro an, ihre Augen funkelten, sie müsse sie wieder zurückbringen. Und dass wusste das Mädchen. Die Muggel waren weg. Keine auf den Straßen. Alle geflohen oder Tod. Wie es sich gehörte. Caro flehte Ophelia an, dass könne sie nicht tun. Sie dürfe sie nicht zurückbringen. Lieber solle sie sie töten. Doch Ophelia schüttelte den Kopf. Wenn Caro starb, würde auch Jackie sterben. Caro war immer weiter zurückgewichen, bis sie an das Geländer stieß. Ihr Kopf fiel in den Nacken und sie sah den Himmel an. Wie schön es doch sein müsse zu fliegen. Ophelia lachte freudlos auf. Wie recht Caro doch hatte. Es war wundervoll. Caro würde es wohl nie erfahren. Ophelia meinte, sie könne es, und es war wunderbar. Dann bracht Caro zusammen, sie wimmerte und weinte. Wenn Ophelia sie zurückbrächte, würden sie schlimmeres mit ihr machen, als der Tod. Das wusste Ophelia nur zu gut. Sie sah mit diesen verweinten Augen zu ihr auf und fragte Ophelia, ob sie sie denn so sehr hasste. Ophelia ging die drei Schritte zu ihr. Fast automatisch, und ohne es zu wollen und sank neben ihr auf die Knie, den Zauberstab mit der einen Hand umklammert strich sie Caro, Glöckchen, sanft über die Haare. Nein, sie hatte das Mädchen nie gehasst. Caro sah sie an. Ophelia würde sie trotz ihres Wissens zurückbringen? Wenn sie sie nicht hasste, warum tat sie dies dann. Leicht legte Caro ihre Hand auf Ophelias und sah sie eindringlich an. Ophelia atmete tief durch. Sie musste es tun. Wenn nicht, töteten sie Jackie und Caro würden sie auch wiederfinden. Es half nichts. Sie gehörte zu ihnen. Zu den Todessern. Dazu war sie geboren. Für diese würde sie töten. Und für diese würde sie sterben. Da gehörte sie dazu. Leise klang Jackies Namen auf Caros Lippen. Wieder suchte sie Ophelias Blick. Sie bat diese sie dann doch zu töten, sie nicht wieder zu ihnen zu bringen. Lieber starb sie. Ophelia konnte ja sagen, dass es Nathaniel gewesen war. Wie zustimmend wiederholte sie den Namen der anderen, während sie ihren Zauberstab wegsteckte, in ihr arbeitete es und sie dachte nach. Sie sah Caro an. Sie erklärte ihr, dass sie sie nicht gehen lassen konnte. Sie würde sie töten müssen. Und Caro wusste es. Doch Ophelia konnte keinen Stab nehmen. Sie würden herausfinden, dass sie es gewesen war. Dann lachte Caro auf, leise und erschöpft. Sie fragte, ob es also so enden würde? Mal wieder mit ihr? Mit Jackie? Jeder musste Entscheidungen im Leben treffen. Caros Blick viel auf den Dolch in Ophelias Hand und hustete Blut. Vielleicht war diese ja die richtige für Ophelia. Diese rutschte enger zu Caro, hob sie sanft hoch und zog sie an sich. Der Anblick des Mädchens, welches mal ihre Freundin gewesen war, ließ sie nicht so kalt, wie sie sich wünschte. Sie zog sie eng an sich und sprach leise mit ihr. Caro wusste, dass es nicht mit Jackie hätte enden müssen, dass hatte Ophelia nie gewollt. Es war nie eine Frage gewesen zwischen Glöckchen und Jackie. Nicht für Ophelia. Caro entfuhr einen leises kichern, welches absurd durch das stille London halte. Es hätte nicht enden müssen, aber für sie beide hatte es wohl so sein sollen. Caro lächelte Ophelia sacht an und meinte, für diese sei es wohl nie eine Frage zwischen den beiden gewesen. Für sie war es immer Jackie. Dann viel ihr Blick auf den Dolch in Ophelias Hand und die Tränen fingen wieder an zu laufen. Auch Ophelias Augen füllten sich damit, als sie Caro sanft über die Wange strich. Die Frage hatte sich von selbst geklärt. Längst hatte Ophelia ihre kalte Gleichgültigkeit, die sie normal zur Schau stellte, abgelegt. Das Mädchen in Ophelias Armen sah diese verzweifelt an und bat sie um ein Versprechen. Wie hätte Ophelia es ihr abschlagen können. Sie versprach ihrem Glöckchen, dass sie deren Familie schreiben würde, dass sie nicht mehr kommen würde. Dass sie verschwinden sollten. Fliehen. Verträumt wickelte Caro eine von Ophelias Locken um ihren Finger. Sie mochte die Haare. Ophelia schluckte schwer. Leise meinte sie, dass sie es tun musste. Sie würde sonst alles verlieren. Ihr Blick wurde traurig als sie Caro so ansah. Sie würde sonst noch einen, der wenigen Menschen verlieren, der ihr etwas bedeutete. Ihr Blick war sanft, als sie Caro wieder über die Wange strich. Es war einfach die falsche Zeit für sie beide gewesen. Sie hatte sich entscheiden müssen. Trotzdem war ihr Blick liebevoll, als sie sich zu Caro beugte und ihr einen sanften Kuss auf die Lippen drückte. Das Mädchen wirkte, als wäre sie bereit. Sie würde Lucas wieder sehen meinte sie und Ophelia stimmte ihr zu, obwohl sie nicht wusste wen sie meinte. Sie versprach ihr, dass sie bald fliegen könne. Das alles vorbei wäre. Eine Träne rollte über Ophelias Wangen und landete auf Caros Gesicht. Besser Ophelia tötete sie als Abbey.
            
Fest umklammerte sie den Dolch und hob ihn, dass Mädchen fest an sich gepresst. Leise murmelte sie, dass es ihr Leid tat. Sie spürte noch Caros Lippen, als sie den Kuss erwiderte und hörte ihre Stimme als sie hauchte, dass sie schon immer fliegen wollte. Dann senkte Ophelia den Dolch und durchdrang Caros Herz. Den Lippen des Mädchens entfloh noch ein leises Oh, ehe sie, die Augen zum Himmel gerichtet, eng an Ophelia gedrückt, starb. Erneut stahl sich eine Träne aus Ophelias Augen, als sie die Hand des Mädchens an ihre Locken drückte. Sie hielt sie fest im Arm. Glöckchen war nun frei. Sie würde fliegen.
Da ertönte hinter Ophelia eine Stimme. Sie schrie, dass Ophelia sie umgebracht habe. Obwohl Ophelia die Stimme bereits erkannt hatte drehte sie sich um, drückte Caro noch enger an sich und sah in Jackies wütende und ängstliche Augen. Sagen konnte sie nichts. Das andere Mädchen schrie wieder, sie sei eine verdammte Mörderin, eine Mörderin. Jackie wich zurück, drehte sich um und lief davon. Ophelia starrte ihr noch kurz nach, ehe sie tief durchatmete, ganz sanft, wie als ob sie Caro nicht noch mehr wehtun wollte den Dolch aus dem schlafen Körper ziehen und diesen vorsichtig auf den Boden legen. Dabei fiel ihr Blick auf die Kette um Caros Hals. Die, mit den Glöckchen daran, die heiß wurde, wenn Caro sich in Gefahr befand. Sie hatte die ganze Zeit geglüht und jetzt war sie erkaltet. Ohne darüber nachzudenken, löste Ophelia die Kette von Caros Hals, legte sie sich selbst um und gab Caro noch einen letzten, sanften Kuss auf die Lippen. Leise flüsterte sie dem Mädchen einen dank zu. Dann stand sie auf und lief ohne einen Blick zurück, Jackie hinterher.
Diese war beim Tower, um sie herum standen Katleya, Clara, Timothy und Jessica. Trotzdem ging Ophelia auf sie zu. Jackie schrie, sie solle weggehen, sie sei eine Mörderin und sich von ihr fernhalten. Jessica starrte beide an. Clara war die erste, die reagierte, sie bat Jackie schnell, ob diese Timothy und Jessica ins St. Mungos bringen könne. Beide waren verletzt, doch Ophelia war dies egal. Sie sah nur Jackie, welche nicht mit ihr reden wollte. Als diese dann auch noch auf Jessica zuging und dieser über die Wange strich und meinte, es täte ihr Leid wurde Ophelia noch wütender. Sie schrie, Jackie solle Jessica nicht anfassen, doch diese meinte, sie solle sich raushalten, nahm Jessica und Clara an der Hand und disapparierte. Timothy hatte sich umgedreht und war davongelaufen.
Ophelia starrte an die Stelle, wo ihre Exfreundin mit den anderen verschwunden war. Jackie würde es weitererzählen. Sie hasste Ophelia jetzt noch mehr. Doch Ophelia konnte ihr auch nicht folgen. Das würde es nur schlimmer machen. Sie wurde von Katleya aus ihrer Starre gerissen, das Mädchen fragte, was passiert sei, doch Ophelia blockte ab. Sie würde niemandem davon erzählen. Das Mädchen lies nicht locker, bis Ophelia sie anschrie, sie gab sicher ein schönes Bild ab, mit der Blut verschmierten Kleidung und dem Dolch in der Hand. Katleya versuchte sie zu beruhigen, doch Ophelia konnte einfach nicht. Da umarmte Katleya sie einfach und Ophelia lies es geschehen. Sie hatte das richtige getan. Dann fing Katleya wieder an zu fragen, Ophelia wurde wieder wütender, drohte ihr. Sie waren keine Freundinnen. Sie waren nichts. Katleya konnte froh sein, dass sie nicht Ophelias Fein war. Oder war sie das? Sie fragte das Mädchen, auf welcher Seite sie stand und als diese antwortete, dass sie auf Keiner stand wurde es Ophelia, die immer wieder nachfragte. Sie regte sich wieder auf, bis auf einmal es schwarz um sie wurde und sie nach vorne Kippte. Ophelia hatte die Wunde an ihrem Hinterkopf vergessen, zum Glück fing Katleya sie auf. Zuerst wollte Ophelia sie wegschieben, lies dann aber doch zu, dass das Mädchen die Wunde versorgte und heilte. Dann fragte sie, was mit Katleya passiert sei, auch sie war voller Blut. Zuerst versuchte sie auszuweichen, erzählte dann aber, dass Gabriel, ihr Verlobter sie gefoltert habe. Die beiden verstanden sich offensichtlich nicht gut. Ophelia selbst hatte nichts gegen Gabriel. Doch Katleya war in ihrem Verhalten nicht reinblütig genug, sie verstand es einfach nicht, was es mit sich brachte. Es war eine Verschwendung. Katleya erklärte, sie würde ihn nicht heiraten. Dann gab sie Ophelia einen Kuss auf die Wange und meinte, diese tue schlimmer als sie sei. Doch Katleya wusste nicht was passiert war. Sie lehnte sich an Ophelia und redete ihr gut zu. Alles passiere aus einem Grund. Ophelia würde damit leben müssen. Da legte Katleya ihre Stirn an Ophelia, diese wäre stark und würde deswegen nicht an dem, was an diesem Tag geschehen war kaputt gehen. Nein, dass würde Ophelia nicht. Sie hatte immer gewusst, dass sie so war. Als Ophelia kurz die Augen schloss, legte Katleya einfach ihre Lippen auf Ophelias. Diese war überrascht, überlegte, ob sie das Mädchen wegstoßen solle. Doch dann zog sie sie eng an sich und erwiderte den Kuss. Nicht weil es Katleya war, sondern weil sie in sich drinnen den Schmerz spürte. Den Verlust von Glöckchen. Den Verlust von Jackie. Und dieses Ventil kannte sie. Irgendwann, als sie sich löste, sah sie Katleya an und fragte erneut, auf welcher Seite das Mädchen stehe. Als Katleya antwortete, dass sie keine Ahnung hatte, akzeptierte Ophelia diese Antwort. Stattdessen küsste sie das Mädchen nochmal. Dann erkundigte diese sich, ob es Ophelia besser ging und diese nickte. Es war seltsam, sie fühlte sich wirklich besser. Stärker. Katleya gähnte und Ophelia bemerkte, wie egal es ihr eigentlich war, wie es Katleya ging, obwohl diese von ihrem Verlobten gefoltert worden war Also stand sie auf, Katleya meinte ohnehin, sie sei müde und disapparierte.
Die ganze restliche Nacht streifte Ophelia durch den Wald von Little Hangleton. Sie dachte darüber nach, was geschehen war und was sie getan hatte. Es war merkwürdig, sie fühlte sich nicht schuldig oder schlecht. Sie bereut auch nicht Caro getötet zu haben. Es war viel mehr so, als ob sie immer gewusst hätte, dass dies der für sie bestimmte Weg wäre. Irgendwann hatte sie die Nachricht an Caros Eltern geschrieben. Sie war knapp und sachlich, enthielt aber alles, worum Caro sie gebeten hatte. Dann schrieb sie auch noch an Jackie. Die beiden mussten reden und wenn es nur sei, dass Ophelia Jackie warnte. Danach war sie einfach weitergelaufen, bis die Sonne aufgegangen war. Und bei keinem Sonnenaufgang bisher, hatte sie sich so sehr wie sie selbst gefühlt.
Ihre Kleidung und ihr blutiges Haar reinigte sie schnell mit einem Zauber. Anschließend hielt sie wieder ihren Blick auf das Haus der Becks gerichtet. Sie wollte sicherstellen, dass Abbey nicht auf die Idee kam ihre Drohung schneller wahr zu machen, als gedacht. Doch in dem Haus regte sich nicht. So machte Ophelia es sich in dem Wald bequem und genoss einfach das Gefühl von Macht und Selbstzufriedenheit. Irgendwann kam jemand durch den Wald gestolpert und als sie aufsah, stand Clara vor ihr. Das Mädchen sah fertig aus, hatte noch eine Wunde am Kopf und ihre Kleidung war voller Blut. Clara dachte wohl, die Todesser seien besieht und deswegen bräuchte sie auch keinen Babysitter mehr. Das machte sie Ophelia sehr klar, doch diese erkannte ihre Chance, das Mädchen war noch nirgends gewesen nach der Schlacht. Zudem reizte das Mädchen sie, also tat Ophelia genau das, was sie gerne tat. Sie tat Clara weh, und das sehr. Zumal sie diesmal nicht darauf achten musste, dass niemand etwas sah. Man konnte alles auf die Todesser und die Schlacht schieben. So lies sie sich ganz an dem Mädchen aus, genoss deren Hilflosigkeit und die Schreie. Letztendlich waren Claras die Arme über den Kopf an einem Baum befestigt, sie verlor viel Blut. Ophelia war gerade in bester Laune, als sie hinter sich, wieder mal, Jackies stimme hörte. Sie war sauer und entsetzt, was Ophelia da tat. Sie wirkte nicht ganz bei sich, lief auf Clara zu und wollte ihr helfen. Ophelia ignorierte sie größtenteils dabei, fauchte sie nur an, sie solle sie lassen, und wenn sie Clara töten wolle, müsse sie auch Jackie töten. Ophelia stand dann nur da und starrte Jackie an. Sie lies sie gewähren, wenn es jemanden gab, den sie nicht töten konnte, war das neben ihrer Schwester dieses Mädchen. Doch Clara wollte nicht verschwinden, nicht ehe sie ihren Zauberstab hatte. Ophelia wollte ihn ihr nicht geben, doch als Jackie Clara ihren gab, warf sie Clara ihren zu. Das Mädchen verschwand, obwohl es sich sehr oft vergewisserte, dass Jackie zu recht kam. Das tat sie und kaum war Clara weg, gab sie Ophelia eine schallende Ohrfeige. Diese sah sie etwas perplex an. Dann schrie Jackie sie an, doch Ophelia meinte, sie habe endlich gefunden, wo sie hingehöre, dass sie schon immer gewusst habe, dass sie so sei. Auch Jackie bestätigte, dass sie gedacht habe, dass Ophelia so war. Ophelia drängte Jackie, dass diese nicht so rumlaufen sollte und erzählte ihr letztendlich von Abbey Drohung. Jackie verstand nicht, wieso Abbey dies getan hatte, schließlich waren sie und Ophelia getrennt. Ophelia erklärte, dass es schließlich ihre Schuld gewesen war, dass Nathaniel weg war und Caro inzwischen Tod, wobei sie beharrlich dabeiblieb, dass sie Caro geholfen hatte. Zudem betonte sie, dass sie das richtige getan habe, dass was sie nun mal war, dass sie sich auf ihrem Weg befand, am Startpunkt. Und Notfalls würde sie auch Abbey töten, wenn es sein musste. Das fand Jackie nicht gut, sie meinte, dass sie somit dann noch eine geliebte Person verlieren würde, ihr Vater war in der Schlacht gefallen, und dass sie auch wenn sie Schluss gemacht hatte ihre Gefühle nicht abstellen konnte für Ophelia, obwohl sie nicht damit klarkam, wie Ophelia nun mal war. Ophelia erwiderte, dass Jackie doch sowieso schon jemand anderen gefunden hatte und meinte Jessica, sie hatte es eigentlich nicht zugeben wollen, aber sie war verdammt eifersüchtig. Außerdem würde sie diesen Weg nicht verlassen, Jackie konnte es akzeptieren oder nicht. Während Ophelia redete warf sich Jackie eine Pille ein und sofort war Ophelia bei ihr, und wollte wisse, was es gewesen war. Diese meinte, es war ihr Weg zu vergessen und dass es Ophelia nicht gefallen würde. Diese sah sie wütend an, wieso tat Jackie sowas? Wollte sie sich komplett kaputt machen und als Junkie den Rest ihres Lebens verbringen. Anscheinend schien dies für das Mädchen wirklich eine Option zu sein. Sie wusste nicht, was sie tun sollte, Jackie meinte, ihre Liebe mordete, ihr Vater war Tod und auch ihre Mutter war eine Mörderin. Ophelia sah sie einen Moment an, griff dann aber nach ihrer Hand. Sie wusste nicht, was sie sagen sollte, Jackie liebte sie also doch noch. Doch dann meinte sie, dass das Mädchen den Tod ihres Vaters nicht so hinnehmen sollte. Irgendwer war schließlich schuld daran. Ophelia wusste, wozu sie in der Lage war, aber wusste Jackie es? Da drehte sich das Mädchen plötzlich um und übergab sich. Seufzend hielt Ophelia ihr die Haare weg, streichelte über ihren Rücken, drängte dann aber darauf, dass sie verschwinden sollten. Als Jackie wieder fragte wieso, erzählte Ophelia ihr von Abbey Drohung, dass sie Ophelia zwingen würde Jackie zu töten und dann dabei zuzusehen, wie sie schließlich starb. Jackie fand die Vorstellung nicht angenehm, aber sie war schon zu high, um wirklich Angst zu haben. Ophelia würde sie so nicht hierlassen, und als Jackie darum bat, nicht nach Hause zu müssen, nahm sie ihre Exfreundin einfach mit zu sich nach Hause, zog ihr die Schuhe aus, gab ihr eine Kotzschüssel und brachte sie dann ins Bett. Ophelia legte sich neben sie, streichelte ihr Haar und redete beruhigend mit ihr, bis Jackie eingeschlafen war.
Als sie sich dessen sicher war, stand Ophelia wieder auf. Sie würde Clara nicht einfach so davonkommen lassen, vielleicht fand sie das Mädchen noch, es war schwach gewesen und streunte vielleicht noch irgendwo herum. Und tatsächlich, Ophelia fand Clara immer noch im Wald, das Mädchen saß zitternd am Boden und wirkte sehr schwach. Darauf hatte Ophelia gehofft. Clara versuchte noch zu fliehen, aber ihr Bein war schwer verletzt und auch die Kopfwunde hatte ihr schwer zugesetzt. Ophelia ging nicht wirklich sanft mit ihr um, Clara versuchte sie davon zu überzeugen, sie doch einfach in Ruhe zu lassen, und dass ein Mensch doch nicht einfach böse war, doch Ophelia belehrte sie eines Besseren. Schließlich lag Clara am Boden, bewusstlos und als sie wieder aufwachte, dachte sie, sie sei gestorben. Ophelia hielt sie für einen Engel, ihr aussehen lies diese Schlussfolgerung logisch wirken. Clara fragte, ob sie nun endlich ihre Eltern wiedersehen würde. Da machte sich Ophelia einen Spaß daraus, fragte das Mädchen was sie alles dafür tun würde, ob sie sogar töten würde, um ihre Eltern wieder zu sehen. Clara wirkte sehr verzweifelt und hilflos, gab aber letztendlich unter Tränen zu, dass sie selbst, wenn sie dafür ihre Eltern wiedersehen würde, niemanden töten könne. Schließlich stellte Ophelia die Situation klar, machte sich lustig über Clara, verheilte deren Wunden aber zumindest so weit, dass das Mädchen nicht starb. Anschließend brachte sie sie zu ihrem Onkel. Eine Frau öffnete und lies Ophelia Clara in dessen Zimmer bringen. Ophelia sorgte noch dafür, dass klar war, dass sie Clara so gefunden habe und die Todesser sie wohl zu zugerichtet haben mussten. Alle glaubten ihr, zuvor hatte sie natürlich dafür gesorgt, dass Clara sich nicht trauen würde, etwas anderes zu behaupten. Kurz darauf war Ophelia wieder bei sich im Manor, säuberte ihre Klamotten und legte sich neben der bereits schlafenden Jackie ins Bett und döste auch bald ein.
Am nächsten Tag wachte sie auf, als Jackie hektisch aus dem Bett sprang und ins Bad stürzte. Sofort folgte sie ihr, saß neben ihr und hielt ihre Haare, während Jackie sich in die Kloschüssel übergab. Danach hielt sie das Mädchen einfach fest, sog ihren Duft ein, was sie nicht geglaubt hatte jemals wieder zu tun. Dann stürzte Jackie wieder zur Schüssel, aber ihr Körper hatte nichts mehr, was er noch abgeben hätte können. Jackie litt unter Kopfschmerzen, wollte aber nicht dagegen haben und da auch die Speierei vorbei war brachte sie Ophelia wieder in ihr Zimmer und setzte sie aufs Bett, wo Jackie einfach fragte, warum. Das erste Warum, war Caro. Ophelia erklärte erneut, was vorgefallen war und dass sie Caro damit geholfen hatte, die Todesser hätten ihr schlimmeres angetan. Und entgegen Jackies Meinung, hätte Ophelia Caro nicht retten können. Das zweite war Clara, diese Antwort war einfach, Clara war einfach dagewesen. Und das Mädchen musste endlich lernen, dass sie Ophelia nicht wiedersprechen sollte. Und Ophelia wollte die Stellung nicht verlieren. Das dritte Warum, war Jackie, warum Ophelia ihr half. Auch diese Antwort war einfach, weil sie Jackie liebte. Jackie machte noch einmal klar, wie sie zudem Stand, war Ophelia bei Caro und Clara getan hatte. Doch Ophelia meinte, Jackie wisse wie sie sei, was Jackie dann darauf machte, lag bei ihr. Und Caro hätte sie nicht retten können, ohne Jackie in noch größere Gefahr zu bringen. Diese verstand dies nicht wirklich, schließlich hatten Ophelia und sie nichts mehr miteinander. Ophelia seufzte, dass spielte auch keine Rolle. Abbey hatte gewusst, dass da mal was gewesen war und dass sie Ophelia damit auch hatte. Bei diesen Worten stand Jackie auf, ging zu Ophelia, murmelte leise, dass sie drauf Scheißen würde und küsste das andere Mädchen einfach. Kurz war Ophelia überrascht, damit hatte sie nicht gerechnet, aber sie ging sofort darauf ein, glücklich darüber Jackie in den Armen halten zu können. Vollkommend vergessend, wo sie waren, was passiert war und wie es eigentlich zwischen ihnen aussahen schliefen die beiden Mädchen miteinander. Anschließend schliefen sie sehr erschöpft und aneinander gekuschelt ein.
Jackie wachte mit Kopfschmerzen auf, Ophelia hielt sie im Arm. Doch schnell meinte sie zu Ophelia, dass das, was zuvor passiert war, nicht an den gleichen Punkt brachte wie vorher. Sofort rutschte Ophelia ein Stück von ihr weg. Sie waren an dem Punkt, wo Jackie einfach akzeptieren müsse wie Ophelia nun mal war. Der andere Punkt brachte nicht, schließlich hatte es von da aus nicht funktioniert. Doch Jackie meinte, sie habe sie getäuscht, in ihrer Mutter als auch in Ophelia. Ophelia wiedersprach, hatte Jackie nicht gesagt, dass sie schon gedacht hatte, dass Ophelia so war. Doch Jackie hatte sie dabei zusehen wollen, wie Ophelia jemandem etwas antat und fragte auch, ob Ophelia ihr denn davon erzählt hätte, was mit Caro geschehen war. Da schnaubte Ophelia, es war auch nie ihre Absicht gewesen, dass Jackie so etwas sah. Und was spielte es für eine Rolle, ob sie es Jackie erzählt hätte oder nicht. Jackie war schließlich diejenige gewesen, die Schluss gemacht hatte. Als Jackie dann meinte, sie solle gehen, wollte Ophelia sie abhalten, sie hatten noch einiges zu klären. Jackie wiedersprach ihr und Ophelia versuchte es noch ein letztes Mal, sie erklärte, dass sie keine Lust mehr darauf hätte Jackie nachzulaufen, sie liebte das Mädchen, aber sie hatte ihren Stolz, zudem hatte Jackie Schluss gemacht. Diese meinte, dass sich die Entscheidung nach dem, was sie gesehen hatte auch nicht geändert hätte, und geküsst habe sie Ophelia einfach, weil sie high gewesen war. Ophelia konnte das einfach nicht mehr, sie verstand nicht, was Jackies Problem war, das Mädchen habe doch immer gewusst, wie Ophelia war und trotzdem hatte Jackie sie geliebt. Und sie tat es auch noch, denn so etwas verschwand nicht einfach. Ophelia meinte, dass Jackie dann gehen sollte, sie würde sich nicht ändern und wenn Jackie damit nicht zurechtkam, half es nichts, wie sehr wer wen liebte. Also ging Jackie, mit einer Entschuldigung.
Als Ophelia wieder aufsah, war Jackie verschwunden, aber ihre Jacke lag noch über dem Stuhl. Ophelia haderte sehr mit sich, schließlich aber entschied sie noch einen einzigen Schritt auf Jackie zu zumachen. Sie schnappte sich die Jacke und lief ihr hinterher. Ophelia erreichte Jackie am Tor. Sie hoffte, Jackie war klar, wie viel Überwindung es sie gekostet hatte ihr hinterherzulaufen. Jackie wusste es, aber sie konnte es trotzdem nicht akzeptieren. Nicht akzeptieren was Ophelia war. Diese spannte sich an und nickte. Dann sollten sie nicht mehr ihre Zeit miteinander verschwenden. Jackie nickte, sie sollte gehen. Ophelia bat sie aber noch, dass sie aufpassen sollte wegen Abbey und Jackie versprach es. Ophelia hingegen konnte nicht versprechen, dass sie auf sich aufpasste, allerdings konnte man in Hogwarts keine so großen Dummheiten anstellen, zumindest nicht die, die Ophelia getan hatte. Kurz lächelte Jackie, meinte sie sähen sich in der Schule. Ophelia schüttelte den Kopf. Sie würden sich vielleicht im Unterricht sehen, notgedrungen und zufällig, aber von ihr aus würde es kein weiteres Zugehen auf Jackie geben, obwohl es ihr sehr schwer viel, sich so von Jackie zu verabschieden. Ophelia sah ihr noch kurz nach, bis sie sich umdrehte und im Manor verschwand.
Sie atmete durch, nichts und niemand würde sie von dem Weg, den sie eingeschlagen hatte, abbringen. So beschäftigte sie sich die nächste Zeit mit dunkler Magie und lernte viel. Bald würde es zurück nach Hogwarts gehen. Bevor es soweit war ging sie noch einmal nach London. Sie wollte sich ansehen, ob sich etwas verändert hatte nach dem Angriff. Die Muggel wirkten nicht anders, genauso nervig und widerlich wie zuvor, der Hyde Park, wo das Fest stattgefunden hatte war auch wiederhergerichtet worden. Während sie über die Wege lief, entdeckte sie Maya. Das Mädchen, wessen schuld es auch gewesen war, dass mit Jackie es so gelaufen war, wie es war. Maya starrte sie an, als sie auf sie zutrat, gewiss hatte sie ihren kleinen Hund gefunden. Ophelia konnte einfach nicht widerstehen, in sehr lieben und unschuldigen Ton nach dem Tier zu fragen. Da sah Maya rot, drehte komplett durch, was Ophelia nicht erwartet hatte und ging auf diese los. Sie schlug nach ihr, kratze und schrie. Ophelia, die kurz nach dem Angriff in der Stadt nicht unbedingt mit Magie antworten wollte, wehrte sich mit Händen und Füßen. Es tat gut sich körperlich zu verausgaben, Schmerzen zu haben und auszuteilen. Doch nach kurzer Zeit, kamen Muggel und rissen sie auseinander. Gereizt schüttelte Ophelia die Hände der widerlichen Dinger ab, richtete ihre Klamotten und ihr Haar, schenkte Maya noch ein überhebliches lächeln und verschwand.
Bald darauf ging es nach Hogwarts. Während der Zugfahrt und auch die Zeit danach hielt Ophelia sich mehr zurück. Dieses Schloss hatte ihr absolut nichts mehr zu bieten und sie hasste es einfach nur hier zu sein. Sie besuchte den Unterricht, schrieb ihre Aufsätze und beschäftigte sich in ihrer Freizeit weiterhin mit der dunklen Magie. Nebenbei versuchte sie herauszufinden, was mit Abbey geschehen war, und ob es noch andere Gruppierungen dieser Art gab. Sobald wie möglich würde sie jemanden aufsuchen, der ihr weiterhelfen konnte und Ophelia hoffte, dass sie dann auch eine fähigere Anführerin vorfand als Abbey.
Ophelia ging allen Menschen aus dem Weg, sie wollte niemanden sehen und verabscheute es in dem Schloss wie gefangen zu sein. Umso erleichterter war sie, als endlich das Hogsmeadewochenende gekommen war und sie sich verziehen konnte. Ophelia strebte gleich sofort den Eberkopf an, in der Hoffnung dort auf ein paar düstere Gestalten zu treffen, welche ihr in ihrem Vorhaben einen neuen Verband der Todesser zu finden. Jedoch wurde sie eher enttäuscht, es kam niemand, der irgendwie so wirkte, als wäre er, was Ophelia suchte. So saß sie schweigend in der Ecke, mit einem Drink, als Pandora den Laden betrat. Ophelia drückte sich mehr in die Ecke und beobachtete das Mädchen, welche sie erst einen Moment später sah. Sie zögerte, ging dann aber zu Ophelia und setzte sich zu ihr. Pandora schien erleichtert, dass es Ophelia gut ging, zumindest körperlich, sie mochte die andere anscheinend, was diese überhaupt nicht verstand und eher schroff wurde. Anscheinend war Pandora die einzige, die sie im Moment mochte. Sie wusste ja auch nicht, was Ophelia getan hatte. Das sagte Ophelia Pandora auch, obwohl sie nicht erklärte, was sie meinte. Pandora selbst schien auch fertig zu sein, sie war anscheinend während des Angriffes in London und anschließend eine Zeit im Mungos gewesen. Doch Pandora meinte, sie würde ihre Meinungen nicht so leicht ändern über andere und dann erzählte sie, was sie zudem bedrückte. Ophelia musste sich sehr zusammenreißen, als Pandora gestand, dass sie es war, welche den Orden alarmiert hatte und anschließend Abbey abgelenkt hatte. Ophelia wurde wieder recht kühl und meinte, dass sie dann ja wohl selbst schuld daran sei, wenn es ihr schlecht ginge und sie im Mungos gelandet wäre. Sie hätte dort ja nicht gehen müssen. Pandora schien aber auch sehr zu bedrücken, dass sie sich die Schuld an dem Tod von Fia Baxter gab. Zumindest ihr nicht helfen gekonnt zu haben. Ophelia blieb dabei recht kühl und meinte nur, man hätte vermutlich nichts machen können und Tod war nun mal Tod. Zwischendurch griff Pandora immer wieder nach Ophelias Hand, drückte sie und ließ irgendwann bei unangenehmeren Themen wieder los. Ophelia lies sie einfach gewähren. Zwischendurch flirteten sie tatsächlich auch ein wenig miteinander und Ophelia versuchte herauszufinden, woher Pandora von dem Angriff wusste. Anscheinend waren Abbey und Lilith nicht gerade sehr diskret damit gewesen. Wegen deren Dummheit hatten sie also verloren. Immer wieder wurde Ophelia unruhig und angespannt, was Pandora natürlich nicht entging, doch Ophelia wehrte nur ab und Pandora blieb nichts anderes übrig, als einfach ihr anzubieten, dass sie für Ophelia da sei und es dann gut sein lassen. Pandora selbst war ebenfalls etwas unruhig. Sie setzte alles daran, dass die Todesser zerstreut waren, sie wusste, was sie erwarten würde, wenn einer von ihnen erfuhr, was sie getan hatte. Ophelia betonte nur, dass sie nicht glaubte, dass die Vereinigung vernichtet sei und dass Pandora vorsichtig sein sollte. Doch das Mädchen schien wirklich vertrauen zu haben, auch in Ophelia, welche im Moment jedoch keinen Vorteil für sich darin sah, das Geheimnis des Mädchens weiter zu erzählen. Wie beiläufig, machte sie Pandora darauf aufmerksam, dass im Fall des Falles nicht nur sie, sondern auch alle Menschen, die ihr wichtig waren in Gefahr waren. Das Mädchen wurde blass, aber Ophelia meinte, sie solle einfach hoffen, dass es niemand erzähle. Pandora nickt und fuhr schweigend die Linien in Ophelias Hand nach. Die beiden schwiegen eine Zeit, dann verabschiedeten sie sich, Pandora musste zurück ins Schloss. Ophelia verzog sich ebenfalls aus dem Eberkopf und ging in den Wald um ein wenig den Kopf frei zukriegen. Pandora hatte den Orden verständigt. Ophelia wusste, dass diese Information ihr irgendwann noch etwas bringen würde. Und so lange würde sie Pandora in dem Glauben lassen, denn sie sich selbst einbildete, dass Ophelia nicht so schlecht sei.
Im Wald bemerkte sie einmal eine Bewegung und als sie darauf zusteuerte stand Maya vor ihr. Das Mädchen schien nicht wirklich gelernt zu haben, aus dem, was mit ihrem Hund passiert war, denn sie erklärte, sie habe keine Angst und wollte Ophelia einfach stehen lassen. Da diese gerade sowieso nicht in bester Laune war, kam ihr dies nur zu gelegen. Sie schockte Maya, band sie an einen Baum und wartete bis das Mädchen aufwachte. Dann zog sie ihr hübsches Messer und fing an Maya zu verletzte, ihren schreien zuzuhören und es zu genießen. Das Mädchen zeigte irgendwann gewünschte Reaktionen wie Angst, trat nach Ophelia und versuchte sich zu befreien und zu fliehen. Dies machte Ophelia sauer, bis sie Maya dazu zwang, sich selbst zu verletzte, während sie zufrieden lächelnd danebenstand. Da traf sie auf einmal ein heftiger Stoß. Sie flog nach hinten und blieb am Boden liegen, unfähig sich zu rühren. So sehr Ophelia sich auch bemühte, sie hatte keine Chance. Dann beugte sich jemand über sie. Tanner. Und sie hörte noch eine Stimme. Jackies. Sie hatte ihn hierhergebracht. Sie verraten. Der Junge war sehr wütend und drohte Ophelia, dabei glühte seine Hand grünlich auf und er redete von Voodoo. Die Kette um Ophelias Hals begann heiß zu glühen. Sie war in Gefahr. Doch Tanner schien immer noch mit Jackie zu diskutieren, bis er sich schließlich umdrehte, vermutlich Maya mitnahm und verschwand. Dann kam Jackie in Ophelias Sicht Feld, nahm ihr ihren Stab und alle Messer ab, fesselte ihre Hände, und löste den Zauber Wütend funkelte Ophelia Jackie an. Sie fauchte Jackie an, dass diese sie losmachen solle, sie sei eine Verräterin, die Tanner half. Da verpasste Jackie ihr eine heftige Ohrfeige, Ophelia solle den Mund halten. Wollte sie, dass Tanner sie angriff und Jackie auch noch den letzten Menschen, der ihr mehr als ihr eigenes Leben bedeutete verlor? Doch Ophelia lachte nur spöttisch, Jackie hat ihr ganz klar gemacht, was sie von ihr hielt und als diese meinte, sie liebe Ophelia halt immer noch sah diese sie nur kalt an. Ophelia wollte nichts von alldem wissen, Jackie hatte ihr oft genug gesagt, was sie dachte und sie würde es nicht noch einmal zulassen. Sie hatte sie verraten, mit Tanner wäre sie locker fertig geworden. Jackie sah sie an und meinte, sie wolle die alte Ophelia zurück, die verrückte, böse Ophelia. Aber nicht die herzlose, die sie im Moment war. Sie wolle die Gefühle wiedersehen, Ophelias Glück, ihr lächeln und ihre Liebe, welche sie nach dem letzten Schritt, dem Mord an Caro, verloren hatte. Ophelia schnaubte wütend, sie konnte es nicht rückgängig machen, würde es auch nicht. Und Jackie solle nie, niemals vergessen, dass sie diejenige gewesen war, die Schluss gemacht hatte. Ophelia zerrte frustriert an den Fesseln. Dann fuhr sie Jackie an. Das Mädchen solle aufhören ständig ihre Meinung zu ändern. Aufhören Ophelia ständig Hoffnungen zu machen. Aufhören sie verrückt zu machen und sie endlich, endlich in Ruhe lassen. Jackies Reaktion ließ sie kurz stocken. Sie legte eine Hand an Ophelias Wange und erklärte, dass sie es ernst meine, dass sie Ophelia nicht noch weiter verlieren wolle. Sie wollte in Ophelias Leben sein und bat sie darum es diesmal richtig zu machen. Ophelia sträubte sich noch, sie war, wie sie war und das würde sich nicht ändern, dass müsse Jackie akzeptieren. Diese meinte, sie würde diesmal alles geben es würde nicht einfach werden, aber sie würde es schaffen, für Ophelia. Und für die Situation mit Maya, würde sie auch für Ophelia lügen, damit sie keine Konsequenzen hatte. Ophelia war hin und her gerissen, sie hatte sich geschworen, nie wieder sich so verletzlich zu machen, so angreifbar, aber Jackie berührte irgendetwas in ihr, was sonst niemand tat. Alles von Jackie für alles von Ophelia meinte Jackie und küsste Ophelia sanft. Zögerlich erwiderte diese und als sie sich lösten sahen sie sich an. Jackie meinte, während sie Ophelias fesseln löste, dass diese sie für ihre Dummheit bestrafen solle. Ophelia seufzte, das richtige wäre Jackie einfach stehen zu lassen und dem Mädchen nie wieder eine Chance zu geben. Doch Jackie bat sie erneut darum, hatte aber keine Antwort, als Ophelia fragte, wie es denn funktionieren solle. Noch einmal so reinstolpern in etwas, dass von Anfang an zum Scheitern verurteilt war konnte sie nicht. Dann meinte Jackie, dass sie sich vielleicht treue angewöhnen sollten, doch Ophelia zweifelte, dass sie beide das schaffen würden.
Doch im Moment sollten sie sich um anderes kümmern. Jackie wollte Ophelia zur Schulleitung bringen und dieser dann erklären, Ophelia hätte unter dem Imperiozauber gestanden. Dann schwenkte sie kurz um und erklärte leise, dass sie jemand aus dem Weg räumen müsse. Den Mörder ihres Vaters, der zugleich die Affäre ihrer Mutter und der leibliche Vater von Tom war. Ophelia starrte sie kurz an. Jackie erklärte, sie würde dem Auror helfen Abbey zu fassen und ihn dann töten. Sofort schüttelte Ophelia den Kopf, sie würde Jackie das nicht allein machen lassen, wobei der Gedanke an eine mordende Jackie sie irgendwie erregte. Nach einer kurzen Diskussion willigte Jackie ein, dass sie dies zusammentaten und Jackie griff nach Ophelias Hand und meinte, sie habe sie vermisst. Das hatte Ophelia auch, konnte nicht widerstehen, zog Jackie an sich und küsste sie gierig. Doch dann löste sie sich wieder und meinte, sie sollten es nicht wieder so machen. Jackie nickte und schlug vor, dass sie doch einfach auf ein, zwei Dates gehen sollten und schauen was passiere. Obwohl Ophelia das eigentlich nicht wollte wusste sie, dass dies die einzige Möglichkeit war, wie es nochmal funktionieren könne, also willigte sie ein. Dann fragte Jackie sie, ob sie sich nachher im Raum der Wünsche treffen würden und wieder nickte Ophelia. Dann verabschiedeten sie sich und Ophelia sah Jackie noch kurz nach.
Völlig in Gedanken versunken ging sie zurück zum Schloss und dachte über alles geschehene nach. Wieso tat Jackie das immer wieder? Sie hatte doch Schluss gemacht, um genau zu sein, sogar mehr als einmal. Irgendwann fand Ophelia sich auf der Wiese am See wieder und entdeckte dort Cosmea. Erleichtert über die Anwesenheit ihrer Schwester ließ sie sich zu ihr fallen. Bambie, wie sich die Schwester untereinander vertrauensvoll nannten, merkte natürlich sofort, dass etwas bei Ophelia nicht stimmte. Diese seufzte und erzählte Cosmea dann alles, angefangen bei ihrem Mord an Caro bis zu ihren Zweifeln an der Sache mit Jackie. Cosmea hörte ihr bei allem gut zu, nickte dann und nahm sie mitfühlend in den Arm. Ophelia meinte, dass Liebe schwach mache und als Cosmea meinte, dass dies nicht immer stimmte, lächelte sie und meinte, sie hätte ja schon Cos. Dann unterhielten sie sich noch über Cosmeas Zustand, sie wirkte ebenfalls etwas mitgenommen, doch die beiden Schwestern gaben sich gegenseitig Kraft und Unterstützung. Irgendwann kam ein Glitzerkopf, welcher sich als Clara entpuppte auf sie zu. Wütend fuhr Ophelia sie an, was sie hier tat und dass sie ins Schloss gehöre. Das Mädchen wollte aber nicht und diskutierte dagegen. Ophelia wollte sie gerade dazu bringen, als sie Turmuhr schlug und sie daran erinnert wurde, dass sie mit Jackie verabredet war. Missmutig knurrte sie Clara noch zu, dass sie nichts Dummes tun solle, verabschiedete sich von Cosmea und ging in den Raum der Wünsche, wo sie auf Jackie traf. Sie sprachen kaum, beide waren müde. Sie legten sich in das große Bett, welches für sie bereitstand, kuschelten sich aneinander, Ophelia schmiegte sich in Jackies Arme und schliefen bald ein.
Am nächsten Tag nach dem Unterricht, ging Ophelia in den Gemeinschaftsraum der Slytherins, um etwas zu holen. Als sie eintrat, starrte sie aus einer Ecke Nathaniel an. Sie erstarrte ebenfalls, bemühte sich dann aber ruhig zu atmen. Sie hatte das richtige getan, obwohl sie bemüht darum gewesen war Nathaniel aus dem Weg zu gehen. Dieser stand auf und wollte an ihr vorbei stolpern, als er Caros Kette um ihren Hals sah. Sie starrten sich wieder gegenseitig an, dann stockte Nathaniel. Nach ein paar Worten hatte er begriffen, dass es Ophelia gewesen war, welche Caro getötet hatte. Da veränderte sich etwas in Nathaniels Blick, er wurde leer und mit einem Mal stürzte er sich auf Ophelia, schmiss sie zu Boden, legte seine Hände um ihren Hals und drückte zu. Die Kette fing an zu glühen, während Ophelia nach dem Jungen kratze und schlug, all ihre Sachen hatte immer noch Jackie. Sie versuchte zu Nathaniel durchzudringen, was ihr irgendwann gelang und als sich sein Griff lockerte stieß sie ihn von sich. Nathaniel schien wieder klarer zu werden, verängstigt drückte er sich an eine Wand, während Ophelia sich aufrappelte. Sie funkelte ihn wütend an und meinte bissig, dass sie wirklich mal gedacht hätte, dass aus ihm etwas zu machen sei, er nicht nutzlos war. Der Junge blieb verängstigt, und so entschloss sich Ophelia zu gehen, nachdem sie ihm ganz klar gemacht hatte, dass er zu niemandem etwas solle, was er über Caro und sie wusste. Sie drohte ihm, und er verstand sofort. Er würde schweigen.
Sie ging wieder nach draußen, um noch etwas frische Luft zu bekommen, dabei landete sie am Waldrand, wo sie auf Katleya stieß. Das Mädchen war extrem blass und sah unglaublich mitgenommen aus. Auf Ophelias frage, was sei meinte sie, sie habe sich vergiftet. Das fang Ophelia etwas merkwürdig, und als sie sich den Mond ansah, welcher an diesem Tag voll stand, kam ihr ein Gedanke. Katleya schien den Mond nicht zu mögen, dass gab sie zu und auch sonst verhielt sich das Mädchen seltsam. Doch sie stritt erneut alles ab, auf weitere Diskussionen hatte Ophelia dann auch keine Lust mehr und ging ins Schloss zurück, wo sie im Raum der Wünsche auf Jackie wartete. Vergeblich.

