Timothy Merlin Tanner

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Timothy

27, Männlich

Halbblut. ehemalig Hufflepuff. Neutral. Single.

Beiträge: 40

Timothy Merlin Tanner

von Timothy am 21.12.2018 09:35

Allgemeine Informationen                                                                                                 
                                                                                          
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Name: Tanner
Vorname: Timothy Merlin
Namensbedeutung: Timothy = Ehre Gott, Merlin = Hügel am Meer (keltisch) oder der Falke (lateinisch), Tanner = Gerber
Spitzname: Timmy, Merlin
Geburtsdatum: 15.07.2003
Geburtsort: London
Wohnort: Ort nähe von London
-
Charakter: bescheiden, bodenständig, hilfsbereit, freundlich, fröhlich, gefühlsvoll, gutmütig, sensibel, einfühlsam,   sicherheitsliebend, anschmiegsam, redet manchmal mit sich schnell oder zu viel wenn er nervös ist, naiv, ehrlich, sieht, wenn er verlegen oder unsicher ist auf seine Füße und entschuldigt sich sehr oft
Stärken: Offenheit, sein engagement wenn es um andere geht, Gitarre spielen & singen, Kräuterkunde, glücklich sein
Schwächen: Ehrlichkeit, Naivität, dass ihm sehr wichtig ist, wie andere sich fühlen, sonstige Schulfächer
Aussehen: Lieb: blonde Locken, hellblaue Augen, süßes Lächeln, mittelgroß, nicht hager, aber ich bin auch kein Muskelpaket :)
Besonderes Merkmal: gute Laune

 

Magische Informationen
Blutstatus: Halbblut
Wesen: Zauberer
Fähigkeit: keine
Engagement: neutral, er ist jedem gegenüber nett und freundlich
Zauberstab: Holz: Ulmenholz, Kern: Einhornhaar, Länge: 11 Zoll, gerade, unnachgiebig
Patronus: (wenn, bzw. falls jemals erlernt eine Biene) 
Irrwicht: Krieg, Tote und Verletzte, an denen er die Schuld trägt
Spiegel Nerhegeb: eine Welt, in der alle aufeinander Rücksicht nehmen, und alle Glücklich sind 
Amortentia: der Duft von Gras, Sonnenschein und Seewasser

Schule & Beruf
Schule: Hogwarts
Haus: Hufflepuff
Klasse/Abschluss: abgeschlossen
Position: Schüler
Quiditch: Zuschauer (nur manchmal, ist ihm zu brutal)
-
Traumberuf: Musiker, das Restaurant von seinen Eltern übernehmen, oder Ehemann/Hausmann, der sich um den Haushalt und die Kinder kümmert

Familie
Mutter: Faye Tanner
Vater: Emmett Tanner
Geschwister: Ruby Tanner
Kinder:
Tante:
Onkel:
Cousine:
Cousin:
Nichte:
Neffe:
Großeltern: Großmutter Henrietta Carpenter

Freundschaft & Feindschaft
Findet sympathisch: Alice, Niall, Amelia, Katleya, Nathaniel, Enna, Adrian, Rosie, Jackie, Jessica, Simon, Emilia, Tanner, Morelia, Lilian, Yohan, James, Maya, Clara, Lucy, Raik, James, Hugo
Freunde: Alice, Niall, Amelia, Katleya, Adrian, Rosie, Jessica, Simon, Yohan, Clara, Tanner, Maya, Lucy, Raik, James, Hugo
Bester Freund: Yohan
Gewisse Abneigung:
Feinde:
Erzfeind:

Liebesleben
Sexualität: schwul (ist sich da jetzt recht sicher)
Fühlt sich hingezogen zu:
Verwirrt von:
Matteo
Spielt mit ihm: Matteo
Ist verliebt:
War verliebt: James
Herzschmerz wegen:

Küssen: Amelia, Jessica, Yohan, James, Matteo                   
Techtelmechtel:
Freund/In:
Exfreund/In:

Biografie

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Timothy Merlin Tanner wurde am 17.Juli. 2003 als Sohn von Emmett, einem Zauberer, und Faye, einem Muggel geboren in England geboren. Er wuchs in seinem Eltern Haus, nahe einem See behütet und beschützt auf. Neben seinen Eltern, lebte auch seine Großmutter Henrietta Carpenter, die Mutter seiner Mutter, in dem kleinen, gemütlichen Haus. Da seine Frau und seine Schwiegermutter Muggel waren, verzichtete Emmett Tanner seit beginn dieser Beziehung auf die Verwendung von Magie, besonders in deren Anwesenheit. Er und seine Frau besaßen ein kleines Café in dem kleinen Örtchen und Timothy versuchte schon als kleines Kind dort zu helfen wo es ging. Natürlich erzählte ihm sein Vater von Hogwarts, die klassischen Märchen von Beedle der Barden und zeigte ihm kleinere Zaubereien, aber der Alltag und auch die meiste andere Zeit wurde ohne Magie bewältigt.
Seine Kindheit war allgemein sehr glücklich und behütet. Timothys Eltern und seine Großmutter unternahmen viel mit ihm, sie gingen spazieren, schwimmen oder fuhren in die Stadt. Emmett brachte seinem Sohn auf dem See hinter dem Haus, das Segeln bei, kaufte ihm ein Boot, dass Timothy von Herzen liebt. Auch seine geliebte Gitarre hatte er von seinen Eltern geschenkt bekommen, auf ihr spielte er fast täglich. Henrietta, Timothys Großmutter, brachte ihm bei, dass man auf andere achten sollte, auf seine Mitmenschen. So lernte Timothy, wie glücklich es ihn machte, wenn andere glücklich waren.
Allgemein kann man ihn als einen schüchternen, lieben und stets gut gelaunten Jungen beschreiben, der immer stehts darum bemüht ist, dass andere glücklich sind und es ihnen gut geht.
Obwohl er die Zauberwelt aus Erzählungen von seinem Vater kannte, überwältigte Hogwarts ihn. Soviel Magie kannte er nicht, und wie sich rausstellte, war er auch nicht sonderlich begabt darin. Klar, es machte ihm Spaß, aber er war auch schnell überfordert und wusste nicht mehr weiter. Das einzige Fach, dass ihm wirklich lag, war Kräuterkunde, da er schon immer beim Anbauen von Gemüse im Garten half und der Schritt zu Magischen Pflanzen dann auch nicht mehr so weit war.
Mit Ach und Krach schaffte er es durch die ersten vier Jahre der Schule, was vor allem der Hilfe von vielen anderen geschuldet war. Eigentlich jeder mochte Timothy und so erklären sie ihm den Stoff und übten mit ihm. Ihnen immer sehr dankbar, revanchierte er sich stets mit Essen, einem Ständchen oder ein paar Pflanzen und natürlich guter Laune.

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Timothy saß an diesem Abend mit seiner Gitarre am See und klimperte etwas vor sich hin, als ein Mädchen zu ihm stieß, welches sich als Alice Burton vorstellte. Die beiden kamen direkt ins Gespräch und unterhielten sich über Alice Rückkehr nach Hogwarts und wie es dazu kam. Nachdem sie erfahren hatte, dass er in der Schule nicht der Beste sei, bot sie ihm auch prompt ihre Hilfe an, die er dankbar annahm. So sah sie dies auch direkt am eigenen Leib, als Timmy feststellte, dass das Gras nass war und seine Hose lieber nicht selbst trocknete, da er Angst hatte sich anzuzünden, woraufhin das lieber Alice übernahm, welche sich kurz darauf auf den Weg zurück zum Schloss machte.
Um sich nicht wieder ins nasse Gras setzten zu müssen, entschied Timothy sich lieber in den Aufenthaltsraum zu gehen, wo bereits Rosalie saß. Auch mit ihr kam er schnell ins Gespräch, sie war, so wie Alice, ein Jahr über ihm. So unterhielten sie sich über Unterricht und die für Timothy bevorstehenden ZAG Prüfungen, vor denen er sehr große Angst hat. Doch Rosie beruhigte ihn wieder, woraufhin er sich, mit einem deutlich besseren Gefühl, in seinen Schlafsaal aufmachte.

Am nächsten Tag, nach dem Unterricht beschloss Timothy einen Spaziergang runter zum See zu machen, wo er, tollpatschig wie er ist, in Niall reinlief, welcher joggen war. Die beiden verstanden sich sofort gut und als Alice noch dazu kam, überredete sie die beiden Jungs mit ihr zum See baden zu gehen. Während Alice und Niall recht ausgelassen waren, hielt Timmy sicher eher am Ufer, da er sorgen hatte, das einer verloren gehen könnte. Ab und zu wagte er es auch einen Blick auf Niall zu werfen, den er schon ganz hübsch fand und auch sehr nett. Als Timothy sich dann ans Ufer setzte, da ihm kalt war, gab Niall ihm sogar seinen Hoddie, und der Junge setzte sich, in diesen eingekuschelt ans Ufer. Nach einiger Zeit stiegen Alice und Niall aus dem Wasser, Niall musste los und Timothy blieb mit Alice zurück, mit der er sich noch gut gelaunt unterhielt. Später als Alice zum Schloss zurückging, stellte Timmy fest, dass er noch Niall Hoddie hatte, aber diesen konnte er ihm ja irgendwann zurückgeben. Also kuschelte er sich lieber noch tiefer in das Kleidungsstück und genoss den klaren Sternenhimmel.
Jäh wurde er aus seinen Gedanken gerissen, als sich ein jüngerer Junge neben ihn fallen ließ. Dieser stellte sich als Hugo vor, welcher anscheinend nicht Schlafen konnte. Die beiden verstanden sich gut, sprachen über einige Dinge und Hugo erteilte Timmy eine außer planmäßige Geschichtsstunde, unterhielt sich mit ihm über Sport und andere Muggelsachen. Timothy merkte schnell, dass der Junge schlau war und viel wusste, wahrscheinlich mehr als er, aber das machte ihm nichts aus. Er hörte ihm gerne zu, bis es dann doch spät wurde und Timmy sich in seinen Schlafsaal schlich.

Und wieder ging ein anstrengender Schultag zu ende, Timothy musste leider immer mehr bemerken, wie schwer er sich mit dem meisten Unterrichtsstoff tat und seine Angst vor den ZAG Prüfungen wurde wieder akuter. Also beschloss er seine Sorgen mit einem Spaziergang zu vertreiben, wer kann schon bei schönem Wetter schlechte Laune haben, er jedenfalls nicht. Und wie immer, wenn Timothy unterwegs war, lernte er gleich wieder jemanden kenne. Diesmal war es Amelia, die ihre beindruckenden Flugkünste über dem See zum Besten gab. Nach einiger Zeit des Gespräches, Amelia dachte, dass Timothy seinen Namen, besonders seinen zweiten Namen, Merlin, nicht mochte, wurde sie etwas forscher und Timmy klärte das schnell auf. Amelias Art, führte dazu, dass Timothy unruhig wurde und sich immer wieder entschuldigte und auf den Boden sah, dass sah das Mädchen aber nicht gerne. Sie machte sich einen Spaß darauf und neckte den schüchternen Jungen immer wieder, was er ihr allerdings nicht übelnahm. Er mochte eigentlich jeden und begab sich so mit Amelia auf die Karaoke Feier, die gerade stattfand. Naja, um genau zu sein, wurde er eher mitgezogen, aber so genau nahm er das nicht. Vor allem war er froh, dort nicht allein hin zu müssen.
Auf der Feier angekommen, waren schon einige Leute in der großen Halle versammelt, die Haustische waren zur Seite geschoben worden und eine Bühne stand bereit. An einer Seite war ein langes Buffett aufgebaut, mit allem, was das Herz begehrt. Gut gelaunt, stellten sich die beiden in den Raum und warteten, bis es losging. Kurz darauf gesellte sich, zu Timothys Freude, auch Niall zu ihnen. So unterhielten sich die drei, sahen sich die Auftritte der anderen Schüler an und tranken etwas Bowle. Timothy war sehr unsicher, ob er auf die Bühne gehen wollte, falls der Scheinwerfer ihn auswählen sollte, Amelia beruhigte ihn aber, wenn er nicht wolle, würde sie für ihn übernehmen. Als erstes von den dreien traf es Niall und Timmy sah ihm begeistert zu, wie dieser eine Interpretation von „How to save a life" zum Besten gibt. Timothy wurde das zweite Opfer des Scheinwerfers, es dauerte einen Moment, bis er sich dazu überwinden kann, aber Niall versprach ihn anzufeuern, also wagte er es und legte all seine Gefühle in das Lied „Stairways to heaven", der zu seinen Lieblingssongs gehört. Schlussendlich erwischte es auch Amelia, die allerdings damit überhaupt kein Problem zu haben schien, denn sie nutzte die Möglichkeit, um einen sehr professionell wirkenden Auftritt hinzulegen. Das Mädchen konnte anscheinend alles. Nach ihrem Auftritt unterhielten sich die drei wieder, ab und zu gesellten sich andere zu ihnen und verschwanden dann wieder. Irgendwann wurde es Timmy zu viel, die Leute, der Lärm und der Andrang. Also beschlossen sie lieber noch Spazieren zu gehen, doch in diesem Moment wurde Amelia für ein Duett wieder auf die Bühne geholt, was sie begeistert tat. Nur ihr Duett Partner, zierte sich, was zu deutlichem Unmut bei ihr führte vor allem, da sich das auch nicht besserte, als Scorpious auf der Bühne stand. Trotzdem genoss sie sichtlich die Aufmerksamkeit, beendete dann den Song und verließ dann mit Timothy die Party.
Die beiden spazierten also über die Wiese und legen sich dann ins Gras. Sie unterhielten sich weiter und Amelia tadelte ihn immer wieder, dass er sich zu viel entschuldige und sie nicht ansehe. Er bemühte sich ja auch darum, nur sie brachte ihn immer wieder in Verlegenheit, was ihn wieder in seine alten Muster verfallen lässt. Amelia legte sich schließlich auf seinen Arm und sie schauten sich den Sternenhimmel an und unterhielten sich. Irgendwann wurde Timmy müde und schließ einfach neben Amelia in der Wiese ein.
Am nächsten Morgen erwacht Timothy erschrocken allein und etwas spät für den Unterricht auf der Wiese auf. Seufzend machte er sich auf den Weg in sein Zimmer, um sich umzuziehen und seine kleine Ratte Sunny abzuholen. Zusammen machten sich die Beiden auf in den Innenhof, wo sie auf einer Bank, die Sonnenstrahlen genoßen. Dort, Sunny auf seinem Schoß, kam zuerst Dominique dazu, die ganz entzückt von der Ratte ist. Die beiden sich etwas unterhielten, bis Dominique wieder losmusste. Timothy blieb und etwas später gesellte sich Cesar zu ihm, welcher allerdings nicht so begeistert von Sunny war wie Dominique. Trotzdem unterhielten sie die zwei, bis Timothy aufbrach, um wieder an den See zu gehen. Heute schien kein so toller Tag zu sein, jedoch wollte er sich seine Stimmung nicht vermiesen lassen und blieb, wie gewöhnlich gut gelaunt. Dort stieß er wieder auf Amelia, zu der er sich setzte. Sie plauderten ein wenig, wobei doch Amelia mehr redete und ihn, wie üblich, auf sein, in ihren Augen, Fehlverhalten hinwies. Trotzdem verstanden sich die beiden gut und irgendwann kletterte Sunny aus Timothy Manteltasche zu Amelia. Diese war sofort entzückt von der Kleinen und Timothy schaute gut gelaunt zu, wie Amelia Sunny streichelte und mit ihr spielte. Ab und zu neckte Amelia Timothy wieder und erfreute sich an seinen verwirrten, verlegenen Reaktionen. Irgendwann, die Sterne standen schon sehr hoch, verabschiedeten Timmy und Sunny sich von Amelia und machten sich auf den Weg zum Schloss, damit Timothy doch noch etwas schlaf, vor dem Unterricht bekam.
Am nächsten Tag war er dann doch etwas übermüdet während des Unterrichts und beschloss dann nach eben diesem auf den Astronomieturm zugehen um dort, sich in einen Mantel und eine Decke gewickelt, auf einer weiteren Decke sitzend, ein Buch zu lesen, dass ihm vielleicht im Unterricht helfen könnte. Mit dabei war wie gewöhnlich seine kleine Ratte Sunny. Nach einiger Zeit kam jemand auf den Turm hinauf, es war Amelia. Timothy lud sie gleich ein sich zu ihr zu setzten, deckte sie ebenfalls zu, damit sie nicht fror. Sie unterhielten sich wieder und Timothy schaffte es etwas gelöster zu sein, bis zu dem Moment, wo Amelia ihn wieder mehr neckte, und herausforderte. So fand sie heraus, dass Timothy noch sehr unerfahren, im Bezug auf Frauen war, was sie eindeutig für sich nutze, um sich ein wenig Spaß mit Timmy zu erlauben. Diese erlaubte ihm irgendwann, dass er sie küssen dürfte, was er auch tat. Doch er wusste nicht so recht, wie er das einordnen sollte und gestand Amelia, dass er sich selbst nicht sicher war, ob er überhaupt auf Mädchen stand. Das störte Amelia jedoch nicht weiter und bot ihm an, dass an ihr herauszufinden. Timothy nahm das Angebot zögerlich an, und die beiden küssten sich erneut. Sie wurden jedoch, als Amelia sich näher an ihn drängte von einer sich beschwerenden Sunny unterbrochen, die anscheinend etwas eingeklemmt wurde. Nachdem Timothy kontrolliert hatte, dass es seiner Ratte gut geht, stellten sie beide fest, dass es bereits sehr spät war und Amelia verließ den Turm. Timmy packte noch schnell seine Sachen zusammen und mache sich dann auch auf in seinen Schlafsaal. Wirklich eine Antwort auf seine Frage hatte er nicht bekommen. Er hatte die Küsse nicht als schlecht empfunden, war sich aber trotzdem nicht sicher, ob er wirklich Mädchen interessant fand, oder nicht doch eher nur auf Jungs, weil das er Jungs anziehend fand, da war er sich sicher.

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Wirklich Zeit darüber nachzudenken hatte er allerdings nicht. Die Weihnachtszeit stand an und während in Hogwarts Ferien war, benötigten seine Eltern seine Hilfe in ihrem Lokal. Natürlich war er gerne bereit dazu und half während der Feiertage und um Silvester fleißig mit. Trotzdem freute er sich, als die Schule wieder anfing. Die Zugfahrt verlief ruhig und er kam gut in Hogwarts an.
Nachdem er seine Sachen fein säuberlich, Ordnung muss schließlich sein, von Koffer in den Schrank geräumt hatte, ging er etwas spazieren und traf gleich am See auf eine Gruppe von Leuten, zu denen er sich gesellte. Eher hörte er zu, als das er sprach, aber das machte ihm nichts aus. Schließlich beschloss Nathaniel, dass sie doch Schlittschuhfahren sollten, der schwarze See war ja zugefroren und so ließen Enna und Timothy sich dazu überreden. Timmy drehte ein paar Runden, er hatte das ja schon als Kind gelernt, während die anderen ihre Schwierigkeiten zu haben schienen. Doch er wollte sich lieber nicht einmischen, da Nathaniel und Enna recht vertraut wirkten und er Angst hatte irgendwas zu stören. Nach einiger Zeit, die anderen waren noch auf dem Eis, packte er seine Sachen und ging über die Brücke zurück ins Schloss. Auf der Brücke traf der auf Adrian, einen sehr gebildet und fein wirkenden Ravenclaw Jungen. Timothy mochte ihn sofort, naja, er mag jeden eigentlich sofort, aber Adrian war was anderes. Er konnte nicht sagen was, aber der Junge faszinierte ihn. Sie unterhielten sich eine Weile, also um genau zu sein redete mehr Adrian und Timmy entschuldigte sich für irgendwas und lief rot an. Irgendwann wurde es dann recht kalt und spät und die beiden machten sich auf den Weg ins Schloss.
Am nächsten Tag nach dem Unterricht, Timothy hatte wieder mal nicht richtig aufpassen können, seine Gedanken kreisten um Adrian, ging er zur Brücke in der Hoffnung diesen dort wieder zu treffen. Leider fand er ihn nicht, und Timmy ging zurück zum Innenhof, wo er doch wieder auf Adrian traf. Er setzte sich zu ihm und Adrian erzählte ihm einiges über sein Hobby, das Duellieren. So ganz verstand Timothy nicht, wieso man so etwas gefährliches tat, aber aus Adrians Mund klang es wie die tollste Beschäftigung überhaupt. Generell drückte der Junge sich sehr gewählt und vornehm aus, was ihn noch attraktiver wirken ließ. Kurz kam Jackie vorbei und unterhielt sich mit ihnen, als jedoch ihr Kaffee leer war ging sie wieder und kurz darauf stieß Rosie zu ihnen. Die drei unterhielten sich und als es kälter wurde verschoben sie ihr treffen in die große Halle. Auch Rosie mochte Timmy sofort. Sie war eine freundliche, lustige, schlaue Ravenclaw. Sowohl Adrian als auch Rosie amüsierten sich über Timmys verlegenes verhalten, vor allem wenn es über sexuelles ging, aber sie zogen ihn auf sehr Freundschaftliche Art damit auf. So auch die nächsten Tage, denn die drei trafen sich fast täglich und mehr zufällig im Aufenthaltsraum. Doch Timothy freute es, er hoffte in den beiden wirklich Freunde gefunden zu haben. An einem Tag war noch Tom, ein Slytherin dabei, doch als Charly Banks hinzukam und es irgendwie wieder um sexuelle Themen ging, verzog sich Timothy mit hochrotem Kopf und kam erst später, völlig durchgefroren wieder zurück. Adrian wickelte ihn in eine Decke und sie unterhielten sich noch. Adrian erklärte Timothy, dass er lernen müsse das solche Themen ihn nicht so verlegen machten, am besten, in dem er Erfahrung sammelte. Sie unterhielten sich ein wenig über Timothys, eigentlich nicht vorhandene Erfahrungen und Adrian erzählte was von seinen, wobei er erwähnte, dass er, als er mehr durch Zufall einen Jungen geküsst hatte, gemerkt hatte, dass er diesen auch nicht so abgeneigt war. Timothys Herz machte dabei einen Sprung. Das bedeutete, dass er nicht komplett chancenlos war, wie er es angenommen hatte. Irgendwann wurde es wieder spät und die beiden gingen in ihre Schlafsäle.
Doch schlafen konnte Timmy nicht. Er dachte die ganze Zeit an Adrian, durch den er, wie er feststellen musste im Vergleich zum Unterricht schon einiges gelernt hatte. Irgendwann fiel Timothy dann trotzdem in einen ruhigen Schlaf.
Tags darauf beim treffen mit Adrian und Rosie unterhielten sie sich ein bisschen über die Gründe, wieso es die Häuser geben musste und solche Sachen. Wirklich mitdiskutieren konnte Timothy nicht, gegen zwei Ravenclaw, dass soll mal einer machen. Dann ging es um die geheimen Orte in Hogwarts und Rosie überredete Adrian, ihnen eine Tour zu geben, worauf Adrian meinte, dass sie sich aber vorbereiten müssten, da es gefährlich werden würde. Und da Timmy nicht als Feigling dastehen würde, wollte er natürlich mit. Irgendwann fingen Adrian und Rosie wieder an Timothy aufzuziehen, was ihm allerdings nicht viel ausmachte, er hatte Spaß und zudem ermutigten ihn die beiden, vor allem Adrian, dass er sich mehr beteiligten solle, sich nicht selbst so ins Abseits stellen. Timothy versprach sich zu bemühen und setzte sich auf das Sofa zu den beiden rüber, wo sie noch rumalberten, bis Rosie einschlief. Adrian und Timothy redeten noch ein bisschen, dann gingen sie in ihre Schlafsäle, Rosie auf Adrians Armen.
Etwas neidisch war Timothy schon, dass musste er zugeben. Da war es sich gemütlich, warm und vor allem sicher. Schnell verscheuchte Timothy seine Gedanken, er hatte sowieso keine Chancen bei Adrian und lieber würde er mit ihm befreundet sein als gar nichts. Und mit Rosie war er auch sehr gerne befreundet, also sollte er sich auch so verhalten. Zufrieden mit sich, und das er heute ein Stückchen weitergekommen war, was seine ständige Verlegenheit und all das betraf schlief er friedlich ein.

 

Am Wochenende hatte Timothy endlich mal wieder Zeit für einen richtigen Spaziergang, dass Wetter war zum Glück auch schon wieder wärmer geworden und die ersten Vögel fingen an ihre Lieder zu singen. Timothy pfiff ihnen in bisschen zu, und bekam eine Antwort von Katleya. Das Mädchen sah müde aus, und er erkundigte sich, ob alles in Ordnung sei. Sie bejahte dies mehrmals, zwar war sich Timmy nicht wirklich sicher ob das stimmte, aber er wollte sie nicht weiter bedrängen, zudem musste er zurück zum Schloss.
Den Sonntag verbrachte er ganz gemütlich, am späteren Nachmittag ging er in den Aufenthaltsraum, wo er auf Jessica traf. Er mochte das freundliche, fröhliche Mädchen sofort und sie unterhielten sich. Über Jessicas Kunst, ihre Pläne, später über ihre Blockade, die sie im Moment hatte. Zu Timmys Leidwesen ergab sich wieder das Thema Sexualität, daran war ja nichts auszusetzten, aber es trieb ihm halt immer die Schamesröte ins Gesicht, was ihm sehr unangenehm war. Jessica meinte, dass sie bi sei und das mehr durch Zufall erfahren hatte. Timothy äußerte, dass er noch nicht sicher sein, ob er schwul oder bi war und Jessica meinte, so wie Adrian er solle es doch einfach ausprobieren. Wenn das alle sagten, dann war da vielleicht was dran. Vielleicht stellte er sich zu sehr an. Es war ja anscheinend nichts dabei. Nach einiger Zeit, beschlossen die beiden gut gelaunt, Pudding essen zu gehen und Jess zog ihn in die große Halle, wo bereits Tom, Alice und Scarlett sich unterhielten. Bei Tom gab es anscheinend immer nur dieses eine Thema und Timmy vermied es zuzuhören, da ihn das seiner Meinung ja nichts anging. Scarlett schien es ähnlich zu gehen und lud ihn ein mit ihr spazieren zu gehen. Nachdem Timothy sich vergewissert hatte, dass er Jess allein lassen konnte folgte er Scarlett. Sie unterhielten sich ein wenig, sie schien ein ruhiges, nettes Mädchen zu sein. Sie meinte, Jessica könne sich glücklich schätzen einen so lieben Freund zu haben wie ihn. Das verwirrte Timothy ein wenig, er wusste nicht genau ob Scarlett dachte, dass er mit Jessica zusammen war, oder einfach als Freund. Kurz darauf musste Scarlett dann gehen und Timmy ging zurück zu denn anderen in die große Halle.
Das Thema hatte sich nicht geändert und Timothy fühlte sich gleich wieder unwohl. Anscheinend ging es um einen Kuss, den Tom von Alice wollte, und dann auch bekam. Sowas wie ein nachträglicher Silvester-Mitternachts-Kuss. Jess erklärte, dass sei doch schick. Nachdem Alice und Tom gegangen waren, fragte Jess ihn, ob er denn auch einen haben wolle. Timmy war zunächst recht verdutzt und wusste nicht so recht, was er tun sollte. Er erklärte, dass er ja nicht so jemand sein wollte, der einfach jeden küsste und Jess meinte, dass jeder, der ihn nur ein bisschen kannte das auch niemals annehmen würde und wisse, dass er nicht so einer sei. Das beruhigte Timothy, er erinnerte sich daran, dass ihm sowohl Adrian als auch Jess geraten hatten es doch einfach zu probieren und Jess versprach ihm zudem, dass sie es niemandem erzählen würde. Also willigte er ein und Jess gab ihm einen sanften, recht unschuldigen Kuss. Er war nicht schlecht, Jess hatte weiche, angenehme Lippen, aber das war es auch schon. Als Jess sich löste lächelten sie sich an und er bedankte sich dafür. Sie lachte nur, dass das doch nicht nötig sei und sie das gern getan hatte. Dann bemerkten sie, wie spät es geworden war und machten sich auf den Weg in ihre jeweiligen Schlafsäle.
Timothy lag noch ein wenig wach und dachte nach. Er war sich inzwischen ziemlich sicher, dass Mädchen nicht wirklich sein Ding waren. Er hatte den Kuss gemocht, aber er hatte sich Freundschaftlich angefühlt und weiter nichts. Doch um sich ganz sicher sein zu können, sollte er zum Vergleich mal einen Jungen küssen. Aber da hatte er nicht all zu große Hoffnung, dass er jemanden finden würde. Und er wollte ja nicht irgendwen küssen.

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Der Unterricht am nächsten Tag zog sich wieder einmal. Timothy verstand nicht wirklich viel, sosehr er sich auch anstrengte und bemühte. Es war wirklich zum Verzweifeln. Also versuchte er nach dem Unterricht noch ein bisschen selbst die Sachen zu verstehen, was sogar ein bisschen funktionierte, bis ihn sein Hunger ablenkte. Also ging er in die große Halle, wo er bereits Jess am Hufflepufftisch fand. Er setzte sich zu ihr und nahm sich von dem Essen. Die beiden unterhielten sich wieder gut, alberten so lange rum, bis sie beide von der Bank purzelten. Sie blieben einfach am Boden liegen, und schauten die schöne verzauberte Decke an. Dadurch bekam Jess endlich ihre Eingebung, was sie diesen Sommer für ein Kunstprojekt machen wolle. Sie unterhielten sich noch ein wenig am Boden liegend weiter, über die Wahrheit sagen und solche Sachen. Zwischendurch kam Charly rein, die sie allerdings nur skeptisch ansah. Später kam Lilian mit Pudding, brachte den beiden dann auch einen und stieß mit Matthew zusammen, den sie dann mit an den Tisch brachte. Jess und Timothy saßen inzwischen wieder an eben jenem. Timothy spürte sofort die Spannung zwischen Lilian und Matthew, aber keine unangenehme, also für normale Leute. Für Timothy war diese Spannung schon genug, um ihn in Verlegenheit zu bringen, so wie sich die beiden immer ansahen. Als es dann um Silvester und betrunken sein und solche Sachen ging, verabschiedete sich Timmy hastig. Das war absolut nicht sein Thema, zudem war er sehr müde. Trotzdem gut gelaunt winkte er den dreien noch zu und schlurfte dann in seinen Schlafsaal, wo er total müde ins Bett fiel und sofort einschlief.

Am nächsten Tag nach dem Unterricht streifte Timothy durch Schloss. Er erinnerte sich an die Geschichte, die Rosie und Adrian erzählt hatten und wollte auch mal sehen, ob er etwas Geheimnisvolles fand. Hoffentlich nichts Gefährliches. Während er durch die Gänge lief dachte er nach. Warum hatte er das Gefühl, dass er keine wirklichen Freunde hatte? So beste Freunde mäßig und so. Sehr gerne würde er welche finden und sie dann zu sich nach Hause einladen. An den See, das wäre großartig. Nun wanderten seine Gedanken zu dem Haus seiner Eltern, dem Restaurant, dem See, auf dem sein Segelboot trieb und er verspürte eine tiefe Sehnsucht danach. Dort war er sicher und geschützt. Dort kannte er sich aus. Er lehnte sich gegen eine Wand und seufzte. In diesem Moment gab die Wand hinter ihm nach und er stolperte an einen Strand. Verdutzt sah er sich um und bemerkte schnell Rosie und Adrian. Die beiden erklärten ihm, dass dies der Raum der Wünsche sei und wie er funktionierte. Timothy war begeistert als Rosie gemütliche Sofas erscheinen ließ, auf welches sie sich fallen ließ und Adrian mitzog. Timothy wurde verunsichert. Sollte er die beiden lieber allein lassen? Vielleicht wollten die beiden lieber zu zweit sein. Als er dies äußerte, bekam er als Antwort, dass die beiden nicht verabredet gewesen seien. Und selbst wenn, würden sie gewisse einen anderen Ort wählen. Rosie meinte, dass im Ravenclaw Gemeinschaftsraum es niemanden kümmerte, wer mit wem auf den Sofas lag. Zuerst verstand Timmy nicht genau was sie meinte. Die beiden zogen ihn natürlich sofort damit auf. Schnell wurde ihm klar war gemeint war, aber er war sich nicht sicher, ob das das einzige war. Vielleicht wollte Rosie ihm auch sagen, dass sie sich mit Adrian auf die Sofas legte. Rosie ging dann jedoch und ließ die beiden Jungen zurück. Diese sprachen wieder über Timothy´s peinliches Verhalten bei dem Thema Sex und er verteidigte sich sogar, als Adrian als kindisch bezeichnete. Er fragte, was er den tun sollte, wenn er jemanden mochte und Adrian meinte er sollte es ihm einfach sagen und bei einer Abfuhr drüberstehen und trotzdem mit der Person befreundet sein. Timothy nahm all seinen Mut zusammen und beichtete Adrian, was er fühlte. Doch dieser wies ihn, wie Timmy schon erwartet hatte ab. Die Erklärungen danach verstand er nicht so genau, aber der Hauptpunkt war, dass Adrian ihn halt einfach als Freund mochte. Und kein bisschen mehr. Das Verstand Timothy und obwohl er traurig darüber war, war er glücklich, dass er jetzt wusste das Adrian sein Freund war und das war gut. Außerdem, so meinte Adrian wüsste er wenigstens jetzt ob er auf Jungs stand oder nicht. Sie unterhielten sich noch ein bisschen und dann verließen sie den Raum der Wünsche und machten sich in ihre jeweiligen Schlafsäle auf.
Timothy lag noch eine Weile wach und dachte über das geschehene nach. Er war froh, dass er mit Adrian geredet hatte. Auch war ihm dessen Reaktion recht klar gewesen. Mit einem guten Gefühl, dass er heute etwas an dem geschehenen gewachsen war und das er einen guten Freund hatte schlief Timmy letztendlich ein.