Phelia1.png

Antworten Zuletzt bearbeitet am 31.03.2019 23:18.

Ophelia

28, Weiblich

Reinblut. Animagus. ehemalig Slytherin. Todesser. Vergeben.

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Re: Ophelia Lilith Rosier

von Ophelia am 31.03.2019 23:24

Die Zurückweisung, die Versetzung, die Enttäuschung, die dabei in ihr aufkamen, trafen Ophelia härter, als sie es gedachtt hätte. Doch auch Wut, große Wut mischte sich in die Gefühle. Doch all dies schob Ophelia beiseite. Sie hatte genug sich verarschen zu lassen, stattdessen widmete sie sich anderen Dingen nach der Schule. Es zog Ophelia in den Krankenflügel, wo sie, unter vorgetäuschter Besorgnis und Freundlichkeit versuchte herauszufinden, ob Katleya Wolfbanntränke bekommen oder gewollt hatte. Die Schwester auf dem Krankenflügel antwortete ihr natürlich nicht wirklich und lies sie auch sofort stehen, als eine Patientin sich übergab. Wütend, einfach stehen gelassen zu werden, folgte Ophelia ihr und erstarrte, als sie Jackie in einem der Betten liegen sah. Anscheinend wollte sie sich nicht behandeln lassen und schickte die Schwester schnell wieder weg. Dann trat Ophelia zu ihr, zog die Vorhänge um das Bett zu und wollte sofort wissen, was passiert war. Diese antwortete sofort, dass sie Abbey Dawn nach Askaban befördert hatte. Ophelia erstarrte erneut. Jackie erzählte, dass sie mit Hilfe von dem Typen, der ihren Vater getötet hatte, Abbey gefangen genommen hatte, allerdings nicht alles nach Plan gelaufen war und deren Freundin Lilith ebenfalls da war, weswegen Jackie nun im Krankenflügel lag. Ophelia wurde sofort wütend, Jackie hatte mehr als Glück gehabt, dass sie noch lebte, zudem hatte sie Ophelia versprochen, dass sie Abbey töten würden, Askaban empfand Ophelia nicht als befriedigend genug. Als Ophelia ihren Zauberstab von Jackie wollte, welche diese immer noch hatte, meinte sie, sie habe ihn Jessica gegeben. Erneut erstarrte Ophelia und wurde dann sehr wütend. Wie konnte Jackie es wagen ihren Stab jemand anderem zu geben, nur weil sie auf eine Selbstmordmission aufbrach, von welcher sie Ophelia nichts erzählte. Das sie Ophelia nicht in Gefahr bringen wollte, interessierte diese nicht. Sie fühlte sich hintergangen und als Jackie erzählte, dass sie sogar Vorbereitungen für ihren Tod getroffen hatte, wollte Ophelia sofort wissen, was in diesem Brief stand. Diese Antwortete natürlich nicht. Stattdessen versprach sie Ophelia, dass sie sowas nie wieder allein tat. Eine Weile sahen sich die beiden an, bis Ophelia zugab, wie sehr es sie enttäuscht hatte, dass Jackie am Abend zuvor nicht im Raum der Wünsche erschienen war. Dann fragten sie sich, wie das mit ihnen Laufen sollte, Jackie hatte sie ja davon überzeugt ihr noch eine Chance zu geben, aber sie hatte auch ihr Versprechen gebrochen, so etwas nicht allein zu tun. Als Jackie Ophelia fragte, ob sie glaubte, dass es funktionieren könnte, antwortete diese, dass sie es nicht wisse. Sie wusste nicht, ob sie beide treu sein konnte, geschweige denn, wie sie es auch nur ansatzweise ihren Eltern erklären solle. Auch Jackie war unsicher und meinte, sie würden beide viel einstecken müssen. Ihren Stolz, ihre Meinung, alles einfach. Und sie sollten nicht wieder so hineinstolpern, wie bisher. Zudem müsse Jackie erst einmal gesund werden und dann würde sich Ophelia an Lilith dafür rächen, was sie Jackie angetan hatte, auch wenn diese versuchte sie davon abzuhalten, weil sie Lilith für sehr gefährlich hielt. Doch Ophelia war dies egal. Sie würde sich an Lilith rächen, dafür, dass sie es gewagt hatte Jackie anzufassen. Diese fand Ophelias Wut anscheinend sehr anziehend, denn umgehend zog sie das Mädchen an sich und küsste sie fest. Zum Glück hatten sie bereits die Vorhänge um das Bett zugezogen, denn obwohl es nicht der Plan war, schliefen sie miteinander.
Anschließend lagen sie keuchen im Bett, sich einig, dass dies zwar sehr gut gewesen, aber eindeutig nicht so gewollt gewesen war. Das war nicht besprochen gewesen, doch keine von ihnen hatte eine Idee, wie es anders funktionieren sollte. Jackie machte Ophelia einfach verrückt, aber sie würde nichts eingehen können, wenn diese sie nicht wirklich akzeptierte. Zu oft hatte das Mädchen sie enttäuscht. Irgendwann erhob sich Ophelia, Jackie war müde, hatte Kopfschmerzen, es hatte sowieso keinen Sinn weiter darüber zu reden, lieber würde sie sich ihren Zauberstab holen. So verabschiedete sie sich von Jackie und machte sich auf die Suche nach Jessica.
Diese fand sie in der Bibliothek, wo sie mit Timothy an einem Tisch saß. Ophelia sprach sie auf den Zauberstab an, doch sie meinte, sie habe ihn nicht hier und holen würde sie ihn erst recht nicht. Das Mädchen sah es überhaupt nicht ein, dass Ophelia ihr Eigentum zurückbekommen sollte und so wurde Ophelia immer wütender. Sie hatte Jackie allerdings versprochen Jessica nichts zu tun, also beschloss Ophelia, dass Jackie ihren Zauberstab holen sollte und verzog sich, ehe jemand verletzt werden würde.
Trotzdem sehr wütend und gereizt machte sie sich auf den Weg auf die Ländereien, um etwas Dampf anzulassen. Dort traf sie auf Pandora, zunächst war sie unfreundlich zu dem Mädchen und stieß sie von sich, nicht dass sie ihr dann vertraute, aber sie erzählte ihr zumindest von der Situation mit dem Zauberstab. Pandora war verständnisvoll, meinte aber, dass Jackie Ophelia eindeutig verraten hatte. Sie hätte ihr sofort den Stab wiedergeben müssen. Jackie war eine Verräterin. Pandora versuchte Ophelia weiter zu beruhigen, was auch irgendwann funktionierte. Dann küssten sich die beiden Mädchen, bis sie irgendwann knutschend in der Wiese lagen. Nebenbei unterhielten sie sich weiter, flirteten und küssten sich hin und wieder. Pandora hatte Ophelia wirklich beruhigt, trotzdem hatte sie nicht vergessen, dass Jackie sie verraten hatte. Irgendwann lag Pandora mit ihrem Kopf an Ophelias Hals, diese streichelte ihr Haar und langsam schliefen die beiden unter dem Sternenhimmel ein.
Am nächsten Tag nach dem Unterricht war Ophelia im Aufenthaltsraum. Eigentlich mied sie den Raum, hier waren ihr meist zu viele Leute, aber sie suchte etwas, als Cosmea eintrat. Ziemlich erleichtert über das Treffen auf ihre Schwester erzählte Ophelia ihr alles was vorgefallen war, einschließlich ihrem, leider immer noch vorhandenen, Jackie Problem. Cosmea machte ihr erneut klar, dass das Mädchen sie verraten und betrogen hatte und Ophelia endlich ein für allemal einen Schlussstrich ziehen müsste. Und endlich, nachdem Ophelia sonst immer Jackie verteidigte, sah sie es diesmal ein. Cosmea hatte recht. Das Mädchen war schlecht für sie. Trotzdem tat es weh. Sie würde das nicht mehr an diesem Tag machen. Dazu war sie zu müde. Sie legte sich zu Cosmea auf das Sofa des Raumes und während ihre Schwester beruhigend ihr Haar streichelte, schlief Ophelia ein.
Die nächsten Tage vermied Ophelia das unangenehme Gespräch und mied einfach alle Menschen um sich herum. Am Hogsmeadewochenende, wo sowieso die meisten unterwegs waren beschloss Ophelia Jackie zu suchen. Sie fand sie auf der versteckten Wiese auf den Ländereien. Ophelia war von Anfang an schroff, forderte ihren Zauberstab, doch Jackie wollte ihn ihr nicht geben. Als Ophelia sie als Verräterin bezeichnete, meinte sie, sie wolle Ophelia nur beschützen, doch davon wollte Ophelia nichts hören. Jackie log von vorne bis hinten, hatte sie verarscht, hintergangen und verraten. Sie wollte das Mädchen nie wiedersehen. Jackie war wirklich ihr größter Fehler gewesen. Jemanden so an sich heranzulassen, ihr zu vertrauen und sich zu öffnen. Sich angreifbar zu machen. Es war ein riesen Fehler gewesen. Doch er war vorbei. Beendet und abgeschlossen, ein für alle Mal. Sie drehte sich um und lies Jackie zurück.
Am Waldrand angekommen, war sie wütend, sie lies es an einem Baum aus, als Katleya sie ansprach. Das Mädchen war wirklich lebensmüde. Doch eigentlich kam es Ophelia sogar gelegen. Sie hatte endlich die Möglichkeit Katleya mit ihren neuen Informationen zu konfrontieren und als das Mädchen sie reizte, sie als Mörderin und Hure bezeichnete, war es Ophelia genug. Zudem leugnete Katleya weiterhin, dass sie ein Werwolf war, doch inzwischen war sich Ophelia ganz sicher, trotzdem log das Mädchen. So zog Ophelia ihr Messer, und als Katleya weglief, stolperte diese in Scorpius hinein. Dieser stellte sich sofort vor Katleya und fing an Ophelia zu reizen. Er erinnerte sie an den Unbrechbaren Schwur, welchen sie hatte leisten müssen, der ihr verbot Katleya etwas anzutun. Ophelia erzählte ihm, warum sie wütend war. Katleya log sie an. Sie war ein Werwolf. Sie hatte getötet. Doch Scorpius glaubte Ophelia nicht. Oder viel mehr, er wusste was Katleya war und nahm sie in Schutz. Als dann auch noch Jessica hinzukam, reichte es Ophelia und sie ging.
Auf der Wiese blieb sie bei einem Baum stehen und fing an ihre Messer nach einander in dem Holz zu fernsenken. Hinter tauchte auf einmal jemand auf und Cosmea hatte Glück, dass sie es war, denn jeder andere hätte einen Dolch in die Brust bekommen. Sofort spürte ihre Schwester, dass bei Ophelia etwas nicht stimmte und diese erzählte sofort, was passiert war. Das Katleya ein Werwolf war, dass sie Jackie ein für allemal aus ihrem Leben gestrichen hatte und das Maya anscheinend gepetzt hatte. Katleya hatte gewusst, was Ophelia dem Mädchen angetan hatte und anscheinend war sie nicht die Einzige. Cosmea schaltete sofort, was das bedeutete. Sollte Maya erzählt haben, was passiert war, was Ophelia getan hatte, würde Ophelia dafür nach Askaban kommen. Ophelia erstarrte, soweit hatte sie nie gedacht. Sie bereute es nicht, aber sie hatte es nicht für realistisch gehalten, dass ihr sowas passierte. Zumindest nicht während der Schulzeit. Sie hätte vorsichtiger sein müssen. Maya mehr Angst machen, oder ihr Gedächtnis löschen. Doch Cosmea hatte bereits ein paar Pläne. Sie würden das zusammen hinkriegen.
Die nächste Zeit vermied es Ophelia irgendwie aufzufallen. Sie hatte immer noch die Hoffnung, dass Katleya es irgendwie anders herausgefunden hatte, und Maya doch nicht gepetzt hatte. Doch diese Hoffnung zerbarst, als sie eine Nachricht erhielt, dass sie noch vor Ende des Schuljahres bei Professor Mills erwartet wurde, einen genaueren Termin würde sie noch bekommen.
Wütend verzog sie sich auf die versteckte Wiese auf den Ländereien. Sie würde trotzdem noch abwarten müssen, bis Cosmea einen Plan hatte, sie wusste, dass sie anders nicht aus Hogwarts rauskam und vielleicht könnte man sie doch noch umstimmen. So mitten in ihren Gedanken schob sich auf einmal ein Gesicht über sie, welches sie schon seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen hatte. Lucy. Zuerst war Ophelia ruppig und abweisend. Sie fühlte sich von dem Mädchen im Stich gelassen, sie hatte sich damals, nachdem Jackie Schlussgemacht hatte zu ihr begeben und Ophelia nicht beachtet. Doch das Mädchen legte sich zu ihr und fragte was sie getan habe. Da erzählte Ophelia, dass Jackie sie verraten hatte und sie einfach niemandem vertraute, weil jeder sie nur hinterging. Doch Lucy meinte, sie habe es nie und sie würde es auch nie. Sie stand auf Ophelias Seite, sie war ihre beste Freundin. Ophelia lachte, Lucy wusste doch gar nicht, was sie alles getan hatte, doch das Mädchen wollte es gar nicht wissen. Ophelia war ihr wichtig, so oder so. Doch Ophelia war sich nicht sicher, Lucy würde genauso denken wie die meisten. Aber Lucy versprach ihr, sie niemals zu verraten. Dann gestand Ophelia, dass sie vermutlich das nächste Jahr nicht mehr hier sein würde, ohne Lucy zu sagen, was genau passiert war, doch diese Schlussfolgerte, was vermutlich geschehen sein könnte. Sie wirkte enttäuscht und besorgt, aber nicht so, als ob sie Ophelia nun hasste. Sie war enttäuscht, dass Ophelia dieser bösen Seite nachgegeben hatte, aber auch sie schien gewusst zu haben, dass es irgendwann geschehen würde. Lucy meinte, dass sie und Ophelia sich dann treffen müssten, notfalls heimlich. Sie wusste ja auch, als eine der sehr wenigen, dass Ophelia ein Animagus war, und versprach in den Ferien bei sich immer das Fenster für Ophelia offen zu lassen. Das freute Ophelia, so konnte sie jeder Zeit zu dem Mädchen, welche sie inzwischen auf sich gezogen hatte und Ophelia eher unabsichtlich mit doppeldeutigen aussagen reizte. Das amüsierte Ophelia, genauso wie Lucys rote Wangen, als sie es merkte. Irgendwann beugte sie sich vor und küsste das Mädchen, und da sie es zuließ und erwiderte machte sie weiter. Doch Lucy war sehr unsicher und zurückhaltend, was Ophelia wusste. Sie blieb sanft und in dem Rahmen, den Lucy anscheinend als ok empfand. Es wunderte sie auch nicht, als Lucy meinte, sie wäre sich bei allem so unsicher und wisse einfach nicht, was sie tun solle. Sie wartete auf den Richtigen für irgendwas, da konnte Ophelia ihr nicht wirklich helfen. Sie konnte nur weiter anbieten, dass Lucy einfach sagen solle, wenn es ihr zu viel wurde und das Mädchen stimmte zu. So küssten sie sich wieder, Lucy wurde zwar etwas mutiger, aber wirklich etwas traute sie sich nicht. Ophelias Hände ruhten brav an ihrer Taille. Als sie sich wieder einmal lösten, meinte Lucy, dass sie langsam zurücksollten und Ophelia stimmte ihr zu. Zuvor versprach ihr Lucy noch einmal, dass sie sie niemals verraten würde und sie schien es wirklich ernst zu meinen. Obwohl Ophelia sich geschworen hatte, niemals wieder jemandem zu vertrauen, so gab sie sich einen letzten Ruck. Lucy hatte sie wirklich noch nie verraten und sie würde es nicht tun. Eine letzte Chance. Sie verabschiedeten sich, Ophelia gab ihr noch einen Gute-Nacht-Kuss, welchen das Mädchen erwiderte. Ophelia war sich nicht sicher, ob sie sich, bevor sie Hogwarts verlassen musste nochmal sahen, also meinte sie Lucy solle auf sich aufpassen und an das offene Fenster denken. Diese versprach beides und lief dann zum Schloss. Ophelia sah ihr noch einen Moment schweigend nach, ehe sie in die Kerker, zu ihrem Schlafsaal aufbrach.
Am nächsten Tag war der Unterricht mal wieder langweilig, wie immer. Doch einen kleinen Spaß hatte Ophelia doch, als sie, während Professor Marshall während des Zaubertranksunterricht nicht hersah, dem kleinen, nervigen Timothy sein Messer aus der Hand nahm und ihm dieses fest über die Hand zog. Der Vater des Jungen war ein Blutsverräter und sein Sohn ein Weichei und Feigling, der auch gewiss nichts sagen würde. Zum Glück hatte es niemand bemerkt und als der Professor es sah, reagierte Timothy wie von Ophelia gedacht und behauptete er hätte sich selbst geschnitten, so wurde er in den Krankenflügel geschickt. Es war zwar nicht viel gewesen, aber das ganze hatte Ophelias Laune zumindest soweit gesteigert, dass sie den Rest des Tages gut überstand.
Nachts, Ophelia schlief ruhig in ihrem Schlafsaal, in dem Bett, welches am weitesten von den anderen weg stand, riss sie etwas aus dem Schlaf. Zunächst dachte sie, sie habe sich geirrt, doch dann war da wieder ein Geräusch und sie schob sich aus dem Bett, einen Dolch in der Hand. Sie sah sich um, bis sie unter dem Bett etwas vernahm, sie bückte sich und starrte, mit wütendem Ausdruck im Gesicht in die Augen einer verängstigten Clara. Die Gegenwehr des Mädchens half nichts, als Ophelia sie unter dem Bett heraus und nach oben zog. Sie erklärte zögernd, dass sie nach dem Buch, welches Ophelia ihr weggenommen hatte gesucht habe, doch davon wollte Ophelia nichts wissen. Clara hatte sich das Buch noch nicht wieder verdient und diese Aktion hatte nicht geholfen, dass sie es ihr wiedergeben wollte. Ophelia war sehr wütend, Clara würde für diese Unverschämtheit bezahlen. So stieß Ophelia das Mädchen vor sich her, bis sie im verbotenen Wald ankamen. Clara bekam Angst, bat Ophelia, sie doch einfach wieder gehen zu lassen, bis sie, mitten im Wald einen Stock nahm, nach Ophelia schlug und dann floh. Ophelia brauchte eine Weile, bis sie wieder ganz klar im Kopf war. Da sie keinen Stab hatte, konnte sie so Clara nicht finden, aber inzwischen hatte sie ihre Animagusgestalt perfektioniert, so verwandelte sie sich in eine Fledermaus und nahm so die Verfolgung auf.
Schon bald hatte sie Clara gefunden, doch anstatt direkt auf sie loszugehen, flog Ophelia ein paar Mal um das Mädchen herum, machte ihr Angst, in dem sie es rascheln ließ, oder mit den Krallen nach ihr Schlug. Als Clara verängstigt und verstört am Boden saß, verwandelte sich Ophelia hinter einem Baum zurück und kam so dem erschrockenen Mädchen. Ophelia ging gleich wieder auf Clara los, welche sich weigerte richtig zu antworten auf Ophelias fragen, was diese nur noch mehr reizte. Irgendwann hatte sie Clara, wieder mal, an den Baum gebunden, das Mädchen hatte bereits eine Verletzung an der Schulter und eine am Arm, als auf einmal jemand zwischen den Bäumen hervortrag und das Messer, welches Ophelia in der Hand gehalten hatte auf einmal neben ihr in der Luft schwebte. Ophelia trug nur ihr dünnes Nachthemd und war barfuß, als sie ihren Vater erkannte und ihr Gesicht sofort blasser wurde. Er fuhr sie sofort an, sie war nicht angemessen gekleidet, sie lies sich gerade noch jemandem, ihm, erwischen, zudem mischte sich Clara in ihr Gespräch ein, was davon zeugte, dass Ophelia sie nicht im Griff zu haben schien. Als Strafe lies Loyd seiner Tochter den Dolch jeweils tief und fest über die Wangen gleiten, so dass sofort das Blut an ihr runter ran, dann schlug er sie mit aller Gewalt in den Magen, als dass sie sich, um Luft ringend, zusammenkrümmte, darum bemüht ihre Tränen zu verbergen. Doch ihr Vater war noch nicht fertig. Er war enttäuscht von ihr. Sie hatte Clara anscheinend nicht im Griff, sie hatte sich ihren Stab abnehmen lassen und zudem hatte er Gerüchte gehört, dass sie Mädchen mit in ihr Bett nahm, statt sich um Schule, Ehe und Familie zu kümmern. Der krönende Abschluss war sein wisse, dass sie sich hatte erwischen lassen und zudem verraten wurde, was bedeutete, dass sie jemandem vertraut haben musste. Ophelia versuchte sich zu erklären, leugnete anderes, doch ihr Vater wies sie nur hart zurück und machte ganz klar, dass es eigentlich klar war, dass ein Mädchen, eine Tochter ihn nur enttäuschen würde. Das traf Ophelia. Sie wusste, dass ihr Vater sich immer einen Sohn gewünschte hatte und sie war stehst bemüht, seinen Anforderungen gerecht zu werden, aber sie hatte versagt, zu viel falsch gemacht in letzter Zeit. Dann wandte sich Loyd Clara zu, Ophelia hatte ihm erzählt, wer sie war und machte dem Mädchen klar, dass sie lieber mal tun sollte, was von ihr verlangt wurde, sonst würde er sich ihr annehmen. Dann löschte er alle Erinnerungen des heutigen Abends, in denen er vorkam, aus dem Gedächtnis des Mädchen, drehte sich um und verschwand mit der Anweisung an Ophelia, dass diese bis zum nächsten Tag ihren Stab zurückholen sollte und dann bei ihm im Büro, er hatte kurzfristig eine Stelle in Hogwarts angenommen, um seine Töchter im Blick zu haben, erscheinen sollte.
Ophelia sah ihm noch einen Moment nach, blass und ihre Wangen blutverschmiert, dann sank sie zu Boden, bis Clara wieder etwas zu sich kam. Ophelia war froh, dass das Mädchen sich nicht daran erinnern konnte, wie Loyd mit ihr umgegangen war, sie beantwortete ihr auch keine Fragen, was denn mit ihrem Gesicht passiert war. Sie riet Clara nur, dass sie endlich einsehen sollte, dass sie eine Verschwendung des reinen Blutes sei und das es schlimmeres als Ophelia gab, wenn sie dies nicht bald änderte. Clara war total fertig, fing an zu weinen, nachdem Ophelia ihr noch ein paar Tritte verpasst hatte, sie losgemacht und sie auf den Boden gefallen war. Doch sie lies Ophelia endlich die gewünschte und geforderte Antwort hören, entschuldigte sich dafür, dass sie so eine Verschwendung sei. Ophelia nickte, zog das Mädchen, welches selbst nicht mehr wirklich laufen konnte nach oben und ging mit ihr zurück zum Schloss, der Morgen brach bereits an. Clara lies sie einfach irgendwo dann am Boden liegen und verzog sich selbst in ihren Schlafsaal, wo sie die Wunden an ihren Wangen kurz reinigte, heilen konnte sie sie ja nicht und in den Krankenflügel würde sie niemals gehen. Dann wusch sie sich, zog was Frisches an und legte sich zurück ins Bett. Ihre Gedanken kreisten allein darum, wie sie an ihren Stab kommen sollte, wie sie Jessica dazu bringen konnte ihn ihr wiederzugeben. Während alle anderen zum Unterricht aufbrachen, blieb sie weiter liegen.
Erst am Nachmittag stand sie auf und machte sich auf die Suche nach Jessica, welche sie bei einem Spaziergang am See fand. Sofort stürzte sich Ophelia auf das Mädchen, versuchte sie zuerst mit Worten, dann, als Jessica nicht nachgab, mit Gewalt sie dazu zu bringen, ihr ihren Stab wiederzugeben. Jessica wehrte sich sehr dagegen, weigerte sich, Ophelia würde sonst Menschen verletzten, aber diese lachte nur, dass könne sie auch so. Schließlich machte sie Jessica so viel Angst, bis diese unter Tränen zu ihrer Tasche deutete und Ophelia tatsächlich darin ihren Stab fand. Sie war unglaublich erleichtert. Sie lies Jessica los und wollte gehen, als diese anfing sie anzugreifen. Eher genervt wehrte Ophelia die Zauber ab, wollte gerade zu einem Gegenangriff übergehen, als Nathaniel auftauchte. Dessen Augen wurden mit einem Mal wieder glasig und er ging auf Ophelia los. Zunächst konnte sie ihn gut abwehren, doch dann war er in zwei schnellen Schritten bei ihr, brach ihr die Zauberhand, die Linke, packte ihren Hals und drückte fest zu. So gut es ging, versuchte sie sich zu wehren, doch Nathaniel war einfach stärker, immer weniger Luft bekam sie, die Schnitte an ihren Wangen waren auch wieder aufgegangen und bluteten. Da Schritten Jessica und Pandora ein, brachten sie beide auseinander und beruhigen Nathaniel. Die Zeit nutze Ophelia, um ihren Stab wieder einzusammeln und sich aus dem Staub zu machen.
Kurz darauf trat sie durch die Tür des Büros ihres Vaters, welcher gerade Hausarbeiten korrigierte und sie sofort auf ihr missratenes und ruiniertes äußeres ansprach. Sie sah wirklich sehr mitgenommen aus, ihre Klamotten dreckig, ihre Wangen offen, ihr Handgelenk gebrochen und ihr Hals mit einem gut sichtbaren Würgemal. Die Aussage, dass sie nichts hatte ändern können, weil ihr Handgelenk gebrochen war, endete nur damit, dass sie gefälligst auch mit der rechten so gut sein sollte wie mit der linken. Das war Ophelia normal auch, nur das Heilen wagte sie sich nicht. Loyd war wütend und gereizt von Ophelia, machte ihr wieder klar, wie Dumm und Unvorsichtig sie sich verhalten hatte, jedes Gegenargument schmetterte er ab, davon wollte er nichts hören. Ophelia machte ihm Schande, wenn sie mal die Familie übernehmen wollte, müsse sie sich viel besser anstrengen, dass war auch ihr selbst klar. Sie war wütend auf sich selbst, weil sie so viele Fehler begangen hatte. Dann merkte ihr Vater noch an, dass er dabei war zu versuchen, Ophelia auf der Schule zu halten. Schließlich sollte sie hier eigentlich Kontakte knüpfen und eventuell einen Ehemann finden. Doch die Schule war, so fand Ophelia, was das anging einfach unbrauchbar geworden. Dann war Loyd fertig und befahl, so konnte man es nennen, Ophelia zu gehen. Zudem meinte er, dass sie in diesen Ferien nach Hause kommen müsse, sie hatte die letzten Ferien meistens wo anders, und die davor bei Jackie verbracht, er müsse wohl ein paar Lektionen wiederholen. Ophelia stellten sich die Nackenhaare auf, doch sie nickte nur, sie würde sich seinem Willen beugen. Dann wies er sie noch an, Cosmea mitzuteilen, dass sie auch mal bei ihm erscheinen sollte. Auch das würde sie tun. So verlies sie sein Büro, schloss die Tür und ging noch eine Weile spazieren. Ihre Wunden hatte ihr Vater für sie geheilt, und gefordert, dass sie am nächsten Tag, wenn sie wieder zu ihm kommen sollte, ordentlich und angemessen aussah.
Doch für diesen Tag blieb Ophelia noch ein wenig an der Brücke hängen und sah in die Tiefe, als eine ziemlich fertig und nicht gerade fit aussehende Morelia auf sie zukam. Ophelia begutachtete sie und die Mädchen kamen ins Gespräch, wobei beide eher distanziert waren. Ophelia wollte zu gerne wissen, was mit Morelia los war, doch diese Antwortete ihr nicht und schien sie nur damit reizen zu wollen, dass Ophelias Vater nun an der Schule war und Ophelia deswegen nicht weiter machen könne wie bisher. Doch diese meinte nur, sie wisse nicht wieso, sie ging ja selbst, sowieso nicht davon aus, dass sie noch länger an der Schule bleiben würde. Dann kamen sie auf ihre Welt, die Reinblüterwelt, zu sprechen und Morelia meinte, dass sie sich diesen Anforderungen nicht mehr fügen würde. Ophelia wurde sauer, so hatte sie mehr von Morelia erwartet, dass dies ein Mädchen war, dass die Verantwortung des Blutes genauso ernst nahm wie sie. Morelia wurde ebenfalls gereizt und meinte, sie würde sich einfach nur nicht mehr missbrauchen, misshandeln und vergewaltigen lassen. Ophelia nickte leicht, sie wusste, was das Mädchen meinte, zumindest was die ersten beiden Dinge betraf, ihr Vater war nicht anders, doch er würde niemals zulassen, dass Ophelia von jemand anderem auf diese Weise angefasst würde, also wollte sie ihr zuhören. Was dies betraf, so sah es Ophelia so, dass sie sich erlaubte ihre Sexualität freiauszuleben. Ihr Vater tat nichts anderes, trotzdem wusste sie, dass sie einmal einen Mann heiraten würde, um mit ihm das reine Blut weiter zu vererben. Doch dem Mann würde sie zustimmen, und nicht allein ihren Eltern die Wahl überlassen, zumindest würde sie sich von ihm anfassen lassen wollen. Morelia erzählte dann, dass es anscheinend bei den niedrigen Reinblüter Familien oft sehr fanatisch zuging, vermutlich weil sie nicht das Ansehen hatten und darum kämpfen mussten. Morelia wurde bereits mit einem Jahr einem Jungen versprochen, dem sie fast schon gehörte, mit dreizehn wurde es offiziell gemacht. Ophelia schüttelte den Kopf, sie traute ihrem Vater alles zu, aber sie ging davon aus, dass seine eigenen Töchter, sowenig er auch von Mädchen halten mochte, für ihn über jedem anderen, und sei es ein Junge, standen. Ihre Eltern hätten sie niemals Putzzauber lernen lassen, dafür war selbst die Tochter zu schade. Morelia erzählte davon, und dass sie immer nur getan hatte, was von ihr gefordert wurde. Ophelia hörte ihr zu und nickte, doch Mitleid würde Morelia sicher nicht von ihr bekommen, Ophelia hatte ihr, ihrer Ansicht nach schon genug geholfen, sie hatte mit ihr etwas getan, um daraus auszubrechen und das sollte als Hilfe genügen. Dann gestand ihr Morelia auch noch, dass, aufgrund von einer Eileiterschwangerschaft, eines verlorenen Kindes und folgender Folterung keine Kinder mehr bekommen konnte. Ophelia schüttelte den Kopf, so etwas dummes von ihren Eltern. Sie hatten sich ihr eigenes Kind und Werk kaputt gemacht, nachdem sie Jahre in sie investiert hatten. Nicht sehr schlau, aber Morelia war dadurch frei. Sie hatte keinen Wert mehr, wenn sie ihr Blut nicht weitervererben konnte. Doch das Mädchen meinte, dass sie nicht frei sein würde, es gäbe die Wahl, dass ihre Eltern es vertuschten, oder ihr ihren Namen und ihr Erbe wegnahmen, und sollte dies geschehen, so meinte Morelia, brachte sie sich lieber um. Das Verstand Ophelia, für sie wäre es auch vorbei, sollten ihre Eltern sie ihres Namens und ihres Standes enterben. Darüber sprachen sie noch eine Weile, was Morelia vorhatte, warum sie Ophelia davon erzählte und das Ophelia sie vermutlich mehr verstand, als die meisten anderen. Dann korrelierte Morelia noch einmal, sie würde sich umbringen, wenn sie bei ihren Eltern belieben müsste, sie würde vor ihnen fliehen, um sich zu retten. Das verstand Ophelia, sie tat es wirklich.
Sie unterhielten sich noch ein wenig, bis Ophelia sich dann verabschiedete und sie in ihre Schlafsäle gingen.
Am nächsten Tag versuchte Ophelia ein wenig Ruhe zu finden und legte sich auf die Wiese am See, als Pandora hinzukam. Diese bemerkte sofort, dass etwas nicht in Ordnung war, Ophelias Kleidung war viel Ordentlicher als sonst, sie folgte dem Wunsch ihres Vaters, und trotz einer dicken Make-up Schicht sah man das leichte Würgemal. Pandora legte sich zu ihr und strich darüber, während Ophelia erklärte, dass alles in Ordnung sei und das wichtigste war, dass sie ihren Stab wiederhatte. Pandora nickt, sie sahen sich noch ein wenig das schöne Wasser an, bis Pandora dann auch bald wieder ging.
Kurz nachdem Pandora gegangen war, erschien Jessica. Sie schien unsicher. Ophelia entdeckte sie sofort und gleich ging ein Gezanke los. Jessica war empört, dass Ophelia immer noch an der Schule war und dass diese wohl nach Askaban gehörte. Ophelia lies sich das ganze natürlich nicht gefallen, hielt sich aber zurück Jess anzugreifen. Als dann auch noch Lucas hinzukam, welcher ebenfalls sehr kontraproduktive Kommentare von sich gab. Doch Ophelia lies sich nicht dazu verleiten wen anzugreifen, bis Jessica meinte, sie in den See schmeißen zu müssen. Das wehrte sie ab und lies Jessica durch die Luft fliegen. Im nächsten Moment, Lucas war gerade eingeschritten war ihr Zauberstab weg. Als sie sich umdrehte stand zu ihrem Schock ihr Vater hinter ihnen, mit den Zauberstäben der dreien in der Hand. Er wirkte gereizt und zog ihnen allen Hauspunkte ab. Jessica, welche meinte, sie würde die Strafe von Lucas auf sich nehmen, würde im nächsten Jahr bis zu den Weihnachtsferien jede Woche nachsitzen müssen. Dann zog Loyd Ophelia mit sich.
Am Waldrand hielt er ihr sofort eine Standpauke darüber, dass sie sich nicht so Reizen lassen sollte, sondern darüberstehen müsse. Ophelia versuchte sich zu verteidigen, aber am Ende blieb ihr nichts anderes übrig, als sich zu beugen. Loyd gab ihr den Stab wieder und meinte er würde versuchen das ganze Problem, dass sie drohte von der Schule zu fliegen zu regeln. Daraufhin verschwand er.
Am nächsten Tag ging Ophelia wieder nicht zum Unterricht, sie sah sowieso keinen Sinn darin. Stattdessen erhielt sie einen Brief von Professor Mills, die Rektorin. Sofort war ihr klar, was diese wollte, doch als sie vor dem Büro stand, setzte sie eine Unschuldige Miene auf und trat ein. Professor Mills war sehr kalt, als sie Ophelia mitteilte, was diese ja schon wusste. Sie tat weiterhin so, als wüsste sie nicht, worum es geht, doch Professor Mills, machte ganz klar, dass sie Maya und ihren Zeugen glaubte. Sie legte Ophelia den Rauswurf vor und teilte ihr mit, dass der Fall an die Auroren weitergegeben wurde. Da klopfte Cosmea an die Tür, auf der Suche nach ihrer Schwester. Professor Mills klärte sie sofort auf und befahl Ophelia die Taschen zu packen und Cosmea, auf sie aufzupassen, bis die Auroren kamen. Sie nahm der geschockten Ophelia noch ihren Zauberstab ab und so gingen die Geschwister in den Slytherin Gemeinschaftsraum.
Obwohl Ophelia damit gerechnet hatte, bekam sie etwas Angst und war froh, dass ihre Schwester da war. Diese gab ihr ein Zettel und meinte, so würde Ophelia rauskommen. Sie meinte auch, dass sie sie begleiten wolle, doch Ophelia schüttelte den Kopf. Cosmea wäre hier sicherer. Dann lagen sich die beiden in den Armen und selbst Ophelia kamen ein paar Tränen. Schließlich packten sie Ophelias Tasche und Cosmea legte ihr noch ihre Kette um Ophelias Hals. Da sie recht kurz war, lag sie eng und störte sich nicht mit Caros Kette. Zu guter Letzt musste Ophelia Cosmea noch niederschlagen, da diese ihr ihren Zauberstab gab und es glaubhaft wirken musste. Die Geschwister umarmten sich noch einmal fest, dann machte sich Ophelia auf den Weg. Möglichst leise ging sie zur Peitschenden Weide, wo laut Cosmeas Zettel ein Geheimgang sein musste. Diesen Fand sie dann auch, ging hindurch und kam, sehr erleichtert, der Heulenden Hütte wieder raus.
Doch lange zum verschnaufen hatte Ophelia nicht, den jemand schien in der Hütte rumzuschleichen und kurz darauf stand sie einer Frau mit erhobenen Zauberstab gegenüber. Sie war zickig und wollte wissen, was Ophelia hier tat. Doch das ging sie nicht an. Dann entwaffnete sie Ophelia und war ihren Zauberstab die Kellertreppe hinunter. Ophelia wurde sauer, doch sie hatte keine andere Wahl und folge dem Stab, fest davon ausgehend, dass gleich die Tür hinter ihr zuging, doch nichts passierte. Als sie wieder nach oben kam, war die Frau verschwunden. Erschöpft lies sie sich auf die Couch fallen, doch nach einer Weile hörte sie, wie die Frau von oben wieder runterkam. Sie ließ nicht locker zu erfahren, warum Ophelia nicht in der Schule sei und diese meinte sie würde dort nicht mehr hingehen. Doch Shayla schien zu spüren, dass sie nirgendswo hinkonnte und bot Ophelia an, dass diese bei ihr schlafen könne. Nach kurzem Zögern nahm diese an, sie hatte nichts zu verlieren.
Kurz darauf kamen sie in dem großen Anwesen an, Shayla zeigte ihr ein kleines Zimmer wo sie ihre Sachen abstellte. Dann ging sie in die Küche wo Shayla ihr missgelaunt etwas zu essen gab. Anscheinend befanden sie sich im Haus von Alexander Grindlewald, Shayla war seine Freundin und angepisst, dass er gefangen war. Bevor Shayla Ophelia noch rausschmeißen konnte, verzog diese sich und ging schlafen.
Am nächsten Morgen wachte sie erholt auf, glücklich darüber, dass sie nicht mehr in dieser dämlichen Schule sein musste. Sie ging in die Küche, wo Shayla bereits frühstück bereitet hatte. Ophelia setzte sich und aß. Shayla schien etwas entspannter zu sein als am Vortag und erkundigte sich erneut, warum Ophelia hier, und nicht in der Schule war. Diese dachte nach, vermutlich würde darüber sowieso bald eine Nachricht kommen, also konnte sie es auch erzählen. Sie meinte, sie sei von der Schule geflogen, weil sie eine Mitschülerin gefoltert und an ihr die Unverzeihlichen angewendet hatte. Das schien Shayla zu gefallen. Sie unterhielten sich noch eine Weile, doch als es dann um Alexander ging wurde die Stimmung kälter, so dass Ophelia sich entschied spazieren zu gehen.
Sie spazierte über den Friedhof von Godric´s Hollow, hier rechnete sie nicht unbedingt damit, dass jemand sie fand. Sie sah einen jungen Mann, welcher Blumen auf ein Grab zauberte und sprach ihn darauf an, dass er nicht mal geschaut hätte wegen Muggeln. Die beiden kamen in eine Diskussion, wobei Ophelia wieder mal anfing zu flirten, das letzte Mal war schon wieder viel zu lange her. Doch die Art des Jungen regte sie schnell auf. Er war langweilig, überanalysierend und pingelig. Irgendwann hatte Ophelia darauf keine Lust mehr und ging.
Am Abend, sie wusste, dass Hogsmeadewochenende war, flog sie als Fledermaus in den Wald. Vielleicht konnte sie ja jemanden belauschen. Sie warte und irgendwann sah sie wirklich jemanden durch den Wald kommen. Es war Lucy. Sofort flog sie los, drehte ein paar Runden, um sicherzustellen, dass sonst niemand da war und lies sich auf Lucys Schulter nieder. Das Mädchen erkannte sie sofort und tadelte sie für ihr dummes Verhalten, welches zu ihrem Rauswurf geführt hatte. Ophelia landete vor ihr und verteidigte sich. Lucy wirkte verärgert, Jessica hatte ihr erzählt, dass Ophelia sie angegriffen hatte, aber anscheinend vergessen zu erwähnen, dass Ophelia nur ihr Eigentum, ihren Stab, wiederhaben wollte. Doch das war Lucy egal, sie wollte nicht, dass Ophelia ihren Freunden, oder sonst irgendwem wehtat. Diese spannte sich sofort an und erklärte, dass Lucy doch gesagt habe, sie akzeptiere sie, wie sie war. Sie diskutierten ein wenig, bis Lucy Ophelia wieder beruhigt hatte. Dann fragte sie sie, wie eigentlich die Trennung von Jackie war, weil Jessica anscheinend auch da Andeutungen gemacht hatte. So erzählte ihr Ophelia davon, wie zunächst Jackie Schlussgemacht hatte, aber irgendwie immer wieder zu ihr kam und sie wieder rumgekriegt hatte, obwohl sie eigentlich abgeschlossen hatte, wie Jackie sie letztendlich verraten hatte und dann Ophelia mit ihr endgültig Schlussgemacht hatte. Lucy hörte genau zu und nickte dann. Sie verstand, warum Ophelia sich verrate fühlte und dass es nicht richtig von Jackie gewesen war immer wieder zu kommen. Während des ganzen hatte Ophelia Lucy an sich gezogen. Sie witzelten noch ein bisschen rum, bis Lucy einmal stolz meinte, dass sie nicht mal rot geworden sei, als Ophelia sie berührt hatte. Das sah Ophelia direkt als Herausforderung und innerhalb von kürzester Zeit hatte sie es doch wieder geschafft. Sie küsste Lucy und nach anfänglicher Zurückhaltung ging das Mädchen sogar darauf ein. Normalerweise brach Lucy irgendwann sehr verlegen ab, aber diesmal schien sie es wirklich zu genießen und sich darauf einzulassen. So wurde Ophelia forscher und mutiger, wobei sie immer noch sanft und vorsichtig war, um Lucy nicht zu verschrecken. Zu ihrer Freude schien es Lucy zu gefallen, und sie lies mehr zu. Letztendlich lagen sie, Lucy ohne Kleidung und etwas geschafft aneinander gekuschelt. Ophelia zauberte eine Decke herbei, wickelte da Mädchen darin ein und hielt sie sanft fest, während sie einschlief. Es hatte ihr Spaß gemacht, Lucy diese Freude zu machen und so schlief auch sie zufrieden ein.
Am nächsten Morgen wachte sie früh auf, Lucy immer noch in ihrem Arm. Ophelia strich dieser noch einmal sanft über die Haare, ehe sie sich sanft von ihr löste und sich davon machte. Sie kehrte in das Manor von Grindelwald zu Shayla zurück, welche ihr immer noch gestattete bei ihr zu wohnen. Die nächste Zeit vermied sie es eher dieses Haus zu verlassen und beschäftigte sich mit Lernen, Dinge, von denen sie dachte, dass es wichtig war, oder sein würde. In ihr Elternhaus ging sie nicht zurück, obwohl ihr Vater dies sicher von ihr erwartete. Doch er würde sich sicher melden, wenn es wichtig war, und vor diesem Zeitpunkt sah Ophelia es nicht ein, sich das anzutun.
Nach einiger Zeit, in welcher sie höchstens im Garten, oder im nahgelegenen Wald war, ging Ophelia nach London. Es war dunkel und zudem hatte sie sich ihre Kapuze tief ins Gesicht gezogen, als sie durch die Straßen ging, schließlich wurde sie noch gesucht. Da entdeckte sie Tom, welcher sich gerade an einem Auto zu schaffen machte. Sie grinste, trat vor und erschreckte ihn sehr. Ophelia machte sich nicht wirklich sorgen, für sie war Tom keine Gefahr, so ihre Ansicht, obwohl der Junge meinte, er überlege die Auroren zu rufen. Doch Ophelia war sich sicher, dass sie vorher verschwinden würde. Nur hoffte sie, dass weder Jackie noch Lucy wirklich viel mit Tom redeten, er war ja eher ein beschützerischer Bruder. Als er meinte, dass sie den beiden dann, wenn die Auroren sie hätten, nicht mehr zu nahekommen könnte, wüsste sie nicht, was sie getan haben soll. Doch Tom meinte, er hatte eigentlich kein Interesse, sich in das ganze einzumischen, was Ophelia nur recht war. Er versuchte Ophelia zu reizen, bezeichnete sie als Schlampe, aber sie belächelte das ganze nur, genauso wie seine Aussage, dass er keine Angst vor ihr hätte. Sie meinte nur, dass schließlich sowohl er als auch seine Schwestern sie für gut genug befunden hätten. Als Tom das Auto kurzschloss, setzte sie sich kurzerhand auf den Beifahrer sitz und sah ihn an. Sie machte es sich bequem, und als er meinte, sie wolle sicher nicht mit ihm eine Spritztour machen, weil es ein Muggelauto war, meinte sie, da es gestohlen war, könnte sie das Muggel sicher übersehen. Tom fuhr sehr rasant an, was Ophelia, was sie niemals zugeben würde, sich an den Sessel klammern lies. Sie entspannte sich mit der Zeit ein wenig, so dass die beiden sich unterhalten konnten. Tom machte sowas anscheinend öfter, also Autos klauen, Straßenrennen fahren und solche Sachen. Ophelia war sehr spöttisch, für sie waren diese Muggelsachen nie wirklich ernst und wirkten eher wie ein Spiel für sie. Als er meinte, er wurde schon öfters verhaftet, da er schlecht Muggel verzaubern konnte lachte sie nur. Irgendwann wies sie ihn an anzuhalten, stieg aus, zwinkerte ihm nochmal zu und verschwand dann einfach, wieder zurück in das Grindlewald Manor.