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Der nächste Schultag verlief einigermaßen gut. Zumindest besser als meistens. Timothy hatte endlich mal wieder einen freien Kopf und konnte sich sogar etwas konzentrieren. Das schürte natürlich seine gute Laune, wer mochte es nicht, wenn er endlich was verstand. Mit dieser guten Laune ging er ein wenig spazieren und landete dann am See, wo bereits Rosie und Adrian saßen. Er freute sich die beiden zusehen und setzte sich zu ihnen. Sie plauderten ein wenig und als Rosie ein paar Zehen ins Wasser hielt, setzte Adrian sich neben sie und legte den Arm um das Mädchen. Um sie reinzuschmeißen oder aus anderen Gründen konnten weder Timmy noch Rosie sagen, doch das Mädchen lehnte sich einfach an Adrian und schon schmiss er sie nicht in den schwarzen See. Irgendwann kam noch ein Junge dazu, dieser betrachtete Adrians Arm um Rosie nicht gerade erfreut. Es stellte sich heraus, dass es Simon war, Rosies Bruder, welcher Timothy schon zu kennen schien, da Rosie ihm anscheinend bereits von ihm erzählt hatte. Rosie verkündete dann die Neuigkeit, dass sie Aufschub bekommen hatte bis zum alter von 21 bis sie den von ihren Eltern ausgesuchten Mann heiraten solle. Timothy war entsetzt, dass es sowas noch gab und Simon pflichtete ihm bei, dass es schade war, aber nun mal zur Tradition gehörte. Rosie erzählte ein wenig von ihrem Verlobten in Spee, den anscheinend auch Adrian zu kennen schien, oder zumindest dessen Vater. Der Junge war anscheinend nicht wirklich ein Prachtexemplar. Während Adrian und Rosie über dieses Thema redeten kam Timothy mit Simon in ein Gespräch. Zu seiner Begeisterung stellte er fest, dass der Junge ebenfalls Musik begeistert war und sie philosophierten ein wenig über den Nutzen eben dieser. Timmy vergaß dabei alles um sich herum und strahlte richtig. Schon lange hatte er niemanden getroffen mit dem man so über Musik reden konnte. Als Simon meinte, dass Timothy doch „Stairways to heaven" am Karaokeabend gesungen habe und dass er es toll fand und auch Timothys Stimme und das Simon selbst Gitarre spielte, bat Timmy Adrian ihm seine Gitarre her zu zauber, er selbst hatte Angst, diese kaputt zu machen, wenn er sie rief. Rosie zauberte Simons dabei, der meinte, dass er ebenfalls nicht sehr begabt war, wenn Timmy verstand was er meinte. Timothy verstand es total und freute sich, dass er anscheinend nicht der einzige war, der so seine Schwierigkeiten hatte. Die beiden Jungen stimmten ihre Gitarren, und spielten dann zusammen „Stairways to heaven". Die Möglichkeit, dass sie so in die Musik vertieft waren nutzen Rosie und Adrian sich davon zu schleichen. Wer konnte es ihnen verübeln, Simon und Timmys Gespräch war für Außenstehende sicher nicht so interessant. Das Verschwinden der beiden stellten sie erst am Ende des Liedes fest und Simon wirkte nicht gerade begeistert, dass seine Schwester mit Adrian verschwunden war. Er hatte anscheinend einen starken Beschützerinstinkt. Timothy entschuldigte sich dafür, dass die beiden verschwunden waren und Simon winkte ab, er konnte ja nichts dafür. Doch es war schon spät geworden und sie packten ihre Gitarren zusammen und liefen zurück zum Schloss, um dann in ihre Schlafsäle zu gehen. Zufrieden schlief Timmy ein, dass war ein guter Tag gewesen.
Dann war endlich Wochenende, Timothy liebte diese Zeit, denn es war natürlich kein Unterricht und er konnte machen was er wollte. Am Freitag saß er im Innenhof und klimperte auf seiner Gitarre vor sich hin, als Simon zu ihm stieß. Sie unterhielten sich ein wenig und Simon meinte er müsse sein Lied unbedingt aufschreiben und gab ihm Papier und Stift. Sofort machte sich Timmy daran die Noten aufzuschreiben und Simon bot ihm an ihm helfen zu können beim Entwickeln von neuen Liedern. Timothy nahm dankbar an, vor allem nachdem Simon, der auch mit seiner Gitarre rumlief ihm eines seiner Lieder vorgespielt hatte. Der Junge hatte eine sehr schöne Stimme und auch das Lied gefiel Timmy sehr gut. Ihm fiel auch gleich die Gitarre auf und Simon erzählte, dass er diese von Rosie zu Weihnachten bekommen habe. Sie plauderten noch eine Zeit, bis Simon aufbrechen musste. Wahrscheinlich noch irgendwelche Hausaufgaben erledigen und Timothy schlenderte runter zum See. Dort traf er auf Matthew, und wie Timmy nun mal war unterhielt er sich bereits nach kurzer Zeit mit ihm, der Junge erzählte, dass er über seine Freundin gestolpert war, als er in ein Buch vertieft herumlief. Sie amüsierten sich beide darüber, denn weder Matthew noch seiner Freundin war etwas passiert. Irgendwann, es wurde schon spät verabschiedete sich Matt und Timothy blieb allein zurück. Obwohl es schon spät war hatte er keine Lust zurück ins Schloss zu gehen, als eine Gestalt mit einer leuchtenden Viole auf ihn zukam. Es war Hugo, der ihm stolz seine neue Erfindung präsentierte. Sie funktionierte anscheinend wie eine Glühbirne, nur mit Magie. Der Junge hatte ein altes Rezept gefunden und dieses abgeändert. Nach dem sie sich einige Zeit unterhalten hatten stieß Calypso zu ihnen und auch ihr wurde die Erfindung gleich vorgestellt und die drei plauderten eine Zeit lang, bis auch Hugo sich aufmachte. Calypso hingegen forderte Timothy auf mit ihr baden zu gehen. Timmy war recht skeptisch, dass Wasser war noch recht kühl und der schwarze See war nicht der sicherste Ort in Hogwarts. Doch Caly überzeugte ihn und die beiden schwammen ein paar Runden ehe sie sich zurück zum Schloss aufmachten. Timothy trocknete sich ab und zog sich um, als ihm einfiel, dass er seine Gitarre vergessen hatte. Er lief zurück und stieß dort auf Tom. Dem Jungen, den er im Gemeinschaftsraum kennengelernt hatte und der schnell mit irgendeinem Mädchen geflirtet hatte. Doch wenn man sich so mit Tom unterhielt, erschien er wie ein sehr netter Junge, der ebenfalls die Musik liebte. Timothy erzählte ihm von seinem Segelboot und Tom meinte er müsse es unbedingt nach Hogwarts mitbringen, doch Timmy hegte Zweifel daran, dass er seine Schrumpfzauber gut genug seien. Da tauchte ein ziemlich aufgebracht wirkendes Mädchen auf. Es war Clara, die sehr wütend erklärte, dass ihr neuer Vormund sie aufregte. Timothy bekam nicht so ganz mit was das Problem war, aber anscheinend war eben dieser Vormund der neue Zauberminister und ein eher altmodischer Mensch, was Claras Umgang mit Leuten anging, die in seinen Augen es nicht wert waren. Tom kannte Clara anscheinend recht gut, er tröstete sie und die drei unterhielten sich ein wenig, ehe Timothy sich auf den Weg zurück zum Schloss machte, diesmal mit seiner Gitarre.
Am nächsten Tag machte sich Timothy auf nach Hogsmeade. Man musste es schließlich ausnutzen, wenn man ein wenig rauskam. Im DreiBesen stieß er auf Rosie, die an ein paar Schnittmustern arbeitete. Sie unterhielten sich ein wenig, Timmy trank eine heiße Schokolade nach der anderen und Rosie zeichnete. Timothy erzählte, dass er sich gestern mit Simon getroffen hatte und wie toll die Gitarre sei, die Rosie ihrem Bruder geschenkt hatte. Anscheinend hatte er etwas zu begeistert von allem geklungen, denn Rosie riet ihm daraufhin, sich nicht in ihren Bruder zu verlieben wie ihn Adrian, da Simon ihm nur wieder das Herz brechen würde. Der Junge sei zwar experimentell, aber letzten Endes würde er nicht auf Jungen stehen. Verwirrt sah Timothy Rosie an und entschuldigte sich dafür, dass seine Schwärmerei für Adrian anscheinend sehr deutlich gewesen sei. Er versprach Rosie sich ihren Rat zu Herzen zu nehmen und meinte es auch so. Dann verabschiedete sich das Mädchen, sie hatte noch einen Termin und Timmy blieb allein bei seiner Schokolade zurück. Er grübelte ein wenig über Rosies Worte nach und dann gingen seine Gedanken über zu dem Lied, an dem er arbeiten wollte. Irgendwann kam Rosie zurück, anscheinend hatte sie nur ein paar Stoffe abholen müssen. Die beiden unterhielten sich noch ein wenig über Belangloses, dann ging er zurück ins Schloss und machte sich dort auf in die Küche, um noch etwas zu essen. Dort traf er auf Calypso, die gerade einen Burger und ein paar Pommes aß. Kurz nach ihm betrat auch Tom die Küche und sie richteten noch ein paar Pommes für alle und setzten sich dann an einen Tisch und plauderten. Timmy fiel recht schnell auf, wie Tom mit Calypso flirtete. Der Junge machte das so auffällig, dass selbst Timothy es mitbekam, und es war ihm unangenehm. Während Calypso und Timothy dann aufräumten blieb Tom sitzen und sah ihnen zu, während er und Caly weiterflirteten. So war Timmy sehr erleichtert, als Hugo in die Küche kam und die anderen beiden die Möglichkeit nutzten, dass Timmy nun nicht mehr allein war, um sich woanders hinzubegeben. Timmy konnte sich schon vorstellen was sie taten. Hugo kochte ein paar Eier, auch für Timmy und die beiden unterhielten sich wieder. Hugo bemerkte, dass seine Cousine eine Beziehung mit Scorpius Malfoy hatte und das ihm dies Missfiel. Timothy versuchte ihn zu überzeugen, dass er dem Jungen doch eine Chance geben solle, sie waren schließlich nicht ihre Eltern. Nachdem sie aufgegessen hatten, half Timmy noch beim aufräumen und verschwand dann in seinem Schlafsaal.
Den Sonntag nutze Timothy zum Ausschlafen. So ab und zu erlaubt er es sich auf der faulen Haut zu liegen und wirklich nichts zu machen. Doch schnell wurde ihm langweilig und er ging wieder ins Dorf, um dort im DreiBesen wieder auf Rosie zu treffen, die einen riesigen Stapel an Blättern durchwühlt. Timothy bot gleich an zu helfen, doch Rosie erklärte, sie habe die fehlenden Seiten vermutlich im Gemeinschaftsraum vergessen. Irgendwann stießen Adrian und ein Mädchen, sie stellte sich als Pandora vor, zu ihnen. Sie unterhielten sich, wobei Timothy eher schwieg, er hatte zu den Themen nicht wirklich was zu sagen und hörte so lieber zu. Nachdem er seine heiße Schokolade geleert hatte ging er zurück ins Schloss und stieß im Innenhof auf die zeichnende Jessica. Er setzte sich zu ihr und sie zeigte ihm ihre magischen Tierwesen, die sie bereits fertiggestellt hatte. Sie waren sehr schön und Timothy und sie witzelten ein wenig über Einhörner und ob man sie nicht als Haustiere halten könnte. Oder sie zumindest lieb darum bitten. Sie wurden unterbrochen, als Timmys Magen knurrte, also gingen sie in die große Halle, wo Simon, mit einem asiatisch wirkenden Mädchen auf seinem Schoß saß. Timothy wollte schon gleich wieder die Flucht antreten, schließlich wollte er nicht stören, doch alle meinten sie sollten sich dazu setzen. Timothy fand die Situation natürlich etwas unangenehm und wurde noch verwirrte und peinlich berührt, als Simon erklärte, er sei Caros, so hieß das Mädchen, Sklave und das er alles für sie tun würde. Während Timothy und Simon peinlich berührt, verlegen und mit hochrotem Kopf dasaßen, witzelten Jessica und Caro über die Ausmaße von „allem". Irgendwann bat Timothy um einen Themenwechsel, da er merkte, dass inzwischen alle etwas verlegen war. Caro fing darauf hin an, zuerst den neuesten Schultratsch zu verbreiten und anschließend zu erzählen, dass sie gerade erst aus China gekommen war. Sie war anscheinend vor den Weihnachtsfeiertagen überstürzt aufgebrochen, um etwas mit der Familie zu regeln. Jessica war inzwischen gegangen und Simon hatte es anscheinend recht mitgenommen, dass Caro so plötzlich und für so lange Zeit verschwunden war. Als diese dann meinte, dass sie ja Geburtstag gehabt habe, überreichte Simon ihr sein Geschenk und Timothy war überwältigt von dem schönen Armband, welches Caro von ihrem Freund bekam. Das Mädchen schien sich sehr zu freuen, legte es um und machte sich dann auf in den Schlafsaal. Timothy unterhielt sich noch ein wenig mit Simon, versicherte ihm, dass Caro sein Geschenk liebte und es sicher immer tragen würde. Er sprach Simon darauf an, dass die beiden ein hübsches Pärchen waren, doch Simon verneinte dies, gab allerdings zu, dass er Gefühle für Caro hatte. Er beschrieb sie zumindest und fragte, ob das zähle. Timothy bestätigte dies und meinte er war auch in jemanden verliebt, um es genauer zu sagen, er hatte für jemanden geschwärmt, da er wusste, dass Adrian unerreichbar war und es inzwischen auch wieder alles in Ordnung war. Simon fragte nach, ob Timothy auf Männer stand und wer es denn gewesen sie. Timmy erzählte ihm alles und meinte noch, dass Adrian mit Rosie glücklich schien. Er wusste nicht, ob die beiden zusammen waren, aber es schien so. Simon erkundigte sich sofort weiter, er wollte seine Schwester beschützen und war sich nicht sicher ob Adrian der richtige für sie war. Timothy versuchte ihn zu beruhigen. Rosie war kein dummes Mädchen und sie konnte sicher auf sich selbst aufpassen. Mit der Zeit find Simon an ihm zuzustimmen, sehr zu Timothys Freude. Wenn Rosie und Adrian glücklich waren, dann war das doch was tolles. Aber er verstand auch Simon. Er hatte einen wirklich ausgeprägten Beschützerinstinkt. Caro und Rosie konnten sich wirklich glücklich schätzen. Dann verabschiedeten sich die beiden voneinander und gingen in ihre jeweiligen Schlafsäle. Schnell schlief Timothy ein.
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Und wieder begann eine neue Woche. Es war wirklich traurig, wie schnell das Wochenende vorbeiging und der Montag wiederkam. Der Unterricht verging quälend langsam egal wie sehr Timothy sich bemühte aufzupassen und etwas zu lernen. Als endlich Mittag war, schlenderte er in die große Halle, wo er eine sehr übermüdete Rosie traf. Diese erklärte, sie habe kaum geschlafen, da sie unter anderem Astronomie gehabt hatte. Mitten in der Nacht. Etwas beunruhigt rutschte Timmy hin und her. Er sollte mal nachsehen, ob er auch irgendwann Unterricht mitten in der Nacht habe, weil gerade wusste er das nicht wirklich. Er plauderte ein wenig mit Rosie und irgendwann merkte er an, dass Simons Freundin wieder da sei. Timothy meinte nicht feste Freundin, Freundin, sondern einfach nur Freundin, aber Rosie fasste es anders auf und wurde, zumindest ein wenig sauer, dass Simon ihr das nicht erzählt hatte. Schnell, bevor der Unterricht weiterging erklärte Timothy was er meinte, beruhigte Rosie und aß sein Essen auf. Dann huschte er wieder davon zum nächsten Fach.
Nach dem Unterricht war es draußen noch warm und die Sonne schien. Also ging Timothy auf die Wiese, legte sich in das weiche Gras, schloss die Augen und genoss die Wärme und das Licht. So merkte er gar nicht wie sich jemand näherte, bis auf einmal Simon anfing auf seiner Gitarre zu spielen. Lächelnd setzte sich Timmy auf und hörte ihm zu, als Simon „Let it be" anschlug, sang er leise, aber klar mit. Sie lächelten sich an und Simon lobte Timothys stimme und erkundige sich, wie es mit dem Lieder schreiben voran ging. Dann klimperte er wieder los, schrieb dann etwas auf und reichte seine Gitarre an Timmy weiter. Dieser war sehr überrascht, die Gitarre war wunderschön und sicher nicht ganz günstig gewesen, doch Simon meinte einem Freund gibt er sie doch gerne. Also spielte Timothy jetzt eine improvisierte Melodie und Simon forderte ihn auf, es gleich aufzuschreiben. Das tat Timmy auch, die beiden unterhielten sich und irgendwann meinte Simon er würde ein Lied über Timmy schreiben. Der wurde gleich ganz verlegen und wollte abwehren, doch Simon beharrte darauf und wollte auch nichts verraten was genau er im Sinn hatte, schließlich würde das ihnen beiden den Spaß verderben. Bereits nach kurzer Zeit hörte Timmy auf nachzufragen, versprach aber, dass er sich für Simon ebenfalls ein Geschenk überlegen würde, obwohl dieser meinte das sei nicht nötig. Die beiden unterhielten sich noch eine Weile, bis Simon anfing nervös zu werden und meinte, er müsse noch etwas erledigen. Timothy fragte nicht nach was, aber aus Simons verhalten schloss er, dass dieser Caro sein zweites Geburtstagsgeschenk gebe würde und wünschte ihm Glück und darüber ein Wort zu verlieren. Er drückte Simon ganz fest die Daumen, dass es Caro gefallen würde, wobei er davon sehr stark ausging. Timmy blieb noch eine Weile auf der Wiese sitzen und strickt in Gedanken sein Lied weiter. Außerdem musste er sich noch Gedanken machen, was er Simon schenken würde. Als die Sonne dann langsam am Horizont verschwand stand er auf, ging zurück ins Schloss und legte sich ins Bett. Bis er einschlief dauerte es noch eine Weile, seine Gedanken waren beschäftigt. Aber irgendwann schlief er trotzdem ein.
Die nächsten Tage lang bemühte sich Timothy im Unterricht aufzupassen, seine Aufsätze ordentlich zu machen und sich auch nachmittags hinzusetzten, um für die ZAGs zu lernen. Er wollte diese Prüfungen unbedingt bestehen, aber in seinem Kopf flogen die ganze Zeit Noten, Tonfolgen und Texte durcheinander. Wie Simon versprochen fing er an diese Gedanken aufzuschreiben, zum Glück hatte er mal gelernt, wie man das tat und es auch nicht wieder vergessen. Dazu hatte er sich ein kleines Heftchen angelegt, dass er immer bei sich trug und es sofort rausholen konnte, wenn ihm neue Ideen kamen, und das passierte zurzeit ständig. So war er auch in sein Heftchen vertieft als er den Aufenthaltsraum betrat, wo Simon Adrian und Rosie gegenübersaß. Worüber sie gesprochen hatten, hatte er gar nicht mitbekommen, und als er gerade zu ihnen ging, flog hinter ihm die Tür auf, Caro stürmte hinein und knallte sie wieder zu. Alle starrten sie verwirrt an, während Timmy sich auf einen Sessel fallen ließ und Caro sich zu Simon setzte. Es freute Timothy, dass die beiden anscheinend sehr vertraut waren, denn sie lehnten sich gleich aneinander und legten die Arme um den anderen. Simon hatte ja gesagt, dass er Caro mochte. In ähnlicher Position saßen Adrian und Rosie und auch für sie freute sich Timothy. So ungeschickt er sich in Sachen Liebe manchmal verhielt, so freute er sich umso mehr, wenn zwei Menschen sich gegenseitig glücklich machten. Caro verlor nicht viele Worte darüber, was ihren Ärger verursachte, nur dass manchen Menschen eine Lektion verdienten. Simon bot ihr an, dass sie ihn verprügeln könne, wenn es ihr half doch das war nicht nötig. Sie schien sich wieder zu beruhigen und als die Sprache auf Rosies und Caros bunte Haare kam, die anscheinend durch Gummibärchen aus dem Weasley Scherzartikel laden stammten wurde die Stimmung lockerer und nach und nach überredeten die beiden Mädchen die Jungs ebenfalls eines zu nehmen, um belustigt zuzusehen, wie die Haare bunt wurden. Adrian erwischte rot. Timothys blonde Haare wurden türkis und Simon entschied sich, passend zu Caros, für ein pinkes Gummibärchen. Sie unterhielten sich und irgendwann ging Caro, woraufhin Rosie ihrem Bruder gleich vorwarf, dass er ihr nichts von seiner Freundin erzählt hatte. Doch Simon meinte, er war zwar in Caro verliebt und hatte ich das auch gesagt, aber dass sie seine Gefühle nicht erwiderte. Traurig stand er auf und ging. Timothy verstand die Welt nicht mehr. Wieso verhielt sich Caro so, wenn sie Simons Gefühle nicht erwiderte. Wieso kuschelte sie sich an ihn, nahm seine Hand und ließ ihn trotzdem nicht an sich ran. Adrian, Rosie und Timmy blieben zurück, Rosie hatte Simon gerade noch erinnert, dass sie ja 77 nicht nachweisbare Gifte kannte und etwas verunsichert erkundigte sich Timothy was sie damit meinte. Doch sie zuckte nur mit den Schultern und meinte, es sei gut sowas zu wissen und sie könne sie ja mal an Timmy ausprobieren. Ihm zum Beispiel grüne Haut verpassen. Unsicher saß Timothy da, bis Adrian sich einmischte und meinte sie soll Timmy nicht ärgern. Dann erzählte Timothy begeistert, dass Simon ihn auf seiner Gitarre hatte spielen lassen und wie großartig eben diese sei. Er war immer noch sehr stolz darauf, dass Simon ihm so vertraut hatte und auch Adrian schien die Bedeutung und die Ehre zu verstehen, wobei er und Rosie Musiker nicht zu verstehen schienen. Sie plauderten noch ein wenig über ihr Interesse, Artefakte. Timothy hörte interessiert zu, obwohl er kaum was damit anfangen konnte. Irgendwann, Rosie und Adrian waren in ihre Unterhaltung vertieft und Timothy hatte auch anhand der Körpersprache der beiden das Gefühl, dass er gehen sollte. Er verabschiedete sich also und ging in seinen Schlafsaal wo er sich aufs Bett war. Er freute sich wirklich für Rosie und Adrian. Die beiden schienen ein tolles Paar zu sein, die Interessen teilten und auch auf geistiger Ebene miteinander konkurrieren konnten, was für Ravenclaw wahrscheinlich wichtig war. Simon hingegen tat ihm leid. Er wusste ja selbst wie es war abgewiesen zu werden, aber es war sicher noch schwerer, wenn die Person, so wie es Caro tat, dann trotzdem zweideutige Signale zu senden. Wieder einer Eingebung folgen zog Timothy sein Heftchen heraus und fing an seine Gedanken auf Papier zu bringen. Irgendwann war er so müde, dass er über seinem Heft einschlief.
Das Wochenende verbrachte Timothy an der frischen Luft. Mit seiner Gitarre, einer Decke, etwas zu essen und seinen Aufsätzen saß er auf der Wiese und arbeitete an seinen Schulaufgaben. Ab und zu spielte er Gitarre oder schrieb seine Ideen, die er für Lieder bekam auf. Die Zeit war schön und ruhig.
Am Sonntagabend war der Frühlingsball, doch Timothy hatte kein Date und haderte etwas mit sich, ob er trotzdem gehen sollte oder nicht. Letztendlich entschied er sich zu gehen, man brauchte ja kein Date, um ein wenig zu essen, zu plaudern und jemand zum tanzen würde er auch finde. Er hatte sogar noch eine türkise Krawatte, die perfekt zu seinen immer noch bunten Haaren passte.
So betrat er die große Halle, es war noch kaum jemand da, außer ein Mädchen. Er gesellte sich zu ihr, stellte sich vor und unterhielt sich mit ihr. Lily Potter schien gut gelaunt zu sein, obwohl anscheinend ihr Freund noch nicht da war, aber sie meinte das sei bei ihm normal. Mit der Zeit füllte sich die Halle mit einer Menge Leute, die meisten als Paare. Lily winkte Emily, ihre beste Freundin zu den beiden und sie aßen ein wenig vom Buffet. Dann stieß auch noch Jessica zu ihnen und bekam von Lily direkt Torte ins Gesicht geklatscht, da sie sich angeschlichen und Lily erschreckt hatte. Sie unterhielten sich eine Weile und als Jessica, welche ebenfalls ohne Date da war, tanzen wollte lud Timothy bereitwillig auf die Tanzfläche ein. Er war jetzt nicht der schlechteste Tänzer, aber es gab sicher bessere. Er plauderte ein wenig mit Jessica, als auf der anderen Seite der Tanzfläche zwei Personen sich während des Tanzes zu streiten schienen. Es waren Ophelia und Nathaniel die über das Parkett wirbelten und zwar einen schönen Anblick abgaben, aber die Stimmung zwischen war eisig und sie diskutierten heftig. Er konzentrierte sich lieber auf Jessica und die beiden lachten darüber, dass sie heute noch nicht sterben wollten. Jessica hatte überhaupt keine Zeit dazu und auch die nächsten Tage passte es bei ihr überhaupt nicht in den Terminplan. Die Situation der beiden Streithähne löste sich auf, als ihre Dates, zwei Mädchen sich dazwischenschoben und sie auseinanderzogen. Ophelia wurde von ihrer... Freundin? Nach draußen geschoben. Die Stimmung wurde wieder ruhiger, da das Mädchen laut rumgeschrien hatte und getobt hatte, hatte Timothy schon ein wenig Angst bekommen. Er verstand nicht, warum man so böse sein musste. Da konnte man doch sicher drüber reden. Dann entdeckte er Simon und Caro. Er gesellte sich kurz zu ihnen, plauderte mit den beiden und anschließend, als Rosie und Adrian hinzustießen auch mit diesen beiden. Simon und Caro gingen dann tanzen, Adrian und Rosie beobachteten sie und freuten sich für Simon. Dann redeten sie darüber, wer ihrer Meinung nach bei der Auseinandersetzung gewonnen hätte. Rosie schien auf Nathaniel, Adrian hingegen auf Ophelia zu setzten. Doch so etwas interessierte Timmy nicht, er verstand nicht, warum man nicht einfach miteinander reden konnte. So setzte er sich an einen freien Platz und sah den Menschen zu. Dann kamen Simon und Caro zu ihm, doch er merkte, dass dies wohl eher aus Höflichkeit geschah, damit er nicht allein war und meinte, sie sollten weiter tanzen gehen. Da in diesem Moment auch ein anderes junges Mädchen mit einem Getränk zu ihm kam, mussten die beiden sich auch nicht schlecht fühlen und Caro zog Simon auf die Tanzfläche. Er unterhielt sich mit dem Mädchen, ihr Name war Roxanne und ihr ging es recht ähnlich wie ihm, es waren zu viele Menschen. Also lud sie ihn ein mit ihr in den Aufenthaltsraum zu gehen.
Dort angekommen setzte sich Timothy in den Sessel, den er immer wählte und Roxanne auf das Sofa. Sie unterhielten sich eine Weile und verstanden sich auf anhieb gleich gut. Sie schien auch der Meinung zu sein, das Lügen, wenn auch Notlügen meistens nichts brachten, dass man über Streit reden könne und dass es doch am schönsten sei, wenn alle nett zu einander waren. Doch sie meinte auch, dass ihre Cousine Lily mit Scorpius zusammen war und sie dem ganzen eher Skeptisch gegenübersaß. Das hatte Timmy jetzt schon öfter gehört und wie jedes Mal versuchte er ihr zu erklären, dass Scorpius ja nicht ein Vater sei und man ihm doch eine Chance geben solle. Inzwischen saß er neben ihr, und tröstete sie, weil sie anscheinend sauer auf sich selbst war, dass sie überhaupt so gedacht hatte. Sie unterhielten sich noch eine Weile und Timothy war sich nicht ganz sicher ob Roxanne mit ihm flirtete. Er wusste es nicht und war sich deswegen auch nicht sicher ob er erwähnen solle, dass er schwul war. Es wäre sonst recht peinlich gewesen. Aus dank dafür, dass er ihr geholfen hatte gab sie ihn einen Kuss auf die Wange, wich dann aber zurück, und meinte sie wüsste ja nicht ob er nicht in einer Beziehung war. Als er das verneinte schien sie sich zu freuen und Timothy wollte ihr sagen, dass er kein sexuelles Interesse an Mädchen hatte, aber da war Roxanne schon aufgestanden und verabschiedete sich mit den Worten, sie freue sich, ihn bald wiederzusehen.
Etwas verwirrt blieb Timothy zurück. Er hatte das Gefühl, dass er etwas hätte sagen sollen doch nun war es zu spät. Also machte er sich auf den Weg in den Schlafsaal, hänge seinen Anzug ordentlich zurück in den Schrank und ging ins Bett
Am nächsten Morgen unternahm er einen Spaziergang, da seine Stunden sich verschoben hatten. Er kam an der Hütte des Wildhüters vorbei und traf dort auf den Gitarre spielenden Hugo. Er setzte sich zu ihm und sie unterhielten sich ein wenig. Darüber, dass Hugo es nicht mochte im Schatten seiner Eltern zu stehen, dass er im Moment sehr wütend war, auch wegen Lily und letztendlich kamen sie auf das Thema Sport und was er mal machen wollte. Dabei riet er Timothy, wenn er Sport machen wolle zu laufen, da etwas wie Football nicht seins zu seien schien. Als Hugo Timmy stolz seine Bauchmuskeln zeigte und erzählte, wie es bei ihm und seinem Team in der Kabine so war wurde Timothy knallrot. Der Junge erzählte ja einfach nur, aber Timothy stellte sich ungewollt gleich etwas ganz anderes vor. Und er konnte nicht sagen, dass ihn das Sixpack von Hugo nicht beeindruckte. Und ihm gefiel. Spätestens jetzt wäre ihm sicher klar gewesen, dass er schwul war.
Hugo viel sein Verhalten auf und meinte dann, dass sei wegen der Mädchen im Sportcamp von dem er gerade erzählt hatte. Timmy schüttelte den Kopf und erklärte, dass ihn Mädchen nicht interessierte und auf Hugos verwirrter nachfrage hin meinte er, dass Timothy das er schwul war. Hugo wirkte überrascht, er habe damit nicht gerechnet. Lächelte Timmy dann aber an und meinte, dass ändere ja nichts an ihrer Freundschaft und dafür war Timothy ihm dankbar. Doch dann musste Hugo los, sein Unterricht begann und nachdem Timothy noch eine Weile die Sonne genossen hatte machte er sich auch auf ins Schloss.
Nach dem Unterricht am Abend ging Timothy mit seiner Gitarre in den Aufenthaltsraum und traf dort auf Lola. Sie unterhielten sich kurz und sie erzählte, dass sie rappe. Dann kam Hugo, mit nassen Haaren in den Raum und Timothy reichte ihm sofort besorgt eine Decke und der Junge setzte sich zu ihnen. Dann schneite Katleya kurz herein, entschuldigte sich bei Hugo für ihr Verhalten gestern und war dann auch schon wieder weg. Lola verabschiedete sich auch kurz darauf und Timothy blieb mit Hugo zurück. Dieser forderte Timmy auf etwas von sich zu erzählen, aber als dieser von seinem Segelboot und so erzählte meinte Hugo, dass wüsste er schon und fragte direkt, wie Timothy herausgefunden hatte, dass er nicht auf Frauen stand. Etwas verlegen und überrascht erzählte er Hugo alles. Das er Mädchen geküsst hatte, aber gemerkt hatte, dass er es nicht so toll fand und dann, dass er auf Adrian gestanden hatte, dieser ihn abgewiesen, aber dennoch sehr geholfen hatte. Hugo hörte aufmerksam zu und fragte ab und zu weiter nach. Timothy antwortete ihm bereitwillig auf alles. Sie diskutierten darüber, als Timothy meinte, dass er gewusst habe das Adrian unerreichbar gewesen war, den Hugo war anderer Meinung. Dann redeten sie darüber, dass es kaum offen schwule oder zumindest bi sexuelle Jungs gaben und Timothy sich manchmal etwa allein fühlte. Hugo meinte, viele hätten vielleicht Angst sich angreifbar zu machen, wenn sie sich outeten und Timmy konnte das so halb verstehen. Dann meinte Hugo Timmy solle sich nicht unterkriegen lassen und wenn er das nächste Mal einen Jungen toll fand, solle er um ihn kämpfen. Timothy lächelte Hugo dankbar an. Er war ein toller Freund. Doch leider war es schon spät und sie sollten dringend ins Bett. Also verabschiedeten sie sich voneinander und gingen in ihre Schlafräume. Timmy schlief schnell ein. Das Gespräch mit Hugo hatte ihm geholfen, zwar verstand er nicht warum es den Jungen so interessierte, aber er würde ihn auch nicht danach fragen. Ruhig und zufrieden schlief Timothy dann schließlich ein.
Am nächsten Tag im Unterricht machte Timothy wieder einige Fortschritte. Er verstand nun viel mehr als noch vor ein paar Wochen, es war auch Zeit, die ZAG´s standen direkt vor der Tür. Nach dem Unterricht ging er spazieren und landete auf der Wiese, wo er Simon dösend auf einer Decke liegen fand. Er legte sich neben ihn, Simon wachte auf und sie unterhielten sich eine Weile. Vor allem über die ZAG´s. Simon machte sich nicht wirklich sorgen, er meinte, er würde schon bestehen und bräuchte keine besonders guten Noten. Diese Zuversicht hätte Timothy auch gerne. Nach kurzer Zeit stieß

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.10.2019 08:00.

Timothy

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Re: Timothy Merlin Tanner

von Timothy am 25.01.2019 10:32

Nachdem die beiden sich vertragen hatten, kleine Diskussionen kamen bei Geschwistern schon mal vor, legten sie sich in die Wiese wo Timmy und Simon anfingen zu summen und dann zu singen. Timothy war glücklich.
Er hatte tolle Freunde gefunden, doch nun musste er zurück ins Schloss. Schnell verabschiedete er sich von den beiden, ging in seinen Schlafsaal und schlief schnell ein. 



Timothy machte sich nach dem Unterricht wieder auf zur Wiese. In der Hand hielt er seine Gitarre und auf dem Gesicht ein gut gelauntes Lächeln. Auf der Wiese sah er eine Gestalt stehen, er zögerte kurz, ging dann allerdings auf das Mädchen zu und grüßte sie. Das Mädchen, welches sich später als Emilia vorstellte, wusste anscheinend sofort, dass er ein Hufflepuff war, doch das störte ihn nicht. Sie selbst war anscheinend eine Slytherin, aber Timmy fand sie nett. Viele hätten das wahrscheinlich nicht so gesehen, sie wirkte recht kühl und überheblich, aber Timothy hatte damit kein Problem. Sie plauderten und schließlich setzte er sich ins Gras und spielte auf Emilias Aufforderung hin ein Lied. Dies gefiel Emilia nicht, Timmy entschuldigte sich und wählte etwas Anderes, was Emilia schon mehr gefiel. Etwas später kam auch Hugo dazu, die beiden unterhielten sich darüber, dass jeder, auch Emilia, sofort wusste, dass Hugo ein Weasley war und wie nervig das sein konnte. Dann gesellte sich Morelia dazu und nahm gleich am Gespräch teil.
Eine wenig später kam auch Tanner hinzu, Timothy fand dies lustig, schließlich war sein Nachname Tanner. Die beiden Mädchen nahmen ihn gleich in Beschlag und plauderten über Spitznamen und Spitznamen Optionen für Tanner. Hugo hatte wieder losgemusst und so saß Timmy einfach daneben, klimperte auf seiner Gitarre und fühlte sich etwas ausgeschlossen. Nach einiger Zeit machte sich auch Emilia zurück auf den Weg ins Schloss und Morelia schlug vor, die drei sollten schwimmen gehen. Timothy war etwas unsicher. Einerseits wegen dem See und anderseits, weil er nicht das Gefühl hatte, die beiden würden auf seine Anwesenheit Wert legen. Trotzdem folgte er ihnen, schließlich war er sich bei sowas oft nicht sicher und er wollte ihnen nichts unterstellen.
Am See angekommen, schnappte sich Tanner Morelia, warf das Mädchen über seine Schulter und sprang mit ihr in den See. Timmy schlenderte zum Rand und entdeckte dort Cem, der anscheinend versucht hatte zu lernen. Er entschuldigte sich dafür, dass die drei störten doch er winkte ab und meinte er hatte sowieso keine Lust zu lernen gehabt. Sie unterhielten sich eine Weile und schauten Tanner und Morelia zu, die sich gegenseitig nassspritzten und unter Wasser drückten. Irgendwann gesellte sich Clara zu den beiden und auch die beiden aus dem Wasser kamen zur Gruppe und sie setzten sich ins Gras. Clara lehnte sich an Cem, welcher seinen Arm um sie legte. Morelia tat das gleiche bei Tanner. Sie unterhielten sich, wobei vor allem Cem und Clara sie unterhielten, sie neckten sich und Clara streckte Cem die Zunge raus. Timothy seufzte, er fühlte sich schon wieder ausgeschlossen. Er wusste nicht, was es war, aber ihm schien, als ob alle anderen immer viel schneller vertraut mit einander waren, als er es konnte. Er hätte sich auch gefreut, wenn sich jemand einfach so zu sich setzten würde, wie die Mädchen zu den beiden Jungs. Oder ihn über die Schulter werfen würde, wie Tanner Morelia. Doch wirklich Hoffnung hatte er auf sowas nicht. Er war müde und entschied sich nun zu gehen. Also verabschiede er sich und versprach noch Clara ihre Zunge zu rächen, wenn Cem sie, wie er ihr androhte abschneiden würde, weil sie ihm eben diese herausgestreckt hatte. Jeden war klar, dass er keiner Fliege was zu Leide tun konnte. Dann machte er sich auf den Weg ins Schloss. Die ZAG´s standen kurz bevor und er konnte kaum schlafen.


Dann waren die zwei Prüfungswochen gekommen. Die Tage zuvor und auch während der Prüfungen, hatte er sich ziemlich isoliert, sich in seinen Schlafsaal zurückgezogen und gelernt. Er hatte sich fest vorgenommen die Prüfungen zu bestehen. Zu seiner Überraschung hatte er bei den Prüfungen sogar eine Ahnung worum es ging, und konnte so auch etwas hinschreiben. Die praktischen Prüfungen brachte er auch irgendwie hinter sich. Er stellte sich gar nicht so dumm an, wie er erwartet hatte.

Die Prüfungen belasteten ihn, natürlich, er wollte sie unbedingt bestehen, aber er machte sich inzwischen nicht mehr so viel Druck. Es ging nur darum sie zu bestehen, mehr war nicht wichtig und dafür hatte er inzwischen ein gutes Gefühl. Wenn auch nur knapp, er würde bestehen. Zudem hatte er dieses gefürchtete Ereignis endlich hinter sich gebracht und das Schuljahr war fast rum.
Seine freie Zeit nutze er für seine Musik. Ihm kamen viele Ideen und die Zeit bis zur Abschlussfeier des Jahres verging wie im Fluge.

 

Dann war auch schon der letzte Schultag gekommen. Timothy hatte seine Sachen bereits gepackt und ging schon etwas eher in die große Halle. Dort traf er Morelia und Tanner, welche sich unterhielten. Er gesellte sich zu ihnen und erkundigte wie es ihnen ginge, da sie im schwarzen See baden gewesen waren und vielleicht noch mehr getan hatten. Die beiden meinten ihnen ginge es gut und kurz darauf gesellte sich auch Jessica zu der Gruppe. Morelia war sehr an Tanner gekuschelt, welchen es nicht zu stören schien, als Kissen benutzt zu werden. Doch anscheinend lief zwischen den beiden nichts, denn Morelia trug einen Ring, der sie allerdings eher bedrückte als erfreute und erwähnte, dass Tanner mal gemeint hatte, Morelia sei nicht sein Typ. Trotzdem bot er ihr an mit ihr durchzubrennen sollte sie das wollen. Ob er es ernst meinte oder nicht, konnte Timmy nicht beurteilen, aber er fand es toll, dass sich der Junge so zu bemühen schien. Inzwischen waren immer mehr Schüler eingetrudelt und die Halle hatte sich gefüllt. Morelia war zwar keine Hufflepuff, blieb aber bei Tanner, als die Feierlichkeiten begannen. Timothy hatte sich inzwischen wieder ausgeklinkt. Er hatte wieder das Gefühl zu stören und überflüssig zu sein, er wurde einfach wieder übergangen. Also richtete er seine Aufmerksamkeit nach vorne, klatschte für die Professoren und die Häuser bei der Bekanntgabe der Hauspunkte. Slytherin gewann dieses Jahr den Hauspokal, Hufflepuff wurde überraschend zweiter. Dann begann das Festessen. Schweigend aß Timothy ein wenig, stand dann auf und verabschiedete sich, ob es wirklich jemand wahrnahm wusste er nicht, aber was sollte man machen. Mit seinem Gepäck ging er in den Hof, um dort mit den anderen Schülern zum Zug gebracht zu werden.
Im Zug suchte er sich ein Abteil, er wollte niemanden stören, also wählte er ein leeres. Als er sich mit seinem Koffer abmühte tauchte Tanner auf und half ihm. Er lächelte den Jungen an und sie setzten sich an die beiden Fensterplätze. Er mochte den Jungen, er schien hilfsbereit, freundlich und nett, auch wenn er selbst meinte er wäre nicht nett. Kurz darauf stieß auch Morelia wieder zu den beiden und nahm sofort wieder den Platz an Tanners Seite ein, an ihn gekuschelt. Timothy fragte sich, was die beiden für eine Beziehung hatten. Er hatte schon oft mitbekommen, wie Leute ziemlich schnell sich in den Arm nahmen, kuschelten aber verstanden hatte er es nie, was vielleicht auch daran lag, dass er nie das Gefühl hatte bei so etwas dazuzugehören. Kurze Zeit später stieß auch Lilian zu ihnen und setzte sich neben Morelia. Irgendetwas war zwischen Lilian und Tanner vorgefallen, die Stimmung war etwas angespannt. Während der Fahrt schwieg Timothy hauptsächlich, er wusste nicht, wie er sich einbringen sollte.
In London angekommen schlug Morelia vor, dass sie alle noch zum See gehen könnten. Zu dem in Little Hangleton und obwohl Timothy sich nicht wirklich als Teil der Gruppe fühlte, schloss er sich an. Die Koffer brachten sie schnell zu Morelia, in ein riesiges Manor, dann waren sie auch schon am See. Dort setzten sie sich in einen Kreis, Morelia wieder an Tanner gekuschelt, Lilian an ihren Freund, der inzwischen dazu gestoßen war. Und wieder einmal kam Timmy sich ausgeschlossen vor. Er hörte zu und beteiligte sich nur ab und zu am Gespräch. Als dann auch Morelias andere beste Freundin, Emilia, auftauchte zogen sich die drei Mädchen zurück, da sie etwas zu besprechen hatten. Die Jungs blieben schweigend zurück. Die Stimmung fand Timothy sehr bedrückend, er wusste nicht was er sagen sollte und als Tanner dann meinte sie hätten ja tolle Gesprächsthemen machte es das nicht besser. Zögerlich fragte Timmy nach dem Musikgeschmack und Tanner meinte, er möge Classic Rock. Das fand Timothy interessant, er mochte diese Musik auch gerne. Doch ein wirkliches Gespräch entstand nicht. Timmy war unsicher, ob es an ihm, dem Thema oder daran, dass Tanner nicht so gesprächig war lag. Er fühlte sich schon wieder traurig, wieso bekam er sowas nie hin. Zum Glück kamen dann die drei Mädchen zurück, um die unangenehme Stille zu unterbrechen. Sie wirkten alle aufgelöst und sahen aus als ob sie geweint hatten, doch keiner fragte nach, was geschehen war. Lilian kuschelte sich sofort an ihren Freund und schlief kurz darauf ein. Morelia kuschelte sich wieder an Tanner und sie unterhielten sich leise, ab und zu banden sie Emilia und Timothy ein. Als Timmy irgendwann gehen wollte, er fühlte sich total fehl am Platz, meinten alle er solle doch bleiben und Tanner meinte, wie schon viele zuvor, er solle sich ein Rückgrat zulegen. Seufzend setzt er sich wieder. Wieso sagten das alle? Da forderte ihn Emilia auf, dass er doch zu ihr kommen sollte, dann können sie auch kuscheln. Etwas unsicher folgte Timothy dann und Emilia schloss ihn in die Arme. Innerlich war Timmy sehr froh darüber, dass er in Emilias Schoß lag, diese sein Haar wuschelte und seinen Kopf kraulte. Er hätte sich anders rum wahrscheinlich wieder total bescheuert angestellt. Trotzdem wurde er immer wieder rot, vor allem als sie meinte, er sei niedlich. Doch er fühlte sich schon wohler, nicht mehr so abseits. Sie vier unterhielten sich, wobei Tanner und Morelia immer wieder flüsterten, bis sie schließlich aufstanden und erklärten sie gingen spazieren.
Timothy blieb mit Emilia zurück, sie kraulte weiter seinen Kopf und sie unterhielten sich noch eine Weile, bis ihnen auffiel wie spät es war. Emilia konnte bei Morelia hier im Dorf bleiben doch Timmy musste noch schauen, dass er Heim kam. Eine Bahn ging nicht mehr. Also schlug das Mädchen vor, dass er sich jemanden suchen sollte, der ihn apparierte. Das war vermutlich das sinnvollste, die beiden standen also auf und liefen zusammen ins Dorf. Dort wies Emilia ihn zu einem Haus, wo eine nette Hexe wohnen sollte. Das Mädchen verabschiedete sich und lief davon. Timothy überlegte, ob er wirklich klopfen sollte, doch er wollte niemanden zu dieser späten Stunde stören und erst recht keine großen Umstände machen. Also ging er weiter zum Bahnhof des Dorfes, dort war es wenigstens windgeschützt und trocken, zudem war es Sommer und somit nicht kalt. Außerdem hatte er seine ganzen Sachen noch bei Morelia, vielleicht könne er morgen dort vorbeischauen, und seine Koffer holen. Im sitzen schlief er dann auf einer Bank ein.

Die Nacht war etwas unruhig. Immer wieder wachte Timothy auf, setzte sich anders hin und schlief wieder ein. Dadurch befand er sich immer noch im Halbschlaf als Emily ihn am nächsten Morgen am Bahnhof fand. Sie war mit ihrem Hund unterwegs und bot Timmy an, bei ihr etwas zu essen. Dankbar nahm er an, er hatte seid den Feierlichkeiten nichts mehr gegessen. Bei Emily angekommen, reichte sie ihm ein paar Pancakes, welche noch vom Frühstück übrig waren. Sie unterhielten sich ein wenig, bis Timothy dann wieder aufbrach. Er wollte nicht zu lange stören und musste noch zu Morelia, seine Koffer holen.
Kurz darauf stand er vor dem riesigen Anwesen und suchte nach einer Klingel. Doch das Tor öffnete sich von selbst und ein Hauself stand vor Timothy. Schnell erklärte er, weswegen er da war und der Elf führte ihn durch das beeindruckende Manor in ein wunderschönes Zimmer, in welchem Morelia in einem langen, schwarzen Abendkleid am Fenster stand. Er entschuldigte sich für die Störung und erzählte Morelia, weswegen er hier war. Sie war etwas bestürzt, dass er nicht eher gekommen war, zudem befanden sich seine Koffer bereits bei ihm zu Hause. Also unterhielten sie sich noch ein wenig, Timothy verstand nicht wieso sie so edel gekleidet war und sie erklärte es ihm. Nach einiger Zeit wurde Tanner von einem Elfen ins Zimmer geführt. Er setzte sich zu den beiden, beteiligte sich aber nur wenig an dem Gespräch. Aus dem Jungen wurde Timmy auch noch nicht schlau. Er wirkte nett und immer etwas besorgt um Morelia, aber mehr zeigte er nicht. Irgendwann stießen auch Lilian und Matthew zu der Gruppe, Lilian mit Torte. Sie plauderten, aßen den äußerst leckeren Kuchen, bis Morelia vorschlug Flaschendrehen zu spielen.
Timothy musste in einem Sing-Sang sprechen, Morelia jede Frage mit „Ja, mein Herr und Meister" beantworten. Tanner antwortete auf Timmys Frage, wie er Morelia fand, dass sie für ihn wie eine Schwester ist, die er nie hatte. Timothy stellte Menschen nicht gerne fragen, die ihn nichts angingen. Mit der Frage hoffte er, dass Morelia ein gutes Gefühl bekam. Soweit er mitbekommen hatte, hatten die beiden geklärt, dass zwischen ihnen nichts war und so kam Timothy diese Frage unverfänglich vor. Als Lilian auf ihre Frage, was sie gerne tun würde mit, damit beantwortete, dass sie einen Antrag wolle, also so hatte Timothy es verstanden, flüchtete sie kurz darauf. Matthew folgte und auch Timothy kam sich nun etwas überflüssig und störend vor, zumal Morelia müde erschien. Also verabschiedete er sich von Tanner und Morelia und wurde von einer Elfe in ein Zimmer mit großem Kamin geführt, von wo aus er per Flohpulver nach Hause reiste.

Am nächsten Tag fuhr er mit dem Zug nach London reiste Timothy nach London, er wohnte etwas außerhalb. Dort streifte er durch die Straßen, bis er irgendwie in einem Pub landete. Sofort sprach ihn jemanden an, der meinte er sei doch zu jung. Verlegen nickte er nur, aber er trank ja nur eine Kohle. Er unterhielt sich kurz mit Clay, erwähnte dann aber ausversehen Hogwarts, was ihm sofort Tadel und Zurechtweisungen einbrachten. Es war ausversehen gewesen, aber letztendlich hatte er doch recht gehabt und nichts Falsches verraten. Trotzdem stand er nur da wie ein begossener Pudel und lies es verlegen über sich ergehen. Irgendwann, er hatte sich schon wieder ziemlich oft entschuldigt, reichte es Clay und er ging.
Timmy leerte noch seine Cola und verließ dann den Pub. Auf der Straße traf er auf Hugo, welcher Sportklamotten kaufen war. Sie unterhielten sich sofort, Timothys Laune war sofort besser. Sie witzelten darüber, dass Hugo bald ein Riese sein würde, Timmy hatte er schon fast überholt mit seinen 12 Jahren. Etwas verlegen wurde Timothy, als Hugo meinte, dass er niedlich sei und seine Nase anstupste. Er konnte nicht sagen, dass er was dagegen hatte, aber er hatte immer Angst etwas falsch zu machen und so seine Freunde, die er endlich gefunden hatte zu verlieren. Dann schlug er, ob Hugo in ein Café gehen wollte, dieser willigte sofort ein und meinte er wolle Sandwiches, aber als Timmy meinte, er würde ihm folgen, forderte er, dass Timmy sagen sollte, was er wollte und er dann sicher was fand. Also gingen sie die Straße entlang und Timothy schlug ein Café vor, an dem sie vorbei gingen. Hugo stimmte zu und sie setzten sich draußen an einen Tisch. Sie unterhielten sich eine Weile, aßen ihre Sandwiches und verstanden sich ganz gut. Anschließend verabschiedeten sie sich voneinander und Timothy machte sich gut gelaunt auf den Weg nach Hause.
Er genoss die warmen Tage, schwamm im See hinter seinem Haus, segelte in seinem geliebten Boot und freute sich über die Tiere, die er sah. Immer wieder fuhr er auch nach London hinein, er mochte die Stadt und da er diesen Sommer nicht im Restaurant bei seinen Eltern helfen musste, was er trotzdem ab und zu tat, hatte er dazu auch genug Zeit.
An einem Tag schlenderte er durch den Hyde Park, als er auf Simon traf, der Gitarre spielend auf einer Bank saß. Timothy hörte eine Weile zu, ehe er sich zu ihm setzte. Die beiden unterhielten sich, Timothy fand Simon sehr gut und war sich sicher, dass der Junge mal bekannt werden würde. Dann erzählte er, dass er vor kurzem Geburtstag gehabt hatte und Simon meinte, Timmy müsse das doch nachfeiern, doch da war er sich nicht so sicher. Stattdessen fragte er Simon, ob dieser Lust hatte ein Eis essen zu gehen und der Junge willigte ein. Sie gingen in eine sehr gute Eisdiele, Timmy hatte einen Erdbeerbecher, Simon einen mit Waldfrüchten. Sie unterhielten sich gut, aßen ihr Eis und spazierten dann noch ein wenig durch London.