Die meiste Zeit hielt sich Ophelia immer noch bedeckt. Mit Ausnahme von ein paar Ausflügen in den Wald von Godric´s Hollow blieb sie in dem Manor, in welchem sie sich gar nicht mal so unwohl fühlte. Bei einem dieser Ausflüge, lief ihr Jackie über den Weg. Sie war nicht wirklich scharf darauf ihrer Ex-Freundin zu begegnen, aber sie würde sich sicher nicht verstecken. Also trat sie Jackie in den Weg, welche wie nicht anders zu erwarten nicht gerade gut auf Ophelia zu sprechen war. Obwohl Ophelia ihr, laut ihren eigenen Worten, egal war, wollte sie sich nicht aus deren Angelegenheiten raushalten. Doch Ophelia meinte, dass Jackie sowieso keine Möglichkeit mehr hätte sich irgendwo einzumischen, schließlich hatte sie das Mädchen aus ihrem Leben gestrichen. Doch Jackie schien darauf bestehen zu wollen, dass sie immer noch mehr von Ophelia wusste als andere, beispielsweise, dass Ophelias Eltern keine Ahnung hatten, dass diese mit Frauen schlief. Als Jackie dann auch noch meinte, dass sie Beweise hätte, wurde Ophelia innerliche etwas unruhig. Ihre Eltern würden sie umbringen, wenn sie das erfahren würden. Doch Jackie war einfach nur sehr ruhig, selbstsicher, dass sie genug gegen Ophelia in der Hand hatte. Als sie dann aber auch noch meinte, sie würde Cosmea da mit reinziehen, weil diese Ophelia gedeckt hatte wurde Ophelia richtig wütend. Es war nicht Cosmeas Schuld, sie hatte einfach nur zu ihr gehalten. Jackies Ruhe machte Ophelia nur umso wütender, das Mädchen hatte kein Recht Ophelias Eltern von ihrer Sexualität zu erzählen. Auf einmal hielt sie ihren, bzw. Cosmeas Zauberstab in der Hand, sie hatte gar nicht bemerkt, wie sie danach gegriffen hatte. Doch selbst sie wusste, dass es sehr unklug wäre Jackie, oder irgendjemand anzugreifen. Also versuchte sie es, in dem sie erzählte, dass sie wusste, das Tom Autos stahl, oder das Lucy nicht so unschuldig war, wie Tom dachte. Doch Jackie antwortete nur, dass sie keine Geschwister habe. Ophelia atmete tief durch, sie wusste nicht, was sie tun sollte, Jackie bestand immer noch darauf, dass sie tun würde, was sie wollte. Als Ophelia meinte, dann müsse sie sie wohl töten blieb sie ruhig und meinte, dass würde Ophelia nicht tun. Doch diese war sich nicht sicher. Sie war sich nicht sicher, wie sie mit Jackie umgehen sollte, am liebsten wollte sie das Mädchen einfach nicht mehr sehen. Sie hatte sie so sehr verletzt und betrogen, dass würde sie niemals vergessen können, genauso wenig, wie das Gefühl, zu lieben und geliebt zu werden, welches sie vorher nie wirklich und so gekannt hatte. Die einzige Person, welcher sie bis zu diesem Zeitpunkt vertraut hatte, war ihre Schwester gewesen. Es war zum Verzweifeln, Jackie war ungesund, Gift, aber gleichzeitig verlockend. Doch sie würde wiederstehen, niemals wieder würde sie sich so verletzten lassen. Und sollte Jackie wirklich ihr Geheimnis verraten wollen, würde sie sie daran hindern. Es ging ihre Eltern nichts an. Warum wollte Jackie das tun? Ihre Wege hatten sich getrennt, so wie ihre Leben. Sie sollte sich einfach raushalten. Und das machte Ophelia sehr wütend, diese Überheblichkeit, diese Selbstsicherheit. Und gleichzeitig machte sie es an. Es war wirklich verflucht mit Jackie. Diese wollte sich nicht rumkommandieren lassen, nicht schweigen. Also blieb Ophelia nur noch eines übrig, außer das Mädchen zu töten, was in ihrer momentanen Situation nicht sehr schlau war. Hoffen, dass ihre Eltern Jackie niemals glauben würden. Und wenn sie so darüber nachdachte, warum sollten sie überhaupt? Beweise konnte man Fälschen. Und sie würden doch ihrer eigenen Tochter mehr glauben, als irgendeinem Mädchen, dass behauptete mit Ophelia geschlafen zu haben, diese war sicher nur neidisch, oder wollte ihr was auswischen. Darauf baute Ophelia dann einfach. Sie wollte eigentlich gehen, doch irgendwie stachelten sich die Mädchen doch weiter an. Als Ophelia meinte, dass Jackie sowieso nur log, so auch beispielsweise bei Jessica und deren ersten Mal, meinte Jackie, dass Ophelia ihr halt einfach nicht so wichtig war, und dies tat weh. So sehr Ophelia es auch hasste, es tat weh das zu hören, doch sie ließ sich nichts anmerken. Sie war Jackie los. Und das war gut so. Auch als Jackie sie als Mörderin bezeichnete, blitze das an ihr ab. Sie hatte nur einfach getan, zu was Jackie zu feige war, egal was diese über Nutzen sagte. Ophelia drehte sich irgendwann um und wollte gehen, als Jackie wieder mit ihren Eltern anfing, auf die Reaktion freute sie sich. Doch Ophelia atmete nur tief durch, sie würden Jackie nicht glauben, und wenn diese es nicht lassen konnte, sollte sie es doch versuchen. Auch die weitern Stachellein ignorierte sie, hatte sie doch besseres zu tun. Sie schaute sich noch einmal um, als sie Jackie lachen hörte, ein lachen, dass sie so nicht kannte, welches ihr aber, ärgerlicherweise, gefiel. Schnell wand sie sich ab, disapparierte zurück in das Manor, in dem sie bei Shayla wohnte und verzog sich, ohne gesehen zu werden in ihr Zimmer.
Gut gegessen, sowohl die Hauselfen als auch Shayla kochten gut, machte Ophelia sich auf den Weg nach Little Hangelton. Sie wollte sehen, ob es etwas in der Nähe ihres Heimes, Neues gab. Sie fing im Wald an, wo sie auf Pandora traf. Zunächst wusste sie nicht, wie das Mädchen auf sie reagierte, schließlich war es auch für sie etwas überraschend gewesen, dass Ophelia wirklich von der Schule geflogen war. Doch nach dem ersten Schrecken, fingen die beiden, wie gewöhnlich an zu flirten. Dabei zeigte Pandora auch, dass sie besorgt zu sein schien. Während ihrer Unterhaltung berührten sie sich wie nebenbei, Ophelia meinte auch, dass sie aufpassen würde, Pandora müsse sich keine Sorgen machen. Und Hogwarts hatte sie sowieso nur genervt und die Zukunft, die sie damit hätte haben können, nur gestört. Das war nichts gewesen, was sie gewollt habe. So standen die Beidem in dem Wald, als auf einmal Loyd, Ophelias Vater hinter sie trat, gerade, als Pandoras Hand sanft an Ophelias Wange ruhte. Beide wirbelten zu ihm herum, er wirkte sehr schlecht gelaunt und fuhr Ophelia gleich an, packte sie grob am Kinn und machte ihr klar, dass sie Schande über die Familie gebracht habe und sie dafür büßen würde. Sie hatte ihre Rechte verspielt. Doch was Ophelia noch mehr auffiel, war, dass Pandora und ihr Vater sich zu kennen schienen. Und da wusste sie nicht, wie sie damit umgehen sollte. Pandora versuchte sich zwischen Ophelia und Loyd zu stellen, doch dieser hob sie einfach hoch, es sah vertraut aus, was Ophelia noch mehr verwirrt. Doch als er sich wieder ihr zu wand, machte er klar, dass sie jede letzte Achtung bei ihm verloren hatte. Panik stieg in ihr hoch, als er meinte, sie stehe nun auf einer Stufe mit den Hauselfen. Das konnte nicht sein. Nein. Sie sah ihren Vater an, sie würde alles dafür tun, damit dies nicht geschah. Sie hatte wirklich Angst. Loyd erklärte Pandora, von der er sich eine Haarsträhne um den Finger gewickelt hatte, dass Ophelia seine Verantwortung war, bis diese verheiratet war. Und die Zeit bis dahin, würde seine Tochter auf den Knien den Boden putzen, wie es für ein Gesindel angemessen war. Sie wich zurück, er sollte sie lieber verstoßen als das, doch das konnte er nicht, sie war die letzte richtige Rosier. Er würde sie niemals gehen lassen, aber sie hatte die Familie und die Ehre beschmutzt, wusste er Bescheid? War Jackie bei ihnen gewesen und er hatte ihr geglaubt? Sie hoffte nicht. Doch er sagte nichts mehr dazu. Er hatte sie an den Haaren gepackt und schmiss Ophelia jetzt auf den Boden. Dort blieb sie liegen, es würde ihn noch mehr reizen, wenn sie aufstehen würde. Sie war Abschaum für ihn. Das machte er ihr ganz klar. Sie sollte, bis sie, falls dies jemals geschehen würde, seine Ansicht zurückerlangt hatte, oder verheiratet wurde, die Arbeiten eines Hauselfens erledigen. Ophelia starrte ihren Vater an. Das konnte er doch nicht tun. Nicht zu seiner eigenen Tochter. Doch er konnte. Und das sie widersprach gefiel ihm nicht. Pandora, die versuchte sich einzumischen schob er grob weg, als er dann den Zauberstab auf Ophelia richtet. Mit einem Mal schienen sich tausend eiskalte Scherben in ihr Gehirn zu bohren, welche ihr den Verstand zu rauben drohten. Sie schrie, sie sankt auf die Knie und bekam nichts mehr mit. Nur auf einmal ihren Vater vor sich. Sie war seine Tochter. Sein Eigentum. Und er würde sie überall finden, sie konnte sich nirgends verstecken. Nicht bei den Grindelwalds und nicht bei ihren kleinen Freundinnen. Der Ausdruck, den er in der Stimme hatte, lies ihr Blut in den Adern gefrieren Er wusste es. Er wusste alles. Mit den Worten, dass sie lieber früher als später nach Hause kommen sollte, nahm er den Zauber von Ophelia, wand sich der verdatterten Pandora zu und nahm diese die Erinnerungen. Aber nicht alle, nur die, in welchen er Ophelia verletzt hatte.
Und dann ging er
Er ging wirklich. Aber er war sich sicher, dass Ophelia nach Hause kommen würde. Das sie wusste, dass ihr Blut nur solange was wert war, wie ihr Vater noch Verwendung für sie hatte und selbst das letzte bisschen, was sie noch hatte, weg wäre, bliebe sie dem Heim für immer fern. Pandora blieb bei ihr, doch für die Verräterin hatte sie kein gutes Wort mehr übrig. Ein spöttisches „Kitty Kätzchen", so hatte Loyd sie genannt, bekam Pandora, als diese sich erklären wollte, dass sie es doch nicht gewusst habe, dass sie niemals über Ophelia gesprochen hatten. Ophelia lies sich auf die den Boden sinken, sie hatte im Moment keine Kraft mehr. Es war vermutlich inzwischen sowieso egal. Sie würde noch ein paar Sachen regeln, dann nach Hause gehen und anschließend vermutlich sowieso niemanden jemals wiedersehen. Pandora verstand das ganze nicht wirklich, sie meinte, es könne sich doch noch alles ändern, aber Ophelia lachte nur. Es würde sich nichts ändern, ihr war von Anfang an klar gewesen, wozu sie bestimmt war, aus diesem Grund war sie in Hogwarts auch so freizügig und hemmungslos gewesen.
Die beiden Mädchen saßen noch ein wenig im Gras, bis Ophelia Pandora irgendwann fragte, ob diese mit Loyd geschlafen habe. Unter lautem Husten und Prusten verneinte diese dies und Ophelia glaubte ihr. Sie erklärte der anderen noch, warum sie sich keinen eigenen Mann suchen könne, und dass sie einfach die Zeit, welche sie noch hatte, nutzen würde. Sie stellte nebenbei fest, dass Pandora Loyd nicht wirklich gut zu kennen schien, oder besser gesagt, dieser ihr sein liebes Gesicht zeigte, welches seine Töchter nur in der Öffentlichkeit zu sehen bekamen. Ophelia war sich nicht sicher, was Pandora anging. Zumindest hatte das Mädchen wirklich nichts über Ophelia erzählt, was diese erleichterte. Unabhängig davon, ob sie ihr vertraute oder nicht, schmiegten sich die Mädchen aneinander. Leise erzählte Ophelia, dass sie einfach nur hoffte, ihr Vater würde einen Mann finden, welchem es egal sei, was sie tat. Sie würde ihre Pflicht erfüllen und ihn Heiraten. Würde auch mit ihm Kinder kriegen, aber sie wusste, dass er ihr nicht geben konnte, was sie wollte. Ihr selbst wäre es egal, wenn ihr Mann sich mit anderen Vergnügen würde und so hoffte sie, würde es auch der, von ihrem Vater auserwählter sehen. Es ging um die Reinhaltung ihres Blutes. Und sie würde dafür sorgen, dass es niemand erfahren würde, was sie außerhalb des ehelichen Schlafzimmers trieb, nur wäre es einfacher, wenn der Ehemann dies verstünde. Er müsse nicht mal wissen, mit wem sie was tat, sondern nur zufrieden sein, dass er seine Freiheit hatte. Pandora meinte, sie wünsche ihr, dass sie so einen Mann finde und Ophelia glaubte ihr sogar. Die beiden Mädchen kuschelten sich aneinander, der Waldboden war gemütlich und Pandora müde. Ophelia küsste sie noch kurz, wer weiß, wie lange sie noch einfach jemanden küssen konnte und gab Pandora noch einen, als diese nach einem Gute-Nacht-Kuss fragte. Dann schmiegte sie ihren Kopf in Ophelias Halsbeuge und war kurz darauf eingeschlafen. Ophelia hielt sie weiter im Arm und starrte die Nacht lang hinaus in den leeren Wald, ihre Gedanken überall und nirgends.
Sie starrte immer noch in die Bäume, als die Sonnenstrahlen durch die Äste viele und Pandora sich langsam regte. Das Mädchen war immer noch an Ophelia gekuschelt und entschuldigte sich jetzt dafür, weil sie dachte, dass sie Ophelia damit die Bequemlichkeit genommen hatte. Doch das war dieser ziemlich egal. Sie würde zu ihrem Vater gehen, doch als sie dies Pandora mitteilte, wollte diese sie erneut umstimmen. Bat sie darum doch einfach wegzulaufen. Ophelia schüttelte den Kopf und erklärte Pandora, dass Loyd sie überall suchen würde. Als dann Pandora meinte, dann würde sie heute eben mit zu Ophelia kommen, schließlich hatte Loyd sie ausdrücklich eingeladen, doch Ophelia fuhr sie gleich an, dass Pandora sich von ihrem Haus und ihrem Vater fernhalten sollte. Sie würde nicht helfen. Es wäre dumm und naiv von ihr, freiwillig zu Loyd zu gehen. Als Pandora nicht antwortete sah Ophelia das Thema als abgehakt an. Sie würde heut Abend nach Hause gehen und da sie nicht wusste, wann sie das nächste Mal dazu kam irgendwen zu küssen, küsste sie Pandora. Die beiden küssten sich noch eine Weile, ehe Ophelia losmusste, noch ein paar Sachen erledigen.
Als sie am Abend das elterliche Manor betrat, nicht gerade so gekleidet, wie ihr Vater es wünschte war sie nicht ganz sicher, was sie erwarten würde. Ihr Vater saß im Salon in seinem Sessel, einen Whiskey in der Hand. Sofort als er sie sah, regte er sich über ihr Erscheinungsbild auf, es war ihrer nicht angemessen, war ihr Aussehen seiner Meinung nach das einzige, mit dem sie etwas erreichen könne, da ihre Zauberkraft seiner Ansicht nach eher mickrig sei. Ophelia versuchte sich ihre Wut nicht anmerken zu lassen und setzte sich, als ihr Vater ihr dies bedeutete. Sie unterhielten sich, oder eher gesagt, Loyd erklärte ihr Mal wieder, wie enttäuscht er von ihr und allem was sie tat sei. Da klopfte es, und wie am Tag zuvor gedroht, forderte Loyd Ophelia auf die Tür zu öffnen, wie es die Aufgabe der Hauselfen war. Sie starrte ihn zu nächst an, setzte zum Widersprechen an, aber der Ton in seiner Stimme lies sie sich umentscheiden. Vor der offenen Tür stand Pandora, Ophelia versuchte sie sofort wieder wegzuschicken, doch Loyd hatte das bemerkt und forderte Ophelia barsch auf den Gast rein zu bitten, und als er Pandora erkannte, ihr ebenfalls einen Drink zu bringen. Dabei zog er Pandora auf seinen Schoß, was Ophelia mit einem wütenden Ausdruck und einem schnellen Umdrehen und zur Bar gehen quittierte. Er wollte sie aus der Deckung locken. Er strich Pandora über den Hals und hielt sie fest, obwohl sie aufstehen wollte. Doch Ophelia konnte nichts dagegen tun, also setzte sie sich wieder. Und wieder fing ihr Vater damit an, wie unfähig sie sei, alles was sie dagegen sagte wurde wieder nur gegen sie verwendet, er drohte ihr ihre Freunde zu verletzten, oder wie sie es vorhin gesagt hatte, sie hatte auch ein Leben außerhalb dieser Familie und diesem Leben wollte Loyd einen Besuch abstatten. Sie versuchte verzweifelt ihm klar zu machen, dass diese Familie ihr alles bedeutet, das wichtigste für sie war, sie alles dafür tun würde und als Loyd sie fragte, ob sie auch dafür sterben würde bejahte sie dies ohne zu zögern. Zumindest dies schien Loyd als positiv zu erkennen, doch gleich darauf reizte er Ophelia wieder, sie würde nur Fehler machen und als sie meinte, dass sie diese Fehler nicht begangen hätte, wenn er sich etwas mehr darum gekümmert hätte, dass ihre Welt, die Reinblutwelt nicht auseinander brach und nicht nur herumsitzen würde, sondern sie mehr anleiten, wurde er noch wütender, stieß sie auf den Boden, schrie sie an und verkündete, dass sie von nun an in der Küche bei den Hauselfen schlafen wo sie hingehöre und wenn sie nicht aufpassen würde, würde er einen Mann für sie finden, der viel schlimmer war als er, wobei sie nicht glaubte, dass dies möglich war. Zu ihrem größten Schrecken viel sein Blick dann auf ihre Kette, die sie von Caro hatte, welche in der Gegenwart ihres Vaters immer sehr warm war und sie ihr einfach vom Hals riss. Sie konnte nicht anders als ihn erschrocken anzuschreien, was ihm natürlich sofort klarmachte, dass diese sehr wichtig für sie war. Sofort machte er sich darüber lustig und meinte, sie würde die Kette vielleicht wiederbekommen, wenn sie es schaffen würde irgendwie etwas gegen ihre Fahndung zu unternehmen und zurück nach Hogwarts zu kommen. Ophelia glaubte nicht, dass sie das könnte, aber sie würde zumindest das erste versuchen, schließlich schuldete der Minister ihr noch einen Gefallen. Loyd behielt die Kette bei sich und als sie wieder etwas sagen wollte, drohte er ihr, den Zauber von gestern zu widerholen, nur schlimmer, dann gab er ihr eine Ohrfeige, dass sie taumelnd gegen den Tisch stieg und hinfiel. Anschließend gab Loyd Pandora einen unsanften Kuss auf die Lippen, lud sie ein, doch in Ophelias Zimmer zu schlafen, da diese es sowieso nicht bräuchte und verschwand. Ophelia starrte ihm wütend hinterher und als Pandora ihr helfen wollte stieß sie auch diese weg. Sie hatte kein bisschen geholfen und zudem nicht auf Ophelia gehört, welche ihre gesagt hatte, sie solle sich fernhalten. Als Ophelia aufstehen wollte, knickte sie weg und so blieb ihr nicht viel anderes übrig, als Pandora ihr Knie behandeln zu lassen. Das Mädchen entschuldigte sich, sie habe sich nur Sorgen um Ophelia gemacht, aber diese war einfach nur wütend. Sie fauchte Pandora an, dass sie sich ja, nachdem sie schon Ophelias Zimmer hatte, auch noch den Platz von Ophelias Mutter im Bett ihrer Eltern holen könne. Sie wollte Pandora einfach nicht mehr sehen, sie hatte ihr gesagt, dass es unklug wäre zu kommen, und so wäre es unklug zu bleiben. Diesmal sah das Pandora sogar ein, wobei sie es grausam zu finden schien, wie Loyd mit Ophelia umging. Doch zu Ophelias Erleichterung ging Pandora dann, während sie in der Eingangshalle stand und die Treppe nach unten zur Küche anstarrte. Sie wagte es nicht in ihr Zimmer zu gehen. Die einzige Möglichkeit, die sie hatte war, gar nicht zu schlafen, aber schon bei dem Gedanken vielen ihr die Lider zu, sie hatte bereits die vergangene Nacht nicht geschlafen, noch eine würde sie nicht aufhalten. Ophelia überlegte, ob sie im Wohnzimmer auf der Couch schlafen könnte, aber auch das würde ihr Vater bemerken. So sackte sie auf dem Steinboden zusammen und weinte. Es war eine unglaubliche Demütigung, welche ihr Vater ihr damit antat. Doch sie konnte nichts dagegen machen. Es würde nicht besser werden, wenn sie nicht tat was er wollte und so schlich sie wirklich die Stufen in die Küche hinab, wo sie die Hauselfen mit bösen Blicken in eine Ecke trieb, damit sie wenigstens nicht in deren Nähe sein musste. Dann legte sie sich auf den kalten, harten Boden und obwohl es so unbequem war, schlief sie kurzerhand ein, ihr Körper konnte einfach nicht mehr.
Und so hielt sich Ophelia tatsächlich an die Anweisung ihres Vaters. Sie wagte es nicht in ihr Zimmer zu gehen, abgesehen davon, wenn sie sich etwas Ordentliches zum Anziehen holte, oder sich schminkte und die Haare machte. Auf ihr Äußeres achtete sie sehr genau, wie es ihr Vater wünschte, die Zeit verbrachte sie mit üben und lernen. Ab und zu ging sie auch nach draußen, spazieren oder etwas unternehmen, schließlich hatte ihr Vater dies nicht verboten.
So ging sie an einem Tag den Hügel in der Nähe des Dorfes entlang und traf dort unverhofft auf Nathaniel. Sie wusste nicht, wie sie seine Anwesenheit einschätzen sollte, aber er war gereizt. Als er sie dann nach der fehlenden Kette fragte, wurde ihre Laune mieser, aber aus irgendeinem Grund, gestand sie ihm, dass ihr Vater sie gestohlen hatte und auch, dass dieser sie nicht wirklich gut behandelte. Sie wollte, dass Nathaniel mit seinem Selbstmitleid aufhörte. Er müsse nur akzeptieren, wer er war und dann könne er alles erreichen. Doch im Moment wollte er sterben. Oder töten. Er richtete eine Pistole auf Ophelia, doch dieser war es auf einmal auch egal. Dann sollte er sie doch einfach erschießen, dann wäre sie die Demütigungen ihres Vaters los. Dann könne sie nichts mehr falsch machen. Nathaniel schien verwirrt über diese Haltung von ihr zu sein, war sie normal niemand der aufgab. Doch als Ophelia ihn schließlich reizte schoss Nathaniel ihr in die Schulter. Kurz darauf jedoch hielt Ophelia die Waffe in der Hand, während Nathaniel sie aufforderte ihn zu töten. Nun fing es ihr an wieder Spaß zu machen. Sie schoss Nathaniel ebenfalls in die Schulter und machte ihm klar, sie würde ihn niemals einfach so erschießen. Sie würde ihn zerfetzen. Da schlug er ihr die Waffe aus der Hand und ging mit einem Dolch auf sie los. Doch Ophelia war schnell und schließlich lagen sie auf dem Boden, Nathaniel auf ihr und die Messer an den Kehlen des anderen. Wie oft hatten sie sich schon in dieser Situation befunden. Sie sahen sich starr in die Augen, da bemerkte Ophelia das Blut an dem Dolch und Nathaniels Blick. Sofort war ihr klar, dass er es gewesen war, welcher die Novaks, Gabriels Eltern, ermordet hatte, und grinste ihn wissend an. Er schien selbst erschrocken darüber und so nutze sie das ganze und redete auf ihn ein. Machte ihm Mut, dass er das richtige getan hatte. Dass er es zu etwas bringen würde, akzeptierte er sich nur selbst. Und sie schien zu ihm durchzudringen. Schließlich schliefen sie mal wieder miteinander, Ophelia wusste, dass sie damit ihn noch weiter bekräftigen konnte. Anschließend, schliefen sie, Ophelia in Nathaniels Armen, ein.
Am nächsten Morgen wachte Ophelia allein auf. Sie heilte schnell ihre Schulter und hoffte, dass ihr Vater nicht zu wütend war, weil sie nicht zu Hause gewesen war. Auf dem Rückweg sah sie jemandem im Feld hüpfen und schnell hatte sie die Person als Clara identifiziert. Sofort schoss Wut durch Ophelia hindurch, als sie auf das lachende Mädchen zu ging. Als diese sie bemerkte, bekam sie sofort Angst, denn Ophelia war wirklich wütend. Clara hatte alles. Und sie warf es weg. Meinte sie wolle es gar nicht. Sie hatte einen Onkel, der alles dafür tat, um sie auch nur ein kleines bisschen zu dem zu machen, was Ophelia war. Während diese für ihren Vater immer nur versagte. Und aus diesem Grund war Clara eine noch viel größere Schande, als sie es sonst wäre. Sofort ging Ophelia auf sie los und Clara hatte nicht wirklich Chancen sich zu verteidigen. Doch dann warf sie Ophelia eine Hand voll Sand und Steine in die Augen und als diese ihre Augen wieder öffnen konnte, war das Mädchen verschwunden. In Animagusgestalt fing sie an zu suchen und bald entdeckte sie eine winzige Katze, welche kurz darauf wieder verschwunden war, aber gleich danach Clara wieder zu sehen war. Ophelia verstand sofort, was das bedeutete, sie machte sich ihren Spaß, indem sie auf Clara niederstieß und ihr mit den Krallen, das Gesicht, die Arme und alles was sie Erwischte zerkratze. Doch dann traf Ophelia ein heftiger Schlag, ihr Flügel brach und sie ging zu Boden, wo sie sich zurückverwandelte. Eine verdatterte Clara stand da und begriff nicht wirklich, was das alles zu bedeuten hatte.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 28.04.2019 01:00.

Ophelia

28, Weiblich

Reinblut. Animagus. ehemalig Slytherin. Todesser. Vergeben.

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Re: Ophelia Lilith Rosier

von Ophelia am 28.04.2019 01:02

Doch irgendwann hatte auch sie es verstanden, doch es nütze ihr nicht viel. Ophelia war zwar, ebenso wie Clara, unregistriert, aber sie hatte schon schlimmeres getan. Clara jedoch würde dafür bestraft werden und damit setze sie das Mädchen unter Druck. Wenn sie nur ein Wort sagen würde, was Ophelia tat, was sie Clara antat, dann würde das Ministerium von ihrer Fähigkeit erfahren. Und Ophelia hatte sich abgesichert, falls man ihr nicht glauben würde. Mit dieser Drohung ließ sie Clara liegen.

So schlich sie sich nach Hause, zu ihrem Glück waren weder ihr Vater noch ihre Mutter anwesend, so ging sie ins Bad, säuberte sich und zog sich frische Sachen an. Dann ging sie wieder ihren täglichen Aufgaben und Beschäftigungen nach. Nachts schlief sie in der Küche.
An einem Tag ging sie im Wald spazieren, wo sie auf Jackie traf. Sie wollte das Mädchen nicht sehen. Sie wollte nicht, dass sie sah, wie schlecht es Ophelia sichtlich ging, doch auch Jackie sah fertig aus. Natürlich wollte Ophelia wissen, was los war und nach einigem angezicke meinte Jackie, dass sie kein Zuhause mehr hatte, keine Familie. Da wurde Ophelia wütend. Jackie hatte ihre Geschwister und ihre Mutter, Leute, denen sie wichtig war und sie schmiss das ganze einfach weg, dass verstand Ophelia gar nicht. Was Ophelia allerdings Erleichterte war, dass Jackie nicht bei ihrem Vater gewesen war. Und es auch nicht vorhatte. Die beiden stritten noch ein wenig, ehe sie sich davon machten, allerdings waren beide zwischenzeitig besorgt um die andere gewesen, was Ophelia sich aber nicht eingestehen wollte. Jackie hatte sie bei ihrer Trennung aus ihrem Leben gestrichen.
Bis zum nächsten Tag funktionierte das auch wieder gut. Ophelia versuchte nicht an Jackie zu denken, sie saß gerade in der heulenden Hütte, als das Mädchen auf einmal vor ihr auftauchte, dabei war doch schon wieder die Schule losgegangen. Als Ophelia Jackie fragte, was sie hier tat, warum sie so fertig aussah, gestand diese, dass sie wieder Drogen nahm, um alles, was gerade bei ihr schieflief, und das schien alles zu sein, zu verdrängen. Zudem war sie voller blauer Flecken. Als Ophelia sie fragte, was geschehen war, wollte sie nicht antworten, Ophelia würde sie sowieso nur hassen. Doch diese hatte sie schließlich mal so an sie rangelassen, dass sie ihr wehtun konnte, also war sie ihr zumindest nicht egal. Zudem wurde sie langsam wütend. Jackie solle ihr Antworten. Sie schrie das Mädchen an, ob diese eigentlich wisse, was sie Ophelia angetan habe mit ihrem Verrat. Was sie bei ihr im Leben ausgelöst hatte. Jackie murmelte nur, dass Ophelia so zumindest am Leben war. Da schrie diese sie weiter an, bis Jackie alles zugegeben hatte und leise meinte, sie wolle sterben. Sie habe sich selbst verloren, nachdem sie Ophelia verloren hatte. Ophelia war fertig. Jackie gab einfach auf, so funktionierte das ganze nicht. Sie wollte auch aufgeben, und bei ihr war Jackie an der Situation schuld, doch sie tat es nicht. Als Jackie meinte, sie wäre immer für Ophelia da, lachte diese und fauchte sie erneut an, dass sie für alles, was gerade in ihrem Leben falsch lief schuld war. Sie allein. Ophelia war sauer nun auch auf sich, dass sie kurz schwäche gezeigt hatte. Jackie tat ihr leid, und das machte sie noch wütender. Diese meinte, dass Ophelia ihre Stärke gewesen war, ihr Halt. Doch jetzt wollte sie nur wieder ihre Drogen nehmen. Sie nahm Ophelia in den Arm und dieser fehlte die Kraft sich zu wehren, doch als Jackie meinte, sie würde ihr gerne was abnehmen wollen, ihr helfen, wurde sie wieder wütend. Das Mädchen wusste nicht, was sie durchmachte. Sie fauchte Jackie an, dass sie im Keller schlafen musste, keine Meinung und keine menschenwürdige Behandlung hätte. Sie schob Jackie grob weg und rannte fauchend, dass ihr Vater einen Mann für sie suchte die Treppe runter. Ophelia bereute es schon, dass sie überhaupt mit Jackie geredet hatte. Diese folgte ihr und Ophelia schrie sie an, was sie noch wollte. Jackie wollte ihr helfen, doch das konnte sie nicht. Ophelia erklärte, dass ihr Vater sie umbringen würde, wenn er von ihr und Jackie erfahren würde, und dass er bereits etwas ahnte. Es war sowieso egal. Ihr Leben war vorbei. Jackie sah sie an und fragte, wo die Ophelia war, die trotzdem das tat was sie wollte. Ophelia lachte auf, die Ophelia war verschwunden, als Jackie sie zum zweiten Mal verraten hatte, als sie ihrem Vater ausgeliefert wurde und jetzt nur noch hoffen konnte. Doch warum erzählte sie das Jackie überhaupt, diese meinte, weil sie wusste, dass sie Jackie nicht egal war. Aber Jackie sollte Ophelia egal sein, doch leider war sie es nicht. In diesem Moment küsste Jackie Ophelia einfach. Und diese lies es geschehen. Sie überlies Jackie ganz die Führung und genoss es, einfach alles abzugeben. Wie Jackie mit ihr sprach, wie es sonst keiner wagte, ihr sagte, was sie tun sollte und keine Widerworte zuließ, sorgte bei Ophelia für ein Kribbeln, welches durch ihren ganzen Körper fuhr und ihr Gehirn nur noch willig die Befehle befolgte. So schliefen die beiden miteinander, obwohl Ophelia sich eigentlich geschworen hatte, dies nie wieder zuzulassen. Danach sank sie erschöpft in Jackies Armen auf dem Sofa zusammen und war schnell eingeschlafen.
Als sie am nächsten Morgen aufwachte, war Jackie bereits verschwunden, und nur ihre Jackie lag über Ophelia. Müde suchte sie sich ihre Klamotten zusammen, richtete sich, so dass sie wieder ordentlich aussah und ging nach Hause.
Dort stieß sie auf Cosmea, die bemerkte, dass Ophelia etwas bedrückte und diese zudem Jackies Jacke trug und zog sie in ihr Zimmer. Dort fand Cosmea schnell heraus, dass Ophelia Jackie getroffen und mit ihr geschlafen hatte, diese beteuerte aber, dass es keine Absicht gewesen war. Anschließend ging es um ihren Vater, Ophelia erzählte Cosmea, was passiert war, und dass dieser bereits vermutete, dass sie auf Frauen stand, was wirklich eine Katastrophe war. Doch dann erzählte Cosmea, dass Loyd ihr letztens klar gemacht habe, dass sie, im Gegensatz zu Ophelia nicht seine leibliche Tochter war und er sie deshalb auch ohne mit der Wimper zu zucken töten würde. Ophelia schüttelte sofort den Kopf, dass würde sie niemals zu lassen. Loyd würde Cosmea nichts tun. Die beiden unterhielten sich noch und gingen dann wieder ihren Aufgaben nach.
Am selben Abend ging Ophelia noch einmal in der Siedlung spazieren und stieß dort auf Pandora, welche sie zunächst anfuhr, dass sie sich doch von ihrem Haus und ihrem Vater fernhalten sollte. Pandora lies sich nicht einschüchtern, sie wohnte schließlich auch hier. Doch Ophelia blieb eindringlich, Pandora hatte keine Ahnung, wer und wie Loyd wirklich war. Das Mädchen versprach schließlich auch, sich von dem Mann fern zu halten, aber Ophelia glaubte ihr nicht wirklich, sie würde es versuchen, aber vermutlich nicht schaffen. Zudem war Ophelia immer noch sauer, dass Pandora das letzte Mal einfach zu ihr gekommen war, das Mädchen verteidigte sich, in dem sie meinte, sie hatte nur helfen wollen. Doch das konnte sie nun mal nicht. Doch irgendwann kam Ophelia eine Idee. Sie wurde somit wieder ruhiger und die beiden fingen wieder an zu flirten. Wenn Pandora sich nicht von Loyd fernhalten würde, dann würde sie eben ihren Vorteil daraus ziehen. Sie hatte Pandora schnell an der Angel, als sie meinte, dass Mädchen könne ihr doch helfen. Pandora solle, wenn sie bei Loyd wäre, was sie garantiert mal wieder wäre, herausfinden, wie Ophelia wieder in dessen ansehen steigern kann, ohne zurück nach Hogwarts zu kommen. Pandora war kurz verwirrt, willigte dann aber darauf ein. Schließlich küsste Ophelia und diese ging direkt darauf ein. Sie drückte das Mädchen an eine Hauswand und sie machten noch ein wenig rum, bis Ophelia schließlich wieder losmusste. Sie lächelte Pandora noch einmal zu, sich sicher, dass das Mädchen alles tun würde, um ihr vielleicht helfen zu können und verwand.
Als sie nach Hause kam, erschrak Ophelia. Vor ihrer Tür lag Cosmea, blutig und völlig fertig. Sofort half sie ihrer Schwester auf und brachte sie in ihr Zimmer, wo sie sich die ganze Nacht um sie kümmerte.
Ein paar Tage später reiste Ophelia nach Hogsmeade, sie wollte etwas besorgen und ging anschließend noch in das drei Besen, wo sie zu ihrem Schrecken ihren Vater sitzen saß, welcher sie sofort zu sich winkte. Mit hoch erhobenem Kopf ging sie zu ihm und setzte sich. Natürlich wusste er bereits, dass sie zwei Nächste nicht nach Hause gekommen war und forderte zu erfahren wieso. Schnell erzählte sie ihm, dass es einfach spät geworden war und sie ihre Mutter nicht hatte stören wollen, aber ihre Nacht gewiss nicht besonders bequem gewesen war, er sich also keine Sorgen machen müsste. Er meinte, sie solle gefälligst, wenn sie schon log, gut lügen und er hatte ihr doch gesagt, was geschehe, wenn sie zu ihren kleinen Freunden lief. Schnell werte sie auch das wieder ab und Loyd nickte irgendwann. Schließlich erzählte er, dass Jessica aufmüpfig geworden war und ihm erzählt hatte, dass sie Ophelia ihren Zauberstab abgenommen hatte. Schnell korrigierte Ophelia dies, Jessica hatte ihr niemals den Stab abgenommen, ihn nur durch Zufall erhalten. Dafür hatte das Mädchen jetzt nachsitzen und Loyd ihren Stab, welchen er Ophelia präsentierte. Schließlich wollte er noch wissen, was sie nun plante, da sie ja nun keine Schule mehr hatte. Sie meinte schnell, dass sie versuchen wolle seinen Anforderungen zu entsprechen und sich weiter in den dunklen Künsten zu bilden. Damit schien er zufrieden, packte den Stab wieder ein und lies Ophelia einfach sitzen. Diese atmete tief durch und kippte sich einen Shot rein, dann ging auch sie.
Die nächste Zeit verbrachte sie weiter damit, bemüht die perfekte Tochter zu sein, und gleichzeitig weiter zu lernen und zu üben, um auch den Sohn zu ersetzten, denn Loyd viel lieber gehabt hätte.
Doch an einem Tag gönnte sie sich eine Pause, es war mal wieder einen Tag richtig warm und so ging sie an den See, zog sich aus und legte sich nur in Unterwäsche auf den Steg und genoss die warme Sonne auf ihrer Haut. Ophelia schaut auf, als sie jemand kommen spürte, doch es war nur Pandora, welche sich neben sie niederlies und sie neckte. Ophelia fragte sie, ob sie ins Wasser fliegen wollte, und Pandora meinte, wenn Ophelia mitkam, dabei bemerkte Ophelia ihren Blick auf ihrem Körper und grinste. Dann standen beide auf, Pandora zog sich bis auf die Unterwäsche aus. Dann beugte sie sich vor, küsste Ophelia sanft und flüsterte ihr dann ins Ohr, dass sie sie fangen sollte. Dann lief sie auch schon los ins Wasser, Ophelia hinterher. Sie fühlte sich zum ersten Mal seit Ewigkeiten, seit dem Ende des Treffens mit Jackie, wieder richtig gut. Sie tauchten zusammen, Ophelia hielt sich an Pandora fest, dann schwammen sie noch ein wenig. Bald darauf musste sich Pandora aber wieder los und verabschiedete sich mit einem kurzen Kuss von Ophelia. Diese sah dem Mädchen noch beim anziehen zu und ihr dann hinterher. Dann legte sie sich wieder auf den Steg.
Es fing langsam an zu dämmern, als wieder jemand kam. Ophelia drehte sich um, machte den Zauberstab an und entdeckte Clara, die direkt vor ihr stand. Sofort fuhr Ophelia das Mädchen an und dieses bat dann darum, dass sie doch einfach mal über was anderes als ihre Verweichlichkeit oder so reden können. Ophelia wusste nicht genau wieso, aber sie lies sich einfach auf den Steg sinken und wartete darauf, dass Clara mit etwas anfing. Als diese fragte, was Ophelia für ihre Zukunft geplant hatte lachte diese spöttisch und antwortete auf Claras veränderte Frage, was Ophelias Eltern für sie geplant hatten, dass ihr Vater einen Ehemann für sie suche. Dann unterhielten sie sich tatsächlich ein wenig, Ophelia wollte wissen, was Clara sich so dachte, es schadete nie einen Feind genau zu kennen, sagte ihr Vater immer und so schluckte sie ihre Wut hinunter und hörte dem Mädchen zu, als es erzählte, dass es Fluchbrecherin werden wolle. Sie wolle niemanden heiraten, denn ihr Onkel aussuchte und anscheinend würde ihr Onkel dies auch nicht fordern. Ophelia legte sich hin und sah die Sterne an. Irgendwann, sie unterhielt sich neben bei weiter mit Clara, stand sie auf, es war schon spät geworden, verabschiedete sich wirklich von Clara ohne dass diese eine Schramme hatte und ging nach Hause, wo sie sich in die kühle Küche zurückzog und unruhig einschlief.
Um das Gefühl, der Freiheit und Selbstbestimmung nicht ganz zu verlieren war Ophelia tagsüber meistens unterwegs. So hatte es sie an diesem Tag wieder in die heulende Hütte gezogen, dabei trug sie Jackies Jacke. Genau dieser Stand sie nur wenige Minuten gegenüber und wurde wieder nicht schlau aus ihr. Das Mädchen wollte die Jacke nicht zurück, schien aber sonst nicht an einem Gespräch interessiert zu sein. Dies machte Ophelia schon wieder wütend und frustrierte sie, vor allem als Jackie wieder meinte, sie könne ihre Finger nicht von ihr lassen. Erneut versuchte Ophelia eine Antwort zu bekommen, warum Jackie sie hintergangen habe, diese antwortete nur knapp, dass sie nicht gewollt habe, dass Ophelia zur Mörderin wird. Zumindest nicht ohne sie. Das machte Ophelia gleich wieder wütend. Jackie hatte doch ihr Versprechen gebrochen und hatte ohne sie etwas gegen Abbey unternommen. Doch sie meinte nur, es sei nicht anders gegangen und ging. Ophelia blieb sehr wütend zurück. Wieso redete sie mit ihr überhaupt noch, es hatte ja sowieso keinen Sinn.
Die schlechte Laune hielt sich bis zum nächsten Tag, so beschloss Ophelia erneut ein wenig spazieren zu gehen. Am Ende fand sie sich auf dem Hügel in Little Hangleton wieder, auf dem Clara mit einer Decke und Keksen lag. Sie schien sich über Ophelias Anwesenheit nicht sonderlich zu freuen, bot ihr aber dennoch an sich zu setzten schließlich hatte ihr Ophelia bei ihrem letzten Treffen nichts getan. Sogleich ging das gleiche Thema wie immer los, Claras Undankbarkeit gegenüber ihrem Onkel und ihrer Stellung. Die beiden diskutierten mal wieder darüber, wobei es Ophelia wütend machte, wie uneinsichtig Clara war. Schließlich, um die Situation etwas zu beruhigen bot Clara Ophelia einen Keks an, welche sie selbst gebacken hatte. Doch bereits nach dem ersten Bissen bemerkte Ophelia, dass etwas nicht stimmte. Ihre Kehle schwoll zu und sie begann sofort nach Luft zu schnappen. Clara sah sie besorgt an und wütend zischend fragte Ophelia was in dem Zeug gewesen sein. Wie sie sich gedacht hatte, enthielten die Kekse des dummen Mädchens Erdnuss. Sie funkelte Clara an, sie solle endlich was tun, doch anscheinend war sie nicht fähig dazu, sie probierte verschiedene Sachen und brauchte ewig. Als endlich wieder die klare Luft durch Ophelias Lungen floss genoss sie dies einen Moment, bis sie dann wütend Clara und ihre Unfähigkeit ankeifte. Zudem war sie dem Mädchen vor, dass absichtlich getan zu haben, was diese natürlich abstritt. Ophelia blieb dabei und wütend, zudem hatte Clara sie bei den Versuchen ihr zu helfen blaugefärbt. Das Mädchen brachte wirklich gar nichts hin. Doch trotzdem erinnerte sich Ophelia an die Worte ihres Vaters und machte sich einfach davon.
Nach einer erneuten Nacht auf dem kalten Küchenboden und immer noch leichten Halsschmerzen machte sich Ophelia wieder auf den Weg einfach weg. Erneut landete sie auf dem Hügel doch diesmal allein. Sie setzte sich und starrte vor sich hin. Doch schon bald wurde ihre Ruhe durch Shayla gestört. Sie hatte nicht wirklich Lust mit der Frau zu reden und war recht bissig, was Shayla nur erwiderte. Als diese sie aber nicht in Ruhe lies stand sie auf und machte sich wieder davon.
Am nächsten Tag versuchte Ophelia erneut ihr Glück auf dem Hügel und zunächst schien sie dies auch zu haben, bis Clara auftauchte. Erneut fingen die beiden einen Streit an, wobei Ophelia diesmal schnell sauer wurde und warf Clara vor, dass sie sie erneut vergiften wollte. Sie reizte weiter, bis sie auf Clara als Katze kam und diese, doch sicher ein ausgezeichnetes Haustier wäre. Da würde sie wenigstens etwas nützlich sein. Clara stritt das sofort ab und wollte ihr das Ausreden, doch Ophelia bedrängte sie weiter, wollte sie dazu bringen sich zu verwandeln, was ihr sogar glückte. Das Mädchen wurde winzig klein und schon lief sie davon. Lachend verwandelte sich auch Ophelia und verfolgte sie, bis Clara sich in ein winziges Baumloch verzog, aus dem sie nicht mehr hinauskam. Wieder als Mensch setzte sich Ophelia davor und wartete. Dabei erzählt sie Clara, was für ein gutes Kätzchen sie doch wäre. Als sie glaubte Clara würde sich in Sicherheit wiegen griff sie hinein und zog das kleine kratzende und strampelnde Ding raus. Sie packte fest zu und zischte, dass Clara lieber aufhören sollte sich zu wehren, sonst würde sie sie einfach zerquetschen. Da beendete Clara ihre Gegenwehr und die beiden gingen zum Hügel zurück, wo sie sich setzten. Clara war gerade mal so groß wie Ophelias Hand, was dieser gefiel. Sie ließ das Kätzchen auf ihren Händen rumklettern und schließlich versuchte Clara einen Sonnenfleck zu fangen. Ganz stolz sah sie Ophelia an, als ihr dieses schließlich gelang. Da musste selbst Ophelia schmunzeln, das kleine Fellknäul gefiel ihr, aber als Clara anfing zu miauen und vermutlich runter wollte, um sich zurück zu verwandeln schüttelte sie den Kopf, stand auf und nahm das Mädchen mit zu sich nach Hause.
Dort angekommen nahm sie Clara mit in ihr Zimmer und setzt sie ab. Machte ihr aber klar, dass sie gar nicht erst weglaufen brauchte, trotzdem versuchte das Mädchen dies. Sie bemühte sich an die Fledermausluke zu kommen, was sie aber nicht schaffte. Ophelia wurde wütend, als sie eine ihrer Fledermäuse erwischte und schleuderte das Mädchen gegen die Wand. Da sah diese das Loch in der Wand und lief darauf zu. Doch das war so geplant gewesen, die Fledermäuse schnitten ihr den Weg ab und Ophelia packte sie erneut. Dann legte sie ihr ein Halsband an, welches sie in ihrer Animagusgestalt gefangen hielt. Zufrieden lächelnd sah Ophelia zu, wie Clara dies bemerkte und anfing Panik zu kriegen. Ophelia erklärte Clara würde erst einmal hierbleiben. Nachdem diese zu ende getobt hatte nahm Ophelia sie und ging mit ihr nach unten. Um ihr eine Flucht gleich auszureden meinte sie, dass die Hauselfen sie vermutlich kochen würden, sollte sie nicht in Ophelias nähe sein. Das schien zu wirken, denn sie blieb bei ihr, als sie in die Küche gingen. So erzählte Clara dann, dass sie hier zurzeit schlief und legte sich hin. Das kleine Kätzchen war zunächst trotzig, doch nach kurzer Zeit rollte sie sich dicht bei Ophelia zusammen und sie schliefen ein.
Am nächsten Morgen, die Hauselfen fingen an mit den Töpfen zu klappern bemerkte Ophelia, dass Clara neugierig durch die Küche tapste. Sofort rief sie die Katze zurück, was diese als Ophelia mit einem Frühstück lockte auch tat. Sie wies die Hauselfen an Bacon und Rührei zu machen und ging dann mit Clara im Arm, die Stufen waren zu hoch für das kleine Kätzchen in den Speisesaal. Dann kam das Essen und Clara war nicht wirklich begeistert davon aus einer Schüssel zu trinken, auch das Essen klappte nicht wirklich denn sie weigerte sich wie eine Katze zu essen. Ophelia störte das nicht weiter, solle das Mädchen halt verhungern. Nachdem sie fertig war und auch Clara was gegessen hatte gingen sie wieder in Ophelias Zimmer. Dort vereinbarten sie, dass Ophelia Clara das Halsband abnehmen würde, damit diese was sagen könne, sofern sie sich danach wieder ohne ärger zurückverwandelte. Doch dies erwies sich gleich als dumme Idee. Wie, eigentlich, zu erwarten keifte Clara zunächst rum, was das solle und Ophelia das doch nicht tun könne. Anschließend wirkte sie sogar besorgt um sie und versuchte durch das Anbieten von Hilfe ihr einzureden, dass das alles falsch war. Auch was ihr Vater mit ihr tat. Dabei beginn sie den Fehler, sie miteinander zu vergleichen, was Ophelia gleich wieder wütend werden ließ. Als Clara dann noch meinte, in Askaban wäre es sicher besser als bei Ophelia wurde dieser wieder wütend und schleuderte das Mädchen durch den Raum, sie könne sich gern den Askabanstandarts anpassen. Sie fauchten sich noch an, bis Ophelia keine Lust mehr hatte und Clara aufforderte sich wieder zu verwandeln, diese sträubte sich natürlich, doch letztendlich beugte sie sich dem Willen, verwandelte sich in die kleine Katze und lies Ophelia ihr das Halsband umlegen. Doch sofort begann sie an den Wänden und dem Teppich zu kratzen, bis Ophelia sie zwang davon abzulassen. Dann beschloss sie etwas Ruhe zu brauchen und lies die Katze in ihrem Zimmer allein. Sollten die Hauselfen doch anschließend aufräumen.
So ging sie in den Wald nach Hogsmeade, mal etwas anderes sehen, aber natürlich tief, so dass man normal niemanden traf. Normal, denn kurz darauf sah sie Lucy, welche auf einem Baumstumpf saß. Die beiden unterhielten sich und Lucy merkte sofort, dass etwas nicht stimmte. Also erzählte Ophelia ihr von ihrem Vater und allem was passiert war, lies sich aber auch nochmal versichern, dass diese auch nichts verriet. Sie setzten sich an einen Baum und Ophelia zog Lucy in ihre Arme. Diese reagierte schockiert auf die Erzählung und meinte sofort, dass Ophelia dort wegmüsste. Doch diese schüttelte den Kopf, Lucy wusste doch, dass sie das nicht konnte und nicht würde. Das dies alles war, was sie hatte. Lucy verstand es nicht meinte aber, sie wäre immer da für sie. Sie selbst könne froh sein, dass ihre Eltern zwar Reinblüter waren, aber nicht so. Nach einer Weile zögerte sie und fragte Ophelia, ob diese wirklich eine Todesserin sei. Sofort spannte sie sich an und erklärte, dass könne man so nicht pauschal sagen. Dann wurde Lucy genauer, sie wollte wissen, ob ihre Mutter wirklich bei der Schlacht gekämpft habe. Da gestand Ophelia, dass sie damals auf dem Treffen vor der Schlacht gewesen war, wie Lucys Mutter. Für diese war dies doch eine schockierende Nachricht. Ophelia nahm sie in den Arm und sie redeten darüber, auch dass ihr Vater dort gewesen sei, und sie froh sein sollte, dass ihre Eltern sie in nichts erzogen hatten. Nach einer Weile wechselten sie das Thema und Lucy erzählte von dem Turnier, wo sie auch Champion war. Ophelia erkundigte sich gleich nach den Aufgaben und Lucy versprach ihr diese zu schicken, sobald sie bekannt waren. Irgendwann verabschiedeten sich die Beiden, Lucy musste zurück in die Schule. Sie umarmten sich noch einmal eng und gingen dann ihren jeweiligen Weg.
Die nächsten Tage verbrachte Ophelia damit sich Gedanken darum zu machen, wie sie aus ihrer ganzen Misere rauszukommen. Clara ließ sie dabei in ihrem Zimmer rumlaufen und ab und zu legte sich das Kätzchen sogar zu ihr. Um dann noch etwas freier denken zu können entschied sie sich wieder spazieren zu gehen.
Dabei lief ihr Pandora über den Weg. Sofort erkundigte sie sich, ob diese bereits mit Loyd besprochen habe. Doch Pandora meinte, dass es bisher nicht möglich gewesen sei und sie ihn einfach nicht getroffen habe. Das machte Ophelia wütend und sie warf Pandora vor es einfach nur nicht genug versucht zu haben und dass sie es bisher ja auch immer geschafft hätte. Das Mädchen verteidigte sich und versprach, dass sie Ophelia wirklich helfen wollte und sie sich auch sehr bemühte. Ophelia glaubte ihr nicht ganz und fuhr sie noch eine Zeit lang an, bis sie sich beruhigte. Sie sah ein, dass es sich vielleicht nicht ergeben hatte, trotzdem blieb sie bei der Meinung, dass Pandora es nur einfach mehr und besser versuchen hätte müssen. Schließlich flirteten sie wieder ein wenig miteinander und stachelten. Dann gab Pandora ihr einen schnellen Kuss, meinte sie müsse leider los und disapparierte.
Doch inzwischen hatte sie eine Idee bekommen und machte sich so auf zum dem Anwesen der Sinclairs. Die Hauselfen ließen sie zu Percival durch und sie setzte sich zu ihm. Sofort sprach sie ihn darauf an, dass sie seine Hilfe benötigte und er wusste natürlich sofort worum es ging. Natürlich tadelte er sie zunächst für ihre Unachtsamkeit, aber anschließend überlegten sie was es für Möglichkeiten gäbe. Letztendlich meinte Percival, dass sie es nicht unter den Tisch kehren könnten, selbst wenn es keine Zeugen gäbe, wäre es fraglich wie sehr man ihr glauben würde. So schlug er vor, dass ein Psychologe sie begutachten könnte und erklären, dass sie psychisch zu belastet sei und deswegen Aussetzer gehabt hatte. Dadurch müsste sie vermutlich in Therapie, aber nicht nach Askaban. Die Idee erschien Ophelia als sinnvoll und logisch. Sie wäre frei, die Fahndung würde zurückgezogen werden und die Therapie würde sie auch überstehen, ohne den Therapeuten umzubringen. Als Gegenleistung wollte Percival einen Gefallen, welchen er später einlösen könne. Dafür würde er sich um alles kümmern und so willigte Ophelia kein, sich bewusst, dass es keine bessere Option gab. Sie bedankte sich für die Mühen und die Hilfe und verlies dann das Haus.
Eine riesen Last schien von ihren Schultern zu fallen, sie fühlte sich frei und erleichtert. Ihr Vater konnte jetzt nur zufrieden mit ihr sein. Natürlich war ihr klar, dass eine Therapie nicht ideal war, sie würde sowieso nichts bringen, was auch immer das Ziel sein sollte, aber besser als nach Askaban zu gehen. Kurzerhand beschloss sie, dass sie eindeutig ihren Vater zufrieden gestellt haben musste und sie nun wieder in ihr Zimmer ziehen könne, was sie auch tat. Noch nie war sie so glücklich gewesen in ihrem Bett zu liegen, dass selbst Claras Veranstaltetes Chaos sie nicht störte und sie bald darauf zufrieden einschlief.
Am Abend des nächsten Tages genoss sie die wieder gewonnene Freiheit und machte sich auf nach London, wo selbst die Muggel sie weniger störten als sonst. Im Hyde Park sah sie Tom auf einer Bank setzten und schlenderte zu dem sehr mies gelaunt wirkenden Jungen hinüber. Er war wirklich sehr mies drauf und fuhr sie an, aber das konnte ihre Laune auch nicht verschlechtern. Auch nicht, als er sie packte und auf den Boden stieß. Schließlich fand sie sogar heraus, dass anscheinend Alice mit ihm Schluss gemacht hatte, und dass sehr plötzlich. Ophelia konnte seine Laune sogar verstehen. Sie meinte, dass selbst sie so etwas nicht von Alice erwartet hätte. So ging es Tom auch, doch er sollte sich nicht zulange davon runter machen lassen. Er würde ihr zeigen, dass er jeden haben könne und Ophelia meinte gleich, dass sie jederzeit behilflich war. Sie könnte Sex mal wieder wirklich gebrauchen und die Beck Kinder, auch wenn sie, wie sie ja wusste und auch Tom mitteilte, ja anscheinend doch keine ganzen Geschwister waren, hatten es ihr irgendwie angetan. Doch jetzt verabschiedeten sich die beiden voneinander und Ophelia verschwand wieder nach Hause.
Am nächsten Tag war ihre Laune immer noch ausgezeichnet und so ging sie wieder Spazieren. Diesmal auf den Hügel in Little Hangleton, wo Nathaniel an seinem Auto lehnte. Sie gesellte sich zu ihm und aus seiner anfänglichen Abwehr wurde ein Gespräch. Er war in Amerika gewesen, hatte hier weggewollt und wollte auch bald wieder weg. Er bezeichnete sich als Monster und so fing wieder das Gespräch darüber an, dass Nathaniel nicht akzeptieren wollte, wie er wirklich war. Ophelia bekräftigte ihn wieder darin, er war gut, wenn er es nur zuließ und in Kontrollierte Bahnen lenkte. Sie erinnerte ihn an das Gefühl der Macht und die Freude, welche er gehabt hatte, als er den Muggel gequält hatte. Langsam lenkte er ein und find an ihr wieder zuzuhören und ihr recht zu geben. Nathaniel schien nur nicht zu wissen, wie er das alles ordnen solle und es ausleben. Da versprach Ophelia ihm, dass sie ihm dabei helfen würde und sich was überlegen. Nathaniel wirkte erleichtert und so vereinbarten sie, dass Ophelia sich melden würde, wenn sie einen genauen Plan hatte. Schließlich sollte es schon etwas Größeres und Besseres werden.
Zu Hause angekommen hatte sie sogar schon eine Idee. Sie war sich immer noch sicher, dass Pandora nicht alles gegeben hatte und sie somit enttäuscht hatte. Das Mädchen würde vermutlich einen Tritt in den Hintern bekommen müssen. Eine Erinnerung daran, was Ophelia wirklich war und dass sie nicht enttäuscht werden wollte. Und so viel sie wusste hatte Pandora ein gutes Verhältnis zu ihren Eltern.
Mit einem zufrieden lächeln auf den Lippen, tief in ihr weiches Bett gekuschelt, schlief Ophelia ein.
Die nächsten Tage verbachte Ophelia damit sich etwas zu überlegen. Pandora musste erkennen, mit wem und was sie sich da anlegte, wenn sie Ophelia enttäuschte. Zudem genoss sie es sehr wieder ohne Einschränkungen durch das Haus und vor allem in ihr Zimmer gehen zu können. Letztendlich hatte sie eine Idee, es käme nur darauf an, wie gut Nathaniel dabei mitspielen würde, aber wirklich Sorgen machte sie sich nicht, sondern überlegte nur die richtigen Worte, welche Nathaniel hoffentlich dazu bringen würden die Rolle in ihrem Plan zu spielen, die sie ihm zudachte.