Ein paar Tage später ging Timothy in die Winkelgasse, auch hier fühlte er sich wohl, es war wieder eine ganz andere Umgebung. Er begab sich in den Tropfenden Kessel, wo er einen unsicheren Hugo vorfand. Er setzte sich sofort zu ihm und versuchte zu helfen. Anscheinend war Hugo bereits seit gestern Abend mit seinem Onkel hier, welcher allerdings inzwischen sehr betrunken war und Hugo fühlte sich für ihn verantwortlich und wollte und konnte nicht ohne ihn gehen. Timothy versuchte zu helfen, denn er machte sich sorgen um den Jungen, schließlich war er erst 12 und das definitiv nicht seine Aufgabe, auch wenn es seine Familie war. Er sollte doch jemandem bescheid sagen, der den Onkel hole. Das Tat Hugo dann auch und versicherte Timmy, dass alles in Ordnung sei. Leider musste Timothy auch wieder los, er hatte noch ein paar Sachen zu erledigen. Er hoffte nur, dass wirklich bald jemand kam.
Den Rest des Tages verbrachte er in London, kaufte ein paar Klamotten ein und abends spazierte er über die Wiese vor dem Tower of London. Begeistert schaute er das Bauwerk an, so dass er den schlafenden Hugo übersah und der länge nach hinfiel. Schnell entschuldigte er sich, doch Hugo schlief so fest, dass er gar nichts mitbekommen zu haben schien. Also setzte sich Timothy neben Hugo und leistete ihm schweigend Gesellschaft. Der Junge wachte dann auch auf und war natürlich ein wenig erschrocken bei Timmys Anwesenheit. Dieser erklärte ihm schnell alles und Hugo meinte, dass sein Onkel dann abgeholt worden sei und er eben müde gewesen war und sich deswegen schlafen gelegt hatten. Dann erzählte er, dass seine Eltern zurzeit sehr viel Arbeit hatten, wegen dem Mord an Sharon Rockford. Timmy erstarrte, dass hatte er noch gar nicht gewusst. Hugo nahm in tröstend in den Arm, und war sich ganz sicher, dass seine Eltern den Mörder bald finden würden. Dann unterhielten sie sich noch eine Weile, bis Hugo Timmy sanft wegschob und meinte er müsse los, da seine Mom sonst sauer werden würde. Timothy nickte dazu, verabschiedete sich und Hugo verschwand mit Hilfe eines Portschlüssels. Wie praktisch. Timmy hingegen machte sich mit der Bahn auf nach Hause.
Ein paar Tage später fuhr er mit seiner Gitarre und einer Decke wieder mal nach London. Diesmal ging er in den Hyde Park und spielte ein wenig vor sich hin. Natürlich hätte er das auch zu Hause gekonnt, aber ihm gefiel die Stadt. Nach einer Weile, entdeckter er Tanner und der Junge setzte sich zu ihm. Die beiden unterhielten sich ein wenig, und wie viele andere vor ihm, meinte Tanner, dass Timothy lieber einen Satz eher aufhören sollte, und diese Anhängsel, wo er erklärte, dass ihn alles ja nichts anginge und es er nicht nerven wolle, weglassen solle. Timmy nickte dazu und versprach sich zu bemühen. Dann unterhielten sie sich ein wenig und Tanner erzählte von seiner Heimat Finnland. Dann brach er auch wieder auf. Timothy blieb noch eine Weile und fuhr dann mit der letzten Bahn nach Hause

Ein paar Tage später, Timothy hatte seinen Eltern die Zeit zuvor doch wieder im Restaurant geholfen, fuhr er wieder mal nach London hinein und spazierte durch den Hyde Park. Dort fand er eine etwas verloren aussehende Rosalie. Er sprach sie an und anscheinend war sie noch nie allein in London unterwegs gewesen und kam gerade von einem Essen mit Adrian. Und wusste eben nun nicht mehr wo sie hinmusste. Timmy bat natürlich sofort an ihr den Weg zu zeigen und Rosie nahm dankbar an. Sie unterhielten sich ein wenig, Rosie erklärte, dass sie im Vergleich zu Simon viel strenger erzogen worden war und mehr im Reinblut sinne. Wieder einmal verstand Timothy dieses ganze Reinblutsystem nicht. Dann fragte Rosie ob er noch mit ihr in ein Café gehen wolle. Er willigte ein, sie setzten sich und plauderten ein wenig, ehe sie sich, in der Winkelgasse, von Rosie verabschiedete.
Timothy ging noch in den Tropfenden Kessel, wo er auf Roxanne und einen Jungen, welcher sich als Gabriel Novak vorstellte traf. Roxanne erzählte gerade die Geschichte, wie sie Nathaniel den Alkohol geklaut hatte. Gabriel wirkte irgendwie etwas abweisen, er nahm auch Timothys Hand nicht, als dieser sich vorstellen wollte. Doch Timmy nahm es ihm nicht übel, er konnte ja nicht wisse, warum er das tat und wollte nicht vorschnell urteilen. Irgendwann erzählte Gabriel, dass er etwas Neues hätte womit er seinen Bruder, Cesar, ärgern konnte. Er meinte, der Junge hätte etwas mit Nathaniel gehabt, da wurde Timothy natürlich hellhörig. Offen Schwule hatte er in Hogwarts leider noch nicht getroffen, die meisten bisexuellen waren eher an Mädchen interessiert. Zudem fragte er verwirrt, warum Gabriel Cesar damit denn Ärgern könne. Dieser meinte nur das wäre kompliziert, zudem hätte es sein Bruder verdient. Timmy verstand nicht wirklich was er meinte, bekam aber auch keine Antwort. Nach einiger Zeit verabschiedete er sich von den beiden und ging noch etwas weiter durch die Winkelgasse. Als er beim Quidditchladen vorbeikam sah er Tanner und schon stand er neben dem Jungen, obwohl er keine Ahnung von Quidditch hatte vor dem neusten Besen. Tanner erzählte ein wenig was davon, auch das er mal Profispieler werden wollte. Timothy ermutigte ihn und gab dann zu, dass er noch nie wirklich gespielt hatte. Sie plauderten ein wenig, als Morelia zu ihnen kam und meinte, sie würde zu der Versammlung im Ministerium gehen, die wegen Professor Rockford einberufen wurde. Die beiden Jungs schlossen sich ihr an.
Im Ministerium waren bereits viele Leute und sie stellten sich irgendwo in eine Ecke. Als der Minister erklärte, dass ein Muggel die Professorin getötet haben soll bekam er Angst, vor allem als viele zu einer Muggeljagt aufriefen, Tanner hinter ihm von einem Salem 2.0 murmelte. Wo würde das hinführen? Er fand keine der beiden Optionen ansprechend. Niemand sollte sich angreifen oder töten. Im Raum wurden immer mehr Stimmen laut, die sich gegen die Muggel aussprachen und Timothy war sehr froh, als Tanner und Morelia den Raum verließen und er ihnen folgen konnte. Morelia wirkte angespannt, vermutlich auch wegen ihrer Eltern, sie meinte sie sollte sich von ihnen fernhalten, drehte sich dann um und verschwand. Kurz davor war Maya zu ihnen gestoßen, sie und Tanner meinten, dass sie sich wehren müssten, aber eher in dem Sinne, dass sie nicht zulassen sollten, dass das gleiche wieder geschah. Das erneut ein Krieg ausbracht. Dann schlug Tanner vor in den Tropfenden Kessel zu gehen und wieder schloss sich Timmy an. Sie tranken und aßen alle etwas. Maya erzählte das sie erst vor kurzem nach England gezogen sei, dass an ihrer alten Schule dunkle Magie gelehrt und auch an Schülern angewandt wurde. Tanner und Timothy waren schockiert, besonders aber Timothy, er begriff diese Welt einfach nicht. Da kam Morelia, zusammen mit Emilia und Lilian durch den Kamin, die drei waren schon sichtlich angetrunken. Sofort feindeten sich Emilia und Lilian Tanner an, dieser zahlte die Essen und ging mit Maya und Timmy durch die Straßen. Nachdem Maya dann nach Hause mussten kehrten die Jungs zurück, da Tanner ein Bier wollte. Lilian war gerade am Gehen, die anderen beiden noch am Trinken. Timmy und Tanner setzten sich an den Platz und bekamen gleich zwei brennende Whiskey vorgesetzte. Sie unterhielten sich ein wenig, behielten aber die Mädchen im Auge, die immer lauter und ausgelassener wurden. Irgendwann kam es dann zu einer Auseinandersetzung zwischen Tanner und Morelia, zwischen den beiden schien etwas vorgefallen zu sein. Morelia hatte Tanner vertraut und jetzt verhielt sich dieser, zumindest Morelias Worten nach abweisend. Anscheinend hatten sie sich auch geküsst. Dann ging auch Emilia verbal auf Tanner los und dieser wehrte sich. Timothy bemühte sich beide Seiten wieder zu beruhigen, aber es klappte nicht so ganz. Morelia wollte gehen doch Emilia hielt sie noch zurück. Timmy hoffte, dass sich die Gemüter nun wieder beruhigt hatten. Tanner blaffte ihn an, dass die Welt nun mal nicht rosa rot war. Entschuldigte sich aber kurz darauf auch wieder dafür. Timmy war ihm nicht sauer, er wusste wie seine Einstellung manchmal auf andere wirkte. Angst bekam er, als Emilia ihren Zauberstab auf ihn richtete und meinte, sie würde ihm die düstere Welt zeigen, ehe die Todesser ihn bekamen und töteten. Denn die Schwachen würden sterben und sie wollte nicht das er starb. Oder wie musste er das auffassen. Tanner meinte dann schließlich, dass sie doch reden sollten, also er und Morelia, wenn sie geschlafen hätten und nüchterner währen. Daraufhin verschwanden die Lias und auch Tanner stieg kurz darauf in den Kamin, verabschiedete sich noch kurz von Timothy und war dann auch weg.
Dieser war immer noch sehr verwirrt über die ganze Situation. Er mochte es nicht, wenn Leute sich stritten. Emilia hatte Tanner als umgekehrten Todesser bezeichnet, also das dieser einfach alle Reinblüter nicht mochte, aber das glaubte Timmy nicht. Tanner und Morelia hatten sich doch hervorragend verstanden, nur leider konnte er nicht wirklich etwas tun, um den beiden zu helfen. Erleichtert bemerkte er, dass er seine letzte Bahn noch erwischte und fuhr mit dieser nach Hause. Dort angekommen lies er sich völlig fertig aufs Bett fallen und dachte über die bevorstehende Zeit nach. Es würde viele aufruhen geben, dass wusste er. Aber was wirklich geschehen würde, davor hatte er Angst.

Die nächste Zeit versuchte er nicht daran zu denken, er lenkte sich ab indem er doch wieder seinen Eltern half, und, als sie meinten er solle lieber seine freie Zeit genießen, segelte oder Gitarre spielte. Dann fuhr er an einem Tag wieder mal nach London. Er spazierte über die Wiese beim Tower of London, als er Rosie traf, welche mit einer Kamera, wie ein Tourie, Fotos machte. Die beiden unterhielten sich ein wenig, Rosie erzählte sie hatte die Kamera geschenkt bekommen. Timmy fand das toll, seine Eltern waren furchtbare Schenker. Zu seinem 16. Geburtstag hatte er Badehosen bekommen, wirklich Badehosen. Die beiden lachten ein wenig darüber, ehe Rosie vorschlug sich den Tower anzusehen. Timmy willigte sofort ein und sie streiften durch den Turm, überlegten ob es hier wohl Geheimtüren- und Gänge gäbe, oder vielleicht auch Geister. Timothy hoffte es nicht, denn vermutlich wären es die von hier gestorbenen und dass diese gut gelaunt waren wagte er zu bezweifeln. Dann erkundigte er sich, wie es bei Rosie und Adrian lief, er hatte die beiden schon lange nicht mehr gesehen. Rosie meinte, dass alles gut lief, sie nur nicht in den Urlaub fahren konnten, da Adrian arbeiten musste. Auf ihre Frage, ob es bei ihm etwas Neues gäbe verneinte er dies, fügte aber hinzu, er fände das Rosie und Adrian ein tolles Paar sein. Dann gestand Rosie, dass sie sich eine Zeit lang schlecht gefühlt habe, und als Timothy erschrocken nachfragte wieso, erklärte sie, dass sie ja gewusst habe, dass Timothy Adrian mochte und man unter Freunden sowas nicht tat. Timothy schüttelte den Kopf und meinte er war einfach froh, dass die beiden glücklich miteinander waren. Dann umarmten sie sich und besichtigten den Tower zu ende. Draußen verabschiedete sich Rosie von ihm und kaum war sie weg, kam Jessica auf ihn zu.
Er entschuldigte sich, dass er letztens so schnell gegangen war und sie gingen, um Jessicas Projekt anzusehen. Es war ein riesiger Patronusschwan, welcher wunderschön war. Timothy war beeindruckt, Jess erklärte, sie habe ein bisschen ihren Patronus gelernt und war sich sicher, dass es ein Schwan gewesen war. Das Graffiti sollte als Schutzsymbol in diesen schweren Zeiten stehen und Timmy gefiel diese Idee gut. Dann beschlossen sie Eis essen zugehen, Tanner stieß zu ihnen, er war gerade einkaufen gewesen. Timothy mochte den Jungen, er war zwar nicht besonders redselig, aber das musste man ja nicht. Also lud er ihn auch ein. Sie gingen in die Eisdiele, setzten sich und plauderten ein wenig. Kurz darüber, dass Tanner Morelia geküsst hatte und seitdem irgendwas los war zwischen ihnen, worauf Jess meinte, dass es nun mal Mädchen gab, die nicht wüssten, wenn es nur um Spaß ging. Timmy klingte sich schnell aus aus dem Gespräch, dann redeten sie kurz über seinen Geburtstag, und das „tolle" Geschenk seiner Eltern. Sie aßen ihr Eis und kurz darauf ging Tanner und Jess erkundigte sich, ob es bei Timothy etwas Neues gab bezüglich Jungs. Er verneinte und sie meinte er müsse mehr flirten, bei ihr lief das ja ganz gut. Dann redeten sie noch eine Weile darüber, wie Timmy einem Mädchen, welches mit ihm flirtete, sagte, dass er auf Jungs stand. Jess gab ihm tipps um dann, wie um ihre Aussage mit dem flirten zu beweisen eine junge Frau ansprach und zu ihnen an den Tisch einlud, welche sich gerade ein Eis holte. Die Frau, Victoire, setzte sich und Jess flirtete sofort mit ihr. Timmy zog sich wieder zurück und hörte zu. Victoire frage ob er immer so zurückhaltend war und als Jess das bestätigte schlug sie vor, dass Timmy mal in einem Krankenhaus, wo sie auch arbeitete helfen sollte, dass würde ihm helfen. Timothy verstand nicht genau, wie ihm das helfen sollte, aber er half gerne anderen und willigte deswegen ein. Dann verabschiedete er sich, es war schon spät geworden.
Er wusste nicht, was er von allem halten sollte. Er war sich einfach immer nicht sicher, wie man flirtete und ob der andere das ok fand. Kurz dachte er an Tanner. Ob er mit ihm flirten sollte? Seine eine Aussage lies zumindest erahnen, dass er nicht nur Mädchen in Betracht zog. Anderseits wirkte er Timmy gegenüber recht kühl, so kam es ihm vor. Außerdem war er sich nicht sicher, ob Tanner nicht mit Maya flirtete, es hatte zumindest den Anschein. Er würde mal sehen, sollte er sich nicht trauen, wäre das auch nicht schlimm. Schließlich war er es gewöhnt nicht beachtet zu werden. Manchmal wünschte er sich, dass jemand mit ihm flirtete. So richtig auffällig, dass selbst er es bemerkte. Einfach nur um zu wissen, wie es sich anfühlte.
Dann war er zu Hause angekommen, spielte noch ein wenig Gitarre und ging dann ins Bett.

Am nächsten Tag fuhr er wieder nach London rein. Es gefiel ihm inzwischen dort einfach zufällig Leute zu treffen, also natürlich welche, die er kannte und so war es auch heute. Als er, mit seiner Gitarre durch den Hyde Park schlenderte fand er Jess, welche versuchte sich unter der englischen Sonne zu bräunen. Er setzte sich zu ihr und sie unterhielten sich. Auch vergewisserte er sich, dass er ihr gestern mit Victoire nichts vermasselt hatte. Jess verneinte dies und lächelte ihn an. Dann gesellte sich Tanner zu ihnen und sie plauderten zu dritt weiter. Unter anderem über Jessicas australische Herkunft, es wurde lustig, als sie mit ihrem australischen Akzent sprach. Sie erzählte auch, dass sie einen australischen Jungen getroffen hatte, mit dem sie sich verstand, und Australier sowieso besser aussahen als die meisten. Timmy meinte, dass könne er nicht beurteilen und Jess versprach ihm, ihm den Jungen zu zeigen. So entstand eine Diskussion, wer wann Anspruch auf jemanden hatte, weil Timmy meinte, Jess hätte diesen eindeutig, sie aber verneinte. Tanner meinte dazu, dass man Anspruch auf jemanden hätte, wenn man diesen Ableckte. Timmy wurde sofort rot und hielt sich da raus, doch Jess nutze die Möglichkeit und schleckte Tanner grinsend über das Gesicht. Dann versuchte sie wieder Timothy aufzulockern. Tanner ging irgendwann und Timothy und Jess blieben zu zweit zurück. Timothy wirkte kurz traurig, weil alle anderen es irgendwie schafften immer neue Kontakte zu finden, nur er nicht. Jess munterte ihn auf, sie umarmten sich und Timmy meinte sie sei eine tolle Freundin. Da stimmte sie ihm natürlich zu und meinte dann, sie würde ihm beibringen zu flirten. Nach kurzer Unsicherheit gab er nach, Jess war sowieso eine Person, bei der er gelöster war als bei vielen anderen. Er mochte sie. Also versuchte er es ein bisschen und war anscheinend gar nicht so schlecht. Dann meinte sie, er solle ruhig sagen, dass er sowas nicht so oft machte, es gab sicher welche, die darauf standen und schließlich wollte er keine Abenteuer, sondern was Festes. Das klang einleuchtend. Sie unterhielten sich noch ein wenig, als es spät wurde verabschiedeten sie sich und Timothy fuhr wieder nach Hause. Er kam sich bescheuert vor, ständig wen mit seinen Problemen, oder wie man das nennen konnte zu belästigen, dass wollte er wirklich nicht. Aber er war Jess wirklich dankbar für die Hilfe. Zufrieden schlief er ein und träumte davon, dass er irgendwann doch jemanden finden würde.

 

Ein paar Tage später besuchte er die Tower Bridge. Er stand am Geländer und schaute aufs Wasser, als Tanner zu ihm stieß. Timothy meinte, dass er sich ein bisschen Sorgen machte, was alles passierte, wollte aber auch nicht Tanners Stimmung runterziehe, also lächelte er schnell wieder. Er fragte Tanner, ob er etwas unternehmen wollte und dieser stimmte zu. So gingen sie ins Einkaufszentrum, wo Tanner letztens einen Sale entdeckt hat und dieser half ihm auch ein Shirt auszusuchen, Tanner erriet sofort seine richtige Größe. Tanner kaufte sich auch noch ein paar Sachen, dann schlenderten sie noch durchs Einkaufszentrum. Dann fasste Timothy seinen Mut zusammen und erkundigte sich, was Tanner damals gemeint hatte, als er sagte, dass er ihm genau aus diesem Grund Frauen zu anstrengend waren. Der Junge seufzte und erklärte, dass es bei Mädchen immer Drama und Tränen darf. Und dass er Morelia nicht hätte küssen dürfen, sie war schließlich verlobt. Zudem war Morelia war nicht sein Typ, also brünett, aber als Timmy nachfragte, konnte Tanner auch nicht sagen, was dann dein Typ war, sondern zählte alle Haarfarben auf, die mal jemand hatte, mit dem er was hatte, was alle waren, aber eher, weil eine Freundin sie oft gefärbt hatte. Da flog ein kleiner hübscher Vogel zu ihnen und landete bei Tanner, dieser löste die kleine Nachricht, las sie, schrieb eine Antwort auf die Rückseite und machte sie an dem kleinen Tier fest. Als der Vogel wieder wegflog meinte er, dass es Morelia gewesen war, welche alles mit ihm regeln wollte. Timothy ermutigte ihn, dass das gut war und Tanner stand auf, entschuldigte sich aber, dass er Timmy jetzt sitzen lassen würde. Er hatte anscheinend nicht wirklich Lust jetzt mit Morelia zu reden, ging aber trotzdem. Timmy war froh drum, er hatte sich zwar gerade gut mit Tanner unterhalten, aber er mochte es noch weniger, wenn irgendwo etwas nicht in Ordnung war, weswegen sie es klären sollten. Also verabschiedete sich der Junge, meinte aber noch er schuldete Timmy eine Cola oder ein Bier, und verschwand dann. Timothy sah ihm lächelnd nach. Er hoffte sehr, dass die beiden ihre Streitigkeiten beiseitelegen konnten.

Irgendwann fuhr er dann nach Hause, er plante in der restlichen Zeit der Ferien noch ein paar Mal nach London zu fahren, aber darauß wurde nichts. Obwohl seine Eltern ihm versprochen hatten, dass sie diesen Sommer seine Hilfe im Restaurant nicht brauchten, benötigten sie Timothy jetzt trotzdem. Und Timmy war niemand, der sich davor drückte zu helfen, wenn jemand darum bat. Also verbrachte er die nächsten Tage dort, wo er mitunteranderem aufgewachsen war, dem Restaurant seiner Eltern und kellnerte. Die Arbeit machte ihm Spaß, aber er hatte auch Freude daran gefunden sich mit Leuten zu treffen, dies wollte er im nächsten Jahr in Hogwarts beibehalten. Timothy hoffte auch, dass er das nächste Jahr überstand und auch seine Freundschaften sich stärken würden.

 

Am Tag der Zugfahrt fuhr Timothy schon früh nach London rein. Die Bahn fuhr nicht wirklich praktisch und so lief er noch mit seinen Koffern bepackt durch den Hyde Park. Wie fast immer traf er hier auf Jessica und er freut sich sehr darüber, die Zeit nicht allein verbringen zu müssen. Er setzte sich zu ihr und Jess zeigte ihm ganz stolz ihr neues Tattoo. Timothy sah es sich an, er selbst war nicht wirklich der Typ für sowas. Jess erzählte stolz, sie habe es selbst gestochen, die Maschine hatte sie geschenkt bekommen und nun war sie auf der Suche nach Opfern, wie sie es nannte, um ihre Fähigkeiten ausbauen zu können. Timmy garantierte ihr, wenn er sich jemals tätowieren lassen würde, dann von ihr. Er kannte ihre tollen Bilder, aber Tattoos war er sehr skeptisch gegenüber. Irgendwann kamen sie auf Nathaniel zu sprechen, Jess erzählte, dass er ein sehr netter Typ war, der eine schwere Zeit durchmachte. Er war ein guter Freund von ihr, Timmy verstand nur nicht, was anscheinend alle Mädchen an ihm fanden. Also wieso sie mit jemandem schliefen, der schon so viele gehabt hatte. Aber er verurteile sie nicht, wenn alle damit glücklich waren, und die Mädchen wussten ja sicher, worauf sie sich einließen. Timothy wünschte Nathaniel viel Glück dabei, zu finden was er suchte und die aus den schlechten Zeiten, die Jess erwähnte, rauszukommen.
Die Zeit verging schnell und bald war es so weit, dass sie zum Bahnhof sollten. Jess musste nochmal schnell nach Hause und sie verabschiedeten sich. Timmy lief zum Kings Cross Bahnhof und stieg durch die magische Wand. Am Bahngleis wartete er, bis er Zug eintraf. Jess kam auch irgendwann, aber sie lief sofort zu einem Mädchen und da wollte sich Timothy nicht einmischen. Im Zug setzte er sich in ein Abteil mit Rosie und noch einem Mädchen, welches irgendwie schlecht gelaunt wirkte, aber nicht sagen wollte was war. Also lies Timothy sie in Ruhe und unterhielt sich ein wenig mit Rosie. Irgendwann stand er auf und lief durch den Zug. Als er an einem Abteil vorbeikam, sah er Jess allein darin, vor einem zerschlagenen Fenster. Schnell trat er ein und von oben rief eine Stimme, dass es toll war und Jess endlich rauskommen solle. Diese grinste Timmy an und meinte er habe nichts gesehen, dann verschwand sie aus dem Fenster. Timothy blieb allein zurück und lief dann wieder zurück, um sein Gepäck zu holen, weil kurz darauf kamen sie in Hogwarts an.
Nachdem er seine Koffer weggebracht hatte ging er in den Speisesaal, wo er sich an seinen Haustisch fallen ließ. Jessica setzte sich zu ihm, ihre Haare noch zerzaust und mit sehr guter Laune. Sie meinte wieder, Timmy habe nichts gesehen und dieser nickte lächelnd. Irgendwann kam auch Tanner zu ihnen, mit einer selbstgemachten Pizza von Maya. Er gab Timmy ein Stück gab und sie war wirklich ausgezeichnet. Die drei unterhielten sich noch ein bisschen und als Jess sich zum See verabschiedete und Maya Tanner in beschlag nahm, stand er auf und lief zum Gemeinschaftsraum.
Dort saß bereits Zachary und die beiden Jungs kamen sofort ins Gespräch. Sie erzählten von ihren Ferien, Zachary hatte anscheinend gearbeitet und sich mit seiner kleinen Schwester beschäftigt, da sie noch nicht auf Hogwarts war und sie sich während der Schulzeit nur selten sahen. Dann plauderten sie ein bisschen über Timothys Segelboot, welches sein Dad mal gebaut hatte. Irgendwann verabschiedete sich Zachary und ging ins Bett. Timmy blieb noch ein bisschen sitzen und wollte dann zu seinem Schlafsaal. Als er jedoch an dem leeren Zimmer vorbeikam, drangen Geräusche heraus. Er zögerte einen Moment, er wollte nirgendswo reinplatzen, aber es Klang nicht danach, wofür meistens dieser Raum verwendet wurden. Also trat er ein und sah einen Jungen gerade zu Boden fliegen. Ein Stück entfernt stand Gabriel mit gezogenem Zauberstab. Ohne darüber nachzudenken lief Timmy zu dem Jungen und setzte sich schützend vor ihn. Er regierte nicht auf Ansprache. Gabriel wollte Timothy verjagen, doch dieser weigerte sich. Er würde den Jungen nicht wehrlos liegen lassen. Dieser wachte irgendwann auf, als Timmy ihn sanft rüttelte und die beiden Jungs diskutierten etwas miteinander. Der Junge stellte sich als Cesare vor, eigentlich hätte es Timmy klar sein müssen, Gabriel hatte ihn Bruder genannt. Auch Cesare meinte einmal, Timmy sollte gehen, damit Gabriel ihm nicht auch wehtat doch er weigerte sich weiter. Gab machte sich darüber lustig, verzog sich aber tatsächlich irgendwann. Timothy sah besorgt zu Cesare, welcher nicht in den Krankenflügel wollte, sondern nur meinte, er habe es irgendwie verdient. Mehr wollte er dazu aber nicht sagen. Also half Timothy ihm hoch und brachte den Jungen zu seinem Schlafsaal. Er war immer noch besorgt, aber Cesare weigerte sich weitere Hilfe anzunehmen. Also verabschiedete sich Timothy von ihm und ging in seinen Schlafsaal und dann ins Bett. Er dachte noch kurz über diesen Konflikt nach. Er wollte sich nicht einmischen, aber er verstand überhaupt nicht, wie jemand einer anderen Person, vor allem dem eigenen Bruder, was antun konnte. Timmy lag noch eine Weile lang wach, bis er endlich einschlief.

 

Der nächste Schultag verlief zum Glück ohne Zwischenfälle. Am Nachmittag spazierte er über den Innenhof, wo er auf Nathaniel traf. Er setzte sich zu ihm und irgendwie erzählte er, was er am vorherigen Tag erlebt hatte. Das Gabriel Cesare angegriffen hatte. Da wurde Nathaniel furchtbar wütend, der Junge schien ihm wirklich wichtig zu sein. Er schimpfte über Gabriel und Cesares ganze Familie. Timmy versuchte ihn zu beruhigen, aber Nathaniel schien Cesare beschützen zu wollen. Er beruhigte sich, dann irgendwann und redeten. Nach einiger Zeit kam Amelia dazu, welche Timothy schon lang nicht mehr gesehen hatte. Sie zog sofort Timmy in ihre Arme, was er auch zu lies. Dann unterhielt sie sich mit Nathaniel, sie schienen irgendwie zu flirten. Nathaniel tat das irgendwie bei jedem Mädchen. Irgendwann ging dann auch Nathaniel und Amelia und Timmy unterhielten sich weiter. Timmy war sich nicht sicher, ob Amelia mit ihm flirtete oder nicht, aber sie schien sich immer wieder zu erkunden, ob er nicht doch Interesse an einem Mädchen hätte. Er fühlte sich ein wenig geehrt, anderseits unsicher, was er tun sollte. Timothy war sich absolut sicher, dass er nur auf Jungs stand, und sagte das Amelia auch. Auch, dass es ihm leidtat. Amelia wirkte aber nicht wirklich bekümmert. Er mochte das Mädchen. Eben als Freundin. Als es spät wurde, verabschiedeten sie sich voneinander und gingen in ihre Schlafsäle.
In der nächsten Mittagspause traf er auf Jessica und da das Wetter, für englische Verhältnisse, wie Jessica betonte, sehr gut war, beschlossen sie nach draußen zu gehen. Dort setzten sie sich auf die Wiese und immer mehr Leute gesellten sich zu ihnen. Schließlich waren Tanner, Maya, Morelia und Clara anwesend. Timmy hatte sich an Jessica gelehnt, welche einen Arm um ihn gelegt hatte. Bei den Gesprächen klinkte sich Timothy die meiste Zeit aus, doch es gefiel ihm, einfach mit netten Leuten zusammen zu sitzen und zu plaudern. Morelia schien sich auch etwas abwesend zu sein. Irgendwann gibt sie auch, zusammen mit Clara. Maya war verwirrt, und fragte ob sie dem Mädchen etwas getan hätte, da diese sie nicht zu mögen schien. Tanner erklärte es damit, dass er Maya mochte, Morelia das sah und jetzt irgendwie eifersüchtig war. Wirklich klären konnte Tanner mit Morelia anscheinend also leider nichts, was er ja versucht hatte. Irgendwann ging auch Jessica und Timothy bekam das Gefühl, dass er Maya und Tanner lieber allein lassen sollte, also verabschiedete er sich und lief zum Schloss.

Die Schulzeit verlief gut, Timothy passierten zum Glück auch keine weiteren Missgeschicke mehr, wie am zweiten Tag in Zaubertränke. Am Abend ging er in den Gemeinschaftsraum, wo Tanner auf der Couch saß. Er setzte sich dazu und er erkundigte sich unter anderem nochmal, ob bei Tanner alles in Ordnung war, eben auch wegen Morelia. Dieser meinte so seien Mädchen einfach und wieder mal auch, dass Timothy froh sein konnte, dass er keine Wirklichen Erfahrungen mit ihnen hatte. Timmy meinte kurz, dass es vielleicht einfacher wäre, wenn er Mädchen anziehend fände, doch Tanner lies ihn erst gar nicht weiterreden, es wäre sicher nicht einfach, wenn Timmy sich zwingen würde Mädchen zu mögen oder so. Timothy war dankbar für die Worte und zeigte sich mitfühlend Tanners Problemen gegenüber. Dann, beide waren recht müde, verabschiedeten sie sich und gingen in ihre jeweiligen Schlafsäle. Bereits am nächsten Tag begegnete er dem Jungen wieder, im Innenhof. Er setzte sich u ihm auf die Mauer und sie unterhielten sich wieder. Über das Schloss, den Unterricht und über Tanners geplantes Date. Timothy freute es zu hören, dass Tanner anscheinend mit Maya ein Date hatte. Er mochte das Mädchen und sie schien sich gut mit Tanner zu verstehen. Dann sprachen sie noch darüber, dass Timmy auch gerne ein Date hätte, doch irgendwie gab es keinen offen schwulen Jungen an dieser Schule. Timothy kam sich auch langsam richtig nervig vor, weil er das Gefühl hatte, dass er ständig damit anfing. Tanner munterte ihn auf. Das Schicksal arbeitete halt in unterschiedlichem Tempo, und irgendwo gäbe es sicher einen Jungen, der Timmy liebte. Vielleicht nicht in Hogwarts, aber irgendwo sicher. Timmy lächelte ihn dankbar an. Anschließend verabschiedete sich Tanner, da er noch eine extra Stunde Zaubertränke hatte. Anscheinend zum nachholen von Stoff, welchen sie an der alten Schule nicht gemacht hatten.
Timothy blieb auf der Mauer sitzen und genoss die Herbstsonne auf seiner Haut. Irgendwann kam Tanner von seiner Stunde zurück und Timothy erzählte davon, dass er am zweiten Tag alle Zaubertränke an seinem Tisch verdorben hatte und nun putzen musste. Sie scherzten ein wenig darüber, bis Maya zu ihnen kam. Sofort unterhielten sie und Tanner sich und Timothy meinte ob er gehen solle. Maya fragte ihn daraufhin, ob sie denn irgendwas getan hätte, weil Timmy immer ging, wenn sie kam. Schnell verneinte er dies. Er traf Maya nur immer, wenn Tanner dabei war, und die beiden waren meist sofort so vertraut, dass er sie allein lassen wollte. Doch Maya meinte, dass müsse er ja nicht. Also unterhielten sie sich noch ein wenig, bis die beiden meinten, dass sie ja noch Essen gehen wollten. In Hogsmeade. Und zwar an diesem Tag. Obwohl kein Hogsmeade Wochenende war, schlichen sie sich davon. Timmy wollte sie zwar abhalten, sah aber schnell ein, dass er das nicht klappte. Also meinte er nur, dass sie bitte vorsichtig sein sollten und beide versprachen es.
Schließlich, am nächsten Tag, es war Wochenende, ging dann auch Timmy, ganz legal, nach Hogsmeade. Im drei Besen waren nicht viele Schüler unterwegs, doch an einem Tisch entdeckte er Niall, etwas zögernd ging er zu ihm. Er setzte sich und die beiden unterhielten sich. Timothy erfuhr, dass Niall inzwischen die Schule abgeschlossen hatte und auf einen Studienplatz wartete, dass erklärte auch, warum er ihn nicht mehr gesehen hatte. Niall fragte, was so los war und Timothy erzählte von seinem Sommer. Zudem, was in der Schule so Neues passierte, mit dem Club von Nathaniel und so. Dann erkundigte er sich, was Niall so tat, aber anscheinend nicht wirklich viel. Er meinte auch, dass eine Freundin im zu stressig war, irgendwie hörte Timmy das zurzeit häufig. Dann meinte Niall, dass er sowieso auf beides stand. Mädchen und Jungen. Timothy nickte dazu, das war sicher praktisch, da ging es dann nur darum, ob man den Menschen mochte. Dann spielte Niall auf dem Klavier, nachdem ein Mädchen ihn dazu aufgefordert hatte. Timmy hörte lächelnd zu und anschließend fragte er ihn, ob Niall noch was machen wollte. Einmal schaffte er es sogar mit Niall zu flirten, so wie Jess es ihm gezeigt hatte, er wollte mal sehen ob er es konnte. Sie einigten sich dann darauf spazieren zu gehen, Niall zahlte die Getränke der beiden, Timothy war ein wenig verdutzt, lies es aber zu. Sie liefen über den Marktplatz und genossen die angenehme Nachtluft. Da lief Niall in Katleya vorbei, die ihre ganzen Sachen fallen ließ. Sofort hoben die Jungs alles auf, Niall und Katleya schienen sich zu kennen und redet ein bisschen, Timmy wollte schon wieder in sein, danebenstehen und schweigen verfallen, doch Katleya band ihn in das Gespräch mit ein. Kurz darauf musste sich Niall verabschieden. Katleya und Timothy unterhielten sich auch noch kurz, dann musste auch Katleya weiter, ein Freund wartete auf sie und die Sachen. Also lief Timothy noch eine kleine Runde allein über den Platz, ehe er ebenfalls in Schloss zurückkehrte. Dort angekommen ging er recht schnell ins Bett.

Am Sonntag in der Früh, oder viel eher Mittag, ging Timothy in die große Halle, wo auch Tanner saß. Er setzte sich zu ihm und sie unterhielten sich ein wenig, bis Maya dazukam. Sie wirkte sehr müde und auch Kaffee schien bei ihr, im Vergleich zu Tanner nicht zu wirken. Die drei frühstückten, Tanner und Maya schienen sich sehr gut zu verstehen. Die beiden triezten sich und ab und zu küssten sie sich auch. Timothy freute sich für sie. Irgendwann, es war schon Nachmittag geworden, verabschiedete er sich von den beiden, um ein wenig spazieren zu gehen. Am See traf er auf Jessica, welche Hogwart zeichnete, für ihren Dad, der es als Muggel ja noch nie gesehen hatte. Timmy fand die Idee gut, Hogwarts war so ein schöner Ort, jeder sollte es sehen dürfen. Dann kamen sie kurz auf die aktuellen Ereignisse zu sprechen, doch schnell wandten sie sich wieder angenehmeren Themen zu. Sie sammelten Laube, machten einen riesigen Haufen und ließen sich dann lachend hineinfallen. Dann redeten sie über eigentlich belangloses. Ab und zu warf Timmy Blätter in die Luft und sah ihnen wieder beim fallen zu. Irgendwann, es war schon dunkel, standen sie auf und Timothy hatte eine Idee. Er ging zum See und warf eine von den Glitzer-Fontänen-Kugeln, die er noch von Clara hatte ins Wasser. Auch bei Nacht sah es wunderschön aus. Da kam Hugo zu den beiden, er war wirklich schon wieder gewachsen. Dieser meinte er habe Timmy gar nicht am Bahnhof gesehen, doch vermutlich, weil er recht knapp aus Amerika gekommen war. Hugo sah Jessica eine Weile an, er überlegt, wie sie hieß, doch sie dachte sie habe was im Haar. Als Hugo dann tatsächlich einen Marienkäfer aus Jessicas Haaren zog war sie erleichtert, dass es nichts anderes war. Er erzählte, dass sie im Camp wohl noch einen draufgesetzt hatten, Timmy verstand nicht genau, was er meinte, da flüsterte ihm Hugo das Wort flitzen ins Ohr. Timothy sah ihn mit großen Augen an, was Hugo zum lachen brachte. Bei Jessicas Angst vor Käfern erzählte Hugo grinsend, dass Kakerlaken fliegen konnten und nahm Jess beschützend in den Arm. Diese meinte, sie würde sich vielleicht jemand älteren zum beschützen suchen, schließlich war Hugo erst dreizehn. Timmy mochte Käfer auch nicht wirklich, er war froh, wenn sie jemand für ihn wegtat. Dann verabschiedete sich Jess, sie hatte noch einen Aufsatz für morgen zu beenden. Timothy winkte ihr nach. Prompt war sie weg, fragte Hugo ihn, ob er schonmal nackt durch eine Schule gelaufen war. Timmy erstarrte und sah ihn verwirrt an. Dann diskutierten sie darum, warum Timmy es nicht machen würde. Doch Hugo drängte ihn weiter, er wollte wissen, ob es mit Timothys Prinzipien vereinbar war. Er meinte, es interessiere ihn, wer Timmy war, er konnte ihn anscheinend oft nicht einschätzen. Als Hugo dann auch noch eine Hand an Timothys Wange lege und darüberstrich war dieser wirklich überfordert mit der Situation. Er versuchte Hugo seine Sichtweise zu erklären und dieser meinte irgendwann er würde Timmy jetzt ein bisschen verstehen und riet ihm, er solle mehr an sich denken, was er wollte und nicht andere. Dabei strich er durch Timmys Haar und lehnte sich leicht vor. Timothys Herz schlug schneller, doch da hatte Hugo ihn schon losgelassen und gähnte. Dann meinte er, er würde zum Schloss gehen und Timothy schloss sich ihm an. Sie gingen zusammen hinauf zum Schloss. Nun war er es, der nicht ganz aus Hugo schlau wurde. Sie verabschiedeten sich und gingen in ihre Schlafsäle. Timothy brauchte noch ein bisschen, bis er einschlafen konnte.

Der Unterricht der nächsten Tage zog sich, aber war aushaltbar. An einem Tag als er in der großen Halle war und an seinem Haustisch saß, fielen ihm Zachary und Matthew auf, welche darüber diskutieren, ob die Fischstäbchen mit Vanillesoße, welche Matthew aß gut oder schlecht war. Zachary probierte sie, aber es war wohl nicht seins. Also forderten sie Timothy ebenfalls dazu auf. Er setzte sich zu ihnen und probierte. Es würde nicht sein Leibgericht werden, aber schlecht war es nicht. Kurz darauf kam Lilian, Matthews Freundin dazu und Timmy zog sich etwas mehr zurück und aß lieber sein Essen. Irgendwie verwirrten die Leute ihn, denn auf einmal wurde Zachary zum Hund erklärt und Luke, Lilians Bruder, der kurz darauf dazu kam, dachte er sei in Paris. Das alles wurde Timothy viel zu viel, er hatte keine Ahnung, was er davon halten sollte. Irgendwann ging Luke auf ihn ein und stellte sich als sein fast Reiseführer durch Paris vor. Da entschloss Timmy sich einfach mitzuspielen, unsicher, ob Luke wirklich dachte, was er sagte oder nicht. Dann schlug Luke vor, dass sie rausgehen sollte und Timothy folgte ihm, die ganzen Menschen wurden ihm zu viel. Timothy nahm noch seine Gitarre mit und dann saßen sie kurz darauf im Gras. Luke forderte Timothy auf sein Lieblingslied zu spielen. Nachdem die letzten Noten von „Stairways to heaven" abgeklungen waren meinte Luke, Timmy singe gut, er hätte er nicht damit gerechnet, dass er wirklich gesungen hätte. Er meinte, er wüsste gerne wie Timothy wirklich war, wenn er mal aus sich herauskam. Und das er ihn wohl dazu provozieren müsse, aber Timothy dann vermutlich schreiend vor ihm weglaufen würde. Timothy meinte, dass würde er nicht, beobachte Luke aber aufmerksam. Der drückte ihn dann einfach ins Gras, setzte sich auf seine Oberschenken und strich mit zwei Fingern über Timothys Seite, dann über die Brust nach oben zum Hals. Etwas unsicher sah Timmy ihn an. Plötzlich beuge sich Luke vor und biss ihn in die Schulter. Timmy quiekte erschrocken auf, legte seine Hände auf Lukes Brust und schob ihn ein Stück weg, damit hatte er wirklich nicht gerechnet. Luke grinste, war aber anscheinend mit der Reaktion unzufrieden, er meinte eine Ohrfeige oder so etwas wäre angemessen gewesen. Nun diskutieren sie darum, dass Timothy mich mehr wehren sollte, dieser sah dies aber nicht ein. Er wollte niemanden verletzen und als Luke fragte, ob er sich auch, ohne sich zu wehren, zusammenschlagen lies, meinte Timothy etwas kleinlaut, dass sonst doch nur jemand anders das Opfer sein würde. Irgendwann verabschiedete sich Luke und ging ins Schloss.
Timothy blieb noch ein wenig im Gras liegen, schaute sich den Sternenhimmel an und dachte nach, bis Hugo fast über ihn stolperte. Dieser fragte, was er hier tat und Timmy meinte, er dachte nach. Dann fragte er Hugo, ob dieser dachte, dass Timothy zu wenig darauf achtete, was ihn glücklich machte, und zu viel, was andere glücklich machte. Da kniete Hugo sich vor ihn, nahm sein Kinn in die Hand und sah ihn an. Timmys Herz schlug sofort etwas schneller. Hugo meinte dann, Timothy sei ihm wichtig, und dass dieser fähig sein sollte auf sich selbst aufzupassen. Timmy nickte dazu, und Hugo ließ ihn wieder los. Er fügte hinzu, dass das vor allem bei allem was im Moment geschah wichtig war. Dann verschwand er auch schon wieder. Timothy blieb nur kurz verwirrt zurück. Was war zurzeit nur los? Seufzend machte er sich auf den Weg ins Schloss zurück.
Am nächsten Morgen betrat Timothy sehr müde die große Halle, wo er Hugo allein an seinem Haustisch sitzen sah. Er setzte sich zu ihm und sie unterhielten sich. Hugo aß wie ein Scheunendrescher, während Timothy sich lediglich ein Marmeladenbrot machte. Sofort hielt Hugo ihm eine Standpauke, dass das zu viel Zucker wäre, und Timmy was gesünderes Essen sollte. Doch das eine Brot aß er noch, schließlich wollte er es auch nicht wegschmeißen, als er dann meinte, er sei fertig, schaute Hugo ihn verdutzt an und meinte, dass reiche doch nicht aus, damit er lernfähig war. So machte Hugo Timothy gleich noch ein Brot, diesmal mit Schinken und Ei. Leicht verlegen und dankbar nahm Timmy dieses. Nach dem Frühstück verabschiedeten sie sich und gingen zum Unterricht.
Der Unterricht war ganz gut, dass Brot von Hugo war wirklich gut gewesen, danach wollte Timothy spazieren gehen, doch auf der Brücke zu den Ländereien blieb er bei der schönen Aussicht hängen. Dann kam Tanner, anscheinend vom Training und gesellte sich zu ihm. Timmy schaut schnell, dass der Junge sich nicht wieder verletzt hatte und wurde verlegen rot, als Tanner dies bemerkte. Dann wirkte er nachdenklich und Tanner erkundigte sich, was sei. Wieder meinte Timothy, dass er verwirrt war und fragte auch Tanner, ob er dachte, Timmy sollte mehr auf sich achten. Tanner meinte nur, dass es nicht immer darum ging, was andere wollten und dass es falsch sein, Timmy es aber wohl nie verstehen würde. Verlegen fragte er, ob das schlimm sein und Tanner antwortete, es sei nun mal naiv. Dass wusste Timothy auch, aber was sollte er tun, so war er nun mal. Die beiden verabschiedeten, Tanner musste noch duschen und Timmy folgte einfach ohne Nachzudenken seinem Gefühl. Er landete dann schließlich am Waldrand, wo Luke, wieder mit einer Karte in der Hand meinte, er stünde vor dem Central Park. Timothy wurde nicht schlau aus dem Jungen, dachte er das wirklich oder nicht? Aber er wurde besorgt, als Luke so schien, dass er in den verbotenen Wald gehen wollte. Timothy bemühte sich ihn davon abzuhalten und kurz schien Luke wieder klar zu sein. Er meinte er wollte nun mal jetzt an all die schönen Orte und nicht irgendwann. Das verstand Timothy ja auch, aber Luke solle doch bitte nicht in den verbotenen Wald gehen. Es war schon spät und sie sollten eigentlich ins Bett. Also überredete Timmy Luke dazu mit zum Schloss zu kommen. Dort verabschiedeten sie sich und jeder ging in seinen Schlafsaal. Zumindest Timothy tat dies und hoffte nur, dass Luke ebenfalls den Weg dorthin fand.

 

An einem anderen Abend saß er am See, als ein Junge, Matthew ihm direkt vor den Füßen landete. Sie unterhielten sich, Matthew erzählte von seinen Erfindungen und seinem geplanten magisch vergrößertem Haus. Timothy hörte interessant zu. Dann kam Enna dazu, irgendwas schien sie zu bedrücken, anscheinend musste sie vielleicht umziehen, aber die beiden Jungs konnten ihre Stimmung nicht besser. Auch Clara, die kurz darauf kam hatte schlechte Laune, doch sie wollte nicht so ganz sagen, was los war. Enna ging auch bald, die drei verbliebenen unterhielten sich noch und am ende gab es ein Gruppenknuddeln, um Clara wieder aufzumuntern. Timothy fühlte sich gut, dann verabschiedeten sie sich und gingen in ihre Schlafsäle.
Kurz darauf war Wochenende, und so machte sich Timothy auf nach Hogsmeade und in das drei Besen. Dort traf er Rosalie und Jessica, unterhielt sich mit ihnen und lernte James, den neuen Besitzer des Ladens kennen. Rosie war etwas traurig und unsicher, sie hatte Adrian anscheinend lange nicht gesehen und wusste deswegen nicht, wie es mit ihrer Beziehung aussah. Jessica hatte gute Laune, flirtete auch mit James und machte sich wieder mal einen Spaß daraus, zuzusehen wie Timmy rot wurde, wenn sie ihn niedlich und so nannte. Noch röter wurde er, als James auch mal sowas sagte. Irgendwann ging Timmy, um noch einen Aufsatz fertig zu schreiben, dies machte er an einem ruhigen Ort in Hogsmeade. Anschließend ging er nochmal zu den anderen, der Laden leerte sich mit der Zeit und schließlich waren sie die Letzen. James setzte sich noch zu ihnen, Jessica nannte ihn nur noch Pinguin, weil er der Kellner war. Sie unterhielten sich, als es spät wurde verabschiedete sich Timothy und als er sein Geld raussuchte, winkte James ab, er sei eingeladen. Timmy bedanke sich, er wusste, dass man bei sowas meistens umsonst diskutierte und verschwand ins Schloss.

An dem Tag, wo das Treffen von Nathaniels Gruppe stattfinden sollte saß Timmy mit seiner Gitarre auf dem Innenhof, als Travie hinzukam. Kurz darauf gesellte sich auch Jessica zu ihnen, mit ihrer stehts guten Laune. Bald erschien auch Charly in einem Misty, aus Pokémon, Outfit und erklärte Travie erst einmal, was Pokémon war. Diesen Vortrag wiederholte sie dann auch für Gabriel, als dieser zu ihnen kam. Irgendwann zog sich Timothy aus dem Gespräch zurück, vor allem Jessica, Charly und Gabriel schienen sich gut zu kennen und er hatte das Gefühl zu stören. Travie versuchte eher herauszufinden, wovon die Mädchen sprachen, es wirkte irgendwie wie etwas Sexuelles, Timothy wollte es nicht wissen. Dann sprachen sie von dem treffen, Charly war ja vorsitzende. Langsam verzogen sich auch die Leute, sie hatten alle noch was zu erledigen, nur Jessica blieb noch bei Timothy. Sie unterhielten sich ein wenig, warum alle Timmy immer nur niedlich fanden, und meistens nur Mädchen. Jess meinte Jungs würden sowas halt nie zugeben. Dann stieß Jackie zu ihnen, auch sie kannte Jessica anscheinend gut, welche erzählte, dass sie sich mit Ophelia inzwischen verstand und war sehr überrascht, als Jackie meinte, dass sie dies bereits wusste. Timothy hielt sich wieder raus, er wusste nicht worum es ging und wollte es vermutlich auch lieber nicht. Dann verabschiedete sich Jessica zudem Treffen. Timothy hatte sich auch überlegt hinzugehen, aber er entschied ich dagegen, er wollte niemandem weh tun und mochte es auch nicht, wenn andere es taten. Da riss ihn Jackie schon aus den Gedanken, als sie vorschlug in der großen Halle etwas zu essen. Als Timothy bejahte, lief sie voraus, er folgte und kurz darauf saßen sie an einem Tisch und aßen. Sie unterhielten sich über die Schule und Tanner gesellte sich auch irgendwann dazu. Dieser erzählte, dass Maya anscheinend angegriffen wurde sofort war Timothy besorgt, anscheinend wollte Maya auch nichts dagegen tun. Als Tanner erzählte, dass es Ophelia gewesen sein wollt horchte Jackie auf, sie hatte sich vorher schon erkundet, ob jemand wusste wo das Mädchen war, anscheinend war es ihre Freudin.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 28.02.2019 17:18.

Timothy

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Re: Timothy Merlin Tanner

von Timothy am 28.02.2019 17:18

Sie wurde wütend, da Ophelia anscheinen öfter sowas tat und stimmte Tanner zu, dass sie eigentlich bestraft gehörte, dass aber lieber sie mit dem Mädchen reden sollte. Tanner nickte dazu, da Maya ihn gebeten hatte nichts zu sagen, würde er das auch nicht. Dann verschwand Jackie und wie, wenn man vom Teufel spricht, kam Maya herein. Sie wirkte müde und suchte sich auch gleich was zu essen. Aber sie beteuerte, dass es ihr nicht schlecht ging. Irgendwann gesellte sich Yohan zu den dreien und als Maya einschlief brachte Tanner sie in ihren Schlafsaal, so dass Timothy allein mit dem Jungen zurückblieb. Sie unterhielten sich, stellten sich gegenseitig etwa zu essen zusammen, Timmy für Yohan, weil dieser nicht wusste, was er essen sollte und Yohan, weil Timothy nur Obst aß. Die beiden Jungs unterhielten sich die ganze Nacht lang, bemerkten gar nicht, wie zunächst das Essen kalt wurde und dann di Zeit verging. Yohan erzählte von seiner Band in Korea, seinem Hobby dem Tanzen und viel mehr. Auch Timothy öffnete sich, hörte auch zu, meinte auch, er könnte mal, wenn Yohan einfach mal tanzen wollte dafür Musik spielen. Die Idee fand Yohan toll. So machten sie dies aus. Und redeten weiter. Immer spürte Timmy, wie sein Gesicht heiß wurde, als ihm das Blut in die Wangen schoss. Yohan meinte, er rede zurzeit ein wenig Mist, Timmy lenkte ihn ab. Timothy hatte das Gefühl, dass er dem Jungen vertrauen konnte. Er erzählte ihm von der Situation mit Roxanne, dass er nicht gewusst habe, wie er am besten sagen solle, dass er nicht auf Mädchen stand. Yohan meinte, er war da ehrlich und witzelte dann, nächstes Mal solle Timothy ihn einfach anrufen, dann würde er es ihnen erklären, oder einfach behaupten sie beide seinen ein Pärchen, dann gäbe es keine Frage. Und wieder wurde Timothy feuerrot im Gesicht. Yohan fragte ihn dann, ob er schonmal einen Jungen geküsst habe. Timmy verneinte, aber er war sich trotzdem sicher, dass er schwul war. Yohan meinte, er habe schon einen geküsst, aber es war niemand gewesen, der ihm wichtig gewesen war. Irgendwann, Timothy wusste gar nicht mehr wann hatte Yohan einen Arm um ihn gelegt, es störte ihn nicht. Als Yohan dann Timmy auch noch kniff, rutschte dieser ungewollt noch näher zu dem Jungen. Sie redeten noch ein wenig weiter über dieses Thema. Timothy war irgendwie erleichtert, er hatte vorher noch keinen anderen schwulen Jungen an Hogwarts getroffen und es freute ihn sehr mit jemandem zu reden, der ihn verstand. Dann legte Yohan eine Hand an Timothys Wange, beugte sich zu ihm und küsste ihn sanft. Zuerst zögerte Timmy, doch dann erwiderte er den Kuss. Kurz darauf lösten sich wieder und Timmy fragte zögernd, ob er Yohan nochmal küssen dürfte, nachdem dieser Timothy gefragt hatte, wie er seinen ersten Kuss mit einem Jungen fand. Yohan meinte, Timmy müsse ihn das nie fragen. So küssten sie sich nochmal, Timothy griff etwas zögernd nach Yohans Hand, dieser verschränkte ihre Finger miteinander und zog ihn noch näher zu sich. Dieser Kuss hielt länger, als sie sich lösten, lächelte Timothy. Sie sahen sich an, und ihnen viel auf, wie spät es war. Auch wirkten sie beide etwas aufgewühlt, Yohan verabschiedete sich, gab ihm noch einen Kuss auf die Wange und verschwand. Timothy blieb noch kurz zurück, ehe er sich auf machte in sein Bett, wo er mit etwas Glück noch zwei Stunden schlaf bekam. Doch eigentlich dachte er nur über den Kuss nach.

 

Auch während des Unterrichts konnte er sich nicht konzentrieren, immer wieder schweiften seine Gedanken ab und zurück in die große Halle. Nachdem nicht gerade lehrreichen Stunden, nahm er eine Decke, seine Gitarre und ging an den See. Dort versank er in seine Musik, bis er sich irgendwann umdrehte und Yohan hinter ihm stand, oder fast schon tanzte. Der Junge hatte sich seine Haare hellblond gefärbt, anscheinend färbte er öfters, doch eigentlich hatte er gemeint, bei blond war er sich nicht so sicher. Yohan setzte sich dann zu Timothy, er meinte, Timothy habe gestern gemeint, ihm habe das blond gefallen, also hatte er es nochmal ausprobieren wollen. Timmy musste sagen, ihm gefiel das blond wirklich, da hatte er nicht gelogen. Die beiden unterhielten sich wieder, Yohan erzählte von seiner Gruppe, der vielen Arbeit, die hinter allem steckte und die Freunde, die er gewonnen hatte. Zudem schien der See es ihm irgendwie angetan zu haben, aber Timmy bat ihn nicht schwimmen zu gehen, es war inzwischen viel zu kalt und er wollte nicht, dass Yohan krank wurde. Irgendwann lagen sie nebeneinander auf der Decke und sahen sich an. Timothy war nervös, er wusste gar nicht wieso, aber er wusste nicht so recht, wie er sich richtig verhalten sollte. Er hatte den Kuss sehr gemocht, aber es kam ihm nicht richtig vor es anzusprechen. Außerdem war es schön sich mit Yohan zu unterhalten. Doch irgendwann musste dieser wieder gehen, er schnappte sich seinen weißen Mantel, passend zu seinem sonst ebenfalls weißen Outfit und den hellblonden Haaren, verabschiedete sich und ging. Timothy blieb wieder allein mit seinen Gedanken zurück. Er nahm sich wieder seine Gitarre und versank wieder in seiner Musik.

 

Die Zeit bis zu den Weihnachtsferien verging wie im Fluge. Oft dachte Timothy an Yohan, aber den Jungen traf er nicht wieder. Am Tag der Fahrt nach London, stand Timmy pünktlich mit seinen Sachen am Bahnhof und sah den anderen Menschen um sich herum zu. Irgendwas schien los zu sein, Jess wirkte besorgt um ihre Freundin Jackie und auch andere gesellten sich zu den beiden. Dann kam der Zug und Timothy stieg ein. Auf der Suche nach einem Abteil, traf er auf Clara, welcher er mit den Koffern half und sich anschließend mit ihr unterhielt. Das Mädchen wirkte traurig und nicht begeistert davon nach London zurückzukehren, doch sie erzählte Timothy nicht weshalb.
Als sie am Bahnhof ausstiegen halt Timothy ihr wieder. Er erkundigte sich, ob sie sich besser fühlen würde, wenn sie noch etwas unternahmen und Clara überlegte. Doch sie befand es für besser, wenn sie zu ihrer Familie gehen würde. Soviel hatte Timothy erfahren, sie wollte viel lieber bei Freunden sein, als bei denen, die für sie verantwortlich waren. Also betonte Timmy nochmal, dass sie ihn jeder Zeit kontaktieren solle, falls sie mit jemandem reden wolle, oder einfach was machen. Schnell umarmte sie ihn und verschwand dann. So machte sich auch Timothy auf den restlichen Weg zu sich nach Hause.
Nach ein paar Tagen entschloss sich Timothy nach London reinzufahren. Es schneite und der Hyde Park war wunderschön. Nur leider auch glatt, und so schaffte es Timmy Tanner, welcher ihm entgegengejoggt kam, die Nase blutig zu schlagen. Unabsichtlich natürlich, als er ausrutschte. Schnell entschuldigte er sich und Tanner zog ihn ein wenig auf. Dann kam James ihnen entgegen, und als dieser ihm zuzwinkerte meinte Tanner gleich, er solle sich an ihn ranmachen. Timothys Reaktion, ein knallrotes Gesicht, amüsierte beide. Maya kam hinzu und sorgte sich um Tanners Nase. Kurz darauf gesellte sich auch Jessica zu den beiden, während Maya und Tanner sich bald verzogen. Wieder brachten die beiden übrig gebliebenen Timmy dazu zu erröten, dieser war dann auch recht froh, als die beiden sich unterhielten. Jessica erzählte von ihrer Tattomaschiene und fragte natürlich gleich, ob jemand eines wollte. Doch James hatte schon ganz viele und Timmy war immer noch unsicher. Dann erkundigte sich Jess, ob bei ihnen was Neues war und merkte sofort, dass Timothy was verschwieg. Also erzählte er, dass er einen Jungen geküsst habe. Jessica reagierte wie erwartet, damit dass sie es süß fand und sofort alles wissen wollte. Auch James schien es süß zu finden, was Timothy s Gesichtsfarbe nicht gerade half. Trotzdem erzählte er den beiden von dem Kuss mit Yohan und als er geendet hatte mit den Worten, er wisse einfach nicht, damit umzugehen, grinste James ihn an, fragte „So?" und küsste ihn einfach. Timmy blieb erstarrt stehen und wusste gar nicht wie er reagieren sollte. Er tat das einzige, was ihm jetzt möglich schien. Er stammelte eine schnelle Entschuldigung zu den beiden, drehte sich um und lief dann davon.
Auf dem Weg nach Hause schwirrten die Gedanken in seinem Kopf. Warum hatte James das getan? Hätte er anders reagieren sollen? Wie sollte er dem Mann, man konnte James wirklich nicht als Jungen bezeichnen, jemals wieder unter die Augen treten können, ohne vor Scham im Boden versinken zu wollen? Und wieso war ihm das so peinlich? Schließlich hatte er ja nichts getan. Und Jess war seine Freundin, wenn er ihr nicht von dem Kuss mit Yohan erzählte, wem sonst. Er versuchte sich erst einmal zu beruhigen und nahm daheim eine kalte Dusche. Als er anschließend im Bett lag, waren seine Gedanken trotzdem nicht zum schweigen zu bringen. Timothy starrte die Decke an und dachte an das Gefühl, welches James Lippen auf seinen hervorgerufen hat. Es hatte sich gut angefühlt. Dann dachte er an den Kuss mit Yohan. Dieser war, ruhiger gewesen. Intimer. Was aber sicher auch an dem Gespräch davor lag, während James ihn einfach nur kurz, aus dem Nichts heraus geküsst hatte.
Irgendwann schaffte es Timothy dann doch einzuschlafen. Am nächsten Tag half er seinen Eltern ein wenig bei den Vorbereitungen für Weihnachten und beschloss dann, wieder nach London zu fahren. Dort traf er, wie konnte es anders passieren, wieder auf James. Am liebsten wäre Timothy weggelaufen, doch auch Jessica kam dazu und die drei unterhielten sich wieder. Wobei Timmy sich eher zurückhielt. Irgendwann kamen auch andere dazu und auf einmal flüsterte James Timothy ins Ohr, ob er noch einen Kaffee haben wolle. Timmy war verwirrt, zudem mochte er keinen Kaffee, nickte aber. Also verabschiedete James sich für sie beide und Timmy folgte ihm in ein Café, wo er zum Glück eine heiße Schokolade bekam. Sofort brachte James ihn wieder dazu, rot zu werden und meinte er sei wirklich niedlich. Da musste Timmy an Yohans Worte denken, dass niedlich doch was für Haustiere sei. Trotzdem sagte er nichts. Dann erkundigte sich James, ob Timothy ihm den Kuss vom Vortag übelnahm. Natürlich tat dieser dies nicht, er bestätigte, dass es nicht unangenehm war. Da grinste ihn James ziemlich frech an, beugte sich vor und küsste ihn einfach erneut. Timmy war zuerst wieder starr, wusste nicht, was er tun sollte, aber er mochte James wirklich. Der junge Mann schien wirklich lieb und hilfsbereit zu sein, und seine Lippen waren so weich. Also erwiderte er den Kuss, wobei ihm sehr unangenehm auffiel, dass ein paar Leute sie ansahen. Als sich James löste, spürte Timmy, wie er wieder ganz rot wurde. Schnell entschuldigte er sich dafür, und für sein Benehmen am Vortag. James winkte ab und meinte, so war er auch mal gewesen. Timothy konnte das nicht glaube, James strahlte nur so vor Selbstbewusstsein. Da meinte der Mann, dass er Timmy mochte und ihm helfen wolle. Helfen offener zu werden, Sachen kennenzulernen, damit der Junge es einfacher habe als er. Timothy starrte den anderen an. Meinte er gerade mit Sachen, dass was Timmy dachte? Vermutlich schon. Er zögerte sehr, er war sich nicht sicher, ob er das wollte. Er hatte nie an so etwas Gedacht, aber James war wirklich nett und sah nicht schlecht aus, was natürlich eher zweitrangig zum Charakter war. Nach einigem Zögern fragte er also, ob er jederzeit wieder „Nein" sagen dürfe, und als James dies bejahte, dachte sich Timmy, dass er ja nichts zu verlieren hatte und stimmte zu. Dafür bekam er einen Kuss auf die Wange und die Frage, ob sie sich bald wiedersehen würden. Timothy wurde wieder leicht rot und verlegen, nickte aber und machte sich dann schnell auf den Weg nach Hause.
Und wieder lag er lange wach. Er dachte darüber nach, was er gerade zugestimmt hatte. Vielleicht war es wirklich einfach, wenn jemand erfahrenes einem ein wenig zeigte, wie etwas funktionierte. Aber wie weit würde er gehen wollen? Timothy überkam ein schlechtes Gefühl, er musste an Yohan denken und irgendwas in ihm hatte das Gefühl, er betrüge den Jungen. Das es ihm nicht fair gegenüber sei. Aber sie hatten sich seit dem See nicht mehr gesehen. Doch irgendwie hatte es sich, richtig angefühlt, das Gespräch in der Halle, am See. Und wenn er James küsste hatte er das Gefühl, dass er das kleiner machte. Unbedeutender. Als er einschlief, hoffte Timmy, dass er Yohan bald wiedersehen würde.
Ein paar Tage später, es war kurz vor Weihnachten, spazierte er wieder durch den Park. Er mochte dieses eingeschneite London, es war beruhigend. Hier traf er auf Jessica, welcher er sofort von allem, was geschehen war erzählte und hoffte, dass sie ihm helfen konnte. Wie zu erwarten, war sie überrascht über das Angebot, grinste Timmy aber an, dass dies doch toll sei und er sich keine Gedanken machen müsse, schließlich könne er jeder Zeit „Nein" sagen. Und Yohan, mit diesem sei er ja nicht zusammen und habe ihn auch nicht gedatet, also brauche er sich da nicht schlecht fühlen. Timothy nickte, er würde einfach abwarten, ob bei James überhaupt noch was passierte, vielleicht hatte dieser auch nur was erzählt. Wobei Timmy James nicht so einschätzte. Dieser wirkte ehrlich. Sie hackten das Thema ab und plauderten über Weihnachten und die Familie. Jess feierte immer mit ihrer und der ihres besten Freundes. Das hörte sich wundervoll an. Dann verabschiedete sie sich, sie musste auf ein Treffen, der Schülerarmee. Timothy entschuldigte sich, dass er doch nicht gekommen war, aber kämpfen war wirklich nichts für ihn. Jess winkte ab und lief gut gelaunt davon. Timmy blieb noch eine Weile im Park, genoss die Ruhe und den Schnee, bis er sich nach Hause aufmachte.
Am nächsten Tag ging Timmy einkaufen. Er besorgte eine Kleinigkeit für seine Eltern, auf dem nach Hause, lief er wieder in James hinein. Etwas verlegen wich er aus, er hatte das Gefühl, er nerve. Doch James lachte nur und fragte, ob seine Erlaubnis vom letzten Mal noch stand. Etwas schüchtern nickte Timothy, noch hatte er sich nicht anders entschieden. James merkte aber seine Anspannung und meinte, er solle einfach so sein wie er war. Also gingen die beiden ein wenig spazieren. Dann meinte James auf einmal, dass sie was Verrücktes tun sollten und schon zog er Timothy mit ins Wohngebiet und in eine kleine Wohnung. Total verwirrt, überfordert und unsicher stand Timmy in den Räumen und sah sich um. Die Wohnung war nett, doch Timmy hatte ein wenig ein ungutes Gefühl. Er fühlte sich ausgeliefert. Ihm war klar, dass er James nichts entgegenzubringen hatte und dass dieser stärker war als er. Egal auf welche Weise. Als James auch noch meinte, die Wohnung sei gar nicht seine, sondern die eines Freundes wurde Timothy wirklich nervös. Bekam James die Wohnung, um Bekanntschaften hier abschleppen zu können? Sofort schämte sich Timothy für diesen Gedanken, James war so nett zu ihm und er verurteilte ihn. James riss ihn aus seinen Gedanken, als er murmelte, dass Timmy zu süß sei und ihn an sich zog und küsste. Einen Moment erstarrte Timothy wieder, doch dann erwiderte er den Kuss tatsächlich. Seine Hände ruhten auf James Brust, als dieser murmelte: „so eine Versuchung...". Sofort wich Timothy zurück und sah in mit großen Augen an. Er fragte nach, was James meinte und dieser antwortete, dass er Timmy gerne zeigen würde, was dieser ihn fühlen lässt, es aber dafür noch zu früh sei. Und dass das Gefühl verlangen war. Und ob er Timothy dies zeigen dürfte. Kurz erschauderte der Junge, als James die Worte in sein Ohr flüsterte, doch schnell sah er weg und murmelte, dass James dies vielleicht dürfte, aber wann anders. Als Antwort drückte James ihm seine Erektion gegen das Bein. Vollkommen entgeistert und knallrot sah Timothy James an und schüttelte schnell den Kopf. Nein. Dass wollte er nicht. Trotzdem verspürte er ein leichtes Kribbeln. Er hatte noch nie die Erektion eines anderen Mannes gespürt. Und sie wurde anscheinend auch von ihm ausgelöst. Spätestens jetzt wüsste Timmy ganz sicher, dass er schwul war. Doch James drückte ihn weiter an sich und küsste ihn erneut. Kurz erwiderte der Junge den Kuss, einfach, weil er das Gefühl mochte, doch wieder rückte er schnell ab und erklärte, dass er Heim müsse. Als James sich dann für sein Verhalten entschuldigte, meinte Timmy nervös, dass er das, also das, noch nicht konnte, und erst recht nicht so. Er war erleichtert, dass James dies verstand. Timothy war auch wirklich dankbar für seine Hilfe, doch er musste wirklich los. Trotzdem erkundigte er sich, ob er James denn wiedersehen würde. Er mochte ihn wirklich und hoffte inständig, dass es dem jungen Mann, nicht nur um das ging, was Timmy eindeutig noch nicht wollte. Als dieser dies bejahte, war Timothy froh. James küsste ihn noch einmal, was Timmy erwiderte, ehe er James eine Gute Nacht wünschte und die Wohnung verließ, um seine letzte Bahn zu erwischen. Er hatte Glück, dass er diese noch bekam, eigentlich hatte er viel eher Heimkommen wollen, aber James hatte ihn die Zeit vergessen lassen.
Zuhause ließ er sich, mal wieder, auf sein Bett fallen, er spürte noch das Kribbeln auf seinen Lippen, welche James dort hinterlassen hatten. Nach kurzer Zeit schlief er auch schon ein.

 

Die nächsten Tage half er seinen Eltern bei den Vorbereitungen für ein Fest. Es sollte in London stattfinden und sie wollten dort eine kleine Bude mit ihrem Essen haben. Alles klappte wunderbar und an dem schönen, verschneiten Sonntagnachmittag, waren sie alle im Hyde Park und bauten, zusammen mit den anderen Ausstellern, auf. Timothy half, wo er nur kann und als eigentlich alle fertig waren, schlenderte er schon einmal umher und sah sich alles an. Dabei stieß er auf eine nette junge Frau, mit welcher er sich kurz unterhielt und welche ihm Cookies empfahl, von denen sich Timothy gleich einen kaufte. Sie waren wirklich köstlich. Kurz darauf kam ein kleiner Junge zu ihnen und Timmy fand sofort gefallen an dem Kleinen. Es war ein wirklich niedliches Kind, herzallerliebst. Maxwell hieß der Kleine, er war sehr höflich und fragte dann nach den Cookies, wobei er erklärte, er selbst möge gar keine, kaufte dann aber welche für seine Eltern. Lächelnd sah Timothy dabei zu, drehte sich dann aber irgendwann um, die Mutter des Jungen war gekommen, er nickte ihr freundlich zu und sah sich dann um, als die Band anfing zu spielen. Doch ziemlich schnell wurde diese unterbrochen, von einer Frau, dessen Ausstrahlung eindeutig nichts Gutes verheißen lies. Und so war es auch. Kaum hatte sie ausgesprochen, gingen von überall Zauber auf die Masse nieder. Muggel und Zauberer schrien, liefen durcheinander und versuchten sich zu retten. Direkt neben Timothy ging ein Explosionszauber nieder und er flog durch die Luft und landete sehr unsanft auf dem Boden. Hustend erhob er sich, sah sich um und stolperte dann los. Sein Bein schmerzte. Er landete in einer jungen Frau. Schnell entschuldigte er sich, als er auch schon am Arm gepackt wurde und disappariert wurde. Er landete direkt neben Clara, über ihnen eine Frau, welche er nicht kannte, die aber eindeutig zu den Todessern gehört. Sie warf einen Brandzauber auf Timothy, welcher seinen Arm sehr zusetzte. Dann hörte er Claras schreie, sie wand sich vor Schmerzen, die Frau hatte ihren Zauberstab auf sie gerichtet und benutzte eindeutig einen Unverzeihlichen. Timothy wollte Clara helfen, doch er wusste nicht wie. Also tat er das einzige, was ihm blieb und stellte sich zwischen Clara und den Zauber. Sobald dieser ihn traf, glaubte Timothy er würde den Verstand verlieren. Schmerzen, die er nie für möglich gehalten hatte, durchfuhren seinen Körper. Er hörte sich selbst schreien. Dann brach es ab. Völlig fertig, sank er gegen Clara, welche ihn auffing. Timothy bekam nur am Rand mit, dass Jackie aufgetaucht war. Jessica auch irgendwann. Die erste stritt mit der Frau. Jessica bekam einen Dolch in den Unterarm, was Timothy wieder aufschreien lies. Dann verschwanden die Frau und Jackie und die drei blieben völlig fertig zurück. Dann verkündete eine Stimme, dass die Todesser besiegt waren. Entweder verhaftet oder geflohen. Nach einer kurzen Verschnaufpause, erklärte Clara, welche erstaunlich klar im Kopf war, dass sie ins St. Mungos mussten. Jess hatte einen Dolch im Arm. Vorsichtig legte Timmy einen Arm um sie und Jess lehnte sich an ihn. Alle Stimmten Clara zu, doch sie wussten nicht, wie sie dorthin gelangen konnte, keiner konnte apparieren. Irgendwann stürmte Jackie auf sie zu, welche auch apparieren konnte und sich sofort bereit erklärte dies auch zu tun. Hinter ihr folgte eine sehr laut schimpfende und wütende Ophelia, welche sie eindeutig versuchte aufzuhalten, doch Jackie lies es nicht zu. Timothy sah sich um. Er wollte nicht ins St. Mungos, er war sich sicher, dass es hier noch Leute gab, die seine Hilfe brauchten. Er musste seine Eltern finden. Also nutze er den Moment und lief davon, Richtung Hauptstraße.

Timothy lief weiter, bis er an einem Pizza Hut vorbeikam. Eigentlich wollte er weiter, doch er hörte Stimmen, und sah Bewegungen. Der Rest der Stadt wirkte wie ausgestorben, kein Mensch war unterwegs. Dann sah er durch das große Fenster des Laden James, wie dieser in sich zusammensackte. Timmy verkniff sich einen schrei und stürmte zu ihm. Charly stand auf der anderen Seite des Raumes, sie wirkte fertig und verwirrt. Doch zunächst versuchte Timothy James zu wecken, was irgendwann funktionierte. Eine Welle der Erleichterung durchfuhr ihn. Charly sagte, er solle James ins St. Mungos bringen, und als Timothy nicht wusste wie, rief sie den fahrenden Ritter, in welchen Timothy James hievte. Er wollte Charly überreden auch mitzukommen, sie sah verletzt aus, doch das Mädchen weigerte sich und der Bus fuhr los.
Schnell waren sie im magischen Krankenhaus, doch als sie die Notaufnahme betraten, war alles voll und kein Arzt weit und breit. Er lies James auf ein Bett sinken und kurz darauf war Alice, Timmys Mitschülerin bei ihnen. Sie fragte viel, doch da Timothy erst zu James gestoßen war, als dieser zusammengebrochen war, konnte er nicht sagen, was mit dem jungen Mann geschehen war. Sie verarztete ihn kurz, bis dann eine junge Frau kam, die, welche Timothy angerempelt hatte und übernahm. Sie war anscheinend keine Ärztin, half aber in der Notsituation hier aus. James war recht bewusstlos und Timothy hielt die ganze Zeit seine Hand. Immer wieder brachte er Elise ein paar Dinge, die sie benötigte. Auch erfuhr er, dass Fia gefallen war. Er wusste zwar nicht, wer es war, aber anscheinend eine Freundin von James und so weinte er für sie. Nicht, dass sein Gesicht nicht sowieso schon tränennass und seine Augen geschwollen vom Weinen war. Dann sah sich Elise Timothys Arm an, als James etwas schlief. Sie wollte eine Creme, gegen die Verbrennungen, darauf tun, doch in diesem Moment wurde James wach und Timmy eilte sofort zu ihm. Elise meinte, er würde sich erholen müssen, er habe viel Blut verloren und dass müsse sich erst regenerieren. Sofort bot Timothy an, dass er Blut spenden würde und sie doch testen solle ob es geht. Doch Elise weigerte sich, sie war keine Ärztin und kannte ihre Grenzen. Seufzend nahm er wieder James Hand, er wünschte er könnte mehr für den jungen Mann tun. Dieser wollte dann nach Hause, er wollte nicht im Krankenhaus bleiben und Elise meinte, er solle schauen, dass jemand für ihn sorgte. Die beiden schienen sich auch zu kennen, denn sie scherzten miteinander. Oder flirteten sie? Timothy konnte das nicht ganz zuordnen, aber letztendlich war er einfach nur froh, dass es James besser ging. Als dieser loswollte, stütze er ihn und begleitete ihn nach Hause, in eine Wohnung über dem drei Besen.

Dort angekommen brachte Timothy James zu seinem Bett, zog ihm die Schuhe aus und sorgte dafür, dass er es bequem hatte. James hatte hier niemanden und er würde sich um ihn kümmern. Er wurde etwas nervös, als James ihn fragte, ob er sich zu ihm legen würde, doch wenn es James dadurch besser ging, tat er es gerne. Und er konnte nicht leugnen, dass es ihm auch gefiel, neben James zu liegen. Bald war er eingeschlafen, es war ein anstrengender Tag gewesen.
Am nächsten Morgen wachte Timothy vor James auf, er ging in die Küche und bereitete etwas zu essen vor. Da hörte er es von unten Klirren. Sofort lief er, um nachzusehen und fand James auf dem Boden, in ein paar Glasscherben. Sofort half Timmy ihm auf und brachte ihn wieder nach oben in die Küche, wo er James etwas zu essen gab. Doch erst weigerte er sich, und überzeugte Timothy, dass auch er etwas essen musste. Also reichten sie abwechselnd die Gabel hin und her. Dabei unterhielten sie sich, Timothy erzählte, von dem Restaurant seiner Eltern, weswegen er auch, James zufolge, gut Kochen konnte. Dann erzählte er, während er zufrieden sah, wie James aß und trank von seinen Eltern, seiner Nana, ihrem Haus und dem See. James viel dabei auf, dass Timothys Arm zu schmerzen schien, denn er sprach ihn darauf an und lief sofort los, um eine Brandsalbe zu holen. Doch auf dem Weg zurück, passierte genau, was Timmy befürchtet hatte. James Körper gab nach und er sankt bewusstlos zu Boden. Sofort war Timothy bei ihm, doch er bekam den jungen Mann nicht wach, also zog er ihn, so sanft wie möglich in dessen Schlafzimmer und legte ihn ins Bett. Anschließend nahm er seine Hand, setzte sich neben ihn und hoffte, er würde bald aufwachen.
Nach einiger Zeit, Timmy machte sich schon wirklich Sorgen und war kurz davor den Krankenwagen, oder was auch immer zu rufen, als James wieder zu sich kam. Erleichtert lächelte Timothy ihn an und wollte wissen, ob er was bräuchte. James meinte ihn und bat Timmy sich zu ihm zu legen. Der Junge wurde sofort knallrot, er zögerte einen Moment, doch er hatte ja nichts zu verlieren. Wenn es James half, freute es ihn sehr und er mochte den jungen Mann wirklich sehr. Also legte er sich neben ihn, James zog ihn sofort zu sich. Er flirtete eindeutig mit Timothy, er meinte auch, der Junge solle so lang bleiben wie er könne. Timmy hatte zuvor gemeint, er würde so lange bleiben, bis es James wieder gut ging. Er fühlte sich irgendwie verantwortlich. Dann traute er sich leise James zu fragen, wieso er dies eigentlich tat, er habe schließlich auch mit der Ärztin geflirtet, doch das wies James von sich. Die Frau war eine Freundin mehr nicht. Sofort schämte sich Timmy für sein Verhalten, selbst wenn, James durfte schließlich machen, was er wolle und Timothy stand nicht zu irgendwas dazu zu sagen. Das fand James wieder niedlich und küsste Timmy. Dieser zögerte zwar einen Moment, erwiderte den Kuss dann aber und fühlte in seinem Inneren, dass er wirklich darauf gehofft hatte. Er fand James toll und obwohl es ihn immer wieder in Verlegenheit brachte, mochte er die Art des jungen Mannes sehr. Er lies sich diesmal etwas mitziehen, erschrak aber, als James ihm grinsend einen Knutschfleck verpasste. So etwas hatte er auch noch nie gehabt und es brachte ihn sofort zum rot werden. Das amüsierte James, dann kuschelten sich die beiden aneinander, für einen Moment, hatte Timmy das Gefühl, irgendwas bedrückte James, doch dieser wies dies von sich und meinte, Timothy solle doch schlafen. Dieser legte seinen Kopf auf James Brust und vergewisserte sich noch, dass dieser auch schlafen würde. Dann schlief er ruhig, unter James Berührungen, wie dieser sein Haar streichelte, ein.

Timothy wachte am nächsten Tag allein auf. Er nahm zunächst sein Handy und rief bei seinen Eltern an. Er wusste bereits, dass es ihnen gut ging, sie hatten es rechtzeitig bei dem Angriff weggeschafft, trotzdem sollte er sich wohl mal melden. Als er in die Küche trat stand James am Herd, er sah schon viel besser aus und erklärte, er habe einen Bluttrank genommen und jetzt ginge es ihm blendend. Zunächst tadelte Timmy ihn, weil er doch in die Apotheke hätte gehen können, James hätte ja was passieren können, aber dieser winkte einfach ab, es ging ihm ja wieder gut. Timothys Augen wurden feucht, er machte sich sorgen, da zog James ihn sanft zu sich und dankte ihm, dafür dass er geblieben war. Mit einem Ruck und einem leisen quieken von Timmy hob James den Jungen auf sie Anrichte und küsste ihn innig. Dann sahen sich die beiden einen Moment schweigend an, Timothys Hände in James Nacken. Es verwirrte ihn, er mochte James wirklich gerne, zugleich hatte er Angst. Doch auf den Kuss ging er sofort ein und zog den jungen Mann sogar noch etwas zu sich. Als dieser dann seinen Hals küsste stockte er und fragte, was James tat. Dieser bat ihn es zuzulassen, da traute sich Timothy dann zuzugeben, dass er Angst hatte. James beteuerte er würde sanft sein, und dass Timothy ihm viel bedeutet. Dieser fragte, sehr scheu nach, ob er nicht nur eine schnelle Nummer für James sein und wieder verneinte dieser die Sorgen des Jungen. Daraufhin gab sich Timothy einen Ruck. Er mochte James wirklich sehr und seit der Schlacht hatte er Angst, dass doch alles schneller enden könne als gedacht. Er ging auf den jungen Mann ein und lies sich von ihm führen. Am Ende lagen sie auf dem Bett, James ging nicht so weit, wie Timothy vielleicht befürchtet hatte. Nur einen kleinen Schritt weiter als zuvor. Und er gestand Timmy, dass er auf ihn stand, was dieser sofort zurückgab. Sie kuschelten sich lächelnd aneinander, James nahm Timothy in den Arm und versprach, dass er bei ihm blieb. So schliefen beide schnell ein.

Diesmal wachte Timmy neben James auf, dieser schnarchte leise an seinem Hals. Verträumt fuhr Timothy dem jungen Mann durch das Haar. Irgendwann wachte auch dieser auf und beschloss, dass er sein Lokal mal wieder öffnen sollte. So setzte sich Timothy zu ihm mit runter an die Theke und trank Cola. Im Laufe des Tages kam Yohan zur Tür herein und Timmy fühlte sich mit einem Mal wie ertappt. Er hatte doch nichts falsch gemacht, trotzdem kam es ihm so vor. James lachte kurz über Timmys rotes Gesicht, brachte Yohan seinen Tee und verschwand dann. Die beiden Jungs unterhielten sich, wobei Timothy erwähnte, dass er bei der Schlacht zugegen war. Dann kam auch Luke hinein, er hielt, wie eigentlich immer, eine Karte vor seiner Nase. Timmy ging zu ihm hinüber und nahm ihn kurzerhand mit zu Yohan. Diesmal befanden sie sich anscheinend in Arabien, sie unterhielten sich eine Weile, wobei Timmy sich dann weniger beteiligte. Bei den Gedanken an die Schlacht, kamen die Erinnerungen an den unfassbaren Schmerz zurück, den er erlebt hatte. Bisher hatte er nicht wirklich Zeit gehabt darüber nachzudenken, James hatte ihn immer abgelenkt, aber nun. Er wurde aus seinen Gedanken gerissen, als die beiden ihn fragend ansahen. Anscheinend wollten sie irgendwo hin, in Arabien natürlich und natürlich begleitete Timmy sie auch. Er erwähnte, dass Luke der Junge gewesen sein, von dem er Yohan erzählt hatte. Der ihn gebissen hatte und so redeten Timmy und Luke darüber, während sie Yohan folgten. Luke meinte Timmy solle ihn nicht gemein nennen und dieser wehrte sofort ab, er habe es nicht böse gemeint und fände Luke noch sehr nett. Sie gingen weiter Yohan machte es sehr gut, sie auf Straßen zu führen, die eigentlich ganz anders existierten, bis Luke auf einmal vor einer Straßenlaterne stehen und es für ein Wesen hielt. Yohan ging direkt darauf ein und es endete damit, dass Timmy mit seinem Handy ein Foto von Luke und dem seltenen Stangenglühwürmchen machte. Dabei viel sein Blick auf die Uhr und schnell verabschiedete er sich von den beiden andern, hoffend, dass sie auch zu zweit zurückfänden.
Einen Moment überlegte Timothy, wo er hingehen solle, eigentlich wollte er gerne zu James, doch er traute sich nicht so recht, also schlug er den Weg nach Hause ein, wo er letztendlich auch landete. In seinem Zimmer dachte er darüber nach James zu schreiben, doch er wusste einfach nicht was. Es war ihm unangenehm, dass er einfach so verschwunden war. So beschloss er einfach vor seiner Abfahrt nach Hogwarts nochmal bei James vorbeizuschauen. Timmy legte sich in sein Bett, welches sich auf einmal so einsam anfühlte, also dachte er an James und schlief, mit einem lächeln auf den Lippen, ein.