So machte sie sich bald darauf auf Nathaniel zu finden, womit sie auch schnell Glück hatte. Sie fand ihn in London im Hyde Park. Sofort sprach sie ihn an, wobei er sich nicht mehr genau an ihr Versprechen erinnerte etwas für ihn zu finden, wo er er selbst sein könne. Sie lächelte und erzählte dann recht kühl und nüchtern, dass Pandora etwas mit Loyd, ihrem Vater hatte. Nathaniel viel zugleich aus allen Wolken. Ophelia machte weiter und erklärte, dass Pandoras Eltern diese guthießen und es sogar noch förderten. Sie hatte keine Ahnung, und vermutlich wären sie strickt dagegen, aber Nathaniel glaubte ihr und wurde sehr wütend. Um sicher zu stellen, dass er nicht doch noch einen Rückzug machte redete sie noch ein wenig weiter, bis Nathaniel sie am Handgelenk packte und mit ihr zu dem Haus der Sparrows. Sie traten die Tür ein und standen in dem Wohnzimmer der sehr überraschten Eltern. Sie kannten Nathaniel, ihre Tochter war ja immer sehr gut mit ihm befreundet gewesen. Doch er hielt seine Wut, während Ophelia nur dabei zu sah und sicherstellte, dass es so blieb. Pandoras Mutter war bissiger, man erkannte eindeutig, wo Pandora ihr Wesen herhatte. Sie war eine Stricknadel nach Ophelia, welcher das nicht gefiel. Kurz darauf hatte Nathaniel John Sparrow getötet. Emilia, dessen Frau verstand die Welt nicht mehr, versuchte Nathaniel mit Geschichten von früher daran zu erinnern, wer er mal gewesen war. Doch Ophelia wusste dies zügig zu verhindern. Als dann doch so aussah, dass Nathaniel einen Rückzug mache, er hatte Ophelia schmerzhaft gegen eine Wand geschleudert, als seine Augen noch ausdrucksloser wurden, er das Messer hob und so oft auf die am Boden liegende Frau einstach, bis ihre Schreie verklungen waren. Dann sank der Junge am Boden zusammen, Ophelia lächelte sanft, ging zu ihm und strich ihm über das Haar, erklärte ihm, dass er es sehr gut gemacht habe. Er meinte erneut, dass er ein Monster sein und sie redete ihm weiter gut zu. Vor allem er war voller Blut.
Sie standen gerade auf, um das Haus zu verlassen, als sie Pandoras schreie hörten und das erschrockene Mädchen vor ihnen Stand. Sie war leichenblass und stockte, als sie langsam zu begreifen schien, was hier geschehen war. Sie schleuderte Ophelia sofort gegen eine Wand und schrie. Dann schrie sie Nathaniel an, was hier geschehen sein und dieser erklärte ruhig, dass es zu ihrem Wohl gewesen sei. Und dass sie Tod sein. Sofort wand sie sich zu Ophelia um und fuhr diese an, in der Annahme, sie habe dies getan, doch Nathaniel äußerte gleich, dass er es gewesen war, was Pandora noch mehr schockte. Er hatte ihre Eltern gekannt, sie hatten ihn immer gut behandelt. Doch Nathaniel blieb kalt, er meinte zu Ophelia, dass sie gehen sollten, doch diese konnte noch nicht. Sie musste noch dafür sorgen, dass Pandora nicht gleich zum Ministerium lief. Das Mädchen war immer noch wütend, schrie, weinte und griff Ophelia immer wieder an. Nathaniel war es irgendwann zu viel und lief aus dem Haus. Ophelia sah ihm kurz nach, es hatte alles perfekt funktioniert. Der Junge hatte seiner Natur freien Lauf gelassen und es akzeptiert.
Pandora ging sogleich wieder auf sie los. Schrie sie an, sie habe ihr vertraut und ihr geholfen. Sie werde das bereuen. Da lächelte Ophelia kalt, sie hatte Pandora viel anvertraut und diese hatte sie enttäuscht. Pandora hätte sich ihrer Meinung nach viel mehr anstrengen können und müssen und so hatte sie das vielleicht begriffen. Einen Moment war sie wie erstarrt, als Pandora ihr drohte, Loyd ihr Geheimnis zu erzählen. Die beiden Griffen sich an, bis sie beide schließlich auf dem Boden lagen. Pandora würde niemals etwas sagen. Sie war ja selbst schuld daran gewesen. Als sie ihr auch noch drohte zu den Auroren zu gehen hatte Ophelia genug. Sie machte Pandora klar, dass diese niemals irgendetwas sagen sollte, wenn sie nicht wollte, dass die Todesser erfuhren, dass sie es gewesen war, welche den Plan für den Angriff an den Orden weitergegeben habe. Und dann wäre der Tod noch das Beste, was ihr passieren würde. Pandora starrte sie an, dass würde Ophelia niemals machen, doch diese machte ihr klar, dass wenn nur ein Wort über Pandoras Lippen kommen würde, diese sofort de Konsequenzen zu tragen hatte. Zudem hatte Ophelia Vorkehrungen getroffen, falls sie es nicht mehr schaffen würde. Sie sah Pandora an, welche verzweifelt und weinend vor ihr Stand. Sollte sie Mitleid haben? Nein, dass Mädchen war selbst schuld daran gewesen. Sie hatte sich nicht genug angestrengt und Ophelia hängen gelassen. Sie hatte ihr gedroht, ihrem Vater von Ophelias Sexualität zu erzählen oder dem Ministerium von anderen Sachen. Sie hatte es verdient und gebraucht, dass sie erfuhr in was sie sich da selbst gebracht hatte. Ophelia sah sie noch einmal genau an, als diese meinte, Ophelia solle doch endlich gehen und wartete auf ihre Zustimmung, dass sie alles verstanden hatte. Pandora nickte schwach und damit war Ophelia zufrieden. Natürlich hätte sie ihr Gedächtnis löschen können, aber dann hätte, dass Mädchen ja nichts gelernt. Es war ein Risiko, ein hohes, aber letztendlich hatte sie selbst keinen Finger an Pandoras Eltern gelegt, somit könnte man ihr das nicht vorwerfen. Und vor Loyd würde sie nichts sagen, sonst würde sie auch sich selbst bloßstellen. Zudem war ihr Vater, so sehr sie es auch hasste, sowieso schon auf dieser Spur. Sie nickte Pandora noch einmal zu, sah sie sehr genau an, drehte sich dann um und verschwand.
Wieder in ihrem Zimmer angekommen zog sie erst einmal die dreckigen Klamotten aus und nahm eine heiße Dusche, um das getrocknete Blut abzuwaschen. Es fühlte sich gut an. Sie war mit dem Verlauf des Tages zufrieden. Natürlich war es schade Pandora als Freundin verloren zu haben, aber wirklich vertraut hatte sie ihr sowieso nicht, nach deren verrat. Außerdem hätte sie sich sonst wirklich mehr angestrengt. Des Weiteren brauchte sie das nicht. Sie stand für sich, wirklich vertraute sie nur Cosmea. Alle anderen waren ersetzbar und durch diese Aktion hatte sie Nathaniel einen Schritt weitergebracht. Pandora würde sich schon wieder einkriegen, wenn sie verstand wieso es nötig gewesen war.
Ophelia stieg zufrieden aus der Dusche, zog sich was Frisches an und kuschelte sich dann in ihr weiches Bett, welches sie solange vermisst hatte. Bald darauf schlief sie recht ruhig und auch mit sich zufrieden ein.
Einige Zeit später beschloss Ophelia ihre neu gewonnene Freiheit zu genießen und machte sich auf in den Pub in Little Hangelton. Dort setzte sie sich an die Bar und bestellte sich einen Whiskey. Sie schaute erst wieder auf, als sich jemand neben sie setzte, es war der Stellvertretende Minister Grey, mit welchem sie ins Gespräch kam. Ihre Laune war gut und so war sie, wie ihr Vater es immer verlangte höflich und freundlich. Man konnte Minister Grey ansehen, dass er sehr bemüht darum freundlich zu sein, auch wenn er sie hin und wieder zu Sachen, welche sie sagte, zurechtwies, obwohl es nichts Schlimmes war. Dies amüsierte sie und sie unterhielten sich weiter, dabei fing sie irgendwann wie von selbst an mit dem doch recht gutaussehenden Mann zu flirten. Dieser ging dann auch darauf ein und so tranken sie noch zusammen, bis sie beschlossen, dass sie doch auch woanders hingehen könnten. Minister Grey wollte in der Öffentlichkeit auch ihre Fragen nicht beantworten, beziehungsweise konnte sie nicht ehrlich beantworten. So standen sie auf, Ophelia hackte sich bei ihm ein und zusammen apparierten sie in das Anwesen der Greys. Im Salon setzten sie sich auf die Couch, bekamen Whiskey von den Hauselfen und setzten ihr Gespräch fort. Alastair, er hatte ihr das Du angeboten, gab ihr einmal einen Ratschlag, wo sie nur meinte, dass hatte ihr Vater ihr bereits gesagt, da reagierte er gespielt beleidigt, er wollte ja nicht wie ihr Vater klingen. Sie redeten weiter und Ophelia fragte, wie sie das ändern konnte, dass er sich so fühlte und er meinte, sie könne ja für ihn tanzen. Ophelia schmunzelte und fragte, dass man sich doch so sicher das wohlwollen eines Ministers sichern könnte und Alastair nickte. Ophelia machte Musik an und begann zu tanzen, wobei sie ihre Klamotten auszog. Sie hatte schon zu lange mit niemandem mehr geschlafen, um sich das, und vor allem Alastair Grey entgehen zu lassen. Als sie fertig war, zog er sie auf seinen Schoß und küsste sie. Ophelia ging direkt darauf ein und genoss es. Sie schliefen direkt auf der Couch miteinander und sahen sich danach zufrieden an, während Alastair sich noch einen Whiskey gönnte. Doch Ophelia hatte noch nicht genug und meinte, sie können ja noch wohin gehen, wo es gemütlicher war. Sie wäre auch offen für andere Sachen und er musste lächeln. Ophelia hatte inzwischen, vor allem durch Jackie gemerkt, dass sie es genoss bei sowas einfach die Kontrolle abgeben zu können, die sie sich sonst so zwanghaft bewahrte. Sie gingen in ein Gästezimmer des großen Hauses, wo Alastair ihre Hände an die Bettpfosten band und ihr die Augen verdeckte. Er verbot ihr das Sprechen und bestrafte sie für jedes Wort. Ophelia genoss die Berührungen und die Intensität, welche sich durch die genommene Sicht steigerte. Auch Alastair schien sein Spaß zuhaben.
Er band sie wieder los, nachdem sie beide heftig atmend im Bett lagen, nachdem sie gekommen waren. Er befreite sie und bot ihr dann an, dass sie hier schlafen könne und morgen einfach gehen wann sie wollte. Die Hauselfen würden ihr auch Frühstück bereiten. Sie nickte dazu, nach Hause wollte sie nicht mehr. Alastair wünschte ihr eine gute Nacht und verlies dann das Zimmer, eindeutig nicht daran interessiert zu kuscheln, was Ophelia nicht weiter störte. Sie kuschelte sich in die Decke und war so erschöpft, dass sie bald einschlief.
Am nächsten Morgen ließ sie sich von den Hauselfen etwas zu essen bringen, und genoss dieses in dem Bett. Ihre Klamotten hatten ihr die Hauselfen bereits gebracht, so zog sie sich an und verschwand, ohne Alastair nochmal zu treffen, wobei ihr das nichts ausmachte.
Sie überlegte, was sie nun tun sollte und beschloss ihre Freiheit zu nutzen und einfach irgendwohin zu reisen. So ging Ophelia nach Hause, packte eine Tasche, welche natürlich mit einem Ausdehnungszauber behandelt worden war, damit sie recht klein war und machte sich auf den Weg, irgendwohin. Wie lange sie bleiben würde, wusste sie nicht. Vielleicht ein paar Tage, vielleicht Länger, aber zu Hause war nichts, was sie davon abhielt.
Ophelia genoss die freie Zeit, sie pendelte durch verschiedene Städte, fand sich meistens abends in Bars wieder und traf auch öfter auf Hexen oder Zauberer, mit welchen sie zu denen nach Hause ging und sich mit ihnen vergnügte. Sie hatte ihren Spaß und war frei, sie kam erst wieder in das Haus ihrer Eltern zurück, als ihr danach war und nur mit der Gewissheit, dass sie jederzeit wieder gehen konnte.
Als sie eintrat und die Koffer den Hauselfen übergeben hatten, machte sie sich auf die Suche nach Clara. Sie hatte das Kätzchen im Haus gelassen, mit der Gewissheit, dass sie dieses nicht verlassen könne und die Hauselfen sie füttern würden. Ophelia fand das kleine Tier unter der Treppe, wo sie Muster in das Holz ritze. Clara kam herausgetrottet, etwas hochmütig, als Ophelia sie rief, doch bald war sie zahmer, als Ophelia ihr einen Besuch in den Garten in Aussicht stellte. Das Kätzchen schmiegte sich an ihr Bein und so hob Ophelia es hob, strich über das kleine Tier in ihrer Hand. Dann ging sie mit ihr in den Garten, ihr wohl erklärend, dass sie lieber nicht versuchen davonzulaufen, geschweige denn jemandem etwas zu erzählen, falls sie ohne Ophelia überhaupt jemals wieder menschliche Gestalt annehmen könne. Clara nickte, vor allem darauf, dass sie nichts sagen würde, Ophelia glaubte das, Clara wusste, was wäre, sollte Ophelia wegen ihr in Schwierigkeiten geraten.
Sie selbst setzte sich auf eine Bank und Clara auf den Boden, welche sofort begeistert herumlief. Dann kletterte sie auf einen Baum, von wo aus das Kätzchen einen guten Ausblick hatte und Ophelia behielt sie im Blick, übersah jedoch, dass ein paar der doch sehr dünnen Äste über die hohe Mauer liefen. Clara hingegen übersah dies nicht, nutze ihre Leichtigkeit aus und sprang über die Äste über die Mauer. Ophelia sah ihr nach, doch etwas überrascht und wütend. Doch sie bemühte sich, sich schnell wieder zu beruhigen. Clara würde schon bald von selbst wiederkommen, niemand würde ihr einfach das Halsband abmachen, sie konnte nicht mal reden. Und selbst wenn, das Mädchen wusste, dass sie ansonsten nie wieder das Haus verlassen könnte und was ihr blüte, wenn Ophelia sie wieder in ihre Finger bekäme. So blieb Ophelia ruhig und ging wieder in ihr Zimmer, wo sie es sich gemütlich machte.
Am nächsten Tag ging sie gegen mittags in die Winkelgasse, um noch ein paar Sachen zu besorgen und anschließend in den Tropfenden Kessel zu gehen. Dort setzte sie sich an die Bar und bestellte sich einen Whiskey, doch der Barkeeper wollte ihr diesen nicht geben, da er nicht glaubte, dass sie bereits volljährig war. Ophelia wurde aufbrausend und wütend, drohte auch den Laden auseinanderzunehmen, als sie neben sich ein lachen hörte und ein unbekannter junger Mann dem Barkeeper meinte, er würde für das Mädchen bürgen, wonach diese auch ihren Drink bekam. Sie nickte dem Mann zu und setzte sich neben ihn. Sie war zunächst typisch zickig und abweisend, während er auch zu flirten schien. Anscheinend machten sich oft Mädchen und Frauen an ihn ran, was ihm aber nicht immer zu gefallen schien, sondern vielmehr zu nerven. Sie unterhielten sich ein wenig, irgendwann fragte er, ob Ophelia immer zu zickig war und es nicht anders konnte. Da zuckte sie nur mit den Schultern, sie müsste er sehen, wie und was jemand war, um zu sehen, ob es sich lohnte netter zu sein. Er hatte sich auch noch nicht vorgestellt und bestand darauf, dass sie ihn wirklich danach fragte, was sie schließlich auch tat. Er stellte sich als Niklas Burke vor und schien auch ihr Verhalten zu begreifen, als sie sich als Ophelia Rosier vorstellte und küsste ihre Hand. Dann fragte sie ihn, auf welcher Schule und in welchem Haus er gewesen war und schließlich auch nach seinem Blutstatus. Er meinte, dass seine Familie schon immer in Slytherin gewesen sei und er auch Reinblüter sei, was Ophelia natürlich freute. Sie wollte auch wissen, ob er es denn wert sei ein Reinblüter zu sein, welche Ansichten er vertrat. Er amüsierte sich darüber und meinte, so viel könne er doch nur sagen, wenn sie sich schon besser kennen würden, sonst würde es ja langweilig werden, beim vierten Date oder so würde sie die Informationen bekommen. Ophelia schnaubte, sie mochte langweilig auch nicht, aber zu wissen, mit wem sie es zu tun hatte. Niklas meinte auch, wenn dann müsse sie schon fragen, schließlich wolle sie etwas wissen, woraufhin Ophelia die Arme verschränkte, sie hatte schließlich ihren Stolz. Da stand Niklas auf, bezahlte sein Bier und ging zur Tür. Er verabschiedete sich damit, dass es ihn sehr gefreut hatte sie kennen zulernen und mit einem Kratzfuß, welchen sie zuvor gefordert hatte und mit dem Spitznamen Süße, wie er sie immer zu nennen schien. Sie sah ihm nach und haderte mit sich. Der Junge war interessant, zudem Reinblütig, allerdings würde sie sicher niemandem nachlaufen, auch wenn der arrogante Junge dies zu erwarten schien, oder vielmehr es gewohnt zu sein. Als er dann gerade gehen wollte meinte sie, weniger fragend als feststellend, dass sie auf ein Date gehen würden und Niklas bezahlen würde. Dies war etwas, wozu sie sich überwinden konnte, da sie ja nicht direkt gefragt hatte. Niklas grinste sein charmantes grinsen, nickte und willigte dazu ein. Trotzdem musste er los, verabschiedete sich erneut und verschwand. Ophelia sah ihm noch kurz nach, äußerst zufrieden mit sich. Normal ging sie nicht auf Dates, verabscheute sowas, aber wie man es letztendlich nannte war es ja auch egal. Sie würde das bekommen, was sie wollte und das war das wichtigste. Sie leerte noch ihren inzwischen zweiten Drink, nahm ihre Sachen und verließ den Laden, um nach Hause zu gehen.
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Doch erst einmal ging sie wieder ihren eigenen Sachen nach, Ophelia würde mal sehen, wann sie Zeit für sowas wie ein Date hatte. Stattdessen genoss sie die widergewonnene Freiheit und ging in Hogsmeade spazierend. Absichtlich an einem Hogsmeadewochenende der Schule, ruhig um zu provozieren jemanden zu treffen, sich selbst nicht gestehend, dass es vielleicht Jackie sein könnte. So stieß sie auf Jessica, welche durch den Wald spazierte und bei Ophelias Anblick erstarrte. Diese lächelte kühl und fragte ganz engelsgleich, was denn sei. Jessica wollte wissen, was sie hier tat, dass sie doch nur irgendwie freigekommen sei, was niemals hätte geschehen dürfen. Doch Ophelia spottete nur über sie, wurde dann aber leicht gereizt, als es um das Thema ging, wieso sie gesucht wurde. Jessica meinte, sie habe gefoltert und war einfach böse. Da meinte Ophelia, sie habe nur das richtige getan und Jessica hätte sich einfach da raushalten müssen, die Finger von Ophelias Eigentum lassen müssen, doch da meinte Jessica nur, sie habe einer Freundin geholfen, was Ophelia noch wütender und auf Jessica losgehen lies. Auch Jackie hatte damals kein Recht dazu gehabt und während Jessica das Mädchen verteidigte, fing Ophelia an über ihre Ex zu schimpfen, nannte sie ein Miststück, Verräterin, Biest. Jessica verneinte dies, sie kenne Jackie einfach besser als Ophelia und diese hatte das richtige getan. Das reizte Ophelia noch mehr, dass Jessica sich so etwas anmaßte, sie zog ihren Dolch und verletzte sie am Oberarm, als jemand auftauchte. Es war ein Junge, welcher sich sofort auf Jessicas Seite stellte, es war vermutlich ihr Freund, dass war gut zu wissen und Ophelia würde es sich merken. Er wollte Ophelia verjagen, doch diese blieb unbeeindruckt, sollten doch er und Jessica gehen, sie hatte dem Mädchen genau dasselbe gerade erst gesagt. Er drohte ihr, doch sie blieb weiter beindruckt und Jessica wollte unbedingt gehen, doch inzwischen standen Lucas und Ophelia sich mit gezogenen Zauberständen gegenüber. Da hörte Ophelia hinter sich eine Stimme und als sie kurz nachsah, stand dort Jackie. Wenn man vom Teufel sprach, doch sie ließ sich nicht beirren, richtete den Stab auf Lucas und setzte zu einem Cruciatusfluch an, doch ehe sie ihn wirken konnte, riss Jackie sie zu Boden, setzte sich auf sie, um sie auch dort zu halten. Während Ophelia das Mädchen anschrie verschwanden Jessica und Lucas.
Jackie wollte mit ihr reden. Doch Ophelia sah keinen Grund zuzuhören, dass wollte sie nicht. Jackie hielt sie jedoch unten und meinte sie müsse aber, dass sie nur das beste für Ophelia gewollt hatte, und mit ihr ihr Happy Ever After verloren hatte. Ophelia schnaubte nur, was bildete sich das Mädchen ein. Sie schrie Jackie an, dass diese froh sein könne, dass Ophelia sich selbst wieder aus allem hatte retten könne. Vor allem, woran Jackie schuld war. Sie hatte Jackie eine Chance gegeben sie so zu nehmen wie sie war, doch das hatte sie nicht gekonnte. Da wiedersprach ihr Jackie und meinte, sie habe das gekonnt, nur umgekehrt nicht. Doch wütend gab Ophelia zurück, dass Jackie sie von allem abhalten wollte, was sie ausmachte und diese Verteidigte sich wieder damit, dass sie Ophelia nur aus dem Schussfeld halten wollte, dass ihr Leben inzwischen einfach nur Dunkel war. Etwas Blut sickerte aus ihrer Schulter. Ophelia sah sie an. Sie habe doch nur dafür gesorgt, dass Ophelia von der Schule flog und nach ihr gefahndet wurde. Als sie Jackies Schmerzen sah schob sie das Mädchen und erkundigte sich, was gewesen sei. Diese meinte nur, dass sie es verdient habe, ihr Leben ansonsten sinnlos sei und Dunkel. Ophelia schnaubte erneut, Jackie solle ihr die Verletzung zeigen, außerdem habe sie dem Mädchen nichts getan, sie hatte ihr vertraut und diese hatte sie verraten. Alles danach, der Sex, die Nähe waren einfach nur Fehler gewesen. Sie fragte erneut nach wegen der Wunde, Jackie schwieg zu dem Rest. Dann gab sie zu, dass sie auf Nathaniel getroffen war, welcher sie angeschossen hatte. Das schon wieder, darauf stand Nathaniel anscheinend zurzeit. Jackie zog ihr Oberteil aus und meinte leise Ophelia solle sie einfach töten. Diese sah sich die Wunde an, es war ein glatter Durchschuss, welcher leicht zu heilen war. Dann sah sie sie fragend an und meinte nur trocken wieso sie das tun sollte. Da gestand Jackie, dass jeder ihrer Gedanken sich mit dem Verlust ihres Vaters oder dem ermorden von Auroren beschäftigte. Besonders von jenem, welcher ihren Vater getötet hatte. Ophelia schnaubte, diese Möglichkeit hatte Jackie gehabt, sie aber lieber dazu genutzt Ophelia zu hintergehen und gegen Abbey vorzu gehen. Dann sah sie die Wunde an, hob ihren Stab und wollte sie heilen, doch Jackie hielt sie davon ab, sie würde den Schmerz verdienen. Dann sah sie Ophelia an, meinte sie wusste nun, dass sie nicht mehr gesucht werden würde, dass sie fast alles wusste, was die andere tat, sie würde sie nie vergessen oder weniger vermissen. Ophelia schnaubte erneut, sie hielt sie nochmal fest und wollte die Verletzung heilen, dann lies sie sie los und meinte kühl, dass sie nicht mehr gesucht werden würde, weil sie sich selbst darum gekümmert hatte. Und spionierte ihr Jackie etwa nach? Und vielmehr, war doch sowieso alles nur ihre Schuld gewesen, also hatte sie kein recht darauf sie zu vermissen. Jackie meinte noch leise, ehe sie ging, dass sie nur aufpasse, dass nichts passierte. Und das Ophelia sie hasste. Da hatte sie recht.
Als Jackie weg war blieb Ophelia noch zurück und war wütend. Was bildete sich das Mädchen ein ihr nachzuspionieren oder so zu tun, als ob irgendwas ihr verdienst sei, außer das Ophelia überhaupt in den ganzen Mist geraten sei. Doch sie versuchte sich schnell wieder zu beruhigen. Das war das ganze und Jackie nicht wert. Somit ging sie nach Hause, machte sich ein schönes Bad und entspannte sich, ehe sie ins Bett ging.
Am nächsten Tag wollte sie wieder einen Spaziergang machen, aber diesmal in Little Hangleton, schließlich wollte sie keinen kleinen Kindern begegnen. Stattdessen traf sie auf Tom, welcher immer noch, oder wieder schlechte Laune zu habe schien. Sie unterhielten sich, sie fragte, ob er sich inzwischen anders vergnügt hätte und er bejahte dies. Anscheinend hatte sich auch Alice schon wen anders gesucht und Ophelia schmunzelte, dass sie Alice so nicht eingeschätzt hätte, aber so ja auch mal ihr Glück bei dem Mädchen versuchen könnte. Das reizte ihn nicht wirklich, und als Ophelia dann weiter fragte, meinte er, dass sein bester Freund versucht hätte seine Schwester zu töten. Darauf reagierte Ophelia gelassen und meinte, dass habe sie auch mitbekommen, was Tom zu überraschen schien. Ophelia war anscheinend gut informiert. Sie meinte nur, sie habe Jackie getroffen. Als sie das erwähnte, merkte Tom, dass Ophelia nicht gut auf Jackie zu sprechen war, Ophelia meinte nur, Jackie wisse wieso und Tom wurde leicht gereizt. Das ärgerte Ophelia, welche dann gleich zur Sprache brachte, dass sie wusste, dass Tom Nicht mal Jackies richtiger Bruder war, worauf er sie anfuhr, sich aus seiner Familie rauszuhalten, da sie sowieso nichts wusste. Da lachte Ophelia spöttisch und zählte alles auf, was sie wusste, dass mit Toms Eltern, Lucys Adoption und alles andere. Da packte er sie und drückte sie an einen Baum und wiederholte seine Worte. Doch jetzt fing sie erst an. Zählte alles einzeln auf, was sie wusste, meinte, sie könne ja nichts, dafür, dass seine Schwestern ihr so gern was erzählten, und dass sie die Mädchen anscheinend besser kannte als er selbst, dabei sah er ihn vielsagend an. Er schien zu verstehen und vielleicht war das ein Fehler. Lucy hatte immer gemeint, dass Tom sehr wütend wurde, wenn es um sie und jemand anderen gab. Er richtete den Stab auf Ophelia und fing an sie zu foltern. Bemüht darum nicht zu schreien lag sie voller Qualen auf dem Boden. In den kurzen Pausen, die sie hatte, reizte sie ihn weiter. Lucy wurde erwachsen und Toms einmischen nervte sie. Wieso sollte sie Lucy nicht das geben, was sie gewollt hatte. Da erschien auf einmal Enna, Ophelia nahm es nur so halb wahr und schien erschrocken über die Szene zu sein. Sie wollte, dass Tom aufhörte, da schockte dieser Ophelia. Sie keuchte einmal auf, als der Zauber sie traf und war dann unfähig noch etwas zu machen. Auch bekam sie nicht mit, was die beiden redeten, oder wo sie war. Sie war einfach in ihrem Kopf, dachte an nichts und wartete.
Dann wurde sie wieder wach. Er hatte ihr alle ihre Messer und ihren Stab weggenommen. Sofort fuhr sie ihn an, verlangte ihre Sachen zurück. Er war genauso wie seine Schwester. Verblödet und ein Verräter. Enna hingegen sah fruchtbar aus, gleich reizte sie wieder und meinte, das war doch sicher Tom gewesen. Dieser blieb ruhig, machte ihr klar, dass sie jetzt gehen solle, er würde ihr die Sachen bis morgen früh nach Hause schicken. Ophelia schnaubte, wenn die Sachen bis morgen nicht da wären, würde sie Tom umbringen. Dann drehte sie sich um, was hatte sie noch für eine Wahl und stolzierte davon, mit den Worten, dass Tom eindeutig der schlechteste der drei Beck Kinder gewesen sei.
Zu Hause schmiss sich Ophelia erst einmal aufs Bett und fuhr sich mit einer Hand über das Gesicht. Sie find schon wieder an die Kontrolle über alles zu verlieren. Das sie Lucy vielleicht mit dem Geständnis an Tom geschadet haben könnte, dachte sie überhaupt nicht, aber wenn, dann würde sie es nicht glauben. Bald darauf ging sie ins Bett.
Am nächsten Morgen kamen tatsächlich all ihre Sachen, welche Tom an sich genommen hatte, per Eule zu ihr geliefert. Na, wenigstens etwas. Ophelia entschied sich wieder in den Pub zu gehen, um etwas zu trinken, vielleicht würde sie dort etwas Hübsches finden.
Sie betrat den Laden, nickte Alastair Grey einmal zu, welcher an einem Tisch saß und Zeitung las. Dann setzte sie sich an die Bar und trank ein wenig, bis eine junge Frau sie an flirtete. Sie ging darauf ein, bis die Frau ihr eine Handynummer zuschob. Ihr Blick verfinsterte sich ein wenig, als die Frau schließlich ging. Was sollte sie mit einer Handynummer? Da bemerkte sie Alastairs Blick auf sich, sie knüllte die Servierte zusammen, ging zu ihm rüber und fragte, was denn sei. Er meinte, er hätte nicht gedacht, dass sie eine Nummer ablehnte. Sie wurde etwas patzig und meinte, was sie denn mit einer Frau wolle. Alastair lachte nur und meinte, Frauen fänden Frauen oft anziehend, weil diese einfach besser wussten, was man sollte und anscheinend sagte dies seine Schwester Lilith. Ophelia war doch etwas erstaunt, aber auch nicht sicher, ob Alastair nur so verständnisvoll tat für sein Ansehen in der Öffentlichkeit, oder nicht. Sie wurde stiller, während sie sich Gedanken machte und fragte dann Alastair, ob sie wieder zu ihm gehen wollte, was sie schließlich taten.
Dort angekommen wurden ihnen sofort ein paar Drinks gebracht und sie unterhielten sich. Doch Ophelia machte einen Fehler, der ihr hätte klar sein müssen. Als sie nochmal über Lilith sprachen, auch darüber, dass sie und Ophelia bisher keine freudigen aufeinandtreffen hatten, sagte sie etwas Negatives über die Schwester des Stellvertretenden Ministers. Zuvor hatte zu zugegeben, dass auch sie bi sei, was ihr etwas Überwindung gekostet hatte. Doch das interessierte ihn deutlich weniger als die Worte über seine Schwester. Er war Ophelia dann vor, dass sie naiv sei und dumm. Dass sie viele Fehler gemacht hatte, peinliche Fehler, welche sie auf die Fahndungsliste gebracht hatte, von der sie sicher runtergekommen war, indem sie mit Percival Sinclair geschlafen hatte. Sie lachte auf, dass hatte sie garantiert nicht getan, doch sie musste sich das nicht länger geben, drehte sich um, nahm ihre Jacke vom Hacken und ging. Draußen atmete sie einmal tief durch. Wieso? Wieso tat sie das immer. Wieso brachte sie sich selbst immer in so Situationen? Sie ging langsam nach Hause und fühlte sich einfach nur elend. Sie war sauer. Wieso war Cosmea nicht da, wenn sie sie mal brauchte. Sie war sauer darauf, dass ihre Schwester sich einfach so aus dem Elterlichen Haus und dem Familienleben zurückziehen konnte, und auch tat, und sie einfach hier allein lies. Sie würde es nie zugeben, aber sie fühlte sich in der letzten Zeit so einsam und nutzlos wie noch nie. Ein tiefes Gefühl in ihr, es war zwar nur für einen kleinen Moment, aber sie vermisste Jackie. Bis sie sich selbst daran erinnerte, dass alles was schiefgelaufen war, deren schuld gewesen sei. Nur deren Schuld. Ophelia hatte das Gefühl festzuhängen. Nicht voranzukommen. Wäre das Möglich gewesen, wenn sie auf Hogwarts geblieben wäre? Wie sollte sie weiterkommen. Sie hatte das Gefühl, dass die Verzweiflung sie überrollte, doch sie kämpfte dagegen an. Wanderte und lief weiter um Versuch all diese Gedanken endlich wieder aus ihrem Kopf zu und eine Idee davon, wie sie weitermachen wollte rein zu bekommen.