 

Als er am nächsten Tag aufwachte, fühlte er sich schlecht. Er wusste nicht genau wieso, einerseits hatte er am Tag zuvor überhaupt nicht gewusst, wie er sich Yohan gegenüber verhalten sollte. Wie er mit ihm umgehen sollte oder was eigentlich da alles war. Außerdem fand er es immer noch gemein von ihm, ohne ein Wort zu James zu gehen. Also machte er sich auf nach Hogsmeade, wo er vor einem verschlossenen Drei Besen stand. Nach kurzem Zögern klopfte er und lächelte James verlegen an, als dieser öffnete. Timothy war sich nicht sicher, ob James ihn überhaupt sehen wollte, entschuldigte sich schnell und fragte dann, ob er reindürfe. Natürlich nur, wenn es James nicht störte. Das tat es nicht und er trat ein. Timmy entschuldigte sich nochmals und erklärte dann, dass er ja bald nach Hogwarts müsse und vorher nochmal vorbeischauen hatte wollen. Da kam Miss Sampsons, die Bibliothekarin aus Hogwarts herein und grüßte die beiden. Sofort bediente sie James, und kam anschließend wieder zu Timmy und meinte, dieser könne ihn ja an den Hogmeadewochenenden besuchen. Zögernd fragte Timothy, ob James dies auch wolle und war erleichtert, als James lachend meinte, dass er sich freuen würde. Dann musste Timmy leider auch schon wieder los, er hatte noch zu packen. Er lächelte James verlegen an, verabschiedete sich und tat dann etwas, was er von sich nicht gedacht hätte, und James Reaktion zufolge dieser auch nicht. Timmy streckte sich und gab James einen sanften, kurzen Kuss, bevor er verlegen und schnell sich davon machte. Er hoffte, dass James nichts dagegen gehabt hatte, aber Timothy hatte einfach mal getan, was er in dem Moment gewollt hatte.

Der Zug fuhr am nächsten Tag und Timothy war pünktlich am Bahngleis. Im Zug suchte er sich ein Abteil und beschäftigte sich mit einem Buch für Kräuterkunde, einem der wenigen Fächer, die er mochte. In Hogwarts angekommen, verging die nächste Zeit recht ruhig. Timmy hatte viel damit zu tun, zu versuchen einigermaßen mitzukommen, weswegen er sich meistens damit beschäftigte. Trotzdem freute er sich schon darauf, wieder was mit seinen Freunden zu machen, mit Jessica, Tanner, Maya, Yohan und allen anderen. Und natürlich aufs Hogsmeadwochenende.

 

Die Zeit bis zum Wochenende verging erstaunlich schnell. Es war erst Vormittag, als er die große Halle betrat und dort auf Tanner traf. Er setzte sich zu ihm und die beiden Jungs unterhielten sich. Dabei erfuhr Timmy, dass Tanner und Maya sich verlobt hatten. Sofort bekam er große Augen, jubelte und umarmte Tanner stürmisch. Er fand es toll. Die beiden waren perfekt zusammen und sie wirkten sehr glücklich. Als Tanner ihm von dem Antrag, unter den Polarlichtern, erzählte musste Timothy seufzten, es war unglaublich süß. Er hoffte darauf, eines Tages auch so etwas zu haben, aber bis dahin freute er sich für die beiden. Auch erzählte Tanner, dass er bei einem Quidditchverein unter Vertag genommen wurde. Erneut umarmte ihn Timothy freudig strahlend. Dann unterhielten sie sich noch ein wenig, Timmy erzählte, dass er jemanden kennengelernt hatte. Tanner kannte James nicht, was auch nicht besonders schlimm war. Eigentlich wollte Timmy auch nicht wirklich was erzählen, es war nicht richtig, vielleicht wollte James gar nicht, dass er das tat. Es war ihm vielleicht unangenehm, also sagte Timothy nichts mehr. Irgendwann erzählte Tanner, dass Maya zurzeit im Krankenflügel lag, sie war anscheinend angegriffen worden, davor hatte, die gleiche Schuldige, ihren Hund getötet. Timothy erstarrte und sofort liefen ihm Tränen über die Wangen. Wer konnte so etwas tun? Tanner meinte es war Ophelia Rosier gewesen, welche sich immer noch nicht in den Griff kriegen lies und dass er, sie am liebsten dafür umbringen würde. Sofort schritt Timmy ein und versuchte ihn wieder zu beruhigen. Dann kam Morelia hinein, dass Mädchen sah müde aus. Sofort erkundigten sich die beiden Jungs, was los sei, doch sie schien nicht wirklich reden zu wollen. Da fiel Timmys Blick auf seine Uhr, es tat ihm wirklich Leid, aber wenn er zu James wollte, musste er los. So verabschiedete er sich schnell, Tanner grinste ihn noch an und meinte, er solle seine Hände aber über dem Tisch lassen, und machte sich dann auf den Weg in das Dorf.

Schon bald stand Timmy vor dem drei Besen und trat ein. Er fand James auch sofort, Gäste waren noch kaum welche da und so hatte dieser auch Zeit für den etwas unsicheren Jungen. Sie unterhielten sich und James meinte sofort, dass er sich sorgen gemacht habe. Timmy müsse ihm doch schreiben. Dieser wurde rot, er habe nicht gewusst, ob James das wollte, auch war er etwas verlegen wegen dem Kuss, den er ihm das letzte Mal gegeben hatte, aber James lächelte nur sanft und küsste ihn. Timothy wollte nicht, dass James sich sorgen um ihn machte, aber auch er sorgte sich um den jungen Mann, der meinte, dass Timmy ihm nun mal wichtig geworden war. Doch Hogwarts war ein sicherer Ort, da war sich Timothy sicher. Sie versprachen sich aufzupassen, Timmy könne sonst nicht lernen, wenn er Angst um James haben müsse. Dann erzählte er, dass die Schule in Ordnung lief. Nicht wirklich gut, aber er kam im Moment durch. James brachte ihm was zu trinken, er meinte immer wieder, wenn Timmy ihm helfen wolle, dass dieser doch Gast bei ihm sei. Timothy fand James einfach unglaublich. Er war süß, lieb, hilfsbereit und Timmy spürte, wie sehr er ihm vertraute. Doch James meinte, Timmy würde ihn hassen, wie so viele andere, wenn dieser wüsste was er getan habe. Sofort schüttelte Timothy den Kopf. Er könnte James niemals hassen. Dieser lächelte sanft und bat Timmy, nicht in jeden soviel vertrauen zu haben. Doch so war er nun mal. Jeder verdiente eine Chance und er würde sie jedem geben. Und bei James glaubte er ganz fest daran, dass dieser ein guter Mensch war. Auch wenn dieser meinte, dass nicht alle seine Facetten so war, weiter wollte er aber nicht darüber reden. Timmy akzeptierte dies, meinte aber, dass sie alle auf ihre Weise liebenswürdig wären. James war sich da nicht so sicher wie Timothy. Timmy fragte James, ob es stimmte, dass er ihm wichtig war und als dieser es bejahte hüpfte Timmys Herz. James war ihm auch sehr wichtig. Dann küsste der junge Mann ihn wieder, zog ihn enger an sich, hob ihn auf einmal hoch, was zu einem kleinen, erschrockenen quicker von Timmy führte und trug ihn kurzerhand in seine Wohnung rauf. Dort machten sie es sich gemütlich.

Irgendwann lagen sie nebeneinander, Timmy war immer noch etwas unsicher, aber James tat nichts, was er nicht wollte und alles nur, soweit er sich traute, was noch nicht wirklich viel war, aber er war ihm dankbar. Trotzdem verunsicherte es ihn und er fragte James, wie es denn für ihn sein, es war ja unfair. James meinte, ihm mache es nichts aus, natürlich würde er wollen, sehr gerne sogar, aber er könne warten. Timmy schmiegte sich an James, es war erstaunlich, wie sicher er sich bei ihm fühlte. Und dessen lächeln, das grinsen sorgte regelmäßig dafür, dass sein Herz einen Schlag aussetzte. Sie alberten etwas rum, Timmy war sehr kitzelig, James zu Timothys bedauern so überhaupt nicht. Dann fragte Timothy, warum James gegangen war, als Yohan letztens zu ihnen gestoßen ist. Dieser antwortete nur knapp, dass er etwas erledigen hatte müssen und Timmy fragte nicht weiter nach. Dann küssten sie sich wieder und Timmy fühlte sich unglaublich wohl und gut. Er wollte, dass James sich auch so fühlte und dieser bestätigte ihm dies. Irgendwann kam Timmys Neugierde durch, er wollte, dass es fair war, auch für James, und so lies er sich dazu hinreißen, etwas für ihn zu tun. Nur mit den Händen, aber ihm gefiel es, auch James Reaktionen.
Anschließend lagen sie nebeneinander, James schlug vor, dass sie duschen können und dann schlafen. Sofort wieder wurde Timmy nervös, ob er mit James duschen wollte, oder könnte? Dafür fühlte er sich noch nicht bereit, doch das andere gefiel ihm. Bis ihm siedeheiß einfiel, dass er zurück nach Hogwarts musste. So duschte er schnell allein, schnappte seine Sachen und entschuldigte sich tausendmal bei James. Dieser lächelte sanft, sie verabschiedeten sich und Timmy lief ins Schloss zurück.
Schlafen konnte er nicht wirklich, all seine Gedanken schwirrten um James. Sein lächeln, seine liebe Art, seine Brust mit den schönen Tattoos, das Gefühl von seinen Lippen auf Timmys. Erst irgendwann schaffte Timothy es einzuschlafen, froh darum, dass James alle anderen Gedanken verdrängte.

Am nächsten Tag nach dem Unterricht, ging Timothy in den Krankenflügel, um Maya zu besuchen. Das Mädchen wirkte sehr mitgenommen und er zögerte auch einen Moment, ob sie ihn überhaupt sehen wollte. Doch sie schien sich zu freuen und sie plauderten ein wenig. Timmy gratulierte ihr zu der Verlobung, er freute sich wirklich sehr für die beiden, Maya schien sehr glücklich darüber. Sie merkte auch, dass bei Timmy etwas war und verlegen erzählte er auch Maya von James. Sie war schließlich seine Freundin, da konnte er es nicht verheimlichen, aber er erzählte erneut nicht viel.
Irgendwann verabschiedete er sich wieder, als Maya lieber schlafen sollte und sich ausruhen und wollte etwas spazieren gehen. Auf der Brücke traf er auf Jessica. Erleichtert schloss er sie in seine Arme. Er hatte sich Sorgen um sie gemacht, denn seit der Schlacht hatte er nichts von ihr gehört oder mitbekommen. Ihnen beiden war anzumerken, dass das geschehene nicht spurlos an ihnen vorüber gegangen war. Timothy verdrängte sehr, welche Schmerzen der Cruciatusfluch ihm gebracht hatte und hoffte, er würde nie wieder daran denken müssen. Leider kamen Momente, meist wenn er allein war, wo ihn das Gefühl überkam, er sich bewegungslos und machtlos fühlte. Dann stand er da, unfähig sich zu rühren. Doch jetzt war Jessica da und hielt ihm im Arm. Es war also alles gut. Sie unterhielten sich noch kurz, Jess ermutigte ihn mit James, dass er ihn einfach fragen solle, was James von ihm wollte. Dann taumelte Jackie über die Brücke, sie schien verletzt und sofort waren die beiden bei ihr. Sie hielt sich sofort an Jess fest, doch diese war von dem Anblick überwältigt und schien es nicht ganz zu ertragen. Sofort war Timmy bei ihr, übernahm sie und versprach Jessica Jackie in den Krankenflügel zu bringen und auf sie aufzupassen. Jess wirkte sehr dankbar, es nahm sie sehr mit, ihre Freundin so zu sehen, und obwohl Jackie nicht wirklich wollte, ging sie ohne Jessica mit Timothy mit.

Im Krankenflügel wurde Jackie in ein Bett gelegt, wollte sich aber nicht behandeln lassen. Timmy setzte sich zu ihr, nahm sie in den Arm, als sie anfing zu weinen und redete beruhigend auf sie ein. Doch irgendwann wurde ihm gesagt, dass er gehen muss. Er weigerte sich zunächst, schließlich hatte er versprochen bei ihr zu bleiben, aber Jackie hatte sich inzwischen in den Schlaf geweint, und die Schwester lies nicht mit sich reden. Er hoffte einfach, als er ging, dass Jessica bald nach Jackie schauen würde, da Jackie Angst hatte, dass Jess sie auf irgendeinem Grund hassen würde.
Am nächsten Tag nach dem Unterricht traf er in der Bibliothek auf Jessica und er erkundigte sich sofort nach Jackie. Sie lies sich anscheinend immer noch nicht behandeln, aber Jess war bei ihr gewesen und hatte sie beruhigt. Sie unterhielten sich noch ein wenig, bis auf einmal Ophelia hereinplatze und ziemlich schroff von Jessica ihren Zauberstab forderte. Timmy sah sie sehr böse an, so dass er sich lieber davonstehlen wollte, als ihm Nathaniel auffiel, der bei einem Regal stand. Als ihm ein paar Bücher rausfielen war Timmy sofort bei ihm und half ihm, doch der Junge wirkte ängstlich und verstört. Timothy kannte ihn zwar nicht gut, aber so war er doch nie gewesen, trotzdem fragte er nicht weiter. Dann rauschte Ophelia wütend davon und Jessica kam zu ihnen. Sie kannte Nathaniel besser und Timothy lies ihnen etwas Raum. Als er gerade gehen wollte, kam Jackie herein und erzählte, noch schwach, aber sicher, dass sie Abbey Dawn nach Askaban gebracht hätte. Besonders Nathaniel traf dieser Name und die Nachricht. Kurz darauf lief er davon und Jessica brachte Jackie zurück in den Krankenflügel. Er schrieb einen Brief an James, er hatte ihm ja versprochen sich zu melden, lies aber die ganzen schlimmen Sachen weg, er sollte sich schließlich keine Sorgen machen.
Timothy verlies den Raum ebenfalls und landete in seinem Schlafsaal, wo er dann wach im Bett lag und sich ein paar Gedanken machte. Die Welt war zurzeit sehr grausam, hatte er das Gefühl. Und der Ort, welcher ihm mal wie der sicherste überhaupt vorgekommen war, schien es nun auch nicht mehr. Trotz all dieser Gedanken schlief er irgendwann ein.

Am nächsten Tag trag er mittags in der großen Halle erneut auf Jessica. Sie aßen ein wenig und unterhielten sich, als auf einmal eine Eule vor Timothy landete, mit einem Brief. Er nahm ihn ab und las die in schöner Handschrift geschriebenen Worte von James. Er vermisste ihn. Jessica wollte sofort wissen, von wem der Brief war und lachte dann, als sie Eule sich über alles Essbare hermachte, was sie finden konnte. Es war Crumble, und James hatte schon geschrieben, dass das Tier verfressen war. Timmy schrieb schnell eine Antwort und übergab sie Crumble, welcher sofort damit davonflog und bald darauf mit einer Antwort wiedererschien. James war wirklich unglaublich süß. Crumble würde bei ihm bleiben, bis sie sich das nächste Mal wiedersahen. Timmy hatte das Tier sofort in sein Herz geschlossen und als er aufstand, sich von Jessica verabschiedete und ging, folgte ihm die Eule sofort, landete auf seiner Schulter und blieb bei ihm.

Die restliche Zeit bis zu dem Hogsmeadewochenende verlief ruhig für Timothy. Er hatte viel damit zu tun, Crumble zu füttern, irgendwann hatte er sich entschieden ihm lieber Gemüse und Obst zu geben, soviel wie das Tier aß, konnte es sonst ja nicht gesund sein.
So stand er auch an dem Wochenende vor dem drei Besen. Crumble auf seiner Schulter, gefüttert mit ein paar Stücken Gurke. James schien sich sehr zu freuen Timmy zu sehen, sie setzten sich und unterhielten sich sofort. Doch irgendwie schien etwas nicht zu stimmen. Das bewahrheitete sich, als James meinte, er müsse mit Timmy reden. Dessen Herz verkrampfte sich sofort und er bekam Angst. Das klang nicht nach irgendwas Gutem. Er sah, wie schwer es James viel, etwas zu sagen, doch schließlich schaffte er es Timmy zu erzählen, dass sie sich körperlich nicht mehr näherkommen dürften, da Timothy noch minderjährig war und dies eine Straftat. Timmy starrte ihn verwirrt an, er verstand das Gesetz nicht, James tat doch nichts, was er nicht wollte. James meinte, dass wäre nun mal so, und er könne dafür ins Gefängnis gehen, dass wollte Timmy natürlich auf keinen Fall und nickte leicht traurig. Er fragte, ob er sich trotzdem an James lehnen durfte und als dieser dies bejahte tat er es auch. So saßen sie eine Weile da und schwiegen, bis sie sich dann über etwas belangloseres unterhielten. Timmy erzählte von der Schule, seinen nicht wirklich guten Noten, die aber vermutlich reichen sollten, um das Jahr zu bestehen. Immer wieder stand James auf, um ein paar Gäste zu bedienen, dabei sah Timothy ihm mit einem leisen Seufzer nach. War er verliebt in James? Er wusste, dass ihm der junge Mann sehr wichtig war und er sich in seiner Nähe so gut fühlte, wie sonst nirgends. Irgendwann saß James wieder neben ihm und Timmy sprach ihn darauf an, dass er scheinbar nicht aus England stammte, was bei James sofort eine abweisende Reaktion hervorrief. Sofort entschuldigte sich Timmy und nahm James in den Arm. Die beiden schmiegten sich aneinander, James schien die Nähe und den halt zu brauchen. Die Umarmung wirkte viel intimer, als jeder Kuss, den sie sich in der Öffentlichkeit gegeben hätte und Timmy wurde leicht unsicher. Doch James hielt ihn weiter fest, dann gab er einen leisen Fluch von sich und küsste Timothy einfach. Kurz zögernd, dann aber erleichtert erwiderte er den Kuss und lies sich von James in dessen Wohnung tragen und in sein Schlafzimmer. Immer noch sehr nervös, einfach vor dem unbekannten lies er es dennoch zu, dass James ihn berührte. Es gefiel ihm sehr gut und er wurde langsam ruhiger. Trotzdem hielt James sich daran, nicht zu weit zu gehen, ehe Timmy es nicht ausdrücklich erlaubt hatte und das traute sich der Junge doch noch nicht.

Irgendwann lagen sie noch aneinander gekuschelt da und James bat ihn, niemandem davon zu erzählen, er hatte wirklich Angst, dass es für sie beide negative Konsequenzen haben könnte. Timothy nickte, er würde James nicht in Gefahr bringen. Sie genossen noch ein wenig die Zweisamkeit, ehe Timmy zurück ins Schloss musste. Dort fiel er, mit den Gedanken noch ganz bei James, in einen ruhigen Schlaf.

 

Ein paar Tage später traf er beim Spazieren gehen auf Jessica, welche sofort nach Neuigkeiten bei ihm und James erkundigte. Zunächst wollte Timothy nichts sagen, doch Jessica war eine seiner besten Freundinnen, zudem hatte sie ja von Anfang an mitbekommen, was da war und sie würde ihn und James niemals verpfeifen. Also erzählte ihr Timmy von James sorgen und Jessica hörte zu. Als er geendet hatte, meinte sie, dass das alles doch nicht so tragisch sei. Es wäre nicht verboten, nur wenn Timmys Eltern oder er selbst was dagegen hätten, sie habe sich darüber mal informiert, da es ihr selbst mal geholfen habe. Timothy dachte darüber nach, ob er mit James reden solle und ihm davon erzählen, Jess meinte er könne ja sagen, dass er selbst recherchiert habe, um nicht sagen zu müssen, dass er mit jemandem darüber gesprochen hatte. Aber das kam ihm wie lügen vor. Er war sich noch nicht ganz sicher, was er tun würde, er wollte ja nur, dass es James gut ging und er glücklich war.
Dann ließen Timothy und Jessica sich ins Gras sinken und unterhielten sich noch ein wenig, mit der Zeit kamen immer mehr Leute dazu, Alice, Nathaniel und Charly, die letztere schien irgendein Problem mit wem zu haben und verschwand auch schnell wieder. Alice und Timmy flochten Blumenkränze, während Jess sich mit Nath unterhielt. Dann verabschiedete sich das Mädchen und die anderen blieben zurück. Schließlich zeigte Timmy Nathaniel, wie man einen Blumenkranz flocht, da dieser meinte es sähe beruhigend aus, was es auch war. Dann verabschiedete sich der Junge und ging ins Schloss. Bald darauf folgten auch Jessica und Timothy.

Am nächsten Tag im Unterricht, es war Zaubertränke, war eigentlich alles gut, bis zu dem Punkt, als Ophelia Timmy aus für ihn unerfindlichen Grund sein Messer über die Hand zog. Keiner merkte es und als der Professor nachfragte, meinte Timmy nur, er habe sich geschnitten und so wurde er in den Krankenflügel geschickt. Dort versorgte sofort die Diensthabende Schwester seine Verletzung, diese merkte aber sofort, dass es nicht möglich war, dass Timothy, so wie er sagte, sich die Wunde selbst zugefügt hätte. Doch er weigerte sich zu sagen, wer es getan habe, schließlich konnte es doch auch ein Unfall gewesen sein. Dann fragte Elise, so hieß die Schwester, ob er muggelstämmig war. Timmy verneinte, meinte aber, dass sein Vater wie ein Muggel lebte. Daraufhin nickte Elise, sie gab immer noch nicht nach. Irgendwann meinte Timothy nur, dass es sowieso nichts half, schließlich war die verantwortliche Person bereits bekannt und lief immer noch frei rum und so sollte sie doch lieber ihm weh tun als jemand anderem. Elise meinte, dass bringe doch nichts und erklärte dann, dass gegen die Schuldige schon etwas unternommen wurde, man aber noch etwas warten müsse und das sie, falls nochmal was geschehen würde, selbst etwas unternehmen würde. Dann war Timmy auch schon verarztet, sie wies ihn an den Verband noch ein paar Tage drauf zu lassen und falls er dann etwas merkwürdig aussähe wieder zu kommen. Etwas unsicher nickte Timothy, bot dann noch an, dass er ihr jederzeit helfen könne, verabschiedete sich und ging.

Am nächsten Tag wollte er ein wenig Ruhe und als er so durch die Gänge lief, fiel ihm der geheime Raum ein, der alles sein konnte. Er fand zwar den richtigen Gang, aber die Tür fand er nicht. Doch nach einer Weile entdeckte er sie und schlüpfte hindurch. Der Raum war groß und es lief Musik. Dann sah er Rosalie, wie sie durch den Raum tanzte. Zunächst wollte Timmy wieder gehen, doch als Rosie ihn sah, meinte sie er könne ruhig bleiben. So saßen sie auf dem Boden und unterhielten sich. Nach einigem zögern erzählte Timmy ihr von James, aber nicht viel und betonte, dass nichts passiert war zwischen ihnen. Dann erzählte Rosie, dass die Beziehung mit Adrian seltsam war. Die beiden hatten sich ewig nicht gesehen, aber Rosie glaubte trotzdem fest daran, für sie war es auch die einzige Möglichkeit, die sie sah, einer Zwangsehe zu entkommen. Das Prinzip dahinter hatte Timothy immer noch nicht verstanden, er hoffte auf jeden Fall für Rosie, dass sie das niemals musste. Irgendwann fiel ihr auch die Verletzung an der Hand auf, auch hier wollte er nichts dazu sagen, er wollte niemanden in Schwierigkeiten bringen. Bald darauf verabschiedeten sie sich auch und gingen ins Bett.

Am nächsten Tag ging Timmy Richtung Waldrand spazieren, wo er auf eine schlafende Maya traf. Er setzte sich zu ihr und als sie wach wurde unterhielten sie sich. Sie fragte, woher seine Verletzung stammte, doch er wollte es nicht wirklich erzählen, er wollte niemanden beschuldigen und um Maya zu beruhigen meinte er auch, er hätte mit Elise gesprochen. Außerdem war es wahrscheinlich nur ein Unfall gewesen. Dann kam auch Tanner dazu und die drei unterhielten sich weiter. Sie luden Timmy zu ihrer Hochzeit ein und meinten, er könne auch James mitbringen. Sofort freute er sich, doch bei James war er sehr unsicher, vermutlich würde dieser nicht kommen. Irgendwann döste Timmy, an Tanners Schulter gelehnt ein und als er aufwachte unterhielten sich die beiden darüber, dass Maya inzwischen viel Angst zu haben schien. Tanner hatte anscheinend seine Mutter darum gebeten, Mayas Erinnerungen zu verändern. Timmy fühlte sich nicht richtig, bei dem Gespräch dabei zu sein und verabschiedete sich schnell und ging zum See, wo er sich ins Gras legte und den Himmel ansah.
Irgendwann sprach ihn jemand an, und als er aufsah setzte sich gerade Amelia neben ihn. Sie hatten sich lange nicht gesehen und das Mädchen wollte sofort wissen, was es Neues gab. Besonders an seinem Liebesleben war er interessiert. Zuerst zögerte er etwas von James zu erzählen und sagte nicht, um wen es ging, aber sie überredete ihn dann doch dazu, schließlich, so meinte sie, war sie sein erster Kuss und hatte somit ein Anrecht auf solche Informationen. Als sie alles gehört hatte grinst Amelia breit und meinte dann, dass sie sich unbedingt an James ranmachen müsse, um zu sehen, wie sehr er darauf einging. Timmy wurde sofort blass und bat sie immer wieder, es nicht zu tun, James war ihm wirklich wichtig und er zweifelte ein wenig, dass dieser nur schwul war. Er hatte Angst, dass Amelia sich so sehr an ihn ranmachen würde, dass kein Mann wiederstehen könne. Sie lachte nur und meinte er solle sich keine Sorgen machen, ihr Job als Freundin es aber nun mal verlange, dass sie James testete. Während der Unterhaltung hatte sie sich mehr an Timmy gekuschelt, welcher sie nun im Arm hielt, etwas unsicher, aber wirklich stören tat es ihn nicht. Amelia wusste, dass er schwul war. Sie lagen im Gras und sahen in den Himmel, Amelia hatte ihn offiziell zu ihrem Kuschelteddy gemacht, was ihn nicht störte. Da die Nacht lau und nicht kalt war, beschlossen die beiden einfach auf der Wiese zu schlafen und so fielen ihnen langsam die Augen zu.

Am nächsten Tag ging er mit ihr zum Frühstück, dann verabschiedete er sich. Es war Hogsmeadewochenende und er wollte nach James sehen. Doch als er im drei Besen stand, war dieser nicht dort und auch keiner der Angestellten konnten, oder wollten ihm sagen, wo er war. Also ging er wieder, etwas geknickt. Auf dem Marktplatz traf er Maya, welche ihm dann erzählte, dass sie und Tanner ein Baby bekommen wollten. Timmy nahm sie begeistert in den Arm und versprach ihr auch zu Hochzeit zu kommen. Dann musste Maya los und nur kurz darauf, wie der Zufall es so wollte kam Ruby, Timmys Schwester auf den Platz. Sie umarmten sich sofort und unterhielten sich. Natürlich sprach auch Ruby ihn auf James an und während Timmy sich ziemlich unsicher war, was diesen anging, war Ruby sich sicher, dass James einfach nur unsicher war, was alles betraf und Timmy immer noch sehr mochte. Timothy war sich nicht ganz sicher, er hatte mit James nicht richtig sprechen können und seitdem hatte sich dieser nicht gemeldet und jetzt war er weg. Nach einiger Zeit, Ruby hatte ihm was von ihren Süßigkeiten abgegeben, stellte er fest, dass er nichts für die Rückfahrt nach London hatte und so gingen sie in den Honigtopf, um welche zu holen. Dort erstarrte er, als James auf einmal vor ihm stand. Unsicher lächelte er ihn an, James lächelte zurück, aber irgendwie war es komisch, so fand Timmy. James erklärt auch, dass er in nächster Zeit nicht da wäre, aber Timmy sich keine sorgen machen sollte, im ginge es gut, und wenn sich das änderte würde er sich melden. Das Tat Timmy weh, wieso meldete er sich nur, wenn es ihm schlecht ging. Doch er nickte, und meinte noch James solle auf sich aufpassen. Dann warf er wahllos, noch völlig durcheinander ein paar Süßigkeiten in eine Tüte, zahlte und wurde dann von Ruby aus dem Laden gezogen. Diese grinste breit und fand das geschehene, ganz im Gegensatz zu Timmy, sehr niedlich. Doch er lies sich überzeugen, dass James einfach nur vorsichtig war und ich sicher bald melden würde. Bald darauf verabschiedeten sich die Geschwister voneinander und Timmy streifte noch ein wenig durch das Dorf, bis es ihn trotzdem wieder zum drei Besen zog.

Er sah sich um, doch sofort hörte er Eva, die ihm sagte, dass er nicht da sein. Er war James. Also setzte er sich zu Evangeline und Jessica und hörte ihnen zu. Evangeline würde bald in den Urlaub fahren, und anscheinend schien auch James vorzuhaben sie dort zu besuchen. Jessica meinte irgendwann, dass sie noch nie ein richtiges Date gehabt hatte und das es anscheinend schwer war jemand guten zu finden. Dann ging Jessica und Eva sah ihn genau an, was Timmy irgendwie beunruhigte. Schließlich meinte sie, sie fragte sich, was James an Timmy fand und als dieser beschämt meinte, dass er nicht glaubte, dass James ihn noch interessant fand schien Eva zufrieden und meinte nur, dass Timmy James doch nicht in Gefahr bringen wollte und es nun mal das Gesetz war. Timothy redete leise dagegen, doch Evangeline meinte nur, sie würde sowas bei ihrem Sohn nicht wollen. Dann musste Timmy auch los, das Fest fing bald an und er hatte versprochen zu kommen.
Am See war alles schon aufgebaut, da kam auch schon Alice zu ihm, sie umarmten sich und schnell wurde es voller. Dann kam Tom, Alice Freund und Alice stellte sie einander vor. Dann ging Timmy zu Rosie, welche etwas weinte bei der Ansprache von Professor Mills. Danach zog Rosie ihn zum Buffet, kippte heimlich Vodka in die Bowle und gab Timmy davon einen Becher. Nach einigem zögern trank er ihn auch, wie Rosie sagte, er hatte nichts zu verlieren. Anschließend wurde er auf die Tanzfläche gezogen, wo er sich dann ergab und einfach mit Rosie tanzte. Es macht ja auch Spaß, nur die Leute waren ihm eben nicht so angenehm. Doch irgendwann zog es ihn wieder an den Rand, ihm war nicht wirklich gut. Bald kam Ruby zu ihm und sie gingen zur Wiese, wo er sich erst einmal übergab. Er vertrug wirklich überhaupt keinen Alkohol. Doch Ruby drängte weiter, ob was sei und so meinte er, dass Eva mit ihm gesprochen habe, doch schnell meinte er, es war schon ok, er wollte einfach nur, dass James glücklich war. Ruby meinte, er solle mehr darauf achten, dass es auch ihm gut ginge, und er glücklich war, doch Timothy wäre einfach froh, wenn er wüsste, dass es allen anderen gut ging. Sie verstand es nicht wirklich, aber Timmy nahm sie einfach in den Arm. Bald gingen die Geschwister rauf zum Schloss und in ihre Schlafsäle. Kurz darauf bemühte sich Timothy einzuschlafen, doch es ging nicht. Immer wieder zuckten Bilder vor seinem inneren Auge. Clara, welche von einem Cruciatus getroffen wurde. Dann sein eigener Schmerz, als der Fluch ihn traf.

Völlig gerädert packte er am nächsten Morgen seine Sachen für die Heimfahrt.

 

Die Tage vergingen, Timothy liebte die Zeit bei seiner Familie. Er half wieder viel bei seinen Eltern im Restaurant. Ein paar Mal begann Timmy einen Brief zu schreiben. An James. Doch nie wusste er, was er eigentlich schreiben sollte. Und es kam auch keiner. Kein Brief von James, so sehr er es auch gehofft und zugleich gefürchtet hatte. So war ihm wenigstens nichts geschehen.
An einem Tag baten ihn seine Eltern, nach London zu fahren, und ein paar Sachen für das Restaurant zu besorgen. Kurz darauf stand er in dem großen Einkaufszentrum, die Sachen bereits in Taschen bei sich, als er Tanner in einem Laden sah, er schien Anzüge anzuprobieren. Timmy ging zu ihm, Tanner schien das ganze keinen Spaß zu machen und wurde eher von seiner Mutter und seiner zukünftigen Schwiegermutter dazu gedrängt, weiter zu probieren, obwohl er sich eigentlich schon entschieden hatte. Natürlich half Timothy ihm gleich, lächelte ganz lieb die beiden Frauen an und zeigte auf den von Tanner gewünschten Anzug und meinte, dass dieser sicher unglaublich wäre. Sofort durfte Tanner ihn nochmal anprobieren und dieser beschloss ihn direkt zu kaufen. Anschließend zog Tanner Timothy mit sich und die zwei schlenderten die Mall entlang. Tanner schien aufgeregt, er hatte Angst, er könnte auf der Hochzeit kotzen. Zudem interessierten ihn viele Sachen nicht wirklich, beispielsweise, welches weiß die Einladungen hätten. Leicht schmunzelnd erklärte Timmy ihm den unterschied, was Tanner damit bemerkte, dass sein Ex, sowas auch wusste. Dann unterhielten sie sich noch über die Hochzeit, ein paar Sachen mussten noch geplant werden, aber das hatte Zeit. Timothy war nur froh, dass sie nicht wirklich planten nach Las Vegas zu verschwinden um zu Heiraten. Er wollte, dass alle glücklich waren, und wenn Maya und Tanner das wirklich wollten, würde er ihnen helfen, aber auch ihre Mütter schienen sich wirklich sehr zu freuen und wären sicher traurig. Dann erzählte Tanner, dass er nur noch nicht wusste, wo er seine Großmutter hinsetzten, bzw. zu wem er sie setzten sollte, da sie anscheinend gegen alles Neumodische, sei es Zauberei, Homosexualität, oder Eis, welches nicht Schoko, Vanille oder Erdbeere war, etwas hatte. Trotzdem meinte Timothy, dass er sich neben sie setzten würde. Tanner nickte dankend, dann musste sich Timmy schon verabschieden, seine Eltern warteten sicher. Er winkte noch einmal, bot seine Hilfe noch mal an und verschwand dann.
Zuhause half er seinen Eltern, die Sachen auszuräumen und anschließend band er sich die Schürze um und machte sich ans Werk, die Gäste zu bedienen.

 

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.04.2019 23:17.

Timothy

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Re: Timothy Merlin Tanner

von Timothy am 12.04.2019 23:17

So vergingen auch die nächsten Tage, es machte ihm viel Spaß und seine Eltern waren dankbar für die Hilfe, doch ab und zu gaben sie ihm auch frei, dann bestanden sie darauf, dass er etwas anderes unternahm. Also beschloss er an einem Nachmittag nach Hogsmeade zu reisen, um für Ruby ein paar Süßigkeiten zu holen, er hoffte der Honigtopf hatte schon wieder offen.

Er hatte Glück, durch die Fenster sah er noch das Licht und betrat den Laden. Timothy hatte sich lange überlegt, ob er in das drei Besen gehen sollte, und nachsehen, ob James da war, aber letztendlich hatte er sich dagegen entschieden. Er wollte den jungen Mann nicht nerven, zudem dieser Abstand gewollt hatte und sich selbst melden wollte. Er tat die Süßigkeiten für Ruby in einen Beutel, als Eva ihn fragte, was er in den Ferien hier mache. Timothy erklärte, dass es im Honigtopf Ruby´s Lieblingssüßigkeiten, Haarfärbende Lutschschnecken, gab. Als er meinte, dass er sehr froh war, dass Eva schon wieder geöffnete hatte, meinte diese, dass sie eigentlich nicht offen hatte, was Timothy sehr unangenehm war. Schließlich hatte er sie dann einfach jetzt gestört. Doch es machte ihr nichts aus. Sie unterhielten sich noch eine Weile, während Timmy die Tüte fertig zusammenstellte. Er erzählte ihr von dem Restaurant seiner Eltern und Eva meinte, sie würde sicher mal vorbeikommen. Als sie dann meinte, dass sie noch nie Fish´n´Chips hatte, meinte Timmy, sie müsse unbedingt kommen. Eva nickte dazu, sie hatte bisher einfach noch nie Zeit dafür gehabt, meist war sie nicht über das drei Besen hinausgekommen. Dort gab es anscheinend auch gutes Essen und Timmy versprach dieses mal zu probieren wenn, falls er mal wieder dort wäre. Doch er war sich nicht sicher, ob James ihn überhaupt dort sehen wollte, weswegen er es lieber lies. Dann sah Evangeline auf die Uhr, anscheinend musste sie noch wen abholen. Sie wollte ihm die Tüte mit den Süßigkeiten schenken, was er zunächst ablehnen wollte, aber als sie darauf bestand und er sie nicht weiter abhalten wollte, nahm er es dankend an und machte sich auf den Weg nach Hause.
Ein paar Tage später unternahm Timothy einen Ausflug nach London, mit seiner Gitarre und seiner kleinen Ratte Sunny. Während er so, auf einer Decke im Hydepark saß und vor sich hin klimperte kam Tanner mit Bailey zu ihm und schon bald unterhielten sich die beiden. Timmy erfuhr, dass Maya schwanger war, was ihn sehr freute für die beiden. Timothy fand die beiden hatten wirklich viel Glück miteinander gehabt, Maya und Tanner waren inzwischen, zusammen mit Jessica, seine besten Freunde und sie waren so unglaublich glücklich. Dann ging es darum, dass Heiler, besser waren als Muggelärzte, was Tanner an zahlreichen Verletzungen, die er mal gehabt hatte belegte. Zwischendurch versuchte Sunny, die kleine Ratte, in Tanners Pulli zu klettern, welcher sie lächelnd rauszog und meinte, Maya würde das auch immer tun, weswegen er sich sogar größere Pullies gekauft hatte, damit dies möglich war. Timmy fand dies unglaublich süß, doch Tanner merkte sofort, dass auch irgendwas los war. Er drängte Timothy dazu zu reden, bis dieser schließlich von James erzählte, dass dieser ihn nicht mehr sehen zu wollen schien, dass er sich schlecht fühlte deswegen, aber er einfach hoffte, dass James glücklich war. Tanner meinte, Timmy sollte doch einfach mal sauer sein, er hatte doch das recht dazu. Also erzählte er Tanner, dass er sich von James einfach abserviert fühlte. Er hatte James vertraut und dieser hatte ihn ohne große Erklärung stehen gelassen, anscheinend, um mit Evangeline etwas zu machen. Aber solange er glücklich war, wiederholte Timothy, währe es ja in Ordnung, er würde nur gerne irgendwas wissen. Das verstand Tanner und forderte ihn auf, doch einfach zu James zu gehen. Und sollte dieser ihn abservieren und wäre wirklich Evangeline schuld, würde er mit Timmy deren Laden vollpinkeln. Da musste Timothy lachen, er war wirklich froh, Tanner als Freund zu haben, obwohl er sowas natürlich nie machen würde. Aber es war irgendwie schön zu wissen, dass er Freunde hatte, die sowas für ihn tun würden. Sie genossen noch ein wenig die frische Luft, ehe Bailey nach Hause zu wollen schien und Tanner mit ihr ging.
Kurz darauf packte auch Timothy seine Sachen ein und reiste nach Hause. Doch im Bett lag er wieder, einfach nur wach, sich selbst dafür verdammend, dass er wieder mal an James dachte. Er sollte den jungen Mann wirklich langsam abschreiben, aber er war wirklich zutiefst verletzt. Timothy hatte James vertraut, und dann war auf einmal kein Wort mehr gekommen, so ohne Erklärung. Doch damit er endlich schlafen konnte, schob Timmy diese Gedanken ganz weit weg. Irgendwo hinten hin. Und schließlich schlief er auch ein. Aber nicht ruhig. In seinem Kopf kamen andere Gedanken, Erinnerungen zum Vorschein und in seinen Träumen wand er sich und schrie er unter dem Gelächter von James, welcher den Crucitusfluch auf ihn hielt.
Schweißgebadet wachte er auf.
Möglichst versucht nicht daran zudenken half er seinen Eltern die nächsten Tage noch viel mehr und verbissener als sonst, auch in der Hoffnung, abends zu müde zum Träumen zu sein, aber der Plan ging leider nicht ganz auf. Jede Nacht quälte er sich durch die Albträume.
Nach ein paar Tagen beschloss er dann, dass es vielleicht helfen würde, ginge er in die Stadt rein, was er dann auch tat. Im Einkaufszentrum traf er auf Jessica, welche ein Geschenk für Lucas suchte, dafür, dass er ihr mal geholfen hatte. Nach kurzer Zeit kamen noch mehr Leute dazu und so waren sie schließlich zu viert. Nathaniel wirkte etwas unruhig und irgendwie nervös, Alice hakte sich sofort bei Timmy ein und schließlich beschloss die Gruppe in ein Café zu gehen.
Dort angekommen, machten sie es sich gemütlich und alle bestellten sich was. Dabei entging Timothy aber die Spannung zwischen Nathaniel und Alice nicht. Die Gruppe unterhielt sich, bis schließlich Nathaniel Alice darum bat, dass sie sich draußen unterhalten könnten, diese willigte ein und die beiden verschwanden. In der zwischen Zeit war Lucas zu der Gruppe gestoßen und unterhielt sich mit Jessica, während Timothy weiter seine heiße Schokolade trank. Dann meinte Jessica, sie müsse nach Hause, damit ihr Vater nicht sauer wurde und fragte die beiden Jungen, ob sie mitkommen würden. Lucas meinte jedoch er müsste sowieso gleich los, also blieb nur noch Timothy. Die beiden gingen zu Jessica und diese warnte noch, dass ihr Vater Timmy am nächsten Tag ziemlich ausfragen würde, weil er bei ihr im Zimmer geschlafen hatte. Dann kuschelten sich die beiden in Jessicas Bett und unterhielten sich noch ein wenig, dabei erzählte Timmy von seinen bedenken wegen James, welche Jessica schnell entkräftete, in dem sie erklärte, sie habe mit James gesprochen und dieser es nicht böse, sondern nur gut meinte, dass er sich im Moment nicht meldete und er es Timothy sicher noch erklären würde. Timmy hatte Jessica von den Albträumen erzählt und sie versprach, dass das niemals passieren würde. Dann nahm sie ihn in den Arm und beide schliefen ein. In dieser Nacht hatte Timothy keine Albträume.
Am nächsten Tag saßen sie beiden in der Früh beim Frühstück, welches ausgezeichnet war und Jessicas Vater befragte Timmy wirklich gleich zu allem, was ihm nur einfiel. Als es Jess ein wenig nervte, meinte diese nur, dass Timothy sowieso nichts von ihr wollte, da er schwul war und damit schien für ihren Vater auch jedes Problem beseitigt sein. Er lächelte Timmy freundlich an und meinte, er wäre jederzeit hier willkommen. Nach dem Frühstück gingen die beiden wieder in Jessicas Zimmer und unterhielten sich den ganzen Tag noch. Timmy war froh, eine Freundin wie Jess zu haben.
Am Abend fuhr er wieder Heim, doch die folgenden Nächte verfolgten ihn erneut die Albträume.
So fuhr er an einem Tag wieder nach London und stand kurz darauf vor der Westminster Abby. Er überlegte hineinzugehen, als ihm jemand am Ende der Treppe auffiel. Er ging hinunter und tatsächlich war es Yohan, welcher sich auch über seine Begegnung freute. Timothy hatte den Jungen lange nicht gesehen und wusste nicht so genau, wie er sich im gegenüber verhalten sollte, aber sie unterhielten sich einfach ein wenig und als Timmy meinte, er habe sich die Kirche anschauen wollen, beschloss Yohan mit zu kommen, da er sowieso nichts besseres zu tun hatte. Timmy bezahlte den Eintritt und sie traten ein. Jedoch schien Yohan diese Geste miss zu deuten und bestand darauf ihm das Geld zurückzugeben. Timothy hatte keine weiteren Hintergedanken dabeigehabt, er wollte einfach nur freundlich sein, akzeptierte dies aber und nahm das Geld. Dann sahen sie sich das beeindruckende Gewölbe an, sie waren sich einig, wie schön es war. Nachdem sie alles gesehen hatte verabschiedete sich Yohan, dass er losmusste. Timothy winkte ihm und freute sich darüber, dass er den Jungen mal wiedergesehen hatte.
Dann spazierte er weiter und landete schließlich in einem Wohngebiet, wo auf einmal ein kleiner Hund auf ihn zugeschossen kam, ihm hinterher Tanner nur in Shorts bei diesem warmen Wetter. Er lud Timmy zu sich rein ein, anscheinend hatten er und Maya hier ein kleines Haus. Die beiden unterhielten sich ein wenig, Tanner hatte immer wieder schwere Verletzungen von seinem Training, aber Maya kümmerte sich da gut um ihn. Dann erzählte er, dass er einen Cousin hatte, den er Timmy gerne mal vorstellen würde, dieser würde sich mehr für Jungs interessieren als er und da Timmy nicht wusste, was er dazu sagen sollte, erklärte Tanner, er würde ihm mal schreiben. Dann kam Maya hinzu, welche gerade auf der Arbeit gewesen war. Tanner stand sofort auf und machte etwas zu essen für sie alle. Timothy fand die beiden toll, sie gingen so liebevoll miteinander um. Sie hatten wirklich sehr viel Glück gehabt. Sie liebten sich und sie gründeten eine Familie, etwas, was Timmy auch sehr gerne wollte, aber seine Freude für die Beiden war rein und nicht getrübt durch Neid. Er freute sich wirklich für sie. Dann aßen sie alle zusammen leckere Maccaroni mit Käse, welche sehr gut waren. Anschließend verabschiedete sich Timmy und fuhr wieder nach Hause.
Am nächsten Tag setzte er sich mit seiner Gitarre und Sunny, seiner Ratte in den Hyde Park, wo kurz darauf Ruby zu ihm kam. Sie erzählte stolz, dass sie noch ein Geschenk zum Geburtstag für ihn hätte und zeigte ihm ein Bild von seinem Zimmer, in welchem eine Gitarre mit einem Paul Simon Autogramm lag. Timmy war verblüfft und umarmte seine Schwester stürmisch und sehr dankbar. Diese lachte und freute sich, dass es ihm so gefiel. Dann fiel ihr auf, dass etwas nicht ganz stimmte, Timmy sah müde aus und so erzählte er auch ihr von seinen Albträumen. Sie vergewisserte ihm, dass ihm das nie wieder passieren würde und er jederzeit zu ihr kommen könne. Er dankte ihr und spielte dann ein Lied für sie. Als er endete blieben Leute stehen und klatschten, was ihn sofort rot und verlegen werden ließ. Ruby lachte auch darüber und meinte nur, dass es sehr schön gewesen war. Dann legten sie sich auf die Decke und unterhielten sich noch ein wenig. Bald verabschiedete sich Ruby und in diesem Moment bekam Timmy eine SMS von Tanner, in welcher dieser schrieb, dass sein Cousin gerade in der Stadt war und am Abend in einem Café auf Timmy warten würde. Zunächst war sich Timothy sehr unsicher, er wusste nicht, was er davon halten sollte. War es James gegenüber nicht falsch dorthin zu gehen? Doch wenn der Junge da sein würde und er nicht kam, wäre das sehr gemein und schließlich entschied er sich dafür hinzugehen, er tat ja nichts Verbotenes.
So traf er am Abend auf den Jungen, welcher die gleichen blauen Augen hatte wie Tanner. Sie unterhielten sich gut, Raik wie er sich vorstellte, erzählte ein wenig was über sich. Er hatte ein paar Brüder, von denen zwei keine Zauberer waren, und war anscheinend genauso Risikofreudig wie Tanner, wobei er es nicht so darauf anlegte sich zu verletzen wie dieser. Die beiden verstanden sich anscheinend gut und unternahmen auch viel. Und deswegen hatte er auch Tanner vertraut, als er ihm gesagt hatte, er solle sich heute hier mit Timmy treffen. Dieser erzählte auch ein wenig was über sich, die beiden verstanden sich gut. So tranken sie ihre Getränke, plauderten noch ein wenig und verabschiedeten sich dann.

Dann begann auch schon das nächste und für Timothy auch das letzte Schuljahr. Er wurde sogar Vetrauensschüler in der Hoffnung er könne vielleicht jemandem helfen. Am ersten Tag im Schloss traf er im Innenhof auf Lucy mit welcher er sich bald darauf unterhielt. Schnell wurde die Gruppe größer, als sich Jessica, Raik und Ruby dazu gesellten. Sie unterhielten sich alle miteinander und schließlich spielte Timothy sein Lieblingslied „Stairways to heaven", was zur Diskussion führte ob dies oder „Highway to Hell" besser wäre, was Jess und Raik eindeutig so sahen. So spielte er auch im Anschluss dieses Lied und alle schienen ihren Spaß zu haben.

Der Unterricht verlief einigermaßen gut, soweit Timmy verstand, worum es ging. Nach dem Unterricht ging er zurück ins Schloss, er kam gerade von Kräuterkunde, das Fach, welches ihm noch mit am Besten lag und blieb dann auf der Brücke stehen und genoss die Aussicht. Da gesellte sich Raik mit einer Kamera zu ihm und die Beiden kamen ins Gespräch. Raik erzählte von ein paar Erlebnisse mit Tanner, als sie unterwegs waren und Timmy war erstaunt, dass man so riskante und vielleicht auch dumme Sachen tat, aber trotzdem musste er lachen. Dann machte Raik ein paar Fotos von der schönen Umgebung und die beiden unterhielten sich noch ein wenig, bis Raik meinte, dass es nett war sich mit Timmy zu unterhalten es, aber oft war wie Kaugummi, etwas zäh. Das bestürzte Timothy, er wollte niemanden langweilen oder ihm dieses Gefühl geben. Raik meinte, es sei anstrengend und das Timmy mal mehr Rückgrat bräuchte und nicht so naiv sein sollte. Timothy erklärte ihm leise, als Raik meinte, er würde nicht so sein, wenn er sich schonmal verbrannt hätte, dass er das schon habe, aber trotzdem niemanden verurteilen wolle. Das erstaunte Raik. Aber da konnte Timothy nichts groß ändern, so war er numal. Timmy wusste auch nicht, was er bei den Gesprächen groß ändern sollte. Also bemühte er sich jetzt das Gespräch ein wenig voran zu bringen und von selbst was zu fragen, schließlich störte das niemanden, auch wenn er immer diese Angst hatte. Er fragte Raik nach seinem Lieblingslied und lächelte als er es ihm nannte. Dann machte der Junge noch mal Fotos von dem schönen Himmel und Timmy fragte ihn, was er so gerne fotografierte. Raik erzählte, er machte einfach Fotos von den Sachen, die ihm so über den Weg liefen und die ihm gefielen. Dann wurde es spät und die beiden verabschiedeten sich voneinander.

Die nächsten Tage vergingen ganz gut. Der Unterricht ließ sich aushalten und auch die Albträume wurden besser. Vielleicht weil er nicht allein im Schlafsaal war. Vielleicht aber auch, weil er endlich einen Brief von James erhalten hatte. Er hatte sich große Sorgen um ihn gemacht, auch wenn er sich wegen des Dates mit Raik etwas schuldig fühlte. James schrieb, dass es ihm Leid tat und Timmy ihn für einen Idioten halten musste, weil er sich nicht gemeldet hatte, er aber oft, sehr oft an den Jungen dachte und diesem sein Herz gehörte und das er ihm mehr erklären könne, wenn sie sich sahen.
Davon erzählte er auch Ruby, als er sie an einem Tag auf der Brücke traf. Nicht den genauen Inhalt, aber dass er ihm geschrieben hatte. Ruby forderte ihn auf zu Antworten und war empört, dass er das nicht schon getan hatte. Sofort schrieb er James, dass er niemals schlecht von ihm denken könne, und dass er gut auf sein Herz aufpasste. Zudem bat er darum, dass sie sich bald treffen mögen, er hatte zuvor Ruby von seinem Date mit Raik und seinem schlechten Gewissen erzählt. Doch seine Schwester hatte gemeint, dass er James gegenüber ja nicht verpflichtet war, schließlich waren sie kein Paar oder so, aber Timmy wollte einfach wissen, woran er war. Er wurde einfach nicht schlau aus James und das machte ihn fertig. Im Moment wusste er nicht mal, ob der andere glücklich war und das war ihm das wichtigste. Dann unterhielten sich die Geschwister noch ein wenig, ehe Ruby sich verabschiedete. Timothy ging zu den Ländereien, schlafen konnte er jetzt sowieso nicht. Auf der Wiese traf er auf Lucy, das kleine Gryffindor Mädchen, welche aber etwas enttäuscht schien. Als er nachfragte ob sie auf jemand anderen gehofft hatte, gab sie zu, dass es Lucas sei. Timothy fragte nach und Lucy erzählte, dass sie Lucas mochte und ihn mysteriös fand. Zudem war sie erstaunt, dass Timmy den Jungen kannte und dieser meinte er kenne ihn über Jessica, mit welcher Lucas letztens unterwegs war. Das schien Lucy nicht so ganz zu gefallen, die beiden unterhielten sich noch kurz darüber. Dann kamen sie auf Timothy und seine Beziehung. Leise erzählte er nur kurz von James, was Lucy sofort darauf brachte, dass dieser doch viel älter sei als er. Timothy schluckte, er wusste nicht mal genau, wie alt James war, aber er war sich sicher, dass es nicht mehr als 4 oder 5 Jahre unterschied waren, was er nicht schlimm fand, Lucy aber eindeutig zu viel. Dann redeten sie noch ein wenig darüber, Timmy war der Ansicht, es schadete doch niemanden und wenn alle glücklich dabei waren, gab es doch kein Problem.

Dann wurde es spät und Timmy doch langsam müde. Nachdem er nun auch immer öfter nachfragen musste was Lucy meinte, erklärte sie ihn kurzerhand für geistig ermüdet und winkte ihm nach, als er sich ins Schloss in sein Bett verzog.
Am nächsten Tag nach dem Unterricht spazierte er am See entlang, als er auf Jessica traf. Die beiden unterhielten sich und dabei erwähnte Timmy, das Jessica anscheinend Lucas aus dem Weg ging. Diese meinte, sie habe das Treffen nicht als Date gesehen, Lucas aber anscheinend schon und dies war ihr unangenehm. Als Timmy ihr dann erzählte, dass Lucy Lucas zu mögen schien, meinte Jess damit habe sich für sie sowieso schon alles geregelt, da es gegen ihre Regeln verstieß sich an jemanden ranzumachen, der einer Freundin gefiel. Sie wollte keine Beziehung und machte dies auch jedem, mit dem sie etwas anfing vorher klar um Missverständnisse zu vermeiden. Timothy hörte ihr zu, er verstand sie nicht ganz, aber solange sie glücklich war, war es ja in Ordnung, und sie machte auch niemandem was vor und machte ihn unglücklich. Dann erzählte sie, was sie in der Zukunft machen wolle, worauf hin er erzählte, dass er am liebsten später einen Mann und ein Haus und Kinder hätte. Eine Familie halt, zu der natürlich auch alle Freunde gehörten und Jessica als Tante Jess immer vorbeikommen müsse und Geschichten erzählen. Die Vorstellung schien auch Jessica zu gefallen und meinte, er würde das sicher schaffen und einen Mann finden, mit dem dies möglich war. Irgendwann erzählte Jessica auch, dass anscheinend mal ein Mädchen zu ihr gekommen sei, weil diese sich in Timmy verguckt hatte, dieser aber ja nur auf Männer stand. Timothy wurde verlegen rot und erzählte dann, dass er neben Jessica noch ein Mädchen geküsst habe, aber sich natürlich nicht sicher war, ob sie es gewesen sie, da sie ihr davor gesagt habe, er war sich nicht sicher. Dabei wollte er natürlich niemanden verletzen, was Jessica ihm sofort glaubte. Zudem wäre das auch schon lange her und das Mädchen längs darüber hinweg, was Timmy beruhigte und freute. Dann lagen sie noch eine Weile auf der Wiese unter dem schönen Sternenhimmel und unterhielten sich. Schließlich wurde Timothy müde, drückte Jessica zum abschied und verwand dann im Schloss.

Nach dem nächsten Unterricht ging Timothy mit seiner Gitarre in den Aufenthaltsraum, wo er wieder auf Jessica stieß. Er setzte sich ihr gegenüber hin, als sie die Nase aus dem Buch nahm und sich darüber beschwerte, wie man Geschichte nur so langweilig schreiben konnte. Dann redeten sie ein wenig über die Schule, Zaubertränke, in dem sie beide nicht wirklich gut waren. Anschließend forderte Jess Timmy auf doch etwas zu spielen und fragte auch, ob er schon was Eigenes habe. Da nickte der Junge und fing etwas nervös an. Er spielte eigenes Lied mit viel Hingabe und als er endete schien Jessica begeistert darüber, frage aber nach, ob man das Lied auch traurig deuten sollte oder konnte. Timmy nickte, man konnte es, aber es war nicht die eigentliche Aussage. Es ging um Hoffnung und den Glauben daran, dass es gut gehen würde. Das etwas, nur weil es nicht direkt hier war, trotzdem da war und das war das wichtigste. Kurz darauf erhielt Jessica einen Brief, in welchem ihr Mitgeteilt wurde, dass sie einer der Champions war. Timmy machte sich sofort sorgen, Jessica solle aufpassen, dass ihr bei dem Turnier nichts passiere. Sie versicherter ihm dies und überlegte gleich wie sie üben könne. Dann überlegten sie, was sie als nächstes tun können und so machten sie sich auf die Suche nach Geheimgängen. Sie fanden zwar keinen, aber dafür einen leeren Raum, für welchen Jessica sofort Ideen hatte. Sie würde die wichtigsten Ereignisse der Geschichte von Hogwarts an die Wände malen. Das gefiel Timothy, es würde sicher unglaublich aussehen. Doch für diesen Tag wurde es schon spät, so verabschiedete er sich von Jessica, lief seine Gitarre holen und ging dann in seinen Schlafsaal.
Noch einmal, wie an jedem Abend, las er den Brief von James und machte sich erneut sorgen, da er noch keine Antwort erhalten hatte. Seufzend schob er das Papier zurück unter sein Kopfkissen und versuchte seine Gedanken zu ordnen und sich zu beruhigen. Timmy lag noch eine ganze Weile wach, bis er endlich einschlief.
Der nächste Tag war wieder sehr anstrengend, Timothys Schlaf war nicht wirklich gut gewesen und der Unterricht anstrengend. So spazierte er anschließend durch den Innenhof und begegnete dort Jessica, welche auch gleich wissen wollte, was los sei. Er erzählte erneut, dass die Albträume nicht weg waren und er einfach nicht wusste, was er tun sollte. James antwortete nicht und er glaubte auch nicht mehr daran eine Antwort zu bekommen. Jessica nickte, sie ermutigte ihn immer nicht aufzugeben, aber auch sie sah ein, dass es so keinen Sinn machte. Es wäre schöner für Timmy, wenn er einfach versuchen würde eine schöne Zeit zu haben hier in Hogwarts und nicht immer an James zu denken. Timothy nickte dazu, er würde darüber nachdenken. Es wurde kalt und die beiden gingen ins Schloss, dabei meinte Jessica, dass sie es nicht zulassen würde, dass Timothy so schlecht schlief und zog ihn in die Krankenstation um ihm einen Schlaftrank zu holen. Er war nicht begeistert, und hatte Angst er würde den Trank vielleicht jemandem wegnehmen, der ihn dringender bräuchte. Doch kurz darauf stand Jessica stolz mit der Phiole vor Timmy und nahm ihm das Versprechen ab diesen auch zu nehmen. Anschließend gingen sie noch in den Aufenthaltsraum, wo sie sich aneinander gekuschelt noch ein wenig unterhielten.
Als Timothy schließlich ins Bett ging zögerte er einen Moment, entschied sich dann aber dazu den Trank doch zu nehmen, wo durch er eine sehr ruhige Nacht und tiefen Schlaf hatte.
Am nächsten Tag fühlte er sich wirklich viel ausgeschlafener und auch der Unterricht fiel ihm etwas leichter. Am Nachmittag ging er in die Eulerei, er hatte doch noch die Hoffnung, dass James sich gemeldet hatte, aber vergebens. Stattdessen streichelte er dann ein paar Eulen und unterhielt sich mit Raik, welcher einen Brief an seine Mutter schickte. Sie sahen sich noch kurz die schöne Aussicht an und gingen dann wieder ihren Schulaufgaben nach.
Die nächsten Tage schlief Timothy recht gut, aber er machte sich auch viele Gedanken. Zudem traf er häufig auf Jessica, was ihn sehr freute. Seine Freundin steckte viel Zeit und Energie in ihr Training für das Turnier, bei welchem sie beide hofften, dass sie nicht gegen die anderen Duellieren musste. Keiner von ihnen wollte das sich jemand verletzte. Zudem unterhielten sie sich über den Ball und Timothy half ihr mittels eines Kataloges nach einem Kleid zu suchen. Doch so recht konnte sie sich nicht entscheiden. Doch der Ball bereitete ihr auch Gedanken, weil sie anscheinend Lucas zugesagt hatte mit ihm zu gehen und sie sich nun erneut nicht sicher war, ob das ganze ein Date sei, weil das wollte sie nicht, oder nicht. Jedoch wollte sie ihn nicht fragen oder mit ihm darüber reden. Des Weiteren tat ihr Lucy leid, welche Lucas auch mochte. Sie meinte, dass Timothy das Mädchen doch fragen solle, ob sie als Freunde hingehen würden. Außerdem reservierte sie sich schon einen Tanz bei ihm. Irgendwann teilte Timothy Jessica auch mit, dass er ihrem Ratschlag folgen würde. Er würde James vergessen. Er sah keinen Sinn darin, es war nur zu offensichtlich, dass dieser nichts mehr wollte, vermutlich glücklich war und jemand anderen hatte. Timothy würde ihn einfach vergessen und die Zeit in Hogwarts genießen.
Zudem traf er auf der Brücke mal wieder auf Raik. Diesmal unterhielten sie sich besser, Timothy dachte immer wieder daran, dass er ruhig etwas fragen könne und so erzählte Raik von seinem Berufswunsch als Tierfotograph und davon, dass er eigentlich nicht fror. Interessiert hörte Timothy zu und genoss nebenbei die schöne Aussicht von der Brücke.
An einem Abend ging er noch spät, er hatte gerade eben seinen Aufsatz beendet, in den allgemeinen Aufenthaltsraum und traf dort Lucy, welche traurig zu sein schien. Anscheinend hatte sie noch keine Begleitung für den Ball gefunden, was Timothy sehr wunderte. Lucy war sowohl nett als auch hübsch, warum fragte sie also niemand. Er versuchte ihr gut zuzureden, dass würde schon werden. Schließlich fragte er sie, ob sie mit ihm gehen würde, dabei betonte er, dass er das sowieso gewollt hätte. Aber Lucy lehnte ab, was Timothy verstand. Sie wollte vermutlich mit einem Jungen gehen, also einem Jungen, der auch anderes Interesse an ihr hatte. Er selbst würde das auch gerne, aber ihm viel sowieso niemand ein, wen er oder wer ihn fragen könne und so würde er wohl wieder allein dorthin gehen. Er unterschielt sich noch eine Weile mit Lucy, dass sie anscheinend noch nie auf einem Ball gewesen war und Timmy noch nie eine Begleitung gehabt hatte. Letztendlich willigte Lucy dann doch ein, sollte sie nicht noch eine Begleitung finden, den Eröffnungstanz mit Timothy zu tanzen. Er freute sich, weil dies bedeutete, dass sie überhaupt auf den Ball, welcher ja auch für sie ausgerichtet wurde, hingehen würde. Mit dieser Abmachung umarmten sich die beiden, verabschiedeten sich voneinander und gingen dann in ihr Bett. Dank des Trankes schlief Timothy auch recht schnell ein.
Bald darauf war der Tag des Balles gekommen. Nach langer Überlegung entschied sich Timothy für einen klassischen schwarzen Anzug mit weißem Hemd und einer gelben Fliege dazu. Kurz vor beginn des Balles ging er los, um Lucy in der Eingangshalle zu treffen. Er kam um die Ecke und bliebt stehen. Die Champions und ihre Begleitungen waren bereits anwesend und bei Lucy stand ein Junge. Timothy zögerte, sollte er hingehen, aber es schien sehr ersichtlich, dass Lucy eine andere Begleitung gefunden hatte. Er freute sich sehr für sie, schließlich war es das gewesen, was sie sich gewünscht hatte. So drehte er sich um und ging, ohne von den anderen gesehen zu werden. Trotzdem zögerte er jetzt erneut, ob er dann überhaupt auf den Ball gehen sollte. Er lief ein wenig umher und dachte nach, dann viel ihm ein, dass er Jessica einen Tanz versprochen hatte, drehte um und betrat etwas verspätet den Ballsaal. Die Champions tanzten in ihren Pärchen bereits auf der Tanzfläche und auch andere gesellten sich schon dazu. Timothy sah alle an und setzte sich dann an einen Tisch, wo sich bald darauf Gabriel dazu gesellte, welcher ebenfalls keine Begleitung hatte, da seine Freundin nicht mehr in Hogwarts sei. Er war trotzdem da, da man auf Bällen anscheinend immer viele Gerüchte zu hören bekam. Das bestätigte auch Yohan, welcher sich wenig später zu ihnen gesellte. Die drei unterhielten sich ein wenig, bis Yohan sich anbot etwas zu essen für sie zu holen. Gabriel wollte etwas extra süßes und schon war der andere Junge weg. Nur wenig später balancierte er drei volle Teller über die Tanzfläche und keiner glaubte wirklich daran, dass er alles heil an den Tisch brachte, aber er schaffte es und die drei aßen zufrieden den leckeren Kuchen. Anschließend verabschiedete sich Gabriel und lies Timmy mit Yohan zurück. Kurz darauf kam Jessica zu ihm herüber und bat ihm um den Versprochenen Tanz, welchen er gerne wahrnahm, nachdem Yohan genickt hatte, er wollte niemanden einfach so allein lassen. Jess übernahm sofort die Führung und die beiden unterhielten sich ein wenig, Jessica schien Spaß zu haben, was Timothy freute. Kurz viel sein Blick auf Raik, welcher viel Spaß mit Dominique z haben schien. Dann sah er zu Yohan, welcher inzwischen, nachdem er Timmys restlichen Kuchen gegessen hatte, allein tanzte. Sofort ermutigte Jessica ihn auf Yohan um einen tanz zu bitten, doch Timothy war sich nicht sicher und zögerte. Da nahm das Mädchen es selbst in die Hand, ging zu dem Jungen und fragte für Timothy, welcher sehr verlegen zurückblieb. Kurz darauf kam Yohan auf ihn zu und meinte lächelnd, dass er sehr gerne tanzen würde. Timothy zögerte einen Moment, da er nicht wusste wohin mit seinen Händen, aber als Yohan die Führung im Tanz übernahm machte ihm das kein Problem mehr. Die beiden tanzten und unterhielten sich dabei. Es machte Timothy unglaublich viel Spaß, Yohan war ein sehr guter Tänzer. Irgendwann meinte dieser, dass es ihm auch Spaß machte und gerne mal wieder mit Timothy tanzen würde. Dieser sagte freudig zu, das würde er gerne. Sie tanzen weiter und nutzen die Gesamte Fläche. Einmal stieß Timothy mit jemandem zusammen, stolperte und hielt sich an Yohan fest, welcher ihn sofort auffing. Timmy lächelte ihn an, legte wieder seine Hände richtig und begann diesmal selbst zu führen. Sie tanzen immer noch, als auf einmal eine Eule auf Yohans Schulter landete und beider erschreckte. Yohan nahm den Brief und entschuldigte sich kurz, um ihn zu lesen. Als er wieder zurückkam, wirkte er nachdenklich und nicht mehr ganz so fröhlich. Doch sie tanzten noch eine Weile, bis die Musik endete und das Karaoke losging. Nebeneinander standen sie da und hörten den verschiedenen Sängern und Sängerinnen zu. Einmal übersetzte Yohan ihm den Liedtext in einer kurzen Zusammenfassung. Nach ein paar Liedern wirkte Yohan wieder nachdenklich und die beiden setzten sich an den Rand. Yohan entschuldigte sich für sein Verhalten, wollte aber im Moment nicht darüber reden, meinte aber, er würde es ihm später erzählen. Dabei legte er seinen Kopf auf Timothys Schulter, welcher nach kurzem zögern einen Arm um den Jungen legte. So saßen sie eine Weile da, bis der Scheinwerfer Timothy für ein Lied auserwählte. Er atmete tief durch, ging auf die Bühne und sang. Dabei verfiel er wieder, wie immer beim Singen, in eine Art Trance, wo es nur ihn und das Lied gab. Als er endete hörte er den Beifall und ging mit leicht roten Wangen zu Yohan zurück, welcher meinte, ihm habe der Auftritt gefallen. Nun war auch Yohan an der Reihe und legte eine ganze Performance mit Gesang und Tanz hin. Timothy war beeindruckt, was er ihm im Nachhinein auch sagte. Yohan bedankte sich, wurde aber bald auch wieder nachdenklich, immer wieder hatte er den Brief in der Hand. Schließlich verabschiedete er sich bei Timothy, meinte nochmal, dass er ihm erzählen würde, was los war. Timothy nickte, er würde ihn sicher nicht drängen ihm irgendwas zu erzählen, aber er freute sich auf das Tanzen, welches Yohan vorgeschlagen hatte und hoffte, dass Yohan irgendwann Zeit dafür hätte.
Er sah dem Jungen noch kurz nach und sah sich dann um, der Ballsaal hatte sich inzwischen schon sehr geleert, als Jackie hinzukam und anscheinend sich mit ihrer Schwester Lucy in die Haare kriegte. Timothy hätte gerne geholfen, aber er wollte sich nicht einmischen. Mitfühlend sah der die beiden an, lächelte aufmunternd und ging dann auch in seinen Schlafsaal. Dort zog er sich um und lies sich ins Bett fallen. Alles in allem war es ein sehr schöner Abend gewesen. Das Tanzen hatte ihm gefallen. Mit einem leichten lächeln auf den Lippen schlief er ein.

Bald darauf waren Weihnachtsferien, er fuhr mit dem Hogwartsexpress nach London und von dort aus nach Hause. Die ersten zwei Tage half er erst einmal seinen Eltern im Restaurant, dann entschied er sich dafür spazieren zu gehen und zwar in London. Dort traf er auf Jessica, welche sich sehr freute ihn zu sehen. Sie unterhielten sich und sie freute sich auch darüber, dass er so viel mit Yohan getanzt hatte und auch über den Plan, dies zu wiederholen. Dabei ermutigte sie Timothy, dass Yohan sicher bald mal Zeit haben würde, oder sie sich für ihn nehmen würde. Dann kamen sie auf Jessicas Date, Lucas zu sprechen, welcher auch viel mit Lucy getanzt hatte. Das tat Jessica Leid, vor allem, da anscheinend danach noch etwas zwischen ihr und Lucas passiert war, so zeugte es der rote Fleck an ihrem Hals. Es kam ihr nicht recht vor und war auch ein verstoß gegen ihre Regeln. So hatte sie entschieden den beiden einfach aus dem Weg zu gehen und nicht mit ihnen darüber zu reden. Das verstand Timothy nicht, er fand es gemein Lucas gegenüber, schließlich kannte er das Gefühl nicht zu wissen, was man getan habe, dass sich der andere nicht meldete. Doch Jessica wies es ab und meinte es wäre besser so, bevor Lucas sich wirklich in sie verliebte und Lucy verletzt wurde. Timothy seufzte, er konnte sowieso nichts machen. Sie wechselten das Thema und Jessica lud Timmy für den ersten Weihnachtsfeiertag zu sich ein. Er freute sich sehr darüber und sie umarmten sich. Da stand auf einmal Hugo hinter Jessica und beide erschraken. Den Jungen hatte Timothy auch schon lange nicht mehr gesehen und die drei unterhielten sich eine Weile, bis irgendwer eine Box neben sie stellte mit Musik. Dann kamen sie auf Weihnachten und Geschenke und beschlossen letztendlich in das Einkaufszentrum zu gehen, um noch ein paar Sachen zu besorgen.
Dort angekommen half Jessica ihm ein Modelboot für Timothys Vater zu kaufen, welchen möglichst ähnlich zu ihrem echten war. Er bedankte sich und verabschiedete sich dann von den beiden, er musste nach Hause. Er winkte noch und lief dann los, um seine letzte Bahn zu erwischen.

Am nächsten Tag war er wieder in der Stadt unterwegs, er hatte noch etwa zu besorgen und wollte sich schließlich etwa zu essen zu holen. Als er das Restaurant betrat viel ihm Rosie auf, welcher er zulächelte. Als sie reagierte ging er zu ihr und schließlich setzte er sich zu ihr. Sie hatten sich lange nicht gesehen und Rosie sah müde und erschöpft aus. Als er fragte ob alles in Ordnung sei, verneinte sie dies. Da fragte er sie, ob sie darüber reden wolle, aber sie verneinte erneut, und bat ihn nur darum sie abzulenken. So bestellten sie sich beide einen Salat. Doch bald fing Rosalie von selbst an zu erzählen. Sie war sich unsicher, wegen ihrem Freund, da sie das Gefühl hatte, als wäre sie die einzige, der noch etwas an der Beziehung lag, welche vor allem durch Adrians viele Arbeit bestimmt wurde. Sie sahen sich kaum und Rosie fühlte sich nicht mehr richtig bei der Sache. Timothy hörte ihr zu und versuchte ihr so gut es ging zu helfen. Fragte sie, ob und wie sie glücklich wäre. Da erzählte sie, dass sie in Amerika glücklich gewesen war, wo sie für sechs Monate gewesen war, allerdings allein. Dort habe sie auch Hexen getroffen, von welchen sie einiges gelernt hatte. Timmy hatte seinen Teller geleert, Rosie lies ihr Essen und bezahlte, trotz Protesten von Timmy, das Essen. Dann hakte sie sich bei ihm ein und sie gingen zum Hyde Park spazieren. Rosie erzählte noch von Amerika, auch, dass es dort noch Hexenjagten gab, was Timothy erschrak. Dann zeigte sie ihm etwas, was sie von den Hexen gelernt hatte. Es war etwas Rotes, was ihre Hände umspielte und erklärte, dass dies Materie war, also ihre Magie, welches sie so zeigen konnte. Timothy war beeindruckt. Sie gingen eine Weile schweigend weiter, dann sprachen sie über Weihnachten. Timmy erzählte, dass das Restaurant seiner Eltern vermutlich offen hatte, für die Leute, welche niemanden an Weihnachten hatten. Rosie fand es nicht gut an diesem Tag offen zu haben, aber Timmy mochte es. Seine Eltern fragten ihn und seine Schwester auch jedes Jahr und er war immer dafür zu öffnen. Dann sahen Rosie und er eine Eislaufbahn und beschlossen kurzerhand Schlittschuhzufahren. Rosie war noch nie gefahren und so hielt Timothy ihr fest und versuchte ihr Halt zu geben. Doch da viel sie nach hinten und zog ihn mit sich. Lachend lagen sie zusammen auf dem Eis. Dann rappelte sich Timmy wieder auf, reichte Rosie die Hand und half ihr auf. Dann fuhren sie noch ein wenig, er stütze sie. Schließlich wurde es spät, sie verabschiedeten sich. Timothy umarmte Rosie und lächelte sie an, froh darüber, dass ihre Laune besser zu sein schien. Dann machte er sich auf nach Hause, wo er bald in seinem Bett einschlief.
Am Tag vor Weihnachten fuhr Timmy noch ein Mal nach London rein um durch den schönen, zugeschneiten Hyde Park zu spazieren. Doch hatte er nicht mit dem Eis gerechnet, rutschte aus und landete auf seinem Po. Gleich stand jemand über ihm und reichte ihm die Hand zur Hilfe. Als er aufsah, war es Raik, welcher ihm aufhalf. Er bedankte sich und die beiden liefen ein wenig nebeneinander weiter. Sie redeten ein wenig über den Ball, die Musik war wohl nicht Raiks Geschmack gewesen, aber er hatte viel Spaß mit Dominique gehabt und das war schließlich das wichtigste. Dann kamen sie auch auf Weihnachten und Raik erzählte, dass er ein Geschenk für seinen kleinen Neffen hätte, Tanner und Mayas Sohn. Timmy nickte begeistert, er hatte von Maya einen Brief erhalten, dass sie einen Sohn bekommen hatte und sich sehr für sie gefreut. Raik meinte, dass sie um das Geschlecht gewettet hatten, aber es vielleicht doch gut war, dass es ein Junge war, da ein Mädchen niemals von einem Jungen ausgeführt werden würde, bei den vielen Onkeln die sie hätte, welcher auf sie aufpassen würden. Timmy hört zu und lachte ab und zu, dass stellte er sich lustig vor. Tanner, Raik und ihre ganzen Brüder breit in der Tür aufgebaut und einem Jungen klarmachend, dass er dem Mädchen lieber nicht das Herz brechen sollte. Sie redeten noch ein wenig, dann verabschiedete sich Raik und verschwand.
Timothy wollte noch nicht gehen, so holte er sich irgendwo noch was zu essen und genoss die Ruhe ein wenig. Anschließend lief er wieder durch den Hyde Park. Jedoch hatte er das Glatteis vergessen und nur kurz darauf riss es ihm wieder die Füße unten weg. Schnell hielt er sich an dem nächst besten fest, was er greifen konnte und viel somit Hugo fast schon in den Schoß. Dieser lachte und fand es amüsant, während es Timmy sehr peinlich und unangenehm war. Hugo witzelte ein wenig, machte aber schnell klar, dass doch nicht passiert war und alles gut. Er setzte sich zu dem Jungen und sie unterhielten sich ein wenig. Hugo meinte, dass Timmy sicher nicht eislaufen konnte und dieser wies das ab, schließlich war er früher immer mit seiner Familie auf dem See bei ihrem Haus Schlittschuhlaufen gewesen. Bei dem Gespräch viel Hugos Blick immer wieder auf die Eislaufbahn, schließlich meinte er, dass ganze könne doch nicht so schwer sein und forderte Timmy auf Eislaufen zu gehen und schob ihn in die Richtung. Dort bezahlte er, wies aber Timothys Geld ab, dieser könnte ihn dafür wann anders einladen. Anschließend zogen sie sich die Schlittschuhe an und staksten zum Eis, wobei Hugo meinte er fühle sich, als träge er Stöckelschuhe. Auf dem Eis angekommen wurde er aber Zusehens wackeliger, Timmy versucht ihm Tipps zu geben, aber er kam ins wanken und als Timmy ihn halten wollte vielen sie beide lachend aufs Eis. Schnell stand Timothy wieder auf seinen Füßen, reichte Hugo seine Hände und half ihm auf. Eine Weile ging es so recht gut. Timmy fuhr rückwärts, hielt Hugo an den Händen und dieser ganz langsam vorwärts. Als er sich sicherer fühlte, lies er los und viel prompt wieder nach vorne um. Er meinte, so einfach wie das aussah, war es aber nicht. Dann kam er wieder hoch, hielt sich dann an der Bande fest und fuhr dort entlang. Dann grinste er breit und meiste diesmal sei er nicht gefallen. Timmy lachte, und half ihm weiterhin so gut wie möglich. Es machte Spaß und Hugo lernte wirklich schnell. So fuhren sie noch, mehr oder weniger, sicher über den Platz, bis es Zeit war sich zu verabschieden. Sie umarmten sich noch kurz und Timmy winkte, als er davonlief, um seine letzte Bahn zu erreichen.
Zuhause angekommen, verpackte er noch die letzten Geschenke, um dann bald ins Bett zu gehen und sich auf Weihnachten zu freuen.
Das Fest verlief wie fast jedes Jahr, und so war es schön. Das Restaurant war geöffnet, ab abends, so blieb der Tag davor für die Familie. Sie aßen zusammen, verteilten Geschenke und Timmy erhielt wie meistens von seinen Eltern absolut unbrauchbare Sachen, welche eindeutig nicht als Geschenk zählten, aber sie wussten einfach nicht, was sie ihm schenken sollten und es ging schließlich um den Gedanken. Nur Ruby war besser im schenken und darüber freute er sich. Abends wurde dann das Restaurant geöffnet und ein paar Leute, vor allem welche, die an diesem Tag niemanden hatten, bei dem sie sein könnten, kamen. Die Stimmung war entspannt und gelassen. Eine gemütliche Runde, wo jeder gleich zum Freund wurde.
Es wurde spät, aber irgendwann war auch der letzte gegangen und auch der letzte Teller gesäubert, und somit die Arbeit der Familie Tanner für diesen Abend getan. Sie waren sehr zufrieden und glücklich gewesen mit diesem Abend, freute sich allerdings alle auf ihr Bett. Und so war es kein Wunder, dass Timmy, kaum berührte sein Kopf das Kissen, einschlief.
Kurz bevor die Schule wieder anfing, es graute Timothy schon davor, ging er nochmal in dem schönen Hyde Park spazieren, als Bailey, Tanner und Mayas Hund, auf ihn zulief. Er streichelte die Hündin und sah sich dann um. Tanner folgte und Timmy begrüßte ihn mit einer Umarmung, welcher Tanner aber leicht auswich. Als Timmy schaute, entdeckte er ein kleines Bündel um Tanners Brust gebunden, es war sein kleiner Sohn. Sofort lies er ihn los, er wollte dem Kleinen ja nicht wehtun. Er beglückwünschte Tanner und erkundigte sich nach Maya, welcher es gut zu gehen schien. Sie schlenderten etwas weiter, Bailey brauchte noch Bewegung, sonst meinte Tanner, dass er heute nach von zwei Radaumachern geweckt werden würde. Sie unterhielten sich noch eine Weile, Timmy sah immer wieder auf das Baby, er fand es unglaublich süß und freute sich ungemein für Tanner und Maya. Irgendwann verabschiedete sich dann Tanner, er musste nach Hause, Lorcan würde bald Hunger bekommen. So verabschiedeten sie sich und Timothy wünschte den jungen Eltern gute Nerven und Glück. Dann machte er sich auf den Weg nach Hause, um für die Schule zu packen.
Bald war er dann auch wieder in Hogwarts angekommen, diesmal mit dem Plan sich sehr zu bemühen, schließlich war dies das letzte Jahr und die Prüfungen wollte er gut schaffen. Ob er sich das Turnier ansehen würde, wusste er noch nicht, er hatte Angst, dass sich jemand verletzten würde. Aber zunächst verzog er sich mit seiner Gitarre in den Gemeinschaftsraum und schrieb ein wenig an seinen Liedern.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 22.05.2019 10:20.