Irgendwann war sie in ihr Bett gesunken und hatte nicht versucht weiterzudenken. Sie müsse einfach sehen. So ging sie ein paar Tage später in den Pub in Little Hangleton unwissend, was sie sich erhoffte oder vorauf sie wartete. Ophelia saß gerade mit einem Drink an der Bar, als jemand sich neben sie setze und sie darauf ansprach, dass sie um diese Uhrzeit schon Whiskey trank. Ophelia reagierte abweisend, kühl und spöttisch wie zu meist. Die Frau ihr gegenüber schien das zu amüsieren, nannte sie Kleines. Dann sah die Frau ihren Namen, er stand auf dem Ausweis, welchen der Barkeeper ihr rüberschob und wirkte sofort etwas interessiert. Es machte Ophelia würdiger, wie die Frau meinte. Es schien also jemand zu sein, bei dem die alten Namen noch einen Wert hatten. Nun wollte sie natürlich auch wissen, wer die Frau war, schließlich wollte sie ihre Zeit nicht mit Schlammblütern verschwenden oder zu nett zu ihnen sein. Die Frau sah sie nur amüsiert an, erklärte, dass sie sicher nicht unwürdig sein und sah Ophelia mit einem durchdringenden Blick an. In diesem Moment flackerten die Augen der Frau auf und Ophelia wusste sofort, wen sie vor sich haben musste. Sie konnte nicht genau sagen wer die Frau war, aber sie wusste was sie war und sofort senkte sie den Kopf. Zufrieden stellte die Frau fest, dass nun wohl alles geklärt sei. Sie fing dann an Ophelia ein paar Sachen zu fragen, welche diese sofort beantwortete und so unterhielten sie sich ein wenig. Dabei machte sie der Frau eindeutig klar, was ihre Ansichten waren, sie kamen auch auf Abbey zu sprechen, und dass diese eindeutig in ihrem Vorhaben versagt hatte und es nun jemand neuen brauchte, auch dass Ophelia bereit war sich jemandem anzuschließen, der es würdig war. Dann merkte Ophelia an, dass sie über solche Sachen vielleicht an einem privateren Ort reden sollten, und verwies darauf, dass auch Abbey aufgepasst hatte, aber man ja gesehen hatte, wohin das führte. Also lud Ophelia die Frau zu sich nach Hause ein, sie bezahlte beide Getränke und sie apparierten zum Manor.
Dort führte sie die Frau in den Salon, das alte, seit Generationen in der Familie Rosier weitergegebene Manor schien ihr zu gefallen. Während Ophelia sich selbst und der Frau was zu trinken machte, erkundigte sie sich, wie sie die Frau anzusprechen habe, schließlich wollte sie es nicht vermasseln. Die Frau meinte, sie sollte sie Miss nennen und Ophelia nickte zu. Das war in Ordnung, sie verstand, dass die Miss ihren Namen nicht nennen wollte, bis sie sich nicht sicher bei ihr war. Doch Ophelia versicherte ihr, dass sie voll und ganz hinter den Ansichten des dunklen Lords stand und sich die Miss darauf verlassen konnte. Das schien diese zu freuen, sie empfand Ophelia als leidenschaftlich was ihre Sache anging und verglich sie dann mit Tom Beck. Ophelia lächelte nur, Tom war nicht dumm, aber das war sie ebenfalls nicht. Sie hatte niemanden, der ihn zurückhielt, bei Tom wusste sie das nicht. Sie teilte der Miss auch mit, dass Tom anscheinend einen Drang haben zu schien die unverzeihlichen Anzuwenden, was dieser natürlich gefiel. Dann fragte die Miss nach Ophelias Eltern. Diese zuckte mit den Schultern, Vater war vermutlich auf Geschäftsreise und Mutter war im Urlaub, oder anderweitig unterwegs. Doch Ophelia versicherte der Miss, dass sie auch ihre Eltern davon berichten würde und diese begeistert und erfreut wären. Noch mehr freute es Ophelia, dass die Miss bald schon Leute um sich scharren wollte und Hoffnungen auch in die Familie Rosier legte. Ophelia sicherte ihr zu, dass diese voll und ganz hinter der Frau standen. Dann verabschiedete sich die Miss und Ophelia brachte sie noch zur Tür. Dann sah sie ihr noch einen Moment an, während sie ein Hochgefühl durchströmte. Sie hatte zwar keinen Namen, aber der Blick der Frau, ihre Präsenz, sie war sich sicher, dass sie der richtigen Spur folgte. Diese Frau war der Weg in die richtige Richtung. Mit einem guten Gefühl ging Ophelia in ihr Zimmer, nahm sich ein Buch und las noch eine Weile, aß schließlich und ging Abends ins Bett.