Timothy

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Re: Timothy Merlin Tanner

von Timothy am 29.05.2019 12:45

Die Zeit verging und, sehr untypisch für ihn, stürzte Timothy sich in seine Arbeit und das Lernen. Er verbrachte viel Zeit an Aufsätzen, in der Bibliothek oder im Gemeinschaftsraum zum Lernen. Dadurch vergaß er komplett die Zeit und was sonst so um ihn herum los war, die Neuigkeiten erfuhr er erst einige Zeit später, als er Jessica am See traf.
Sie erzählte ihm, dass das Turnier bereits halb rum war und sie auf dem zweiten Platz lag. Er entschuldigte sich oft dafür, dass er nicht da gewesen war, aber sie meinte, dies sei nicht schlimm gewesen, da man sowieso nicht viel gesehen habe. Sie erzählte ein wenig von den Prüfungen und Timmy war doch etwas froh, dass er nichts gesehen hatte, er hätte viel zu viel Angst gehabt. Dann berichtete sie, dass alle einen Hinweis für die nächste Runde bekommen hatten und sie nun am Rätseln war, was diese bedeutete. Dabei hatte sie auch schon ein paar Ideen, doch keine davon gefiel Timmy. Alle klangen gefährlich und böse. Beide hofften nur auf das Beste, und das nicht gefordert wurde, dass die Champions etwas töten mussten, weil das würde Jessica nicht können. Sie redeten auch über die Hinweise der Anderen und auch die Aussichten schienen nicht besser zu sein. Die Beiden lagen schließlich noch etwas am Steg und unterhielten sich, Jess fragte, was bei Timmy in letzter Zeit so los war, doch viel konnte er nicht erzählen und erwähnte nur das Schlittschuhlaufen mit Hugo und das Treffen mit Tanner und Lorcan. Kurz danach verabschiedeten sich die beiden voneinander, Timmy wollte noch weiter lernen und Jessica sich auf die nächste Aufgabe vorbereiten.
Der Rest des Tages verlief ruhig, Timmy schloss seinen Aufsatz in Zaubertränke ab und hoffte, dass er besser werden würde als seine sonstigen Leistungen. Bald darauf ging er ins Bett, eigentlich ziemlich fertig und müde, aber irgendwie konnte er nicht schlafen. Seine Gedanken fingen von selbst an zu Kreisen, ohne dass er sie steuern konnte. Sie fingen bei dem Kuss mit Amelia, dass Mädchen, welches seinen ersten Kuss bekommen hatte und bei der er sich schon recht sicher war, dass Mädchen nicht das waren, was er wollte. Dann weiter zu Yohan, der erste Junge, den er geküsst hatte, mit dem er getanzt hatte, mit dem er gerne wieder tanzen würde, aber seit dem Ball nicht mehr gesehen hatte. Er sah ihn auch einfach nicht. Ging ihm der Junge aus dem Weg? Hatte er etwas Falsches getan? Seine Gedanken wanderten weiter zu James und sein Herz zog sich zusammen. Hier hatte er sicher etwas Falsches gemacht. Warum meldete sich der junge Mann nicht mehr? Doch Timmy wollte ihm nicht schreiben, oder einfach bei ihm auftauchen, eigentlich hatte James ihm klar genug gemacht, dass er ihn nicht sehen wollte und Timmy hatte mit ihm abgeschlossen. Trotzdem hatte ihn das Ganze sehr verwirrt, er hatte James nähe sehr gemocht und es hatte ihn sehr verunsichert, als dieser auf einmal den Kontakt abgebrochen hatte. Doch James hatte etwas Besseres gefunden. Schließlich dachte er noch kurz an das Date mit Raik. Falls man es denn überhaupt so nennen konnte. Aber auch da schien er etwas falsch gemacht zu haben. Er unterhielt sich sonst nett mit Raik, aber das war es auch. Es sollte vermutlich auch nicht mehr sein. Er sollte vermutlich einfach noch niemanden finden, also brauchte er Geduld. Jetzt kam er sich dämlich vor, sowas war nichts, worauf man Anspruch hatte, oder so wichtig war. Er sollte lieber dankbar dafür sein, dass es seinen Freunden und seiner Familie allen gut ging, dass James jemanden gefunden hatte, der ihn glücklich machte und Raik schien auch viel Spaß mit Dominique gehabt zu haben. Seine selbstsüchtigen Gedanken wegschiebend sank er in einen, nicht sehr tiefen und eher unruhigen, Schlaf.
Am nächsten Morgen wachte er wie gerädert auf und verzog sich recht schnell in die Bibliothek, wo er weiter an seinen Aufsätzen arbeitete. Er bekam nicht wirklich viel mit, und erschrak sich somit als Hugo auf einmal vor ihm saß, mit einem Milchshake in der Hand und einem grinsen im Gesicht. Sie unterhielten sich sofort und Hugo fing an seine Arbeit anzusehen und ihm Verbesserungsvorschläge zu geben, welche Timmy dankbar annahm. Er zeigte ihm ein paar Sachen, die er noch einbauen könnte und wie er seine letzen Sätze umstellen könnte, trotzdem lobte er Timmy für den Aufsatz, er war ihm anscheinend recht gut geraten. Obwohl Hugo jünger war als er, wusste er sehr viel und konnte somit helfen. Während sie sich unterhielten vielen Timmy die Abschürfungen an Hugos Knöchel auf und als er ihn darauf ansprach meinte er, er habe gegen eine Wand geschlagen als er wütend gewesen war. Timothy machte sich sorgen und fragte, ob alle sin Ordnung sei oder ob er reden wolle, doch Hugo winkte ab, er erinnerte sich nicht einmal daran. Dann zog er Timmy leicht zu sich, was diesen erschreckte und sah ihn an. Natürlich war Hugo nicht entgangen, dass Timmy sehr müde zu seien schein und wollte wissen weswegen. Timothy zögerte einen Moment, entschied sich dann aber dazu ihm von seinen Gedanken, die ihn wachgehalten hatten zu erzählen. Er erzählte davon, dass er das Gefühl habe, dass er etwas an sich hatte, was Jungs vergraulte. Hugo sah ihn verwirrt an und hörte dann weiter zu, als er von James erzählte, was passiert war und dass er es inzwischen abgeschlossen hatte, aber es ihn gestern wachgehalten hatte. Nebenbei diskutierten sie noch darüber, ob es Lügen gab, die ab und zu sinnvoll waren. Hugo hörte Timmy, welcher inzwischen schon alles eingepackt hatte, gut zu und zog ihn mit sich zur Fensterbank, wo sie sich hinsetzten. Er versuchte Timmy zu helfen und meinte, er solle wirklich mehr an sich denken. Hugo verstand, dass Timmy sich vermutlich einfach jemanden wünschte, welcher ihn einfach hinnahm wie er war und das dies ganz normal war, dass Timmy jemanden verdiente und sicher auch finden würde. Er sollte aber zunächst anfangen sich selbst zu lieben und darauf zu schauen, was er wollte und nicht nur, was andere glücklich machte. Inzwischen hatte er einen Arm um Timothy gelegt, welcher seinen Kopf an Hugos Schulter hatte sinken lassen. Bis dieser ihn zwischendurch pikste und sich über Timmys aufqieken amüsierte, bis dieser seine Hand festhielt. Timothy meinte, er würde sich bemühen mal auf sein Ich, wie Hugo es ausdrückte zu hören und als dieser fragte, was Timmy denn gerade gerne tun würde, überlegte er kurz. Hugo hatte gemeint, dass er Hunger habe und er war kurz versucht einfach zu sagen, dass auch er etwas essen wollte, aber dies lies Hugo nicht zählen. Also fühlte er sich in sich hinein und fühlte vor allem Müdigkeit, also meinte er, er würde einfach gerne wohin, wo es gemütlich war, mit jemanden, den er mochte, wo es warm war und er ausruhen konnte. Hugo grinste ihn an, nickte und stand auf. Bevor Timmy etwas sagen oder protestieren konnte, hatte Hugo sich ihn über die Schulter geschmissen und war mit ihn auf in den Gemeinschaftsraum gegangen. Timothy musste leise lachen und klammerte sich an Hugo fest, welcher erstaunlich stark war. Im Gemeinschaftsraum setzten sie sich auf die Couch, vor das warme Feuer, Hugo legte wieder einen Arm um Timmy, welcher seinen Kopf an dessen Schulter sinken lies. Er schloss die Augen und genoss einfach die Ruhe, die Wärme und das Gefühl nicht allein zu sein. Jemanden zu haben, dem er alles erzählen konnte und der trotzdem nicht schlecht über ihn dachte. Er fühlte sich wohl und bevor er so einschlief dachte er noch kurz an die Schokofrösche, welche er Hugo noch schuldete, für die vielen Male, wo er sich bei ihm ohne Grund entschuldigt hatte. Aber das würde er am Wochenende machen.
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So machte sich Timothy am nächsten Hogsmeadewochenende auf in den Honigtopf, um dort die versprochenen Schokofrösche zu kaufen. Als er eintrat, traf er gleich auf Rosalie, was ihn freute, er hatte sie schon länger nicht gesehen und die beiden umarmten sich. Sie redeten ein wenig, wie es so ging und Rosie erzählte wieder davon, dass sie Adrian nie sah und die Beziehung eigentlich beendet war. Das tat Timmy Leid, er wusste, dass sie ihn wirklich geliebt hatte, aber wenn jemand keine Zeit für einen hatte, was sollte man tun. Sie meinte auch, dass dies sicher nicht anders gewesen wäre, wenn er mit Timmy mehr mit ihm gemeinsam gehabt hätte und das stellte dieser auch nicht in Frage. Dann ging er zu den Schokofröschen und nahm die vier, die er Hugo schuldete heraus, dann überlegte er noch mal und beschloss gleich noch ein paar mehr Mitzunehmen, man konnte schließlich nie wissen. Er bezahlte und auch Rosie hatte was gefunden. Dann fragte sie ihn, ob er noch mit auf einem Tee kommen würde, sie wollte einen Laden hier in Hogsmeade ausprobieren. Timothy überlegte, eigentlich hatte er zu der nächsten Aufgabe gehen wollen, aber er hatte wirklich Angst um die Teilnehmer und wusste nicht ob es dann so gut war sich das anzusehen. Also sagte er zu und begleitete Rosie. Sie setzen sich in dem kleinen Laden in eine gemütliche Ecke, sie bestellte sich Tee und er eine heiße Zitrone. Dann unterhielten sie sich weiter und Timmy meinte irgendwann seufzend, dass er das Gefühl hätte, dass alle Jungs, welche auf beides standen am Ende bei einem Mädchen endeten, oder das er vielleicht was an sich hatte, was Jungs dazu brachte, nachdem sie ihn kannten doch lieber ein Mädchen zu wollen. Rosie hörte ihm zu und versuchte ihn zu beruhigen, dass er sicher einen lieben jungen Mann finden würde, welcher nur ihn wollte. Timmy lächelte sie dankbar an. Er war sich auch sicher, dass Rosie noch jemanden finden würde, aber diese befürchtete, dass sie den Mann heiraten müsse, welche ihre Mutter ihr mit 21 vorsetzen würde.
Dann wurde es schon langsam spät und Timothy musste sich verabschieden, aber er war sich sicher, dass Rosie auch jemanden finden würde. Er bezahlte sowohl für sich als auch für Rosie, war ihr dankbar, dass sie ihm zugehört hatte. Dann verschwand er ins Schloss, bekam noch kurz mit, dass alle Champions die Aufgabe gut überstanden hatten und ging dann ins Bett.
Am nächsten Tag ging er mit seiner Gitarre in den Gemeinschaftsraum, wo er eine schlafende Jessica auf dem Sofa vorfand. Er lächelte und legte eine Decke über sie, bemüht darum sie nicht zu wecken. Dann setzte er sich auf die andere Couch und nahm ein Buch raus. Da wurde Jess wach, bestritt aber sofort ab, dass sie überhaupt geschlafen hatte. Er lächelte sie an und fragte, ob es ihr gut ginge, was sie bejahte. Dann sah er auf, als zwei Jungen das Zimmer betraten, einer davon mit eher Asiatischem Aussehen kam direkt auf ihn zu, setzte sich neben ihn, lehnte sich an ihn und nahm seine Hand, um mit Timmys Fingern zu spielen. Timothy sah ihn etwas verwirrt an, lächelte ihn aber an, da es den Jungen zu freien schien. Er stellte sich vor und der Junge stellte sich als Aloys vor und spielte dann weiter mit den Fingern. Dann sah Timmy zu dem anderen Jungen, er trug einen Sombrero und hatte ein Banjo dabei. Er schmiss ein paar Tacos in das Feuer, welches daraufhin bunt aufleuchtete. Schließlich stellte er sich auf den Tisch und fing an zu spielen. Timmy war begeistert, doch als er zu Aloys sah, wirkte es so, als ob dieser den Jungen gar nicht bemerken würde. Timmy wunderte sich und als er Aloys darauf ansprach, war dieser ebenfalls verwirrt und meinte, er wüsste nicht, wovon Timmy redete. Der Junge mit dem Sombrero und dem Banjo hatte inzwischen noch eine Mundharmonika dazu genommen und beendete langsam sein Lied. Er verbeugte sich und verschwand schließlich. Doch Aloys meinte immer noch, er habe nichts bemerkt. Dann fragte er Timmy ob es diesem gut ginge und legte eine Hand an dessen Stirn. Doch es ging ihm gut, er war nur verwirrt. Jessica hatte in der ganzen Zeit auch kein Ton von sich gegeben, anscheinend war sie wieder eingeschlafen. Aloys spielte immer noch mit Timmys Fingern und dieser lies ihn machen, da er sehr glücklich dabei wirkte. Da kam ein Schmetterling zu ihnen geflogen, es war ein Tagpfauenauge und Aloys fütterte ihn mit einem kleinen Stück Apfel. Der Schmetterling war sein Haustier und er erzählte Timmy ein wenig darüber, bis der kleine Kerl zu Jess flog, welche langsam aufwachte, als der Schmetterling auf ihrer Nase landete. Timmy schaute zu und fand es schön anzusehen. Jess stritt wieder ab, dass sie geschlafen habe, aber auch sie schien den Sombrero Jungen nicht mitbekommen zu haben. Sie unterhielten sich alle ein wenig, bis Aloys dann meinte, dass er losmüsse und zusammen mit dem Schmetterling verschwand. Als er weg war stand Timmy auf und setzte sich zu Jessica, welche ihn in den Arm nahm. Er sprach nochmal den Sombrero Jungen an, und Jessica meinte, vielleicht habe Aloys ihn nur veräppeln wollen, was sein könnte. Aber der Junge hatte ihn ja eigentlich nicht gekannt, wieso sollte er das tun? Aber Jessica beruhigte ihn, für Timmy war einfach das Real, was er gesehen hatte. Dann kam Charlie zu ihnen herein und Timothy brauchte einen Moment, um sie einordnen zu können. Sie hatte letztes Jahr abgeschlossen und arbeitete nun in der Bibliothek. Sei und Jessica schienen sich besser zu kennen, doch Timmy verstand nicht genau, wovon die beiden redeten, was vermutlich auch gut so war. Die beiden redeten über das Turnier, wobei sich Timmy enger an Jessica kuschelte. Anscheinend hatte sie mit allen ihren vorhersagen Recht gehabt und sie hatte einen blinden Basilisken bekommen, welcher sie sogar gebissen hatte. Das machte Timothy gleich wieder besorgt, aber sie beruhigte ihn, sie war direkt danach behandelt worden. Das war vermutlich auch der Grund, wieso sie so müde war. Dann schaltete Timmys Gehirn bei den nächsten Gesprächen eher ab, er war an Jess gekuschelt, welche einen Arm um in gelegt hatte und nahm nur von fernem die Stimmen war. Dann stand Jessica auf und verabschiedete sich, da sie vermutlich eher im Bett weiterschlafen sollte. Sie verabschiedeten sich und Charlie lächelte Timmy an. Sie redeten noch kurz weiter, er selbst mochte das Turnier nicht, er machte sich einfach sorgen um alle. Auch er wurde langsam müde und gähnte, doch er war auf einmal so müde und als er loswollte musste Charlie ihn aufhalten, um zu verhindern, dass er in den Schrank lief. Sie sah ihn besorgt an, und fragte, ob er so noch in den Gemeinschaftsraum fand, doch er konnte sich nicht mal mehr an das Passwort erinnern. Charlie schmunzelte und bot ihm dann an, dass er in ihrem Zimmer, welches sie neben der Bibliothek besaß, schlafen könne. Er wollt zunächst ablehnen, schließlich wollte er ihr nichts wegnehmen, doch sie meinte, dass sie sowieso bei Gabriel schlafen wollte. Er zögerte, nahm dann aber schließlich an, da sie meinte, sie würde es sowieso nicht brauchen. Sie führte ihn dorthin, gab ihm sogar noch eine Hose und ein Shirt, welches selbst ihm zu groß waren, doch er war zu müde, um nachzufragen, von wem die Sachen gewesen seien. Dann dankte er ihr, verabschiedete sich und ging hundemüde ins Bett.
In seinem Traum sah er wieder den Sombrero Jungen, und als Timmy versuchte den Jungen anzusehen, bemerkte er, dass es ihm nicht möglich was das Gesicht zu erkennen. Egal was er tat, immer war etwas davor, der Sombrero, das Banjo, dass er hob, dann wachte er auf. Und als er darüber nachdachte, viel Timothy auf, dass er auch wach keine Ahnung von dem Gesicht des Jungen hatte. Er wusste nicht wer es war. Als er auf die Uhr sah, bemerkte er, dass es schon spät war. Immer noch in den Schlafklamotten verlies er das Zimmer und stieß auf Raik, welcher gerade etwas zu suchen schien. Er ging lächelnd auf ihn zu und fragte, ob er ihm helfen könne. Raik meinte, er bräuchte Bücher für einen Aufsatz und Timmy ging los und suchte welche, die er ihm dann brachte. Raik bedankte ich und die beiden unterhielten sich ein wenig. Dann huschte Timmy schnell zurück in das Zimmer, zog sich um und machte alles ordentlich, schließlich wollte er nicht, dass er es Charlie anders hinterließ. Dann kam er wieder zu Raik und sah ihn einen Moment schweigend an. Schließlich traute er sich zu fragen und erkundigte sich, ob es wirklich so schwer war mit ihm zu reden, und ob das Date, denn schlecht gewesen sei. Das verneinte Raik, aber meinte auch, dass Timothy mal mehr reden müsse. So überlegte der Junge, wie er ein Gespräch anfangen konnte und versuchte es dann. Er fragte nach Haustieren und Raik meinte, er habe eine Bull Doge. Timmy bemühte sich wirklich, aber er war sich nicht sicher, ob er es richtig machte, weil Raiks antworten doch sehr knapp waren und von sich aus auch nicht wirklich was beisteuerte. Wieso meinte er zu Timmy, dass er mehr reden sollte und so, aber er selbst schien kein Interesse an dem Gespräch zu haben. Das machte Timmy etwas traurig, da kam Charlie herein und ging kurz in das kleine Zimmer. Lächelnd kam sie heraus und meinte, dass es viel Ordentlicher sei, als es vorher gewesen war. Timmy lächelte. Raik und sie stellten sich vor, doch bald darauf musste Raik gehen und Timothy bedankte sich mehrfach bei Charlie für ihre Hilfe. Sie winkte ab, es sei ja nicht viel gewesen, trotzdem war er ihr dankbar. Dann lief eine kleine Ratte über den Tresen, an welchem Charlie arbeitete. Es war Sunny. Timmy ging zu den beiden und Charlie fütterte das kleine Tier. Timothy war froh, dass sie nicht sauer oder so zu seien schien, sondern Sunny mochte. Sie unterhielten sich ein wenig, wobei Sunny immer wieder zwischen ihnen hin und her kletterte. Irgendwann, es wurde schon wieder spät und Timmy musste unbedingt was essen, verabschiedete er sich, sah Sunny noch kurz hinterher, welche sich vor kurzem allein auf ihren Weg gemacht hatte. Timothy verabschiedete sich von Charlie und ging etwas essen, anschließend lernen und schließlich wieder ins Bett.
Am nächsten Tag ging er in den Unterricht und anschließend wollte er das inzwischen bessere Wetter ausnutzen, nahm seine Gitarre und eine Decke und ging auf die Wiese in den Ländereien. Er klimperte so vor sich hin, als sich Jessica zu ihm gesellte. Sie unterhielten sich sofort, es war Wahnsinn, wie schnell das letzte Jahr vergangen war. Für einen Moment wurde Timothy schweigsam. Es war wirklich der Wahnsinn. Es war über ein Jahr her, seitdem er James gesehen hatte. War es wirklich schon so lange her? Aber ja, musste es. Es war vor seinem 17 Geburtstag gewesen. Doch schnell schüttelte Timothy die Gedanken wieder ab. Er hatte sich gesagt, er würde nicht mehr darüber nachdenken und so wand er sich wieder Jessica zu. Sie machten es sich gemütlich und redeten dann über die Zukunft. Timmy hatte noch keine Ahnung, was er tun sollte, und Jessica half ihm. Sie schlug vor, dass er ja ein Auslandsjahr machen könnte, oder erst einmal bei seinen Eltern helfen. Außerdem erzählte sie ihm, dass man sich beim Ministerium ein Abschlusszeugnis für Muggel beantragen konnte, mit dem man an den Muggeluniversitäten studieren konnte. Timmy nickte, er war sich nicht sicher, ob studieren das richtige für ihn war, aber vielleicht würde er sich das überlegen. Er bedankte sich bei Jessica und stand dann auf. Sie hatte ihm wirklich geholfen, aber jetzt hatte er noch an einem Aufsatz zu arbeiten. Er winkte noch und lief dann zurück ins Schloss und zu seinen Arbeitssachen.

Ein paar Tage später waren die Prüfungen gekommen. Timothy war vorbereitet und fühlte sich eigentlich ganz gut. Eigentlich. Bis zu dem Moment, wo er in der ersten Prüfung saß, dass Aufgabenblatt und das weiße Blatt anstarrte und sein Gehirn sich verabschiedete. Es wollte nicht mehr. All die Arbeit, die er in die Vorbereitung gesteckt hatte, jeder einzelne Gedanke, den er normalerweise fassen konnte. Weg. Panik stieg langsam in ihm herauf, während er weiter das leere Blatt anstarrte. Die Zeit verging, er hörte das Kratzen der Stifte auf dem Papier der Anderen, aber sein Gehirn kehrte nicht zurück. So gab er, am Ende der Zeit ein leeres Blatt ab. Völlig fertig und den Tränen nahe verzog er sich in seinen Schlafsaal, wo ihn zum Glück niemand störte. Die anderen Prüfungen liefen nicht anders. Hier kam jedoch davor noch die Angst dazu wieder zu versagen. Sein Gehirn hatte sich anscheinend die ganze Woche Urlaub genommen. Ab und zu versuchte er zumindest ein paar Wörter zu schreiben, in der Hoffnung, dass es dann zurückkam, das Wissen, welche er sich doch so mühsam angeeignet hatte. Aber vergebens. Nach der letzten Prüfung versteckte er sich wieder vor allen, er war durchgefallen, und das mit Glanz und Gloria.

Dann war der letzte Tag des Schuljahres gekommen, die letzte Aufgabe des Turniers fand statt und anschließend gab es einen Ball. Timothy hatte nicht wirklich den Drang zu einem von den beiden Sachen hinzugehen, aber ein bisschen frische Luft würde vielleicht helfen und so ging er spazieren. Dabei fingen wieder Tränen an seine Wangen runter zu laufen. Er kam auf der Wiese, wo er eigentlich niemanden vermutet hatte, aber dann hörte er Musik und sah Yohan, welcher auf der Wiese tanzte. Er zögerte einen Moment, er wollte den Jungen nicht stören, wischte sich aber schnell die Tränen weg und ging auf ihn zu, als dieser den Tanz beendet hatte und entschuldigte sich. Yohan überging das einfach, nahm seine Hand und zog Timmy mit sich auf die Decke und erkundigte sich, was los sei. So erzählte Timothy leise, dass er die Prüfungen nicht bestehen würde, oder besser gesagt, hatte, weil er nichts mehr wusste. Yohan sah ihn mitfühlend an, meinte dann, dass es aber auch einen Vorteil habe, so würde Timmy ihn wenigstens nächstes Jahr nicht allein lassen. Da musste der Junge wieder leicht lächeln und Yohan meinte sogar, dass sie vielleicht in den gleichen Schlafsaal kommen würde und ihn das freuen würde. Timothy musste dann auch lächeln, vielleicht war es ja einfach Schicksal gewesen. Dazu nickte Yohan und meinte, dann gäbe es ja auch nichts mehr zu weinen. Natürlich fragte dann auch Timmy, wie es Yohan ging, schließlich erinnerte er sich daran, wie aufgewühlt der Junge gewesen war, als er den Brief auf dem Ball bekommen hatte. Dieser nickte, meinte er habe alles geklärt, wenn auch nicht wirklich mit einem befriedigenden Ergebnis. Er brauchte einen Moment zu überlegen, wo er anfangen sollte und erzählte dann, dass seine ehemalige Tanzgruppe und Band sich aufgelöst hatte und zudem Gerüchte über seinen Gastbruder im Umlauf waren, dass dieser sich mit einem Mann getroffen hatte und dass doch auch Yohan was mit ihm gehabt haben sollte. Timmy sah ihn etwas überrascht und mitfühlend an, griff dann fast automatisch tröstlich nach Yohans Hand nur um sie wieder zurückzuziehen und sich zu entschuldigen. Yohan schaute kurz schmollend und meinte, er habe nichts falsch gemacht, auf die Hand bezogen. Dann erzählte er weiter, dass er nach Korea gefahren sei, um dort eine Stellungnahme abzugeben. Timmy hörte weiter aufmerksam zu und beide waren sich dann einig, dass Yohan alles gemacht hatte, was möglich war, und für alles andere und weitere konnte er nichts. Timmy war etwas verwirrt von der Kultur in Korea, welche vor allem in den Popgruppen zu gelten schien. Das sie keine Beziehung haben durften und auch Homosexualität nicht gern gesehen wurde. Zwischendurch hatte Timmy zögernd gefragt, ob er Yohans Hand nehmen dürfe und als dieser lächelnd es erlaubt hatte, hatte er danach gegriffen. Dann, Timothy hatte ihm gerade viel Glück dafür gewünscht, dass das ganze System für die Bands besser wurde und auch seine Gruppe wieder zusammenkam, da meinte Yohan, dass er Timmy noch was, einen Tanz, versprochen hatte, dabei wirkte er für ihn ungewöhnlich schüchtern. Timmy lächelte ihn an und meinte, er würde gerne mit Yohan tanzen. Dieser stand dann auf und zog Timothy mit sich, vielleicht würde das sie beide ja etwas aufheitern und Timmy würde das sicher auch können, wenn er führte. Timmy lies Yohan die Musik aussuchen und zögerte dann einen Moment ungewiss, wo er seine Hände hinlegen sollte, doch Yohan half ihm, eine Hand hielt er noch die andere platzierte er auf seiner Schulter, während Yohan seine eigene Hand an Timmys Hüfte legte und die beiden langsam anfingen zu tanzen. Sie lächelten beide schüchtern und wiegten sich im Takt der Musik. Dann beugte sich Yohan zu ihm und versuchte eine Gänsehaut bei Timmy als er ihm ins Ohr flüsterte, dass er das gut machte und ihn dann etwas näher zu sich zog. Dann strich Yohan leicht über Timmys Rücken und sie lächelten sich an. Auch Timmy fuhr langsam über Yohans Schulter, etwas unsicher, ob das ok sei. Als er näher gezogen wurde, berührten sie sich mehr und er schloss kurz die Augen, die Berührungen genießend, bis er Yohans Blick auf sich spürte und sie Augen öffnete. Der Junge schien einen Moment zu überlegen, kam ihm dann noch näher und hauchte Timothy einen leichten Kuss auf die Lippen. Dieser war kurz überrascht, zögerte einen Moment und erwiderte dann den Kuss sanft. Nachdem sie sich gelöst hatten, sahen sie sich an und Timmy fragte zögernd, ob er das nochmal machen dürfte. Yohan nickte und Timmy fragte nochmal nach, er wollte sicher sein. Dann bejahte es Yohan erneut und so küsste Timmy diesen vorsichtig. Seine Hände schoben sich wie von selbst in Yohans Nacken, dieser schlang seine Arme um Timmys Hüfte und zog ihn enger an sich. Timothy genoss die Berührungen und schmiegte sich etwas an Yohan, während sie sich noch eine weile weiter wiegten, den Kuss dabei haltend. Dann lösten sie ihn und Timmy legte seine Stirn an Yohans. Sie öffneten beide die Augen und lächelten sich sanft an. Yohan meinte leise, dass dies ein Interessanter Tanz gewesen sein und fragte ob er sein Versprechen gehalten hätte. Das fand Timmy auch und das hatte Yohan auf jeden Fall. Er tanzte gern mit dem Jungen, welcher dann grinsend fragte ob er das tanzen, oder das „Tanzen" meinte. Verlegen meinte Timmy, dass er beides mochte und als Yohan meinte, dass es ihm auch so ginge vergrub Timothy sein Gesicht an Yohans Hals, welcher ihm über das Haar streichelte. So standen sie eine Weile da, Yohan seinen Rücken streichen und Timmy Yohans Nacken kraulend. Leise fragte Yohan ob alles ok sei und Timmy bejahte dies, auch Yohan ging es gut. Dann setzten sich die beiden, sich wieder an den Händen haltend, und Timmy fragte schüchtern, ob er Yohan nochmal küssen dürfte. Dieser bejahte dies unter der Bedingung, dass Timmy aufhörte zu fragen und es einfach tat, was dieser dann auch machte. Yohan legte eine Hand in seinen Nacken und die andere auf Timothys Brust, direkt über dem Herzen. Dessen Herz schlug immer schneller und die rote Farbe stieg in sein Gesicht, es war ihm peinlich wie aufgeregt er war. Doch Yohan nahm nur seine Hand und führte diese über sein eigenes Herz, wo Timmy spüren konnte, dass es dem andern Jungen nicht anders ging. Dann sahen sie sich einen Moment an, nur den Herzschlag des anderen fühlen. Leise stellte Timmy fest, dass auch Yohan aufgeregt sei und dieser lächelte, er würde dies ja auch nicht jeden Tag machen und er habe einfach gelernt seine Aufregung besser zu verbergen als manche anderen. Er war durcheinander. Positiv durcheinander betonte er schnell, um Timmy nicht zu verunsichern. Dieser stockte dann etwas rum, fragte ob er das Möge, entschuldigte sich, typisch für ihn mal wieder, und Yohan lächelte ihn nur an und meinte dann, ob Timmy sich weniger oder mehr entschuldigen würde, wenn Yohan ihn für jede Entschuldigung küsste. Timothy überlegte einen Moment, fing dann aber wieder an gedankenlos zu reden und als er sich entschuldigte küsste Yohan ihn einfach. Timmy lächelte und meinte leise, so könne er ihm das aber nicht wirklich abgewöhnen. Yohan grinste und erklärte, dass müsse er ja jetzt nicht mehr, er hatte schließlich einen guten Grund, warum es ihn nicht nervte. Die beiden Jungen sagen sich lächelnd an, die Hände in einander als Yohan irgendwann leise meinte, ob er Timmy was zeigen könnte. Dieser bejahte sofort, und Yohan sah ihn nochmal an und betonte, dass Timothy es aber niemandem sagen dürfte, dass es kaum jemand wisse und dies ein Zeichen war, dass er ihm vertraute. Timmy nickte nur und dann verschlug es ihm die Sprache, als sich Yohans Haare von grau in schwarz und dann in pink änderten. Er war überrascht und dann gestand Yohan ihm, dass er die Haare nicht färbte, sondern ein Metamorphmagus war, ein Gestaltenwandler, aber er eigentlich nur seine Haare änderte, dabei aber darauf bedacht, es nicht zu oft zu tun. Timmy fuhr ihm sanft durch die Haare, es hätte ihm auffallen können, die Haare waren viel zu gesund, als dass sie ständig gefärbt werden konnten. Sie unterhielten sich ein wenig darüber, Timmy versprach Yohan, dass er es niemals veraten würde, dann meinte Timothy, dass Yohan es aber nicht so oft tat und dieser meinte, dass es vermutlich öfter war, als Timmy mitbekam. Sie sahen sich nur einfach nicht oft, das war der Grund, Yohan meinte dann, dass sie das ändern sollten und Timmy stimmte ihm zu, dass fände er schön. Wenn sie in den gleichen Schlafsaal kommen würden, dann würden sie sich vermutlich auch öfter sehen. Als er fragte, warum Yohan es ihm gezeigt hatte meinte dieser, dass er ihm vertraute und sich nicht verstecken wollte. Das freute Timmy sehr. Yohan müsse sich niemals vor ihm verstecken oder verstellen. Der andere Junge fragte dann, ob Timmy etwas zu verstecke hatte und dieser schüttelte den Kopf. Er würde Yohan alles sagen und dieser könnte ihn auch fragen, wenn er was wissen wolle. Dann bemerkte er, dass die letzte Aufgabe angefangen hatte und erkundigte sich, ob Yohan hinwollte, doch sie entschieden sich dazu, dass es hier gemütlicher war. Sie legten sich auf die Decke, sahen sich an und Timmy strich sanft und etwas unsicher über Yohans Wange. Dann zögerte und fragte nach, ob er das durfte, Yohan lächelte und nickte. Leise meinte Timmy, dass es vielleicht gar nicht so schlimm gewesen war, dass er einen Aussetzer gehabt hatte, nicht mehr gewusst hatte. Da musste Yohan grinsen und gestand ihm, dass er es auch nicht wirklich schlimm gefunden habe, sich sogar gefreut hatte, weil er so eine zweite Chance bekam Timmy kennenzulernen, nachdem er bisher jede Möglichkeit dazu verpasst hatte. Sie hatten sich vielleicht drei Mal gesehen und das obwohl sie sich beim ersten Mal sogar geküsst hatten und Yohan meinte, er habe das Gefühl, dass dies an ihm lag. Timothy lächelte ihn nur sanft an, es war wirklich nicht oft, aber Yohan hatte nun mal zu tun gehabt und das wäre doch ok gewesen. Trotzdem hoffte Timothy, dass es im nächsten Schuljahr anders werden würde. Dann schaute Yohan traurig und meinte er hätte Timmy auch gerne öfter gesehen, aber er hatte die meiste Zeit einfach trainiert. Gelernt und trainiert, die Sozialen Sachen hatte er ziemlich außer Acht gelassen. Timmy mochte den traurigen Blick nicht und als Yohan sich dafür entschuldigte küsste Timmy ihn einfach. Was für ihn galt, galt doch auch für Yohan. Er war aber auch davon beeindruck, wie zielstrebig Yohan mit seinem gewesen war, aber es tat ihm auch Leid, als dieser meinte, dass er es ja jetzt nicht mehr musste, weil seine Gruppe sich schließlich aufgelöst hatte. Timmy meinte nur, vielleicht würde das wieder werden und er hoffte, dass Yohan sich nicht kaputt machte. Dann sahen sie die Lichter vom Schloss, wo gerade der Ball angefangen hatte und nach kurzem überlegen packten sie zusammen und gingen in die große Halle.
Diese betraten sie Hand in Hand, eigentlich auf der Suche nach dem Buffet, stieß Yohan mit Jessica zusammen. Sie unterhielten sich, das Mädchen wirkte nicht so happy, freute sich aber auf ihren Urlaub in Australien, bei welchem Lucas sie begleiten würde. Auf einmal viel Timmy ein Junge auf, welcher auf einem Tisch stand, irgendetwas rief und von einem anderen davon abgehalten werden wollte. Schnell schaute er wieder weg, da er das Gefühl hatte, es ginge ihn nichts an. Er sah dann Jess und Yohan bei der Unterhaltung zu, bis sich das Mädchen dann verabschiedete und die beiden Jungs zum Buffet gingen. Sie nahmen sich etwas und aßen noch, wobei sie sich ein wenig Unterhielten. Anschließend entschuldigte sich Yohan, dass er losmüsse, was Timothy verstand. Er lächelte ihn nochmal ab und winkte ihm, während Yohan den Saal verlies. Derweil hoffte Timmy sehr, dass er den Jungen bald wiedersehen würde und nicht erst wieder in ein paar Monaten wie das letzte Mal.
Er selbst ging noch spazieren und landete im Aufenthaltsraum bei Jessica, zu welcher er sich gleicht setzte. Als diese sich erkundigte, wo sein Freund war, stotterte er sofort los. Er wollte nicht, dass Jessica dachte, dass Yohan sein Freund war, er wusste schließlich nicht, was sie waren und Jess sollte nichts denken, was Yohan vielleicht stören könnte. Er mochte ihn. Er mochte ihn wirklich und er wollte das nicht wieder kaputt machen, wie er anscheinend alles andere kaputt machte. Das verstand Jessica und riet ihm auch, einfach mal zu sehen, wo das hinführte, ohne Druck oder ähnlichem. Dann erzählte er Jess davon, dass er die Prüfungen nicht bestanden hatte und sie nahm ihn tröstend in den Arm. Dann redeten sie noch kurz über ihren Urlaub und dass sie hoffte, dass Lucas es nicht falsch verstand, dass sie ihn mitnahm, dann verabschiedeten sie sich voneinander. Es war schon spät und beide müde.
Ein letztes Mal betrat Timmy seinen Schlafsaal, mit all den Leuten, die er kannte. Er würde sie sicher vermissen, war unsicher, wie das nächste Jahr werden würde, doch er hoffte inständig darauf, dass Yohan es ernst meinte, wenn er sagte, dass sie sich öfter sehen würden. Darauf hoffte er. Mit diesen Gedanken schlief er, zum ersten Mal seit den Prüfungen, ruhig ein.

Dann war es auch schon so weit, der letzte Tag des Schuljahres, der Tag, der für Timothy und die meisten anderen aus seinem Schlafsaal der letzte sein sollte, für ihn aber nicht war. Trotzdem freute er sich für alle anderen, welche ihn alle nochmal fest umarmten und ihm viel Glück wünschten. Dann räumten sie alle den Schlafsaal leer, bald würde es zurück nach London gehen. Doch zuvor wollte er noch ein wenig spazieren gehen und landete so am See. Wo bereits Jessica war. Sie unterhielten sich ein wenig, er erzählte ihr von dem schönen Abschied von seinen Zimmerkameraden und Jess warnte ihn, dass Danny mit welchem er vielleicht im Schlafsaal landen würde schnarchte und wie man dagegen vorging. Er versprach sich ihren Rat zu Herzen zu nehmen. Dann meinte Jess, dass sie eigentlich gekommen war, um zu surfen und kurzerhand zauberte sie auch Timmy ein Board her. Nach den anfänglichen Schwierigkeiten überhaupt dort hinauf zu kommen und ein paar Tauchgängen paddelten sie auf den See, wo Jessica erst einmal kleine Wellen erzeugt. Sie selbst war wirklich gut darin und Timmy viel jedes Mal ein wenig später ins Wasser. Sie hatten Spaß und nachdem Jess noch eine größere Welle allein geritten hatte paddelten sie zurück ans Ufer. Schnell umarmte Timothy seine Freundin noch schnell, er würde sie sicher in den Ferien wiedersehen und nächstes Jahr wäre sie auch wieder im Schloss. Dann machte er sich trocken und lief hinauf ins Schloss um dort seine Koffer zu holen und pünktlich beim Zug zu sein.




Die Zugfahrt verlief ohne Zwischenfälle, Timmy hatte sich in ein einsames Abteil gesetzt und dort aus dem Fenster gesehen. Bald waren sie in London angekommen und von dort ging es weiter nach Hause. Natürlich hatte Timothy seinen Eltern bereits in einem Brief erzählt, was seine Befürchtung war und so hatten sie sein Lieblingsessen vorbereitet, um ihn aufzumuntern. Er war seinen Eltern wirklich dankbar dafür, dass sie keinen Aufstand machen, weil er durchgefallen war, sondern ihn aufmunternd anlächelten und meinten, dass würde nächstes Jahr sicher besser werden. Die Familie saß noch ein wenig zusammen, unterhielt sich, bis es spät wurde und alle sich ins Bett verzogen.
Am nächsten Tag fuhr Timmy nach London rein, er legte sich mit seiner Gitarre auf eine Decke und klimperte vor sich hin, bis ihn eine bekannte Stimme darauf riss. Er lächelte Rosie an, welche neben ihm stand und sich nun setzte. Timmy lächelte sie an und die beiden unterhielten sich. Dabei erzählte er von seinen vermasselten Prüfungen und davon, dass er das Jahr wiederholen müsste. Rosie meinte, dass wäre doch nicht so schlimm, ihr Onkel habe auch wiederholen müssen und dabei seine Frau, Rosies Tante, kennengelernt. Da musste Timmy lächeln und Rosie wollte natürlich sofort wissen was war. Timothy zögerte einen Moment, er wollte nicht etwas Falsches erzählen und noch mehr, er wollte sich keine falschen Hoffnungen machen. Also erwähnte er nur kurz, dass Yohan ihn geküsst hatte und es nicht mal schlecht fand, dass er noch ein Jahr blieb und Rosie meinte sofort, dass sie sich dann einfach Hoffnungen für ihn machen würde. Er dankte ihr und sie umarmten sich. Dann erzählte Rosie, das Adrian bei ihr einziehen würde, was Timmy etwas überraschte, die Beziehung der beiden war in letzter Zeit nicht so toll gewesen, aber er freute sich sehr für Rosie, dass es besser werden würde, dass hoffte er zumindest. Dann meinte Rosie noch, sie habe sich Letzens, nachdem sie getrunken hatte, eine haarlose Katze gekauft hatte. Timmy musste leise lachen, vor allem als sie meinte, dass Adrian immer Angst hatte auf diese draufzutreten. Sie scherzten ein wenig rum, mit Glöckchen zur Aufmerksamkeit, die Adrian bekommen sollte. Als sie meinte, dass Adrian ihr das sicher mehr verzeihen würde als Timmy, weil sie eine Frau war und somit Brüste hatte, meinte Timmy, er wäre dagegen immun und Rosie meinte lachend, Schwule eigentlich ja Schwestern seien. Nur netter, sie hatten Ahnung von Mode und würden es auch sagen, und nicht eine andere mit furchtbaren Sachen rumlaufen lassen wie vielleicht Mädchen. Und Hetero Jungs interessierten sich erst gar nicht dafür. Sie lachten und irgendwann musste Timmy gähnen, er war müde, noch vom Surfen. Er erzählte Rosie kurz davon, bevor er seine Sachen packte und sich verabschiedete. Dann verschwand er mit einem winken und fuhr nach Hause.

Am nächsten Tag machte er sich abermals auf den Weg in die Stadt, schlenderte durch die Straßen und landete schließlich auf der Brooklyn Bridge. Er stand dort eine Weile, als er Luke bemerkte, welcher mit einem Kind und einem Smoothie auf einmal neben ihm stand und zerstreut wie eh und je wirkte, als er dachte das Kind habe mit ihm gesprochen. Dann lächelte er aber Timothy an und bot ihm was von dem Smoothie an, da dieser gemeint hatte der sähe lecker aus. Das Kind durfte keinen haben, aber Luke gestand grinsend, dass er ihm trotzdem Saft gab. Timothy war verwirrt, wieso denn ein Kind keinen Saft haben durfte, und warum Luke es den tat, wenn die Eltern es nicht wollten. Doch er grinste nur und meinte, dass sie ihm doch auch Saft gaben, dass der Kleine doch so lieb schaute, und dass verwirrte Timothy noch mehr. Warum verbaten die Eltern etwas, was sie dann auch taten. Luke erklärte dann, dass das immer in so Erziehungsratgebern stand, also das man was nicht sollte und die Eltern natürlich wie tolle Eltern wirken wollten, aber insgeheim auch nicht wiederstehen konnte. Ganz kam Timmy nicht mit dabei, aber er lächelte. Luke umarmte das Kind, er schien es wirklich zu mögen. Er meinte Timmy würde einem so süßen Ding doch auch geben, was er wollte und dieser seufzte. Er würde alles dafür tun, dass der Kleine glücklich sei. Dann erstarrte er kurz und meinte dann, er wisse gar nicht mehr, wo er das Kind hinbringen müsse und meinte, dass er ihn dann einfach mit zu sich nehmen würde. Timmy sah ihn mit großen Augen an, er hatte das vergessen? Und er konnte doch nicht einfach ein Kind mitnehmen, also versuchte er ihm zu helfen und fragte, wo er den herkomme, denn es mitzunehmen war wirklich keine gute Idee. Luke erklärte, dass er Kindergärtner in Ausbildung war und dort herkam. Die Eltern hatten ihn gebeten Jacob nach Hause zu bringen, aber sie würden am nächsten Tag doch sowieso beide wieder in den Kindergarten müssen, also konnte er ihn auch mitnehmen. Oder sie gingen in den Zoo, dass fand Luke viel lustiger. Timmy wirkte besorgt, er könne den Jungen doch nicht einfach mitnehmen, ihn nicht nach Hause bringen und dann am nächsten Tag weg, gleichzeitig war er verwirrt, meinte Luke das ernst, oder nicht, dabei war er sich bei dem Jungen immer nicht sicher. Luke meinte nur, dann hätten sie eine Adresse nehmen müssen, die man sich leichter merken kann. Mittendrin erzählte er dann, dass er dienstags nur Pinke Klamotten trug, weil das, wie anscheinend auch so Familienratgebersachen Gesetz war. Timothy war nur noch mehr verwirrt, er fand die Idee aber irgendwie schön und so meinte er zögernd, dass könne er auch machen. Luke grinste und freute sich, so war er nicht mehr der einzige, er könne Timmy auch welche von seinen pinken Sachen geben, die er nicht mehr brauchte und so war das beschlossen. Dann wandten sie sich wieder dem Jungen zu, er war wirklich niedlich, da hatte Luke auch schon die nächste Idee, Timmy könnte den kleinen doch einfach adoptieren, dann könnte er jetzt dableiben und Luke morgen mit ihm in den Zoo. Timmy sah ihn an, und überlegte wie er reagieren sollte, Luke schien absolut begeistert von der Idee und er wirkte wirklich traurig bei dem Gedanken den Jungen abgeben zu müssen. Timothy meinte leise, dass Jacobs Eltern ihn doch sicher sehr liebhatten und ihn dann doch vermissen würden. Luke meinte trotzig, dass sie ihn dann ja selbst hätten abholen können und dass es noch so lang bis morgen war, dass er den Kleinen vermissen würde. Und Timmy das sicher auch würde, wenn er jetzt ginge. Dann meinte er freudig, dass Timothy doch morgen auch in den Zoo kommen könnte, er hatte inzwischen geplant mit allen Kindern einen Ausflug dorthin zu machen. Timmy musste lächeln, Lukes Begeisterung war toll, aber es tat ihm irgendwie leid, weil Luke den Jungen wirklich lieb zu haben schien. Luke grinste daraufhin und meinte leise, dass sie das zwar nicht sollten, aber er mochte Jacob am liebsten. Desweilen versuchte Luke ihn weiter dazu zu überreden, dass er das Kind doch adoptieren könnte, gegen den kleinen Preis eines Verbrechens. Timothy versuchte ihm zu erklären, dass Jacob doch zu seinen Eltern gehörten, die ihn liebten und vermissten. Er meinte dann lächelnd, dass er sicher zu Luke kommen würde, wenn er sich ein Kind klauen wollte, doch im Moment hatte er viel mit der Schule zu tun, und da war es doch für Jacob schöner bei seinen Eltern zu sein, als bei einem Jungen, welcher noch zur Schule ging. Das verstand Luke dann, er war etwas überrascht, erstens davon, dass Timmy keine 15 war, sondern 18 und davon, dass schon August zu sein schien, denn anscheinend hatte er sogar seinen Geburtstag vergessen, worüber Timmy leicht schmunzeln musste. Sie saßen inzwischen auf einer Bank und Jacob war wirklich ein süßes Kind, vermutlich waren das eigentlich alle Kinder, aber da widersprach ihm Luke. Es gab ein Kind, dass mochte er nicht. Er war sich sicher, dass es böse war, wie so eine Katze, die alles runterschmiss und nach dem 5 Mal war es beim Mittagessen nicht mehr süß oder lustig, dass verstand sogar Timmy. Doch Jacob war ein Sonnenschein, der Kleine quietschte vergnügt, als Luke ihm leicht ins Gesicht blies. Da klingelte sein Handy, es schienen Jacobs Eltern zu sein, und er schon recht nah an deren Wohnung. Er sprang mit dem Kind auf, lächelte Timmy an und verabschiedete sich schnell und schon war er weg. Timothy sah ihm noch einen Moment etwas verwirrt und überfordert nach. Lukes Begeisterung für Sachen war irgendwie faszinieren, dass er einfach tat, worauf er Lust hatte. Das war beeindruckend. Timmy lächelte. Der Kleine war wirklich niedlich gewesen. Leise seufzte er, so etwas wollte er auch einmal. Doch er schüttelte schnell seinen Kopf, um die Gedanken zu vertreiben, dann stand er auf und machte sich auf den Weg nach Hause.

Die nächsten Tage half Timothy seinen Eltern im Restaurant, es war Sommer und da um die Ecke gleich ein See und eine schöne Gegend war, kamen viele Wanderer hier vorbei. Abends war Timmy meistens zu müde um noch was machen. Das bekamen auch seine Eltern mit und zwangen ihn fast dazu an einem Tag endlich wieder frei zu machen. Also tat Timothy das auch und fuhr wieder mal nach London hinein und zum Hyde Park, er mochte diesen Ort. So spazierte er weiter, bis er auf einer Decke Yohan liegen sah, welcher Musik hörte. Timmy zögerte einen Moment, er wollte den Jungen nicht stören, nahm sich dann aber zusammen, ging zu ihm und lächelte ihn an. Yohan blinzelte ihn an, entfernte die Kopfhörer und freute sich anscheinen, dass Timmy da war, welcher sich setzte und natürlich sofort entschuldigte. Dafür bekam er zwei kleine Küsschen und war etwas überrascht, er hatte nicht gewusst, dass es noch gilt, aber als Yohan meinte, er könne es auch lassen schüttelte Timmy den Kopf. Er mochte es, wenn Yohan ihn küsste und wollte, dass es weiter gelte. Yohan grinste und meinte, Timothy sollte sich nur nicht so oft im Unterricht entschuldigen, sonst müsse Yohan sich zum Deppen machen vor den Lehrern. Timmy schüttelte den Kopf, normal sagte er im Unterricht nichts, da musste sich Yohan keine Sorgen machen. Inzwischen hatte dieser Timmy davon überzeugt, dass er sich wirklich freute und lieber was mit ihm machte als Musik zu hören und ihn in seine Arme genommen, das Timmy an ihm lehnte, er verfluchte sich innerlich, dass er es immer noch nicht schaffte sich bei Yohan so normal zu benehmen wie bei Jess oder Rosie. Doch Yohan lächelte ihn einfach an und meinte dann, dass Timmy doch im Unterricht was sagen müsse, dass es auch nicht schlimm war, wenn etwas nicht richtig war. Außerdem gab es auf viele Fragen mehrere Antworten, und Timmy könnte auch richtig sein. Eine richtige Antwort stärke auch das Selbstbewusstsein. Timothy hörte zu und irgendwie schaffte Yohan immer was zu sagen, was ihn zu dem Schluss brachte, dass er wirklich mal was sagen sollte, es würde schon werden. Yohan meinte auch, er würde ihm auch helfen schließlich waren sie jetzt im gleichen Unterricht. Und Selbstbewusstsein bräuchte er vermutlich wirklich. Doch auch hier lächelte Yohan wieder und meinte, er mochte Timmy wie er war und er nur was ändern sollte, um sich selbst besser zu gefallen und wenn jemand Timmys zurückhaltende Art nicht mochte, war die Person selbst schuld. Außerdem langweilte sich Yohan nicht mit ihm, was Timothy immer befürchtete. Er wollte einfach, dass Leute glücklich waren und bei Yohan war es ihm irgendwie besonders wichtig, er mochte ihn. Yohan stimmte auch zu, als Timothy meinte, er sollte einfach er selbst sein, sich aber nicht so verstecken. Inzwischen hatte Timmy seinen Kopf an Yohans gelegt und dieser seine Arme um den anderen Jungen, er fühlte sich wohl. Er fragte Yohan, ob er noch was machen wollte und dieser bejahte. Dann zögerte Timmy ein wenig, sprach Yohan darauf an, dass dieser es damals in der Kirche so schlimm gefunden hatte, dass Timmy für ihn gezahlt hatte und ob Yohan sich diesmal von ihm einladen lassen würde. In ein Café, oder so. Timothy war sehr nervös, aber Yohan meinte, solang Timothy nicht jedes Mal darauf bestand und dann nicht andere dachten, er würde den Jungen nur ausnutzen war das ok. Timothy lächelte erleichtert, stockte noch ein wenig rum, wollte eigentlich sagen, dass man das bei einem Date doch so machen würde, aber er brachte es nicht über Lippen, zu groß war die Angst, dass Yohan dann gar nichts mit ihm machen wollte. So standen die beiden auf und packten die Decke zusammen, es gab ein Stück den Weg runter ein schönes Café im Park auf welches sie dann ansteuerten und bald darauf eintraten.
Timothy lies Yohan einen Platz wählen und so setzten sie sich an das Fenster, aus welchem sie ein Eichhörnchen beobachten konnten. Sie sahen ihm zu und Yohan erzählte, dass es in Seoul Eichhörnchen gab, welche einem aus der Hand fraßen. Dabei sah er verträumt und dann sehnsüchtig aus. Timothy nahm all seinen Mut zusammen, legte seine Hand auf Yohans und sah diesen Mitfühlend an. Er schien es sehr zu vermissen. Doch Yohan meinte, dass hier sein Zuhause war. Dann fragte Timothy, was Yohan wollte und ging dann zur Theke des kleinen Cafés um zwei heiße Schokoladen, eine belgische Waffel für Yohan und ein Sandwich für sich zu bestellen. Als er wieder zurückkam, fragte ihn Yohan ob er ihn was fragen dürfte und sofort wurde er nervös und unsicher, nickte aber. Yohan lächelte und meinte es war nichts Schlimmes und als Timothy sich leicht entspannt hatte, wollte Yohan wissen, warum Timmy ihn eingeladen hatte. Dieser meinte verlegen, er habe Yohan eine Freude mache wollen und er wollte ihn eigentlich fragen ob sie das hier zu einem Date machen können. Er hatte sich nur nicht getraut, weil er nicht gewusst hatte, ob Yohan das wollte, doch dieser forderte ihn auf, dass er ihn doch einfach fragen könnte, und als Timothy fragte ob er ihn auf ein Date einladen durfte bejahte Yohan dies. Timothy lies sich erleichtert auf seinen Stuhl sinken, er strahlte fast vor Freude, er hatte wirklich Angst gehabt, dass Yohan ablehnte, oder dass er das alles falsch verstand und alles kaputt machte. Yohan legte beruhigend seine Hand auf Timothys und lächelte ihn an, er könnte ihm gar keinen Korb geben. Das verunsicherte Timmy wieder leicht und erkundigte sich, dass Yohan es aber schon sagen würde, wenn er gar nicht hier sein wollte. Dieser lachte und bestätigte das. Dann kam auch schon ihre Bestellung und die Kellnerin sah ihre Hände, woraufhin sie die beiden verzückt anlächelte und wieder ging. Dann fingen sie an zu Essen und Yohan war sofort begeistert von seiner Waffel, sodass er Timmy gleich was anbot. Nach kurzem zögern nahm er den Bissen von der Gabel die Yohan ihm hinhielt und war ebenfalls sofort begeistert. Die Waffel war toll. So stand er auf und bestellte noch eine für sie beide. Als er wieder saß redeten sie darüber, dass es wirklich hübsch hier war und Yohan erklärte das Café zu seinem Stammlokal ab sofort. Timmy fand es hier auch nett und als Yohan meinte, dann müssten sie hier öfter hingehen lächelte er, dass das toll wäre, dann aber stockte er und fügte hinzu, dass das toll wäre, wenn Yohan sich selbst und Timmy meinte, wurde dann nervös und entschuldigte sich, als Yohan aus Spaß meinte er habe sich selbst und die Waffel gemeint. Dann winkte der Junge Timmy über den Tisch zu sich und küsste ihn. Dieser erwiderte den Kuss kurz und Yohan meinte amüsiert, dass er sich immer fragte ob Timmy das Absichtlich machte, und war erstaunt als dieser das Verneinte. Dann sah Timmy Yohan etwas zögernd an und fragte vorsichtig, ob Yohan ihn auch ohne Entschuldigen küssen würde, und als dieser meinte, wenn Timmy das mochte antwortete er, dass er sich freuen würde, wenn Yohan es auch wollte. Doch er stockte, als Yohan meinte, dass er nichts dagegen hätte. Das klang nicht wirklich so, als würde Yohan das auch wollen. Er wollte wirklich nicht, dass Yohan dachte, dass er solle es. Dann sah ihn der Junge an und meinte, dass Timothy es nicht falsch verstehen sollte, er ihn gerne mochte, aber nicht so weit war sagen zu können, dass er Timmy mehr als nur freundschaftlich mochte, er seiner Gefühle einfach nicht sicher war. Timothy saß da und starrte seine Finger an, sein Hirn brauchte einen Moment, um das zu verstehen und nickte dann langsam, sein Hals fühlte sich eng an, wie ein Kloß, der ihn verschloss. Er stotterte leicht, er verstand nichts falsch, es war doch sehr verständlich, sie kannten sich ja nicht mal wirklich, es war ja ok. Er mochte ihn als Freund, sonst wusste er es nicht. Yohan hatte ihn geküsst, weil es ihm Spaß machte und er ihn ja mochte. Timothy versuchte ruhig zu wirken, es war verständlich, aber er fühlte sich gerade wie in der Situation mit James. Der hatte ihn auch geküsst, weil es ihm Spaß gemacht hatte, hatte ihm im Dunklen gelassen und hatte ihn dann einfach fallen lassen. Sich nicht gemeldet und nichts für ihn gefühlt. Es fühlte sich gerade genauso an. Dann redete wieder Yohan. Er meinte Timmy verstand das eben schon falsch. Er küsste ihn eben nicht nur weil es Spaß machte, sondern weil er es gern tat, er ihm aber keine falschen Hoffnungen machen wollte, wenn er es öfter tat, dass er im Moment nicht bereit war sich neu zu verlieben. Timothys Herz krampfte sich mehr zusammen. Das war doch das gleiche. Ob es Spaß machte, weil er es gern tat, jedenfalls meinte er es nicht ernst. Es tat weh. Doch er murmelte weiter, dass es gut sein, dass es schon gut sein, dass man das ja nicht verlangen konnte. Das man denken konnte es wäre was anderes, wenn jemanden einen küsste. Wie konnte er sich das nur denken. Seine Augen wurden leicht feucht und darüber ärgerte er sich noch mehr. Hatte er sich nicht genug blamiert? Yohan sah ihn fassungslos an und fragte, ob er ihn für so berechnend hielt. Dann hob Timothy verwirrt den Kopf. Er verstand nicht, was er meinte. Yohan hatte doch gerade gesagt, dass er das gerade sowieso nicht konnte, und trotzdem hatte er ihn geküsst. Doch Yohan meinte, dass er ihn verurteilte, er hatte schließlich seine Gründe, warum er nicht bereit war sich neu zu verlieben. Außerdem hatte er Timmy nie versprochen, dass das passieren würde. Timothy war noch mehr verwirrt. Er verurteilte ihn nicht, es war doch ok. Und Yohan hatte ihm nichts versprochen, aber warum hatte er ihn dann geküsst, wenn er es nicht so meinte, sich auf ein Date eingelassen? Es tat ihm leid, er entschuldigte sich. Er hatte schon wieder alles falsch interpretiert. Er hatte gedacht Yohan meinte es genauso wie er. Er verstand es nur einfach nicht. Yohan seufzte und meinte, er würde ihn nicht mehr küssen, wenn er, dass nicht wollte, bis er wusste was er fühlte. Der Hunger war den beiden Jungen auch schon vergangen. Timothy sag ihn an. Leise meinte er, dass er das nicht einfach nochmal durchmachen wollte. Er wollte sich nicht wieder verlieben und dann vergessen werden. Er mochte Yohan. Er wollte ihn kennenlernen, dass wollte er wirklich, deswegen das Date. Da kam die Kellnerin und durchbrach kurz die Blase, in der sich Timothy in diesem Moment fühlte. Sie stellte sie Waffel ab, grinste, meinte die ginge aufs Haus und verschwand. Yohan sah sie kurz irritiert an und meinte dann es sei schwer zu übersehen, vermutlich meinte er, dass Timmy ihn mochte. Er seufzte und entschuldigte sich, er hätte von vornherein ehrlich sein sollen. Er wollte Timmy auch kennenlernen, aber sein Herz hing momentan an der anderen Hälfte der Erdkugel fest. Timothy fühlte sich einfach überfordert. Was hatte er falsch gemacht. Er hatte nicht anhänglich sein wollen, er hatte nur gedacht Yohan dachte auch so, es hatte so gewirkt. Und es wäre besser gewesen, dann hätte er es nicht falsch verstanden. Dann meinte er, dann sollten sie sich doch einfach kennenlernen, er war verständnisvoll. Es tat ihm leid. Er hatte was falsch gemacht. Dann fragte er, ob sie einfach noch spazieren gehen wollten, obwohl es ihm immer noch wehtat. Schnell fügte er hinzu, dass er Yohan nicht stören wollte. Dieser erklärte dann, dass er körperliche Nähe, küssen nicht, aber kuscheln einfach aus seiner Gruppe gewohnt war und nicht darüber nachgedacht hatte. Er sah ihn kurz an, als er sich entschuldigte, meinte dann aber schnell Timmy störe nicht und dass er gern zeit mit ihm verbrachte. Timothy wiederholte, es war seine Schuld, da war er sich sicher. Sein Selbstbewusstsein, welches er sich aufgebaut hatte, schrumpfte wieder in sich zusammen. Er war sich nicht sicher das Yohan wirklich Zeit mit ihm verbringen wollte, auch als dieser es nochmal bestätigte. Yohan meinte zwar, Timmy sei nicht schuld, er selbst habe nicht davon ausgehen sollen, dass es für den Jungen ok war, doch Timothy war sich sicher, es war einfach so bei ihm. Er mochte das küssen, er hat Yohan gern geküsst aber das, dass tat ihm weh. Er fuhr sich über das Gesicht und stand dann schnell auf. Er murmelte nur kurz das er zahlen gehen würde, stand auf und ging an die Theke. Auf einmal stand Yohan wieder hinter ihm und sagte ihm, ungeachtet der Bedienung oder der anderen Leute, dass es nicht Timothys Schuld war, dass er ein Idiot sei, der nicht über jemanden hinwegkam, den er nicht haben konnte, es lag nicht an Timothy. Er mochte ihn wirklich. Dann fuhr er sich über das Gesicht, murmelte, dass er frische Luft bräuchte und ging raus. Timothy stand verdattert da, überfordert, was er tun sollte. Schnell zahlte er, die Kellnerin packte ihn mit einem mitfühlenden Blick noch eine Waffel ein, dann folgte er Yohan nach draußen. Dieser stand vor dem Café, die Hände vor dem Gesicht. Langsam, und sehr unsicher ging Timothy auf ihn zu. Leise fragte er, ob alles ok ist. Yohan sah ihn langsam an und meinte, dass es ihm leidtäte, meinte, es wäre vielleicht doch besser, dass er sich aus Timmys leben verschwinde. Zuerst sah dieser den Jungen mitfühlend und traurig an, doch dann schüttelte erschrocken den Kopf. Wieso sollte Yohan das tun. Dier meinte, dass er Timmy offensichtlich ja nur unglücklich machte. Doch Timothy schüttelte erneut den Kopf. Er wollte nicht, dass Yohan verschwand. Er stockte einen Moment rum, überlegte und atmete dann tief durch. Dann erzählte er, leise und unsicher von James. Er hatte sich in den jungen Mann verliebt und gedacht, dass es diesem auch so ginge. Er hatte ihn geküsst, aber wegen dem Alter gemeint es wäre nicht ok. Er hatte ihn trotzdem geküsst und dann war er einfach verschwunden. War weggewesen und hatte sich nicht mehr gemeldet. Und das wollte Timothy nicht nochmal erleben. Er mochte Yohan, aber wieso, wenn er ihn auch mochte und nicht wusste ob er sich verlieben konnte, wieso hatte er Timmy dann nicht erst kennengelernt. Yohan zog sich seine Kapuze über das Gesicht und murmelte dann ehrlich, dass ihm das Leid tat, es aber nicht Timmys Schuld gewesen war, genauso wenig wie das hier gerade. Er wollte ihn kennenlernen, ihm aber nicht wehtun. Timothy war sehr unsicher, er wollte das einfach nicht nochmal, er hatte gedacht Yohan mochte ihn auch, weil er ihn ja geküsst hatte. Und er war sich sicher, dass er schuld gewesen war. Er war sicher nervig gewesen, oder nicht selbstbewusst genug und dann hatte James ihn nicht mehr gewollt. Es war auch ok, dass Yohan ihn nicht mochte, der Junge war ein toller Freund und zumindest als diesen wollte er ihn nicht verlieren. Yohan seufzte, er mochte Timmy wirklich nur wusste er nicht, ob er auch verliebt war, er hatte ihn geküsst, weil er das Gefühl mochte. Dann schüttelte er den Kopf, Timmy war sicher nicht schuld dran, dann sah er ihn an und zog ihn schließlich in eine Umarmung. Timothy musste leicht lächeln, dass Yohan die Küsse mochte war zumindest kein schlechtes Zeichen, unsicher meinte er sie können ja einfach Sachen machen, die man tat, wenn man sich kennenlernen wollte. Von der Umarmung war er etwas überrascht, seufzte aber leise und erwiderte diese. Auch Yohan schien die Idee gut zu finden und löste dann die Umarmung. Timothy meinte noch, dass er sich auch einen anderen Schlafsaal suchen könnte, er hatte sich eigentlich darauf gefreut, aber er wollte Yohan nicht etwas zumuten. Dieser meinte nur, dass er das nicht wegen ihm machen müsse, er aber jetzt Bedenkzeit brauchte um sich über seine Gefühle und alles klar zu werden. Aber er würde Timmy nicht im Stich lassen, dass versicherte er ihm. Timmy bekam wieder einen Kloß im Hals, seine Augen wurden feucht. Er murmelte nur schnell, dass das klar war, dass es ok war und er schon klarkäme. Dann stopfte er seine Hände in die Tasche, drehte sich um und ging wieder Richtung Park. Das Yohan Tränen in den Augen hatte sah er nicht mehr. Mit hängendem Kopf wischte er sich über die Augen. Eigentlich wollte er sich auf keinen Fall umdrehen, aber er tat es trotzdem. Yohan sah auf den Boden und telefonierte, dann traf sich ihr Blick und Yohan biss sich auf die Unterlippe, dann redete er weiter. Schnell wischte sich Timothy über die Augen, atmete zitternd und schüttelte dann den Kopf. Yohan wollte seine Ruhe. Also drehte er sich schnell um und lief Richtung Bahnhof.
Dort stieg er in den nächsten Zug, welcher nach Hause fuhr. Zum Glück waren seine Eltern zu sehr beschäftigt, um auf ihn zu achten und so kam er unbemerkt in sein Zimmer, wo er sich aufs Bett warf und die Decke anstarrte. Was machte er falsch? Was machte er immer wieder falsch? War es nicht mehr so, dass man jemanden Küsste, weil man ihn wirklich mochte? Oder übersah er einfach nur immer was? Wieso hatte Yohan ja zu einem Date gesagt, wenn er es sowieso nicht wollte. Sein Kopf drehte sich und er bekam Kopfschmerzen. Die Hände an die Schläfen gepresst bliebt er einfach so liegen. Seine Gedanken kreisend, bis er irgendwann in einen unruhigen schlaf fiel.



Den nächsten Tag verbrachte Timothy damit seinen Eltern im Restaurant zu helfen, er wollte sich von den Gedanken ablenken, er wusste, dass es Schwachsinnig war, dass es ihn so traf. Es ging ihm doch gut, er hatte doch kein Recht darauf sich schlecht zu fühlen. Yohan, der musste sich schlecht fühlen, er war verliebt und der andere war auf der anderen Seite der Weltkugel. Er selbst hatte doch ein vielleicht bekommen. Ein, er braucht einfach Zeit und will ihn dann kennenlernen. Darüber freute er sich auch, er verstand nur einfach die Welt nicht, warum Yohan sich auf das alles eingelassen hatte, wenn ihm klar gewesen war, dass es nirgends hinführte.
Tags darauf erlaubten ihm seine Eltern nicht im Restaurant zu arbeiten. Sie meinten er solle seine Ferien genießen, was mit Freunden machen und sich ablenken. So fuhr er nach London, der Hyde Park hatte ihn immer aufgemuntert, doch heute erinnerte er ihn einfach nur an Yohan. Er war immer noch müde, hat in der Nacht wieder nicht gut geschlafen, auch wenn er sich albern vorkam. Die Hände in den Taschen und den Kopf gesenkt lief er durch den Park, so dass er Rosie gar nicht bemerkte, welche ihn kurzerhand magisch neben sich auf die Bank beförderte. Erschrocken sah Timmy sie an und Rosie wollte natürlich sofort wissen, was los war, schließlich merkte sie das was nicht stimmte. Nur einmal versuchte Timothy so zu tun, als wäre alles in Ordnung. Dann erzählte er ihr von seinen Gedanken, dass er sich eigentlich keine Hoffnungen machen wollte, dass Yohan ihm diese aber gegeben hatte, da er ihn wieder geküsst hatte und sich auch auf ein Date eingelassen hatte. Dass er es aber nicht getan hatte, weil er ihn mehr mochte als Freundschaft, sondern das Gefühl. Timmy kuschelte sich in Rosies offene Arme. Sie hörte ihm weiter zu, als er die gleichen Sachen immer wieder holte, dass er schuld war, dass ihn das verwirrte, dass man das doch nicht machte, dass er Yohan aber mochte und dieser wohl einfach ruhe brauchte und sie sich dann einfach kennenlernen würden. Daran hielt er sich fest.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 18.06.2019 15:33.

Timothy

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Re: Timothy Merlin Tanner

von Timothy am 18.06.2019 15:36

Darauf hoffte er. Er mochte Yohan wirklich, er fände es schade den Jungen als Freund zu verlieren, nur weil er selbst sich in etwas reinsteigerte. Leise seufzend erzählte er, dass ihn das einfach an James erinnerte, er da schon was getan hatte und er das einfach nicht wieder wollte. Verwirrt war er, als Rosie meinte, dass James sich einfach verliebt hatte in wen anders. Woher wollte Rosie das wissen. Das verwirrte ihn. Er hielt sich die Ohren zu und schloss die Augen. Aber James hatte gesagt, dass Timmy ihm wichtig war, hatte ihn geküsst und war dann verschwunden, ohne was zu sagen. Ein paar Tränen traten ihm in die Augen, er fühlte sich einfach verletzt und wusste nicht mehr wirklich was er sagen sollte, stotterte ein wenig rum, doch es ging nicht um ihn. Wenn James glücklich war, war das gut. Yohan sollte auch glücklich sein, Timmy würde ihm ein guter Freund sein. Es ging nicht um ihn. Timothy war gerade ganz in sich gekehrt und wiederholte diese Worte nur leise. Da traf ihn Rosies Hand mitten im Gesicht. Dabei sagte sie er sollte sich zusammenreißen. Völlig entgeistert und erschrocken schaute Timmy das Mädchen an, sofort rutschte er weg. Ihr Ton blieb scharf, sie meinte er sollte keine Panik-Attacke bekommen. Erschrocken legte Timmy seine Hand auf die brennende Wange und starrte Rosie überfordert an. Sie meinte er solle durchatmen und sich beruhigend. Doch das ging gerade nicht. Wieso hatte sie ihn geschlagen? Er hatte sie genervt. Er hatte was gemacht. Aber was? Er sprang auf und lief einfach los, nicht wissend, was er sonst hätte tun soll. Doch nach nur wenigen Schritten kam er nicht mehr voran, sie hatte ihn auf der Stelle festgeklebt. Sie kam zu ihm und fragte, ob sie in K.O schlagen müsse damit er sich beruhigte. Panik stieg in ihm auf. Er wusste nicht was er tun sollte. Er hatte Angst. Dann hob Rosie die Hand und ein roter Neben stieg hervor. Seine Panik stieg noch weiter als sich dieser auf ihn zubewegte, Tränen liefen seine Wangen hinunter, seine Unterlippe zitterte unkontrolliert. Dann erreichte der Nebel ihn. Sein Kopf fühlte sich sofort an wie in Watte gepackt, die Gefühle gedämpft. Was um ihn herum geschah nahm er kaum noch war, wie er auf die Bank gesetzt wurde, dass Alice dazu kam. Was die beiden Frauen redeten sowieso nicht. Dann legte sich eine Hand an seine Wange, nur leicht nahm er sie war. Langsam konnte er Alice Gesicht vor seinem wahrnehmen. Sie sagte ihm, dass ihm nichts mehr passieren würde. Alice saß dann neben ihm, nahm ihn in den Arm. Dann verschwand auf einmal der Neben und er schnappte nach Luft, als wäre er am ertrinken gewesen. Überrascht nahm er Alice nun war, schmiegte sich an sie und vergrub sein Gesicht an ihrem Hals, am ganzen Körper zitternd verstand er nicht, was gerade geschehen war. Er wollte gerade auch nicht darüber nachdenken. Er spürte wie Alice ihn nach oben zu und folgte ihr. Sie legte einen Arm um ihn und ging mit ihm in ihre Wohnung, wo sie ihren Kinderwagen, sie hatte einen Kinderwagen? Im Gang stehen lies und ihn auf das Sofa setzte.

Langsam klärten sich seine Gedanken wieder und alles was gerade geschehen war prasselte auf ihn ein. Rosie hatte ihn geschlagen. Irgendeine Magie an ihm angewendet. Er schüttelte den Kopf. Wieso? Was hatte er getan? Hatte er so sehr genervt? Er versuchte ruhig zu atmen. Dann kam Alice wieder und setzte sich neben ihn. Beruhigend nahm sie seine Hand, schob ihm eine Packung Taschentücher hin, an welcher er sich gleich bediente und fragte, ob er darüber reden wolle. Timothy zögerte noch einen Moment, er wusste ja nicht, was er falsch getan hatte, Rosie anscheinend aufgeregt, und er wollte nicht, dass Alice sich auch aufregte, doch diese meinte sie könne ihm niemals böse sein, also meinte er kurz, dass er von Yohan geredet hatte. Als sie nachfragte ob das ein besonderer Junge sein, erzählte er kurz was vorgefallen war, dass sie auf einem Date gewesen war, dieser ihn geküsst hatte aber noch in jemand anderen verliebt war und dass er sich nun fragte, warum Yohan dass dann getan hatte. Alice nahm Timmy tröstend in den Arm und meinte dann, dass es doch sein könne, dass Yohan den andere Jungen vergessen wollte und hoffte sich in Timmy zu verlieben. Yohan habe ihm sicher nicht wehtun wollen, sonst hätte er ihn nicht auf ein Date eingeladen. Timothy war sich unsicher und meinte Yohan habe ihm keine Hoffnung machen wollte und Timmy den anderen eingeladen hatte. Alice strich ihm über den Rücken und erklärte, dass ein Kuss auch Gefühle wecken könnte, von denen man nicht wusste, dass sie da waren, und dass dies zu ihrer Vermutung, Yohan würde sich gerne verlieben passen. Er fand Timmy vielleicht toll und wollte das es funktionierte, konnte aber natürlich nichts versprechen und wollte ihn auch nicht verletzen. Für sie wirkte es so, als machte sich Yohan viele Gedanken darum, was zwischen den beiden Jungs war, das war ein gutes Zeichen und schließlich hatte er auch die Einladung angenommen. Timothy überlegte und Alice Worte machten Sinn, Yohan hatte gesagt er mochte das Gefühl, dass er nicht wusste wie genau er Timmy mochte, ihn aber mochte, und Yohan hätte vermutlich abgelehnt, wenn er nicht auf dem Date hätte sein wollen. Leicht lächelte er Alice an und erzählte, dass er Yohan gerne besser und wirklich kennenlernen würde du das dieser gesagt hatte er wolle das auch, und eben nur erstmal Zeit brauchte. Alice lächelte ihn ebenfalls an und drückte ihn kurz. Man schenkte nur jemandem Zeit, den man auch mochte und es war ok sich zeit zu lassen, dass war besser als mit jemandem zusammen zu sein und dann erst zu merken, dass es nichts ist. Schließlich verglich sie die beiden mit einer Blume, welche sich langsam entfaltete aber am Ende wunderschön war. Leicht rot werden musste Timothy lächeln, was Alice sagte machte alles Sinn und ihr vergleich gefiel ihm, er war wunderschön. Es war doch besser jemanden wirklich zu kennen, ihm zu vertrauen und wirklich man selbst sein können, wenn man in einer Beziehung war. Alice drückte ihn nochmal, er sollte dem ganzen einfach Zeit lassen, die beiden sollten sich kennenlernen und Timmy sollte sich keine Gedanken machen, Yohan würde sicher sagen, wenn ihm etwas nicht passte. Und wenn es ihm wieder schlecht ging, könnte er immer zu ihr kommen. Timothy nickte, er hatte nur nicht ganz verstanden, warum Yohan das alles gemacht hatte und das verstand Alice auch, aber ihre Erklärungen machten Sinn und beruhigten Timmy sehr. Er beschloss für sich, dass es für ihn jetzt wichtig war Yohan einfach ein guter Freund zu sein, ihn kennenzulernen. Diese Idee fand Alice sehr gut. Dann machte er sich etwas Gedanken über Rosie, er wusste nicht, was er über ihr Verhalten denken sollte und Alice ermutigte ihm dazu mit ihr zu reden, oder ihr zu schreiben. Dazu nickte Timothy, wusste aber noch nicht, wann er das tat. Sie saßen noch eine Weile da, bis Geräusche aus dem Flur kamen und als Alice wiederkam hielt sie ein kleines Baby auf dem Arm.
Timothy war kurz verwirrt, wieso hatte er das Kind nicht eher wahrgenommen. Alice stellte das Mädchen als ihre Tochter Jenna vor, sie habe nicht gewusst, dass sie schwanger gewesen war, aber jetzt war sie glücklich. Timmy war sofort verliebt in das kleine Ding und als Alice sie ihm in den Arm legte konnte er nicht anders als lächeln. Natürlich bat er Alice sofort seine Hilfe an, welche sie auch dankbar annahm, da Tom viel arbeitete, sie ihre Granny nicht immer fragen wollte und viele Leute von der Universität nicht sehr positiv reagiert hatten, was Timmy überhaupt nicht verstand. Er würde immer kommen und als Alice meinte, er müsse nicht extra von einer Verabredung verschwinden, fragte er einfach, ob er ihn mitbringen dürfte, wieso wusste er nicht mal wirklich, aber Alice hatte nichts dagegen. Dann redeten sie ein wenig über das kleine Kind, Timmy hatte Jenna sofort in sein Herz geschlossen und Alice erzählte, dass Jenna ein sehr ruhiges Baby war, gut schließ und man schnell herausfand, was sie mochte. Trotz der ersten Überraschung liebte sie ihre Tochter heiß und innig. Lächelnd meinte sie, Jenna sei ein Engel, was nicht alle Kinder waren. Sowas ähnliches hatte Luke letztens auch gemeint, aber Timothy wusste das nicht wirklich, vielleicht kannte er nicht genug Kinder. Alice lächelte und meinte er sollte mehr kennenlernen, da er anscheinend sehr gut mit Jenna umging. Timmy wurde leicht rot, als Alice meinte er wäre ein toller Vater. Er selbst würde einfach wollen, dass seine Kinder glücklich und zufrieden waren, er aber nicht wusste, ob das jemals klappen würde. Dass er nicht so richtig wusste wie, und das sein, ein Partner, wer auch immer das sein würde es auch wollen sollte. Alice lächelte, dass waren alles Sachen, die noch Zeit hatten und es gab genug Kinder, welche sich über eine Familie freuen würden, dass Adoption immer eine Möglichkeit war. Timothy lächelte leicht und nickte, aber gerade war er noch viel zu jung, er musste erst einmal die Schule machen, eine Ausbildung, und dann einen Job. Er sah auf die kleine Jenna und als Alice fragte, ob sie nochmal Spazierengehen wollten nickte er und freute sich, als sie meinte, er könne sie auch noch weiter tragen.
So gingen die drei durch den Hyde Park, Alice hatte den Kinderwagen noch mitgenommen. Zunächst war Timmy ganz auf das kleine Bündel in seinen Armen fokussiert, aber als er dann den Kopf hob, viel sein Blick auf Yohan, welcher auf einer Bank saß und blieb leicht nervös stehen. Er hatte sich gerade mit Alice unterhalten, welche nun auch stehen blieb, beide Jungs ansah und anscheinend sofort wusste wer es war. Sie forderte ihn auf Yohan zu begrüßen und leicht schüchtern lächelnd hob er die Hand, was sich mit Jenna auf dem Arm als etwas schwierig gestaltete. Yohan stand auf und kam zu ihnen, und gleich schlug Timothy Herz etwas schneller, er begrüßte Yohan und stellte auch schnell Jenna vor, da Yohan verwirrt wirkte, Alice stellte sich auch schnell vor und erklärte, dass Jenna zu ihr gehöre, die beiden unterhielten sich, Timothy mischte sich nicht ein, sondern wartete mit Jenna daneben. Dann fragte Yohan ihn, wie es ihm ginge, er stotterte kurz, brachte dann aber raus, dass es wieder ginge. Natürlich fragte er auch Yohan, welcher sich kurz auf die Unterlippe bis, dann aber meinte es ginge ihm ganz ok. Währenddessen hatte Jenna Yohan bemerkt, dass kleine Mädchen starrte ihn sehr niedlich an. Timothy fühlte sich kurz schuldig, dachte dann aber an Alice Worte und versuchte seine Gedanken zu ordnen. Er entschuldigte sich bei Yohan, er wollte nicht, dass es ihm so ging, er mochte ihn einfach und er wollte zumindest einfach sein Freund sein. Alice hatte sich ein wenig zurückgezogen, um den Jungs die Möglichkeit zu geben miteinander zu sprechen. Yohan meinte, er wäre auch gern Timothys Freund, dieser war sofort etwas erleichterter. Es war vermutlich gut, wenn sie einfach Freunde waren und Yohan nicht dachte, dass es irgendwie mehr werden musste. Er wollte ihn einfach kennenlernen. Yohan meinte dann, dass es ihm eigentlich nicht schlecht ginge, dass er sich nur über ein paar Dinge klar werden musste und dass die schwieriger war als gedacht. Dass verstand Timothy, Yohan sollte sich dafür so viel Zeit nehmen wie er braucht, er würde für ihn da sein. Als Freund. Dann meinte Yohan, dass sie einfach einen Neuanfang machen sollten. Er hielt Timothy die Hand hin und stellte sich vor. Yohan Blueberry. Bis zu diesem Moment hatte Timothy nicht mal seinen Nachnamen gewusst, aber er passte irgendwie. So nahm er die Hand, lächelte Yohan warm an und stellte sich ebenfalls vor. Yohan meinte noch, er würde ihm bescheid geben, wenn er sich im Klaren darüber war, was er wollte doch Timmy meinte, dass er das nicht müsse, dass er das nur müsse, wenn er das wollte. Yohan schien sich wirklich über den Neuanfang und das kennenlernen zu freuen. Er sah auf Jenna und fragte, ob sie Timothy nicht zu schwer werden würde. Dieser lächelte ihn an und fragte, ob er sie nehmen wolle und als dieser bejahte legte er das kleine Mädchen vorsichtig in Yohans Arme. Dieser lächelte das Mädchen an und schien auch sofort in ihren Bann gezogen. Timothy machte wieder einen Schritt zurück und als Yohan ihn anschaute war er kurz unsicher und meinte stockend, dass er nur wusste ob er so nah da stehen sollte, ob Yohan das wollte. Dann schüttelte er kurz den Kopf und lächelte ihn an. Yohan brauchte noch einen Moment und sah Timmy noch diesen Moment lang an. Dann wandten sie sich wieder Jenna zu, welche entschieden hatte, dass Yohan ein tolles Bett war und sich müde an ihn kuschelte. Die beiden Jungen mussten lächeln, Timmy kam wieder ein Stück näher und strich dem Mädchen vorsichtig über den Kopf. Dann sahen sie zu Alice, inzwischen war Tom dazu gekommen und Yohan fragte, ob das der Vater war. Timothy zögerte, er dachte schon, Alice hatte ja was gesagt, aber er wollte auch nichts Falsches sagen, also machte er sich mal wieder zum Affen und stotterte ein wenig herum, dass er es schon dachte, sich aber nicht sicher war. Jenna hatte Yohan inzwischen vollständig zum Bett erklärt und schlief ruhig in seinen Armen, beide Jungen dabei verzückend. So standen sie eine Weile da, Jenna auf Yohans Arm, Timothy dicht daneben und beide lächelnd auf das kleine Wesen sehend. Doch dann musste Yohan los, er seufzte und gab Timmy Jenna wieder auf den Arm, er meinte er sei verabredet, was Timothy kurz verunsicherte. Doch Yohan lächelte ihn an, verabschiedete sich schnell und drehte sich dann um, während er ging zog er sein Handy raus und fing an zu telefonieren. Timothy sah ihm noch nach und lächelte, als er sich noch einmal kurz umdrehte und dann verschwand.
Dann kamen Alice und Tom zu ihm rüber und Alice meinte, dass von ihrer Position doch gut ausgesehen hatte. Timmy begrüßte Tom und nickte dann zu Alice, kurz erzählte er ihr, dass sie einfach Freunde waren, Yohan Zeit brauchte, die er bekam und wenn Timmy für ihn nur ein Freund war, dann hoffentlich ein sehr guter, er wollte einfach, dass Yohan glücklich war. Alice lächelte ihn aufmunternd an, dann meinte Timmy, er müsse auch bald los und übergab Jenna an Tom. Timmy umarmte Alice noch einmal, bedankte sich und verabschiedete sich dann von den anderen. Dann verabschiedete er sich von den dreien und machte sich auf den Weg nach Hause.
Dort angekommen, lag er erst einmal eine Weile im Bett, dieser Tag begann sein Gehirn zu überfordern, es war so viel geschehen, aber letztendlich, im Großen und Ganzen, war es ein guter Tag gewesen. Alice hatte ihm sehr geholfen, er hatte jetzt vielleicht verstanden, wieso Yohan was gemacht hatte und freute sich jetzt einfach den Jungen kennenzulernen und sein Freund zu sein. Timmy spielte dann noch ein wenig auf seiner Gitarre, bis er ins Bett ging.
Am nächsten Tag fuhr er ins Einkaufszentrum, er wollte noch was zum Anziehen kaufen, bevor es wieder nach Hogwarts ging. Dort traf er auf Zachary, welcher sich zu freuen schien ihn zu sehen. Schnell bot der Junge auch an, ihm bei der Auswahl der Klamotten zu helfen und zog ihn einfach in den nächsten Laden und zu den Hemden. Timothy hatte gemeint, er wolle einfach was Neues, und als Zachary fragte, ob für eine Verabredung schüttelte er schnell den Kopf. Er wollte einfach was Schönes haben, was er vielleicht mal anziehen konnte, was Yohan gefiel. Zachary zog ein Hemd heraus, welches von der Farbe her einfach grauenhaft war und hielt es Timmy hin, dabei verhielt er sich ein wenig, wie die klitsche Schwulen in Filme, dann kam ein farblich sehr unpassendes Halstuch dazu. Timothy schüttelte leicht den Kopf, er war nicht der größte Mode Fan, aber auch er sah, dass das nicht gut aussah. Zachary grinste ihn dann an und entschuldigte sich, dass er einfach manchmal seine tuntige Seite rauslassen musste. Dann entschuldigte er sich für das Wort und hoffte, dass er niemanden damit beleidigt hatte. Timothy schüttelte erneut den Kopf, er fand das Wort nicht schlimm und Zachary hatte ja auch niemanden beleidigten wollen. Und wenn es ihn glücklich machte manchmal so zu sein, dann war das doch schön. Sie hängten die Sachen zurück und gingen dann zu den T-Shirts, wo Timmy recht bald eines fand, was vom Schnitt gut aussah, es war etwas enger, aber nicht zu eng und Zachary half ihm bei der Farbauswahl. Sie entschieden sich für ein weißes Shirt, Timmy bezahlte und verabschiedete sich dann dankend bei Zach.
Zuhause war gerade Großbetrieb im Restaurant und Timothy fing sofort an seinen Eltern zu helfen. Diese meinten, dass auch den Rest der Ferien soviel Andrang erwartet wurde. Für Timothy war nur selbstverständlich, dass er helfen würde.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 20.06.2019 10:28.

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