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Antworten Zuletzt bearbeitet am 18.06.2019 13:56.

Ophelia

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Re: Ophelia Lilith Rosier

von Ophelia am 18.06.2019 13:57

Ophelia wurde mitten in der Nacht geweckt, da ihre Fledermäuse sich aufregten. Eine fremde Eule hatten sich durch ihre Dachluke eingeschlichen und als Ophelia mit ihrem Zauberstab den Raum erhellte erkannte sie Secret, Jackies Eule. Diese war sofort bei ihr und streckte ihr den Fuß hin, so dass Ophelia die Nachricht von dem Bein des Tieres nehmen konnte. Der Zettel war blutverschmiert und Ophelia las stirnrunzelnd die Nachricht von ihrer Exfreundin. Es war einerseits eine Entschuldigung, so konnte man es nennen, wenn man wollte, sie gestand, dass sie nichts wieder gut machen konnte und nichts von dem, was sie getan hatte richtig gewesen war und sie deswegen jetzt der Dunkelheit in sich die Überhand übergab. Andererseits war es ein Abschiedsbrief, denn sie meinte, die Jackie, die sie war existierte nicht mehr seit dem Tag, an dem ihr Vater ermordet worden war, dass Ophelia aber immer noch ihr Antrieb war und dieser auch ihr Herz gehörte. Sie wusste, dass sie nichts entschuldigen konnte wollte Ophelia aber die Wahrheit wissen lassen. Diese saß mit dem Zettel im Bett und starrte ihn an. Wieso schrieb Jackie ihr sowas. Was fiel dem Mädchen ein zu denken sie hatte das recht dazu. Als ob das was ändern würde. Als ob das einen unterschied machte. Ophelia wurde wütend und ihre Hand ballte sich um das Geschriebene, welches sie dann mit einem Laut der Frustration durchs Zimmer warf. Dann versuchte sie wieder zu schlafen, aber ihre Gedanken fingen an zu kreisen. Jackie hatte es eingesehen. Jackie hatte sich entschuldigt. Aber sie schrie jedes Mal in ihrem Kopf, Jackie hat mich betrogen. Jackie hat mich verraten.
Es war bereits morgen, als sie die Tür unten hörte. Sofort war eine Hauselfe in Ophelias Zimmer und kündigte die Ankunft von Aurelia Rosier, Ophelias Mutter, an. Gleich schickte Ophelia die Hauselfen los, etwas zu essen zu richten und ging dann hinunter, um ihre Mutter zu begrüßen. Diese viel nicht besonders herzlich aus, aber das war normal. Ophelia erklärte kurz, dass ihr Vater noch unterwegs war und nahm dann mit ihrer Mutter am Tisch Platz, um mit ihr zu essen. Natürlich war ihre Mutter auf dem neuesten Stand, was Hogwarts und alles anging, auch wenn es für Ophelia gefühlt bereits ewig her war, war auch ihre Mutter lange unterwegs gewesen. Doch schnell meinte Ophelia, dass Vater sich darum gekümmert hatte. Leider konnte Ophelia mal wieder ihren Mund nicht halten und als ihre Mutter sie beschuldigte zu impulsiv zu sein, meinte sie, dass es auch an der Erziehung liegen könnte, was ihre Mutter mit einem ihren berühmten magischen Würgegriffen quittierte. Als sie wieder losließ rieb sich Ophelia den Hals und senkte schnell den Kopf. Dann unterhielten sie sich ein wenig über die schwarzmagischen Gegenstände, welche ihre Mutter immer suchte. Schließlich berichtete Ophelia von June, dass sie sich sicher sei, dass diese Frau ihre Gesellschaft weiterbringen würde und die Familie Rosier, wenn sie ihr jetzt die Treue zusicherten einen hohen Posten bekämen. Vielleicht würden sie die rechte Hand der Frau werden, sie waren eine alte, vermögende und einflussreichende Familie, welche, wenn sie von Anfang an sie unterstützten sicher belohnt werden würde. Aurelia war zufrieden mit dieser Neuigkeit und stimmte Ophelia sogar zu, sie verzieh ihr sogar, dass sie June etwas von ihrem Wein gegeben hatte. Inzwischen war das Essen gekommen und es schmeckte Aurelia zumindest gut genug, als dass sie heute keinen Hauselfen dafür köpfen würde. Nach dem Essen verabschiedete sie sich nochmal und ging. Auch Ophelia wollte noch etwas unternehmen, bevor ihre Gedanken wieder zu dem blutverschmierten Zettel oben auf ihrem Boden kommen konnte.
So machte sie sich auf zu dem See, wo ihr gleich ein großer, muskulöser Typ nur in Short auffiel. Sie zog sich am Steg aus, sich wohl bewusst, dass der Typ ihr dabei zu sah. Schmunzelnd sprach sie ihn darauf an und kurz darauf stand er neben ihr und stellte sich vor. Ophelia war aber zunächst noch etwas kühl, wusste sie ja nicht, ob er nicht ein Schlammblut, oder gar ein Muggel war. Doch nach einer kurzen, unauffälligen Aussage, welche einem Muggel nicht weiter aufgefallen wäre, hatte sie herausgefunden, dass er ein Zauberer war, Durmstrang besucht hatte und nun freiberuflicher Fluchbrecher war. Darüber unterhielten sie sich ein wenig, er kannte sich so sicher gut mit schwarzmagischen Flüchen aus. Das er sich an seiner Arbeit bereicherte stritt er ab. Inzwischen waren sie im Wasser, schwammen ein wenig hin und her, bis schließlich Dimitrij, welcher viel größer war als Ophelia sie an sich zog und sie sich an ihm festhielt. So unterhielten sie sich, kurz über Hogwarts, dann über Ophelias Abstammung und die unantastbaren 28. Dabei strich Dimitrij immer wieder über ihre Seite und auch sie fuhr über seine Brust. Ophelia wusste schon genau, was sie von dem jungen Mann wollte und auch er schien nicht abgeneigt zu sein. Dann schwammen sie in eine kleine Bucht, wo Dimitrij schon stehen konnte und sofort küssten sie sich und erkundeten den Körper des andern. Gleich darauf schliefen sie miteinander, wobei es Ophelia egal war, ob sie jemand sah oder hörte und Dimitrij schien das Glück auch sehr zu reizen. Danach grinsten sie sich zufrieden an, und als Dimitrij fragte ob sie hier in der Nähe wohnte beschloss sie ihn einfach mitzunehmen. Er trug sie aus dem Wasser und schon bald standen sie in dem alten Manor.
Dort machten sie sich gleich auf in ihr Zimmer, froh darum, dass Ophelias Eltern beide nicht zu Hause waren, auch ihre Schwester hatte sie schon lange nicht mehr gesehen. Im Zimmer fackelten sie nicht lange, und kurz darauf lagen sie in Ophelias großem Bett. Dimitrij war noch jung und schaffte noch zwei weitere Runden. Anschließend lagen sie, erschöpft und außer atmen auf dem Bett, Dimitrij hatte sie an sich gezogen. Für einen kleinen Moment, ihr Blick viel auf das kleine Stückchen Papier am Boden, waren ihre Gedanken bei Jackie. Mit ihr war es so gut gewesen. Sie hatte genau gewusst was Ophelia mochte. Schnell verscheuchte sie die Gedanken. Sie war eine Verräterin. Stattdessen strich sie über Dimitrijs muskulöse Brust und schloss die Augen. Kurz darauf war sie eingeschlafen.
Als sie am nächsten Morgen aufwachte war Dimitrij bereits verschwunden. Das fand Ophelia einerseits schade, ein Quickie am Morgen war nichts Schlechtes, aber andererseits musste sie sich so keine Gedanken machen, wie sie ihn wieder loswurde. Die nächsten Tage waren wieder ruhig für Ophelia, sie versuchte mehr über die mysteriöse Frau, bei welcher sie sich sicher war, was sie für die Gesellschaft tun konnte.
Nach ein paar Tagen beschloss sie mal wieder in den Hyde Park zu gehen, sie mochte das Muggel London eigentlich nicht wirklich, aber ab und an traf man dort auf interessante Gestalten.
Doch kaum hatte sie das Haus verlassen und ging durch ein paar Straßen traf sie auf Jackie. Das Mädchen saß vor einem Haufen verbrannter Fotos und hatte eine Bierflasche in der Hand. Ophelia seufzte innerlich, war eigentlich nicht wirklich scharf auf ein Gespräch. Irgendwie fingen sie dann doch an zu reden, aber ein Gespräch konnte man es nicht nennen. Jackie antwortete einsilbig oder gar nicht. Als Ophelia fragte, was das mit dem Brief gesollt habe, meinte Jackie nur, dass sie dachte Ophelia sollte das alles wissen. Das Mädchen schüttelte den Kopf, nichts davon habe sie wissen wollen. Und trotzdem hielt sie Jackie wieder einiges vor, in der Hoffnung von dieser Mal eine andere Reaktion zu bekommen, oder überhaupt eine. Aber sie wehrte immer ab. Gab dem Tod ihres Vaters die ganze Schuld und irgendwie auch Ophelia, weil diese ihr Antrieb war. Ophelia meinte, Jackie hatte sie verraten und damit war die Sache für sie gegessen, wütend stapfte sie davon und weiter.
Im Hyde Park abgekommen war ihre Laune immer noch mies und als sie einen Haufen Tauben, welcher es sich auf dem Weg gemütlich gemacht hatte, aufstob hörte sie jemanden sich beschweren. Da entdeckte sie Lucy auf einer Parkbank und setzte sich zu ihr. Die beiden unterhielten sich ein wenig, Lucy meinte ihre Laune sei auch schlecht nur würde sie nicht so ein Gesicht ziehen. Ophelia brauchte eine Weile bis Lucy ihr dann erzählte was los war. Anscheinend war sie verliebt, aber der Junge schenkte einer anderen Beachtung, welche ihn nur als Freund wollte, aber trotzdem mit ihm schlief und mit ihm in den Urlaub gefahren war. Sie hingegen wurde von einem Jungen gemocht, welcher ihr zu anhänglich war. Ophelia musste schmunzeln, dass Lucy jemand zu anhänglich war, hatte sie nicht gedacht. Und den anderen Jungen erklärte sie einfach als nicht gut genug, nachdem Lucy ihren Vorschlag abgewiesen hatte, dass sie doch einfach schauen sollte, was sich mit diesem und dem Mädchen ergeben könnte. Lucy wollte sowas nicht. Ophelia zog sie dann noch ein bisschen mit den Sachen auf, die sie zusammengetan hatten, sie fand es schade, dass Lucy darauf keine Lust mehr hatte, aber vielleicht würde das Mädchen seine Meinung noch ändern. Ophelia erinnerte sie an die Küsse im Raum der Wünsche, als Lucy gar nicht anders zu können schien, obwohl sie sich damals Gedanken um Jackie gemacht hatte. Lucy ärgerte sie dann damit, dass Ophelia vielleicht nicht so gut war, wie sie dachte und diese musste nur grinsen, sie wusste das und Lucy könnte ja bescheid sagen, wenn sie in der Lage war es zu vergleichen. Da deutete Lucy auf jemanden, es war Morelia, welcher gerade ein paar Taschen gerissen waren. Sie sah abgemagert und fertig aus. Lucy zog sie sofort zu sich auf die Bank und selbst Ophelia musterte sie und fragte, was los sei. Erst nach einer Weile erzählte Morelia. Sie erzählte, dass es ihre Familie gewesen sei. Wie diese sie behandelt, missbraucht und schikaniert hatte. Selbst Ophelia war von diesen Erzählungen etwas erschüttert, nicht wegen der Verletzungen, oder der seelischen Schäden, sondern weil so nicht dafür gesorgt wurde, dass die magische Welt wieder stärker wurde. Das Blut blieb vielleicht rein, aber die Struktur dahinter war schwach und auch die Frauen, die daraus hervorgingen, waren augenscheinlich nicht stark, fähig oder willens für etwas zu kämpfen, da es nichts gab woran sie glauben konnten. Auch Ophelias Vater hätte einen Sohn vorgezogen, doch förderte er auch seine Töchter in der Gewissheit, dass sie so kämpfen konnten und wollten. Morelia erklärte dann, dass sie bei Professor Syre wohnte und zum Ministerium gehen würde. Ophelia nickte, sie verstand Morelia. Dann versank sie ein wenig in Gedanken, während die anderen über das Turnier redeten, an dem Lucy teilgenommen hatte. Ophelia dachte darüber nach ob der Minister oder sein Stellvertreter etwas tun konnten, und ob sie sich da einmischen wollte. Als sie wieder aus ihren Gedanken auftauchte teilte sie diese Morelia mit, bot ihr dann auch an, dass sie bei ihr bleiben könne, doch sie wollte bei dem Professor bleiben. Ganz verstand Ophelia das nicht, sie fand den Mann seltsam, aber sie würde sicher nicht darauf bestehen. Dann ging Morelia auch und Lucy und Ophelia bleiben zurück. Sie lehnten sich zurück und nahmen das Thema von vorher wieder auf, Lucy meinte Ophelia hätte viel zu viel Selbstbewusstsein, kniff sie in die Nase und dann witzelten sie rum, Lucy meinend, dass es ihr schon schwer viele, Ophelia zu wieder stehen. Die grinste nur und meinte Lucy könne jederzeit zu ihr kommen. Dann wurde es schon später, und Ophelia bekam Hunger. So verabschiedete sie sich von Lucy, umarmte sie kurz und verschwand dann.
Nach dem Essen, die Hauselfen waren, wenn Aurelia zu Hause war immer besonders bemüht, verzog sich Ophelia in ihr Zimmer. Dort suchte sie noch nach Informationen über die Reinblüter unter denen Morelia aufgewachsen war. Das meiste was sie fand bestätigte Morelias Aussagen. Dieses System erschuf keine starken Menschen und sorgte auch nicht dafür, dass ihre Gesellschaft sich über die Muggel erhob. Sie war einfach nur auf die Reinhaltung des Blutes und die Unterdrückung der Frauen aus. Ophelia schüttelte den Kopf, auch in ihrer Familie musste sie sich mehr anstrengen, als wenn sie ein Junge war, aber wenn sie alles gut machte, ihren Pflichten wie Heiraten und Kinder bekommen wahrnahm, war sie relativ frei und hatte dadurch auch die Möglichkeit für die Sache zu kämpfen für die sie stand. Irgendwann klappte Ophelia die Bücher zu, kuschelte sich in ihr Bett und schlief ruhig ein.


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In den darauffolgenden Wochen und Monaten entwickelte sich viel in Ophelias Leben. Während sie weiterhin darum bemüht war es der Miss und ihren Eltern recht zu machen kam sie dabei sogar gut voran. Obwohl ihre Mutter herausgefunden hatte, dass sie ab und zu Besuch hatte, war es erleichternd, dass es nur Dimitrij war, welchen sie mitbekommen hatte. Sowohl Aurelia als auch Lloyd schienen weiterhin sehr darauf bedacht, dass sie ihre Tochter bald verheiraten wollten, jedoch hatten sie dieser keinen Mann vorgeführt und Ophelia selbst sah es nicht ein sich jemanden zu suchen, ihrer Meinung nach war sowieso keiner ihrer Würdig. Stattdessen vertrieb sie sich die Zeit mit lesen, trainieren und spazieren gehen. Dabei traf sie öfter auf Nathaniel, wobei die beiden meistens in eine Streiterei gerieten, welche meist in heftigen Handgreiflichkeiten endeten, wobei bleibe mit Blessuren und geknicktem Ego hinausgingen. Doch Ophelia schaffte es dennoch in wieder davon zu überzeugen, dass sie ihn verstehe, im Gegensatz zu allen anderen und obwohl sich Nathaniel zunächst zierte schliefen sie miteinander.
Auch lernte sie in der Zeit neue Leute kennen, wobei die meisten davon einen eher negativen Eindruck auf sie hinterließen. Darunter war Nathaniels Therapeutin, welche in einem Pub dessen Akten ausgebreitet hatten. Marie hingegen konnte Ophelia nicht einschätzen. Die etwas ältere Frau als sie, sah sehr gut aus, stand anscheinend auf der gleichen Seite wie Ophelia und hatte auch keine scheu ihr irgendwas zu sagen, versuchte jedoch Ophelia unter sich zu stellen, was dieser nicht gefiel. Jedoch erfuhr sie einiges Interessantes, von der Werwolfjägerin und als sie Katleya überraschend in der Nähe eines vermeintlichen Tatortes zu sehen bekam, sprach sie diese an, welche aber immer noch bestritt ein Werwolf zu sein. Zu guter Letzt gab es Elena, ein Mädchen, welches sie im Auftrag ihrer Eltern das Dorf, Little Hangleton, zeigen sollte. Zunächst waren sich die Mädchen spinne fein, doch während des Rundganges, merkten sie, wie ähnlich sie sich waren und wie gleich ihre Ansichten waren. Um den Tag abzurunden hatten sie ein Mädchen entführt, welches Elena ärger bereiten zu schien, einen Muggel, und hatten Spaß dabei diese zu quälen.
Doch auch Menschen, welche sie lange nicht mehr gesehen hatte, traf sie in dieser Zeit. Auch ihre Schwester war darunter, welche sehr mitgenommen wirkte, jedoch auf Ophelias Versuche ihr zu helfen nicht reagierte. Anschließend traf sie auf Jackie, und obwohl sie eigentlich keine Lust hatte mit dem Mädchen zu reden blieb sie einen Moment. Jackie schien sich verändert zu haben. Sie schien erwachsener geworden zu sein und hatte aufgehört sich in Selbstmitleid zu ertränken. Ophelia konnte sich nicht helfen, das Mädchen hatte immer noch eine Anziehungskraft auf sie und als diese ihr anbot, als sie Ophelias Anspannung merkte, für Entspannung zu sorgen, nahm Ophelia es einfach an. Jackie war so gut, wie sie es in Erinnerung hatte und Ophelia genoss es. Trotzdem war das Verhältnis angespannt, und auch ein richtiges Gespräch kam nicht zustande, zu sehr beschäftigte Ophelia Jackies Verrat noch. Es bestand eine Schuld, welche beglichen werden musste.
Auch Lucy traf sie wieder, diese freute sich über das Treffen mit ihrer besten Freundin, war jedoch nicht begeistert von den Entwicklungen in Ophelias Leben. Zu diesem Zeitpunkt hatte Ophelia eines ihrer großen Ziele erreicht. Sie hatte es endlich geschafft in den Kreis der Todesser aufgenommen zu werden und die Miss hatte ihr, dass lange ersehnte, dunkle Mal verliehen. Doch Lucy sah dies als eine Art Skalvensymbol, Ophelia hatte es ihr auch nicht zeigen wollen, doch durch Zufall war es Lucy aufgefallen. Heftig wehrte sie sich gegen die Vorwürfe der Freundin, für sie war es eine Ehre, eine Verpflichtung und ein Geschenk. Sie würde der Miss immer folgen, egal was komme. Lucy schien es irgendwann einzusehen.
Auch Calypso, welche früher behauptet hatte, sie sei Ophelias Freundin traf sie wieder. Dabei stritten die Beiden ein wenig, da Ophelia sich versetzt gefühlt hatte, Calypso hingegen rechtfertigte sich, dass sie ihren Sohn habe beschützen müssen und dass das Verschwinden die einzige Möglichkeit gewesen war.
Der Höhepunkt und das wirkliche Gefühl ihr Ziel erreicht zu haben bekam Ophelias, als sie den Auftrag bekam Tom Beck dabei zu überwachen, während dieser Alexander Grindelwald tötete. Zunächst zögerte der Junge, und Grindelwald schien überrascht, doch nach einigen Stachelleien zog es der Junge durch, sie beseitigten alle Spuren und verbrannten, nach Alice Idee, die Leiche. Ophelia schickte von da an in unregelmäßigen Abständen ein paar der Knochen an das Ministerium, als Warnung.
Als Ophelia dies der Miss erzählte, sie wollte sie über alles geschehene Informieren, schien ihr diese Idee zu gefallen, sie war zufrieden mit Ophelias Arbeit. Jedoch wurmte das Mädchen, dass sie das Gefühl hatte, die Miss nahm sie nicht ernst, zählte sie noch nicht dazu, stellte die anderen, welche nach Ophelias Ansicht eindeutig weniger Potenzial hatten als sie selbst, über sie. Jedoch schwieg sie schnell, sie wollte der Miss doch nur zeigen, die Möglichkeit haben, ihr zu beweisen, dass sie alles für sie tun würde. Diese versprach ihr, dass sie die Möglichkeit bekommen würde, zunächst würde Ophelia herausfinden, wer Abbey Dawn ermordet hatte, sie hatte bereits zwei verdächtige im Kopf. Jackie Beck und Nathaniel Collins. Die Miss schien daran interessiert und nur bald darauf hatte Ophelia herausgefunden, dass es Nathaniel gewesen war.
Doch nicht nur mit diesem geriet sie immer wieder in Streit, auch die Begegnungen mit Alastair Grey verliefen nicht so erfreulich wie es einmal der Fall gewesen war. Anscheinend hatte die Miss ihm die Aufsicht über die neuen Todesser übertragen und Ophelias verhalten und ihre Kämpfe mit Nathaniel schienen ihm zu missfallen. So wies er sie oft zurecht und griff auch zum Zauberstab, um Ophelia zu beweisen, dass er über ihr stand.
Neben diesem Großen Ziel, sich den Todessern vollends zu verschreiben, hatte sich noch etwas wichtiges entwickelt. Aurelia, Ophelias Mutter, hatte ihr Travie vorgestellt. Der junge Mann, welcher Ophelia vor allem wegen der Tattoos sehr an ihren Vater erinnerte war ihr Verlobter. Zunächst war sie ihm eher feindselig gegenüber, aber nach dem sie ein wenig miteinander gesprochen hatten, und anscheinend auch Travie nicht erwartete, dass sie in der Ehe treu waren, schien Ophelia schon zufriedener. Als ihr Verlobter dann auch eingriff, als sie sich mit Nathaniel anlegt und sofort ihre Seite ergriff war Ophelia vollends zufrieden. So hatte sie sich das vorgestellt. Ihre Mutter schien doch noch was richtigzumachen.
Von all diesen Sachen angetrieben hatte Ophelia beschlossen, dass auch nun die Zeit gekommen war, die offenen Rechnungen zu begleichen. Bei Jackie würde sie einen Ausgleich finden müssen, das Mädchen würde für den Schmerz und die Schmach, welche sie Ophelia zugefügt hatte, bezahlen müssen, dafür hatte sie schon einen Plan.
Doch noch viel mehr würde sie sich an Maya rächen. Das Mädchen war noch viel mehr an allem Schuld und sie machte ihr das Leben zur Hölle. Wenn sie Zeit hatte, beobachtete sie sie und ihre Familie, schickte ihr kleine, blutige Pakete und hinterließ Nachrichten. Komplett zum ausflippen brachte sie die junge Frau mit Fotos, welche sie von ihrem Sohn gemacht und im Haus platziert hatte. Maya sollte wissen, dass Ophelia jederzeit unbemerkt so nah an das kleine Kind konnte und sie niemals sicher war.
Insgesamt war Ophelia sehr zufrieden mit ihrer Situation. Sie kam endlich voran. Endlich hatte sich alles so entwickelt, wie es sollte, und darauf war sie stolz.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 28.07.2019 17:33.

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